Die Verlagsvorschau Herbst 2013 - Edition Tiamat

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Die Verlagsvorschau Herbst 2013 - Edition Tiamat

Herbst 2013


Wie die Deutschen kapitulierten

Ich war auch bei einer anderen Kapitulation

in diesem Landstrich (Loire) dabei – eine,

die eine komische Seite hatte. Die Filmleute

und ich waren die einzigen Augenzeugen.

Die Krauts näherten sich Orleans auf drei

zusammentreffenden Routen, einige auf

Pferdewagen, einige hoch zu Ross und andere

zu Fuß nebenhertrottend. Eine dieser

Kolonnen wollte unbedingt von einem General,

einem Colonol und einem Ehrenspalier

von vierzig amerikanischen Soldaten in

Empfang genommen werden. Sie bestanden

hartnäckig auf die Einhaltung des Protokolls

und hielten die gesamte Parade damit auf,

indem sie sich weigerten zu kapitulieren, bis

nicht ordentlich das Protokoll eingehalten

werden würde.

Schließlich taten ihnen ein General und ein

Colonel den Gefallen. Sie setzten sich mit

einer amerikanischen Fahne auf einen Jeep.

Die Krauts bestiegen ihre hübschen Pferde,

stellten sich in einer exakten Reihe auf und

heil-hitlerten ihrer Mannschaft zu. Wagen

zogen in Formation vorbei und aus jedem

lugte ein Heil-Hitler-Arm heraus, während

unsere Männer salutierten.

Als das dann vorbei war, bewies unsere Seite

ganz schlechte Manieren. Colonol French

war mehr damit beschäftigt, Futter für die

Pferde aufzutreiben, als dem eleganten Auftreten

des Offiziersstabs Aufmerksamkeit zu

schenken.

In der Entwaffnungszentrale sah es aus wie

in einem Kaufhaus. Ferngläser hier, Messer

dort, die Stabgranaten auf einem anderen

Haufen, Munition, Pferde, Fahrräder – und

sogar Frauen, alles hatte seinen Platz. Gab es

irgendwelchen Ärger, plärrte ein Lautsprecher

etwas auf Deutsch. Einige der Männer

waren ganz offensichtlich bereit, im nächsten

Krieg wieder gegen uns anzutreten.

Viele sprachen aber überhaupt nichts.

Lee Miller wurde 1907 in New York

geboren und mit 20 Jahren von Condé

Nast als Fotomodell entdeckt. Lernte

in Paris Picasso und die Surrealisten

kennen und wurde Man Rays Schülerin,

Geliebte und Modell. 1932 trennte

sie sich von Man Ray und eröffnete in

New York ein eigenes Fotostudio. 1942

akkreditierte sie sich als Kriegskorrespondentin

für Vogue. 1944 und 1945 entstehen

ihre berühmten Reportagen und

Fotos über den Krieg. 1947 heiratet sie

den Kunstsammler Roland Penrose und

zieht sich in England aufs Land zurück.

1977 erliegt sie einem Krebsleiden.

Seither gab es Bildbände und Biografien

und zahlreiche Ausstellungen ihrer Fotos.

Foto: George Hoyningen-Huene


»Sie war auf eine bissige Art brillant

und dennoch vollkommen loyal, unprätentiös

und unerbittlich gegenüber

jeder Art von Augenwischerei. Sie

war eine vollendete Künstlerin und

ein vollendeter Clown, zugleich eine

Hinterwäldlerin aus Upstate New

York und eine kosmopolitische Grande

Dame, kaltes, soigniertes fashion model

und Wildfang.« David E. Scherman

Lee

MiLLer

KrieG

rePOrTAGeN

UND FOTOS

MiT DeN ALLiierTeN

iN eUrOPA 1944–1945

eDiTiON

TiAMAT

Sie war eine der wenigen Frauen, die als

Kriegskorrespondentinnen akkreditiert

waren, und eine der neuen Stars des Journalismus,

die plötzlich am Himmel aufgingen.

Ihre Berichte und Fotos erschienen

in der Vogue, denn selbst die Leser des

Mode-Magazins wollten wissen, was es

mit den Krauts auf sich hatte. Ihre Reportagen

aus der Hölle, aus der unbekannten

und fremden Welt mit dem Namen Drittes

Reich gehören auch im Nachhinein zum

Erhellendsten, was über Deutschland und

seine Bewohner geschrieben wurde.

Dieser Band enthält zum ersten Mal alle

ihre Kriegsreportagen und zahlreiche ihrer

berühmten Fotos, außerdem Briefe und

Artikel über das befreite Paris und ihre

Gespräche mit Picasso, Cocteau, Aragon,

Eluard und Colette.

Lee Miller

Krieg

Mit den Alliierten in Europa 1944-1945

Reportagen und Fotos

Mit einem Vorwort von David E. Schermann

Nachwort des Herausgebers Antony Penrose

Aus dem Englischen von Andreas Hahn

und Norbert Hofmann

Critica Diabolis 209

Mit zahlreichen Fotos

Broschur, ca. 400 Seiten, ca. 24.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-178-5, September 2013


Als Neil Young 1988 im Titeltrack seines Albums

This Note’s For You sang »Ain’t singing for Pepsi,

ain’t singing for Coke. I don’t sing for nobody,

makes me look like a joke« –, da reagierte er auf

die aggressive Werbung von Pepsi-Cola mit Popstars

wie Michael Jackson, der für Pepsi einen eigenen

Spot drehte und dessen Tourneen von 1984

bis 1993 von Pepsi gesponsert wurden, wie kurz

darauf die von Lionel Richie und Madonna ...

