Wahlärzteschaft und Grundversorgung Modelle erfolgreicher ...

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Wahlärzteschaft und Grundversorgung Modelle erfolgreicher ...

KÄRNTNER Nr. 12, Dezember 2013

Ärztezeitung

Wahlärzteschaft und Grundversorgung

Modelle erfolgreicher Wahlarztpraxen

■ Bedeutung der Vitamin K-Prophylaxe

■ Brustkrebs-Früherkennung ab 2014

P.b.b. - Verlagspostamt 9020 Klagenfurt · 02 Z032563


Editorial

Praxis-Planung-Einrichtung VARSEK

Klagenfurt, Sonnwendgasse 30, Tel. 0463 / 33 88 00

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in ganz Österreich

Im stetig wachsenden Anteil der Wahlärzteschaft an der Grundversorgung

kommt einerseits das Versagen der Gesundheitspolitik im

Bereich der niedergelassenen Medizin zum Ausdruck. Unser Präsident

Dr. Josef Huber streicht in seinem Leitartikel hervor: Das Land

Kärnten und die Kärntner Gebietskrankenkasse nehmen hier eine

traurige Vorreiterposition ein. Ziel aller Steuerungen muss die

bestmögliche wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung sein!

Andererseits bescheinigt eine Umfrage im Auftrag von drei Länderärztekammern

den Wahlärzten höchste Zufriedenheit seitens

ihrer Patienten. Die „Kärntner Ärztezeitung“ bat daher einige für

unser Gesundheitssystem vorbildhafte Wahlärztinnen und Wahlärzte

zum Interview.

Die in dieser Ausgabe vorgestellten Praxismodelle bilden die überwiegende

Mehrheit der Wahlarztordinationen ab. Zunächst und

an erster Stelle sind die Facharztordinationen ohne weitere Berufsausübung

zu nennen, sozusagen die Flaggschiffe der Wahlärzteflotte:

Dr. Angelika Ertl in Oberkärnten und Dr. Ewald Pichler in

Unterkärnten führen solche Ordinationen mit großem Erfolg. Zwei

hauptberuflich im Krankenhaus verankerte Ärzte, Dr. Christiane

Dreschl und Dr. Gerhart Heyn, sind gemeinsam im Ärztehaus

Krumpendorf beispielhaft tätig. Die Ordination von Dr. Manuel

Treven in Klagenfurt schließlich ist typisch für die nicht sehr große

Kategorie eines hauptberuflich als Wahlarzt arbeitenden Allgemeinmediziners

mit besonderen Kompetenzen für Komplementärmedizin.

Noch seltener geworden sind jene Wahlärzte, die ihren Lebensunterhalt

und ihre Ordinationen vor allem durch die Teilnahme an

Bereitschaftsdiensten und Notarztdiensten finanzieren. Ich selbst

habe vierzehn Jahre lang meinen Beruf auf diese Art und Weise

ausgeübt und sehe es mit Bedauern, dass sich immer weniger Kollegen

für die Teilnahme an den Notdiensten oder für Vertretungen

in Kassenordinationen entschließen. Freilich würde es dazu mehr

Entgegenkommen seitens der Kassenärzteschaft und vor allem

der Gebietskrankenkasse brauchen. Wie man in den Wald hineinruft,

so tönt es zurück.

Die ab dem kommenden Jahr zugesicherte Unterstützung beim

Ordinationsbedarf für versorgungsrelevante Wahlärzte kann wohl

nur als erster und längst überfälliger Schritt bezeichnet werden.

An und für sich sind bei höherer Teilnahmefrequenz an Notdiensten

und geschickter Ordinationsführung die Verdienstmöglichkeiten

durchaus nicht schlecht, der administrative Aufwand vor allem

bei der Verrechnung jedoch ungleich größer als in Kassenordinationen.

Hier ist einiges an Knowhow vonnöten: die Wahlarztberatung

der Ärztekammer steht ratsuchenden Kolleginnen und Kollegen

zur Seite und auch ich selbst freue mich nicht nur über jedes

Feedback, sondern gebe gerne Geschichten aus dem Kärntner

Nähkästchen und meine langjährigen Erfahrungen weiter, solange

sie noch aktuell und nützlich sind.

Dr. Andreas Ruhdorfer

presse@aekktn.at

VARSEK-PRAXIS-PLANUNG-EINRICHTUNG e. U. 9020 Klagenfurt, Sonnwendgasse 30

Tel: 0463/33 88 00 • Fax: 0463 / 33 88 00-5 • office@varsek.at • www.varsek.at

Dezember 2013 · www.aekktn.at 1


Standespolitik aktuell

Inhalt

Editorial ................................................. 1

Wahlärzte: 2014 sind neue Therapien nötig! ............. 3

Die Wahlärzteschaft als tragende Säule

unseres Gesundheitssystems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Erfolgreiche Facharztordination .......................5–6

