Innovation - Berufsverband Deutscher Markt

bvm.org

Innovation - Berufsverband Deutscher Markt

BVM

48. KONGRESS DER DEUTSCHEN MARKTFORSCHUNG

22. UND 23. APRIL 2013 IN BERLIN

Innovation:

Motor für Märkte von morgen

Kongressprogramm


www.gfk-verein.org

Think Tank der Marktforschung

Wissen schaffen – Wissen vermitteln.

Besuchen Sie unsere

BrainFoodB ar!

Wissensnahrung: Als Think Tank der Marktforschung sieht es der GfK Verein als seine Aufgabe, Wissen zu schaffen und weiterzugeben.

Dabei geht es um neues Wissen über Märkte und Trends genauso wie um zukunftsweisende Instrumente und Methoden – angetrieben vom

eigenen Forscherdrang und inspiriert vom gesellschaftlichen Wandel. Schwerpunkt seiner Forschungsfelder sind derzeit die Emotionsanalyse

und das Social Media Monitoring. Der GfK Verein ist Gesellschafter der GfK SE.

Besuchen Sie unsere BrainFoodBar am Stand 5!

info@gfk-verein.org | ++49.911.395-2231 | www.gfk-verein.org


48. KONGRESS DER DEUTSCHEN MARKTFORSCHUNG

Innovation: Motor für Märkte von morgen

Programmübersicht

Am Tag vor dem Kongress: Sonntag, 21. April 2013

4

BVM-Gremiensitzungen und

Get

et-t

-tog

oget

ethe

her am

Abe

nd

Erster Kongresstag: Montag, 22. April 2013

Kongresseröffnung und Grußworte

Kongressouvertüre 7

Keynotes

Innovation und Marktforschung

Erschöpfung oder Schöpferkraft?

Themenschwerpunkt 1 8

„Open Innovation” in Unternehmen – „In touch with

all your stakeholders”

Parallel dazu: Themenschwerpunkt 2 9

Always on: Leben und Konsum in der Welt grenzenloser

Öffentlichkeit

Keynote

Vom Endanwender zur Innovation

„Design Thinking” in der Software-Industrie

Keynote

Jenseits der Paradigmen. Ein Drei Mal Drei des

Innovationsmanagements

Themenschwerpunkt 3 10

Neue Potenziale entdecken – Blick, non-verbale Reaktion

und neue Technologien im Fokus

Parallel dazu: Excellence 12

Nominierte und Sieger im Wettbewerb zum Preis der

Deutschen Marktforschung präsentieren ihre Arbeiten

Abendveranstaltung am Montag, 22. April 2013 13

Gala der Deutschen Marktforschung

Empfang, Galadiner und Ehrung der Sieger im Wettbewerb

zum Preis der Deutschen Marktforschung 2013

Zweiter Kongresstag: Dienstag, 23. April 2013

Dialog 14

Marktforschungszukünfte: die Suche nach

neuen Wegen und Werten

Themenschwerpunkt 4 14

Big Data und der Umgang mit Komplexität – Methoden,

Messinstrumente und Modelle für Entscheidungen in

datendurchfluteten Welten

Keynote 15

Experience Design: Vom Produkt zum freudvollen Erlebnis

Themenschwerpunkt 5 16

Zukunft denken – die vielen Wege, neues

Potenzial zu entdecken

Kongressfinale 16

Keynote

Das Neue und seine Feinde. Wie Ideen verhindert werden

und wie sie sich trotzdem durchsetzen

Dank an Sponsoren 17

Viten 18

Moderation, Keynote-Sprecher, Grußredner und Referenten

Ausstellung 25

Expertise: Institute und Dienstleister präsentieren ihre

Unternehmen und Services

Was sonst noch wichtig ist

Vorläufiges Teilnehmerverzeichnis 28

Kongressorganisation 5

BVM Kongress 2013

3


Am Tag vor dem Kongress, 21. April 2013

Verbandsarbeit großgeschrieben

und Get-together am Abend

Ab

10:00 Uhr Anmeldung und Registrierung zum Kongress

Ab

9:00 Uhr Aufbau der Ausstellung

10:00 Uhr Clublounge

BVM-Vorstand

13:00 Uhr Raum Charlottenburg I/II

BVM-Regionalrat

14:00 Uhr Raum Glienicke

BVM-Fachbeirat

16:00 Uhr Raum Charlottenburg I/II

BVM-Mitgliederversammlung

Ab 19:30 bis etwa 23:00 Uhr

B wie BVM und Berlin

Get-together in der Ausstellung im Wintergarten

und in der Gartenlounge des Hotel InterContinental

Der BVM lädt die am Vortag des Kongresses angereisten Kongressteilnehmer, Aussteller

und Sponsoren sowie die Mitglieder der BVM-Gremien herzlich zu einer kleinen Gettogether-Party

mit einem Imbiss und Welcome-Drinks im Wintergarten und in der

Gartenlounge im Hotel InterContinental ein.

Alle „Unermüdlichen” haben anschließend die Möglichkeit, auf eigene Rechnung in der

Marlene Bar des Hotels weiter zu networken.

4 BVM Kongress 2013


Kongressorganisation

Dr. Ulrike Schöneberg

BVM-Vorstand

Dr. Florian Bauer

BVM-Vorstand

Ellen Didszus

BVM-Geschäftsführerin

Sabine Steig, BVM, Projektleiterin

Marketing und Kommunikation

Eine Hommage an den „Blauen Engel” und die

berühmte Dietrich. Die Marlene Bar im Inter-

Continental Berlin gehört zu den Top Bars in der

Hauptstadt. Neben internationalem Publikum

trifft man hier Berliner ebenso wie Prominenz aus

aller Welt. Das Marlene Bar-Team nimmt seine

Gäste mit auf eine Zeitreise der besonderen Art.

Probieren Sie Cocktailrezepte, die bis in das 18.

Jahrhundert zurückreichen, und über 150 Cocktails

– Geschmack aus vielen Jahrzehnten.

Regionalgruppe

Bayern

Der grüne Knopf

Kennen Sie die Arbeit des BVM in dem Gebiet, wo

Sie leben oder arbeiten? In 12 Regionen Deutschlands

organisieren die von den Mit gliedern gewählten

Regionalleiter regelmäßig interessante

Veranstaltungen und bieten den Besuchern eine

ideale Möglichkeit zum „Networken” vor Ort.

Um mit Ihrem Regionalleiter auf dem diesjährigen

Kongress ins Gespräch zu kommen, soll Ihnen der

grüne Button, den jeder der Regionalleiter trägt,

helfen.

Sprechen Sie mit Ihren Regionalleitern: über Veranstaltungen,

über die Branche vor Ort und allgemein,

über eine Sie interessierende Frage oder

über einen kritischen Punkt. Die Regionalleiter

freuen sich, Sie kennenzulernen und mit Ihnen ins

Gespräch zu kommen.

Programmbeirat

Dr. Michael Bartl

BVM-Vorstand

Norbert Dube

Account Director, TNS Infratest

Mitglied des BVM-Fachbeirats

Dr. Dieter Korczak

Geschäftsführer GP-Forschungsgruppe

ESOMAR-Präsident ex officio

Joachim Rittchen

Head of Market Analytics, Roche Pharma AG

ESOMAR-Repräsentant, Deutschland

Professor Dr. Hans-Willi Schroiff

Psychologe, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

der RWTH Aachen, Vorstand CSP Consultants

sowie

Dr. Florian Bauer und Dr. Ulrike Schöneberg

BVM-Vorstand

Organisation Preis der

Deutschen Marktforschung

Michael Pusler

BVM-Vorstand

Ulrike Großmann

BVM, Referentin der Geschäftsführung

BVM Kongress 2013

5


Innovation:

Motor für Märkte von morgen

Sponsoren und Förderer des Kongresses

6 BVM Kongress 2013


Kongressprogramm

Erster Kongresstag: Montag, 22. April 2013 vormittags*

Ab

8:00 Uhr Anmeldung der Kongressteilnehmer

Eröffnung der Ausstellung mit Frühstücks imbiss und Networking

Im Pavillon – Moderation: Jan Hofer

Begrüßung und Kongresseröffnung

9:00 Uhr Dr. Frank Knapp, Vorsitzender, BVM Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher

Hartmut Scheffler, Vorsitzender, ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute

Dr. Dieter Korczak, Präsident ex officio, Weltmarktforschungsverband ESOMAR

Kongressouvertüre

Keynote

9:30 Uhr Dr. Karlheinz Steinmüller, Z_punkt The Foresight Company, Köln

Innovation und Marktforschung

Die Marktforschung ist dabei, sich neu zu erfinden. Neue Simulationstools wie die agentenbasierte Modellierung

ermöglichen prospektive und konjekturale Analysen. Die Nutzung von Big Data scheint den Weg zu einer Do-it-

Yourself-Marktforschung zu öffnen. Games verwischen die Grenze von Forschern und Probanden. Der Referent

stellt diese und andere Zukunftsoptionen in drei spekulativen Szenarien vor und diskutiert diese kritisch.

