Nr. 3 / 2013 (PDF) - GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik

gerontotechnik

Nr. 3 / 2013 (PDF) - GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik

3/2013 Magazin für Komfort & Qualität

10. Jahrgang / Nr. 3 – 3. Quartal 2013 – Verlag 1.01 – ISSN 1613-6522

Nicht alles

muß der Kunde

selbst bezahlen


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Ausgezeichnet mit dem Prüfzeichen „GGT-Siegel“der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik


EDITORIAL

„Park-Bank“ oder „Dschungelcamp“

Für den Laien, also jemanden der auf einem bestimmten Gebiet

keine Fachkenntnis besitzt, gestaltet sich das Thema „Fördergelder“

wie ein undurchdringlicher Dschungel. Dazu tragen

einerseits die unterschiedlichen Fördermittelgeber (EU, Bund,

Land, regionale Träger), andererseits die oftmals komplizierten

Förderbedingungen bei. Zudem hapert es nicht selten am Bekanntsgrad

der Fördermöglichkeiten.

Immer dichter wird das Dickicht, will man die Zulässigkeit von

Kombinationen mit anderen Fördermöglichkeiten ergründen.

Und natürlich können Förderrichtlinien auch Einfluss auf zukünftige

Mietraten nehmen. So schreibt etwa die Förderung

von investiven Maßnahmen im Bestand (RL BestandsInvest)

für das Förderthema „Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung

der Energieeffizienz im Wohnungsbestand und in bestehenden

vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen“ in NRW für nicht

preisgebundene Wohnungen in Kommunen mit Mietniveau III

(z.B. Bielefeld) eine Höchstmiete von 5,10 Euro je Quadratmeter

fest. Der Mietspiegel 2012 von Haus und Grund Bielefeld weist

dagegen durchschnittliche Kaltmieten zwischen 5,11 Euro und

7,48 Euro (je nach Wohnlage normal oder gut bzw. Baujahr vor

1945 bis 2001) aus. Die Basis für diese Zahlen sind ca. 75.000

Altbauwohnungen und frei finanzierte Neubauwohnungen (ca.

75% aller Mietwohnungen in Bielefeld).

Wie unübersichtlich die Lage ist wird auch daran deutlich, dass

andere Förderthemen dieses Programms keiner Mietpreisbindung

unterliegen.

Zudem sind echte Zuschüsse selten geworden. Bei fast allen Fördermöglichkeiten

handelt es sich heutzutage um „zinsgünstige“

Darlehen. Der im Jahrzehnt der niedrigsten Zinssätze aller Zeiten

dehnbare Begriff „zinsgünstig“ hält auch nicht unbedingt, was er

verspricht. Denn was ist schon als günstig zu bezeichnen, wenn

die Geldinstitute aktuell Baudarlehen mit zehnjähriger Laufzeit

zu Konditionen von wenig über 2% und 1% Tilgung anpreisen!?

Zwar verlangt das zuvor genannte RL BestandsInvest lediglich

0,5% Zinsen jährlich, aber auch einmalig 0,4% sowie 0,5% jährlich

an Verwaltungskostenaufwand. Dazu kommt eine Tilgungsrate

von jährlich zwei Prozent.

Bedenkt man die in diesem Beispiel nachhaltigen Folgen einer

staatlichen Förderung (lange Mietpreisbindung mit festgeschriebenen

Mieten, die evtl. niedriger sind als die aktuell erzielte

Miete) sowie den nur marginalen Unterschied zu einer Finanzierung

ganz normaler Art, dann kann aus „zinsgünstig“ sehr

schnell zinsungünstig werden.

Da wundert es nicht, wenn in der Tagespresse immer mal wieder

von „liegengebliebenen Fördergeldern“ die Rede ist. Denn

selbstverständlich suchen sich Interessenten die attraktivsten

Varianten aus.

Speziell für die Zielgruppe 50plus sind diese Rahmenbedingungen

mehr als ernüchternd.

Denn gerade für sie

wäre das Programm RL

BestandsInvest mit dem

Förderthema „Bauliche

Maßnahmen zur Reduzierung

von Barrieren im

Wohnungsbestand“ von

besonderem Interesse. Allerdings

ist man in diesen

Kreisen wenig geneigt,

sich durch den undurchdringlichen

Förderblätterwald

zu schleichen. Denn

speziell diese Zielgruppe

bevorzugt ganz eindeutig

„Rundum-Sorglos-Pakete“.

Genau hier liegt die Chance für das Fachhandwerk. Denn fachliche

Kompetenz, Komfort und Sicherheit findet keinesfalls nur auf

dem Gebiet der technischen Fragestellungen statt. Kompetenz,

Komfort und Sicherheit aus der Sicht des Kunden ist es auch,

wenn das Fachhandwerksunternehmen in Sachen Förderprogramme

aktuell und umfassend mit Rat und Tat zur Seite steht. Damit

das für die interessierten Fachhandwerksunternehmen nicht

zum „Dschungelcamp“ mutiert und aus der „Park-Bank“ eine

„Investment-Bank“ wird, liefern die GGT-Schulungsmaßnahmen

alle wichtigen Informationen und Übersichten auch zum Thema

Förderung.

Dipl.-Kfm. Marcus Sauer

Leiter Schulung und Consulting

GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®

DAS OPTIMUM

3


Inhalt 3/2013

EDITORIAL „Park-Bank“ oder „Dschungelcamp“ 3

Fördertöpfe bieten überwiegend zinsgünstige Darlehen. Wer sie nutzen will, muß

sich gut auskennen. Darin liegt eine gute Chance für das Fachhandwerk, sich als

kompetenter Kundenpartner zu profilieren.

Dipl.-Kfm. Marcus Sauer, GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®

AKTUELL Nicht alles muß der Kunde selbst bezahlen 6

Barrierefreies Bad: Kostenträger und ihre Leistungen

Dipl.-Kfm. Marcus Sauer, GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®

STUDIE

Der Einfluss gesellschaftlicher Megatrends auf Körperbewußtsein 10

und Hygiene

Im Fokus der von Geberit in Auftrag gegebenen Studie stand die Untersuchung der

Entwicklung menschlicher Bedürfnisse bei der Körperreinigung in den nächsten

fünf bis zehn Jahren.

SANIEREN

Ein Plus an Sicherheit und Komfort 20

Eines der größten Rehabilitationszentren Norddeutschlands setzt bei der Sanierung

auf mehr Sicherheit und mehr Hygiene.

GGT In eigener Sache – Informationen der GGT 22

Leben plus Komfort 2014

GGT/VDI-Forum: Wettbewerbsvorteile durch Gerontotechnik®

Unsere Aussteller informieren

Rehacare 2013

BAUEN Funktionaler Wohlfühlboden für Jung und Alt 28

Einen großen Beitrag zur Wohlfühlumgebung können die passenden Bodenbeläge

leisten.

INHALT

4


BAUEN Sicherheit fängt schon an der Hauseingangstür an 34

Auch mit konventioneller Elektroinstallationstechnik lassen sich viele Komfortund

Sicherheitsfeatures realisieren. Zum Beispiel bei der Türkommunikation.

PRODUKTE Praktisches für Haus und Wohnung 36

SERVICE Inhalt 4

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Barrierefreies Bad:

Nicht alles muss der Kunde selbst bezahlen

Dipl.-Kfm. Marcus Sauer

Leiter Schulung und Consulting

GGT Deutsche Gesellschaft für

Gerontotechnik®

Wenn der Kunde ein barrierefreies

Bad bekommen möchte, so muss er

unter Umständen nicht den kompletten

Umbau selbst bezahlen. Denn:

es gibt Möglichkeiten, Maßnahmen

im Bestand durch öffentliche Stellen

mitfinanzieren zu lassen.

Zwei Kostenträger sind hier von

besonderem Interesse: Die Kreditanstalt

für Wiederaufbau (KfW)

mit ihren zinsgünstigen Darlehen

und die Pflegekassen mit ihren

Zuschüssen.

KfW-Programm

„Altersgerecht Umbauen“

Den derzeit besten Fördertopf stellt die

KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) als

Förderbank des Bundes zur Verfügung. Das

Programm 159 „Altersgerecht Umbauen“

fördert ausdrücklich barrierereduzierende

Maßnahmen im Bestand.

Dabei verzichtet die KfW bewusst darauf,

dass förderfähige Umbauten nach Norm

(DIN 18040) ausgeführt werden müssen.

Vielmehr hat die KfW sieben Förderbausteine

definiert, die sich zwar an den

Vorgaben der DIN 18040 orientieren, diese

aber nicht zwangsläufig zugrunde legen.

Ein eigener Förderbaustein bezieht sich auf

das barrierefreie Bad. Grundvoraussetzung

ist, dass der Sanitärraum mindestens 1,80

Meter x 2,20 Meter groß ist und Bewegungsflächen

vor jedem Sanitärobjekt

möglich sind, die – anders als in der

Norm – lediglich mindestens 0,90 Meter

x 1,20 Meter groß sein müssen.

Die KfW gibt dabei förderfähige Maßnahmen

vor, die insgesamt oder auch nur teilweise

erfüllt werden können. So müssen

beispielsweise noch keine Griffsysteme

o.ä. eingebaut werden. Vielmehr müssen –

analog zur DIN 18040 – Vorkehrungen zur

späteren Nachrüstung getroffen werden.

Duschplätze müssen bodengleich (max.

20 mm abgesenkt) sowie mit rutschfesten

oder rutschhemmenden Bodenbelägen

ausgeführt werden.

Waschbecken müssen mindestens 0,48

Meter tief und in der Höhe entsprechend

dem Bedarf der Nutzer montiert sein,

so dass auch eine Nutzung im Sitzen

möglich ist.

WCs müssen in ihrer Sitzhöhe entsprechend

dem Bedarf der Nutzer angebracht

oder in der Höhe flexibel montierbar sein.

Badewannen müssen eine Einstiegshöhe

von maximal 0,50 Meter aufweisen.

A K T U E L L

6


Alternativ können auch Badewannen

mit Tür oder mit mobilen Liftsystemen

unterfahrbare Wannen eingebaut werden.

Weitere Forderungen stellt die KfW nicht

an den Sanitärraum. Vorgaben für Eingangstüren

zum Badbereich sind beispielsweise

in einem anderen Förderbaustein

zusammengefasst (mindestens 0,80 Meter

Breite, schwellenfrei). Auch moderne

Elektrotechnik in Form von AAL („Ambient

Assisted Living“) kann gefördert werden

– auch im Bad.

Insgesamt dürften die Forderungen der

KfW bei einem Badumbau relativ problemlos

umsetzbar sein, wenn der Planer das

aktuelle Merkblatt der KfW berücksichtigt.

Wichtig ist, vor einer Planung im Internet

den aktuellen Stand des Merkblattes abzurufen,

da hier regelmäßig Änderungen

vorgenommen werden (www.kfw.de).

Finanzielle Förderung durch die KfW

Die KfW gewährt zinsgünstige Darlehen.

Eine Zuschuss-Variante, mit der ein Kunde

tatsächlich Geld „geschenkt“ bekam, gibt

es seit einiger Zeit nicht mehr.

Die Höchstsumme, die gefördert wird, beträgt

50.000 EUR pro Wohneinheit. Dabei

kann der Kunde aus unterschiedlichen

Kombinationen von Laufzeit, Zinsbindung

und Tilgungsfreiheit wählen. Maximal ist

eine Laufzeit von 30 Jahren mit zehn

Jahren Zinsbindung möglich.

Die Zinssätze für das KfW-Programm 159

wurden in den letzten Monaten nach

langer Zeit erstmalig wieder erhöht.

Der Zinssatz beträgt derzeit (Stand:

10. September 2013) zwischen 1% und

maximal 2%.

Der Kunde beantragt die Mittel allerdings

nicht direkt bei der KfW, sondern bei seiner

Hausbank. Diese ist dann auch dafür verantwortlich,

entsprechende Sicherheiten

usw. vom Kunden einzufordern und die

Ausführung gemäß der Förderbausteine

der KfW zu bestätigen.

Werden nur Teile aus den einzelnen Förderbausteinen

umgesetzt, so kann der

Handwerker die Ausführung nach Vorgaben

des KfW-Programms 159 selbst bestätigen.

Hier reicht in der Regel ein entsprechender

Satz in der Rechnung.

Erst dann, wenn ein Maßnahmenbündel

durchgeführt wird (die KfW spricht hierbei

vom Standard „Altersgerechte Wohnung“

/ „Altersgerechtes Haus“), ist der Kunde

verpflichtet, einen neutralen Sachverständigen

in das Projekt einzubeziehen.

