Ilse Aigner: Datenschutz bei Facebook & Co - Csu-neumarkt.de

csu.neumarkt.de

Ilse Aigner: Datenschutz bei Facebook & Co - Csu-neumarkt.de

Ausgabe 53 4/2011

Albert Löhner:

Jugendhilfe in Zahlen

Informationen, Fakten und Meinungen

Ruth Dorner:

Neues Bürgerhaus

Stefan Wingen:

Papst in Deutschland

Ilse Aigner:

Datenschutz bei Facebook & Co


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2 Die Raute 4/11


Gewusst was & wo

Inhalt / Editorial

Seite 4 Datenschutz

Soziale Netzwerke sicherer machen

Seite 7 Familienpolitik

Die Familienpflegezeit: Ein Gewinn für die Gesellschaft

Seite 8 AK Schule

Mittelschulen: Ein Konzept mit Zukunft im Landkreis Neumarkt

Seite 9 Aus den Parlamenten

Bundesfreiwilligendienst gestärkt

Seite 10

Seite 11

Seite 12

Seite 13

Seite 15

Seite 18

Seite 20

Seite 23

Seite 25

Seite 27

Seite 28

Seite 31

Europa

Kennzeichnung von Lebensmitteln – kurz, knapp, übersichtlich

Bayern

Beste Perspektiven für junge Menschen

Landkreis Neumarkt

Zur Betreuungssituation der Kinder unter drei Jahren

im Landkreis Neumarkt i. d. OPf.

Landkreis Neumarkt

KoKi - Netzwerk frühe Kindheit im Landkreis Neumarkt

Papst in Deutschland

Bayern grüßt Papst Benedikt XVI.

Stadt Neumarkt

Neumarkt - 1. Fair Trade Stadt in Bayern

Stadt Neumarkt

Bürgerhaussanierung

Berichte aus den Stadtteilen

Kohlenbrunnermühle, Altenhof, Stadtmitte

Berichte aus den Stadtteilen

Wolfstein, Pelchenhofen, Stadtsüden

Berichte aus den CSU-Arbeitsgemeinschaften

Frauen Union, Junge Union, Seniorenunion

Kranken- und Altenpflegeausbildung in Neumarkt – Job mit Zukunft

Namen im Gespräch

Daniel Bahr, Michael Berchtold, Reinhard Brock, Prinz Constantin, Georg

Fahrenschon, Anni Feihl, Georg Frauenknecht, Mag. Edmund Freibauer, Dr.

Hans-Peter Friedrich, Albert Füracker, Michael Glos, Alois Glück, Dr. Thomas

Goppel, Arnold Graf, Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, Fürst

Hans-Albert II, Prof. Dr. Wolfgang Heckl, Joachim Herrmann, Erwin Huber,

Helmut Jawurek, Alois Karl, Anna-Maria Kaufmann, Natalia Klitschko, Felix

Magath, Prinzessin Marie, Elfriede Meier, Emilia Müller, Prof. Dr. Michael

A. Popp, Heiner Richter, Sr. Petra Roll, Helga Ruso-Pawelka, Georg Schmid,

Horst Seehofer, Ursula Seitz, Eberhard Sinner, Dr. Heinz Sperber, Georg

Wagner, Josef Weinmeyer, Karl Wilfing, Stefan Wingen, Norbert Winner,

Albert Wittl

Inzwischen halten Sie nun schon die 53. Ausgabe

unserer Zeitschrift in Händen. Wir freuen

uns, dass wir Ihnen schon so lange gute

Informationen über die Politik in und um unsere

Stadt zur Hand geben können.

In der aktuellen Ausgabe informiert Sie Bundesministerin

Ilse Aigner über Datenschutz im

Internet. Nicht erst seit der populären Plattform

Facebook ein immer wichtigeres Thema!

Harald Frank berichtet über die ab dem

1.1.2012 geltenden Regelungen zur Familienpflegezeit.

Über eine Gesprächsrunde mit

Landkreisbürgermeistern zum Thema Schule

schreibt Siegfried Wohlmann.

Europaabgeordneter Albert Deß informiert

über die neuen europäischen Regelungen

zur Lebensmittelkennzeichung. Über Perspektiven

für junge Menschen in Bayern schreibt

Landtagsabgeordneter Albert Füracker.

Zur Betreuungssituation für Kinder unter

drei Jahren im Landkreis Neumarkt nimmt

Landrat Albert Löhner Stellung.

Den Papstbesuch im September in Deutschland

nimmt Kaplan Stefan Wingen zum Anlass

über den Besuch einer großen Neumarkter

Delegation in Berlin zu berichten.

Bürgermeisterin Ruth Dorner informiert

über die Auszeichnung Neumarkts als erste

„Fair Trade Stadt“ Bayerns und stellt die

anstehenden Um- und Neubaupläne für das

Bürgerhaus vor.

Alten- und Krankenpflege werden immer

wichtiger in unserer Gesellschaft.

Heidi Frank und Irmgard Wanke geben Einblick

in diesen wichtigen Beruf und die Ausbildungsmöglichkeiten

in Neumarkt.

Wie gewohnt erhalten Sie auch Informationen

über die Arbeit der CSU in den verschiedenen

Stadtteilen von Neumarkt und die Aktivitäten

der Jungen Union, der Frauen Union

und der Senioren.

RAUTE-Leser werden wie immer gut informiert!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Helmut Jawurek

Vorsitzender des CSU-Stadtverbandes

Die Raute 4/11 3


Datenschutz

Soziale Netzwerke sicher machen

Bild: BMELV/Bildschön

S o

mancher Nutzer schaut

inzwischen genauer hin, was mit seinen

Daten in sozialen Netzwerken geschieht.

Das zeigt die Initiative eines Wiener Studenten.

Er hat die Herausgabe der von

Facebook über ihn gespeicherten Daten

erreicht, ganze

1222 Seiten.

Die anhal-

Die Autorin

Ilse Aigner, MdB (46),

ist Bundesministerin für

Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz

und gehört seit 1998 dem

Deutschen Bundestag an.

tende öffentliche

Diskussion

über Datenschutz

in sozialen

Netzwerken

lässt selbst

die Riesen unter

den Anbietern

nicht kalt.

In der jüngsten

Anhörung

zu dem Thema

im Deutschen

Bundestag haben

hochrangige

Vertreter

von Facebook

und Google ihre

Bereitschaft geäußert, Datenschutzbedenken

ernst zu nehmen. Wir sollten

sie beim Wort und in die Pflicht nehmen.

Denn die Wirtschaft steht in der Verantwortung,

ihre Angebote im Netz sicher

und transparent zu gestalten.

Sicherheit gewährleisten – Selbstbestimmung

ermöglichen

Mit meiner Politik möchte ich Verbraucher

dabei unterstützen, ihre Konsumentenrechte

und ihre Interessen selbstbestimmt

wahrzunehmen. Soziale Netzwerke

können ein wertvolles Instrument

für Verbraucher sein. Man kann sich informieren,

vergleichen, auf Erfahrungen

anderer zurückgreifen. Aber die Vorzüge

können Verbraucher nur richtig

nutzen, wenn sie sich sicher fühlen.

Deshalb hat eine umfassende Verbraucherpolitik

für mich zwei Aspekte,

die zusammengehören: Ich will Sicherheit

gewährleisten und Selbstbestimmung

ermöglichen.

Bei einigen sozialen Netzwerken

tauchen Fragezeichen auf. Wer hat

Zugriff auf die Inhalte? Werden Nutzerprofile

erstellt und vermarktet?

Können Daten wieder gelöscht werden?

Solange diese Fragen nicht geklärt sind

und die Menschen nicht wissen, was mit

ihren Daten geschieht, werden sich viele

bewusst gegen die Nutzung von sozialen

Netzwerken entscheiden. Andere

werden sich vielleicht mit einem flauen

Gefühl im Bauch darauf einlassen, um

den Anschluss nicht zu verpassen. Von

selbstbestimmtem Verbraucherhandeln

kann

aber keine

Rede sein,

wenn die

Nutzer nicht

wissen, worauf

sie sich

genau einlassen.

Wie können

wir also Sicherheit

und

Selbstbestimmung

in sozialen

Netzwerken

verbessern?

Dafür

brauchen wir einen

gesamtgesellschaftlichen

Prozess, der auf

allen Ebenen ansetzt.

Ein wichtiger Ansatzpunkt

ist die

Stärkung der Medienkompetenz.

Nutzern muss

klar sein, welchen

Marktwert ihre Daten

haben und dass

sie damit scheinbar

kostenlose Angebote

bezahlen. Sie müssen

wissen, wie sie ihre Daten schützen

können. Deshalb unterstütze ich vielfältige

Maßnahmen zur Verbraucherbildung,

die schon in den Schulen ansetzen.

Ein weiteres Schlüsselthema ist Transparenz.

Um es plakativ zu beschreiben: Jeder

kann sich nackt in ein Schaufenster

stellen. Aber er muss sich bewusst dafür

oder dagegen entscheiden können.

So setze ich mich dafür ein, dass die angebotenen

Voreinstellungen die datenschutzfreundlichsten

sein müssen. Dann

obliegt es jedem selbst, wie viel er durch

eine bewusste Entscheidung preisgeben

will.

Soziale Netzwerke mitgestalten

Unser Einfluss auf die Gestaltung von sozialen

Netzwerken muss auf verschiedenen

Wegen er-

4 Die Raute 4/11


Datenschutz

folgen. Zunächst setze ich auf eine Kombi

na tion aus politischen Gesprächen und

Druck der Verbraucher. Diese Strate gie

war bereits in der Vergangenheit sehr

erfolgreich, etwa bei den Verbesserungen,

die wir zum Schutz der Privatsphä re

bei Geodiensten wie Google Street View

erreicht haben. Deutschland ist ein wichtiger

Markt für die Anbieter

von sozialen Netzwerken.

Ich ermutige die Nutzer,

von ihrer Macht Gebrauch

zu machen und

die Datensicherheit bei

der Auswahl des Netzwerks

zu berücksichtigen.

Wenn Politik und Nutzer

klar Stellung beziehen,

kön nen auch Selbstver

pflich tun gen der Wirtschaft

vorangetrieben

wer den. Ich kann mir vorstellen,

dass Unternehmen,

Verbrauchervertreter

und die Politik sich zusammensetzen,

um verpflichtende

Standards zu

entwickeln. Deren Einhaltung

muss dann aber

auch effektiv überwacht

werden.

Datenschutz ist wichtig. Er setzt verantwortlichen Umgang mit den eigenen Daten voraus. Dazu soll diese Kampagne beitragen.

Bild: Datenschutzkampagne Quabbe - Tessmann / BMELV

Schließlich können wir auf gesetzliche

Vorgaben nicht verzichten, wo Persönlichkeitsrechte

gefährdet sind. Ansetzen

müssen wir auf europäischer Ebene

– nur so können wir der Grenzenlosigkeit

des Internets Rechnung tragen.

Wir brauchen klare Grundregeln für Persönlichkeitsprofile,

Standortdaten und

Bundesministerin Ilse Aigner ist auch für Landwirtschaft zuständig: Hier ist sie bei der

Eröffnung der Weinlese in Franken 2011 in Erlenbach am Main

Bild: Rudi Merkl.

Gesichtserkennungsdienste. Außerdem

müssen wir das Recht der Nutzer, selbst

ins Internet gestellte Informationen

endgültig zu löschen, unmissverständlich

im Gesetz verankern.