Keynote

10:00 Uhr Stephan Grünewald, rheingold institut, Köln

Erschöpfung oder Schöpferkraft? Das Träumen als Voraussetzung für Kreativität und Innovationsfähigkeit

Der Referent vertritt die These, dass unsere Welt zu einseitig auf Rationalität und Effektivität ausgerichtet ist.

Bereitwillig würden wir globalen Leistungsdiktaten folgen und gerieten so in eine permanente Überbetriebsamkeit,

die uns oft betriebsblind mache. Diesem Erschöpfungsprinzip setzt Grünewald als Korrektiv ein schöpferisches

Prinzip gegenüber: „Das Träumen eröffnet dem Einzelnen und der Gesellschaft einen ästhetischen Freiraum,

andere Bilder zu entwickeln, wie wir leben könnten. Das Träumen ist eine Grundvoraussetzung für Kreativität und

Innovationsfähigkeit, denn es eröffnet den Bezug zu der unbewussten Bildlogik unseres Lebens.”

* Programmänderungen vorbehalten

BVM Kongress 2013

7


Kongressprogramm

Erster Kongresstag: Montag, 22. April 2013 vormittags*

Im Pavillon – Moderation: Jan Hofer

10:55 Uhr Themenschwerpunkt 1

„Open Innovation” in Unter nehmen – „In touch with all your

stakeholders”

11:00 Uhr Gabriele Hildmann, ARGE Innovationsplattform, Kronberg, und Professor Dr. Ulrich Vossebein, Technische Hochschule

Mittelhessen, Gießen

Wissen, was die Kunden nicht wissen können

Zur nachhaltigen Senkung der Floprate – insbesondere im Bereich der Fast Moving Consumer Goods – muss der

Fokus der Innovationsmarktforschung deutlich erweitert werden. Vergleicht man das Methodenspektrum der

Innovationsmarktforschung mit den Ergebnissen der Erfolgsfaktorenforschung, dann wird deutlich, dass der gesamte

interne Bereich der Unternehmen, d.h. Führung, Mitarbeitermotivation, Prozessabläufe etc., so gut wie nicht

in die Analysen mit einbezogen wird. Erfolge lassen sich nach Ansicht der Referenten aber nur nachhaltig erzielen,

wenn alle relevanten Faktoren erfasst und die Einzelergebnisse zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden.

11:25 Uhr Dr. Steven Schuh, MAN Truck & Bus, München, und Petra Fetzer, huconhuman consulting, Heidelberg

Marktforschung als Erfolgsfaktor im Innovations- und Ideenmanagement des Unternehmens

Der von den Referenten vorgestellte Ansatz zeigt das Potenzial der Marktforschung für den Erfolg des Ideen- und

Innovationsmanagements in Unternehmen. Im Beitrag wird nicht nur das interdisziplinäre Zusammenwirken

von F&E, Marketing und Vertrieb beschrieben, sondern auch die systematische Nutzung des Wissens externer

Experten, Spezialisten und Anwender zum Zwecke der Entwicklung von Produktinnovationen dargestellt. In einem

zirkulären Prozess spielt die Marktforschung dabei die Rolle des zentralen Moderators, der alle Stakeholder von

Beginn an einbindet, die (zur Verfügung stehenden) Wissenskanäle effizient nutzt und zu realitätsgerechten Innovationen

führt. Gleichzeitig fördert die Vorgehensweise die Motivation im Unternehmen, Innovationen zügig und

ohne Reibungsverluste umzusetzen.

11:50 Uhr Detlef Happel, Dialego, Aachen

Bretter vorm Kopf – Konsumenten konsumieren. Marktforscher forschen. Geht-nicht-Paradigmen zum

Thema Innovation und wie es trotzdem funktioniert

Der Referent behandelt klassische Vorurteile zum Thema der Innovationsentwicklung – und das sind Meinungen

und Einstellungen, die leider heute noch in vielen Unternehmen vorherrschen. Es ist eine „Denke”, mit der sich die

für Innovation Verantwortlichen häufig selbst ausbremsen: Defensive statt Offensive. Vorsicht statt Mut. Eitelkeit

statt Neugierde. Happel präsentiert ein Fallbeispiel, das zeigt, wie es gelingen kann, gemeinsam mit klugen Köpfen

wie „Du” und „Ich” und in Kombination mit innovativen Co-Creation-Methoden clevere Neuproduktideen zu konzipieren,

die einen wirklichen Mehrwert für den Konsumenten darstellen.

Keynote

12:15 Uhr Dr. Tobias Hildenbrand, SAP, Walldorf

Vom Endanwender zur Innovation – „Design Thinking” in der Software-Industrie

Für einen der führenden Hersteller von Unternehmenssoftware-Lösungen wie die SAP steht die Sicherstellung

und Förderung von Innovationen auf der Agenda. Innovative Lösungen müssen drei Dimensionen gleichermaßen

gerecht werden, nämlich den Kundenbedürfnissen, der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit.

Hierfür sind – so der Referent – kleine interdisziplinäre Teams, die über einen gewissen Spielraum für Innovationen

verfügen, sowie ein Projektansatz, der schnelle Feedback-Zyklen erlaubt, förderlich. „Design Thinking” ist ein

solcher Ansatz, der Software-Unternehmen – aber nicht nur diesen – helfen kann, bessere Lösungen für Kunden

und Endanwender zu bauen. Hildenbrand erläutert und diskutiert in seinem Vortrag den Design-Thinking-Ansatz

anhand aktueller Beispielen und Anekdoten aus der Software-Praxis.

12:45 Uhr Lunch und Networking in der Ausstellung

8 BVM Kongress 2013

* Programmänderungen vorbehalten


Parallel dazu: Montag, 22. April 2013 vormittags*

Im Raum Tiergarten I/II – Moderation: Dr. Frank Knapp

10:55 Uhr Themenschwerpunkt 2

Always on: Leben und Konsum in der Welt grenzenloser

Öffentlichkeit

11:00 Uhr Mark Schiefelbein, Wakoopa, Amsterdam

Unser Leben – online und in Farbe

Die vom Referenten präsentierte Studie, die auf einer Kombination von soziopsychologischen Profilen und Daten

aus passiver Messung der Internetnutzung beruhen, liefert Erkenntnisse über das Internetverhalten von Konsumenten,

über Unterschiede im Gebrauch von Medien sowie über bevorzugte Online-Aktivitäten, Kaufentscheidungen

und Motivationen.

11:25 Uhr Lisa-Charlotte Wolter, Hamburg Media School

Soziale Netzwerke für klassische Medienmarken? Wirkungsweise von Facebook-Fan-Communities

Obwohl Soziale Netzwerke eine wachsende Bedeutung im Leben der Menschen haben und die Art beeinflussen, in

der sie mit und über Marken kommunizieren, werden diese von vielen Unternehmen, vor allem von traditionellen

Medienanbietern, noch nicht strategisch genutzt. Ein Grund dafür ist der Mangel an fundierten Erkenntnissen über

die Wirksamkeit von Social Media-Strategien für traditionelle Medienmarken. Der Beitrag beschäftigt sich mit den

Wirkungsweisen sozialer Netzwerke am Beispiel von vier bekannten Printmedienmarken und deren Facebook-

Fan-Communities und verweist dabei auf empirische Befunde einer aktuellen Untersuchung.

11:50 Uhr Anna Cremers, nugg.ad, Berlin

So surft das Netz – eine Studie zum Online-Surfverhalten der Deutschen

Die grundlegende Annahme des von der Referentin vorgetragenen Ansatzes des Predictive Behavioral Targeting

ist, dass sich Zielgruppenstrukturen online durch Unterschiede im Surfverhalten der Nutzer abbilden lassen.

Der Beitrag stellt die Methodik des Ansatzes und die Ergebnisse einer umfassenden Studie zum Surfverhalten

in Deutschland vor. Dabei werden soziodemografische Eigenschaften in Beziehung zu Interessensgebieten und

Affinitäten der Nutzer gesetzt. Ein besonders interessanter Aspekt bei der Untersuchung ist die Frage, ob sich

klassische Klischees à la „Männer lieben Autos” und „Frauen lieben Mode” tatsächlich bestätigen, oder ob alles

doch ganz anders ist als bisher angenommen.

BVM Kongress 2013

9


Kongressprogramm

Erster Kongresstag: Montag, 22. April 2013 nachmittags*

Im Pavillon – Moderation: Jan Hofer

Keynote

14:00 Uhr Professor Dr. Christian Blümelhuber, Bereich Strategische Kommunikationsplanung, Universität der Künste, Berlin

Jenseits der Paradigmen. Ein Drei mal Drei des Innovationsmanagements

Kunden übernehmen die Macht! Glück ist die neue Strategie! Und: Offensiv soll die Marktschaffung und -bearbeitung

sein. Solche Imperative (Zustandsbeschreibungen?) erschweren die Prognose und Datenernte als wichtig(st)e

Hintergrundoperation des Marketing- und Zukunftsmanagements. Wie unter solch erschwerten Bedingungen

gehandelt, entschieden – und geforscht! – werden kann, das präsentiert Blümelhuber in seinem „Drei mal Drei”.

