Download Sonderdruck TT-Preis 2013 - Fried Kunststofftechnik GmbH

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Download Sonderdruck TT-Preis 2013 - Fried Kunststofftechnik GmbH

Bild 2 | Gehäuse aus einem Guss: Mittels Thermoplast-Schaumspritzgießen

lassen sich alle erforderlichen

Funktionseinheiten und -flächen für

das Dialysegerät nacharbeitsfrei herstellen.

Funktionalitäten sind bei teils kleinsten

Formen äußerst passgenau und maßhaltig

(Bild 2).

Gegenüber anderen Verfahren entfällt

beim Kunststoffspritzguss ein arbeits-

und kostenintensiver Prozess.

Muss etwa beim Metallguss spanende

Nacharbeit geleistet werden, sind die

selbsttragenden Fried-Gehäuse sofort

montagebereit. Da zum Beispiel Einschübe

bereits durch das Spritzgussteil

dargestellt sind, sind auch keine zusätzlichen

Arbeitsgänge nötig, um etwa

zusätzliche Bleche zu montieren. Das

verkürzt die Durchlaufzeiten in der

Endmontage bei Fresenius.

Speziallacke für medizintechnische

Zwecke

Die TSG-Gehäuse werden zudem in der

hauseigenen Fried-Lackiererei für die

besonderen Anforderungen im medizintechnischen

Bereich vorbereitet: sei

es EMV-Schutz aus Kupferleitlack oder

seien es die eigens für medizintechnische

Zwecke entwickelten Speziallacke,

die besondere Ansprüche an den Einsatz

im klinisch sterilen Umfeld erfüllen.

So haben die Lacke sehr robuste

chemisch-physikalische Eigenschaften,

Bild: Fried Kunststofftechnik

TITEL | Kunststoffe

was sie für die Verwendung von teils

sehr aggressiven Reinigungs-Chemikalien

in Dialysestationen geeignet macht.

Gleichwohl sind diese Lacke umweltgerecht

wasserlöslich.

Partner für Werkzeugkonstruktion

und -lagerung

Bei der Entwicklung der hochkomplexen

Formen arbeiten die Fried-Werkzeugspezialisten

eng mit den Ingenieuren

von Fresenius zusammen: „Wir

begleiten und beraten unsere Kunden

bei deren Entwicklungsprozessen“, betont

Ralf Krüger. Parallel dazu werden

die Werkzeug-Entwickler im Hause

Fried aktiv: Sie arbeiten mit modernen

3D-CAD-Systemen, simulieren mit FE-

Methoden das Endprodukt und stellen

bei Bedarf vor dem Serienstart ein Modell

in Originalgröße her. Sie legen zudem

die Spezifikationen für das erforderliche

Spritzgusswerkzeug fest, wählen

den am besten geeigneten Kunststoff

aus, berechnen Material und

Fließverhalten der Werkstoffe, die

Stahlqualität der Werkzeugformen und

legen auch sämtliche übrigen Parameter

für die spätere Produktion fest. Die

Werkzeuge werden schließlich nach

den Vorgaben von Fried bei einem Spezialisten

gefertigt.

Für Spritzgussteile wie das Fresenius-Gehäuse

werden große Werkzeuge

benötigt, die bis zu 60.000 kg auf die

Waage bringen, um die enormen Drücke

in der Produktion auszuhalten. Bis

zu 32.000 kN wirken beim Spritzguss

auf das Werkzeug ein.

Fried selbst verfügt über ein Werkzeuglager

mit mehr als tausend verschiedenen

Formen, die von den hauseigenen

Spezialisten gewartet und bei

Bedarf repariert werden. Die Kosten

für solch ein TSG-Werkzeug rechnen

sich dabei nicht nur für Großserien.

Schon bei Kleinserien ab etwa 200

Stück amortisieren sich die Kosten

schnell und garantieren Kunden eine

hohe Wirtschaftlichkeit.

»»

Fried Kunststofftechnik GmbH,

D-73660 Urbach,

www.fried.de

Innovationspreis

TecPartfür

hervorragende

Leistung

Anlässlich der Kunststoff-Weltleitmesse K

verleiht der Verband Technische Kunststoff-

Produkte e.V. (TecPart) den TecPart-

Innovationspreis für Spitzenleistungen in

Konstruktion, Fertigungstechnik und kunststoffgerechter

Lösung.

Fried erhielt Prämierungen für zwei

selbsttragende Gehäuse:

- 2010 Gehäuse für Dialysegerät 4008 S

- 2013 Gehäuse für Dialysegerät 5008

www.devicemed.de | Oktober 2013 | DeviceMed

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