Und selbstverständlich gelten unsere Gesetze

für alle, auch die internationalen IT-

Konzerne. Ich begrüße

daher das konsequente

Vorgehen von deutschen

Datenschutzbehörden

bei der Durchsetzung

des geltenden Datenschutzrechts.

Es ist eine große Herausforderung,

transparente

und sichere soziale

Netzwerke mitzugestalten.

Aber es lohnt sich,

damit alle die Chancen

nutzen können, die

neue Kommu ni ka tionswege

gerade auch Verbrauchern

bieten.

Ilse Aigner

Die Raute 4/11 5


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DEUTSCHLAND: Familienpolitik

Die Familienpflegezeit:

Ein Gewinn für die Gesellschaft

Fakten und Hintergründe kompakt

Bürger wollen Pflege durch

Angehörige

Die Menschen in Deutschland haben eine

zunehmende Lebenserwartung. Zugleich

steigt damit der Betreuungsbedarf. Viele

Deutsche möchten möglichst lange daheim

in den eigenen vier Wänden leben

können und im Pflegefall idealerweise

von eigenen Angehörigen gepflegt werden.

Deshalb halten es 87 % der Bundesbürger

für „wichtig“ oder „sehr wichtig“,

dass es Berufstätigen erleichtert wird, ihren

Angehörigen zu pflegen.

Unternehmen erkennen

Notwendigkeit

Die Arbeitgeber wissen, dass sich ein

Fachkräftemangel in Deutschland abzeichnet.

Schon heute hat jedes dritte Unternehmen

Probleme, geeignete Fachkräfte

zu finden. Auch deshalb halten es

82 % der Arbeitgeber für wichtig, dass die

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf erleichtert

wird. Bereits heute sind 41 % der

Unternehmen, die pflegende Mitarbeiter

beschäftigen, bereit, eine Familienpflegezeit

einzuführen. Selbst ein Drittel der Arbeitgeber

ohne bislang pflegende Mitarbeiter

ist an einer Familienpflegezeit interessiert.

Ziele der Familienpflegezeit

Sie will die Vereinbarkeit von beruflichen

Anforderungen und der Pflege in der Familie

verbessern. Der Pflegende soll ohne

Angst vor Diskriminierung, Einbußen bei

der Rente oder Arbeitsplatzverlust pflegen

und weiter erwerbstätig sein können.

Über Zwischenfinanzierung des Lohnvorschusses

durch die KfW wird die Familienpflege

attraktiver.

Funktionsweise der

Pflegezeit

Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen

eine Vereinbarung zur Familienpflegezeit,

die die Förderbedingungen erfüllt. Der Arbeitgeber

beantragt auf dieser Basis die

Refinanzierung beim Bundesamt für Familie

und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Das Bundesamt prüft die Erfüllung der

Förderbedingung und gewährt mit Hilfe

der KfW Refinanzierung während der

Pflegephase. In der Nachpflegephase behält

der Arbeitgeber Rückzahlungsanteile

vom Lohn ein und führt diese an das Bundesamt

für Familie und zivilgesellschaftliche

Aufgaben zurück.

Bedingungen für Pflegezeit

Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren

auf vertraglicher Basis für die Pflegephase

eine reduzierte Arbeitszeit. Diese

darf in Pflegezeit nicht weniger als 15 Wochenarbeitstunden

betragen und kann

maximal 2 Jahre dauern. Arbeitgeber und

Arbeitnehmer vereinbaren in der Nachpflegephase

die Wiederaufstockung der

Arbeitszeit auf früheres Niveau. Der Lohnvorschuss

während der Pflegephase entspricht

50 % der Arbeitszeitreduktion. Die

spiegelbildliche Rückzahlung des Lohnvorschusses

erfolgt durch Arbeitnehmer

in der Nachpflegephase. Der Arbeitnehmer

versichert sich gegen das Erwerbsunfähigkeitsrisiko

in der Pflege- und Nachpflegephase.

Ausblick

Die Regelungen zur Familienpflegezeit

bieten Arbeitnehmern und Arbeitgebern

viel Freiraum, um individuell angepasste

Vereinbarungen zu schließen. Auch wenn

kein Rechtsanspruch geschaffen wurde,

so ist aufgrund der Erfahrungen mit der

ebenfalls freiwilligen Alterszeitzeit zu erwarten,

dass viele diese Möglichkeit zur

besseren Vereinbarkeit von Beruf und

Pflege nutzen werden. Davon können ab

dem 1. Januar 2012 alle profitieren: Pflegebedürftige,

pflegende Angehörige und

Arbeitgeber.

Harald Frank

Raute-Service: Ausführliche Informationen

erhalten Sie beim Bundesamt für Familie und

zivilgesellschaftliche Aufgaben,

50964 Köln, Tel. 0221/3673-0,

http://www.bafza.de/

Die Raute 4/11 7


Schulpolitik

Mittelschulen: Ein Konzept mit Zukunft

im Landkreis Neumarkt

AKS lud zum runden Tisch mit Landkreisbürgermeistern

Zum schulpolitischen Gespräch hatte der

CSU-Arbeitskreis „Schule, Bildung und

Sport“ unter Federführung des Vorsitzenden

Siegfried Wohlmann MdB Alois Karl,

MdL Albert Füracker und die Bürgermeister

des Landkreises mit Mittelschulstandort

geladen.

Für den Landkreis

gilt grundsätzlich:

Bis

2016 sind die

Mittelschulen,

auch wenn zwei

die geforderte

Schülerzahl von

300 nur knapp

erreichen, nicht

gefährdet, vorausgesetzt,

die

Der Autor,

Übertrittsquote

erhöht sich

Siegfried Wohlmann (64),

war über viele Jahre Leiter nicht drastisch.

der Grund- und Mittelschule

Freystadt und ist

Wohlmann gab

einige grundsätzliche

Infor-

Landesgeschäftsführer

des Bayerischen Schulleitungsverbandesmationen:

Von

36 Industrieländern

liegt Deutschland bei Bildungsausgaben

an 30. Stelle. Der Anteil der Schulabgänger

ohne Hauptschulabschluss

liegt zwischen 5,7% in Baden-Württemberg

und 14,1% in Mecklenburg-Vorpommern,

in Bayern bei 7%. Sehr hoch ist dieser

Anteil in Ländern ohne Hauptschule.

Bis 2020 sinkt die Anzahl der Menschen

zwischen 6 und 18 Jahren um 12%, in manchen

Regionen um mehr als 20%, München,

Nürnberg und Regensburg nähmen

leicht zu. Als konkrete Hilfe für den Erhalt

kleiner Schulen wertete man die Absicht

des Bayerischen Kultusministeriums,

auch bei einer Gesamtschülerzahl von 26

an einer Grundschule, diese zu erhalten.

Die Mindestzahl 15 an einer Mittelschule

gibt es nicht mehr. Zum Erhalt eines

Schulstandortes ist nur mehr eine Klasse

erforderlich. Eine Mittelschule würde

erst dann geschlossen, wenn keine Klasse

mehr besteht.

Zu Forderungen anderer Parteien zur Zusammenlegung

von Real- und Mittelschulen

verwies man zunächst auf die in Bayern

praktizierte Kooperation zwischen Real-

und Mittelschulen an 20 Standorten

und zwischen Wirtschafts- und Mittelschulen

an 13 Standorten.

Insgesamt war man sich derzeit einig,

dass die Verbünde auf Landkreisebene

gut funktionierten, was letztlich auch

ein Verdienst der guten Zusammenarbeit

zwischen Schulamt, Sachaufwandsträger

und den Schulleitungen sei. Unisono betonten

die Abgeordneten und die Bürgermeister,

welch hervorragende Arbeit an

Haupt- bzw. Mittelschulen geleistet würde.

Man appellierte an die Eltern, in enger

Zusammenarbeit mit den Kindergärten

und Grundschulen für ihr Kind den

richtigen Platz zu finden, ohne ständig

den Blick auf weiterführende Schulen zu

richten. Sehr häufig würden Kinder nur

mit Zwang und Nachhilfe einige Klassen

am Gymnasium überstehen, zum Nachteil

der persönlichen Entwicklung des Einzelnen.

Im Übrigen braucht die Wirtschaft

und die Gesellschaft insgesamt tüchtige

Handwerker, um auf dieser Ebene weiter

gut bestehen zu können. Laut einer Umfrage

des „Stern“ vom Juni 2011 wünschten

96% der Eltern mehr Förderung für

die Schüler, was auch der Forderung des

runden Tisches entsprach. Sowohl Grundals

auch Hauptschüler sind ebenso wie

die anderer Schularten künftig so zu fördern,

dass man den vorhandenen Kompetenzen

und Neigungen gerecht werde.

Was überraschte: Nur 10% sind für die Abschaffung

der Noten.

Über das Schicksal der Hauptschulen, hier die Hauptschule Weinberger Straße, standen MdB Alois Karl

und MdL Albert Füracker Rede und Antwort.

Beide Abgeordneten bekundeten nicht

nur intensives Interesse an der Entwicklung

im Landkreis, sondern sagten aktive

Unterstützung dort zu, wo man es

nach Überzeugung vieler vor Ort für sinnvoll

hält. Wohlmann will die Forderungen

und Ergebnisse bei der Landesversammlung

des Arbeitskreises im Dezember einbringen.

Siegfried Wohlmann

8 Die Raute 4/11


Aus den Parlamenten

+ Aus dem Reichstag + + Aus dem Maximilianeum +

Bundesfreiwilligendienst

gestärkt

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat Wort gehalten: Zusammen mit der FDP hat sie dafür gesorgt,

dass für Jugendliche, die einen Bundesfreiwilligendienst leisten, bis zum Alter von 25 Jahren

Kindergeld gewährt wird“, erklärte MdB Alois Karl. Mit dieser Änderung

erfolgt die Gleichstellung des Bundesfreiwilligendiensts mit dem Freiwilligen

Sozialen Jahr und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr. Dort wird seit jeher Kindergeld

gezahlt.

„Die Regelung gibt Rechtssicherheit und wird zu einem weiteren Anstieg der

Bewerber im Bundesfreiwilligendienst führen, der schon jetzt ein Erfolgsmodell

ist“, berichtete Bundestagsabgeordneter Karl. „Von Skeptikern und manchen

Verbänden anfangs in Zweifel gezogen, zeigt sich nun, dass der neue

Dienst neben den bereits bewährten Jungendfreiwilligendiensten gut angenommen

wird.“

Alois Karl,

MdB

Reform des

Länderfinanzausgleichs

Der Regensburger MdL Philipp Graf Lerchenfeld ist in eine Arbeitsgruppe aller Unionsfraktionen

zur Reform des deutschen Länderfinanzausgleichs berufen worden. „Gerade in einer Zeit, in der

uns immer mehr europäische Solidarität abverlangt wird, ist es umso zeitgemäßer, darüber zu reden,

was zusätzlich innerdeutsch ausgeglichen werden kann. Die bayerischen Steuerzahler können

nicht alle Lasten tragen“, sagte von Lerchenfeld.

