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Detailausschreibung AMICAL alpin 2014

I. KOKODAK DOME - 7.129 m/ „ERSTBESTEIGUNG EINES 7000ERS im KUEN LUN-GEBIRGE“

Aktualisiert 11.11.2013

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I. KOKODAK DOME - 7129 m

„ERSTBESTEIGUNG EINES 7000ERS IM KUEN LUN-GEBIRGE“

Der Kokodak Dome (o.a. Kokodak II), 7129 m in Bildmitte, rechts verdeckt der Kokodak Peak, 7210 m, i. Hintergrund Kongur Tiube, 7530 m.

Der Kokodak Dome (o.a. Kokodak II), 7128 m, ist einer der wenigen verbliebenen

unbestiegenen Siebentausender in Chinas westlichster Provinz Xinjiang. Er befindet sich im Kuen

Lun-Gebirge, in unmittelbarer Nachbarschaft zu so bekannten Bergen wie Muztagh Ata, 7546

m, und Kongur Tagh, 7649 m. Eine technisch nicht allzu schwierige aber abwechslungsreiche

Aufstiegsroute führt mit drei Hochlagern auf den hohen Gipfel in den „Himmelsbergen“. Die

Anreise verläuft auf dem alten Weg der Seidenstraße durch das faszinierende Zentralasien. Von

Kirgisistan wird dem Weg der Karawanen über die Pamir-Hochebene und hohe Pässe bis an

den Rand der Takla Makhan-Wüste in China gefolgt. Ein Zwischenstopp in der Karawanserei

Tash Rabatt sorgt für eine gute Vorakklimatisation. Der „Mythos Seidenstraße“ und ein einsames,

unbekanntes Ziel sind es, die diese Expedition zu einem besonderen Abenteuer machen!

TERMIN

14214 SO 06.07.2014 - SA 02.08.2014

EXPEDITIONSDAUER

28 Tage

PREIS

11-12 Teilnehmer 6.490,00 Euro pro Person

EZ-ZUSCHLAG

120,00 Euro

AMICAL alpin – Dominik Müller – Walserstraße 5 – 87561 Oberstdorf – GERMANY - Tel.: 0049 (0)8322 9874788 - info@amical.de

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Aktualisiert 11.11.2013

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CHINA AUF EINEN BLICK

Stand: Oktober 2013

Ländername

Volksrepublik China

(Zhonghua Renmin Gongheguo)

Klima

Im Norden kontinental, im Süden subtropisch

Lage

Ostasien, 18° bis 53° nördlicher Breite, 73° bis

135° östlicher Länge

Größe des Landes

9.597.995 km 2 (inkl.Taiwan, Hongkong, Macau)

Hauptstadt

Peking (Beijing), Großraum: 19,72 Mio.

Einwohner, darunter annähernd 7,26 Mio.

Wanderarbeiter

Bevölkerung

offizielle Angabe: ca.1,349 Mrd. (2013), ca.

92% Han-Chinesen, sowie 55 Minoritäten

(Zhuang, Mandschu, Hui, Miao, Uighuren, Yi,

Mongolen, Tibeter, Buyi, Koreaner u. a),

Jahresbevölkerungswachstum 0,45%

Landessprachen

Standard-Hochchinesisch ("Putonghua"), Dialekte

des Chinesischen; verschiedene

Minderheitensprachen (Mongolisch, Tibetisch,

Uighurisch, Turksprachen, Koreanisch)

Religionen

Atheistische Staatsideologie; Buddhismus, Islam,

Taoismus, Protestantische und Katholische

"Staatskirchen"

Nationalfeiertag

1. Oktober, Gründung der Volksrepublik China

am 01.10.1949

Staats- / Regierungsform

Sozialistische Volksrepublik

Staatsoberhaupt

Präsident Xi Jinping (seit 2013), zugleich

Generalsekretär der KPCh

Regierungschef

Ministerpräsident Li Keqiang (seit 2013), zugleich

Vorsitzender des Staatsrats

Parlament

Nationaler Volkskongress (NVK): eine Kammer,

3000 Abgeordnete, zuletzt 2013 von den

Volkskongressen der Provinzen für 5 Jahre

gewählt, Vorsitzender: Zhang Dejiang (PBM),

NVK wählt u. a. den Staatspräsidenten,

Vizepräsidenten und Ministerpräsidenten

Gewerkschaften

Einheitsgewerkschaft "Allchinesischer

Gewerkschaftsbund"

Verwaltungsstruktur

Zentralregierung in Peking, 22 Provinzen, 5

Autonome Regionen sowie vier

regierungsunmittelbare Städte (Peking, Tianjin,

Shanghai, Chongqing),

zwei Sonderverwaltungs-Regionen (Hongkong,

Macau)

Wichtigste Medien

Fernsehen: Chinese Central Television (CCTV);

Radio: Volksrundfunk;

Presse: Volks-, Wirtschafts-, Rechts-, Arbeiter-,

Jugendzeitung, Guangming Ribao und China

Daily (englischsprachig)

Bruttoinlandsprodukt (2012)

8.250 Milliarden USD (total nominal)

6.094 USD (pro Kopf, nominal)

Währung

Renminbi (RMB)

1 Yuan entspricht 10 Jiao oder 100 Fen

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Die lange Kette der Kongur Range im Kuen Lun-Gebirge Xinjiangs. Knapp rechts nicht mehr im Bild der höchste Gipfel Kongur Tagh, 7719 m.