Und nicht zuletzt erfahren Sie, was ein Marktforscher vom Birkenspanner lernen kann.

14:30 Uhr Themenschwerpunkt 3

Neue Potenziale entdecken – Blick, Bewegung, non-verbale

Reaktion und neue Technologie im Fokus

Nominiert für das „Best Paper”

14:35 Uhr Mathias Streicher, Universität Innsbruck

From the hand to the mind: die Relevanz haptischer Eigenschaften von Marken

Im Konsumgüterbereich wird bei Produkten und Verpackungen im zunehmenden Maße auf haptisch wahrnehmbare

Gestaltungselemente geachtet, mit dem Ziel, ein markentypisches taktiles Erlebnis beim Anfassen

der Produkte zu schaffen. Anhand der Ergebnisse dreier Experimente und eines Pretests zeigt der Referent, dass

vertraute haptische Empfindungen einer Marke die kognitive Verarbeitungsflüssigkeit einer Marke steigern, was

wiederum Produktgefallen und Kaufbereitschaft positiv beeinflusst.

15:00 Uhr Dr. Florian Kerkau, Goldmedia Custom Research, Berlin

Neuroscience-Methoden für die angewandte Medienforschung – Welchen Beitrag leisten NIRS, EEG und

Pupillometrie?

Neuroscience oder Neuromarketing werden heute oft mit der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT)

gleichgesetzt. Dabei spielt das fMRT in der angewandten Markt- und Medienforschung kaum eine praktische Rolle.

Der Referent stellt ein interdisziplinäres Projekt vor, an dem auch ein Markenartikler und ein Fernsehsender beteiligt

waren. Dessen Ziel war es, herauszufinden, welchen Beitrag verschiedene biometrische Forschungsmethoden

des Neuromarketing zur Werbewirkungsforschung leisten. Darüber hinaus wurde eine Methodenkombination

getestet, die auch ohne subjektive Daten die Wirkung von Werbespots aufzeigt.

15:25 Uhr Kaffee und Networking in der Ausstellung

15:45 Uhr Fortsetzung Themenschwerpunkt 3

15:50 Uhr Dr. Thomas Rodenhausen und Frank Drewes, Harris Interactive AG, Hamburg

Wie Smartphones die Onlinemarktforschung verändern werden

Smartphones sind für viele Menschen zum unverzichtbaren Begleiter geworden. E-Mail-Einladungen zu Befragungen

in Online-Panels werden immer häufiger mobil gelesen und direkt per Smartphone beantwortet, auch wenn

dies vom durchführenden Institut gar nicht beabsichtigt ist. Sowohl die Unterbindung als auch die Zulassung von

solchen unbeabsichtigten mobilen Teilnahmen können die Ergebnisqualität von Onlinebefragungen gefährden. Der

Beitrag stellt die Ergebnisse von zwei umfangreichen aktuellen Studien vor, in denen Art und Ausmaß möglicher

Qualitätseinbußen durch mobile Teilnahmen an konventionellen Onlinebefragungen untersucht werden.

Nominiert für das „Best Paper”

16:15 Uhr Michael Schießl, eye square, Berlin, und Dr. Steffen Schmidt, Universität Hannover

Bridging the gap – integriertes Modelling von impliziten und expliziten Indikatoren

Die Referenten stellen die Kernergebnisse von mehreren Studien vor, in der die Vorhersagekraft von impliziten und

expliziten Daten in Bezug auf die Kaufentscheidungen und weitere Markeneffekte in integrierten Single-Sourceund

Kausalanalysen-Ansätzen untersucht wurden. Die Durchführung der Studien erfolgt sowohl online als auch im

Lab. Die Studienergebnisse zeigen deutlich auf, dass a) explizite und implizite Indikatoren über eine bedeutsame

Erklärungskraft verfügen und b) der gemeinsame Methodeneinsatz von impliziten und expliziten Erhebungsinstrumenten

aussagefähiger ist.

10 BVM Kongress 2013

* Programmänderungen vorbehalten


16:40 Uhr Rosina Bliznakova, Deutsche Welle, Bonn, und Dr. Georgios Papastefanou, Bodymonitor Systeme, Ludwigshafen

Die emotionale Echtzeit-Wirkung von Fernsehsendungen – Aufmerksamkeitsdauer als „harte Währung”

der Programmbewertung

Im Rahmen einer Medienforschungsstudie der Deutschen Welle zur Rezeption einer Magazinsendung im arabischen

Raum wurde das Emoscore-Verfahren von bodymonitor im praktischen Einsatz und in seinem Beitrag zur

Quantifizierung emotionaler Qualität getestet. Das Instrument leitet die elektrodermale Aktivität mittels eines

handlichen Sensor-Armbandes ab und klassifiziert sie in vier elementare, emotionale Aufmerksamkeitstypen.

Aufgrund der sekundengenauen Erfassung kann der Zeit-Anteil der einzelnen Emotionen pro Fernsehsendung

oder Einzelbeitrag berechnet werden. Damit steht eine harte Zeitwährung zur Beurteilung des Qualitätsprofils von

Fernsehsendungen zur Verfügung.

17:05 Uhr Ende des Fachprogramms des 1. Kongresstages

20% Schmerz

80% Schauspiel

Wir finden für Sie heraus, wie Ihre

Zielgruppe wirklich tickt.

Wir brennen für kreative Analysen

und faszinierende Ergebnisse

Als internationales Marktforschungsinstitut forschen wir in

über 40 Ländern mit Leidenschaft und spürbarer Begeisterung.

Wir liefern maßgeschneiderte Lösungen für Ihre individuellen

Aufgabenstellungen. Im Mittelpunkt stehen Menschen und

ihre Motive im Hinblick auf marktrelevantes Verhalten, über

kulturelle Grenzen hinweg. Persönliche Betreuung, Engagement,

Flexibilität, Konstanz und Expertise sind uns wichtiger als

Standardlösungen. Nehmen Sie uns beim Wort.

Branchen

Automobil | E-Business | Finanzdienstleistungen | Healthcare

Investitionsgüter | Konsumgüter | Medien & TV | Telekommunikation & IT

PSYMA GROUP AG

info@psyma.com | www.psyma.com


Parallel zum Themenschwerpunkt 3: Montag, 22. April 2013 nachmittags*

Excellence 2013

Nominierte und Sieger im Wettbewerb zum Preis der Deutschen

Marktforschung präsentieren ihre Arbeiten

Raum Tiergarten I/II – Moderation: Rainer Valentin und Michael Pusler

BVM/VMÖ Nachwuchsforscher: Kategorie Dissertation

14:35 Uhr Dr. Stefan Hattula

Effektivität des Signaling in Erfahrungsgütermärkten. Eine dynamische Betrachtung

Basierend auf Sekundärdaten unterschiedlicher Branchen identifiziert Hattula in zwei Studien den organisationalen

Lebenszyklus von Unternehmen und den gesamtwirtschaftlichen Konjunkturzyklus als Erklärungen für

Dynamik innerhalb der Effektivität von Signalen. Dieses Wissen über die Dynamik begünstigt eine effiziente

Ressourcenallokation hinsichtlich einzelner Signale über die Zeit.

BVM/VMÖ Nachwuchsforscher: Kategorie Diplomarbeit

14:50 Uhr Diplom-Kauffrau Carmen Wilhelms

The Dark Side of Word-of-Mouth: Negative Auswirkungen der aktiven Einbeziehung von Konsumenten

in den Vermarktungsprozess

Im digitalen Zeitalter gewinnt die aktive Einbeziehung von Konsumenten in unternehmerische Vermarktungsprozesse

zunehmend an Bedeutung und verspricht vielfältige Vorteile (z.B. positive Mundpropaganda partizipierender

Konsumenten). Die Ergebnisse einer experimentellen Studie zeigen jedoch, dass die Ermächtigung zur

Mitwirkung auch nicht zu vernachlässigende Gefahrenpotenziale birgt, falls konsumentenseitige Erwartungen an

die Einbeziehung nicht erfüllt werden.

Nominiert für den Innovationspreis

15:50 Uhr Johannes Herrcher, Rogator, Nürnberg, Martin Krautsieder, SevenOne Media, München

Neue Hybridtechnologie – Online-Umfragen via HbbTV

Durch den Ausbau von Bandbreiten und der Verfügbarkeit des Internets haben sich auch die Fernsehgeräte dieser

Entwicklung angepasst. Heute verfügen die „Smart-TVs” über Internetanbindung, die „Fernsehen Online” attraktiv

macht. Mit dem Fortschritt der „Smart-TVs” entstanden neue Ideen hinsichtlich der Fernseh- und Werbeforschung.

SevenOne Media und Rogator haben gemeinsam eine innovative Lösung entwickelt, die insbesondere

für die Fernseh- und Werbeforschung viele neue Möglichkeiten bietet. Über HbbTV können Zuschauer jetzt unabhängig

von anderen internetfähigen Endgeräten an Online-Umfragen teilnehmen.

