2013 |14 - Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn ...

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2013 |14 - Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn ...

HOCHSCHULE

FÜR MUSIK UND THEATER

»FELIX MENDELSSOHN

BARTHOLDY«

LEIPZIG

■ V E R A N S TA LT U N G E N

2013 |14


Sehr geehrte

Damen und Herren,

liebe Gäste,

mit dieser kleinen Auswahl aus

den Veranstaltungen des

Studienjahres 2013/14 möchten

wir Ihnen eine erste Anregung

für Ihren nächsten Besuch in

der Hochschule für Musik und

Theater Felix Mendelssohn

Bartholdy (HMT) Leipzig geben.

Neben diesen „Highlights“ findet Rektor Prof. Robert Ehrlich

eine Vielzahl weiterer öffentlicher

Konzerte, Vortragsabende und Werkstattaufführungen

statt. Tagesaktuelle Informationen finden Sie unter

www.hmt-leipzig.de oder in der Presse; eine Monatsübersicht

wird im aktuellen Monatsflyer veröffentlicht, den Sie im

Foyer der Hochschule finden bzw. auf Anfrage zugeschickt

bekommen können.

Falls Sie sich nach einer besonders schönen Aufführung

für die Mitgliedschaft im Freundeskreis der HMT e.V.

entscheiden sollten, können Sie besonders talentierte und

bedürftige Studierende auf ganz praktische Weise unterstützen.

Foto: Gert Mothes

Herzlich Willkommen!

Ihr Prof. Robert Ehrlich

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V O R W O R T


Kammerkonzert zu den

Mendelssohn-Festtagen

2013

20.9.

Kammermusik:

Mendelssohn der Entdecker

20.9.

Freitag

20 Uhr

Gewandhaus

zu Leipzig

Augustusplatz 8

Mendelssohn-Saal

Felix Mendelssohn

Bartholdy

Gemeinschaftsveranstaltung des

Gewandhauses mit Beteiligung des Bach-

Archivs, der Hochschule für Musik und

Theater Felix Mendelssohn Bartholdy

Leipzig, des Mendelssohn-Hauses, des

Museums für Musikinstrumente der

Universität Leipzig, des Schumann-

Hauses, des Thomanerchores sowie des

Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig

Seit 1997 veranstaltet das Gewandhaus

zu Leipzig mit seinen Partnern die

Mendelssohn-Festtage. Nachdem sie

2012 unter dem Thema „Glaube“

standen, lautet das diesjährige Motto

Mendelssohn und Goethe“. Der

Komponist und Konservatoriumsgründer

wird als Musiker, Dirigent,

Lehrer, Kulturpolitiker und Mann

der Gesellschaft in verschiedenen

Veranstaltungen näher gebracht, die

unter den Titeln „Mendelssohn der

Kapellmeister“, „Mendelssohn der

Entdecker“ oder „Mendelssohns Salon“

subsummiert sind.

Freitag

20 Uhr

Gewandhaus

zu Leipzig

Augustusplatz 8

Mendelssohn-Saal

Die Musiker des

Signum-Quartetts

studierten im

Meisterklassenstudium

an der HMT

Signum Quartett

Kerstin Dill – Violine

Annette Walther – Violine

Xandi van Dijk – Viola

Thomas Schmitz – Violoncello

Prof. Carolin Widmann – Violine

Programm:

Joseph Haydn (1732–1809)

Streichquartett d-Moll Hob. III:76

(Quintenquartett)

Jörg Widmann (* 1973)

1. Streichquartett

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und

Violoncello B-Dur MWV R 33

Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend

lebendigen Interpretationen ein Zeichen [lat.

signum] in der internationalen Quartettszene

gesetzt und sich als eines der interessantesten jungen

Ensembles etabliert. 1994 gegründet spielt das

Ensemble seit 2007 in der heutigen Besetzung.

Foto: Irène Zandel

Aktuell wird es im Rahmen des stART-Programms

von Bayer Kultur und der Reihe New Generation

Artists der BBC Radio 3 gefördert.

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SEPTEMBER 13

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MUSIK UND THEATER

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BARTHOLDY«

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SEPTEMBER 13

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Carolin Widmann

Foto: KassKara

Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett,

dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett

sowie die Zusammenarbeit mit György

Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher

und Jörg Widmann prägen die künstlerische

Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche

Preise gewonnen hat (Deutscher Musikwettbewerb,

Premio Paolo Borciani, ICMC

Hamburg, London International String

Quartet Competition samt Publikumspreis).

Konzertauftritte führen das Signum Quartett

auf internationale Podien von Madrid bis Basel,

Paris, Berlin und Amsterdam, von der Hamburger

Laeiszhalle, der Liederhalle Stuttgart, der Philharmonie

Essen und dem Bonner Beethoven-Haus

bis hin zum Schleswig-Holstein Musikfestival, dem

Rheingau-Musik-Festival und zum Festival Aix-en-

Provence. Auf Einladung des Goethe-Instituts

unternimmt das junge Ensemble immer wieder

ausgedehnte Konzerttourneen, so zum Beispiel

nach Asien, Mittelamerika oder Afrika.

Rundfunkanstalten im In- und Ausland, die Sender

der ARD, Deutschlandfunk, DRS, ORF, BBC und

Arte übertragen regelmäßig Konzerte der vier

Musiker.

Das Signum-Quartett konzertiert an diesem

Abend zusammen mit der in München geborenen

Geigerin Carolin Widmann, die seit 2006 als

Professorin an der HMT unterrichtet. Über ihre

internationale Solistentätigkeit hinaus ist sie seit

2012 ist die künstlerische Leiterin der Sommerlichen

Musiktage Hitzacker. Sie spielt eine Violine

von G. B. Guadagnini aus dem Jahre 1782.

Foto: Intermusica

2.10.

Mittwoch

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Emmanuel Krivine

Konzert des Hochschulsinfonieorchesters

Leitung: Emmanuel Krivine (als Gast)

Daniel Wachsmuth – Violoncello

Programm:

Antonin Dvořák (1841–1904)

Violoncellokonzert h-Moll op. 104

Hector Berlioz (1803–1869)

Symphonie fantastique

Emmanuel Krivine begann seine Karriere als Geiger.

Ausgezeichnet mit dem ersten Preis des Pariser

Conservatoire wurde er im Alter von 16 Jahren

Schüler an der Chapelle Musicale de la Reine

Elisabeth de Belgique, studierte später bei Henryk

Szeryng und Yehudi Menuhin und gewann zahlreiche

Auszeichnungen.

Nach einer Begegnung mit Karl Böhm 1965 widmete

er sich zunehmend dem Dirigieren und war

von 1976 bis 1983 ständiger Gastdirigent des

Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France.

Von 1987 bis 2000 leitete er das Orchestre National

de Lyon und dirigierte elf Jahre lang das Orchestre

Français des Jeunes. Mit Beginn der Saison

2006/07 wurde er Chef des Orchestre Philharmonique

du Luxembourg, mit dem er bereits seit 2001

als Gastdirigent zusammengearbeitet hat. Emmanuel

Krivine hat viele der besten Orchester der Welt

dirigiert. Außerdem spielte er zahlreiche CDs ein.

2004 schloss Krivine sich einer Gruppe von Musikern

aus ganz Europa an, die sich zum Ziel setzte, das

klassisch-romantische Repertoire unter Verwendung

eines zeitgenössischen Instrumentariums

zu erforschen und einzuspielen. Seit ihrem ersten

Auftritt 2004 beim Folles Journées de Nantes-

Festival hat La Chambre Philharmonique die

Einzigartigkeit dieses Ansatzes demonstriert.

Zu den Ergebnissen des Ensembles zählt ein hochgelobter

Beethoven-Zyklus.

Bei diesem Konzert mit dem Sinfonieorchester der

HMT dirigiert er Dvořáks 1894/95 entstandenes

Cellokonzert h-Moll op. 104, das zu den meistgespielten

Solo-Konzerten des 19. Jahrhunderts

zählt. Solist ist Daniel Wachsmuth, der bei Prof.

Karten zu 18 € zzgl. VVK-Gebühr, ermäßigt 14 € zzgl.

VVK-Gebühr an der Gewandhauskasse Tel. 0341 1270 280

Daniel Wachsmuth

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SEPTEMBER 13

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oktoBER 13

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Peter Bruns an der HMT studiert. Außerdem

erklingt die Symphonie fantastique des 26-jährigen

Berlioz. Der französische Musikkritiker Joseph

d’Ortique glaubte 1833 – drei Jahre nach der Uraufführung

– hier immerhin „das Vorspiel einer Revolution

in der Instrumentalmusik“ zu erkennen und

behielt recht. Denn Berlioz vereinte in diesem Werk

auf revolutionäre und die Musikgeschichte weithin

prägende Weise Sinfonie, Drama und Literatur.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 € und HMT-Studierende 2,50 €

Herr Gott, nun schleuß den Himmel auf, BWV 1092

Alle Menschen müssen sterben, BWV 1117

Herzlich tut mich verlangen, BWV 727

BACH UND ICH (N. N.)

) Ich lass dich nicht, BWV 467

(aus dem Musicalischen Gesang-Buch des Zeitzer

Hofkantors Georg Christian Schemelli, Leipzig

1736), Jazz-Arrangement: Ralf Schrabbe

) Ich will den Kreuzstab gerne tragen, BWV 56

(Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis)

Giedrė Šlekytė

6.10.

Sonntag

19.30 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

Hinweis: Am Freitag, 4.10.2013, 19.30 Uhr, ist

das Orchester mit diesem Programm in der

Hochschule für Musik und Tanz Köln und am

Samstag, 5.10.2013, 19.30 Uhr in der Folkwang

Universität der Künste Essen zu Gast (Leitung:

David Niemann, Giedrė Šlekytė, Victor Aviat –

Studierende der HMT).

Konzert

BACH IN DER BOX

(30. Ausgabe)

Dirk Schmidt – Bass

Jonathan Helbig – Konzertgitarre

Simon Albrecht – Truhenorgel

Prof. Ralf Schrabbe – Klavier

Bach-Box-Ensemble

Bach-Box-Band

Konzeption/Gesamtleitung:

Prof. Martin Krumbiegel

organisatorische Mitarbeit: Simon Carstens

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

) Partita d-moll, BWV 1004 (Ausschnitte) in einer

Einrichtung für Konzertgitarre

) Drei Choralbearbeitungen für Orgel aus der

Neumeister-Sammlung:

Johann Sebastian

Bach

weitere Konzerte

BACH IN DER

BOX

im Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

jeweils 19.30 Uhr

15.11.2013

13.12.2013

5.1.2014

2.2.2014

2.3.2014

6.4.2014

18.5.2014

15.6.2014

6.7.2014

Die Reihe BACH IN DER BOX ist eine Projektreihe

an der HMT, die an diesem Abend das 30. Konzert

präsentiert. Sie existiert seit Oktober 2010 und

versteht sich als Plattform für Studierende und

Lehrende aller Fachrichtungen, die Johann

Sebastian Bach (neu) entdecken, seine oder auf ihn

bezogene Werke – darunter auch Uraufführungen –

zum Erklingen bringen und auf ganz unterschiedliche

Art zeigen möchten, was sie mit dem großen

Thomaskantor verbindet. Weitestgehend an jedem

ersten Sonntag im Monat (siehe Termine unten)

kommt am Ende des Konzertabends eine Bachkantate

passend zum jeweiligen Kirchensonntag zur

Aufführung. Durch das Programm führt unterhaltsam

erklärend Prof. Dr. Martin Krumbiegel,

Schöpfer von BACH IN DER BOX, wobei die Reihe

benannt ist nach der Blackbox, dem inoffiziellen

Namen des Großen Probesaals im Dittrichring 21.

Im Zentrum des Jubiläumskonzertes steht Bachs

Kreuzstab-Kantate, gesungen von Dirk Schmidt,

Lehrbeauftragter der Fachrichtung Gesang. Den

Part der ursprünglich für Violine geschriebenen

Partita d-Moll spielt Jonathan Helbig, Student der

Universität Leipzig. Auch gibt es wieder eine neue

Ausgabe des seit April 2013 existenten Formats

BACH UND ICH, bei dem persönliche Erlebnisse

oder Erinnerungen an Bachs Musik vorgetragen

werden. Die drei Orgel-Choräle spielt Simon

Albrecht, Student des Kirchenmusikalischen

Instituts, auf der Truhenorgel. Traditionell ist auch

wieder ein Jazz-Arrangement zu hören.

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

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oktober 13

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7.10.

Montag

11 Uhr

Grassistraße 8

Kammermusiksaal

Feierliche

Immatrikulation der

neuen Studierenden

Jährlich Anfang Oktober begrüßt Hochschulrektor

Prof. Robert Ehrlich die zahlreichen Studienanfänger

bei der Immatrikulationsfeier. Die etwa 280

Neuimmatrikulierten zum Studienjahr 2013/14

werden am 7. Oktober um 11 Uhr im Kammermusiksaal

herzlich willkommen geheißen. Somit studieren

an der HMT zum kommenden Wintersemester

rund 1000 junge Leute.

Foto: H. Duryn

Georg Christoph Biller

Claus-Steffen

Mahnkopf

8.10.

Dienstag

11 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Als prominenter Gastredner wird Thomaskantor

Prof. Georg Christoph Biller erwartet. Um 12 Uhr

hält Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf einen

Vortrag zum Thema Musik und Kapitalismus. Mit

diesem Beitrag setzt er seine seit April 2012

existente Vortragsreihe an der HMT fort, die unter

dem Motto Vom Nutzen und Nachteil der Musik

(angelehnt an Nietzsches 1874 erschienenes Werk

Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben)

steht. Dabei geht es um grundsätzliche Überlegungen

zum Wirken an einer Musikhochschule.

Diese Vorträge finden halbjährlich statt (siehe auch

Seite 42) und mögen zum Nachdenken und

Diskutieren anregen.

Eintritt frei

ZAV-Vorspiel

Programm des Studios Leipzig am

Schauspielhaus Leipzig

Szenen, Monologe, Chansons

Die Künstlervermittlung unter dem Dach der

Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) ist

eine spezielle Serviceeinrichtung der Bundesagentur

für Arbeit. Vermittelt werden generell darstellende

Künstler in den Sparten Schauspiel, Musiktheater,

Orchester, Film und Fernsehen sowie Unterhaltung

und Werbung.

