RegJo Hannover 1/13 Download (30,8 MB)

hannover.regjo.de

RegJo Hannover 1/13 Download (30,8 MB)

Das Magazin für die Region Hannover Ausgabe Nr. 15 I /2013 5,00 €

www.hannover.regjo.de

Die Wirtschaftsregion

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Hannover Spezial.

2013 gültig bis März 2014

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12.05.2013

Überraschen Sie Ihre Mutter mit unserem

Brunch am Muttertag und genießen Sie

unsere Köstlichkeiten vom Buffet in entspannter

Atmosphäre bei Pianomusik.

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Pünktlich zum

Frühlingsanfang

lädt unsere

Terrasse Sie

zum Verweilen

ein.

Pfingstfestival

17. - 20.05.2013

Treffen Sie uns auch in diesem Jahr auf

dem Pfingstfestival in den Herren häuser

Gärten. Erleben Sie kulinarische Spezialitäten

im Ambiente unserer Gartenlounge.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten täglich

10.00 – 18.30 Uhr

Die Wirtschaftsregion

Die wirtschaftlichen Kräfte und Strukturen der

Region machen Hannover zu einer starken Adresse.

Mit Präzision, Innovationskraft und klaren Perspektiven für die

Zukunft baut die Region Hannover an ihrer Zukunft als einem

der wichtigsten logistischen Drehkreuze Deutschlands, aber auch

an ihrem Status als begehrter Standort für regionale und internationale

Wirtschafts- und Industrieunternehmen. Die aktuelle

Ausgabe des RegJo Hannover hat sich eben diese Standortfrage

gestellt – und zieht ein beeindruckendes Resümee. Strukturell

haben sich die Logistikkapazitäten der Region in den vergangenen

Jahren enorm entwickelt. Punktgenaue Investitionsspritzen,

aber auch eine klare Vorstellung von der Zukunft des Standortes

tragen Früchte und machen die Region Hannover für Investoren

attraktiv. Auch der Bereich E-Commerce fühlt sich hier zu Hause,

wie Dr. Arno Brandt, Leiter des CIMA Institut für Regionalwirtschaft,

im Detail berichtet. Ab dieser Ausgabe wird der Experte

für regionale Wirtschaft eine eigene Kolumne im RegJo Hannover

haben und regelmäßig die Forschungsergebnisse seines Institutes

zu wirtschaftlichen Fragestellungen aus der Region vorstellen.

Zu einem der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der Region

gehört – wie überall in Deutschland – der Mittelstand. Nicht selten

sind dies Familienunternehmen, die Tradition und Zukunft

verbinden, um auf dem immer internationaler werdenden Markt

zu bestehen. RegJo hat eine Bestandsaufnahme der Familienunternehmen

in der Region gemacht, über Chancen und Risiken, Bedenken

und klare Wettbewerbsvorteile gesprochen. Wir wünschen

Ihnen informative Unterhaltung mit dieser Ausgabe des RegJo zur

Wirtschaftsregion Hannover.

Stefanie Stüting

Chefredaktion

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Reservierung unter Tel.: 0511/3044-814

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RegJo Hannover: Der Wettbewerb zwischen den Standorten

in Europa wird härter. Die klare Positionierung und Profilierung

einer Region sichert ihr Bestehen in diesem Wettbewerb.

RegJo berichtet über Wirtschaft, Kultur und Politik in der Region

Hannover und erhöht so die Identifikation der Menschen mit

der Region. So gewinnt der Standort Region Hannover weiter

an Attraktivität bei Bewohnern und Investoren.

Cover © HANNOVER MESSE AG


4 inhalt REGJO HANNOVER regjo HANNOVER inhalt 5

20 Logistik

38 Wohntrends

76 Familienbande

71 HANNOVER MESSE

Bei logistischen Investitionen ist die Region Hannover seit Jahren

Spitzenreiter in Niedersachsen und nimmt eine führende Position

in Deutschland ein.

Lust auf Wohnraum-Veränderung? Hannoveraner

Einrichtungsprofis über die aktuellen

Trends für die eigenen vier Wände.

Motor der Wirtschaft und Fels in der

Brandung: Familienunternehmen sind

das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Die HANNOVER MESSE ist die größte Technologieplattform

der Welt und steht vom 8. bis 12. April 2013 unter dem

Motto „Integrated Industry“.

Bilder: Region Hannover, Marco Bühl (2x), HANNOVER MESSE AG

Wirtschaft

Politik & Soziales

Technik & Wissenschaft

Land & Umwelt

Kultur

Freizeit & Sport

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Chancen für die Exportwirtschaft: Der

Außenwirtschaftstag und die Verleihung des

Niedersächsischen Außenwirtschaftspreises

schauen über den Tellerrand nach Benelux.

Ausgezeichnet: Zum zehnten Mal wurden die

besten Geschäftsideen der Region prämiert.

Mut und Unternehmergeist: Scheffler Logistics

ist eines der erfolgreichsten niedersächsischen

Logistikunternehmen.

Logistik: Die Region Hannover hat sich in den

letzten Jahren zu einem der bedeutendsten

Logistikstandorte in Deutschland entwickelt.

Schwieriges leicht gemacht: SCHENK Spezial -

transporte GmbH bietet einen umfassenden

Be- und Entladeservice vor Ort.

Wie Maschinen kommunizieren: Leitthema

der HANNOVER MESSE 2013 ist „Integrated

Industry“.

Familienbande: Familienunternehmen sind

das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Doch

vonseiten der Politik werden ihnen allzu oft

unnötig Steine in den Weg gelegt.

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4 Köpfe – Vier Meinungen: Die D-Linie soll

oberirdisch bis zum Raschplatz fahren. Diese

Lösung löste heftige Kritik aus. Wie stehen

Wirtschaft und Umweltschutzverbände dazu?

Bitte lächeln: Hell, einladend und freundlich

– die Praxis Aestenso setzt auf

Wohlfühlatmosphäre.

Interview Stephan Weil: Mit einer Stimme

Mehrheit wurde Stephan Weil zum neuen

Ministerpräsidenten Niedersachsens

gewählt. Agrarwende, Studiengebühren und

Gorleben sind seine wichtigsten Projekte.

Ein Platz für vier Wände: Interview mit Prof.

Dr. Axel Priebs über erschwingliche Grundstücke,

die wichtigsten Neubaugebiete der

Region und Baulandpotenziale.

50TOP!: Ältere Arbeitnehmer wieder in Lohn

und Brot zu bringen, ist das Ziel des Beschäftigungspaktes

„50TOP!“.

Kolumne: Dr. Arno Brandt vom CIMA Institut

für Regionalwirtschaft über das sehr hohe

Ansiedlungspotenzial für E-Commerce-

Logis tik in der Region Hannover.

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56

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98

98

Geballtes Wissen: Das neue Multimediaportal

wissen.hannover.de informiert rund

um Forschung und Studium in Hannover.

Bioclimatic: Gestalten, planen, entwickeln:

Die Experten von Bioclimatic bündeln mehr

als 30 Jahre Kompetenz und Erfahrung auf

dem Gebiet hochqualitativer Luftaufbereitungs-

und Entkeimungssysteme.

Konzerthaus Harpa: Die einzigartige Glasfassade

des 2011 eröffneten Konzerthauses in

Reykjavík schillert je nach Sonneneinstrahlung

und Betrachtungswinkel in anderen Farben.

Die speziell dafür angefertigten Gläser

lieferten die Glas-Experten von Schollglas

aus Barsinghausen.

Farbfernsehen: 1963 präsentierte Walter

Bruch bei Telefunken in Hannover das PAL-

Farbfernsehsystem und revolutionierte damit

die Fernsehwelt.

Eilenriede: Mit rund 640 Hektar ist die Eilenriede

einer der größten zusammenhängenden

Stadtwälder Europas.

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30

32

37

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86

RegioPort Weser: An der Landesgrenze zwischen

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

entsteht ein neuer Umschlagplatz für

Container.

Nicht aufzuhalten: Die Willenbrock Fördertechnik

GmbH & Co. KG ist ein moderner

Dienstleister in der Intralogistik.

Warenbewegung: Die Willi Kreykenbohm

Spedition GmbH aus Holzminden ist Spezialist

für Transport und Lagerung.

Frischer Wind: Im Umkreis von Hannover

bietet Burgdorf Wohnen mit viel Qualität.

„Mit Recht transparent!“: Göhmann berät

seit Jahrzehnten Mandanten in sämtlichen

Bereichen des Immobilienrechts.

„Günstige Zinsen nutzen“: Sebastian

Heidmann, Leiter der Interhyp-Niederlassung

Hannover, gibt Tipps für die Finanzierung

der eigenen vier Wände.

Region Hannover Nord: RegJo vor Ort in

Neustadt am Rübenberge, Wedemark,

Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel.

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36

36

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37

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Flexible Raumkonzepte: Die Experten des

Einrichtungsnetzwerks werkart Hannover

realisieren einzigartige Raumlösungen, die

unter die Haut gehen.

Eine Form: Die dänische Firma uno form

eröffnet einen Shop-in-Shop bei Poggenpohl

in Hannover.

Die dekorative Alternative: Lutzmann Kerger

& Traupe: Bedruckbare Textil-Spanndecken

von Descor kreieren neuartige Raumideen.

JalouCity: JalouCity ist seit über 20 Jahren

der Profi für Licht-, Sicht- und Sonnenschutz.

Wohlfühlräume: monofaktur.de ist der

Online-Shop für individuelle Einrichtungsideen

nach Maß.

Farbig, natürlich, nachhaltig: Jede Wohnung

braucht ab und zu Veränderung. Hannoveraner

Einrichtungsprofis erzählen, welche aktuellen

Ideen es dazu gibt.

Kalender: Die kulturellen und sportlichen

Höhepunkte sowie die wichtigsten Messetermine

des nächsten Vierteljahres.

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11

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98

Jubiläumslauf: Ministerpräsident Stephan

Weil ist Schirmherr des fünften B2RUN

Hannover 2013.

Freizeiterlebnis: Die idyllische Stadt

Rinteln im Landkreis Schaumburg biete viel

Freizeitpotenzial.

Hannover-Musical: „Kröpcke – Das Hannover-Musical“

erzählt im RP5 die Geschichte

von Anna Blume, die unter der Kröpcke-Uhr

auf ihre große Liebe wartet.

Der weltoffene Franzose: Serge Caurant

heißt der neue Direktor des Mercure Hotel

Hannover Mitte. Er hat auf der ganzen Welt

gearbeitet – mit weltmännischer Gastfreundschaft

und herzlicher Persönlichkeit

empfängt er seine Gäste.

Niki-de-Saint-Phalle-Promenade: Die Passerelle

entstand in den 70er Jahren beim Bau

der Stadtbahn. 2002 wurde die Einkaufspromenade

zu Ehren der französischen Künstlerin

Niki de Saint Phalle umbenannt.


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4 Köpfe – Vier Meinungen

Nun ist es amtlich: Die D-Linie soll künftig oberirdisch bis zum Raschplatz fahren. Dieser Beschluss stieß nicht überall

auf Gegenliebe. Wie stehen Wirtschaft und Umweltschutzverbände dazu? RegJo hat sich umgehört.

Bild: Hannover Tourismus (Schrader)

Bernd Voorhamme,

Präsident des Handelsverbandes

Hannover

und Vorsitzender

der C it y-

Gemeinschaft Hannover

e.V.: „Die geplante

Lösung bringt

für die City und besonders

für die Anl

ieger erhebl iche

Nachteile. Es drohen

massive Verkehrsprobleme.

Daher befürworten

wir im Interesse

unserer Mitglieder

eine verkehrstechnisch optimale Lösung, die auch behindertengerecht

ist. Diese Meinung hat die City-Gemeinschaft stets

mit Nachdruck vertreten, aber die Stadt hat wohl schlagende Argumente

und Sichtweisen wie die Scheelhaase-Lösung einfach ausgeblendet.

Wir werden jedoch alles daran setzen, die Diskussion

aufrechtzuerhalten, um in konstruktiven Gesprächen eine Einigung

und einen vernünftigen Weg zu finden.“

Gerd Wach, Geschäftsführender

Vorstand

beim Bund für Umwelt

und Naturschutz

Deutschlands e.V.:

„ D e r Vo r s c h l a g

Sc heel haases erscheint

flexibler als

der von Rot-Grün.

Die Anbindung an

den Hauptbahnhof

leidet aber unter der

geringeren Taktfrequenz,

was sie für

viele Bahnfahrer disqualifiziert.

Da beide

konkurrierenden Varianten auf eine Kette von Hochbahnsteigen setzen,

die Straßenräume wie die Limmerstraße mit 60 Meter langen

Betonriegeln verschandeln, können wir keine favorisieren. Wir hoffen

auf mehr städtebauliche Sensibilität in der Zukunft. Die momentane

Linienführung der 10 hat sich bewährt. Durch zusätzliche Niederflurbusse

auf der Strecke wäre sie auch für Behinderte sofort

besser nutzbar.“

Luftbild vom Zentrum zwischen Kröpcke und Oper mit Georgstraße.

Kaum ein Thema bewegt Hannover derzeit so wie der Ausbau

der D-Linie. Seit Jahren diskutieren Politik, Verkehrsplaner und

Üstra bereits über den Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17.

Beim Bau der Stadtbahn Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre

war geplant, dass alle vier Grundstrecken sich im Stadtzentrum

unterirdisch treffen. Die D-Linie sollte ursprünglich von Ahlem

in Richtung Südstadt und Messegelände verlaufen und in der

Innenstadt ebenfalls einen eigenen Tunnel erhalten. Weil damals

aber das Geld für den Tunnelbau fehlte, verläuft die Strecke bis

heute als einzige der vier Grundstrecken komplett oberirdisch

und endet am Aegi. Die jüngste Debatte zum Ausbau wurde vor

einigen Jahren von Üstra-Chef André Neiß angestoßen, der sich

für einen eigenen Tunnel einsetzte. Anfang März 2013 haben die

Gremien einen Grundsatzbeschluss gefällt, der die Raschplatz-

Variante favorisiert. Diese ordnet den Bau von Hochbahnsteigen

unter anderem in Linden, am Goetheplatz, am Steintor, vor dem

Ernst-August-Platz und am Raschplatz hinter der Einmündung

Rundestraße an. Der jetzige Streckenabschnitt zwischen Bahnhofsvorplatz

und Aegi entfällt.

Der Beschluss stieß nicht überall auf Gegenliebe, denn auch

eine andere Streckenvariante fand viele Anhänger: die sogenannte

Scheelhaase-Lösung. Dabei sollten die Züge abwechselnd oberirdisch

zum Steintor und unterirdisch durch vorhandene Tunnelstrecken

zum Hauptbahnhof fahren.

Jans-Paul Ernsting,

Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer

Hannover:

„Das Handwerk ist

auf einen funktionierenden

Wirtschaftsverkehr

angewiesen.

Daher erfüllt uns die

Entscheidung zum

Bau der D-Linie mit

großer Sorge. Die

geplante Linienführung

mit dem Endhaltepunkt

Raschplatz

gefährdet die

Erreichbarkeit der City für den gewerblichen und privaten Autoverkehr.

Bereits jetzt treten dort erhebliche Verkehrsprobleme auf

und die Situation vor der Ernst-August-Galerie wird sich durch

das Abbiegen der Stadtbahn in den Posttunnel weiter verschärfen.

Aus unserer Sicht hätten im Vorfeld alle Alternativen der Streckenführung,

auch die ‚Scheelhaase-Lösung‘, vorbehaltlos geprüft werden

müssen.“

Martin A. Prenzler,

Geschäftsführer der

City-Gemeinschaft

H a n n o v e r e .V. :

„Bis heute vermissen

wir bei den Planungen

leider eine

Wirtschaftlichkeitsb

erec h nu ng der

von Herrn P rof.

Scheelhaase vorgeschlagenen

Varianten.

Ob verkürzt bis

zum Steintor oder

die heute gefahrene

Strecken-Variante bis

zum Aegi: Führt man sich die angestrebten Ziele vor Augen, sei es

die Barrierefreiheit des gesamten Netzes oder verbesserte Umsteigemöglichkeiten

für die Nutzer, so sind diese am schnellsten und

kostengünstigsten mit eben der verkürzten Scheelhaase-Variante zu

erreichen. Mit diesen Erkenntnissen sind Ausgaben von 40 bis 50

Mio. Euro wirklich nicht zu rechtfertigen. Das Geld wird an vielen

Stellen dringlicher gebraucht.“

Bilder: City-Gemeinschaft Hannover e.V. (2), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Genz


8 magazin REGJO HANNOVER regjo HANNOVER magazin 9

W O H N E N

w i r t s c h a f t

H a f e n

Sabine Malinka

erhielt den 8. Krebspreis

des Berufsverbandes

der Niedergelassenen

Internistischen Onkologen

Niedersachsen e.V. für ein Projekt

des Krebsberatungszentrums des

Caritasverband Hannover e.V. Zusammen

mit Dr. Ingeborg Wildfang leitet

die Pyschoonkologin das Projekt.

Dr. Gesine Hansen

ist Preisträgerin des

„Eva Luise Köhler Forschungspreis

2013“ für

Seltene Erkrankungen.

Gemeinsam mit Prof. Thomas Moritz

leitet sie ein Team an der MHH, das

einen innovativen Ansatz einer gentherapeutischen

Behandlung der pulmonalen

Alveolarproteinose entwickelte.

Dr. Michael Heuser

wurde mit dem

10.000 Euro dotierten

Johann-Georg-Zimmermann-Preis

2013

ausgezeichnet. Er erhält den Preis als

Anerkennung für seine Arbeit an der

MHH zur Bedeutung von Genmutationen

bei der Entwicklung der akuten

myeloischen Leukämien (AML).

Lucia Schwalenberg

aus Wennigsen erhielt

den mit 5.000 Euro

dotierten Niedersächsischen

Staatspreis für

das gestaltende Handwerk 2013. Sie

überzeugte die Jury durch die Verbindung

von klassischen Webtechniken

und ihrem Mut zum Experiment und zu

innovativer Weiterentwicklung.

Dr. Nadia Harbeck aus

Müchen ist Preisträgerin

des mit 20.000 Euro

dotierten Clauda von

Schilling-Preis. Die

Claudia von Schilling Stiftung mit Sitz

in Hannover zeichnet jährlich herausragende

wissenschaftliche Arbeiten auf

dem Gebiet der Brustkrebsheilkunde

und der Grundlagenforschung aus.

Flexible Raumkonzepte

Die Experten des Einrichtungsnetzwerks werkart Hannover realisieren seit nunmehr

sechs Jahren einzigartige Raumlösungen, die unter die Haut gehen.

werkart Hannover entwickelt gemeinsam

mit den Kunden nicht nur mögliche

Skizzen und Varianten der häuslichen

Veränderung, sondern setzt auch bei

Objekt-Ausstattungen ein Ausrufezeichen

– strategische Office-Einrichtung und individuelle

Raumkonzepte aus einem Guss.

Architekten, Designer und Handwerker

arbeiten von Anfang an zusammen, um

persönliche Vorstellungen Wirklichkeit

werden zu lassen. Ein erfahrener Bauleiter

koordiniert das gesamte Projekt und

sorgt so für einen reibungslosen Ablauf.

Ein Erfolgskonzept, das sich bewährt hat

und immer weiter wächst. Auf insgesamt

1.900 Quadratmetern präsentiert werkart

im Showroom in der Robert-Hesse-Straße

3 in Garbsen Wohnideen, die Einrichtungsplanung

und handwerkliche Umsetzung

abbilden. werkart Hannover realisiert

alle Projekte aus den Bereichen Planen,

Bauen, Renovieren, Wohnen und Einrichten

– kompetenter und zielstrebiger als es

ein Partner alleine könnte.

14 Spezialis ten sorgen für die Umsetzung

der Ideen. Der Meis terbetrieb Husnik

gibt einen Einblick auf die originellsten

Parkettböden, die Steinböden

bekommen mit Naturstein Krause neuen

Glanz. Für einen kunstvollen Anstrich

sorgt die Malerwerkstatt Hinze, gewerblichen

Einrichtungsbedarf für professionelle

Küchen und Büroausstattungen bietet

Hesse Objekt. Ideen aus Stoff, Samt und

Seide hält die Manufaktur Goslar bereit.

Der Partner für Treppen, Vordächer und

andere Bauten aus Metall ist der Traditionsbetrieb

Höfer Metallgestaltung. Für

persönliches Wohnflair sorgen die Trendsetter

von Ambiente by Hesse. Über ein

Gespür für handwerkliche Vollendung

verfügt die Tischlerei Biesel. Der Experte

für die Traumküche ist bulthaup. Die faszinierenden

Facetten von Glas präsentiert

Wedetherm. Zukunftsweisende Technik

gibt es von Beckhoff, neue Maßstäbe im

Sanitär- und Heizungsbau setzt Technik

von P&H. Richtig warm ums Herz wird es

mit individuellen Kaminen oder Öfen von

Caminova. Die werkart Architekten und

Innenarchitekten entwerfen und planen

alles aus einem Guss. Das Foto zeigt die

Neugestaltung der Räume des Calenberger

Kreditvereins, an der die Malerwerkstatt

Hinze und die Tischlerei Biesel beteiligt

waren. Weitere Informationen zu werkart

und den Partnern finden Sie im Internet

unter www.werkart-hannover.de HK

Chancen für die Exportwirtschaft

Der Außenwirtschaftstag und die Verleihung des 4. Niedersächsischen Außenwirtschaftspreises

im NordLB forum schauen über den Tellerrand nach Benelux.

Der europäische Binnenmarkt ist ein Segen

für deutsche Firmen. Aktuell verfügen

nicht alle Länder über eine hohe Nachfrage.

Den Benelux-Staaten geht es gut. Sie gehören

zu den verlässlichen Exportpartnern

deutscher Firmen in Europa. Kein Wunder,

dass der 10. Niedersächsische Außenwirtschaftstag

am 9. April auf der HANNOVER

MESSE diesen Staatenbund in den Mittelpunkt

stellt. Die Besucher erwartet neben

hochkarätigen Vorträgen auch eine spannende

Rede des EU-Kommissars Günther

Oettinger sowie die Verleihung des 4. Niedersächsischen

Außenwirtschaftspreises im

NordLB forum.

Niedersachsen verfügt mit NGlobal

über eine veritable öffentliche Landesgesellschaft,

die das Begleiten außenwirtschaftlicher

Aktivitäten von hiesigen Firmen zur

Aufgabe hat. Die Außenwirtschaftsförderer

unterstützen die Unternehmen beim

Erschließen und Bearbeiten ausländischer

Märkte. Wer besonders erfolgreich niedersächsisches

Know-how mit ausländischer

Nachfrage verbindet, dem verleiht Niedersachsens

Minister für Wirtschaft, Arbeit

und Verkehr, Olaf Lies, den Niedersächsischen

Außenwirtschaftspreis. Allein die

Nominierung ist ein Privileg und ein großer

Erfolg, denn die Qualität der eingereichten

Bewerbungen ist hoch. Eine knappe Entscheidung

ist seit dem vierjährigen Bestehen

dieser Auszeichnung eher die Regel

denn die Ausnahme.

Nominiert für den diesjährigen

Außenwirtschaftspreis sind in der Kategorie

„Kleine und mittlere Unternehmen“

die Bramscher Hefeexperten der Leiber

GmbH, die Abdichtungsspezialisten der

Köster Bauchemie AG sowie der Kunststoffverarbeiter

B-Plast 2000 GmbH, beide

aus Aurich, die Mobilfunkspezialisten der

Hytera Mobilfunk GmbH aus Bad Münder

und ebenso die Ofenprofis aus Hildesheim

von der Firma Keramischer Ofenbau

GmbH. In der Kategorie „Großunternehmen“

dürfen die Schiffs-und Jachtwerft

Abeking & Rasmussen, die Firma Solarlux

Aluminium Systeme GmbH aus Bissendorf

sowie Broetje Automation aus Wiefelstede

auf die begehrte Auszeichnung des Landes

Niedersachsen hoffen.

NG

Weitere Informationen über den Außenwirtschaftstag und die für den Außenwirtschaftspreis

nominierten Unternehmen im Internet unter www.nglobal.de

RegioPort Weser

Beschlossene Sache: Neuer Umschlagplatz

für Container entsteht.

An der Landesgrenze zwischen Niedersachsen

und Nordrhein-Westfalen entsteht ein

neuer Umschlagplatz für Container. Am

28. Februar 2013 fiel die Grundsatzentscheidung

zum Bau des RegioPort Weser

direkt am Mittellandkanal (an der Grenze

zwischen Minden und dem niedersächsischen

Bückeburg) positiv aus. In Minden

geht man von der Inbetriebnahme

des ersten Teilbauabschnitts Anfang 2016

aus. Im Rahmen des Projektes wird auch

der Hafen in Bückeburg/Berenbusch ausgebaut.

Dieser soll in erster Linie für den

Umschlag von Massengütern fit gemacht

werden. Die Maßnahmen dazu haben am

Standort bereits begonnen. Hierzu zählen

unter anderem der Ausbau der Kaikante

und der Abriss alter Speicher, um zusätzliche

Flächen zu generieren. Der Hafen in

Bückeburg ist Mitglied in der landesgrenzenüberschreitenden

Hafenkooperation

„Hafenband am Mittellandkanal“, der auch

der RegioPort nach Inbetriebnahme angeschlossen

werden soll. Weitere Mitglieder

sind die Häfen in Minden, Hille, Lübbecke,

Espelkamp und Preußisch Oldendorf. HK

Weitere Infos unter www.regioport-weser.de

und www.hafenband.de

Bilder: broska & brüggemann, Kaiser/MHH (2), Anna-C. Scior, Klinikum der Universität München, Laurent Soussana, Rolf Hansen

Bilder: NGlobal, Hafenband am Mittellandkanal (Auf dem Bild: der Hafen in Preußisch Oldendorf)


10 magazin REGJO HANNOVER regjo HANNOVER magazin 11

M E D I Z I N

W I S S E N S C H A F T

W I R T S c h a f t

S P O R T

F r e i z e i t

Bitte lächeln

Hell, einladend und freundlich – die Praxis

Aestenso setzt auf Wohlfühlatmosphäre.