Detaillierte Informationen zu

diesem Thema bietet die GGT

Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®

regelmäßig in ihren

Seminaren und Zertifizierungen.

Handwerksbetriebe können mit

dem Siegel

„Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei“

auf ihre besondere Qualifikation

aufmerksam machen. In

dem Netzwerk der GGT sind mittlerweile

rund 3.000 zertifizierte

Betriebe bundesweit verzeichnet.

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Wichtig ist, dass der Handwerker die Richtigkeit

der Ausführung nur dann bestätigt,

wenn er die Maßnahmen tatsächlich nach

den Vorgaben der KfW umgesetzt hat. Denn

die KfW behält sich in ihren Verträgen

eine Prüfung der Umsetzung vor Ort vor.

Zuschüsse der Pflegekassen

Einen echten Zuschuss gibt es von den

gesetzlichen Pflegekassen, wenn der Kunde

einige Voraussetzungen erfüllt.

Er muss mindestens in Pflegestufe 1

eingestuft sein und ein Umbau muss

entweder die Pflege erleichtern oder die

selbstständige Lebensführung erhöhen.

Durch das „Pflegeneuausrichtungsgesetz“

wurde Ende des Jahres 2012 eingeführt,

dass bei Demenzerkrankungen bereits

Pflegestufe 0 ausreichend ist, um entsprechende

Ansprüche geltend zu machen.

DAS OPTIMUM

7


Laut Sozialgesetzbuch XI hat der Versicherte

einen Anspruch auf die „Gewährung von

finanziellen Zuschüssen zur Verbesserung

des individuellen Wohnumfeldes“.

Dies können beispielsweise Maßnahmen

im Bad sein, wie der Einbau einer Dusche,

wenn der Einstieg in eine Badewanne

nicht mehr möglich ist. Oder auch die

Herstellung eines bodengleichen Zugangs

zur Dusche. Auch an der Badewanne sind

Umbauten möglich. Hier werden beispielsweise

Badewanneneinstiegshilfen

gefördert, die mit wesentlichen Eingriffen

in die Bausubstanz verbunden sind. Die

Höhe der Toilette oder des Waschtisches

kann ebenfalls auf Kosten der Pflegekassen

angepasst werden.

Zwei Voraussetzungen müssen dabei

erfüllt werden: das eingebaute Objekt

wird fest mit der Bausubstanz verbunden

und der Ein- oder Umbau erleichtert die

häusliche Pflege.

Beides muss im Zuge der Antragstellung

nachgewiesen werden. Der feste Einbau

geht in der Regel aus dem Kostenvoranschlag

des Handwerkers hervor. Für

die Erleichterung der Pflege werden von

den Pflegekassen in der Regel neutrale

Stellungnahmen angefordert oder externe

Gutachten erstellt.

2.557 EUR:

Die Leistung der Pflegekassen

Der Kunde erhält von den Pflegekassen

einen Zuschuss in Höhe von maximal 2.557

EUR. Die Zahlung eines Eigenanteils durch

den Kunden ist seit Herbst 2012 nicht

mehr vorgesehen.

Gezahlt wird der Zuschuss je Maßnahme,

wobei eine Maßnahme nicht etwa ein

„Gewerk“ oder eine „Handwerksleistung“

darstellt. Vielmehr werden alle Arbeiten,

die mit dem aktuellen Pflegezustand einhergehen,

als eine Maßnahme angesehen,

für die es nur einmal den entsprechenden

Zuschuss gibt. So ist die Verbreiterung

der Tür, der Einbau einer bodengleichen

Dusche und das Absenken von Lichtschaltern

nach Vorgaben der Pflegekasse eine

Maßnahme, für die einmalig 2.557 EUR

erstattet werden.

Eine weitere Maßnahme kann in der Regel

erst dann beantragt werden, wenn sich

der Pflegebedarf entscheidend verändert

hat, was meist bedeutet, dass die nächst

höhere Pflegestufe erreicht sein muss.

Die Erfahrung zeigt, dass Anträge auf

bauliche Veränderungen häufig im ersten

Schritt von den Pflegekassen abgelehnt

werden. In diesem Fall sollte man dem

Versicherten in jedem Fall raten Widerspruch

einzulegen, denn auch hier zeigt

die Erfahrung, dass die Genehmigung

im Widerspruchsverfahren häufig direkt

erteilt wird.

Wichtig ist, dass die Ausführung erst

erfolgen darf, wenn die schriftliche Zustimmung

der Pflegekasse vorliegt. In

dringenden Fällen kann allerdings ein

vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt

werden. Die Beantragung eines Zuschusses

der Pflegekasse kann formlos durch den

Kunden erfolgen.

Landesprogramme

Neben den bundesweit gültigen Fördermöglichkeiten

von KfW und Pflegekassen

besteht auch die Möglichkeit, barrierefreie

Neu- oder Umbauten auf Landesebene

gefördert zu bekommen.

Dazu hat nahezu jedes Bundesland eigene

Förderprogramme aufgelegt, die mehr

oder weniger flexibel mit dem Begriff der

Barrierefreiheit umgehen. Die Programme

an dieser Stelle detailliert vorzustellen,

würde den Umfang des Beitrags deutlich

überschreiten. Daher soll hier nur ein

Verweis auf die Förderdatenbank im

Internet erfolgen. Unter der Adresse

www.foerderdatenbank.de sind nahezu

alle Förderprogramme des Bundes, der

Länder und der Europäischen Union zusammengefasst.

Das Angebot wird vom

Bundeswirtschaftsministerium betrieben

und gibt einen sehr guten Überblick.

Einige Bundesländer fördern ausdrücklich

nur Sanierungen im Bestand, andere

fördern auch barrierefreie Neubauten.

Teilweise gibt es Zuschüsse, teilweise

zinsgünstige Darlehen und teilweise

werden lediglich die Konditionen der KfW

nochmals verbessert. Einige Programme

beziehen sich auf Mietwohnraum und stellen

damit auch deutliche Anforderungen

an Mietpreis- und Belegungsbindung.

Teilweise ist die Förderung auch regional

auf Ballungsräume oder strukturschwache

Regionen begrenzt.

Da sich die Inhalte und Fördertöpfe sehr

schnell ändern können, empfiehlt sich ein

Blick auf dieses Angebot vor der Beratung

eines Kunden, um auf dem aktuellen

Stand zu sein.


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Geberit-Trendstudie:

Der Einfluss

gesellschaftlicher

Megatrends

auf Körperbewusstsein

und Hygiene

Der wachsende Wohlstand, der demografische

Wandel und eine neue

Rollen verteilung in den Familien

– das sind Faktoren, die unsere

Gesellschaft in den kommenden

Jahren grundlegend verändern werden.

Mit den gesellschaftlichen

Umbrüchen wandeln sich auch die

Bedürfnisse der Menschen, beispielsweise

in puncto Körperpflege.

Welche Anforderungen dadurch in

naher und mittlerer Zukunft an

das Badezimmer gestellt werden,

zeigt eine aktuelle Studie des Zukunftsinstituts,

Kelkheim, die von

Sanitärtechnik-Spezialist Geberit in

Auftrag gegeben wurde. Im Fokus

der Untersuchungen stand die Entwicklung

menschlicher Bedürfnisse

bei der Körperreinigung in den

nächsten fünf bis zehn Jahren.

Lockerung von Tabus: Bad- und Toilettenkultur

wird vielfältiger

Um herauszufinden, welche kulturellen

Muster den Gewohnheiten im Umgang

mit dem Körper zugrunde liegen, setzt

sich die Studie zunächst mit Tabus der

Vergangenheit und der Rolle technischer

Innovationen im Bereich der Hygiene

auseinander. Ein Blick auf das Beispiel

der Geschichte des Toilettenpapiers macht

deutlich, dass Innovation allein die Gewohnheiten

der Menschen nicht ändert.

Auch die sozio-kulturellen Bedingungen

müssen stimmen, damit sich eine neue

Technik, und sei es nur die Rolle Klopapier,

durchsetzen kann. So war es selbst

30 Jahre nach der Erfindung des Toilettenpapiers

(1928 durch die Firma Hakle)

noch schwierig, eine Rolle zu kaufen

und zu verkaufen, weil bereits die Frage

nach dem Hygieneartikel im Geschäft als

unschicklich galt. Andersherum betrachtet

hat es eine Innovation leicht von den

Menschen angenommen zu werden, wenn

die Zeit reif dafür ist, wenn sie also den

aktuellen Bedürfnissen entspricht und ihre

Einführung nicht durch Tabus behindert

wird. Die Studie zeigt deutlich, dass Tabus

überwunden werden können. Gerade die

Tabuisierung von Hygiene und Sexualität

– beides geht, so weist die historische

Betrachtung nach, Hand in Hand – wird

in der heutigen Gesellschaft immer weiter

aufgehoben, was in eine freizügigere,

vielfältigere und individuellere Bad- und

Toilettenkultur mündet.

Neue Bedürfnisse der Menschen ändern

die Anforderungen an Bad und WC

Nach der historischen Betrachtung der

Hygienegewohnheiten widmet sich die

Studie den aktuellen gesellschaftlichen

Strömungen, die einen Einfluss auf die

Hygienekultur ausüben. Dabei spielen die

Megatrends Female Shift, Gesundheit und

Silver Society eine zentrale Rolle.

Female Shift – steht für das wachsende

Streben der Frauen nach beruflicher

Autonomie. Infolge dessen funktioniert

S T U D I E

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die traditionelle Rollenverteilung in der

Familie nicht mehr und muss neu organisiert

werden. Der Rückzug der Frauen

aus der Familie geht mit einer stärkeren

Einbeziehung der Männer in die Kindererziehung

und -pflege einher. Indem die

Väter ihre Sprösslinge zunehmend bei

der Körperhygiene unterstützen, verbringen

sie mehr Zeit im Badezimmer.

Entsprechend werden sie künftig mehr

Einfluss auf die Ausstattung von Bad

und Toilette nehmen als bisher. Und da

Männer, davon geht die Studie aus, Spaß

an Technik und Gadgets haben, könnte

dieser gesellschaftliche Megatrend den

Einzug technischer Innovationen in Bad

und Toilette fördern.

Für mehr Technik im Bad könnte ein

weiterer Aspekt von Female Shift sprechen:

Durch die steigende Komplexität

des Alltags nehmen Zeitdruck und Stress

in den Familien zu. Entsprechend rücken

technische Helfer wie Staubsaug- oder

Rasenmähroboter in den Fokus, die den

Stress mindern. Das Bedürfnis nach

zeitsparenden Lösungen könnte ebenso

technischen Innovationen im Bad zu

einem schnellen Durchbruch verhelfen.

Die Neuorganisation der Familie durch die

zunehmende Berufstätigkeit der Mütter

bringt außerdem eine Umdefinition von

Privatsphäre mit sich. Da die Familienmitglieder

immer weniger Zeit miteinander

verbringen, gewinnt das Badezimmer

als Ort familiärer Kommunikation an

Bedeutung. Das Bad ist dann weniger

Rückzugsort, sondern mehr Treffpunkt

der Familie. Hier könnten neue Rituale

der Gemeinsamkeit geschaffen werden.

Das hätte zur Folge, dass sich die Tabus

bei der Hygiene (und Sexualität) stetig

weiter auflösen.

Aktuelle gesellschaftliche Strömungen: Megatrend Female Shift

S T U D I E

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Aktuelle gesellschaftliche Strömungen: Megatrend Gesundheit

Gesundheit – als Megatrend meint heute

viel mehr als die bloße Vermeidung von

Krankheit. Vor dem Hintergrund steigenden

Wohlstands und einer alternden

Gesellschaft rückt die Gesunderhaltung ins

Zentrum der kollektiven Aufmerksamkeit

und wird sogar zum nationalen Interesse.

Um ihre Sozialsysteme und ihre Wettbewerbsfähigkeit

aufrechterhalten zu können,

braucht die Gesellschaft Menschen,

die gesund bleiben, um bis ins höhere

Alter arbeitsfähig zu sein. Zugleich ist die

Gesunderhaltung von steigendem privaten

Interesse: Wer gesund ist, hat mehr Möglichkeiten,

um seine ganz individuellen

Lebensentwürfe umzusetzen.

Körper und Geist werden stärker verquickt,

die seelisch-geistige Gesundheit wird

wichtiger. Wer sich glücklich fühlt, versteht

sich als gesund. Als Wohlfühl- und

Entspannungsort kann das Badezimmer

künftig noch stärker zur Regeneration

von Körper und Geist beitragen.