Neben einem solidarischen Ausgleich zwischen den Ländern seien künftig mehr als heute auch

Leistungsanreize und stärkerer föderaler Wettbewerb notwendig. Dies bestätige ein Beschluss der

AG. Dieser sieht in höheren Selbstbehalten beim Zuwachs der eigenen Wirtschaftskraft einen höheren

Anreiz für die Länder, ihre eigene Wirtschaftskraft zu steigern. „Und das hilft schließlich

allen Ländern“, so der CSU-Politiker. „Ich würde mir wünschen, dass SPD und Grüne bundesweit

auch zu solchen Beschlüssen kommen. Dann wären wir im Interesse der bayerischen Steuerzahler

schon ein gutes Stück weiter.“

Verbesserungen mit

Augenmaß

„Das Steuervereinfachungsgesetz entlastet ab 2012 die Bürger um fast 600 Millionen Euro jährlich“,

sagte MdB Alois Karl. „Besonders Familien mit Kindern profitieren von einem unbürokratischeren

Anspruch auf Kindergeld sowie durch vereinfachte Voraussetzungen zur Erstattung

von Kinderbetreuungskosten.“ Die Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages von 920

auf 1000 Euro gilt anteilig schon für dieses Jahr – sie kommt bereits beim Dezemberlohn zum

Tragen. „Mit diesem Gesetz setzen wir unseren Kurs der steuerlichen Entlastung konsequent

fort: Bereits im Jahr 2010 hatten wir mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz insbesondere

das Kindergeld und die Kinderfreibeträge deutlich angehoben und die Steuerzahler mit mehr

als 20 Milliarden Euro entlastet. Gleichzeitig setzen wir unsere Sparmaßnahmen fort, damit wir

wieder baldmöglichst zu einem ausgeglichenen Bundeshaushalt kommen können“, so der Neumarkter

Bundestagsabgeordnete.

Kinderschutz

verbessert

„Damit können wir Kindern, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen, nun noch effektiver helfen.“

Mit dieser Feststellung lobte MdL Albert Füracker das Bundeskinderschutzgesetz. Bayern habe

sich im Gesetzgebungsverfahren vor allem für eine Stärkung der erzieherischen Elternkompetenz

eingesetzt. Der Freistaat machte sich für den Einsatz von Familienhebammen

stark, die Eltern nach der Geburt im ersten Lebensjahr des Kindes begleiten.

Durch das Bundeskinderschutzgesetz könnten sich leichter Netzwerke auf lokaler

Ebene bilden, Jugendämter könnten untereinander besser zusammenarbeiten.

Zentral sei die Verbesserung der Zusammenarbeit der Jugendämter

zum Schutz von Kindern, deren Eltern sich durch Wohnungswechsel der Kontaktaufnahme

entziehen wollen. Auch die künftig nötige Pflicht zur Vorlage erweiterter

Führungszeugnisse für alle in der Jugendhilfe beschäftigten Personen

sowie für das Personal in den erlaubnispflichtigen Einrichtungen sei zum

Schutz der Kinder wichtig.

Albert Füracker,

MdL

Die Raute 4/11 9


EUROPA: Lebensmittel

Kennzeichnung von Lebensmitteln –

kurz, knapp, übersichtlich

Europäisches Parlament beschließt Lebensmittelkennzeichnung

„Verbraucherschutz

hat oberste Priorität“–

dieses Ziel war

Richtschnur für die

neuen Kennzeichn

u n g s v o r s c h r i f -

ten für Lebensmittel,

die das EU-Parlament

verbindlich

vorschreibt. Die

Bürgerinnen und

Der Autor:

Bürger sind die Gewinner,

denn sie er-

Albert Deß, MdEP (64),

wohnt in Röckersbühl, halten wesentlich

ist verheiratet, mehr und bessere

mehrfacher Vater und

Informationen auf

Kreisrat.

den Verpackungen

Seit 2004 vertritt er

als bisher. Um den

die Oberpfalz im Europäischen

Parlament.

europäischen Bürgerinnen

und Bürgern

dieses „Plus

an Transparenz“ zu sichern, waren drei lange

Verhandlungsjahre nötig, die letztlich

zu einer ausgewogenen Regelung führten.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist das

„Nährwertkästchen“, das die Nährwerte

der Lebensmittel enthält. Zur besseren

Vergleichbarkeit wurde eine Bezugsgröße

von 100 g oder 100 ml gewählt. Somit ist

auf den ersten Blick der Energie- und Nährwertgehalt

erkennbar und kann problemlos

mit anderen Produkten verglichen werden.

Auch Allergikern wird die Auswahl geeigneter

Nahrungsmittel erleichtert, weil

Allergene im Zutatenverzeichnis deutlich

gekennzeichnet werden müssen.

Das EU-Parlament sorgt mit der neuen Lebensmittelkennzeichnung

dafür, dass Europas

Verbraucherinnen und Verbraucher

noch besser vor Täuschung geschützt werden:

Lebensmittelimitate – Lebensmittelimitate

müssen jetzt klar und deutlich auf der

Vorderseite als „Imitat“ gekennzeichnet

werden und der Hinweis muss unmittelbar

neben dem Markennamen stehen.

Verpackung – Mehr Transparenz schafft

auch die neue Regelung zur Verpackungsgestaltung.

Die Verpackungsaufmachung

darf den Verbraucher nicht mehr dadurch

in die Irre führen, dass auf ihr Lebensmittel

abgebildet sind, die nicht im Produkt

enthalten sind. Der Konsument kann dadurch

sichergehen, dass ein Produkt, dessen

Verpackung beispielsweise Früchte

zeigt, auch tatsächlich Früchte beinhaltet

und nicht nur Aromen und Farbstoffe.

Qualität der Hinweise – Auch bei der Qualität

der schriftlichen Hinweise hat das EU-

Parlament dem Verbraucher den Rücken

gestärkt. In diesem Sinn wurden eine Mindestschriftgröße

und weitere Vorschriften

wie eine gute Lesbarkeit und Schrift- bzw.

Hintergrundfarbe vereinbart.

Trotz der umfangreichen Zahl an Verbraucherschutzvorschriften

hat das Parlament

die praktische Umsetzbarkeit für Kleinbetriebe

fest im Auge behalten. Die Kleinbetriebe

bilden mit einem Anteil von rund 80

Prozent am Lebensmittelsektor das Rückgrat

der Branche. Deshalb sind die örtlichen

Bäckereien und Konditoreien und

auch das kleine Restaurant um die Ecke

von vielen Pflichtangaben befreit. Bei

nicht vorverpackten Frischprodukten müssen

zwar die Allergieinformationen deutlich

werden, aber nicht die teuer zu ermittelnden

Nährwerte.

Insgesamt ist mit der neuen Lebensmittelkennzeichnung,

die das Parlament nach

langen Verhandlungen erreicht hat, ein gesunder

Mittelweg gefunden worden, um

sowohl den Ansprüchen der Verbraucher

wie auch den Herstellern und Händlern gerecht

zu werden.

Albert Dess

Streiten für mehr Klarheit bei Lebensmitteln: MdEP Albert Dess und Bundesministerin Ilse Aigner.

10 Die Raute 4/11


BAYERN: Bildungspolitik

Der Autor,

CSU-Kreisvorsitzender

Albert Füracker (43),

ist stv. Landrat des Landkreises

Neumarkt und Vorsitzender

des Ausschusses

für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten im

Bayerischen Landtag.

Die Antwort auf

die Frage, warum

ich mich politisch

engagiere, fällt

mir leicht: Um

den Menschen in

unserem Land eine

gute Zukunft

zu sichern! Und

Zukunft garantieren

vor allem unsere

Kinder und

Jugendlichen.

Ich freue mich

deshalb sehr,

dass Bayern in

praktisch allen

zentralen Feldern

an der Spitze

liegt: Mehr

Arbeits- und Ausbildungsplätze, mehr

Wachstum und Einkommen, mehr Zukunftsinvestitionen,

bessere Bildung und

eine umweltfreundlichere Energieerzeugung,

weniger Kriminalität und weniger

Staatsschulden – von diesem Leistungsvorsprung

profitieren Bayerns Bürgerinnen

und Bürger unmittelbar. Das bedeutet

gleichzeitig auch: Bayern bietet seinen

jungen Menschen die besten Perspektiven

in ganz Deutschland!

Das bedeutet: Nirgendwo sonst haben

Jugendliche und junge Erwachsene so

gute berufliche Perspektiven wie in Bayern!

Die bayerischen Schülerinnen und Schüler

waren bei allen Bildungstests der vergangenen

Jahre immer

die besten in Deutschland

und auch in Europa

Spitze.

Das bedeutet: Nirgendwo

sonst bekommen

Kinder und Jugendliche

eine bessere

Bildung als in Bayern

– und zwar in allen

Schularten!

Unsere Hochschulen

sowie die zahlreichen

Wissenschafts- und außeruniversitären

For-

Bayerns Jugend kann mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

schungseinrichtun-

gen machen Bayern

zu einem erstrangigen Forschungs- und Das bedeutet: Nirgendwo sonst ist die Situation

des Handwerks und sind die Be-

Hochtechnologiestandort und sichern die

Grundlagen für Innovation und wirtschaftlichen

Erfolg.

besser als in

rufsaussichten für junge Handwerker

Bayern!

Das bedeutet: Nirgendwo sonst gibt es so

haben in den vergangenen 10 Monaten

das beste Ergebnis seit zwei Jahrzehnten

erwirtschaftet. Dadurch erhöhte sich auch

die Zahl der Beschäftigten im Handwerk

um 0,5 Prozent auf 826.000. In nahezu allen

Handwerksbranchen werden Fachkräfte

gesucht.

Bayern ist der Top-Standort für den Mittelstand:

In keinem anderen deutschen Land

ist die Zufriedenheit kleiner und mittlerer

Unternehmen mit den Rahmenbedingungen

für erfolgreiches Wirtschaften höher.

Q: www.bayern.de

Bayern hatte auch im September mit 3,4

Prozent wieder die niedrigste Arbeitslosenquote

und mit 3,0 Prozent auch die

niedrigste Jugendarbeitslosenquote in

ganz Deutschland.

viele sehr gute Hochschulen und so gute

berufliche Perspektiven für Akademiker

wie in Bayern!

Die bayerischen Handwerksunternehmen

Das bedeutet: Nirgendwo sonst sind die

Chancen für junge Menschen größer, einen

Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem

mittelständischen Unternehmen zu

finden, als in Bayern!

Bayern ist das attraktivste Land in Deutschland:

Seit 1990 sind 670.000 Menschen aus

anderen Regionen Deutschlands nach Bayern

gezogen. Das trägt entscheidend dazu

bei, dass Bayern den demographischen

Wandel besser bewältigen kann als alle

anderen deutschen Länder.

Das bedeutet: Nirgendwo sonst wurden

mehr Jugendliche und junge Erwachsene

integriert als in Bayern! Und das

Wichtigste: Sie haben auch einen Ausbildungsplatz

und einen Job bekommen!

Albert Füracker

Die Raute 4/11 11


LANDKREIS Neumarkt: Kinderbetreuung

Zur Betreuungssituation der Kinder

unter drei Jahren im

Landkreis Neumarkt i. d. OPf.

Im August

2013 soll der

R e c h t s a n -

spruch auf

die Betreuung

von Kindern

ab dem 1. Lebens

jahr in

Kraft treten.

Bundesweit

wird eine Betreuungsquote

von 35 %

Der Autor,

Albert Löhner (63), ist

Landrat des Landkreises in Einrich tungen

und Ta-

Neumarkt und Mitglied

des Bezirkstages der Oberpfalgegeben.

Um

gespflege vor-

diese Quote

erfüllen zu können, stellen die Bundes

republik Deutsch land und der

Freistaat Bayern Finanzierungshilfen

für den Ausbau der Betreuung der

unter dreijährigen Kinder, zur Verfügung.