Die ZAV-Vorspiele für die Schauspielstudierenden

der HMT finden jährlich für diejenigen statt, die

gerade das 4. Studienjahr begonnen haben. Zu

diesem Zeitpunkt absolvierten sie bereits zwei

Semester lang die Ausbildung an den so genannten

„Studiotheatern“ der HMT, die sich an den Schauspielhäusern

in Leipzig, Dresden, Halle und Berlin

befinden.

An diesem Vormittag präsentieren sich nun die 10

Studierenden, die bis zum Ende ihres acht Semester

währenden Studiums am Studio des Schauspielhauses

Leipzig lernen. Mit Szenen, Monologen und

Chansons zeigen sie nicht nur vor Vertretern der

ZAV-Agenturen ihr Können, sondern auch vor

Agenten und Intendanten aller deutschsprachiger

Theater, die zu diesem Programm eingeladen wurden.

Und damit stellt sich bei den jungen Eleven

garantiert so manche wichtige Weiche für die spätere

Berufstätigkeit ...

Eintritt frei

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OKTOBER 13

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13.10.

Sonntag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Gastveranstaltung

Jubiläums-Konzert anlässlich des

50. Geburtstags von Stephan König und

seiner 25-jährigen Hochschultätigkeit

Kammerorchester artentfaltung,

Leitung: Stephan König

LeipJAZZig-Orkester,

Leitung: Stephan König

Stephan König – Klavier

Programm:

Stephan König (* 1963)

) Ballade für Klavier und Kammerorchester op. 191

(2010)

) Ballade für Klavier und Jazz-Orchester op.165

(2006)

tent seit 1998), das König Trio, das Kammerorchester

artentfaltung (seit 2007) oder das

Stephan König jazz-quartett. So ist er

Mitinitiator der Veranstaltungsreihe LeipJAZZig,

die 1996 ins Leben gerufen wurde, und Vorstandsmitglied

der Initiative Leipziger Jazzmusiker e.V.

(seit 1997). Zahlreiche Konzertreisen, künstlerische

Gastverträge, nationale und internationale

Wettbewerbspreise, CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen

und ein umfängliches Kompositionsverzeichnis

runden die Tätigkeit von Stephan König

ab, der seit 2008 auch regelmäßig als Pianist bei

MDR Figaro zu hören ist.

Im Geburtstagskonzert an diesem Abend erklingen

Kompositionen des Jubilars, die in den letzten

Jahren entstanden, so u.a. sein Klavierkonzert von

2013, das uraufgeführt wird. Stephan König lässt

sich solistisch am Klavier hören und leitet zudem

zwei seiner Ensembles: das LeipJAZZig-Orkester

und das Kammerorchester artentfaltung.

Karten zu 7,50 €, erm. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

) Lucid Dreams – Konzert für Klavier und Orchester

(2013) – Uraufführung –

17.10.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Konzert mit Bläsermusik

Professoren und Dozenten der

Fachrichtung Bläser präsentieren sich

Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht

vor.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Stephan König

Der Komponist, Pianist und Dirigent Stephan

König ist in den Bereichen Jazz, Klassik und zeitgenössische

Musik zu Hause und schon lange mit der

Hochschule für Musik und Theater Leipzig verbunden:

Er studierte hier in den Jahren 1980 bis 1986

Dirigieren, Klavier und Komposition und absolvierte

im letztgenannten Fach bis 1988 ein zweijähriges

Zusatzstudium. Seitdem lehrt er hier Klavier,

Jazzklavier, Improvisation und Arrangement.

Er wirkt in vielen Ensembles mit. Die meisten gründete

er selbst, so das LeipJAZZig-Orkester (exis-

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2.11.

Konzert des Hochschulsinfonieorchesters

Samstag

20 Uhr

Gewandhaus

Augustusplatz 8

Großer Saal

Leitung: Matthias Foremny (2.11.),

Studierende (3.11.)

Stanislav Khegai – Klavier

Programm:

3.11.

Sonntag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Trompeten-Ouvertüre C-Dur op. 101

Jean Sibelius (1865–1957)

Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

Johannes Brahms (1833–1897)

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83

Foto: Gert Mothes

Felix Mendelssohn

Bartholdy

Jean Sibelius

Johannes Brahms

Es ist eine seit Jahren bestehende Tradition, dass

das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik

und Theater ein Konzert im Gewandhaus gibt –

und das anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer

und Hochschulnamenspatron Felix

Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847

starb. Zu hören ist selbstverständlich dabei immer

ein Werk Mendelssohns.

In diesem Jahr ist es seine Trompeten-Ouvertüre

C-Dur op. 101, die 1826 entstand und 1833 –

wie so viele seiner Werke – noch einmal revidiert

wurde. Die Ouvertüren nehmen in Mendelssohns

Schaffen einen bedeutenden Rang ein, wobei die

Trompeten-Ouvertüre jedoch im Gegensatz zu den

berühmteren Ouvertüren Die Hebriden oder Ruy

Blus nicht literarisch inspiriert ist.

Zudem erklingt in diesem Gewandhauskonzert, das

am folgenden Abend in der HMT wiederholt wird,

die 1898/99 entstandene 1. Sinfonie von Jean

Sibelius, die noch stark der romantischen Tradition

(vor allem der Klangsprache Tschaikowskis)

verpflichtet ist.

Außerdem ist Brahms’ 2. Klavierkonzert von 1878/

1881 zu hören, mit dessen Komposition sich dessen

Schöpfer 20 Jahre Zeit ließ: Sein Erstlingswerk

in dieser Gattung musste bei der Uraufführung im

Leipziger Gewandhaus einen Misserfolg erleiden.

Opus 83 nun begründete Brahms’ Freundschaft mit

dem Dirigenten Hans von Bülow. Die Uraufführung

Foto: Gero Breloer

Stanislav Khegai

Matthias Foremny

in Budapest führte allerdings auch zu keinem

einheitlichen Erfolg. Kritiker sahen das Werk als

„Sinfonie mit obligatem Klavier“ an.

Den Solopart übernimmt an beiden Abenden

HMT-Meisterschülerstudent Stanislav Khegai aus

Kasachstan (Klasse Prof. Gerald Fauth).

Die musikalische Leitung liegt am 2. November

in den Händen von Matthias Foremny, und am

3. November dirigieren HMT-Studierende.

Matthias Foremny war vom 2003 bis 2012 GMD

und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheater

Schwerin und ist seit 2011 ständiger

Gastdirigent an der Oper Leipzig und des Gewandhausorchesters.

Mit Beginn der Saison 2013/14 ist

er Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters.

Karten für das Konzert am 2.11.2013 im Gewandhaus zu

15 € zzgl. VVK-Gebühr, Ermäßigung für Berechtigte an der

Gewandhauskasse, Telefon 0341 1270 280

Karten für das Konzert am 3.11.2013 in der HMT zu 9 €,

ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

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NOVEMBER 12

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7.11.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Konzert

„Vergessene Jubiläen 2013“ der

Fachrichtung Dirigieren/Korrepetition

Ausführende: Studierende der HMT

Leitung und Conférence: Prof. Hartmut

Hudezeck

Valéry Aubertin (* 1970)

) Deuxième Sonate

) Labyrinthe

) Souterrain

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Partita Ach, was soll ich Sünder machen? BWV 770

Improvisation: Lied (Hommage à Alban Berg)

Louis Vierne (1870–1937)

Rosy Wertheim,

gemalt von Jan Veth

Leo Smit

10.11.

Sonntag

17 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Das diesjährige Konzert der Reihe Vergessene

Jubiläen ist zwei holländisch-jüdischen Meistern

gewidmet: Rosy Wertheim (1888–1949) zum

125. Geburtstag und Leo Smit (1900–1943) zum

70. Todestag. Vorgestellt werden Lieder und

Kammermusikwerke der beiden Komponisten: Von

Rosy Wertheim, die sich vor den Deportationen in

der holländischen Kleinstadt Laren versteckte und

dort sogar weiterkomponierte, werden zwei Lieder

nach Gedichten in ihrer Muttersprache, die Violinsonate

und das Streichquartett zu hören sein.

Von Leo Smit, der den Nazis nicht entkam und im

KZ Sobibor ermordet wurde, erklingen drei Duette

nach Baudelaire-Gedichten, die Flötensonate,

das Trio für Klarinette, Viola und Klavier und das

Sextett für Bläserquintett und Klavier.

Eintritt frei

Orgelkonzert

„Labyrinth“

Prof. Mareile Schmidt (Bayreuth)

Programm:

Jeanne Demessieux (1921–1968)

) Aus den Six Études: Pointes

Foto: Fotostudio Andrea

Schönwandt, Köln

Mareile Schmidt

Aus den Pièces de fantaisie:

) Feux follets (Irrlichter)

) Étoile du soir (Abendstern)

Improvisation:

Drei Skizzen über Motive aus griechischen Sagen

) Sisyphos

) Die Sirenen

) Das Labyrinth des Minotauros

Mareile Schmidt studierte in Köln Kirchenmusik

(A-Examen), Orgel, Cembalo und Klavierpädagogik.

Das Konzertexamen Orgel legte sie in der Klasse

von Johannes Geffert ab.

Sie erhielt Stipendien der Studienstiftung des

Deutschen Volkes, des Deutschen Musikrats und

spielte mehrfach für die Bundesauswahl Konzerte

junger Künstler.

Mareile Schmidt konzertierte unter anderem im

Leipziger Gewandhaus, der Essener Philharmonie,

in Minsk und in London. Im Februar 2010 spielte

sie das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian

Bach in 12 Konzerten innerhalb eines Monats.

Nach Lehraufträgen für Orgelimprovisation an

der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der

Hochschule für Musik und darstellende Kunst

Stuttgart wurde sie zum Sommersemester 2010

(im Alter von 27 Jahren) auf eine Professur für

Orgel an die Hochschule für evangelische Kirchenmusik

in Bayreuth berufen.

) Aus den Sept Méditations: Lumière

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Improvisation: Sonata

1. Satz: Im Stil von Domenico Scarlatti

2. Satz: Im Stil von Marin Marais

3. Satz: Im Stil von Giuseppe Tartini

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12.11.

BLACK BOX I

15.11.

Konzert

Dienstag

14 und 18 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

Öffentliches Szenen-Vorspiel des

2. Studienjahres am Schauspielinstitut

Hans Otto

Texte von William Shakespeare

Freitag

13 Uhr

Grassisstraße 8

Großer Saal

Dirigierklasse der Hochschule mit dem

Leipziger Symphonieorchester

Projekt der FR Dirigieren/Korrepetition

Leitung: Studierende der Dirigierklasse

William Shakespeare

Insgesamt fünf Öffentliche Vorspiele bietet das

Schauspielinstitut Hans Otto in diesem

Studienjahr. Unter dem Titel BLACK BOX, dem

inoffiziellen Namen des Großen Probesaales im

Hochschulgebäude Dittrichring 21, präsentieren die

Studierenden des 2. Studienjahres Texte von

William Shakespeare (12.11.2013), der Klassik und

Antike (14.1.2014), zum Thema „Komödie –

Boulevard – Groteske“ (15.4.2014), ein öffentliches

Vorsingen (30.4.2014) sowie Tanz, Bewegung und

Fechten (13.5.2014). Die dem Schauspielinstitut

angeschlossenen Studios an den Theatern Leipzig,

Dresden, Halle und Berlin zeigen unter dem Titel

BOXEN-STOPP (29.3.2014) ihr Können.

Bei diesem Konzert können Studierende der HMT

ihr Können direkt in der Praxis und vor Publikum

zeigen, wenn sie das Leipziger Symphonieorchester

(LSO) öffentlich dirigieren.

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

Foto: H. Duryn

Zwischen dem Orchester und der Hochschule

besteht schon seit vielen Jahren eine enge

Kooperation im Hinblick auf die Ausbildung des

dirigentischen Nachwuchses. Der 1963 gegründete

Klangkörper (ehemals Staatliches Orchester des

Bezirkes Leipzig, später Westsächsische Philharmonie)

prägt mit über 100 Konzerten jährlich das

Musikleben im Kulturraum Leipzig. Seit der Spielzeit

2009/10 ist Frank-Michael Erben Chefdirigent

des LSO. Er studierte an der Hochschule Violine

und unterrichtete im Lehrauftrag. Seit 1987 ist er

Erster Konzertmeister des Gewandhausorchesters

und seit 1993 Primarius des Gewandhausquartetts.

Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht

vor.

Eintritt frei

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FOTO: NOVEMBER 12

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16.11.

Samstag

19.30 Uhr

Grassisstraße 8

Großer Saal

Viola plus

Solo- und Kammermusik für und mit

Viola

Leitung: Prof. Tatjana Masurenko

Mitwirkende:

Tatjana Masurenko – Viola

Jens Elvekjaer – Klavier

Leipziger Viola Ensemble

27.11.

Mittwoch

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Konzert der

Bläserakademie

mit Lehrenden und Studierenden der

Bläserklassen

Projekt der FR Blasinstrumente/Schlagzeug

Leitung: Prof. Thomas Hauschild

Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Wenn HMT-Violaprofessorin Tatjana Masurenko

mit Gästen musiziert, heißt es im Großen Saal wieder

„Viola plus“ – eine feste Größe im jährlichen

Veranstaltungskalender. An diesem Abend bringt

sie gemeinsam mit dem dänischen Pianisten Jens

Elvekjaer, der 1999 das Trio con Brio Copenhagen

gründete, sowie dem Leipziger Viola Ensemble

Werke von Beethoven, Schumann und Ernst

Krenek (1900–1991) zu Gehör.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

29.11.

Freitag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Musik & Gegenwart

Konzert im Rahmen des

Musikalischen Kultursalons

Projekt der FR Komposition/Tonsatz

Musikalische Leitung: Reinhard Schmiedel

Tatjana Masurenko

Programm:

Jens Elvekjaer

22.11.

Freitag

19.30 Uhr

Grassisstraße 8

Großer Saal

Gala-Konzert („Best of“)

Studierende der Fachrichtung Klavier

präsentieren sich

Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht

vor.

Dieter Mack (*1954)

Yonsei für Flöte (Piccolo, Bassflöte), Oboe (Englisch

Horn), Bassklarinette (Klarinette), Altsaxophon

(Sopransaxophon), Horn, Schlagzeug, Klavier,

Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass (2010)

Rebecca Saunders (*1967)

fletch für Streichquartett (2012)

Brian Ferneyhough (*1943)

Mort subite für Piccoloflöte, Klarinette, Vibraphon,

Klavier (1990)

Eintritt frei

Foto: Karin Schander

Claus-Steffen Mahnkopf (*1962)

Hommage à Brian Ferneyhough für Tuba (2012/13)

Hans-Joachim Hespos (* 1938)

SOLI (stimmen+gesten), krasse szene für singende

und stumm agierende weiber voller couleur (2009)

– URAUFFÜHRUNG –

Dieter Mack

Rebecca Saunders

Musik & Gegenwart ist eine seit Jahren fest etablierte

Reihe in den Hochschulveranstaltungen. An


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Brian Ferneyhough

Claus-Steffen

Mahnkopf

Hans-Joachim Hespos

5.12.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

diesem Abend steht das Konzert wieder ganz im

Zeichen des jährlich stattfindenden Symposiums

Musikalischer Kultursalon“, zu dem die HMT am

29. und 30. November einlädt.

Im Konzert am Freitagabend erklingen Werke von

Dieter Mack, Rebecca Saunders, Brian Ferneyhough,

Claus-Steffen Mahnkopf (HMT Leipzig) und eine

Uraufführung von Hans-Joachim Hespos.

Im Musikalischen Kultursalon sind an diesen Tagen

zu Gast: Prof. Katharina Immekus, Künstlerin

(Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig),

Prof. Dr. Jan Assmann, Kulturwissenschaftler

(Konstanz), Prof. Dieter Mack, Komponist (Lübeck),

Dr. Niklas Conrad, Rechtsanwalt (Berlin), Prof. Dr.

Jürgen Stolzenberg, Philosoph (Halle), Anja

Kampmann, Schriftstellerin (Leipzig) und Prof.

Nick Deutsch, Oboist (HMT Leipzig). Die Leitung

liegt in den Händen von Prof. Dr. Claus-Steffen

Mahnkopf (HMT Leipzig).

Nähere Informationen unter:

www.hmt-leipzig.de -> Veranstaltungen

Eintritt zum Symposium und zum Konzert frei

Klavierabend

Prof. Christian A. Pohl (HMT Leipzig)

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Klaviersonate Nr. 10 C-Dur KV 330

weiser und Emil Gilels. Während seiner Jugend

wurde er von Markus Stange unterrichtet und

besuchte Meisterkurse bei Vitaly Margulis, Bruno

Canino und Seymour Bernstein.

Er konzertiert sowohl solistisch als auch kammermusikalisch.

Zu seinen Kammermusikpartnern

zählen u.a. Aitzol Iturriagagoitia, Phillip Roy,

Christoph Henkel, sowie Mitglieder der Berliner

Philharmoniker, der Staatskapelle Dresden und der

Wiener Philharmoniker. Er ist Preisträger des

Osaka International Chamber Music Competition

& Festa. Konzerte und Meisterkurse führen

ihn neben zahlreichen deutschen Städten auch nach

Spanien, Frankreich, Tschechien, Ägypten, China,

Japan und in die Schweiz.

Er lehrte an den Musikhochschulen in Freiburg und

Stuttgart, bevor er 2009 im Alter von 34 Jahren

als Professor für Klavier und Klaviermethodik an

die Hochschule für Musik und Theater Felix

Mendelssohn Bartholdy Leipzig berufen wurde.

Klaviermethodische Publikationen erschienen

bei Schott (Mainz), Breitkopf & Härtel (Wiesbaden)

und HudsonRiverPress (New York).

In den Jahren 2000 und 2005 war er Mitbegründer

der Internationalen Klavierakademie Murrhardt

und der Internationalen Kammermusikakademie

Gengenbach.

Von 2005 bis 2009 leitete er die Stubenhauskonzerte

Staufen. 2011 rief er die jährlich stattfindenden

„Leipziger Klaviermethodikseminare“ ins

Leben und ist seit 2012 Direktor der Internationalen

Mendelssohn-Akademie Leipzig (gemeinsam

mit Prof. Gerald Fauth).

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Johannes Brahms (1833–1897)

Klaviersonate Nr. 3 f-moll op. 5

Das Klavierstudium absolvierte Christian A. Pohl

an der Hochschule für Musik Freiburg bei Felix

Gottlieb, einem Schüler von Alexander Golden-

Christian A. Pohl

Foto: Christian Ruvolo

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5.–9.12.

Studioproduktion:

Ralph Benatzky

„Im weißen Rößl“

Regisseur Matthias Winter studierte Gesang in

Leipzig und ist seit 2001 an der Oper Chemnitz

und als Dozent für Dramatischen Unterricht an der

HMT tätig. An seinem früheren Ausbildungsinstitut

inszenierte er bereits die Studioproduktionen

Mikado und Hilfe, Hilfe, die Globolinks.

Donnerstag bis

Montag

Do/Fr/Mo 19.30 Uhr

Sa/So 15 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

Ralph Benatzky

Projekt der FR Gesang

Regie: Matthias Winter

Im Hotel Zum weißen Rößl ist Hochsaison. Das

Personal ist überfordert, Zahlkellner Leopold

beruhigt die unzufriedenen Gäste. Weniger Erfolg

mit seinem Charme hat er bei Chefin Josepha

Vogelhuber, die seine Annäherungsversuche

zurückweist, da sie in den Berliner Rechtsanwalt

Dr. Otto Siedler verliebt ist. Er ist langjähriger

Stammgast, der für den Nachmittag erwartet und

enstprechend überschwänglich von ihr begrüßt

wird. Seine Ankunft missfällt auch einem anderen

Gast: Fabrikant Wilhelm Giesecke, der nur auf

Drängen seiner Tochter Ottilie hier Urlaub macht,

hat gegen Siedler und dessen Mandanten – seinen

Erzkonkurrenten Sülzheimer – einen Prozess verloren.

Was Töchterchen Ottilie jedoch nicht hindert,

Siedlers Avancen nachzugeben ...

Das 1930 in Berlin uraufgeführte Singspiel ist bis

heute ein unbestrittener Publikumsrenner und

Matthias Winter

8.12.

Sonntag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

13./14.12.

Karten zu 6 €, ermäßigt 5 €, HMT-Studierende 2,50 €

Achtung: begrenzte Platzkapazität!

Tromba Trombonissima

Konzert mit Studierenden der

Trompeten-, Horn- und Posaunenklassen

Projekt der FR Blasinstrumente/Schlagzeug

Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht

vor.

Eintritt frei

Christmas-Special

Romantikhotel

Weißes Rößl am

Wolfgangsee heute

wurde auch zahlreich verfilmt. Viele Melodien

sind ganz unabhängig von dem eigentlichen Stück

Evergreens geworden – so Im weißen Rößl am

Wolfgangsee, Mein Liebeslied muss ein Walzer sein,

Die ganze Welt ist himmelblau oder Was kann der

Sigismund dafür, dass er so schön ist. Es wird berichtet,

dass anlässlich der Uraufführung wildfremde

Zuschauer geneigt gewesen seien, „einander an die

Brust zu sinken und zu weinen vor Wonne“ angesichts

des Happy-Ends.

Freitag/Samstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

The Andrews Sisters

Big-Band-Klassiker zur Weihnachtszeit

von Bing Crosby, Frank Sinatra, Eartha

Kitt bis zu den Andrews Sisters mit

Texten, die das Fest aller Feste aus unterschiedlichen

Blickwinkeln beleuchten

Sänger und Bigband der FR Jazz/Popularmusik

Leitung:

Pascal von Wroblewsky, Frank Leo Schröder

Musikalische Leitung: Rolf von Nordenskjöld

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

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10.1.

Werkstattkonzert

zum Dirigentenforum

MDR Rundfunkchor

Freitag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Ein Projekt von MDR, Deutschem

Musikrat und der Hochschule für Musik

und Theater Leipzig

MDR Rundfunkchor

Dirigenten: Teilnehmer des Dirigentenforums

Leitung: Philipp Ahmann

Mentor stand den vier Studierenden aus Berlin,

München und Dresden der damalige MDR-

Rundfunkchor-Leiter Prof. Howard Arman zur

Seite.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

Philipp Ahmann

Der MDR fördert ganz vehement die Musikerausbildung

im Sendegebiet. So können junge

Dirigenten seit 2010 mit dem MDR Sinfonieorchester

zusammenarbeiten (siehe Seite 39f.) und

seit 2011 auch mit dem MDR Rundfunkchor.

Im Januar 2014 kommen junge Dirigenten zum

dritten Mal nach Leipzig, um beim Dirigentenforum

von MDR, Deutschem Musikrat und der

Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix

Mendelssohn Bartholdy ein Konzertprogramm

mit dem MDR Rundfunkchor einzustudieren. Im

Rahmen einer Dirigentenwerkstatt erarbeiten sie

an fünf Tagen ein Programm, das im abschließenden

Werkstattkonzert an diesem Abend im Großen

Saal der Hochschule zu hören ist. Unterstützt

werden die Nachwuchstalente dabei von Philipp

Ahmann, Chordirektor des NDR Chores in

Hamburg.

Das Programm setzt sich aus Musik unterschiedlicher

Epochen und Stile zusammen. Erarbeitet

werden Werke von Giovanni Gabrieli, Johann

Sebastian Bach, Johannes Brahms, Knut

Nystedt, Francis Poulenc, Claude Debussy,

Arnold Schönberg und Thomas Adès.

Beim Dirigentenforum sammeln die jungen Dirigenten

berufspraktische Erfahrungen. Darüber

hinaus dient das Forum als Plattform für den Austausch

zwischen Studenten, Mentoren und Sängern.

Die Förderung und die Auswahl der jungen

Chordirigenten übernimmt der Deutsche Musikrat.

Das erste Dirigentenforum fand 2011 im MDR-

Studio am Augustusplatz in Leipzig statt. Beim letzten

Konzert im Januar 2013 wurden Werke von

Schütz, Bach, Händel und Haydn einstudiert. Als

12.1.

Sonntag

11 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Felix Mendelssohn

Bartholdy

Kammerkonzert

Studierende der Mendelssohn-

Orchesterakademie der Hochschule

in Kooperation mit dem

Gewandhausorchester Leipzig.

Akademisten der Saison 2012/13

Zur Saison 2004/2005 riefen das Gewandhausorchester

und die Hochschule für Musik und

Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig

ihre gemeinsame Orchesterakademie, die heutige

Mendelssohn-Orchesterakademie, ins Leben.

Damit wurde die von Felix Mendelssohn Bartholdy

begründete, tradierte Verbindung zwischen der

ältesten Musikhochschule Deutschlands und dem

ältesten bürgerlichen Orchester Deutschlands wiederbelebt.

Eine Symbiose zwischen Konzert- und

Lehrinstitution innerhalb Leipzigs, deren Wurzeln

bis zur Gründung des Konservatoriums – der späteren

Musikhochschule und heutigen HMT Leipzig

– zurückreichen: Gewandhauskapellmeister Felix

Mendelssohn Bartholdy war Initiator und erster

Studiendirektor des Konservatoriums; Mitglieder

der Gewandhausdirektion gehörten zugleich dem

Direktorium des Konservatoriums an, und nicht

zuletzt unterrichteten und unterrichten bis heute

führende Musiker des Gewandhausorchesters an

der Hochschule.

Getragen wird diese Kooperation – damals wie heute

– durch das gemeinsame Ziel, den hochbegabten

musikalischen Nachwuchs für Spitzenorchester auszubilden,

verbunden mit dem Wunsch der Weiter-

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14.1.

Dienstag

14 und 18 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

gabe und Pflege des eigenen Klangideals sowie der

traditionellen Spielkultur des Gewandhausorchesters.

Die als viersemestriges Studium angelegte Mendelssohn-Orchesterakademie

bietet den Akademisten

neben der Mitwirkung an Konzerten in Gewandhaus,

Oper, Thomaskirche und auf Tourneen

Einzel- und Kammermusikunterricht durch Gewandhausmusiker

und Lehrkräfte der HMT Leipzig. So

werden zusätzlich zu der umfassenden Ausbildung

als Orchestermusiker wichtige kammermusikalische

Erfahrungen vermittelt, einhergehend mit der

regelmäßigen Gestaltung von Kammermusikkonzerten

im Gewandhaus, in der HMT Leipzig

und im Mendelssohn-Haus.

Viele Absolventen der Mendelssohn-Orchesterakademie

haben sich eine Position im Gewandhausorchester

erarbeitet. Andere ehemalige Mitglieder

konnten sich Tutti- und Solostellen im In- und

Ausland erspielen.

Zu diesem Kammerkonzert lassen sich die Akademisten,

die seit dem Studienjahr 2012/13 an der

HMT ausgebildet werden, musikalisch hören.

Karten zu 7,50, ermäßigt 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

BLACK BOX II

Öffentliches Szenen-Vorspiel des

2. Studienjahres am Schauspielinstitut

Hans Otto

Texte der Klassik und Antike

16.1.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Clara Schumann

Johannes Brahms

Kammerkonzert

„Das Leiden des jungen Brahms“

Weltliche Vokalmusik von

Johannes Brahms (1833–1897)

Mendelssohn Vocalconsort

Dirigent: Gregor Meyer

Vita Kahn, Magdalena Haubs – Klavier

Clara Schumann und Johannes Brahms – eine

Freundschaft voller Sehnsüchte. Oder doch innige

Liebe auf beiden Seiten? Darüber rätselt die

Musikwissenschaft nach wie vor. Zahlreiche Briefe

geben Anlass zu Vermutungen, wie intensiv diese

Beziehung tatsächlich gewesen sein könnte.

Im zweiten Projekt des Mendelssohn Vocalconsorts

erklingen Werke von Brahms, die offenbar

aus dieser Gefühlwelt herrühren und gelesene

Schriftstücke beider Perönlichkeiten kommentieren.

Es erklingen weltliche Vokalwerke, so u.a. die

Neuen Liebeslieder, Frauen- und Männerchöre

sowie Kanons und Quartette des Komponisten.

Es wirken mit Studierende der Klavierklasse von

Prof. Gerald Fauth. Das Mendelssohn Vocalconsort

ist ein Ensemble der Fachrichtung

Gesang, das sich im vergangenen Studienjahr

gründete und im Januar 2013 ein erstes Konzert

im Großen Saal gab.