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KOKODAK DOME (7129 M)

o.a. Kokodak II

GEOGRAFISCHE LAGE

Kongur Range, Kuen-Lun-Gebirge

Präfektur Kashgar / Xinjiang / VR China

Längengrad: 75° 8'56.47"E

Breitengrad: 38°38'6.45"N

In der westlichsten chinesischen Provinz Xinjiang

erhebt sich der Kokodak Dome (o.a. Kokodak II),

7129 m, aus der Kongur-Kette des Kuen Lun-

Gebirges. Am südwestlichen Rand des Tarim-

Beckens gelegen, in der Nähe der Stadt Kashi

(Kashgar), sind auch die Takla Makhan-Wüste und

der Muztagh Ata, 7546 m, nicht mehr weit

entfernt. Die Kuen Lun-Berge stellen mit fast 4000

Kilometern Länge die längste Gebirgskette in Asien

dar. Die höheren Nachbarn des Kokodak, der

Kongur Tagh (7719 m) und der Kongur Tiubie

(7595 m), sind gleichzeitig die höchsten Berge

dieser Kette. Der Kokodak Dome (o.a. Kokodak II)

ist einer von drei Gipfeln eines kleinen Massivs,

dessen höchste Erhebung der Kokodak Peak (o.a.

Kokodak I), 7210 m, darstellt.

Der Kokodak Dome besteht aus kristallinen

Gesteinen mit Augengneisen, gelegentlichen

Marmorzügen und verschiedenen Quarziten. Er

liegt mitten im asiatischen Kontinent und ist von

drei Gebirgszügen umgeben, so dass er ein

ausgesprochen trocken-kontinentales Klima

aufweist. Niederschläge werden durch die hohe

Westströmung lediglich in die Gipfelzonen

gebracht; aber auch kalte und feuchte Luft aus der

Polarzone findet ihren Weg bis hierher. Die meiste

Feuchtigkeit dieser Luftströmungen wird durch das

Pamir im Westen und das Tien Shan-Gebirge im

Norden aufgefangen. So betragen die

Niederschläge in der Umgebung von Kashgar nur

etwa 65 Millimeter pro Jahr, und die

durchschnittliche jährliche Luftfeuchtigkeit wird dort

mit 40% gemessen.

Dennoch sind die Hanglagen durch Niederschläge

begünstigt, so dass es hervorragendes Weideland

und auch gute Möglichkeiten zum Ackerbau gibt.

Die Gletscher stellen seit undenklichen Zeiten für

die hier siedelnden Menschen ein ständiges, nicht

auszuschöpfendes Wasserreservoir dar. Die

Massive von Muztagh Ata und Kongur fangen die

wenige Feuchtigkeit ab, so kommt es doch zu

einer beträchtlichen Vergletscherung dieser

Gebirgsketten. Im Allgemeinen liegt die

Schneegrenze sehr hoch, zwischen 5500 und

6600 Metern, und die Gletscherzungen erstrecken

sich zwischen 4000 und 5500 Meter ins Tal hinab.

Am weitesten reicht der Kokoxili-Gletscher im

östlichen Teil des Muztagh Ata-Massivs nach unten

- sein Zungenende liegt bei 4000 Metern. Auf den

vergleichbaren Breitengraden der nördlichen

Erdhalbkugel sind die Schneegrenzen nirgends so

hoch wie hier in diesem außerordentlich trockenen

Klima.

Klimatologische Untersuchungen der letzten Jahre

am Muztagh Ata haben ergeben, dass in der Nähe

der "Ewigen Schneegrenze" eine jährliche

Durchschnittstemperatur von minus 15,7 Grad

festzustellen ist, wobei die jährliche

Niederschlagshöhe nur zwischen 200 und 300

Millimetern schwankt.

Die Gletscher der Kuen Lun-Kette nehmen etwa

650 Quadratkilometer ein; bis 1960 wurde ein

Gletscherrückgang festgestellt, seit 1970 ist wieder

ein leichtes Vorrücken der Gletscherzungen zu

verzeichnen. Dies trifft besonders für den

Yangbulake-Gletscher an der Westseite des

Muztagh Ata und für den Qiaodumake-Gletscher

zu.