Betreungsangebot vor Ort steigt

Im Landkreis Neumarkt stellen sich

die Kommunen der Aufgabe und betreiben

den Ausbau der Kindertagesbetreuung

bedarfsgerecht voran.

Das Betreuungsangebot für unter

dreijährige Kinder wird stetig erweitert,

obwohl sich die Betriebskosten

der Einrichtungen auf die kommunalen

Haushalte niederschlagen.

Die kreisangehörigen Gemeinden im

Landkreis Neumarkt werden durch

das Kreisjugendamt in ihrer Bedarfsplanung

vor Ort unterstützt und bekommen

jährlich eine differenzierte

Bestandsanalyse zur Kindertagesbetreuung

zur Verfügung gestellt.

Die nachfolgende Tabelle ist weist

die Betreuungsquoten für die unter

dreijährigen Kindern im Betreuungsjahr

2010/2011 aus. Die Berechnung

ergibt sich aus den jeweils aktuellen

Geburtenzahlen und der entsprechenden

Anzahl an Betreuungsplätzen

in Kinderkrippen, Kindergärten

und Kindertagespflege.

2011/12: 111 neue Plätze

Seit Beginn des Kindergartenjahres

2011/2012 wurden bereits in

Berching (12 Plätze), Deining (24

Plätze), Dietfurt (12 Plätze), Freystadt

(12 Plätze), Klinikum Neumarkt

(12 Plätze), Neumarkt Eichendorffstraße

(12 Plätze), Parsberg (15 Plätze)

und Sengenthal (12 Plätze) Betreuungsplätze

genehmigt und unterstützen

somit die Eltern in ihrer

Betreuungs- und Erziehungsarbeit.

Albert Löhner

Zur Betreuungssituation der Kinder unter 3 Jahren im Landkreis Neumarkt i. d. Oberpfalz

Obige Tabelle weist die Betreuungsquoten der Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren differenziert nach Gemeinden im Landkreis Neumarkt i. d. Oberpfalz aus.

Berücksichtigt wurden Kinder unter 3 Jahren, die entweder in Tagespflege, in einer Kinderkrippe oder im Kindergarten betreut werden.

12 Die Raute 4/11


LANDKREIS Neumarkt: Kinderbetreuung

KoKi – Netzwerk frühe Kindheit im

Landratsamt Neumarkt

Kinder bringen Farbe und

Schwung ins Leben. Der

Familienalltag wird geprägt

durch viele schöne

Erlebnisse und Erfahrungen

sowie immer neue

Herausforderungen. Hier

steht KoKi – Netzwerk frühe

Kindheit den Familien

gerne beratend, vermittelnd

und mit konkreten

Unterstützungsangeboten

zur Seite.

Die Beratung

durch KoKi – Netzwerk

frühe Kindheit

ist kostenlos und unbürokratisch.

Alle Gespräche

sind vertraulich (auch

anonym möglich). KoKi –

Netzwerk frühe Kindheit

nimmt sich Zeit für die

Fragen und Bedürfnisse

der Bürger im Landkreis

Neumarkt und kommt auf

deren Wunsch auch gerne

zu einem Gespräch nach

Hause.

KoKi – Netzwerk frühe

Kindheit, die Stabsstelle

des Kreisjugendamtes

Neumarkt, möchte

alle bedürftigen Mütter,

Väter und anderen Erziehungsberechtigten

im

Landkreis Neumarkt möglichst frühzeitig

unterstützen und diesen Leistungen

der allgemeinen Förderung

der Erziehung in der Familie anbieten.

Die Angebote sollen dazu beitragen,

dass hier bei uns Erziehungsverantwortung

gut wahrgenommen

werden kann. Auch sollen Wege aufgezeigt

werden, wie Konfliktsituationen

in der Familie gewaltfrei gelöst

werden können. Leistungen zur Förderung

der Erziehung in der Familie

sind insbesondere Angebote der

Familienbildung, die auf Bedürfnisse

und Interessen sowie auf Erfahrungen

von Familien in unterschiedlichen

Lebenslagen und Erziehungssituationen

eingehen, die Familie zur

Mitarbeit in Erziehungseinrichtungen

und in Formen der Selbst- und

Nachbarschaftshilfe besser befähigen,

sowie junge Menschen auf Ehe,

Partnerschaft und das Zusammenleben

mit Kindern vorbereiten und Angebote

der Beratung in allgemeinen

Fragen der Erziehung und Entwicklung

junger Menschen.

Die Mitarbeiter von KoKi – Netzwerk frühe Kindheit von l.n.r.:

Dagmar Landsberger, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)

Michaela Bauer, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)

André Schilay, Master of Social Management

KoKi – Netzwerk frühe Kindheit bietet

Unterstützung in Form von allgemeiner

und umfassender Information

über aktuelle Angebote für Eltern

und Kinder im Landkreis Neumarkt.

KoKi – Netzwerk frühe Kindheit berät

auch individuell zu allen Fragen

der Entwicklung, Förderung, Erziehung

und Betreuung

von Kindern.

Zu den Serviceleistungen

gehören

auch eigene Angebote

der frühen

Hilfen (z. B. Familienhebammen).

Impressum:

Herausgeber: Helmut Jawurek,

CSU-Stadtverbandsvorsitzender

Redaktionsleitung:

Harald Frank (V. i. S. d. P.)

Ständige Mitarbeiter:

Jürgen Bäuml, Heidi Frank, Roland Häberl, Ludwig Stepper,

Irmgard Wanke und Gerlinde Wanke

Redaktionsanschrift:

Hallertorstraße 16 · 92318 Neumarkt i.d.OPf.

Layout: Harald Frank

KoKi – Netzwerk frühe

Kindheit unterstützt und

berät zudem alle Fachkräfte

und Einrichtungen im

Bereich der Jugend- und

Familienhilfe im Landkreis

Neumarkt, insbesondere

in Fragen der Kindeswohlgefährdung.

Albert Löhner

Landratsamt Neumarkt

KoKi – Netzwerk frühe Kindheit

Neumarkt, Nürnberger Str. 1

Räume A 130 und A 131

Tel.: 09181/470-111 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr

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Tel. 0 91 81/5091293

Schlussredaktion: Evi Fürst

Druck: Wünsch Offset-Druck GmbH,

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Auflage: 20.000 Exemplare

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers

und nicht unbedingt die der Redaktion wieder. Weiterverwertung

der Artikel nur mit Zustimmung des Herausgebers.

Die Raute erscheint vierteljährlich.

Der Bezugspreis ist im CSU-Mitgliedsbeitrag enthalten.

Die Raute 4/11 13


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14 Die Raute 4/11


Der Papst in Deutschland

Bayern grüßt Papst Benedikt XVI.!

Vom 22. – 25. September 2011 besuchte

Papst Benedikt XVI. Deutschland.

Der Papst kam in einer Zeit zu uns,

die für die katholische Kirche in unserem

Land, ja die für die ganze Gesellschaft

nicht einfach ist. Der Glaube

geht zurück, die Sä ku larisierung

schreitet voran und die praktizierenden

Christen werden we niger. Viele

Menschen haben Angst vor der

Zukunft und finden keine Antworten

auf ihre Fragen. Das Motto des

Papstbesuches drückt da die Intention

des Heiligen Vaters für seine Visite

nach Deutschland aus: „Wo Gott

ist, da ist Zukunft!“

Christus rief den heiligen

Petrus dazu auf:

„Stärke deine Brüder!“

(Lk 22, 32). Als Nachfolger

des heiligen Petrus

kommt Benedikt XVI.

dieser Aufgabe nach. Er

kam nach Berlin, Erfurt,

in das Eichsfeld und

Freiburg, um den Menschen

Mut zu machen.

Bundeskanzlerin Angela

Merkel würdigte in einer

Videobotschaft den

Besuch des Papstes, da

dieser die christliche

Prägung unseres Landes

und Europas in Erinnerung

rufe.

Da der Papst nicht nur

das Oberhaupt der katholischen

Kirche, also

ein Religionsvertreter

ist, sondern auch

Staatsoberhaupt des

Vatikans, war es legitim,

dass er auf Einladung

des Bundestagspräsidenten

eine Rede

im Bundestag hielt. Er

sprach zu den Abgeordneten

über die Aufgabe

der Politik auf eine Weise,

der jeder Mensch

guten Willens zustimmen

kann.

Über dem Stadion: himmlische Lichtspiele!

Blick in das Stadion.

Der Erzbischof von Berlin, Rainer Maria

Woelki, fasste den Besuch mit einfachen

Worten zusammen: „Ein deutscher

Papst in der deutschen Hauptstadt,

das ist ein Jahrtausend ereignis.“

Der Papst kam in sein Heimatland

Deutschland, aber nicht in seine Heimat

Bayern! Viele bayerische Pilger

machten sich deshalb auf den Weg

um ihre Verbundenheit mit dem bayerischen

Papst auszudrücken und um

in der säkularen Stadt Berlin ein lebendiges

Glaubenszeugnis zu geben.

Das Bayerische Pilgerbüro plante zunächst,

mit einem Sonderzug der

bayerischen Diözesen zur Papstmesse

nach Berlin

zu fahren. Der

Zuspruch nahm

dann aber so

sehr zu, dass

aus dem einen

Zug schnell

zwei wurden.

Aus dem Bis-

Autor des Artikels:

Stefan Wingen,

seit Mai 2008 Kaplan in

St. Johannes, Neumarkt

CSU-Mitglied seit 2009

tum Eichstätt

fuhren ca. 500

Gläubige mit ihrem

Bischof Gregor

Maria Hanke

und zahlreichen

Priestern nach Berlin. Die Neumarkter

Katholiken waren mit einer

Gruppe von 50 Personen

gut vertreten. Vor

allem Kinder und Jugendliche

nutzten die

Gelegenheit, den Gottesdienst

mit dem

Papst zu feiern. Für die

schulpflichtigen Pilger

gab es sogar zwei Tage

schulfrei! In aller Frühe

brachen die Neumarkter

zum Hauptbahnhof

Nürnberg auf, wo einer

der beiden Sonderzüge

losfuhr. Die Vorfreude

auf das Jahrtausendereignis

sorgte

schon im Bus für eine

sehr gute Stimmung.

Im Zug fanden viele

positive Begegnungen

statt. Die Grenzen zwischen

den Menschen

waren auf einmal

sehr gering: Man kam

ins Gespräch, lernte

sich kennen, betete

und sang miteinander.

Die freudige Überraschung

war groß,

wenn man ehemalige

Seelsorger und bekannte

Gesichter aus

anderen Pfarreien wieder

traf. Die Reisenden

freuten sich auch über

Die Raute 4/11 15


Der Papst in Deutschland

die Möglichkeit, Bischof Gregor Maria

Hanke von Eichstätt zu begegnen,

der durch den ganzen Zug ging und

die Pilger begrüßte. Ein Bischof „zum

Anfassen“!

Ein Teil der Neumarkter Gruppe vor dem Gottesdienst.

Im Zug verteilten die Mitarbeiter

des Bayerischen Pilgerbüros

an alle Pilger bedruckte Schals

und Transparente mit der Aufschrift

„Ba yern grüßt Papst Benedikt

XVI.“. So erkannte man genau,

wer zu den Bayern gehörte. Am Eingang

zum Stadion wurde eine Pilgerin

mit bayerischem Schal von einem

Sicherheitsbeamten ohne Kontrolle

freundlich durchgewunken. Weißblau

schafft eben Vertrauen!