Bereits heute ist für 80 Prozent der Umfrageteilnehmer

der Studie die Körperhygiene

ein elementarer Bestandteil ihrer

Gesundheit. 70 Prozent der Befragten

sagen sogar, dass Körperhygiene Spaß

machen muss. Und da Spaß zur seelischgeistigen

Entspannung beiträgt, trägt

er auch direkt zur ganzheitlichen Gesunderhaltung

bei. Für das Badezimmer

der Zukunft bedeutet das: Die Grenzen

zwischen Fun und Funktion lösen sich

zunehmend auf. Die Akzeptanz für Innovationen

im Badezimmer steigt, je stärker

Wohlfühl- und Vergnügungsaspekte in die

Gesundheitspflege einfließen.

Dass die Mehrheit der Menschen heute

bereits offen für Innovationen im Bad ist,

S T U D I E

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Aktuelle gesellschaftliche Strömungen: Megatrend Silver Society

zeigt die Umfrage des Zukunftsinstituts.

63 Prozent der Befragten gaben an für

Neuerungen im Bad aufgeschlossen zu

sein. Ein Drittel legt sogar großen Wert auf

innovative Technik. Das gilt besonders für

die einkommensstärkste Gruppe mit einem

Haushaltsnettoeinkommen von 4000 Euro

und mehr (47 Prozent der Befragten).

Megatrend Silver Society: Im Jahr 2020

werden Männer eine durchschnittliche Lebenserwartung

von 84 Jahren und Frauen

von 87 Jahren haben. 60-Jährige haben

heute noch einen Großteil ihres Lebens vor

sich. Die „jungen Alten“ planen und leben

bewusst und ganz individuell. Das wirkt

sich auf den Wohnraum und speziell auf

das Badezimmer aus. Das Bad entwickelt

sich zum Jungbrunnen der Silver Ager.

Im Fokus stehen Produkte, die Jugendlichkeit

vermitteln, indem sie innovativ

sind, optisch gut aussehen und für den

Lifestyle ihrer Zeit stehen.

Und zugleich wird die Pflege des eigenen

Körpers immer wichtiger. 70 Prozent der

befragten über 55-Jährigen gaben an,

dass Körperpflege für sie eine wichtige

Voraussetzung sei, um sich wohlzufühlen.

44 Prozent sagen, sie würden sehr viel für

einen schönen Körper tun.

Zum Selbstverständnis dieser Generation

gehört die Teilnahme an einem Marathon

ebenso dazu wie Sex. Die Überzeugung,

dass Körperhygiene eine der wichtigsten

Voraussetzungen für guten Sex ist, trifft

in der Gruppe der 55-Jährigen mit 80

Prozent auf die breiteste Zustimmung.

In der jüngsten Altersgruppe, der 16- bis

24-Jährigen sagen das immerhin schon 69

Prozent. Im Kontext von Hygiene, Wohlbe-

S T U D I E

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finden und Sexualität kann beispielsweise

eine Innovation wie das Dusch-WC stark

an Bedeutung gewinnen.

Bei aller Jungerhaltung ist den Silver

Agern jedoch auch bewusst, dass sie mit

körperlichen Einschränkungen rechnen

müssen. Ziel ist es, ihre Eigenständigkeit

so lange wie möglich zu erhalten. 89

Prozent stimmten der Aussage zu „Mir

ist es wichtig, dass ich mich auch im

Alter noch ohne Einschränkungen um

meine Körperpflege kümmern kann.“ Eine

eingeschränkte Beweglichkeit macht sich

besonders bei der Körperpflege bemerkbar.

Daher haben Neuerungen im Bad, die der

Erhaltung der Eigenständigkeit dienen,

eine hohe Akzeptanz.

Investitionen in Bad und Toilette

nehmen zu

Die Studie des Zukunftsinstituts macht

deutlich, dass die Anforderungen an Badezimmer

und Toilette künftig wachsen

werden. Im gleichen Maße, in dem sich

Körperbewusstsein und Hygienebedürfnisse

wandeln, erfährt das Bad als Wohn- und

Entspannungsraum eine immense Aufwertung.

Ein Großteil der Befragten nutzt

das Bad heute bereits zu weit mehr als

nur zum Waschen und Baden: 70 Prozent

wollen sich hier entspannen. 53 Prozent

gaben an, im Bad zu lesen, Radio oder

Musik zu hören. 26 Prozent telefonieren

im Bad und 24 Prozent haben hier Sex.

Dieser Bedeutungswandel des Bades

führt zu höheren Investitionen in seine

Ausgestaltung als bisher. Die Akzeptanz

für technische Innovationen, die der Gesunderhaltung

und Entspannung dienen,

steigt. Körperpflege soll nicht nur der

Hygiene dienen, sondern Spaß bereiten

– denn Spaß macht glücklich und wer

glücklich ist, fühlt sich gesund.

Die Studie

Die Studie „Körperbewusstsein und Hygiene

im Wandel“ wurde 2012/13 im

Auftrag des Sanitärtechnik-Spezialisten

Geberit vom Zukunftsinstitut, Kelkheim,

erarbeitet. Grundlagen der Arbeit sind eine

Trendanalyse auf Basis aktueller Daten verschiedener

Forschungsinstitute und eine

repräsentative Onlineumfrage von 1.020

Personen, die im Januar 2013 durchgeführt

wurde. Zusätzlich wurden Quellen und

Artikel ausgewählter Print- und Online-

Medien analysiert. Ein Dusch-WC (Geberit

AquaClean 8000plus) wurde im Dezember

2012 im Zukunftsinstitut installiert und

stand allen Mitarbeitern und Autoren zu

Testzwecken zur Verfügung.

Über das Zukunftsinstitut

Das Zukunftsinstitut wurde 1998 von Matthias

Horx gegründet und hat die Trendund

Zukunftsforschung in Deutschland von

Anfang an maßgeblich geprägt. Heute gilt

das Institut als eine der einflussreichsten

Denkfabriken der europäischen Trend- und

Zukunftsforschung. In seinen Studien

und Projekten setzt sich das Zukunftsinstitut

mit der Frage auseinander, welche

Veränderungen – welche Trends und

Megatrends – die Gegenwart prägen und

welche Rückschlüsse sich daraus für die

Zukunft von Gesellschaft, Unternehmen

und Kultur schließen lassen.


Duschanlage für jeden

Raum

Die um bis zu 180° aufschwenkbare

Kaiser Vario Duschanlage (Foto: in

„Parkposition“ nach dem Duschen) passt

in Bäder jeder Größe.

Sie ist besonders empfehlenswert bei

körperlichen Einschränkungen, die den

Einsatz von Gehhilfen oder Rollstuhl

bzw. die Mithilfe von Pflegepersonal

erforderlich machen.

Kaiser Vario Duschanlagen • Dirk Kaiser GmbH

Schlesienstraße 26 • 21391 Reppenstedt

Telefon 04131/64458

www.kaiser-vario.de Email: info@kaiser-vario.de


Qualifiziert in den Herbst

Zertifizierung „Fachbetrieb Komfort Barrierefrei“

Die Qualifizierung für Betriebe des SHK-Handwerks, die die Anforderungen an Komfort

und Qualität der „Generation 50plus“ künftig noch gezielter erfüllen möchten.

15. / 16. Oktober 2013, Iserlohn

26. / 27. November 2013, Leipzig

Partnerseminare zur Vertiefung und Spezialisierung

Gemeinsam mit langjährigen Partnern der GGT können Sie sich gezielt mit Spezialthemen

befassen. Das Spektrum reicht von Planerforen rund um die neue DIN 18040,

Systemlösungen aus Sicht von Architekten und Designern, Seminaren zum Thema Ruf-

Leitsysteme, Assistenz-Systeme oder Beleuchtungspraxis bis hin zu der Fragestellung,

ob intelligente Gebäude wirtschaftlich sein können.

Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Terminen finden Sie in unserem aktuellen

Schulungskatalog auf der Homepage www.gerontotechnik.de


DianaKlinik Bad Bevensen

Ein Plus an Sicherheit

und Komfort

Die DianaKlinik in Bad Bevensen

ist eines der größten Rehabilitationszentren

Norddeutschlands.

Sie setzt auf moderne Therapie

und Diagnostik, eine individuelle

Betreuung und hohe medizinischtechnische

Standards.

Für noch mehr Hygiene und Sicherheit

werden derzeit sukzessive

alle Stationen saniert und auf den

neusten Stand der Technik gebracht.

Dazu gehören antibakterielle Oberflächenbeschichtungen,

aber auch

die Installation des Gira Rufsystems

834 Plus, über das die Patienten im

Notfall schnell Hilfe rufen können.

Die Klinik liegt mitten in der Lüneburger

Heide mit besten klimatischen Bedingungen

für die Rehabilitation. Gegründet

wurde die DianaKlinik 1974, heute gibt

es Fachabteilungen für Orthopädie, Neurologie,

Psychosomatik und Geriatrie und

eine internistisch-nephrologische Praxis

mit Dialyse-Institut. Insgesamt beherbergt

die Klinik 650 stationäre Betten auf acht

Etagen. Die Patientenzimmer wirken hell

und geräumig, große Fenster, Böden in

Holzoptik und Holzmöbel sorgen für ein

wohnliches Ambiente. Seit 2012 wird

die Klinik etappenweise im laufenden

Betrieb saniert.

Für Notfälle werden alle Zimmer mit einem

modernen Rufsystem ausgestattet, denn

im Ernstfall muss es schnell gehen und

geklärt werden, wo genau welche Hilfe

benötigt wird. Das Gira Rufsystem 834 Plus

ermöglicht nicht nur Hilferufe, sondern

auch Gespräche: Auf Knopfdruck wird ein

Hilferuf abgesendet und das Klinikpersonal

über den Ort der Rufauslösung informiert.

Dank digitaler Echounterdrückung lassen

sich zudem Gespräche in hoher Sprachqualität

führen, etwa zwischen dem Patienten

und einer Stationsschwester.

Das Rufsystem 834 Plus von Gira erfüllt

alle sicherheitstechnischen Anforderungen

gemäß DIN VDE 0834 und ist in der

DianaKlinik integriert ins Gira Schalterprogramm

Standard 55 – für eine einheitliche

Optik aller Schalter an der Wand. 25 der

Gira Rufeinheiten wurden bereits eingebaut.

Über eine Schnittstelle ist das neue

Rufsystem mit den alten Einheiten gekoppelt,

eine übergeordnete Steuerzentrale

überwacht und analysiert das komplette

System. Bei der Einbindung haben die Gira

Spezialisten kompetent beraten.

„Wir wollten ein hochwertiges Rufsystem,

das sich einfach installieren und später

wirtschaftlich instandhalten lässt“, berichtet

der technische Leiter der DianaKlinik,

André Feldin, „daher haben wir uns für Gira

S A N I E R E N

20


entschieden. Die Montage durch unsere

Techniker lief tatsächlich problemlos und

ein Austausch einzelner Komponenten ist

jederzeit von allen unseren Technikern

möglich.“ Das Plug and Play-Prinzip des

Gira Rufsystems 834 Plus spart Zeit und

Kosten, minimiert Fehlerquellen und

erleichtert das Handling des gesamten

Systems. Durch seinen modularen Aufbau

lässt sich das Gira Rufsystem 834

Plus für alle Objektgrößen nutzen – vom

einzelnen Zimmer bis hin zu großen Gebäudekomplexen.

„Wir haben das Rufsystem mit einem

DECT-System gekoppelt – das heißt, der

Alarm wird an die mobilen Telefone der

Schwestern weitergeleitet, die dann über

die DECT-Geräte mit den Patienten sprechen

können“, erklärt André Feldin weiter.

Zudem erscheinen die Rufe auf einem im

Schwesternzimmer fest installierten Gira

Dienstzimmerterminal. Auch hier sehen

die Schwestern, wo ein Ruf ausgelöst

wurde und sprechen mit dem Patienten.

Von ihrem Bett oder der Toilette aus können

die Patienten über einen Birntaster

einen Hilferuf absenden. Zudem ist in

jedem Zimmer ein Gira Zimmermodul mit

einem Ruf- und einem Anwesenheitstaster

installiert. Sobald eine Schwester ins

Zimmer kommt, kann sie den Hilferuf dort

abstellen, damit nicht weitere Mitarbeiter

zur Hilfe eilen. Zudem befinden sich in

den Fluren oben neben den Zimmertüren

sogenannte Zimmersignalleuchten. Diese

können rot, weiß, gelb und grün leuchten

und damit signalisieren, ob gerade Hilfe

benötigt wird oder eine Stationsschwester

im Zimmer ist.

