Frühjahr 2014 - Edition Tiamat

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Frühjahr 2014 - Edition Tiamat

Frühjahr 2014


Auf der Place Clichy machten wir um die

Brasserie Wepler einen großen Bogen. Saal

und Terrasse waren Tag und Nacht von

Dutzenden deutscher Soldaten besetzt,

man hatte das Etablissement für die Truppe

requiriert. Es gab nichts zu befürchten, da

diese Männer nicht im Dienst waren. Juden

und alleingehende Frauen hatten jedoch

die Anzüglichkeiten und Pfiffe Dutzender

müßiger Zecher zu gewärtigen.

Beim Hinschreiben des Namens »Wepler«

entdecke ich, dass ich an der Place Clichy,

ohne mir auch nur im Entferntesten dessen

bewusst zu sein, nach wie vor das Trottoir

der anderen Seite benutze, egal, wohin ich

gehe und woher ich komme. Ich habe das

Wepler auch nur ein einziges Mal betreten.

Ein amerikanischer Schriftsteller, der

in der Nähe logierte, hatte sich dort mit

mir verabredet. Ich erinnere mich sehr gut,

dass ich am Telefon überlegte, einen anderen

Treffpunkt vorzuschlagen, der für ihn

schwieriger zu erreichen gewesen wäre,

bevor mir die ganze Lächerlichkeit des Gedankens

klar wurde. (…)

An den Tagen, da Marie den gelben Stern

nicht trug, fand ich auf der Metrolinie

Dauphine-Nation via Barbès mein größtes

Vergnügen darin, im vordersten Wagen

zu stehen, nahe dem Fahrer. Eine kleine

Glasscheibe zu seiner Kabine gab den

Blick auf die Strecke frei. Näherten wir uns

dann dem Hochbahnabschnitt, schaute

ich gebannt auf das lichte, immer größer

werdende Quadrat. Die Enttäuschung kam

prompt, das schwarze Loch verschlang uns

wieder.

An den Tagen mit Stern bestiegen wir den

letzten Wagen. Er war den Juden vorbehalten.

Da ich Marie ebenso oft mit wie ohne

Stern sah, hatte dieses Von-ihr-zum-letzten-

Wagen-gezogen-werden alle Anzeichen

einer Bestrafung. Marie wusste das, auch

wenn sie jeder Widerrede zuvorkam und

meine Hand fest umklammerte, während

wir uns zum Ende des Zuges bewegten.

Marcel Cohen lebt in Paris und ist

Autor zahlreicher Bücher. »Raum der

Erinnerung« ist im Frühjahr 2013 bei

Gallimard in Paris erschienen.

Marcel Cohen erhielt dafür den renomierten

Prix Wepler, Fondation la

Poste 2013. 2014 erhält er für sein Gesamtwerk

den Prix Jean Arp de littérature

francophone.

»Ein großes, feinfühliges Buch,

das man jedem ans Herz legen

möchte.« Lire


»In diesem wackligen, ›von Schweigen, von

Leerstellen, vom Vergessen‹ durchsetzten

Bericht taucht aus den Erinnerungen die obsessive

Idee auf, ›eine Form für das Formlose

zu finden‹. Marcel Cohen, ein Archivar des

Nahezu-Nichts, ermittelt wie ein Journalist,

manchmal wie ein Polizist.« Le Monde

Marcel cohen

rauM der erinnerung

TaTsachen

ediTion

TiaMaT

Als Marcel Cohen 1943 von einem Spaziergang

auf dem Boulevard de Courcelles nach

Hause geht, wird er Zeuge von der Verhaftung

seiner Familie, die von der Polizei auf

einen Lastwagen verfrachtet wird. Marcel

Cohen war damals fünfeinhalb Jahre alt. Er

verlor seine Mutter, seinen Vater, seine Großeltern,

zwei Onkel und eine Großtante, die in

ein Vernichtungslager deportiert wurden.

Nach siebzig Jahren geht Marcel Cohen zurück

an einen Punkt, der für ihn das Ende

der Welt bedeutete. Anhand einiger weniger

Gegenstände und Fotos, die ihm geblieben

sind, rekonstruiert er mit minimalistischen

Stilmitteln in acht Porträts seine Erinnerung,

ohne das Terrain der Tatsachen zu verlassen.

Dabei lässt er auch einige Familienmitglieder

zu Wort kommen, die bereit waren, über die

Ermordeten zu sprechen.

Ein ergreifendes und erschütterndes Buch.

Marcel Cohen

Raum der Erinnerung

Tatsachen

Aus dem Französischen von Richard Gross

Critica Diabolis 217

Mit zahlreichen Fotos

Broschur, ca. 160 Seiten, ca. 16.- Euro

ISBN: 978-3-89320-188-4, März 2013


»Ingo Müller hat ein aufregendes Buch geschrieben,

eine beschämende Lektüre.«

Der Spiegel

»Eine wünschenswerte Pflichtlektüre.«

Allgemeine Jüdische Wochenzeitung

»... eine exzellente Studie von ausführlicher

Exaktheit, ohne je langatmig zu geraten.«

Stuttgarter Zeitung

»Ein extrem lesenswertes Buch.«

tageszeitung

»Ein Standardwerk … über das, was die

BRD im Innersten zusammenhält.«

Otto Köhler, Konkret

»Eine ebenso glänzende wie niederdrückende

Bilanz über die letzten hundert Jahre …

ein beklemmendes Buch, das alle Illusionen

zerstäubt.« Hanno Kühnert, Die Zeit

»Der Autor legt mit einer Fülle von Beispielen

dar, wie damalige Richter ihr Soll an

(Un-)Rechtsprechung übererfüllten.«

Der Tagesspiegel

»Das Buch von Ingo Müller kommt in einem

entscheidenden Moment. Es sagt …

mit aller Deutlichkeit und Schärfe, was gewesen

ist.«

Michael Stolleis, Rechtshistorisches Journal

»Müller schließt seine exzellente Studie mit

dem Hinweis, dass es auch Ansätze zu einer

neuen Rechtskultur gebe. Sein Buch ist

der beste Beweis dafür.«

Nürnberger Nachrichten

Ingo Müller, geboren 1942 in Nordböhmen.

Studium der Rechts- und Politikwissenschaft

(Dr. jur.; Dr. phil.), war

Verwaltungsjurist in Bonn und Bremen.

1995-2008 Professor für Straf- und Strafprozessrecht

an der Hochschule der Polizei

in Hamburg, 2006/2007 deren Rektor.

Seit 2008 im Ruhestand. Lebt in Berlin.

Publikationen (Auswahl): »Rechtsstaat

und Strafverfahren«, Frankfurt a.M.:

Europäische Verlagsanstalt, 1980. »Politische

Justiz im historischen Vergleich«,

Oldenburg: Bis, 1989. »Gegen Barbarei:

Essays Robert M. W. Kempner zu Ehren«

(Hrsg. M. Rainer Eisfeld) Frankfurt a. M.:

Athenäum, 1989. »Robert H. Jackson: Der

Nürnberger Prozess: Die Anklagereden

des Hauptanklagevertreters der Vereinigten

Staaten von Amerika«, (Hrsg.).

Weinheim: Beltz, Athenäum, 1995.

»By presenting one horrific perversion of

justice after the other, Mr. Müller destroys

one pious myth … in postwar legal literature

after the other.“

The New York Times Book Review


»Das erste (!) Buch, das sich systematisch

mit der Rolle der Juristen im Nationalsozialismus

auseinandersetzt.«

Frankfurter Rundschau

EdiTion

TiamaT

ingo müllEr

FurchTbarE JurisTEn

diE unbEwälTigTE VErgangEnhEiT

dEr dEuTschEn JusTiz

Wie einen Befreiungsschlag haben viele

Juristen, aber auch viele andere das Buch

Ingo Müllers beim Erscheinen 1987 empfunden,

denn es erzählte zum ersten Mal, sehr

sachlich und fundiert, wie willfährig sich

die deutsche Justiz unter den Nazis verhielt

und wie wenig Widerstand es gegen die

neuen Machthaber gab. Wie Mehltau lag die

Vergangenheit über der deutschen Justiz.

Das Werk ist inzwischen ein Klassiker, weil

es frei von Juristenjargon die ganze unselige

Geschichte unseres Rechtsystems im 20.

Jahrhundert erzählt.

Über zehn Jahre war das in mehrere Sprachen

übersetzte Buch auf deutsch nicht

erhältlich. Jetzt liegt es in siebter, überarbeiteter

und erweiterter Auflage vor. Eine

Pflichtlektüre für Juristen und für alle, die

wissen wollen, in welcher Tradition die

deutsche Geschichte steht.

Ingo Müller

Furchtbare Juristen

Die unbewältigte Vergangenheit der deutschen Justiz

Critica Diabolis 216

Broschur, ca. 400 Seiten, ca. 22.- Euro

ISBN: 978-3-89320-179-2, März 2014


Boulette mit Fleisch

»Einmal Boulette mit Pommes bitte«, gab ich

meine Bestellung auf. Es war eine Zeit, als der

Imbiss zur Mittelpromenade noch Imbiss zur

Mittelpromenade hieß und nicht wie heute

»You kill it, we grill it«. Und es war eine Zeit,

in der es nie zu etwas Gutem führte, wenn man

noch am Imbiss zur Mittelpromenade stand

und etwas bestellte, nämlich tief in der Nacht.

Ich kam von einem Kneipenabend zurück und

war schon angenehm betrunken, und vielleicht

hätte ich es besser bei diesem Ergebnis des

Abends belassen und schnell ins Bett gehen

sollen. Vielleicht wäre ich besser sogar sehr

schnell ins Bett gegangen, dachte ich im nächsten

Moment, als nämlich der Meister der Mittelpromenade

etwas zu mir sagte, das sich für

mich etwa so anhörte: »Aber die Bouletten sind

heute mit Fleisch.«

Ich lauschte den Worten kurz nach, dann schüttelte

ich heftig meinen Kopf, damit sich dort

alles wieder zurechtruckeln möge, und fragte

anschließend hochkonzentriert: »Was?«

»Die Bouletten sind heute mit Fleisch. Willstese

trotzdem?«

Ich starrte ihn misstrauisch an. Jetzt bloß keinen

Fehler machen. Er war der Mann von der

Nachtschicht der Mittelpromenade, eine geachtete

Respektsperson hier im Kiez. Er kannte

sie alle, er sah sie alle – er sah uns alle. Jede

Nacht steht er in seiner hell erleuchteten Bude

im Dunkel der Weddinger Nacht, umwabert

von den Schwaden, die aus seinen beiden Fritteusen

aufsteigen, und blickt in stoischer Ruhe

über die Kreuzung Seestraße/Müllerstraße.

Ohne erkennbare Regung nimmt er jede Bestellung

von jedem entgegen, er kennt unsere

dunkelsten Geheimnisse, er hat jeden hier aus

der Gegend in seinen desolatesten Momenten

erlebt, wenn er volltrunken nachts an seine

Pommesbude torkelt und nach Fett oder Alkohol

verlangt. Den McFit-gestählten Jungmacho,

den seine Eroberung der Nacht vor die Tür

gesetzt hat, weil er zu besoffen war, um noch

einen hoch zu kriegen ebenso wie den Prediger

vom Moscheeverein gegenüber, der mit drei

Currywürsten seinen nächtlichen Heißhunger

auf Schweinefleisch stillt.

Heiko Werning, geboren 1970 im westfälischen

Münster, wohnt seit 1991 im

Berliner Wedding, ist Reptilienforscher

aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit,

Schriftsteller aus Gründen

und Liedermacher aus Leidenschaft.

Er liest seine Texte regelmäßig bei der legendären

»Reformbühne Heim & Welt«

und den agilen Weddinger »Brauseboys«

vor, ist ständiger Mitarbeiter der Titanic,

regelmäßiger Autor von taz und Jungle

World und schreibt für die taz zusammen

mit Jakob Hein auch den Blog »Reptilienfonds«

in dieses Internet hinein.

Heiko Werning

Schlimme Nächte

Von Abstürzen und bösen

Überraschungen

Edition

TIAMAT

Heiko Werning

Mein

wunderbarer

Wedding

Geschichten aus dem

Prekariat

Edition

TIAMAT

»Das wahre Leben schreibt keine Geschichten.

Das müssen schon die Autoren

tun. Wenn sie so gut wie Heiko Werning

sind, vermitteln sie den Eindruck, das

Leben sei am Erzählen.« junge welt


»Das Unspektakuläre findet seinen würdigen

Platz in Wernings Texten, es wird zuweilen

überhöht, zugespitzt, ins Absurde gedreht,

oft aber auch nur lakonisch dahererzählt.

Werning gräbt sich tief in die Beobachtung

einer Situation und destilliert ihre komische

Essenz. Er schreibt mit exzellent trockenem

Humor.« taz

heiko werninG

iM wiLden

weddinG

Zwischen Ghetto und GentrifiZierunG

edition

Geschichten tiaMat

Willkommen im wilden Wedding, jenem

Berliner Bezirk, der wahlweise als eines der

härtesten Krisengebiete des Landes oder als

kommender In-Bezirk gepriesen wird.

Erstaunlicherweise beides seit Jahrzehnten in

friedlicher Koexistenz.

Hier müssen sich die Bewohner noch nicht

mit Touristen herumärgern, die sich in ihre

Hauseingänge übergeben, hier steigt man auf

dem Nachhauseweg über echte einheimische

Kotze vom ureigenen Prekariat. Hier treffen

Journalistinnen auf der Suche nach gut

verkäuflichem Müll auf Frauen, die sich mit

Alu-Folie davor schützen, dass dunkle Mächte

ihre Gedanken abhören. Und hier beschimpfen

sich Siebenjährige als Hurensöhne und

verfickte Schwuchteln, haben dann aber Angst

ausgerechnet vor Bambi.

Kurz: ein Biotop, das vor der Ghettoisierung

gewarnt wird und sich vor der Gentrifizierung

fürchtet.

Heiko Werning

Im wilden Wedding

Zwischen Ghetto und Gentrifizierung

Geschichten

Critica Diabolis 214

Broschur, 192 Seiten, 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-185-3, März 2014


Aktenzeichen XY reloaded

Manchmal ist man eine Zeitlang weg, kommt

zurück und ist überrascht, dass sich eigentlich

nichts geändert hat. Die Betonung liegt

auf »eigentlich«, denn zunächst einmal sieht

ja alles ganz anders aus. Jeder kennt das

vom Heimaturlaub: Wie ein Spätheimkehrer

aus russischer Kriegsgefangenschaft irrt

man durch die Straßen der Kindheit und

wundert sich über Zerstörung und Wiederaufbau:

Über potthässliche Multiplexe oder

Cinemaxxe zum Beispiel – oder wie diese

gigantischen Popcornbuden mit Schmodderfilmbetrieb

auch jeweils heißen. Oder über

das runtergeranzte Sonnenstudio, das sich in

den Räumen des damals auch schon runtergeranzten

Tanzlokals befindet, in dem man

zum ersten Mal hirnverflüssigende Rauchdrogen

inhalierte. Nichts ist mehr so wie es

war.

Aber irgendwann kommt man immer an

die eine Parkbank, erinnert sich an hakelige

Zahnklammerküsse und ist verwundert,

dass die Bank immer noch existiert. Ob es

wirklich dieselbe ist, lässt sich natürlich nicht

überprüfen und ist eher unwahrscheinlich.

Aber sie steht an derselben Stelle und sieht

auch genauso aus. Insofern stimmt der erinnerungsbefördernde

Eindruck. Das reicht.

Und dann wird man ruhig.

Ähnlich geht es mir auch mit medialen Phänomen

wie »Aktenzeichen XY ungelöst«, das

ich mir kürzlich nach geschätzten 30 Jahren

Abstinenz mal wieder anschaute. Schon als

Kind rezipierte ich die Sendung als reines

Humorprodukt. In einer Reihe mit Schweinchen

Dick, Klimbim, der Otto-Show und Loriot,

dessen XY-Parodie übrigens leider nur

halb so komisch wie das Original ist.

Das war damals wirklich Schrullen-Comedy

pur: Der XY-Mastermind Eduard Zimmermann

sah aus wie der Schwippschwager von

Heinz Erhardt und sprach wie ein hastig zusammengelöteter

Roboter...

Hartmut El Kurdi wurde 1964 in Amman/

Jordanien geboren. Er wuchs in London und

Kassel auf und heißt entgegen anders lautenden

Gerüchten tatsächlich so. Er schreibt

für die taz und für Die Zeit. Außerdem Theaterstücke

und Kurzgeschichten. Für seine

Hörspiele und Theaterstücke für Kinder

wurde er mit dem renommierten »Deutschen

Kinderhörspielpreis« ausgezeichnet.

Und dann ist er auch noch als Schauspieler

und Regisseur viel unterwegs, um Menschen

unterschiedlichster Körpergrößen aus

seinen Büchern vorzulesen.

»Und egal, ob El Kurdi nun über Gott, Cliff

Richard oder die Deutsche Bahn referiert,

seinen Ausführungen zu widersprechen ist

einfach nicht möglich – allzu geschmeidig

kommen seine Gedankengänge daher. Wer

jemals daran gezweifelt hat, daß der legendäre

Max Goldt noch in diesem Leben seinen

Meister finden würde, der wird ein für

alle Mal eines Besseren belehrt.« Jan Off


»Hartmut El Kurdi teilt kräftig aus. Das liest

man gerne. Der eigentliche Reiz liegt allerdings

nicht in den verbalen Ohrfeigen, die

treffsicher an Amok laufende Politiker und

selbstverliebte Bescheidwisser ausgeteilt werden,

sondern in den autobiografischen Details

in fast allen Texten. El Kurdi ärgert sich über

andere, aber er schreibt über sich selbst.«

Deutschlandradio Kultur

Hartmut El Kurdi

Revolverhelden

auf Klassenfahrt

EdiTion

TiamaT

Hartmut El Kurdis Geschichten und Kolumnen

sind komische, erfrischend wütende, mitunter

selbstironisch-sentimentale Exegesen

des alltäglichen deutschen Irrsinns. Sei es in

einem Kommentar zur Beschneidungsdebatte,

in einem Dankesstoßgebet zum angekündigten

Ruhestand des Kinderlieder-Satans

Rolf Zuckowski oder in einer satirischen Meditation

über Fitnesswürste mit rechtsdrehender

Milchsäure – immer wird das Allgemeine

mit dem Privaten und Persönlichen verwoben.

Als aufmerksamer Teilzeit-Flaneur hält

er aber auch die kleinen, oft vernachlässigten

Phänomene des Alltags für literaturwürdig.

Zum Beispiel Staub: »Staub ist böse und das

nicht nur einmal, sondern fortwährend. Er

kommt immer wieder, egal was man tut.

Selbst wenn man täglich oder wöchentlich

staubwischt. Das ist wie mit dem Rasieren.

Kaum hat man es gemacht, wächst das Elend

schon wieder nach«.

Hartmut El Kurdi

Revolverhelden auf Klassenfahrt

Geschichten und Kolumnen

Critica Diabolis 215

Broschur, ca. 180 Seiten, ca. 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-186-0, März 2014


Schalldämpfer

Die Ärztin war so schön, dass ich beinahe

tot umfiel. Ihre Augen strahlten grünblaugrausilbern,

ihr langes rotes Haar

schimmerte, und ihr Fahrgestell machte

mich schwindelig.

»Es ist Zeit, dass Sie vor die Tür kommen«,

sagte sie, »in der Klinik werden

Sie ja blöde.« Das fand ich auch, hätte es

mich aber so nicht zu sagen getraut und

freute mich umso mehr über die klaren

Worte.

»Suchen Sie sich eine Gruppe bei Ihnen in

der Nähe, vielleicht passt das ja.«

Ich war entlassen, wenn auch nur temporär,

und machte mich auf den Weg.

Eine Stunde später stand ich vor dem

»Heilehaus« in der Kreuzberger Waldemarstraße.

Manche nannten es auch

etwas despektierlich das Heileheilegänschenhaus,

aber da musste man aufpassen;

Humor ist in Kreuzberg nicht so verbreitet,

man lacht dort gerne nicht über sich

selbst, sondern lieber über die anderen,

das geht ja auch viel leichter.

An der Tür stand »Treffen der Autonomen

Alkoholiker«. Es war kein Witz. Die

nannten sich im Ernst »Autonome Alkoholiker«;

zwar gibt es schwerlich einen

größeren Gegensatz als den zwischen

Sucht und Autonomie, aber in Kreuzberg

sind eben auch die Alkoholiker autonom,

das ist dort Pflicht.

Ich machte mich vom Acker und las

noch: »Jeden Samstag und Sonntag Jodeln

mit Sigurd«.

Vielleicht gab es im Heilehaus ja auch

Siedeln mit Joghurt, aber so genau wollte

ich es dann auch nicht wissen.

Wiglaf Droste, 1961 in Herford/Westfalen

geboren, lebt unterwegs oder in

Berlin. Seine Texte erscheinen im guten

Radio, im NZZ Folio, in der Tageszeitung

junge Welt und Das Magazin.

Für seine harsche, polemische, liebevoll

wortschöpferische und lyrische

Sprache wurde Wiglaf Droste 2003 mit

dem Ben-Witter-Preis, 2005 mit dem

Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis

und 2013 mit dem Peter-Hille-Literaturpreis

ausgezeichnet.

Wiglaf Droste

Sprichst du noch oder

kommunizierst du

schon?

Neue Sprachglossen

Edition

TIAMAT

»Droste ist Sprachkritiker, aber keiner,

der den Zeitgenossen richtiges Deutsch

beibringen will. Keiner, dem es beim

Sprechen und Schreiben um soziale Unterscheidungsgewinne

geht. Auch Rechthaberei

liegt ihm fern. Drostes Thema ist

die Phrase. Er zielt auf das ganz grosse

Geschwätz. Seine Sprachkritik ist Ideologiekritik.«

Rainer Schaper, SFR2

Foto: Axel Martens

Wiglaf

Droste

EdiTion

TiamaT

Die WÜrDe Des

Menschen ist

ein KonjunKtiv


»Du hast wunderbare Kunst der feinen

Ironie geliefert. Großartig sind Deine Wortschöpfungen

und mein Zwerchfell ist vor

Lachen ganz ausgeleiert. Weiter so. Solche

Texte verschaffen mir Glück und das wird

ja immer seltener.« Vincent Klink

Wiglaf dRosTE

schalldämpfER

EdiTion

TiamaT

Eine Revue

Mit seinen Komplizen Franz, einem Freund

der Abgesägten, Klaus, dem geübten Fahrer

von Fluchtautos, Ralle, dem Schnellraucher

und Mann fürs Einseifen von Delinquenten,

dem hibbeligen Zeichner Jan, Nikolaus,

dem Maler und Freund kluger Sätze, und

der barocken Erscheinung Vincent, der mit

Pfeil und Bogen ein tödlicher Schütze ist,

befindet sich Wiglaf Droste auf dem Kriegspfad.

Sie haben das »Kommando Leise Welt«

gegründet, eine Organisation zur Rettung

des menschlichen Trommelfells und der innen

angrenzenden Organe. Lärmbolde und

Schreihälse, die Rollkofferbrüllwürfel hinter

sich her zerren, bekommen von diesen glorreichen

Sieben einen eindeutigen Wink mit

der Wumme. Es ist viel zu tun. Selbstverständlich

gibt es auch Ordnungshüter, die etwas

dagegen haben. Eine aberwitzige Reise

durch ein Land des Irrsinns beginnt.

Wiglaf Droste

Schalldämpfer

Eine Revue

Hardcover, ca. 160 Seiten, ca. 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-187-7, März 2014


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n deer R P pr re es s es e

Wiglaf

Droste

EdiTion

TiamaT

Die WÜrDe Des

Menschen ist

ein KonjunKtiv

Wiglaf Droste

Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv

Neue Sprachglossen

Klappenbroschur, 240 Seiten, 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-175-4

»Wiglaf Droste ist eine ragende Instanz inmitten von

Dünkel, Ränke, Dummheit und Irrsinn.« (Jamiri)

»Dem Literaten Droste ist wieder ein Blumenstrauß an

Sprachglossen geglückt. Droste schaut den Deutschen

nicht nur aufs Maul, sondern auch in ihre Zeitung. Sein

Reim darauf ist böser Witz und pure Poesie. Vom vorhersehbaren

Grundjammern selbsternannter Sprachbewahrer

hebt Droste sich unterhaltsam ab.« Nürnberger Zeitung

»Droste nimmt sich die Sprachverhunzung zwischen

Sein, Design und Bewusstsein vor - und er zeigt, welche

Ideologien, Machtstrukturen und auch Geistlosigkeit

dahinterstecken.« (Südwest Presse)

»Droste beobachtet, denkt und schreibt mit einer Schärfe

und Treffsicherheit wie kaum einer sonst.«

Rudolf Görtler, Fränkischer Tag

einzlkind

»Das lustigste, scharfsinnigste und böseste, also derzeit

wahrste Buch über das Theater. Wobei sicher auch bekennende

Bühnenbanausen an dieser schwarzhumorigen

Geschichte Vergnügen finden dürften.«

Patrick Wildermann, Tagesspiegel

»Ein runder, sehr amüsanter und ins Tragikomische

hineinreichender Roman ... einzlkind schreibt Flachwitzer

wie Jaud, Vermes und Konsorten ganz locker an die

Wand.« Hans Mentz, Titanic

»Nicht minder großartiger Nachfolger von Harold. Ein

vergnüglicher Clash der Kulturen mit Seitenhieben und

überraschendem Ende.« stern

Edition

tiamat

einzlkind

Gretchen

Roman

Hardcover, 240 Seiten, 18.- Euro

ISBN: 978-3-89320-176-1

»Gretchen ist bei allem Humor und Witz ein ernster und

durchaus melancholischer Roman, der nicht weniger verhandelt

als große Themen wie das Leben, die Kunst und

den Tod.« Stefan Geyer, faustkultur.de

»Eine schwarze Komödie, deren herber Charme weniger

aus der trashigen Story rührt als vielmehr aus einem ganz

und gar herzerfrischenden Erzählstil, der Härte und Komik

sauber vereint.« Ferdinand Quante, WDR 5


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n deer R P pr re es s es e

Lee

MiLLer

KrieG

rePOrTAGeN

UND FOTOS

»Ihr Humor, ihre Empathie und Unsentimentalität, aber

auch ihr starkes Selbstbewusstsein dringt aus den Texten.