Am Nachmittag traf der Zug

pünktlich in Berlin-Spandau ein.

Man hätte meinen können, die

Bayern hätten ihrem Papst im

Gepäckwagen ein Geschenk

mitgebracht: Der Himmel strahlte

bayerisch weiß-blau!

Recht schnell gelangte die große

Zahl der Pilger zum Olympiastadion.

Je näher wir dem Stadion

kamen, desto mehr Menschen

strömten zusammen,

desto ausgelassener wurde die

Stimmung. Das Sicherheitspersonal

an den Eingängen des

Stadions staunte nicht schlecht

über die vielen Menschen, die

sich so diszipliniert und ruhig

verhielten. Die Security hatte

nichts zu tun!

Ein bayerisch-rheinisches Dreigestirn.

Dort, wo sonst Gott Fußball regiert,

im Olym pia stadion, kamen

über 80.000 Menschen zusammen,

um ein Zeugnis für den

Gott des Lebens abzulegen: Jesus

Christus.

Gerade an diesem geschichtsträchtigen

Ort, wo 1936 die Nationalsozialisten

die Olympischen

Spiele für ihre Propaganda nutzten,

herrschte jetzt Glaubensfreude.

Die Stadt Berlin, in der

die praktizierenden Christen eine

Minderheit bilden, sah durch

die frohen Pilger ein positives

Zeichen für den Glauben und die

Kirche.

Nach und nach füllte sich das

Stadion. Allein 1.500 Ministranten

zogen in ihren Gewändern

ein. Um 16.15 Uhr konnten

die Pilger im Stadion über ei-

16 Die Raute 4/11


Der Papst in Deutschland

Fahne der Neumarkter Pilgergruppe. Einzige Fahne während des Gottesdienstes im Olympiastadion, von Helmut Jawurek „hineingeschmuggelt“.

ne Großleinwand die Rede des Papstes

im Bundestag sehen. Kurz vor 18

Uhr hörte man einen Hubschrauber

sich dem Stadion nähern und ahnte:

Gleich kommt der Papst. Und tatsächlich.

Ein beginnendes Raunen

wurde zu euphorischem Applaus

und Jubel. „Der Papst ist da!“ riefen

Jugendliche und liefen mit ihren

„Bayern grüßt Papst Benedikt XVI.“-

Schals zur Laufbahn, wo der Heilige

Vater im Papamobil eine Ehrenrunde

drehte. Begeisterung ergriff alle

im Stadion. Aber als der Gottesdienst

um 18.30 Uhr begann, war das Stadion

in eine Atmosphäre der Stille und

der Sammlung getaucht. Der Abendhimmel

und die Wolken bildeten eine

beeindruckende Kulisse für den

Altar mit seinem großen Kreuz.

Dank einer Bayern- und Vatikanfahne,

die Helmut Jawurek unserer Gruppe

überließ, war es kein Problem, die

Neumarkter und andere Bayern nach

dem Gottesdienst durch die große

Menschenmenge sicher zurück zum

Zug zu führen. Nach einer Nachtfahrt

trafen die Neumarkter schließlich am

Freitag gegen 8 Uhr wieder wohlbehalten

daheim ein.

Gerade für die vielen jungen Menschen

war unsere Pilgerfahrt ein unvergessliches

Erlebnis. Nicht nur der

Papst überzeugte mit seiner Bescheidenheit,

Freundlichkeit und Tiefe, sondern

auch das Erleben der Gemeinschaft

der Pilger untereinander machte

spürbar: „Wo Gott ist, da ist Zukunft!“

Stefan Wingen

Die Raute 4/11 17


Neumarkt: Fair Trade Stadt

Neumarkt – 1. Fair Trade Stadt in Bayern

Ist Geiz wirklich geil?

Sind Sie auch schon ein LOHAS? Oder wissen

Sie noch nicht, dass Sie vielleicht einer

sind? Immerhin gehören laut Trendforschern

hierzulande bereits knapp 30

Prozent der Bevölkerung zu dieser neuen

Konsumschicht.

Die LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability)

markieren einen neuen Lebensstil

und Kundentyp, der sich stark

an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert.

Diese Menschen haben begonnen

über ihr Leben, ihre Zukunft und ihren

Lebensstil nachzudenken und sich dabei

auch etwas zu gönnen. Ein ethisches

Verbraucherverhalten verbunden mit gesundem

Umweltbewusstsein stellt einen

zentralen Teil dieser Entwicklung dar.

Dem Anliegen dieser positiven Entwicklung

wird die internationale Kampagne

„Fair Trade Towns“ gerecht, bei der nicht

nur ein Einzelner über seinen Lebensstil

und die Konsequenzen seines Einkaufes

nachdenkt, sondern eine gesamte Stadt.

Ausbeuterische Kinderarbeit

Wenn die Verbraucher gefragt werden,

ob sie ein Produkt kaufen würden, das

durch ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt

wird, lehnen das die meisten ab.

Dass sie es aber durch ihr Konsumverhalten

dennoch tun, zeigt den Zwiespalt.

300 000 Kinder ab 6 Jahren arbeiten unter

menschenverachtenden Arbeitsbedingungen

in Sklaverei in den Kakaoplantagen

an der Elfenbeinküste. Es ist

aber gerade der Kakao, der für den deutschen

Markt von dort aus exportiert wird.

Insgesamt arbeiten geschätzt 115 Millionen

Kinder ab 5 Jahren unter diesen menschenverachtenden

Bedingungen.

Fair Trade Towns

An der weltweiten Kampagne „Fair Trade

Towns“ beteiligen sich bereits über 1000

Städte in 18 Ländern, unter anderem in

Großbritannien, Belgien, Österreich, Italien,

USA und Australien. Seit Januar 2009

können sich auch deutsche Städte, Kreise

und Gemeinden um den Titel bewerben.

Als erste Stadt in Deutschland hat Saarbrücken

alle Kriterien erfüllt. In Bayern

ist Neumarkt die erste Stadt, die die Auszeichnung

„Fair Trade Stadt“ erhält. Im

November 2011 hat die Stadt Neumarkt

auf der Consumenta diesen Titel für weitere

4 Jahre von Katrin Bremer von Transfair

überreicht bekommen.

Ziel der Kampagne ist es, den fairen Handel

auf lokaler Ebene zu fördern und in

das Bewusstsein der Menschen zu bringen.

Durch das Engagement in dem Zukunftsthema

„Fairer Handel“ können

Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen

Beitrag zu einer gerechteren Handelsordnung

leisten. Gerade die Wirtschaftkrise

hat gezeigt, dass der uneingeschränkte

Glaube an das Wachstum auf

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18 Die Raute 4/11


Neumarkt: Fair Trade Stadt

Auszeichnung auf der Consumenta für weitere 4 Jahre als Fair Trade Town

tönernen Beinen steht. Der faire Handel

kann trotz Wirtschaftskrise Wachstumsraten

vorzeigen. Koordiniert wird die

Kampagne in Deutschland von TransFair,

Verein zur Förderung des Fairen Handels

mit dem Verein „Dritten Welt“ e.V.

Wie wird man Fair Trade Town?

Es muss ein Beschluss der Kommune vorliegen,

dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse

und des Stadtrates, im Büro des

Oberbürgermeisters Fairtrade-Kaffee sowie

ein weiteres Produkt aus fairem Handel

verwendet werden.

aus fairem Handel ausgeschenkt. Außerdem

werden Geschenkkörbe, die die

Stadt Neumarkt zu Jubiläen verschenkt,

vom „Eine Welt Laden“ mit Produkten

aus fairem Handel bestückt.

Mittlerweile führen 45 Geschäfte, gastronomische

Betriebe und sonstige Einrichtungen

Produkte aus dem fairen Handel.

Auch die Bildungsarbeit, insbesondere

des Eine Welt Ladens, wird ständig

ausgeweitet und die Stadtverwaltung

selbst richtet ihr Beschaffungswesen immer

stärker darauf aus, Kriterien wie Fair

Trade und Nachhaltigkeit zu erfüllen. So

Frau Dr. Bögemann- Hagedorn vom Bundesministerium

für wirtschaftliche Zusammenarbeit

brachte das Engagement

der Stadt in ihrer Laudatio wie folgt auf

den Punkt:

„Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren,

nämlich am 23. September 2009, wurde

die erste Fair Trade Stadt in Bayern gekürt

– Neumarkt in der Oberpfalz.

Die Stadt Neumarkt hat sich im diesjährigen

Wettbewerb durch eine für ihre Größe

mit 40.000 Einwohnern beeindruckende

Anzahl von 30 Projekten ausgezeichnet.

Hervorzuheben sind hier die Einbindung

von globalen Indikatoren wie „Fairer

Handel“ und „Soziale Gerechtigkeit“

im Stadtleitbild – dies ist einzigartig in

Deutschland. Das Angebot von fairen

Verkaufsständen an sieben Schulen – die

bei Ihnen „Schulweltläden“ heißen –, und

die Veranstaltung der seit 2008 jährlich

stattfindenden „Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz“

mit namhaften Referentinnen

und Referenten haben die Jury beeindruckt.

Hinzu kommt die Verleihung

eines Nachhaltigkeitspreises, gemeinsam

organisiert mit dem Wirtschaftspartner

Neumarkter Lammsbräu“.

Der Verwaltungs- und Kultursenat der

Stadt Neumarkt hat am 5. Mai 2009 einen

entsprechenden Beschluss gefasst.

Aber auch bereits vor diesem Beschluss

ist die Stadt Neumarkt aktiv geworden.

Im Rathaussaal wird zu Stadtratssitzungen

sowie bei öffentlichen Anlässen bereits

seit 6 Jahren ausschließlich Kaffee

Auszeichnung in Marburg 4. Platz als Faire Hauptstadt

kommen im Rathaus Produkte wie Kaffee,

Zucker und Orangensaft aus fairem

Handel zum Einsatz.

Eine weitere Anerkennung dieses Engagements

war die Auszeichnung zur Fairen

Hauptstadt mit dem 4. Platz. Dieser

Preis war dotiert mit 10 000 Euro.

Die Nachfrage von anderen Kommunen,

die auch Fairtrade Stadt werden wollen,

bestätigt, dass Neuamrkt einen richtigen

Weg eingeschlagen hat. Wir wissen auch,

dass wir in Konkurrenz zu großen Städten

wie Ingolstadt, Nürnberg, Augsburg

waren und das macht uns schon stolz,

dass wir uns als kleinere Stadt durchgesetzt

haben.

Ruth Dorner

Die Raute 4/11 19


Bürgerhaus

Neumarkt: Bürgerhaus

2004 wurde das

Bürgerhaus eröffnet.

Stetig

wachsende Besucherzahlen

ließen das Bürgerhaus

sehr Schule

schnell etablieren

und ist heute

kaum mehr

wegzudenken.

Da damals aber

keine große Investitionen

ge-

Die Autorin,

Ruth Dorner (51), ist tätigt wurden,

1. Bür germeisterin und

denn man wusste

ja nicht, ob es

saal

Agenda-Beauftragte des

Stadtrats.

von der Bevölkerung

auch angenommen

wird,

war bald sehr schnell für alle Beteiligten

klar, dass eine Sanierung mit einem damit

verbundenen Gesamtkonzept notwendig

wird. Da die Riegelbebauung in der Fischergasse

Allgemeine geschlossen Anzeige_Layout werden 1 soll, 12.08.11 bot sich 10:42 an, Seite 1

das Jugendbüro hier

anzusiedeln, da die

jetzigen Räume des

Jugendbüros und

des ehemaligen G6

dringend für die

Bräugasse

benötigt werden.

