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liebe sie alle - Hessischer Rundfunk

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sponsored by: 6 05 | SEPTEMBER/OKTOBER | 2006 interview_hr3 „Ich liebe sie alle“ Das hr3-Gewinnspiel „Hör mal Schuh“ Wie viele Schuhe braucht der Mensch? Viele, vermutet die Pop- und Rockwelle hr3 und verlost im September Schuh-Gutscheine fürs ganze Leben. Anlass für unser Gespräch mit einer Schuhfetischistin und einem Schuhmuffel: die Moderatoren Martina Regel und Mirko Förster über schwarze Stilettos, rasierte Zehen und verstoßene Folterschläppchen. Zeig mir deine Schuhe, und ich sag dir, wer du bist – Martina, was hälst du von Mirkos Schuhen (beige-schwarz-weiß gestreifte Flip-Flops)? Martina Regel: Total erotisch. Nein, wirklich, ich finde Flip-Flops bei Männern total erotisch – allerdings (kritischer Blick auf seine Füße) sind die Zehen nicht rasiert ... Und wie sieht’s bei Martina aus (ausgetretene schwarze Turnschuhe mit weißen Streifen zu Bluejeans und grüner Bluse)? Mirko Förster: Hmmm ... was macht denn die Schraube im Schuhbändel? Martina (guckt runter): Keine Ahnung, die muss meine Tochter da reingedreht haben. Mirko: Also, Schuhwerk und Person passen überhaupt nicht zusammen. Martina: Ja, ja, ich komme ja auch direkt aus dem Pferdestall. Mirko (grinst): Das lässt auf eine gewisse Zwiespältigkeit schließen, eine Person ist auf der Suche nach sich selbst. Ist das bei Martina immer so? Martina (albert zurück): Neiiin! Normalerweise hätte ich dreißig Zentimeter hohe schwarze Lack-Pumps an, aber ich hatte einfach keine Zeit zum Wechseln. Mirko (anerkennend): Martina wählt ihre Schuhe ganz bewusst aus, sie weiß ganz genau, welche Schuhe sie „Hauptsache bequem“ contra „Spaß an Verwandlung“: die Schuh-Welten von Mirko Förster und Martina Regel Foto: hr/Andreas Frommknecht zu welchem Anlass tragen muss. Martina: Genau! Deshalb habe ich ungefähr fünfzig Paar Schuhe zu Hause ... Na ja, vielleicht sind es auch sechzig, oder doch mehr? Ich habe bei zwanzig aufgehört zu zählen, weil ich mal gehört habe, dass man ab zwanzig Paar Schuhen einen Schuhtick hat. Dann hab ich wohl einen. Wie äußert sich der? Martina: Man unterstellt mir ein abenteuerliches Verhältnis zu Schuhen. Zum Beispiel besitze ich einige Schuhe, die überhaupt nicht passen. Ich meine, wenn mir Schuhe gefallen, dann kaufe ich sie. Wenn sie zu klein sind, dann kneife ich halt die Zehen zusammen, wenn sie zu groß sind, leg ich mir eine Einlage rein. Na ja, einmal ziehe ich sie bestimmt an. Mirko: Wirfst du denn Schuhe weg? Martina (empört): Nein, niemals! Ich liebe sie alle. Obwohl ... wenn sie mich ärgern, setze ich sie aus. Beispielsweise hatte ich letzte Woche schicke Schläppchen mit hohem Absatz an und habe mir fürchterliche Blasen gelaufen. Da war ich so sauer, dass ich sie aus dem dritten Stock des Hörfunkgebäudes geworfen habe und barfuß nach Hause gegangen bin. Der hr-Pförtner hat mich ein bisschen merkwürdig angesehen. Jedenfalls hat dummerweise jemand die Schuhe gefunden und am Eingang abgegeben. Der Pförtner erinnerte sich an meinen Barfuß-Auftritt und gab sie mir zurück. So was Blödes. Aber nochmal zum Schuhtick: So schlimm bin ich gar nicht. Mariah Carey hat 10.000 Paar Schuhe – DAS nenne ich einen Schuhtick. Mirko lauscht interessiert. Warum sind Schuhe für viele Frauen so wichtig? Martina: Frauen können sich mit ein Paar Schuhen komplett verändern. Es ist doch ein Riesenunterschied, ob ich zu Jeans Turnschuhe oder hochhackige Pumps anziehe – ich habe eine andere Haltung, einen anderen Gang. Spaß an Schuhen ist Spaß an der Verwandlung. Mirko: Hört sich ja interessant an, ich glaube, ich kauf mir noch ein Paar Schuhe. Martina (lacht): Ja, mach das. Wie wär’s mit ein paar schwarzen hochhackigen Lackstiefelchen? Damit wärst du mal ein völlig anderer Mirko. Mirko (stoisch): Ich bin immer der selbe. Mirko, wie viele Paar Schuhe hast du denn? Mirko: Ich habe ein Paar Stiefel zum Mopedfahren – die liebe