Klares Leistungsprofil .................................. 7-8

Die großen Vorteile eines Ärztehauses ................9–10

Wahlarztpraxis als Full-Time-Job ......................10–11

Mit vielen guten Ideen

und einer großen Portion Mut .......................12–14

Wahlärzte in Kärnten haben Image wie Qualitätsmarke ... 15

Ordinationsbedarf für Wahlärzte ab 2014 ................ 15

Nachhaltige Wertschätzung der Kärntner

Wahlärzte sollte endlich ausgebaut werden! ............ 16

SVA bindet Wahlärzte bei Vorsorgeaktion ein ........... 17

Die Bedeutung der

Vitamin K-Prophylaxe im ersten Lebensjahr ...........18–19

Lasst uns Ärzte verhandeln! ............................. 20

Arbeitsdichte der Spitalsärzte

nirgendwo so hoch wie in Kärnten ..................... 21

Das Österreichische

Brustkrebs-Früherkennungsprogramm .............. 22–23

Einzigartiges Projekt bietet

Jugendlichen Zukunftschancen ......................... 24

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Mittermair wird

Primarius am Klinikum Klagenfurt ....................... 25

Prim. Univ.-Prof. DDr. Gert Sattler

zur Turnusevaluierung .................................. 25

Aktuelles aus dem Militärärztereferat .................... 26

Sportmedizin Kärnten – bewegt ins Neue Jahr .......... 27

35. Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit in Wels .. 28

CirsMedical: Fall des Monats ............................ 32

Korrektes Vorgehen bei Verletzungen

mit kontaminierter Injektionskanüle .................... 33

Lex und Tax: Honorarrückstand ........................ 34

Offener Brief ............................................ 36

Exlibris .............................................. 38–39

Kultur .............................................. 40–41

Standesmeldungen/Kleinanzeigen ............... Mittelteil

Fortbildungsveranstaltungen .................... Mittelteil

Dr. Ewald Pichler, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Ebenthal

Impressum

· Medieninhaber (Verleger): Alleiniger Medieninhaber (Verleger) der „Kärntner Ärztezeitung” ist

die Ärztekammer für Kärnten, Körperschaft öffentlichen Rechts,

9020 Klagenfurt, St. Veiter Straße 34.

· Herausgeber: Ärztekammer für Kärnten, 9020 Klagenfurt, St. Veiter Straße 34,

Tel.: 0463/5856-26, Fax: 0463/5856-82, E-Mail: presse@aekktn.at · Homepage: www.aekktn.at

· Anzeigenverwaltung: Werbeagentur Maria Eberdorfer, Inh. Maria Binder-Eberdorfer,

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· Layout nach Vorgaben des Presserefereten der Kärnter Ärztekammer, Dr. Andreas Ruhdorfer.

Titelgestaltung und Fotos Dr. Andreas Ruhdorfer oder beigestellt bzw. von shutterstock.com.

· Name des Herstellers: Satz- & Druck-Team GesmbH.,

9020 Klagenfurt, Feschnigstraße 232

· Verlags- und Herstellungsort: Klagenfurt

· Die grundlegende Aufgabenstellung der „Kärntner Ärztezeitung” ist die Information der

Kollegenschaft über alle sie interessierenden standespolitischen Belange. Darüber hinaus dient

die „Kärntner Ärztezeitung” der Wahrnehmung und Förderung der gemeinsamen beruflichen,

sozialen und wirtschaftlichen Belange der Kammermitglieder sowie der Wahrung des ärztlichen

Berufsansehens und der ärztlichen Berufspflichten. Namentlich gezeichnete Artikel stellen die

Meinung des Verfassers dar und decken sich nicht unbedingt mit der Kammermeinung.

Gender-Mainstreaming

Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir in dieser Broschüre auf

die Formulierung Ärztinnen /Ärzte und Fachärztinnen/-ärzte oder

MedizinerInnen.

Es ist selbstverständlich, dass wir in allen Texten immer beide

Geschlechter ansprechen.

In dieser Ausgabe haben wir den Schwerpunkt „Wahlärzte“ gewählt.

Ich verbinde mit diesem Thema zwei Erfahrungen.

Die meisten Wahlärzte empfinden eine größere Zufriedenheit mit

der Art von Medizin, die sie machen, als die Kollegen mit Kassenvertrag.

Dieser positive Umstand wird aber durch ein höheres Maß an

wirtschaftlicher Unsicherheit beeinträchtigt. Diese existenzielle

Sorge hängt freilich auch davon ab, ob Wahlärzte andere berufliche

Standbeine haben.

Für die Ärztekammer sind beide Erkenntnisse ein Auftrag. Wir haben

alles dafür zu tun, dass Wahlärzte wirtschaftlich besser abgesichert

werden und dass der Faktor Zeit auch in den Kassenverträgen

mehr Berücksichtigung findet. Ganz nach dem Motto: Nur ein zufriedener

Arzt wird auch zufriedene Patienten haben.

Zu befürchten ist, dass die Gesundheitsreform den fatalen Trend

überbordender Bürokratie und starrer Reglementierungen im Kassensystem

weiter beschleunigt. Wenn die Reformer Ärzte zu Vollziehern

von evidenzbasierten Leitlinien und Disease-Management-

Programmen degradieren, werden Kassenärzte noch frustrierter

und immer mehr Patienten werden Alternativen suchen.

Wir wissen aus Umfragen, dass die Bereitschaft von Patienten, einen

Wahlarzt zu konsultieren, seit Jahren zunimmt. Der Grund dafür

ist nicht die Unzufriedenheit mit den Kassenärzten, sondern mit

einem System, in dem das ärztliche Gespräch einen viel zu geringen

Stellenwert einnimmt.

Das ist auch ein Ergebnis der Planstellen-Politik der Kassen. Die Zahl

der Kassenärzte pro Einwohner stagniert in Kärnten seit Jahren, obwohl

aufgrund der demografischen Entwicklung der Bedarf steigt.

Damit wächst die Arbeitsbelastung der Kassenärzte. Der Zeitdruck,

unter dem sie stehen, ist mitunter schwer bewältigbar.

Wahlärzte füllen diese Lücke. Kostenrefundierungen an die Patienten

erfolgen aber nur in einem geringen Ausmaß. Dies spart der

Kasse Kosten, führt aber schleichend in eine Zweiklassenmedizin.

Das zweite Ventil ist die ständig wachsende Inanspruchnahme der

Spitalsambulanzen. Denn jene, die im überlasteten Kassenarztsystem

nicht zu Wahlärzten ausweichen können oder wollen, gehen

in die Ambulanz.

