→ B I L D U N G S P R O G R A M M 2013 - SRK SG

srksg.tocco.ch

→ B I L D U N G S P R O G R A M M 2013 - SRK SG

2013

> B I L D U N G S

P R O G R A M M

2 013

Kanton St.Gallen und beider Appenzell


Bildungsprogramm 2013

Inhalte

Die Treppe zum Erfolg besteht aus vielen

kleinen Stufen.

2 – 3

4 – 7

8 – 36

37– 46

47 – 51

52

53

Allgemeine Informationen, Zahlungsmodalitäten

Pflegehelferkurs SRK+

Fachkurse und Fortbildungen für Pflegetätigkeiten

Gesundheit & Prävention

Förderung der Selbst- und Sozialkompetenzen

Babysitterkurs

Anmeldetalon

Bildungsprogramm 2013 – das Wichtigste in Kürze

Die meisten Kurse/Fortbildungen finden in der Geschäftsstelle SRK

Kanton St.Gallen am Marktplatz 24 statt, Abweichungen sind festgehalten.

Da im Pflegebereich überwiegend Frauen tätig sind, wählen wir im

ganzen Programm jeweils die weibliche Form, es sind jedoch immer

beide Geschlechter gemeint.

Wenn Sie Interesse an einem Kurs haben und diesen gern in Ihrer

Organisation durchführen wollen, beraten wir Sie gern.

Danke für Ihr Interesse an unseren Angeboten.

.

Daniela Paci

Leiterin Bildung

SRK Kanton St.Gallen


2 | 3

Anmeldungen

Unser Verständnis von Bildung

Zahlungsbedingungen

Anmeldungen zu Kursen und Fortbildungen nehmen wir schriftlich

(Anmeldetalon auf der letzten Seite), telefonisch oder per E-Mail

entgegen. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung. Bei geringer

Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, Kurse und Fortbildungen zu

verschieben oder abzusagen.

Für längere Kurse/Module wie z.B. den Lehrgang Pflegehelfer/in SRK+

und Aufbaumodule sind separate Anmeldeformulare erforderlich.

Die Überweisung des Kursgeldes ist 30 Tage vor Kursbeginn fällig,

bei kurzfristigen Anmeldungen spätestens bei Kursbeginn.

Abmeldungen / Bearbeitungsgebühren / Annullationskosten

Wir legen Wert auf

> fachlich und pädagogisch qualifizierte Ausbilderinnen und

Referentinnen, die sich laufend weiterbilden

> aktivierende Lehr- und Lernmethoden, welche das kognitive,

emotionale und soziale Lernen der Teilnehmenden gleichermassen

fördern

> die Förderung der personalen Kompetenzen

> die laufende Auseinandersetzung mit persönlichen Werthaltungen

> das Einbeziehen von bestehenden Ressourcen (personale

Kompetenz, sozial-kommunikative Kompetenz, Fachkompetenz,

methodische Kompetenz) der Teilnehmenden

> Unterstützung und Begleitung der Teilnehmenden in ihrem

persönlichen Lernprozess

> die laufende Qualitätsentwicklung der Bildungsangebote

Informationen und

Anmeldungen

30 bis 15 Kalendertage vor Kursbeginn

> alle Bildungsangebote 10% vom Kursgeld, jedoch mindestens

Fr. 50.–

14 bis 1 Kalendertag vor Kursbeginn

> alle Bildungsangebote 50% des Kursgeldes

Fortbildungstag, bzw. Kursbeginn

> alle Bildungsangebote 100% des Kursgeldes

Ausnahme

Beim Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+ sind bereits nach erfolgter

Anmeldung 10% des Kursgeldes als Bearbeitungsgebühr fällig!

Informationen und Kursanmeldungen für alle Kurse in den Kantonen

St.Gallen und beider Appenzell:

SRK Kanton St.Gallen | Bildung

Marktplatz 24 | Postfach 559

9004 St.Gallen

Tel. 071 227 99 66 | Fax 071 227 99 69

E-Mail: barbara.hug@srk-sg.ch

Bei Bildungsangeboten

zur beruflichen

Entwicklung sind

unsere Anliegen

Dabei bauen wir auf

> die Förderung der Eigenverantwortung für das Erreichen

der festgelegten Kursziele

> der direkte Bezug der Lerninhalte zum beruflichen Umfeld

> die Stärkung der Lernenden in ihrer Persönlichkeit und

beruflichen Rolle

> die Förderung der Reflexionsfähigkeit

> die Stärkung der Teamfähigkeit

> die Vernetzung der vorhandenen Kompetenzen (personale

Kompetenz, sozial-kommunikative Kompetenz, Fachkompetenz,

methodische Kompetenz) der Teilnehmenden untereinander

> die persönliche Lern- und Veränderungsbereitschaft

der Teilnehmenden

> die persönlichen und fachlichen Erfahrungen der Teilnehmenden

> ihre Bereitschaft, sich mit andern Menschen und neuen Inhalten

auseinanderzusetzen

> die Bereitschaft zur Teamarbeit

> die Bereitschaft, Freiräume zu nutzen, um Neues zu erproben

> die Eigenverantwortung der Teilnehmenden

Weitere Informationen unter www.srk-sg.ch/bildung


4 | 5

Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+

Info-Anlass für den Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+

Inhalte | Ziele

Der Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+ bildet eine sinnvolle Grundlage

für eine Tätigkeit im Bereich Betreuung, Gesundheits- und Krankenpflege.

Als Pflegehelferin SRK bringen Sie das erforderliche Wissen und

spezifische Fähigkeiten mit, um eine Aufgabe in der Langzeitpflege

(Alters- und Pflegeheim), im Spitexbereich oder einem Spital zu

übernehmen. Pflegehelferinnen arbeiten immer unter Anleitung von

diplomiertem Pflegepersonal und übernehmen auch hauswirtschaftliche

Tätigkeiten.

Im Anschluss an den Theoriekurs absolvieren die Teilnehmerinnen

ein 12-tägiges Praktikum in einer Pflegeinstitution, um den theoretischen

Lernstoff umzusetzen. Nach erfolgreichem Abschluss des

Theoriekurses und des Praktikums wird das Zertifikat Pflegehelferin

SRK+ abgegeben.

Der Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+ beinhaltet neben den Fachthemen

auch die Schwerpunkte Selbst- und Sozialkompetenz. Das bedeutet

eine vertiefte Auseinandersetzung mit sich selbst, der Kommunikationsfähigkeit

und der Rolle im Pflege- und Betreuungsbereich.

In den Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+ integriert ist der Kurs Management

der eigenen Kompetenzen.

Infoanlass

Anmeldung

Daten

Der Infoanlass für den Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+ ist obligatorisch

und dauert ungefähr 3 Stunden an einem Vormittag oder Abend.

Die Anmeldung für den Lehrgang ist erst nach dem Besuch des Info-

Anlasses möglich.

Informationen zu den Lehrgängen und separate Anmeldeformulare

für die Info-Anlässe sind erhältlich bei:

SRK Kanton St.Gallen Tel. 071 227 99 66

Bildung Fax 071 227 99 69

Marktplatz 24

barbara.hug@srk-sg.ch

Postfach 559

www.srk-sg.ch

9004 St.Gallen

Nach Möglichkeit werden die interessierten Personen an einen Info-

Anlass in der Region des gewünschten Kursortes eingeladen.

auf Anfrage

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs

berücksichtigt.

Zielgruppe

Dieser Lehrgang richtet sich an Wiedereinsteigerinnen und/oder

Umsteigerinnen, die sich persönlich weiterentwickeln und im Pflegebereich

betätigen möchten.

Leitung

Der Lehrgang wird von dipl. Pflegefachfrauen HF mit einer erwachsenenbildnerischen

Zusatzausbildung geführt.

Dauer | Daten

Der Theorieteil dauert 135 Stunden (18 Tage à 7½ Stunden) und wird

mit einem 12-tägigen Praktikum in einem Pflegeheim ergänzt.

Übersicht siehe folgende Seite. Einzelne Kurstage während den Schulferien

sind möglich.

Zeit

08.30 – 12.00/13.30 – 17.00 Uhr, geringfügige Abweichungen möglich.

Im Praktikum gelten die Arbeitszeiten wie für das angestellte Pflegepersonal.

Kosten

Fr. 2200.– (inkl. Info-Anlass). Das Praktikum wird nicht entschädigt.


6 | 7

Ausbilderinnen des Lehrgangs Pflegehelfer/-in SRK+

Lehrgang Pflegehelfer-/in SRK+

Kursorte/Kursdaten

> Dörig Martina

Programmleiterin Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK+

dipl. Pflegefachfrau HF, Lehrerin, dipl. Gerontologin ZfP,

Ausbilderin FA, Ausbilderin/Beraterin CH-Q 3

> Gsell-Reifler Daniela

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin SVEB 1

> Keller Imelda

dipl. Pflegefachfrau HF, Berufsschullehrerin für Pflege,

Lern- und Prozessbegleiterin CH-Q 2

> Loop Erika

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA,

Lern- und Prozessbegleiterin CH-Q 2

> Melliger-Gort Daniela

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

> Rohner Elisabeth

dipl. Pflegefachfrau, zert. Wundmanagerin, Ausbilderin FA

> Schöllhorn-Schilling Nicole

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

> Wirz Marianne

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbildern SVEB 1, Diabetesberaterin

St.Gallen

Marktplatz 24

Goldach

Techn. Zentrum

Altstätten

Pflegeheim

Grabs

Stütlihus

Wohnen im Alter

Sargans

BZSL

Uznach

Pflegezentrum

Linthgebiet

Wil

Pflegezentrum

Fürstenau

Herisau

Spital

Appenzell

Spital

15. Januar – 28. Mai 2013 Dienstag

25. Februar – 02. Juli 2013 Montag

19. August – 16. Dezember 2013 Montag

06. September – 14. Dezember 2013 Freitag/Samstag

08. Januar – 28. Mai 2013 Dienstag

08. August – 19. Dezember 2013 Donnerstag

14. März – 04. Juli 2013 Donnerstag

08. November 2013 – 14. März 2014 Freitag

15. Januar – 01. Mai 2013 Donnerstag

12. September – 19. Dezember 2013 Donnerstag

18. Februar – 17. Juni 2013 Montag

26. August – 09. Dezember 2013 Montag

08. Januar – 07. Mai 2013 Dienstag

13. August – 17. Dezember 2013 Dienstag

31. Januar – 20. Juni 2013 Donnerstag

15. August – 19. Dezember 2013 Dienstag

25. April – 26. September 2013 Donnerstag

31. Oktober 2013 – 20. März 2014 Donnerstag

14. März – 05. Juli 2013 Freitag

Achtung: in einzelnen Kursen sind Abweichungen vom Wochentag

möglich (2 Tage pro Woche)! Genauere Angaben erhalten Sie

am Info-Anlass.


8 | 9

Kurs Gleichwertigkeit

«Zertifikat Pflegehelfer/-in SRK»

Zertifikat Pflegehelfer/-in SRK Langzeitpflege

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Pflegehelferinnen SRK, welche den Pflegehelferkurs noch mit 60

Stunden absolviert haben, erhalten mit diesem Kurs die Möglichkeit,

das Zertifikat Pflegehelfer/-in SRK auf der Basis von 120 Stunden zu

erlangen.

Inhalte

> Reflexion und Vertiefung von Fachwissen

> Kommunikation im Berufsfeld, Rollenverständnis

> Fremd- und Selbsteinschätzung

> neue Lern- und Unterrichtsmethoden

Voraussetzungen für den Erwerb des Zertifikates Lehrgang

Pflegehelfer/-in SRK sind:

> lückenloser Kursbesuch

> Bearbeitung von Aufträgen zwischen den Kurstagen mit

Präsentationen

> Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle

> erfolgreich absolvierte Lernerfolgskontrolle

> Nachweis von drei Fortbildungen zu Pflegethemen

Teilnehmerinnen, die nicht alle Kursziele erreichen, erhalten

eine Kursbestätigung.

Pflegehelferinnen SRK, die den 60-Stunden-Kurs absolviert haben

und mindestens ein Jahr Berufspraxis sowie drei fachliche Weiterbildungen

nachweisen.

Martina Dörig, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA,

dipl. Gerontologin ZfP

4 Tage (28 Lektionen) | 08.30 – 12.00/13.30 – 16.45 Uhr

Donnerstag, 25. April, 16./30. Mai und 06. Juni 2013

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Viele Pflegehelferinnen SRK arbeiten in der Langzeitpflege und besuchen

regelmässig Fortbildungen und Fachkurse.

Um diese erweiterten Kompetenzen sichtbar zu machen, bieten verschiedene

Kantonalverbände neu die Zertifizierungsmöglichkeit zur

«Pflegehelfer/-in SRK Langzeitpflege» an.

Die modulare Fortbildung setzt sich aus Schwerpunktthemen der

Langzeitpflege zusammen. Somit haben Personen, die den Kurs PflegehelferIn

SRK erfolgreich abgeschlossen haben und in der Langzeitpflege

tätig sind die Möglichkeit, das Zertifikat «Pflegehelfer/in SRK

Langzeitpflege» zu erwerben.

Für diesen Leistungsnachweis ist der Kursbesuch folgender Themen

innerhalb von 5 Jahren nachzuweisen:

Themen

Dauer

> Kinästhetics-Grundkurs 4 Tage

> Palliative Care A2 6 Tage

> Grundkurs Integrative Validation 3 Tage

nach Richard oder Naomi Feil (mind. 2 Tage)

> Basale Stimulation Grundkurs 3 Tage

> Demenz- die Herausforderung in der Pflege 2 Tage

> Ressourcenorientierte Alltagsgestaltung mind. 1 Tag

> Biografie 1 Tag

> Notfälle in der Pflege 1 Tag

> Ethik in der Pflege 1 Tag

> Pflegedokumentation (BESA, RAI etc.) 1 Tag

Diese Themen sind im Bildungsprogramm gekennzeichnet mit ***

Pflegehelferinnen SRK mit Kursausweis oder Zertifikat, die in der

Langzeitpflege tätig sind.

Kosten

Fr. 800.– inkl. aktueller Kursgrundlage des Lehrgangs

Pflegehelfer/-in SRK

Für das konkrete Vorgehen verlangen Sie bitte die separaten Unterlagen.

Anmeldung

Bitte verlangen Sie das separate Anmeldeformular


10 | 11

Gerontologische Betreuung und Begleitung

Aufbaumodul für Pflegehelfer/-in SRK

Pflegehelfer/-in SRK + A

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Dieses Aufbaumodul ist eine Ergänzung für Pflegehelferinnen SRK,

die ihr theoretisches Wissen im Fachbereich Geriatrie vertiefen und

ihr Pflegeverständnis erweitern möchten. Im Zentrum dieses Aufbaukurses

stehen ältere Menschen, welche Pflege und Betreuung erfordern.

Der Kurs vermittelt eine Einführung in die Gerontologie und beinhaltet

folgende Themen:

> verschiedene Aspekte des Alterns, Altersbilder

> Kenntnisse der lebensgeschichtlichen, sozialen Prägungen

> Erarbeiten von verschiedenen gerontologischen Krankheitsbildern

> Begleitung in schwierigen Lebensphasen und Krisen

> Kommunikation und Zusammenarbeit

Neben dem theoretischen Wissen werden auch das persönliche Pflegeverständnis

und die eigene Werthaltung bei der beruflichen Umsetzung

reflektiert.

Es wird mit theoretischen Inputs, Erfahrungsaustausch, persönlicher

Reflexion, Selbstlernaktivitäten, Leseaufträgen und Erarbeitung individueller

Präsentationen gearbeitet. Nach erfolgreich abgeschlossenem

Modul und einer Kurspräsenz von mind. 90% wird ein Zertifikat

des SRK Kanton St.Gallen abgegeben.

abgeschlossener Pflegehelferkurs SRK, Abschluss Pflegeassistenz

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Viele Pflegehelfer/-innen SRK eignen sich im beruflichen Umfeld

ein breites Erfahrungswissen an. Diese individuellen Kompetenzen

aus der beruflichen Erfahrung, Bildung und Privatalltag gilt es einzuschätzen

und an den Anforderungen der Ausbildung FaGe zu messen.

Sie erarbeiten eine Entscheidungsgrundlage, ihre Vorgehensweise

auf einen möglichen Berufsabschluss FaGe, über das Validierungsverfahren

zu prüfen.

Inhalte

> Ablauf und Anforderung des Validierungsverfahrens

> Begrifflichkeiten

> Ansprechpersonen

> Validierungstool (Zürich)

> IST – SOLL (fachlich, methodisch, personal, sozial)

Voraussetzungen

> Zugang zu einem PC mit Internetanschluss

> Gute Deutschkenntnisse

> Abschluss CH-Q 1 oder Äquivalenz

Mindestalter 25 Jahre und breite Handlungskompetenz

> Pflegehelfer/-innen SRK mit abgeschlossenem Lehrgang

PH SRK+

> Haus-/Kinderpflegerinnen, etc.

> Personen mit Pflegeerfahrung

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Kosten | Anmeldung

Martina Dörig, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA,

Gerontologin ZfP

Bernadette Strebel, dipl. Pflegefachfrau HF, Gerontologin SAG

8 Kurstage (56 Lektionen), zusätzlich Selbstlernaktivitäten und

Intervision | 08.30 – 12.00/13.15 – 16.45 Uhr

Donnerstag, 24. Oktober 2013 – 27. Februar 2014

Fr. 1400.– inkl. Kursunterlagen

Bitte verlangen Sie das separate Anmeldeformular

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Kosten

Erika Loop, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA,

Lern-/Prozessbegleiterin CH-Q 2

2 Tage | 08.30 Uhr – 16.30 Uhr

St.Gallen, Marktplatz 24 > Donnerstag, 07. Feb. und 07. März 2013

BZSL Sargans > Freitag, 30. August und 20. Sept. 2013

Fr. 300.–


12 | 13

Palliative Pflege und Begleitung –

Basiskurs A2 für Pflegehelfer/-in SRK ***

Betreuung in der Spitex

Aufbaumodul für Pflegehelfer/-in SRK

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Der Kurs erweitert und vertieft Kompetenzen der Pflegehelferinnen

SRK für die anspruchsvolle Betreuung von schwerkranken, chronischkranken

und sterbenden Menschen.

Die Teilnehmenden werden befähigt, das Pflegefachpersonal bei der

Betreuung und Begleitung dieser Personengruppe gemäss den Standards

des Konzeptes Palliative Care zu unterstützen. Insbesondere

können sie bei der alltäglichen Arbeit die körperliche und seelische

Integrität der zu Pflegenden wahrnehmen und schützen und die betreuten

Menschen verständnisvoll begleiten.

Sie sind in der Lage, die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen

wahrzunehmen und ihre Beobachtung an das Pflegefachpersonal

weiterzuleiten. Sie können das eigene Handeln reflektieren

und begründen.

Inhalte

> Allgemeine Grundlagen des Konzeptes Palliative Care

> Handlungsmöglichkeiten der Pflegehelferin SRK

> Psychohygiene: Umgang mit Emotionen wie Trauer, Hoffnung,

Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit

Es wird mit theoretischen Inputs, Erfahrungsaustausch, persönlicher

Reflexion, Selbstlernaktivitäten, Leseaufträgen und Erarbeitung einer

individuellen Präsentation gearbeitet. Nach erfolgreich abgeschlossenem

Modul und einer Kurspräsenz von mind. 90% wird ein Zertifikat

des SRK Kanton St.Gallen abgegeben.

Pflegehelferinnen SRK mit Praxiserfahrung

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Dieses Modul erweitert und vertieft die Kompetenzen der Pflegehelferinnen

SRK für die Betreuung der Kundinnen und Kunden im Spitexbereich.

Der Schwerpunkt liegt in der Verbindung der hauswirtschaftlichen

Aufgaben mit der sozialen Betreuung.

Die Teilnehmenden setzen sich mit unterschiedlichen Erwartungen

(Auftraggeber, Arbeitgeber und persönlichen Vorstellungen) bezüglich

ihren Aufgaben im Spitex-Bereich auseinander. Sie erwerben

sich Wissen und Strategien, um in unerwarteten oder problematischen

Situationen angemessen zu reagieren.

Inhalte

> Allgemeine Grundlagen der kundenorientierten Betreuung und

Haushaltsführung

> Auftrag, Erwartungen, Werthaltungen

> Haushaltsführung und Gestaltung der Beziehung unter erschwerten

Rahmenbedingungen (psychosoziale Aspekte, Wohnsituationen)

> Erfahrungsaustausch, Reflexion

Es wird mit theoretischen Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion,

Selbstlernaktivitäten, Leseaufträgen und Erarbeitung einer individuellen

Präsentation gearbeitet. Nach erfolgreich abgeschlossenem Modul

und einer Kurspräsenz von mind. 90% wird ein Zertifikat des

SRK Kanton St.Gallen abgegeben.

Pflegehelferinnen SRK, die im Spitexbereich tätig sind oder in der

Spitex arbeiten möchten

Leitung

Gabi Sieger, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

Renate Praxmarer, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

Leitung

Erika Loop, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA,

Lern-/Prozessbegleiterin CH-Q 2 und weitere FachdozentInnen

Dauer | Zeit

6 Tage | 08.45 – 12.00 /13.30 – 17.00 Uhr

Dauer | Zeit

6 Tage | 08.45 – 12.00/13.30 – 17.00 Uhr

Daten

Kurs 1 > Montag, 13./27. Mai, 17. Juni, 01. Juli, 19. August

und 02. September 2013

Kurs 2 > Donnerstag, 07./21. November 05./12. Dezember 2013

und 09./23. Januar 2014

Daten

St.Gallen: Freitag/Samstag: 19. Okt. 2012 /10. Nov. 2012 /

08. Dez. 2012 /25. Jan. 2013 / 08. Feb. 2013 / 08. März 2013

Altstätten: Mittwoch, 15./29. Mai, Montag/Dienstag, 24./25. Juni,

Montag 19. Aug. und Mittwoch, 04. Sept. 2013

Kosten | Anmeldung

Fr. 950.– inkl. Kursunterlagen

Bitte verlangen Sie das separate Anmeldeformular

Kosten | Anmeldung

Fr. 950.– inkl. Kursunterlagen

Bitte verlangen Sie das separate Anmeldeformular


14 | 15

Basale Stimulation® in der Pflege – Basisseminar ***

Grundkurs Integrative Validation (IVA) nach

Nicole Richard ***

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Kosten

Erwachsene Menschen, deren Wahrnehmung durch Unfall, Krankheit

oder Alter beeinträchtigt ist, brauchen regelmässig Anregungen,

um den eigenen Körper und die Aussenwelt in für sie verständlicher

Weise zu erfahren.

Fehlende Bewegung, Apoplexie, Demenz, der Verlust der vertrauten

Umgebung, u.a.m. beeinträchtigen die Wahrnehmung des Menschen.

Betroffene Menschen können dadurch desorientiert wirken, sie verlieren

das Interesse am alltäglichen Geschehen, zeigen Angst beim

Bewegen oder vielleicht sprechen sie immer seltener.

Aufbauend auf einer verlässlichen meist nonverbalen Kommunikation

möchte Basale Stimulation® in der Pflege die alltägliche Pflege

und Betreuung so gestalten, dass durch regelmässig wiederkehrende

Sinneserfahrungen, Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation

individuell gefördert, erhalten oder unterstützt werden.

Inhalte

> Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Konzeptes

> Erfahrungen zur somatischen, vestibulären, vibratorischen und

taktil-haptischen Wahrnehmung

> Wahrnehmungsfördernde Berührung und pflegerische Interventionen

im Dialog mit Menschen mit beeinträchtigter Wahrnehmung

gestalten

> Entwicklung von Ideen zur Integration des Konzeptes im eigenen

Praxisfeld

alle Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung

Ruth Alder-Waser, dipl. Pflegefachfrau HF,

Kursleiterin Basale Stimulation® in der Pflege

3 Tage | 08.45 – 12.00/13.30 – 17.00 Uhr

Kurs 1 > Mittwoch/Donnerstag, 20./21. März 2013 und

Mittwoch, 24. April 2013

Kurs 2 > Mittwoch/Donnerstag, 11./12. September 2013

und Mittwoch, 23. Oktober 2013

Fr. 600.– inkl. Kursunterlagen

Aufbauseminar auf Anfrage

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Kosten

Die Betreuung von demenzkranken, sogenannt verwirrten Menschen,

gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Pflege.

Die «Integrative Validation» begegnet diesen Menschen, indem deren

subjektive Gefühle und Antriebe wahrgenommen und angesprochen

werden. Dadurch kann eine Atmosphäre geschaffen werden,

die den Erkrankten, aber auch den Mitarbeiterinnen aus Pflege/Begleitung

ein wertschätzendes und geborgenes Zusammensein ermöglicht.

Angst und Stress können vermindert, eine auf die Ressource

und Bedürfnisse der Menschen mit Demenz bezogene Umgangsweise

kann entwickelt werden.

Inhalte

> Verstehen des Phänomens «Verwirrtheit» im Rahmen der Demenzerkrankung

> Erlernen des konkreten «Handwerkzeug» anhand verschiedener

Praxisbeispielen/Sequenzen zu Themenbereichen wie z.B. Angst,

Wut, usw.

> Einige Rahmenbedingungen der IVA (Rituale, Energieschübe,

Ebenen der Kommunikation) kennen lernen

Nach dem Grundkurs kann ein IVA-Praktikerin-Zertifikat erworben

werden.

Personen, die im Bereich Betreuung von Menschen mit Demenz

arbeiten

Sabine Kundert, Trainerin für Integrative Validation nach Richard,

Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, dipl. Gerontologin SAG

3 Tage | 09.00 – 17.00 Uhr

Kurs 1 > Mittwoch/Donnerstag, 17./18. April und 28. August 2013

Kurs 2 > Mittwoch/Donnerstag, 16./17. Okt. und

Dienstag, 10. Dez. 2013

Fr. 600.– inkl. Kursunterlagen

(Zertifikat kann für Fr. 25.– erworben werden)


16 | 17

Kinaesthetics Grundkurs ***

Berührung und Bewegung in der Pflege

Sturzprophylaxe

Inhalte | Ziele

Durch das Verstehen und Umsetzen von Kinaesthetics Methoden lernen

Pflegende, unter Einsatz der eigenen Körperbewegung, sich dem

Pflegeempfänger anzupassen und eine Aktivität gesundheitsfördernd

für beide Beteiligten zu gestalten. Bewegungskompetenz ist also ein

wichtiger Aspekt für die Pflege und Betreuung von Menschen.

Das Kinaesthetics Lehrmodell ist gleichzeitig Lernmodell. Am eigenen

Körper wird die Wirkung erfahren und anhand von «Pflegesituationen»

am «Krankenbett» geübt.

Zwischen den Kurstagen bearbeiten die Kursteilnehmerinnen kleine

Aufgaben, um die Umsetzung der Inhalte in der Praxis zu üben.

Inhalte | Ziele

Mit zunehmendem Alter nimmt die Reaktionsfähigkeit der Menschen

ab. Wenn zusätzlich noch körperliche und/oder geistige Beeinträchtigungen

dazukommen, können schon ganz alltägliche, selbstverständliche

Verrichtungen wie Toilettenbesuche, aus dem Bett steigen, etc.

zu Störungen des Gleichgewichts führen. Die Angst vor Stürzen führt

bei betagten Menschen häufig dazu, dass die Bewegungsfreiheit aus

einem Sicherheitsgefühl heraus zusätzlich eingeschränkt wird, was

die Sturzgefahr wiederum erhöht.

Pflegende haben viele Möglichkeiten, die Sturzprävention aktiv und

bewusst in den Alltag einfliessen zu lassen. Damit leisten sie einen

wertvollen Beitrag zur Förderung der Lebensqualität der Betroffenen.

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

alle Pflegepersonen

Katharina Haas, Kinaesthetics-Trainerin III

4 Tage (24 Lektionen) | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Kurs 1

Kurs 2

> Freitag, 01./22. März, Donnerstag, 25. April und

30. Mai 2013

> Donnerstag, 29. Aug., 19. Sept., 31. Okt. und

28. Nov. 2013

Zielgruppe

Leitung

Inhalte

> Die komplexen Zusammenhänge von Bewegung, Reaktion und

Gleichgewicht

> Verschiedene Aspekte der Prävention

> Bewegungs- und Gleichgewichtsspiele

> Eigene Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch

alle Mitarbeitenden aus dem Pflege- und Betreuungsbereich

Katharina Haas, Kinaesthetics-Trainerin III

Kosten

Vertiefungstag

Mittwoch, 06. November 2013

Fr. 700.– inkl. Kursbuch und obligatorische Registrierungsgebühr

beim Institut für Kinaesthetics JfK AG

Dauer | Zeit

Datum

Kosten

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Freitag, 15. März 2013

Fr. 150.–

Vertiefungstag Fr. 150.–


«Bewegtes Lagern» Ethik und Langzeitpflege ***

18 | 19

Inhalte | Ziele

Die Teilnehmerinnen erlangen Sicherheit im Umgang mit den Lagerungshilfsmitteln

nach E. Klein-Tarolli und können diese gezielt auswählen

und ihren Einsatz begründen.

Sie verstehen es, die Betroffenen in ihren Bemühungen so zu unterstützen,

dass diese mit ihren verbleibenden Möglichkeiten an der Gesundheitsentwicklung

mitbeteiligt sind.

Inhalte | Ziele

Die Frage: „Habe ich das richtig gemacht oder hätte ich anders handeln

sollen?“ beschäftigt in der Pflege und Betreuung immer wieder.

Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Situationen unter dem

ethischen Aspekt betrachtet: Welche Werte haben in der Situation

eine Rolle gespielt, welche Werte haben das Handeln schlussendlich

geleitet und wie hätte man auch noch handeln können?

Zielgruppe

Leitung

Inhalte

> Auffrischen der Konzepte der Kinaesthetics in Bezug auf

die Positionsunterstützung

> Grundsätze erarbeiten, wo welche Materialen gebraucht werden

zur Positionsunterstützung (PosU)

> Kennenlernen der verschiedenen Materialien zur PosU

> PosU erarbeiten zu verschiedenen Positionen

> Fragen beantworten und Lösungen erarbeiten im Team

alle Personen aus Pflege und Betreuung

Erika Güpfert-Thoma, Kinaesthetics Trainerin 3, Ausbilderin FA

Ilona Andri, Kinaesthetics Trainerin 3, Ausbilderin FA

Zielgruppe

Die Teilnehmenden erhalten theoretische Grundlagen für ethische

Diskussionen und lernen, das eigene Handeln zu hinterfragen. Sie setzen

sich speziell mit Fragen des ethischen Handelns in der Pflegearbeit

auseinander.

Inhalte

> Grundlagen der Ethik und Moral

> Was sind Werte?

> Das ethische Dilemma, sich zwischen zwei Werten entscheiden

zu müssen

> Fallbeispiele aus der Praxis

alle Pflege- und Betreuungspersonen, auch aus dem Spitexbereich

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00 /13.30 – 16.30 Uhr

Leitung

Gabi Sieger, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

Kursort

Stiftung Altersbetreuung Herisau

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Daten

Montag, 23. September 2013

Vertiefungstag, Donnerstag, 28. November 2013

Daten

Kurs 1 > Donnerstag, 14. März 2013

Kurs 2 > Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kosten

je Fr. 150.– inkl. Kursunterlagen

Kosten

Fr. 150.–


20 | 21

Nachtarbeit als Pflegehelfer/-in SRK kompetent durchführen

– Eine Arbeit mit besonderer Herausforderung

Pflegekonzept Familienzentrierte Pflege (FzP)

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Die effektive Nacht dauert ebenso lange wie der Tag und hat für Menschen

in einer Langzeitinstitution eine grosse Bedeutung. Die Tätigkeit

in der Nacht ist eine grosse Herausforderung für die Pflegenden.

Die BewohnerInnen in diesem oft langen und intensiven Zeitabschnitt

zu pflegen und zu betreuen, erfordert von den Betreuungspersonen

hohe Sozial- und Fachkompetenzen.

Inhalte

> Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Schlafforschung

> der Pflegeprozess in der Nacht – Schlafanamnese

> Tag-/Nachtumkehr bei demenzkranken Personen

> einfache schlafunterstützende Massnahmen

> Sterben in der Nacht

> Aufgaben, Kompetenzen einer Pflegehelferin in der Nachtwache

> persönliches Gesundheitsmanagement

Ziele

> Sicherheit gewinnen für die Tätigkeit als Nachtdienstleistende

> Schlafstörungen erkennen und damit kreativ umgehen

> Die Freude an der äußerst herausfordernden Aufgabe behalten

Nachtwachen Pflegehelferinnen SRK in Langzeitinstitutionen

Leitung Agnes Heiniger-Gmür

dipl. Pflegefachfrau HF, Unterrichts Assistentin, dipl. Gerontologin HF

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Dieses Pflegekonzept befasst sich mit der systemischen Sicht des

Krankheitsgeschehens. Die Erkrankung eines Familienmitgliedes

beeinflusst immer die Familie als Ganzes, unabhängig von deren

Zusammensetzung und Grösse. Umgekehrt hat die Familie immer

einen Einfluss auf das Befinden jedes einzelnen Mitgliedes und ein

enormes Selbsthilfepotenzial, welches zu erkennen, zu fördern und

zu würdigen ist.

Die Kursteilnehmerinnen erhalten Kenntnisse über:

> Inhalte des Pflegekonzeptes sowie systemische Strukturen

> Rollenklärungen durch bewusste Allparteilichkeit in der Familie

> Geno-Ökogramm als Instrument für einen schnellen Überblick

über die familiäre Situation und weiterer Beteiligter am Krankheitsgeschehen

> den Nutzen des bewussten Einbezugs und der emotionalen

Stärkung der Angehörigen

alle Pflege- und Betreuungspersonen, auch aus dem Spitexbereich

Die Implementierung dieses Konzeptes ist auch für ganze

Institutionen möglich, wir beraten Sie gerne!

Martina Dörig, Lehrerin, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Dauer | Zeit

2 Tage | 08.30 – 12.00/13.30 – 17.00 Uhr

Datum

Mittwoch, 22. Mai 2013

Daten

Dienstag, 12. März 2013 und 09. April 2013

Kosten

Fr. 150.–

Kosten

Fr. 300.–


22 | 23

Biografie *** Demenz – die betreuerische Herausforderung ***

Inhalte | Ziele

Der bewusste Einbezug von Biografieanteilen unterstützt im Betreuungsalltag

den Kontakt zu älteren Menschen und stärkt das gegenseitige

Vertrauen. Damit tragen die Betreuenden zur Förderung der Lebensqualität

der betroffenen Menschen bei und erhöhen die eigene Zufriedenheit

im Beruf.

Der Kurs vermittelt vielseitige Impulse für eine ressourcenorientierte

und pflege-erleichternde Betreuung.

Inhalte | Ziele

Erkrankungen wie Alzheimer/Demenz/Apoplexie nehmen zu und treffen

vermehrt auch jüngere Menschen. Die betreuerischen Herausforderungen

nehmen markant zu.

Der Kurs stärkt die Teilnehmenden für eine ressourcenorientierte

und pflege-erleichternde Betreuung. Dies fördert die Lebensqualität

der betroffenen Menschen und die Zufriedenheit des Betreuungspersonals.

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Datum

Kosten

Inhalte

> Kenntnisse der Gesellschaftsbiografie aneignen als wertvolle

«Schlüssel» für eine wertschätzende Alltagsbegleitung

> Auswirkungen der Biografie auf die aktuelle Lebenssituation

verstehen

> Erinnerungs- und Ressourcenpflege

> Individuelle Bewältigungsmuster erkennen und unterstützen

Anhand teilnehmerorientierter Tagesgestaltung, Referaten und Videoaufnahmen

wird aufgezeigt, wie die Biografie der Bewohner im Alltag

konstruktiv genutzt werden kann.

alle Pflegenden

Bernadette Strebel, dipl. Pflegefachfrau HF, Gerontologin SAG

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Dienstag, 17. September 2013

Fr. 150.–

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Inhalte

> Hintergrundwissen zu Krankheitsursachen und deren

Auswirkungen bei Apoplexie und Parkinson-Erkrankung

> Alzheimer- und Demenzverlauf

> Bedeutung der Erkrankung für Betroffene und Angehörige

> wertschätzende Grundhaltung

> Impulse für eine ressourcenorientierte Betreuung und

Kommunikation

> kreativer Umgang mit Verwirrtheit

> Wirkung verschiedener Pflegekonzepte (personenzentrierter

Ansatz, Milieutherapie, Validation, Basale Stimulation,

Kinaesthetics)

alle Pflegenden

Bernadette Strebel, dipl. Pflegefachfrau HF, Gerontologin SAG

2 Tage | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Kurs 1 > Donnerstag, 02.und 23. Mai 2013

Kurs 2 > Donnerstag, 29. Oktober / Dienstag, 12. November 2013

Kosten

Fr. 300.–


24 | 25

Ressourcenorientierte Alltagsgestaltung 1 und 2 ***

Umgang mit Aggression und Widerstand bei Menschen,

die an einer Demenz erkrankt sind

Inhalte | Ziele

Der Kurs vermittelt vielseitige, praxisorientierte Impulse für eine

ressourcenorientierte und pflege-erleichternde Betreuung und Alltagsgestaltung.

Die Kurstage können auch einzeln besucht werden.

Inhalte | Ziele

Abwehrendes und/oder aggressives Verhalten ist in der Pflege und

Betreuung von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, ein

häufig auftretendes und belastendes Phänomen. Es zeigt sich vor

allem bei Pflegehandlungen, welche in die Intimsphäre einer Heimbewohnerin

eingreifen.

Inhalte Alltagsgestaltung 1

> Animation und Auflockerung, Spiele

> Ressourcenorientiertes Arbeiten: Erinnerungspflege, Natur und

Jahreszeiten, Feste mit Bewohnern vorbereiten

> «Zeitnischen» im Alltag kreativ nutzen mit Bewegungsspielen,

Liedern, Geschichten, Sprichwörtern, Rätsel

> Rituale

> Material-Fundus

> Möglichkeiten und Grenzen der Alltagsgestaltung: Zeit, Personal

Inhalte Alltagsgestaltung 2

> Lebensqualität und Lebensfreude trotz Beeinträchtigungen

> Gangsicherheit, Sturzangst, Körpergefühl und Gleichgewichtskräftigung

> Minimalprogramm zur Sturzprophylaxe kennenlernen

> einfache Übungen zu Musik erfahren und umsetzen lernen

> Bewegungsspiele im Sitzkreis

> Pflegeziele zur LA Bewegung formulieren

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Datum

Kosten

Die Teilnehmerinnen setzen sich mit den Ursachen von abwehrendem

und/oder aggressivem Verhalten bei Menschen mit Demenz

auseinander. Am Beispiel der Pflegetätigkeit «Unterstützung bei der

Körperpflege» werden hilfreiche Verhaltensweisen besprochen und

Erfahrungen aus der eigenen Praxis diskutiert.

mind. abgeschlossener Pflegehelferkurs SRK

Cristina De Biasio, Dipl. Pflegefachfrau HF, Pflegeexpertin HöFa 2,

Berufsschullehrerin im Pflegebereich

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Freitag, 24. Mai 2013

Fr. 150.–

Zielgruppe

alle Pflegenden

Leitung

Bernadette Strebel, dipl. Pflegefachfrau HF, Gerontologin SAG

Dauer | Zeit

je ein Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Daten

Alltagsgestaltung 1 > Mittwoch, 20. Februar 2013

Alltagsgestaltung 2 > Mittwoch, 27. März 2013

Kosten

Fr. 150.– pro Kurstag


26 | 27

Palliative Care – Grundkurs für Freiwillige Notfallsituationen in der Langzeitpflege ***

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Der Kurs vermittelt eine Einführung in das Konzept Palliative Care.

Er soll die Teilnehmenden befähigen, Unterstützung und Begleitung

von schwerkranken und sterbenden Menschen im Sinne des Konzeptes

Palliativ Care zu leisten.

Der Grundkurs A 1 entspricht den Vorgaben von Swiss-Educ und

umfasst folgende Themenbereiche:

> Auseinandersetzung mit Verlust, Trauer, Sterben und Tod

> Kommunikation und Begleitung

> Körperliches Wohlbefinden

> Religiöse und spirituelle Bedürfnisse

> Aspekte aus der Praxis

Der Grundkurs ist für formelle Freiwillige (in Hospiz- oder Begleitgruppen)

und Personen, welche sich für eine solche Aufgabe interessieren

und bereits Kontakt mit einer Hospizgruppe haben. Er wird in

Zusammenarbeit mit der ökumenischen Fachstelle BILL-Begleitung

in der letzten Lebensphase durchgeführt.

Pflegefachfrauen HF mit Erfahrung in Palliative Care und Kursleitung

der Fachstelle BILL

3 Tage (21 Stunden) | 08.30 – 12.00 /13.30 – 17.00 Uhr

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Notfallsituationen können im beruflichen Umfeld trotz Achtsamkeit

und Vorsicht auftreten. Wenn etwas passiert, ist sofortiges korrektes

Handeln erforderlich. Um in Notfallsituationen so schnell als möglich

wirksame Hilfe zu leisten, ist jeder Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin

gefordert und muss die notwendige Handlungskompetenz der entsprechenden

Ausbildung mitbringen.

Das theoretische Wissen wird anhand von praxisnahen Situationen

umgesetzt und geübt:

> Theoretische Grundlagen auffrischen

> Allgemeine Massnahmen und Kompetenzregelungen

> Erste Hilfe-Massnahmen im Alters- und Pflegeheim, Spitex

> Lagerungen in Notfallsituationen

> Kennen und Anwenden des ABC Schemas und deren Begriffe

> Kontrolle der Bewusstseinslage

> Kontrolle von Atmung, Puls und Blutdruck

> Massnahmen zur Sicherheit und Unfallverhütung

alle Mitarbeitenden ohne Fachausbildung in der Langzeitpflege und

in der Spitex

Marianne Wirz

dipl. Pflegefachfrau FH, Gesundheitsschwester, Ausbilderin SRK

Daten

Kosten

Samstag, 02./23. März und 20. April 2013

Weitere Kurse auf Anfrage

Fr. 450.–

Dauer | Zeit

Daten

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Kurs 1 > Marktplatz 24, St.Gallen Montag, 18. Februar 2013

Kurs 2 > Spital, Herisau Montag, 11. November 2013

Anmeldung

Bitte verlangen Sie das separate Anmeldeformular

Kosten

Fr. 150.–


Humor in der Pflege Pflegedokumentation ***

28 | 29

Inhalte | Ziele

Die Bedeutung des Humors als Kommunikationsebene in der pflegerischen

und betreuenden Arbeit ist in den letzten Jahren zunehmend

erkannt und gefördert worden. Das heisst: Die heilende Kraft des Lachens

ist erkannt, der Humor wird immer ernster genommen!

Inhalte | Ziele

Eine korrekte Pflegedokumentation ist die Grundlage der heutigen

Pflegeplanung. Zunehmend werden auch Pflegehelferinnen in diese

Aufgabe einbezogen. Dies stellt hohe Anforderungen an ihre sprachlichen

Kompetenzen.

Zielgruppe

Humor ist das Öl in unserer Lebenslampe

holländisches Sprichwort

Dieser Kurstag vermittelt Ihnen einige theoretische Grundlagen zum

Humor. Sie lernen anhand von verschiedenen Übungen die unmittelbare

Wirkung von Humor und Lachen am eigenen Körper kennen und

die Reaktion auf andere wahrzunehmen. Sie erhalten Anregungen um

sich eine kleine eigene «Humor-Apotheke» zusammenzustellen.

Inhalte

> Was ist Humor?

> Was löst Humor aus?

> Humor als Spiegel

Pflegende und weitere Personen, die den Humor als Ressource in der

Pflege und für sich selber nutzen möchten und bereit sind, sich auf

eigene Erfahrungen einzulassen.

Zielgruppe

Diese Fortbildung vermittelt den Kursteilnehmerinnen Sicherheit im

Umgang mit Formulierungen und korrekter Schreibweise und gleichzeitig

wird auf die Differenzierung zwischen Wahrnehmung und Beschreibung

Wert gelegt.

Inhalte

> Der Pflegeprozess und die Pflegedokumentation (Beispiel RAI)

> Anforderungen an eine korrekte Dokumentation

> Verständliche, kurze, klare Formulierungen

> Mündliche und schriftliche Informationen (Rapport und Pflegedokumentation)

> Wertfreie Formulierungen

> Rechtliche Aspekte

> Aufgaben und Kompetenzen der Pflegehelferin SRK

Pflegende aus dem Langzeit- und Geriatriebereich

(Mindestanforderung Pflegehelferkurs SRK)

Leitung

Peppina Polenta alias Liz Monteleone, Clownin

Leitung

Elisabeth Rohner, dipl Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Datum

Kosten

Freitag, 13. September 2013

Fr. 150.–

Daten | Orte

Kosten

Kurs 1 > Pflegeheim Altstätten Montag, 11. März 2013

Kurs 2 > Marktplatz 24, St.Gallen Montag, 16. September 2013

Fr. 150.–


30 | 31

Betreuung von Menschen mit/trotz einer Suchtproblematik

Umgang mit sexuellen Bedürfnissen betagter

Pflegeempfänger

Inhalte | Ziele

Im Pflegealltag kommt es immer wieder vor, dass Pflegende in ihrer

alltäglichen Arbeit Menschen betreuen, bei denen nebst dem Pflegebedarf

eine Suchtproblematik (zum Beispiel Alkoholproblem) vorliegt

oder vermutet wird.

Dabei wird die Beziehung zwischen Pflegenden und den Betroffenen

von unterschiedlichen Fragen, Gefühlen und Verhalten geprägt. Ein

offensichtliches oder vermutetes Suchtproblem jeder Art kann bei

Pflegenden Hilflosigkeit und Unsicherheit auslösen.

Der Kurstag will

> sensibilisieren für Anzeichen und Merkmale von Suchtverhalten

> zum Verständnis der Entstehung von Suchtverhalten beitragen

> anregen zur Auseinandersetzung mit Sucht als Tabu-Thema

> Hinweise vermitteln für den Umgang mit abhängigen Menschen

> Anregungen geben für die Psychohygiene auf der persönlichen

und betrieblichen Ebene

> die Rolle als professionelle Bezugsperson stärken

> die Auseinandersetzung mit Praxisbeispielen ermöglichen

Inhalte | Ziele

Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen – so auch des alten

Menschen. Diese Bedürfnisse zeigen sich gelegentlich in Form sexueller

Belästigung durch betagte Pflegeempfänger und kann jede

Pflege- und Betreuungsperson treffen. Durch Tabuisierung solcher

Erlebnisse werden eigene Grenzverletzungen verdrängt. Dies kann

dazu beitragen, dass die Freude am Beruf abnimmt und es zu Aggressionen

zwischen Pflegenden und Pflegeempfängern kommen kann.

Wie aber damit umgehen, dass man sich einerseits gegen sexuelle

Grenzüberschreitungen schützen und andererseits den Pflegeempfängern

ihre sexuellen Bedürfnisse zugestehen kann?

Dieses Tagesseminar will helfen, sich mit einem Tabuthema auseinanderzusetzen.

Es werden theoretische Aspekte über die Sexualität

im Alter, Reflexion persönlicher Erfahrungen und der eigenen Haltung

zu Sexualität im Alter bearbeitet. Diese Auseinandersetzungen

fördern selbstbestimmte Ressourcen um sich vor sexuellen Übergriffen

zu schützen und gleichzeitig das Verständnis für die Pflegeempfänger.

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

alle Pflege- und Betreuungspersonen aus Spitin- und Spitexbereich

Kurt Löffel,

Fachmitarbeiter Prävention der Suchtfachstelle St.Gallen

Roger Mäder,

Geschäftsleiter Forum Suchtmedizin Ostschweiz FOSUMOS

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Zielgruppe

Leitung

Anhand von praktischen Beispielen aus dem Arbeitsalltag werden

Lösungen erarbeitet.

Personen mit Erfahrung in der Betreuung von betagten Menschen

Regula Eugster-Krapf,

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA, Sexualpädagogin FH, i.A.

Personal Coach ils

Daten

Kosten

Kurs 1 > Freitag, 19. April 2013

Kurs 2 > Freitag, 08. November 2013

Fr. 150.–

Dauer | Zeit

Datum

Kosten

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Montag, 22. April 2013

Fr. 150.–


32 | 33

Multikulturelle Gesellschaft – transkulturelle Pflege

Die Kraft der Bilder nutzen – Die Marte-Meo-Methode

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Wenn Menschen mit einer Migrationsgeschichte pflegebedürftig werden,

können im Pflege- und Betreuungsalltag unerwartete Herausforderungen

auftauchen.

Im Alter, bei Krankheit und Krisensituationen treten kulturelle Hintergründe,

unterschiedliche Werte, Normen und geschlechtsspezifische

Rollen häufig zutage, selbst dann, wenn sprachliche Barrieren nicht

im Vordergrund stehen oder wenn der Lebensmittelpunkt vor vielen

Jahren verlagert worden ist.

Vorstellungen zu Alter, Abhängigkeit, Gesundheit und Krankheit können

je nach soziokulturellem Hintergrund stark variieren und bei den

Betroffenen entsprechende Bedürfnisse und Reaktionen auslösen.

Die Teilnehmerinnen erhalten Informationen über Zusammenhänge

zwischen soziokulturellen Prägungen und dem Verhalten der Menschen

und fördern damit die Verhinderung kulturbedingter Missverständnisse.

Inhalte

> Auseinandersetzung mit verschiedenen soziokulturellen

Hintergründen

> Lebensweltenmodell

> spezifische Pflegethemen aus transkultureller Sicht

> Verständnis von transkultureller Kompetenz

alle Pflegenden aus Spitin- und Spitexbereich

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Die Marte-Meo-Methode ist ein bildbasiertes Konzept gelingender

Kommunikation und vermag in der Alters- und Langzeitpflege sowohl

die pflegebedürftigen Menschen als auch die Pflegenden zu

stärken und zu ermutigen.

Inhalte

> lernen, die Botschaften hinter schwierigem Verhalten zu lesen

> Schulung durch Videointeraktionsanalyse

> die Elemente des positiven Leitens kennenlernen

> verbinden und integrieren von verschiedenen Alterspflegemethoden

Die Analyse von Bildern ermöglicht den Betreuenden, die Herausforderungen

des pflegerischen Alltags im Kontakt mit alten und demenzkranken

Menschen neu zu sehen und bewusster anzugehen.

alle Pflege- und Betreuungspersonen, auch aus dem Spitexbereich

Daniela Paci, dipl. Pflegefachfrau HF, dipl. Gesundheitsschwester,

psychologische Beraterin OIP

2 Tage | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Freitag, 07. und 28. Juni 2013

Die Implementierung dieses Konzeptes ist auch für ganze

Institutionen möglich, wir beraten Sie gerne!

Leitung

Evi Etterlin, dipl. Pflegefachfrau FH, Ausbilderin FA,

Weiterbildung Transkulturelle Kompetenz im Gesundheitsbereich

Kosten

Fr. 300.–

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Datum

Dienstag, 02. April 2013

Kosten

Fr. 150.–


34 | 35

Palliative Care in der Langzeitpflege

Grundkurs A1

Angehörige von sterbenden Menschen begleiten

Inhalte | Ziele

Palliative Care als prinzipielle Haltung mit dem umfassenden, ganzheitlichen

Ansatz steht im Mittelpunkt:

> Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit und Sorgfalt im Umgang

mit Betroffenen und Angehörigen wie auch in der interprofessionellen

Zusammenarbeit

> Achtung und Demut vor der Einzigartigkeit und Individualität

des Menschen und seines Umfeldes als System

> Leben, Sterben und Tod als natürliche individuelle Vorgänge einer

Lebensspanne anzuerkennen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Bedeutung dieser

Grundsätze kennen. Im Kurs haben wir zusammen die Möglichkeit zu

analysieren und zu lernen, wie Sie in Ihrem beruflichen Umfeld die

Betroffenen und ihre Angehörigen in der Lebensqualität unterstützen

können.

Der Kurs entspricht den aktuellen Anforderungen der Bildungsstruktur

von palliative.ch.

Inhalte

> Grundlagen der Palliative Care

> Verlust/Sterben/Tod/Trauer

> Angehörige einbeziehen

> Interprofessionalität und Kommunikation

> Ethik, Schmerzen und Ernährung

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Bei der Pflege und Betreuung von sterbenden Menschen zeigt sich

oft, dass auch Angehörige Bedürfnisse nach Unterstützung signalisieren

z.B. in Form von Hilflosigkeit, Unzufriedenheit mit der Pflege

usw.

Auch bei ihnen läuft ein emotionaler Prozess ab. Es geht dabei um

eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte

im Bezug auf die Beziehung zum sterbenden Angehörigen und der

eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig möchten sie den Sterbenden unterstützen.

Wenn es Pflegenden gelingt, diese Prozesse offen und ohne

eigene Wertungen zu erkennen und zu akzeptieren, können sie für

das ganze Bezugsnetz und für den Sterbenden eine grosse Unterstützung

sein.

Die Teilnehmerinnen erhalten Impulse, wie sie Angehörige von schwerkranken

und sterbenden Patienten menschlich unterstützen können.

Sie werden motiviert, ihren Fokus bewusst auch auf die Angehörigen

auszuweiten und erfahren dadurch eine persönliche Bereicherung

ihrer Aufgabe.

Alle Pflegenden die sich beruflich mit Sterben und Tod auseinandersetzen

und die Angehörige beim Abschied mit einbeziehen möchten.

Bernadette Tischhauser, Theologin, Kunsttherapeutin FIAC

Zielgruppe

Leitung

Sämtliche Mitarbeitenden aller Bereiche eines Pflegeheims und/oder

Spitexorganisation.

Daniela Gsell-Reifler, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA

und weitere Fachreferentinnen

Dauer | Zeit

Datum

Kosten

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Donnerstag, 14. November 2013

Fr. 150.–

Dauer | Zeit

3 Tage | 08.30 – 12.30/13.30 – 17.30 Uhr

Daten | Orte

St.Gallen, Marktplatz 24 > Montag, 11./25. März und

Donnerstag, 11. April 2013

Altstätten, Pflegeheim > Montag, 21. Okt. / 25. Nov. und

Mittwoch, 04. Dez. 2013

Kosten

Fr. 480.–


36 | 37

Sterben – Loslassen – Freiwerden

Gesundheit und Arbeit – Positive Beeinflussung der

Gesundheit durch gezielte Bewegung am Arbeitsplatz

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Werden – Sein – Vergehen – der (unendliche) Rhythmus des Lebens.

Der Pflegealltag konfrontiert wie kaum eine andere Tätigkeit mit der

Vergänglichkeit des Menschen. Die Sterbebegleitung gehört zu den

anspruchsvollsten Aufgaben einer Pflegeperson. Häufig können Bezugspersonen

nicht auf die Bedürfnisse der sterbenden Menschen

eingehen, weil sie durch eigene Ängste vor dem Abschiednehmen

verunsichert sind oder weil sie die Spannung zwischen der sterbenden

Person und den Angehörigen spüren und nicht wissen, wie sie

damit umgehen können.

Um Menschen in der letzten Lebensphase kompetent zu begleiten, ist

die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und der eigenen Vergänglichkeit

und Begrenztheit eine unabdingbare Voraussetzung.

In diesem Seminar wird Sterben als Lebensprozess betrachtet. Abschiedsformen

und -rituale ermöglichen das Loslassen und Freiwerden

für Neues. Die Teilnehmerinnen erhalten Impulse, wie sie schwerkranke

und sterbende Patienten menschlich unterstützen können und

durch diese Aufgabe eine persönliche Entwicklung erfahren.

alle Pflegenden die sich persönlich mit Sterben und Tod auseinandersetzen

möchten

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Arbeit wirkt sich im Allgemeinen positiv auf die Gesundheit aus. Sie

kann aber auch einen negativen Einfluss auf die Gesundheit und das

Wohlbefinden haben. Wichtig dabei ist auch, wie man sich bewegt.

Inhalte

> Was verstehe ich unter Gesundheit?

> Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit

> Zusammenhang von Bewegungsförderung und Gesundheit

> Bewegung im Arbeitsalltag, was ist belastend, was ist

gesundheitsfördernd?

Das Ziel des Seminars ist es, den Zusammenhang von Arbeit und

Gesundheit, sowie die positiven Auswirkungen der Bewegungsförderung

auf die Gesundheit zu kennen. Die Teilnehmerinnen lernen

belastende Bewegungsmuster im Arbeitsalltag und individuelle Lösungen

zu erkennen und zu erarbeiten.

alle Pflege- und Betreuungspersonen, auch aus dem Spitexbereich

Elsbeth Betschon, MSc ETH Bewegungswissenschaftlerin,

dipl. Pflegefachfrau HF (AKP),

Geschäftsführerin movement & health Consulting

Leitung

Bernadette Tischhauser, Theologin, Kunsttherapeutin FIAC

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/14.00 – 17.00 Uhr

Dauer | Zeit

Daten

Kosten

2 Tage | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Dienstag, 19./26. Nov. 2013

Fr. 300.–

Daten

Kosten

Kurs 1 > Dienstag, 04. Juni 2013

Kurs 2 > Mittwoch, 20. November 2013

Fr. 150.–


Handreflexzonentherapie und Fingeryoga Hinwendung zu Seele, Geist und Körper –

Die Metamorphische Methode

38 | 39

Inhalte | Ziele

Dieser Kurs gibt Einblick in die Mudralehre und in die Handreflexzonentherapie.

Sie lernen mit der Handreflexzonentherapie die Gesundheit

zu stützen und auf Schmerzzustände direkt einzuwirken.

Eine wunderbare Therapie auch zur Selbstbehandlung.

Inhalte | Ziele

Die Metamorphische Methode ist ein einfacher Zugang zu den Selbstheilungskräften

und der Kreativität des Menschen.

Prägende Einflüsse spiegeln sich in den Wirbelsäulen-Reflexpunkten

der Füsse, Hände und des Kopfes.

Zielgruppe

In der Pflege bietet die Handreflexzonenmassage eine wertvolle Komponente

zur Förderung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens

der Pflegeempfänger.

Bei der Selbstmassage führt die Methode zur Erhaltung und Steigerung

des persönlichen Wohlbefindens. Sie stärkt die Selbstheilungskräfte

und trägt viel zur Vorbeugung von Krankheiten oder Gesundung

bei.

alle Interessierten, mit und ohne Pflegeerfahrung

Bei der Metamorphischen Methode geht es nicht primär um die Beseitigung

von Störungen sondern um Umwandlung von blockierenden

Mustern. Diese Methode eignet sich für alle Menschen, insbesondere

im familiären und sozialen Bereich. Betagte und behinderte

Menschen, sowie Kinder und Schwangere geniessen diese Methode

und erfahren Zuwendung und Entspannung.

Dieser Kurs besteht aus einem Grundkurs von zwei Tagen.

1. Tag > Theorie der Methode und Arbeiten an den Füssen

2. Tag > Arbeiten an den Füssen, Händen und am Kopf

Leitung

Barbara Lehner, Dozentin: Integra, Bodyfeet, SAKE, SRK

Therapeutin NVS/SPAK, EMR

Zielgruppe

alle Interessierten, die offen sind für neue Erfahrungen.

Keine Vorkenntnisse erforderlich, max. 12 Personen

Dauer | Zeit

Daten

Kosten

2 Tage | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Donnerstag, 07. und 14. März 2013

Fr. 300.–

Leitung

Dauer | Zeit

Barbara Lehner, Dozentin: Integra, Bodyfeet, SAKE, SRK

Therapeutin NVS/SPAK, EMR

Grundkurs 2 Tage

09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Daten

Mittwoch, 04. und 25. September 2013

Kosten

Fr. 300.–


40 | 41

Wirkungsvoll entspannen –

Vom Umgang mit Herausforderungen

Trockenes, unblutiges Schröpfen

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

> grundlegendes Wissen über Stress

> eigene Stressoren erkennen

> bewusstes Wahrnehmen von eigenen Einstellungen,

die Stress begünstigen

> kennen und anwenden können von verschiedenen

Stress-Abbau-Techniken

> Wissen, das macht mir Freude, tut mir gut

> die eigenen Stärken bewusst erkennen

Voraussetzungen

> Offenheit für das Thema

> bereit, eigene Erfahrungen mit der Gruppe zu teilen

> Bereitschaft sich mit sich selber auseinanderzusetzen

und die eigene Verantwortung zu übernehmen

alle Interessierten

Inhalte | Ziele

Die Schröpfkopf-Therapie ist eine uralte Behandlungsmethode, welche

jedoch in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten ist.

Schröpfen ist eine alte Technik, die im Westen wie in China in der

Volksmedizin angewandt wurde. In den letzten Jahren ist diese Methode

wieder zunehmend entdeckt worden.

Die Methode gilt als schmerzlindernd und allgemein durchblutungsfördernd

und gehört zu den bekannten Formen der ausleitenden Heilverfahren.

Beispiele für Schröpfanwendungen sind Arthritis, Nackenund

Rückenschmerzen, Verstopfung, Bindegewebsschwäche/Cellulite

und klimakterische Beschwerden.

Inhalte

> Lokalisierung und Beurteilung der Schröpfzonen

> Praktische Anwendung der Trockenschröpfmethode

> Schröpfkopfmassage

Leitung

Dauer | Zeit

Monika Roos, Integrative Kinesiologin,

dipl. Bio electric Medicine und Geolen-Therapeutin

1 Tag | 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr

Der Kurs führt Sie in die Grundlagen des Schröpfens ein und zeigt

Ihnen mit Hilfe genauer Anleitungen, wie Sie bei Beschwerden und

zur Schönheitspflege Schröpfverfahren problemlos bei sich selbst

durchführen können.

Datum

Kosten

Dienstag, 05. März 2013

Fr. 150.–

Zielgruppe

Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung ist Voraussetzung für eine

erfolgreiche Kursteilnahme.

alle Interessierten, max. 12 Personen

Leitung

Heidi Schönenberger, kant. appr. Heilpraktikern AR, Trogen,

Dozentin an der Schule für angewandte Naturheilkunde,

Prüfungsexpertin

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Datum

Mittwoch, 05. Juni 2013

Vertiefungstag auf Anfrage

Kosten

Fr. 150.–


Hausmittel von Kopf bis Fuss Tanz der Hormone – Hormontänze ?!

42 | 43

Inhalte | Ziele

Sie lernen verschiedenste Hausmittel und Anwendungen aus dem

Bereich der Naturheilkunde kennen. Die Anwendungen, Tipps und

Rezepturen sind sehr praxisbezogen und werden am Kurstag sowohl

in Theorie und Praxis besprochen und angewendet. Wie der Titel

sagt, werden allgemeine Befindlichkeitsstörungen von Kopf bis Fuss

Thema sein z.B. Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen, Muskelkater,

Blähungen, Verdauungsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Pilzbefall,

Läuse, Nagelprobleme, etc.

Inhalte

> kennenlernen und verstehen der Wirkungsmechanismen

der einzelnen Anwendungen

> erkennen der Grenzen dieser «Hausmittel»

> effizientes Anwenden der entsprechenden Hausmittel

Inhalte | Ziele

Wer von Hormonen spricht, verbindet dies häufig mit dem weiblichen

Zyklus, Gefühls- und Köperchaos, Pubertät, Hormonersatzpräparaten,

Nebenwirkungen und der Menopause.

Doch nicht nur Frauen werden von Hormonen beeinflusst! Über die

positive Wirkung der «gesunden» Hormone sowie Normwerten der

Geschlechtshormone ist wenig bekannt. Der Hormonspeicheltest ist

ein zuverlässiges Werkzeug, um freie, dh. ungebundene Hormone nachzuweisen

und Hormonkrisen auf die Spur zu kommen.

Der Kurs weitet den Blick und das Verständnis zu Hormoneinflüssen

im Alltag und fördert die Teilnehmenden, um sich mit dem Hormon-

(un)gleichgewicht auseinanderzusetzen. Sie lernen Alternativen und

Möglichkeiten der natürlichen Hormonhilfen kennen.

Zielgruppe

Der Kurs zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, wie mit erstaunlich einfachen

Massnahmen akute und chronische Alltagsstörungen beseitigt oder zumindest

gelindert werden können. Selbstverständlich werden im Kurs

nach Möglichkeit auch Themen der Teilnehmenden berücksichtigt.

Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung ist Voraussetzung für

eine erfolgreiche Kursteilnahme.

alle Interessierten, max. 12 Personen

Inhalte

> mögliche Auslöser und Verstärker von Hormonkrisen

> die wichtigsten Hormone, ihre Aufgabe, Normwerte und

Abweichungen

> wann Speichelhormon- und wann Bluttest sinnvoll ist

> Vergleich und Wirkung synthetischer und bioidentischer Hormone

> Werkzeuge zur Symptombeobachtung

> Arbeit mit Fallbeispielen

> Quellen und Hinweise für natürliche Hormonhilfen

Leitung

Heidi Schönenberger, kant. appr. Heilpraktikern AR, Trogen,

Dozentin an der Schule für angewandte Naturheilkunde,

Prüfungsexpertin

Dieser zweiteilige Kurs wird Ihnen anhand kreativer Methoden die

Wechselwirkung zwischen dem körperlich – seelisch – geistigen

Gleichgewicht und dem Hormonsystem aufzeigen.

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Zielgruppe

alle Interessierten

Datum

Kosten

Mittwoch, 13. Februar 2013

Fr. 150.–

Leitung

Dauer | Zeit

Daniela Melliger-Gort, natürliche Hormonbegleiterin, Sexualpädagogin,

dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA im Gesundheitswesen

2 Tage | 09.00 – 12.00/14.00 – 17.00

Daten

Mittwoch, 03. und 24. April 2013

Kosten

Fr. 300.–


44 | 45

Fit unterwegs in Richtung Pension

Die Macht der Farben

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Die letzten Berufsjahre als Pflegeperson befriedigend zu gestalten,

das kann eine rechte Herausforderung sein. Hier einige der Hürden,

die es zu meistern gilt:

> auf Neuerungen konstruktiv reagieren können (auch wenn sie

nicht nur Verbesserungen bringen!)

> die eigenen Wertvorstellungen als nicht mehr zeitgemäss empfinden

> spüren, dass sich Interessen und Neugierde in andere Gebiete verlagern

> vielleicht schneller müde werden als noch vor wenigen Jahren

> erkennen, welche Arbeitsbedingungen gegeben sind und welche

sich verändern liessen

Bringen Sie Ihre Fragen ein, holen Sie sich Anregungen, Know-how,

Ermutigung. Es ist hilfreich, die eigene Situation im geschützten Rahmen

zu überdenken und neue Handlungsimpulse zu bekommen.

Inhalte

> Von der Defizitwahrnehmung zur Kompetenzperspektive: Eigene

und fremde Vorurteile bezüglich älter werden im Beruf aufspüren

> Psychologisches Wissen über die Lebensjahre 55+

> Wertschätzung geben, erkennen und abholen

> Fähigkeiten und Stärken benennen, Bedürfnisse anmelden

können

> Energiequellen mobilisieren und Selbstfürsorge übernehmen

> Mögliche Entlastungen und Alternativen aufspüren

Alle Pflegepersonen über 55 Jahre, die offen sind für diese Fragen,

für Selbstreflexion und Austausch

Esther Artho lic. phil., Psychologin

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Wir sind unser ganzes Leben lang von Farben umgeben und nehmen

sie jeden Tag bewusst oder unbewusst auf. Sie beeinflussen unsere

Sinne, Gefühle und unseren Gemütszustand. Warum wählen wir für

unsere Kleidung an gewissen Tagen eine bestimmte Farbe? Was hat

es mit unserer Lieblingsfarbe auf sich? Warum können körperliche

Beschwerden oder psychische Verstimmungen durch Farben positiv

beeinflusst werden?

Inhalte

> Grundkenntnisse der Farbenlehre

> Wahrnehmung und Aufnahme der Farben

> Farben vom Altertum zur Gegenwart

> Farbensymbolik

> Farben im Wohn- und Arbeitsbereich

> kurzer Einblick in die farbtherapeutische Praxis

(verschiedene Behandlungsmethoden)

> Tipps und Anregungen für den Alltag

Das Ziel des Seminars ist das Kennenlernen der einzelnen Farben

und das Wissen, wie sie körperlich und seelisch wirken. Die Teilnehmerinnen

lernen, durch bewusstes Einsetzen der Farben ihren

Alltag farbiger zu gestalten und sich mit Hilfe der Farben bei Alltagsbeschwerden

selbständig und gezielt zu helfen.

alle Interessierten

Karin Kuhn, dipl. Farbtherapeutin AZF,

dipl. Therapeutin Farbpunktur nach P. Mandel

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Kurs 1 > Mittwoch, 03. April 2013

Kurs 2 > Dienstag, 05. November 2013

Datum

Donnerstag, 04. April 2013

Kosten

Fr. 150.–

Kosten

Fr. 150.–


46 | 47

Rituale unterstützen im Alltag

Management der eigenen Kompetenzen nach

Inhalte | Ziele

Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise hin zu den vielfältigen

Möglichkeiten der Ritualgestaltung. Rituale sind bewusste Handlungen,

die nicht nur bei grösseren Lebensübergängen, sondern auch im

Alltag unterstützend wirken. Wir erfahren in grosser Achtsamkeit,

dass alte und neue Formen möglich sind.

Wir machen uns auf die Suche nach Alltagsritualen die uns Kraft und

Kreativität geben. Die Zyklen und Rhythmen der Natur und die Elemente

begleiten uns.

Wir erleben die Wirkung von Düften, Klängen, Stille und Bewegung

und können herausfinden, was jeder und jedem von uns entspricht.

Nicht die Theorie sondern das aktive Erleben und Nachspüren sind

Mittelpunkt dieses Tages.

Inhalte | Ziele

Den persönlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen auf der

Spur – berufliche und persönliche Standortbestimmung (CH-Q 1).

Dieser Kurs geht den persönlichen Spuren und Ressourcen nach. Die

Teilnehmenden erstellen eine Bestandesaufnahme und Analyse ihrer

erworbenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen. Dabei

wird der ganze Lebensbereich vom privaten bis zum beruflichen

Umfeld einbezogen. Besonders für Wieder- oder Umsteigerinnen ist

es wichtig, die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu kennen und

zu benennen.

Die Teilnehmerinnen erstellen ihre Standortbestimmung anhand des

Kompetenz-Managements nach CH-Q. Sie legen mit diesem Instrument

die Basis eines persönlichen Portfolios und werden befähigt,

eigenverantwortlich und bewusst mit ihren Kompetenzen und Qualifikationen

umzugehen.

Zielgruppe

Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung ist Voraussetzung für eine erfolgreiche

Kursteilnahme.

alle Interessierten, die offen sind für neue Erfahrungen

max. 12 Personen

Voraussetzungen

> die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie

und dem Bearbeiten von individuellen Arbeitsaufträgen zwischen

den Kurstagen

> gute Deutschkenntnisse mündlich und schriftlich

Leitung

Rosmarie Nagel, Ausbildern FA, Ritualbegleiterin

Zielgruppe

alle Interessierten

Dauer | Zeit

Datum

Kosten

1 Tag | 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr

Mittwoch, 6. Februar 2013

Vertiefungstag auf Anfrage

Fr. 150.–

Leitung

Dauer | Zeit

Evi Etterlin, dipl. Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA, Bildungs- und

Beratungsverantwortliche CH-Q 3

3 Kurstage (21 Stunden), zusätzlich ca. 20 Stunden individuelle,

selbständige Weiterarbeit zwischen den Kurstagen

08.30 – 12.00 /13.30 – 17.00 Uhr

Daten

Kurs 1 > Samstag, 09. Febr., 09. März und 06. April 2013

Kurs 2 > Dienstag, 29. Okt., 19. Nov. und 03. Dez. 2013

Kosten

Fr. 680.– inkl. CH-Q-Begleitordner

Für Absolventinnen des Pflegehelferkurses SRK St.Gallen bzw. beider

Appenzell Fr. 300.– (Kopie des Pflegehelferausweises beilegen)

Anmeldung

Bitte verlangen Sie das separate Anmeldeformular


48 | 49

Umgang mit Kritik

Eigene Grenzen wahrnehmen – Grenzen setzen

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Fällt es Ihnen leicht, Ihre Meinung offen auszudrücken und Ihren

Standpunkt zu vertreten? Wie locker gehen Sie selbst mit Kritik um,

die an Ihnen geübt wird?

Falls Sie häufig Hemmungen haben, Kritik zu äussern, bringt Ihnen

dieser Weiterbildungstag verschiedene Tipps und Hinweise. Sie setzen

sich mit dem Begriff «Kritik» auseinander und sehen eine Chance,

positive Aspekte aus negativer Kritik zu ziehen.

Inhalte

> Kritik sachlich anbringen – Verhalten und Urteile unterscheiden

> Kritik annehmen können

> «Schulz von Thun»: 4-Ohren-Prinzip

> Praktische Übungen

> Selbstreflexion

Voraussetzung: Bereitschaft, das eigene Sprachverhalten kritisch zu

betrachten.

Pflegende und alle Personen, die ihren eigenen Standpunkt sicher

vertreten wollen und die den Umgang mit Kritik – sowohl im Geben

als auch im Nehmen – lockerer angehen möchten

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Im Familienalltag und speziell im Pflegeberuf sind Helfen oder sich

Abgrenzen eine tägliche Gratwanderung.

Damit Sie auch in kritischen Situationen Ihre eigenen Bedürfnisse

wahrnehmen und vertreten können, werden Sie in diesem Kurs mit

konstruktiven Möglichkeiten von sich Abgrenzen und Nein-Sagen

vertraut gemacht.

Sie lernen anhand Ihrer eigenen Beispiele sicherer mit ungewollten

Erwartungen umzugehen und für sich selber einzustehen.

Inhalte

> Das Gleichgewicht finden zwischen Geben, ohne sich selbst

aufzugeben

> Gelassenheit erlangen, statt sich durch Probleme anderer zu

stressen

> Überzeugend «Nein» sagen, ohne den Kontakt zu verlieren

> Sich und seine Bedürfnisse kennenlernen und dafür einstehen

> Praktische Übungen werden mit Theorie ergänzt

Pflegende und weitere Personen, die den Umgang mit den eigenen

Grenzen reflektieren möchten

Leitung

Annette v. Schulthess-Mettler, Erwachsenenbildnerin SVEB I,

NDK in Dramatherapie

Leitung

Annette v. Schulthess-Mettler, Erwachsenenbildnerin SVEB I,

NDK in Dramatherapie

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00 /13.30 – 16.30 Uhr

Dauer | Zeit

1 Tag | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Daten

Kurs 1 > Dienstag, 12. Februar 2013

Kurs 2 > Dienstag, 20. August 2013

Daten

Kurs 1 > Montag, 04. Februar 2013

Kurs 2 > Donnerstag, 22. August 2013

Kosten

Fr. 150.–

Kosten

Fr. 150.–


Ich bin ok – du bist ok Dreitägiges Einführungsseminar (101)

in die Transaktionsanalyse

50 | 51

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Daten

Kosten

Verschiedene Konzepte der Transaktionsanalyse nach Eric Berne,

der Feldenkrais Methode und der Meditation tragen hilfreich dazu

bei, die Entwicklung dieser Haltung gegenüber uns selbst, den anderen

und der Welt zu fördern.

In diesem 2-tägigen Kurs lernen Sie Ihre persönliche Grundeinstellung

und deren Entstehung kennen; Feedback geben und annehmen;

aushandeln statt sich bei Kritik oder Konfliktsituationen zu rechtfertigen;

Erlaubnis geben statt sich von Antreibern unter Stress setzen

lassen. In angeleiteten Übungen erfahren, wie der Körper über Atmung

und Bewegung zur Ruhe findet.

Theoretische Inputs und das Reflektieren persönlicher Erfahrungen

helfen die eigenen Muster zu erkennen, zu analysieren und zu erweitern.

alle Interessierten, max. 12 Personen

Armella Häne-Züger,

Berufsschullehrerin und Erwachsenenbildnerin

im Gesundheitswesen, Transaktionsanalytikerin CTA,

Feldenkrais Pädagogin SFV

2 Tage | 09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

Donnerstag, 23. Mai und 06. Juni 2013

Fr. 300.–

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

«Alles ist Kommunikation»! Dies ist im Pflegeberuf ganz besonders

wichtig, wenn es um das Verstehen von Patienten, Heimbewohner,

Angehörigen, Mitarbeitern und Vorgesetzten geht.

Wenn Sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln wollen,

bietet die Transaktionsanalyse reichhaltige und hilfreiche Werkzeuge

zur Analyse und Bearbeitung von zwischenmenschlichen Themen

wie z.B. Kommunikation, Interaktion, Konfliktmanagement,

Stolperfallen im eigenen Leben, etc..

Die Grundkonzepte der Transaktionsanalyse werden in diesem Seminar

leicht und verständlich dargestellt. Die Theorie wird ergänzt

durch praktische Beispiele aus dem Alltag und mittels Selbsterfahrungsübungen.

Dieser offizielle Grundkurs (101) ist von den internationalen TA-

Organisationen EATA/ITAA anerkannt und gilt als Basis für jede

weitere Aus- und Weiterbildung in Transaktionsanalyse.

Personen, die interessiert sind um die alltäglichen Beziehungen

bewusster und erfolgreicher zu gestalten.

Es sind keine psychologischen Vorkenntnisse nötig

max. 12 Personen.

Armella Häne-Züger,

Berufsschullehrerin und Erwachsenenbildnerin

im Gesundheitswesen, Transaktionsanalytikerin CTA,

Feldenkrais Pädagogin SFV

Dauer | Zeit

3 Tage | 09.00 – 12.00/13.30 – 17.30 Uhr

Daten

Donnerstag, 24. Okt./ 14./28. November 2013

Vertiefungstag: Donnerstag, 13. Februar 2013

Kosten

Fr. 600.–

Vertiefungstag Fr. 150.– (bitte separate Ausschreibung verlangen)


52 | 53

Babysitting

Anmeldung

Inhalte | Ziele

Zielgruppe

Leitung

Dauer | Zeit

Orte | Daten

Kosten

Der Kurs vermittelt Jugendlichen die Grundlagen für den

Vertrauensjob als Babysitter.

Folgende Themen werden behandelt:

> Entwicklungsschritte des Säuglings und Kleinkindes

> Körperpflege

> Wickelmethoden

> Spielanleitungen für kleinere und grössere Kinder

> Tipps für Regennachmittage und das Spiel im Freien

> Gefahren erkennen

> Krankheitsvorbeugung und viele Anregungen mehr

In verschiedenen Gemeinden können sich die Jugendlichen im Anschluss

an diesen Kurs auf die Babysitter-Vermittlungsliste eintragen

lassen.

Jugendliche ab vollendetem 13. Lebensjahr

verschiedene Kursleiterinnen SRK

2 Tage, bzw. 12 Stunden

09.00 – 12.00/13.30 – 16.30 Uhr

an verschiedenen Orten in den Kantonen St.Gallen und

beider Appenzell auf Anfrage

Fr. 100.–

T itel

Datum

Name

Vorname

Strasse

PLZ/Ort

Telefon | Mail

Ich melde mich definitiv für folgenden Kurs bzw. Fortbildung an:

Personalien:

Datum

Unterschrift

Rechnungsadresse (falls nicht übereinstimmend mit Anmeldung)

Besuchen Sie die Homepage

für unsere Dienstleistungen und

aktuelle Bildungsangebote:

www.srk-sg.ch


Bitte

frankieren

Schweizerisches Rotes Kreuz

Bereich Bildung

Marktplatz 24

Postfach 559

9004 St.Gallen

Auskunft und/oder

Anmeldungen

für alle Angebote

SRK Kanton St.Gallen

Bereich Bildung

Marktplatz 24

Postfach 559

9004 St.Gallen

Tel. 071 227 99 66

Fax 071 227 99 69

barbara.hug@srk-sg.ch

www.srk-sg.ch

SRK Kantonalverband

beider Appenzell

Hintere Oberdorfstrasse 6

Postfach 1150

9102 Herisau

www.srk-appenzell.ch

Fotografie: Evi Etterlin | Gestaltung: ideenreich, St.Gallen | Druck: Typotron AG, St.Gallen

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