16:15 Uhr Georg Schotten, Ströer Media Deutschland, Köln, Christian Lauterbach, Deutsche Telekom, Bonn, und eye square,

Berlin

Messung der Werbekontaktqualität in der Außenwerbung durch ATLAS

Der Studienansatz von Ströer, Telekom und Eye Square misst die Wirksamkeit von Werbemittelkontakten mit

Plakatmedien im Straßenbereich und misst die Wirkung von Out-of-Home-Motiven. Probanden fahren in einem

Fahrsimulator, ausgestattet mit Eye Tracker, durch eine virtuelle Stadt. Die Strecke, ein 3D-Datenraum, ist individuell

programmierbar. Das Testsetting ist biotisch, komplett kontrolliert und kann beliebig wiederholt werden.

In einer CAPI-Nachbefragung werden unterschiedlichste KPI aus den Bereichen Awareness, Image und Impact,

sowohl ex- als auch implizit, erhoben.

16:40 Uhr Anna Kuckartz, VERBI Software. Consult. Sozialforschung., Berlin

Mobile Visual Coding & Transfer (MVCT) – Datenerhebung mit MAXApp, visuelles Codieren mit dem

emoticode-Verfahren und webbasierter Datentransfer zu MAXQDA.

In dem Beitrag geht es um das neuartige Mobile Visual Coding & Transfer Verfahren (MVCT), welches mit (1) einer

neuentwickelten QDA-App „MAXApp” die mobile Datenerhebung, (2) durch eine neues Codierverfahren mit Emoticons

und Symbolen das visuelle Codieren (emoticod) und (3) eines effizienten Transferweges, die nahtlos anschließende

Analyse qualitativer Daten mit MAXQDA ermöglicht. MVCT ist für viele Felder der qualitativen Markt- und

Sozialforschung geeignet, und besonders effizient in Situationen, in denen Daten mobil erhoben und kategorisiert

werden sollen. Die Kategorisierung erfolgt mit Visual Coding, welches es erlaubt Daten mit Hilfe von Symbolen zu

codieren.

12 BVM Kongress 2013

* Programmänderungen vorbehalten


Gala der Deutschen Marktforschung 2013

Montag, 22. April abends –

mit Timo Wopp, Kabarettist und Jongleur

ab 19:30 Uhr

ab 20:00 Uhr

ab 21:30 Uhr

Gala der deutschen Marktforschung

im Tipi am Kanzleramt

Sektempfang

Ehrung der Sieger

im Wettbewerb zum Preis der Deutschen

Marktforschung 2013 und Dinner

Moderation: Sabine Menzel, Henkel, und Timo Wopp

Disco und Networking

Shuttle zur Gala der Deutschen Marktforschung

Abfahrt: Hotel InterContinental

Fahrtbeginn: 19:00 Uhr,

letzte Abfahrt ab Hotel InterContinental: 19:40 Uhr

Shuttle nach der Veranstaltung

Ab 22:00 bis 0:30 Uhr pendelt ein Großraumwagen zwischen

Tipi und Hotel InterContinental. Außerdem stehen Taxen bereit.

Timo Wopp

ist Grenzgänger zwischen Wirtschaft und Showbühne. Er studierte Betriebswirtschaftslehre

an der Universität Hamburg, war gleich zeitig der erste deutsche Jongleur mit einem Solo vertrag

beim Cirque du Soleil und verschrieb sich nach mehreren internationalen Auszeichnungen (u.a.

Silberner Löwe des Chinesischen Staatszirkus, Medaillengewinner von Paris) verstärkt der

unternehmensbezogenen Live-Kommunikation.

Die Location: TIPI AM KANZLERAMT

Gleich neben dem Kanzleramt, wo sich die Berliner schon um die Jahrhundertwende ‚In

den Zelten‘ amüsierten, und nur wenige Minuten von Reichstag und Brandenburger Tor

entfernt, ist mitten im Grün des Tiergartens einer der außergewöhnlichsten Veranstaltungsorte

von Berlin zu finden: das TIPI, ein Viermast-Zirkuszelt direkt neben dem

Kanzleramt, ein idealer Ort für eine Marktforscherparty der besonderen Berliner Art.

BVM Kongress 2013

13


Kongressprogramm

Zweiter Kongresstag: Dienstag, 23. April 2013 vormittags*

Im Pavillon – Moderation: Jan Hofer

Dialog

Marktforschungszukünfte: die Suche nach neuen Wegen

und Werten

9:00 Uhr Wim van Slooten, MOA, Amsterdam

Market Research Reloaded – neue Wege in der Marktforschung? (Vortrag in englischer Sprache)

Angesichts des derzeit atemberaubenden technologischen Fortschritts erlebt die Branche der Marktforschung und

Informationsdienstleistung eine beispiellose Phase der Veränderung. Da neue Anbieter von Informationsservices

gegenwärtig mit Macht auf den Markt drängen, muss die Branche schnell reagieren oder die Konsequenzen ihres

Nichthandelns tragen. Sie sollte die – nach Ansicht des des Chefs des niederländischen Marktforscherverbands

MOA – revolutionäre technologische Entwicklung als eine konstruktive Kraft auffassen, die der Marktforschung

insgesamt Nutzen bringt. Genau damit hat der Verband Ende 2009 begonnen. Er hat sich zugunsten der Alternative

entschieden, seine Grenzen auszuweiten. und ist überzeugt, dass es für die Marktforschungsbranche von

höchster Bedeutung ist, sich den neuen Anbietern zu öffnen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, vom Verband

repräsentiert zu werden.

Anschließend im Gespräch mit Wim van Slooten:

Professor Dr. Raimund Wildner, GfK Verein, Nürnberg, und Dr. Benedikt Köhler, d.core, München

9:45 Uhr Themenschwerpunkt 4

Big Data und der Umgang mit Komplexität – Methoden,

Messinstrumente und Modelle für Entscheidungen in

datendurchfluteten Welten

9:50 Uhr Gerald Neumüller, SevenOne Media, München

ROI Analyzer – ein Modellingansatz zur Erfassung der langfristigen Werbewirkung

Nach Ansicht des Referenten muss ein tragfähiges Modell zum Zusammenhang von TV-Werbung und Abverkauf

langfristige Aspekte der Markenbindung berücksichtigen. Der von ihm vorgestellte ROI Analyzer, ein Modelling, das

die SevenOne Media in Kooperation mit dem GfK Verein und der GfK Fernsehforschung konzipiert hat, setzt hier

an. Für jede untersuchte Kampagne wird mittels logistischer Regression der Einfluss der Werbekontakte auf den

Kauf der Marke über mehrere Jahre hinweg bestimmt. Die ersten ROI-Berechnungen auf Basis von 31 Kampagnen

zeigen, dass sich TV-Werbung langfristig auszahlt.

10:15 Uhr Andreas Neef und Catrin Klein, L’Oréal, Düsseldorf, Karin Immenroth, L’Equipe L‘Oréal – A GroupM Company,

Düsseldorf

Mediaplanung 3.0 – mit LIVE-Monitoring Werbekampagnen real time beobachten, steuern, optimieren

und prognostizieren

Die Frage, wie gut der Impact einer Werbekampagne auf den Absatz einer Marke ist, gilt sicherlich als die zentrale

Frage mit der sich täglich viele Agenturen und Werbetreibende beschäftigen. Das von den Referenten vorgestellte

Instrument des LIVE Monitoring ermöglicht dem Marketing des Werbetreibenden, laufende Kampagnen wochenaktuell

in Hinblick auf Absatzentwicklungen zu bewerten und zeitnah mit Werbung auf etwaige negative Entwicklungen

zu reagieren.

10:40 Uhr Kaffee und Networking in der Ausstellung

14 BVM Kongress 2013

* Programmänderungen vorbehalten


11:05 Uhr Dr. Ralph Wirth, GfK, Nürnberg

If you can make it here, can you make it anywhere?

Zweifellos gibt es inzwischen eine beachtliche Anzahl an Kunden, welche schlechte Erfahrungen mit Social-Media-

Analysen gesammelt haben. Nicht erfüllte Erwartungen im Hinblick auf den Studienoutput, die schlechte Qualität

der vorab oftmals als quasi unfehlbar verkauften Algorithmen zur Sentimentanalyse, nicht hinreichend gecleante

Rohdaten und mangelnde Transparenz hinsichtlich der Frage, welche Inhalte eigentlich genau analysiert werden

sind nur einige der oft genannten Unzufriedenheitsfaktoren. Dazu gesellt sich häufig das Gefühl, zwar viele Informationen,

aber wenige Antworten geliefert zu bekommen, so dass der Kunde in diesen Fällen mit einer zentralen

Frage alleine gelassen wird: „Und nun?” In seinem Vortrag benennt der Referent die Herausforderungen an Social-

Media-Analysen und arbeitet Erfolgsfaktoren heraus, die er anhand konkreter Studienergebnisse und Beispiele

veranschaulicht.