Der Anfang des Musik-Sponsorings als Teil eines

gezielten Marketing-Mix.

Nach dem »Anything Goes« der Postmoderne

und in Zeiten des Post-Neoliberalismus wird den

Nachwuchsmusikern heutzutage auf den Stadtmarketing-Veranstaltungen

namens »Musikmessen«

hauptsächlich die Selbstvermarktung beigebracht.

Die etablierten Künstler dagegen wissen,

wie es geht, und geben ihren mehr oder weniger

guten Namen für jede Marketingaktion und für

jeden beliebigen Markenartikler her, und sie merken

nicht, dass damit nicht nur ihr Name, sondern

auch ihre Musik beliebig wird: Ob Brian Ferry als

Kleiderständer für H&M-Billigklamotten fungiert

und seine Konzerte für das Kundenmagazin eines

deutschen Telekommunika tionskonzerns spielt,

oder die Herren Morrissey und Marr ihren Smiths-

Klassiker »Please, Please, Please, Let Me Get What

I Want« (Geld ganz offensichtlich) dem englischen

Bekleidungsgroßhändler John Lewis für einen

Weihnachts-Werbespot überlassen, ob Bob Dylan

seinen Song »Love sick« dem Reizwäsche-Hersteller

»Victoria’s Secret« überlässt (der zuletzt auch

wegen Vorwürfen unter Druck geriet, Teile seiner

als »fair« gehandelten Dessous seien in Afrika mit

Hilfe von Kinderarbeit hergestellt worden), ob

Justice einen Soundtrack zu einer Adidas-Werbung

beisteuern oder auf der ganzseitigen Werbung

für Tournee und Album von »Mode selektor«

der Name des Sponsors »Carhartt« fetter prangt

als der Bandname, oder ob der allbekannte österreichische

Brausehersteller nicht nur einen Formel-1-Boliden,

sondern auch das Projekt »Flying

Bach« (Breakdancer tanzen zu Bachs Wohltemperiertem

Klavier) finanziert ... – der Ausverkauf hat

Dimensionen angenommen, die man sich vor wenigen

Jahren kaum hätte albträumen lassen.

Berthold Seliger ist Autor und lebt

in Berlin. Er betreibt seit 25 Jahren

eine eigene Konzertagentur und ist

Europaagent u.a. für Calexico, Lambchop,

Pere Ubu, The Residents und

The Walkabouts. Als deutscher Tourneeveranstalter

arbeitet er mit Bonnie

›Prince‹ Billy, Daniel Kahn, Lou

Reed, Silver Jews, Patti Smith, Lucinda

Williams und anderen zusammen.

Berthold Seliger veröffentlicht einen

monatlichen Newsletter, der 2003 mit

dem »Mersha Award« des Musikexpress,

Rolling Stone und Hammer für

den »besten Newsletter« der Musikbranche

ausgezeichnet wurde, und

bloggt auf www.bseliger.de. Seliger

schreibt über musik- und kulturpolitische

Themen u.a. in der Berliner Zeitung,

im Freitag und in Konkret.

Der Autor steht für Lesungen zur

Verfügung. Anfragen an den Verlag.

Foto: Laschitzki


»Der nicht nur ungewöhnlich geschmackssichere,

sondern mit selten

gewordener Leidenschaftlichkeit

keinem Streit aus dem Weg gehende

Konzertveranstalter« (Berliner Zeitung)

Berthold Seliger rechnet scharf, aber

sachlich mit der Musikindustrie ab.

Berthold Seliger

daS geSchäft mit der muSik

ein inSiderBericht

EdiTion

TiamaT

Jeder hört Musik, doch kaum einer weiß wirklich,

wie sie zum »Produkt« gemacht wird.

Dieses Buch ist eine instruktive Einführung in

fast alle Facetten des Geschäfts mit der Musik.

Es wird erklärt, wie das Tourneegeschäft,

die Plattenfirmen, das Copyright, Sponsoring

oder die Gema funktionieren, und der Autor

diskutiert die aktuellen Geschäftsmodelle und

befasst sich mit der Rolle der Künstler und

Kulturarbeiter, aber auch mit ihrer miserablen

sozialen Situation.

Doch dieses Buch ist auch eine Streitschrift für

eine andere Kultur. Fast alle Bereiche des Musikgeschäfts

werden heute von Großkonzernen

dominiert – die Vielfalt der Kultur ist längst in

Gefahr. Gleichzeitig erleben wir den Quotenterror

– es zählt nur noch, was sich »verkauft«.

Die Verhältnisse werden von Monopolen und

der Politik, die den »Staatspop« fördert, bestimmt.

Dem setzt Seliger ein Plädoyer für eine

selbstbestimmte Kunst entgegen, die nach anderen

Kriterien bewertet werden sollte.

Berthold Seliger

Das Geschäft mit der Musik

Ein Insiderbericht

Critica Diabolis 210

Broschur, ca. 320 Seiten, ca. 18.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-180-8, September 2013


Ich würde mich in meinen

dreckigsten Stiefeln auf den

Schminktisch von jedem aus

der Liga dieser von und zu

Guttenbergs stellen und ihnen

erklären, warum ich mich lieber

im Schlamm zu den Gesängen

von Woodstock wälzen würde,

als an ihrem Arm durch die

Hallen Bayreuths bis an den

Rand des Orchestergrabens zu

wandeln, obwohl mich auch das

nicht glücklich machen würde.

Aus dem Inhalt:

Johnny Cashs letzte Aufnahmen

– Warum ich als Teenager Free Jazz

hören musste – Nashville/Tn. – Grabrede

auf meinen Freund Nils Koppruch –

Punkrock und Verbrecher – Ich traf Tom

Waits am Highway 101 – Gottes eigenes

Einsatzkommando – Waylon Jennings als

junger Gentleman – Künstler, Fälscher,

Paranoia – Hamburger Schule, Wahlkurs

Country – Heimat ist da, wo man sich

aufhängt – Attwenger und sonst fast

nix – Tango und Benzin – Was da DJ

Hell imma so rumredn tut – Rockabilly

überlebt alle – Die große Klappe von Dale

Watson – Freejazz in Dachau – Stimmen

Maschinen Gewehre oder The Soft

Machine 3rd hat mein Leben gerettet – Ry

Cooder in den Straßen von Los Angeles

Die Clowns vom Musik-Countrystadl

– Dylan und die dünne Taxifahrerin

u.v.m.

Franz Dobler (*1959) hat seit 1988

Erzählungs- und Gedichtbände, die

Romane »Tollwut« und »Aufräumen«

veröffentlicht – und die Musikbücher

»The Beast In Me – Johnny Cash«, »Auf

des toten Mannes Kiste – Get Country

& Rhythm!«, »Rock'n'Roll Fever« (mit

dem Maler Guido Sieber) und (als Hrsg.)

»Down In Louisiana«.

Artikel, Reportagen, Kritiken erschienen

u.a. in junge Welt, Frankfurter Allgemeine

Sonntagszeitung, Spex, Trash, Süddeutsche

Zeitung, taz, Frankfurter Rundschau.

Für das Trikont-Label hat er seit 1995 vier

Folgen der Serie »Perlen Deutschsprachiger

Popmusik« herausgegeben, außerdem

»A Boy Named Sue. Johnny Cash Revisited«

www.franzdobler.de

Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung.

Kontakt:

Kulturagentur Rahm, Gneisenaustraße 2a,

10961 Berlin, Telefon: +49(0)30/39 37 51 29

Email: info[at]kulturagentur-rahm.de

www.kulturagentur-rahm.de

Foto: Christiane Lembert/Studio 54


»Unangestrengt und pointiert.«

Deutschlandfunk

»Er versteht meisterhaft das Spiel mit

populären Genres.«

FAZ

»Mit Herzblut geschrieben.« Die Zeit

»Seine Geschichten strahlen eine betörende

Melancholie aus.« Der Spiegel

»Geschrieben wie Kusturica filmt.«

junge Welt

Franz

Dobler

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zerStreUten

MUSikliebhaberS

eDition

tiaMat

Der zerstreute Musikliebhaber hat sich nie

in einer Schublade einsperren lassen. Kann

sein, er will morgens den alpinen Rock'n'Roll

von Attwenger hören, nachmittags

Cannonball Adderley, abends den noch nicht

eingeordneten (!) Pop der General Elektriks,

um sich um Mitternacht mit Dale Watson zu

fragen, ob es Zeit für »Whisky or God« ist

und er morgen nur Country hören soll, was

denn auch sonst, zur Hölle! Wenn er nach

Worten sucht, hat er keine Angst vor nichts

und lässt sich von den Sirenen in dunkle Vergangenheit

und rätselhafte Gegenwart locken

und landet vielleicht in Garagen, die von

schweigsamen Türstehern bewacht werden.

Kann schon sein, dass der Autor nur über

Musik schreibt, weil er eines Tages lernen

musste, dass er nicht Musik machen kann.

Weshalb er bis zur letzten Stunde mit R.W.

Fassbinder heulen wird: Ich möcht' Musik

machen können!

Franz Dobler

A Boy Named Sue

Aus den Memoiren eines zerstreuten Musikliebhabers

Critica Diabolis 212

Broschur, ca. 180 Seiten, ca. 14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-181-5, September 2013


Herr Werner Sonnenbein war Postbote

aus Leidenschaft. »Gäbe es keine Briefe«,

pflegte er zu sagen, »so kann ich mir das

gar nicht vorstellen.«

Mit Sorge betrachtete er den Fortgang der

Zeit, den Siegeszug der Computer und

Telefone, die laxe Art, in der die Menschen

ihre Nachrichten tauschten, kaum

einer besaß noch eine Handschrift, die

sich vorzeigen ließ, und überhaupt: »Die

Menschen brauchen Briefe, weil sie dann

sorgfältiger sind!«

Zumeist war es Frau Hertha Sonnenbein,

die den Ausführungen zuhörte, geduldig

die Wiederholungen ihres Gatten ertrug,

bis sie das Wort ergriff und zustimmend

sagte: »Außerdem möchte ich nach West-

Afrika, als nächstes.«

Es war ihr Plan für den diesjährigen Urlaub

ihres Mannes, zugleich eine bewährte

Art, ihn zum Schweigen zu bringen.

Urlaub bedeutete eine Zeit, in der Herr

Sonnenbein seinem Beruf nicht nachkommen

konnte, und Reisen an sich empfand

er als Zumutung. Doch er liebte seine

Frau.

Herr und Frau Sonnenbein warteten auf

die Urlaubsvertretung, die er wie jedes

Jahr zu sich gebeten hatte, um ihr letzte

Anweisungen zum rechten Umgang mit

seiner Postroute zu geben.

Endlich klingelte es, pünktlich um acht

Uhr, worauf Herr Sonnenbein zufrieden

einatmete und Frau Sonnenbein zur Tür

rauschte, um die Vertretung einzulassen.