Für noch mehr Komfort und Nachhaltigkeit

wurde in den bereits sanierten Bereichen

der DianaKlink die Infrastruktur für ein

KNX/EIB System verlegt. Damit lassen sich

später beispielsweise je nach Sonnenstand

die Außenjalousien bedarfsgerecht steuern,

die Lüftung automatisieren und die

Heizung individuell für jeden Einzelraum

regeln. Damit ist die DianaKlinik bestens

ausgerüstet für die Zukunft. □

Alle Fotos: Gira

Die Patientenzimmer sind hell und wohnlich, durch

große Fenster, Böden und Möbel in Holzoptik. Für

schnelle Hilfe im Notfall sorgt das Gira Rufsystem 834

Plus. Auf Knopfdruck am Gira Zimmermodul lässt sich

ein Hilferuf auslösen und mit der Stationsschwester

sprechen. Schnelle Hilfe im Notfall rufen die Patienten

von ihren Betten aus mit einem Gira Birntaster.

Das Gira Rufsystem 834 Plus

ist ein Rufsystem zum Hilferuf

und zur Kommunikation in

Krankenhäusern, Wohnanlagen

und Arztpraxen. Mit der

Sprachfunktion entlastet es das

Personal und bietet mehr Komfort

für Patienten und Bewohner.

Mit dem Gira Control 9

Dienstzimmerterminal 834 Plus

sind alle wichtigen Informationen

und Funktionen auf einen Blick

sichtbar. Das Touchdisplay und

ein übersichtliches Interface ermöglichen

die intuitive Steuerung.

Auf dem fest installierten Gira

Dienstzimmerterminal im

Schwesternzimmer kommen die

Rufe an, ebenso auf den mobilen

DECT-Geräten der Schwestern.


In eigener Sache

Informationen der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik ®

plus

Leben

Komfort

Leben plus Komfort

15. bis 18. Januar 2014 Messe Essen

Die Leben plus Komfort findet vom 15. bis 18.

Januar 2014 zum dritten Mal in der Messe Essen

statt. Auch im kommenden Jahr steht die Fachmesse

für Märkte im demografischen Wandel unter

ideeller Trägerschaft der GGT Deutsche Gesellschaft

für Gerontotechnik® und bietet ein umfassendes

Angebot für den Wachstumsmarkt GenerationPlus.

G G T

22


Von bodengleichen Duschen über flexible

Raumkonzepte bis hin zu mobiler

Pflege – in Halle 5 werden innovative

Technologien und Dienstleistungen vorgestellt,

die es ermöglichen, Lebensqualität

bis ins hohe Alter zu sichern. Parallel

findet an vier Tagen ein Fachkongress

statt, der den Ideenaustausch unter den

Experten fördert.

Mit dabei ist auch die Keramag AG. „Die

´Leben plus Komfort` ist für uns ein wichtiger

Kommunikationstreff mit unseren

Marktpartnern“, sagt Beate Vetter, die

die Marken-Kommunikation von Keramag

verantwortet.

2030 wird rund ein Drittel der deutschen

Bevölkerung älter als 65 Jahre sein.

Dementsprechend werden die Ausgaben

für Baumaßnahmen enorm steigen – das

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie (BMWi) rechnet in einer

aktuellen Studie mit einem Investitionsvolumen

von 110 Milliarden Euro bis

2030. Aber auch mit Blick auf Mobilität,

Service und Pflege ergeben sich neue

Herausforderungen. Die Leben plus Komfort

ist Treffpunkt für alle, die am Erfolg

eines sich verändernden Marktes teilhaben

möchten. Sie vernetzt generationen- und

branchenübergreifend Akteure aus Architektur,

Wohnungswirtschaft, Kommunen

und Verwaltung, Industrie, Handel und

Handwerk sowie Sozial-, Pflege- und

Gesundheitswirtschaft.

Die Leben plus Komfort findet parallel

zur Baufachmesse DEUBAUKOM statt.

2012 besuchten 6.000 Fachbesucher die

Leben plus Komfort, auf der 53 Aussteller

ihr Angebot präsentierten.

Fachkongress begleitet Leben plus

Komfort vom 15. bis 18. Januar 2014

Ein Fachkongress begleitet die Fachmesse

Leben plus Komfort vom 15. bis

18. Januar 2014 in der Messe Essen.

Experten diskutieren an vier Tagen über

die Herausforderungen und Marktchancen

des demografischen Wandels. Im

Fokus stehen drei Themenschwerpunkte:

„Architektur und Technik“, „Markt und

Kommunikation“ sowie „Wohnkomfort

und Gesundheitsvorsorge“.

Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen

in Deutschland ist immens: Bereits heute

liegt er laut einer Studie des Bundesinstituts

für Bau-, Stadt-, und Raumplanung

(2011) bei 2,5 Millionen Wohnungen

bei nur rund 570.000 Bestandswohnungen.

Daraus ergibt sich bis 2025 ein

Investitionsvolumen von 39 Milliarden

Euro. Vorträge zum Thema „Architektur

und Technik“ beleuchten mit konkreten

Beispielen aus der Praxis, wie ein Wohnumfeld

entsteht, das nicht nur im Alter

höchsten Komfort bietet, sondern auch

für die jüngere Generation ansprechend

und ästhetisch ist. Innovative Produkte

sind hier genauso gefragt wie eine systemorientierte

Planung.

Zukunftsmarkt Generation 50plus

Eine Kaufkraft von 719 Milliarden Euro

– diese Zahl der GfK – Gesellschaft für

Konsumforschung (2009) verdeutlicht

die wirtschaftliche Bedeutung des Zukunftsmarktes

50plus. Die veränderten

Angebots- und Nachfragestrukturen stellen

Unternehmen vor neue Herausforderungen,

um in dieser Sparte Fuß zu fassen. Der

Fachkongress informiert über neue Kommunikations-

und Marketingstrategien

und zeigt auf, wie Zielgruppen entlang

der Wertschöpfungskette effektiv angesprochen

und überzeugt werden können.

Weitere Informationen:

www.lebenpluskomfort.de

DAS OPTIMUM

23


VDI-GGT-Expertenforum

Wettbewerbsvorteile

durch Gerontotechnik®

Ältere Menschen machen einen zunehmenden

Anteil an der Gesamtbevölkerung

in Deutschland aus. Sie sind

eine anspruchsvolle Zielgruppe, nach der

sich Produkte mehr und mehr ausrichten

müssen, um am Markt erfolgreich zu sein.

Technische Gebrauchsgüter, die eine

selbstständige Lebensführung bis ins

hohe Alter und die Steigerung des Wohlbefindens

durch menschlichere Technik

ermöglichen, sind aber nicht allein für

die „Generation 50+“ gemacht, sondern

haben signifikante Vorteile für Nutzer aus

allen Generationen. Unternehmen, die

diese Entwicklung jetzt erkennen und in

ihre Produktplanung integrieren, werden

spürbare Wettbewerbsvorteile und eine

sehr viel höhere Kundenzufriedenheit

erzielen.

Anforderungen an die Produktentwicklung

steigen

Wie gerontotechnische Aspekte in die

Produktentwicklung integrierbar sind,

zeigt die Richtlinie VDI/GGT 2236 Blatt

1, welche im Oktober 2013 im Entwurf

erscheint. Dabei werden schon sehr

frühzeitig im Entwicklungsprozess neben

Aspekten der Mensch-Maschine-

Schnittstelle auch Fragen der Ergonomie,

des Designs und der Barrierefreiheit

berücksichtigt. Basis hierfür bildet eine

detaillierte Analyse von Nutzungsszenarien

und der Nutzergruppen selbst. An die

Produktentwicklung werden dabei hohe

Anforderungen gestellt: Verstärkt gilt es,

Fragen der Gebrauchstauglichkeit oder

des Bedienkomforts mit zu betrachten,

wobei Nutzer intensiver als bisher in den

Entwicklungsprozess einzubinden sind. Zu

betrachten ist darüber hinaus das typische

Umfeld bzw. Einsatzgebiet des Produkts,

um eine Systemintegration zu erzielen

und komfortable Lebensräume, frei von

Nutzungsbarrieren, für Jeden zu schaffen.

VDI-GGT-Expertenforum Gerontotechnik®

Gestaltung und Bewertung technischer

Produkte für alle Generationen

Das Programm des am 9. Oktober 2013 in

den Räumen der TÜV Rheinland Akademie

GmbH in Köln stattfindenden Expertenforums

zeigt auf, welche Rahmenbedingungen

für eine generationengerechte

Produktgestaltung eingehalten werden

müssen. Um dahin gehend Klarheit zu

verschaffen, werden folgende Themenstellungen

behandelt:

– Ziele der Politik zur Sicherung des

Standortes Deutschland und zur Förderung

einer generationengerechten

barrierefreien Gestaltung von Infrastruktur,

Mobilität und Gesundheit.

– Die Vielfalt des Alterns meistern: Die

Rolle des Altersbildes in der alterssensitiven

Produktentwicklung

– Generationen-Design – Was müssen

Produkte für alle Generationen „senden“,

um erfolgreich zu sein!

Im nächsten Schritt wird das Thema

"Gerontotechnik® – Aspekte der Produktplanung"

erläutert.

Hier werden im einzelnen folgende Inhalte

vorgestellt:

– VDI 2236 Blatt 1 - Produktplanung

nach gerontotechnischen Prinzipien

– Das E-BIKE als generationengerechtes

Produkt – von der Unterstützung für

die Generation 50+ zum Trend für

Jedermann

– Planung und Entwicklung eines Mobilitätsassistenten

auf der Basis des

Erfahrungswissens Älterer

– VDI 2236 Blatt 1 - Produktentwicklung

nach gerontotechnischen Prinzipien

– Beispiel Badgestaltung - Baden und

Duschen für alle Generationen durch

Artweger

– Beispiel Mobilität: Senioren- und behindertengerechte

Kabinenkonzepte

für Passagierflugzeuge

Der Abschnitt "Gerontotechnik® – Aspekte

der Produktbewertung" betrachtet die

– Produktbewertung nach gerontotechnischen

Prinzipien nach VDI 2236

Blatt 1

– Grundlagen zur Prüfung und Zertifizierung

technischer Gebrauchsgüter

–Prüfung und Zertifizierung von Produkten

im Universal Design

Für die Teilnahme am VDI-GGT-Expertenforum

ist eine Anmeldung erforderlich.

www.vdi.de/Gerontotechnik2013_anmeldung

G G T

24


Schulung und Consulting

Weiterbildung im Herbst

Auch in der zweiten Jahreshälfte bietet

die GGT wieder zahlreiche Spezial-und

Auffrischungsseminare an. Einige Veranstaltungen

richten sich speziell an

die GGT-zertifizierten Fachbetriebe, die

meisten Veranstaltungen sind offen für

alle Interessierten.

Den kompletten Schulungskatalog finden

Sie im Internet unter der Adresse

http://www.gerontotechnik.de/uploads/schulung/2013/schulung-2013.pdf

Bildungsscheck NRW wird aufgestockt

Ab September kann mit dem Bildungsscheck

NRW die Teilnahme an Fort- und

Weiterbildungen mit maximal 2.000 EUR

gefördert werden. Bisher gab es lediglich

einen Zuschuss in Höhe von maximal 500

EUR. Ein- und zweitägige GGT-Seminare

können bereits jetzt über den Bildungsscheck

NRW mitfinanziert werden. Das

Land Nordrhein-Westfalen und der Europäische

Sozialfond übernehmen maximal

50% des Teilnahmebeitrags.

Weitere Informationen gibt es auf der Website

www.bildungsscheck.nrw.de

Gesundheitskonferenz

im Projekt „StrateGIN“

Die Gesundheitsversorgung im ländlichen

Raum muss sich besonderen Anforderungen

des demografischen Wandels stellen:

Auf der einen Seite gibt es auch in den

Regionen abseits der Ballungszentren

immer mehr ältere Menschen, die auf

Betreuung, Pflege und gute gesundheitliche

Versorgung angewiesen sind. Auf

der anderen Seite wird es zunehmend

schwieriger, junge Ärzte für die hausärztliche

Versorgung in Kleinstädten oder auf

dem Land zu gewinnen.

Das Projekt „StrateGIN“ befasst sich exemplarisch

für die Region Südwestfalen

mit diesen und ähnlichen Fragestellungen

rund um die Gesundheitsversorgung im

ländlichen Raum. Auch die GGT ist als

Projektpartner beteiligt.