Das Bedenkliche daran ist, dass auf diese Weise die effiziente und

kostengünstige Versorgung - jene durch niedergelassene Ärzte –

nicht entsprechend forciert wird. Das ist gerade in Kärnten gut erkennbar.

Die Kärntner GKK wendet so viel Geld wie keine andere

GKK für den Bereich Anstaltspflege auf: 2012 waren es ca. 216 Mio. €,

ca. 40 % ihrer Einnahmen. Zum Vergleich: Für niedergelassene

Wahlärzte zeigen, woran unser System krankt:

2014 sind neue

Therapien nötig!

Präs. Dr. Josef Huber

Ärzte gab die GKK Kärnten im Vorjahr ca. 86. Mio. €, ca. 16 %, der

Einnahmen aus.

Dieses Missverhältnis wird immer größer, weil die GKK-Ausgaben

für Spitäler deutlich mehr wachsen als jene für den niedergelassenen

Bereich.

Gleichzeitig investiert auch kein anderes Land so viel in die Spitalsambulanzen

wie Kärnten: über 120 Mio. €.

Diese Strukturen verfestigen sich mit jedem Jahr. Wenn die Gesundheitsreform

mit der neuen Zielsteuerungskommission und der

gemeinsamen finanziellen Verantwortung von Land und Krankenkassen

einen Sinn haben soll, dann diesen, dass dieser verhängnisvolle

Kreislauf gestoppt wird.

Man sollte endlich die leistungshemmenden Limitierungen aufheben,

die dazu führen, dass niedergelassene Ärzte Behandlungen

ohne Honorierung durchführen müssen. Wir brauchen Anreize,

dass niedergelassene Ärzte mehr Leistungen erbringen. Dringend

notwendig sind neue Modelle der Kooperation (z.B. Gruppenpraxen,

Time-Sharing-Modelle), ohne dass diese durch Leistungslimitierungen

unattraktiv gemacht wird.

Es droht die Gefahr, dass die wohnortnahe regionale Versorgung in

einigen Jahren zusammenbricht.

Ohne neue Strukturen und ohne bessere finanzielle Rahmenbedingungen

werden wir für Landärzte, die in Pension gehen, keine

Nachfolger finden. Die Zielsteuerungskommission muss auch für

die steigende Zahl von Ärztinnen Modelle finden, wie sie Beruf und

Familie vereinbaren können.

In diesem Zusammenhang muss auch eine Lösung für den ärztlichen

Bereitschaftsdienst gefunden werden. Ohne eine neue Flexibilität

droht das System zu kollabieren. In jenen Sprengeln, in denen

die Last der Rund-um-die-Uhr-Versorgung nur wenigen Ärzten

aufgebürdet wird, sind neue Regelungen unumgänglich, z.B. dass

die Dienste bis 22 Uhr begrenzt werden. Es wäre unverantwortlich,

weiter untätig zuzusehen, wie Kollegen am Land ein Leistungspensum

abverlangt wird, das sie auf Dauer nicht tragen können.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich habe hier zusammengefasst,

auf welche Probleme sich die Kärntner Ärztekammer im Jahr 2014

unter anderen konzentrieren wird. Auf uns alle wartet viel Arbeit.

Zunächst wünsche ich uns allen aber, dass wir über die Weihnachtstage

und zum Jahreswechsel mit unseren Angehörigen eine geruhsame

Zeit verbringen können:

Frohe Weihnachten und ein glückliches

und gesundes Neues Jahr 2014!

2 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 3


Kärntner Wahlärzte

Die Wahlärzteschaft

als tragende Säule unseres

Gesundheitssystems

Die Bedeutung der Wahlärzte hat sich in den vergangenen Jahren

grundlegend verändert. Die einstige These der Krankenkassen,

dass die Grundversorgung nur durch ihre Vertragsärzte gewährleistet

werden kann, stimmt schon lange nicht mehr. Heute muss

man sagen, ohne Wahlärzte bräche das Versorgungssystem in vielen

Bereichen zusammen. In Kärnten bilden 459 Kassenärzte –

258 Allgemeinmediziner, 201 Fachärzte – und 612 Wahlärzte das

Versorgungsnetz.

„Das öffentliche Gesundheitssystem, das im wohnortnahen Bereich

durch niedergelassene Kassenärzte repräsentiert wird,

könnte mittlerweile ohne die Arbeit der Wahlärzte kaum aufrecht

erhalten werden“, betont Präs. Dr. Josef Huber.

Dabei sei natürlich zu beachten, dass die Arbeitsintensität der

Wahlärzte sehr unterschiedlich ist. Sie reicht von wenigen Wochenstunden

bis zu einer Full-Time-Ordination, abhängig vor allem

davon, wie wichtig für den jeweiligen Arzt andere berufliche

Standbeine sind.

Faktor der Grundversorgung

Diese neue Wirklichkeit bildet sich in den Ausgaben der Krankenkasse

unzureichend ab. Für wahlärztliche Hilfe wendete die Kärntner

GKK im Vorjahr nur knapp 7 Mio. € an Rückersatz an die Wahlarztpatienten

auf. Für die Vertragsärzte waren es mehr als dreizehn

Mal so viel (ca. 94 Mio. – Praktiker ca. 38 Mio., Fachärzte ca. 56

Mio.). Es liegt die Vermutung nahe, dass viele Patienten darauf

verzichten, ihre Arztrechnung zur Kostenerstattung bei der Sozialversicherung

einzureichen.

Ein Grund dafür liegt zweifellos in der mangelnden Transparenz

und der geringen Kostenrefundierung. Niemand kann dem Patienten

im Vorhinein konkret mitteilen, wie viel ihm die GKK ersetzt,

weil in die tatsächliche Rückersatzsumme alle für Vertragsärzte

geltenden Limitierungen und Kostendegressionen eingerechnet

werden.

Dass Wahlärzte mittlerweile als Faktor für die Grundversorgung

wahrgenommen werden, kann man einer Erklärung der Kärntner

Gesundheitsreferentin LH-Stv. Dr. Beate Prettner entnehmen. Sie

sprach im Landtag von einer ausreichenden Ärztedichte. Dabei

stützte sie sich ausdrücklich auch auf die Wahlärzte. Ihr zufolge

kämen auf 100.000 Einwohner 81 Kassenärzte, rechnet man die

Wahlärzte hinzu, wären es 210.

In einem Vergleich mit anderen Bundesländern gibt es in Kärnten

viele Versorgungsbereiche im kassen(fach)ärztlichen Bereich, die

große Engpässe aufweisen.

Präs. Dr. Josef Huber sieht jedenfalls Lücken, weil die GKK in den

vergangenen Jahren bei den Vertragsstellen eine sehr restriktive

Linie verfolgt. Sie habe den Stellenplan trotz des aufgrund der Zunahme

älterer Menschen und des medizinischen Fortschritts steigenden

Bedarfs nicht bzw. unzureichend erweitert. Es sei den

Wahlärzten zu verdanken, dass sie die daraus resultierenden Versorgungsdefizite

weitgehend abdecken.

Aus sozialen Gründen sieht Huber diese Art von Problemlösung

kritisch. „Das widerspricht der solidarischen Finanzierung unseres

Gesundheitswesens. Die Kassen spekulieren damit, dass die Patienten

zu Wahlärzten ausweichen, womit deren finanzieller Eigenanteil

steigt. Menschen mit geringem Einkommen bleibt dieser

Weg aber versperrt.“

Erstmals werde diese Systemrelevanz der Wahlärzte auch von der

GKK bestätigt. „Sie hat sich endlich bereit erklärt, auch den Wahlärzten

den Ordinationsbedarf abzugelten. Das gilt ab dem kommenden

Jahr für jene, die systemrelevant sind.“

Für Huber ist dies ein erster Durchbruch, dass im heimischen Gesundheitswesen

die tragende Rolle der Wahlärzte die längst fällige

Anerkennung findet. Weitere Schritte müssten hier folgen.

Es wäre dringend nötig, mehr Wahlärzten einen Kassenvertrag in

Aussicht zu stellen. Man sollte Ärzten auch die Möglichkeit einräumen,

dass sie sich einen Kassenvertrag teilen können. „Das wäre

vor allem für Ärztinnen interessant, denn einen Kassenvertrag zu

100 % zu erfüllen und daneben eine Familie zu gründen, ist oftmals

schwer“, meint Dr. Huber. Auch neue Modelle, bei denen u.a.

Kassenärzte mit Wahlärzten kooperieren, um längere Öffnungszeiten

an Tagesrand- und Wochenendzeiten zu erreichen, wären

zu überlegen.

Hohe Berufszufriedenheit

Eine Umfrage ergab, dass viele Wahlärzte die Flexibilität genießen,

Medizin so betreiben zu können, wie es aus ihrer Sicht Sinn

macht. Ohne lähmende Bürokratie und mit viel weniger Zeitdruck

bzw. wesentlich größerer Flexibilität im Privatbereich.

Das Ergebnis ist eine sehr hohe Zufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation,

die aber bisweilen durch materielle Probleme einen

kleinen Schatten bekommt.

Nicht mehr alle streben einen Kassenvertrag an. In Kärnten konnte

man dies lange Zeit u.a. bei Gynäkologinnen beobachten.

Wir berichten auf den nachstehenden Seiten über Ärzte, die den

Schritt in die Selbstständigkeit wagten und welche Erfahrungen

sie dabei sammelten.

Erfolgreiche

Facharztordination

Auch ohne Kassenverträge

Nach langjähriger Berufsausübung an der Abteilung für Augenheilkunde

im Klinikum Klagenfurt plante und baute Dr. Angelika

Ertl großzügig: eine wunderschöne und aufwändig eingerichtete

Ordination im Gesundheitszentrum Spittal/Drau wurde im Oktober

2012 eröffnet. Ursprünglich angedacht als zweites Standbein,

entwickelte sich die Praxis rasant und es wurde die Entscheidung

zu Gunsten der ausschließlichen Tätigkeit im niedergelassenen Bereich

und als Wahlärztin getroffen.

Bei unserem Besuch außerhalb der Ordinationszeit wurde demonstriert,

was derzeit durch Fleiß und Geschick in einer Kärntner

Wahlarztordination machbar ist – das Telefon läutete mit höchst

beeindruckender Frequenz! Zwar lässt der Standpunkt des Gesundheitszentrums

in der Bezirkshauptstadt Spittal/Drau kaum

Wünsche offen, dennoch ist der offensichtliche Erfolg von Frau

Dr. Angelika Ertl erstaunlich.

Die hauptsächlichen Motive der Patienten, ihre Ordination oft

auch über weite Wegstrecken aufzusuchen, bringt Dr. Ertl wie folgt

auf den Punkt: „Kurze Wartezeiten auf einen Termin, mehr Zeit für

das persönliche Engagement von Arzt und Personal, optimale

Lage und eine besteingerichtete Ordination!“ An Sonderleistungen

werden u.a. Ultraschalluntersuchungen

des Auges

und der Orbita bei

Tumoren und Orbitopathien

und OCT

(optische Kohärenztomographie)

zur

Diagnostik von Maculaerkrankungen

und Glaukomdiagnostik

angeboten.

Vor allem jedoch

schätzt Dr. Ertl die

Möglichkeit, in ihrer

Wahlarztpraxis auf

die individuellen Basiswünsche

ihrer Patienten

– auch im

Hinblick auf die zeit-

Kärntner Wahlärzte

Dr. Angelika Ertl

Fachärztin für Augenheilkunde

und Optometrie

Feldstraße 5, Top 2/3

9800 Spittal/Drau

04762/368430

office@ertl-med.at

www.ertl-med.at

4 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 5


Kärntner Wahlärzte

Kärntner Wahlärzte

liche Inanspruchnahme – besser eingehen zu können und sieht

darin einen der Hauptgründe, einen Kassenvertrag nicht angestrebt

zu haben. „Eine möglichst zufriedenstellende Terminvereinbarung

für die Patienten, ruhige Abwicklung der Untersuchungsvorgänge,

Eingehen auf alle Fragen des Patienten und adäquate

Aufklärung über Krankheit und Therapieaussichten“, so beschreibt

Dr. Ertl die Erfolgsphilosophie ihres Angebots.

Nach wie vor pflegt Dr. Ertl gute Kontakte zu den Kollegen im

Krankenhaus, mehr Kooperation würde sie sich hingegen unter

der niedergelassenen Ärzteschaft wünschen. Ihre persönliche Lebens-

und Freizeitqualität sieht Dr. Ertl im Vergleich zur Arbeit im

Klinikum trotz des großen Engagements in der Praxis deutlich gebessert.

Derzeit sind zwei Assistentinnen in der Ordination beschäftigt.

Dr. Ertl verwendet einen eigenen Honorarkatalog mit zum Teil unter

den Empfehlungen liegenden Tarifen. Die Bezahlung erfolgt bar

oder per Karte, Probleme treten dabei – wie es auch übereinstimmend

von vielen anderen Wahlärzten geschildert wird – nicht auf!

Klares Leistungsprofil

und eine gute Mundpropaganda

Ein klares Leistungsprofil ist für Dr. Christiane Dreschl, MBA, ein wesentlicher

Erfolgsfaktor einer Wahlarztpraxis. „Es bringt nichts,

wenn man sein Leistungsangebot zu breit fächert. Es ist sinnvoll,

sich auf ein medizinisches Spezialgebiet zu konzentrieren, das man

gut und gerne macht.“ In ihrem Fall als Fachärztin für Chirurgie sind

dies die Phlebologie, Proktologie und Hernienchirurgie.

„Ich wollte schon immer eine eigene Praxis haben“, erzählt Dreschl.

„Aber die Gründung derselben ist immer mit einem finanziellen

Risiko verbunden.“ Daher machte sie diesen Schritt mit einem

sicheren Fangnetz. „Ich bin im Hauptberuf angestellte Oberärztin

im Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach und betreibe meine

Praxis im Ärztehaus in Krumpendorf im Zweitberuf.“ Beide Tätigkeiten

sind interessante Herausforderungen und ergänzen einander.

Im Gegensatz zur Teamarbeit und der interdisziplinären

Zusammenarbeit der unterschiedlichen Abteilungen im Krankenhaus

arbeitet man in der Praxis vollkommen eigenständig.

Die entscheidende Frage, wie man zu den Patienten kommt, löste

Dreschl auf professionelle Weise. Als Master of Business Administration

und ausgebildete Eventmanagerin sorgte sie für einen besonderen

Ordinationsstart mit entsprechender Eröffnungsfeier.

„Das Wichtigste ist aber die Mundpropaganda“, betont Dreschl.

Die ersten Patienten habe sie über private Kontakte gewonnen.

Mittlerweile bekomme sie Patienten aus ganz Kärnten.

Ihre Ordinationszeiten, ein- bis zweimal pro Woche, die aufgrund

ihrer Haupttätigkeit im Spital begrenzt sind, seien damit voll ausgelastet.

Es sei ein Erfolgserlebnis, wenn neue Anfragen aufgrund

der Empfehlung zufriedener Patienten einlangen.

Die Fachärztin führt dies u.a. auch auf die fachliche Nische zurück,

die sie besetzt. In der Proktologie kommt ihr ein weiterer Aspekt

zugute. „In diesem Bereich sind in Kärnten vor allem Männer tätig.

Frauen schätzen es aber, wenn sie sich bei dieser Art von gesundheitlichen

Problemen an eine Ärztin wenden können.“

Dr. Dreschl hatte mit Unterstützung eines kompetenten Beraters

von Anbeginn ein klares finanzielles Konzept ausgearbeitet. Mit

den Honoraren sind neben den laufenden Kosten wie Miete, Ordinationsbedarf

und Behandlungskosten auch die Investitionskosten

für die individuelle Praxisausstattung und die benötigten Untersuchungsgeräte

(u.a. Ultraschallgerät, Proktoskop) zu begleichen.

Ein wichtiger Grund, warum Patienten eine Wahlärztin bevorzugen,

ist laut Dr. Dreschl: „Sie erwarten sich in einer Wahlarztordination

kurze Wartezeiten und sie haben den Vorteil, dass sich die

Ärztin/Arzt der ausreichend Zeit für die Untersuchung und die Beratung

nimmt.“ Einige Patienten nützen durch den Besuch einer

Wahlarztpraxis auch die Möglichkeit eine zweite bzw. zusätzliche

medizinische Expertise einzuholen.

6 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 7


Kärntner Wahlärzte

Kärntner Wahlärzte

Dr. Christiane Dreschl

Fachärztin für Chirurgie,

EOÄ der Abt. für Chirurgie

im DOKH Friesach

Hauptstraße 141

9201 Krumpendorf/Wörthersee

0664/73258225

www.doktor-dreschl.at

dreschl@aerztehaus-krumpendorf.at

www.ärztehaus-krumpendorf.at

Sie erwarten sich in einer Wahlarztordination

kurze Wartezeiten und sie haben den Vorteil,

dass sich die Ärztin/der Arzt ausreichend

Zeit für die Untersuchung und die

Beratung nimmt.

Das Thema Inkasso sei für Ärzte schwierig. „Wir sind ja im Krankenhaus

darauf eingestellt, dass wir mit Geld nichts zu tun haben“, so

Dr. Dreschl. In einer Wahlarztpraxis sei diese Frage aber essentiell.

Bei ihr gebe es eine klare Vorgangsweise: „Ich rechne sofort ab.

Zwei Drittel der Patienten zahlen an Ort und Stelle, die anderen

mittels Überweisung.“

Den Standort in Krumpendorf hat sie über ihren Kollegen,

Dr. Gerhart Heyn, gefunden, der ihr Praxisräumlichkeiten im Haus

seines Vaters anbot. „Er entsprach meinen Überlegungen. Nicht im

Zentrum von Klagenfurt, aber in dessen Nähe, gut erreichbar und

mit genügend Parkplätzen.“

Dr. Dreschl kann sich vorstellen die Tätigkeit in der Wahlarztpraxis

auszudehnen. Ein vollständiger Gang in die Niederlassung ist für sie

derzeit aus mehreren Gründen nicht denkbar. Unter anderen

möchte sie die Gemeinschaft mit Kolleginnen/Kollegen, und Pflegekräften,

die nur eine Tätigkeit im Spital bieten kann, nicht missen.

Die großen Vorteile

eines Ärztehauses

Schon sein Großvater und Vater waren als Ärzte in Krumpendorf

tätig, seit 2009 setzt Dr. Gerhart Heyn selbstständig als Arzt für

Allgemeinmedizin die Tradition fort. Gemeinsam mit der Chirurgin

Dr. Christiane Dreschl, der Augenärztin Dr. Sigrid Schrott und

dem Optikermeister Ing. Hannes Tragl nützt er seine vorhandenen

Ordinationsräume auf optimale Weise. Hauptberuflich absolviert

Dr. Heyn derzeit eine Facharztausbildung an der Abteilung

für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Klinikum Klagenfurt.

Die Motivation für eine Ordinationstätigkeit neben der anstrengenden

Beschäftigung im Krankenhaus schöpft Dr. Heyn in erster

Linie aus dem positiven Feedback seiner Patienten: „Meine Patienten

schätzen weitere Therapiemöglichkeiten abseits der Schulmedizin

wie Chirotherapie, Applied Kinesiology, Neuraltherapie

und Orthomolekulare Medizin. Oft wurden sie in der reinen

Schulmedizin mehrfach vorbehandelt und konnten keine zufriedenstellende

Betreuung erfahren. Eine ganzheitliche Vorgehensweise

verbunden mit genügend Zeit ist dann oft der Schlüssel

zum Erfolg. Zuhören und einfühlsam betreuen, den Patienten

meine Wertschätzung spüren und auch den Humor nicht zu kurz

kommen lassen, das sind Methoden, die für eine lang andauernde

Arzt-Patienten-Beziehung unerlässlich sind.“

Dass Dr. Heyn, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, als Wahlarzt

– ausschließlich in der Freizeit – arbeiten kann, ist neben der

Liebe zu seinem Beruf

auch den besonderen

Vorteilen seines

Krumpendorfer

Ärztehaus-Modells

zu danken.

Zunächst ist durch

die gemeinsame

Nutzung der Räumlichkeiten

und Ressourcen

mit mehreren

Kollegen die finanzielle

Belastung

überschaubar und

auch diverse Anschaffungen

sind

leichter machbar.

Für den Patienten

bedeutet die größere

Anzahl von Fachärzten

und medizinischen

Einrichtungen

eine optimale

Dr. Gerhart Heyn

Arzt für Allgemeinmedizin,

Ass. der Abt. für Anästhesiologie

im Klinikum Klagenfurt

Hauptstraße 141

9201 Krumpendorf/Wörthersee

0664/5424185

kontakt@ordination-heyn.at

www.ärztehaus-krumpendorf.at

8 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 9


Kärntner Wahlärzte

Kärntner Wahlärzte

interdisziplinäre Betreuung bei bequem kurzen Wegen. Wiederholte

Besuche in einem Ärztehauses fördern schließlich schnell

die Loyalität zu den niedergelassenen Ärzten.

Ein weiterer Vorteil besteht für Dr. Heyn in der Kooperation mit

den Kollegen des Ärztehauses: „Mancher Wahlarzt vermisst in der

Praxis den vom Spitalsbetrieb gewohnten Meinungsaustausch.

Durch die zusätzliche Tätigkeit von Mitgliedern eines Ärztehauses

in Krankenhäusern besteht darüber hinaus eine optimale Vernetzung

zu anderen Fachbereichen.“

Patienten finden den Weg zur Ordination von Dr. Heyn und in das

Ärztehaus Krumpendorf nicht nur durch Mundpropaganda, sondern

auch durch direkte Empfehlung von Ärztekollegen und

Apothekern. Ebenso profitiert Dr. Heyn von einem sorgfältig gestalteten

Internetauftritt: „Die Online-Präsenz hat hohe Priorität

und dient nicht nur als online gestelltes Praxisschild, sondern als

ein Schaufenster meines Tätigkeitsbereiches.“

Ansonsten sind die Abläufe in seiner Ordination unspektakulär

und friktionsfrei. „Ich verwende im Großen und Ganzen die Honorarempfehlungen

der Ärztekammer, Barzahlung ist üblich und

erfolgt ohne Probleme.“ Personal wird derzeit nicht benötigt. Ein

weiteres Resümee von Dr. Gerhart Heyn lautet: „Gute Verkehrsanbindung

und Parkmöglichkeiten sind wichtiger als ein zentraler

Standort. Wenn Patienten mit der angebotenen Leistung zufrieden

sind, werden sie auch größere Anfahrtsstrecken in Kauf nehmen.