Sie war beeindruckt. Sie zeigte es. Frau

Sonnenbein öffnete die Tür, wich zurück,

ihr Empfangslächeln erfror, sie hob den

Kopf, um die Größe des Mannes abzumessen,

der vor ihr stand, eine mächtige

Erscheinung mit schwarzem Gewucher

im Gesicht, gekleidet in einem gestrigen

Parka. »Werner«, rief Frau Sonnenbein,

»du musst kommen!«

Friedhelm Kändler, geboren 1950, war

Erwachsenenbildner, Krankenhausgärtner

und Telefonist, dann selbständig

als Dichter, Liedautor und Bühnenkünstler.

Bekam in den neunziger

Jahren Preise, gab es dann aber auf,

weiterhin als Kleinkunstkabar-ethiker

die Welt zu erobern. Hat sich seither

aufs Schreiben verlegt. Hat bereits eine

Reihe Bücher veröffentlicht, zumeist

erschienen im Wehrhahn Verlag Hannover.

Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung.

Anfragen an den Verlag.


Friedhelm Kändler, Wortspieler und

Fantast, erzählt von einer eigenwilligen,

sympathischen, zauberhaften

Welt, in der alles ein wenig anders ist,

als man zunächst annimmt.

Friedh

e

lm Kändler

DIE ABENTEUER DER MISSIS JÖ TIAMAT

EDITION

Ist das Kaffeepulver aufgebraucht und

im Kühlschrank findet sich nur noch

Knäckebrot, nehmen auch Diplompädagogen

Aushilfsarbeiten an. Pierre de Mon

trägt Briefe aus, als Urlaubsvertretung.

Er wird gewarnt, vor einer Missis Jö. Sie

sei unberechenbar. Im Weiteren gäbe

es einen eigenwilligen Sohn und einen

Schrank, in den die Mutter der Missis Jö

verräumt sei.

Schon bald wirbelt die Begegnung mit

Missis Jö Pierres Leben durcheinander.

Er lernt eine kleine, lebhafte Frau kennen,

die einen großartigen Kaffee kocht und

sich zum Zusammenbau eines Puzzles

Topflappen anzieht, um den Schwierigkeitsgrad

zu steigern. Die Vermutung,

dass es sich bei Missis Jö um eine Art

Hexe handelt, scheint haltlos.

Friedhelm Kändler

Missis Jö

Roman

Critica Diabolis 211

Broschur, ca. 160 Seiten, ca. 14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-183-9, September 2013


Gegenüber meiner Wohnung hält ein

silberner Mercedes, eine sogenannte

Rentnerkutsche, weil sie von Rentnern

bevorzugt wird, die sich den ganzen Tag

Sorgen machen, der Lack könnte einen

Kratzer abbekommen. Aus ihm steigt ein

Rentnerehepaar. Sie sehen sich suchend

um und bleiben vor einem Haus stehen,

blicken prüfend nach oben auf die Fassade,

unterwerfen die Klingelschilder einer

eingehenden Prüfung und inspizieren

dann die Umgebung, dabei nie den Mercedes

aus den Augen lassend. Ich frage

mich, ob das die Miethaie sind, vor denen

hier überall gewarnt wird.

Beim Lunch in der Espressobar. Am Nebentisch

sitzen zwei jungdynamische

Frauen. Also eine ist jungdynamisch, die

andere hat ein Handicap, d.h. ein Kind,

aber das ist noch ganz klein. Die jungdynamische

Frau hat eine Wohnung in Paris

und Ärger mit dem Mieter. Sie gerät in

Rage: »Der Typ kriegt absolut überhaupt

gar nichts auf die Reihe. Wie krass ist das

denn? Ist nicht mal in der Lage, einen

kaputten Kühlschrank zu entsorgen.«

Nachdem sie ihrer Zuhörerin das Ohr

abgekaut hat, klappt sie ihren Laptop auf

und will nicht mehr gestört werden.

Abends auf dem Kotti rappt ein Rapper

auf einer kleinen Bühne, die neben dem

Container steht, in dem schon seit Wochen

Kaffee getrunken und Kuchen gegessen

wird und außen auf Zetteln steht:

»Die Miete ist zu hoch.« Junge Leute stehen

vor der Bühne und gucken auf ihre

Handys. Der Rapper rappt: »Ich hätt gern

mehr Zeit, um Zeit zu ham.« Die hätte ich

auch gerne, aber ich muss zu einem Spiel

des BVB. An der Ampel sitzt eine sehr

dicke Frau mit vielen Plastiktüten und

raucht. Und schon wieder eine Geschichte

ohne Pointe.

Klaus Bittermann, Verleger und Autor.

Schreibt für die junge Welt jede

Woche »Die Blutgrätsche«, für die

taz »Berliner Szenen« und bloggt auf

www.bittermann.edition-tiamat.de.

Veröffentlichte u.a. das Kinderbuch:

»Der Aufstand der Kuscheltiere. Eine

Räuber- und Pistolengeschichte«, mit

Illustrationen von Rudi Hurzlmeier,

Zweitausendeins, Frankfurt 2007. »The

Crazy Never Die. Amerikanische Rebellen

in der populären Kultur«, Berlin

2011.