Zum Zahnarzt geht niemand gerne. Doch

Aestenso ist anders. Sherley Alexandra

Stolze hat das Rezept für einen angenehmen

und schmerzfreien Zahnarztbesuch gefunden:

Seit 2006 als Zahnärztin in Hannover

tätig, wagt sie im Mai 2012 den Schritt in

die Selbständigkeit und eröffnet nur einen

Steinwurf vom Aegi entfernt, in der Hildesheimer

Str. 25, die „Aestenso Praxis für

Zahnmedizin, Ästhetik und Gesundheit am

Aegi“. Betritt man die Praxisräume, fühlt

man sich sogleich wohl und gut aufgehoben.

Die warmen Farben und ausgewählten

Materialien suggerieren Geborgenheit und

Wärme. Stolze: „Durch die Ausleuchtung

der Praxis und die dezente Hintergrundmusik

entspannen sich unsere Patienten

sehr schnell und die Erkrankung tritt in

den Hintergrund.“ Neben einer Kaffeebar

und kostenlosem WLAN im großzügigen

Wartebereich wird in der Praxis mit dem

technisch neues ten Equipment gearbeitet.

Ihre Schwerpunkte sind die Implantologie

mit DVT, Ästhetik, CMD sowie Schmerzbehandlung.

Ganz besonders am Herzen liegen

ihr dabei die kleinen Patienten: Stolze

sieht darin den Beginn der Betreuung der

ganzen Familie, die sich bei ihr gut aufgehoben

fühlen soll. www.aestenso.de KL

Geballtes Wissen

Neues Multimediaportal rund um Forschung

und Studium in Hannover.

Bundesweit einmalig: Das neue Multimediaportal

www.wissen.hannover.de bietet

seit Mitte März alles zum Thema Forschung

und Studium in Hannover gebündelt auf

einer Website. Unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“

werden Forschungsprojekte,

Lehrinhalte und studentisches

Leben vorgestellt. „Wir wollen junge Menschen,

die Scientific-Community und alle,

die sich für Wissenschaftsthemen interessieren,

unter wissen.hannover.de neugierig

machen und für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort

Hannover gewinnen“,

erläutert Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär

der VolkswagenStiftung und Vorsitzender

der Initiative Wissenschaft Hannover.

Das neue Internetportal ist ein Projekt

der Initiative Wissenschaft Hannover,

in der sich seit sechs Jahren die hannoverschen

Hochschulen, das Fraunhofer ITEM,

das Studentenwerk und die Volkswagen-

Stiftung zusammen mit der Landeshauptstadt

engagieren. Zu den Partnern gehören

auch die Mediengruppe Madsack und die

hannoverimpuls GmbH mit ihrer Tochter

hannover.de Internet GmbH.

KL

Das neue Multimediaportal finden Sie im

Internet unter www.wissen.hannover.de

Ausgezeichnet

Zum zehnten Mal wurden die besten

Geschäftsideen der Region prämiert.

In der Region Hannover schlummert hohes

Innovationspotenzial. Das hat der zehnte

StartUp-Impuls-Wettbewerb von hannoverimpuls

und Sparkasse Hannover wieder

eindrucksvoll bewiesen. Insgesamt 139

Unternehmen hatten sich beworben. Ende

Februar wurden die vier besten Geschäftsideen

prämiert. Zudem erhielt die Timber

Tower GmbH für ihre Weltneuheit – Holztürme

für Windkraftanlagen – die Auszeichnung

„Erfolg des Jahrzehnts“.

Der Gründungspreis ging an Couch-

Commerce für die Entwicklung einer

cloudbasierten Software-Lösung, die jeden

Online-Shop in eine App für Smartphones

oder Tablet-PCs umwandelt. Metiba wurde

für seine Fußtüröffner, mit dem sich Türen

(z.B. in Kliniken) hygienisch öffnen lassen,

mit dem Ideenpreis geehrt. Mit dem

Wissenschaftspreis wurde eine neue auf

Ultraschalllevitation basierende, kontaktlose

Lagertechnologie namens Leviguide

ausgezeichnet. Entwickelt wurde diese am

Institut für Dynamik und Schwingungen

der Universität. Den Branchenpreis konnte

energieheld für seinen Online-Energiecheck

mit Infos über Energieeinsparpotenziale

sowie Fördermittel für die energetische

Gebäudesanierung entgegennehmen. KL

Jubiläumslauf

Ministerpräsident Stephan Weil ist

Schirmherr des B2RUN Hannover 2013.

Am 13. Juni 2013 findet der Firmenlauf

B2RUN Hannover zum mittlerweile fünften

Mal statt. Zum Jubiläum erwarten die

Veranstalter bis zu 9.000 begeisterte Läufer,

die ihre Laufschuhe für die Strecke um

den Maschsee schnüren. Zieleinlauf ist

wie jedes Jahr in der AWD Arena. B2RUN

steht neben Spaß, Motivation, Gesundheit

und Stärkung des Teamgeists auch für den

guten Zweck. Denn das Event setzt sich für

wohltätige Organisationen ein und spendet

einen Teil der Anmeldegebühren.

Schirmherr 2013 ist Niedersachsens

neuer Ministerpräsident Stephan Weil. In

seinem Grußwort wird der begeisterte Jogger

die tausenden Teilnehmer auf den sechs

Kilometer langen Lauf einstimmen. Danach

wird ausgiebig gefeiert. Für die After-Run-

Party bietet der Stadioninnenraum der

AWD Arena die perfekte Kulisse, um mit

Kollegen und Freunden den Erfolg im Team

zu feiern. B2RUN findet deutschlandweit in

zehn Städten statt. Die besten Läufer und

Teams können sich für das große Finale der

Deutschen Firmenlaufmeisterschaft in Berlin

qualifizieren.

KL

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.b2run.de/hannover

Freizeiterlebnis

Rinteln: Die idyllische Stadt im Landkreis

Schaumburg hat viel Freizeitpotenzial.

In und um Rinteln ist das Freizeitangebot

ungewöhnlich groß und vielseitig. Vom

Wassersport über Reiten, Wandern und

Tennis bis hin zu ausgefallenen Sportarten

wie dem Rhönradturnen oder dem Segelfliegen

bietet Rinteln eine breite Palette der

unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten.

Für alle, die nach dem gewissen Extra

für ihre Freizeitgestaltung suchen, bieten

die Rintelner Fahrraddraisinen ein besonderes

Erlebnis. Entspannt oder sportlich –

das Tempo bestimmt jeder für sich selbst.

Die Schienenstrecke beginnt in Rinteln und

schlängelt sich durch das schöne Extertal

bis Barntrup. 38 Fahrraddraisinen sind

momentan im Einsatz. Mit sicherer Technik

und einer 7-Gang-Schaltung ausgestattet,

bieten sie Platz für zwei bis vier

Personen. Zu zweit wird links und rechts

gleichzeitig in die Pedale getreten, dazwischen

wird entspannt Platz genommen.

Leichtes Gepäck kann mitgenommen werden.

Die Fahrrad-Draisinen sind ideal für

den Betriebsausflug. Rastplätze und Gastronomie

laden zum Verweilen ein. Reservierung

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Kröpcke – Das

Hannover-Musical

Seit Februar hat

Hannover ein eigenes

Musical:

„Kröpcke – Das

Hannover-Musical“

erzählt die Geschichte

von Anna

Blume, die unter der Kröpcke-Uhr

auf ihre große Liebe wartet. Bis diese

auftaucht, vergeht ein ganzes Jahr.

Währenddessen leisten Anna Hannoveraner

Originale und Sehenswürdigkeiten

Gesellschaft – unter anderem die Spinne

Hannah, die den Roten Faden spinnt

und die Touristen durch die Stadt führt,

der Gelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz,

der mit Anna über die Wissenschaft philosophiert,

der Serienmörder Fritz Haarmann,

der Anna zu einem Messerkauf

bewegen will, die bunten Nanas sowie

die Kröpcke-Uhr. Zum bunten Treiben

gesellen sich außerdem neue Gestalten

wie der Leinehai und die UdS, die Unterdem-Schwanz-Geborenen.

Kreativer

Kopf des Hannover-Musicals ist der

Autor Dirk Grothe: „Ein Musical ist bestens

dafür geeignet, Werbung für eine

Stadt zu machen, die einem manchmal

so schön wie ein Dackelbein vorkommt,

bei näherem Hinsehen allerdings so sexy

wie eine Nana-Brust ist.“

Auf der Bühne schlüpfen 13 Akteure

der Theater Company in über 50 Rollen

und unterhalten die Zuschauer mit

rockigen und romantischen, traurigen

und schwungvollen Songs. Was das

Hannover-Musical sehenswert macht?

Dirk Grothe: „Ich könnte jetzt sagen, die

Kostüme, die Figuren, die Texte und vor

allem die Musik. Und das würde auch

stimmen, denn schließlich ist alles mit

viel Liebe und Hingabe gestaltet. Aber

wirklich auf den Punkt gebracht hat es

eine Dame nach der Premiere: ‚Ich war

schon immer begeisterte Hannoveranerin,

jetzt bin ich es aber noch mehr! Vielen

Dank!‘“ Aufgeführt wird das Musical

im Eventsaal des RP5 am Raschplatz.

Die kommenden Termine: 5. April

(bereits ausverkauft), 26. April und 24.

Mai, Beginn jeweils um 20.00 Uhr. Die

Karten kosten 35 Euro. Grothe: „Das

Musical soll ein Teil städtischer Kultur

in Hannover werden.“ Weitere Informationen

finden Sie im Internet unter

kroepcke.cafelohengrin.de

Bilder: Aestenso, www.wissen.hannover.de, hannoverimpuls GmbH

Bilder: B2RUN, Pro Rinteln e.V., Kröpcke – Das Hannover-Musical


12 interview REGJO HANNOVER regjo HANNOVER interview 13

Machtwechsel in Hannover

Mit einer Stimme Mehrheit wurde der bisherige Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Stephan Weil, ins Amt

gewählt. Agrarwende, Studiengebühren und Gorleben sind seine wichtigsten Projekte. Die Details im RegJo-Interview.

Interview: Stefanie Stüting Fotografie: Niedersächsische Landesregierung

Ein Wahlkrimi, der seinesgleichen sucht – wie haben Sie die Wahlnacht

überstanden?

Die Wahlnacht habe ich gut überstanden, auch den ersten Teil –

vielleicht, weil ich mit mir im Reinen war. Wir hatten wirklich alles

gegeben. Das hat bei mir zu einer großen inneren Ruhe geführt. An

einen ersten Gedanken kann ich mich gar nicht bewusst erinnern,

das Gefühl riesiger Freude überwog alles. Der Wahlabend war im

nachhinein betrachtet eine spannende Erfahrung für mich.

Wie überraschend war für Sie das positive Ergebnis der FDP und

warum haben die Christdemokraten so viele Wähler an ihren kleinen

Koalitionspartner verloren?

Die FDP hat von der Sorge der CDU-Wähler profitiert, die Regierungsfähigkeit

zu verlieren. Dass der Zuwachs so deutlich ausgefallen

ist, hat uns alle überrascht, wahrscheinlich die FDP selbst

am meisten. Die Umfragen aller Institute hatten für die FDP ein

deutlich schlechteres Ergebnis prognostiziert. Es war aber kein

Zuwachs aus eigener Kraft. Ich glaube, dass ist der FDP selbst auch

sehr bewusst.

Welches waren für Sie und die SPD die wichtigsten Aussagen im

Wahlkampf, die nun auch mit oberster Priorität umgesetzt werden?

Oberste Priorität hat das Thema Bildung und das gemeinsame Lernen

von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen.

Wir stehen für Chancengleichheit und höchstmögliche

Abschlüsse für alle Schülerinnen und Schüler und für ein

Studieren ohne Gebührenlast. Wir möchten den Menschen in unserem

Land gute Arbeitsplätze bieten und sicherstellen, dass sie von

ihrem Lohn auch leben können. Schon in der ersten Bundesratssitzung

hat die neue niedersächsische Landesregierung deshalb den

Gesetzentwurf für einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von

8,50 Euro je Arbeitsstunde unterstützt. Falls wir damit auf Bundesebene

scheitern, werden wir diesen Lohn kurzfristig in einem Landesmindestlohngesetz

festschreiben. Die Einhaltung von Tariftreue

und Mindestlöhnen soll bei Landesaufträgen systematisch kontrolliert

und auch von den Kommunen eingefordert werden. Wir wollen

den demografischen Wandel überall in Niedersachsen verantwortungsvoll

gestalten und den Menschen – egal ob sie im städtischen

oder im ländlichen Raum leben – Zugang zu allen notwendigen

Unterstützungs- und Versorgungseinrichtungen gewähren. Das ist

eine enorme Herausforderung für die Landespolitik.

Inwieweit sind diese Kernziele spezifisch für das Land Niedersachsen,

wo gibt es Unterschiede zur Bundes-SPD?

Kernbestandteile des Regierungsprogrammentwurfs der Bundes-SPD

sind Bildung und Gleichberechtigung in einer modernen

Gesellschaft, soziale Sicherung und bezahlbares Wohnen, gerechte

Steuerpolitik und eine Bändigung der Finanzmärkte – da liegen

wir sehr auf einer Linie. Im Bereich der Endlagersuche für den

Atommüll gibt es teilweise noch unterschiedliche Auffassungen.

In diesen Fragen vertreten wir zuallererst niedersächsische Interessen.

Im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern verfügt Niedersachsen

beim Thema Endlager für den Atommüll über sehr konkrete

und leider nicht gute Erfahrungen. Gorleben, die Asse und

Schacht Konrad liegen allesamt auf unserem Landesgebiet. Wir

möchten deshalb bei der Endlagersuche auch in besonderer Weise

gehört werden.

Wie froh sind Sie über Herrn Steinbrück als Kanzlerkandidat für

die Bundestagswahl?

Peer Steinbrück kann Kanzler. Wir erinnern uns noch an das

staatsmännische Format, mit dem er unser Land als Finanzminister

durch die Weltfinanzkrise 2008/2009 geführt hat. Ich finde

es gut, dass er Klartext redet und er setzt so auch die richtigen

Schwerpunkte: dass wir unsere Gesellschaft zusammenhalten

müssen, dass es in unserem Land gerecht zugehen muss. Damit

kann ich mich identifizieren und unterstütze Peer Steinbrück deswegen

sehr gerne.

Stephan Weil bei seiner Amtseinführung zum niedersächsischen Ministerpräsidenten.

Zurück nach Niedersachsen: Sie kennen die Landeshauptstadt als

langjähriger Oberbürgermeister besser als kaum jemand anderes.

Kommt Ihnen diese Nähe zur Hauptstadt und den Menschen Ihrer

Arbeit als Ministerpräsident zugute?

Ja, insbesondere die Nähe zu den Menschen! Es stimmt, Hannover

ist mir besonders vertraut, ich kenne und liebe diese Stadt wie

keine andere. Aber schon während des Wahlkampfes sind mir auch

die anderen Städte und Regionen in Niedersachsen immer stärker

ans Herz gewachsen. Ich arbeite gerne und mit großem Einsatz für

die Menschen im ganzen Land. Das wird mir und unserem ganzen

Team aber nur dann gut gelingen, wenn wir mit den Bürger innen

und Bürgern zusammenarbeiten, ihre Ideen aufnehmen, sie mitgestalten

lassen. Die deutliche Betonung von offenem Austausch

und Dialog im Koalitionsvertrag meinen wir sehr ernst. Ich werde

auch persönlich immer wieder die Gelegenheit suchen, mit den

Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes direkt ins Gespräch zu

kommen, sie in ihrer Arbeitswelt zu erleben und ihre Sorgen anzuhören.

Dazu gehören auch Bürgersprechstunden, die ich als MP

anbieten werde – nicht nur in Hannover, sondern an verschiedensten

Orten in Niedersachsen.

Welches sind die großen Projekte und Visionen, die Sie als Ministerpräsident

Niedersachsens angehen werden?

Kurz gesagt: Wir müssen Niedersachsen fit machen für die Zukunft.

Das heißt, wir müssen uns vor allem auf den demografischen Wandel

einstellen. Weniger junge Menschen müssen dann umso besser

ausgebildet und qualifiziert werden. Deswegen legen wir so großen

Wert auf die Bildung. Und ein zweites: Manche Regionen stehen

vor einem gravierenden Rückgang der Bevölkerung. Diesen Regionen

müssen wir wieder Perspektiven geben. Das sind nun wirklich

dicke Bretter, die zu bohren sind. Aber es lohnt sich: Niedersachsen

ist ein ungemein vielfältiges Land mit großem Potenzial.

Das wollen wir nutzen.

Welche Korrekturen an der Politik der alten Landesregierung werden

Sie vornehmen?

Veränderungen zur Vorgängerregierung wird man besonders im

Bereich der Bildungspolitik, der Flüchtlings- und Asylpolitik und

der Verbraucherschutzpolitik erleben: Wir werden die Diskriminierung

der Gesamtschulen beenden und eine Gleichbehandlung

aller Schulformen sicherstellen. Es wird dann vor Ort die Aufgabe

der Schulträger und der Eltern sein, sich für das passende

Bildungs angebot zu entscheiden. Wir möchten, dass Niedersachsen

ein weltoffenes Land wird, in dem sich Menschen aus anderen Ländern

willkommen und geachtet fühlen. Deshalb hat Innenminister

Pistorius bereits konkrete Veränderungen in der Flüchtlings- und

Asylpolitik angekündigt. Da geht es vor allem darum, die Situation

von Kindern zu berücksichtigen. Wir möchten, dass die Menschen

in Niedersachsen die Produkte aus unseren Regionen unbesorgt

verzehren können. Deshalb müssen wir bei der Lebensmittel-


Die Arbeit des Verfassungsschutzes und die mangelhafte

Kontrolle desselben hat durch den NSU-Komplex wiederholt

massive Kritik bis hin zur Infragestellung seiner Existenzberechtigung

geweckt. Wie gehen Sie mit dem Verfassungsschutz

in Niedersachsen zukünftig um?

Dazu hat Innenminister Pistorius in den letzten Wochen

schon einiges gesagt und mit der neuen Verfassungsschutzpräsidentin

auch ein gutes Zeichen für einen personellen

Neuanfang gesetzt. Es gilt, die teilweise eklatanten

Fehlentwicklungen zu korrigieren, anzuknüpfen an

das, was sich bewährt hat und einen neuen, moderaten

und dennoch konsequenten, die Freiheitsrechte und unseren

Rechtsstaat wahrenden Verfassungsschutz zu schaffen.

Vereinbart haben wir unter anderem, dass die politische

Bildung künftig nicht mehr zu den Aufgaben des Verfasregjo

hannover interview 15

sicherheit viel genauer hinschauen. Wir wollen vor allem

die klein- und mittelständische bäuerliche Landwirtschaft

mit gesunden Produkten für die Menschen in unserem

Land fördern.

Im Bildungsbereich stehen vor allem Studiengebühren und

das Abitur nach 12 Jahren in der Kritik. Die Abschaffung

der Studiengebühren haben Sie vor der Wahl in deutlichen

Worten angekündigt. Bleibt es dabei? Und was betrachten

Sie als die großen Veränderungsnotwendigkeiten im

Bildungsbereich?

Natürlich bleibt es bei der Abschaffung der Studiengebühren,

spätestens zum Wintersemester 2014/2015! Wir stehen

für eine konsequente Erhöhung der Teilhabechancen

für junge Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen.

Dazu gehört auch, dass wir Ihnen ein Studium ermöglichen

unabhängig vom Bildungshintergrund und von den

sozialen Verhältnissen ihrer Eltern. Besonders wichtig ist

aber die individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen

in unseren Kindertagesstätten und Schulen. Wir werden

deswegen schon bald in Bezug auf die Gesamtschulen

alle bislang bestehenden Benachteiligungen abbauen

und für Wettbewerbsgleichheit sorgen. Um diese Schulform

auch im ländlichen Raum anbieten zu können, sollen

künftig auch vierzügige und – bei Sicherstellung der

qualitativen Voraussetzungen – sogar dreizügige Gesamtschulen

ermöglicht werden. Die Pflicht zur Fünfzügigkeit

soll entfallen. Und schließlich ist da noch die vielleicht

größte Herausforderung des Bildungswesens: Inklusion –

das selbstverständliche Dazugehören von Kindern mit und

ohne Behinderungen – das ist eine Generationenaufgabe,

die wir jetzt energisch anpacken müssen.

Ministerpräsident Weil und sein neues Regierungsteam.


egjo hannover interview 17

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sungsschutzes gehören wird, dass wir die parlamentarische

Kontrolle des Verfassungsschutzes verbessern werden und

den Einsatz von V-Leuten deutlich einschränken wollen.

Was haben die Menschen in Niedersachsen und in Hannover

davon, dass ihr neuer Ministerpräsident Stephan

Weil heißt?

Die Menschen können einen Ministerpräsidenten erwarten,

der sehr bürgernah ist. Es geht darum, Niedersachsen

gut aufzustellen für die Herausforderungen der nächsten

Jahre. Das ist nicht einfach in Zeiten sehr knapper Kassen

und vor dem Hintergrund unser sich wandelnden – vor

allem älter werdenden – Gesellschaft. Aber gemeinsam mit

vielen Menschen aus Wirtschaft und Gesellschaft wollen

wir daran intensiv arbeiten. Nicht alles wird von heute auf

morgen gehen, aber ich bin ein Langstreckenläufer, der die

Dinge mit Ausdauer angeht und viel Freude an der Arbeit

für Niedersachsen hat.

Vom demografischen Wandel und wirtschaftlicher Strukturschwäche

ist insbesondere der Süden Niedersachsens

betroffen, daher die dortigen Fusionsbestrebungen von

Landkreisen und Gemeinden sowie das Bemühen um Entschuldungshilfen.

Was für eine Politik wird hier von Rot-

Grün zu erwarten sein?

Was wir brauchen, sind konkrete Entwicklungsperspektiven

für alle Teile von Niedersachsen. Die gibt es zurzeit leider

nicht, ein großes Versäumnis der bisherigen Landesregierung.

Wir haben deshalb mit Birgit Honé eine weitere

Staatssekretärin in der Staatskanzlei berufen, die sich um

diese wichtige Aufgabe kümmern wird. Derzeit sind deutliche

Verwerfungen zwischen den Gebieten im Westen und

der Mitte des Landes einerseits sowie weiten Teilen im Norden,

Osten und Süden andererseits feststellbar. Wir brauchen

regionale Entwicklungskonzepte, die sehr konkret

beschreiben, mit welchen Schritten wir in den kommenden

Jahren die betreffende Region unterstützen können.

Uns geht es nicht um gleiche Lebensverhältnisse – die wird

es nie geben können –, aber um gleichwertige Lebensverhältnisse

überall in Niedersachsen. Daran wollen wir arbeiten.

Wir werden für Ansprechpartner in der Region sorgen.

Über die Einsetzung von vier Landesbeauftragten

wird die neue Landesregierung vor Ort tätig werden. Ziel

ist es, die Wege zwischen Kommunen und Landkreisen auf

der einen Seite und der Landesregierung auf der anderen

Seite so kurz wie möglich zu halten. Die Landesbeauftragten

sollen kompetente Vertreter und Ansprechpartner der

Regionen werden.

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egjo hannover wirtschaft 19

Wer bei Scheffler Logistics zur Tür hereinkommt, erlebt ein sehr modernes und weltweit erfolgreiches Logistikunternehmen mit mehr als

1.000 Kunden. Der neue Standort in Hannover-Langenhagen ist ein absolut vorzeigenswerter Bau – hier hat ein Traditionsunternehmen

den Wandel zur Moderne geschafft.

Mut und Unternehmergeist

Als Wolfgang Petzold 1964 die Firma Heinrich Scheffler übernahm, ahnte der heute fast 80-jährige gelernte Speditions -

kaufmann nicht, dass er den Grundstein für eines der erfolgreichsten niedersächsischen Logistikunternehmen legt.

Fotografie: Stephanie Wendorff, Marco Bühl

Bis heute sitzt Familie Petzold gemeinsam am Ruder der Firma

Heinrich Scheffler Logistics KG. Seniorchef Wolfgang Petzold ist

weiterhin täglich im Unternehmen, sein Sohn Sven hat mittlerweile

das operative Geschäft übernommen. An der Seite seines

Vaters baut er moderne Strukturen auf und bildet Netzwerke, die

der unabhängigen und inhabergeführten Spedition ein kontinuierliches

Wachstum ermöglichen. Seit der Gründung einer Osteuropa-Abteilung

(2001) und Aufträgen in Länder wie Russland,

Polen, Tschechien und Kasachstan wird weiter expandiert. Der

skandinavische Markt zählt zu einem von mehreren Schwerpunkten

rund um den Globus. Seit dem Umzug der Verwaltung Ende

2011 hat das Familienunternehmen eine neue Heimat. Der firmeneigene

Komplex in Langenhagen bei Hannover (Grovestraße)

besteht aus einem neuen Verwaltungstrakt und einem hoch modernen

Umschlaglager. Der Firmensitz, von dem aus Sven und Wolfgang

Petzold das Scheffler-Team anführen, symbolisiert den Aufbruch

des Unternehmens in die Moderne.

Auch die beiden Söhne von Sven Petzold beginnen in diesem

Sommer eine Berufsausbildung in der Logistik-Branche – die

Berufswahl bleibt in der Familie. „Unser Wissen ist innerhalb von

Jahrzehnten gewachsen. Ich gebe das Gelernte gerne weiter, denn

unsere familiäre Struktur ist das Erfolgsrezept“, sagt Seniorchef

Wolfgang Petzold, dessen Frau Erika ebenfalls zu den Stützen des

Unternehmens zählte. Seit er die Firma vor beinahe 50 Jahren

übernommen hat, ist der alte Name Scheffler unberührt geblieben,

um die Tradition und Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortzusetzen.