In der Bearbeitung

des Gesamtkonzeptes

entstand die

Idee, auch das Standesamt

mit einem

entsprechend gestalteten

Trauungs-

anzugliedern.

Von der Bevölkerung

wird immer

wieder darauf hingewiesen,

dass die

Situation im Unteren

Tor unbefriedigend sei. Sowohl der Aufgang

zum Trauungssaal ist ebenso wenig

dem Anlass angemessen wie die Möglichkeit,

nach der Trauung einen kleinen Um-

Der zu erhaltende Teil des Bürgerhauses. von der Grünbaumwirtsgasse her

gesehen.

trunk zu nehmen. Auch die Variante Rathaussaal

erweist sich in der Praxis als unbefriedigend.

Deshalb stimmte der Stadtrat

den Planungen zu, den Trauungssaal

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20 Die Raute 4/11


Neumarkt: Bürgerhaus

sanierung

mit Blick auf das historische Schreiberhaus

mit einem schön gestalteten Innenhof in

das Gesamtkonzept zu integrieren.

Im kommenden Jahr 2012 werden nun die

Sanierung und der Neubau des Bürgerhauses

durchgeführt. Das Konzept

sieht vor, dass der für das Bürgerhaus

typische Gebäudeteil – also die alte

Schnapsmeier Gaststätte – an der

Grünbaumwirtsgasse erhalten bleibt

und saniert wird. Dies betrifft im Erdgeschoss

den Multifunktions- und den

Seminarraum sowie das 1. Obergeschoss

das Storchennestes.

Der Gebäudeteil in der Fischergasse

wird komplett neu gebaut. Im Erdgeschoss

des Mittelteils (nach dem

Haupteingang auf der linken Seite) befinden

sich zukünftig alle Büroeinrichtungen

des bisherigen Bürgerhauses.

Hierzu gehören das Bürgerhaus-Büro,

das Servicebüro Mehrgenerationenhaus,

die Beratungsstelle Klimaschutz

und Energie, die Freiwilligen Agentur

Neumarkt und die Bürgerstiftung sowie

das Büro für Soziale Stadt und Lokale

Agenda 21. Kleine Besprechungsund

Wartebereiche ergänzen das bürgerfreundliche

Ambiente.

Neu im Erdgeschoss sind drei Veranstaltungsräume

im hinteren Bereich

mit Blick auf das Schreiberhaus. Diese

können zu einem großen Raum mit bis

zu 120 m2 zusammengelegt werden.

Sofern es sich um Nutzungen handelt,

die auf das Gemeinwohl abzielen (z. B.

Vereine, Arbeitsgruppen oder ehren-

amtliche Initiativen), können die Räume,

wie auch jetzt schon, über das Bürgerhaus-

Büro angefragt werden.

Das Städtische Büro für Kinder, Jugend

Der in der Fischergasse vorhandene Anbau des Bürgerhauses

soll weichen und Platz schaffen für einen anspruchsvollen

Neubau (im Plan hellgrün, bzw. grau eingezeichnet).

und Familie mit seinen verschiedenen Arbeitsbereichen

einschließlich Streetworker

wird innerhalb des Gebäudes im Erdgeschoss

nach dem Eingang in der Fischergasse

rechts untergebracht sein.

Im 1. Obergeschoss finden sich neben

der Kinderbetreuung des Storchennestes

u. a. die Betreuungs- und Kursräume

der Initiativgruppe zur Betreuung

von ausländischen Kindern und

Familien.

Es schließen sich daran auf der rechten

Seite des 1. OG die Räume des

Städtischen Standesamtes mit Trauungssaal

und einzelnen Büros an.

Zwei Fahrstühle und behindertengerecht

ausgestattete Toiletten sorgen

für eine komplette Barrierefreiheit im

gesamten Haus, wobei der einfachere

Fahrstuhl im vorderen Bereich lediglich

dazu dient, die Höhenunterschiede

zwischen Alt- und Neubau zu überwinden.

Die Planausschnitte wurden freundlicherweise

vom Architekturbüro Theo

Nutz in der Fassung vom 28. Juli 2011

zur Verfügung gestellt. Es handelt

sich hierbei um die Entwürfe, die als

Grundlage für die Entscheidung zur

Umsetzung im Stadtrat dienten. Es

kann im weiteren Verlauf noch zu geringfügigen

Änderungen kommen.

Ruth Dorner

Dieser Plan zeigt Ihnen die aktuellen Überlegungen zur Gestaltung des Erdgeschosses.

Die Raute 4/11 21


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22 Die Raute 4/11


Berichte aus den Stadtteilen

CSU Altenhof-Kohlenbrunnermühle

Im Begegnungszentrum fanden 300 Veranstaltungen statt

Bereits frühzeitig hatte die CSU Altenhof für

einen Veranstaltungsort in ihrem Stadtteil gekämpft

und war dabei schließlich auch erfolgreich.

„Die erste Zwischenbilanz für das Begegnungszentrum

zeigt, dass wir mit unserer

Forderung richtig lagen und das Zentrum

von den Bewohnern sehr gut angenommen

wird“, erklärte CSU-Ortsvorsitzender Werner

Sperber anlässlich der Mitgliederversammlung

des Trägervereins.

„Die ersten zwei Jahre des Begegnungszentrums

waren rundum positiv. Wir hätten bei

Weitem nicht gedacht, dass unser neu geschaffenes

Begegnungszentrum für die

Stadtteile Altenhof und Kohlenbrunnermühle

in der Bevölkerung diesen Zuspruch erfährt“,

freute sich Vorsitzender Ludwig Fürst im Beisein

der Vereinsmitglieder. Seit Eröffnung im

Mai 2010 wurden die Räumlichkeiten für rund

300 Veranstaltungen genutzt. Hauptnutzer

waren die katholische Kirche, die evangelischlutherische

Kirche und die freie evangelische

Gemeinde“, wie Werner Sperber vom Begegnungszentrum-Verein

mitteilte. Bei den anschließenden

Neuwahlen ergaben sich keine

Veränderungen bei der Besetzung der Vorstandschaft.

Ludwig Fürst wird auch künftig

gemeinsam mit seinem Stellvertreter Erhard

Löwe die Geschicke des Begegnungszentrum-Vereins

leiten. Peter Pauselius wird

sich auch die nächsten zwei Jahre um die Kasse

des Vereins kümmern und Werner Sperber

wurde wieder zum Schriftführer gewählt. Vertreter

der Kirchen sind: Jutta Braun (kath. Kirche),

Karl-Heinz Heidingsfelder (evang.-luth.

Kirche) und Dr. Jürgen Helm (freie evangelische

Gemeinde).

Heidi Frank

Ansprechpartner für Altenhof:

Werner Sperber

Altenhofweg 26

Tel. 09181/440479

werner.sperber@gmail.com

CSU Holzheim

Herzlichen Glückwunsch Andreas Betz

Zu seinem 75. Geburtstag gratulierten dem „Andres“ zahlreiche

Ver tre ter der Feuerwehr Holzheim sowie der Reservistenvereinigung

Holz heim. Für die CSU gra tulierten neben

Tochter Lissy Walter und Dr. Heinz Sperber auch Arnold

Graf und der Ortsvorsitzende Ger rit Eh rens ber ger mit

Albert Metz. Andreas Betz ist seit 40 Jahren in der CSU aktiv

und vertrat die „Holzheimer“ von 1984 bis 2002 im Stadtrat.

29 Jahre lang war er Kommandant der Holzheimer Feuerwehr.

Aber auch in anderen Vereinen engagierte er sich

aktiv im Vorstand. Maßgeblich war er am Bau des Holzheimer

Feuerwehrhauses, der Kirche und des Kindergartens

beteiligt. Wer Andreas Betz kennt, weiß, dass er sich aber

noch lange nicht zur Ruhe gesetzt hat. So pflegt er bis heute

die Außenanlagen von Kindergarten und Kirche.

Gerrit Ehrensberger: „Die CSU dankt für Dein Engagement

und wünscht seinem Holzheimer Urgestein alles Gute!“

Albert Körner

Der Jubilar, Bildmitte, konnte sich über eine Vielzahl von Gratulanten freuen..

Ansprechpartner für Holzheim:

Gerrit Ehrensberger

Prälat-Triller-Straße 37

Tel. 3976

gerrit.ehrensberger@gmail.com

CSU Stadtmitte

Dialog mit den Neumarktern geführt

Bei uns in Neumarkt standen die Sommermonate

ganz unter dem Zeichen des Wahlkampfes

um den Posten des Oberbürgermeistersessels.

So auch beim CSU Ortsverband

Stadtmitte. Wir haben Plakate geklebt,

3.800 Einladungen und weitere 3.800 Flyer

verteilt, Wahlkampfstände betreut und unter

anderem auch am 03.08.2011 ein Frühstück

im Metzgerei-Hotel-Gasthof Wittmann

veranstaltet.

Mit selbstgebackenen Kuchen und einem

exzellenten Frühstücksbüffet von Norbert

Wittmann war für das leibliche Wohl der

ca. 40 interessierten Bürgerinnen und Bür-

ger bestens gesorgt. In entspannter Atmosphäre

sprach Werner Thumann über das

sofortige Aktionsprogramm zur Stärkung

der Stadtmitte, über die Realisierung anstehender

Verkehrsprobleme, über die Initiative

zur Nachwuchsförderung, über gesundheitsrelevante

Themen, die Verwirklichung

eines Ganzjahresbades und die Grünflächengestaltung

in unserer Stadt. Doch der Fokus

des Treffens lag eindeutig im persönlichen

Kontakt zu den Menschen, auf dem

Gespräch im Konsens miteinander und im

Nachhören „wo die Bürgerinnen und Bürgern

Neumarkts der Schuh drückt.“

Ein rundum gelungener Vormittag, der auch

kritische Stimmen verstummen ließ. Doch

leider mussten wir eine Wahlniederlage hinnehmen,

die weder dem CSU Oberbürgermeisterkandidaten

Werner Thumann noch

der CSU Arbeit vor Ort gerecht wurde.

Ludwig Stepper

Ansprechpartnerin Stadtmitte:

Ulrike Rödl

Schweningerstr. 69

Tel. 264632

ulrike.roedl@googlemail.com

Die Raute 4/11 23


Berichte aus den Stadtteilen

Änderungen vorbehalten

2. Bauabschnitt

Wohlfühl-Wohnen mit Historie

28 Eigentumswohnungen des „Betreuten Wohnens“,

inkl. 7 Penthousewohnungen mit großzügigen Dachterrassen,

ca. 54 m² - 100 m² Wohnfläche, ruhige Lage direkt am

LGS-Gelände, Tiefgarage uvm.

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Max Bögl Projektentwicklung GmbH & Co. KG

Badstraße 15 . 92318 Neumarkt

Telefon: 09181 4844-0


CSU Wolfstein

Vorstand plant für 2012

Im Mittelpunkt der Vorstandssitzung

des Ortsverbands Wolfstein unter Leitung

des Vorsitzenden Siegfried Wohlmann

stand die Planung für 2012. Nach

einer erneuten Sitzung Ende Januar

beginnt man mit der Jahreshauptversammlung

ohne Neuwahlen Ende Februar

mit dem Abgeordneten des Bayerischen

Landtags, Albert Füracker, der

zu aktuellen Themen Stellung beziehen

wird. Dazu sind neben den Mitgliedern

auch die Wolfsteiner Bürgerinnen

und Bürger eingeladen. Im April werden

drei Stadträte der CSU-Fraktion zu

bestimmten Themen sprechen und Fragen

beantworten. Am Mittwoch, 20. Juni

2011, findet der schon traditionelle

Johanni-Dämmerschoppen mit Landrat

Albert Löhner statt. Beginn ist um

19:30 im Gasthof Sammüller. Auch dazu

ist die Bevölkerung herzlich willkommen.