Gregor Meyer, Alumnus der HMT, leitet seit der

Spielzeit 2007/08 den renommierten Gewandhauschor

und rief 1999 das Vocalconsort

Leipzig ins Leben, das sich inzwischen regional

und deutschlandweit einen Namen machte.

weitere Termine:

15.4., 30.4., 13.5.

Noch vier öffentliche Vorspiele bietet das Schauspielinstitut

Hans Otto in diesem Studienjahr.

Unter dem Titel BLACK BOX, dem inoffiziellen

Namen des Großen Probesaales im Hochschulgebäude

Dittrichring 21, präsentieren die Studierenden

des 2. Studienjahres an diesem Abend Texte

der Klassik und Antike

Gregor Meyer

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

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17.1.

Freitag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Namenspatron des

Studienprogramms

Erasmus von

Rotterdam

Erasmus-Konzert

Januar 2013

Konzert mit ERASMUS-

Studierenden

Projekt der FR Dirigieren/Korrepetition

Leitung: Constanze Smettan

Seit über 25 Jahren unterstützt das ERASMUS-

Programm der EU mit großem Erfolg die akademische

Mobilität und Zusammenarbeit in Europa.

Das Programm ist damit zu einem Motor der

Internationalisierung von mehr als 3000 Hochschulen

in inzwischen 33 Ländern geworden. 320

deutsche Hochschulen beteiligen sich zurzeit am

Programm und haben allein im Hochschuljahr

2011/12 über 33 000 Studierenden und rund 4000

Personen aus Lehre und Verwaltung eine internationale

Erfahrung ermöglicht – mehr als je zuvor.

Gleichzeitig kamen über 32000 Geförderte aus dem

europäischen Ausland nach Deutschland und

erwerben so nicht zuletzt zusätzliche Qualifikationen

für den Arbeitsmarkt.

Im Rahmen des ERASMUS-Programms finden

Studierende auch jedes Jahr den Weg an die HMT.

Im Studienjahr 2013/14 werden es etwa 30 sein,

die aus den Ländern Belgien, Frankreich, Irland,

Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen,

Portugal, Schweden,

Schweiz,

Tschechische

Republik,Türkei,

Vereinigtes

Königreich

Großbritannien

und Nordirland

stammen. Sie studieren

hier beispielsweise

in den

Hauptfächern

Blockflöte, Cembalo,

Harfe, diverse Jazz- und Streichinstrumente,

Komposition oder Orgel. An diesem Abend werden

sich die derzeitigen ERASMUS-Studierenden mit

einem musikalischen Programm dem Konzertpublikum

vorstellen.

Eintritt frei

19.1.

Sonntag

17 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Thierry Mechler

Orgelkonzert

Orgeltranskriptionen und

Improvisationen

Prof. Thierry Mechler (Frankreich/Köln)

Programm:

Thierry Mechler (* 1962)

Drei Improvisationen

Anamorphosen – Harmonische Resonanzen

– Fließende Atonalität

Richard Strauss (1864–1949)

Träumerei op. 9 Nr. 4 (1882)

(Bearbeitung für Orgel Thierry Mechler)

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Englische Suite Nr. 3 g-Moll, BWV 808

Prelude – Allemande – Courante – Sarabande –

Gavotte – Musette – Gigue

Franz Liszt (1811–1886)

Sonate h-Moll

(Bearbeitung für Orgel Thierry Mechler)

Thierry Mechler

Improvisationen über gegebene Themen aus

dem Publikum

Thierry Mechler wurde 1962 im elsässischen

Mulhouse geboren. Als einer der wichtigsten

Repräsentanten der französischen Organistenszene

ist er als besonders vielseitiger Musiker bekannt.

Neben seinen außergewöhnlichen Orgelinterpretationen

widmet er sich seit einigen Jahren auch

intensiv dem konzertanten Klavierspiel. Dabei setzt

er sich besonders mit Werken von Johann Sebastian

Bach, Franz Liszt, Claude Debussy und Olivier

Messiaen, aber auch mit Improvisationen an beiden

Instrumenten auseinander.

Er studierte Klavier und Orgel in Strassburg und

Paris. Bereits als 19-Jähriger erhält er den Ersten

Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Paris.

1985 folgte der Prix d’ Excellence mit Auszeichnung

und ein Jahr darauf der Prix de Virtuosité

mit Auszeichnung. Genannt seien auch der Kompositionspreis

für ein Te Deum für Orgel (1987) und

der Europäische Förderpreis in Dresden (1991).

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Orgel in der

Wallfahrtsbasilika

Notre-Dame de

Thierenbach im Elsass

Von Beginn an war Thierry Mechler neben seiner

Konzerttätigkeit weltweit auch als internationaler

Juror und Pädagoge tätig. Zahlreiche Platten-, CDund

Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine

international geschätzte Interpretations- und

Improvisationskunst als Pianist und Organist. Er

war von 1991 bis 1999 Titularorganist der Primaskathedrale

und künstlerischer Leiter der internationalen

Orgelzyklen im Auditorium Maurice Ravel in

Lyon. Seit 1984 ist er Titularorganist der Wallfahrtsbasilika

Notre-Dame de Thierenbach im Elsass.

Seit 1998 ist Thierry Mechler Professor für künstlerisches

Orgelspiel und Improvisation an der

Hochschule für Musik und Tanz in Köln. 2002

übernahm er die Aufgaben des Organisten und

Orgelkustos der Kölner Philharmonie, wo er seitdem

regelmäßig zu hören ist.

Obwohl Thierry Mechler in der bedeutenden

Tradition der französischen Organisten steht, ist er

doch eine ganz eigene musikalische Persönlichkeit.

Mit seiner enormen Virtuosität und sehr persönlichen

Auffassung von Registrierung, Anschlag und

Rhythmus ist er ein hingebungsvoller Interpret der

Musik von Johann Sebastian Bach.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Béla Bartók

Richard Strauss

Als Béla Bartók sein Divertimento für Streichorchester

schrieb, weilte er im Landhaus seines

Freundes Paul Sacher im Berner Oberland. Das

etwa 20-minütige Werk entstand innerhalb von nur

etwa 16 Tagen, da sich der Komponist – sonst eher

selten – in einer glücklichen Lebensphase befand.

An seinen Sohn berichtete er: „Übrigens habe ich

die Idee einer Art Concerto grosso mit Concertino

abwechselnd.“ Und so findet man in den Ecksätzen

tatsächlich einen stetigen Wechsel zwischen Solostimmen

und Orchester nach Muster des barocken

Concerto grosso, während im spritzigen Finalsatz

Bartók gar ungarische Pseudofolklore ironisiert. Das

im August 1939 entstandene Divertimento zählt zu

den meistgespielten Werken des ungarischen Komponisten

und wurde 1940 in Basel uraufgeführt.

Das 1946 in Zürich erstmals erklungene Oboenkonzert

von Richard Strauss zählt zu den späten

Instrumentalwerken des drei Jahre später verstorbenen

Komponisten. Er bezeichnete dieses und

andere Opera der Zeit als „Handgelenksübungen“.

Das kammermusikalisch besetzte Konzert ohne

Blechbläserbeteiligung entstand auf Anregung des

amerikanischen Oboisten John de Lancie, verfügt

über einen anspruchsvollen Solopart und gehört

heute zur Standardliteratur für dieses Blasinstrument.

Ganz im Gegensatz zu Bartók und Strauss ging es

Robert Schumann, während er seine 2. Sinfonie

schrieb, nicht besonders gut. „Ich skizzierte sie, als

ich psychisch noch sehr leidend war, ja, ich kann

wohl sagen, es war gleichsam der Widerstand des

Geistes, der hier sichtbar influiert hat und durch

den ich meinen Zustand zu bekämpfen suchte.“

Nach einem völligen Zusammenbruch im Jahre

1844 litt Schumann an schweren Depressionen und

Halluzinationen. „Die Symphonie schrieb ich im

Dezember 1845 noch krank; mir ist’s, als müßte

man ihr dies anhören“, so Schumann in einem

Brief. Erst nach einem Kuraufenthalt an der

Nordsee konnte der Komponist sein Opus 1846

vollenden. Uraufgeführt wurde es im Leipziger

Gewandhaus 1846 unter der Leitung Mendelssohns.

24./25.1.

Samstag/Sonntag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Konzert des Hochschulsinfonieorchesters

Leitung: N. N.

N. N. – Oboe

Programm:

Béla Bartók (1881–1945)

Divertimento für Streichorchester (Sz 113)

Richard Strauss (1864–1949)

Oboenkonzert D-Dur

Robert Schumann (1810–1856)

2. Sinfonie C-Dur op. 61

Robert Schumann

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

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29.1.

Mittwoch

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Konzert des

Hochschulchores

Leitung: Prof. Roland Börger

N. N. – Orgel

Programm:

Petr Eben (1929–2007)

Spiritus Mundum adunans

Benjamin Britten (1913–1976)

) A Hymn of St. Columba

) Jubilate Deo O be joyful in the Lord

ORGEL-Solo

Die Eule-Orgel im

Großen Saal

Paulus, Schumann Genoveva, Werke von Heinrich

Schütz, den früheren Leipziger Thomaskantoren,

Gabriel Fauré und anderen.

In diesem Konzert erklingen geistliche Werke und

einige Reminiszenzen an das Weihnachtsfest. Der

Hochschulchor lässt sich sowohl mit Orgelbegleitung

als auch a cappella, in großer und in kleiner

Besetzung hören. Die Leitung liegt in den Händen

von Prof. Roland Börger. Er lehrt seit 1993 Chordirigieren

an der HMT und zeichnet für den Hochschulchor

verantwortlich. Außer den Chorkompositionen

erklingen verschiedene Solowerke an der

großen Eule-Orgel des Konzertsaales.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

Petr Eben

Morten Lauridsen

Kenneth Jennings

Johannes Brahms (1833–1897)

Geistliches Lied op. 30

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Veni Domine op. 39 Nr. 1

Geistliches Lied

ORGEL-Solo

Felix Mendelssohn Bartholdy

) Weihnachten aus Sechs Sprüche op. 79

) Am Neujahrstage aus Sechs Sprüche op. 79

) Ehre sei Gott in der Höhe

ORGEL-Solo

John Weaver (*1937)

Epiphany Alleluias

Morten Lauridsen (*1943)

O magnum mysterium

Kenneth Jennings (*1925)

Festival Alleluia

Der Hochschulchor ist der zentrale große Chor

der HMT, in welchem Studierende vieler Studiengänge

für einige Semester singen und Chorerfahrungen

sammeln dürfen. Die Leitung des

Chores wechselt rotierend zwischen verschiedenen

Dirigenten.

Herausragende Programme der letzten Jahre

waren Ellington Concert of Sacred Music, Händel

Der Messias, Haydn Die Schöpfung, Mendelssohn

30.1.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Akiho Tsujii –

Gewinnerin des

Lortzing-Wettbewerbs

2013

13. Lortzing-Wettbewerb

für junge Sängerinnen und Sänger

(Finalrunde)

Auch 2014 veranstaltet der LIONS-Club Leipzig

seinen Lortzing-Wettbewerb im Großen Saal der

Hochschule. War dieser Wettbewerb in den vergangenen

Jahren ausschließlich Gesangsstudierenden

der HMT Leipzig vorbehalten, so wurde er

2011 erstmals auch für Studierende der Hochschule

für Musik Carl Maria von Weber Dresden sowie

der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

ausgeschrieben.

Die Finalistinnen und Finalisten präsentieren sich

an diesem Abend wieder vor einer prominenten

Jury, der im Vorjahr Prof. Georg Christoph Biller

(Thomaskantor), Sonja Epping (Dramaturgin,

Künstlerische Planung Gewandhaus zu Leipzig),

Peter Korfmacher (Ressortleiter Kultur der Leipziger

Volkszeitung), Franziska Severin (Direktorin

der Oper Leipzig) und Kammersängerin Barbara

Hoene (Staatsoper Dresden) angehörten.

Die Studierenden, die aus der nicht-öffentlichen

Vorrunde am Vortag ausgewählt werden, wetteifern

nun im Finale um die Nachfolge von Vorjahressiegerin

Akiho Tsujii (HMT Leipzig) und um den

mit 2500 Euro dotierten 13. Albert-Lortzing-

Förderpreis. Außerdem wird für die beste studen-

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2.2.

Sonntag

11 und 16 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

tische Klavierbegleitung ein Sonderpreis in Form

eines Notengutscheins in Höhe von 250 Euro vergeben.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

„Tanzen möcht’ ich...“

Abschlusskonzert des Operettenkurses

Salonorchester Cappuccino

Gesamtleitung: Prof. Regina Werner-Dietrich

21.–23.2.

Freitag–Sonntag

Grassistraße 8

Großer Saal

Gastveranstaltung:

12. Leipziger

Symposium zur Kinderund

Jugendstimme

Thema: „Singen und Sprechen“

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

der Sektion Phoniatrie und Audiologie

des Universitätsklinikums Leipzig und

dem Arbeitskreis Musik in der Jugend

Abschlusskonzert

Operettenkurs 2013

„Tanzen möcht’ ich ...“ heißt es beim diesjährigen

Abschlusskonzert des Operettenkurses 2014, das

aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen

Jahren erstmalig eine Zusatzvorstellung bietet. Das

Motto entstammt der weit bekannten und 1915

uraufgeführten Operette Die Csárdásfürstin von

Emmerich Kálmán.

Der Operettenkurs findet 2014 zum zwölften Mal

statt. Neben Studierenden und Lehrkräften der

Fachgebietes Korrepetition wird das bekannte

Salonorchester Cappuccino die Sängerinnen

und Sänger begleiten.

Ziel des Workshops ist es, die Studierenden so

praxisnah wie möglich auf die Gegebenheiten des

Theateralltags vorzubereiten und ihnen das oft

unterschätzte Genre Operette in seinen verschiedenen

musikalischen Stilistiken nahezubringen.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

Symposiumsleiter

Prof. Dr. Michael

Fuchs

Workshopleiter

Prof. Robert Göstl

Die Funktionalitäten Sprechen und Singen sind im

anatomischen Aufbau des Stimmapparates und in

ihrer neuronalen Repräsentation im Gehirn eng

miteinander verknüpft. Bei Kindern unterliegen sie

einer ständigen Entwicklung, beginnend mit der

Sprachentwicklung und den ersten vokalen Äußerungen

in den ersten Lebenswochen. In zunehmenden

Maß werden stimmliche und sprachliche

Kompetenzen erworben, können gezielt trainiert

und künstlerisch eingesetzt werden. Sängerische

Aktivitäten im Kindes- und Jugendalter können die

Entwicklung der Sprache, der Wahrnehmung und

der Kommunikation unterstützen, weil das Singen

diese Komponenten in idealer Weise verbindet.

Das diesjährige Symposium widmet sich den

Zusammenhängen zwischen Singen und Sprechen

aus interdisziplinärer Sicht in Vorträgen und Workshops,

die sich an ein ebenso interdisziplinäres

Publikum aus Gesangspädagogen, Stimmbildnern,

Chorleitern und Ärzten, Logopäden und Sprechwissenschaftlern

richtet. Besondere Gäste sind die

Sängerinnen und Sänger des Deutschen Jugendkammerchores

(Leitung: Prof. Robert Göstl), die

auch in einem Workshop über Sprache und emotionale

Haltungen beim Singen zu erleben sein werden.

Weitere Workshops beschäftigen sich mit der

Auswirkung englischer Texte auf Artikulation und

Vokalisation in der Kinder- und Jugendchorliteratur

(Musicals/Singspiel), mit Singen und Sprechen in

der Improvisation und mit Elementen der Stimmübungsbehandlung

nach Schlaffhorst-Anderson.

Ein interaktiver Vortrag über afrikanische Musik

und Sprache ergänzt die praktischen Angebote.

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8.3.

Gastveranstaltung

„Jugend musiziert“

Deutscher

Jugendkammerchor

Referentin

Silke Fraikin

In den Vorträgen werden u.a. die Evolution von

Stimme und Sprache, kindliche Sprech- und

Singstimmstörungen und ihre Behandlung, die

Beziehungen zwischen Deklamation und Kopfstimmfunktion,

die Stimme im Rap, die Kommunikation

mit Kindern und Eltern über die kindliche

Stimme sowie die Wechselwirkungen zwischen

Sprachentwicklungsstörungen und Auditiven

Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen

thematisiert. Eine weitere Präsentation von Silke

Fraikin stellt am Beispiel dichtender und komponierender

Kinder- und Jugendlicher den Umgang mit

Sprache und Gesang in der Komposition dar.

Am Samstag findet ein geselliger Abend mit Büffet

und einem Konzert in den Räumen der Hochschule

statt. Alle Teilnehmer erhalten die Buchveröffentlichung

aller Vorträge und Workshops im Band 9

der Reihe Kinder- und Jugendstimme (Logos-

Verlag, Berlin).

Ausführliche Informationen und

Online-Anmeldung im Internet:

http://kinderstimme.uniklinikum-leipzig.de/

Anmeldeschluss: 31.1.2014

Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen!

Teilnahme nur gegen Gebühr!

Samstag

12 und 19 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Landeswettbewerb 2014:

Preisträgerkonzerte

Gemeinschaftsveranstaltung der HMT

Leipzig mit „Jugend musiziert“

„Jugend musiziert“ ist ein Nachwuchswettbewerb

für Amateure, der 2014 zum 51. Mal stattfindet.

Teilnehmen können Solisten und Kammermusik-

Ensembles. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich seit

1991 an diesem bundesweiten Wettbewerb, der wie

kein anderer hilft, junge musikalische Talente zu

finden und zu fördern. Kinder und Jugendliche

können hier ihre Begabung und ihr Können einzeln

und im Zusammenspiel zeigen und so in vielfältiger

Weise Beispiel für gemeinsames Musizieren geben.

Jährlich sind in Sachsen etwa 1600 Schüler bei den

fünf Regionalwettbewerben und beim Landeswettbewerb

von „Jugend musiziert“ mit dabei. Die

Preisträger des diesjährigen Landeswettbewerbs

(Regierungsbezirk Leipzig mit der Stadt Leipzig und

den Landkreisen Leipziger Land, Delitzsch-Eilenburg,

Torgau-Oschatz, Muldentalkreis Grimma-

Wurzen) stellen sich an diesem Tag in zwei Konzerten

mit Aussschnitten aus ihren Wettbewerbsprogrammen

vor. Im Rahmen des Konzertes um

19 Uhr wird der Felix Mendelssohn Bartholdy

Nachwuchsförderpreis 2014 vergeben.

Referent Prof. Dr.

Wolfram Seidner

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FEBRUAR 14

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13.–16.3.

Donnerstag bis

Sonntag

jeweils 19 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

„Sonnenallee“

nach Brussig/Haussmann

Wiederaufnahme der erfolgreichen

Sommertheaterinszenierung von 2012

Regie: Olaf Hilliger

Bühne/Kostüme: Andrea Eisensee

Choreografie: Prof. Silvia Zygouris

Akrobatik: Prof. Claus Großer

Musikalische Leitung: Frank Raschke

Seins und Erwachsen-Werdens, über Freiheit,

Selbstbestimmung und deren Grenzen.

Begleitet werden die jungen Schauspieler von

einer Live-Band. Bühne und Kostüme wurden von

Andrea Eisensee entworfen, die als Bühnen- und

Kostümbildnerin u.a. an den Staatstheatern in

Cottbus, Schwerin und Oldenburg sowie an der

Volksbühne Berlin gastierte. 2001 wirkte sie als

Set-Dresser bei dem Film Good bye Lenin mit.

Karten zu 12 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

20.3.

Abschlusskonzert

5. Dirigierwettbewerb

der Musikhochschulen

Mitteldeutschlands

Szene aus

Sonnenallee –

Sommertheater

2012

Die Sonnenallee hatte 411 Hausnummern. Nur 32

davon lagen im Osten. Aber auf diesen paar Metern

war ganz schön was los: Zwischen musikinteressierten

ABVs, schmuggelnden Westverwandten und

verdächtigen Stasi-Nachbarn suchen Micha

Ehrenreich und seine Clique ihren Weg im und ins

Leben – mit allem, was dazu gehört: der ersten

Liebe, Drogen und Musik, Ärger in der Schule und

Konflikten mit Autoritäten ...

Im Juni und Juli 2012 zeigten die Studierenden des

Schauspielinstituts Hans Otto die 30. Ausgabe

ihres beliebten Sommertheaters: Sonnenallee – spätestens

seit dem erfolgreichen Kinofilm von 1999

weitbekannt. Da die Inszenierung im Innenhof des

Grassimuseums an jedem Abend ausverkauft war,

ist Sonnenallee nun in einer Wiederaufnahme im

Großen Saal der HMT zu sehen.

Die Zuschauer erwarten bewegt-bewegende

Theaterabende über die ewigen Fragen des Jung-

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

MDR Sinfonieorchester

Dirigenten: Studierende der Hochschule für

Musik Dresden, Hochschule für Musik Weimar,

Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Der MDR fördert ganz vehement die Musikerausbildung

im Sendegebiet. So können junge

Dirigenten erstmals seit 2011 mit dem MDR

Rundfunkchor zusammenarbeiten (siehe Seite 24).

Und bereits seit 2010 widmet sich auch das MDR

Sinfonieorchester mit besonderen Aktivitäten der

Ausbildung junger Dirigentinnen und Dirigenten in

Mitteldeutschland: Die Studierenden der Musikhochschulen

Leipzig, Weimar und Dresden erhalten

nach Auswahldirigaten die Möglichkeit, innerhalb

eines Projekts mit dem Rundfunkklangkörper ein

halbes Jahr lang zu arbeiten und aufzutreten.

Eine aus Hochschuldozenten und MDR-Musikern

bestehende Jury nominiert als Preisträger drei

Studenten, die im Abschlusskonzert ein Werk dirigieren.

Dieses Konzert, das in einer der drei Städte

erklingt und aufgezeichnet wird, ist nun 2014 in

Leipzig an der HMT zu erleben, nachdem es im

Vorjahr an der Musikhochschule Dresden stattfand.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

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28./29.3.

Freitag/Samstag

jeweils 19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Konzert des Hochschulsinfonieorchesters

Leitung: N. N.

N. N. – Violine

Programm:

Jörg Widmann (* 1973)

Con Brio

Robert Schumann (1810–1856)

Violinkonzert d-Moll op. posth.

Johannes Brahms (1833–1897)/

Arnold Schönberg (1874–1951)

Klavierquartett g-Moll op. 25

Arnold Schönberg

In jenem Jahr entstand auch Schönbergs Bearbeitung

von Brahms’ Klavierquartett f-Moll op. 25.

Von den Nazis vertrieben lebte Schönberg nicht

mehr in Österreich sondern bereits in Los Angeles,

wo sein Werk 1938 auch uraufgeführt wurde. Diese

Orchesterbearbeitung betrachtete der Brahms-

Liebhaber Schönberg selbst als Fortsetzung der vier

Sinfonien des Meisters. Und sozusagen als Brahms’

„Fünfte“ ließe sich das beeindruckende Werk

bedenkenlos verkaufen.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

29.3.

BOXEN-STOPP

Foto: Marco Borggreve

Jörg Widmann

In diesen beiden Konzerten widmet sich das

Sinfonieorchester der HMT unter anderem der

Moderne. Von dem aus München stammenden

Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann,

dessen Schwester Prof. Carolin Widmann an der

Leipziger Hochschule Violine lehrt, erklingt die

bereits in vielen Sälen der Welt erfolgreich gespielte

Konzertouvertüre Con brio. 2008 in München

uraufgeführt wurde sie vom Komponisten 2013

noch einmal revidiert. Dieses Auftragswerk des

Bayerischen Rundfunks nimmt Bezug auf musikalische,

vor allem rhythmische Charakteristika von

Beethovens 7. und 8. Sinfonie, die Widmann in

seine Klangsprache übersetzt. Der Komponist lehrt

seit 2001 Klarinette an der Musikhochschule

Freiburg i.Br.

Das einzige Violinkonzert von Robert Schumann

entstand auf Bitten des jungen und später

berühmten Geigers Joseph Joachim. Als der

Komponist das Werk in relativ kurzer Zeit 1853

geschrieben hatte, teilte er Joachim mit: „Oft waren

Sie, als ich schrieb, meiner Phantasie gegenwärtig.“

Und er erteilte seinem Auftraggeber zugleich die

Erlaubnis, alles zu „streichen“, was „nach Unausführbarkeit

schmeckt“. Das Konzert durfte laut

Verfügung Joachims bis zu Schumanns 100. Todestag

1956 nicht aufgeführt werden. Daher trägt es

keine Opuszahl. Doch nachdem die Nachkommen

des Geigers eine Einwilligung gegeben hatten,

wurde es vorzeitig 1937 und mit entsprechender

NS-Propaganda in Berlin uraufgeführt.

Samstag

15 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

Theater in der BLACK BOX – Die

Schauspielstudios präsentieren sich

Neben den öffentlichen Vorspielen unter dem Titel

BLACK BOX, dem inoffiziellen Namen des Großen

Probesaales im Hochschulgebäude Dittrichring 21,

präsentieren sich an diesem Abend unter dem Titel

BOXEN-STOPP die dem Schauspielinstitut angeschlossenen

Studios. Diese befinden sich an den

Theatern Leipzig, Dresden, Halle und Berlin.

Hier lernen die Studierenden ab dem 5. Semester

direkt in der Praxis – und dies stellt ein einmaliges

Ausbildungssystem in Deutschland dar.

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

Robert Schumann

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2.4.

Mittwoch

Hochschule

Das 1887 eingeweihte

Hochschulgebäude

Grassistraße 8

Dies Academicus

2014 feiert die HMT ihr 171-jähriges

Bestehen. Mit vielfältigen Angeboten zum

Dies Academicus soll an die Gründung

des Hauses am 2. April 1843 durch Felix

Mendelssohn Bartholdy erinnert werden.

Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf (HMT) wird mit

anschließender Gesprächsrunde einen Vortrag zum

Thema „Musik und Tradition“ halten. Dieser

Beitrag zählt zu einer seit April 2012 existenten

Vortragsreihe an der HMT unter dem Motto „Vom

Nutzen und Nachteil der Musik“ (angelehnt an

Nietzsches 1874 erschienenes Werk Vom Nutzen

und Nachteil der Historie für das Leben). Dabei geht

es um grundsätzliche Überlegungen zum Wirken

an einer Musikhochschule. Diese Vorträge finden

halbjährlich statt (siehe auch Seite 8), stehen unter

einem speziellen Thema und mögen zum Nachdenken

und Diskutieren anregen.

Das detaillierte Programm des Dies Academicus

lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Eintritt frei

Johann Adolph Hasse

Musikalische Leitung und Gesamtleitung:

Prof. Susanne Scholz

Musikwissenschaftliche Einführung vor der

Aufführung: Manuel Bärwald

Semiramide gilt als einer der meistvertontesten

Stoffe in der Musikgeschichte. Komponisten wie

Vivaldi, Salieri, Cimarosa, Meyerbeer oder Rossini

haben sich damit auseinandergesetzt und Opern –

Gluck schrieb gar ein Ballett – dazu verfasst.

Semiramis, Königin von Babylon, hat mit Hilfe von

Assur ihren Gatten Nino ermordert und regiert nun

an seiner Stelle. Nach unzähligen Verwicklungen

tötet sie schließlich ihren Sohn Arsace, der aus dem

Krieg zurückgekehrt ist und vom Oberpriester den

Auftrag erhielt, seinen Vater – König Nino – zu

rächen ...

Semiramide des 1699 nahe Hamburg geborenen

Johann Adolph Hasse entstand 1744 als dreiaktiges

Dramma per Musica und wurde in Venedig uraufgeführt.

Die 2. Fassung erklang 1747 erstmals in

Dresden. Hier wirkte Hasse 30 Jahre lang als Hofkapellmeister.

Die Oper ist die 33. seiner insgesamt

62 Opern und entstand nach einem Libretto von

Metastasio. Der Komponist war mit der berühmten

italienischen Opernsängerin Faustina Bordoni verheiratet.

1771 übersiedelte er mit ihr nach Venedig,

wo er 1783 starb. Hasses Zeitgenossen bewunderten

an seiner Musik deren vornehme Schlichtheit.

3.4.

Opernprojekt

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

Donnerstag

19 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Semiramide – Opera seria in 3 Akten

von Adolph Hasse, in der Fassung von

Graz und Leipzig 1744

Kooperationsprojekt der FR Alte Musik

mit der Kunstuniversität Graz (KUG)

Solisten der FR Alte Musik und Gesang der

HMT und des Instituts Gesang der KUG

Barockorchester der FR Alte Musik

mit Gästen der KUG

Barockgestik: Sigrid T’Hooft

Ausstattung: Niels Badenhop

Opernprojekt der FR

Alte Musik 2013:

Ariadne auf Naxos

von Georg Anton

Benda

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4.–6.4.

