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Programm als PDF herunterladen - Tag des offenen Denkmals

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Veranstaltungsprogramm

zum Tag des offenen Denkmals

am 8. September 2013

Motto 2013: Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme

Denkmale?

Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen,

Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und

Bürgerinitiativen zustande. Besonders zu nennen sind hier die Ständige Konferenz

der Kultusminister der Länder, die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, der Verband

der Landesarchäologen, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz,

die Evangelische Kirche in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, der Bund

Heimat und Umwelt und die Deutsche Burgenvereinigung.

Die bundesweite Eröffnungsveranstaltung findet am 8. September 2013 in Saarbrücken statt.

Herausgeber: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn · (0228) 9091-440 · (0228) 9091-449

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de · www.denkmalschutz.de

Redaktionsschluss: 7. Juli 2013. Wir bitten zu beachten, dass das Programm nicht

vollständig sein kann, da sich erfahrungsgemäß einige Veranstalter noch kurzfristig

anmelden, ihre Daten ändern oder ihre Teilnahme nur lokal bekannt geben. Ein

laufend aktualisiertes Programm kann unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

abgerufen werden.

M f e k b p o

Bezug auf Förderprojekt der Bewirtung Kinderprogramm, barrierefrei Parkplätze Anreise

das Jahresmotto Deutschen Stiftung vor Ort für Kinder vorhanden mit ÖPNV

2013 Denkmalschutz geeignet möglich


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Altona

Kösterbergstraße 31

Hamburg Altona

Altona

Övelgönne 59

o

Hamburg Altona

Altstadt

Große Elbstraße 68

Hamburg Altona

Altstadt

Lessers Passage 4

m

Hamburg Altona

Altstadt

Große Elbstraße 9

Hamburg Altona

Groß Flottbek

Bei der Flottbeker

Kirche 2

b

Hamburg Altona

Nord

Zeiseweg 9

Ecke

Bodenstedtstraße 16,

Zugang über Hof

m

Wasserwerk Baursberg

1859 von der Altonaer Gas- und Wassergesellschaft

in Betrieb genommen. Es versorgte neben den Elbvororten

vor allem die sich entfaltende Großstadt

Altona. Als erstes Wasserwerk nutzte es nach

Londoner Vorbild Langsamsandfilter zur organischen

und bakteriellen Reinigung des Wassers. Das

Wasserwerk ist eines der ältesten kontinuierlich in

Betrieb befindlichen öffentlichen Wasserwerke

Deutschlands, das noch heute den Hamburger

Westen mit Trinkwasser versorgt.

www.hamburgwasser.de

Eiskeller Övelgönne

ca. 7 m hohe Gewölbe unter einem Övelgönner

Garten. Ca. 1890 als Eiskeller erbaut, diente später

als Bootsvermietung am Elbstrand und als

Lagerraum für die angrenzende Gastronomie.

Ehemalige Mälzerei Naefeke

1642 erteilte der dänische König Christian IV. das

Bauprivilegium für das Grundstück, auf dem

Gottlieb Behrend vor 1850 ein Gebäude errichtete.

Dort etablierte Georg Wilhelm Naefeke 1875 seine

Malzfabrik. 1907 entstand das große Mälzereigebäude

als eine der ersten Stahlbetonskelett-

Konstruktionen Deutschlands mit der für diese Zeit

typischen Backsteinfassade. Seit 1996 befindet sich

in der ehemaligen Mälzerei das stilwerk Hamburg

mit einer Gesamtverkaufsfläche von 11.000 qm.

Eiskeller unter der Lessers Passage

Um 1870 erbaut. Diente wahrscheinlich der Restauration

des damals direkt angrenzenden Altonaer

Stadttheaters als Lager- und Kühlraum tief unter der

Erde. Während des II. Weltkriegs zum Luftschutzraum

umgebaut. In der Nachkriegszeit fast

vergessen, vor einigen Jahren wiederentdeckt.

Aufwendig renovierte Ziegelgewölbe.

www.eiskeller.info

Fischauktionshalle

1896 als dreischiffige Basilika errichtet. Öffnungen

in den Toren sorgen dafür, dass bei Sturmfluten das

Wasser hinein und wieder hinaus laufen kann, ohne

durch Aufstau die Bausubstanz zu gefährden. Nach

dem II. Weltkrieg erhielt sie ein Notdach, durch

Innenausbauten stark verändert. Als Mitte der

1980er Jahre ihr Abriss drohte, kämpfte Architekt

G. Talkenberg für die Erhaltung. Auf Basis alter

Quellen Bauschmuck und Halle rekonstruiert.

www.fischauktionshalle.com/

Groß Flottbeker Kirche

1912 eingeweiht. Damals war Groß Flottbek noch

eigenständiges Elbdorf. Der Entwurf von Raabe und

Wöhlecke, der von einer Jury unter dem Vorsitz

Fritz Schumachers ausgewählt wurde, unterstreicht

den ländlich-dörflichen Charakter der Umgebung.

Backsteinbau mit Sprossenfenstern, hohem

Pfannendach, Holzemporen, neubarockem Altar

und Kanzel im Innern im qualitätvollen Heimatstil.

www.kirche-in-flottbek.de

Ehemalige Viktoria-Kaserne

Heute Künstlerhaus Frappant. Kasernenanlage

1878-83 errichtet. 1977 Großteil abgerissen,

nachdem der restliche Bau auch als Polizeiunterkunft,

Polizeischule, Flüchtlingslager und durch die

Meeresbiologie der Uni genutzt wurde. Seit März

2010 bespielen die über 140 Mitglieder des

Frappant e.V. den Bau.

www.frappant.org

7.9.: 10 - 16 Uhr

(sonst ab Okt. zu

Gruppenführungen

nach Anmeldung auf

der Homepage

geöffnet)

8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: 10 - 18 Uhr, 8.9.:

13 - 18 Uhr

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Fischmarkt 5 - 12

Uhr

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: Führungen 10 - 15 Uhr

Angebot von frischem

Trinkwasser

7.9.: Führung 13 Uhr

7.9.: Treff: Empfang im EG

7. und 8.9.: Kunstausstellung

7.9.: Führung 11 Uhr

7.9.: Führung für Kinder 14.30

Uhr, Anmeldung erforderlich,

8.9.: Führung 16 Uhr

8.9.: 10 Uhr Gottesdienst,

Kaffee und Saft im Anschluss,

11.30 Uhr Familiengottesdienst,

14 Uhr Kaffee und

Kekse

8.9.: 12 - 17 Uhr 8.9.: Führungen 13.30 und 16

Uhr

8.9.: 12 und 14.30 Uhr

geschichtlicher Rundgang auf

dem Gelände

Vijay Sapre

040/80905380

vijay@sapre.com

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 1


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Altona

Nord

Harkortstraße 81

Hamburg Altona

Nord

Max-Brauer-Allee

83-85

Hamburg Altona

Nord

Präsident-Krahn-

Straße

m

Hamburg Altona

Othmarschen

Otto-Ernst-Straße 34

me

Hamburg Altona

Othmarschen

Baron-Voght-Straße

50

m

Hamburg Altona

Othmarschen

m

Ehemaliger Güterbahnhof Altona

entstand ab den 1880er Jahren in der Nähe des

damaligen Altonaer Hauptbahnhofs. Das heute

denkmalgeschützte Ensemble umfasst zahlreiche

Gebäude, wie Dienststellen, Empfangs- und

Versandschuppen, Umladehallen oder die Kleiderkasse.

Güterabfertigung in den 1990er Jahren

eingestellt. Auf dem Gelände soll in den nächsten

Jahren das neue Quartier Mitte Altona entstehen.

Am Denkmaltag können nur einige der zugänglichen

Hallen des ehemaligen Güterbahnhofs Altona

und die Außenanlagen besichtigt werden.

Gymnasium Allee

1876 als erste städtische Töchterschule im damals

preußischen Altona gegründet. 1903- 05 entstand

der Neubau an der damaligen Straße Allee nach

Plänen des Stadtbaurates Brandt. Verbindet die

pädagogische Ausstattung mit zahlreichen künstlerischen

Elementen im Jugend- und Heimatstil. Im

repräsentativen Eingangsbereich stehen ein Brunnen

und ein von Säulen getragenes Treppenhaus. Mit

Hilfe der Stiftung Denkmalpflege Hamburg konnte

die Pfortenanlage rekonstruiert und der Brunnen

sowie Wandmalereien - zuletzt in der Aula -

freigelegt werden.

www.gymnasium-allee.hamburg.de

Schellfischtunnel

Entstehung der sog. schiefen Ebene durch Anschluss

der Hafenanlagen am 28 m tiefer gelegenen

Elbufer mit dem Bau der Eisenbahnlinie Altona-

Kiel von 1844. Rampengleis 1874-76 ersetzt durch

395 m langen Tunnel. Altona wurde Zentrum der dt.

Fischindustrie und der Hafenbahntunnel ihr

wichtigster Transportweg. 1893-95 Verlängerung

auf 961 m durch Verlegung des Bahnhofs nach

Norden. Im II. Weltkrieg z. T. Nutzung als Bunker,

danach allmählich Verlagerung des Fischtransports

auf die Straße. Seit 1993 Leerstand.

www.hamburgerunterwelten.de

Gymnasium Christianeum

1972 eröffnet. Der Vorgängerbau an der Behringstr.

musste der Elbtunnelzufahrt weichen. Der Entwurf

Arne Jacobsens (1902-71) und Otto Weidlings

erhielt den 1. Preis des Architekten-Wettbewerbs.

Der luftige Bau mit außenliegender Betonkonstruktion

hatte die Jury ebenso überzeugt, wie das

Innenraumkonzept und die Einbettung in die Landschaft.

Jacobsens Schulbauten aus den 1950/60er

Jahren wurden im Entwurf konsequent weiterentwickelt,

jedoch aus finanziellen Gründen nicht

vollständig umgesetzt.

Jenisch Haus

Einst Landsitz des Kaufmanns und Bausenators M.

J. Jenisch. 1831-34 nach Entwürfen von F. G.

Forsmann und K. F. Schinkel im klassizistischen

Stil erbaut. Heute Museum mit repräsentativen

Sälen mit reichen Stuckaturen und Parkettböden

sowie Mobiliar, Gemälde und Skulpturen aus dem

Empire und Biedermeier. In den oberen Etagen

Wechselausstellungen.

www.altonaermuseum.de/jenisch-haus

Rundgang durch das Malerviertel

erläutert unterschiedliche Stilentwicklungen der

Villen und Landhäuser in den Hamburger

Elbvororten an ausgewählten Objekten. Eine

wichtige Rolle bekommt hier das als hervorragendes

Beispiel des Neuen Bauens der späten

1920er Jahre erhaltene, aber leider durch Umbauten

entstellte Eigenhaus des Architekten Karl Schneider

an der Grünewaldstr. 11.

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 10 - 16 Uhr, 8.9.:

10 - 14 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zur

Führung

7. und 8.9.: zur

Führung

7.9.: Führungen 11 und 13 Uhr

7.9.: Anmeldung erforderlich

bis 1.9. bei mitte-altona@steghamburg.de

oder per Post an

steg Hamburg, z. H. Jan

Seeringer, Schulterblatt 26-36,

20357 Hamburg

7.9.: Führungen 11 und 14

Uhr, 8.9.: Führung 11 Uhr

7. und 8.9.: Führungen 10.30 -

16.30 Uhr stündlich

7. und 8.9.: Anmeldung

erforderlich s. Webseite, Informationen

durch den Verein

Rettet die Hafenbahn e.V.,

festes Schuhwerk und

Taschenlampe erforderlich

7. und 8.9.: Führung 14 Uhr

Anmeldung bis 1.9. bei Dirk

Schoch, Tel. 040/8090685125

oder dschoch@hamburg.de

erforderlich, barrierefrei im

EG, Kaffee und Snacks

7. und 8.9.: Führung 14 Uhr

7. und 8.9.: Ausstellung: Dein

Max. Künstlerpost der

Expressionisten aus der

Sammlung des Altonaer

Museums

7.9.: Treff: 15 Uhr 7.9.: Anmeldung bis 3.9.

erforderlich unter

info@altonaermuseum.de,

max. 20 Personen, Treffpunkt

wird bei der Anmeldung

bekannt gegeben

2 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Altona

Ottensen

Elbtreppe 5 - 15c

mb

Hamburg

Bergedorf

Gojenbergsweg 112

f

Hamburg

Bergedorf

Chrysanderstraße

52a

fe

Hamburg

Bergedorf

Serrahnstraße 1

Treff: Wassertreppe

3

Hamburg

Bergedorf

Kirchwerder

Kirchwerder

Mühlendamm 5

mke

Hamburg

Bergedorf

Neuengamme

Jean-Dolidier-Weg

39

m

Häuserensemble Elbtreppe

Das historische Gebäudeensemble liegt unterhalb

des Donnersparks in Neumühlen. Das Etagenwohnhaus

Nr. 13/13a wird auf 1888, das Sahlhaus Nr.