Sven Hedin, der mit dem Muztagh Ata als erster

versuchte, einen Berg der Region zu besteigen,

lagerte mit seiner Karawane in der Jambulak-

Steppe, als er, von Samarkand kommend, diese

Gegend erreichte. Die Kirgisen erzählten ihm, der

"Vater der Eisberge" sei "ein riesiges Masar, ein

Heiligengrab, das auch Moses und Ali, den

Schwiegersohn Mohameds, berge". Ein anderes

Mal erfuhr er, dass "auf dem Gipfel eine Stadt

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liegen soll, Dschanaidar, deren Einwohner

vollkommen glücklich seien und nichts von Kälte,

Leiden und Tod wüssten."

Hedin versuchte, auf dem Rücken eines Yaks

hinaufzureiten, und so endete der erste

Besteigungsversuch schon in den unteren Regionen

der Flanke des Nordgipfels. Er kehrte nach

Kashgar zurück und bereitete einen erneuten

Versuch vor. Diesmal erkundete er vorher die

Umgebung und entschied, südlich des

Quadumak- Gletschers aufzusteigen. Auf 5200 m

Höhe stellte man eine Jurte auf, und sie stiegen,

geführt von Kirgisen, mit den Yaks aufwärts.

"Plötzlich verschwand ein Tier, als wenn sich eine

Falltür unter ihm geöffnet hätte. Es hatte eine

Schneebrücke über einer meterbreiten Spalte

durchgetreten und unter ihm gähnte ein schwarzer

Abgrund. Das erschrockene Tier verhielt sich zum

Glück still, sonst wäre es verloren gewesen. Die

Kirgisen schlangen Seile um seinen Leib, und die

anderen Yaks zogen den Verunglückten mit

vereinten Kräften in die Höhe." Nachdem beinahe

ein weiterer Yak und ein Kirgise in die Spalte

gestürzt wären und eine große Querspalte den

Weiterweg blockierte, kehrten sie um. Aber Sven

Hedin gab sich noch nicht geschlagen. Er wandte

sich abermals dem Nordgipfel zu. In 6300 m

Höhe stellten sie eine weitere Jurte auf und

verbrachten eine unangenehme Nacht: "Alle hatten

wir Symptome der Bergkrankheit: Ohrensausen,

Taubheit, rascher Puls, niedrigere Körperwärme als

gewöhnlich und Schlaflosigkeit." Am nächsten

Morgen trieb sie ein heftiger Schneesturm

endgültig zurück. Hedin schildert seinen

ungewöhnlichen Abstieg auf dem Rücken eines

Yaks folgendermaßen: "Der Yak watete, plumpste,

sprang und rutschte durch den Schnee abwärts

und tauchte wie ein Delphin durch die

Schneewehen. Ich musste mich mit den Knien

ordentlich festklemmen, sonst wäre ich bei den

plötzlichen unberechenbaren Stößen aus dem

Sattel geschleudert worden... . Aber schließlich

ließen wir die Schneewolken hinter uns und

langten in dem Lager an. So endete mein Kampf

mit dem Vater der Eisberge."

Eric Shipton war nach dem Zweiten Weltkrieg

britischer Generalkonsul in Kashgar. Er versuchte

zusammen mit Bill Tilman 1947 den Muztagh Ata

zu ersteigen; aber auch sie mussten schließlich in

einer Höhe von etwa 7000 Metern umdrehen und

aufgeben, da sich noch eine weite, allerdings nur

schwach geneigte Schneefläche bis zum Gipfel,

der in unerreichbarer Ferne zu liegen schien, vor

ihnen hinzog.

Die Erstbesteigung des Muztagh Ata gelang 1956

einer chinesisch-russischen Expedition. 1980

verbuchte eine amerikanische Bergsteiger-gruppe

den dritten Gipfelerfolg und gleichzeitig die erste

Skibesteigung für sich.

Der Kongur Tagh, 7719 m, der höchste Gipfel der

Region, wurde 1981 von den bekannten britischen

Bergsteigern Chris Bonington, Allan Rouse, Peter

Boardman und Joe Tasker erstbestiegen.

Der Kokodak Peak, 7210 m, (o.a. Kokodak I) –

der etwas höhere Nachbargipfel des Kokodak

Dome – wurde erst am 10 Juli 2006 von einem

russischen Team erstbestiegen. Die vier Bergsteiger

Ivan Dusharin, Elena Lebedeva, Lev Ioffe und

Alexander Novik wählten dabei den Südostgrat als

Anstiegsroute, der beiden Kokodak Peaks gemein

ist. Sie ließen das oberste Drittel des Kokodak

Dome 7129 m (o.a. Kokodak II) unberührt und

querten von ihrem letzten Aufstiegslager, C3 6550

m, weit nach Südosten unter die Gipfelflanke des

Kokodak I. Am 10. Juli erreichten sie den Gipfel

des Kokodak Peak und stiegen über dieselbe

Route am nächsten Tag wieder ins Basislager ab.

Der Kokodak Dome, 7129 m, (o.a. Kokodak II) ist

einer von drei Gipfeln eines kleinen Massivs,

dessen höchste Erhebung, der Kokodak Peak (o.a.