Freitag –Sonntag

Grassistraße 8

Großer Saal

Sigfrid Karg-Elert

III. Karg-Elert-Festtage

Leipzig 2014

Jahrestagung der Karg-Elert

Gesellschaft e.V. zum 30-jährigen

Bestehen 1984 bis 2014

Leitung: Prof. Stefan Engels

Sigfrid Karg-Elert unterrichtete von 1919 bis zu

seinem Tod 1933 am Leipziger Landeskonservatorium.

Seine Position dort und in der Messestadt

im allgemeinen war die eines Außenseiters. Die

sukzessive Nationalisierung des deutschen Musikbetriebes

führte in den zwanziger Jahren zur

schrittweisen Negierung des Komponisten Karg-

Elert. Sein „kosmopolitischer“ und „artifizieller“

Kompositionsstil unterschied ihn von Zeitgenossen,

die Musik nur noch als „deutsche“ Musik wahrnahmen.

Allenthalben stieß Karg-Elert auf

Ablehnung, die er auf Intrigen, Klüngelwirtschaft

und Verkennung seiner Fähigkeiten zurückführte.

Die III. Karg-Elert Festtage werden das umfangreiche

kammermusikalische Schaffen sowie auch

diverse Orgelwerke des Leipziger Komponisten in

den Blickpunkt rücken.

Samstag, 5.4.

9.30–13 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Samstag, 5.4.

15 Uhr

Thomaskirche

Samstag, 5.4.

17–18.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Samstag, 5.4.

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Workshop-Tag

Orgel, Klavier, Harmonium, Flöte, Klarinette

mit Irmela Boßler, Ernst Breidenbach, Jan

Hennig, Bernhard Kastner, Johannes Matthias

Michel, Mark Richli, Michael Zieschang

Motette

Johannes Matthias Michel – Orgel

Werke von Sigfrid Karg-Elert u.a.

Kurzvorträge

mit Musikbeispielen über und von

Sigfrid Karg-Elert

Marko Heese, Dirk Mühlenhaus,

Waclaw Golonka

Orgelkonzert

Orgelklasse Prof. Stefan Engels

Werke von Sigfrid Karg-Elert u.a.

Freitag, 4.4.

18 Uhr

Thomaskirche

Motette

Johannes Matthias Michel – Orgel

Werke von Sigfrid Karg-Elert u.a.

Sonntag, 6.4.

9.30 Uhr

Ort N.N.

Jahreshauptversammlung

zum 30-jährigen Bestehen der

Karg-Elert Gesellschaft e.V.

Freitag, 4.4.

20 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Kammermusik von Sigfrid Karg-Elert

Lehrende und Studierende der HMT sowie Musiker

der Karg-Elert Gesellschaft spielen Kammermusik

von Sigfrid Karg-Elert

Sonntag, 6.4.

11.30 Uhr

Michaeliskirche

Orgelmatinee

Waclaw Golonka, Musik Akademie Krakau

(im Rahmen von Erasmus)

Werke von Sigfrid Karg-Elert u.a.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

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15.4.

BLACK BOX III

13.5.

BLACK BOX V

Dienstag

14 und 18 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

weitere Termine:

30.4. und 13.5.

Öffentliches Vorspiel des 2. Studienjahres

am Schauspielinstitut Hans Otto

Texte zum Thema

„Komödie – Boulevard – Groteske“

Dienstag

18 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

Öffentliches Vorspiel des 2. Studienjahres

am Schauspielinstitut Hans Otto

Dies ist das letzte von fünf Vorspielen, in dem die

Studierenden einen Einblick in die Ausbildung in

den Fächern Tanz, Bewegung und Bühnenfechten

geben. Mit diesem Programm legen die jungen

Eleven ihre Modul-Prüfung ab. Das Schauspielstudium

umfasst einen Intensivstudiengang von

acht Semestern (Masterstudium).

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

Noch drei öffentliche Vorspiele bietet das Schauspielinstitut

Hans Otto in diesem Studienjahr. Unter

dem Titel BLACK BOX, dem inoffiziellen Namen

des Großen Probesaals im Dittrichring 21, präsentieren

die Studierenden Texte zum Thema „Komödie

– Boulevard – Groteske“.

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

17.–22.5.

Samstag bis

Donnerstag

jeweils 19 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Opernproduktion

Albert Lortzing – Der Wildschütz

Projekt der FR Gesang/Musiktheater

Inszenierung: Prof. Matthias Oldag

Musikalische Leitung:

Matthias Foremny / Studierende

30.4.

Mittwoch

18 Uhr

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

weiterer Termin:

13.5.

BLACK BOX IV

Öffentliches Vorspiel des 2. Studienjahres

am Schauspielinstitut Hans Otto

Öffentliches Vorsingen

Bei diesem „Öffentlichen Vorsingen“ beweisen die

angehenden Schauspieler, dass sie auch singen können

(müssen). Sie stellen die Programme vor, die sie

im Fach Liedgestaltung bei Frank Raschke und Prof.

Dirk Vondran erarbeiteten. Diesen Unterricht erhalten

sie neben der Ausbildung in den Fächern Schauspiel,

Sprechen, Bewegung, Fechten, Künstlerisches

Wort, Akrobatik, Pantomime, Körper-Stimm-Training,

Rhythmik und anderen Disziplinen.

Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität

Albert Lortzing

August von Kotzebue

Die komische Oper Der Wildschütz von Albert

Lortzing erlebte am Silvestertag 1842 im Leipziger

Stadttheater ihre Uraufführung. Lortzing schrieb

das Libretto des dreiaktigen Opus selbst nach dem

Lustspiel Der Rehbock oder Die schuldlos Schuldlose

von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue, das

seit 1815 auf den Bühnen erfolgreich war. Wie in

allen Werke Lortzings geht es im Wildschütz um Verkleidung,

Verwechslung, Verstellung und Rollenspiel.

Vor dem Dorfgasthof feiert der Schulmeister

Baculus seine Verlobung mit Gretchen. In diese

Feier platzen Jäger des Grafen und überbringen

dem Schulmeister einen Brief, indem ihm mitgeteilt

wird, dass er von seinem Posten entlassen sei. Denn

er habe im Wald des Grafen einen Rehbock für

dieses Fest, ohne die Einwilligung des Grafen erlegt

und schon nimmt die Handlung ihren Lauf ...

Seit dem Wintersemester 2011/12 ist Prof. Matthias

Oldag, zuvor fünf Jahre lang Generalintendant

am Landestheater Altenburg/Gera, wieder an die

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Hochschule zurückgekehrt. Im vergangenen Studienjahr

inszenierte er Mozarts Zauberflöte und 2012

die Operette Die Fledermaus von Johann Strauß

poppig-modern mit jeweils sehr großem Erfolg.

ACHTUNG: Die Premiere am 17. Mai 2014, 19 Uhr ist

eine Benefizveranstaltung der Leipziger Stadtbau AG.

Alle Erlöse kommen der Stiftung der HMT zugute.

Karten zu 25 € (ermäßigt 20 €) und 15 € (ermäßigt 10 €)

für alle anderen Vorstellungen:

Karten zu 12 €, ermäßigt 9 €, HMT-Studierende 2,50 €

24./25.5.

Samstag/Sonntag

jeweils 19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

4. HMT-Jazzfest

mit internationalen Gastsolisten

und HMT-Studierenden

Projekt der FR Jazz/Popularmusik

Seit 2008 veranstalten die Jazz- und Popularmusiker

der HMT ein größeres Jazz-Festival an drei

Abenden. Dazu laden sie hochkarätige nationale

und internationale Musiker ein, die mit den

Studierenden ein Programm erarbeiten. Für die

23.–25.5.

Freitag–Sonntag

Dittrichring 21

Großer Probesaal

(-1.33)

Konferenz „Alle Menschen

werden Spieler“

Veranstaltung der FR Dramaturgie

mit Christoph Menke, Hans Thies Lehmann u.a.

Leitung: Prof. Dr. Carl Hegemann,

Hannes Oppermann

Foto: Pohland

foto: Steffen Pohle

Die Prof-Band

Prof. Carl

Hegemann

Haben die Zocker an den Börsen etwas mit Schillers

Überzeugung zu tun, dass der Mensch nur da ganz

Mensch ist, wo er spielt? Ist die Kunst der Darstellung

und Verstellung mehr als ein ästhetisches

Ausdrucksmittel? Ist sie vielleicht die Zentralreferenz

einer Gesellschaft, in der nichts ist, was es

scheint und das Leben in zunehmendem Maß als

Spiel betrachtet wird, als Spiel allerdings mit sehr

realen Folgen? Und was bedeutet das für das Theater?

Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigen

sich auf dieser Konferenz Theatertheoretiker und

-praktiker, Kulturtheoretiker und Philosophen.

Eine Kooperation mit dem Schauspielhaus Leipzig

wird angestrebt.

Eintritt frei

foto: Steffen Pohle

John Hollenbeck

Theo Bleckmann

Greg Cohen

Prof. Richie Beirach

jungen Leute ist das eine einmalige Gelegenheit,

mit Größen der Jazzszene zusammenzukommen.

Die Fachrichtung darf sich hierbei von ihrer besten

Seite zeigen und das Publikum erfreut sich an

schöner und spannender Musik. So waren in den

vergangenen Jahren bereits Michael Wollny, Nik

Bärtsch, Peter O’Mara, Wolfgang Muthspiel, Frank

Köllges und viele andere großartige Künstler zu

Gast. Der organisatorische Aufwand ist jedes Mal

immens. Daher ist so ein Festival nur alle zwei

Jahre zu stemmen und im Jahr „dazwischen“ gibt

es ein kleines „Jazzfest mini“ an einem Abend.

Beim großen Jazzfest 2014 spielen drei Ensembles

pro Abend, u.a. die hauseigene Bigband und die

Prof-Band. Zudem wird der 65. Geburtstag von

Jazzklavier-Professor Richie Beirach gebührend

gefeiert. Als internationale Gäste werden Theo

Bleckmann (New York), Greg Cohen (Berlin) und

John Hollenbeck (Berlin) erwartet.

Karten zu 9 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

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28.5.

Mittwoch

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Der Erlkönig,

Lithografie von Ernst

Barlach, 1923/24

Multimedialer

Balladenabend

Mitwirkende: Studierende der Gesangsklasse

von Prof. Roland Schubert, des Studienganges

Dirigieren/Korrepetition und der FR

Dramaturgie der HMT Leipzig in Kooperation

mit Studierenden der Medieninformatik an der

Hochschule Harz Wernigerode

Rauscht der Sturm heulend durch die Wipfel,

flimmert der Mond durch die klirrenden Fenster,

ist vermutlich die Zeit der Gespenster – und wir

befinden uns mitten in einer schaurigen Ballade.

Sprache, Gesang und Klavierpart erzählen gemeinsam

eine Geschichte, in der nicht selten das Unheimliche

die Oberhand über den Alltag gewinnt.

In dem gemeinsamen Balladenabend der HMT

Leipzig und Hochschule Harz/Werningerode bleibt

es nicht bei den Dimensionen Text und Musik:

Studierende der Medieninformatik aus Wernigerode

werden Projektionen schaffen, die den

Balladen eine visuelle Ebene hinzufügen. Balladen

des 19. Jahrhunderts treffen auf Videokunst des

21. Jahrhunderts, Musik trifft auf Informatik, der

Erlkönig auf den Seemann Kuttel Daddeldu.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Gerald Fauth

Gerald Fauth, geboren in Dresden, studierte (nach

dem Besuch der Spezialschule für Musik als Schüler

von Wolfgang Plehn) ab 1977 sechs Jahre lang

Klavier an der Hochschule für Musik Carl Maria

von Weber Dresden in der Meisterklasse von Prof.

Amadeus Webersinke. Er gewann bereits als junger

Pianist zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Nach dem Diplom folgte ein Zusatzstudium bei

Michail Pletnjov und Prof. Lew N. Wlassenko am

Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. Von

1987 bis 1990 war er zudem Meisterschüler an der

Akademie der Künste Berlin.

Gerald Fauth gewann erste Preise in Barcelona

(Kammermusikwettbewerb Maria Canals 1987

mit dem Cellisten Michael Sanderling) und Leipzig

(8. Internationaler Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb

1988).

1992 wurde er zum Professor für Klavier und

Kammermusik an die Hochschule für Musik Hanns

Eisler Berlin berufen. Seit 2001 lehrt er an der

Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn

Bartholdy in Leipzig.

Als Solist war er Gast bedeutender Orchester (u.a.

Staatskapelle Berlin, Gewandhausorchester Leipzig,

Dresdner Philharmoniker, Berliner Sinfonie-

Orchester). Als Mitglied des Klaviertrios Trio ex

aequo gab er Konzerte bei zahlreichen Festivals im

In- und Ausland, als Kammermusiker gastierte er in

vielen europäischen Ländern, Amerika und Asien.

Gerald Fauth ist seit vielen Jahren als Juror bei

nationalen und internationalen Wettbewerben tätig

und hat sich darüber hinaus als Dozent bei Meisterkursen

einen Namen gemacht. Von 2005 bis 2009

war er künstlerischer Leiter des Euroarts-Festivals

in Leipzig und ist – gemeinsam mit seinem

Kollegen Prof. Christian Pohl – Direktor der 2012

neu gegründeten Internationalen Mendelssohn-

Akademie Leipzig (IMAL, siehe S. 63 f.).

31.5.

Samstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Klavierabend

Prof. Gerald Fauth (HMT Leipzig)

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

) Fantasie c-Moll KV 475

) Sonate c-Moll KV 457

Franz Schubert (1797–1828)

Sonate D-Dur op. 53 (Gasteiner Sonate), D 850

Franz Liszt (1811–1886)

Mephisto-Walzer Nr. 1

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

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3.6.

Dienstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Reiner Bredemeyer

Musik & Gegenwart

Thema: Bearbeitungen

Projekt der FR Komposition/Tonsatz

Leitung: Reinhard Schmiedel

Programm:

Luciano Berio (1925–2003)

Folksongs für Mezzosopran, Flöte (Piccolo),

Klarinette, Viola, Violoncello, Harfe, zwei

Schlagzeuge (1964)

Reiner Bredemeyer (1929–1995)

) Elfer Nr. 3 (Paul Dessau zum 100. Geburtstag)

für Piccolo, Oboe, 2 Fagotte, Posaune, Tuba,

Schlagzeug, 3 Violen, Kontrabass (1994)

– URAUFFÜHRUNG –

) Serenade für Oboe, Viola, Posaune, 5 Becken

(1966)

Brice Pauset (* 1965)

In nomine broken consort book für Flöte, Oboe

(Englisch Horn), Klarinette, Schlagzeug, Klavier,

Violine, Viola, Violoncello (2003)

Gérard Pesson (*1958)

In nomine für Flöte, Oboe, Klarinette, Schlagzeug,

Klavier, Violine, Viola, Violoncello (2001)

Brian Ferneyhough (*1943)

In Nomine a 3 für Piccolo, Oboe, Klarinette (2001)

Georg Friedrich Haas (*1953)

tria ex uno (Sextett nach Josquin Desprez)

für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine,

Violoncello (2001)

Musik & Gegenwart ist eine seit Jahren fest etablierte

Reihe in den Hochschulveranstaltungen.

Dieser Abend steht unter dem Thema „Bearbeitungen“.

Jacques Zafra (Klasse

Prof. Dr. Claus-

Steffen Mahnkopf,

2. v. l.) probt mit

Jill Jeschek, Paul

Gertitschke, Keven

Weimann und Matti

Oehl (v. l. n. r.) sein

Quartett Das gebrochene

Gesicht des

Kindes, Musik &

Gegenwart am

12. Mai 2013

5.6.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Gérard Pesson, Georg Friedrich Haas und Brian

Ferneyhough vergessene Werke aus der Alten Musik

neu oder sie setzen, wie es Reiner Bredemeyer tat,

seinem verehrten Lehrer Paul Dessau ein Denkmal,

indem er in dessen Sprache komponiert. Jenes

Werk wird an diesem Abend uraufgeführt.

Allen gemeinsam ist, dass sie mittels ihrer Komposition

die ältere Musik interpretieren – auf welche

unterschiedliche Weise beleuchtet dieses Konzert.

Eintritt frei

Konzert der

Bläserakademie

mit Lehrenden und Studierenden der

Bläserklassen

Projekt FR Blasinstrumente / Schlagzeug

Leitung: Prof. Thomas Hauschild

Georg Friedrich Haas

Die Auseinandersetzung mit dem Erbe der

Vergangenheit fordert die zeitgenössischen

Komponisten besonders heraus. Mit dem Mittel

der Bearbeitung bewahren sie diese Musik im

Gedächtnis. Zum Beispiel verwenden sie internationale

Volksmusik wie Berio in seinen berühmten

„Folksongs“ oder sie beleben wie Brice Pauset,

Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

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12.6.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Max-Reger-Forum

Leipzig 2014

Konzert „Max Reger und Richard

Strauss“ – Kammermusik, Lieder,

Klavierwerke zu zwei und vier Händen

Projekt der FR Dirigieren/Korrepetition

19.6.

Donnerstag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Viola plus

Musik für Viola und Kammerorchester

Leitung: Prof. Tatjana Masurenko

Mitwirkende: Tatjana Masurenko (Viola),

ihre Studenten und das Kammerorchester

Bratschisten-Freunde

Leitung: Prof. Gudrun Franke

Studierende der Fachrichtungen Dirigieren/Korrepetition,

Gesang, Streich- und Blasinstrumente

Max Reger, 1873 geboren in Brand in der Nähe

des oberpfälzischen Weiden, wurde als 34-Jähriger

1907 an das Leipziger Konservatorium berufen.

Als Professor für Komposition unterrichtete er

hier neun Jahre bis zu seinem Tod 1916 im Raum

Nummer 1 (heute Raum 109, wo sich das Prorektorat

für künstlerische Praxis und die Pressestelle

befinden). Etwa 200 junge Leute aus aller Welt

zählten zu seinen Schülern.

Carl Stamitz

Wenn HMT-Violaprofessorin Tatjana Masurenko

mit Gästen musiziert, heißt es im Großen Saal

wieder Viola plus – eine feste Größe im jährlichen

Veranstaltungskalender. An diesem Abend bringt

sie gemeinsam mit ihren Studierenden sowie dem

Kammerorchester Bratschisten-Freunde Werke

von Franz Anton Hoffmeister (1754–1812), Carl

Stamitz (1745–1801) und Benjamin Britten (1913

–1976) zu Gehör.

Karten zu 7,50 €, ermäß. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €

Max-Reger-Büste

von W. Andreas

im HMT-Gebäude

Grassistraße 8

13.6.

Freitag

20 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Kammermusiksaal

Probesaal

Im Rahmen des diesjährigen Forums erklingen im

abendlichen Konzert Kammermusik, Lieder, und

Klavierwerke zu zwei und vier Händen von Max

Reger und Richard Strauss (1864–1949).

Eintritt frei

Hochschulball

Mit dem jährlichen Hochschulball wird

(neben dem Dies Academicus) an die

Gründung des Hauses am 2. April 1843

durch Felix Mendelssohn Bartholdy

erinnert.

In unseren Räumen heißen wir an diesem Abend

jeden herzlich willkommen. Viele Ensembles der

Hochschule sind musikalisch zu erleben. Dazu darf

in allen Sälen getanzt werden – und auch für das

leibliche Wohl der Besucher ist wie immer gesorgt.

Eintritt frei

20.6.

Freitag

9.30 Uhr

Michaeliskirche

Nordplatz 14

Gottfried August

Homilius

Mette im Rahmen des

Bachfestes Leipzig 2014

Leitung: Lehrende und Studierende des

Kirchenmusikalischen Instituts

Hochschulchor und Orgel

Werke von Gottfried August Homilius,

Carl Philipp Emanuel Bach u.a.

Der Hochschulchor ist der zentrale große Chor der

HMT, in welchem Studierende vieler Studiengänge

für einige Semester singen und Chorerfahrungen

sammeln dürfen. Die Leitung des Chores wechselt

rotierend zwischen verschiedenen Dirigenten.

Herausragende Programme der letzten Jahre

waren Ellington Concert of Sacred Music, Händel

Der Messias, Haydn Die Schöpfung, Mendelssohn

Paulus, Schumann Genoveva, Werke von Heinrich

Schütz, den früheren Leipziger Thomaskantoren,

Gabriel Fauré und anderen.


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Prof. Roland Börger

In diesem Konzert im Rahmen des Bachfestes,

das vom 13. bis zum 22. Juli stattfindet, erklingen

geistliche Werke von Gottfried August Homilius,

Carl Philipp Emanuel Bach u.a. Die Leitung liegt in

den Händen von Prof. Roland Börger. Er lehrt seit

1993 Chordirigieren an der HMT und zeichnet für

den Hochschulchor verantwortlich.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 15. Oktober 2013

(nicht über die HMT).

Weitere Informationen unter www.bachfestleipzig.de.

Bigband-Geschichte des letzten Jahrhunderts und

einen Einblick in die aktuelle junge europäische

Bigband-Szene. Neben intensiven Repertoirestudien

sind regelmäßige Satzproben und „Sightreading“

fester Bestandteil der Bigband-Arbeit.

Außerdem bietet die Studiobigband den Studierenden

die Möglichkeit, eigene Arrangements oder

Kompositionen zu proben und zu erarbeiten. Es

finden regelmäßig öffentliche Konzerte und Workshops

mit renommierten Gastdozenten statt. So

konnten zuletzt Julia Hülsmann, Ed Partyka, Jiggs

Whigham, Joe Gallardo und Alexander von Schlippenbach

von der Studiobigband begrüßt werden.

20.6.

Bigband-Konzert

Freitag

19.30 Uhr

Grassistraße 8

Großer Saal

Bigband der Hochschule für Musik,

Theater und Medien Hannover trifft

Bigband der HMT Leipzig

Im Juni 2013 reiste die Leipziger HMT-Bigband mit

ihrem Leiter Rolf von Nordenskjöld nach Hannover

an die Hochschule für Musik, Theater und Medien

(HMTMH). Dort gab sie mit der hauseigenen

Studiobigband unter der Leitung von Jörn

Marcussen-Wulff ein gemeinsames Konzert. Nun

kommen die Hannoveraner nach Leipzig zum

„Gegenbesuch“ und gestalten an diesem Abend im

Großen Saal der HMT ein gemeinsames Konzert.

Die Studiobigband der HMTMH ermöglicht den

teilnehmenden Studierenden die Entwicklung bzw.

Erweiterung ihrer Spielfähigkeit und Stilsicherheit

von der Bigband-Tradition bis hin zum modernen

Jazzorchester. Sie erhalten in diesem wöchentlich

probenden Ensemble einen Überblick über die

Bigband der HMT

beim Hochschulball

2013

Die Bigband der HMT besteht seit den 1990er

Jahren. Bis 2001 wurde sie von Eberhard Weise,

einem bekannten Komponisten und Arrangeur,

geleitet. Seitdem zeichnet Rolf von Nordenskjöld

für das Ensemble verantwortlich. Sie besteht aus

Studierenden der Fachrichtung Jazz/Popularmusik

und des Instituts für Musikpädagogik. Das Repertoire

spannt einen Bogen von traditioneller Big-

Band-Musik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen

und Arrangements wie zum Beispiel von

Th. Jones, B. Holmann, G. Klein R. v. Nordenskjöld.

Auch Studierende leisten kompositorische Beiträge.

2005 gewann die Band beim Bundesdeutschen

Hochschulwettbewerb „Big Band“ den 2. Preis.

Das Programm dieses Abends lag bei Redaktionsschluss

noch nicht vor.

Studiobigband der

HMTMH Hannover

Karten zu 9 €, ermäß. 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

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27.6.

Gastveranstaltung

27./28.6.

16. Alte Musik Fest

Freitag

Grassistraße 8

Großer Saal

9 Uhr

9.30 Uhr

im Rahmen der Landeskirchenmusiktage

unter dem Motto „Hier stehe ich“ vom

25. bis 27. Juni 2014

Andacht

Öffentlicher Vortrag und

Podiumsgespräch:

Freitag/Samstag

Museum für

Musikinstrumente

der Universität

Leipzig

Johannisplatz

5–11

Projekt der FR Alte Musik

Am 27. und 28. Juni 2014 findet in den inspirierenden

Räumen des Museums für Musikinstrumente

der Universität Leipzig im Grassi bereits zum

16. Mal das Alte Musik Fest statt. Unter dem

Motto „Musiker auf Reisen“ wird das weitreichende

Spektrum der Fachrichtung Alte Musik der Hochschule

für Musik und Theater Felix Mendelssohn

Bartholdy Leipzig stimmungsvoll präsentiert.

Musikalische Parallelgesellschaft oder christlichkultureller

Klangraum für alle? Die gesellschaftliche

Bedeutung der Kirchenmusik.

Vortrag: OKR Dr. Petra Bahr,

Kulturbeauftragte des Rates der EKD

Podium:

Prof. Dr. Christoph Krummacher,

Präsident des Sächsischen Musikrates und

Leiter des Kirchenmusikalischen Institutes der

Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Carsten Dufner, Mitteldeutscher Rundfunk,

Hauptabteilungsleiter MDR KLASSIK

OLKR i. R. Dr. h. c. Klaus Röhring,

Herausgeber von Musik und Kirche

Eröffnet wird das Fest am Freitag, dem 27. Juni,

19.30 Uhr mit Ausschnitten des diesjährigen

Opernprojekts Semiramide von Johann Adolph

Hasse (siehe Seite 42 f.).

Am Samstag, dem 28. Juni finden von morgens

11 Uhr bis abends durchgehend parallele Wandelkonzerte

in den wunderschönen Räumlichkeiten

des Museums für Musikinstrumente statt. Den

Abschluss bildet die 7. Akademie im Alte Musik

Fest, also ein Konzert mit einem ganz besonderen

Programm von großer aufführungspraktischer

Relevanz, das gemeinsam von Dozenten und

Absolventen der Fachrichtung Alte Musik ausgeführt

wird.

Karten über das Museum für Musikinstrumente der

Universität Leipzig, Telefon 0341 9730 750

Markus Leidenberger, Landeskirchenmusikdirektor

der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. Christfried

Brödel

Eintritt frei

Impressionen vom

Alte Musik Fest 2013

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3.–16.7.

Donnerstag bis

Mittwoch

jeweils 20 Uhr

Innenhof des

Grassimuseums

Johannisplatz

5–11

Traditionelles

Sommertheater

der Studierenden des 2. Studienjahres

am Schauspielinstitut Hans Otto

Das älteste Sommertheater der Stadt Leipzig lockt

wieder die angehenden Schauspieler, unter freiem

Himmel alles zu zeigen, was sie in den ersten vier

Semestern gelernt haben. Danach setzen sie ihre

Ausbildung an den Studios der Theater Leipzig,

Dresden, Halle und Berlin fort.

Nähere Informationen ab Mai 2014

unter www.hmt-leipzig.de

oder www.sommertheater-leipzig.com

Karten zu 12 €, ermäßigt 6 €, HMT-Studierende 2,50 €

unter Telefon 0341 2144 926

oder www.sommertheater-leipzig.com

9.–18.7.

Mittwoch–Freitag

Grassistraße 8

Großer Saal

Kammermusiksaal

Gastveranstaltung

Internationaler Johann-Sebastian-Bach-

Wettbewerb 2014

Der Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb

(IBW) zählt bekanntlich zu den renommiertesten

Musikwettbewerben weltweit, findet alle

zwei Jahre und 2014 in den Fächern Klavier, Cembalo,

Violine bzw. Barockvioline statt. Seit 1992 wird er

vom Bach-Archiv Leipzig veranstaltet. Er steht

unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten

des Freistaates Sachsen. Präsident ist seit 2002

der Pianist, Cembalist und Harvard-Professor

Robert D. Levin.

Schon immer gehörten Professoren der Hochschule

zu den Juroren des Wettbewerbs, aber für den

Wettbewerb 2014 wurden erstmals in allen Fächern

Lehrende der Hochschule eingeladen, bei der

Juryarbeit mitzuwirken. Gewonnen werden konnte

Prof. Robert Levin

(1. v. l.) und HMT-

Prof. Stefan Engels

(2. v. l.) in der

Orgel-Jury des IBW

2012. Er wurde in

den Fächern Orgel,

Violoncello bzw.

