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An einen Haushalt

Amtliche Mitteilung!

Kematen, 25. Juli 2013

Bürgermeisterblatt

In den vergangenen Jahren hat sich unsere Gemeinde prächtig entwickelt. Heute

genießt Kematen innerhalb Tirols einen ausgezeichneten Ruf, in verschiedenen Bereichen

zählen wir auch international zu den Vorreitern. Möglich ist dies vor allem deshalb, weil

wir gemeinsam gute Konzepte erarbeiten und diese danach zügig umsetzen. Als Bürgermeister

möchte ich mich dafür bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Mit dem vorliegenden Rundbrief möchte ich Dir eine Halbzeitbilanz präsentieren. Drei

Jahre sind seit der letzten Gemeinderatswahl vergangen, in drei Jahren wirst Du abermals

Deine Stimme abgeben. Grund genug, Dich darüber zu informieren, was bei uns bereits

umgesetzt wurde und welche Projekte noch zu realisieren sind. All das mit dem Ziel,

Kematen noch lebenswerter, noch attraktiver, noch stärker zu machen.

Soziale Wärme ist mir wichtig

Leistbares Wohnen, eine beispielgebende Kinderbetreuung sowie eine verantwortungsvolle Budgetpolitik. Das

sind nur drei zentrale Punkte, die wir bereits umgesetzt haben. So wurden in den vergangenen drei Jahren 110

neue Wohneinheiten errichtet, die ausschließlich für Personen zur Verfügung stehen, die mit und in Kematen stark

verwurzelt sind. Diese Wohnungen und Häuser sind qualitativ hochwertig, in bester Lage, vor allem aber auch für

Familien mit kleinerer Brieftasche finanzierbar. Mit ein Grund, warum etwa die Anlage „Wohnen am Rauth“ oder

„Rauthweg“ als Musterbeispiel und Vorzeigeprojekt eines sozialen Wohnbaus in Tirol gilt.

Selbst international herausragend ist unsere vorbildliche Kinderbetreuung. So wurden rund 1,4 Mio € investiert,

um Kindergarten, Kinderkrippe und Kinderhort massiv umzubauen und zu erweitern. Insgesamt 21 Pädagoginnen

gewährleisten hier eine umfassende Ganztages- und Ganzjahresbetreuung zu äußerst günstigen Preisen. Die Gruppengröße

im Kindergarten ist auf maximal 20 Kinder beschränkt, wodurch eine individuelle Betreuung garantiert ist.

Soziale Wärme ist mir ein großes Anliegen, deshalb soll hier jedes Kind einen Platz finden, jede Familie soll sich diesen

auch leisten können.

Solide Finanzen sind im Privatbereich, bei kleinen und großen Unternehmen, natürlich aber auch in jeder Gemeinde,

im Land als auch im Staat ein zentraler Eckpfeiler. Wir in Kematen verfolgen eine verantwortungsvolle Budgetpolitik.

Das bedeutet einen ausgeglichenen Finanzhaushalt und ein intelligentes Wirtschaften. Wir sind faktisch schuldenfrei,

weil alle Darlehen mit Grundstücken hinterlegt sind. Unsere Gemeinde verfügt über starke finanzielle Muskeln, was

auch von Landesseite äußerst positiv bewertet wird. Wir haben laufend Flächen erworben (etwa Marsoner und Ripfl

Gründe), die zum einen als Wertanlage dienen, zum anderen aber für Betriebsansiedelungen zur Verfügung stehen.

Offene Türen in der Gemeinde

Mit dem Umbau des Gemeindeamtes hat die Verwaltung ein neues, frisches, sympathisches Gesicht erhalten.

Das Prinzip der offenen Türen ist mir dabei ebenso wichtig wie behindertengerechte Zugänge und hohe Effizienz.

Wir haben das Bürgerservice in hellen Räumen im Erdgeschoss untergebracht und auch die Poststelle hat hier eine

langfristige Bleibe gefunden. Durch ein sparsames Projektmanagement konnten die Kosten für all diese Umbauten

deutlich reduziert werden.

Unsere Homepage wurde und wird laufend modernisiert, sie ist nachweislich „barrierefrei“ und damit eine wichtige

Informationsplattform. Die Bücherei wurde umgebaut und ist damit noch benutzerfreundlicher. Es kam zu einem

Neubau der Hoangartstube, außerdem wurden weitere Parkplätze im Bereich der neuen Mittelschule geschaffen.

Das Kraftwerk Sendersbach wurde generalsaniert, die neue Bushaltestelle samt Infopoint ist errichtet, es gibt weitere

Kinderspielplätze, moderne Sportanlagen, eine deutlich verbesserte Verkehrssituation und noch vieles mehr.