Am 1. Oktober 2013 findet im Rahmen

des Projektes eine Konferenz in Arnsberg

(Neheim-Hüsten) statt, die unter der

Überschrift „Medizinische und pflegerische

Versorgung als Standortfaktor“ steht. Die

Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort

möglich. Weitere Informationen finden

Sie unter

http://www.gerontotechnik.de/uploads/

news/2013/pdf/gk-strategin.pdf

Unsere Aussteller informieren

Modernes Bad –

bodenebene Duschflächen von Kaldewei

Bodenebene Duschen sind aus der modernen

Badgestaltung nicht mehr wegzudenken.

Der Duschbereich soll sich

möglichst schwellenlos und harmonisch

integrieren und das Bad weitläufig und

offen wirken lassen. Perfekt geeignet

sind dafür die emaillierten Duschflächen

aus Stahl-Email 3,5 mm von Kaldewei:

Durch den bodenebenen Einbau sind sie

komfortabel zu begehen und schaffen eine

großzügige Ästhetik im Bad.

Das Modell Conoflat beispielsweise ist

extrem flach und integriert sich absolut

bodeneben und schwellenlos in die

heimische Badelandschaft. Der mittig

positionierte Ablauf mit emaillierter

quadratischer Abdeckung in Wannenfarbe

verleiht der Conoflat eine eigene, charakteristische

Optik.

Die emaillierte Duschfläche

Xetis mit integriertem

Wandablauf revolutioniert

die moderne Badarchitektur:

Xetis verschmilzt

harmonisch mit dem Badezimmerboden,

kein Ablauf

unterbricht die Duschfläche,

denn die Entwässerung

ist dezent in die

Wand verlegt.

Ebenso wichtig wie Design

und Komfort sind

saubere und sichere Produktlösungen.

Auch hier

überzeugen die emaillierten

Duschflächen von

Kaldewei: Die fugenfreie,

geschlossene Oberfläche

aus kostbarem Kaldewei

Stahl-Email 3,5 mm ist

besonders langlebig, pflegeleicht und hygienisch

und schützt außerdem dauerhaft

vor Durchfeuchtungsschäden – ein großer

Vorteil gegenüber anderen Materialien,

insbesondere gefliesten Duschbereichen.

Mehr Infos unter: www.kaldewei.de

DAS OPTIMUM

25


Innovative Duschhocker

Sicherheit und Komfort

Die Duschhocker sind so konzipiert,

dass sie sich aufgrund ihrer reduzierten

Formgebung perfekt in das Badambiente

einfügen. Sie sind zudem mit sämtlichen

Sanitärsystemen von HEWI kombinierbar.

Die Hocker bieten Unterstützung und Sicherheit

beim Duschen. Sie sind bis 150

kg belastbar. Die angenehme Oberfläche ist

mit einer feinen Struktur versehen, sodass

ein Rutschen bei Nässe verhindert wird.

iVi – Der intelligente Funksender mit

Sturz- und Trageerkennung

HEWI Duschsitze bieten Sicherheit und

Komfort gleichermaßen. Das Angebot

umfasst passende Lösungen für das private

Bad bis hin zum Pflegebad in institutionellen

Einrichtungen. Zwei Hocker ergänzen

das Angebot an Sitzgelegenheiten

für die Dusche.

Als mobile Sitzeinheit können diese dort

eingesetzt werden, wo sie gerade benötigt

werden. Die Duschhocker können flexibel

im Bad genutzt werden – zum Beispiel

auch am Waschtisch.

Zwei Designs

Zum einen ist ein Hocker mit ergonomisch

gewölbter Sitzfläche erhältlich. Die Form

der Sitzfläche ermöglicht hohen Komfort

und auch den Ablauf des Wassers.

Integrierte Haltegriffe dienen zum Stabilisieren

und erleichtern das Hinsetzen

und Aufstehen. Die großzügig gestaltete

Sitzfläche ist in Anthrazitgrau und Weiß

erhältlich. Das filigrane Gestell ist aus

hochwertigen, verchromten Metall im

Rundrohrdesign gefertigt.

Zum anderen ist ein aus durchgehendem

Plexiglas geformter Duschhocker verfügbar.

Aufgrund der Konstruktion bietet

der Hocker hohe Standfestigkeit auch

in der nassen Dusche. Die durchgehende

Fläche ist leicht zu reinigen und damit

besonders hygienisch. Erhältlich ist der

Duschhocker in einem matten Weiß. Zudem

verfügt der Duschhocker über integrierte

Haltemöglichkeiten, sodass der Nutzer sich

stabilisieren kann und das Aufstehen und

Hinsetzen erleichtert wird.

Mehr Infos unter: www.hewi.com

iVi ist nicht einfach nur ein Funksender

für Hausnotrufgeräte. Er ist der einzige

seiner Art, der sich meldet, wenn er nicht

getragen wird und damit ganz automatisch

kontinuierliche Sicherheit gewährt. Er

erkennt zudem, wenn der Benutzer stürzt

und löst dann einen Ruf aus.

– Leichtgewichtig, diskret und im Unisex-

Design mit verschiedenen Trageoptionen,

z.B. an Halskordel, Broschen-Clip

oder Gürtelclip

– Einstellbare Empfindlichkeit für individuelle

Bedürfnisse und Umstände des

Teilnehmers

– Ergonomische Ruftaste für Menschen

mit Seheinschränkungen oder eingeschränkten

Handfertigkeiten

– Automatische Rufauslösung, wenn das

Gerät nicht bewegt wird

– Abstelltaste, um Fehlalarme zu vermeiden

– z.B., wenn ein Ruf versehentlich

ausgelöst wurde

– Wassergeschützt (IP67), sodass iVi

auch in Badezimmern getragen werden

kann

– Automatische Batterie-schwach-Meldung

und leicht austauschbare Batterie

iVi ist rückwärtskompatibel zu sämtlichen

Tunstall-869 MHz-Hausnotrufsystemen,

verfügt über eine Plug-and-

Play-Programmierung und ersetzt den

bisherigen Tunstall FallDetector mit der

Artikel-Nummer 68005/49.

Mehr Infos unter: www.tunstall.de

G G T

26


Tipps und Produkte rund um barrierefreies Bauen und Wohnen erhalten die

Besucher in der Halle 3 / E 70 am Gemeinschaftsstand der GGT Deutsche

Gesellschaft für Gerontotechnik, Iserlohn.

Alles was Menschen das Leben leichter

macht, steht vom 25. bis 28. September

2013 in Düsseldorf im Mittelpunkt der

internationalen Fachmesse REHACARE.

Rund 650 Aussteller aus 32 Ländern bieten

in fünf komplett ausgebuchten Messehallen

einen repräsentativen Überblick über

Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben.

Ein Kongress, zahlreiche Themenparks

und Informationsveranstaltungen in

den Hallen laden dazu ein, sich über die

aktuellen Themen und Trends rund um

Rehabilitation, Pflege und Älterwerden

zu informieren.

Mit 280 Ausstellern aus dem Ausland

präsentiert sich die REHACARE 2013 top

international. Die Liste der ausstellenden

Nationen reicht von Belgien bis Zypern.

Zahlreiche Gemeinschaftsbeteiligungen

ergänzen das Angebot. Länder wie Großbritannien,

Dänemark, Frankreich, die

Niederlande, China, Südkorea und Taiwan

sind nicht nur mit individuellen Ständen,

sondern auch mit großen Länderschauen

vertreten.

Die REHACARE 2013 belegt im Düsseldorfer

Messegelände die Hallen 3 bis 5, 7 und 7a.

Das Angebot richtet sich an Fachleute, Betroffene

und ihre Angehörigen und umfasst

Produkte und Dienstleistungen für nahezu

jede Zielgruppe und jeden Lebensbereich:

Mobilitäts- und Alltagshilfen, Hilfen für

die ambulante und stationäre Pflege,

Kommunikationstechnik, barrierefreies

Wohnen sowie Ideen für Freizeit, Reise

und Sport.

Die Top-Themen 2013:

– Rollstühle & Co: Parcours für Testfahrten

– REHACARE-Kongress: Pflege zu Hause

Schlaganfall – Inklusion

– Im Fokus: Volkskrankheit Schlaganfall

– „Marktplatz Gehirn“: Erfahrungen

austauschen

– Top-Thema Inklusion: Konzepte für

Sport und Tourismus

– Bauen und Wohnen: Tipps und Produkte

für barrierefreien Komfort

– e-Inclusion: Hilfen für eine uneingeschränkte

Internetnutzung

– Tourismus für Alle: Tipps für den nächsten

Urlaub

– Behinderte Menschen und Beruf: Wege

in die Arbeitswelt

– Sport Center: So geht Inklusion

Die REHACARE 2013 ist mittwochs bis

freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet,

am Samstag von 10.00 bis 17.00

Uhr. Die Eintrittskarte für die Fachmesse

kostet im Onlineshop 7,00 EURO, an den

Tageskassen 12,00 EURO; die ermäßigte

Karte für Menschen mit Behinderung (ohne

Begleitperson), für Studenten, Schüler,

Auszubildende, Rentner, Wehr- und Zivildienstleistende

und Arbeitslose (gegen

Vorlage des Berechtigungsausweises)

7,00 EURO. Für Menschen mit Behindertenausweis

B oder H ist der Eintritt für

eine Begleitperson frei.

Die Tageseintrittskarte für den REHACARE-

Kongress kostet 45,00 EURO, die Dauerkarte

ist für 80,00 EURO erhältlich. Ermäßigte

Tickets werden für 12,00 bzw. 20,00 EURO

angeboten. Die Karten berechtigen auch

zum Besuch der Fachmesse REHACARE.

www.rehacare.de.

DAS OPTIMUM

27


Funktionaler Wohlfühlboden

für Jung und Alt

Generationen übergreifend Planen mit DLW Bodenbelägen

Die von Peter Behrens entworfenen Muster verschafften den Delmenhorster Linoleumfabriken

Weltruf – verlegt bspw. im Rathaus Bremen.

Foto: Armstrong

Eine wichtige Voraussetzung für die

Wohn- und Lebensqualität ist ein

ansprechend und funktional gestaltetes

Umfeld – ganz gleich in welchem

Alter. Sowohl in den eigenen

vier Wänden, in Kindergärten und

Schulen, als auch im Büro oder in

Krankenhäusern und Pflegeheimen

gilt: Architektur funktioniert Generationen

übergreifend, wenn die

Ansprüche aller Nutzer an Ästhetik

und Komfort, Nutzerfreundlichkeit

und Funktionalität sowie Sicherheit

berücksichtigt werden.

Armstrong – Partner der GGT Deutsche

Gesellschaft für Gerontotechnik®

Einen großen Beitrag zur Wohlfühlumgebung

können die passenden Bodenbeläge

leisten. Als anerkannter Partner der GGT

Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®

bietet Armstrong eine umfangreiche Auswahl

an Bodenbelägen für verschiedene

Einsatzfelder und Generationen übergreifende

Nutzungsansprüche. Sie eignen sich

nicht nur hervorragend für alle Bereiche,

in denen ein freundliches und wohnliches

Ambiente besonders wichtig ist, sondern

erfüllen ganz nach Bedarf unterschiedliche

funktionelle Anforderungen an Beanspruchung,

Hygiene, Kosteneffizienz und

Komfort, auch über eine langen Zeitraum:

Ob das Kinder- zum Jugendzimmer wird,

mehrere Generationen unter einem Dach

leben oder in Arztpraxen und Krankenhäusern

kleine wie große Patienten

empfangen und versorgt werden – die

DLW Bodenbeläge „made in Germany“

sind stets eine gute Wahl.

DLW Linoleum – Ein Designklassiker

feiert Geburtstag

Jung, frisch und farbenfroh: So präsentiert

sich der Designklassiker Linoleum

150 Jahre nach seiner Erfindung. Am

25. April 1863 meldet der englische

Chemiker Frederick Walton sein erstes

vorläufiges Patent für Linoleum an, acht

Monate später, am 19. Dezember, reicht

er die endgültige Fassung ein. Damit

beginnt die Erfolgsgeschichte des natürlichen

Bodenbelags. In Deutschland

entwickelt sich Delmenhorst früh zum

Zentrum der Linoleumproduktion. Heute

produziert dort der weltweit operierende

Bodenbelagsspezialist Armstrong unter

der Marke „DLW“ Linoleum in frischen

B A U E N

28


Comfort bis Care

Waschtische

hewi.de/barrierefrei

Innovative Systemlösungen für Generationen: Produkte für Menschen jeden Alters zu schaffen, das ist die grundlegende

Idee der HEWI Systemlösungen. Komfort und Barrierefreiheit werden so zur Selbstverständlichkeit. HEWI Waschtische

verfügen über integrierte Haltegriffe, die als Handtuchhalter genutzt werden können. Hochwertige Materialien,

klares Design und durchdachte Funktionalität ermöglichen den universellen Einsatz.