Barockvioloncello und

Gesang ausgetragen

Prof. Gerald Fauth, der selbst Bachpreisträger ist,

und der in der Klavierjury mitarbeiten wird.

Sommertheater

2013: William

Shakespeare Wie es

euch gefällt

Die Verbindung der HMT mit dem IBW reicht

jedoch bis in das Jahr 1950 zurück.

Anlässlich des 200. Todestages Bachs hatte es

in jenem Jahr im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten

bereits einen vergleichbaren Ausscheid

gegeben, der als Vorläufer des heutigen Bach-

Wettbewerbs gelten kann: Er war als „1. Internationaler

Bach-Preis für Instrumentalisten und

Sänger Leipzig 1950“ ausgeschrieben.


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Dmitri

Schostakowitsch in

der Jury 1950

(3. von hinten)

Die Endrunde fand vom 19. bis 26. Juli u.a. in der

Hochschule statt. In der Klavierjury votierte beispielsweise

Dmitri Schostakowitsch.

Nach diesem Vorläufer 1950 gab es eine Pause von

14 Jahren: 1964 fand dann erstmals der „eigentliche“

Internationale Johann-Sebastian Bach-Wettbewerb

statt und wurde zunächst im Vierjahresrhythmus

und seit 1996 alle zwei Jahre veranstaltet.

Seit jeher ist der Bach-Wettbewerb regelmäßiger

Gast in den Räumen der Hochschule, sowohl im

Kammermusiksaal und seit dem Wettbewerb 2002

auch im neu erbauten Großen Saal. Daneben führte

der Bach-Wettbewerb immer wieder Meisterkurse

zur Interpretation der Musik Bachs in der HMT durch.

Im Juli 2014 wird der bedeutende Wettstreit erstmals

in seiner Geschichte sowohl den Großen Saal

als auch den Kammermusiksaal der HMT nutzen:

Im Fach Klavier wird vom 9. bis 12. Juli die

1. Runde im Großen Saal stattfinden, im Fach

Cembalo vom 13. bis 16. Juli die 2. Runde und

das Semifinale im Kammermusiksaal und am 17.

und 18. Juli das Finale im Großen Saal. Die HMT

stellt außerdem Üb-, Einspiel- und Juryzimmer

zur Verfügung.

Das zu absolvierende Programm umfasst auch

2014 Werke von Bach und seinen Zeitgenossen sowie

Kompositionen späterer Epochen, die durch Bach

inspiriert wurden. Anspruchsvolle Pflichtprogramme

stellen virtuose und interpretatorische Höchstanforderungen

an die Kandidaten.

Vergeben werden 1. Preise in der Höhe von je

10 000 Euro, 2. Preise zu je 7500 Euro, 3. Preise

zu je 5000 Euro und vielfältige Sonderpreise.

18.–27.7.

Freitag–Sonntag

Grassistraße 8

Großer Saal

Kammermusiksaal

Choong Mo Kang

Pavel Gililov

Internationale

Mendelssohn-Akademie

Leipzig 2014 (IMAL)

Direktoren der IMAL: Prof. Gerald Fauth und

Prof. Christian A. Pohl (HMT)

Teilnehmer: internationale Klavierstudierende

Bereits im Juli 2012 war die Hochschule für Musik

und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy

Leipzig Zentrum des internationalen Pianistennachwuchses.

Für die erste Internationale Mendelssohn-Akademie

Leipzig (IMAL) kamen sechs der

berühmtesten und renommiertesten Klavierprofessoren

nach Leipzig, um ihren Erfahrungsschatz und

ihr Wissen an die damals 67 aktiven Teilnehmer der

Akademie weiterzugeben. Aus aller Welt folgten die

jungen Pianistinnen und Pianisten der Einladung

zu diesem besonderen Klavierfestival. Die Kursteilnehmer

ließen auf eindrucksvolle Weise die Idee

der Akademie – ein gemeinsames musikalisches

Lernen auf höchstem internationalen Niveau –

Wirklichkeit werden.

Nun wird die IMAL zum zweiten Mal stattfinden

und die HMT vom 18. bis 27. Juli 2014 wieder

internationaler pianistischer Treffpunkt sein. Für

die Teilnehmer steht in diesem Jahr der Besuch von

Meisterklassen bei den namhaften Professoren

Pavel Gililov, Choong Mo Kang, Jacques Rouvier

und Arie Vardi auf dem Programm.


Karten für die 1. und 2. Runde und das Semifinale 5 €

(HMT-Studenten 2,50 €, sonst keine Ermäßigung) und

das Finale 7,50 € (HMT-Studenten 2,50 €, sonst keine

Ermäßigung) sind nur an den Tageskassen erhältlich.

Meisterkurs mit

Arie Vardi

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Freundeskreis der

Hochschule für Musik

und Theater Leipzig e.V.

ANZEIGE

Meisterkurs mit

Jacques Rouvier

Prof. Gerald Fauth

Prof. Christian A. Pohl

Als Besonderheit haben die Direktoren der

Internationalen Mendelssohn-Akademie Leipzig,

Prof. Gerald Fauth und Prof. Christian A. Pohl,

wieder 15 internationale Partnerhochschulen dazu

eingeladen, je ein bis zwei ihrer besten Studierenden

nach Leipzig zu entsenden. Sie erhalten

Mendelssohn-Stipendien, die ihnen den kostenfreien

Aufenthalt und Besuch der Meisterkurse

ermöglichen. Junge Pianisten haben damit die

Gelegenheit, neue Kontakte rund um den Globus

zu knüpfen. Die Direktoren legten damit bereits

2012 den Grundstein für einen interkulturellen

Dialog, der einmal mehr die völkerverbindende

und friedenstiftende Wirkung gemeinsamen musikalischen

Wirkens aufzeigt.

Von dem sehr hohen Niveau der internationalen

Klavierstudierenden können sich allabendlich die

Besucher der öffentlichen Teilnehmerkonzerte

überzeugen. Sie werden vom 19. bis zum 22. Juli

und vom 24. bis zum 26. Juli jeweils 19.30 Uhr im

Großen Saal der HMT stattfinden. Am 23. Juli

beginnt um 17 Uhr ein Sonderkonzert im Bundesverwaltungsgericht.

Eintritt frei

Der Freundeskreis e.V. der Hochschule

wurde im Mai 1991 gegründet. Vorrangiges

Ziel war zunächst, Fördergelder für

den Neubau des Großen Saales einzuwerben.

Dafür brachte der Verein Mittel

in Höhe von 1 Million DM auf. Der

Saal wurde am 2. April 2001, dem Dies

Academicus der Hochschule, eingeweiht.

Zum Freundeskreis zählen gegenwärtig etwa 270

Mitglieder. Jetzt widmet sich der Verein der Förderung

hervorragender Studierender der Hochschule.

Durch finanzielle Unterstützungen (nach formloser

Antragstellung) ermöglicht er die Teilnahme an

Kursen, Seminaren, Meisterklassen oder Wettbewerben.

Zudem vergibt der Freundeskreis regelmäßig

Stipendien an besonders förderungswürdige

Studierende, die dann in einer öffentlichen Veranstaltung

ihr Können präsentieren. Durch diese

finanziellen Hilfen wird ein größtmöglicher Erfolg

der Ausbildung gewährleistet. Wir sind sicher: Je

mehr hervorragende Künstler – Musiker, Pädagogen,

Dramaturgen und Schauspieler – aus unserer

Hochschule in die Welt gehen, desto umfassender

wird der Ruf unserer traditionsreichen Institution

befördert.

Seit November 2009 ist der Freundeskreis Träger

der neu gegründeten Stiftung der HMT Leipzig.

Sie macht es der Hochschule zukünftig möglich,

sich neuen, zeitintensiveren, aber auch kostspieligeren

Vorhaben zu widmen. Dazu zählen das

Gewähren von Stipendien in Höhe der tatsächlichen

Lebenshaltungskosten, das Einrichten von

Lehraufträgen oder Stiftungsprofessuren.

Helfen Sie uns bei dieser schönen Aufgabe

durch Ihre Mitgliedschaft! Durch regelmäßige


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Zusammentreffen, den kostenlosen Bezug des

MT-Journals (Hochschulzeitschrift) und durch

die Einladung zu Konzerten werden Sie in das

Leben der Hochschule mit einbezogen. Außerdem

können Sie die Hochschulbibliothek kostenfrei

nutzen.

Werden Sie Mitglied!

Mit Ihrem Beitrag helfen Sie, dass wir unsere

Ziele verwirklichen können. Laut Satzung werden

Mitgliedsbeiträge und Spenden gemeinnützig

verwendet. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind

steuerabzugsfähig. Der Verein ist selbstlos tätig und

verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Mitgliedsbeiträge:

Jahresbeitrag für Privatpersonen: 50 €

Jahresbeitrag für juristische Personen: 510 €

Bankverbindungen des Freundeskreises

der HMT Leipzig:

Sparkasse Leipzig

BLZ 860 555 92, Konto-Nr. 11 00 14 90 97

IBAN: DE 91 860 555 92 1100149097

BIC: WELADE8LXXX

Commerzbank

BLZ 860 800 00, Konto-Nr. 110 695 800

IBAN: DE 19 860800 00 0110695800

BIC: DRESDEFF860

Vorstand

Patrik Fahrenkamp

Rektor Prof. Robert Ehrlich

Dr. Peter Syska

Rainer Standfuß

Wolfgang Korneli

Kuratorium

Dr. Wulff O. Aengevelt

Dr. Hinrich Lehmann-Grube

Prof. Dr. h. c. Kurt Masur

Prof. Siegfried Thiele

1. Vorsitzender

qua Amt

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Schatzmeister

Schriftführer

Vorsitzender

Freundeskreis der Hochschule für Musik und Theater

Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig e.V.

– Schriftführung des Vereins –

Grassistraße 8 · 04107 Leipzig

Beitrittserklärung

Hiermit erkläre/n ich/wir meine/unsere Bereitschaft, Mitglied des

Freundeskreises der Hochschule für Musik und Theater

Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig e. V. zu werden und beantrage/n

0 ordentliche Mitgliedschaft (€ 50)

0 fördernde Mitgliedschaft (€ 100)

0 fördernde Mitgliedschaft (€ 200)

0 ordentliche Mitgliedschaft juristische Person (€ 510)

0 mit sofortiger Wirkung ab

Der Jahresbeitrag für Privatpersonen beträgt mindestens € 50,

der freiwillig erhöhte Jahresförderbeitrag € 100 oder € 200.

Juristische Personen entrichten einen Jahresbeitrag von € 510.

Zusätzlich möchte ich

0 einmalig 0 monatlich 0 jährlich

eine freiwillige Spende in Höhe von €

leisten.

Über Spenden erhalten Sie eine steuerlich abzugsfähige

Bescheinigung!

Die in der Vereinssatzung enthaltenen Bestimmungen erkenne ich an.

Die Kündigung der Mitgliedschaft ist mit einer Frist von drei Monaten zum

Schluss eines Geschäftsjahres (31.12.) möglich. Die Kündigung bedarf der

Schriftform.

Antragsteller / Antragstellerin:

Name, Vorname / Firma

Geburtsdatum, Geburtsort

Straße

PLZ, Ort

Beruf

Telefon/Fax

E-Mail

Ort, Datum, Unterschrift

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Bitte wenden

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Lastschrifteinzugsermächtigung

Bitte erteilen Sie dem Freundeskreis eine Einzugsermächtigung.

Dadurch wird der Verwaltungsaufwand für

den Verein – und auch für Sie – erheblich reduziert!

Hiermit wird der Freundeskreis der Hochschule für Musik und Theater

Leipzig e.V. bzw. dessen Vertreter ermächtigt, die vom Mitglied zu entrichtenden

Beitragszahlungen und ggf. die oben angegebenen zusätzlichen

Spenden bis auf Widerruf oder Erlöschen der Mitgliedschaft von folgendem

Konto abzubuchen:

Konto-Nummer

Bankleitzahl

Name und Ort des Geldinstituts

Kontoinhaber (nur ausfüllen, wenn dieser nicht identisch mit dem

Antragsteller ist)

Datum, Unterschrift des/der Kontoinhabers/Kontoinhaberin

Freundeskreis der Hochschule für Musik und Theater

Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig e.V.

Telefon: 0341 2144 645

freundeskreis@hmt-leipzig.de

www.hmt-leipzig.de/index.php?freundeskreis

Commerzbank, BLZ 860 800 00, Konto 110 695 800

IBAN: DE 19 860800 00 0110695800

BIC: DRESDEFF860

Sparkasse Leipzig, BLZ 860 555 92, Konto 11 00 14 90 97

IBAN: DE 91 860 555 92 1100149097

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F R E U N D E S K R E I S

HOCHSCHULE FÜR

MUSIK UND THEATER

»FELIX MENDELSSOHN

BARTHOLDY«

LEIPZIG


Impressum

Redaktion: Dr. Katrin Schmidinger

Terminkoordination: Stefan Schönknecht

Konzept und Planung: Prof. Hanns-Martin Schreiber

Layout: graphikdesign JBWolff

Druck: PögeDruck Leipzig-Mölkau

Redaktionsschluss: 9. August 2013

Programmänderungen bleiben vorbehalten!

Foto: Gert Mothes

Hof Grassistraße 8

mit Saalneubau

Kartenbestellung

Karten an der Abendkasse ab eine Stunde vor

Beginn der Veranstaltung oder telefonische

Kartenbestellung Montag bis Freitag 13–15 Uhr

unter Telefon 0341 2144 615

Hochschule für Musik und Theater

Felix Mendelssohn Bartholdy

Grassistraße 8

04107 Leipzig

www.hmt-leipzig.de

kbb@hmt-leipzig.de

Telefon 0341 2144 55 (allgemeine Auskünfte)

Ermäßigung

für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrund

Zivildienstleistende, Arbeitslose, Inhaber des

Leipzig Passes und der LeipzigCard, Mitglieder

des Freundeskreises, Mitglieder und Angehörige

der Hochschule sowie Rentner

I M P R E S S U M / K A R T E N


Herausgeber

Hochschule für Musik und Theater

Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig

Rektor Prof. Robert Ehrlich

Grassistraße 8

04107 Leipzig

Telefon 0341 2144 55

www.hmt-leipzig.de

kbb@hmt-leipzig.de

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