Als Mitarbeiter eines Oldenburger Logistikunternehmens

(Rhein-Umschlag GmbH & Co. KG) war Petzold bis zum Nieder-

lassungsleiter aufgestiegen, ehe er 1964 die Logistikfirma Heinrich

Scheffler übernahm. „Ich hatte damals kaum Eigenkapital. Dank

eines Kredites von der Volksbank Hannover ist es trotzdem gelungen,

die Basis für unser heute international erfolgreiches Unternehmens

zu legen.“

Sein Sohn ist stolz darauf, dass das Traditionsunternehmen

Scheffler bis heute inhabergeführt sowie konzernunabhängig und

zugleich ein Stück Familiengeschichte ist. Und er fühlt sich bei

allem Erfolg und Wachstum als Mittelständler, der auch große

Konzerne mit individuellen Leistungen bedient, sehr wohl. „Auch

Kleine können groß sein“, sagt Sven Petzold. Scheffler Logistics

beschäftigt derzeit 60 festangestellte Mitarbeiter und fünf Auszubildende.

Transporte und Lieferungen für die Automobilindustrie,

aber auch in den Branchen Chemie, Gesundheit, Maschinen- und

Anlagenbau sowie der Bereich Regenerative Energien, in dem neue

Abläufe und vor allem individuelle Lösungen gefragt sind, machen

die Kompetenz des Unternehmens aus. Pluspunkte für Aufträge in

der Automobilindustrie, die oft unter Zeitdruck auf Zubehör wartet:

Schnelle und individuelle Lösungen sind bei Scheffler auf Grund

der eigenen Unternehmensgröße jederzeit möglich. Sven Petzold

legt großen Wert darauf, dass seine Belegschaft ein hohes Maß

an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein beweist. „Wir

haben hier nur echte Typen. Unser Mitarbeiter sind der Schlüssel

zum Erfolg“, sagt der Unternehmenschef. Bei Scheffler liegen fast

alle Vorgänge in der Hand eines zuständigen Mitarbeiters, der sich

dafür von A bis Z verantwortlich fühlt– ein Erfolgsrezept.

Weitere Informationen unter www.scheffler-logistics.com


20 logistik REGJO HANNOVER

regjo hannover logistik 21

Die Logistikexperten

Die Region Hannover hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte in Deutschland

entwickelt. Bei logistischen Investitionen ist sie seit Jahren Spitzenreiter in Niedersachsen und nimmt eine führende

Position in Deutschland ein.

Bild: sogmiller – Fotolia.com


22 logistik REGJO HANNOVER

regjo hannover logistik 23

Bild: Chlorophylle – Fotolia.com

Das Fraunhofer-Institut aus Nürnberg sieht die Region

Hannover als einen der „Klassiker“ unter den Logistikregionen.

Viele Faktoren machen die Region zu einem

exzellenten Standort für Logistikunternehmen: zentrale

Lage, eine hervorragende Infrastruktur und gut

angebundene Gewerbeflächen.


24 logistik REGJO HANNOVER

regjo hannover logistik 25

Der Airport Business Park gehört zu

den wichtigsten Logistikzentren in

der Region Hannover.

Bild: Region Hannover

Text: Michael Krantz

Die Region Hannover hat sich in den letzten Jahren

zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte

in Deutschland entwickelt. Bei logistischen

Investitionen ist die Region Hannover seit Jahren

Spitzenreiter in Niedersachsen und nimmt

eine führende Position in Deutschland ein (vgl.

Fraunhofer SCS 2011). Seit 2003 wurden über 200

ha Logistikflächen umgesetzt, eine Mrd. Euro in

Erweiterungs- und Neubauvorhaben investiert

und 4.300 neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese

eindrucksvolle Entwicklung verdeutlicht, dass

die Region durch konsequente Vermarktung im

Fokus relevanter Unternehmen, Projektentwickler

und Investoren verankert werden konnte.

Die Region Hannover profitiert durch logistische

Standortvorteile von Konzentrationsprozessen

zuvor in Deutschland verteilter Logistik aktivitäten

und von der Verlagerung von überregionalen

Industrie- und Handelsunternehmen auf

spezialisierte Logistikdienstleister in der Region.

Die Investitionsschwerpunkte lagen entlang der

A2 mit den Schwerpunkten Barsinghausen, Langenhagen

(Airport Business Park), Lehrte und

Wunstorf sowie aktuell in der Landeshauptstadt

Hannover. Bedeutende logistische Ansiedlungen

in der Region Hannover seit 2007 auf einen Blick:

Landeshauptstadt Hannover: Die Netrada

Management GmbH, führender E-Commerce

Dienstleister (u.a. Internet-Versandhandel für

Esprit, Hugo Boss, C&A), wird in den nächsten

Jahren eine Fläche von insgesamt 220.000 qm

östlich des Messegeländes der Landeshauptstadt

Hannover als zentrale B2C-Drehscheibe in Europa

entwickeln. Bereits 2012 wurde der erste

Bauabschnitt des 50.000 qm großen „Fashion Distribution

Centers“ begonnen. Mit einem Investitionsvolumen

von 80 Mio. Euro entstehen bis zu

1.800 neue Arbeitsplätze. Im Wettbewerb um das

Grundstück hat Netrada den internationalen Konzern

Amazon ausgestochen.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat 2012 das neue

Logistikzentrum für die Produktionsversorgung

des Pick-ups VW Amarok nördlich des Werksgeländes

in Betrieb genommen. Mieter der vom Projektentwickler

Goodman errichteten Hallenflächen

von 45.000 qm ist der Logistikdienstleister

Panopa. Mit ca. 150 neuen Mitarbeitern werden

Komponenten aus Südamerika „just-in sequence“

an die Produktionslinien des Volkswagen-Werkes

geliefert.

Westliche Region: Kaufland trifft 2007 die

Standortentscheidung, ihr norddeutsches Logistikzentrum

in Barsinghausen-Bantorf zu errichten.

Im Rahmen eines der größten Logistikprojekte

in Deutschland wurden auf einem über 36

ha großen Grundstück 160 Mio. Euro investiert

und nach Unternehmensangaben entstehen im

Endausbau bis zu 500 neue Arbeitsplätze. Der

Büroartikelgroßhändler Lyreco erweiterte 2007

seinen Standort in Barsinghausen um einen

neuen Hallenkomplex. Darüber hinaus verlegt

das 2003 von der regionalen Wirtschaftsförderung

angesiedelte Unternehmen seine Hauptverwaltung

aus Böblingen nach Barsinghausen und

schafft damit weitere ca. 120 qualifizierte Arbeitsplätze

und zusätzliches Steueraufkommen. Insgesamt

beschäftigt das Unternehmen 260 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte und zusätzlich

40 bis 50 Zeitarbeitskräfte in Barsinghausen. Im

Wettbewerb um diese Ansiedlung konnte sich die

Region Hannover gegen Neuss, Halle an der Saale

und den bisherigen Unternehmenssitz in Böblingen

durchsetzen. Der Elektrogroßhändler Sonepar

expandierte 2007 nach Garbsen und investierte

auf 94.000 qm Grundstücksfläche ca. 20 Millionen

Euro. Insgesamt arbeiten nach der Expansion

in der Hauptverwaltung in der Landeshauptstadt

150 und im Logistikzentrum in Garbsen 200

Personen. In Wunstorf errichtete die Hamburger

Garbe Logistics AG eine 20.000 qm große Logis-


26 logistik REGJO HANNOVER regjo HANNOVER logistik 27

2007

Bild: Marco Bühl

Bild: Region Hannover

Auf dem Bild: LNC Geschäftsführer

Stefan Schröder (rechts) und Senior

Consultant Helge Spies.

2008

2009

2010

2011

2012

Logistic Network Consultants GmbH

Seit ihrer Gründung 1998 hat die LNC GmbH

über 150 Projekte erfolgreich durchgeführt.

Die Kunden stammen aus allen Segmenten der

logistischen Wertschöpfungskette.

Was macht die LogisticNetwork Consultants

GmbH zu einem der wichtigsten Netzwerker in

der Region Hannover?

Die LogisticNetwork Consultants GmbH steht

für Netzwerke in der Logistik und Beratungsprojekte.

Sie entwickelt innovative Logistiklösungen

für Transport und Verkehr und erarbeitet

zukunftsweisende Standortentwicklungs- und

Marketingkonzepte für Länder, Regionen und

Kommunen. LNC betreibt Geschäftsstellen für

Städte und Regionen und setzt Initiativen für

die Logistik- sowie die Luft- und Raumfahrtbranche

in Niedersachsen um. LNC schafft

mit seiner Marke Logistics Network eine

eigene Plattform für Kunden im Logistikbereich,

veranstaltet Messen, Kongresse, Roadshows

und betreibt Internetportale. Zu den

von LNC betreuten Netzwerken zählen unter

anderem die „Logistics Alliance Germany“

(www.logistics-alliance-germany.de), eine

Initiative der Bundesregierung zur Vermarktung

des Logistikstandortes Deutschland und „Niedersachsen

Aviation“ (www.niedersachsenaviation.de),

die Initiative für Luft- und Raumfahrtindustrie

des Landes Niedersachsen

Die LNC GmbH hat sich zu einem der

bedeutendsten Netzwerk- und Beratungsunternehmen

im Bereich der Logistik in der Region

Hannover und darüber hinaus entwickelt. Maßgeblich

dazu beigetragen hat die Bearbeitung

von Standort- und Netzwerkprojekten auf verschiedenen

Ebenen. Zu den Standortprojekten,

die von der LNC GmbH für den Logistikstandort

Hannover in den letzten Jahren

erfolgreich bearbeitet wurden zählen zum Beispiel

die Überarbeitung des Logistikprofils der

Region Hannover, das seit 2011 erfolgreich als

Marketinginstrument auf entsprechenden Plattformen

(Messen, Veranstaltungen) zum Einsatz

kommt, aber auch die enge Zusammenarbeit

mit der Wirtschaftsförderung der Region Hannover,

um die Qualitäten und Kompetenzen des

Logistikstandortes Region Hannover zu kommunizieren

und die Vernetzung der relevanten

Akteure vor Ort voranzutreiben.

Hierzu wurden in der Vergangenheit verschiedene

Projekte initiiert. Die LNC GmbH hat

für die logistischen Knoten in der Region Hannover

wie zum Beispiel den Flughafen Hannover-Langenhagen

schon im Jahr 2005 Marktanalysen

durchgeführt, um die Vernetzungsqualität

des Flughafens durch Aufbau neuer

Relationen zu erhöhen. Auch die Entwicklung

des Airport Business Parks wurde von Anfang

an durch die LNC GmbH begleitet und unterstützt.

So hat das Unternehmen Anfang der

2000er Jahre einen entsprechenden Masterplan

für die Entwicklung und Vermarktung

der Flächen erarbeitet. Ein Zeichen der Arbeiten

der LNC GmbH ist die enge Zusammenarbeit

mit den Unternehmen vor Ort, sodass LNC

über die Jahre ein entsprechendes Netzwerk in

der Region Hannover aufgebaut hat und über

direkte Zugänge zu den Unternehmen verfügt.

Die LNC GmbH hat im Rahmen des eigenen

bundesweit agierenden Netzwerkes „Logistics

Network“ deutschlandweit an verschiedenen

Standorten Stammtische initiiert, um in

regelmäßigen Abständen branchenübergreifend

Akteure zusammenzubringen, um abseits

vom logistischen Alltag relevante Trends, Fragestellungen

und Erfahrungen zu diskutieren.

Teilnehmer der Stammtische sind Vertreter aller

Branchen – vom Wirtschaftsförderer über den

Verlader bis hin zum IT-Unternehmen. Auch in

der Region Hannover besteht ein „Logis tik-

Stammtisch“, der sich circa viermal pro Jahr

trifft. Der Aufbau sowie die Etablierung von

Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren

– Standort, Unternehmen, Politik – zählt

zu einer Kernkompetenz der LNC GmbH. 2002

wurde vom Land Niedersachsen die Landesinitiative

Logistik gestartet– die erste Landesinitiative

zum Thema Logistik in Deutschland

– wobei die LNC GmbH mit dem Management

der Geschäftsstelle beauftragt wurde.

In den folgenden Jahren wurde durch die

Aktivitäten von LNC ein niedersachsenweites

Netzwerk von logistischen Akteuren aufgebaut,

wobei LNC als Netzwerk- und Informationsknoten

zwischen den Akteuren fungiert

und die Schnittstelle zum Land Niedersachsen

darstellt. Das Netzwerk umfasst mehrere

100 Akteure aus allen Bereichen der Logistik

in Niedersachsen – angefangen von Standorten

über die verladende Wirtschaft und Logistikdienstleister

bis hin zu Infrastrukturbetreibern.

Die Laufzeit der Logistikinitiative Niedersachsen

endete 2011. Bereits 2008 wurde u.a. durch

die LNC GmbH der Verein Logistikportal Niedersachsen

e.V. gegründet, der als Sprachrohr

der Logistikwirtschaft in Niedersachsen fungiert

und das Netzwerk verstetigen soll.

Weitere Informationen unter www.lnc-hannover.de

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) in Lehrte.

Logistische Direktinvestitionen in der

Region Hannover 2007-2012 (Zeit der

Investitionsentscheidung, in Mio. € )

Grafiken: Michael Krantz, Wirtschafts- und

Beschäftigungsförderung, Stand: 04.02.2013

tikhalle in Rekordzeit. Ab 2011 erfolgt aus dieser Immobilie durch

den Nutzer und Logistikdienstleister „Syncreon“ die Produktionsversorgung

von Audi-Werken in China und Indien im sog. „CKD-

Geschäft“. In Wunstorf entstanden durch diese Ansiedlung 400

neue Arbeitsplätze.

Nördliche Region (Airport Business Park/ Langenhagen):

Im Airport Business Park konnte die Hauptumschlagbasis der Hermes

Logistik Gruppe in Norddeutschland angesiedelt werden. Der

Projektentwickler ECE Industries investiert für diesen Nutzer auf

einer Fläche von 80.000 qm ca. 20 Millionen Euro. In der als klimafreundlich

ausgezeichneten Logistikimmobilie mit 12.500 qm

entstanden – trotz einer hochmodernen Sortieranlage – 150 neue

Arbeitsplätze in der Region Hannover.

Der Projektentwickler bauwo Grundstücks AG aus Hannover

errichtete 2007 ein 54.000 qm großes Logistikzentrum auf einer

Fläche von 125.000 qm im Airport Business Park. Die 54.000 qm

große Halle wird von Geodis und Reifen.com genutzt; der Logistiker

Fiege schloss 2008 ebenfalls einen Mietvertrag und schafft

in seiner Niederlassung durch die mit der Textillogistik für CBR

Fashion Holding (Marken wie Cecil, Street One) verbundenen

Tätigkeiten ca. 400 neue Jobs. Die Krage Speditionsgesellschaft

errichtete 2007 ein neues Logistikzentrum auf einer Gesamtfläche

von 130.000 qm in Langenhagen mit einem Investitionsvolumen

von 26 Mio. Euro. In den insgesamt acht Hallen mit einer Fläche

von 47.000 qm sind 330 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der Kontraktlogistik

für bedeutende Unternehmen betreibt Krage einen

Regionalhub für Systemverkehre an diesem Standort. Mit Inbetriebnahme

des neuen Air Cargo Terminals (ACT) der Dietz AG

entstand 2012/2013 ein modernes Luftfrachtzentrum am Flughafen

Hannover-Langenhagen. Auf einem 47.000 qm großen Grundstück

werden mit einem Investitionsvolumen von 30 Millionen

Euro die neuesten Luftsicherheitsvorschriften im Cargobereich

konsequent umgesetzt. Neben der Optimierung des bestehenden

Frachtzentrums entstehen durch diese Ansiedlung ca. 250 neue

Arbeitsplätze. Die Garbe Group investierte auf einer Fläche von 6,5

ha in der Wedemark 17 Millionen Euro in den Neubau des Fahrzeugteile

Service-Zentrums (FSZM). Der viertgrößte Ölbohrspezialist

Weatherford aus Texas errichtete 2009 seine Europazentrale

im Airport Business Park mit einem Investitionsvolumen von 33

Millionen Euro. Diese bedeutende Ansiedlung wurde realisiert,

weil die Konzernspitze des amerikanischen Unternehmens von

den Standortvorteilen der Region Hannover gegenüber konkurrierenden

Standorten überzeugt werden konnte. Mit dem Mitarbeiterstamm

am traditionellen Standort in Langenhagen beschäftigt

Weatherford insgesamt 286 teilweise hochqualifizierte Personen

in der Region Hannover.

Rund 20 Prozent aller gewerblichen Grundstücksverkäufe

lassen sich auf logistische Vorhaben zurückführen.

Der Entwickler von Logistikimmobilien ProLogis erwarb im Airport

Business Park 125.000 qm Fläche zur Ansiedlung weiterer

Logistikunternehmen (Investition 38 Mio. Euro). Der Spezialist

für Textillogistik Netrada aus Garbsen deckt den Platzbedarf seiner

dynamischen Expansion in einer Halle von ProLogis (ca. 400

Arbeitsplätze). Wabco als Systemlieferant der Automobilindustrie

optimiert ab 2011 an diesem Standort seine weltweiten logistischen

Prozesse. Der Pharma-Großhandel Phoenix AG hatte bereits 2007

für rund 10 Mio. Euro seinen bestehenden Standort im Gewerbegebiet

„Alter Flughafen“ ausgebaut und durch eine 5.000 qm große


egjo hannover logistik 29

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Gewerbeflächen im Dreieck Hamburg, Hannover, Bremen

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FACHBEREICH GEBÄUDE UND IMMOBILIEN

Die Stadt Göttingen bietet die Immobilien

Bürgerstraße 13

Bürgerstraße 15

mit einer Grundstücksfläche von

ca. 4.600 qm zum Verkauf an.

Es handelt sich um eine ehemalige

Kirche (Nr. 13) und um ein ehemaliges

Schulgebäude (Nr. 15).

Der Verkauf ist einzeln möglich.

Nähere Informationen und Unterlagen:

Fachbereich Gebäude und Immobilien

Ansprechpartner: Peter Friele

Tel. 0551 / 400-2442

gebaeude@goettingen.de

www.goettingen.de

Nr. 13

Nr. 15

Halle ergänzt. BSN medical GmbH & Co. KG, weltweit einer

der führenden Anbieter von medizinischen Produkten,

erweiterte das bestehende Lager in Hannover um 8.000

qm auf insgesamt 14.000 qm Hallenfläche. Das Unternehmen

hat sämtliche europäischen Lagerstandorte geschlossen,

um seine Distributionsaktivitäten in Hannover zu zentralisieren.

Von den 100 Mitarbeitern am Standort sind 84

direkt in der Logistik tätig.

Östliche Region – GVZ Lehrte: 2012 wurde die

Finanzierungsvereinbarung für eine MegaHub-Anlage

im GVZ Lehrte zwischen dem Bund und der Deutschen

Bahn AG unterzeichnet. Schwerpunkt des langerwarteten

100-Millionen-Projektes ist eine innovative Sortieranlage

für den Schiene-Schiene-Umschlag und damit zukünftig

eine der Kernstücke des Kombinierten Verkehrs in

Deutschland. Die Indupark Nibler AG hat im GVZ-Lehrte

insgesamt 70.000 qm Gewerbeflächen mit Logistikhallen

bebaut und an die Logistikunternehmen Hellmann Logistics

und Honold vermietet – Investitionsvolumen ca. 15

Mio. Euro. Der amerikanische Entwickler von Logistikimmobilien

ProLogis hatte 2008 ca. 80.000 qm Gewerbeflächen

im GVZ Lehrte von der Hannover Region Grundstücksgesellschaft

(HRG) erworben und die neu gebaute

Logistikhalle an Europas größten Reifenhändler, die

Delticom AG, langfristig vermietet. 2011 expandiert das

dynamisch wachsende Unternehmen Delticom an einen

zusätzlichen Standort nach Sehnde/Höver. Mit einem

Inves titionsvolumen von 33 Mio. Euro entsteht ein 60.000

qm großes Logistikzentrum mit 100 neuen Arbeitsplätzen.

Der Rohbau für das neue Zentrallager des Lebensmittelkonzerns

Rewe in Lehrte Sievershausen wurde im Mai

2010 fertiggestellt. Auf einer Lagerfläche von 31.000 qm

werden 250 neue Arbeitsplätze die zukünftige Belieferung

der Penny-Discountmärkte in Deutschland sicherstellen.

Lehrte unterstreicht seine Bedeutung als Logistikstandort

mit der Ansiedlung des Internetdienstleisters Netrada

Management GmbH. Das auch an anderen Standorten

in der Region (siehe oben) stark expandierende Unternehmen

schafft durch die Nutzung der frei gewordenen

Bestandsimmobilie von DHL 500 neue Arbeitsplätze. Von

der Niederlassung in Lehrte werden hochwertige Textilien

bundesweit an Kunden von Online-Shops der Markenhersteller

geliefert. Durch den IT-Einsatz entstehen auch relativ

viele qualifizierte Arbeitsplätze.

Die Querschnittsbranche Logistik wird durch Maßnahmen

der Standortentwicklung gezielt unterstützt.

Wittrock & Uhlenwinkel, Großhändler für Reinigungsartikel,

führt seine bisherigen Standorte Braunschweig und

Langenhagen in Lehrte zusammen. In der neuen, 7.000 qm

großen Lagerhalle werden 12.000 unterschiedliche Artikel

gelagert und ausgeliefert. Insgesamt 90 Mitarbeiter sind in

dem 1.000 qm großen Bürogebäude beschäftigt.

Nach wie vor ist die Nachfrage nach Logistikflächen in

der Region Hannover enorm. Die Kapazitäten sind da und

können auch dementsprechend zur Verfügung gestellt werden.

Schon in Kürze soll das nächste große Ansiedlungsprojekt

über die Bühne gebracht werden – die Vorbereitungen

dazu laufen bereits auf Hochtouren.

Bild: Region Hannover


egjo hannover portrait 31

„Unsere Mitarbeiter

sind unser

kostbarstes Gut.“

Lutz H. Peper, Geschäftsführender Gesellschafter Willenbrock Fördertechnik

Nicht aufzuhalten

Die Logistikbranche in Norddeutschland lebt auch von den vielen mittelständischen Unternehmen.

Eines davon ist die Willenbrock Fördertechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover.

Seit dem Sommer 2001 liegt der hannoversche Firmensitz in Hannover Anderten. Das 10.000 Quadratmeter große Grundstück beherbergt

eine weitläufige Neufahrzeug- und Gebrauchtgeräteausstellung, eine professionelle Werkstatt, ein großes Ersatzteillager sowie ein Bürogebäude

für die Verwaltungs- und Vertriebsabteilungen. Bis zum Jahr 2007 firmierte das Hannoveraner Unternehmen unter dem Namen

„Klaus Fördertechnik“.

Text: Juliette Rahn Fotografie: Willenbrock Fördertechnik

Was 1962 mit der Gründung der kleinen Firma Willenbrock

Fördertechnik begann, hat sich 50 Jahre später zu einem modernen

mittelständischen Dienstleister in der Intralogis tik entwickelt.

Mit rund 560 Mitarbeitern und Standorten in Hannover,

Braunschweig, Bremen, Bersenbrück, Bremerhaven,

Schiffdorf und Wilhelmshaven ist die Firma als Vertragshändler

von Linde Material Handling im norddeutschen Raum gut

aufgestellt. Zu ihrem Kerngeschäft gehören der Verkauf und

die Vermietung neuer und gebrauchter Stapler und Arbeitsbühnen.

Ergänzt wird das Produktportfolio durch eine umfassende

Dienstleistungspalette, die von professionellem Service

über Fahrerausbildung bis zur Ersatzteilversorgung

reicht. In den letzten zehn Jahren haben sich Geschäftsvolumen

und Mitarbeiterzahl des Unternehmens mehr als verdoppelt.

Neu-, Gebraucht-, Mietstapler und –Arbeitsbühnen „Als Full-

Liner bieten wir eine Produktpalette vom Handgabelhubwagen bis

zum Containerstapler. Dabei haben unsere Kunden die Wahl zwischen

Neufahrzeugen einerseits oder einem Angebot von mehr als

1.400 Gebrauchtstaplern aller Tragkraft- und Zustandsklassen“, so

Stefan Weber, Standortleiter und Verkaufsleiter Willenbrock Fördertechnik

in Hannover. Auch Mietfahrzeuge seien stark nachgefragt.

„Immer mehr Kunden überbrücken ihre Saisonspitzen durch

Mietstapler oder tauschen ihren gesamten Staplerfuhrpark gegen

langfristige Mietfahrzeuge aus, um finanziell flexibler zu sein“,

erläutert Weber und weist darauf hin, dass auch die Vermietung

von Hubarbeitsbühnen – Willenbrock verfügt über 800 Bühnen

und Teleskoplader – ein rasch wachsendes Geschäftsfeld darstelle.

24-Stunden-Service Von den Kunden besonders geschätzt

ist der 24-Stunden-Service, den Willenbrock bietet. 170 Willenbrock-Techniker

sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der

Woche und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. „In spätestens 90

Minuten sind unsere Serviceprofis am Einsatzort und die Fehlerbeseitigung

gelingt in 90 Prozent der Fälle beim ersten Kundenbesuch“,

führt Jens Schaard, Leiter des Kundendienstes bei Willenbrock

Hannover aus. „Wir investieren viel in die Qualifikation

unserer Techniker und sorgen zum Beispiel durch geplante und

vorbeugende Wartungen oder Sicherheitsprüfungen dafür, dass

es erst gar nicht zu Ausfällen kommt.“

Ausgezeichneter Arbeitgeber Bei seinen Mitarbeitern

punktet Willenbrock auch in Sachen Führungsstil. Für sein

Engagement im Ausbildungssektor erhielt das Unternehmen von

der Bundesagentur für Arbeit den Ausbildungspreis, wurde vom

Bundesfamilienministerium 2010 mit dem Zertifikat „Beruf und

Familie“ geehrt und erhielt 2013 zum zweiten Mal in Folge mit

„Top Job“ das Prädikat, einer der besten 100 mittelständischen

Arbeitgeber in Deutschland zu sein. Zu den Besonderheiten bei

Willenbrock gehört dabei neben einem großen Weiterbildungsprogramm

das Angebot von zum Beispiel Gesundheitstagen, eine

subventionierte Mitgliedschaft in Fitness-Studios sowie flexible

Arbeitszeiten oder die Schaffung von Heimarbeitsplätzen.

Expansionskurs 2013 Es gibt noch viel zu tun – der Standort

Hannover rechnet mit einer Fortsetzung seines Expansionskurses.

„Für 2013 planen wir den Ausbau der intensiven

Marktbearbeitung. Im Dezember 2012 haben wir das 10.000

Quadratmeter große Nachbargrundstück erworben und werden

im Laufe des Jahres 2013 Hallen- und Büroflächen schaffen, um

weiter wachsen zu können“, kündigt Weber an.

Weitere Informationen im Internet unter www.willenbrock.de


32 Magazin REGJO HANNOVER

Das Magazin für die Region Hannover Spezial Wohnen & Bauen

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

S p e d i t i o n

L O g i s t i k

Warenbewegung

Die Willi Kreykenbohm Spedition GmbH ist

Spezialist für Transport und Lagerung.

Schwieriges leicht gemacht

Das Hannoveraner Familienunternehmen SCHENK Spezialtransporte GmbH bietet

einen umfassenden Be- und Entladeservice vor Ort – zuverlässig, flexibel und schnell.

220 Container pro Kalenderwoche, 20

Fahrzeuge und 15 Subunternehmer pro

Tag bewegt die Willi Kreykenbohm Spedition

GmbH aus Holzminden. Das 1924

inhabergegründete Familienunternehmen

ist im Bereich Transport-, Container- und

Lagerlogistik tätig. Neben dem Transport

von Containern, Stückgut und Komplettladungen

ist das Unternehmen, das rund 30

Mitarbeiter beschäftigt, auch in der Lage,

Waren für kurze oder längere Zeiträume

zwischenzulagern. Bei Bedarf können diese

Waren auch umetikettiert und an weitere

Kunden verteilt werden.

Die Spedition ist vor allem in Deutschland,

Belgien und den Niederlanden aktiv,

wobei sich die Tätigkeit im deutschen

Raum besonders auf die Regionen Niedersachsen,

Nordhessen und Ostwestfalen

konzentriert. Doch sowohl im Inland als

auch im Ausland gilt bei Geschäftsführer

Willi-Ingo Kreykenbohm: „Wir behandeln

jeden Kunden wie einen Platzhirsch. Bei

uns bekommt jeder eine freundliche und

schnelle Bedienung, unabhängig von Art

und Umfang der geforderten Leistung.“AA

Ob Entladung der weltgrößten Buddha-

Statue, Verladung eines Nashorns oder

der Transport von Nikki de Saint Phalles

„Nanas“ – die Spezialisten von SCHENK

Spezialtransporte GmbH aus Hannover

finden für jede Herausforderung die passende

Lösung. Vor allem schwierige Situationen

– wie bei der neuen Kälteanlage für

das Nordstadtkrankenhaus – spornen die

Mitarbeiter immer wieder an. Beim Handling

der meist empfindlichen und teuren

Güter geht es darum, exakt zu planen und

sicher zu transportieren – Alltag für die

SCHENK-Mitarbeiter. Für viele Kunden

bedeutet der Umgang mit Gabelstaplern,

Maschinen oder sperrigen Gütern jedoch

eine Ausnahmesituation. Wenn sich daher

eine Anlieferung von Ware ankündigt (ob

eine Ladung Paletten, sperrige Teile oder

die neue Maschine), für die gerade nicht

nur der erforderliche Gabelstapler, sondern

auch der geschulte Fahrer fehlt, ist

SCHENK erster Ansprechpartner. Bei

schwierigen Projekten gehört eine Besichtigung

zum Service. Dabei wird von der

Einfahrt über die Einbringöffnung, Bodenverhältnisse

und Parkplätze bis hin zu

eventuellen Hindernissen alles genauestens

in Augenschein genommen. SCHENK

Spezialtransporte GmbH versteht sich als

Problemlöser, der alle Dienstleistungen

aus einer Hand bietet. Geschäftsführer

Carsten Schenk: „Was wir alleine nicht

schaffen, stemmen wir gemeinsam mit

unseren Partnern. So ist uns ein fairer

Umgang mit unseren Geschäftspartnern

und Kunden besonders wichtig.“

Seit Unternehmensgründung vor fast

50 Jahren steht längst nicht mehr nur der

reine Transport im Vordergrund, sondern

immer mehr die Dienstleistung und

der Service. Das Leistungsportfolio wurde

dabei kontinuierlich erweitert. Dazu gehören

neben dem Transport von Gabelstaplern,

Arbeitsbühnen, Werkzeug-, Druckund

Baumaschinen, Schaltanlagen,

Transformatoren sowie Oldtimern unter

Plane auch innerbetriebliche Maschinenumsetzungen,

Betriebsumzüge, die komplette

Abwicklung von Maschinentransporten

ab/bis Standort, die Lagerung sowie

die Instandhaltung von Gabelstaplern.KL

Wohntrends

Weitere Informationen finden Sie im

Internet unter www.kreykenbohm.de

Weitere Informationen über die SCHENK Spezialtransporte GmbH und das komplette

Leis tungsangebot finden Sie unter www.schenk-hannover.de

Bilder: Willi Kreykenbohm Spedition, SCHENK Spezialtransporte GmbH


egjo hannover wohnen III

Mit LBS-Wohn-

Riester sicher

ins Eigenheim

LBS-Bausparen. Planbar,

zinssicher und Riester

gefördert.

Wohnraum gestalten

Wo kann man in und um Hannover günstig ein Haus bauen,

welche neuen Ideen gibt es für die Wohnungseinrichtung?

Lassen Sie sich

gut beraten.

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Bis zu 50.000 €*

günstiger finanzieren!

Eine im letzten Jahr veröffentlichte Studie des in Hannover ansässigen

Pestel-Instituts für Systemforschung schreckte auf: Mehr als

15.000 Wohnungen würden im Jahr 2017 in der Region fehlen,

prognostizierten die Wissenschaftler. Tatsächlich, so bestätigt der

zuständige Dezernatsleiter der Region Hannover im Gespräch, hat

es in der Vergangenheit Versäumnisse gegeben. Zu lange konzentrierte

sich der Wohnungsbau auf teurere Eigentums- und Mietwohnungsprojekte,

für Normalverdiener bezahlbarer Wohnraum

kam zu kurz. Mit einer Wohnbauinitiative, die Baurechte für 500

Wohnungen jährlich schaffen soll, und einem umfassenden Wohnkonzept

für die kommenden Jahre will die Stadt Hannover diesem

Mangel abhelfen.

Günstiger sieht es aus für Familien, die im Raum Hannover

ein eigenes Haus bauen wollen. Hier gibt es, in der Metropole

wie auch in den kleineren Städten, eine ganze Reihe von bereits

bestehenden oder erst entstehenden Neubaugebieten, die noch

nicht vollständig bebaut sind. Auch außerhalb der Stadt Hannover

punkten nicht wenige mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur,

bei im bundesweiten Vergleich noch durchaus moderaten

Grundstückspreisen.

Nicht nur wer neu gebaut hat, sondern auch, wer seiner Wohnung

mal eine Auffrischung verpassen will, interessiert sich für

Einrichtungsfragen. Je nachdem, ob es um kleinere Veränderungen

wie beispielsweise einen neuen Wandanstrich oder um größere

Inves titionen wie eine komplette Einbauküche geht, braucht

man dafür einfach mal ein paar peppige Ideen oder auch gründliche

fachliche Beratung. Was in Sachen Einrichtung Trend ist, aber

auch, wie man eine Wohnung individuell gestaltet, das haben Hannoveraner

Einrichtungsprofis dem RegJo verraten.

Ihre RegJo-Redaktion

LBS Norddeutsche Landesbausparkasse

Berlin - Hannover

Regionaldirektion Hannover

Telefon: 0511 926-6422

* Es gelten Fördervoraussetzungen. Beispiel: Ehepaar,

27 und 23 Jahre, 1 Kind (1 Jahr), Bruttoeinkommen 55.000€

und 25.000€, Bausparsumme 58.000€ und 67.000€

Impressum. Herausgeber POLYGO Verlag GmbH, Hainhölzer Straße 5, 30159 Hannover,

Telefon: 0511 16 99 69-0 , Fax: 0511 16 99 69-21 Chefredaktion Stefanie Stüting Redaktion

Katrin Langemann, Juliette Rahn, Ingrid Lorbach Fotografie Marco Bühl, Ingo Bartussek –

Fotolia.com, Bioclimatic, DESCOR ® , djama – Fotolia.com, Eiskönig – Fotolia.com, GÖHMANN

Rechtsanwälte, Interhyp, JalouCity, Monofaktur, Pakhnyushchyy – Fotolia.com, Region Hannover,

Stadt Burgdorf, uno form Marketingleitung John D. Swenson (swenson@regjo.de) Objektleitung

Michael Mohné (mohne@polygo.de) Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@polygo.de) Layout

Ines Erdmann, Eva-Katarina Griesheimer

Cover: Marco Bühl


IV wohnen REGJO HANNOVER regjo HANNOVER wohnen V

D E S I G N

W o h n e n

W O H N E N

P o r t r a i t

W o h n e n

Eine Form

Descor: Die dekorative Alternative

JalouCity

Frischer Wind

Wohlfühlräume

Die dänische Firma uno form eröffnet

einen Shop-in-Shop bei Poggenpohl.

Das Unternehmen Lutzmann Kerger & Traupe hat langjährige Erfahrung im Dekorieren:

bedruckbare Textil-Spanndecken von Descor kreieren neuartige Raumideen.

JalouCity ist seit über 20 Jahren der Profi

für Licht-, Sicht- und Sonnenschutz.

Im Umkreis von Hannover bietet Burgdorf

Wohnen mit viel Qualität.

monofaktur.de: der Online-Shop für

ganz individuelle Einrichtungsideen.

Seit über 40 Jahren ist die dänische Firma

uno form ein Garant für exklusive Küchen

und Schreinerhandwerk vom Feinsten.

Das klassische schlichte Format, die reinen

Linien und die erhabene Funktionalität

von uno form verkörpern zeitloses dänisches

Küchendesign und heben es über

flüchtige Trends hinaus. Jetzt eröffnet uno

form einen Shop-in-Shop bei Poggenpohl in

Hannover. Holger Kahl, Showroom Manager

bei Poggenpohl in Hannover: „Mit uno

form können wir die Palette von Wahlmöglichkeiten

weiter vergrößern und sind noch

besser aufgestellt, um die Träume unserer

Kunden von einer perfekten Küche Wirklichkeit

werden zu lassen.“

uno form – lateinisch für „eine Form“

– wurde 1968 von dem visionären dänischen

Designer Arne Munch geschaffen

und war als Revolte gegen die unflexiblen

Elementküchen der damaligen Zeit

gedacht, die keinerlei gestalterische Freiheit

oder Originalität erlaubten. Arne Munch

entwarf einen Würfel mit den Maßen 60

x 60 x 60 cm, der unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten

bot und ein Küchenkonzept

entstehen ließ, dessen Einfachheit und

Genialität die Küchenformgebung revolutionierte.

HK

Wer nach neuen Ideen in Sachen Dekoration,

Werbemaßnahme und Eventbedarf

sucht, der ist bei der Unternehmensgruppe

Lutzmann Kerger & Traupe in der

Knochenhauerstraße, Ecke Schuhstraße,

in Hannover genau richtig. Auf über 200

Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert

die LKT-Gruppe unter anderem Dekorationen

für die Ausstattung von Bühnen,

Theatern und anderen Events. Hier ein

absoluter Dauerbrenner: bedruckbare Textilspanndecken

von Descor, die mit wenigen

Handgriffen und ohne viel Lärm oder

Schmutz angebracht werden können. Von

mehreren Weißtönen bis hin zu Effektfarben

– die große Palette an Bedruckungen

lässt in puncto Design keine Wünsche

offen. Die Oberflächen sind unempfindlich

gegenüber Stößen und Feuchtigkeit und

damit auch für Bäder und Küchen geeignet.

Egal ob die eigenen vier Wände, Schulen,

Krankenhäuser oder Geschäfts- und

Industrieräume: In jeder Art Raum lassen

sich die textilen Spanndeckensysteme integrieren.

Eine spezielle Acoustic-Reihe rundet

das Spektrum im Bereich Schallschutz-

und Akustik-Lösungen ab. Im Laufe des

Jahres 2013 wird die Zertifizierung für den

Ökotex-Standard abgeschlossen sein, die

Descor Textilspanndecken auch für Allergiker

absolut unbedenklich macht.

Lutzmann Kerger & Traupe greift

bei der Suche nach neuen Alternativen

auf langjährige Erfahrung zurück: 120

Jahre ist die Firma Kerger im Eventbereich

tätig. Traupe befasst sich seit 70 Jahren

mit Schauwerbung und Werbetechnik

und seit 60 Jahren ist Lutzmann Experte

für visuelles Marketing. Heute befinden

sich alle drei Firmen unter dem Dach

der hannoverschen LKT-Unternehmensgruppe.

Wolfram Nolte, Inhaber von Lutzmann

Kerger & Traupe: „In der Region

Hannover betreuen wir bereits ein gutes

Dutzend Fachverleger. Vor allem Malerbetriebe,

Trockenbauunternehmen sowie

Verleger von Folienspanndecken nehmen

unser Produkt gern in ihr Sortiment auf.

Neben der Schulung und Weiterbildung

von Handwerksbetrieben stehen wir auch

gern für den Bauherrn mit Empfehlungen

und Rat und Tat zur Seite.“

JR

Weitere Infos über die LKT-Gruppe sowie die bedruckbaren Descor Textilspanndecken finden

Sie im Internet unter www.lkt-gruppe.de und www.descor-Spanndecke.de

Jalousien sind nicht nur Mode fürs Fenster,

sie sollen auch funktionieren. Ein moderner

Sicht- und Sonnenschutz vereint Ästhetik

und Funktionalität. „Die Lichtschutzsysteme

müssen den Anforderungen an

Helligkeit, Sichtschutz, Hygiene oder der

Norm für Bildschirmarbeitsplätze genügen

und trotzdem dekorativ wirken“, wissen

die Fachleute von JalouCity in Hannover.

So kann der Spezialist für Licht-, Sicht- und

Sonnenschutz für jede Wohnung und jedes

Büro den passenden Fensterlook anbieten.

Neben Standardformaten wird auf

Wunsch maßgefertigt: Designerjalousien,

thermolegierte Energiespar-Lamellen oder

Markisen für Balkon und Terrasse. Auch

Dachfenster, 3-Eck-, Rundbogen- und Trapezfenster

können mit einem passenden

Sicht- oder Sonnenschutz versehen werden.

Das Sortiment umfasst Jalousien, Rollos,

Plissees, Vertikalanlagen, Gardinen und

Vorhänge sowie passende Schienen und

Stangen, Insektenschutz, Außenjalousien,

Rollläden und Markisen. In deutschlandweit

über 35 JalouCity-Shops kann sich der

Kunde auf die kompetente Beratung von

geschulten Mitarbeitern verlassen. Jalou-

City bietet neben den kostenlosen Aufmaßservice

auch Lieferung und Montage. HK

Die Großstadt Hannover in unmittelbarer

Reichweite haben und zugleich in einem

überschaubaren Umfeld wohnen, mit Nähe

zu viel freier Landschaft, aber ohne den Verzicht

auf wichtige wohnortnahe Infrastruktur

– wer so die Anforderungen an sein persönliches

Wohnumfeld formuliert, wird in

Burgdorf nicht enttäuscht werden. Die Stadt

und die zu ihr gehörenden Ortschaften bieten

mit ihrer Lage zwischen Hannover und

Celle eine ausgezeichnete Anbindung, zu

der auch die drei S-Bahnhöfe im Stadtgebiet

beitragen. Vor allem aber ist Burgdorf

mit seiner historischen Innenstadt, einer

umfassenden Infrastruktur in den Bereichen

Schule und Kinderbetreuung, vielfältigen

Wohnangeboten und einem über die

reine Nahversorgung hinausgehenden Einkaufsangebot

mehr als nur der formalen

Bezeichnung nach eine „Stadt“.

Ziel Burgdorfs ist es, auch in den nächsten

Jahren die Einwohnerzahl bei jetzt um

die 30.000 zu halten. Neben Entwicklungen

im Wohnungsbestand sollen dazu auch

bedarfsgerecht ausgewiesene Neubaugebiete

beitragen.

JR

Weitere Informationen über Burgdorf im Internet

unter www.burgdorf.de

Damit man sich rundum wohlfühlen kann,

ist neben der schönen Gestaltung und Einrichtung

von Räumen auch ein angenehmes

Raumklima wichtig. Die Lösung: Einrichtungsideen,

die alle Sinne verwöhnen.

Neben der Wahl von Farben und Formen,

die unserem Auge schmeicheln, wird das

Empfinden vor allem auch durch Raumakustik

und Gerüche sowie Luftfeuchtigkeit

und Zugluft beeinflusst. Genau hier setzen

die individuell auf Bestellung gefertigten

Designprodukte von „monofaktur“ an.

Die intelligente Bauweise, die verwendeten

Materialien und das ansprechende Design

haben einen enormen Einfluss auf das

Raumerlebnis So verbinden beispielsweise

die Akustikbilder („schallSchlucker“)

von Monofaktur maximale Funktion und

anspruchsvolles Design auf elegante Weise.

Natürlichkeit strahlen Akustikelemente und

Thermovorhänge aus hochwertigem Wollfilz

aus. Das Naturprodukt dämmt Kälte

ebenso gut wie Hitze, ist winddicht und

atmungsaktiv, reguliert den Feuchtigkeitsgehalt

der Raumluft und baut Schadstoffe

und Gerüche ab.

JR

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.monofaktur.de

Bilder: uno form, DESCOR®

Bilder: JalouCity, Stadt Burgdorf, Monofaktur


VI wohnen REGJO HANNOVER

regjo hannover wohnen VII

Farbig, natürlich, nachhaltig

Ein frischer Anstrich, neue Polstermöbel oder eine Badrenovierung – jede Wohnung braucht ab und zu

Veränderung. Hannoveraner Einrichtungsprofis erzählen, welche aktuellen Ideen es dazu gibt.

Hightech und Hochglanz: Petra und

Henning von Roon in ihrem Hemminger

Küchenstudio.


VIII wohnen REGJO HANNOVER

regjo hannover wohnen IX

In voller Fahrt: Schwungvoll, unkonventionell und individuell ist

der Einrichtungsstil, den Claudia Nowotny und Rainer Söll bei

ComingHome Interior zeigen. Designklassiker mit Lebensspuren

finden sich hier ebenso wie selbstproduzierte Wohnaccessoires

aus Recyclingmaterial.


X wohnen REGJO HANNOVER

regjo hannover wohnen XI

„Der Trend geht zu mehr Werten

und Wertigkeit in der Einrichtung.“

Bernd Krüger, Inneneinrichtung Hans G. Bock

Kompetenzteam Einrichtung: Geschäftsführer

Hans G. Bock (sitzend), Verkaufsleiter Bernd W. Krüger

sowie die die Innenarchitektinnen Christiane Voigt,

Daniela Rühe und Stephanie Paulin (v.l.n.r.) beraten

ihre Kunden in allen Stilfragen des Wohnens.


XII wohnen REGJO HANNOVER

regjo hannover wohnen XIII

Ein Bild von Bad: Einrichtungshäuser, Architekten,

Handwerker und Techniker des Dienstleistungsnetzwerks

werkart Hannover zeigen im Showroom in

Wohnszenarien Beispiele ihres Könnens.


Schöne Stoffe machen ein Zuhause erst richtig wohnlich. Im Textilatelier bei Hans G. Bock gibt es reichlich Auswahl.

regjo hannover wohnen XV


XVI bauen REGJO HANNOVER regjo hannover wohnen XVII

Die Nr. 1

für meinen Unfallschutz.

Weil Unfälle überall lauern.

Jetzt beraten lassen und

günstige Tarife sichern!

Claudia Nowotny von ComingHome Interior:„Alte Dinge sollten nicht einfach rausfliegen. Wenn man sie neu zusammenstellt,

können sie sich gegenseitig ihre Geschichte erzählen.“

Text: Ingrid Lorbach Fotografie: Marco Bühl

Ein Sonntagnachmittag, zurückgelehnt auf dem Sofa, endlich

Ruhe vom Trubel der Woche – und Zeit für einen ausgiebigen

Rundblick im Wohnzimmer. Wollten wir uns

nicht schon lange einen neuen Sessel anschaffen? Außerdem

ist der Teppich schon etwas ausgeblichen, die cremefarbenen

Wände wirken irgendwie langweilig. Hier sollte

mal wieder etwas passieren!

So oder ähnlich macht sie sich bemerkbar, die Lust auf

Veränderung in den eigenen vier Wänden. Ob es nun das

ein wenig triste Wohnzimmer, die in die Jahre gekommene

Kücheneinrichtung oder das altmodische Fliesenmuster

im Badezimmer ist – von Zeit zu Zeit sind neue Ideen fürs

Zuhause gefragt. Kataloge, Internetseiten, Wohnzeitschriften

und Auslagen der Möbelhäuser dienen dann meist als

Inspirationsquellen.

Wer in diesem Jahr nach neuen Einrichtungsideen

stöbert, trifft auf eher ungewohnte Farbtöne. Von „Mut zur

Farbigkeit“ spricht Bernd Krüger, Verkaufsleiter beim Hannoveraner

Inneneinrichter Hans G. Bock: „Im Trend liegen

Farben, die wir seit 20 Jahren in der Einrichtung nicht

mehr gesehen haben. Vor allem jede Menge Blau- und

Grüntöne.“ Vom kühlen Eisblau bis zum saftigen Limettengrün

reicht die Palette der Trendfarben des Jahres 2013,

die schon im Januar auf der internationalen Möbelmesse

imm cologne bei Möbelpolstern, Sideboards oder Tapeten

zu sehen war. Selbst himmelblaue Küchenfronten gab es

auf der Ausstellung in Köln zu bestaunen.

Farben drücken immer auch bestimmte Gefühle und

Stimmungen aus. Blau, laut Umfragen die Lieblingsfarbe

der meisten Deutschen, steht gemeinhin für Sicherheit,

Stabilität, Zufriedenheit. Es soll beruhigend und ausgleichend

wirken und lässt sich in der Einrichtung harmonisch

mit anderen Farben sowie mit Holz oder Metall kombinieren.

Sehr unterschiedliche Assoziationen lassen sich mit

der Farbe Grün verbinden: Vom Sprießen der ersten Blätter

im Frühjahr über den tiefgrünen Dschungel bis zu der

optimistischen Feststellung, dass „alles im grünen Bereich“

ist. Vor allem ist Grün die Farbe mit der engsten Verbindung

zur Natur.

Kunden, die sich bei Hans G. Bock bei ihrer Wohnungseinrichtung

beraten lassen, laufen nicht unbedingt

jedem aktuellen Trend hinterher, berichtet Bernd Krüger

und bezeichnet den Stil des Unternehmens als „modern,

aber nicht modisch.“ Wenn er aber in der Beratung den

Wunsch nach Veränderung spüre, so der Verkaufsleiter,

dann schlage er schon mal eine Trendfarbe vor. Was er

aber schon seit einiger Zeit beobachtet, ist ein längerfristiger

Trend zu „mehr Werten und Wertigkeit“, der sich zum

Beispiel in der gesteigerten Nachfrage nach Naturmaterialien

zeigt. Ein „grüner“ Trend, weniger auf die Farbe als

aufs Lebensgefühl bezogen.

Was sich bei Lebensmitteln schon seit längerem in

dem Wunsch nach natürlichen, biologisch erzeugten und

verarbeiteten Produkten äußert, hat nun als Konsumentenwunsch

auch die Einrichtung erreicht. Wo kommt das

Leder der Polstergarnitur her, wie wurde es gegerbt, welche

Chemikalien sind da drin? Diese und ähnliche Fragen

stellen Kunden immer häufiger beim Möbeleinkauf.

Sie bevorzugen unbehandelte Möbel aus Massivholz oder

geölte statt lackierte Fußbodendielen. Trendforscher spre-


XVIII wohnen REGJO HANNOVER regjo HANNOVER wohnen XIX

chen beim Thema Natur von einem „Megatrend“, der,

anders als der kurzfristige Modetrend eines Jahres oder

einer Saison, eine langfristige Entwicklung darstellt.

Sie betrifft nicht nur den Konsum, sondern so gut wie

alle Lebensbereiche.

Der Megatrend Natur hat inzwischen auch in den

eigenen vier Wänden Einzug gehalten.

Attraktives Spiegelbild:

Klassisch-moderne Einrichtung

mit stilvollen Highlights und

Farbtupfer. (bei Hans G. Bock)

Schon vor Jahren haben sich verschiedene Einrichtungshäuser

darauf spezialisiert, natürliche und ökologisch

verarbeitete Möbel und Wohnaccessoires anzubieten.