Eine angemessene Ausstattung ist von Bedeutung, aber

nicht ausschlaggebend. Wichtiger sind kurze Wartezeiten für den

Patienten, genügend Zeit für dessen Behandlung und eine einfühlsame

Betreuung.“

Von der Gesundheitspolitik erwartet sich Dr. Heyn eine weitere

Förderung des extrahospitalen Tätigkeitsbereiches und der

Wahlärzteschaft. Wichtig ist für ihn auch das klaglose Funktionieren

des ärztlichen Bereitschaftsdienstes als Gatekeeper für die

Kärntner Spitäler. Einen Anstellungszwang für Notärzte hält er für

problematisch: „Eine lückenlose Besetzung kann bei einem solchen

Systemwechsel nicht mehr gewährleistet werden.“

Dr. Ewald Pichler

Facharzt für Kinder- und

Jugendheilkunde

Miegerer Straße 27-29

9065 Ebenthal

0463/340315

www.kinderarzt-pichler.at

Eltern wünschen sich den Faktor Zeit bei

Wahlärzten: kürzere Wartezeiten und eine

längere Behandlungsdauer.

Die große Nachfrage überzeugte:

Wahlarztpraxis als Full-Time-Job

Zehn Monate lang hat der Kinderarzt Dr. Ewald Pichler seine Praxis

in Ebenthal bei Klagenfurt als Zweitjob neben seiner Tätigkeit als

Oberarzt auf der Kinderinternen Abteilung im Klinikum Klagenfurt

betrieben. Die große Nachfrage der Eltern hat ihn dann überzeugt.

Seither ist er hauptberuflich als Wahlarzt für Kinder- und Jugendheilkunde

tätig.

„Es war vor allem eine Entscheidung für die Familie“, betont er. Er

habe jetzt mehr Zeit für seine vier Kinder! Pichler empfiehlt jedem

Kollegen, der diesen Schritt setzen will, eine gründliche Prüfung

unter Einbeziehung der Partner. „Als Angestellter im Krankenhaus

hat man eine hohe soziale Sicherheit. Die ist weg, wenn man in die

Niederlassung geht. Man sollte klären, ob man diese Ungewissheit

in Kauf nimmt und wie viel Geld man für sein Leben braucht. Dann

ist zu rechnen: Ist es realistisch, dass man als Wahlarzt dieses notwendige

Einkommen erzielen kann?“

Der Sprung in die Selbstständigkeit fordere Entscheidungen, die

einem im Krankenhaus nicht abverlangt werden und bringe das

Risiko von Fehlinvestitionen: Man müsse z.B. überlegen, welches

Computersystem man sich anschafft. Ist es zu klein dimensioniert,

entstehen bei einem entsprechenden Patientenzulauf Engpässe

und der Bedarf nach einer unerwarteten Neuinvestition. Ähnliches

gelte auch für den Ankauf von Untersuchungsgeräten.

Pichler erlebte eine fachliche Neuorientierung. „In der Klinik durfte

ich an der Neonatologie bzw. an der pädiatrischen Intensivstation

mitarbeiten, spezialisierte mich auf die pädiatrische Hämostaseologie,

in der Praxis betreibe ich kinderärztliche Grundversorgung.“

Die große Nachfrage, die sich kaum von einer Kassenpraxis unterscheide,

begründet Pichler so: „Es gibt von Haus aus ein größeres

Bedürfnis nach ärztlicher Expertise. Eltern wollen relativ rasch auch

kleinere Beschwerden ihrer Kinder abgeklärt haben. Dieses bringt

es mit sich, dass trotz der sinkenden Zahl an Kindern der Zulauf zu

den Pädiatern stabil bleibt bzw. sogar steigt.“

Für sich sieht Pichler den Vorteil, dass er derselben Generation angehört

wie die meisten Eltern, die sich an ihn wenden und selbst

Vater von 4 Kindern ist. „Die Kommunikation funktioniert vielleicht

in vielen Fällen besser und leichter. Eltern wünschen sich den Faktor

Zeit bei Wahlärzten: Kürzere Wartezeiten, eine längere Behandlungsdauer

und dass der Wahlarzt sich den Anliegen der Patienten

auch in seiner Freizeit annimmt.“

Service für den Kostenersatz

Mit dem Begriff „Wahlarzt“ können seiner Meinung nach einige

Eltern nach wie vor nichts anfangen. In seiner Ordination wird daher

die Auskunft gegeben, man arbeite privat. Diese Botschaft

wird eher verstanden.

Bei der Bezahlung seiner Honorare hat Pichler bisher kaum Probleme

erlebt. „Die Eltern, die sich an mich wenden, sind bereit, das

Geld für ihre Kinder auszugeben, wenn sie wissen, dass sie eine entsprechende

ärztliche Zuwendung erhalten.“ Als Service biete er an,

dass die Honorarrechnungen von der Ordination direkt an die Krankenkasse

zur Refundierung des Kostenersatzes geschickt werden.

Das direkte Honorarverhältnis führe bei Einzelnen zu der Erwartung,

dass er ihre jeweiligen Ansichten unterstütze. Da ziehe er

eine klare Trennlinie. „Ich will nicht everybody´s darling sein. Auch

wenn eine Mutter strikt gegen Impfungen ist, werde ich ihr als Arzt

deutlich sagen, dass diese fürs Kind notwendig und unverzichtbar

sind.“ Manchmal sei Widerspruch nötig, selbst wenn man deswegen

einen Patienten verliere. Als Mediziner müsse man den Weg

seiner Überzeugung gehen und authentisch bleiben.

Entscheidend für eine Wahlarztpraxis sei die Mundpropaganda.

Neben der medizinischen Kompetenz und der Praxisorganisation

spiele dabei auch der Standort eine Rolle.

