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Eine Stadt in Bewegung - HRO·LIFE - Das Magazin für die ...

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nachrichten aus rostock

nachrichten aus rostock Februar 2008 • Ausgabe 1 Ausgabe 1 • Februar 2008 Kultur SCHLAGZEILEN AUS ROSTOCK Gutes Benehmen lernen Wie sieht eine gelungene Selbstvorstellung aus? Du oder Sie? Der Händedruck - wie und wann? Wie pünktlich ist pünktlich? Warum sind Sprache und Wortwahl wichtig? Gibt es eine Kleiderordnung? Regeln für gutes Benehmen stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Volkshochschule, die am Donnerstag, 7. Februar, von 9 bis 12.30 Uhr in der Volkshochschule Lütten Klein in der Kopenhagener Str. 5 stattfindet. Anmeldungen unter Telefon 77 85 70 bzw. unter www.vhs-rostock.de. Schwedisch- Intensivkurs Der Intensivkurs Schwedisch an der VHS eignet sich für Interessenten ohne Vorkenntnisse, die schnell und effektiv die Grundbegriffe der Sprache erlernen möchten. Die Kursleiterin Anita Björk ist Muttersprachlerin und wird auch so manchen Insidertipp bereit halten. Der Kurs findet vom 25. Februar bis 7. März jeweils von 9 bis 12.15 Uhr in der Volkshochschule in Lütten Klein, Kopenhagener Str. 5, statt. Anmeldungen unter Telefon 0381 49 77 024 bzw. unter www.vhs-hro.de „Winterzauber“ im Zoo Noch bis zum 17. Februar sind sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr die Hütten auf dem Veranstaltungsplatz im Zoo geöffnet. Dort können Kinder basteln oder Märchen zuhören, Handwerker zeigen ihr Können. Es gibt Musik und Streicheltiere. Jeweils um 17.30 Uhr steigt ein Feuerwerk. Für den „Winterzauber“ ist der Eingang an der Trotzenburg geöffnet. Universität Nach Qualität bezahlen – Lehre verbessern Uni will trotz rückläufiger Abiturientenzahlen Hörsäle füllen Spätestens ab 2010 wird es in Mecklenburg-Vorpommern nur noch halb so viele Abiturienten geben wie heute. Eine Herausforderung für die Universität Rostock, der Rektor Prof. Dr. Thomas Strothotte mit einigen grundsätzlichen Neuerungen begegnen will. Damit die Professoren künftig nicht vor leeren Hörsälen stehen, machte Strothotte Verbesserungsvorschläge. Vor allem sei es nötig, messbare Qualitätsstandards für Forschung und Lehre zu etablieren und Professoren stärker nach Leistung zu bezahlen. Einen Weg, wie so etwas funktionieren kann, demonstriere bereits die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Von einem neu eingestellten Professor wird dort innerhalb von drei Jahren mindestens eine Veröffentlichung in einem gewissen, fest definierten Niveau erwartet. Nach fünf Jahren legt der Fachbereich die Messlatte etwas höher. gesundheit mit psychologischer Betreuung Abspecken Rostocker Mobilis-Projekt geht in die zweite Runde „Fast alle dicken Leute wissen ganz genau, was sie essen dürfen und was nicht. Sie haben nur Probleme, diese Erkenntnis in ihrem Alltag umzusetzen.“ Diese Erfahrung macht Sophie Opitz immer wieder. Die Sporttherapeutin betreut die Rostocker Gruppe im bundesweiten Mobilis-Projekt. Dessen Ansatz: Die Teilnehmer werden über den Zeitraum eines ganzen Jahres begleitet und dreimal ärztlich untersucht. Dazu bekommen sie Ernährungsberatung, Sportstunden und vor allem psychologische Betreuung, wie sie die guten Vorsätze umsetzen können. Zielgruppe des Projektes ist nicht etwa der Otto-Normal- Sünder, der über Weihnachten zuviel Ente gegessen hat. Es geht um ernsthaft übergewichtige Menschen Auch sei zu hinterfragen, so Strothotte weiter, wie viele Lehrveranstaltungen sinnvollerweise von eingekauften Dozenten gehalten werden und wie viele in der Hand der eigenen Professoren bleiben Im April geht die nächste Rostocker Gruppe an den Start. Wer dabei sein möchte, kann sich unter der Telefonnummer 0761/503910 anmelden. Die Kosten werden mittlerweile zu einem großen Teil von den Krankenkassen getragen. mit einem sogenannten Body-Mass- Index (Körpergewicht in kg/Größe in Metern²) von 30 bis 40. Sophie Opitz erklärt: „Ich bin 1,68 Meter groß. Um auf einen BMI von 30 zu kommen, müsste ich 88 Kilo wiegen.“ Schon wenn der Index die 25 überschreitet, bedeute das erhöhte Risiken für Herz und Kreislauf, Diabetesgefahr und unnötige Ge- sollten. Und schließlich könne auch mit Blick auf die ganz praktischen Dinge des Studierens einiges getan werden. So sollen künftig die Wege zwischen den Lehrveranstaltungen grundsätzlich so bemessen sein, dass sie in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit auch zu bewältigen sind. Und der Rektor fragt: „Warum eigentlich muss der Student von heute gleich sechs verschiedene Ausweise mit sich herumtragen, um Straßenbahn, Bibliothek, Mensa usw. benutzen zu können? Da ließe sich eine Menge Verwaltungsaufwand sparen.“ Schon jetzt hat die Rostocker Uni auf einigen Fachgebieten, etwa Medizin, Physik oder Informatik, einen sehr guten Ruf in der Fachwelt. Doch bei den Schulabgängern sei das noch viel zu wenig bekannt. Mit der Umsetzung seiner Ideen will Strothotte so bald wie möglich beginnen. Er betont allerdings, dass von heute auf morgen wenig zu bewegen sei. Er setze sich eine Frist von zwei Jahren, um erkennbar einige Weichen neu zu stellen. Foto: endostock lenkbelastung. Das Universitätsklinikum Freiburg und die Deutsche Sporthochschule Köln haben das Mobilis-Projekt gemeinsam entwickelt, getestet und 2005 auf den Markt gebracht. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen ist der Kern. Inzwischen gibt es deutschlandweit fast 90 Gruppen, die alle unter zentraler Qualitätskontrolle und wissenschaftlicher Aufsicht stehen. Auch in Rostock startete im April vergangenen Jahres eine Gruppe mit 16 Teilnehmern. Bis auf einen seien alle noch dabei – und hätten bereits zwischen sechs und 20 Kilo abgenommen, sagt Sophie Opitz. Erfreuliche Erkenntnis aus den bundesweiten Erfahrungen: „Die meisten halten ihr Gewicht auch nach Ende des Kurses.“ Ausstellung Spitze Federn gegen die Machthaber Ausstellung zeigt DDR-Karikaturen Wo zu DDR-Zeiten diejenigen festgehalten wurden, die nicht systemkonform waren, werden jetzt Karikaturen über die damaligen Machthaber gezeigt - in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt (Eingang Augustenstraße). Unter dem Titel „Unterm Strich – Karikatur und Zensur in der DDR“ sind noch bis zum 29. Februar Arbeiten von DDR-Zeichnern zu sehen. Sie konnten ihre Arbeiten oft nur in der Zeitschrift „Eulenspiegel“ veröffentlichen, und auch dort war die staatliche Zensur allgegenwärtig. Ein Teil der gezeigten Blätter blieb immer in privater Hand. Eines der Bilder der Ausstellung Fotos: W. Eckhardt Picasso, Klee, Feininger... Namen wie diese kommen einem unwillkürlich in dem Sinn, wenn man Bilder von Wolfgang Eckhardt betrachtet. Der Kühlungsborner Künstler bewundert diese großen Maler und ließ sich auf seinem autodidaktischen Weg stark von deren Werken inspirieren. Seit Mitte Januar stellt er erstmals im Jagdschloss Hütten bei Parkentin aus. „Meine Vorfahren sind Hugenotten gewesen, ich selbst bin Halbfranzose - das Kreative liegt mir einfach im Blut“, erzählt der 73-Jährige. Dass er in Leipzig geboren wurde, ist dabei deutlich zu hören. Seine Geschwister und Neffen – „alles Künstler“, versichert der Mann, der selbst zunächst Foto: Andre Illing Die Ausstellung, die vorher bereits in Schwerin und Neubrandenburg zu sehen war, ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, am Sonnabend bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. eine Ausbildung als Rahmenglaser absolvierte. Zwar habe er schon als Kind gut malen können, doch das sei ihm damals noch lange nicht bewusst gewesen. Und da sein Vater in der NSDAP war, bekam Wolfgang Eckhardt nach Kriegsende ohnehin keinen Studienplatz mehr. Erst nach der Lehre ergriff er die Möglichkeit, ein privates Musikstudium in Leipzig aufzunehmen. Er wurde Berufsmusiker und gründete verschiedene Bands. Eine Zeit, an die er sich gern erinnert: „In den Jahren ist auch die Renft-Combo entstanden. Wir kannten uns damals alle.“ Von der Klassik kam Eckhardt zum Jazz, spielte eine Zeit lang mit dem für sein Improvisationstalent bekannten Altsaxophonisten Manfred Hering. Und landete dann bei der Tanzmusik. „Schließlich musste ich irgendwie meine Familie ernähren.“ Mit der Wende fand sich Eckhardt auf dem Arbeitsamt Ausstellungen im Februar Kunsthalle Otto Niemeyer-Holstein „Arbeiten auf Papier“ Galerie Klosterformat, Klosterhof „Bestands-Ausgabe“ Verkaufsausstellung: Keramik, Glas, Schmuck, Holz, Malerei, Grafik, Plastik Galerie Amberg 13 Grit Sauerborn, Malerei Heike Schneekloth, Fotografie (bis 16. Februar) Galerie „artFUHRMANN“, Fischerweg 12 Malte Brekenfeld, Susie Vier, Wilfried Schröder Malerei, Collage, Skulptur (bis 29. März) kunst Vom Rahmenglaser zum Künstler Wolfgang Eckhardt zeigt seine Werke im Hütter Jagdschloss wieder und beschloss, fortan nur noch zu malen. Bereits 1962 hatte er begonnen, sich damit zu beschäftigen und sehr bald festgestellt, dass ihm vor allem das Umsetzen von Tönen in Bilder leicht fiel. 1972 ist er an die Ostsee gezogen, von wo aus er heute Ausstellungen in ganz Deutschland, in Spanien, Österreich und Amerika vorbereitet. In das Hütter Jagdschloss wurde der Künstler vom Kulturverein Hütter Wohld eingeladen, der sich seit Jahren engagiert, um Leben in die alten Gemäuer zu bringen. Noch bis Mitte März werden Eckhards 24 Exponate dort noch zu sehen sein. Am 17. Februar ist außerdem am gleichen Ort ein Konzert zu hören. Ab 17 Uhr spielen Arne-Christan Pelz (Violoncello) und Nicolai Gerassimez (Klavier). HRO LIVE HRO LIVE

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