Im Herbst ist eine nachmittägliche

Veranstaltung für alle älteren Mitbürger

angedacht.

Den Ausgang der Wahl zum Oberbürgermeister

sparte man in der Nachbetrachtung

– durchaus mit Erstaunen

über den Erfolg des OB – nicht aus, und

benannte deutlich die Fakten. Man hoffe

auf ein künftiges effizientes Miteinander

der Fraktion und des Stadtverbandes.

CSU Pelchenhofen

Politische Informationsfahrt nach Berlin

Auf den Stufen des Reichstagsgebäudes, dem Sitz des Deutschen Bundestages: die Besucher aus

Pelchenhofen.

Der CSU-Ortsverband Pelchenhofen besuchte

auf Einladung von MdB Alois

Karl die Bundeshauptstadt Berlin.

Unter der Reiseleitung von Ludwig Segerer

hat die Reisegruppe drei herrliche

Tage in Berlin verbracht. Viele in-

Mit verschiedenen Verkehrs- und Straßenausbauproblemen

im südlichen

Stadtbereich befasste sich der CSU

Ortsverband Stadtsüden. Vorsitzender

Roland Häberl kritisierte die teilweise

mangelhafte Wiederinstandsetzung

zahlreicher Straßen nach Baumaßnehmen

wie Kabel- oder Rohrverlegungen.

Bei einem Ortstermin mit einem

Straßenbaufachmann wurde dies

teressante und wissenswerte Eindrücke

von unserer Bundeshauptstadt erfuhr

man bei einer dreistündigen Stadtrundfahrt,

Besuch des Reichstags, des

Plenarsaals, der Reichstagskuppel und

des Brandenburger Tors. Das Zustande-

CSU Stadtsüden

Massive Kritik an Verkehr

am Objekt in Augenschein genommen.

Viele Straßenschäden könnten vermieden

werden, wenn die Wiederinstandsetzung

ordnungsgemäß durchgeführt

würde, so Mitglieder des Ortsverbandes.

Ein weiteres Thema waren Blockheizkraftwerke.

Grundsätzlich, so Teilnehmer,

sei dies sinnvoll. Werden jedoch Anlagen

mit Gas befeuert und der Strom teuer an

Berichte aus den Stadtteilen

Stadtrat Arnold Graf berichtete über

den aktuellen Stand am Unteren Tor

und über die bisher kaum konkreten

Vorstellungen der Stadtspitze zum

Ganzjahresbad. Außer einer Fülle von

allgemeinen, immer wieder neuen Gutachten

liege eigentlich nichts vor.

Ludwig Stepper

Ansprechpartner für Wolfstein:

Siegfried Wohlmann

Bayernstraße 4a

Tel. 510 206

siewoh@t-online.de

kommen von Gesetzen wurde ausführlich

von einem hochrangigen Beamten

bei der Führung im Bundesrat erläutert.

Ein Besuch in der Bayerischen Landesvertretung

durfte natürlich nicht

fehlen.

Die Besichtigung der Arbeitsräume von

der früheren Staatssicherheit (Stasi) in

der Normannenstraße war sehr bedrückend

ebenso wie der Besuch der Gedenkstätte

der Opfer an der Berliner

Mauer.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde

noch eine Schifffahrt auf der Spree unternommen.

Auch das Nachtleben von

Berlin wurde mit unserem Busfahrer Sigi

erkundet.

Für alle Reiseteilnehmer steht fest:

„Berlin ist immer eine Reise wert!“

Irmgard Wanke

Ansprechpartner für Pelchenhofen:

Josef Götz

Am Schlüsselstiel 14

Tel. 4 11 08

öffentliche Versorger verkauft, so ist der

Sinn zweifelhaft. Der Ortsverband wird

sich weiter mit den Themen befassen.

Heidi Frank

Ansprechpartner für Stadtsüden:

Roland Häberl

Türmergasse 8

roland.haeberl@t-online.de

Die Raute 4/11 25


faszination holz

Seit rund 90 Jahren ist die Pfleiderer AG Teil des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens in Neumarkt. Mit rund

800 Mitarbeitern und Auszubildenden am Standort zählen wir zu den größten und wichtigsten Arbeitgebern der Region. Das

seit 1997 börsennotierte Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Holzwerkstoffen für die Möbelindustrie

und den Innenausbau. Unseren Produkten begegnen die Menschen fast täglich und überall: zu Hause, am Arbeitsplatz, unterwegs,

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Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigern

werden mit effektiven Mikroorganismen

Verschmutzungen ganz natürlich abgebaut

und nachhaltig entfernt. Mikroorganismen

begleiten unser Leben überall. Dies

und noch viel mehr Wissenswertes durfte

die Frauenunion in einem interessanten

Berichte aus den Arbeitsgemeinschaften

Frauenunion Neumarkt

Wissenswertes über effektive Mikroorganismen

Ansprechpartner FU:

Birgit Gärtner

Herderstraße 16

Tel. 47 93 56

gaertner.birgit@web.de

JU Neumarkt

Unteres Tor: Junge Union freut sich über die Entscheidung der Wähler

Die JUler verschafften sich einen guten Einblick zu

künftigen Gestaltungen am Unteren Tor.

Jedoch üben die Jungpolitiker Kritik an der

„offiziellen Wahlbenachrichtigung“ von Dieter

Ries.

„Der heutige Tag bringt die Neumarkter Stadtentwicklung

einen großen Schritt voran. Endlich,

nach Jahren des Stillstandes, kann die Bebauung

am Unteren Tor ungehindert beginnen“,

äußerte sich die Junge Union der Stadt

Neumarkt kurz nach Bekanntgabe der Ergebnisse

des Rats- und Bürgerbegehrens am

Sonntagabend.

„Wir als Vertreter der jungen Generation sind

uns sicher, dass die Neumarkterinnen und

Neumarkter am heutigen Wahltag die richtige

Entscheidung getroffen haben. Der Neue

Markt wird positive Impulse für den gesamten

Landkreis bringen und Neumarkt zu einer

attraktiven Einkaufsstadt machen“, sind

sich Marco Gmelch und Martin Fürst von der

JU sicher.

Kritik übten die Vertreter der Jungen Union

am Verhalten von Dieter Ries. Dieser hatte am

Samstag vor der Wahl eine „offizielle Wahlbenachrichtigung“

allen Haushalten per Post

zukommen lassen, die vielen Wählern sugge-

rierte, sie hätten ein offizielles Schreiben der

Stadtverwaltung erhalten. Das von Dieter Ries

verschickte Schreiben ist der „amtlichen Wahlbenachrichtigung“

inhaltlich und auch in seiner

Aufmachung zum Verwechseln ähnlich.

„Es ist schade, dass gerade bei einer basisdemokratischen

Entscheidung wie am heutigen

Tag zu solch grenzwertigen Methoden gegriffen

wird, um die Wähler hinters Licht zu führen“,

äußerten sich Werner Sperber und Gerrit

Ehrensberger stellvertretend für die Junge

Union der Stadt Neumarkt.

Roland Häberl

Ansprechpartner JU:

Marco Gmelch

Joh.-Mois-Ring 8

Tel. 0173 6790868

marcogmelch@yahoo.de

Seniorenunion

Willibald Gailler führte durch Wallfahrtskirche und Kloster

Im sonnendurchfluteten Inneren der Wallfahrtskirche

Mariahilf in Freystadt Mitte November

erfuhr die Seniorenunion Stadt und

Landkreis Neumarkt eine außergewöhnliche

Führung durch den Bürgermeister der Stadt

Freystadt, Willibald Gailler. Nach der Begrüßung

durch Kreisvorsitzenden Konrad Heck

erläuterte er den zahlreichen Besuchern die

Historie mit vielen interessanten Einzelheiten.

Die Wallfahrtskirche Mariahilf ist als der geschlossenste

Zentralbau des von Italien geprägten

bayerischen Hochbarock nicht nur

Höhepunkt, sondern auch Initialwerk.

1644, zur Zeit des 30-jährigen Krieges, errichteten

im Spiel die beiden Hirtenbuben Hans

Steinmetz und Johann Popp nordwestlich

von Freystadt eine kleine Kapelle aus Lehm

und Riegelwerk, zu der Sarah Frank ein Marienbild

schenkte. Nach vielen Opfergeldern

Vortrag am 17. Oktober im Johanneszentrum

erfahren. Ernährungsberaterin Hemma

Ehrnsperger zeigte anhand vieler praktischer

Beispiele, wie man im Haushalt die

Kraft der Mikroorganismen nutzen und diese

kleinen, natürlichen Helfer sinnvoll einsetzen

kann.

Auf breites Interesses stießen die zahlreichen Produkte, die einen weitgehenden Verzicht auf die chemische

Keule ermöglichen.

errichtete man eine Steinkapelle, die 1664 -

1667 unter Bürgermeister Kreichwich zu Ende

gebaut wurde. Mangels Fundamentierung

und wegen zunehmender Feuchtigkeit wurde

sie baufällig, so dass 1700 der Grundstein der

heutigen Kirche gelegt und 1708 die Holzkuppel

vollendet wurde. Nach mehreren Renovierungen

erstrahlt die Wallfahrtskirche, in der

Willibald Gailler (Bildmitte) erläuterte den Besuchern

die Besonderheiten der Freystädter Wahlfahrtskirche.

Es nahmen an dieser Veranstaltung 36 Personen

teil, die sich über die neu gewonnen Erkenntnisse

mit der Referentin interessiert austauschten.

Es war rundum ein gelungener Vortragsabend.

Hemma Ehrnsperger gründete vor 4 Jahren

die Neumarkter Firma bioVerum

GmbH in der Dammstraße. Weitere Informationen

zu diesem Thema erhalten Sie

unter www.bioverum.de.

Irmgard Wanke

u. a. schon viele Trauungen von auswärtigen

Paaren stattfanden, im derzeitigen Glanz.

Im Anschluss führte Bürgermeister Gailler

durch das völlig neu renovierte Kloster, das

in seiner Anmut und gelungenen Mixtur aus

Vergangenheit und Moderne seinesgleichen

sucht. Heute leben dort 5 Franziskanerpatres,

die Freystadt und alle dazugehörigen Orte

kirchlich betreuen.

Konrad Heck und Hela Buchner bedankten

sich für die SEN sehr für einen außergewöhnlichen

kulturellen Erlebnisnachmittag, der –

initiativ von Siegfried Wohlmann angeregt –

nachahmenswert ist.

Heidi Frank

Ansprechpartner SEN:

Hela Buchner

Flurstraße 20

Tel. 81 36

Die Raute 4/11 27


Ausbildung

Kranken- und Altenpflegeausbildu

Der Bedarf an Fachpersonal in der Alten-

und Krankenpflege wird immer

größer. Der Leiter des Beruflichen Fortbildungszentrum

in Regensburg, Walter

Moser, und der Leiter der Krankenpflege

Schule am Klinikum Neumarkt,

Peter Bernsdorf, standen dem Raute-

Team Rede und Antwort.