Kokodak I), 7210 m, ist. Die beiden anderen

Gipfel, Kokodak Dome (Kokodak II), 7129 m, und

Kokodak III, 7031 m, gelten nach wie vor als

unbestiegen. Nun lässt sich darüber streiten, ob

der Kokodak II ein eigenständiger Berggipfel ist

oder nicht, da die Prominenz (Erhebung über

Schartenhöhe) nicht den Konventionen für

Hochgebirge wie das Himalaya (Minimum von

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500 m Differenz) entspricht. Diesem Kriterium

werden allerdings auch andere, bedeutendere

Gipfel des Kongur- und Muztagh Ata-Massivs nicht

gerecht. Schon eher genügen die allgemeinen

Gegebenheiten der Region diesbezüglich den

Anforderungen für die Alpen (100-300 m), wobei

die genaue Schartenhöhe zwischen Kokodak I und

II nicht exakt vermessen ist.

Entscheidend dafür, den Kokodak Dome als

eigenständigen Berg zu bezeichnen, war aber die

Nennung der verschiedenen Gipfel bei den

chinesischen Behörden sowie die Existenz

eigenständiger Vermessungsquoten in der Karte

des Kongur-/Muztagh Ata-Massivs des Lanzhou

Institute of Glaciology and Geocyology, China, für

alle drei Gipfel. Dazu der Geograf Christian

Thöni: „Über die objektiven Kriterien wie

Dominanz und Schartenhöhe hinaus sind jedoch in

der Praxis auch subjektive Faktoren für die

Bezeichnung als Berg bestimmend. So können

etwa die alpinistische Bedeutung, die Aussicht vom

Gipfel, die optische Dominanz vom Tal aus oder

der Eintrag auf einer Landkarte entscheidend dafür

sein, dass eine Erhebung als eigenständiger Berg

bezeichnet wird.“ (C. Thöni: Von Schartenhöhe

und Dominanz. In Die Alpen. Nr. 1/2003, Januar

2003).

Für uns steht außer Frage, dass es sich bei der

Expedition zum Kokodak Dome um den Versuch

der Erstbesteigung eines eigenständigen Berges

handelt. Letztendlich wird aber jeder selbst

entscheiden müssen, ob ihm diese Kriterien

befriedigend für eine Teilnahme an der Besteigung

erscheinen oder nicht.

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WIE SIEHT DER ZEITLICHE ABLAUF AUS?

VORBEREITUNGSTREFFEN

Am Samstag 05.04.2014, 12:00 - 16:30 Uhr in

Oberstdorf im Allgäu.

Aus Erfahrung wissen wir, dass sich vor

anspruchsvollen Touren und Expeditionen das

spezielle Vorbereitungstreffen von AMICAL alpin -

mit möglichst allen Teilnehmern - bestens bewährt

hat. Bei dieser Gelegenheit lernen wir uns kennen,

besprechen alles Wichtige, beantworten Ihre

Fragen und geben die AMICAL alpin Präsente aus.

Etwa drei Wochen vor dem Teilnehmertreffen

erhalten Sie von uns mit der Einladung den

genauen Treffpunkt sowie eine Teilnehmerliste mit

den Adressen und Telefonnummern aller

Teilnehmer und des Expeditionsleiters.

VORGESEHENER EXPEDITIONSABLAUF

1. Tag: Abflug in München, Zwischenstopp in

Istanbul.

2. Tag: Ankunft in Bishkek (800 m), der

Hauptstadt Kirgisistans. Fahrt zur historischen

Karawanserei Tash Rabatt auf 3000 m Höhe

inmitten des weitläufigen Pamir-Hochplateaus.

3. und 4. Tag: Zwei Tage Akklimatisationstouren

in der malerischen Hochalmlandschaft.

Übernachtung in Yurten.

5. Tag: Fahrt über den Torugart Pass (3752 m)

zur chinesischen Grenze. Nach der strengen

Grenzkontrolle geht es mit neuem Bus weiter nach

Kashgar (1335 m). Hotelübernachtung.

6. Tag: Fahrt (200 km) zum Karakulsee (3700

m) und dem kleinen Sommerdorf Shubashi (3720

m). Übernachtung in Yurten.

7. Tag: Aufstieg ins Basislager (ca. 4400 m),

weglos und beschwerlich durch Moränen und

Flussbettlandschaften. Das Gepäck wird von

Kamelen transportiert. Zeltübernachtung.

8.-23. Tag: 16 Tage stehen nun zur Einrichtung

der Route und der Besteigung des Berges zur

Verfügung. Ausreichend Zeit, um schlechtes Wetter

aussitzen oder auch einen zweiten Gipfelversuch

unternehmen zu können.

24. Tag: Abstieg vom Basislager (4400 m) nach

Shubashi (3720 m) und noch am selben Tag

Rückfahrt nach Kashgar. Endlich eine heiße

Dusche und ein kaltes Bier. Übernachtung im

Hotel.

25. Tag: Besichtigung der alten Seidenstraßen-

Metropole Kashgar mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Hotelübernachtung.

26.Tag: Rückreise über den Torugart Pass bis

nach Naryn oder Irkeshtam Pass direkt nach

Bishkek (Öffnung der neuen Straße voraussichtlich

Sommer 2014). Übernachtung im Hotel.

27. Tag: Fahrt von Naryn nach Bishkek oder Tag

zur freien Verfügung in Bishkek (bei Rückreise über

Irkeshtam Pass). Hotel.

28. Tag: Abreise, Rückflug und Ankunft in

München.

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WIE SCHWIERIG IST DIESE EXPEDITION?

Der Kokodak Dome ist trotz seiner Höhe ein

technisch eher leichter Siebenstausender. Der

Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen,

eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung

des Bergführers durchgeführt. Ein Tourenbericht

der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt

werden.

VORAUSSETZUNGEN

Kondition: Sie sind ein erfahrener Alpenbergsteiger

mit einer guten Kondition und einem

hohen Maß an Teamgeist. Der Transport der

persönlichen Ausrüstung obliegt den Teilnehmern.

Nur für den Transport der

Gemeinschaftsausrüstung sowie den Aufbau der

Fixseile und Hochlager stehen zwei Hochträger zur

Mithilfe zur Verfügung. Um den relativ flotten

Anstieg auf Basislagerhöhe problemlos bewältigen

zu können, empfehlen wir, die vor der Abreise

liegenden Wochenenden zu Akklimatisationstouren

in den Alpen zu nutzen und möglichst

hochgelegene Hütten aufzusuchen.

Technik: Sie sind ein guter und erfahrener

Eisgeher in den Alpen und können Eis- und

Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung

begehen. Das Gelände ist stark vergletschert,

somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen

Spaltenbergungsverfahren geübt (Spaltenbergungskurs

auffrischen). Der Zustieg führt durch

wegloses Gelände und steile, lose Geröllflanken

und ist dementsprechend anstrengend, gute

Trittsicherheit ist erforderlich. Kurze Passagen an

Block- und Schrofenkletterei erfordern die seilfreie

Beherrschung des II. Schwierigkeitsgrades (UIAA).

Die Route selbst leitet über einen Gletscherrücken

und Grat, dessen Flanken häufig steil und

exponiert sind. Auch am Grat selbst sind

Aufschwünge bis über 50 Grad Steilheit zu

erwarten, die dann mit Fixseilen versichert werden

müssen.

Ausrüstung: Ein Expeditionsschlafsack bis

-20°C Komfortbereich gehört wie Daunenbekleidung

und Expeditionsbergschuhe zur

Grundausstattung.

Wir verpflichten uns zu einer sorgfältigen

Organisation und Durchführung der Expedition.

Trotzdem können Improvisationen nötig werden

und anfallende Programmänderungen müssen in

Kauf genommen werden.

Der Expeditionsleiter steht während der Expedition

vor allem für die Gesamtleitung der Gruppe, nur

in zweiter Linie aber für die persönliche Betreuung

des Einzelnen zur Verfügung.

Jeder Teilnehmer muss bereit sein, die Weisungen

und Entscheidungen des Expeditionsleiters zu

befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe

getroffen.

Die Bergführer bei AMICAL alpin sind im Interesse

der allgemeinen Sicherheit und im Interesse der

anderen Gruppenmitglieder angewiesen,

Teilnehmer, die überfordert oder den

Anforderungen nicht gewachsen sind, ganz oder

teilweise vom Programm auszuschließen.

Alle Teilnehmer sollten sich zu ihrer eigenen

Sicherheit vor der Expedition ärztlich untersuchen

lassen. Auch ein Zahnarztbesuch vor der

Expedition kann Sie vor bösen Überraschungen

bewahren.

Bitte hinterfragen Sie vor einer Anmeldung Ihr

Leistungsvermögen und Ihr alpin- und

skitechnisches Können sehr genau, durchaus auch

in einem persönlichen Gespräch mit Dominik

Müller im Büro von AMICAL alpin (Tel.: 0049-

(0)8322-9874788).

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Der Kokodak Dome mit Anstiegsroute. Auschnitt aus Karte Kongur Tagh-Muztag Ata, Lanzhou Institute of Glaciology and Geocyology, China.

DIE ROUTE AM BERG

Das Basislager auf ca. 4400 m erreichen Sie vom

Karakul-See (3700 m) über einen kleinen Pass von

ca. 4800 m. Der direkte Weg von Westen ist durch

große Flüsse versperrt, die in den Sommermonaten

viel Wasser führen und deren Durchquerung dann

unmöglich ist. Das Gepäck und die Ausrüstung

werden von Kamelen durch

das unwegsame Gelände bis zum Basislager

transportiert. Auf dem Weg zu Lager I (5500 m)

wird als erstes der breite, mit grobem

Gesteinsschutt übersäte Gletscher gequert. Auf der

anderen Seite muss steiler werdendes, loses

Geröll, zuletzt Felsschrofen und leichte

Blockkletterei (I-II) auf dem Weg zu einem kleinen

Gratkopf bezwungen werden, auf dem das eng

gedrängte Lager errichtet wird. Während der

Akklimatisationsphase wird zeitweise ein

Zwischenlager nach zwei Drittel des Weges

genutzt, um eine gute Höhenanpassung zu

gewährleisten. Ein Schottergrat führt weiter zur

Schneegrenze und dem Beginn der ausgeprägten

Gratschneide, die über ein steiles Schnee- und

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Eisfeld (50°, Fixseil) erlangt wird. Ein langer, teils

überwechteter Schneegrat wird weiter zu einer

Gletscherflanke hin überschritten, die in

zunehmend spaltenreiches Gelände führt (ca. 35°).

In einer kleinen Mulde unterhalb einer Bruchzone

befindet sich das Lager II (6100 m). Nachdem die

Bruchzone passiert ist, folgen Gletscherhänge

(Spalten), die zum Teil steil (40-50°) weiter zu

Lager III (6600 m) auf einer Gletscherterrasse

leiten. Am Gipfeltag wartet die mächtige

Schneekalotte des Gipfels mit weitläufigen

Schneeflanken und einem breiten Gletscherrücken

auf, der sich zunehmend zurücklegt. Noch weit

muss dem Rücken gen Osten gefolgt werden, bis

der Hauptgipfel (7128 m) des Kokodak Dome

(o.a. Kokodak II) über mehrere Aufschwünge

hinweg erreicht ist. Bei klarem Wetter reicht der

Blick über die Takla Makhan-Wüste, das gesamte

Kuen Lun-Gebirge, bis hin zum Karakorum-

Gebirge mit seinen Achttausendergipfeln. Die

Etappen zwischen den Lagern liegen

voraussichtlich bei ca. 5-6 Stunden Gehzeit,

während der Akklimatisationsphase kann auch

mehr Zeit benötigt werden. Bei der Gipfeletappe

muss mit 9 Stunden (o. mehr) Aufstieg gerechnet

werden.

Bitte haben Sie Verständnis, dass obgleich viele

Informationen über den voraussichtlichen

Routenverlauf bereits bekannt sind – keine

Selbstverständlichkeit bei einer Erstbesteigung –

sich noch Änderungen ergeben können. Die

exakte Routenführung, die genaue Lage und Höhe

der Hochlager wird vor Ort situativ an die

herrschenden Verhältnisse und das

Leistungsvermögen der Gruppe angepasst.

EXPEDITIONSTAKTIK

UNSERE GEPLANTE TAKTIK SIEHT

WEITERHIN VOR:

dass der Expeditionsleiter möglichst bis

zum Gipfel mit aufsteigt.

dass genügend Zelte zur Verfügung

stehen, damit für jeden Teilnehmer in

jedem Lager gleichzeitig Platz ist und

nicht wie bei vielen anderen

Veranstaltern, sich die Teilnehmer im

Besetzen der Lager ablösen müssen.

somit kann jeder nach Absprache mit

dem Expeditionsleiter und den anderen

Teilnehmern den Zeitpunkt seines

Höhersteigens je nach Verfassung selbst

bestimmen.

dass auch in wechselnden Zeltgemeinschaften,

bzw. Seilschaften,

aufgestiegen werden kann

zwei nepalische Hochträger unterstützen

beim Aufbau der Fixseile und Hochlager

sowie beim Transport der

Gemeinschaftsausrüstung (Zelte, Fixiermaterial,

etc.) tatkräftig.


läuft alles nach Plan, sollte im letzten

Lager nur einmal geschlafen werden,

um tags darauf Richtung Gipfel zu

gehen.

jeder Teilnehmer wird für das

Vorhandensein seiner persönlichen

Ausrüstung in den Hochlagern selbst

verantwortlich sein.

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LEIT- BZW. RICHTLINIEN DER EXPEDITIONEN

VON AMICAL ALPIN

Die Teilnehmer verpflichten sich

… die Rechte, Sitten und Gebräuche des

betreffenden Gastlandes zu achten und sich

umweltbewusst zu verhalten.

… zur gegenseitigen Anerkennung, Achtung,

Hilfsbereitschaft und Kameradschaft als

unabdingbaren Voraussetzungen für das Gelingen

der Expedition.

… nach dem Basislager beim Begehen des

Aufstiegs-"Weges" diesen und alle

Versicherungseinrichtungen in gutem, versichertem

und sauberem Zustand zu halten.

… sich nach besten Kräften an allen

erforderlichen Arbeiten zu beteiligen und sich für

die Erreichung des Expeditionszieles einzusetzen.

Die Teilnehmer können dabei nach Weisung des

Leiters einzelne Sach- und Aufgabenbereiche

übernehmen, um einen zweckmäßigen Verlauf der

Expedition zu gewährleisten.

Ab dem Basislager operieren alle Teilnehmer

selbständig und in Eigenverantwortung, trotzdem

sollte in Gruppen, die sich ändern können,

gearbeitet werden und absolute Kameradschaft

vorherrschen. Die Entscheidung zum Gehen über

das letzte Lager hinaus sollte jeder Teilnehmer

eigenverantwortlich treffen.

In den Hochlagern wird jeweils ein Zelt

gekennzeichnet, in dem Notsauerstoff,

dazugehörige Maske mit Reduzierventil und eine

Notapotheke liegen. Die zur Verfügung gestellten

Notsauerstoffsysteme werden nach bestem Wissen

und Gewissen vor der Expedition und auch

nochmals vor Ort im Basislager überprüft. Die

Notsauerstoffflaschen sind nur für

außergewöhnliche Notfälle gedacht - zur

Behandlung einer Höhenkrankheit oder für

Notabstiege, nie zum weiteren Aufstieg.

Alle Maßnahmen, Regelungen und

Entscheidungen im Verlauf der Expedition werden

vom Expeditionsleiter nach Möglichkeit unter

Mitwirkung der Teilnehmer getroffen. Die

letztgültige, verbindliche und ausschließliche

Entscheidung trifft auf alle Fälle der Leiter. Befolgt

ein Teilnehmer beharrlich bzw. nachhaltig nicht

diese getroffenen Ent-scheidungen, so kann der

Leiter ihn von der Expedition ausschließen. Der

ausgeschlossene Teilnehmer hat die vorzeitige

Rückreise anzutreten, sobald es den Umständen

nach zumutbar ist. Dem ausgeschlossenen

Teilnehmer stehen dabei keine finanziellen

Erstattungsansprüche zu.

Eine vorzeitige Rückkehr vom Basislager zum

Ausgangsort der Expedition geschieht auf eigene

Verantwortung und Kosten. Eine krankheits- oder

unfallbedingte Rückkehr, sowie Such- oder

Bergungsflüge gehen ebenfalls zu Lasten des/der

betroffenen Teilnehmer(s) bzw. seiner

Angehörigen.

AMICAL alpin wird durch sein Büro und seine

Vertreter, insbesondere durch den Expeditionsleiter

und die Agenturen vor Ort, die

Expeditionsteilnehmer in allen einschlägigen

Belangen und Bedürfnissen beraten und

unterstützen.

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AMICAL alpin – Dominik Müller -Walserstraße 5 – 87561 Oberstdorf – GERMANY Tel.: 0049 (0)8322 984788 info@amical.de


Detailausschreibung AMICAL alpin 2014

I. KOKODAK DOME - 7.129 m/ „ERSTBESTEIGUNG EINES 7000ERS Im KUEN LUN-GEBIRGE“

Aktualisiert 11.11.2013

_________________________________________________________________________

GEFAHRENHINWEIS

Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden,

alle unsere Unternehmungen so sicher wie möglich

durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf

hinweisen, dass alle unsere Unternehmungen mit

subjektiven (z.B. Unwissenheit, falsche

Selbsteinschätzung, untrainierter Zustand,

mangelhafte Ausrüstung) und objektiven alpinen

Gefahren (z.B. Wetter, Stein-/Eis-/Blitzschlag,

Lawinen, Sonne/Hitze, Kälte, Gletscherspalten,

Wechten, Glätte) verbunden sind. Vor allem die

subjektiven Gefahren stehen immer im Verhältnis

zu den technischen Anforderungen jeder

Unternehmung. Mit dem auch kurzfristigen

Eintreten dieser Gefahren muss im Hochgebirge

leider stets und zu jeder Jahres- und Tageszeit

gerechnet werden. Bitte bedenken Sie auch, dass

bei ungünstiger Gefahrensituation der anvisierte

Gipfel nicht oder nur unter erschwerten

Bedingungen erreicht werden kann.

WAS BEKOMME ICH FÜR MEIN GELD?

Eine perfekte Organisation und präzise

Vorbereitung sind Grundsteine für den sicheren,

erfolgreichen und erfreulichen Verlauf einer

Expedition. AMICAL alpin wird sich um jedes

Detail optimal bemühen.

Es liegt uns sehr am Herzen, unseren Kunden

sämtliche Zusatzkosten genauestens klar zu legen:

Außer Ihren Getränken in den Städten,

Mitbringseln, Trinkgeldern, und eventuell

notwendig werdenden Zusatzübernachtungen auf

Grund von frühem Erfolg am Berg haben Sie in

Kirgisistan und Xinjiang mit keinen Nebenkosten zu

rechnen. Auch größere Kleinigkeiten, wie die

Kosten für das Visum für China, sind bei uns

inbegriffen.