Besuchen Sie uns vom 25. bis 28. September 2013 auf der Messe REHACARE in Düsseldorf, Halle 3, Stand E 70.

Waschtisch 600

Waschtisch 850


und dezenten Farben, in puristischen

und raffinierten Optiken. Pünktlich zum

Jubiläum präsentiert Armstrong diesen

Sommer seine neue, komplett überarbeitete

Linoleumkollektion – modern und

farbenfroh. Passend zum Jahrestag können

sich zudem alle Bauhaus-Fans auf einen

neuen alten Designklassiker freuen. Ins

Jahr gestartet ist der Hersteller bereits

auf der BAU mit einem spektakulären

Linoleum-Messestand und der Präsentation

seiner neuen Kollektion Lino Art Linea.

Liebe zum Design seit frühester Kindheit

Damit knüpft Armstrong auch an die

Historie der Delmenhorster Fabriken an,

die früh beginnen mit Farben und Formen

zu experimentieren – schon um sich von

der Konkurrenz abzusetzen. Diese Ästhetik

macht den Belag Anfang des 20. Jahrhunderts

zu einem bedeutsamen Bestandteil

der zeitgenössischen Architektur. Es sind

bekannte Architekten, Designer und Künstler,

die dem sogenannten Inlaid-Linoleum

zu anspruchsvollen, oft an den Jugendstil

angelehnten Dessins verhelfen. Zu ihnen

gehören Bruno Taut, Carl Eeg, Albin

Müller, Henry van de Velde und – allen

voran – Peter Behrens. Die von Behrens

für die Anker-Werke entworfenen, oft

verblüffend einfachen Muster verschaffen

den Delmenhorster Linoleumfabriken

endgültig Weltruf. Mit dem Bauhaus-Stil

erlebt Linoleum einen weiteren Höhepunkt

seiner Geschichte: Star-Architekten jener

Jahre, wie Ludwig Mies van der Rohe

und Walter Gropius, nutzen Linoleum als

wirkungsvolles innenarchitektonisches

Gestaltungsmittel und begründen eine

künstlerisch-raumgestalterische Tradition,

der sich Armstrong bis heute verbunden

fühlt. Als anspruchsvoller Partner von

Architekten und Objekteuren hat der

Hersteller für seine Linoleum-Kollektionen

umfassende Farbsysteme entwickelt, die

zu harmonischen oder kontrastreichen

Kompositionen inspirieren.

Naturprodukt – durch Zufall entdeckt

Linoleum ist modern, umweltfreundlich

und praktisch – und zugleich ein Klassiker

unter den Bodenbelägen: Durch Zufall

entdeckt der englische Chemiker Sir Frederick

Walton 1863, dass sich aus Leinöl,

Korkmehl und Harzen – alles natürliche

und nachwachsende Rohstoffe – ein Bodenbelag

herstellen lässt. Die Bestandteile

von Linoleum haben sich seitdem nicht

verändert, als Trägermaterial dient auch

heute Jutegewebe. Mit der Produktion des

ersten industriell gefertigten Bodenbelags

beginnt eine beispiellose Erfolgsgeschichte,

denn Linoleum ist leicht zu verlegen

und einfach zu reinigen, es dämmt den

< Mit Lino Art gelingt Armstrong 2010 eine

Innovation: Erstmals sind Einstreuungen aus

Echtmetall ins Linoleum integriert.

Frisch und farbenfroh präsentiert sich Linoleum

heute, 150 Jahre nach seiner Erfindung.

Die Sonderkollektion Colorette –The Festival

of Colours umfasst besonders brillante und

knallige Farben.

B A U E N

30


Wir machen

Ihre Angelegenheiten

zu unseren Anliegen!

Kanzlei Dr. Diedrich

Rechtsanwalt

Termine nach Vereinbarung

Dr. Karl-Theodor Diedrich Telefon: 02252 - 952800/01

Brabenderstr. 3

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53909 Zülpich www.kanzlei-diedrich.de


industriell gefertigte Teppichböden. Fast

überall wird die Linoleum-Produktion

eingestellt, in Deutschland bleibt nur ein

Werk übrig – in Delmenhorst. Damit aber

ist der Tiefpunkt überwunden: Mit der Ökologiebewegung

und ihrem Bewusstsein für

wohngesunde Bau- und Werkstoffe beginnt

die Wiederentdeckung von Linoleum, die

bis heute für eine beispiellose Renaissance

des Naturbelags sorgt.

Im Wohnbau wird Linoleum als langlebiger und pflegeleichter Belag geschätzt. Im Bild ein Wohnheim

in Dresden.

Foto: Lothar Sprenger/ Armstrong

Farben, Designs und Innovationen

Der Design-Liebling, insbesondere unter

den Bauhaus-Architekten, ist der unifarbene

Belag „Uni Walton“, der dem Trend

zur puristischen Raumgestaltung perfekt

entspricht. 1959 bringt DLW erstmals die

marmorierte Struktur „Marmorette“ auf den

Markt, welche sich bis heute zur weltweit

meistverkauften Linoleumstruktur entwickelte.

In den 1960er und 70er Jahren

sind vor allem längsgerichtete Strukturen

populär. Eine weitere Innovation gelingt

Armstrong 2010 mit Lino Art, das erstmals

Einstreuungen aus Echtmetall zulässt und

dem Belag dadurch eine einzigartig schimmernde

Eleganz verleiht. Mit Colorette –

The Festival of Colours kam zudem 2012

eine Kollektion mit brillanten, knalligen

Farben auf den Markt, wie sie bis dahin

mit Linoleum nicht möglich waren.

Bekannte Architekten, wie Le Corbusier, nutzen Linoleum – hier im Le Corbusier-Haus in Berlin.

Foto: Benedikt Hotze

Trittschall und isoliert vor Kälte – in den

Arbeitervierteln der Großstädte des 19.

Jahrhunderts ein nicht zu unterschätzender

Vorteil.

Linoleumproduktion in Deutschland

Ungleich schwerer ist der Start in Deutschland:

Man betrachtet das im Ausland

hergestellte Linoleum mit Skepsis, zumal

es teuer verkauft wird. Um die hohen

Zölle zu umgehen, entschließen sich

Investoren, direkt in Deutschland zu

fertigen. Als Produktionsstandort bietet

sich Delmenhorst an, denn hier ist bereits

eine Kork und Jute verarbeitende Industrie

ansässig. Zwischen 1882 und 1898 werden

in Delmenhorst drei Linoleum-Werke

gegründet. Die Linoleumprodukte stehen

für deutsche Wertarbeit und Qualität: Die

historischen Marken „Hansa“, „Anker“ und

„Schlüssel“ gehen 1926 in der heutigen

Traditionsmarke „DLW“ auf.

Renaissance dank wachsendem Umweltbewusstsein

Ab Mitte der 50er Jahre verdrängen neu

entwickelte Konkurrenzprodukte Linoleum

fast vollständig: Kunststoff-Beläge und

Einsatzgebiete und Ökolabels

In gewerblich genutzten Bauten spielt

Linoleum vor allem wegen seiner vielen

positiven Eigenschaften eine wichtige

Rolle: Linoleum ist ökologisch, strapazierfähig,

reinigungsfreundlich und besonders

langlebig. Verlegt wird es insbesondere

in Kindergärten und Schulen, Museen und

Bibliotheken, Verwaltungsgebäuden und

Krankenhäusern. Durch seine natürlichen

Bestandteile weist DLW Linoleum eine

hervorragende CO2-Bilanz auf und ist mit

verschiedensten Ökolabels ausgezeichnet

– unter anderem mit dem „Blauen Engel“.

Es ist gesundheitlich unbedenklich und

entspricht sogar den strengen Anforderungen

der europäischen Spielzeugnorm.


B A U E N

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Sicher Treppen steigen INNEN und AUSSEN!

Stürze vermeiden und Ihr Zuhause verschönern, mit normgerechten Handläufen.

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Sicherheit

fängt schon an der Eingangstür an

Lebensqualität im Alter – wie lässt

sich das definieren? Gesundheit ist

sicherlich eines der wichtigsten Kriterien.

Und wenn es um das Thema

Wohnen geht? Dann zählen Komfort

und Sicherheit zu den wesentlichen

Faktoren.

Wer sich fürs Alter ein hohes Maß

an Komfort und Sicherheit in den

eigenen vier Wänden wünscht, sollte

dies schon bei der elektrotechnischen

Ausstattung berücksichtigen. Ideal, wenn

man sich für eine Elektroinstallation entscheiden

kann, die auf einem Bussystem

– zum Beispiel KNX – basiert. Dann ist

ein Höchstmaß an Flexibilität garantiert:

Funktionen wie Lichtsteuerung, Klimaregelung,

Jalousiesteuerung und Alarmsysteme

lassen sich jederzeit individuellen

Wünschen und Bedürfnissen anpassen.

Doch auch mit konventioneller Elektroinstallationstechnik

lassen sich viele Komfort-

und Sicherheitsfeatures realisieren.

Zum Beispiel bei der Türkommunikation,

die ein wesentlicher Beitrag für mehr

Sicherheit im eigenen Zuhause ist: Immer

gut zu wissen, wer vor der Tür steht, schon

bevor man die Haus- oder Wohnungstür

geöffnet hat.

Das „Welcome ® “ Türkommunikations-

System wurde entwickelt, damit durch

sein ganzheitliches Konzept überzeugende

Lösungen für viele Anwendungsbereiche

geboten werden können. Moderne Zwei-

Draht-Technik, intuitive Bedienung und

elegantes Design kennzeichnen ein Programm,

das sowohl technisch als auch

gestalterisch Maßstäbe setzt.

Hervorragende Bildübertragung und

Sprachqualität

Bestes Beispiel: das „WelcomePanel ®“ .

Ein großformatiges TFT-Touchpanel zeigt,

wer vor der Tür steht. In hoher Auflösung

und kontrastreicher Farbdarstellung. Kein

Detail bleibt verborgen. Sechs Schnellzugriffstasten

und die selbsterklärende

Bedienung des Panels ermöglichen die

intuitive Steuerung aller Funktionen –

auch wenn die Brille gerade wieder nicht

zu finden ist. Während des Gespräches mit

dem Besucher vor der Tür können Fotos

aufgenommen und gespeichert werden.

Wenn niemand zu Hause ist, werden nach

dem Klingeln automatisch drei Fotos jedes

Besuchers angefertigt und gespeichert

S I C H E R H E I T

34


für eine lückenlose Überwachung des

eigenen Zuhauses.

Technische Perfektion und ein Höchstmaß

an Bedienkomfort und Sicherheit kennzeichnen

alle Komponenten des bereits

mehrfach ausgezeichneten Türkommunikations-Systems.

Hochauflösende Kameras

mit besonders großem Erfassungsbereich

der in unterschiedlichen Ausführungen

lieferbaren Außenstationen „Video“ zum

Beispiel. Ein weiterer Pluspunkt: die

hervorragende Sprachqualität über die

eingebauten Mikrophon- und Lautsprechersysteme.

Als Komplettsystem umfasst

die Einheit sowohl Audio-Innenstationen

mit Freisprechanlage als auch Versionen

mit Hörer. Alle Bedienelemente sind

großformatig gekennzeichnet und logisch

platziert. Auch ohne Bedienungsanleitung

findet man sich auf Anhieb zurecht. Und

auch der Besucher freut sich über die gut

ablesbaren, beleuchteten Klingeltasten

der Außenstationen.

Intuitive Bedienung zeichnet alle Komponenten des Türkommunikations-Systems „Busch-Welcome

®“ aus. Damit Sicherheit keine Frage des Alters ist.

Foto: Busch-Jaeger

Per Smartphone mit dem Besucher vor

der Tür sprechen

Ebenfalls neu im Programm sind Einbaumodule,

die eine perfekte Integration

von „Welcome ®“ in Briefkastenanlagen

oder Türseitenteile ermöglichen. Für

diese individuellen Lösungen bietet das

Lüdenscheider Unternehmen ein Einbau-

Audiomodul, eine Einbau-Tastenerweiterung

und ein Kameramodul an. Mit dieser

Erweiterung können optimale Lösungen

für Wohnanlagen mit bis zu 99 Wohneinheiten

realisiert werden.Ob Ein- oder

Zweifamilienhaus, große Wohnanlage

oder Eigentumswohnung, ob Audio- oder

Videokommunikation –„Welcome ®“ ermöglicht

die Realisierung maßgeschneiderter

Lösungen für alle Aufgabenstellungen.