Auch das Concept Naturhaus in Hannover mit

seinen beiden Filialen ist eine solche Anlaufstelle für

umwelt- und gesundheitsbewusste Kunden. Hier finden

sie unter anderem Wohnzimmer-, Küchen- und

Schlafzimmereinrichtungen mit dem ÖkoControl-Siegel

des europäischen Branchenverbands ökologischer

Einrichtungshäuser. Der Verband vergibt diese Auszeichnung

an Produkte, die bestimmte Qualitätsanforderungen

nachweislich erfüllen. Zu den Standards

gehört unter anderem, dass verarbeitetes Holz aus nachhaltiger

Forstwirtschaft stammt und die Möbel weitgehend

frei von Schadstoffen sind. Das ist aber noch nicht

alles, was sich die Kundschaft wünscht, weiß Manfred

Tschimpke, Geschäftsführer von Concept Naturhaus:

„Die Ansprüche an das Design steigen. Ökomöbel

sollen auf keinen Fall hausbacken aussehen.“ Wer

sich die eleganten Sitzgruppen und schnörkellos puristischen

Systemwände namhafter Naturholzmöbelhersteller

wie Team7 oder Göhring in den Verkaufsräumen

des Möbelhauses anschaut, kann sich davon überzeugen:

Ökologie und gutes Design sind – entgegen mancher

überlieferter Vorurteile – kein Widerspruch mehr.

Ein verstärktes Interesse beobachtet Manfred

Tschimpke im Rahmen des Naturmöbeltrends für das

Thema Schlafen: „Immer mehr Menschen machen sich

Gedanken über den gesunden Schlaf, besonders in der

Altersgruppe 40 plus.“ Die Suche nach einer bequemen

und rückenfreundlichen Liegestatt führt sie in das

Bettenfachgeschäft von Concept Naturhaus am Aegidientorplatz,

um sich bei der Auswahl eines geeigneten

Bettensystems beraten zu lassen. Hier gibt es zum Beispiel

von ÖkoControl zertifizierte Matratzen aus reinem

Naturlatex oder einer Kombination mit Schurwolle,

Baumwolle und anderen Naturfasern.

Langfristige Wertigkeit und Nachhaltigkeit statt

allzu kurzlebige Trends – das ist auch das Motto auf

der nächsten Station des Rundgangs durch Hannovers

Wohnwelt. Unter dem Dach des Einrichtungszentrums

der Firma Möbel Hesse in Garbsen finden sich auf fast

2.000 Quadratmetern die Ausstellungsräume des Einrichtungs-

und Dienstleistungsnetzwerks werkart Hannover.

Möbelgeschäfte, Innenausstatter, Architekten,

Handwerksbetriebe und andere Unternehmen haben

sich darin zusammengeschlossen, um Dienstleistungen

rund ums Bauen, Renovieren und Einrichten „aus

einer Hand“ anzubieten. „Alle Betriebe arbeiten auf

sehr hohem Niveau, machen auch ungewöhnliche

Dinge und führen auch individuelle Kundenwünsche

aus, die anderswo nicht erfüllt werden können“, sagt

werkart-Koordinator Ingo Herrmann. Als Beispiele

nennt er die Tischlerei Biesel, die Möbel in Spezialanfertigung

liefert, oder die Malerwerkstatt Hinze, die

sich mit schwierigen Renovierungsarbeiten, etwa an

Stuckfassaden, auskennt.

Hightech im Wohnbereich: Immer mehr Kunden

interessieren sich für intelligente Haustechnik.

Im Showroom zeigt das Netzwerk seine Expertise

anhand von acht „Wohnbildern“, in denen vom Bodenbelag

bis zu Wohntextilien alles von den werkart-

Partnern geliefert oder verarbeitet wurde. Den Stil der

Wohnausstellung beschreibt Ingo Herrmann als „zeitlos

im Sinne von klassisch, schick und geradlinig.“ Ein

typisches Möbelstück, das diesen langlebigen Trend

repräsentiert, ist für ihn der 1958 von Charles und

Ray Eames entworfene Aluminum Chair. Als einer der

beliebtesten Designklassiker des 20. Jahrhunderts wird

er von der Firma Vitra auch heute noch produziert.

Traditionsbewusstsein in Sachen Design steht jedoch

nicht im Gegensatz zum Wunsch nach moderner Technik,

meint Ingo Herrmann. Immer stärker gefragt sei

bei den werkart-Kunden die sogenannte intelligente

Haustechnik, mit der sich Licht, Rollläden oder Unter-


egjo hannover wohnen XXI

haltungselektronik zentral oder auch mobil über Smartphones

und Tablets regeln und bedienen lassen. Im Rahmen

von werkart-Projekten ist das Partnerunternehmen

Beckhoff Technik und Design Experte für die vernetzte

Haustechnik.

Die Küche ist heute der Lebensmittelpunkt des Hauses.

Das spiegelt sich auch in der Einrichtung wider.

Auch in der Küche geht der Trend zu Hightech, bestätigt

Petra von Roon, Geschäftsführerin des Küchenstudios H.

von Roon in Hemmingen. „Wichtig ist aber, dass die Technik

gut bedienbar bleibt“, meint sie. Gefragt sind bei ihren

Kunden zum Beispiel die gut regulierbaren und energiesparenden

Induktionsherde, bei denen statt des Kochfelds

direkt das Kochgeschirr erwärmt wird. Bei den Kühlgeräten

steigt das Interesse an Biofresh- oder Null-Grad-Geräten,

in denen Lebensmittel länger frisch gehalten werden

können als in herkömmlichen Kühlschränken. Allerdings

geht es auch in der Küche nicht nur um Technik, sondern

auch um praktische, aber zugleich attraktive Küchenmöbel

und in steigendem Maße um ein behagliches Ambiente

insgesamt. Moderne Hausgrundrisse weisen der modernen

Küche eine ganz andere Rolle zu, als das früher der Fall

war. „Die offene Küche ist heute der Lebensmittelpunkt des

Hauses“, so Petra von Roon. Koch-, Ess- und Wohnraum

gehen ohne Trennwände ineinander über, was sich dann

auch in der Einrichtung widerspiegelt. Passend zu modernen

Wohnzimmereinrichtungen präsentieren sich Küchensysteme

derzeit gern geradlinig und in Holztönen. Aber

auch glänzende oder matte Lackfronten in hellen oder

sogar knalligen Farben wie Rot sind im Kommen. Bei den

Arbeitsplatten gehören Glas und Granit zu den Favoriten.

Spezielle Kundenwünsche sind bei modernen

Küchensystemen laut Küchenexpertin von Roon kein Problem

mehr. „Einbauküchen sind heutzutage kein fertiges

Produkt, sondern bestehen aus etwa 200 Einzelteilen, die

individuell eingesetzt werden können“, erklärt sie. Mit

Ob alt oder neu – schöne Einzelstücke

beleben die Wohnungseinrichtung und

schaffen Lieblingsplätze.


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wird maßgenau geplant, das

Ergebnis lässt sich im Küchenstudio von Roon

dann in 3D-Vorschau auf großer Leinwand begutachten.

Ähnlich wie im Fall der Küche hat sich auch der Stellenwert

des Badezimmers innerhalb der Wohnung im Laufe der Jahre verändert.

Von der rein funktionalen „Nasszelle“ entwickelt es sich immer mehr

zu einem häuslichen Wellnessbereich. Er dient nicht nur der täglichen Hygiene,

sondern auch der Entspannung nach den Anstrengungen des Alltags. Das Bad wird

zum Wohnraum, entsprechend sorgfältig wird seine Einrichtung geplant. Barrierefreiheit

ist dabei eines der großen Themen, und zwar nicht nur in Hinblick auf das Wohnen im

Alter. Großzügige, begehbare Duschbereiche ohne Sockel sind für alle Badnutzer – angefangen

vom Kleinkind – einfach komfortabler als Wannen mit Einstiegen. Lisa Slotta, die als Innenarchitektin

der Firma Behrens Sanitär- und Gasheizungstechnik bei Badumbau oder -sanierung

berät, bestätigt diesen Trend und verrät weitere Wünsche ihrer Kunden: „Dazu gehören beispielsweise

Regenbrausen, WCs ohne Spülrand und integrierte Elemente wie Spiegelschränke unter Putz.“

Bei den Fliesen seien vor allem Großformate angesagt, berichtet die Badberaterin. Allerdings werden

die Wände meist nicht mehr durchgängig gefliest, sondern durch offene Flächen mit Putz- und Farbgestaltung

ergänzt. Auch das lässt ein Bad wohnlicher erscheinen. Beim Fußboden kann man ein wenig

schummeln: In ihren aktuellen Kollektionen bieten verschiedene Hersteller Fliesen aus Keramik, Steingut

oder Feinsteinzeug in Holzoptik an, die einem echten Parkett- oder Dielenboden verblüffend ähnlich

sehen. So hält der Naturlook auch im Badezimmer Einzug.

Eine ganz eigene Interpretation von Nachhaltigkeit in der Einrichtung finden wir bei ComingHome

Interior in Hannover-Linden. Die Bühnenbildnerin Claudia Nowotny und ihr Mann, der Architekt Rainer

Söll, bieten Designklassiker, moderne Antiquitäten, Vintageobjekte sowie selbstentworfene und -produzierte

Wohnaccessoires aus recycelten Materialien zum Verkauf an. Auf ihren Ausstellungsflächen

führen sie vor, wie man Altes und Neues auf sehr kreative Art und Weise mischen kann. „Wir wohnen

auch selber so“, erzählt Claudia Nowotny und erklärt ihr Konzept: „Alte Dinge sollten nicht einfach

rausfliegen. Wenn man sie neu zusammenstellt, können sie sich gegenseitig ihre Geschichte

erzählen.“ Den Aluminium Chair von Eames hatte sie übrigens auch einmal im Angebot – in

der Originalausgabe von 1958. Sie liebe die alten Oberflächen und die Lebensspuren solcher

Möbelklassiker, sagt Nowotny. Auch ungewöhnliche Objekte wie alte Turnmöbel finden

bei ComingHome ihre Käufer. Von der Turnhalle ins Wohnzimmer? Das geht, findet

die Inhaberin. „Auch wenn nicht jeder gute Erinnerungen an Bock oder Kasten aus

der Schulzeit hat“, sagt sie schmunzelnd „in neuer Kombination gefallen sie!“

Einen Rat hat Claudia Nowotny noch in Sachen Wohnen: „Einrichtung

sollte wachsen und nicht von Anfang an fertig sein.“ Das

könnte auch ein guter Wegweiser im Umgang mit aktuellen

Trends sein – ausprobieren, herausfinden, was passt

und zu einem eigenen Stil finden.

Wüstenrot Bausparkasse AG

Bezirksdirektor David Lawson

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Mut zur Farbe: Dieses Jahr

wird es wieder bunt in den

eigenen vier Wänden. Vor

allem Blau- und Grüntöne

sind derzeit angesagt.

Bild: Eiskönig – Fotolia.com


XXIV wohnen REGJO HANNOVER

regjo hannover wohnen XXV

Namhafte Kunden vertrauen auf die Kompetenz von Bioclimatic,

das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert

eine Forschungsreihe des Unternehmens, die in Zusammenarbeit

mit der Leibniz Universität und der Tierärztlichen Hochschule

Hannover durchgeführt wird. Auch bei Delegationsreisen der

niedersächsischen Landesregierung zu internationalen Wirtschaftspartnern

sind die Frischluftexperten regelmäßig dabei.

Bioclimatic – die Air Quality Company

Gestalten, planen, entwickeln: Die Experten von Bioclimatic bündeln mehr als 30 Jahre Kompetenz

und Erfahrung auf dem Gebiet hochqualitativer Luftaufbereitungs- und Entkeimungssysteme.

Vorbild Natur: Bei der Luftionisation

wird die Luft mittels

„aktiviertem Sauerstoff“ durch

Oxidation gereinigt. Mit nationalen

und internationalen

Patenten besitzt Bioclimatic

einen technologischen Vorsprung

und garantiert damit

Anwendern und Kunden

professionelle Bestleistung.

Fotografie: Bioclimatic

Die gezielte Verbesserung der Luftbedingungen in den unterschiedlichsten

Lebensbereichen steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt der

Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Bioclimatic. Mit ausgefeilten

Systemen und innovativen Lösungen setzen die Experten für

gute Luft seither weltweit die Akzente in der Luftaufbereitungstechnik.

Das Ergebnis ist das aktuelle Programm deutscher Produktion,

das für alle Aufgaben in den drei Schwerpunktthemen Luftentkeimung,

Abluft-Reinigung und Luftionisation interessante Antworten

bietet. Hochwertige Gerätereihen für den nachhaltigen Abbau von

Schadstoffen, Gerüchen, Bakterien, Viren und Schimmel. Effiziente

Wirkungsweise mit aktiviertem Sauerstoff durch bipolare Ionisation

und Photooxidation. Bioclimatic setzt auf individuelle kundenspezifische

Lösungen. Effektiv, energiesparend und bewährt.

Ein Naturgesetz erfolgreich nachgeahmt – der Prozess der

Luftregeneration durch bipolare Ionisation.

Im Jahre 1978 beginnt die Geschichte von Bioclimatic. Mit der

Gründung einer Im- und Exportgesellschaft wurden insbesondere

die Grundsteine für internationale Kontakte gelegt. Hieraus entwickelten

sich immer wieder neue Ansätze für innovative Produkte

und Verfahren. Im Zuge dieser Aktivitäten brachte Bioclimatic 1978

die ersten serienreifen Luftentkeimungsgeräte auf den Markt. Heute

ist Bioclimatic in drei großen Bereichen aktiv: Luftionisation – für

natürlich gesunde und saubere Raumluft. Luftentkeimung – sichere

Inaktivierung von Viren und Bakterien in der Zu- bzw. Raumluft.

Und schließlich Abluftreinigung – für den nachhaltigen Abbau von

Schadstoffen, Gerüchen und Lösemittelbelastungen.

Die Bioclimatic-Ionisationsgeräte arbeiten nach einem perfekten

Vorgang aus der Natur: dem Prinzip der Luftionisation. Reine,

gesunde, frische Luft entsteht durch Inaktivierung von Keimen

und Geruchsmolekülen durch Oxidation mittels „aktiviertem Sauerstoff“.

In der Außenluft liegt dieser vor allem in Form von positiven

und negativen Luftionen und Ozon vor. In Innenräumen hingegen

werden fast keine Luftionen mehr detektiert. Diese haben

jedoch eine positive Auswirkung auf das Wohlbefinden des Menschen

und regenerieren in einer intakten Umwelt ständig die Luft

in unserem Lebensraum.

Bioclimatic-Luftionisationssysteme „kopieren“ diesen natürlichen

Prozess der Luftregeneration und übertragen ihn auf die Verhältnisse

in Innenräumen. Somit werden die Indoor Air Quality

(IAQ) verbessert, Keime inaktiviert, Gerüche neutralisiert sowie

die Luft mit natürlichen Ionenkonzentrationen angereichert. Mit

Hilfe der Elektronik wird dieser natürliche Vorgang künstlich in

Gang gesetzt und bedarfsgerecht dosiert.

Luftentkeimung bestimmt das Niveau in der Raumlufthygiene

– inaktiviert sicher Viren, Bakterien und Keime.

Die innovative und patentierte VIROXX-QUADRO-Technologie ist

in dieser Kombination weltweit einmalig: gesundheitsgefährdende

Erreger werden inaktiviert. Ein Feinfilter an der Ansaugseite des

Gerätes scheidet Staubpartikel aus der Raumluft effizient ab. Die

Kombination aus Photo-Oxidation und Photokatalyse ermöglicht

gleichzeitig die Inaktivierung von Keimen und den Abbau von organischen

Geruchsstoffen. Als treibende Kraft für diese Reaktionen

werden energiereiches, kurzwelliges UVC-Licht und ein photoaktiver

Katalysator eingesetzt. In Luftrichtung der Photo-Oxidation

nachgeschaltet ist ein weiterer Katalysator, der die Effektivität der

photochemischen Entkeimung unterstützt. Als letzte Stufe bewirkt

eine spezielle Ionisationstechnik die Anreicherung der Luft mit

aktiviertem Sauerstoff. Dieser sorgt für die Einstellung natürlicher,

gesundheitsfördernder Luftionenkonzentrationen, eine nachhaltige

Entkeimung der Raumluft und von Oberflächen sowie eine effiziente

Geruchsneutralisation.

Abluft-Reinigungssysteme garantieren den Abbau von Schadstoffen,

Gerüchen und Lösemittelbelastungen.

Das Bioclimatic Abluftreinigungssystem PHOENIX ist die optimale

Kombination von Photo-Oxidation und katalytischer Oxidation.

Der Prozess findet in speziell auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittenen

Reaktionseinheiten statt. Die Dimensionierung der jeweiligen

Anlage wird dabei nicht nur von dem zu reinigenden Abluftvolumenstrom

und der Schadstoffkonzentration bestimmt, sondern

auch von der Schadstoffzusammensetzung. Das Wirkungsprinzip

des Abluftreinigungsverfahrens basiert auf der technischen Umsetzung

photooxidativer Reaktionen zum Abbau organischer Lösungsmittel

und Geruchsstoffe. Als treibende Kraft hierfür wird UVC-

Licht eingesetzt. Der Einsatz eines Katalysators erhöht dabei die

Effektivität der Oxidationsreaktionen. Mit nationalen und internationalen

Patenten sichert Bioclimatic diesen technologischen Vorsprung

und garantieren damit den Anwendern professionelle Bestleistung.

Luftionisationssysteme

• bewährte, innovative Technologie • spürbare Verbesserung

der Raumluftqualität • breit gefächerte Produktpalette

• nachhaltiger Abbau von Schadstoffen und Gerüchen

Luftentkeimungssysteme / VIROXX-Technologie

• inaktiviert Viren und Pollen • gesunde und geruchs neutrale

Raumlufthygiene • stellt sich individuell auf die Luftbelastung

ein

Abluft-Reinigungssysteme

• Einhaltung aller behördlichen Auflagen • kein Schadstofftransfer

oder zusätzliche Belastung der Umwelt • Geruchsreduzierung

(ca. 90%) effizienter

Referenzbeispiele

• Staatstheater Hannover: Oper und Schaupielhaus

• Fraport / Flughafen Frankfurt

• Firma Apostels aus Garbsen (Lebensmittelproduktion)

• Deutschlandpavillon Expo 2000 (Sanitärbereich)

• Holiday Inn (Flughafen Hannover)

• Maritim (Flughafen Hannover)

• laufendes Projekt: Großbank Frankfurt

• Wohnraumlüftung (Kooperation bei der Luftentkeimung mit

der Firma Pluggit aus München)

• Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität Marburg

Weitere Informationen im Internet unter www.bioclimatic.de

Bild: Pakhnyushchyy – Fotolia.com


XXVI bauen REGJO HANNOVER regjo HANNOVER bauen XXVII

Bild: GÖHMANN Rechtsanwälte

Short Facts

Standorte

Braunschweig, Bremen, Frankfurt am Main, Hannover, Berlin,

Magdeburg, Barcelona

Tätigkeitsschwerpunkte

Internationale

verflechtung

zahl der fachanwäLte

und notare

gründunGSJahr

Das gesamte Spektrum des Immobilienrechts bei der Entwicklung,

Übertragung, Planung, Errichtung, Vergabe,

Abwicklung, Betrieb von Immobilien; Projektsteuerung, Bauträgerrecht,

baubegleitende Rechtsberatung, PPP/ÖPP

Standort Barcelona mit Schwerpunkt Immobilienrecht und

Einbindung in das weltumspannende

Rechtsanwaltsnetzwerk Globalaw

18 Notare

6 Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht

2 Fachanwälte Verwaltungsrecht

1 Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

78 Rechtsanwälte und Notare

erstes Büro 1879 in Bremen

Einige der zahlreichen Immobilienspezialisten der Kanzlei Göhmann: Joachim Vogel, Martin Gehrlein, Thomas Morgenstern,

Dr. Birte Klippel, Wulf Meinecke (v.l.n.r.).

„Mit Recht transparent!“

Von der ersten Zeichnung bis zum Hausmeistervertrag – für die Begleitung auf diesem Weg werden hochspezialisierte

Anwälte benötigt. Göhmann berät seit Jahrzehnten Mandanten in sämtlichen Bereichen des Immobilienrechts.

Baurecht und Immobilienrecht – Hier muss für öffentliche Hand,

Investoren und Projektentwickler von der Planung über den Bau

bis zum letzten Mietvertrag und möglichen Gerichtsprozess alles

perfekt organisiert und vorbereitet werden. Ohne hochspezialisierte

Anwälte, die alle Bereiche eines solchen Projektes abdecken

können, wird kein professioneller Bauherr tätig. Göhmann

berät seit vielen Jahrzehnten Mandanten auf allen Gebieten des

Immobilien- und Baurechts. Von der professionellen Beratung der

Rechtsanwälte von Göhmann mit sechs Fachanwälten für Bauund

Architektenrecht, zwei Fachanwälten für Verwaltungsrecht,

einer Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht und

24 erfahrenen Anwaltsnotaren profitieren zahlreiche Bauunternehmen,

Architekten, Ingenieure, Bauträger, Projektentwickler

und die öffentliche Hand. Die Struktur der Kanzlei erlaubt es, mit

einem schlagkräftigen Team kurzfristig umfangreiche Projekte

zu betreuen. Viele Mandanten nutzen die Kombination aus enger

Mandatsbeziehung und der Kompetenz, auch internationale Vorhaben

umfassend betreuen zu können, schon seit vielen Jahren.

Göhmann berät Unternehmen der Immobilienbranche teilweise

schon über Generationen mit umfassenden Beratungsleistungen

in allen Fragen des Immobilienrechts und einer hohen Branchenkenntnis.

Mandanten profitieren von der örtlichen Nähe der

Standorte Berlin, Braunschweig, Bremen, Frankfurt a.M., Hannover,

Magdeburg und Barcelona. Es gehört zu den Prinzipien

von Göhmann, dass gerade bei anspruchsvollen und langfristigen

Immobilienprojekten ein Partner die persönliche Betreuung

übernimmt und leitet.

Weitere Informationen unter: GÖHMANN Rechtsanwälte

und Notare l Landschaftstraße 6 l 30159 Hannover

Tel. 0511 302770 l Fax 0511 329216 l bauvergabe@goehmann.de

www.goehmann.de

Immobilienrecht ist eines von zahlreichen Rechtsgebieten in Ihrer

Kanzlei. Inwieweit haben Sie hier besondere Kompetenzen?

Rechtsanwalt und Notar Meinecke, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht,

Standort Hannover: Wir sind eine Großkanzlei mit der

entsprechenden Schlagkraft, Kompetenz und Spezialisierung. Wir

sind geprägt durch unsere Mandanten, die eine persönliche, individuelle

und vor allem langjährige Betreuung durch einen festen

Ansprechpartner schätzen. Göhmann hat in Deutschland mehrere

Standorte und zwar nicht nur in den klassischen Großstädten. Wir

können für die regional verwurzelten Mandanten bei der baubegleitenden

Betreuung von Bauvorhaben und auch sonst schnell präsent

sein. Die langjährigen Mandatsbeziehungen führen zu einer großen

fachlichen und branchenbezogenen Vertrautheit zwischen Anwalt

und Mandant und ermöglichen damit die versierte Vertretung der

Interessen des Mandanten. Daran richten wir unsere Tätigkeit aus.

Sie legen Wert darauf, ein Mandat „aktiv zu begleiten“. Was bedeutet

das?

Rechtsanwältin Dr. Birte Klippel, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht,

Standort Braunschweig: Göhmann gestaltet mit. Göhmann

bietet eine Rundumbetreuung an, beginnend bei der Idee

des Immobilienobjektes über vergaberechtliche Begleitung bis zum

Zuschlag, daneben baurechtliche Projektmanagementbegleitung

von der Planung des Immobilienobjektes bis zur Errichtung desselben.

Aktives Begleiten bedeutet dann stetiges Fördern des Projektes

bis zur Fertigstellung. Göhmann gewährleistet ständige Ansprechpartner

in den verschiedensten Rechtsgebieten, die für die Errichtung

der Immobilie maßgeblich sind. Die Arbeit im Team bei Göhmann

stellt für die Mandanten die jederzeitige Erreichbarkeit sicher.

Dabei ist trotzdem immer gewährleistet, dass ein Hauptansprechpartner

zuständig ist.

In welchen Immobiliensegmenten hatten Sie im letzten Jahr besonders

zu tun?

Rechtsanwalt Dr. Hoffmann, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht,

Standort Magdeburg: Göhmann betreut alle Arten von

Immobiliensegmenten. Besonders hinweisen können wir auf die

Betreuung von anspruchsvollen Krankenhausbauten (Universitätskliniken)

sowie auf große kommunale Bauvorhaben.

Welche Mandantenstruktur haben Sie?

Rechtsanwalt Morgenstern, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

und Steuerrecht, Standort Bremen: Wir pflegen die langjährigen

Mandatsbeziehungen zu großen Ingenieur- und Architektengesellschaften,

die auch international agieren. Weiterhin

betreut die Kanzlei zahlreiche Städte und Gemeinden und überhaupt

die öffentliche Hand in allen Facetten. Große und mittelständische

Bauunternehmen, Bauträger, Fachplanungsgesellschaften,

Immobilienentwickler, gewerbliche Vermieter, in der

Immobilienwirtschaft agierende Banken und Kreditversicherer

werden kompetent und dauerhaft betreut.

Welchen Stellenwert hat das Vergaberecht?

Rechtsanwalt Ralf Stötzel, L.L.M., Standort Hannover: Einen großen

Stellenwert, da auf das Vergaberecht insgesamt fünf Anwälte

spezialisiert sind. Seit mehr als 15 Jahren verfügen die Experten

für Vergaberecht von Göhmann über Erfahrung und Expertise

auf diesem Rechtsgebiet. In der vergaberechtlichen Dramaturgie

von Vorbereitung und Durchführung, Verhandlung mit Bietern

bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens und der sich anschließenden

Vertragsdurchführung arbeiten Vergaberechts-Anwälte

von Göhmann in allen Stadien eng mit ihren Mandanten (Auftragnehmern

und Auftraggebern) in ihrer Funktion als synchronisierte

Projektexperten zusammen. Zu den Auftraggebern der

öffentlichen Hand zählen unter anderem Ministerien, Kommunen,

kommunale GmbHs und Behörden. Zu den Auftragnehmern

gehören unter anderem mittelständische und große Baukonzerne,

IT-Unternehmen, Unternehmen der Reisebranche (Business Travel)

und Unternehmen des Anlagenbaus. Ständige Rechtsänderungen

auf nationaler und kommunaler Ebene, aber auch auf EU-

Ebene ergeben laufend neuen Beratungsbedarf bei Vergabestellen

und Bietern.


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der Niederlassung Hannover, gibt Tipps für die Finanzierung der eigenen vier Wände.

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heute. Wir raten daher zum Handeln: Ein geplantes Bauoder

Kaufvorhaben sollten Interessenten jetzt in Angriff

nehmen und sich die Zinsen für einen langen Zeitraum

sichern. Denn mit einer langen Zinsbindung machen sich

Eigenheimbesitzer von möglichen Zinserhöhungen unabhängiger

und erhalten eine hohe Kalkulationssicherheit.

Interhyp ist der größte Vermittler von privaten Baufinanzierungen

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Unser Geschäftsmodell ist einfach und bietet einen echten

Mehrwert für den Kunden: Wir möchten ihm helfen,

seine Immobilie optimal zu finanzieren – und nicht ein

bestimmtes Produkt verkaufen. Anders als die klassische

Bank mit ihrem hauseigenen Kredit haben wir Zugriff

auf die Angebote von weit mehr als 300 regionalen und

überregionalen Darlehensgebern. Unsere Berater sind auf

die Baufinanzierung spezialisiert und entwickeln gemeinsam

mit ihren Kunden die am besten passende Finanzierungsstruktur.

Dann suchen wir das optimale Angebot –

beste Konditionen inklusive. Mit unserem Service sind wir

online, telefonisch und auch persönlich vor Ort für den

Kunden da: in der Niederlassung Hannover mitten in der

Innenstadt, am Aegidientorplatz 2b.

Immobilienkäufer wollen irgendwann schuldenfrei sein.

Welche Tipps geben Sie?

In Niedrigzinsphasen wie jetzt sollten Immobilienkäufer

und Bauherren unbedingt in eine schnellere Schuldenfreiheit

investieren. Wer statt einer einprozentigen

Tilgung zwei Prozent vereinbart, verkürzt bei einem

100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr

als 15 Jahre. Sinnvoll ist es auch, Sondertilgungsoptionen

zu vereinbaren, damit man auch außerplanmäßig tilgen

kann, wenn das zukünftige Einkommen das erlaubt.

Und oft ist es möglich, Fördergelder zu nutzen, etwa von

der staatlichen Förderbank KfW. Übrigens macht es auch

schon Sinn, sich schon vor der Objektsuche zur Finanzierung

beraten zu lassen – das erleichtert die Immobiliensuche.

Und wer ein fertiges Finanzierungskonzept in der

Tasche hat, erhält leichter den Zuschlag beim Kauf.

Können auch Eigenheimbesitzer mit bestehendem Kredit

sparen?

Auch wer schon einen Kredit hat, sollte klären, wann die

Zinsfestschreibung ausläuft. Denn auch wenn die Zinsbindung

erst in sechs Monaten endet, lässt sich das Darlehen

oft schon jetzt zu Top-Konditionen verlängern. Und

mit sogenannten Forward-Darlehen kann man sich günstige

Zinsen sogar schon heute bis zu 66 Monate im Voraus

sichern.

Welche Bedeutung hat die persönliche Beratung vor Ort?

Eine große Bedeutung! Denn bei einer so wichtigen und

weitreichenden Entscheidung wie der Immobilienfinanzierung

schätzen die Menschen die persönliche Beratung

vor Ort und die maßgeschneiderten Finanzierungsangebote.

Ob Sollzinsbindungen von drei Monaten bis 30 Jahren

und mehr oder auch flexible Tilgungsmöglichkeiten

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Ein Platz für vier Wände

Wo finden Familien in Hannover und Umgebung ein erschwingliches Grundstück fürs Eigenheim? Welche Neubaugebiete

sind besonders begehrt? Wo kann noch Bauland entwickelt werden? Über diese Fragen sprach RegJo

mit Prof. Dr. Axel Priebs, Leiter des Dezernats für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover.

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„Entwicklungspotenzial

für

Baugebiete

gibt es vor

allem in den

Kleinstädten

der Region.“

Prof. Dr. Axel Priebs

Prof. Dr. Axel Priebs leitet seit

2001 das Dezernat für Umwelt,

Planung und Bauen der

Region Hannover und ist seit

2002 Erster Regionsrat.

Bild: Region hannover

multi-national student body

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Interview: Ingrid Lorbach

Eine Studie des Pestel-Instituts für Systemforschung

sagt bis zum Jahr 2017 in der Region Hannover einen

Mangel von etwa 15.000 Wohnungen voraus. Wie ernst

ist die Situation?

Man muss zwischen den Marktsegmenten unterscheiden.

Die Kritik bezog sich vor allem auf den Mangel an

preiswertem Wohnraum im Geschosswohnungsbau. Da

ist in der Vergangenheit sicherlich zu wenig getan worden.

Anders sieht es aus bei teureren Miet- und Eigentumswohnungen,

aber auch bei Einfamilienhausgebieten,

wo es keinen Engpass am Markt gibt.

Wo liegen die wichtigsten Neubaugebiete für Einfamilienhäuser

in der Region?

Es gibt viele kleinere und einige große Schwerpunktgebiete.

Hannover selber hat sich ja auch entschlossen,

wieder mehr im Einfamilienhaus- beziehungsweise

Stadthausbau zu machen. Den Anfang machte das Projekt

auf dem Gelände der ehemaligen Gildebrauerei.

Dann gibt es zum Beispiel das Passivhausgebiet zero:e

Park, das noch nicht vollständig bebaut ist, die Wasserstadt

Limmer oder das Gebiet an der Gartenbauschule

Ahlem.

Und im Umland?

Da sind zum einen zwei Großprojekte aus den vergangenen

Jahren, die noch nicht voll ausgefüllt sind: das

Weiherfeld Langenhagen östlich der S-Bahn und Seelze-

Süd, wo wir eine Mischung aus Geschosswohnungsbau

und anderen Bauarten haben. Das hat sich nach anfangs

zögerlichem Start gut entwickelt. Aber auch in den Städten

des Umlands tut sich was, zum Beispiel in Burgdorf-

Nordwest oder in Altwarmbüchen im Gebiet Wietzeaue,

am Ende der Stadtbahn.

Bei den Wohnungen sieht das aber anders aus?

Im Geschosswohnungsbau hat sich der Markt in den letzten

Jahren vor allem auf das teurere Segment gestürzt.

Deshalb ist jetzt die Diskussion über öffentliche Förderung

wieder neu entbrannt. Der Bau von bezahlbarem

Wohnraum braucht Anreize der öffentlichen Hand, vom

Bund bis hinunter auf unsere Ebene.

Die Stadt Hannover will mit der Wohnbauinitiative Flächen

für den Bau von 500 Wohnungen jährlich schaffen.

Ja, die Stadt ist da schon sehr aktiv geworden. Sie ist stark

daran interessiert, Menschen in der Stadt zu halten und


XXXIV bauen REGJO HANNOVER

DurchschnittSPReise für Baugrundstücke

in der Region Hannover

Ort

Hannover Stadt

Burgdorf

Burgwedel

Garbsen

Isernhagen

Langenhagen

Lehrte

Neustadt am Rübenberge

Seelze

Sehnde

Springe

Uetze

Wedemark

Wunstorf

Euro / Quadratmeter

200

150

170

140

90

170

145

150

100

125

100

120

115

150

Quelle: LBS Nord, 2012

MEIN ZUHAUSE

IN HANNOVER:

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Beste Konditionen

Bild: djama – Fotolia.com

war mit ihrer Baulandpolitik – auch in Richtung Familien – in den letzten

Jahren sehr erfolgreich. Entgegen vielen Prognosen gibt es keinen Einwohnerrückgang,

sondern einen leichten Zuwachs.

Aber bedeutet der Zuzug in die Stadt nicht Einwohnerverluste in anderen

Orten der Region?

Insgesamt bleiben die Einwohnerzahlen der Region bisher mehr oder weniger

konstant. Der Trend zur Stadt gilt nicht nur für Hannover selber, sondern

auch für die Umlandstädte. Burgdorf ist ein gutes Beispiel: eine sehr

kompakte Stadt, in der die Wohngebiete nur etwa ein bis zwei Kilometer in

Luftlinie vom Bahnhof entfernt liegen – das macht sie hochattraktiv. Es gibt

aber in Sachen Wohngebiete durchaus auch Verlierer. Einzelne Kommunen

am Rande der Region, die verkehrsmäßig nicht ganz so günstig liegen, haben

schon Bevölkerungsrückgang.

Wo sehen Sie Chancen für die Entwicklung zukünftiger Wohngebiete?

Wir sollten in Zukunft bei der Entwicklung von Bauland stärker darauf achten,

dass eine entsprechende Infrastruktur mit Schulen, Einkaufsmöglichkeiten,

Nahverkehrsanschluss und ärztlicher Versorgung vorhanden ist. Letztere

ist gerade in Hinblick auf die alternde Gesellschaft wichtig. Auf den Dörfern

sieht es damit natürlich tendenziell schlechter aus. Deshalb sehe ich Entwicklungspotenzial

neben Hannover vor allem in Kleinstädten wie Neustadt,

Burgdorf oder Wunstorf oder in den direkt an Hannover angrenzenden

Gebieten, die direkt an die großstädtische Infrastruktur angeschlossen sind.

Die Stadt Hannover hat einige Vorzeigeprojekte für ökologisches Bauen, von

der Siedlung Kronsberg bis zum zero:e Park. Wie steht es damit im Umland?

Es gibt auch in der Region kleinere Projekte dieser Art, zum Beispiel in Lehrte

„Am Stadtpark“. Die Städte achten auch darauf, dass ökologischen Standards

in der Bauleitplanung oder in Grundstücksverträgen mehr Wert beigemessen

wird. Man kann ja sehen, dass sich selbst Häuser aus den 1980er Jahren

aufgrund veralteter energetischer Standards schon nicht mehr so gut verkaufen

lassen. Das steigert den Anreiz, heute so ökologisch wie möglich zu

bauen. Auch Passivhäuser sind so allmählich auf dem Markt angekommen

und werden für Bauträger interessant. Allerdings ist hier immer noch Förderung

nötig.

Interhyp Hannover

Aegidientorplatz 2b | 30159 Hannover

Telefon 0511 475396-100


egjo hannover portrait 69

„es sind diese

winzigen

augen blicke,

auf die es

wirklich

ankommt.“

Serge Caurant

Bild: Mercure

Serge Caurant im Gespräch mit RegJo Hannover. Dem Mercure wird er seine persönliche Handschrift verleihen.

Der weltoffene Franzose

Serge Caurant heißt der neue Direktor des Mercure Hotel Hannover Mitte. Er hat auf der ganzen Welt

gearbeitet – mit weltmännischer Gastfreundschaft und herzlicher Persönlichkeit empfängt er seine Gäste.

Interview: Stefanie Stüting

Was macht für Sie ein gutes Hotel und einen erfolgreichen

Gastgeber aus?

Der erste Eindruck ist das, was zählt. Es sind diese ersten

Bruchteile von Sekunden, in denen ich ein Hotel betrete,

die ein Bild in meinem Kopf und bestenfalls eine Emotion

im Herzen entstehen lassen. Es ist das unmittelbare

Gefühl von Gastfreundschaft, von zu Hause sein. Dieser

erste Eindruck wird nicht nur von der Einrichtung und dem

Ambiente, sondern von den Menschen und ihrer Persönlichkeit

geprägt. Die Menschen sind das Wichtigste. Dahinter

aber steckt harte Arbeit und ernsthaftes Training. Tag

für Tag muss man sich immer wieder bewusst machen,

worum es geht und eben dies verbessern. Ich nenne das

die „Muckibude“.

Wo haben Sie persönlich sich für den Job eines deutschen

Hoteldirektors fit gemacht?

Schon während der Expo 2000 habe ich für die Accor

Gruppe in Hannover gearbeitet. Wenn man als Franzose

nach Deutschland kommt, dann freut man sich natürlich

– denn hier wird hochdeutsch gesprochen und man versteht

die Leute. Nach der Hotelfachschule, die ich in Paris

besuchte, kam ich als 22-Jähriger nach München, genau

genommen an den Starnberger See. Ich war total schockiert.

In meiner Pariser Deutschklasse war ich Einser-Kandidat,

hier in Bayern verstand ich nun kein einziges Wort.

Pustekuchen – es war fürchterlich. Nach zwei Wochen bin

ich nach Paris zurückgefahren. Damals war mein Traum,

in Amerika zu arbeiten, deshalb habe ich dann das Angebot,

sechs Monate im Waldorf-Astoria New York zu arbeiten,

begeistert angenommen. Aber Deutschland ließ mich

nicht los – made in Germany. Ich habe einen Grundig-Fernseher

gekauft, die deutsche Pünktlichkeit und Sauberkeit

machten mich intuitiv an. Deshalb war ich in den kommenden

Jahren erst in Erbach im Rheingau und später als

Direktor des Novotels in Duisburg tätig.

Aber Ihre kosmopolitische Neugier ließ Sie nicht in Ruhe …

Das stimmt, ich verspüre etwa alle fünf Jahre das dringende

Bedürfnis, etwas Neues zu machen, ein neues Land

kennenzulernen, eine Veränderung zu erleben. Deshalb

bin ich ins westafrikanische Niger gegangen und arbeitete

in einem Sofitel Hotel, wo die Crème de la Crème der

legendären Paris-Dakar-Rallye abstieg. Einige Jahre später

arbeitete ich in Abidjan, Hauptstadt der Elfenbeinküste.

Abidjan war damas das wirtschaftliche und kulturelle

Zentrum ganz Westafrikas. Open minded zu sein ist das,

was zur Marke Mercure passt und was ich nach Hannover

mitbringen möchte. Auch wenn das Mercure zu einer Kette

mit einheitlichen Standards gehört, werden sich die Gäste

wegen des regionalen Anspruchs und der Individualität der

Marke hier wie zu Hause fühlen.


Bild: HANNOVER MESSE AG

regjo hannover technik 71

ContiTech. Engineering Green Value

Das Auto der Zukunft

ist unsere leichteste Übung.

Unsere Schlauchleitungssysteme, Oberflächenmaterialien und Motorlager machen Autos

leichter, gesünder und komfortabler. Wir sorgen damit für umweltfreundliche und sparsame

Fahrzeuge.

Wie Maschinen kommunizieren

Maschinen aller Länder, vereinigt euch! Mit „Integrated Industry“ als Leitthema richtet die HANNOVER

MESSE vom 8. bis 12. April 2013 ihren Blick auf die zunehmende Vernetzung aller Industriebereiche.

Wirtschaftliche Lösungen für eine intakte Umwelt zu schaffen und damit auch noch die

Lebensqualität der Menschen zu verbessern – das leitet uns bei unserer Arbeit. Gemeinsam

mit unseren Partnern arbeiten wir deshalb daran, innovative Antworten auf dringende Fragen

von morgen zu finden. Mit Erfolg: Unsere einmalig breite Kompetenz in Kautschuk- und Kunststofftechnologien

macht uns weltweit zum bevorzugten Experten vieler Schlüsselindustrien.

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Text: Juliette Rahn

Werkstoffe, die ihren Maschinen mitteilen, wie sie bearbeitet

werden sollen und Bauteile, die ihren Systemen kommunizieren,

wann sie repariert werden müssen. So könnte

sie bald aussehen, die indus trielle Produktion des 21. Jahrhunderts.

Was genau damit gemeint ist, führt die HAN-

NOVER MESSE ihren Besuchern vom 8. bis 12. April 2013

auf dem Messegelände Hannover vor Augen. „Maschinen,

Anlagen, Werkstücke und Bauteile werden künftig Daten

und Informationen in Echtzeit austauschen. Hierdurch wird

es in Produktion und Logistik einen neuen Schub für Effizienz,

Sicherheit und Ressourcenschonung geben. Experten

sprechen angesichts dieser technischen Entwicklung nach

Dampfmaschine, Massenproduktion und Automatisierung

von der vierten industriellen Revolution“, verdeutlicht Dr.

Jochen Köckler, Vorstand der Deutschen Messe AG, und

fügt hinzu: „Die Art und Weise, wie Menschen in Betrieben

und darüber hinaus zusammenarbeiten, ist der erste Baustein

der Integration. Unternehmen werden künftig Kooperationen

mit anderen Branchen eingehen und damit über

den eigenen Tellerrand hinausschauen.“ Mit anderen Worten:

Integrated Industry beschreibt neben der technischen

und elektronischen Vernetzung auch die Herausforderung

aller Teilbereiche der Industrie, unternehmens- und branchenübergreifend

zusammenzuarbeiten.

Der positive Effekt der Integration: Kommunikationswege

verkürzen sich und die Produktivität steigt.

Das Leitthema wird sich 2013 wie ein roter Faden durch

die Produktpalette mehrerer tausend Messeaussteller ziehen.

Unter ihnen ist auch die ContiTech AG aus Hannover.

Auf rund 500 Quadratmetern in Halle 6, Stand F18,

präsentiert das Technologieunternehmen Neues aus den

Zukunftswerkstoffen Kautschuk und Kunststoff. Auf einem

zusätzlichen Stand in Halle 25, Stand B23 zeigt Conti-

Tech Antriebslösungen für den Maschinenbau und Zwei-


egjo hannover technik 73

Die zentralen Themen der HANNOVER

MESSE 2013 sind Industrieautomation

und IT, Energie- und Umwelttechnologien,

Antriebs- und Fluidtechnik, Industrielle

Zulieferung, Produktionstechnologien

und Dienstleistungen sowie Forschung

und Entwicklung.

räder sowie Komponenten zur Schwingungsisolation und

Schlauchleitungen. Zum zehnten Mal präsentieren ausgewählte

Zulieferpartner von ContiTech ihre Spitzenleistungen

auf dem Stand in Halle 6 und zeigen, wie wichtig das

Zusammenspiel zwischen allen Indus triepartnern auf dem

Weg zum hochwertigen Produkt ist. „Die Rolle der Zulieferer

wird in industriellen Prozessen immer verantwortungsvoller.

Sie übernehmen einen Teil der Entwicklungsarbeit

und sind in unsere Prozesse eingebunden. Für uns ist es

wichtig, mit innovativen Zulieferern zusammenzuarbeiten,

um technisch anspruchsvolle Produkte schnell zur Serienreife

zu bringen – das wird auf dem WeP-Sonderstand deutlich“,

erklärt Jens Fechner, Leiter der Marktkommunikation

von ContiTech. Neun Wertschöpfungspartner präsentieren

die neuesten Errungenschaften aus ihrer Spitzentechnologie-Schmiede:

Abraham GmbH, Calenberg Ingenieure

GmbH, Eilhauer Maschinenbau, Integer Solutions, MEP-

OLBO GmbH, Radkersburger Metallwarenfabrik, TS-Verpackung-Handels

GmbH, TVN innoject GmbH und Zeon

Europe GmbH.

Bild: HANNOVER MESSE AG

Die größte Technologieplattform der Welt begeistert

2013 mit jeder Menge Know-how zum Anfassen.

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In einer Zeit immer knapper werdender

Ressourcen stellt sich die Stadt Celle mit

Celler Unternehmen den Herausforderungen

der Gegenwart und der Zukunft.

Celler Unternehmen stehen nicht nur für erfolgreiche

wirtschaftliche Tätigkeiten. Heute und in Zukunft ist auch die

Berücksichtigung von Umweltbelangen und Tätigkeiten in

gesellschaftlicher Verantwortung unverzichtbarer Bestandteil

unternehmerischen Handelns.

Celler Unternehmen, die dies in besonderer Weise erfüllen

werden als „Partnerbetrieb Nachhaltiges Celle“ ausgezeichnet.

Celle steht für Nachhaltigkeit.

Die Teilnehmer:

Ganze elf Leitmessen vereint die HANNOVER MESSE an

einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation,

Energy, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac,

Industrial Supply SurfaceTechnology, IndustrialGreenTec

und Research & Technology. Die Schwerpunkte liegen dabei

auf Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien,

Antriebs- und Fluidtechnik sowie industrielle

Zulieferung.

Als Partnerland der HANNOVER MESSE wird 2013

die Russische Föderation ihren Fokus auf Energie, industrielle

Automation und neue Materialien legen. Dabei präsentieren

mehr als 100 russische Unternehmen auf einer

Ausstellungsfläche von 4.500 Quadratmetern ihre Stärken

als Wirtschaftsnation. Die Zahlen sprechen für sich.

Noch nie haben sich so viele russische Unternehmen an

einer Indus triemesse außerhalb des eigenen Landes beteiligt.

Unter ihnen sind Global Player wie Gazprom, Rosnano,

Russian Railway, Rosneft, Transnest, UralVagonZavod,

RAO UES of Russia, Vnesheconombank, TMKGroup

und Metalloinvest. „Wir freuen uns in diesem Jahr besonders,

erstklassige Unternehmen und hochrangige Besucher

aus Russland in Hannover zu Gast zu haben. Damit wird

die HANNOVER MESSE ihren Anteil dazu beitragen, dass

sich die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen künftig

noch weiter intensivieren“, so Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter

der HANNOVER MESSE.

Bild: ContiTech

Bild: ContiTech


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Ältere Arbeitnehmer wieder in Lohn

und Brot bringen – das große Ziel des

Beschäftigungspaktes „50TOP!“.

50+ und noch lange nicht zu alt

Der Beschäftigungspakt „50TOP!“ ist Bestandteil des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“. Ziel ist,

durch persönliche Aktivierung die Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser zu verbessern.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: 50TOP!

Eine Umfrage unter 1.000 Personaldienstleistern ergab,

dass 28 Prozent der Unternehmen versuchen, ältere

Arbeitnehmer an sich zu binden. Gingen vor einigen Jahren

noch viele Ältere in den Vorruhestand und Altersteilzeit,

erkennen heute Arbeitgeber immer mehr die Vorteile

älterer Arbeitnehmer: Verlässlichkeit, Flexibilität durch

Unabhängigkeit von familiären und finanziellen Verpflichtungen,

große Erfahrungswerte. Mitarbeiter jenseits

der 50 gehören lange nicht zum alten Eisen und Leistungsfähigkeit

ist keineswegs eine Frage des Alters, sondern

eine Frage der Qualifikation. Zu diesem Paradigmenwechsel

in der Wahrnehmung der Personalverantwortlichen in

den Unternehmen beizutragen, ist seit 2005 die Aufgabe

des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“, finanziert

durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Der besondere Fokus dieses bis 2015 laufenden Programms

liegt auf der Integration älterer Langzeitarbeitsloser

in den Regionen, mittlerweile kümmern sich 78 regionale

Beschäftigungspakte um die Umsetzung. Von Anfang

an dabei ist der Beschäftigungspakt „50TOP!“, dem sieben

niedersächsische Jobcenter angehören: Braunschweig,

Celle, Goslar, Nienburg, Region Hannover, Salzgitter und

Wolfenbüttel.

Der Pakt konzentriert sich auf die Stärkung individueller

Kompetenzen und Leistungen der älteren Erwerbslosen,

die Entwicklung individueller Integrationsstrategien

und auf eine Sensibilisierung des Arbeitsmarktes für

ältere Arbeitnehmer. Viele Arbeitgeber, insbesondere aus

klein- und mittelständischen Unternehmen, unterstützen

den Pakt mit der Einstellung von Teilnehmern aus dem

Projekt. Sie haben erkannt, dass die Potenziale bei ihren

neuen Arbeitnehmern vorhanden sind und sind zufrieden

mit der Beratung durch die Mitarbeiter von „50 TOP!“.

Eine individuelle Betreuung und ganzheitliche Beratung

sind dabei das A und O – inklusive aktiver Ansprache der

potenziellen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Mit internen

Angeboten und Maßnahmen bei Bildungsträgern können

Kunden des Beschäftigungspakts ihre vorhandenen

Kompetenzen erkennen, vertiefen und verstärken. Durch

den Einsatz von Bewerbungskonzepten und -strategien

können sie ihre Fähigkeiten wiederentdecken und ihren

Erfahrungsschatz schätzen lernen. Mit dem Pakt-Beitritt

des Jobcenters Region Hannover wurde 2008 zudem ein

weiterer Impuls gesetzt, welcher die Gesundheitsförderung

im Visier hat. Mit der Herstellung einer Gesundheitskompetenz

und daraus resultierender Arbeitsfähigkeit und

Arbeitsmotivation lassen sich die Ziele des Beschäftigungspaktes

gut erreichen.

Ein Erfolg ist sichtbar: Fast jeder Dritte wird zumindest

vorübergehend integriert; im Pakt gelangen 2012 insgesamt

2.500 Integrationen in sozialversicherungspflichtige

Beschäftigungsverhältnisse, darunter über die Hälfte

in Dauerbeschäftigungen. Der Erfolg kommt auch dem

Projekt zugute, das sich zu einem erheblichen Teil daraus

finanziert. Kerstin Kuechler-Kakoschke, eine der Initiatorinnen

von „50TOP!“ und stellvertretende Geschäftsführerin

des Jobcenters Region Hannover, will bis 2015 die neu

erprobten Maßnahmen konsolidieren: „Ziel ist es, nach

umfassender Evaluation die Experimentierphase nunmehr

nachhaltig in ein Regelwerk zu überführen, sodass

alle Grundsicherungsträger bundesweit von den Projekterkenntnissen

und guten Beispielen profitieren.“

Weiter Informationen unter www.50top.de


76 wirtschaft REGJO HANNOVER regjo HANNOVER wirtschaft 77

Familienbande

Motor der Wirtschaft und Fels in der Brandung: Familienunternehmen sind das Rückgrat der deutschen

Wirtschaft und stehen für Werte wie Beständigkeit und Verantwortung. Doch vonseiten der Politik werden

ihnen allzu oft unnötig Steine in den Weg gelegt.