Klaus Bittermann

Möbel zu Hause, aber

kein Geld für

Alkohol

Kreuzberger Szenen

»Bezaubernde Skizzen.« Südwestrundfunk

»Astrein.« Frank Goosen

»Brutal gut.« Carl Weissner

»Geniale Schnipsel.« Ursula März, Die Zeit

»Wie genau das ist, wie schön, wie komisch,

wie wunderbar – die kleine Form als ganz

große Literatur.« Jess Jochimsen

»Richtig gut.« Horst Evers

Edition

TIAMAT


»Bittermann setzt der Welt, wie sie

ist, eine Haltung des unbeugsamen

Eigensinns entgegen. Bittermann, der

ewig junge, rebellische Weltzuschauer,

schweift umher und beweist im absichtslosen

Nebenbei, wofür das Leben

wirklich lohnt.«

Brigitta Lindemann, wdr

Klaus Bittermann

edition

tiamat

alles schicK

in KreuzBerg

unter touristen, Pennern, gentrifizierten

Und wieder versucht Klaus Bittermann herauszufinden,

wie weit die Gentrifizierung

in seinem Viertel in Kreuzberg gediehen ist.

Er beobachtet eine wundersame Vermehrung

junger Franzosen, Engländer und Spanier,

er ist den »Miethaien« auf der Spur, die sich

als harmlose Rentner tarnen, er bestaunt eine

Schießerei auf dem Spielplatz vor seiner Tür,

in der es sehr alttestamentarisch zugeht, er

schlägt sich im Wellness-Bereich des Berliner

Zolls durch, er isst kontaminiertes Sushi, um

erleuchtet zu werden, er lernt einen Mann

kennen, der mit Teelichtern heizt, er demonstriert

vor dem Springer-Hochhaus, wo Bild die

rote Karte gezeigt wird, und er recherchiert

in einem Tätowierstudio. Einen Reim kann er

sich nicht darauf machen, aber er weiß ganz

sicher: Das alles wird sich irgendwann mal

aufklären. Sie könnten ihm übrigens dabei behilflich

sein. Wie? Ganz einfach. Besorgen Sie

sich das Buch. Es soll angeblich wieder ganz

lustig sein.

Klaus Bittermann

Alles schick in Kreuzberg

Unter Touristen, Pennern, Gentrifizierten

Critica Diabolis 213

Mit zahlreichen Fotos

Broschur, ca. 192 Seiten, ca. 14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-182-2, September 2013


Harry Rowohlt

& Klaus Bittermann lesen „Alles schick in Kreuzberg”

und „Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol” live

»Der Abend war toll ... es hat

großen Spaß gemacht – die

Texte leuchten fast noch mehr,

wenn man sie hört.«

Robert Seethaler

Klaus Bittermann lud ein und

Harry Rowohlt nahm an und las

aus »Möbel zu Hause, aber kein

Geld für Alkohol« und »Alles

schick in Kreuzberg«, und zwar

vor ausverkauftem Haus. Klaus

Bittermanns Kreuzberger Szenen

fanden in Harry Rowohlt den

perfekten Vorleser, nicht nur, weil

er sowieso der beste Vorleser

»Enfant Terrible und erleuchteter Philosoph, der in

keine Schublade passen will.« Nürnberger Zeitung

»Ein Buch wie sehr guter Whiskey, dessen Qualität

Deutschlands ist, sondern selbst Nichtkenner ahnen.« auch

Christian von Zittwitz in Focus

Ȇber dieses Buch hat der Rezensent so oft gelacht,

daß er die Behauptung wagt, hier liege das lustigste

Buch des Herbstes vor. So ist denn das Buch die

den Berliner Dialekt exakt

schönste Abschweifung dieser Buchsaison.«

Michael Naumann in der Zeit

»Einmaliges Meisterwerk. Das Buch des Jahres.«

beherrscht, der in solchen

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Harry Rowohlt hat einen ausgefeilten Sinn fürs

extra Komische. «

Der Spiegel

Geschichten nicht zu vermeiden

ist. Harry Rowohlt hat zudem

nicht einfach vorgelesen, sondern

als Paganini der Abschweifung

aus dem Buch mit seinen

Anmerkungen, Anekdoten und

Assoziationen große Kunst zum

Anhören gemacht.

Harry Rowohlt * In Schlucken-zwei-Spechte

Harry Rowohlt & Klaus Bittermann

lesen aus »Alles schick in Kreuzberg« und

»Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol«

Kreuzberger Szenen

Live-Mitschnittaus dem Festsaal Kreuzberg am 17. April 2013

Doppel-CD Jewelcase, ca. 140 Minuten, ca. 16.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-184-6, September 2013

Harry Rowohlt

erzählt Ralf Sotscheck sein Leben von

der Wiege bis zur Biege

In Schlucken-zwei-

Spechte

Edition

TIAMAT

Acht Jahre

danach

Mit einem nagelneuen Kapitel

»Rowohlt gilt vollkommen zu Recht als Gott.«

Titanic

»Harry Rowohlt hat einen ausgefeilten Sinn

fürs extra Komische.«

Der Spiegel


U n s e r e b ü c h e r i n d e R p r e s s e

PETER LAUDENBACH DIE ELFTE PLAGE

WIE BERLIN-ToUR

ZUM ERLEBNIS

PETER LAUDENBACH

DIE ELFTE PLAGE

ISTEN DIE STADT

PARK MACHEN

EDITIoN

TIAMAT

Peter Laudenbach

Die elfte Plage

Wie Berlin-Touristen die Stadt zum Erlebnispark machen

Critica Diabolis 206

Broschur, 144 Seiten, 13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-177-8

»Eine treffende Polemik. Alles was Sie

schon immer über Berlin-Touristen wissen

wollten und nie zu fragen wagten.«

Andreas Becker, Deutschlandfunk

»Hier kann man lesen, dass es sich beim

Berlin-Tourismus vor allem um schlechtes

Theater handelt.« Franz Wille, Theater heute

»Ein Gespenst jettet um in Europa. Peter

Laudenbachs ›Touristisches Manifest‹ sollte

Schullektüre sein, zum Beispiel in Spanien.«

Rüdiger Schaper, Der Tagesspiegel

08.04.13 10:24

einzlkind

Gretchen

Roman

Critica Diabolis 207

Hardcover mit SU, 240 Seiten, 18.- Euro

ISBN: 978-3-89320-176-1

einzlkind

Edition

tiamat

»Was sich mit HAROLD schon mehr als deutlich

abzeichnete, ist mit GRETCHEN zur Gewissheit

geworden: Dieser Mensch, der unter

dem Pseudonym einzlkind firmiert, ist der

komischste Autor deutscher Sprache. Mit Abstand.

Und vermutlich für lange.«

Jess Jochimsen

»Ein höchst lesenswertes Meister stück.«

Wolfgang Körner, GeoWis


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n deer R P pr re es s es e

Wiglaf

Droste

Noch nicht erschienen.

Erscheint vorraussichtlich

Juni 2013

cArl ceDerströM Peter FleMing

EdiTion

TiamaT

Die WÜrDe Des

Menschen ist

ein KonjunKtiv

Klappenbroschur, ca.

192 Seiten, ca. 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-175-4

»Droste ist einer der besten deutschen

Prosa-Autoren im unterschätzten Genre der

kurzen Form, und weit mehr als einer der

orthographisch-grammatikalischen Wutbürger.«

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

DeAD MAn

Working

Die schöne neue Welt

Der toten Arbeit

EdiTion

TiamaT

Broschur, 144 Seiten

13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-172-3

»Dieses faszinierende und düstere kleine Buch

ist eine ausgezeichnete und beunruhigende Einführung

in ganz neue Bereiche einer rasant sich

verändernden Arbeitswelt.« Michael Hardt

»Auf ätzende Weise unterhaltsam.« The Guardian

U .. ber den Universellen KapitalismUs, den KommUnismUs als episode Und die menschheit als amȯ . be

WolFGanG

pohrt

RoBERt KuRZ

WEltKRisE uND iGNoRaNZ

Broschur, 240 Seiten

EDitioN 16.00 Euro

Kapitalismus im NiEDERGaNG tiamat

ISBN: 978-3-89320-173-0

»Der linke Publizist und Philosoph Robert Kurz

war einer der wichtigsten zeitgenössischen linken

Theoretiker in Deutschland.« Spiegel-Online

»Kurz malt keine Utopien aus. Er will jede naive

Aneignung dessen, was uns die Aufklärung

oder die Warengesellschaft bietet, als falsche

Unmittelbarkeit durchschaut wissen.«

Otto Böhm, Nürnberger Nachrichten

EdiTion

TiamaT

das

aller

letzte

GeFecht

Broschur, 160 Seiten

13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-174-7

»Eine Polemik des überzeugten Marxisten Wolfgang

Pohrt, die gnadenlos mit den Glaubensbekenntnissen

der radikalen Linken bricht ... In

einem furiosen historischen Abriss von Adam &

Eva bis heute resümiert er die Irrtumsgeschichte

der Linken ... Ein verdienstvolles Buch.«

Reinhard Mohr, Tagesspiegel


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n deer R P pr re es s es e

John Gibler

Sterben in

Mexiko

Berichte aus dem Inneren des

Drogenkriegs

Owen Hatherley

These

Glory

Days

Ein Essay

über Pulp

und

Jarvis Cocker

Joe Bauer

Im Kessel brummt der

Bürger King

Spazieren und über

Zäune gehen in

Stuttgart

Edition

TIAMAT

Gerhard Henschel

Beim Zwiebeln

des Häuters

Glossen und Verrisse

1992 – 2012

Edition

TIAMAT

Edition

TIAMAT

Edition

TIAMAT

Broschur, 192 Seiten

16.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-167-9

Broschur, 168 Seiten

16.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-168-6

Broschur, 192 Seiten

14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-171-6

Broschur, 240 Seiten

15.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-170-9

Übersetzt von Norbert

Hofmann

»Eine fesselnde Lektüre

und zugleich das

klügste, vernünftigste

Buch über das Thema.«

Ben Ehrenreich

Übersetzt von Sylvia

Prahl

»Klasse Buch.«

Klaus Walter, Konkret

»Aufschlussreicher

poparchäologischer

Essay.« FAZ

»Ein Glück für Stuttgart,

von einer solchen

Stimme besungen zu

werden. Ich bin schon

lange süchtig auf diese

Texte.«

Heinrich Steinfest

»Es ist für einen alten

Kraus-Jünger eine Freude,

einen Kraus-Jüngeren

von solcher Empörungslust

und solchem

Sprachwitz zu erleben.«

Dieter Hildebrandt

Wolfgang Pohrt

Honoré de Balzac

Der Geheimagent der

Unzufriedenheit

Wolfgang Pohrt

Die Postmoderne hält sich selbst für fröhlich. In

Wirklichkeit ist sie jedoch nur ignorant. Hier geht

es freilich weniger um die philosophische Mode in

zeitgenössischen Proseminaren als um den sozialen

Hintergrund der jüngsten ideologischen Konjunktur.

Die neoliberale Wende von der sozialpädagogischen

Staatsintelligenz zum kulturindustriellen

Dienstleistungskapitalismus hat ein dringendes

Bedürfnis hervorgebracht, das Terrain von neuen

Medien, Sponsoring, Lebensästhetik und Gewinnspielgesellschaft

legitimatorisch zu besetzen.

In der linken Variante ist daraus eine Farce auf die

alte systemimmanente Arbeiterbewegung geworden.

Der Kapitalismus samt sozialer Apartheid erscheint

als primär kultureller Gegenstand, und die

radikale Kritik wird zu einer Politik der Selbstinszenierung

entschärft, deren unlustige Selbstkritik

in den letzten Jahren nur der Rettung des Konsumenten

als Dissidenten dient. Aber die Hoffnung auf

einen positiven Schub der telematischen Modernisierung

blamiert sich an den Krisenpotentialen der

3. industriellen Revolution; aus den popmodernen

kreativen Billigjobbern und sozialen Simulationskünstlern

wird kein neuer Mittelstand mehr.

Kapitalismus

Forever

Über Krise, Krieg, Revolution,

Evolution, Christentum

und Islam

Robert Kurz * Die Welt als Wille und Design

Robert Kurz

Die Welt als Wille und

Design

Postmoderne, Lifestyle-Linke und die

Ästhetisierung der Krise

Edition

TIAMAT

Edition

TIAMAT

Edition

TIAMAT

Broschur, 144 Seiten

13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-169-3

Broschur, 112 Seiten

13.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-166-2

Broschur, 192 Seiten

14.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-024-5

Broschur, 480 Seiten

18.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-085-6

»Kluger Essay.«

Claudius Seidl, FAS

»Ein großartiges Buch...

es begeistert mich

immer wieder aufs

Neue.« Sophie Rois

»Das ist, wie immer

bei Wolfgang Pohrt,

um ein paar Klassen

besser als das, was

man sonst lesen muß.«

HM Enzensberger

»Zweifellos stellt

dieses Buch der Kulturlinken

berechtigte

Fragen.«

Mark Terkessidis

»Robert Kurz war in

seiner Kritik unerbittlich.

Er hat viele wieder

die Kritik am Kapitalismus

gelehrt.«

Freitag


D a s G e s a m t p r o g r a m m

CRITICA DIABOLIS

21. Hannah Arendt, Nach Auschwitz, 13,- Euro, 23.80 SFr.

45. Bittermann (Hg.), Serbien muß sterbien, 14.- Euro, 25.60 SFr.

55. Wolfgang Pohrt, Theorie des Gebrauchswerts, 17,- Euro, 30.80 SFr.

65. Guy Debord, Gesellschaft des Spektakels, 20,- Euro, 36.10 SFr.

68. Wolfgang Pohrt, Brothers in Crime, 16.- Euro, 29.20 SFr.

112. Fanny Müller, Für Katastrophen ist man nie zu alt, 13.- Euro, 22.90 SFr.

119. Wolfgang Pohrt, FAQ, 14.- Euro, 24.50 SFr.

129. Robert Kurz, Das Weltkapital, 18.- Euro, 31.90 SFr.

139. Hunter S. Thompson, Hey Rube, Abwärtsspirale der Dummheit, 10.- Euro, 17.50 SFr.

140. Gerhard Henschel, Gossenreport. Betriebsgeheimnisse der Bild, 5.- Euro, 9.- SFr.

148. Heiko Werning, In Bed with Buddha, 14.- Euro, 24.50 SFr.

150. Wiglaf Droste, Will denn in China kein Sack Reis ... 10.- Euro, 17.50 SFr.

153. Fanny Müller, Auf Dauer seh ich keine Zukunft, 16.- Euro, 29.- SFr.

154. Nick Tosches, Hellfire. Die Jerry Lee Lewis Story, 16.- Euro, 29.- SFr.

155. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Engländer, 13.- Euro, 24.- SFr.

156. Hans Zippert, Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen, 14.- Euro, 25.90 SFr.

160. Hunter S. Thompson, Die große Haifischjagd, Reportagen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

161. Bittermann & Dobler (Hg.), Smoke that Cigarette, 15.- Euro, 27.90 SFr.

162. Lester Bangs, Psychotische Reaktionen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

163. Antonio Negri, Goodbye Mr. Socialism, 16.- Euro, 29.- SFr.

164. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Iren, 13.- Euro, 24.- SFr.

165. Wiglaf Droste, Im Sparadies der Friseure, Sprachkritik, 12.- Euro, 22.- SFr.

166. Timothy Brook, Vermeers Hut, 18.- Euro, 32.90 SFr.

167. Hans Zippert, Was macht dieser Zippert eigentlich, 14.- Euro, 24.90 SFr.

170. Klaus Bittermann (Hg.), Unter Zonis. Ein Rückblick, 15.- Euro, 26.90 SFr.

171. Harry Rowohlt, In Schlucken-zwei-Spechte, Neuausgabe, 15.- Euro, 26.90 SFr.

172. Michela Wrong, Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia, 22.00 Euro, 37.50 SFr.

173. Einzlkind, Harold, Roman, 16.- Euro, 27.90 SFr.

174. Wolfgang Pohrt, Gewalt und Politik, Schriften, 22.00 Euro, 37.50 SFr.

176. Heiko Werning, Mein wunderbarer Wedding, 14.- Euro, 24.90 SFr.

177. Wiglaf Droste, Auf sie mit Idyll, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

178. Kinky Friedman, Zehn kleine New Yorker, 15.00 Euro, 25.50 SFr.

179. Christian Y. Schmidt, Zum ersten Mal tot, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

180. Jane Bussmann, Von Hollywood nach Uganda, 20.00 Euro, 33.50 SFr.

181. Ralph Rumney, Der Konsul, 16.00 Euro

182. Sue Townsend, Adrian Mole, Die schweren Jahre nach 39, 18.00 Euro

183. James Lever, Ich, Cheeta, Die Autobiographie, 18.00 Euro

184. Guy Debord, Ausgewählte Briefe 1957-1994, 28.00 Euro

185. Klaus Bittermann, The Crazy Never Die, Amerikanische Rebellen, 16.- Euro

186. Hans Zippert, Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten, 14.00 Euro

187. Fritz Eckenga, Alle Zeitfenster auf Kippe, 14,00 Euro

188. Ralf Sotscheck, Irland. Tückische Insel, 14,00 Euro

189. Hunter S. Thompson, The Kingdom of Gonzo, Interviews, 18,00 Euro

190. Klaus Bittermann, Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol, 14,- Euro

191. Jim Dawson, Motherfucker. Die Geschichte eines Schimpfworts, 18.- Euro

192. Heiko Werning, Schlimme Nächte, 14.- Euro

193. Hal Foster, Design und Verbrechen, 18.- Euro

194. Kuper & Szymanski, Warum England immer verliert, 18.- Euro

195. Ry Cooder, In den Straßen von Los Angeles, 18.- Euro

196. Wiglaf Droste, Sprichst du noch? Sprachglossen, 14.- Euro

197. Wolfgang Pohrt, Kapitalismus Forever, 13.- Euro

198. John Gibler, Sterben in Mexiko, Über den Drogenkrieg, 16.- Euro

199. Owen Hatherley, These Glory Days. Ein Essay über Pulp, 16.- Euro

200. Wolfgang Pohrt, Geheimagent der Unzufriedenheit Balzac, 13- Euro

201. Gerhard Henschel, Beim Zwiebeln des Häuters, 15.- Euro

202. Joe Bauer, Im Kessel brummt der Bürger King, 14.- Euro

203. Cederström & Fleming, Dead Man Working, 13.00 Euro

204. Robert Kurz, Weltkrise und Ignoranz, 16.00 Euro

205. Wolfgang Pohrt, Das allerletzte Gefecht, 13.00 Euro

206. Peter Laudenbach, Die elfte Plage, Zur Kritik des Tourismus, 13.00 Euro

207. einzlkind, Gretchen, Roman, 18.00 Euro

208. Wiglaf Droste, Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv, ca. 14.00 Euro

NOVITÄTEN HERBST 2013

209. Lee Miller, Krieg, Reportagen, Fotos, Briefe, ca. 24.00 Euro

210. Berthold Seliger, Das Geschäft mit der Musik, ca. 18.00 Euro

211. Friedhelm Kändler, Missis Jö, Roman, ca. 14.00 Euro

212. Franz Dobler, A Boy Named Sue, ca. 14.00 Euro

213. Klaus Bittermann, Alles schick in Kreuzberg, ca. 14.00 Euro

CD: Harry Rowohlt liest Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol, ca. 16.- Euro

AUS DER REIHE

Achim Greser, Der Führer privat, 44 Zeichnungen, Pb. Neuausgabe, 10.00 Euro

Greser & Lenz, Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut... Pb, 15.- Euro

Fanny Müller, Alte und neue Geschichten von Frau K., 9.- Euro

CD: Horst Tomayer, Interessieren Sie sich für Sexualität? 70 Min. 16.- Euro

CD: Fanny Müller, Tanzen und Toben ohne Weiber, 70 Min., 16.- Euro

CD: Harry Rowohlt, Der Paganini der Abschweifung, 140 Min., 16.- Euro

Über weitere lieferbare, aber auch antiquarische Titel des Verlags

informieren Sie sich bitte über unsere Homepage www.edition-tiamat.de.

Edition Tiamat, Verlag Klaus Bittermann

Grimmstr. 26 * 10967 Berlin

Tel. 030-6937734 / 0171-2428550 Fax. 030-6944687

mail@edition-tiamat.de * http://www.edition-tiamat.de

Verlagsauslieferungen:

BRD und Österreich: Sova

Philipp-Reis-Str. 17 * 63477 Maintal

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Berlin & DDR:

Robert Nuber * robert.nuber@snafu.de

Paul Lincke Ufer 33, 10999 Berlin

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Schlesw.-Holst./Niedersachsen/Bremen/Hamburg:

Till Meyer-Bruhns * mail@freysbuecherdienste.de

Hallerstr. 3 b, 20146 Hamburg

Tel. 040-39 56 09, Fax. 040-39 77 32

PLZ 4/5: Karl Halfpap * halfpap.verlagsvertretung@t-online.de

Postfach 300513, 50775 Köln

Tel. 0221 - 923 15 94, Fax. 0221 - 923 15 95

PLZ 6/7: Gérard Scappini * gerard@scapp.de

Hermelsteinweg 41, 55278 Undenheim

Tel. 06737 - 71 20 10, Fax. 06737 - 71 20 11

Bayern: Ingo Loose * ingo.loose@web.de

Elisabethstr. 22, 80796 München

Tel. 089 - 28 67 48 69, Fax. 089 - 28 67 48 71

Österreich: Seth Meyer-Bruhns * meyer_bruhns@yahoo.de

Böcklinstr. 26/8, 1020 Wien

Tel. und Fax. 0043-1-214 73 40

Schweiz: Beat Eberle * be_eberle@bluewin.ch

Schützenweg 205, 8195 Wasterkingen

Tel. 0041-44-869 17 06, Fax. 0041-44-869 09 82

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