15a/15b auf 1863-72 datiert, damit sind die Häuser

die letzten Relikte der ursprünglichen kleinstädtischen

Bebauung an dieser Stelle des Elbufers. Nach

zehnjährigen Bemühungen ist der weitgehende

Erhalt dieses Ensembles ein Erfolg einer

Mieterinitiative und der Ottensener Öffentlichkeit.

Astronomiepark Hamburger Sternwarte

Ende des 18. Jhs. konnte die Sternwarte an ihrem

seit 1825 bestehenden Standort beim Millerntor

keine sinnvollen Messungen mehr durchführen.

1901 Verlegung auf den Gojenberg in Bergedorf

beschlossen. Die heutigen Gebäude von 1910 im

neubarocken Stil enthalten einen wertvollen Bestand

an Teleskopen. Die Anlage dient immer noch

der astronomischen Forschung. Seit 1969 Universitäts-Sternwarte.

Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.fhsev.de

www.sternwarte-hh.de/

Mühle

Einstöckiger Galerieholländer mit Steert und

Jalousieflügeln. Als Lohwindmühle 1831 erbaut, bis

1968 als Kornwindmühle betrieben. Nach

zahlreichen Modernisierungen ist sie heute noch ein

vollständig erhaltenes, technisches Denkmal. Mit

Montage der Flügel ist die Restaurierung

weitgehend abgeschlossen, Maschinen und

Windbetrieb sind einsatzbereit. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.bergedorfer-muehle.de

Vierländer Gemüse-Ewer

Vom Mittelalter bis Mitte des 20. Jhs. transportierten

Ewer frisches Obst und Gemüse zu den

Hamburger Märkten. Heute ist keiner dieser bis zu

16 m langen Ewer mehr existent. Der Förderverein

Vierländer Ewer e.V. baut einen solchen Ewer, wie

er in der 2. Hälfte des 19. Jhs. die Elbe und ihre

Nebenarme befuhr, originalgetreu nach.

www.vierlanden-ewer.de

Hof Eggers

Einzelhof in den Vierlanden, Ensemble aus fünf

denkmalgeschützten Gebäuden von 1535-1840.

Durch Backhaus und Schmiede aus alten Materialien

ergänzt. Hofanlage mit Garten und alten

Bäumen und landschaftlicher Lage mit der Riepenburger

Windmühle im Hintergrund.

www.hof-eggers.de

Gedenkstätte Neuengamme

1938-45 deportierten SS und Gestapo 100.000

Menschen aus ganz Europa in das KZ Neuengamme,

weil sie Widerstand leisteten, sich gegen

Zwangsarbeit zur Wehr setzten, Opfer von Repressalien

oder rassistischer Verfolgung wurden. Die

Errichtung von Gefängnissen 1948 und 83 in dem

ehemaligen Konzentrationslager durch die Stadt

Hamburg hat zum Vergessen des Ortes beigetragen.

2005 Gefängnisse abgerissen, seitdem dient das

gesamte Arial mit mehreren Ausstellungen und

einem Gedenkbereich mit vielen Denkmalen der

geschichtlichen Dokumentation.

www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

8.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 11 - 12.30 Uhr,

8.9.: 11 - 16 Uhr

8.9.: 11 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 19

Uhr

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Fotodokumentation und

Infos zur Sanierung

7.9.: Führungen 14 und 16

Uhr, 8.9.: Führungen 12, 14

und 16 Uhr

7. und 8.9.: 10 - 18 Uhr

Ausstellung im Besucherzentrum,

Café geöffnet. Die

Kolonialdenkmale Hermann

Wissmanns und Hans

Dominiks lagern im Schuppen

der Sternwarte. H. M. Jokinen

erläutert ihre Geschichte. 8.9.:

12.40, 14.40, 15.30 und 16.40

Uhr Lesungen mit Musik je 20

Min.

8.9.: Führungen 11 - 16 Uhr

Alle Mahlgänge werden

gezeigt und Maschinen

vorgeführt. Die Bergedorfer

Künstlerin Anne-Elisabeth

Seevers stellt in der Galerie

Buchornamentik und

Miniaturmalerei aus. Selbstgebackener

Kuchen und

Getränke, mit einer Handmühle

Mehl mahlen.

8.9.: Fahrten, Achtung

kostenpflichtige Veranstaltung:

Erwachsene 12 Euro, Kinder

bis 12 Jahre 6 Euro, max. 12

Personen pro Fahrt, Infostand

des Fördervereins Vierländer

Ewer e.V.

8.9.: Führungen 11.30 und 16

Uhr

Hoffest, Rundfahrten mit

Pferden und Oldtimertraktor,

kulinarische Genüsse, Brotbacken,

Ponyreiten, Kinderspielplatz,

festes Schuhwerk

erforderlich

7. und 8.9.: Führungen 13 Uhr

zur Geschichte des Gedenkens,

15 Uhr durch den Gedenkhain

Treff: Haus des Gedenkens

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 3


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg

Eimsbüttel

Oberstraße 18c

Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorf

Haynstraße 1

m

Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorf

Martinistraße 52

mbe

Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorf

Tarpenbekstraße

107

mb

Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorf

Tarpenbekstraße 66

Ecke Ernst

Thälmann Platz

me

Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorf

Haynstraße 2-4

Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorf

Tarpenbekstraße 68

m

Grindelhochhäuser mit Dachterrasse

1946-56 erste Hochhäuser Deutschlands erbaut.

Eingebettet in ein aufwändig gestaltetes Außengelände,

Entstehung von zwölf Hochhausscheiben

mit neun bis fünfzehn Geschossen und insgesamt

2122 Wohnungen. Seit 2000 unter Denkmalschutz.

Gehören zum größten Teil dem Hamburger

Wohnungsunternehmen SAGA GWG.

Etagenwohnhaus

1910 von Johann Georg Hupach als Spekulationsobjekt

errichtet. Repräsentiert die gehobene

Wohnkultur im aufstrebenden Stadtteil Eppendorf.

Außen wie innen besticht der inzwischen denkmalgeschützte

Bau durch eine qualitätvolle architektonische

und dekorative Ausführung in den Formen

des Jugendstils. Seit 1970 ist die Haynstr. 1

berühmt, weil seine studentischen Bewohner das

Haus vor dem Abriss bewahrten, eine Mietergemeinschaft

gründeten und erfolgreich für ihre

Rechte fochten.

Fritz Schumacher-Haus, UKE

1913-26 nach dem Entwurf von Oberbaudirektor

Fritz Schumacher als Institutsgebäude für die

Pathologie, Pharmakologie u. a. medizinische

Fachdisziplinen erbaut. Nach dem Auszug der

Pathologie 2007 begann der Freundes- und

Förderkreis des UKE e.V. mit der Restaurierung.

Ziel war es, Schumachers Architektur und Fischer-

Trachaus Farbigkeit der Wände wieder herzustellen.

Als neue Nutzung enthält das Haus jetzt das

Medizinhistorische Museum Hamburg. Größtes

Exponat ist der historische Sektionssaal.

Garten Alma de l'Aigle

Zeugnis der in Reformpädagogik und Gartenkultur

engagierten Alma de l’Aigle (1889-1959). Kurz vor

der Überbauung konnte er vom Verein zur Förderung

der Gartenkultur als Fragment gerettet werden.

Das eingetragene Naturdenkmal gehört jetzt der

Stiftung Anscharhöhe. Pflege und Unterhaltung im

historischen Sinne hat die Stiftung Denkmalpflege

übernommen.

www.gartengesellschaft.de

Gedenkstätte Ernst Thälmann

Gedenktafel für den am 18.8.1944 im KZ Buchenwald

ermordeten Hamburger Bürgerschafts- und

Reichstagsabgeordneten Ernst Thälmann. Bis zu

seiner Verhaftung 1933 lebte er mit seiner Familie

in dem um die Jahrhundertwende erbauten Eckhaus.

Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte mit

Ausstellung, die ihm und weiteren Widerstandskämpfern

gegen den Nationalsozialismus gewidmet

ist.

www.thaelmann-gedenkstaette.de

Großwohnhaus

Unter den bürgerlichen Großwohnhäusern der

Gebrüder Gerson in Eppendorf ist das 1923 erbaute

Etagenwohnhaus das großzügigste. Der Maßstab

des Klinkerbaus zeugt vom hochherrschaftlichen

Anspruch seiner Erbauer und Bewohner. Besonders

beeindrucken der Portikus aus blau glasiertem

Klinker und die expressionistische Eingangshalle.

Unterirdischer Luftschutzbunker Subbühne

1995 Projekt der Künstler Michael Batz und Gerd

Stange. Sie entdeckten einen verschlossenen

Luftschutzraum. Sie legten den überfluteten und

vergessenen unterirdischen Zwei-Röhren-Bunker

von 1940 trocken und nannten ihn Subbühne. Nach

Lesungen, Vorträgen und Zeitzeugengesprächen im

Mai 1995 erhielt das Stadtteilarchiv Eppendorf die

Nutzungsrechte und organisiert seitdem

Besichtigungen und Führungen.

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 13,

14.30 und 16 Uhr

7. und 8.9.: Anmeldung bis

4.9. erforderlich, Tel. 040-

426669700, Fax: 040-

426669705 oder

kontakt@proquartier.de

8.9.: Führungen 12, 14 und 16

Uhr durch Bewohner Reinhard

Barth

8.9.: 10 - 16 Uhr 8.9.: Führungen stündlich oder

nach Bedarf

Kaffee und Kuchen, Wasser

und Apfelsaft

8.9.: zum

Rahmenprogramm

(sonst auch geöffnet)

7.9.: 10 - 17 Uhr, 8.9.:

11 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: 11 und 15 Uhr Lesungen,

bei Regen im Café auf dem

Gelände

7. und 8.9.: Führungen

ganztags

Kaffee und Kuchen, Diashow

7.9.: zu den Führungen 7.9.: Führungen 14 und 16 Uhr

7.9.: Anmeldung bis 31.8.

erforderlich, Annette

Niethammer, an@

annetteniethammer.com

7.9.: 12 - 17 UHr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: Führungen 14 und 16 Uhr

4 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg

Eimsbüttel

Niendorf

Bondenwald 110a

m

Hamburg

Eimsbüttel

Rotherbaum

Rothenbaumchaussee

19

m

Hamburg

Eimsbüttel

Rotherbaum

Schröderstiftstraße

34

mkb

Hamburg Harburg

Bremer Straße

Ecke Knoopstraße

mb

Hamburg Harburg

Harburger

Schloßstraße 6-12

Treff: TuTech-Haus

m

Hamburg Harburg

Wilstorfer Straße 71

m

Mutzenbecher-Villa

Der zweigeschossige Backsteinbau wurde um 1900

errichtet und 1908-10 mehrfach vom renommierten

und auch im Landhausbau tätigen Hamburger

Architekten Erich Elingius für den Generaldirektor

Mutzenbecher umgebaut. Die Villa ist mit ihrem

privaten, wohnlichen Charakter ein typischer und

qualitätvoller Vertreter der gründerzeitlichen

Landhausarchitektur nach engl. Vorbild. Dazu

gehörte auch ein Garten, dessen Zeugnisse immer

noch abzulesen sind.

Ro19 - Chabad Hamburg e.V.

Einfamilienhaus von 1877. 1935 Verkauf an den

NS-Lehrerbund und 1954 zur Übertragung an die

Lehrergewerkschaft GEW als Rechtsnachfolgerin.

Dies wurde von scharfen Kontroversen begleitet.

Die Idee, dort ein Jüdisches Museum zu errichten,

konnte nicht realisiert werden. Mit dem Kauf durch

Chabad Hamburg Ende 2012 wurde eine konstruktive

Lösung gefunden. Das neue Jüdische Zentrum

in der Ro19 ist Symbol für das sich erneut

entwickelnde Judentum.

Schröderstift

Gebäude des Hamburger Kaufmanns Johann

Heinrich Schröder 1852 als weitläufige Dreiflügelanlage

mit zentraler Kapelle gegenüber der Sternschanze

errichtet. Kirche heute Zentrum der

koptisch- und äthiopisch-orthodoxen Kirchengemeinden.

Wohnungen in Haupt- und Seitenflügeln

gehören seit ca. 1980 der Mieterselbstverwaltung.

www.msv-schroederstift.de

Alter Friedhof

bildet seit 1828 eine grüne Verbindung von der

Harburger City zum Harburger Außenmühlenteich.

Viele bekannte Harburger Familien und Ehrenbürger

haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Seit 1984 steht das ca. 6 ha große Areal unter

Denkmalschutz. Der Verein Alter Friedhof e.V.

bemüht sich, die zu Unrecht jahrelang in Vergessenheit

geratene innerstädtische Parkanlage wieder zu

einer Oase der Ruhe und Beschaulichkeit zu

machen. Das Bezirksamt Harburg ließ ein landschaftsarchitektonisches

Gesamtkonzept erstellen,

dessen Umsetzung bereits mit sichtbarem Erfolg im

Gange ist.

www.verein-alter-friedhof.de

Bodendenkmal Harburger Altstadtkern

Die Harburger Schlossinsel und die Harburger

Schlossstr. bergen ein für Hamburg einzigartiges

Bodendenkmalensemble. Hier begann vor gut 1.000

Jahren die Entwicklung Harburgs von der Burg zur

Stadt, hier befanden sich das erste Rathaus und der

älteste Hafen. Diese Keimzelle liegt heute bis zu 4

m unter der Erde. Mit modernster Grabungstechnik

legen die Wissenschaftler des Archäologischen

Museums die mittelalterlichen Überreste frei.

www.amh.de/index.php/news/18232

Ehemalige Phoenix-Hallen - Sammlung

Falckenberg, Deichtorhallen

In einem Teil der 1856 gegründeten Phoenix-

Gummiwerke befindet sich seit 2001 die Sammlung

Falckenberg. 2007 ließ der Unternehmer und

Sammler Harald Falckenberg die Räume vom

Berliner Architekten Roger Bundschuh zu einem

großzügigen Ausstellungshaus mit einer Fläche von

6.000 qm umbauen, das jetzt zu den Deichtorhallen

Hamburg gehört.

www.deichtorhallen.de

8.9.: 12 - 15 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 11 -16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 14 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 12, 13 und 14

Uhr

8.9.: Führung 15 Uhr

8.9.: Preisrätsel für Kinder:

Wie viele Treppengiebel hat

das Schröderstift?, Gewinn: ein

Familien-Frühstück im Café

SternChance

8.9.: ganztags 8.9.: Führungen 14 und 15.30

Uhr

Infostand Eingang Bremer

Straße, wetterabhängig

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 10, 12, 14 und

16 Uhr

8.9.: Führungen erläutern den

aktuellen Stand der umfangreichen

Ausgrabungen und

zeigen originale bislang

verborgene Funde und

Befunde.

8.9.: zu den Führungen

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen 12, 15 und 17

Uhr

8.9.: Anmeldung bis 5.9.

erforderlich, Tel.

040/32506762, Fax

040/30394757 oder besuch@

sammlung-falckenberg.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 5


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Harburg

Bauhofstraße 8

Hamburg Harburg

Karnapp 5

m

Hamburg Harburg

Kanalplatz 6

Hamburg Harburg

Blohmstraße 22

b

Hamburg Harburg

Lotsekai

mbe

Ehemaliges Harburger Schloss

Die Schlossinsel im Harburger Binnenhafen gilt als

Ursprung Harburgs. Seit der Industrialisierung

überwiegend gewerblich und hafenbezogen geprägt,

befindet sie sich aktuell im Wandel: Moderne

Wohnanlagen und der neue Park rahmen heute das

ehemalige Schloss, das seit 100 Jahren als Mietshaus

genutzt und 2013 instandgesetzt wird.

www.geschichtswerkstatt-harburg.de/

Fachwerkhaus

Zweigeschossiges Fachwerkgiebelhaus. 1642 als

städtisches Bürgerhaus errichtet. Ursprünglich ein

Wohnhaus von Kleinbürgern und Handwerkern

wird das Haus nach einer Renovierung in den

1980er Jahren als Wohn- und Gewerbebau genutzt.

Bis heute sind zahlreiche Details des Originalzustands

zu finden, wie die gartenseitige Steilgiebelfassade,

ein Katzenkopfpflaster im Eingangsbereich,

das ursprüngliche Raumgefüge in der

Fachwerkkonstruktion und Holzbauelemente mit

Schnitzereien.

Kontor- und Wohnhaus

1854 in zentraler Hafenlage durch den Kaufmann L.

W. Brammer errichtet, wurde das Gebäude zunächst

als Comptoir und Wohnraum, das Hofgebäude als

Pferdestall und Lagerhaus genutzt. 1906 erfolgte

der Umbau zu einem repräsentativen Kontorhaus

für die Reederei und Spedition Renck und Hessenmüller.

Aus der beinahe 100-jährigen Nutzungsgeschichte

der Traditionsfirma sind Schriftzüge und

Teile der historischen Ausstattung erhalten. Das

Kontor wird heute von der KulturWerkstatt Harburg

und der Geschichtswerkstatt Harburg genutzt.

www.bcaumanns.de

Neues Kaufhaus

Versteckt hinter einer Gründerzeitvilla im

Harburger Binnenhafen gelegen. Ältester

Umschlagschuppen von 1827. Musste 1881 der

Eisenbahn nach Stade weichen und wurde an den

heutigen Ort versetzt. Zum Fachwerkbau mit drei

Lagerböden kam 1888 ein verputztes Comptoirgebäude.

Nach aufwändiger, denkmalgerechter

Renovierung ist die historische Nutzung als

Lebensmittel- und Werkzeuglager gut erkennbar.

Bis heute sind historische Balken, Winden, Luken

und Waagen erhalten.

Portalkran am Lotsekai

Der Liebherr-Portaldrehkran symbolisiert die

industriell-gewerbliche Nutzungsepoche in einer

etwa 1.000-jährigen Geschichte des Harburger

Binnenhafens. 1972 für die Firma Mulch Güterservice

aufgestellt und bis 2006 am Lotsekai für den

Umschlag von 8,5 Mio. t. Schüttgut genutzt, wurde

er nach Verlagerung des Betriebs von der Kultur-

Werkstatt Harburg e.V. übernommen und denkmalgerecht

saniert. Als Kulturkran ist er ein besonderer

Open-Air-Veranstaltungsort.

www.kulturkran.de

www.kulturwerkstatt-harburg.de

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 15.30 Uhr

Innenbesichtigung, je nach

Restaurierungsforschritt

8.9.: 11 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 12 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 15 - 18 Uhr, 8.9.:

10 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 12 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führung 17 Uhr

8.9.: Kaffee und Kuchen, je

nach Wetter im Kontor oder

auf dem Kanalplatz

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf

6.9.: 19.30 Uhr Vernissage, 7.

und 8.9.: Kaffee und Kuchen.

Wasser speichern, Ausstellung

Lübzer Kunstspeicher

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Kran stündlich in

Bewegung, Kaffee und

Kuchen, Würstchen und mehr,

für Kinder: Den Kran malen,

eigene Buttons basteln, einmal

Kranführer sein

6 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Harburg

Harburger

Rathausplatz 6

Hamburg Harburg

Hannoversche

Straße 85

Bahnhof über Gleis

3 und 4

b

Hamburg Mitte

Spielbudenplatz

Kastanienallee

mkbop

Hamburg Mitte

Meßberg 1

mbo

Hamburg Mitte

Billhorner Deich 2

Hamburg Mitte

Altenwerder

Altenwerder

Querweg

m

Rathaus

1892 nach Entwürfen von Christoph Hehl im Stil

der flämischen Renaissance fertig gestellt. Der

Backsteinbau besitzt eine prachtvoll geschmückte

Fassade, die sich in einen vorspringenden Mitteltrakt

und zwei kleinere Seitenrisalite gliedert.

Wartesaal Kunstverein Harburger Bahnhof

Der Fernbahnhof Harburg 1872 an seinem jetzigen

Standort in Betrieb genommen. 1896/97 Bahnhofsgebäude

von Hubert Stier als Backsteinrohbau mit

romanischen und norddeutsch-gotischen Formen

errichtet. Im ehemaligen prunkvollen 300 qm

großen Wartesaal 1. Klasse mit Holz-Kassettendecke

befindet sich heute der Kunstverein

Harburger Bahnhof. Der Raum ist neben dem

Literaturhaus einer der wenigen erhaltenen Versammlungsräume

mit freistehender Deckenkonstruktion

in Hamburg und zugleich die letzte historische

Bahnhofswartehalle.

www.kvhbf.de

Esso-Häuser

Die berühmteste Tankstelle Deutschlands aber auch

über 100 Wohnungen. Beherbergt den Kult-Club

MOLOTOW, den Planet Pauli Pub und Club, ein

Autohotel, einen Sexshop und verschiedene Läden.

Denkmal der Nachkriegsmoderne mit Kiez-Charme

und gewachsener Identität. Akute Abrissbedrohung.

www.initiative-esso-haeuser.de/

www.essohaeuser.info

Kontorhaus Meßberg

Erbaut 1924 von den jüdischen Architekten Gerson

und benannt nach dem jüdischen Direktor der

HAPAG Albert Ballin, 1938 arisiert und in

Meßberghof umbenannt. Die Architekten mussten

emigrieren. Ab 1942 lieferte die hier ansässige

Firma Tesch und Stabenow Zyklon B direkt an die

Konzentrationslager. Daran erinnert heute eine

Gedenkstätte.

www.ebenezer-deutschland.de

StadtwasserkunstRothenburgsort

1848 wurde die erste zentrale Wasserversorgung auf

dem europäischen Kontinent nach Plänen des

Ingenieurs W. Lindley eröffnet. Der historische

Druckturm, gestaltet von Alexis de Chateauneuf, ist

noch erhalten, kann aber nicht betreten werden.

Teilweise vorhanden sind die Pumpenhäuser,

darunter das heutige WasserForum mit seinen

Ausstellungen zur Trink- und Abwasserversorgung

der Stadt.

St. Gertrudkirche

Letzte Zeugin des Fischerdorfes Altenwerder ist die

1831 im neuklassizistischen Stil errichtete Kirche.

Nach Zerstörungen im II. Weltkrieg im klassizistischen

Stil wieder aufgebaut. Altenwerder wurde in

den 1970er Jahren von der Hafenwirtschaft

verschluckt, aber Bürger erwirkten den Erhalt der

Kirche, die bis heute als Gotteshaus, Denkmal und

Dokumentationsstätte im Hafen steht.

www.kirche-suederelbe.de/altenwerder

6.9.: zu den Führungen 6.9.: Führungen 11, 12.30 und

14 Uhr

6.9.: Anmeldung unter

denkmaltag-harburger-rathaus

@gmx.de erforderlich, max. 20

Personen. Der Rundgang führt

in den Großen Sitzungssaal mit

historischen Glasmalereien, in

die Treppenhäuser und auf den

Dachboden, wo das Uhrwerk

der Turmuhr untergebracht ist,

die an Stelle des Harburger

Wappens getreten ist.

6., 7. und 8.9.: 12 - 18

Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: zur Führung

(sonst zu

Öffnungszeiten der

Geschäfte und Clubs

geöffnet)

8.9.: 14 - 18 Uhr

(sonst zu Führungen

auf Anfrage geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 16

Uhr

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: 12 - 17

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

Sonderausstellung im Bistro

zur Geschichte des Gebäudes

und zur jüngsten Nutzung als

Ausstellungssaal zeitgenössischer

Kunst

8.9.: Führung 16 Uhr durch die

Initiative Esso-Häuser

8.9.: Infos zur Geschichte des

Ensembles, Besichtigung

Molotow-Club, Planet Pauli

Club, Autohotel, ausgewählte

Wohnungen, Tiefgarage und

Tankstelle. Infos zur Initiative

Esso-Häuser, zum Erhalt und

über Alternativen zum Abriss.

8.9.: Führungen 14.30 Uhr und

nach Bedarf durch Hinrich

Kaasmann

8.9.: Infos zur jüdischen

Auswanderung über Hamburg,

der Versöhnung und

Begegnung mit Juden und zur

jüngeren Geschichte

Deutschland - Israel

7. und 8.9.: Führungen 11,

12.30, 14 und 15.30 Uhr

7. und 8.9.: Führungen 13 und

15 Uhr

7. und 8.9.: Fotodokumentation

und Film zur Entwicklung von

Altenwerder während der

Hafenerweiterung

Irene Bude, GWA St.

Pauli Süd

0151/53716668

irenebude@yahoo.de

Hinrich Kaasmann,

Ebenezer Hilfsfonds

Deutschland e.V.

