PDF 18.612kB - Hochschule Ulm

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Die Ulmer Hochschulen

kennenlernen, wollte die

neue baden-württembergische

Wissenschaftsministerin

Theresia Bauer anfang

September. Uni-Präsident

Professor Dr. Karl Joachim

Ebeling (links) und Hochschul-Rektor

Professor Dr.

Achim Bubenzer nutzten

die Gelegenheit, ihre jeweils

eigene Sicht zur Hochschulentwicklung

vorzutragen.

Mehr Stellen und Räume notwendig

Im Mittelpunkt des Besuches stand

die Diskussion der Hochschulleitung

mit der Wissenschaftsministerin über

eine gesunde Hochschulentwicklung.

Professor Bubenzer stellte dabei den

weiteren Ausbau des Studienangebots

angesichts der Energiewende vor und

betonte die konsequente Integration

des Themas Nachhaltigkeit, was die

Ministerin grundsätzlich begrüßte. Die

Energietechnik, bereits seit 1989 als

Schwerpunkt in den klassischen Ingenieurstudienggängen

verankert, wird

in ihrer modernen Ausprägung zunehmend

in eigenständigen Bachelor- und

Master-Studiengängen an Gewicht

gewinnen.

Die Schaffung neuer Studienplätze

ist durch die Landesregierung mit

der Bereitstellung neuer Professoren-

Stellen begleitet worden, kannte der

Rektor an. Deutlich machte er aber

auch, dass die Personalressourcen in

EDV und Verwaltung seit 20 Jahren auf

dem selben Stand verharren. Und das,

obwohl sich in den letzten 15 Jahren

die Zahl der Studierenden an der Hochschule

Ulm nahezu verdoppelt und die

Managementaufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit,

Marketing, Internationalisierung,

Career Service, Fundraising

oder Diversity vervielfacht haben. Als

personalintensiv haben sich auch die

Nutzung des Internets für den Studienbetrieb

und die Kommunikation sowie

die Standardisierung von Evaluationsund

Akkreditierungsprozessen erwiesen.

Mit dem geplanten weiteren Ausbau

des Studienangebots wird nun auch

die Raumsituation kritisch, weshalb die

Hochschulleitung eine kostengünstige

Erweiterung ihres Standortes auf dem

Oberen Eselsberg vorgeschlagen hat.

Von dieser Möglichkeit hatte sich Theresia

Bauer bei einer Rundfahrt durch

die Wissenschaftsstadt auf dem Oberen

Eselsberg ein Bild machen können. Die

inzwischen aus Stuttgart gesandten Signale

lassen auf eine positive Entscheidung

hoffen. Ingrid Horn

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