Vielleicht unmittelbarer noch als die Fotos geben sie den

Blick frei auf eine außergewöhnliche Frau und Künstlerin.«

Carsten Hueck, DeutschlandRadio

»Sie war auf eine bissige Art brillant und dennoch vollkommen

loyal, unprätentiös und unerbittlich gegenüber

jeder Art von Augenwischerei. Sie war eine vollendete

Künstlerin und ein vollendeter Clown, zugleich eine Hinterwäldlerin

aus Upstate New York und eine kosmopolitische

Grande Dame, kaltes, soigniertes fashion model

und Wildfang.« David E. Scherman

MiT DeN ALLiierTeN

iN eUrOPA 1944–1945

eDiTiON

TiAMAT

Lee Miller

Krieg. Mit den Alliierten in Europa 1944-1945

Reportagen und Fotos

Aus dem Englischen von Andreas Hahn

und Norbert Hofmann

Hardcover, 336 Seiten, 24.- Euro

ISBN: 978-3-89320-178-5

»Ein wütendes Manifest gegen die Musikindustrie.«

Oliver Jungen, FAZ

»Ein gut informiertes, intelligentes und äußerst lesenswertes

Buch.« Carsten Beyer, Deutschlandradio

»Grandioses Lehrbuch.« Spex

»Schlau und stilsicher.« Stefan Maelck, mdr Figaro

»Seliger formuliert mit großartiger Verve, ausdauernder

Empörungskraft und reichlich Beispielsmunition, wie die

Musik zum bloßen Unterhaltungsgeschäft wird.«

Musik-Express

Berthold Seliger

Das Geschäft mit der Musik

Ein Insiderbericht

Broschur, 352 Seiten, 18.- Euro

ISBN: 978-3-89320-180-8

»Ein großer Wurf und Pflichtlektüre für alle Musikliebhaber!«

Rec Rec Shop

»Seliger ist ein Überzeugungstäter. Er liebt Musik, das

merkt man seinen Texten an. Deswegen plädiert er heftig

und hoch unterhaltsam dafür, dem auch hier regierenden

neokapitalistischen Markt, dem es nur um Abverkäufe

geht, nicht kampflos das Feld zu überlassen.«

Tina Manske, Rocks


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n deer R P pr re es s es e

Klaus Bittermann

edition

tiamat

alles schicK

in KreuzBerg

unter touristen, Pennern, gentrifizierten

Klaus Bittermann

Alles schick in Kreuzberg

Unter Touristen, Pennern, Gentrifizierten

Mit zahlreichen Fotos

Broschur, 240 Seiten, 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-182-2

»Für jemanden, dem vor Berlin so graut wie mir, ist dieses

Buch ein Quell der Freude: Berlin kann ja auch komisch

und menschlich sein!!! Mit Bittermanns Blick fahre

ich jetzt wieder gern hin.« Elke Heidenreich

»Klaus Bittermann ist ein literarischer Werner Heisenberg:

Seine Kreuzberg-Miniaturen haben den Charme

quantenmechanischer Unschärfen. Die ergeben sich aus

Bittermanns abgeklärter Heiterkeit, aus seiner Sympathie

für fast alles, was sich anders entwickelt als erwartet.«

Michael Kröher

»Das macht dem Bittermann keiner nach. Nicht dieses

Buch. Man sollte ihm dafür den verdammten Büchnerpreis

umhängen.« Andreas Niedermann

»Einzigartige Miniaturen, von denen man gar nicht genug

kriegen kann. Und das Buch hat heilende Wirkung,

denn die Heiterkeit ist ansteckend. Wer dieses Buch nicht

liest, dem ist nicht mehr zu helfen.« Ulrich Peltzer

»Bittermann schreibt, wie Zille zeichnete. Und das liest

sich, als würde man Tom Waits hören. Wunderbare Miniaturen

des Alltags.« Bernd Gieseking

Franz

Dobler

THe boY

naMeD

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aUS Den

MeMoiren eineS

zerSTreUTen

MUSikliebHaberS

eDiTion

TiaMaT

»Franz Dobler ist unersetzlich, wenn man Antworten

sucht, was das Schreiben von Geschichten bedeutet, wie

Texte über Musik zu Storys werden, warum ein bayrischer

Wilderer das Zeug zum Helden in einem amerikanischen

Country-Song hat.« Stuttgarter Nachrichten

»Franz Dobler kommt immer durch die Tür, von der man

gerade nicht erwartet, dass sie sich öffnet. Wer wirklich

was entdecken will, was weit über Musikverständnis

hinausgeht, weil es um Haltung geht und Instinkt und

Integrität, der ist hier richtig. Dieser Reader ist die Einstiegsdroge

to the world according to Franz Dobler...«

Stefan Maelck

»Seine Geschichten strahlen eine betörende Melancholie

aus.« Der Spiegel

Franz Dobler

The Boy Named Sue

Aus den Memoiren eines zerstreuten

Musikliebhabers

Broschur, 192 Seiten, 14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-181-5

»Geschrieben wie Kusturica filmt.« junge welt


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n deer R P pr re es s es e

cArl ceDerströM Peter FleMing

DeAD MAn

Working

Die schöne neue Welt

Der toten Arbeit

EdiTion

TiamaT

WolFGanG

U .. ber den niversellen U

KapitalismUs, den KommUnismUs als pisode e Und die menschheit als amȯ . be

EdiTion

TiamaT

pohrt

das

aller

letzte

RoBERt KuRZ

WEltKRisE uND iGNoRaNZ

EDitioN

Kapitalismus im NiEDERGaNG tiamat

Friedh

e

lm Kändler

EDITION

DIE ABENTEUER DER MISSIS JÖ TIAMAT

Broschur, 144 Seiten

13.- Euro

ISBN: 978-3-89320-172-3

GeFecht

Broschur, 160 Seiten

13.- Euro

ISBN: 978-3-89320-174-7

Broschur, 240 Seiten

16.- Euro

ISBN: 978-3-89320-173-0

Broschur, 160 Seiten

14.- Euro

ISBN: 978-3-89320-183-9

Aus dem Englischen von

Norbert Hofmann

»Dieses faszinierende und

düstere Buch ist eine ausgezeichnete

und beunruhigende

Einführung in ganz

neue Bereiche einer rasant

sich verändernden Arbeitswelt.«

Michael Hardt

»In einem furiosen historischen

Abriss resümiert

Pohrt die Irrtumsgeschichte

der Linken, in der der Sozialismus

stets als Ersatz-

Paradies fungiert hatte. ...

Gnadenlos ... Sarkastisch ...

Verdienstvoll.« Reinhard

Mohr, Tagesspiegel

»Je länger die Krise dauert,

desto plausibler wird der

Verdacht, dass Kurz in

seinem wesentlichen Punkt

recht hatte: Die historische

Zeit des Kapitalismus ist

abelaufen.« Bettina Dyttrich,

Wochenzeitung, Zürich

»Da habt ihr mir eine große

Freude gemacht mit dem

neuen Buch von Herrn

Kändler! Wollte ich nur mal

so sagen.«

Thomas Ott, Buchladen

Erlkönig, Stuttgart

Harry Rowohlt

& Klaus Bittermann lesen „Alles schick in Kreuzberg”

und „Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol” live

2-CD, ca.120 Min. Live, 16.- Euro, ISBN: 978-3-89320-184-6

»Bittermanns wundersame Geschichten enthalten

viel alltägliche Berliner Schnauze, und dass ausgerechnet

der Hamburger Harry Rowohlt sie originalgetreu

zu Gehör bringt, ist die schöne Überraschung

dieser Doppel-CD.« Ferdinand Quante, WDR 5

2-CD, ca.140 Min. Live, 16.- Euro, ISBN: 978-3-89320-086-3

»Rowohlt gilt vollkommen

zu Recht als Gott.« Titanic


D a s G e s a m t p r o g r a m m

CRITICA DIABOLIS

21. Hannah Arendt, Nach Auschwitz, 13,- Euro, 23.80 SFr.

45. Bittermann (Hg.), Serbien muß sterbien, 14.- Euro, 25.60 SFr.

55. Wolfgang Pohrt, Theorie des Gebrauchswerts, 17,- Euro, 30.80 SFr.

65. Guy Debord, Gesellschaft des Spektakels, 20,- Euro, 36.10 SFr.

68. Wolfgang Pohrt, Brothers in Crime, 16.- Euro, 29.20 SFr.

112. Fanny Müller, Für Katastrophen ist man nie zu alt, 13.- Euro, 22.90 SFr.

129. Robert Kurz, Das Weltkapital, 18.- Euro, 31.90 SFr.

139. Hunter S. Thompson, Hey Rube, Abwärtsspirale der Dummheit, 10.- Euro, 17.50 SFr.

140. Gerhard Henschel, Gossenreport. Betriebsgeheimnisse der Bild, 5.- Euro, 9.- SFr.

148. Heiko Werning, In Bed with Buddha, 14.- Euro, 24.50 SFr.

153. Fanny Müller, Auf Dauer seh ich keine Zukunft, 16.- Euro, 29.- SFr.

154. Nick Tosches, Hellfire. Die Jerry Lee Lewis Story, 16.- Euro, 29.- SFr.

160. Hunter S. Thompson, Die große Haifischjagd, Reportagen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

161. Bittermann & Dobler (Hg.), Smoke that Cigarette, 15.- Euro, 27.90 SFr.

162. Lester Bangs, Psychotische Reaktionen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

163. Antonio Negri, Goodbye Mr. Socialism, 16.- Euro, 29.- SFr.

164. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Iren, 13.- Euro, 24.- SFr.