Der Schutz unserer Grünflächen

Ebenfalls erledigt wurden zwei zentrale Aufgaben, die mir ein besonderes Anliegen waren. Zum einen betrifft

dies den Schutz unserer Grünflächen, unseres Freiraumes. In Abstimmung mit dem Land Tirol wurden „überörtliche

Grünzonen“ festgelegt. Damit ist sichergestellt, dass diese wertvollen Grünzonen nicht verbaut werden, sondern

auch in Zukunft als Erholungsraum für die Bevölkerung, als Produktionsfläche für die Landwirtschaft sowie als ökologischer

Erhalt des Landschaftsbildes erhalten bleiben.

Anlässlich des 850 Jahr Jubiläum Kematens wurde die beeindruckende Geschichte unserer Gemeinde filmisch aufgearbeitet

und eine eigene DVD produziert. Das Besondere dabei: als Darsteller dieses einstündigen Filmes fungierten

ausschließlich unsere Einwohner, wofür ich mich bei Euch nochmals ganz besonders bedanken möchte. Mit der

Errichtung und Einweihung der Kreuzkapelle in der Griessgasse wurde ein zweites, sichtbares Zeichen rund um die

heurigen 850 Jahr Feiern gesetzt.

Stillstand bedeutet Rückschritt

Wie Du siehst, haben wir in den vergangenen drei Jahren bereits vieles erreicht. Wer sich freilich nur mit dem

Erreichten zufrieden gibt, der wird nichts Neues schaffen. Deshalb gibt es in unseren Köpfen noch viele spannende

Ideen, die wir in den kommenden drei Jahren umsetzen wollen. Lass mich einige zentrale Projekte davon kurz skizzieren.

Um unsere betagten Bürgerinnen und Bürger wirkungsvoll unterstützen zu können, werden wir das Projekt

„Betreutes Wohnen“ zügig umsetzen. Ich verstehe dies auch als ein klares Bekenntnis zum Generationenvertrag, als

wichtige Wertschätzung älterer Menschen. Ziel ist eine Wohnanlage, die zum einen natürlich barrierefreie Wohnräume

aufweist. Gleichzeitig werden eine Reihe spezieller Hilfs-, Pflege- und Betreuungsleistungen angeboten, die ein

selbständiges Leben im Alter gewährleisten bzw. erleichtern. Damit soll unseren älteren Kematerinnen und Kematern

vor allem dort geholfen werden, wo sie es im täglichen Leben am dringendsten brauchen: etwa bei der Körperhygiene,

bei Einkäufen, bei körperlichen und seelischen Beschwerden, bei der Sauberkeit der Wohnräume und anderem mehr.

Große Projekte für die nächsten drei Jahre

Voll im Zeitplan liegen wir auch mit unserem zweiten, sehr wichtigen Projekt: dem zentralen Einsatzzentrum für

Rettung, Polizei, Feuerwehr und dem Tourismusbüro beim Kreisverkehr. Aktuell finden hier die finalen Gespräche mit

den unterschiedlichsten Beteiligten statt, wobei es natürlich auch um Förderungen geht. Ziel ist auf alle Fälle eine

zentrale Anlaufstelle unter einem Dach, kurze Wege und eine rasche Hilfe bei Notfällen.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Dabei zählt nur die beste Qualität, Kompromisse kommen hier keine

in Frage. Um dies auch langfristig zu gewährleisten, starten wir mit der Generalsanierung unserer Wasserversorgung.

Griffbereit in den Schubladen liegt außerdem das Konzept für eine attraktive Sport- und Freizeitanlage, nach der

speziell unsere Jugendlichen verlangen. Wir wollen auch hier neue Wege gehen und bei vertretbaren Investitionen

Bleibendes schaffen.

Selbstverständlich gibt es dann noch die „Tagesarbeit“, sprich Kematen laufend noch attraktiver, noch lebenswerter,

noch stärker zu machen. Dabei bin ich natürlich auch auf Deine Unterstützung angewiesen. Wenn Du also

ein konkretes Anliegen, eine interessante Idee oder klare Verbesserungsvorschläge hast, so freue ich mich auf das

Gespräch mit Dir. Am Gemeindeamt steht für Dich meine Tür immer offen.

Herzlichst, Dein Bürgermeister

Rudolf Häusler

Gemeinde Kematen

Dorfplatz 1

A-6175 Kematen

Tel. 05232 / 2300 - 0

Fax 05232 / 2300 - 6

E-mail: verwaltung@kematen.tirol.gv.at

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