Sommersemester 2004 - Hochschule für Musik Saar - Saarland

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Sommersemester 2004 - Hochschule für Musik Saar - Saarland

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Tutti

Auch Amateur-Musiker können

ganz schön was im Kopf haben

- wie Hobby-Geiger Albert Einstein

beweist.

salter und stellt hohe Anforderungen

an das Gehör und die

Feinmotorik des Menschen. Darüber

hinaus müssen Musiker

die visuelle Information "schwarzer

Notenpunkte" rasch in Bewegung

der Finger umsetzen.

Impressum

alla breve – Magazin

der Hochschule für Musik Saar

Herausgeber

Der Rektor

der Hochschule für Musik Saar

Bismarckstraße 1,

66111 Saarbrücken

Tel.: 0681/96731-0

Fax: 0681/96731-30

Internet: www.hfm.saarland.de

V.i.S.d.P.:

Prof. Thomas Duis, Rektor

Redaktion und Gestaltung

Thomas Wolter, HFM-Pressestelle

E-Mail: t.wolter@hfm.saarland.de

Auflage: 1.500

Erscheint zu Beginn eines jeden

Semesters

Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder.

Bisher wurde in Experimenten

meist die Aktivität ausgewählter

Hirnareale während des Musizierens

bestimmt. "In der von uns

vorgelegten Studie haben wir jedoch

erstmals im gesamten Gehirn

nach Unterschieden zwischen

Musikern, Amateuren und

Nichtmusikern gesucht", erläutert

Dr. Gaser. "Indem wir die

Hirnstrukturen der drei Gruppen

verglichen, konnten wir gleichzeitig

einen Zusammenhang zwischen

der Intensität des absolvierten

musikalischen Trainings

und den unterschiedlichen Anteilen

grauer Substanz herstellen",

so der Jenaer Wissenschaftler

weiter.

Obwohl vieles dafür spricht, dass

das Training von Kindesbeinen

an das "Mehr an grauer Hirnmasse"

bewirkt, steht ein eindeutiger

Beweis noch aus. Den soll

eine neue Studie erbringen.

Die Mathematik

des Rhythmus

Brasilianische Wissenschaftler

analysieren

Rhythmik von Musik

Ob Musik zum Tanzen animiert

oder eher ein intellektuell anregendes

Klangerlebnis bietet,

hängt von der Vielschichtigkeit

ihres Rhythmus ab. Brasilianische

Physiker haben ein Analyseverfahren

entwickelt, mit dem

diese rhythmische Komplexität

von Musik gemessen werden

kann. Damit lassen sich die

durch die Rhythmik bedingten

Schwankungen der Lautstärke

bestimmen und deren Kompliziertheit

in einer Zahl ausdrücken.

Den niedrigsten Wert erhielten

die traditionelle brasilianische

Forró-Musik und Techno,

die höchsten Werte klassische

indische und europäische Musik.

Die Wissenschaftler stellen ihre

Ergebnisse in einer Online-Publikation

vor.

Die Forscher um Heather Jennings

von der Universität von

Alagoas verwendeten für ihre

Analyse ein Verfahren, wie es

ähnlich auch zur Auswertung der

Muster eines Herzschlags oder

von Schwankungen an der Börse

verwendet wird. Damit werteten

sie die Komplexität von vier

Minuten-Abschnitten verschiedener

Musikstücke aus. Am unteren

Ende der Skala rangierte

besonders gut tanzbare Musik

Hanns Eisler -

Musik und

politische Utopie

Institut für Neue Musik der HFM in

Zusammenarbeit mit Netzwerk Musik

Saar und dem Kino Achteinhalb

25. Juni 2004, 11 Uhr, HFM:

Fortbildungsveranstaltung

für Schüler

Moderation: Christoph Keller

26. Juni 2004, 19 Uhr:

Klavier-Recital

Christoph Keller

Werke von Eisler und Wolpe

24.- 27. Juni 2004,

Kino Achteinhalb

Filme mit Musik von Hanns Eisler

27. Juni 2004, 19 Uhr,

HFM-Konzertsaal:

Konzert mit Werken von Hanns

Eisler - u.a. “14 Arten den Regen

zu beschreiben” als Film-Musik

Mit Filmvorführung

Ensemble der HFM

mit stampfenden Rhythmen wie

Techno und Forró.

Zur Überraschung der Forscher

lagen Jazz und Rock ‘n’ Roll im

Mittelfeld etwa gleichauf. Die

komplexeste Rhythmik wiesen

europäische klassische Musik

und die Musik der Hindu auf. Die

Skala sei jedoch kein Qualitätsmaßstab

für Musik, betonen die

Forscher. Sie gebe lediglich an,

welcher Musikstil besser zum

Tanzen und welcher besser zum

Zuhören geeignet sei. (ddp/bdw)

Sommersemester 2004

alla breve

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