166. Timothy Brook, Vermeers Hut, 18.- Euro, 32.90 SFr.

167. Hans Zippert, Was macht dieser Zippert eigentlich, 14.- Euro, 24.90 SFr.

170. Klaus Bittermann (Hg.), Unter Zonis. Ein Rückblick, 15.- Euro, 26.90 SFr.

171. Harry Rowohlt, In Schlucken-zwei-Spechte, Neuausgabe, 15.- Euro, 26.90 SFr.

172. Michela Wrong, Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia, 22.- Euro, 37.50 SFr.

173. Einzlkind, Harold, Roman, 16.- Euro, 27.90 SFr.

174. Wolfgang Pohrt, Gewalt und Politik, Schriften, 22.- Euro, 37.50 SFr.

176. Heiko Werning, Mein wunderbarer Wedding, 14.- Euro, 24.90 SFr.

177. Wiglaf Droste, Auf sie mit Idyll, 14.- Euro, 23.90 SFr.

178. Kinky Friedman, Zehn kleine New Yorker, 15.- Euro, 25.50 SFr.

180. Jane Bussmann, Von Hollywood nach Uganda, 20.- Euro, 33.50 SFr.

181. Ralph Rumney, Der Konsul, 16.- Euro

183. James Lever, Ich, Cheeta, Die Autobiographie, 18.- Euro

184. Guy Debord, Ausgewählte Briefe 1957-1994, 28.- Euro

185. Klaus Bittermann, The Crazy Never Die, Amerikanische Rebellen, 16.- Euro

186. Hans Zippert, Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten, 14.- Euro

187. Fritz Eckenga, Alle Zeitfenster auf Kippe, 14.- Euro

188. Ralf Sotscheck, Irland. Tückische Insel, 14.- Euro

189. Hunter S. Thompson, The Kingdom of Gonzo, Interviews, 18,00 Euro

191. Jim Dawson, Motherfucker. Die Geschichte eines Schimpfworts, 18.- Euro

192. Heiko Werning, Schlimme Nächte, 14.- Euro

193. Hal Foster, Design und Verbrechen, 18.- Euro

194. Kuper & Szymanski, Warum England immer verliert, 18.- Euro

196. Wiglaf Droste, Sprichst du noch? Sprachglossen, 14.- Euro

197. Wolfgang Pohrt, Kapitalismus Forever, 13.- Euro

198. John Gibler, Sterben in Mexiko, Über den Drogenkrieg, 16.- Euro

199. Owen Hatherley, These Glory Days. Ein Essay über Pulp, 16.- Euro

200. Wolfgang Pohrt, Geheimagent der Unzufriedenheit Balzac, 13.- Euro

201. Gerhard Henschel, Beim Zwiebeln des Häuters, 15.- Euro

202. Joe Bauer, Im Kessel brummt der Bürger King, 14.- Euro

203. Cederström & Fleming, Dead Man Working, 13.- Euro

204. Robert Kurz, Weltkrise und Ignoranz, 16.- Euro

205. Wolfgang Pohrt, Das allerletzte Gefecht, 13.- Euro

206. Peter Laudenbach, Die elfte Plage, Zur Kritik des Tourismus, 13.- Euro

207. einzlkind, Gretchen, Roman, 18.- Euro

208. Wiglaf Droste, Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv, 14.- Euro

209. Lee Miller, Krieg, Reportagen, Fotos, Briefe, 24.- Euro

210. Berthold Seliger, Das Geschäft mit der Musik, 18.- Euro

211. Friedhelm Kändler, Die Abenteuer der Missis Jö, Roman, 14.- Euro

212. Franz Dobler, The Boy Named Sue, Memoiren 14.- Euro

213. Klaus Bittermann, Alles schick in Kreuzberg, 14.- Euro

NOVITÄTEN HERBST 2013

214. Heiko Werning, Im wilden Wedding, ca. 14.- Euro

215. Hartmut El Kurdi, Revolverhelden auf Klassenfahrt, ca. 14.- Euro

216. Ingo Müller, Furchtbare Juristen, ca. 22.- Euro

217. Marcel Cohen, Raum der Erinnerung, ca. 16.- Euro

AUS DER REIHE

Wiglaf Droste, Schalldämpfer, ca. 14.- Euro

Achim Greser, Der Führer privat, 44 Zeichnungen, Pb. Neuausgabe, 10.- Euro

Greser & Lenz, Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut... Pb, 15.- Euro

Fanny Müller, Alte und neue Geschichten von Frau K., 9.- Euro

CD: Horst Tomayer, Interessieren Sie sich für Sexualität? 70 Min. 16.- Euro

CD: Fanny Müller, Tanzen und Toben ohne Weiber, 70 Min., 16.- Euro

CD: Harry Rowohlt, Der Paganini der Abschweifung, 140 Min., 16.- Euro

CD: Harry Rowohlt liest Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol, 120 Min. 16.- Euro

Über weitere lieferbare, aber auch antiquarische Titel des Verlags

informieren Sie sich bitte über unsere Homepage.

Edition Tiamat, Verlag Klaus Bittermann

Grimmstr. 26 * 10967 Berlin

Tel. 030-6937734 / 0171-2428550 Fax. 030-6944687

mail@edition-tiamat.de * http://www.edition-tiamat.de

Verlagsauslieferungen:

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Paul Lincke Ufer 33, 10999 Berlin

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Schlesw.-Holst./Niedersachsen/Bremen/Hamburg:

Till Meyer-Bruhns * mail@freysbuecherdienste.de

Hallerstr. 3 b, 20146 Hamburg

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Postfach 300513, 50775 Köln

Tel. 0221 - 923 15 94, Fax. 0221 - 923 15 95

PLZ 6/7: Gérard Scappini * gerard@scapp.de

Hermelsteinweg 41, 55278 Undenheim

Tel. 06737 - 71 20 10, Fax. 06737 - 71 20 11

Bayern: Ingo Loose * ingo.loose@web.de

Dr. Rehm Str. 1, 82061 Neuried

Tel. 089 - 28 67 48 69, Fax. 089 - 28 67 48 71

Österreich: Seth Meyer-Bruhns * meyer_bruhns@yahoo.de

Böcklinstr. 26/8, 1020 Wien

Tel. und Fax. 0043-1-214 73 40

Schweiz: Beat Eberle * be_eberle@bluewin.ch

Schützenweg 205, 8195 Wasterkingen

Tel. 0041-44-869 17 06, Fax. 0041-44-869 09 82

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