Folgende Leistungen schließt der

Reisepreis mit ein:

Organisation der Expedition und des

Permits

Expeditionsleiter von AMICAL alpin

Linienflüge TURKISH AIRLINES München-

Istanbul-Bishkek und zurück mit 30 kg

Aufgabe und 8 kg Handgepäck

Luftverkehrsabgabe und

Flughafengebühren

Transfers lt. Programm

Visumgebühren für China

3 Nächte, einfaches Hotel, DZ, Kashgar

2 Nächte einfaches Hotel/Pension, DZ,

Kirgisistan

4 Nächte in Yurten in Kirgisistan & China

Vollpension während der gesamten Reise

Verpflegung durch erfahrene chinesische

Küchenmannschaft im Basislager

gesamte BC-Ausrüstung (inkl. Einzelzelt,

Liegematte), Mess-, Toiletten-, Duschzelt,

umfangreiche Zusatzverpflegung aus D

gesamte HL-Ausrüstung, wie Zelte (The

North Face), Kocher und Töpfe, spezielle

HL-Verpflegung und umfangreiche Zusatznahrung,

Isomatte

2 nepalische Hochträger samt deren

Versicherung, Ausrüstung, Honorar,

Verpflegung, Reisespesen

Fixiermaterial + Gehseile

pro zwei Teilnehmer ein Funkgerät

Satellitentelefon und Email im BC

Wetterbericht

umfangreiche Apotheke im BC u. HL-

Notfallapotheken, Pulsoxymeter,

medizinischer Sauerstoff in BC und HL

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Detailausschreibung AMICAL alpin 2014

I. KOKODAK DOME - 7.129 m/ „ERSTBESTEIGUNG EINES 7000ERS Im KUEN LUN-GEBIRGE“

Aktualisiert 11.11.2013

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AMICAL alpin Präsent und 20

Grußpostkarten

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Was nicht im Preis inbegriffen ist:

Getränke in den Städten, Softdrinks & Bier

im Basislager

Übernachtungen im Hotel, die über die

angegebene Anzahl hinausgehen

persönliche Satellitentelefonkosten, zu bezahlen

vor Ort im Basislager

Trinkgelder, persönliche Mitbringsel,

Zusatz-versicherungen

Träger für persönliche Ausrüstung für den

Aufstieg in die Hochlager

REISEDOKUMENTE

Reisepass (Gültigkeit: 6 Monate über

Reiseende hinaus)

Visum Kirgisistan: für deutsche Staatsbürger

und Bürger vieler anderer europäischer

Länder nicht mehr erforderlich. Bitte

erkundigen Sie sich bei uns im Zweifelsfall,

ob dies auch für Ihr Heimatland gilt.

Visum China: Beantragung für deutsche

Staatsbürger oder mit deutschem Wohnsitz

durch AMICAL alpin, für ausländische

Staatsbürger ohne deutschen Wohnsitz

Beantragung nur im Heimatland möglich -

Formulare erhalten Sie mit den

Reiseunterlagen nach Anmeldung.

EIN WORT ZUR NUTZUNG DES SATELLITEN-

TELEFONS

IM BASISLAGER

UND DER E-MAIL-MÖGLICHKEIT

Das Satelliten-Telefon und der Laptop-Computer

zum Versenden und Empfangen von E-Mails

dienen in erster Linie dem Empfang von

Wetterdaten und bei einem Notfall der

Kommunikation mit AMICAL alpin, unserer

Agentur vor Ort und eventuell einem Helikopter-

Unternehmen. Erst in zweiter Linie ist an die private

Nutzung bzw. Versendung und Empfang von

privaten E-Mails gedacht. Bitte haben Sie

Verständnis, wenn diese sehr empfindliche und

störanfällige Technik samt Stromversorgung im

Umfeld einer Expedition nicht ständig zur

Verfügung stehen kann. Es besteht bei keiner

unserer Expeditionen ein Anspruch auf die private

Nutzung der oben genannten Geräte. Wir werden

Sie vor Abreise nach bestem Wissen und Gewissen

überprüfen.

WIE GEHT ES WEITER?

Im Falle einer Anmeldung erhalten Sie von uns

zunächst eine Anmeldebestätigung, aus der

die Termine der Teilzahlungen hervorgehen.

Zudem erhalten Sie genauere Informationen mit

ausführlichen Angaben zur geplanten Expedition,

aber auch Infos zu Land und Leuten bzw. den

entsprechenden Vorschriften in Kirgisistan und

Xinjiang. Natürlich wird auch eine ausführliche

Ausrüstungs- und Literaturliste nicht fehlen.

Sollten Sie Fragen bezüglich einzelner Punkte

haben, rufen Sie uns gerne während der üblichen

Bürozeiten an. Wir freuen uns über den Kontakt zu

Ihnen.

Ca. 3 Wochen vor dem Teilnehmertreffen

erhalten Sie die Einladung mit Wegbeschreibung

sowie eine aktuelle Teilnehmerliste mit

Kontaktdaten aller Teilnehmer und des

Expeditionsleiters.

Zwei Wochen vor der Abreise versenden wir die

letzten Infos und die Flugtickets. Alles Weitere wird

beim Teilnehmertreffen besprochen.

AMICAL alpin – Dominik Müller -Walserstraße 5 – 87561 Oberstdorf – GERMANY Tel.: 0049 (0)8322 984788 info@amical.de

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