040/6020197

hinrich.kaasmann@

ebenezer-hilfsfonds.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 7


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Mitte

Altstadt

Katharinenkirchhof

1

mkbope

Hauptkirche St. Katharinen

liegt an der Schnittstelle von Altstadt, Speicherstadt

und HafenCity auf der sog. Grimm-Insel. Bau um

1250 als Kirche für die Stadterweiterung nach

Süden begonnen und im Laufe der Jahrhunderte

mehrfach erweitert. Zum Jahresende 2012 ist sie

nach einer umfassenden Sanierung wiedereröffnet

worden. Durch die HafenCity rückt St. Katharinen

vom Rand wieder ins Zentrum der Innenstadt -

weithin sichtbar durch das älteste senkrecht

stehende Mauerwerk Hamburgs.

www.katharinen-hamburg.de

7.9.: 10 - 24 Uhr, 8.9.:

10 - 18 Uhr

(sonst So - Fr 10 - 17

und Sa 11 - 17 Uhr

geöffnet)

8.9.: Turm- und

Kirchenführungen 12, 13 und

14 Uhr

6.9.: 20 Uhr Lesung und

Kontrabass: Gedichte aus dem

30-jährigen Krieg, 7.9.:

musikalische Nacht, Achtung

kostenpflichtige Veranstaltung:

15/11 Euro), 8.9.: Gottesdienst

mit anschließendem Imbiss

Hamburg Mitte

Altstadt

Rathausmarkt 1

Rathaus

Historischer Prachtbau von 1897.

www.hamburg.de/rathaus

www.facebook.com/hamburg.rathaus

7.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst teilweise

geöffnet)

7.9.: Bürgersprechstunden im

Plenarsaal, Stände der

Fraktionen, Bühnenprogramm

und Kinderbetreuung

Hamburg Mitte

Billwerder

Billwerder Billdeich

72

me

Hamburg Mitte

Finkenwerder

Norderkirchenweg

Ecke Finkenwerder

Landscheideweg

m

Hamburg Mitte

Finkenwerder

Köhlfleet-

Hauptdeich

Kutterhafen

Hamburg Mitte

Finkenwerder

Rüschweg

Elbufer

mb

Deutsches Maler- und Lackierer-Museum im

Billwerder Glockenhaus

Das um 1600 erbaute Glockenhaus ist ein Beispiel

der frühen Landhauskultur im östlichen Hamburger

Umland. Die Deckenbemalung im OG stammt etwa

von 1630, Wände, Türen und Treppen aus der

Umbauphase um 1780. Heute befindet sich hier das

Deutsche Maler- und Lackierer Museum, in dem die

800-jährige Geschichte des Malerhandwerks anhand

von handwerklichen Arbeiten, Maschinen und

Werkzeugen verschiedener Malergenerationen

dokumentiert wird. Abgerundet wird die Anlage

durch einen Barock- und Kräutergarten.

www.malermuseum.de

Alter Friedhof Finkenwerder

Prächtige Tore, den Prunkpforten der Obsthöfe im

Alten Land nachempfunden. Sie wurden, wie die

Kapelle, nach den Plänen von Fritz Schumacher

1926/27 errichtet. Gleichzeitig entstand das

Ehrenkriegerdenkmal von Richard Kuöhl. Die

verwahrloste Kapelle wird zzt. als Abstellraum

genutzt. Die Kunstförderung Finkenwerder e.V. hat

sich um die Trägerschaft beworben. Deren

Geschichtswerkstatt plant, das Ensemble als

Gedenkort zu öffnen.

Museumshafen Finkenwerder

Finkenwärder Gaffel-Consortium in den 1990er

Jahren gegründet. Seitdem liegen im Kutterhafen

am Köhlfleet zwölf Traditionsschiffe. Es sind

ehemalige segelnde Berufsfahrzeuge, die durch

private Initiative erhalten werden. Ältestes Schiff

im Hafen ist der Besan-Ewer Melpomene, der 1896

in Boizenburg aus Eisen genietet wurde. Die Ewer

Frieda und Auguste transportierten zu Beginn des

20. Jhs. aus Lägerdorf Zement und Steine nach

Hamburg. Sie sind Schiffe mit Lägerdorfer Maß, d.

h. etwas kürzer und schmaler als üblich, um durch

die damaligen Schleusen zu passen.

U-Boot-Bunker FINK II

1940-42 Bunkeranlage auf dem Gelände der Dt.

Werft errichtet, um dort U-Boote zu reparieren und

auszurüsten. Zahlreiche Menschen, unter ihnen

viele Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, starben

wegen unmenschlicher Arbeitsbedingungen,

Hunger und durch Bombenangriffe. 1946 gesprengt,

1973 zugeschüttet. Beim Bau der Start- und Landebahnverlängerung

im Zuge der Airbus-Werkerweiterung

ist der fast vergessene Bunker wieder

zum Vorschein gekommen. 2006 Denkmal-

Einweihung.

7.9.: 14 - 18 Uhr, 8.9.:

12 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: 14 - 18 Uhr, 8.9.:

10 - 14 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7 und 8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf

7. und 8.9.: Kaffee und Kuchen

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf

7. und 8.9.: Rundfahrten mit

dem Ewer Frieda auf dem

Köhlfleet nach Bedarf, Kaffee

und Kuchen auf der ehemaligen

Hafenfähre Altenwerder

7.9.: Führungen 10 - 14 Uhr,

8.9.: Führungen 14 - 18 Uhr

8 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Mitte

HafenCity

Hohe Brücke 2

Kajen

Hamburg Mitte

HafenCity

Bei St. Annen 1

Hamburg Mitte

HafenCity

Koreastraße 1

fb

Hamburg Mitte

HafenCity

Sandtorhafen

Ponton 5

fmbe

Hamburg Mitte

HafenCity

Am Sandtorkai 36

Treff: Speicherstadtmuseum,

Block L

m

Flussschifferkirche

1952 auf einem Binnenschiff von 1906 erbaut,

einem sog. Weserleichter und vom Hauptpastor von

St. Katharinen und späteren Bischof Volkmar

Herntrich eingeweiht. Seit 2007 von Verein betreut,

dadurch Erhaltung als kirchlicher Ort für Bürger,

Stadt und Hafen. Nutzung von Deutschlands

einziger schwimmender Kirche für Trauungen,

Taufen, Konzerte und Lesungen.

www.flussschifferkirche.de

HHLA Konzernzentrale, Rathaus der

Speicherstadt

Verwaltungsgebäude der einstigen Hamburger

Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft. 1902-04 nach

Entwürfen der Architekten Grotjan, Hanssen und

Meerwein erbaut. Die Architekten wirkten ebenfalls

am Entwurf des Rathauses mit. Fassade von Zitaten

der Gotik und der niederländischen Renaissance

dominiert, ergänzt durch Schmuckelemente und

Uhrenturm. 2001-02 Sanierung und Herstellung

einer Verbindung zu dem zuvor separaten Speicher

Block U.

www.hhla.de/Speicherstadt.858.0.html

Kaispeicher B, Internationales Maritimes

Museum

Dieser größte und älteste Speicher im Freihafen

wurde 1878/79 von B. G. J. Hanssen und W. E.

Meerwein in neugotischem Stil als Silo- und

Bodenspeicher erbaut. 2006 baute die Architektin

Mirjana Markovic ihn zum Internationalen

Maritimen Museum um, das 2008 mit der größten

maritimen Privatsammlung der Welt auf neun

Speicherböden eröffnet wurde. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.imm-hamburg.de

Lieger Caesar

1902 in Hamburg als Ewerführerei mit Werkstatt,

Kontor- und Wohnräumen gebaut. Seit 2005 wird er

von dem gemeinnützigen Verein Hamburger Hafen

Lieger Verbund instand gesetzt und erhalten. Mit

vielen historisch typischen Elementen wie einem

wasserseitigen Ladegiebel und genietetem Stahlboden

ist der Lieger CAESAR ein einzigartiger

Zeitzeuge des Hamburger Hafens um 1900 und der

damaligen Bauweise auf dem Wasser. Heute dient

das schwimmende Gebäude als außergewöhnlicher

Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Förderprojekt

der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.hausbootverein.de

www.sehhafen.de

Rundgang Speicherstadt und

Speicherstadtmuseum

Speicherstadt 1885-1927 als zentrales Lagerhausviertel

des Hamburger Hafens errichtet. Nach den

schweren Kriegsschäden wieder aufgebaut. Seit

2000 werden immer mehr Speicherblöcke in

Bürohäuser umgewandelt. Der Rundgang thematisiert

diese Veränderungen und die mit ihnen einhergehenden

Fragen des Denkmalschutzes und stellt

außerdem das Speicherstadtmuseum vor, dass sich

in einem Speicherblock von 1888 befindet.

www.speicherstadtmuseum.de

7.9.: 11 - 14 Uhr, 8.9.:

11 - 15 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zur

Führung

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

8.9.: Treff: 15 Uhr

7. und 8.9.: Open Ship und

Open Barkasse, Ausstellung

und Infos, 8.9.: 15 Uhr

Gottesdienst, Kaffee und

Kuchen

8.9.: Führungen 10 und 11 Uhr

Anmeldung bis 30.8. bei

piotrowski@hhla.de erforderlich

7. und 8.9.: Führung 14 Uhr

7. und 8.9.: Anmeldung bis

3.9. erforderlich, Tel.

040/300923034, Fax:

040/300923045,

a.moritz@peter-tamm-sen.de

oder an A. Moritz,

Internationales Maritimes

Museum, Koreastr. 1, 20457

Hamburg.

7. und 8.9.: Führungen 11 - 17

Uhr nach Bedarf

7. und 8.9.: Café geöffnet,

Getränke, Kuchen und Snacks

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 9


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Mitte

HafenCity

St. Annenufer 2

m

Hamburg Mitte

Hamburg-Altstadt

Deichstraße 37

Hamburg Mitte

Hamburg-Altstadt

Rathausmarkt 1

mb

Hamburg Mitte

Hamburg-Altstadt

Trostbrücke 4-6

f

Hamburg Mitte

Hamburg-Altstadt

Glockengießerwall

am Hauptbahnhof

Hamburg Mitte

Hamburg-Altstadt

Willy-Brandt-Straße

60

mb

Speicherstadt Block R2

Im zweiten Bauabschnitt der Speicherstadt (1894-

96) erbaut und ursprünglich als Kaffeespeicher

genutzt. Im II. Weltkrieg nicht zerstört, beherbergte

vor dem Umbau das Speicherstadtmuseum. Altes

Tonnengewölbe im Keller, hohe Decken im sog.

Raum (EG) und alte Eichenholzkonstruktion. Nach

der 2013 abgeschlossenen Modernisierung befinden

sich in Block R2 nun Mode-Showrooms, Büros und

der Rotspon-Genussspeicher.

Alt-Hamburger-Bürgerhaus

Letztes als Außendeichhaus erbautes, barockes

Kaufmannshaus. Steht auf der Wasserseite des

Schutzwalls. 1680 erbaut, vereinte Kontor-, Wohnund

Lagerhaus unter einem Dach. zweigeschossige

Diele war Zentrum des familiären und kaufmännischen

Lebens. 1720 Einbau eines Zwischengeschosses

mit Galerie und repräsentativem

Treppenaufgang. 1976-81 restauriert und mit

historisches Mobiliar der gleichnamigen Stiftung

eingerichtet. Veranschaulicht bis in die Gegenwart

das barocke Kaufmannsleben, heute Restaurant.

www.deichstrassehamburg.de

Ausstellung: Schick und Modern!

Großmarkthalle, Ost-West-Straße und City Nord.

Die Denkmale der Nachkriegszeit prägen Hamburg

bis heute und stehen für Aufbruch und Neubeginn.

Viele Bauten dieser Zeit waren architektonisch

bahnbrechend. Eine Ausstellung des Denkmalschutzamtes

und der Freien Akademie der Künste

zeigt die große Qualität und Vielseitigkeit dieser

Epoche auf Tafeln mit baugeschichtlichen

Informationen.

www.denkmalschutzamt.hamburg.de

Haus der Patriotischen Gesellschaft

1844/45 auf dem Grundstück des zuvor wegen des

Großen Brandes gesprengten alten Rathauses

erbaut. Der Architekt Th. Bülau errichtete es nach

einem Wettbewerb als viergeschossigen Backsteinmassivbau.

1923/25 wurde es um vier Geschosse

erhöht. Nach Zerstörungen im II. Weltkrieg setzte

F. Ostermeyer den Bau in zeitgemäßer Formensprache

instand. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.patriotische-gesellschaft.de

Kunsthalle

Gründungsbau aus rotem Klinker, 1869 nach

Entwürfen der Architekten H. von der Hude und G.

Th. Schirrmacher auf der ehemaligen Bastion

Vincent erbaut. Komplex durch Baudirektor F.

Schumacher um 1919 um einen Anbau aus

Muschel-kalkstein erweitert. 1995 Anbau der

Galerie der Gegenwart von O. M. Ungers.

www.hamburger-kunsthalle.de

St.-Nikolai-Mahnmal

Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai entstand

1195 als erste Seemannskapelle der Stadt und

wuchs mit der Bedeutung des Hafens zu einer der

größten Hallenkirchen Europas heran. 1842 zerstört,

1847 neugotisch mit dem damals höchsten Turm

der Welt von 147 m Höhe wiederaufgebaut. 1943

ausgebrannt. Ihre Ruine beherbergt heute ein

Dokumentationszentrum, das an die Opfer von

Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. Ein Panoramalift

führt in 76 m Höhe. In der Apsis Ecce Homo

von Oskar Kokoschka.

www.mahnmal-st-nikolai.de

8.9.: zu den Führungen

(sonst auch geöffnet)

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

10.9.: 7 - 19 Uhr

(sonst 10.9. - 21.9. Mo

- Fr 7 - 19, Sa 10 - 17

und So 10 - 16 Uhr

geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: zu den Führungen

(sonst Di - So auch,

Do 10 - 21 Uhr

geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 20

Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen 11, 12, 13, 14,

15 und 16 Uhr

8.9.: Anmeldung bei Heidi

Köhler bis 30.8. erforderlich:

Tel. 040/30883602, Fax

040/30883644 oder koehler-h

@hhla.de

8.9.: Führungen stündlich

8.9.: Sonderspeisekarte, Kaffee

und Kuchen in der

Kaffeelounge

7.9.: Führung 15 Uhr, 8.9.:

Führungen 10 und 11 Uhr

7. und 8.9.: Führungen mit

Vortrag

8.9.: Führungen 11 und 13 Uhr

7. und 8.9.: Spenden erbeten.

7.9.: 12 Uhr Carillon-Konzert,

16 Uhr Jenseits des Guten und

Schönen: das Mahnmal St.

Nikolai, 8.9.: 11 Uhr Jenseits

des Guten und Schönen: das

Mahnmal St. Nikolai, 12 Uhr

Konzert Jugend musiziert-

Preisträger

10 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Mitte

Hamburg-Altstadt

Alstertor

f

Hamburg Mitte

Horn

Sievekingsallee 191

m

Hamburg Mitte

Kleiner Grasbrook

Australiastraße

Schuppen 50-52

Hamburg Mitte

Kleiner Grasbrook

Australiastraße

Kopfbau Schuppen

50a

m

Hamburg Mitte

Kleiner Grasbrook

Australiastraße

Hansahafen, Bremer

Kai, Schuppen 50

m

Thalia Theater

1912 durch die Architekten Werner Lundt und

Georg Kallmorgen erbaut und unter Leitung des

Regisseurs Leopold Jessner mit 1300 Plätzen

eröffnet. Im II. Weltkrieg weitgehend zerstört, dann

restauriert und 1960 wiedereröffnet. Innenausstattung

von Werner Kallmorgen als hervorragendes

Beispiel der Nachkriegsmoderne. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.thalia-theater.de

Ehemalige Kapernaumkirche

1958-61 nach einem Entwurf von Otto Kindt. In

Anlehnung an benachbarte Hochhaussiedlungen ist

der Turm, der wie das Kirchenschiff aus Beton und

Ziegelsteinen besteht, 44 m hoch. Im Inneren

bestimmen Betonwabenfenster des Glaskünstlers

Claus Wallner den Raumeindruck und sorgen für

eine zum Altarraum hin zunehmende Durchlichtung.

2012 wurde die seit 2004 entwidmete Kirche

verkauft und soll nun zu einer Moschee umgestaltet

werden.

50er Kaischuppen

Die denkmalgeschützten 50er Schuppen im

Freihafen sind die letzten erhaltenen Kaischuppen

aus der Kaiserzeit im Hamburger Hafen. Der

Rundgang führt über das Gelände mit Kränen und

Hafenbahn in die heute noch für die Lagerung von

Gewürzen und Stückgut genutzten Schuppen und in

das Beamtenwohnhaus. Die Führung endet im

Kopfbau des Schuppens 52 A, der denkmalgerecht

und mit vielen interessanten Details restauriert

wurde.

www.stiftung-hamburg-maritim.de

Hafenmuseum

Auf dem denkmalgeschützten Gelände eines

Kaizungenensembles, dessen Schuppen zwischen

1907-12 erbaut wurden und als letzte erhaltene

Kaischuppen aus der Kaiserzeit im Hamburger

Hafen gelten. Das Museum zeigt im Südteil des

Schuppens 50A Exponate zu den Themen

Güterumschlag, Schifffahrt auf der Elbe und

Schiffbau. Auf der Freifläche vor dem Schuppen

befinden sich betriebsbereite Großobjekte wie

Krane und Van Carrier. An der Museumspontonanlage

sind der Schwimmkran Saatsee, der Sauger

IV und die Museumsschute festgemacht.

www.hafenmuseum-hamburg.de

MS Bleichen

Stückgutfrachter wie die Bleichen prägten das Bild

des Hamburger Hafens vor der Zeit der Containerriesen.

Der fast 100 m lange Frachter lief 1958

vom Stapel. Er diente zunächst vor allem dem

Transport von Zeitungspapier und Stückgut über die

Ostsee. 2007 konnte er nach Hamburg zurück

geholt werden, wo er 2012 als bewegliches Denkmal

in die Denkmalliste aufgenommen wurde.

Derzeit als Museumsschiff hergerichtet. Zu

besichtigen sind Maschine, Laderäume, Salon,

Brücke und Kammern, in unterschiedlichen

Restaurierungszuständen.

www.msbleichen.de

www.stiftung-hamburg-maritim.de

8.9.: zur Führung

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führung 11 Uhr

Dauer 1,5 Std., Anmeldung bis

5.9. bei thore.strothmann@

thalia-theater.de

7.9.: 13 - 16 Uhr 7.9.: Führungen nach Bedarf

7.9.: Kaffee und Kuchen

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 11 und 14 Uhr

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

8.9.: Führung 11 Uhr

7.9.: 16 Uhr Film: Unsere

Geschichte, Hamburg mein

Hafen. 8.9.: Führung: Die

Restaurierung der 50er

Schuppen, 14 - 17 Uhr

Sonntagskinder Hafenarbeiter.

7. und 8.9.: Kaffee und Kuchen

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 11


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Mitte

Neustadt

Stephansplatz

Ecke Dammtordamm

m

Hamburg Mitte

Neustadt

Johannes-Brahms-

Platz 1

Hamburg Mitte

Neustadt

Jungiusstraße 6

Hamburg Mitte

Neustadt

Holstenwall 6

m

Hamburg Mitte

Neustadt

Dragonerstall 12,

Treffpunkt

m

Hamburg Mitte

Neustadt

Holstenwall 24

Treff: Hamburg

Museum, Vorplatz

mb

76er Kriegerdenkmal

1936 von R. Kuöhl geschaffenes Ehrenmal des

Infanterieregiments Nr. 76. 1985 wurde der seither

unveränderte, umstrittene Hohlquader durch ein

Gegendenkmal von A. Hrdlicka kommentiert. Das

Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal

setzt sich seit 2010 dafür ein, dass der Kriegsklotz,

wie das Denkmal auch genannt wird, zum

Andenken an die mehreren hundert Wehrmachtsdeserteure,

die im II. Weltkrieg zum Tode verurteilt

und zumeist am Höltigbaum erschossen worden

sind, umgestaltet wird.

Brahms Kontor

Hamburgs modernster Klassiker, Grundsteinlegung

1904, erste Stahlkonstruktion nach Vorbild amerikanischer

Wolkenkratzer, 1931 höchstes Profangebäude

Hamburgs. Außergewöhnlicher Skulpturenschmuck,

Farben- und Formensprache im Art-

Déco-Stil, denkmalgeschützte, holzvertäfelte

Räume: Während Großer Flut Sitz des Krisenstabs

unter Helmut Schmidt. Treppenaufgang in schimmernder

Art Déco-Optik mit goldenem Deckenmosaik,

Fußbodenornamentik.

www.brahms-kontor.de

Bucerius Law School

Das heutige Hauptgebäude der Bucerius Law

School, Deutschlands erste private Hochschule für

Rechtswissenschaft, wurde 1905-07 und 1913-15

als neues Gebäude für die Botanischen Wissenschaften

in Hamburg errichtet. Architekt des

Gebäudes war Albert Erbe, der die Architektur in

Hamburg zu Anfang des 20. Jhs. maßgeblich mit

geprägt hat. Erbe setzte in dem Bau damalige

Diskurse um und errichtete ein modernes,

funktionales Gebäude.

www.law-school.de

Ehemalige Kinderbewahranstalt

Erste Kinderkrippe in Hamburg 1852 am Krayenkamp

gegründet. 1904 Neubau am Holstenwall. Mit

Verblendfassade und Sandsteinportal errichtet.

Nach dem Umzug in die neue Kita Kohlhöfen 1987

und der Nutzung durch die Öffentliche Rechtsauskunft

wurde das Gebäude verkauft und zu einem

Wohngebäude umgenutzt.

www.denkmalverein.de

Führung: Häuserzeile Bäckerbreitergang und

Dragonerstall

Das Ensemble mit typischer Fachwerkbebauung

zeugt von der Wohnweise bis Anfang des 19. Jhs.

Die repräsentativen Häuser am Dragonerstall

wurden als geschlossene Zeile mit einer vor das

Fachwerk geblendeten Backsteinfassade errichtet.

Der Bäckerbreitergang weist die typische Gängeund

Hofbebauung von Bude und Sahl mit den

Haustüren als Dreiergruppen auf.

www.denkmalstiftung.de

Führung: Schmerzhafte Erinnerungen -

Straforte

Am Beispiel eines Exponats, einer Spolie und eines

Strafortes des 19. Jhs. sollen mittelalterliche und

frühneuzeitliche Vorstellungen von Recht und

Unrecht sowie von Arbeit und Freiheit erläutert

werden. Am düsteren Polizeigefängnis wird erinnert

an Helmut Hübener und Anna Eismann (geb.

Hustedt), Opfer von Unrechtsjustiz und Verfolgung

im Dritten Reich.

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 14 Uhr

7.9.: Infotisch und Kunstaktion

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst historische

Räume auf Anfrage

geöffnet)

8.9.: 10 - 16 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: 12 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Treff: 11 und 12

Uhr

8.9.: Führungen bis 16 Uhr

stündlich

8.9.: Führungen 10, 12 und 14

Uhr

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Infostand des Vereins

Freunde der Denkmalpflege

e.V.

7.9.: Infostand der Stiftung

Denkmalpflege Hamburg

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 13.30 und

15.30 Uhr

12 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

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Hamburg Mitte

Neustadt

Krayenkamp 4a-c

m

Hamburg Mitte

Neustadt

Valentinskamp 34

Loge

mk

Hamburg Mitte

Neustadt

Holstenwall 12

Hamburg Mitte

Neustadt

Holstenwall 18

Hamburg Mitte

Neustadt

Rehhoffstraße 1-3

me

Gemeindehaus der Hauptkirche St. Michaelis

1955-57 von G. Langmaack geplant. Teil des

Ensembles der nach dem Krieg neu gestalteten

Kircheninsel. Mit vielen großen Fenstern und

lichtdurchfluteten Räumen sprengte es bewusst den

üblichen Rahmen eines bloßen Gemeindehauses

und sollte so die Öffnung der Gemeinde

signalisieren.

Gängeviertel

reichten einst vom Hafen bis in die Innenstadt und

boten tausenden Arbeiterfamilien Heimat. Nach der

Choleraepidemie von 1892 begann die Stadt mit

dem Abriss, verbliebene Reste gingen im Krieg

verloren bzw. wurden für das Unilever-Hochhaus

beseitigt. Neben dem letzten echten Gang, dem

Bäckerbreitergang, finden sich zwischen

Caffamacherreihe, Valentinskamp und Speckstr.

Bauschichten von 1650 bis ins frühe 20. Jh. Seit

2009 von der Initiative Komm in die Gänge

bespielt, die es mit ihren Aktionen vor dem Abriss

gerettet hat und nun gemeinsam mit der Stadt

entwickelt.

www.das-gaengeviertel.info

Handwerkskammer

1912-15 als Gewerbehaus nach Entwürfen Fritz

Schumachers errichtet. Mit seiner Backsteinfront

mit Muschelkalkgliederungen und -plastiken und

den Giebeln zitiert es die Bauformen hanseatischer

Bürgerhäuser. Es entstand als Folge der Neuordnung

des Handwerks und sollte dessen Qualitätsund

Traditionsbewusstsein repräsentieren. Das

prächtige Treppenhaus mit Lichthof im Innungsflügel

entfaltet eine beeindruckende Raumwirkung.

Die repräsentativen Räume sind weitgehend im

Original erhalten und sonst nicht öffentlich

zugänglich.

Heinesches Wohnstift

Die jüngste Tochter des Bankiers Salomon Heine

gründete 1866 ein sog. Asyl für hülfsbedürftige

Frauenzimmer, das 1901 vom Jungfernstieg an den

Holstenwall umzog. Martin Haller entwarf dort

einen barockisierenden, dreiflügeligen Bau. Er wird

heute mit 48 Wohnungen noch immer als Stiftung

betrieben, aber nicht mehr ausschließlich für

Frauen.

www.hartwig-hesse-stiftung.de

Ledigenheim

1912-14 von den Architekten H. W. Behrens und E.

Vicenz erbaut. Es galt als fortschrittlicher Bau der

Hygienebewegung und damit als Antwort auf die

Probleme der wachsenden Stadt. 112 möblierte

Einzelzimmer, großzügige Gemeinschaftsräume

und umfangreiche Dienstleistungen schufen ein

geordnetes soziales Umfeld. Heute ist das Ledigenhaus

das letzte seiner Art in Hamburg und nun in

seinem Bestehen bedroht. ROS e.V. und das

Architekturbüro acollage setzen sich für den Erhalt

der Sozialstruktur sowie seiner Bausubstanz ein.

www.rehhoffstrasse.de/

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 14 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: Baustellenführungen 11

und 13 Uhr durch Hauptpastor

Röder und Architekt Michel

Reinig

7.9.: Führungen ab 13 Uhr

stündlich

7.9.: Ja, Nein, Vielleicht,

Kinder präsentieren ihre

Vorschläge für das Gängeviertel

und geben Führungen.

Nachbarschafts-/Kinderfest mit

Kuchen, Musik und Getränken

8.9.: 10 - 16 Uhr 8.9.: Führungen 10, 11, 13 und

14 Uhr

8.9.: 12 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.:

Ausstellungsräume 11

- 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Kunstausstellung der

Bewohner, Erfrischungen und

Gebäck im Hinterhof

7. und 8.9.: 11.30, 13.30 und

15.30 Uhr Vorträge mit

anschließender Führung und

Begehung, Anmeldung bis 6.9.

erforderlich,

Gunawan@dasros.de oder Ros

e.V. Rehhoffstr. 1-3, 20459

Hamburg, Getränke und

Kuchen

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Hamburg Mitte

Neustadt

Millerntordamm 2

Hamburg Mitte

Neustadt

m

Hamburg Mitte

Rothenburgsort

Billhorner

Röhrendamm 16

Hamburg Mitte

Rothenburgsort

Kaltehofe

Hauptdeich 6-7

be

Hamburg Mitte

Rothenburgsort

Billhorner

Röhrendamm 4

m

Hamburg Mitte

Rotherbaum

Sedanstraße 19a

m

Millerntorwache

Das Millerntor war im 17. Jh. das Haupttor an der

Westseite der Stadt und verweist auf die Zeit, als

Hamburg nur durch die Stadttore betreten und

verlassen werden konnte. Nach der Entfestigung um

1819 wurde das Torhaus bis 1820 nach Plänen C. L.

Wimmels neu gebaut. Von der gesamten Anlage ist

heute nur noch das kleine Gebäude erhalten.

Nachdem die Wache 2004 versetzt und dem

Hamburg Museum übergeben wurde, wird sie ab

September 2013 als Museum für Hamburgische

Geschichtchen der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

genutzt.

www.millerntorwache.org

Rundgang: Die unbequeme Denkmalpflege?

Was tut eigentlich die Denkmalpflege in der

Hamburger Neustadt? In der Hamburger Neustadt

gibt es eine große Zahl an Denkmalen des 18.-20.

Jhs. Wie verändern sie sich, wie ihr Umfeld? Einige

Bauten, die heute Denkmale sind, waren zur Zeit

ihrer Entstehung Störenfriede im Stadtbild. Wie

geht die Denkmalpflege mit ihnen um? Wie

verändert sich die Denkmalpflege seit der

Gesetzesänderung vom Mai 2013? Mit Christoph

Schwarzkopf, im Denkmalschutzamt für das Gebiet

zuständig.

Bananenspeicher und Reiferei

Die Bauten nahe der Elbbrücken wurden 1957 als

Bananenreiferei bzw. Lagerhaus in funktionaler

Form errichtet und werden erst seit wenigen Jahren

kulturell genutzt. Die historische Ausstattung wurde

erhalten und Museumsräume eingerichtet. Die

übrigen Flächen dienen als Kreativbüros, Ausstellungs-

und Verkaufsfläche und Kunstlager.

Anschauliche Zeugnisse der ursprünglichen

Warenwege im Hafengebiet.

Filtrationsanlage Kaltehofe

1893, im Jahr nach der verheerenden Choleraepidemie,

wurde die Filtrationsanlage Kaltehofe

eingeweiht. Heute ist die Elbinsel ein Natur-,

Kultur- und Industriedenkmal. Ein Naturlehrpfad

führt entlang der ehemaligen Filtrationsanlage und

ihren Schieberhäuschen. Im ehemaligen Hygienischen

Labor sowie im Museumsneubau gibt es

Ausstellungen über die Geschichte der Wasserkunst

und der Hamburger Brunnen.

www.wasserkunstinsel.de

Historische Tankstelle am Brandshof

1953 durch die Architekten W. Mastiaux und U.

Rummel errichtet. Spätere Veränderungen in der

Straßenführung hatten 1983 die Schließung der

Tankstelle zur Folge, das verkehrshistorische

Kulturgut wurde als Kfz-Werkstatt weitergenutzt.

Nach umfangreichen, denkmalgerechten

Sanierungsarbeiten beherbergt das Tankstellengebäude

nun eine auf Old- und Youngtimer

spezialisierte GTÜ-Prüfstation. Im rundverglasten

Erfrischungsraum ist eine Gastronomie

untergebracht.

www.tankstelle-brandshof.de

Kasernenreste

An der Bundesstr. 54/45 standen einst Kasernen.

Die ältere, 1857 von F. G. Forsmann konzipiert,

diente bis zum I. Weltkrieg dem preußischen

Militär, das hier 1918 auf revolutionäre Demonstranten

schießen ließ. Die 1919 stationierte

Ordnungspolizei unterstand ab 1933 den Nationalsozialisten

und der Wehrmacht. Im Mai 1945 zog

britisches Militär ein, 1953 wurde sie Durchgangslager

für Obdachlose. Von den alten Kasernen

stehen nur noch das Haus Sedanstr. 19a und Teile

der Kasernenhofmauer.

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Treff: 10 und 14

Uhr

8.9.: 11 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst auch geöffnet)

7.9.: 11 - 17 Uhr, 8.9.:

zur Führung

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7.9.: Anmeldung bis 1.9. bei

Christoph.Schwarzkopf@kb.ha

mburg.de erforderlich,

Treffpunkt wird bei der

Anmeldung bekannt gegeben

8.9.: Führung 14 Uhr

8.9.: Galerie geöffnet

7. und 8.9.: Führungen 13 und

16 Uhr

Café geöffnet

7.9.: Führung 12 Uhr, 8.9.:

Führung 14 Uhr

7.9.: Führung 14 Uhr, 8.9.:

Führung 11 Uhr

nur Geländeführungen, keine

Hausbesichtigung

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Hamburg

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Hamburg Mitte

St. Georg

Am Lohmühlenpark

1

mbe

Hamburg Mitte

St. Georg

Kirchenallee 34-36

Hamburg Mitte

St. Georg

Steintorplatz 1

b

Hamburg Mitte

St. Pauli

Simon-von-Utrecht-

Straße 4a

m

Hamburg Mitte

St. Pauli

Karolinenstraße 35

m

Hamburg Mitte

St. Pauli

Neuer Kamp 31

m

Ehemalige Impfanstalt - Wohnprojekt Brennerei

Die ehemalige Impfanstalt in St. Georg, zwischen

1897 und 1902 nach Plänen von Oberimpfarzt

Leonard Voigt errichtet und 2007/08 nach Ideen des

Architektenbüros Plan R als Wohnhaus aus- und

umgebaut. Heute leben hier 20 Familien und

Einzelpersonen in einem selbst verwalteten

Wohnprojekt. Erhalten werden konnte der schöne

Saal mit seinen Jugendstilsäulen, um den sich die

Wohnungen gruppieren.

Maritim Hotel Reichshof

1910 Errichtung am Hauptbahnhof durch Architekt

Hendrik Mandix im Reformstil mit barocken und

klassizistischen Anklängen. Damals mit seiner

Technik wegweisend, gehörte zu den größten

Hotelbauten Deutschlands. Bauliche Veränderungen

im Art-Déco-Stil und zeitgenössisch orientierter

Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg prägen

optisch und historisch den Charakter des Hauses.

Heute noch viele originale Einrichtungselemente

und Möbelstücke erhalten.

Museum für Kunst und Gewerbe

1873-76 vom Hamburger Baudirektor C. J. C.

Zimmermann als Schul- und Museumsgebäude

errichtet. Fassade des 1873 abgerissenen Renaissance-Bürgerhauses

Kaiserhof wurde in nördl.

Lichthof integriert. Museum für Kunst und

Gewerbe 1877 eröffnet, zählt heute zu Europas

führenden Häusern für Kulturgeschichte, Kunsthandwerk,

Design und Fotografie. Sammlungen von

der Antike bis zur Gegenwart für den europäischen,

den islamischen und den fernöstl. Kulturraum.

www.mkg-hamburg.de

Betsaal des ehemaligen Israelitischen

Krankenhauses

Auf dem Gelände eines ehemaligen Pesthofes

entstand zwischen 1841-43 dank einer großzügigen

Spende des Bankiers Salomon Heine das neue

Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde, das allen

Hamburgern offen stand. 1939 Jüdische Gemeinde

enteignet, Betsaal im Mitteltrakt zu Krankensälen

umgebaut. Seit Ende der 1980er Jahre nutzen zwei

Behörden das Gebäude. Seit 2008 jüdische

Gottesdienste im wiederhergestellten Betty-Heine-

Saal.

Ehemalige Israelitsche Töchterschule

1884 gegründet, ehemals eine von vier jüdischen

Bildungsstätten in Hamburg. Sie hielt als letzte

Schule im Nationalsozialismus bis Frühsommer

1942 den Unterricht aufrecht. Eine 2011 neugestaltete

Dauerausstellung im Haus dokumentiert das

Schulleben und seine Veränderungen. Originalgetreu

erhaltener Naturkunderaum. Die Gedenkund

Bildungsstätte Israelitische Töchterschule wird

von der Hamburger Volkshochschule getragen.

Ehemaliger Zentralviehmarkt Neuer Kamp

Auf dem Grundriss der im II. Weltkrieg zerstörten

Viehmarkthalle von 1889 wurde 1951 ein Zentralviehmarkt

in Fertigteil-Bauweise errichtet. Fensterbänder

und betonte Asymmetrie knüpfen an den Stil

des Neuen Bauens an. Neben der formalen Gestaltung

war auch die beabsichtigte Doppelfunktion als

Viehmarkt und Veranstaltungshalle sehr fortschrittlich.

Nach vielen politischen Diskussionen und

alternativen Planungen wird der Bau seit 2012

saniert und zu einem Nahversorgungszentrum

umgebaut.

www.denkmalschutzamt.hamburg.de

8.9.: 15 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 10 - 18 Uhr, 8.9.:

10 - 17 Uhr

7. und 8.9.: zur

Führung

(sonst auch geöffnet)

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 12 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen 15, 16 und 17

Uhr

Kaffee und Kuchen

7.9.: Führungen 12, 14 und 16

Uhr, 8.9.: 11, 13 und 15 Uhr

7. und 8.9.: Führung 15 Uhr

7. und 8.9.: Treff:

Eingangsfoyer

8.9.: Führungen 11, 13 und 15

Uhr

7.9.: Führungen 13 und 14 Uhr

7.9.: 15 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Steffi

Wittenberg, ehemalige

Schülerin, nach Voranmeldung,

bedingt barrierefrei

durch Reha-Lift

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 15 Uhr

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 15


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Mitte

St. Pauli

Spielbudenplatz 31

Treff: Vor der

Davidwache

m

Hamburg Mitte

St. Pauli

St. Petersburger

Straße

Tor B4 der

Hamburg Messe

m

Hamburg Mitte

Wilhelmsburg

Kirchdorfer Straße

163

Hamburg Mitte

Wilhelmsburg

Neuhöfer Straße 7

e

Hamburg Mitte

Wilhelmsburg

Schönenfelder

Straße 99a

Hamburg Nord

Überseering 12

mop

Hamburg Nord

Fuhlsbüttler Straße

756

Friedhof Ohlsdorf,

unweit Eingang

Bramfeld

mb

Rundgang: St. Paulis unbequeme Denkmale

Spaziergang vorbei an umstrittenen Sanierungsobjekten,

Schutzbunkern und Gotteshäusern. Die

ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Kurverwaltung

St. Pauli e. V. führen seit 15 Jahren Gäste über den

Kiez. Die Einnahmen der Touren kommen

kulturellen und sozialen Projekten im Stadtteil

zugute. Dauer ca. 1,5 Stunden.

St.-Petri-Begräbniskapelle

Von dem Hamburger Architekten Johann August

Arens 1795 im klassizistischen Stil entworfen. Zeigt

sich als letztes Relikt der Dammtorfriedhöfe. Der

Raum besteht aus einer Rotunde, die mit einer

flachen Kuppel überwölbt und mit einem

quaderförmigen Bauteil durchdrungen ist. Seitlich

befanden sich Räume für Wärter, Totengräber und

Geräte.

Ehemaliges Hannoversches Amtshaus

Bildet mit der Kreuzkirche, dem Dorfkrug und

weiteren historischen Bauten das Milieuschutzgebiet

Kirchdorf. 1724 auf den Grundmauern des

Adeligen Sitzes Stillhorn errichtet, dessen

Ursprünge zurückgehen auf eine um 1370 von den

Groten erbaute Burg. Vom Schloss aus dem 17. Jh.

sind noch der Gewölbekeller und Teile des Burggrabens

erhalten. Nach vielen Nutzungsänderungen

ist im Gebäude heute das Museum Elbinsel

Wilhelmsburg untergebracht.

www.museum-elbinselwilhelmsburg.de/index.php/geschichte/geschichtedes-vereins-fuer-heimatkunde.html

Energiebunker

1943-45 Bunkeranlage zur Flugabwehr. 1947 im

Inneren gesprengt, über 60 Jahre ohne Funktion. Im

Rahmen der IBA Hamburg saniert und zum

regenerativen Kraftwerk mit Großwärmespeicher

ausgebaut. Durch die innovative Nutzung wird ein

wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer

erneuerbaren Energieversorgung der Elbinseln und

Hamburgs gelegt.

Windmühle Johanna

1875 als zweistöckiger Galerieholländer errichtet.

Reeteindeckung und aufwändig gestalteter

steinerner Unterbau. Umfangreiche und weitgehend

funktionsfähige technische Ausstattung, bestehend

aus vier Mahlgängen, Elevator, Mischer, Sackaufzügen

und Getreidequetsche. Das eindrucksvolle

Zeugnis des Mühlenbaus im ausgehenden 19. Jh. ist

außerdem Hamburgs Hochzeitsmühle. 2013 wurde

der Neubau des Backhauses nach historischem

Vorbild fertig gestellt.

www.windmuehle-johanna.de

City Nord

Bürostadt, bekannt für ihre Bürohaus-Solitäre, die

von namhaften Architekturbüros in den 1960/70er

Jahren gestaltet wurden. Von Anfang an war auch

eine zentrale, parkähnliche Grünanlage vorgesehen,

die bis Mitte der 1970er Jahre nach Entwürfen des

Hamburger Gartenarchitekten Günther Schulze

ausgeführt wurde.

www.city-nord.eu

Ehrenfeld für Verfolgte des NS-Regimes

1961 errichtete die Geschwister-Scholl-Stiftung

Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof ein Gräberfeld,

auf dem überlebende Hamburger Widerstandskämpfer

und andere Verfolgte des NS-Regimes ihre

letzte Ruhe finden können. Die Willi-Bredel-

Gesellschaft hat die fast 500 Grabstellen dokumentiert

und stellt die Geschichte der Stätte vor.

www.bredelgesellschaft.de

8.9.: Treff: 13, 14 und

15 Uhr

7. und 8.9.: 13 - 17

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

Spende für soziale Zwecke

erbeten

7. und 8.9.: 14.30 Uhr

Vorträge St.-Petri-Begräbniskapelle,

ihre wechselhafte

Geschichte

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Museumsrallye - nicht nur

für Kinder, selbstgebackener

Kuchen im Café Eléonore

7.9.: 10 - 18 Uhr 7.9.: Führungen 15 und 17

Uhr, 8.9.: Führung 10.30 Uhr

durch Herrn oder Frau

Markert, Geschichtswerkstatt

Wilhelmsburg und Hafen,

Herrn Prof. Bartram, Statiker

7. und 8.9.: Café geöffnet,

Waterkant Kaffee, Kuchen und

mehr

8.9.: 12 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Mahlbetrieb, Mühlencafé

geöffnet, Backbetrieb

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 11 Uhr durch

Sylvia Soggia

Dauer ca. 2 Std., max. 30

Teilnehmer, Anmeldung per E-

Mail erforderlich

7. und 8.9.: 8 - 21 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führung 12.30 Uhr

8.9.: im Anschluss an die

Führung wird der neu

angelegte Stein für den

Plakatmaler und Kommunisten

Carl Ziemssen eingeweiht, der

1942 im KZ Groß Rosen ums

Leben kam. Lieder zur Gitarre

von Uwe Levien.

Sylvia Soggia, GIG City

Nord GmbH

040/6907563

soggia@city-nord.net

16 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Nord

Barmbek-Nord

Tieloh 22-26

Hamburg Nord

Barmbek-Nord

Meisenstraße 25

b

Hamburg Nord

Finkenwerder

Finkenwerder

Landscheideweg

157

mbe

Hamburg Nord

Fuhlsbüttel

Wilhelm-Raabe-

Weg 23

Nähe Flughafen

m

Hamburg Nord

Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Straße

756

Ev.-luth. Auferstehungskirche Barmbek

1916-27 nach Entwürfen von Camillo Günther als

Betonkonstruktion mit Klinkerverkleidung errichtet.

Im Innern umfangen freitragende Emporen den

Raum und die Kanzel ist in den Kirchenraum

gerückt. Das Mosaik an der Altarwand schuf Axel

Bünz, das geschnitzte Abendmahlrelief Richard

Kuöhl.

www.auferstehungskirche-barmbek.de

Haus 1 der Köster-Stiftung

1929-32 von Paul A. R. Frank erbaut. Außen

geradezu monumentale Auffassung des Laubengangmotivs,

veranschaulicht den Mietwohnungsbau

der 1920er Jahre. Ursprünglich aus rotem Backstein

erbaute Mauern der Laubengänge und Balkone

wurden 1964/65 durch neue gekachelte Betonbrüstungen

ersetzt (Spätfolge des Kriegs). Die

Wohnungen mit Sprossenfenstern und durchdachten

Grundrissen wurden seit jeher an Senioren vermietet

und 2004-08 vergrößert, modernisiert und

barrierefrei umgebaut.

www.koester-stiftung.de

Furtwänglerorgel von St. Nikolai Finkenwerder

1880/81 errichtete Basilika im neugotischen Stil,

1967 umgestaltet. Übernommen wurden die Kanzel

mit barocken Plastiken (1756), neugotische

Schnitzfiguren des Hochaltars (seit 1967 an der

Apsisnordwand), Altar- und (1604) Kronleuchter

(1727), zwei Modell-Ewer, und ein Gedenkbuch für

die auf See gebliebenen Fischer versinnbildlichen

die Seemannskirche. Die romantische Furtwängler-

Orgel von 1881 wurde 1952-61 neubarockisiert und

2012 originalgetreu von der Erbauerfirma

restauriert.

www.kirche-suederelbe.de/finkenwerder

Ehemalige NS-Zwangsarbeiter-Baracken

In dem Zwangsarbeiterlager der Firma Kowahl und

Bruns waren 1943-45 150 niederl., ital., franz. und

belg. Zwangsarbeiter untergebracht, die zu Tarnarbeiten

auf dem Flughafen und in der Rüstungsproduktion

bei Röntgen-Müller eingesetzt wurden.

Die Willi-Bredel-Gesellschaft hat die letzten,

weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken

vor dem ursprünglich geplanten

Abriss gerettet und saniert. In der in Segmentbauweise

errichteten ehemaligen Reichsluftschutzbaracke,

Typ RL IV, befinden sich drei

Dauerausstellungen über Zwangsarbeit in Hamburg.

www.bredelgesellschaft.de

Bestattungsforum Friedhof Ohlsdorf, Fritz-

Schumacher-Halle

Krematorium nach Entwürfen von Fritz

Schumacher, 1930-33 in Klinkerbauweise erbaut.

Die Symmetrie der Anlage wird durch die hoch

aufragende Feierhalle betont. Der Bauschmuck

stammt von Richard Kuöhl, die farbliche Gestaltung

der hohen und schmalen Fenster von dem expressionistischen

Glasmaler Ervin Bossányi. Die Fritz-

Schumacher-Halle ist im Zuge der Errichtung des

Hamburger Bestattungsforums Ohlsdorf denkmalgerecht

saniert und 2011 wieder eröffnet worden.

www.friedhof-hamburg.de/

www.krematorium-hamburg.de

8.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: zum

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 11 - 17 Uhr, 8.9.:

12 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: 14 - 17 Uhr

(sonst Apr. - Nov. 1.

So im Monat 14 - 17

Uhr und auf Anfrage

geöffnet)

8.9.: 10 - 15 Uhr

Bestattungsforum

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen 12, 14 und 16

Uhr

8.9.: Kaffee und Kuchen auf

der Orgelempore

7.9.: 11 Uhr Vortrag und

Führung durch Prof. Hartmut

Dommick

7.9.: Führungen 12 und 16

Uhr, 8.9.: Führungen 12 und

15 Uhr

7.9.: Führungen 11 und 14 Uhr

(Turm), 13 und 15 Uhr

(Orgel), 8.9.: Führungen 14

Uhr (Turm), 13 und 16 Uhr

(Orgel), 17 Uhr Konzert

Deichpartie, 7. und 8.9.: 11 -

17 Uhr Kunstausstellung im

Gemeindehaus, Handarbeitsbasar,

12 - 14 Uhr Mittagessen,

15 - 17 Uhr Kaffee und

Kuchen

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Führungen 11, 12, 13 und

14 Uhr

Anmeldung bis 4.9. bei Ulrike

Arnold unter: 040/59388702

oder an Fax 040/59388707

oder forumohlsdorf@friedhofhamburg.de

oder an Hamburger

Friedhöfe, Hamburger

Bestattungsforum Ohlsdorf,

Fuhlsbüttler Str. 756, 22393

Hamburg. Treff: Bestattungsforum:

Linne-Halle (Führung

Krematorium) bzw. Foyer

(Führung Bestattungsforum).

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Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Nord

Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Straße

756

rechts vom

Haupteingang

mb

Hamburg Nord

Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Straße

756

mb

Hamburg Nord

Uhlenhorst

Immenhof 10

fb

Hamburg Nord

Winterhude

Hindenburgstraße 1

Hamburger

Stadtpark

m

Hamburg Nord

Winterhude

Maria-Louisen-

Straße 114

Hamburg Nord

Winterhude

Jarrestraße 20

m

Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer

1946 weihte das Komitee ehemaliger politischer

Gefangener das Gräberfeld mit 27 Urnen ermordeter

Hamburger Widerstandskämpfern ein. Viele der

Urnen wurden auf abenteuerlichen Wegen von

Brandenburg über die Grüne Grenze nach Hamburg

gebracht. Heute ist hier die letzte Ruhestätte von 56

mutigen Menschen, die im Kampf gegen Hitler ihr

Leben ließen. Im Kalten Krieg an einen weniger

repräsentativen Platz umgebettet.

Unbequeme Grabstätten auf dem Friedhof

Ohlsdorf

Dank seiner historischen Grabstätten, seiner 800

Skulpturen und der eindrucksvollen Gartenarchitektur

gilt der Friedhof Ohlsdorf als Gesamtkunstwerk

von internationalem Rang. Doch an

einigen Grabstätten scheiden sich die Geister. So

kann es über die Gestaltung eines Grabmals

Meinungsverschiedenheiten geben. Erhaltungszustand

und Restaurierungsmethoden können Anlass

zu Diskussionen sein oder die beigesetzte

Persönlichkeit ist umstritten.

www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf/

St.-Gertrud-Kirche

1881- 85 vom norddeutschen Kirchbaumeister

Johannes Otzen errichtet, ist diese neugotische

Backsteinkirche am Kuhmühlenteich einer der

bedeutendsten Hamburger Sakralbauten. Das

Mauerwerk des 88 m hohen Turms besteht aus

zahlreichen glasierten Ziegeln in rot, gelb und grün.

