JAHRESBERICHT 2012 - Hochschule Coburg

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JAHRESBERICHT 2012 - Hochschule Coburg

Studentisches & Statistisches

Besuch bei einem Dummy:

Projektteam der HUK zu

Besuch bei der Firma Brose

Um Fotos mit echten Crashtest-Dummies für die Erstellung eines

Schulungs-WBTs zu schießen, durfte eine Projektgruppe der HUK-

COBURG im Dezember 2011 in das hochmoderne und eigentlich geheime

Testcenter der Firma Brose in Roth am Forst. Das Team bekam

nicht nur tolle Fotos, sondern durfte live (fast) einen Crashtest erleben.

2012 bietet die HUK-COBURG ein neues Produkt an. Die Einführung

im Haus wird natürlich durch Schulungsmaßnahmen unterstützt,

unter anderem auch mit Hilfe eines Web-Based-Trainings (WBT).

Lange Zeit überlegten Monique Nixdorf, Ansprechpartnerin für E-

Learning in den Schadenabteilungen, Klaus Ebert aus der Abteilung

AE und Mona Schilhanneck als Verbundstudentin im Personenschaden,

wie man dem WBT eine besondere Note geben kann, um es für

den Anwender interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten.

Bei Verkehrsunfällen können Menschen verletzt und Fahrzeuge beschädigt

werden. Wie schwer Menschen verletzt werden können

und was Fahrzeuge aushalten müssen, wird bei Crashtests mit Hilfe

von Dummies geprüft. Schließlich kam die Idee auf, einen Dummy

zusammen mit unserem Maskottchen Hugo HUK vor jeder Lernsequenz

auftreten zu lassen. Diese sogenannte Foto-Story zieht sich

durch das gesamte WBT und läutet immer das Thema des nächsten

Kapitels ein. Das Problem für die Projektgruppe lag jedoch sofort auf

der Hand: Wo bekommt man in Coburg Aufnahmen von Crashtest-

Dummies her? Hier hatte Klaus Ebert die Idee, doch einfach einmal

bei der Firma Brose nachzufragen. Schließlich müssen die Ausstattungsteile

für Fahrzeuge, die von Brose hergestellt werden, auch auf

ihre Sicherheit bei Unfällen getestet werden. Nach einigen Telefonaten

und Schriftwechseln war klar, dass Brose der HUK-COBURG gerne

bestmögliche Unterstützung bei dem Projekt leisten würde.

Es folgte eine Einladung in das Testcenter der Firma in Roth am Forst,

wo vorwiegend Crashtests durchgeführt werden, um die von Brose

produzierten Fahrzeugteile auf die sicherheitsrelevanten Anforderungen

zu testen. Um die Geheimhaltung der Produkte nicht zu gefährden,

ist der Zutritt zu der Anlage für Außenstehende übrigens

untersagt. Für die vier HUK-Mitarbeiter wurde allerdings eine Ausnahmegenehmigung

erteilt. Ein Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation

von Brose begrüßte die „Schädlinge“ im Dezember

2011 in Roth am Forst. Zuerst führte der Leiter Fahrzeugsicherheit

die Mitarbeiter durch das Testcenter, erklärte die Funktionsweisen

der verschiedenen Anlagen und stellte zum Schluss noch die Dummies

der Firma Brose vor. Für die Aufnahmen hatte Brose eigens einen

Fotografen gestellt. Bereits im Vorfeld wurden von der Projektgruppe

ein Konzept und ein Story-Board erstellt, damit der

Melanie Scheeff und Mona Schilhanneck (von links) gehörten zum Projektteam, das

im Brose Testcenter unter anderem live bei einem Crash-Test dabei sein durfte

Foto: Brose Unternehmenskommunikation

Profi-Fotograf genau wusste, wie die Aufnahmen mit den Dummies

aussehen sollen.

Die Mitarbeiter im Testcenter scheuten keine Mühen, um die Vorstellungen

der HUK-Besucher umzusetzen und den 78 Kilogramm

schweren und wahnsinnig »trägen« Dummy in die gewünschten

Positionen zu bringen. Das Resultat war eine gelungene Fotoreihe

mit vielen verschiedenen Abbildungen der Crash-Test Dummys, die

im WBT mit eingebunden werden.

Zum krönenden Abschluss des Besuchs wollten die Brose-Mitarbeiter

den Gästen aus der HUK noch die Möglichkeit geben, live bei einem

Crash-Test dabei zu sein. Mit Spannung standen die vier Versicherungsspezialisten

an der Teststrecke und warteten auf den

großen Moment. Leider musste der Versuch aufgrund eines technischen

Fehlers jedoch abgebrochen werden. Die Begeisterung über

den tollen Tag bei der Firma Brose konnte das nicht trüben.

HUK iNTERN , 2012

Jahresbericht 2012 37

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