Magazin 196409

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Magazin 196409

Landess'lellen

berich'len

( 111 I ~

n

Auf einer Wochenend tagung in Bad

Sdlwartau beschäftigte sich der Kreisverband

Eutin der Jungen Union im Rahmen

seiner staatspolitischen Bildungsarbeil

mit den .. zwar unpopulären, aber dennoch

aktuellen" Fragen des Zivilschutzes.

Die Tagung stand unter dem Leitwort

.. Die Bedeutung und Aufgaben des Bundesl

ultsch u tz verbandes".

Hauptreferent war Regierungsdirektor Dr.

Weiss, Beauftragter für den Zivilsdlutz in

Schleswig-Holstein im Landesinnenministerium

in Kiel. Sehr lohend äußerte

er sich über die Bereitschaft der Bevölkerung

Schleswig-Hols1cins zur Mitarbeit.

Wörtlich sagte Dr. Wciss: "Trotz aller

Schwierigkeiten und Mängel ist es beglückend

zu wissen, daß es noch viele

Menschen gibt, die bereit sind, sich dieser

Aufgabe zu widmen. Es ist auch schön, daß

in allen Organisationen Schleswig-Holsteins

eine solide Grundauffassung

herrscht, und man darf sagen, daß es im

Lande noch genügend Bereitschaft gibt,

mitzumachen."

Auch BLSV-Ortsstellenleiter Neis (Lübeck)

wußte aus der Erfahrung zu berichten,

daß die Bevölkerung den Problemen

des Zivilsmutzes zum Teil sehr aufgeschlossen

gegenüberstehe. Die Flutkatastrophe

in Hamburg und Sdlleswig-HoIstein

habe eindrucksvoll bewiesen, daß

der Wille zum Helfen auch bei der Jugend

vorhanden sei. Gerade die jüngere Generation

habe in jenen Tagen besonders anerkennenswerte

Leistungen vollbracht.

.. Die Menschen wollen helfen", erklärte

Neis, "aber Helfen will gelernt sein,"

Ein Fachreferat des Leiters der BLSV­

Landessmule Schleswig-Holsteln, Kom­

Vollstedt, und die Vorführung mehrerer

Filme des Bundesluftschutzverbandes vervollständigten

das Programm der Wochenendtagung,

deren Teilnehmer mit den

Rednern lebhaft diskutierten.

,

"

Die Fachausstellung "Fertigbau 64" vom

1. August bis 6. September in Sindelfingen

war der passende Rahmen für die

zuvor mit großem Erfolg in Nancy bereits

gezeigte BLSV-Ausstellung. Auf die Bedeutung

eines Selbstschutzes in Stadt und

Land konnte die Bevölkerung nicht besser

hingewiesen werden, als gerade im Zusammenhang

mit "modernem Wohnen".

Die wirkungsvoll zusammengestellte Ausstellung

- auf einer Gesamtfläche von

125 qm - vermittelt in knapper, anschaulicher

Weise, was der einzelne, aber

ebenso die Gemeinschaft in den Wohnstätten

und Betrieben vorsorglidl tun

können, um im Katastrophenfall nicht nur

32

zu überleben, sondern auch weIterzuleben.

Vorzügliches Bildmaterial und ausgestelltes

Gerät für Brandbekämpfung und Rettungsmaßnahmen

sowie zusätzlich eine

Film- und TonbildSchau vermitteln dem

Besucher auch bei nur kurzem Verweilen

einen nachhaltigen Eindruck von bisher

geleisteter, aber auch zukünftiger Arbeit

auf dem Sektor des Zivilschutzes, insonderheit

des Selbstsdlutzes in Städten und

ländlichen Gebieten.

Wenn Tausende von Besuchern, wie sie

bereits am Eröffnungstag gezählt werden

konnten, nicht nur sehen, sondern sich zur

freiwilligen Mitarbeit im Selbstschutz angesprOchen

fühlen, kann auf diese Weise

bereits erreidlt werden, was später der

Staat durch Ge.setzeskraft fordern muß.

Daß auch bei Besichtigung dieser Ausstellung

die unbekannte freiwillige Hel­

Ierschatt der BLSV-Kreisstelle Böblingen

und der BLSV-Ortsstelle Sindelfingen und

deren Leistungen beim Aufbau und Betreuen

.. ihrer" Ausstellung nimt vergessen

werden. muß in einer Zeit, in der

Eigennutz nur allzu olt die Stunde regiert,

betont werden.

Ein auf dem Freigelände der großen SindeUinger

Ausstellung "Fertighaus 64" aufgestellter,

vollständig eingerichteter Schutzraum

zeigt Möglichkeiten, aum Wirkungen

atom3rer WaUen zu widerstehen,

, . •

Um die Frauenarbeit in Bielefeld zu aktivieren,

führte die Ortsstelle Bielefeld

Mitte Juni zwei Veranstaltungen für

Frauen durch. Für die Nachmitlagsveranstaltung

waren Ratsherrinnen, Schulleiterinnen

und Vorsitzende von Fr3uenvereinen

eingeladen. Bei der Abendveranstaltung

handelte es sich um eine Arbeitst3gung

von ausgebildeten Selbstschutzhelferinnen.

Die erste Veranstaltung erhielt ihr besonderes

Gewicht durdl die Anwesenheit

des Präsidenten des BLSV, Oberstadtdirektor

Kuhn, Bielefeld, der über den

Stand der LS-Gesetzgebung sprach. Nach

einem Kurzreferat des Vertreters der

Landesstelle, Dr. Kutscha, über die

Frauenarbeit in NRW, nahm die Referentin

für Frauenfragen an der BundeshauptsteIle,

Frau Dr. Geimick, das Wort zum

Thema ,.Die Frauenarbeit im BLSV", 1m

Anschluß an dieses Referat kam es zu

einer angeregten Diskussion über Möglichkeiten

und Wege einer verstärkten

Aufklärungsarbeit im Bereich der Frauenverbände

und Organisationen .

Oberkreisdirektor Ridlter (Dinslaken) hatte

eine Katastrophenschutzübung . angeordnet.

Sdlauplatz dieser übung war das

Gelände nahe der BP-Raffinerie in Hünxe-Bucholtwelmen.

In diesem großen

Wald- und Heidegebiet besteht in den

Sommermonaten ständig Brandgefahr, so

daß das übergreifen eines Waldbrandes

durchaus im Bereich. des Möglidlen liegt.

Insgesamt befanden .sich rund 400 Mann

im Einsatz. Die Polizei hatte die Aulgabe,

die Gefahrenstellen abzusichern und

die Zu[ahrtswege freizuhalten. Die Feuerwehr

bekämpfte den Waldbrand. Der

Bergungsdienst sollte eine Waldschneise

erweitern und die im Fließsand steckengebliebenen

Fahrzeuge wieder flottmachen.

DasDRK betreute die Verletzten und

Rauchvergifteten. Die Helfer des BLSV

sicherten die Verletztenzelte und bekämpften

zusätzlidl den Waldbrand. Der

Fernmeldezug des Kreises stellte Funkund

Fernspremverbindungen zu den

einzelnen Organisationen und zum Kreishaus

her.

Sinn dieser Katastrophenschutzübung war

es, die Einsatzbereitschaft und das Zusammen.spiel

der Einsatzkräfte der Organisationen

untereinander zu überprüfen,

Gleimzeitig aber ging es darum, mit dieser

übung einen engeren Kontakt der

Basisorg3nisationen untereinander herzustellen.

Die eingesetzten 12 Kraftspritzenstaffeln

der Kreisstellc Dinslaken waren mit ganzer

Besetzung lagegerecht und pünktlich

am Einsatzort. Sie erfüllten die ihnen gestellten

Aufgaben zur Zufriedenheit und

fanden Anerkennung durch die Obungsleitung.

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