Die 2011 begonnenen Sanierungsarbeiten werden

auch 2012 fortgesetzt. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.st-gertrud-hamburg.de

Sierich´sches Forsthaus

1885 im Auftrag von Adolf Sierich für den

Aufseher seines Jagdreviers errichtetes Doppelwohnhaus.

In den letzten Jahren durch den Stadtpark

Verein Hamburg e.V. saniert. Es wird nun als

Vereinssitz genutzt und zu einem Kommunikationsund

Informationszentrum für den Park ausgebaut.

Der 1914 als Hamburgs erster großer Volkspark

eröffnete Stadtpark ist ein Gartendenkmal.

www.stadtparkverein.de

Gelehrtenschule des Johanneums

1529 gründete der Reformator Johannes Bugenhagen

die Gelehrtenschule des Johanneums, die

älteste und traditionsreichste höhere Schule

Hamburgs. Oberbaudirektor Fritz Schumacher

setzte 1912-14 mit der Dreiflügelanlage an der

Maria-Louisen-Str. den alten Typus des Johanneums

auf dem Domplatz in seine Backsteinformensprache

um. Das Forum Johanneum von 2007

wurde vom BDA Hamburg prämiert.

www.johanneum-hamburg.de

Kampnagel

In der 1875 an der Osterbek errichteten Maschinenfabrik

Nagel und Kaemp wurden Schiffs- und

Hafenkräne hergestellt. Das Schauspielhaus nutzte

die stillgelegte Fabrik Anfang der 1980er Jahre als

Ausweichspielstätte. Durch die Rettung vor dem

vollständigen Abriss konnte sie zum wichtigsten

Produktionsort für freie Hamburger Gruppen und

Spielstätte für zeitgenössische internationale Künste

werden.

www.kampnagel.de

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 11 Uhr

8.9.: nach der Führung

Gedenkveranstaltung der

Vereinigung der Verfolgten

des Naziregimes/Bund der

Antifaschisten

7. und 8.9.: 8 - 21 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7.9.: 14 – 18 Uhr, 8.9.:

10 - 17 Uhr

(sonst teilweise

geöffnet)

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führung 10.30 Uhr

8.9.: Treff:

Verwaltungsgebäude Ohlsdorfer

Friedhof

8.9.: Führungen 11.30 und

14.30 Uhr

8.9.: 17 Uhr Benefiz-Konzert

der Sängerakademie Hamburg,

Achtung: kostenpflichtige

Veranstaltung! Eintritt 20,

bzw. 15 Euro pro Person.

7.9.: Führung 15 Uhr, 8.9.:

Führungen 11 und 14 Uhr

7. und 8.9.: Treff: Sierich'sches

Forsthaus, Dauer ca. 2 Std.,

Vorführungen 3D-Film

7.9.: Führungen 10 und 11.30

Uhr

7.9.: Dauer je 1,5 Std.

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 11 Uhr durch

Frieder Bars, ehemaliger

Technischer Leiter

Treff: Kasse

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Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg Nord

Winterhude

Überseering 12

Vattenfall Hauptverwaltungsgebäude Hamburg

Das Verwaltungsgebäude der ehemaligen HEW

(heute Vattenfall) wurde 1965/69 nach den

Entwürfen Arne Jacobsens und Otto Weitlings

errichtet. Der Architekt Jacobsen gilt als Meister

des modernen Funktionalismus, dessen Design sich

heute noch bei alltäglichen Gebrauchsgegenständen

wie Stühlen oder Bestecken wiederfindet.

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 10, 13 und 16

Uhr

8.9.: Anmeldung bis 2.9.

erforderlich, bei Mandy

Knöfel, Tel. 040/790227210,

fuehrungen_vattenfall@weisshamburg.com

Hamburg

Wandsbek

Berne

me

Hamburg

Wandsbek

Dulsberg

Krausestraße 53

Eingang über

Lothringer Straße

Gartenstadt Siedlung Berne

Ursprung der Genossenschaft Gartenstadt Hamburg

e. G. Mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild gilt

die Anlage als besonders beispielhaft für die

deutsche Gartenstadt-Bewegung. Die Siedlung

wurde 1978 unter Milieuschutz gestellt. Ihre ersten

Häuser wurden 1920 vom Architekten Prestinari

erbaut. Von 1921 bis zur Fertigstellung der

Siedlung 1929, wurden die weiteren Häuser durch

den Architekten R. Ostermeyer errichtet. Es

entstanden insgesamt ca. 540 Wohneinheiten auf

einer Fläche von ca. 58 ha.

www.initiative-siedlung-berne.de

Ehemalige Volksschule

Nach dem I. Weltkrieg entstand 1919-32 die

Reformwohnungssiedlung Dulsberg als Arbeiterwohnquartier.

Oberbaudirektor Fritz Schumacher

entwarf auch die 1923 eröffnete Volksschule (heute

Emil-Krause, Gymnasiale Oberstufe der

Stadtteilschule Barmbek). Die Konstruktion aus

Stahlbeton und Ziegelmauerwerk öffnet sich

viertelkreisförmig nach Südwesten. Die Schule

arbeitet im Rahmen des C020L-Bricks Schul-

Netzwerks an der Erhaltung und energetischen

Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden.

7. und 8.9.: zum

Rahmenprogramm

7.9.: 10 - 14 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: 12 und 15 Uhr

Führung mit Fahrrad oder

Pferdekutsche mit

Innenbesichtigung, Treff:

Lienaustr. 19, Kaffee und

Kuchen im Anschluss,

Bastelprogramm

7.9.: Führung 12 Uhr durch die

Gymnasiale Oberstufe

7.9.: 12.45 Uhr Vortrag von

Bernd Tißler: Die Barmbeker

Schumacher-Schulgebäude.

Tieloh-Fraenkel-Krause -

Leben und Lernen im einer

denkmalgeschützten Umgebung

Hamburg

Wandsbek

Jenfeld

Wilsonstraße 45

Nordeingang der

Lettow-Vorbeck-

Kaserne

mb

Gedenkort Deutscher Kolonialismus in Afrika

Die Askari-Reliefs und die Lettow-Vorbeck-

Kaserne erscheinen vielen Bürgern als provozierende

Denkmale der NS-Zeit. Das Projekt Geschichtsgarten

Deutschland - Tansania eines Beirats aus

Fachleuten, Politikern und mit tansanischen

Kontakten fand in der Hamburgischen Bürgerschaft

einstimmige Zustimmung. Es soll ein exemplarischer

Ort des Austauschs geschaffen werden, an

dem die Denkmale im Kontext des Kolonialismus

erklärt werden und der zeigt, dass der Weg vom

Rassenhochmut zu einer Partnerschaft Hamburg -

Daressalam möglich ist.

7.9.: 10 - 12.30 und 15

- 17 Uhr, 8.9.: 10 -

12.30 Uhr

7.9.: Führungen 10 und 15

Uhr, 8.9.: Führung 10 Uhr

Hamburg

Wandsbek

Jenfeld

Wilsonstraße 45

Eingang ehemalige

Lettow-Vorbeck-

Kaserne

m

NS-Kolonialdenkmale in der Lettow-Vorbeck-

Kaserne

In Wandsbek findet sich eine Gruppe von

Denkmalen aus der NS-Zeit, die an Kommandeure

und Soldaten der Kaiserlichen Schutztruppe Dt.-

Ostafrikas erinnern.

8.9.: zum

Rahmenprogramm

8.9.: 11 Uhr Rundgang: Wie

kann Hamburg – als

Partnerstadt Daressalaams in

Tansania – mit dieser

Hinterlassenschaft verantwortungsvoll

umgehen? Nun

sollen die Nachfahren der

Kolonisierten befragt werden.

Der Tansanier M.S. Mboro, die

afrodeutsche Schauspielerin Z.

Horstmann und der Historiker

C. Kopp laden zum performativem

Rundgang Uhuru

heißt Freiheit.

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Hamburg

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Hamburg

Wandsbek

Volksdorf

Langenwiesen 15

me

Künstlerhaus Maetzel

Der ehemalige Wohnort der Künstlerfamilie

Maetzel(-Johannsen), ein Ensemble mit Haus,

Atelier, Garten und Gedenkstätte, ist das einzige

vollständig erhaltene Künstlerhaus Hamburgs. Das

Gebäude aus Backstein wurde 1924-26 von Emil

Maetzel in einer gemäßigten Variante des Neuen

Bauens errichtet. Die Gartenanlage mit dem

kreisrunden Teich ist nach Entwürfen des Ehepaars

Maetzel-Johannsen gestaltet. Das Haus war

seinerzeit Treffpunkt der Hamburgischen Sezession

und galt als Ort der Inspiration für die Moderne.

Zzt. werden Konzepte zur Nutzung als kultureller

Veranstaltungsort diskutiert.

www.kuenstlerhaus-maetzel.de

8.9.: 12 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 13, 15 und 17

Uhr

8.9.: Aquarelle und Graphiken

von Emil Maetzel, Literaturtisch

zur Hamburgischen

Sezession, Kaffee und Kuchen

Hamburg

Wandsbek

Volksdorf

Im Alten Dorfe 46-

48

b

Spiekerhus im Museumsdorf

Das reetgedeckte niederdeutsche Fachhallenhaus,

Spiekerhus, ist das wohl älteste noch erhaltene

landwirtschaftliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude

auf der Geest an seinem ursprünglichen Standort.

2010/11 saniert und zum Rauchhaus mit offenem

Herd und Feuerrähm zurückgebaut. Dendrochronologische

Analysen datieren das Gebäude auf das

Baujahr 1624. Aufgrund älterer Siedlungsspuren

innerhalb von Flett und Deel wurde es im Herbst

2010 zusätzlich als Bodendenkmal geschützt.

www.museumsdorf-volksdorf.de

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst Di - So auch

geöffnet)

8.9.: Führungen 14 - 17 Uhr

nach Bedarf

20 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt sich für den Erhalt und die Pflege von

Kulturdenkmalen ein. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die Stiftung dank der ihr anvertrauten

Spendengelder und mit Mitteln aus der Lotterie Glücksspirale über 4.300 Denkmale mit rund

500 Millionen Euro retten helfen. Die Stiftung tritt dort ein, wo staatliche Mittel nicht oder nicht

ausreichend zur Verfügung stehen. Denn oftmals bedarf es schneller und unbürokratischer

Hilfe, um ein Denkmal, und damit das gebaute Gedächtnis einer Region, zu erhalten.

Neben der Bewahrung von Kulturdenkmalen hat die Stiftung den Auftrag, die Öffentlichkeit

für die Belange des Denkmalschutzes zu sensibilisieren und so möglichst viele Menschen

zur Mithilfe zu gewinnen. Spezielle Aktionen für Kinder und Jugendliche, wie das

Schulprogramm „denkmal aktiv“, der Jugendfotowettbewerb „Fokus Denkmal“ oder die

Jugendbauhütten, motivieren schon früh, sich für den Schutz historischer Gebäude

einzusetzen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung schließen sich in Ortskuratorien

zusammen und engagieren sich vor Ort für den Denkmalschutz.

Auch der Tag des offenen Denkmals am zweiten Septemberwochenende trägt dazu bei, die

Bevölkerung für den Gedanken des Denkmalschutzes zu begeistern. Seit 1993 koordiniert

die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Denkmaltag bundesweit. 2012 erkundeten mehr

als 4,5 Millionen Besucher über 8.000 geöffnete Denkmale – damit ist der Tag des offenen

Denkmals eine der erfolgreichsten Kulturveranstaltungen Deutschlands.

Nutzen Sie den Tag des offenen Denkmals für eine Entdeckungsreise in die Baugeschichte

Ihrer Umgebung! Denn nur was man kennt, das kann man auch schützen.

Das bundesweite Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.tag-des-offenendenkmals.de.

Um weiterhin in diesem Umfang für den Denkmalschutz aktiv sein zu können, benötigt die

Deutsche Stiftung Denkmalschutz Ihre Mithilfe. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, gefährdete

Baudenkmale zu retten.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn

(0228) 9091-0 · (0228) 9091-109

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de

Internet: www.denkmalschutz.de

Schirmherr: Bundespräsident Joachim Gauck

Spendenkonto: 305 555 500 · BLZ 380 400 07 · Commerzbank Bonn


European Heritage Days 2013

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European

Heritage Days, die der Europarat 1991 ins Leben rief.

Unter dem Motto „Europa, ein gemeinsames Erbe“ beteiligen sich 2013 wieder 50 Länder:

Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina,

Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland,

Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein,

Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande,

Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Schweden,

Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn,

Vatikan, Weißrussland, Zypern

Herausgeber: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn

(0228) 9091-0 · (0228) 9091-449

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de

www.denkmalschutz.de

Spendenkonto: 305 555 500 · BLZ 380 400 07 · Commerzbank Bonn

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