11:30 Uhr Andrea Eckes und Dr. Benedikt Köhler, d.core, München

Visual Intelligence and Big Data in der Marktforschung

Katzenbilder, Weihnachtsbaumschmuck und Selbstporträts vor Sportwagen – auf den ersten Blick scheinen diese

drei Phänomene weit entfernt von dem klassischen Repertoire der Marktforschung. Bei näherem Hinsehen jedoch

ermöglicht die Erhebung nutzergenerierter Bilderwelten auf Flickr, Instagram oder Twitter faszinierende Einblicke

in hyperrealistische soziale Lebenswelten. Erfassung und Auswertung von visuellen Brand Communities bedeuten

eine wichtige Erweiterung der üblichen Social-Media-Analysen, Trendscouting-Ansätzen und netnographischen

Verfahren. Die Referenten geben einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Kombination visueller Verfahren

der Marktforschung mit den neuesten Big Data- und Social-Network-Ansätzen in Datensammlung, Analyse

und Visualisierung.

Keynote

12:00 Uhr Professor Dr. Marc Hassenzahl, Folkwang Universität der Künste, Essen

Experience Design: Vom Produkt zum freudvollen Erlebnis

Erlebnis und Freude sind allgegenwärtig - man hat „Freude am Fahren” oder „Erlebt, was verbindet”. Aber was

macht einen freudvollen Moment eigentlich aus, und kann man ihn überhaupt gezielt gestalten? Oder sind

Erlebnisse nur das, was die Werbung uns verspricht? In den letzten zehn Jahren hat sich eine Haltung und Praxis

entwickelt, die Erlebnisse ganz selbstverständlich als gestaltbaren Teil eines jeden Produkts versteht. Erlebnisse

sind freudvolle, bedeutungsvolle Geschichten, die sich durch die Interaktion mit einem Ding entfalten. Am Beispiel

Automobil diskutiert der Referent Chancen, aber auch Herausforderungen eines solchen Ansatzes.

12:30 Uhr Lunch und Networking in der Ausstellung

BVM Kongress 2013

15


Kongressprogramm

Zweiter Kongresstag: Dienstag, 23. April 2013 nachmittags*

Im Pavillon – Moderation: Jan Hofer

13:15 Uhr Themenschwerpunkt 5

Zukunft denken – die vielen Wege, neues Potenzial zu entdecken

13:20 Uhr Doris Sibum, Deutsche Post DHL, Bonn

Logistik 2050. Zukunftsszenarien der Deutschen Post DHL

Das Jahr 2050 suggeriert bei vielen eher Science Fiction als Marktforschung. Wie kann die Marktforschung den

Blick in die Zukunft unterstützen? Mit der Studie „Logistik 2050” wagt die Deutsche Post DHL einen Blick in die Zukunft:

In unterschiedlichen Szenarien werden mögliche Entwicklungen in den kommenden Jahrzehnten aufgezeigt.

Die Referentin stellt das Projekt vor und erläutert, wie die Szenarien entwickelt wurden.

13:45 Uhr Dr. Martin Neumann, KSPG Automotive Group, Neuss

Strukturierte Ideengenerierung im Fuzzy Front End des Innovationsmanagements eines

Tier-1-Automobilzulieferers

Jede Innovation basiert auf einer Idee, deren Entstehung die Initialzündung nachfolgender Innovationsaktivitäten

darstellt. Die Generierung und Auswahl von Produktideen, kurz „Ideation” genannt, geschieht in der Regel im

sogenannten Fuzzy Front-End des Innovationsprozesses, das sich durch hohe Unsicherheit, Mehrdeutigkeit und

Abhängigkeit von individuellen Einzelleistungen auszeichnet. Deshalb sehen insbesondere Unternehmen in der

Automobilindustrie genau in dieser Phase die Notwendigkeit, ihre Innovationsmanagementaktivitäten zu verbessern.

Die vom Referenten vorgestellten Erfolgsfaktoren für Ideation sollen helfen, firmenspezifische Ideengenerierungsprozesse

ableiten zu können.

Nominiert für das „Best Paper”

14:10 Uhr Dr. Josef Köster, BMW, München, und Frank Schomburg, nextpractice, Bremen

Das gefühlte Morgen – Simulation zukünftiger Alltagswelten als Werkzeug der Zukunftsforschung.

Experimenteller Methodentest von der BMW Group und nextpractice

Die Referenten stellen ein Untersuchungsdesign vor, das Menschen virtuell mit 3D-Welten konfrontiert, die

zukünftig zu erwarten sind, um aus deren Reaktionen und Assoziationen Empfehlungen für Trendaussagen und

strategische Entscheidungen abzuleiten. Mittels der sukzessiven Änderung von Prämissen können auf diesem

Weg neue Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Umfeldvariablen auf das Verhalten von Konsumenten in unterschiedlichen

Zukunftsszenarien gewonnen werden.

Nominiert für das „Best Paper”

14:35 Uhr Gudrun Kneißl, MAN Truck & Bus, München, und Dr. Alexander Fink, ScMI, Paderborn

Gemeinsam Branchenzukünfte vorausdenken – Szenarien zur Zukunft urbaner Mobilität,

Nutzfahrzeugen und busbasierten Reiseverkehrs

Innovation kann nur dann gelingen, wenn Zukunft nicht als Verlängerung der Vergangenheit verstanden wird.

Daher müssen Marktforscher verstärkt in alternativen Zukünften denken. Die MAN Truck & Bus AG verfügt über

fundierte Erfahrung dabei, solche Szenarien gemeinsam mit externen Partnern zu entwerfen. In dem Beitrag wird

anhand der Erfahrung in drei unterschiedlich aufgesetzten Projekten gezeigt, welche Nutzenpotenziale mit einer

gemeinschaftlichen Szenario-Entwicklung erschlossen werden können und worauf Unternehmen bei der Vorausschau

achten müssen.

Kongressfinale

Keynote

15:00 Uhr Professor Dr. Gunter Dueck, Mathematiker und Philosoph, Neckargemünd-Waldhilsbach

Das Neue und seine Feinde. Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen

Fast jeder, der eine innovative Idee verfolgt, ärgert sich über die vollkommen „unerwartet” harten Widerstände.

Schnell wird daraus ein Wehgeschrei über Deutschland. Es ist daher höchste Zeit, sich über die vielfältigen Zwänge,

Ängste und Anfeindungen klar zu werden. Der Referent zeigt, dass sich in der ganzen Prozesskette einer Innovation

„CloseMinds” und Antagonisten zu Wort melden, die der Innovator im Grunde antizipieren kann. Wie erkennt

dieser all die Widerstände, wie geht er mit ihnen um? Wie durchbricht er die traditionellen „Reförmchen-Versuche”,

die sich „nicht trauen”?

15:30 Uhr Ende des Kongresses: Farewell Drinks in der Ausstellung

16 BVM Kongress 2013

* Programmänderungen vorbehalten


Dank allen Partnern, Medienpartnern und

Sponsoren des Kongresses

BVM Kongress 2013

17


Viten

Moderation

Jan Hofer

ist als Chefsprecher der Tagesschau bekannt. Schon als Student übernahm Jan Hofer gelegentlich Jobs bei

der Deutschen Welle, beim Deutschlandfunk und beim WDR. Nach einem Volontariat (bei der DW) kam er

zum SWF Baden-Baden – heute SWR –, wo er im Hörfunk tätig zu werden begann. Er wechselte noch im

selben Jahr zum Saarländischen Rundfunk, für den er zunächst im Bereich Hörfunk arbeitete. Zwischenzeitlich

war er in den USA, wo er in Chicago vier Monate lang Schulfernsehen machte. Zurückgekehrt stieg

er erstmals auch ins deutsche Fernsehen ein. 1986 holte ihn der Chefsprecher der „Tagesschau” in die

ARD-Nachrichtensendung, für die er im weiteren Verlauf seiner Karriere dann als Nachrichtensprecher

arbeitete. Der bereits bekannte Jan Hofer erlangte eine noch größere Beliebtheit beim TV-Publikum durch

seine eigene Talkshow „Riverboat”, die seit 1992 vom MDR zunächst aus Dresden und seit Mitte 2000 aus

Leipzig ausgestrahlt wird.

Dr. Frank Knapp

Vorsitzender, BVM, Berlin, ist Mitglied des Vorstands PSYMA GROUP und Geschäftsführer der Psyma

Research+Consulting, Schwerpunkt E-Business, Telecoms & IT.

Michael Pusler

BVM-Vorstand

Rainer Valentin

Leiter Forschung & Entwicklung, Basler Versicherungen, arbeitete langjährig für die Marktforschung bei

JTI Japan Tobacco International und Daimler Chrysler.

