Sommersemester 2004 - Hochschule für Musik Saar - Saarland

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Sommersemester 2004 - Hochschule für Musik Saar - Saarland

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Die Gebärmutter, das Fruchtwasser

und besonders die Flüssigkeit

in den Ohren der Babys

filtern die hohen Frequenzen

schrillerer Töne nahezu komplett

aus der Vielzahl der Umgebungsgeräusche

heraus, schreiben

Sherri Smith von der Universität

von Florida in Gainesville

und ihre Kollegen. Bei Musik etwa

kann das Ungeborene zwar

die tiefen Vibrationen der Trommeln

wahrnehmen, nicht jedoch

die höheren Töne von Geigen.

Und von Sprache hören die Embryonen

hauptsächlich die Melodie,

die aus den tieferen Vokalen

besteht, während Konsonanten

wegen der höheren Frequenzen

nicht oder nur verzerrt ankommen.

Die Stimme der Mutter beispielsweise

klinge wie die einer Frau

mit einer sehr tiefen Stimme, die

hinter einem schweren Vorhang

aus dickem Stoff sitzt, beschreiben

Smith und Kollegen. Beim

Anhören der Aufnahmen aus

dem Schafinnenohr waren die

Forscher jedoch überrascht, wie

gut einige Sätze trotz dieser Verzerrungen

zu verstehen waren.

Insgesamt seien alle bis auf die

lautesten Geräusche im Mutterleib

angenehm gedämpft, so

dass nach Ansicht der Wissenschaftler

selbst dann, wenn die

werdende Mutter ein lautes

Rockkonzert besucht, keine Gehörschäden

bei dem Ungeborenen

zu befürchten seien.

(ddp/bdw)

Kleine Disk ganz groß

Neue Mini-Disk kann

bis zu 45 Stunden Musik

speichern

Jazz-Syndikat Saarbrücken e.V.

Neuer Kooperationspartner der Hochschule für Musik Saar

Seit Anfang dieses Jahres kooperiert unsere Hochschule

mit dem Jazz-Syndikat Saarbrücken e.V. Der

2002 gegründete und als gemeinnützig anerkannte

Förderverein für Jazz hat sich mittlerweile als Konzertveranstalter

einen guten Namen gemacht. Dem

zeitgenössischen Jazz zugewandt, pflegt der Verein

ein eher weites Jazz-Verständnis und präsentiert sowohl

die regionale und deutsche Szene als auch internationale

Jazz-Größen. Von September 2003 bis März 2004 waren herausragende

Jazzer in Saarbrücken: das Quartett der amerikanischen

Bass-Legende Ron Carter, der geniale Gitarrist Biréli Lagrène,

Gianluigi Trovesi aus Italien, der 71jährige Saxophon-Experimentierer

Heinz Sauer sowie die beiden Deutschland-Premieren

mit der Paris Jazz Big Band und dem feinen oriental groove von

Toufic Farroukh und dessen Absolut Orkestra. Schwerpunkte der

Vereinsarbeit sind der Austausch mit Frankreich und die Vernetzung

von Jazz-Aktivitäten in der Region, wobei sich die für das Programm

des Vereins Verantwortlichen durchaus die Freiheit nehmen,

den Begriff „Region“ im Bedarfsfalle bis nach Paris und Brüssel

oder bis Köln und Basel zu erweitern.

Von April bis Juli 2004 wird das Jazz-Syndikat Konzerte

auf dem Saarbrücker Altstadtfest, in der Bel

Étage in der Spielbank am Deutsch-Französischen

Garten und im WestSide, dem Bistro-Restaurant im

E-Werk auf den Saarterrassen in Burbach, durchführen.

Ins WestSide kommen in einem double feature

bei freiem Eintritt für eine CD-Präsentation das

Ben Sluijs Trio aus Belgien und der luxemburgische

E-Gitarrist Greg Lamy, in der Bel Étage sind

Christina Fuchs

das Christina Fuchs Quartett aus Köln und die Big Band Blue Art

Orchestra aus Nordrhein-Westfalen zu Gast. Das Konzert mit

Christina Fuchs wird in Kooperation mit der Hochschule für Musik

Saar veranstaltet: jazzorientierte Improvisationen mit Kontrabass,

Saxophon, Schlagzeug, Akkordeon und ein wenig “Folklore imaginaire”.

Das Blue Art Orchestra wird von Professor Georg Ruby

geleitet, hat schon zahlreiche Preise gewonnen und verschiedene

Tourneen ins Ausland unternommen. Eine eigenständige Arbeitsweise

in Auswahl und Interpretation zeitgenössischen Materials für

Jazz-Orchester zeichnet diese Big Band aus. Wir wünschen allen

Jazz-Fans (und vor allem auch solchen, die es noch werden wollen!)

viel Vergnügen beim Besuch der Konzerte.

Konzerttermine

22.04. WestSide im E-Werk

Greg Lamy Quartett & Ben Sluijs Trio

29.04. Bel Étage

Christina Fuchs Quartett

27.05 Bel Ètage

Blue Art Orchestra

11.7. Altstadtfest Saarbrücken

„Jazz de Lux(e)“

Jazz aus Luxemburg und Deutschland

u..a. mit der Studio 6 Connection der HFM

Tutti

Sommersemester 2004

Als Datenträger für Musik fristet

in Deutschland die Mini-Disc

(MD) im Vergleich zur CD und zu

MP3-Festspeichern eher ein Nischendasein.

Das will Sony als

Entwickler dieses Speichersystems

nun ändern. Das Ziel: Eine

Mini-Disk mit einer fünffach höheren

Speicherkapazität. Rund

ein Gigabyte Daten - das entspricht

mehreren hundert Musiktiteln

- statt wie bisher 177 Megabyte

sollen auf einer 6,5 Zentialla

breve

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