JAHRESBERICHT 2012 - Hochschule Coburg

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JAHRESBERICHT 2012 - Hochschule Coburg

Die Teilnehmer des Treffens berufsbegleitender Studienformate in Bayern trafen sich unter anderem in Regensburg. Der Erfahrungsaustausch und Transparenz standen im

Mittelpunkt dieser Runden, die das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst initiierte. Foto: Gruner

Modellprojekt „Akademische Weiterbildung stärken“

Das Modellprojekt „Akademische Weiterbildung stärken“ wurde im

Juni 2010 im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung

und Kunst auf den Vorschlag eines Expertengremiums aus

Hochschul- und Wirtschaftsvertretern hin eingerichtet. Hintergrund

war die vorangegangene Änderung des bayerischen Hochschulgesetzes,

die den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte in großem

Umfang eröffnete. Die Aufgabe des Projektes besteht darin, sämtliche

Angebote des akademischen lebenslangen Lernens im Sinne eines

durchgängigen Systems weiterzuentwickeln und die Hochschulen

hierbei zu unterstützen und zu beraten. Zudem sollten Konzepte für

die überörtliche Vermarktung der Angebote im Bereich lebenslangen

Lernens und wissenschaftlicher Weiterbildung entwickelt sowie Kooperation

und Transparenz verbessert werden. Eine der ersten Maßnahmen

war die Implementierung eines Förderprogramms zur Einrichtung

berufsbegleitender Bachelorstudiengänge. Inzwischen

wurde noch eine weitere Förderrunde für berufsbegleitende Bachelor-

Studiengänge sowie ein Programm zur Verbesserung der Weiterbildungsstrukturen

an bayerischen Hochschulen durchgeführt. Hinzu kamen

Evaluationsaktivitäten, der Aufbau einer Informationsplattform

im Internet (www.weiter-studieren-in-bayern.de) sowie die Durchführung

weitergehender Marketingmaßnahmen. Zugleich wurden an

den Hochschulen der Austausch von Best-Practice-Erfahrungen initiiert

und Informationsangebote für Hochschulmitarbeiterinnen geschaffen.

Boris Goldberg

Kurz-Fragebogen zu den Netzwerk-Treffen an Boris Goldberg, Projektleiter

Modellprojekt „Akademische Weiterbildung stärken“

des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung

und Kunst

Wie oft wurde ein Erfahrungsaustausch organisiert?

Boris Goldberg: Bisher haben vier Erfahrungsaustauschrunden zu

berufsbegleitenden Bachelorn stattgefunden, dazu zwei Termine zu

den Strukturprojekten.

An welchen Hochschulen fanden die Treffen statt?

Beteiligt waren die Hochschule Nürnberg, die Hochschule Regensburg,

die Hochschule Coburg und die Uni Augsburg.

Mit welchen Themen haben sich Teilnehmer beschäftigt?

Allgemein formuliert: „Aktuelle Fragestelllungen aus den Projekten“.

Die Themen haben sich meist workshopartig aus der Diskussion ergeben.

Beim Treffen in Regensburg wurde dann beschlossen, die Runden

unter ein Oberthema zu stellen – erstmalig in Coburg, wo es um „Vermeidung

von Studienabbruch“ ging.

Mit welchen Ergebnissen?

Boris Goldberg: Es ging für die Beteiligten ja hauptsächlich um Erfahrungsaustausch,

Anregungen etc., um die Anregungen der anderen

in die jeweils eigene Praxis mitnehmen zu können.

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