Keynote-Sprecher

Professor Dr. Christian Blümelhuber

Bereich Strategische Kommunikationsplanung, Universität der Künste, Berlin

ist darüber hinaus Inhaber des InBev-Baillet-Latour-Lehrstuhls für Euromarketing und lehrt an der Solvay

Business School der Université Libre de Bruxelles. Er war an Universitäten in München, Ho Chi Minh City,

Vietnam, Seoul, Südkorea, und in Blacksburg, Virginia, USA, tätig und gründete und führt das European

Marketing and Sales Lab. Seine Forschungsarbeiten umfassen Markenmanagement, Kommunikation und

Glücksstrategien im Management. Darüber hinaus entwickelt Blümelhuber Marken und Forschungstools

und unterstützt mittelständische Unternehmen ebenso wie Großkonzerne auf ihrem Weg zu erfolgreicherem

Marketing. Der anerkannte Wissenschaftler versteht sich als „Übersetzer” zwischen den beiden Welten

der Wissenschaft und Praxis.

18 BVM Kongress 2013


Professor Dr. Gunter Dueck

studierte Mathematik und Betriebswirtschaft und promovierte an der Universität Bielefeld in Mathematik.

Er forschte zehn Jahre mit seinem wissenschaftlichen Vater Rudolf Ahlswede zusammen, mit dem er 1990

den Prize Paper Award der IEEE Information Theory Society für eine neue Theorie der Nachrichten-Identifikation

gewann. Nach der Habilitation 1981 war er fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität

Bielefeld und wechselte 1987 an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg. Bis August 2011

war er Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Er ist derzeit freischaffend als Schriftsteller,

Business-Angel und Speaker tätig und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung, unter

anderem als Autor satirisch-philosophischer Bücher und auf seiner spannenden Website omnisophie.com.

Gunter Dueck war einer der IBM Distinguished Engineers und Mitglied der IBM Academy of Technology.

Er war lange Jahre Mitglied der Präsidien der Gesellschaft für Informatik und der deutschen Mathematikervereinigung.

Er ist IEEE Fellow und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu

Göttingen.

Stephan Grünewald

ist einer der beiden Gründer von rheingold. Er studierte Psychologie an der Universität Köln. Ein Schwerpunkt

seines Studiums lag dabei in der psychologischen Morphologie bei Professor Dr. Wilhelm Salber.

Grünewald ist zusätzlich ausgebildeter Therapeut in analytischer Intensivbehandlung. Er hat zahlreiche

Fachbeiträge und Studien zu den Themen Markenführung, Werbewirkung, Lebensalltag, Jugend und Kultur

in Printmedien, aber auch in TV- und Hörfunkbeiträgen veröffentlicht. Aktuell ist im Campus-Verlag sein

Buch „Die erschöpfte Gesellschaft” erschienen.

Professor Dr. Marc Hassenzahl

ist Lehrstuhlinhaber und Leiter der „Experience Design”-Gruppe im Fachbereich Gestaltung der Folkwang

Universität der Künste in Essen. Der Diplom-Psychologe beschäftigt sich mit den positiven Aspekten von

(interaktiven) Produkten und Technologien, mit ihrer Schönheit und mit der Praxis eines erlebnisorientierten

Designs. Zuvor war er Professor für „Wirtschaftspsychologie und Mensch-Technik-Interaktion”und davor

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich „Sozialpsychologie und Entscheidungsforschung”, beides

im Fachbereich Psychologie an der Universität Koblenz-Landau. Hassenzahl ist Mitglied im Vorstand (und

Mitbegründer) der German Usability Professionals‘ Association.

Dr. Tobias Hildenbrand

arbeitet seit 2009 bei der SAP AG und leitete dort zunächst das Program Office für die weltweite Umsetzung

von „Lean Development” in der Entwicklungsorganisation. Bis vor kurzem fungierte er als interner

Berater für Entwicklungsprojekte, Scrum-Mentor, Continuous Improvement-Experte und ist heute als

Design Thinking-Coach in Software-Innovationsprojekten involviert. Bevor er zu SAP kam, promovierte er

im Rahmen eines Industrieprojekts mit deutschen Banken und Software-Anbietern zum Thema „Nachvollziehbarkeit

von Anforderungen in verteilten Entwicklungsprojekten” an der Universität Mannheim sowie an

der University of California, Irvine, USA. Sein Diplom in Wirtschaftsinformatik erhielt er ebenfalls in Mannheim.

Dr. Hildenbrand ist als externer Dozent an der Universität Mannheim im Master-Programm aktiv.

Dr. Karlheinz Steinmüller

ist Gründungsgesellschafter und Wissenschaftlicher Direktor der Z_punkt GmbH The Foresight Company

Köln und Berlin. Derzeit beschäftigt der Diplomphysiker und promovierte Philosoph sich schwerpunktmäßig

mit Zukunftsstudien, die er im Auftrag von namhaften deutschen und europäischen Unternehmen und

von öffentlichen Auftraggebern durchführt. In der Regel stehen soziale und kulturelle Umfeld-Trends und

technologische Innovationen im Zentrum der Untersuchungen. Steinmüller hat sich unter anderem mit

dem Nutzen der Science Fiction für die Zukunftsforschung, kulturellen Wirkungen von Virtuellen Realitäten,

innovativen Ansätzen in der Technikfolgenabschätzung und mit Grundlagen- und Methodenfragen der

Zukunftsforschung – speziell „Wild Cards”, überraschenden Störereignissen – sowie mit der Geschichte des

Zukunftsdenkens befasst. Er wirkt in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien mit.

BVM Kongress 2013

19


Viten

Grußredner

Dr. Frank Knapp, Vorsitzender, BVM, Berlin

ist Mitglied des Vorstands PSYMA GROUP und Geschäftsführer der Psyma Research+Consulting,

Schwerpunkt E-Business, Telecoms & IT

Hartmut Scheffler, Vorsitzender, ADM, Frankfurt am Main

ist Geschäftsführer von TNS Infratest und Vorstandsmitglied in der Initiative Markt- und Sozialforschung

Dr. Dieter Korczak, Präsident ex officio, ESOMAR, Amsterdam

ist Geschäftsführer der GP-Forschungsgruppe, München sowie Mitglied des Programmkomitees für den

Kongress der Deutschen Marktforschung 2013 und der Jury zum Preis der Deutschen Marktforschung

Referenten

Rosina Bliznakova, Projektleiterin, Markt- und Medienforschung, Deutsche Welle, Bonn

In ihrem Berufsalltag ist die Medienforscherin mit weltweiten Studien und Analysen beschäftigt, z. B.

Medienrezeption und TV-Formatforschung. Sie ist neugierig auf neue Forschungsmethoden, die sie mit

internationalen Kollegen ausprobiert. Außerdem forscht sie mit Leidenschaft im Social Media-Bereich und

hat vor allem wenig Lust auf Tellerränder.

Anna Cremers, Director Statistics & Insights nugg.ad

Als Director Statistics & Insights verantwortet Anna Cremers die Bereiche Statistik und Research bei

nugg.ad, Europas führendem Anbieter für digitales Zielgruppen-Marketing. Die studierte Statistikerin ist

bereits seit 2007 bei nugg.ad tätig und ausgewiesene Spezialistin für Data-Mining und -Modelling.

Frank Drewes, Director Marketing Science, Harris Interactive AG, Hamburg

ist seit 2008 für die Entwicklung und Anwendung innovativer Marktforschungsansätze verantwortlich

und unterstützt das Projektmanagement in methodischen Fragen. Der Diplom-Psychologe verfügt über

insgesamt zwölf Jahre Institutserfahrung, die er mit den Branchenschwerpunkten Finance, Automotive

und FMCG im Projektmanagement von Psychonomics und der Marketing-Science-Abteilung von Synovate

sammelte.

Andrea Eckes, Geschäftsführerin, d.core, München

arbeitete, bevor sie zu d.core kam, unter anderem als Director Research & Analytics beim TOMORROW

FOCUS Portal. Zudem war Andrea Eckes Mitglied der Technischen Kommission und Sprecherin der Fachgruppe

Online-Planung der AGOF sowie Mitglied des Arbeitsausschusses der ag.ma. Die Diplom-Soziologin

hat langjährige Erfahrungen in der Online- und Crossmedia-Forschung.

Petra Fetzer, M.A., Gründerin und Geschäftsführerin, hucon - human consulting, Heidelberg

studierte Politikwissenschaften, Germanistik und Romanistik an den Universitäten Mainz und Heidelberg.

Sie absolvierte Ausbildungen unter anderem in systemischer Beratung und Therapie und hat sich auf die

Umsetzung des sogenannten „systemischen Paradigmas” in der Marktforschung spezialisiert.

20 BVM Kongress 2013


Dr. Ing. Alexander Fink, Gründungsinitiator und Mitglied des Vorstands der ScMI Scenario Management

International, Paderborn

verfügt über langjährige Erfahrung bei der strategischen Beratung von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Der promovierte Wirtschafts-Ingenieur ist Autor und Mitautor mehrerer Bücher. 1998 erhielt

er den „Prize for Outstanding Paper” in „Technological Forecasting and Social Change”. Schwerpunkte

seiner Arbeit sind Szenarienplanung und Zukunftsmanagement, visionäre Strategieentwicklung sowie die

Inte gration von Früherkennung und Szenarien in Führungs- und Planungsprozesse von Unternehmen und

Organisationen.