Die Außenstation „Video“ verfügt über eine

hochauflösende Farbkamera mit einem Erfassungsbereich

von 104 Grad diagonal. Hier in

der Oberflächenvariante Metall beschichtet

„studioweiß matt“. Foto: Busch-Jaeger

Das neue IP-Gateway dieses System bietet

außerdem die Möglichkeit, die Türkommunikation

mit der mobilen Kommunikation

zu vernetzen. Ausgestattet mit der

entsprechenden App für Apple* iOS und

Android werden Smartphone und Tablet-PC

zur mobilen Video-Innenstation – damit

kann man auch auf dem Sofa oder im Bad

den Besucher vor der Tür identifizieren

und begrüßen.

Das Design dieser Einheit beeindruckt

nicht nur durch intuitive Bedienung, sondern

auch durch hochwertige Materialien

und hervorragende Oberflächenqualität.

Im Außen- wie im Innenbereich fügt

sich „Welcome ®“ durch unterschiedliche

Möglichkeiten für die Auf- oder Unterputzmontage

und eine zurückhaltende

Formensprache harmonisch in jedes Architektur-

und Einrichtungskonzept ein.

* Apple ist ein Markenzeichen der Apple Inc.


DAS OPTIMUM

35


Praktisches

für Haus und Wohnung

HSK

Barrierefreie Duschbereiche –

Auch im Sondermaß schnell verfügbar

Das A und O des barrierefreien Bades ist der schwellenlos

gestaltete Duschbereich, der jeder Generation eine bequeme

und sichere Nutzung ermöglicht. Ebenso wichtig sind große

Einstiegsmaße, eine leichte Reinigung und das einfache Handling

der passgenau darauf abgestimmten Duschkabine.

Schwer überwindbare Schwellen oder zu hohe Einstiege – nur

mühevoll überwindbare Barrieren, die immer mehr Immobilienbesitzer

sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand dazu

veranlassen, auf eine barrierefreie Badplanung Wert zu legen.

Neben pflegeleichten, bodengleich montierten Duschwannen

liegt auch der schwellenlos verflieste Duschbereich voll im

Trend. Der Olsberger Bad-Experte bietet dem Fachhandwerk mit

hochwertigen Dusch-Bodenelementen eine optimale Möglichkeit

zur fachgerechten Gestaltung und einfachen Ausführung

des Fliesenbodens in der Duschzone. Das zur Vermeidung von

Stauwasser notwendige Gefälle ist ebenso schon integriert,

wie der hochwertige Ablauf.

Optimal für die Montage

Neben einem 2-prozentigen Gefälle und dem wahlweise senkrechten

oder waagerechten Ablauf punktet das rollstuhlbefahrbare

Dusch-Bodenelement mit einer geringen Aufbauhöhe von

nur 120 mm und einer besonders einfachen Montage. Für die

zuverlässige Bauwerksabdichtung zu Boden und Wand besitzt

das leichte aber dennoch stabile Trägersystem eine werkseitig

aufgebrachte Dichtfolie mit umlaufender Manschette. Für die

optimale Montage kann das Trägersystem eingekürzt oder bei

Bedarf um ein 70 mm Unterbauelement ergänzt werden.

Einfach in der Montage – sicher und komfortabel in der

Nutzung

Neben den vorteilhaften Montageeigenschaften und der hohen

Zuverlässigkeit im Bereich der Bauwerksabdichtung überzeugen

die Dusch-Bodenelemente von HSK auch im Gebrauch durch

die angenehme Wärme- und Geräuschdämmung.

Individuelle Gestaltungsfreiheit

Neben vielfältigen Modellmessungen bietet der Hersteller die

Möglichkeit zur Anfertigung individueller Dusch-Bodenelemente

im Sondermaß (bis maximal 120 x 170 cm). Auch Rundungen

sind kein Problem. Eine schnelle Lieferung innerhalb von sieben

Werktagen ist dank der eigenen Fertigung im Sauerland

garantiert.

HSK Duschkabinenbau KG

Zum Hohlen Morgen 22

59939 Olsberg

Telefon: 00 49 29 62 97 903-0

Telefax: 00 49 29 62 65 70

E-Mail: mail@hsk-duschkabinenbau.de

www.hsk-duschkabinenbau.de

P R O D U K T E

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Invacare Modulite

Neues Sitzsystem für Elektro-Rollstühle

Modulare Eigenschaften für eine ganz

individuelle Anpassung

Das neuartige Sitzsystem besteht aus

einzelnen Modulen, die eine Vielzahl an

individuellen Einstellungsmöglichkeiten

erlauben. Das System ist mit oder ohne

Sitzlifter erhältlich. Zudem kann zwischen

einem Grundmodell mit einteiliger

Sitzplatte und einem teleskopierbaren

Sitzrahmen mit dreiteiliger Sitzplatte

gewählt werden. Das Grundmodell

ist in der Sitzbreite 43 cm erhältlich

und verfügt über weniger detaillierte

Einstellungsmöglichkeiten. Der teleskopierbare

Rahmen ermöglicht eine individuelle Sitzbreiteneinstellung von 38

bis 53 cm, jeweils in 5 cm Schritten. Die Feineinstellung der Sitzbreite wird über

die stufenlos nach außen einstellbaren Armlehnen (2,5 cm pro Seite) vorgenommen.

Sie können zusätzlich über seitliche Führungsschienen optimal zum Körper

positioniert und der Abstand von Arm zu Joystick individuell bestimmt werden.

Auch die Sitztiefe ist stufenlos und mit dem Nutzer im Rollstuhl anpassbar. Durch

den ebenfalls stufenlos justierbaren Schwerpunkt wird das Gewicht ideal auf das

Fahrwerk verteilt. So kann der Antrieb voll ausgenutzt werden und die Lenkräder

lassen sich leicht bewegen. Der Rückenrahmen hat einen hohen Drehpunkt.

Hierdurch werden Scher- und Reibungskräfte auf ein Minimum reduziert und das

Dekubitusrisiko gesenkt. Passend auf das Sitzsystem gibt es von Invacare eine

Reihe von Sitz- und Rückenelementen, z.B. die Matrx-Serie. So können individuelle

Positionierungsbedürfnisse passgenau abgedeckt werden.

Viele Vorteile für Elektro-Rollstuhlfahrer

Dank seines modularen Aufbaus bietet das Sitzsystem eine Vielzahl an individuellen

Einstellungsmöglichkeiten und macht Nachjustierungen jederzeit möglich.

Spezielle therapeutische Anforderungen können so mühelos erfüllt werden.

Auch Nachrüstungen gestalten sich einfach. Hier ist zudem die Kompatibilität

von Einzelteilen zwischen manuellen und elektrischen Rollstühlen von Invacare

nützlich. Von der Bein- bis zur Kopfstütze ist fast alles mit allem kombinierbar.

Praktisch: Für den Transport kann die Rückenlehne abgeklappt bzw. abgenommen

werden, wodurch der Elektro-Rollstuhl kompakte Abmessungen erreicht. Zudem

hat das Modulite Sitzsystem mit und ohne Lifter eine geringe Höhe, wodurch das

Unterfahren von Tischen problemlos gelingt.

Invacare GmbH

Alemannenstr. 10

88316 Isny i. Allgäu.

Telefon: 00 49 75 62 700 0

E-Mail: kontakt@invacare.com

www.invacare.de

DAS OPTIMUM

37

LED

der Umwelt

zuliebe

extrem lange Lebensdauer

geringer Energiebedarf

keine IR-Strahlung

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enthalten kein Quecksilber

(entgegen Energiesparleuchten)

natürliche Lichtfarben

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Energieeffi ziente

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JUNG PUMPEN – Die erste Fliese, die pumpt

Neue Freiheit für das Traumbad

Im Altbau lassen sich nun auch moderne Bäder

mit bodengleichen Duschen realisieren, auch

wenn das Abwasser im Gefälle nicht abgeführt

werden kann. Die Bodenablaufpumpe übernimmt

zuverlässig den Transport zur nächsten

Fallleitung.

Der Wunsch vieler Badrenovierer: eine bodengleiche

Dusche. Mit der „ersten Fliese,

die pumpt“ geht dieser Wunsch jetzt in

fast jedem Bad in Erfüllung. Barrierefreie

Bäder liegen voll im Trend. Doch gerade

im Immobilienbestand waren bodengleiche

Duschen bisher kaum umzusetzen. Denn

in den vorhandenen Boden kann in der

Regel keine Leitung mit Gefälle eingebaut

werden, über die das Abwasser aus

der Dusche einfach abfließen könnte. Die

neue Bodenablaufpumpe „Plancofix“ von

Pentair Jung Pumpen löst dieses Problem

und schafft neue Freiheiten bei der Badmodernisierung.

Durch den Einbau eines „Plancofix“ wird das fehlende Gefälle

mit einer kleinen leistungsstarken Pumpe kompensiert, die das

Abwasser zuverlässig in die nächste Freigefälleleitung transportiert.

Die Oberfläche des Pumpengehäuses, das einfach in den

Boden versenkt wird, kann voll verfliest und somit unauffällig

in die Dusche integriert werden. Aber auch ein Edelstahlelement

als Ablaufrost kann eingesetzt werden. Zur Reinigung ist

der Behälter von oben zugänglich. Die Pumpenhydraulik kann

leicht entnommen und von üblichen Verunreinigungen (Haare,

Flusen, Sand) gereinigt werden. Zwei weitere Zuläufe an der

Behälterseite ermöglichen den Anschluss einer Duschrinne.

Der neue „Plancofix“ kann also innerhalb und außerhalb der

Dusche installiert werden.

Und so funktioniert der „Plancofix“

Nach Inbetriebnahme der Dusche füllt sich der kleine, im Boden

versenkte Unterflur-Tank und die geräuscharme Pumpe wird

über einen Schwimmer automatisch in Betrieb genommen. Das

Abwasser aus der Dusche wird nun aktiv zum Fallrohr gepumpt

bis die Duschwanne komplett leer gelaufen ist. Zu beziehen ist

ein „Plancofix“ ausschließlich über das Sanitärfachhandwerk.

Hier ist auch die Kompetenz für einen sachgerechten Einbau

zu finden.

JUNG PUMPEN GmbH

Industriestraße 4-6

33803 Steinhagen

Telefon: 00 49 52 04 17-0

Telefax: 00 49 52 04 80 368

E-Mail: info@jung-pumpen.de

www.jung-pumpen.de

P R O D U K T E

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ABUS

Rauchwarnmelder: dank Klebepad schnell und sicher montiert

Nur installierte Brandschutztechnik schützt! Mit einer Erweiterung erleichtert der

Sicherheitsspezialist ABUS die Montage seines Rauch-/Hitzewarnmelders RM20. Dieser

lässt sich dank Klebepad in Sekundenschnelle anbringen: einfach die Schutzfolie

entfernen und das Gerät mit etwas Druck an der gewünschten Montageposition

fixieren – schon ist der Rauchwarnmelder einsatzbereit. Diese Art der Montage ist

ebenso wie der RM20 selbst vom Prüfinstitut KRIWAN zertifiziert.

Bereits in 13 Bundesländern besteht inzwischen eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht

für Privathaushalte. Dennoch verzichten noch immer zu viele Menschen auf

diese wichtige Schutzmaßnahme. Auch, weil sie sich von der scheinbar umständlichen

Installation der Geräte abschrecken lassen. Um diese Hürde zu nehmen, stattet der

Hersteller die Geräte vom Typ RM20 mit einem Klebepad aus – so lässt sich der

Rauchwarnmelder einfach und schnell montieren. Optional liegt der Verpackung

auch weiterhin ein Set zur Montage mittels Dübel und Schraube bei. Das bietet dem

Kunden Wahlfreiheit bei der Art der Installation.

RM20 – kombinierter Rauch-/Hitzewarnmelder

Der RM20 ist ein kombinierter Rauch-/ Hitzewarnmelder, der auch für den Einsatz

in Küchen zugelassen ist. Er arbeitet auf Basis einer zuverlässigen Bi-Sensor-

Prozessor-Technologie, die eine optische Rauchdetektion mit der präzisen Analyse

der Raumtemperatur vereint. So reagiert das Gerät nicht nur auf Rauchentwicklung,

sondern schlägt auch bei schnell ansteigenden Temperaturen Alarm. Dank dieser

ausgefeilten Technologie eignet sich dieser neue „Lebensretter“ auch für den Einsatz

in der Küche. Der RM 20 ist nach der EN14604:2005 zertifiziert und verfügt über das

Qualitätssiegel TÜV-KRIWAN, welches für Prüfkriterien steht, die über die Vorgaben

der DIN / EN-Norm hinausgehen.

www.ruf-leitsysteme.de

Der kombinierte Rauch-/Hitzewarnmelder ABUS

RM20 lässt sich dank Klebepad kinderleicht

montieren – einfach die Schutzfolie entfernen

und das Gerät mit etwas Druck an der gewünschten

Montageposition fixieren. Schon ist der

Rauchwarnmelder einsatzbereit und warnt im

Ernstfall mit einem durchdringenden Alarm vor

den gefährlichen Rauchgasen.

• Zwei Drähte reichen aus/

Übernahme der bestehenden

Verkabelung in praktisch allen

Fällen

• Unterstützung bei der

Planung und Umsetzung

von Sanierungsmaßnahmen

• Modernste Desorientiertensysteme

ABUS

August Bremicker Söhne KG

Altenhofer Weg 25

58300 Wetter

Telefon: 00 49 23 35 634-0

Telefax: 00 49 23 35 634-300

E-Mail: info@abus.de

www.abus.com

DAS OPTIMUM

39

Winkel GmbH

Buckesfelder Str. 110

58509 Lüdenscheid

Telefon: 0 23 51/929 66 – 0

Telefax: 023 51/929 66 – 20

info@winkel-gmbh.de

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anfallenden Instandhaltungskosten

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geschulte Techniker


Viessmann Vitovent 200-D

Einzelraumlüftung für Modernisierung und Neubau

Das neue Vitovent 200-D

von Viessmann ist für die

Be- und Entlüftung einzelner

Räume konzipiert. Da

es im Gegensatz zu zentralen

Lüftungssystemen ohne

ein Kanalnetz auskommt,

ist es ideal für die Sanierung

von Bestandsgebäuden

und für den Einsatz in

geschlossenen Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern geeignet.

Beim Einsatz mehrerer Geräte in verschiedenen Räumen lassen

sich mit dem 200-D komplette Lüftungskonzepte realisieren.

Bei einer Leistung bis zu 55 Kubikmeter pro Stunde werden

auch große Räume zuverlässig durchlüftet. So kann ein Gerät

bei 0,5-fachem Luftwechsel einen Raum bis 45 Quadratmetern,

bei 0,3-fachem Luftwechsel sogar bis 75 Quadratmetern Fläche

komfortabel belüften. Bei noch größeren Räumen können

mehrere Lüfter installiert werden.

Bis zu 90 Prozent der Wärme werden zurückgewonnen

Vitovent 200-D gewinnt bis zu 90 Prozent der Wärme aus der

Abluft zurück und führt sie den Räumen wieder zu. Das ist

deutlich effizienter als andere Einzelraumlüftungen im Markt

und spart Heizkosten.

Flüsterleiser Betrieb

Mit einem Schalldruckpegel im normalen Betrieb von nicht

einmal 39 dB(A) arbeitet das System flüsterleise. In der Nacht

wird der Luftvolumenstrom reduziert, was die Geräusche noch

weiter verringert.

Einfache Bedienung

Die Bedienung der Einheit ist besonders einfach. In der Innenblende

sind die Regelung für die Wahl der Betriebsart und

eine Anzeige für den notwendigen Filterwechsel integriert. Das

manuelle Einschalten der Lüftungsstufen ist auch mit der als

Zubehör angebotenen batterielosen Funkfernbedienung möglich.

Zusätzlich ist ein Sensor für die Qualität der Raumluft verfügbar.

Er misst die Konzentration von CO2, Feuchte und Mischgasen

(Gerüche) und schaltet bei Erreichen der eingestellten Grenzwerte

automatisch die benötigte Lüftungsstufe ein.

Nachträgliche Montage möglich

Das Gerät kann problemlos in bestehende Gebäude montiert

werden. Da Luftkanäle zur Verteilung nicht erforderlich sind,

müssen auch keine Decken abgehängt oder Fußböden geöffnet

werden. Als einziger Eingriff in die Bausubstanz muss eine

Bohrung mit 320 Millimetern Durchmesser in die Außenwand

gesetzt werden.

Alternativ – und auch für den Einsatz in Neubauten geeignet

– ist ein spezieller Einbausatz lieferbar, der während der Bauphase

bereits eingemauert werden kann. Das Vitovent 200-D

muss dann nach der Fertigstellung des Gebäudes nur noch

eingeschoben werden. Für eine einheitliche Wandoptik ist die

Innenblende überstreichfähig.

Das Be- und Entlüfter ist bereits steckerfertig verdrahtet, ein

230-Volt-Stromanschluss genügt, eine Parametrierung ist nicht

notwendig.

Für die Wartung können die Zu- und Abluftfilter ohne Werkzeug

gewechselt und der Wärmetauscher zur Reinigung schnell

entnommen werden. Eine Anzeige macht den notwendigen

Filterwechsel sichtbar.

Vorteile für Marktpartner

- Einfaches Lüftungskonzept ohne Kanalsystem,

- Unkomplizierte Installation bei Modernisierung mittels

Rundhülse für nachträgliche Kernlochbohrung,

- Rohbauset zum Einmauern,

- Steckerfertig verdrahtet,

- Selbstregelnd, keine Parametrierung erforderlich,

- Ideal auch zur Modernisierung von Mehrfamilienhäusern.

Vorteile für Anwender

- Wärmerückgewinnung bis zu 90 Prozent minimiert Lüftungsverluste

und spart Heizkosten,

- Kontinuierlicher Luftaustausch erhöht die Raumluftqualität

und schützt die Bausubstanz vor Schimmelbildung,

- Komfortable Regelung über batterielose Funkfernbedienung

(optional) oder automatisch über optionalen CO2-, Feuchteund

Mischgassensor.

Mit dem neuen Lüftungssystem Vitovent 200-D lassen sich

einzelne Räume kontrolliert be- und entlüften. Da es ohne

Luftverteilsystem auskommt, ist es besonders gut auch für die

Modernisierung geeignet.

Viessmann Werke GmbH & Co. KG

Viessmannstraße 1

35108 Allendorf (Eder)

Telefon: 00 49 64 52 70-0

Telefax: 00 49 64 52 70-2780

E-Mail: info@viessmann.com

www.viessmann.de

P R O D U K T E

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Movitale

Neu in Deutschland: Der faltbare Scooter TravelMate

Wer nicht mehr gut zu Fuß ist und auch unterwegs mobil bleiben

möchte, braucht eine transportable Lösung wie den faltbaren

E-Scooter TravelMate.

Nur wenige Handgriffe reichen, um aus dem soliden E-Scooter

ein handliches Paket zu machen, das sich bequem im Kofferraum

verstauen lässt. Am Zielort angekommen ist der TravelMate

genauso schnell wieder fahrbereit und macht damit seinem

Namen als Reisepartner alle Ehre.

Trotz seines geringen Gewichts von nur 24 Kilogramm ist dieser

E-Scooter sehr solide verarbeitet und bis ins Detail durchdacht.

Der gepolsterte Sitz und die Federung der Vordergabel sorgen

für eine komfortable Fahrt. Bei einer Höchstgeschwindigkeit

von 6 km/h hat der TravelMate eine beachtliche Reichweite

von 15 Kilometern. Bei ununterbrochener Fahrt entspricht das

stattlichen zweieinhalb Stunden. Wer längere Fahrten plant,

kann einfach unter dem Sitz einen zweiten Akku mitnehmen

und diesen unterwegs austauschen.

Gute Verarbeitung und hohe Reichweite

Besonders praktisch ist die Wendigkeit des TravelMate. Als

dreirädriger Scooter mit nur einem Vorderrad hat er einen

Wendekreis von weniger als 80 Zentimetern und ist damit

selbst für Fahrten zwischen engen Supermarktregalen geeignet.

Kleinere Einkäufe können

im serienmäßig

mitgelieferten Korb

untergebracht werden,

der vorne an der Lenksäule

angebracht ist.

Die Lenksäule selbst

ist stabil und bietet

zwei ergonomische

Handgriffe, die jederzeit eine sichere Kontrolle des Fahrzeugs

ermöglichen. Sowohl die Beschleunigung als auch die Motorbremse

lassen sich stufenlos und zuverlässig bedienen.

Für individuellen Fahrkomfort kann der Nutzer zwischen zwei

Fahrstufen wählen.

Der TravelMate hat sich in den USA bereits seit vielen Jahren

bewährt. In Deutschland ist er jetzt ganz neu und exklusiv bei

Movitale in drei Farben erhältlich.

Movitale GmbH

c/o Aktiv Reha Center

Am Taubenfeld 39

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Telefon: 00 49 72 63 20 98 77-0

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K2 | Transparenz und Präzision in geradliniger Form

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Drehfalttürlösungen

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HEWI:

Speziallösungen für den Objektbereich

Sanitärserien für besondere Einsatzbereiche

Der Einsatzbereich bestimmt die Anforderungen, die an ein

Produkt gestellt werden. HEWI bietet passende Lösungen – seien

es flexibel einsetzbare barrierefreie Ausstattungsmöglichkeiten,

Produkte mit unterstützender Hygienefunktion oder passende

Lösungen für Patienten mit starkem Übergewicht.

HEWI „active +“ – Sanitärprodukte mit antimikrobieller Wirkung

Speziell für Bereiche mit höchsten Hygieneanforderungen hat

HEWI Produkte entwickelt, die über eine antimikrobielle Wirkung

verfügen. Die Produkte bieten wirksamen Schutz gegen bakterielle

Belastung. Eingesetzt wird Mikrosilber, das eine breite

Wirksamkeit gegenüber Bakterien und Pilzen aufweist. Dieses

gibt Silberionen ab, die das Wachstum von Bakterien sowie

anderen unerwünschten Keimen hemmen und so das Infektionsrisiko

für den Menschen minimieren. Innerhalb von 24 Stunden

findet eine kontinuierliche Reduzierung unerwünschter Keime

das Polyamid eingearbeitet. Das Additiv ist

hierdurch mit dem Produkt fest verbunden

und ist somit unempfindlich gegenüber UV-

Licht und Reinigungsverfahren. Aufgrund

der porösen Oberfläche des Mikrosilbers

verfügt das eingesetzte Material über

einen hervorragenden Depoteffekt, der

nach Einarbeitung in das Polyamid eine

dauerhaft, zuverlässige Wirkung aufweist.

HEWI „active +“ belastet weder Umwelt noch

den menschlichen Organismus. Der Wirkstoff

ist ECO CERT zertifiziert und für den

Einsatz von Hautpflegeprodukten geeignet.

Erhältlich ist ein umfassendes Sortiment

von Türdrückern, Sanitär-Accessoires sowie Care-Produkten im

klassischen Rundrohrdesign in der Farbe Signalweiß.

Produkte mit einer Stützlast bis 300 kg

Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen haben in

Deutschland Übergewicht. Jeder Fünfte gilt als adipös. Speziell

für Menschen mit starkem Übergewicht hat HEWI Produkte

entwickelt, die über eine Stützlast von bis zu 300 kg verfügen.

Das Portfolio umfasst Funktionen wie Stützen, Sitzen sowie

Greifen und ist für den Einsatz im Pflegebereich konzipiert.

Die Care-Produkte sind zusätzlich verstärkt, sodass sie hohen

Belastungen standhalten. Die Duschbank ist in zwei verschiedenen

Breiten erhältlich und bietet viel Platz und sicheren

Halt. Die Haltegriffe weisen nicht nur hohe Belastbarkeit auf,

sondern auch einen vergrößerten Greifbereich, sodass auch

adipöse Patienten den Haltegriff sicher umgreifen können. Die

Sanitärserie ist aus hochwertigem Polyamid gefertigt und im

Inneren mit einem Stahlkern verstärkt.

HEWI Heinrich Wilke GmbH

Postfach 12 60

34442 Bad Arolsen

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Zeitschrift erscheint alle drei Monate.

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Herausgeber:

Verlag 1.01, Klauke & Runte GbR,

Iserlohn.

GGT Deutsche Gesellschaft

für Gerontotechnik ® mbH, Iserlohn;

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Redaktion:

Günther Klauke, Chefredakteur

Volkmar Runte, Chefredakteur

Einzelverkaufspreis: 3,50 Euro

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom

1. Januar 2009.

Gerichtsstand für Vollkaufleute ist Iserlohn.

Für alle übrigen Kunden gilt dieser

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Zum Abdruck angenommene Beiträge,

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gehen mit der Ablieferung in das

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