Walter Moser , Leiter des Beruflichen

Fortbildungszentrums in Regensburg

Herr Moser, Sie sind Leiter des Beruflichen

Fortbildungszentrums in Regensburg.

Bitte stellen Sie Ihre Einrichtung vor.

Moser: Die Beruflichen Fortbildungszentren

der Bayerischen Wirtschaft

(bfz) gGmbH sind in Neumarkt Träger

der Berufsfachschule. Das bfz ist Teil

der bbw-Dienstleistungsgruppe und

gehört zu den führenden Einrichtungen

für berufliche Bildung und Qualifikation.

In Neumarkt bieten wir eine

Vielzahl von fachlichen Qualifizierungen,

Integrationsmaßnahmen und

berufsvorbereitenden und –orientierenden

Maßnahmen für Jugendliche

und Erwachsene an.

Herr Bernsdorf, Sie sind Leiter der

Krankenpflegeschule am Klinikum in

Neumarkt.

Bitte stellen Sie Ihre Einrichtung vor.

Bernsdorf: Die Berufsfachschule für

Krankenpflege besteht seit 1961 am

Klinikum Neumarkt = 50 Jahre. Insgesamt

sind ca. 1500 Pflegekräfte hier

ausgebildet worden. Seit 2009 im

neuen wunderschönen Schul- und

Studienzentrum am Klägerweg 1.

Die theoretische Ausbildung (2100

Stunden) findet am Schul- und Studien

zentrum Neumarkt statt.

Die praktische Ausbildung (2500 Stunden)

erfolgt zum größten Teil

am Klinikum und am Kreiskrankenhaus

Parsberg. Die Schüler

durchlaufen dabei alle gesetzlich

vorgeschriebenen Fachabteilungen

und erhalten häufig

darüber hinaus Einblicke in

spezifische Fachgebiete wie z. B. die

OP-Abteilung.

Angeboten wird eine Wohnmöglichkeit

im Personalwohnheim, welches gerade

für sehr junge Schüler gerne in Anspruch

genommen wird, da bedingt

durch ländliche Strukturen und Schichtdienst

öffentliche Verkehrsmittel nicht

adäquat zur Verfügung stehen.

Wie viele Pflegekräfte bilden Sie derzeit

im bfz aus und mit welchem Bedarf

rechnen Sie in Zukunft?

Moser: An der Berufsfachschule für

Altenpflege und Altenpflegehilfe in

Neumarkt bilden wir derzeit 26 Pflegefachhelfer

und 51 künftige Altenpfleger

aus. Aufgrund der demographischen

Entwicklung und der stetig

wachsenden Nachfrage nach qualifizierter

Pflege, wird der Bedarf weiter

steigen. Die Kapazität hierfür ist

an unserer Schule gegeben. Daneben

führen wir berufsbegleitende Qualifizierungen,

Tages- und Kurzzeitseminare

sowie Inhouseschulungen im

pflegerischen Bereich durch.

Leiter der Krankenpflege Schule

am Klinikum Neumarkt,

Peter Bernsdorf

Wie viele Pflegekräfte bilden Sie derzeit

aus und wie hoch wird zukünftig

der Bedarf an Krankenpflegepersonal

sein?

Bernsdorf: 36 Schüler starten pro

Jahr. Momentan sind insgesamt 108

Schüler an der Berufsfachschule. 12

Teilnehmer machen eine Weiterbil-

Top-Service

28 Die Raute 4/11


Ausbildung

ng in Neumarkt – Job mit Zukunft

dung zur Fachpflegekraft Intensiv-

Anästhesie, 16 Teilnehmer befinden

sich in der Weiterbildung Praxisanleitung,

8 Teilnehmer studieren Intensiv

Care Practitioner an der Steinbeis

Hochschule Berlin und 4 Studenten

des Bachelor of Nurse an der

Highschool Groningen sind 5 Monate

in der Praktikumphase am Klinikum

Neumarkt. Die Berufsaussichten sind

zurzeit sehr gut. Alle Schüler, die eine

gute Leistung in der dreijährigen

Ausbildung gezeigt haben, haben gute

Übernahmechancen im Klinikum.

Des Weiteren sind die Berufschancen

generell sehr gut, da der Berufsstand

der Gesundheits- und Krankenpflege

in der Zukunft sehr gesucht und benötigt

wird.

Es ist angedacht, die Alten- und Krankenpflegeausbildung

zu kombinieren.

Ab wann wäre dies zu realisieren?

Moser: Die Bundesregierung hat eine

Arbeitsgruppe installiert, die derzeit

ein Eckpunktepapier zur Umsetzung

einer generalistischen Ausbildung

ausarbeitet. Der Vorlagetermin

hat sich jedoch bereits vom Frühjahr

auf Ende dieses Jahres verschoben. Im

Gespräch als Realisierungszeitpunkt

für die kombinierte Ausbildung ist zurzeit

das Jahr 2014. Unabhängig davon

hat die Berufsfachschule für Altenpflege

und Altenpflegehilfe Neumarkt den

Kontakt mit dem Klinikum Neumarkt

gesucht und strebt eine Kooperation

für die praktische Ausbildung an.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten

im Bereich der Krankenpflege werden

an Ihrer Krankenpflegeschule angeboten?

Bernsdorf: Wir bieten Weiterbildung

zur Fachkraft Intensiv Anästhesie,

Weiterbildung Praxisanleitung, Fortbildungen

für Mitarbeiter des Klinikums

und Kurse für Pflegehilfskräfte

an.

Irmgard Wanke/Heidi Frank

Abschluss 2011 der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Neumarkt.

Die Raute 4/11 29


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30 Die Raute 4/11


Namen im Gespräch

Zum Neujahrsempfang 2012 erwartet die CSU Neumarkt einen sehr prominenten Besuch aus Berlin:

den Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich (54). Dr. Friedrich wechselte heuer im März

von der Funktion des CSU-Landesgruppenchefs in die Leitung dieses wichtigen Ministeriums.

Er spricht am 15. Januar 2012 im Historischen Reitstadel zu geladenen Gästen aus Stadt und Landkreis

Neumarkt. Seit vielen Jahren ist der Neujahrsempfang der CSU ein besonderes gesellschaftliches

Ereignis, das bekannte Politiker nach Neumarkt führt. Zuletzt kamen CSU-Generalsekretär Dr. Thomas

Goppel (1999), der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag Alois Glück (2000), der

Landtagspräsident von Niederösterreich, Mag. Edmund Freibauer (2001), Staatsminister Erwin Huber

(2002), Bundesminister a.D. Horst Seehofer (2003), Staatsministerin Emilia Müller (2004), CSU-

Landtagsfraktionschef Joachim Herrmann (2005), Eberhard Sinner (2006), Bundesminister Michael

Glos (2007), Landtags-Fraktionsvorsitzender Georg Schmid (2008), Finanzminister Georg Fahrenschon

(2009), der Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Dr. Wolfgang Heckl (2010) und der

damalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (2011) in die

Pfalzgrafenstadt Neumarkt i.d.OPf.

Spricht in Neumarkt: Hans-Peter

Friedrich

Große Gratulantenschar : Elfriede Meier, Michael Meier, Anni

Feihl, Sr. Gertraud, Brigitte Deinhard, Helmut Jawurek, Frieda

Ehrnsberger, Richard Heim, Ursula Seitz, Hubert Wenisch,

Heinz Sperber, Monika Vogel, Norbert Winner, Elisabeth

Schnabl, Petra Roll und Erna Vögele (v.l.n.r.)

Mit zahlreichen Glückwünschen wurde die für ihre zahlreichen sozialen Engagements

bekannte Anni Feihl zu ihrem 75. Geburtstag bedacht. Für die CSU gratulierten

Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek (48) und für den Ortsverband

Stadtmitte Sr. Petra Roll (66). Grüße der Stadt überbrachte Stadtrat Dr. Heinz

Sperber (60). Dem großen Reigen der Gratulanten schlossen sich auch Tochter und

Stadträtin Elfriede Meier (55), Domkapitular Norbert Winner (55), die Vorsitzende

des Katholischen Frauenbundes Ursula Seitz (62), sowie zahlreiche Vertreter

der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), des Sozialverbands VdK und viele

Freunde und Bekannte an.

Viel Prominenz war zum diesjährigen Herbstempfang der Neumarkter Bionorica

SE in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin gekommen: Vorstandsvorsitzender

Prof. Dr. Michael A. Popp (52) konnte eine Vielzahl von wichtigen Gästen begrüßen,

allen voran Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (35) und auch den

früheren Neumarkter Oberbürgermeister Alois Karl (61). Er ist nicht nur der zuständige

Wahlkreisabgeordnete, sondern auch zuständig für den Haushalt des Gesundheitsministers.

Die berühmten Mitglieder des „Phytokids“-Stiftungsrates –

unter anderem Bundesliga-Trainer Felix Magath (58), Profi-Boxer-Gattin Natalia

Klitschko (37) sowie Opern- und Musical-Sängerin Anna-Maria Kaufmann (47)

verliehen der gelungenen Veranstaltung noch zusätzlichen Glanz.

Herbstempfang in Berlin: Michael Popp, Daniel Bahr und

Alois Karl (v.l.n.r.)

Weinverkostung in Wilfersdorf: Helmut Jawurek, Fürst

Hans-Adam II., Helga Ruso-Pawelka und Karl Wilfing

(v.l.n.r.)

Großes Protokoll bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten der Hofkellerei des

Fürsten von Liechtenstein in der Mistelbacher Nachbargemeinde Wilfersdorf. Die

Eröffnungsfeier unter Patronanz der Fürstenfamilie Fürst Hans-Albert II (66) mit

Prinz Constantin (39) und Prinzessin Marie (37) gestaltete sich würdevoll in den

neuen Räumlichkeiten. Landesminister (Landesrat) Karl Wilfing (51) und Betriebsleiter

Josef Weinmeyer (50) konnten auch Mistelbachs Kulturamtsleiterin Helga Ruso-Pawelka

(61) und Stadtrat und Partnerschaftsreferenten Helmut Jawurek (48),

MdB a.D., begrüßen. Die neuen Räumlichkeiten der fürstlichen Hofkellerei neben

dem Schloß Wilfersdorf können auch für Weindegustationen und festliche Veranstaltungen

genutzt werden.

Seinen 90. Geburtstag konnte ein Urgestein der Arbeitnehmerschaft der CSU,

Georg Frauenknecht, mit einer großen Gratulantenschar in der Hasenheide

feiern. Neben Domkapitular und Stadtpfarrer Norbert Winner (55) und Kaplan

Stefan Wingen (34) gratulierten Reinhard Brock (43), Albert Wittl (79), Heiner

Richter (67) und Georg Wagner (62) für den Christlichen Gewerkschaftsbund

(CGB) und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB). Für die CSU ließen es

sich Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek (48), Ortsvorsitzender Mi chael

Berchtold (46) und der frühere Bürgermeister Arnold Graf (70) nicht nehmen,

herzliche Glückwünsche zu überbringen.

Gratulation in der Hasenheide: Reinhard Brock, Michael Berchtold,

Heinrich Richter, Albert Wittl, Georg Frauen knecht, Nobert

Winner, Arnold Graf, Helmut Jawurek und Georg Wagner (v.l.n.r.)

Die Raute 4/11 31


M a st e n u n d tü r M e s i n d u n s e r e L e i d e n s c h a f t.

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