Detlef Happel, Leiter der Abteilung Hello!Innovation, Dialego, Aachen

Der Diplom-Ingenieur für Werbewirtschaft und Werbetechnik hat in seiner Funktion als Strategischer

Planer in den letzten 20 Jahren konsumentenzentrierte Kommunikation für namhafte Kunden in großen

Agentur-Networks vorangetrieben. Seit 2012 arbeitet Happel in seiner jetzigen Position.

Dr. Stefan Hattula, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Stuttgart

hat in Mannheim und Sidney BWL studiert und an der Universität Mannheim promoviert. Er ist Mitgründer

des auf Sportsponsoring spezialisierten Unternehmens ideus-sports. Hattula war für den Best Paper Award

der Konferenz der European Academy 2012 nominiert und hat 2009 den Preis der Stiftung Marketing an der

Universität Mannheim für die beste Diplomarbeit gewonnen.

Johannes Hercher, Vorstand, Rogator, Nürnberg

hat das Unternehmen vom reinen Softwareanbieter zum Full-Service-Marktforschungsdienstleister ausgebaut.

Vor seinem Engagement bei Rogator war er lange Jahre als Berater und Coach in den Bereichen

Unternehmenssanierung und Vertrieb tätig und bildete seinen unternehmerischen Hintergrund unter

anderem durch den erfolgreichen Aufbau und Verkauf diverser Unternehmen.

Gabriele Hildmann, Projektleiterin, ARGE InnovationsPlattform, Kronberg

war nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre zunächst im Research-Bereich einer Bank tätig und

dort mit dem Aufbau des Quantitativen Researchs beauftragt. Sie wechselte dann zu einem Beratungsunternehmen,

wo sie verschiedene Projekte in den Bereichen Strategisches Marketing, Marktforschung und

Innovationsmanagement betreute. Seit vielen Jahren hat sie einen Lehrauftrag der Technischen Hochschule

Mittelhessen.

Dr. Inga Höhne, Stellvertretende Leiterin Markt- und Medienforschung, Deutsche Welle, Bonn

Die Sozialwissenschaftlerin startete ihre Berufskarriere als freie Journalistin beim WDR und wissenschaftliche

Mitarbeiterin an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf. Sie war 2006 an der Entwicklung der

MedienNutzerTypologie der ARD beteiligt. Seit 2007 spezialisierte sie sich bei der Deutschen Welle auf

internationale Markt- und Medienforschung.

Karin Immenroth, Managing Partner/Head of Analytics&Insight, L’Equipe L‘Oréal – A GroupM Company,

Düsseldorf

hat Kommunikationswissenschaften studiert und anschließend mehrere Jahre in Agenturen gearbeitet. Vor

ihrer jetzigen Tätigkeit war sie Leiterin der Marktforschungsabteilung bei einem großen deutschen Online-

Vermarkter.

Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer, Goldmedia Custom Research, Berlin

absolvierte nach seinem Studium der Fächer Psychologie, Pädagogik und Soziologie an der TU Berlin ein

Promotionsstudium an der FU Berlin und entwickelte dort Forschungstechnik mit mehreren Patenten

im Bereich Pupillometrie. Danach war er Leiter Research bei Goldmedia und gründete das Unternehmen

Goldmedia Custom Research. Kerkau hat Lehraufträge an der FU Berlin und an der Beuth Hochschule für

Technik.

BVM Kongress 2013

21


Viten

Catrin Klein, Leiterin Marktforschung, L’Oréal Deutschland, Düsseldorf

war zuvor Senior Marktforscher für die Marke L’Oreál Paris un d davor Marktforscherin in der L’Oréal

Consumer Product Division L‘Oréal Deutschland

Gudrun Kneißl, Leiterin des Bereichs Sales Long Term Projects, MAN Truck & Bus, München

ist für strategische Langzeitprojekte im Vertrieb der MAN Truck & Bus AG verantwortlich. Die Diplom-

Ökonomin begann ihre Konzernlaufbahn bei der auf Druckmaschinen spezialisierten MAN-Tochter

manroland AG als Head of Market Intelligence, wechselte dann zur MAN Truck & Bus in die Abteilung

Business Intelligence, die sie bis 2012 leitete. Zuvor war sie 13 Jahre bei TNS Infratest in den Bereichen

Sozialforschung und Stakeholder Management tätig.

Dr. Benedikt Köhler, Director Data & Innovation, d.core, München

studierte an der LMU München Soziologie, Ethnologie und Psychologie. 2008 war er Mitgründer der

Arbeitsgemeinschaft Social Media e.V., dem ersten Branchenverband für Social Media in Deutschland,

deren stellvertretender Vorstand er gegenwärtig ist. Er war unter anderem als COO bei dem Hamburger

Social-Media-Monitoring-Anbieter ethority für das operative Geschäft zuständig und leitete als Director

Digital Strategy & Research die Marktforschungs- und Strategiebereiche. Er bloggt unter blog.metaroll.de

und beautifuldata.com über Data Science und Visualisierung.

Dr. Josef Köster, Head of Customer Foresight, BMW Group, München

studierte Sozialwissenschaften und ist seit 2002 bei der BMW Group tätig. Er verfügt über langjährige

Erfahrungen in der Automobilbranche und hat sich unter anderem auf Trend-Scouting und Konsumenten-

Verhalten spezialisiert. Seit 2008 arbeitet er in seiner jetzigen Position.

Martin Krautsieder, Senior Research Manager, New Media Research, SevenOne Media GmbH, München

studierte Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität, München und arbeitete,

bevor er zur SevenOne Media ging, als Medienforscher bei GGmedia.

Christian Lauterbach, Senior Expert Marketing Strategy Implementation, Deutsche Telekom AG, Bonn

studierte Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität, Würzburg und arbeitete, bevor er zur Deutschen

Telekom ging, als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität.

Andreas Neef, Mediadirektor D/A/CH, L’Oréal, Düsseldorf

war zuvor als Bereichsleiter Media bei der Metro Group Advertising tätig. Davor hat er in verschiedenen

Werbeagenturen gearbeitet und Etats unter anderen von Coca-Cola und der Deutschen Telekom betreut.

Dr. Martin Neumann, Manager Innovation Services, KSPG Automotive Group, Neuss

Arbeitet innerhalb der zentralen Abteilung Forschung und Technologie des Automobilzulieferers und ist seit

vielen Jahren für KSPG und deren Tochtergesellschaft Pierburg in den Bereichen Marktforschung und Innovationsmanagement

tätig. Berufsbegleitend promovierte Dr. Neumann am Grenoble INP und beschäftigte

sich während dieser Forschungsarbeit eingehend mit der Entwicklung eines „Ideation Process Model”. Er

hat zudem Berufserfahrung in den Bereichen Marketing, Consulting und Marktforschung und ist EU-zertifizierter

Innovationsmanager.

22 BVM Kongress 2013


Gerald Neumüller, Director Research, SevenOne Media, München

studierte BWL an der LMU München mit Schwerpunkt Marketing, empirische betriebswirtschaftliche

Forschung und Werbepsychologie. Er startete seine Berufslaufbahn als Account Executive bei A.C. Nielsen

in Frankfurt am Main, war dann Manager Marketinganalyse der MGM MediaGruppe München, danach

Assistent der Geschäftsführung und, bevor er seine jetzige Position einnahm, Leiter Strategic Research bei

SevenOne Intermedia (vormals Kirch Intermedia).

Dr. Georgios Papastefanou, Gründer und Geschäftsführer, Bodymonitor Systeme, Ludwigshafen

arbeitete nach seinem Studium der Soziologie und Psychologie an der Universität Mannheim und während

seiner Promotion an der TU Berlin zunächst als Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität

Mannheim und ist bis heute bei ZUMA tätig. Seit 2012 leitet er auch das von ihm gegründete Unternehmen

Bodymonitor Systeme.

Dr. Thomas Rodenhausen, Vorstandssprecher Harris Interactive AG, Hamburg

hat bereits vor einer Dekade mit namhaften Kunden aus der Konsumgüterindustrie strenge Qualitätsrichtlinien

für die Arbeit mit Online-Panels formuliert und in Fach- und Kongressbeiträgen zu neuen Methoden,

insbesondere der internationalen Online-Marktforschung, Stellung bezogen. Er ist Psychologe und nimmt

gelegentlich Lehraufträge wahr, zuletzt an der Hochschule Fresenius in Hamburg.

Mark Schiefelbein, Produktmanager, Wakoopa, Amsterdam

beschäftigt sich im Rahmen seiner Arbeit bei Wakoopa seit vielen Jahren mit der passiven Messung von

Internetdaten. Er hat langjährige Erfahrungen als Produktmanager in einer Reihe von Internet- und Technologiefirmen.

Michael Schießl, Gründer und Geschäftsführer von eye square, Berlin

Er forscht und publiziert im Bereich User Experience und Markenforschung. Michael Schießl ist Experte für

die Anwendung von impliziten Methoden für Kommunikation, Produktinnovation & Shoppergestaltung.