ich! Die waren mit mir schon in vielen Ländern und sprechen mehrere Sprachen. Dann noch ein Paar zum Joggen, Fußballschuhe, ein Paar Sommerschuhe, ein Paar für die Abendgarderobe, zwei Paar Sneakers und Chucks – also acht Paar Schuhe. Martina: Ich habe allein 15 Paar Flip- Flops ... (schwärmerisch) in allen Farben, mit Strass, mit Perlen. Mirko: Bei mir ist die Hauptsache, die Schuhe sind bequem – alles andere ist egal. Martina: Typisch Mann. Aber bei einer Frau seid ihr doch hin und weg, wenn sie hochhackige Schuhe zum Seidenkleid trägt und lächelt. Mirko: Nö, bei mir funktioniert das nicht. Im Gegenteil. Wenn ich mit einer Frau zelten gehe, sie mit dünnen Sandalen im Schlamm steht und dann noch jammert, ihr sei kalt, würde ich sie gerne aussetzen – also die Frau, nicht die Schuhe. [Interview: Bettina Kübler] ■ Lebenslang Schuhe gewinnen mit hr3! hr3 lässt (Frauen-)Herzen höher schlagen: „Hör mal Schuh“ heißt die Gewinnspielaktion, mit der die Rock- und Popwelle im September sechs lebenslange Einkaufsgutscheine verlost. Jedes Jahr können sich die Gewinner bei Görtz Schuhe im Wert von 250 Euro aussuchen – bis ans Lebensende. Die Gutscheine sind bundesweit einzulösen. So geht’s: Zwischen dem 4. und 28. September montags bis freitags hr3 einschalten und genau hinhören, wenn das Steppen beginnt. Wer erkennt, welches Lied gesteppt wird, sollte hr3 bei hr3 anrufen und den richtigen Titel und Hör mal Interpreten nennen. ■ „hr3 Hör mal Schuh“, Schuh! 4. bis 28. Sept. , täglich 5 bis 19 Uhr, Gewinnspielhotline: Einschalten, schuhören und ein Leben lang Schuhe gewinnen! 069/19 7 09

05 | SEPTEMBER/OKTOBER | 2006 7 backstage_fernsehen „Tatort“- & Marathon-TICKER ++++ Fotos: hr ++++ Große „Tatort“-Previewparty in der Frankfurter Festhalle mit dem hr-Filmteam und Schauspielern: Nach dem Marathon am So, 29. Okt., zeigt der hr von 17.30 Uhr an den neuen „Tatort“ „Das letzte Rennen“. Eintritt frei. ++++ Vom 4. bis 8. September zeigen hessische Lauftreffs bei der hr1-Laufwette, was sie können: Wer die meisten Läufer in weniger als einer Stunde nach zehn Kilometern ins Ziel bringt, gewinnt ein exklusives Training mit dem Promi-Läufer Herbert Steffny. Alle gewinnen die Teilnahme am Staffellauf beim Frankfurt-Marathon. ++++ „Marathon-Hotspot“ am 29. Okt.: Von 10 Uhr an veranstalten hr1 und die Messe Frankfurt am Platz der Republik in Frankfurt ein Programm für Fans, Familie und Freunde der Marathon-Teilnehmer. ++++ hr1-Anfeuerungsspiel: Sprechen Sie schon jetzt Ihren Anfeuerungsspruch unter der Tel. 069/155-32 23 aufs Band. Wenn „Ihr“ Läufer Kilometer 35 erreicht, erschallt er dort via Lautsprecher. ++++ Unter www.tatort.hr-online.de gibt es mehr Informationen zum spektatulären Tatort-Dreh beim Marathon. ++++ Live-Sportübertragungen vom Messe-Frankfurt-Marathon am 29. Oktober von 10.45 bis 14.30 Uhr im hr-fernsehen sowie in hr1 und hr-info. ++++ „Tatort“-Dreh Schweißtreibender Dreh: Jörg Schüttauf beim Frankfurt-Marathon Sie hatten nur eine Chance Ein Schuss und neben Kommissar Dellwo bricht ein Läufer zusammen. Im neuen hr-„Tatort“ wird beim Frankfurt-Marathon ermittelt – und das in vollem Lauf. Gedreht hat das Filmteam beim echten Rennen im vergangenen Jahr. Ein Riesenwagnis, denn für jede Szene blieb nur ein Versuch. Nervenkitzel pur für Produktionsleiter Arno Maass. Er berichtet. Bei diesem „Tatort“-Dreh war alles anders. Arno Maass Normalerweise stellen wir die Wirklichkeit nach. Aber dieses Mal gab es einen realen Schauplatz, wir drehten beim echten „Frankfurt Marathon“ im vergangene Oktober und mussten unseren Film irgendwie in diese Wirklichkeit einflechten. Für jede Szene auf der Strecke hatten wir nur eine Chance! Manchmal mischten sich Fiktion und Wirklichkeit – zum Beispiel in der Mordszene. Der Startschuss zum Marathon: 15.000 Menschen setzten sich in Bewegung. Nicht unser Stuntman. Er fiel um, seine Blutkapseln zündeten, und er wartete darauf, dass man ihn wegtrug. So stand es im Drehbuch. Doch bevor unsere Komparsen mit der Trage zu ihm kommen konnten, stürzten zwei echte Streckenposten vom Roten Kreuz auf unseren Stuntman zu. Im Vorfeld hatten wir alles getan, um Läufer und andere Beteiligte über unser Vorhaben zu informieren, doch die Sanitäter wussten nicht Bescheid. Sie haben unseren Stuntman erst einmal intubiert, ihm eine Röhre in den Hals gelegt. Das ist sehr schmerzhaft. Vor der Szene hatten wir dem Stuntman noch gesagt: „Du bleibst so lange liegen, bis wir ,Aus!‘ sagen.“ Das hat dann unerwartet lange gedauert. Er tat mir sehr, sehr leid. Gedreht haben wir mit zehn Kamerateams, auch von Hochhäusern aus. Alle Teams filmten den Start. Dann verteilten sie sich sternförmig auf ihre weiteren Positionen. Zu jedem Team gehörte eine Kamera, eine komplette Tonanlage sowie ein Aufnahmeleiter. Der Regisseur hatte jedem Team genaue Anweisungen gegeben, was es zu drehen hatte. Schauspieler Jörg Schüttauf konnten sie im Getümmel gut wiederfinden. Wir hatten anhand seiner Laufgeschwindingkeit berechnet, nach wie vielen Minuten er beispielsweise an der Alten Oper sein müsste. Ein Problem war nur, unsere Schauspieler und Kamerateams an die verschiedenen Orte bis raus nach Frankfurt-Höchst zu schaffen, ohne die Veranstaltung zu stören. Gepackt haben wir es mit acht Motorrädern und diversen Golfcaddys. „Tatort – Das letzte Rennen“ Was wir im Vorfeld total unterschätzt haben: Infos über die Streckenführung gibt der Veranstalter erst 14 Tage vor dem Lauf heraus. Normalerweise haben ein Produktionsleiter und sein Team sechs Wochen Zeit, um einen Dreh zu organisieren. Jetzt hatten wir gerade mal zwei. Wir arbeiteten Tag und Nacht. Natürlich war ich am Tag X angespannt. Aber wir hatten alles getan, was möglich war. Wäre etwas schief gegangen, hätten unsere zwei Autoren das Drehbuch umschreiben müssen. Der Supergau allerdings wäre gewesen, wenn sich Jörg Schüttauf den Fuß umgeknickt hätte. Zum Glück klappte alles. Nach dem echten Marathon hatten wir noch 25 Drehtage für weitere Szenen vor uns. Anfang November mussten wir dafür den Lauf an diversen Orten in Frankfurt nachbauen und nachstellen, mit Bandenabsperrungen, Zuschauern und Läufern. Das gestaltete sich sehr schwierig. Die Komparsen mussten wie beim echten Rennen in ärmellosen Hemden laufen. Auch die Zuschauer mussten luftig gekleidet sein – doch anstatt lauer 20 Grad herrschten nun kühle vier Grad. Wir haben daher dreißig Heizpilze organisiert – und in jeder Drehpause warteten Helfer mit dicken Jacken auf die Läufer. 500 bis 700 Komparsen hatten sich über den Internet-Auftritt des Hessischen Rundfunks gemeldet. Toll, wie die alle mitgemacht haben! Großes Engagement zeigte auch unser Filmteam. Schauspieler Jörg Schüttauf zum Beispiel. Er ist beim Marathon mindestens 15 bis 20 Kilometer gelaufen. Oder mein Aufnahmeleiter. Er hielt am Tag X alle Fäden in der Hand, ausgerüstet mit etwa 25 Walkie-Talkies. Gerade er hatte im Vorfeld große Bedenken angemeldet. Kaum hatte ich ihm das Drehbuch gegeben, legte er es mir auf meinen Schreibtisch zurück. Aufs Deckblatt hatte er geschrieben: „Mission impossible“. Doch wir hr-ler haben es hingekriegt. Die Mission war doch möglich. [Protokoll: Corinna Pfeifer] ■ Ihr achter Fall wird für die hr-Ermittler Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) und Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) zum Wettlauf gegen die Zeit: Während Dellwo beim Frankfurt-Marathon mitläuft, wird auf der Strecke ein Mordanschlag verübt, bei dem ein junger schwedischer Läufer ums Leben kommt. Bald wird klar: Ziel des Anschlags war Dellwo! Finden ihn die Kollegen im Getümmel? Können sie ihn rechtzeitig warnen? Kollegin Sänger sucht den Täter am Rand des laufenden Rennens. Im Verdacht steht der Schwerverbrecher Gricic, den Dellwo einst hinter Gitter gebracht hat. Sänger verfolgt auch noch eine eigene Spur. Doch ihr bleibt nur wenig Zeit. ■ „Tatort – Das letzte Rennen“, Das Erste, So, 29. Okt., 20.15 Uhr

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