Peter-Friedrich Fey: „Ein Familienunternehmer besitzt den höchsten Grad an Selbständigkeit, an Freiheit, aber

auch an Verantwortung für seine Mitarbeiter und die Familie. Erfolge und Niederlagen empfindet man stets persönlich.

Auch wenn es nicht immer leicht ist, so ist es doch für mich die schönste Art, mein Berufsleben zu gestalten.“


78 wirtschaft REGJO HANNOVER regjo HANNOVER wirtschaft 79

Claudia Kuntze-Raschle leitet zusammen mit

Urs Raschle und Jan Kuntze die Geschicke der

Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH in Hannover.

Das 1928 gegründete Unternehmen hat sich auf

die Vermietung und Pflege von Berufskleidung

spezialisiert. Claudia Kuntze-Raschle: „Um einen

eigenen Einkauf, Logis tik und Lagerhaltung zu

vermeiden, entschließen sich immer mehr Unternehmen

dazu, das professionelle Outfit ihrer Mitarbeiter

zu mieten. Angefangen von der persönlichen Beratung

vor Ort über die kostenoptimierte Ausstattung

inklusive Veredelung mit Logo und Namensemblem

bis hin zum wöchentlichen Abholen der schmutzigen

Berufskleidung und anschließenden Reinigen

und gegebenenfalls Reparieren oder Austauschen

– unsere Kunden profitieren von klar kalkulierbaren

Kosten, hoher Flexibilität und einem umfassenden

Service.“

Text: Katrin Langemann Fotografie: Marco Bühl

Ohne sie läge Deutschlands Wirtschaft längst am

Boden: Familienunternehmen machen über 90 Prozent

der Unternehmen in Deutschland aus und stellen

fast 60 Prozent der Arbeitsplätze sowie 80 Prozent

der Ausbildungsplätze. Sie sind das Rückgrat der deutschen

Wirtschaft, stehen in der Tradition des „ehrbaren

Kaufmanns“ und punkten mit Beständigkeit und

Langfristigkeit, Tradition, Verantwortung, Sicherheit

sowie Unternehmergeist und Engagement.

Es ist die spezielle Mischung aus Familie und

Unternehmen, die Familienunternehmen so besonders

macht. „Die Familie sorgt dafür, dass die Gemeinschaft

physisch und gesellschaftlich fortbesteht, der Unternehmer

sorgt für das Wirtschaftswachstum. Durch

diese Verbindung werden ganz andere Emotionen, Verantwortungsbewusstsein

und Energien freigesetzt, als

wenn es sich hier nur um reine Publikumsgesellschaften

handelt“, stellt Kay Uplegger, Regionalvorsitzender

Hannover des Verbandes „Die Familienunternehmer

– ASU e.V.“, heraus. Bundesweit vertritt die Organisation

die Interessen der Familienunternehmen, dem

Regionalkreis Hannover haben sich 106 Unternehmen

angeschlossen.

Familienunternehmen stehen für Verantwortung,

Tradition, Langfristigkeit, Freiheit und Engagement.

Ein Familienunternehmen zu sein, bedeutet sowohl

Stärke als auch Schwäche zugleich. Das wissen auch die

Geschäftsführer Claudia Kuntze-Raschle, Urs Raschle

und Jan Kuntze von der Kuntze & Burgheim Textilpflege

GmbH. Das 1928 gegründete Familienunternehmen,

das sich auf die Vermietung und Pflege von

Berufskleidung spezialisiert hat, existiert bereits in dritter

Generation. Claudia Kuntze-Raschle: „Durch das

gemeinsame Miteinander und die Pflege der familiären

Werte sind wir bestrebt, die Stärken auszubauen und


80 wirtschaft REGJO HANNOVER regjo HANNOVER wirtschaft 81

Lorenz Hansen, Geschäftsführer von

Gundlach und „Unternehmer des

Jahres“: „Fairness, Vertrauen,

verantwortungsbewusste Einbindung

der Mitarbeiter in Entscheidungen,

regelmäßige Qualifizierung und

Weiterbildung – das sind die Leitlinien

unseres täglichen Miteinanders.“

Schwächen zu vermeiden. Die Führung eines Familienunternehmens

ist eine Aufgabe, die über das gewöhnliche

Management hinausgeht. Das ist eine tolle Aufgabe,

aber auch eine große Herausforderung, da die

persönlichen Beziehungen im positiven wie im negativen

Sinne in den Unternehmeralltag hineinspielen.“

Genau diese Herausforderung meistern die Familienunternehmen

überaus erfolgreich. „Dass Deutschland

aus der wirtschaftlichen Krise verhältnismäßig

stark hervorgegangen ist, verdanken wir vor allem auch

dem hohen Eigenkapitalanteil der Familienunternehmen“,

macht Kay Uplegger deutlich. Mit Geld gut zu

wirtschaften, gehört zu den Stärken von Familienunternehmen.

Das liegt in der Natur der Sache, denn bei

Familienunternehmen liegen Risiko und Haftung in

einer Hand. Dadurch wird überlegter, gezielter, sinnvoller

und langfristiger investiert. Kay Uplegger: „Das

unterscheidet uns maßgeblich von Politikern, die

nicht dafür gerade stehen müssen, wenn sie die Gelder

der Steuerzahler verspekulieren, sei es in fragwürdigen

Großbaustellen oder in einer kurzfristig angelegten

‚Rettung‘ selbstverschuldet in Not geratener

Euro-Staaten.“

Bahlsen, Rossmann, Kind Hörgeräte, Sennheiser,

Madsack – viele der größten Arbeitgeber in der Region

Hannover sind Familienunternehmen. Neben den Global

Playern gehören aber auch die vielen kleineren und

mittleren Unternehmen zu den Leistungsträgern der

regionalen Wirtschaft. So prägt seit über 120 Jahren

das Bau- und Immobilienunternehmen Gundlach das

Bild der Stadt. Im Januar wurde der Geschäftsführer

Lorenz Hansen, der Gundlach zusammen mit seinem

Kollegen Dr. Frank Eretge in fünfter Generation führt,

vom hannoverschen Regionalverband der Familienunternehmer

zum „Unternehmer des Jahres“ gewählt.

Lorenz Hansen: „Ich habe mich riesig über die Auszeichnung

gefreut, war überrascht und begeistert. Da


82 wirtschaft REGJO HANNOVER regjo HANNOVER wirtschaft 83

Bild: Gundlach

V.l.n.r.: Jörg Bode (ehem. Nds.

Minister), Sandra Schirmer (BJU),

Lorenz Hansen und Kay Uplegger

(Die Familienunternehmer –

ASU) bei der Auszeichnung zum

„Unternehmer des Jahres“.

Oliver Redschlag, CEO der Redschlag Holding GmbH: „Kurze Entscheidungswege und selbst alle Entscheidungen treffen zu können,

ist zweifelsfrei ein Vorteil von Familienunternehmen. Die Konsequenzen muss man als Eigentümer natürlich immer auch selbst tragen.“

mein Ur-Großvater zwei Töchter hatte, ist der Familienname Gundlach

durch Heirat ‚leider‘ für das Unternehmen verloren gegangen.

Als Familienunternehmer fühlen wir uns besonders unseren Mitarbeitern,

aber auch zukünftigen Gesellschaftergenerationen verpflichtet.

Daher treffen wir Entscheidungen mit einem langfristigen

Blick. Familienunternehmen bieten den Vorteil, die eigenen

Werte einfacher umsetzen zu können, als dies beispielsweise in

einer Aktiengesellschaft der Fall wäre.“

Neben dem langfristigen und werteorientierten Handeln sowie

dem verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Mitarbeitern

sind Familienunternehmen oft sehr stark in der Region verwurzelt.

Peter-Friedrich Fey von Fey Druckluft aus Laatzen, einem der

führenden Druckluft-Fachhändler der Region: „Wachstum heißt

bei uns Familienunternehmen ganz konkret: mehr Arbeitsplätze

für die Region. Kurzfristige Produktionsverlagerungen an andere

weltweite Standorte mit dem Verlust von vielen Arbeitsplätzen war

in der Region und in den Schlagzeilen fast immer das Thema der

Konzerne, nicht der Familienunternehmer.“ Familienunternehmen

denken nicht in Quartalen oder in Wahlperioden, sondern in

Generationen. Ziel ist es in der Regel, das Unternehmen wirtschaftlich

gut aufgestellt an die kommende Generation weiterzugeben.

Doch oftmals haben die Kinder andere Pläne, als in die Fußstapfen

ihrer Eltern zu treten. Urs Raschle von Kuntze & Burgheim:

„Für die Fortführung des Familienunternehmens braucht es geeignete

und willige Nachfolger und so viel Familienfrieden, dass ein

Wechsel von allen Beteiligten mitgetragen wird. Dies ist eine große

Herausforderung, an der je Generation etwa 40 Prozent der Unternehmen

scheitern.“ Wie Nachfolge gelingen kann, zeigt das Beispiel

von Fey Druckluft. Peter-Friedrich Fey, der das 1925 gegründete

Unternehmen vor 22 Jahren von seinem Vater übernommen

hat: „Mein Vater hat mir unmittelbar nach meinem Eintritt die

Zügel überlassen und stand mir aber noch viele Jahre als Berater

unterstützend zur Verfügung. Eine frühzeitig mit allen Beteiligten

getroffene Nachfolgeregelung hat es ermöglicht, den Betrieb auch

nach dem leider recht frühen Tod meiner Eltern uneingeschränkt

weiterführen zu können.“

Doch nicht nur die Nachfolge bereitet vielen Familienunternehmen

Kopfzerbrechen. Insbesondere die geplante Vermögensbesteuerung

für Unternehmen sorgt aktuell für großen Unmut. Oliver Redschlag,

CEO der Redschlag Holding GmbH: „Das ist das Ungünstigste,

was die Politik tun kann. Die SPD plant diese für Unternehmen

bereits ab einem Betriebsvermögen von 200.000 Euro,

wodurch die Gesamt-Ertragssteuerbelastung dabei 80 Prozent und

mehr betragen kann. Dies würde nicht nur Familienunternehmen

sehr schaden, sondern auch viele die Existenz kosten sowie

Arbeitsplätze vernichten.“ Die Redschlag Holding ist ein noch recht

junges Unternehmen (1994 gegründet) und bietet mit Marken-,

Geschmacks-, Gebrauchsmustern und Patenten, Erotik-Markenartikeln

sowie Hocheffizienz-Leuchtmitteln ein recht heterogenes

Angebot. Unter dem Dach der Redschlag Holding GmbH sind

die drei Unternehmen Joydivision GmbH, redmed GmbH und avanum

GmbH angesiedelt.

Familienunternehmen tragen wesentlich zur Wirtschaftskraft

bei, haben aber mit vielen Problemen zu kämpfen.

Auch die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften stellt Familienunternehmen

vor große Probleme. Lorenz Hansen, Geschäftsführer

Gundlach: „Hier stehen wir in Konkurrenz zu großen, zum

Teil international tätigen Konzernen. Wir brauchen, gute, flexible

Leute, die nicht nur eine besondere Fachkenntnis haben, sondern

auch über den Tellerrand hinausblicken können. Wir haben hohe

Ansprüche, die nicht leicht zu decken sind. Hier sind Investitionen

erforderlich, auch vonseiten des Staates. Vereinbarkeit von Beruf

und Familie, Ausbildung, Deutschland als attraktiver und unkomplizierter

Arbeitsstandort sind da die Stichworte. Viele Unternehmen

leisten selbst eine Menge. So haben wir beispielsweise kürzlich

eine Kita eröffnet, was aber sehr viel aufwendiger war, als

man sich das wünschen würde.“ Das Beispiel Kita von Gundlach

zeigt: Der Wille, etwas zu bewegen, ist da. Doch oftmals werden

unnötige Steine in den Weg gelegt. Die Abschaffung der zahlreichen

bürokratischen Hürden, die vor allem Zeit und Geld kosten,

sowie längere Zügel vonseiten der Politik stehen bei vielen Familienunternehmen

daher ganz oben auf der Wunschliste. Wie Lorenz

Hansen denken viele Unternehmen: „Vieles ist einfach zu kompliziert,

zu langwierig und zu unflexibel.“

Trotz der zahlreichen Herausforderungen sind die Familienunternehmen

wirtschaftlich gut aufgestellt und blicken optimistisch

nach vorn. Für 2013 erwartet die Mehrheit ein wachsendes

Geschäft, die Arbeitsplätze bleiben konstant oder sollen sogar

steigen. Die gute wirtschaftliche Lage kann aber nicht über den

Unmut hinwegtäuschen, den viele Familienunternehmen hegen.

Oliver Redschlag bringt es auf den Punkt: „Familienunternehmen

fühlen sich oft von der Politik wie auch den Medien nicht richtig

verstanden, da meist Konzerne im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Familienunternehmer haben häufig den Eindruck, dass bei

politischen Entscheidungen mehr an die ‚Großen‘ gedacht und

der Mittelstand vergessen wird, obwohl er deutlich mehr Arbeitsplätze

schafft und auch wesentlich mehr Steuern bezahlt.“ Auch

Jan Kuntze von Kuntze & Burgheim findet deutliche Worte: „Die

Schwächung von jederart Unternehmertum durch zu enge rechtliche

Rahmenbedingungen, vor allem überzogene Steuerforderungen

und durch ein ständig wechselndes Steuerrecht mangelnde

Planungssicherheit sehe ich als wichtigstes Handlungsfeld. Langfristig

wird man sich auf fast jeden rechtlichen Rahmen einstellen

können. Zu viele, zu schnelle und ideologische getriebene Wechsel

bringen vielleicht Wählerstimmen, aber wohl keine Arbeitsplätze.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die vielen erfolgreichen Unternehmen

in Deutschland – und davon sind 95 Prozent Familienunternehmen

– Kapital besser verwalten und mehren als der Staat.

Wir sollten das Geld da lassen, wo es mit Bedacht und Verantwortung

verwaltet wird. Von daher sehen wir alle Maßnahmen, welche

zu einer noch höheren Staatsquote führen, kritisch und freuen

uns über jeden Wegfall staatlicher Einmischung. Anlass zur Freude

gibt es aber leider wenig.“

Weniger Politik, mehr Eigenständigkeit – damit die Familienunternehmen

auch in Zukunft der Motor der deutschen Wirtschaft

bleiben, fordert Uplegger: „Wir müssen zusehen, dass wir

gerechte Wirtschaftsbedingungen für diese und die nächsten

Generationen schaffen. Wir fordern daher, den Haushalt zu konsolidieren,

die Schuldenbremse einzuhalten, ein funktionierendes

und zukunftsträchtiges Sozialversicherungssystem zu etablieren.

Wir fordern Chancengerechtigkeit durch eine gute Bildungspolitik

und eine Umsetzung der Energiewende im Sinne einer freien

Marktwirtschaft und nicht nach dem derzeitigen planwirtschaftlichen

Modell.“


egjo hannover Kolumne 85

Bild: CIMA

Dr. Arno Brandt

Jahrgang 1955, schloss sein Studium als Diplom-Ökonom an der Leibniz Universität Hannover

ab. Dort war er von 1985 bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich

Wirtschaftswissenschaften tätig. Im Anschluss wechselte er zur Norddeutschen Landesbank,

wo er zuletzt die Abteilung Regionalwirtschaft als Bankdirektor leitete. Seit Mitte 2012 ist er

Büroleiter des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft am Standort Hannover. Darüber hinaus

ist er Lehrbeauftragter am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover sowie

Mitglied des Konvents der Evangelischen Akademie Loccum und des Beirates der Zeitschrift

„Neues Archiv für Niedersachsen“.

CIMA Institut für Regionalwirtschaft

Die CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH existiert seit Juli 2012 am Standort Hannover.

Das CIMA Institut verfügt über eine hohe regionalökonomische Kompetenz mit spezifischem

Know-how in standortrelevanten Analyse- und Strategieberatungsmethoden. Darüber hinaus

bestehen enge Vernetzungen mit Wirtschaftsförderungen. Vor diesem Hintergrund ist eine

hohe Problemlösungskompetenz auch bei hochkomplexen Aufgabenstellungen gegeben. Zum

Portfolio zählen unter anderem die Erstellung von regionalen Branchen- und Geschäftspotenzialanalysen,

regionalen Monitoringsystemen, Analysen und Konzepten zur Wirtschaftsförderung

und Strukturpolitik, Netzwerkanalysen sowie die Entwicklung von Clusterstrategien.

Bild: Sergey Nivens – Fotolia.com

Kolumne: E-Commerce-Logistik

Dr. Arno Brandt vom CIMA Institut für Regionalwirtschaft widmet sich in jeder RegJo-Ausgabe einem regionalen

Wirtschaftsthema. Aktuell: Die Region Hannover hat sehr hohes Ansiedlungspotenzial für E-Commerce-Logistik.

Text: Dr. Arno Brandt

Die Nachrufe aus den Tiefen des Cyberspace waren voreilig: Keineswegs

hat die zunehmende Virtualisierung unserer Lebensund

Arbeitswelt den physischen Warenverkehr bislang ersetzen

können. Die jüngste Diskussion um die Arbeitsbedingungen in

der E-Commerce-Branche hat ein Schlaglicht auf die wachsenden

logistischen Infrastrukturen geworfen. Neben den traditionellen

Paketdienstleistern rücken inzwischen auch die E-Commerce-Unternehmen

selbst mit Logistikzentren in der Fläche vor.

Vor allem Branchenprimus Amazon hat mit der Anmietung

von mehr als 500.000 Quadratmetern 2011 für Aufsehen

gesorgt. Der immense Flächenbedarf (um 100.000 Quadratmeter

je Ansiedlung) stellt nicht nur erhebliche Anforderungen an die

Infrastruktur des Standortes sowie an die Akzeptanz der Anlieger,

sondern erhöht auch den Druck auf das Flächenangebot im

Umkreis der Logistikzentren. Die neuen Amazon-Lager sind für

1.000 feste und bis zu 3.000 Saison-Arbeitsplätze ausgelegt.

Der boomende Internethandel stellt jedoch auch zunehmend

komplexere Anforderungen an die Logistik. Zum einen ist eine

Atomisierung der Sendungen zu beobachten, zum anderen steigen

die Erwartungen hinsichtlich der kurzfristigen Verfügbarkeit

der Waren. Dabei nutzen die führenden E-Commerce-Händler ihre

Größenvorteile. Versprechen wie „same day delivery“ lassen sich

von kleineren Anbietern nicht realisieren. Die branchenspezifischen

Trends und Strategien werden besonders vom immer noch

wachsenden Nutzerkreis des Internets und einer weitgehenden

Vernetzung kommerzieller, gesellschaftlicher und institutioneller

Kommunikation getrieben, die sogar die On- und Offline-Grenze

tendenziell auflöst. Die sozialen Netzwerke oder die Social Media

sind nicht nur wichtige Foren, sondern auch Plätze der Interaktion

und Multiplikation. So gibt heute rund ein Viertel der Internetnutzer

in Deutschland an, „Fan“ einer Marke oder eines Produkts

in sozialen Netzwerken zu sein. Das wären in absoluten

Zahlen rund 13 Millionen User.

Kein Wunder, dass sich zunehmend auch die kommunale

Wirtschaftsförderung für die Ansiedlung von E-Commerce-Distributionszentren

interessiert. Die offenkundige Marktdynamik

und die beachtliche Zahl an Arbeitsplätzen, die mit jeder Ansiedlung

zu erwarten sind, wecken vielerorts Begehrlichkeiten. Leicht

übersehen wird dabei, dass nicht jeder Standort für die komplexen

Anforderungen eines Distributionszentrums aus der Welt des

E-Commerce infrage kommt. In diesem Zusammenhang sind vor

allem folgende Standortfaktoren zu nennen:

• Ein wesentlicher Faktor ist das Arbeitskräftepotenzial. Die multifunktionalen

Distributionszentren erfordern für das saisonale

Geschäft (Vorweihnachtszeit) ein flexibles Arbeitskräftereservoir,

das vom Volumen bis zum Dreifachen der normalen (Fest-)

Beschäftigung reicht. Das nachgefragte Qualifikationsniveau ist

dabei eher gering.

• Die veränderten Anforderungen der Logistikimmobilien führen

zu einem gesteigerten Flächenbedarf. Moderne Standorte des

E-Commerce benötigen oft eine Fläche über die 100.000 Quadratmeter.

Dabei verlangen vor allem Multi-Use-Standorte eine größere

Fläche. Dabei sind die Unternehmen des E-Commerce oft

nicht Käufer, sondern nur Mieter.

• Die Nähe zum Kunden ergibt sich vor allem durch die Anforderung

einer immer kurzfristigeren Lieferung im Internethandel

(„Same-Day-Delivery“).

• Bei der Infrastruktur ist vor allem die Anbindung an das europäische

Autobahnnetz für eine Region ein großer Attraktivitätsvorteil.

Besonders günstig ist dabei ein Standort in der Nähe eines

Autobahnkreuzes, der einen schnellen Transport in verschiedene

Richtungen garantiert.

Die CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH in Hannover

hat in einem Modell die Standortfaktoren zusammengeführt und

gewichtet, um auf der niedersächsischen Landkarte jene Regionen

zu identifizierten, die für Ansiedlungen von Distributionszentren

des E-Commerce prädestiniert sind. Dabei ist eine differenzierte

Topografie herausgekommen, die Standorte im Umfeld der

großen Ballungsräume als besonders geeignet erscheinen lässt. In

diesem Zusammenhang erweist sich auch die Region Hannover

als Standort mit hohem Ansiedlungspotenzial.

Der Raum Hannover bietet die größte Anzahl an sehr gut

geeigneten Standorten. Mit den großen Hochschulen (Studenten

als saisonale Arbeitskräfte) sowie den Autobahnen A2 und A7 hat

die Region ein großes Potenzial. Die Landeshauptstadt Hannover

und die Stadt Laatzen schneiden in der Modellrechnung am besten

ab. Während in Hannover mehrere potenziell geeignete Gewerbegebiete

aufgrund vorliegender Bebauungspläne eher schwierig

zu entwickeln sind, verfügt das Umland über mehr Flächenoptionen.

Die Landeshauptstadt hat aber erst vor kurzem mit der

Ansiedlung des Internet-Logistikdienstleisters NETRADA unter

Beweis gestellt, dass sie durchaus in der Lage ist, relativ kurzfristig

die notwendigen Flächen in der erforderlichen Qualität bereitzustellen.


86 portrait REGJO HANNOVER regjo HANNOVER portrait 87

Bild: Frank Sorge (www.galoppfoto.de)

Vor Ort in Region Hannover Nord

Wirtschaftsstark, grün, familienfreundlich und ideenreich – die Gemeinden und Städte im nördlichen Teil der Region Hannover

haben viele Gesichter. RegJo vor Ort in Neustadt am Rübenberge, Wedemark, Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel.

Ein großer Wirtschaftsfaktor ist in

Langenhagen traditionsbedingt das Pferd.

Hier auf der Galopprennbahn Neue Bult

fanden 2012 acht Renntage statt.


88 portrait REGJO HANNOVER regjo HANNOVER portrait 89

Bild er (3): Losch / wikipedia

1 2 3

1 Liebfrauenkirche, Neustadt a. Rbge. 2 Wassermühle in Laderholz, Neustadt a.Rbge. 3 Knabenschule von 1707, Neustadt a. Rbge.

Text: Juliette Rahn

Ob ein Haus im Grünen, eine reizvolle Landschaft, ein modernes

Verkehrsnetz oder ein lukrativer Job mit Zukunft – in den 21 Städten

und Gemeinden der Region Hannover findet jeder, was er sucht.

Mit 2.300 Quadratkilometern lässt die Region zwischen Lüneburger

Heide und Mittelgebirge jede Menge Platz für neue Ideen. Über

eine Million Menschen erwirtschaften hier rund 20 Prozent des

niedersächsischen Bruttoinlandsprodukts. Das Gebiet zählt zu den

zehn deutschen Top Standorten und ist Norddeutschlands Verkehrsknoten,

Verwaltungsmittelpunkt, Finanzzentrum und Messeplatz

von internationalem Spitzenrang. Was die Städte und Gemeinden

im nördlichen Teil der Region so besonders macht, zeigt RegJo im

ersten Portrait seiner vierteiligen Reportage Region Hannover.

Die RegJo-Reise beginnt am nordwestlichsten Zipfel der Region

Hannover: in Neustadt am Rübenberge. Gelegen an der Leine, nordöstlich

von Steinhuder Meer und Totem Moor, gehört die 358 Quadratkilometer

große Stadt zu den flächenreichsten der ganzen Bundesrepublik.

Mit 125 Einwohnern pro Quadratkilometer bietet sie

– gerade einmal eine halbe Stunde vom quirligen Hannover entfernt

– viel Raum für Freiheitsliebende, Familien, Naturliebhaber

und Individualisten. Viele ihrer angrenzenden Ortschaften liegen

inmitten des Naturpark „Steinhuder Meer“. Der Park mit Nordwestdeutschlands

größtem Binnensee ist ein Vogelschutzgebiet von

internationaler Bedeutung und damit ein Muss für jeden Naturliebhaber.

Verschiedene Wassersportangebote, spezielle Themenpfade

und Wanderrouten zeigen hier die Natur von ihrer schönsten Seite.

Ein reichhaltiges kulturelles Angebot rund ums Jahr sorgt dafür,

dass in Neustadt a. Rbge. so schnell keine Langeweile aufkommt.

„Wegen der großen Fläche Neustadts und der vielen dazugehörigen

Stadtteile gibt es eine ganze Bandbreite von Kultur- und

Freizeitangeboten. Beispielhaft sind die Theateraufführungen der

Waldbühne Otternhagen und die Konzerte im Haasenhof sowie

die Kletteraktionen im Abenteuerpark SeaTree und die Kanufahrten

auf der Leine“, so Bürgermeister Uwe Sternbeck. Mit neuen

Projekten steht Neustadt a. Rbge. 2013 bereits in den Startlöchern.

Gemeinsam mit der Stadt Wunstorf entwickelt sie ihre touristisch

interessanten Radwege zu Themenrouten. „Ein weiteres großes Projekt

ist die Beschaffung einer mobilen schwimmenden Seebühne,

ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Stadt Wunstorf. Ab Sommer

2013 steht sie an verschiedenen Spielorten für kulturelle Angebote

zur Verfügung“, kündigt Sternbeck an.

Zu den gefragtesten Wohnorten der Region Hannover zählt die

östlich an Neustadt a. Rbge. angrenzende Gemeinde Wedemark.

Sie belegt beim durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen in Niedersachsen

einen Platz unter den ersten Drei. Durch ihren ländlichen

Charakter und die ausgezeichneten Verkehrsanbindungen

an S-Bahn und Autobahn avancierte die rund 29.000 Einwohner

starke Gemeinde über die Jahre zu einem attraktiven Wohnort mit

hohem Freizeitwert. Für ausreichend Erholung sorgen die umliegenden

Moor- und Waldflächen, Seen und das Gebiet um den Brelinger

Berg. Neben den landschaftlichen Reizen bietet die Wedemark

viel Platz für Innovationen. Bereits 1954 machte sich Prof.

Dr.-Ing. Fritz Sennheiser im Ortsteil Wenneborstel selbständig und

entwickelte hier das erste Mikrofon. Heute stehen beim Audiotechnikhersteller

Sennheiser rund 2.000 Mitarbeiter in Lohn und Brot.

In Sachen flächendeckende Breitbandversorgung hat Wedemark im

regionalen Vergleich klar die Nase vorn. Bereits 2009 startete die

Gemeinde das kommunale Projekt „DSL-Offensive Wedemark“.

Eine Rechnung, die aufging. Heute profitieren die Wedemärker und

die dort ansässigen Unternehmen von der zukunftsfähigen und

hochperformanten Breitbandinfrastruktur mittels Glasfaser. Wedemark

punktet auch in Sachen Bildung: 2011 nahm das Schulzentrum

„Campus W“ hier seine Arbeit auf. Es gehört zu den modernsten

Schulen in der Region Hannover. Was auch kaum jemand weiß:

Das zur Gemeinde Wedemark gehörende Mellendorfer Eisstadion

„Icehouse“ gilt als Ursprung der in der Deutschen Eishockey-Liga

etablierten Eishockeymannschaft „Hannover Scorpions“.

Wirtschaftliche Stärke und eine gut ausgebaute Infrastruktur

sind das Aushängeschild der zwischen Wedemark und Hannover

gelegenen Stadt Langenhagen. Einer der Jobmotoren der

wirtschaftlich zweitstärksten Stadt der Region ist der Flughafen

Hannover-Langenhagen. Nur wenige Autominuten entfernt

haben sich zahlreiche Global Player wie der weltweit führende

Triebwerke-Instandhaltungsbetrieb MTU Maintenance und die

ThyssenKrupp System Engineering GmbH angesiedelt. Tendenz

steigend: Immer mehr Existenzgründer erkennen die Vorzüge des

Standortes. 2010 nahmen hier die Internetagentur w3nord und


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358 km 2 152 km 2

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Neustadt am Rbge.

Wedemark

Burgwedel

Langenhagen

Isernhagen

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besteht die Möglichkeit für einen direkten Glasfaseranschlusses

bis auf das Kaufgrundstück – ein großer Standortvorteil für Unternehmen,

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Grünfläche

die smartPS GmbH, spezialisiert auf digitale Aktenführung

und Prozesssteuerung für mittelständische Unternehmen,

ihren Betrieb auf. Mit Entertainment ganz anderer

Art zieht das City Center Langenhagen (CCL) mit seinen

30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche nicht nur einheimische

Besucher an. Bürgermeister Friedhelm Fischer: „Ein

großer Vorteil ist, dass unsere Stadt an das Stadtbahn-Netz

der Üstra angeschlossen und auch sonst verkehrstechnisch

optimal angebunden ist.“ Modern und pflichtbewusst präsentiert

sich Langenhagen auch in Sachen Umwelt- und

Klimaschutz. Im Neubaugebiet Weiherfeld gibt es ein Nahwärmenetz

und in Wiesenau wird momentan ein energetisches

Stadtsanierungskonzept auf den Weg gebracht. 2012

gelang der Stadt ein weiterer Schritt in Richtung Energieeffizienz:

Auf Initiative der Wirtschaftsförderung wurde

in Langenhagen ein „Energieeffizienz-Netzwerk“ in Leben

gerufen, an dem sich interessierte Unternehmen beteiligen

können. Auch im Bereich Ausbildung macht die Stadt, die

erst 1959 ihre Stadtrechte erhielt, Schule. „Bei uns gibt

es Impulse, die hiesigen Ausbildungsbetriebe und Schulen

zusammenführen, um jungen Menschen mit vereinter

Kraft bei der Berufsorientierung zu helfen“, so Fischer.

Ein Geheimtipp für Menschen, die Ruhe und Erholung

ebenso wie das nahe Stadtvergnügen suchen, ist die

nordöstlich vor den Toren Hannovers gelegene Gemeinde

Isernhagen. Sie hat die höchste Kaufkraftkennziffer in

der Region und liegt auch beim Durchschnittseinkommen

ihrer 23.000 Einwohner im niedersächsischen Vergleich

ganz oben. Ob ein Haus im Grünen, eine Wohnung

in moderner Lage oder ein uraltes Bauernhaus mit Steilgiebel,

Schnitzwerk und Spruchbalken – die Wohnmöglichkeiten

in der Gemeinde am Altwarmbüchener Moor sind

vielfältig. Es lässt sich hervorragend leben in Isernhagen.

Mit der Stadtbahnanbindung in Altwarmbüchen und vom

Bahnhof in Isernhagen H.B. ist man in wenigen Minuten

in Hannover. Nicht nur eine erstklassige Verkehrsanbin-


egjo hannover portrait 93

Bild: Gemeinde Isernhagen

Bild: H. Neddermeyer

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6

6 Altwarmbüchener See, Isernhagen 7 St. Petri Kirche,

Burgwedel 8 Bauernhausmuseum, Isernhagen.

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dung und Infrastruktur machen Isernhagen zum attraktiven

Wohn- und Gewerbestandort. „Unsere Gemeinde

wird in den nächsten Monaten und Jahren um ein großes

Baugebiet in Altwarmbüchen wachsen und mit hervorragender

Infrastruktur stehen auch in den neuen Gewerbegebieten

Flächen für Firmen zur Verfügung“, so Bürgermeister

Arpad Bogya. Isernhagen ist innovativ – in den

letzten Jahren wurde zum Beispiel die Straßenbeleuchtung

auf den Stand neuester Technik saniert. Anfang des

Jahres zogen Kunstschule und Begegnungsstätte auf den

„Isernhagenhof“. Jetzt ist er mit Musikschule und Veranstaltungsstätte

ein kleines Kulturzentrum geworden.

Nördlich von Isernhagen liegt die Stadt Burgwedel.

Städtischer Charakter und Landleben stehen hier nicht

im Widerspruch zueinander, sondern sind auf besondere

Weise miteinander verbunden. Bürgermeister Hendrik

Hoppenstedt: „20 Kilometer vor den Toren der Landeshauptstadt

ist Burgwedel ein gefragter Wohn- und Arbeitsort.

Eine gute Infrastruktur, zahlreiche Möglichkeiten

und Einrichtungen zur sportlichen Freizeitgestaltung, ein

vielseitiges Kulturprogramm und das Grün in der Umgebung

bieten eine große Bandbreite für jeden Geschmack.“

1324 als Knotenpunkt der Grafschaft Burgwedel erstmals

urkundlich erwähnt, erhielt Burgwedel 2003 die Stadtrechte.

Wo einst Pferde grasten und Bauern Landwirtschaft

betrieben, stehen nun die Gewerbeimmobilien der

dort ansässigen Firmen. Namhafte Unternehmen wie die

Drogeriemarktkette Rossmann, Steinlen Elektromaschinen,

Hildegard Braukmann Kosmetik und Kind Hörgeräte

betreiben von Burgwedel aus teilweise europa- oder sogar

weltweit ihre Geschäfte. Über 100 Unternehmen sind hier

beheimatet und über 7.600 Arbeitnehmer in sozialversicherungspflichtigen

Jobs angestellt. Dabei weist Burgwedel

entgegen der üblichen negativen Pendlerbilanz der meisten

anderen Städte, die direkt an eine Großstadt angrenzen,

einen deutlichen Einpendlerüberschuss auf.

7

8

Bild: Gemeinde Isernhagen


94 kalender REGJO HANNOVER regjo HANNOVER kalender 95

Verklärte Nacht

Atze Schröder

Méchant Méchant

Die Toten Hosen

In Musik gefasste Emotionen verwandelt Jörg Mannes am

18. Mai 2013 im Opernhaus Hannover in Tanz und choreografiert

für sein Ensemble „Verklärte Nacht“.

Nach über zehn Jahren auf dem Comedy-

Olymp schaltet Atze Schröder am 19. April

2013 in der AWD-Hall noch einen Gang höher.

Bis zum 04. August 2013 sind im Sprengel Museum

Hannover die multimedialen Werke „Méchant Méchant

(Böse Böse)“ von Niki de Saint Phalles zu bestaunen.

Anlässlich des 30. Bandgeburtstags präsentiert

die Rockband am 07. Juni 2013 in der

TUI Arena das Album „Ballast der Republik“.

Klassik, Ballett

Theater, Kabarett, Musical

Ausstellungen

Jazz, Rock, Pop, Schlager

17. April 2013

Nightingale String Quartett – preisgekröntes

Quartett, bestehend aus Gunvor Sihm,

Josefine Dalsgaard, Marie Louise Broholt,

Jensen und Louisa Schwab

20.00 Uhr, Kanapee Hannover

11. Mai 2013

Eine Nacht in Venedig – die goldene Wiener

Operette von Johann Strauß verspricht einen

Abend in venezianischer Atmosphäre

20.00 Uhr, Theater am Aegi Hannover

18. Mai 2013

Verklärte Nacht / Augen. Spiegel. Seele –

Ballette von Jörg Mannes und Nils Christe

19.30 Uhr, Opernhaus Hannover

02. Juni 2013

Eugen Onegin – Oper in drei Akten und

russischer Sprache von Peter I. Tschaikowsky

18.30 Uhr, Opernhaus Hannover

16. Juni 2013

Die Meistersinger von Nürnberg – Festoper

des Komponisten Richard Wagner in drei

Aufzügen

16.00 Uhr, Opernhaus Hannover

14. April 2013

The Musical Box Perfoms Genesis –

Original-Konzert „The Lamb Lies Down

On Broadway“. Nach 25 Jahren führt die

Band das Konzert wieder auf

20.00 Uhr, AWD-Hall Hannover

19. April 2013

Atze Schröder – Comedyspektakel von Atze

Schröder, der sein neues Bühnenprogramm

„schmerzfrei“ vor dem hannoverschen Publikum

zum Besten gibt

20.00 Uhr, AWD-Hall Hannover

23. April 2013

Serdar Somuncu – Kabarett mit ungezügelten

Tabubrüchen. Der Hardcore-Comedy-Kabarettist

und Hassprediger Somuncu feiert ein

Vierteljahrhundert spannender, künstlerischer

Auseinandersetzung

20.00 Uhr, Theater am Aegi Hannover

26. April 2013

Philipp Weber – der hochtalentierte Kabarettist

und studierte Chemiker erhebt in seinem

Stück „Futter streng verdaulich“ Verbraucherschutz

zur Kunstform

20.00 Uhr, TAK – Die Kabarett-Bühne, Hannover

28. April 2013

Poetry Slam – achter literarischer Vortragswettbewerb

„Macht Wort!“

20.00 Uhr, Opernhaus Hannover

03. Mai 2013

Spirit – Klang- und akrobatische Körperkunst

mit feinem Humor, flirrender Spannung und großen

artistischen Bildern tänzerischer Akrobatik

20.00 Uhr, GOP Varierté-Theater Hannover

10. Mai 2013

PINK is bjutiful – Cindy aus Marzahn heizt die

Stimmung im hannoverschem Publikum auf

20.00 Uhr, AWD-Hall Hannover

12. Mai 2013

Das weisse Schiff – das Märchen für

Erwachsene zeigt die Zukunft im Spiegel der

schöns ten und schrecklichsten Versionen,

gesungen, getanzt und erzählt

20.00 Uhr, Theater in der List

08. Juni 2013

Sweeny Todd – Musical-Thriller von Stephen

Sondheim und Hugh Wheeler mit Pasteten, Blut

und pechschwarzem Humor

20.00 Uhr, Theater am Aegi Hannover

bis 01. April 2013

Bil Copley – bunte Commedia

dell’arte des amerikanischen Künstlers

William N. Copley

Stiftung Ahlers Pro Arte / Kestner Pro Arte

bis 05. Mai 2013

Pontormo – Meisterwerke des Manierismus

in Florenz. Die erste Pontormo-Ausstellung

im deutschsprachigen Raum

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

bis 26. Mai 2013

„Scholli“ – die Kabinettausstellung präsentiert

die größten Werke des Bühnenbildners

Rudolf Schulz

Theatermuseum Hannover

bis 04. August 2013

Méchant Méchant – Ausstellung speziell

für Kinder und Erwachsene

Sprengel Museum Hannover

bis 31. Dezember 2013

Ton-Spuren – Ausstellung über Keramik –

von der archäologischen Scherbe über

Steinzeug, Steingut bis hin zu Porzellan

Museum August Kestner

15. April 2013

Valery Meladze – Konzert in russischer

Sprache. Der preisgekrönte Sänger mit

tiefer Stimme sorgt für romantische Klänge

19.30 Uhr, Theater am Aegi Hannover

17. April 2013

The Australian Pink Floyd Show –

Show der Pink-Floyd-Tribute-Band, die

das Album „Dark Side Of The Moon“

zum Besten gibt

20.00 Uhr, AWD-Hall Hannover

19. April 2013

The Ten Tenors – musikalischer Spagat

zwischen Rock, Pop und klassischer Musik

20.00 Uhr, Theater am Aegi Hannover

07. Mai 2013

Joe Cocker – Livekonzert des Sängers mit

der unverkennbaren Stimme

20.00 Uhr, TUI Arena Hannover

10. Mai 2013

Ballbreakers – mächtige Basslines, Riffs

direkt aus der Hölle und Vocals vom Teufel

verkörpern den Sound von AC/DC

20.00 Uhr, Capitol Hannover

14. Mai 2013

Silly – die Berliner Rockband überrascht

mit ihrer Kopf-an-Kopf-Tour das hannoversche

Publikum

20.00 Uhr, Capitol Hannover

17. Mai 2013

Feuerengel – Industrial Rock der

Rammstein-Tribute-Band, die an

Originalität nicht zu „toppen“ sind

20.00, Capitol Hannover

24. Mai 2013

NDR 2 Plaza Festival – Festival mit Seeed,

Hurts, Philipp Poisel, Bosse, BenjRose

16.00 Uhr, TUI Arena Hannover

01. Juni 2013

David Guetta – Show „Nothing But

The Beat 2.0“ des französischen

Ausnahme-DJs

19.30 Uhr, TUI Arena Hannover

07. Juni 2013

Die Toten Hosen – Rockband, die nach

30 Jahren Bandgeschichte noch immer

nicht aus der Mode gekommen ist

18.00 Uhr, TUI Arena Hannover

Fotografie: Gert Weigelt / Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH, Hannover Concerts (2), Boris Mikhailov / VG Bild-Kunst, Bonn 2013


egjo hannover kalender 97

SPIELBANK

HANNOVER

IM RP5

ROULETTE, BLACK JACK, POKER,

SLOTMACHINES UND BARS

Recken vs. SC Magdeburg

Am 30. Spieltag, 11. Mai 2013, treffen die Recken des TSV

Hannover-Burgdorf in der heimischen AWD-Hall auf den SC

Magdeburg. Anwurf ist um 19:00 Uhr.

Bärenwunder

Das Theaterstück für Kinder wird von zwei

Schauspielern und einem Musiker am 30.

April im KinderTheaterHaus Hannover erzählt.

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GRUPPEN VON 6 -15 PERSONEN

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Sport

19. April 2013

Puma Airport Run Hannover – Kinderlauf

über 1.200 Meter und Staffellauf

07.00 Uhr, Sporthalle Flughafen, P10

26. bis 28. April 2013

Beachvolleyball Cup 2013 – dank 500 Tonnen

Sand wird in der Innenstadt zum 19. Mal

gebaggert und gepritscht

Steintorplatz, Hannover

05. Mai 2013

23. tui Marathon – der Marathon führt die Läufer

an den schönsten Plätzen Hannovers vorbei,

Start und Ziel ist das Neue Rathaus

09.00 Uhr, Neue Rathaus, Hannover

11. Mai 2013

Recken vs. SC Magdeburg – am 30. Spieltag

der Handball-Liga trifft der TSV Hannover-Burgdorf

auf SC Magdeburg

19.00 Uhr, AWD-Hall Hannover

13. Juni 2013

Großer Preis von Isernhagen – Dressurund

Springturnier mit regional und international

erfolgreichen Reitern

Reit- und Fahrverein Isernhagen

Messetermine

08. bis 12. April 2013

HannoVER MESSE – Messe mit den

Themen Industrieautomation, IT, Energieund

Umwelttechnologien, Antriebs- und

Fluidtechnik, Industrielle Zulieferung,

Produktionstechnologien und Dienstleistungen

sowie Forschung und Entwicklung

09. bis 18.00 Uhr, Messegelände Hannover

08. bis 12. April 2013

Promotion World 2013 – internationale

Fachmesse für Werbeartikel und Incentives

09. bis 18.00 Uhr, Messegelände Hannover

25. bis 28. April 2013

antique & kunstsalon herrenhausen –

Kunstausstellung und Kunstmesse

11. bis 18.00 Uhr, Herrenhäuser Gärten

06. bis 10. Mai 2013

Linga Hannover – Weltmesse für die Forstwirtschaft

& Holzwirtschaft

09.00 bis 18.00 Uhr, Messegelände Hannover

16. bis 17. Mai 2013

Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und

Studium

08.30 bis 14.45 Uhr, Congress Centrum

Sonstiges

09. April 2013

Soweit ich mich erinnnern kann, war ich

immer schon da – nach dem Roman von

Michael Ende für Kinder ab acht Jahren

10.00 Uhr, KinderTheaterHaus Hannover

23. April 2013

Rabauken und Trompeten – 3. Kinderkonzert

mit Heini, dem kleinen Vampir

11.00 Uhr, Opernhaus Hannover

30. April 2013

Bärenwunder – Theaterstück nach einem

Bilderbuch von Wolf Erlbruch für Kinder

ab vier Jahren

10.00 Uhr, KinderTheaterHaus Hannover

15. Mai 2013

Räuber Hotzenplotz – Kinderoper nach

Otfried Preußler mit Musik von Andreas N.

Tarkmann

10.00 Uhr, Ballhof Zwei

09. Juni 2013

Tanztee Oper – Tanztee für Beginner und

Könner, die Bewegung lieben. Der Dresscode

ist casual, but smart

15.00 Uhr, Marschner-Saal

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Fotografie: Hannover Marketing & Tourismus GmbH, Mark Eichenseher (KinderTheaterHaus Hannover)


98 land & umwelt REGJO HANNOVER

Die

Wussten Sie, dass ...

Wissenswertes aus der Region: von alten Namen und Nanas, funkelnden Gläsern in

Island, der bunten Fernsehwelt und einem der größten Stadtwälder Europas.

... die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

früher einmal unter dem Namen Passerelle

bekannt war?

Die Passerelle entstand in den 70er Jahren

beim Bau der Stadtbahn. 2002 wurde

die Einkaufspromenade zu Ehren der französischen

Künstlerin Niki de Saint Phalle

umbenannt. Niki de Saint Phalle, die mit

ihren Nanas weltberühmt wurde, verband

eine über 30-jährige Freundschaft mit der

Leinestadt. Sie ist Hannovers erste und bisher

einzige Ehrenbürgerin.

... dass das Konzerthaus Harpa in Reykjavík

dank Spezialgläsern aus Region

Hannover in tausend Farben funkelt?

Die einzigartige Glasfassade des 2011 eröffneten

Konzerthauses schillert je nach Sonneneinstrahlung

und Betrachtungswinkel

in anderen Farben. Möglich macht dies eine

wabenartige Struktur aus dichroitischem

Glas, auch „Farbeffektglas“ genannt. Die

speziell dafür angefertigten Gläser lieferten

die Glas-Experten von Schollglas aus

Barsinghausen.

... dank einer Erfindung in Hannover die

bunte Fernsehwelt möglich wurde?

Bereits seit Erfindung des Fernsehens

wurde auch mit Farbfernsehen experimentiert.

Es gab viele Ansätze, doch erst 1963

präsentierten Walter Bruch und sein Team

bei Telefunken in Hannover ein stabiles

System – das PAL-Farbfernsehsystem revolutionierte

das TV. Der Startschuss für die

bundesweite Einführung des Farbfernsehens

fiel am 25. August 1967 auf der Internationalen

Funkausstellung in Berlin.

... die Eilenriede einer der größten zusammenhängenden

Stadtwälder Europas ist?

Mit rund 640 Hektar ist die Eilenriede die

„Grüne Lunge“ der Leinestadt. Das zentrumsnahe

Waldgebiet im Osten Hannovers

gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten

der Landeshauptstadt. Benannt ist

die Eilenriede nach den dort früher hauptsächlich

vorkommenden Erlen (Ellern).

„Riede“ ist eine alte Bezeichnung für sumpfigen

Boden. Hüter des Stadtwalds ist seit

den 50er Jahren der Eilenriedebeirat.

Impressum

5. Jahrgang, 15. Ausgabe

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Hainhölzer Straße 5

30159 Hannover

Tel.: 0511 16 99 69-0

Fax: 0511 16 99 69-21

Geschäftsführer: Thomas Wirth

Internet und E-Mail

www.hannover.regjo.de, hallo@regjo.de

Chefredaktion

Stefanie Stüting (stueting@polygo.de)

Redaktion

Katrin Langemann, Juliette Rahn, Sven Grünewald,

Annegret Adam

Autoren

Dr. Arno Brandt, Michael Krantz, Ingrid Lorbach, Volker

Schönfeldt

Fotografie

Marco Bühl, 50TOP!, Aestenso, Albion/wikipedia, B2RUN,

Ingo Bartussek – Fotolia.com, Bioclimatic, broska &

brüggemann, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

e.V. (BUND), Chlorophylle – Fotolia.com, CIMA,

City-Gemeinschaft Hannover e.V., ContiTech, DESCOR ® ,

djama – Fotolia.com, Mark Eichenseher (KinderTheaterHaus

Hannover), Eiskönig – Fotolia.com, Gemeinde

Isernhagen, Genz, GÖHMANN Rechtsanwälte, Gundlach,

Hafenband am Mittellandkanal, Hannover Concerts, Hannover

Marketing & Tourismus GmbH, HANNOVER MESSE

AG, Hannover Tourismus (Schrader), hannoverimpuls

GmbH, Rolf Hansen, Interhyp, JalouCity, JuergenG/wikipedia,

Kaiser/MHH, Kassandro/wikipedia, Klinikum der

Universität München, Kröpcke – Das Hannover-Musical,

Nic Lehoux, Losch/wikipedia, Mercure, Boris Mikhailov/

VG Bild-Kunst (Bonn 2013), Monofaktur, H. Neddermeyer,

NGlobal, Niedersächsische Landesregierung, Sergey

Nivens – Fotolia.com, Pakhnyushchyy – Fotolia.com, Pro

Rinteln e.V., Region Hannover, SCHENK Spezialtransporte

GmbH, Anna-C. Scior, Tim Schredder/wikipedia, sogmiller

– Fotolia.com, Frank Sorge (www.galoppfoto.de), Laurent

Soussana, Stadt Burgdorf, uno form, Gert Weigelt/Niedersächsische

Staatstheater Hannover GmbH, Stephanie

Wendorff, Willenbrock Fördertechnik, Willi Kreykenbohm

Spedition, www.wissen.hannover.de

Art Direktion, Layout & Illustration

Ines Erdmann, Eva-Katarina Griesheimer,

Viktoria Siegfried

Marketingleitung

John D. Swenson (swenson@regjo.de)

Objektleitung RegJo Hannover

Michael Mohné (mohne@polygo.de)

Anzeigen

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Amy Buer (buer@polygo.de)

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Jörn Jacobsen (jacobsen@regjo.de)

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Tim Mittelstaedt (mittelstaedt@polygo.de)

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Versand & Aboservice

Carlotta von Krottnaurer (krottnaurer@polygo.de)

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Erscheinungsweise

viermal im Jahr

Bezugsbedingungen

Abonnement EUR 24,- inkl. Mehrwertsteuer und Zustellgebühr

für vier Ausgaben. Einzelpreis EUR 5,00. Das

Abonnement verlängert sich automatisch, wenn es nicht

zum Ablauf gekündigt wird.

RegJo ist eine eingetragene Marke (Nr. 39867052) der

Polygo Verlag GmbH.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Kooperationspartner des RegJo

RegJo Hannover bei Facebook:

www.facebook.com/RegJoHannover

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II Das eigene Heim

III Baufinanzierung

IV Gesund wohnen

V Energie sparen & Denkmalschutz

VI Fort- und Weiterbildung

VII Finanzämter

VIII Bürgerbüros

IX Abfallentsorgung

X Auto

XI Rund um Ihr Recht

Einbauküchen • Hausgeräte

II - XII

Branchenverzeichnis

Adressen zu den Themen

dieser REGJO-Ausgabe

Bauen & Wohnen

• Architektur

• Baubedarf

• Dachdeckereien

• und mehr

Logistik

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Bilder: JuergenG / wikipedia, Nic Lehoux, Kassandro / wikipedia, Tim Schredder / wikipedia

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