Michael Schiessl spricht regelmäßig auf Konferenzen. Für den BVM engagiert er sich als Leiter der Regionalgruppe

Berlin.

Dr. Steffen Schmidt, Akademischer Rat, Leibniz Universität, Hannover

hat nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften im Bereich Marketing promoviert. In seiner

gegenwärtigen Tätigkeit als Akademischer Rat und Habilitand am Institut für Marketing und Management

der Leibniz Universität setzt er sich in Forschung und Lehre mit der neuro- und verhaltensökonomischen

Marketingforschung auseinander. Des Weiteren berät er B2C- und B2B-Unternehmen mit Fokus auf

Strategisches Marketing und Marketingforschung.

Frank Schomburg, Mitbegründer und Gesellschafter, nextpractice, Bremen

war nach dem Studium der Informatik in verschiedenen Industrieunternehmen als Projektleiter für produktionstechnische

EDV-Systeme tätig. 1991 gründete er zusammen mit weiteren Gesellschaftern ein Softwareentwicklungsunternehmen.

In einem interdisziplinären Team aus Informatikern und Psychologen entwickelte

er gemeinsam mit Professor Dr. Peter Kruse die Basiskonzepte für die nextpractice-Werkzeuge. Als

Berater erarbeitet er heute Konzepte für den Methodeneinsatz in Unternehmen und leitet deren Umsetzung.

Georg Schotten, Direktor Marktforschung, Ströer, Köln

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen BWL-Studium an der Universität Köln und einem Auslandsstudium

in Stockholm startete Georg Schotten seine berufliche Laufbahn im Metro-Konzern. Seit 1998 arbeitet

er für Ströer.

BVM Kongress 2013

23


Viten

Dr. Steven Schuh, Leiter der Marktforschung der MAN Truck & Bus AG, München

war bis 2011 für die Marktforschungsteams für die internationale Kundenbindungsstudie des Unternehmens

zuständig. Seit Herbst 2012 engagiert er sich außerdem als stellvertretender Leiter für die Regionalgruppe

Bayern des BVM. Schuh hat am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

promoviert.

Doris Sibum, Geschäftsleiterin des MRSC – Market Research Service Center, Deutsche Post DHL, Bonn

hat sich schwerpunktmäßig mit Trend- und Zukunftsforschung beschäftigt, bevor sie im Jahr 2000 zu Deutsche

Post DHL kam. Dort hat die Sozialwissenschaftlerin zunächst internationale Studien für DHL Express

durchgeführt und die Marktforschung mit Fokus auf Kontraktlogistik im MRSC aufgebaut. Seit 2009 leitet

sie das MRSC.

Wim van Slooten, Managing Director der MOA, Amsterdam

war bei InverView (das später Synovate wurde), bevor er das Institut MarketResponse gründete. Er gehörte

zu den Initiatoren der Kampagne „Your Opinion Counts” (Uw mening telt). Seit 1996 ist er bei der MOA, dem

niederländischen Branchen- und Berufsverband der Marktforschung, der neuerdings unter dem Namen

„MOA – Center for Information Based Decision Making & Marketing Research” firmiert.

Mathias Streicher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Strategisches Management,

Marketing & Tourismus, Universität Innsbruck

hat Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie an der LMU München und am Salt Lake

Community College in Utah, USA, studiert. Unter anderem war er auch Dozent bei Siemens Education.

Professor Dr. Ulrich Vossebein, Lehrstuhl Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing,

Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen

studierte in Frankfurt am Main Volkswirtschaftslehre und promovierte dort während seiner anschließenden

Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Danach war er bei der Firma Eckes in der Marktforschung tätig.

Er ist Mitbegründer des Instituts für Marktanalysen und Umfrageforschung an der Technischen Hochschule

Mittelhessen.

Professor Dr. Raimund Wildner, Stellvertretender Vorsitzender, BVM, Berlin

Wildner ist Vizepräsident und Geschäftsführer des GfK Vereins und Mitglied des „Rats der Deutschen

Markt- und Sozialforschung”, des „Professional Standards Committee” von ESOMAR und Vorstandsmitglied

des BVM und der GEM. Er ist Honorarprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg und Autor zahlreicher

Publikationen. 2007 wurde er vom BVM zur „Marktforscher-Persönlichkeit des Jahres” gekürt.

Carmen Wilhelms, Diplom-Kauffrau

hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing und Handel an den Universitäten Trier und

Southern Indiana, USA, absolviert. Erste Berufserfahrungen sammelte sie in Praktika bei L’Oréal, Beiersdorf

und Lufthansa.

Dr. Ralph Wirth, Associate Director, Global Innovation & Digital, GfK, Nürnberg

arbeitet seit 2005 bei der GfK. Bis 2011 war er bei der GfK Marketing Sciences tätig, zuletzt als stellvertretender

Division Manager. Für seine Forschungsleistungen in diesem Bereich wurde Ralph Wirth mehrfach

national und international ausgezeichnet, unter anderem vom BVM/VMÖ als „Nachwuchsforscher des Jahres

2010”. Seit 2012 ist Ralph Wirth in seiner jetzigen Position für strategisches Innovationsmanagement

mit Fokus auf digitalen Ansätzen zuständig.

Lisa-Charlotte Wolter, Leiterin Marken- und Medienforschung, Hamburg Media School

startete nach ihrem BWL- und Soziologie-Studium in Hamburg, Kopenhagen und Sidney ihre Berufslaufbahn

als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hamburg Media School. Arbeitsschwerpunkte:

Strategie-Management, Marken- und Media-Management sowie Online und Social Media Branding.

24 BVM Kongress 2013


BVM

Ausstellung

Expertise 2013

Wie in den Jahren zuvor gibt es auch in diesem Jahr wieder die Ausstellung,

auf der Institute und Dienstleister der Marktforschung, Fachmedien und

der BVM sich selbst und ihre Services präsentieren.

Die Ausstellung befindet sich im Zentrum des Kongressgeschehens und in

unmittelbarer Nachbarschaft der Räume, in denen die Fachbeiträge präsentiert

werden.

BVM Kongress 2013

25


Standplan 2013

Expertise

Ausstellung:

Wintergarten

Fachprogramm:

Pavillon und Tiergarten I/II

Registrierung

Eingang

Garderobe

4 3 2

5

1

6

Referenten-

Lounge

7b

7a

Wintergarten

L.A.-Café

8

Pavillon

9

12

10

11

Tiergarten I/II

Terrasse

Kongressbüro

(Dahlem)

26 BVM Kongress 2013


Expertise 2013

Aussteller

Teilnehmer

Standnummer

Teilnehmer

Standnummer

BVM 2

Friedrichstr. 187

10117 Berlin

Ipsos GmbH 1

Sachsenstr. 6

20097 Hamburg

cluetec GmbH

Emmy-Noether-Str. 17

76131 Karlsruhe

7a

Research & Results 6

Haldenbergerstr. 28

80997 München

confirmit GmbH 4

Richmodstr. 6

50667 Köln

Foerster & Thelen Group 11

Stühmeyer Str. 16

44787 Bochum

GfK Verein 5

Nordwestring 101

90419 Nürnberg

IfaD Institut für angewandte 9

Datenanalyse GmbH

Uhlandstraße 68

22087 Hamburg

Research Now GmbH 8

Behringstr. 28a

22765 Hamburg

Schmiedl Marktforschung GmbH

A Schlesinger Associates Company

Neuhauser Str. 27

80331 Munich

SensoMotoric Instruments GmbH 3

Warthestr. 21

14513 Teltow

TNS Infratest 12

Landsberger Str. 284

80687 München

7b

Ingress oHG 10

Alter Kirchenweg 1

22844 Norderstedt

Regionalgruppe

Der grüne Knopf

Kennen Sie die Arbeit des BVM in dem Gebiet,

wo Sie leben oder arbeiten? In 12 Regionen

Deutschlands organisieren die von

den Mit gliedern gewählten Regionalleiter

regelmäßig interessante Veranstaltungen

und bieten den Besuchern eine ideale Möglichkeit

zum „Networken” vor Ort.

Um mit Ihrem Regionalleiter auf dem

diesjährigen Kongress ins Gespräch zu

kommen, soll Ihnen der grüne Button, den

jeder der Regionalleiter trägt, helfen.

Sprechen Sie mit Ihren Regionalleitern:

über Veranstaltungen, über die Branche vor

Ort und allgemein, über eine Sie interessierende

Frage oder über einen kritischen

Punkt. Die Regionalleiter freuen sich, Sie

kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch

zu kommen.

Berlin

BVM Kongress 2013

27


Unsere Kunden-Strategie:

Precision Growth

Wir wollen zu Erfolg und Wachstum

unserer Kunden beitragen.

Konsequent. Jederzeit. Überall.

© TNS 2013

www.tns-infratest.com


BVM

BVM Berufsverband

Deutscher Markt- und

Sozialforscher e.V.

Friedrichstraße 187

10117 Berlin

Deutschland

info@bvm.org

www.bvm.org

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine