Satzung der Hochschule Ulm zur Regelung des ...

hs.ulm.de

Satzung der Hochschule Ulm zur Regelung des ...

Satzung der Hochschule Ulm

zur Regelung des Zulassungsverfahrens im Masterstudiengang

Informationssysteme

Aufgrund von § 8 Abs. 5 sowie § 58 des Gesetzes über die Hochschulen und Berufsakademien

im Lande Baden-Württemberg (Landeshochschulgesetz - LHG) in der

Fassung vom 1. Januar 2005 (GBl. S.1) sowie der Hochschulvergabeverordnung

(HVVO) vom 13. Januar 2003 hat der Senat der Hochschule Ulm am 12. Mai 2006

folgende Satzung beschlossen

Präambel

Alle Amts-, Status-, Funktions- und Berufsbezeichnungen, die in dieser Ordnung in

männlicher Form erscheinen, betreffen gleichermaßen Frauen und Männer und können

auch in der entsprechenden weiblichen Sprachform geführt werden. Dies gilt

auch für die Führung von Hochschulgraden, akademischen Bezeichnungen und Titeln.

§ 1 Zuständigkeit

(1) Zuständig für das Zulassungsverfahren ist der Prüfungsausschuss der Fakultät

Informatik der Hochschule Ulm.

(2) Über die Zulassung entscheidet der Rektor, aufgrund der Empfehlungen des Prüfungsausschusses.

§ 2 Bewerbungsfrist für Eignungsfeststellung und Zulassung

Der Masterstudiengang Informationssysteme beginnt einmal im Jahr, jeweils im

Wintersemester. Der Antrag auf Teilnahme an der Eignungsfeststellung und auf

Zulassung ist bis zum 1. Juli des betreffenden Jahres bei der Hochschule Ulm

einzureichen .

Hochschule Ulm, Prittwitzstr. 10, 89075 Ulm ZulMIS0506/31.05.2006 09:12:00


Hochschule Ulm Zulassungsverfahren Master Informationssysteme Seite 2 von 3

§ 3 Zugangsvoraussetzungen

(1) Zugangsvoraussetzungen sind

1. der überdurchschnittlich gute Abschluss eines berufsqualifizierenden, informatikbezogenen

Hochschulstudiums mit mindestens dreijähriger Regelstudienzeit

an einer deutschen Hochschule oder an einer vergleichbaren ausländischen

Hochschule. Im Zuge dessen müssen mindestens 180 ECTS-Punkte

erworben worden sein, von denen mindestens 60 ECTS-Punkte dem Erwerb

von Kompetenz aus der Kategorie Informatik zuzuordnen sind,

2. sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse. Die Bestimmungen der

Ordnung der Hochschule Ulm für den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse

vom 17. Juni 2004 sind einzuhalten,

3. erfolgreiche Teilnahme an einem Motivations- und Fachgespräch, in dem mindestens

die Note ausreichend / 4,0 erreicht werden muss.

§ 4 Auswahlgespräch, Eignungsfeststellung

(1) Das Auswahlgespräch soll auf Grundlage des Motivationsschreibens (Bestandteil

des Zulassungsantrages) zeigen, ob der Bewerber für den Masterstudiengang

Informationssysteme befähigt und aufgeschlossen ist. Dabei wird insbesondere

auf das Interesse am Themenfeld des Studiengangs und die fachliche und wissenschaftliche

Befähigung des Bewerbers eingegangen. Im Hinblick auf die Ausdrucksweise,

Herangehensweise an die Erörterung von Problemen und die

Schlüssigkeit der Argumentation wird das Gesprächsverhalten ebenfalls bewertet.

(2) Das Auswahlgespräch wird in der Regel in den ersten drei Wochen nach Antragsschluss

an der Hochschule Ulm durchgeführt. Die genauen Termine sowie

der Ort des Auswahlgesprächs werden eine Woche vorher durch die Hochschule

bekannt gegeben. Die Bewerber werden von der Hochschule rechtzeitig eingeladen.

(3) Die Auswahlgespräche werden mindestens durch zwei Personen geführt, darunter

ist mindestens ein Mitglied des Prüfungsausschusses [§1]. Das Gespräch hat

eine Dauer von ca. 20 Minuten.

(4) Über das Gespräch ist ein Protokoll zu führen, das vom Gesprächsführenden

[§ 4 (3)] zu unterzeichnen ist. Des Weiteren müssen im Protokoll Tag und Ort des

Gesprächs, die Namen der Teilnehmenden und die Beurteilung ersichtlich werden.

(5) Nach Abschluss des Gesprächs wird der Bewerber nach Befähigung und Aufgeschlossenheit

für den Masterstudiengang Informationssysteme auf einer Skala

von 1,0 bis 5,0 bewertet.

ZulMIS0506.doc


Hochschule Ulm Zulassungsverfahren Master Informationssysteme Seite 3 von 3

(6) Das Gespräch wird mit der Note 5,0 bewertet, wenn der Bewerber zu einem Gesprächstermin

ohne triftige Gründe nicht erscheint. Der Bewerber ist berechtigt, im

nächstfolgenden Gesprächstermin bzw. am nächstmöglichen Auswahlverfahren

erneut teilzunehmen, wenn unverzüglich nach dem Gesprächstermin der entsprechenden

Hochschule schriftlich nachgewiesen wird, dass für das Nichterscheinen

ein triftiger Grund vorgelegen hat; bei Krankheit ist ein ärztliches Attest vorzulegen.

§ 5 Erstellung der Rangliste für das Auswahlverfahren

Übersteigt die Zahl der Bewerber, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, die Gesamtzahl

der von der Hochschule zu vergebenden Studienplätze, erfolgt die Vergabe

der Studienplätze nach dem Rang, der sich aus dem gewichteten Mittel folgender Bewertungen

ergibt:

a) Studienleistungen

Note des ersten Hochschulabschlusses mit Gewichtung 30%,

b) Auswahlgespräch mit Gewichtung 70%,

wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird.

Bei Ranggleichheit entscheidet das Los.

§ 6 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt zum 1. Juni 2006 in Kraft. Sie tritt an die Stelle der Satzung

zur Regelung des Zulassungsverfahrens im Masterstudiengang Angewandte Informatik

vom 15. Juli 2003, die damit außer Kraft gesetzt wird.

Ulm, den 15. Mai 2006

i. V. Prof. Dr. U. Petri

(Prorektor)

Hochschulöffentliche Bekanntmachung vom 17.05.06 bis 31.05.06

Jarosch

(Regierungsdirektor)

ZulMIS0506.doc

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine