Sensorsystemtechnik - Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

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Sensorsystemtechnik - Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Berufsaussichten

Marktsegmente Sensoren

30% 17,5%

9% 14%

9%

10%

10,5%

Fahrzeug-Sensorik

Prozesstechnik

Umweltschutz/Konsum/

Forschung u. Entwicklung/

Prof. Geräte

Sonstige

Gebäude

Medizintechnik

IT/Kommunikation

Hochschule Karlsruhe

Technik und Wirtschaft

Moltkestraße 30, 76133 Karlsruhe

Telefon: (0721) 925-0, Telefax: (0721) 925-2000

E-Mail: mailbox@hs-karlsruhe.de

Internet: www.hs-karlsruhe.de

Fakultät für Elektro- und Informationstechnik

Masterstudiengang Sensorsystemtechnik

Telefon: (0721) 925-1300, Telefax: (0721) 925-1301

E-Mail: ulrich.schoenauer@hs-karlsruhe.de

Internet: www.hs-karlsruhe.de/fk-eit

Studentische Abteilung/Zulassungsstelle

Telefon: (0721) 925-1092, E-Mail: studieninfo@hs-karlsruhe.de

Das neue, innovative Gebiet Sensorsystemtechnik bietet wegen

des steilen Wachstums außergewöhnliche Chancen für eine weit

überdurchschnittliche berufliche Entwicklung, da Jahresumsätze

von mehr als 35 Milliarden € und jährliche Wachstumsraten

von mehr als 10 % dieser Branche eine sehr hohe Dynamik verleihen.

In der Bundesrepublik sind mehr als 1 000 Firmen auf dem

Gebiet der Sensorsystemtechnik tätig, für die von Fachkreisen

überdurchschnittliche Wachstumsraten prognostiziert werden.

Die Sensorik gehört auch zu den Musterbranchen der Automatisierungstechnik

und entwickelte sich in den letzten Jahren zu

einem der Haupteinsatzfelder der Mikro- und Nanotechnologie.

Service-Center Studium und Lehre (SCSL)

Telefon: (0721) 925-1071, E-Mail: studienberatung@hs-karlsruhe.de

Herausgeber: Rektor der Hochschule Karlsruhe

Technik und Wirtschaft

Gestaltung, Redaktion: Fakultät für Elektro- und Informationstechnik

(EIT), Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und

Marketing (GÖM)

Fotos/Grafik: Fk. EIT, Felix Paschke, GÖM

Druck: Bachmann & Weiss Offsetdruck GmbH

Auflage: November 2011, 3 000 Stück

In allen technischen Bereichen sind Sensoren und Sensorsysteme

heute unverzichtbar. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Sicherheit,

Qualität und Effizienz sind die wesentlichen Leitlinien

zukünftiger technologischer Entwicklungen. Selbst in Krisen

erhöht dies die Job-Sicherheit in einzelnen Wirtschaftszweigen.

Master

Sensorsystemtechnik

Master of Engineering (M.Eng.)

Fakultät für Elektro- und Informationstechnik (EIT)


Was ist Sensorik und Sensorsystemtechnik? Solide Basis für die Zukunft Struktur des Studiengangs

Jeder kennt die menschlichen Sinne: Sehen, Hören, Riechen,

Schmecken und Fühlen. Sensorsystemtechnik ist die Umsetzung

dieser menschlichen Sinne in die Technik und somit ein hochinteressantes,

höchst innovatives Betätigungsfeld. Folgender Überblick

zeigt, dass Sensoren aus nahezu keinem technischen Anwendungsgebiet

oder im Alltag mehr wegzudenken sind. So sind

sie beispielsweise zu finden in:

••

Fahrzeugen (z. B. in Sicherheitssystemen wie Airbag, ABS und

ESP [Elektronisches Stabilitätsprogramm], Abgasreinigung,

Motormanagement, Abstandssensorik)

••

Überwachungssystemen (z. B. Personenidentifikation,

Sicherheits- und Alarmsysteme, Rauchmelder)

••

Medizintechnik (z. B. Ultraschall-Diagnose, EEG

[Elektro-Enzephalographie: Methode zur Messung der elektrischen

Gehirnströme], EKG [Elektrokardiogramm: Herzfrequenzdiagramm],

bildgebende Verfahren)

••

Umwelttechnik (z. B. zur Überwachung von Gewässern,

Böden und Luft, Auslösen von Smog-Alarm, Sensorik für

Windkraftwerke, Biogasanlagen und Biomasse-Verbrennungsanlagen)

••

Automatisierung der Prozess- und Fertigungstechnik

(z. B. in Industrierobotern, im Schadstoff-Monitoring)

••

Gebäudetechnik (z. B. Klima- und Heizungstechnik,

im sog. „intelligenten Haus“)

••

Verkehrsleitsystemen (z. B. Stau- und Nebelwarnung,

Fahrzeugerkennung)

••

Biotechnologie (z. B. Fermentationsprozesse, Überwachung

von Bakterienkulturen)

Aufgrund der unterschiedlichen Arten von Sensoren (physikalische,

chemische, biologische) und ihren vielfältigen Einsatzgebieten

ist die Sensorsystemtechnik ein sehr vielseitiges und abwechslungsreiches

Betätigungsfeld. Entsprechend breitgefächert

und kurzweilig sind auch die Studieninhalte.

Basierend auf soliden natur- und ingenieurwissenschaftlichen

Grundlagen liegt der Schwerpunkt auf den theoretischen und

technologischen Aspekten der Sensorsystemtechnik. Der Masterabschluss

eröffnet den Zugang zu anspruchsvollen und verantwortungsvollen

Tätigkeiten in Industrieunternehmungen, öffnet aber

auch den Weg zu einer späteren Promotion oder im Öffentilchen

Dienst den Karriereweg in den höheren Dienst.

Beginn

Dauer

Semester 1

Semester 2

Semester 3

Zum Wintersemester (Bewerbung bis 15. Juli)

Drei Semester einschließlich Abschlussprojekt

(Master-Thesis)

Physikalische & chemische Sensorik

Projektarbeit zur Sensorik

Regelungstechnik

Mikrosystemtechnologie

Theoretische Aspekte der Sensorik

Bio- und Chemosensorik

Optische Sensorik

Umwelttechnologie

Mikroelektronische Systeme

Wahlpflichtmodul

Master-Projekt und -Thesis

Master-Kolloquium

Vertiefungen in Wahlpflichtfächern

Bildgebende Verfahren in der Medizintechnik, Kernstrahlungssensor-Labor,

prozessanalytische Systeme, chemo- und biotechnologische

Prozessanalytik

Auf Antrag können auch weitere Fächer der Masterstudiengänge

der HsKA gewählt werden.

Sensoren nehmen Messgrößen (z. B. Temperatur, Druck, akustische

und optische Signale, Konzentration) auf und wandeln sie

in elektrische Signale. Mit deren Hilfe können Aktoren eine entsprechende

Reaktion hervorrufen (z. B. Stabilisieren des Fahrverhaltens

bei einem schleudernden Auto). Die Entwicklung und

Anwendung solcher intelligenten Sensor- und Aktorsysteme ist

Gegenstand von Sensorik und Sensorsystemtechnik.

Die Sensorsystemtechnik erfüllt damit die Interessen an praxisorientierten

physikalischen und chemischen Vorgängen, schafft

Freude am Neuartigen, bringt den Reiz bisherige technische Grenzen

überschreiten zu wollen, fördert den Wunsch, etwas Wichtiges

selbst zu erfinden und international zu patentieren, eröffnet die

Chance, neue Systeme für alle Bereiche des menschlichen Lebens

auszudenken, zu entwickeln, zur Serienreife zu führen, zu produzieren

und über ein jeweils ausgeklügeltes Marketing und Vertriebssystem

gewinnbringend zu verkaufen.

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulabschluss (Bachelor/Diplom) in Sensorik oder in

einem verwandten Studiengang (z. B. Elektrotechnik, Mechatronik,

Physik oder physikalische Technik) mit mind. 210 ECTS

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