Pichlers Ordination befindet sich in Ebenthal neben der Apotheke

mit genügend Parkplätzen, die nichts kosten. „Viele meiner Patienten

kommen aus der Stadt, sie akzeptieren die etwas weitere Anfahrt,

wenn sie vor der Türe gratis parken können.“

Dr. Pichler ist gerne Wahlarzt, weil er damit Beruf und Familie so

vereinbaren kann, wie er sich das gewünscht hat. Seine wöchentliche

Arbeitszeit beziffert er mit 40 Stunden. Das einzige, was ihm im

Vergleich mit der Tätigkeit im Klinikum fehlt, ist der regelmäßige

fachliche und private Austausch mit Kollegen.

Die Frage, ob er einen Kassenvertrag annehmen würde, beantwortet

Pichler ausweichend: „Das wäre gut zu überlegen. Es ist u.a. zu

bedenken, ob man in einem höheren Alter die notwendige Resonanz

bei den Eltern finden wird.“

10 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 11


Kärntner Wahlärzte

Kärntner Wahlärzte

Das gemeinsame Auftreten als „ImPulsPraxis“

sorgt für Professionalität und bietet den Patienten

ein attraktives und interdisziplinäres Angebot.

Dr. Manuel Treven

Arzt für Allgemeinmedizin

Khevenhüllerstrasse 38

9020 Klagenfurt/Wörthersee

0463/56117

manuel.treven@impulspraxis.at

www.impulspraxis.at

Mit vielen guten Ideen

und einer großen Portion Mut

Der bei weitem jüngste aus der Riege unserer hier vorgestellten

Wahlärzte ist Dr. Manuel Treven aus Klagenfurt. Er ordiniert im Verbund

mit einem Kassenarzt, Psychologen und Therapeuten in großen

und perfekt adaptierten Räumlichkeiten im Zentrum der Landeshauptstadt

– ein bemerkenswertes Modell für einen Allgemeinmediziner

am Beginn seiner Unternehmerkarriere und Grund

genug, um unser Interview in ungekürzter Form zu präsentieren.

Zur Person: Dr. Manuel Treven

Matura: HTL 1 Lastenstraße Klagenfurt, Maschinenbau

Studium: Medizinische Universität Wien

Turnus: UKH, LKH Laas, LKH Villach, Lehrpraxis

Für die wahlärztliche Tätigkeit relevante Diplome:

• ÖAK-Diplom Spezielle Schmerztherapie

• ÖÄK-Diplom Neuraltherapie

• ÖÄK-Diplom Akupunktur

• ÖÄK-Diplom Orthomolekulare Medizin

• ÖÄK-Diplom Notfallmedizin

• ÖÄK-Zertifikat ärztliche Wundbehandlung

• Diploma in Mountain Medicine

• Diplomierter Therapeut für Klinische Psycho-Neuro-Immunologie

• Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxin-Therapie

Eröffnung der Wahlarztordination: März 2012

Medizinische Nebentätigkeiten oder andere Berufe:

Anstaltsarzt der Justizanstalt Klagenfurt, Vertretungsarzt

Familienstand, Kinder: Verheiratet

Außermedizinische Interessen, Freizeitaktivitäten:

Sport, insbesondere Ausdauersport (Mountainbike, Rennrad, Triathlon,

Ski-Touren, Bergsport)

Wie viele Patienten braucht ein Wahlarzt, um ein angemessenes

Einkommen erzielen zu können?

Das hängt in erster Linie davon ab wie hoch die Investitionskosten

und eventuellen Rückzahlungen, Betriebskosten und Personalkosten

sind, da Umsatz nicht gleich Nettoeinkommen bedeutet. In

weitere Folge hängt es davon ab, wie viel Zeitaufwand und Betriebsaufwand

ich pro Patient kalkuliere und welches Honorar ich

dafür verrechne. Diese Faktoren sind praxisindividuell, sodass man

nur schwer eine Patientenzahl nennen kann.

Haben Sie neben den Einkünften als Wahlarzt auch ein weiteres

finanzielles Standbein?

Ja, insbesondere am Anfang ist es wichtig auf ein konstantes Einkommen

zurückgreifen zu können. Das ist auch für Banken ein

wichtiger Faktor für die Gewährung eines notwendigen Investitionskapitals.

Was ist die häufigste Ursache für den Erstkontakt in Ihrer

Ordination?

Mundpropaganda und Vorträge, Seminare etc.

Was glauben Sie, welche Motive haben Patienten, dass Sie zu

Ihnen kommen?

Die Patienten suchen Alternativen zu herkömmlichen Therapien,

einen Ansprechpartner der sich Zeit nimmt und Antworten auf offene

Fragen findet. Sie erhoffen sich natürlich durch alternative

Therapien Linderung und Heilung, sie suchen aber auch eine Anlaufstelle

für ihre Sorgen und Ängste. Vielfach kommen Patienten

mit Beschwerden, die schulmedizinisch nur schwer zugeordnet

werden können und die nach erfolgloser ursächlicher Abklärung

wegen funktioneller Symptome keine Beachtung finden oder nur

unzureichend symptomatisch behandelt werden.

Wie gelingt es Ihnen, Patienten dauerhaft zu gewinnen?

Ich biete meinen Patienten Zuwendung, Zeit und aufwändige Aufklärung.

Information hat für mich einen besonderen Stellenwert in

meiner Patientenarbeit. Sie ist die notwendige Grundvoraussetzung

für Compliance und auch schon Therapie an sich.

Suchen Sie spezielle medizinische Nischen, die durch die Kassenmedizin

nicht abgedeckt werden?

Ja, gerade als allgemeinmedizinischer Wahlarzt ist das unumgänglich.

Ich spreche im Speziellen die Themen Prävention, Regulationsmedizin,

Darmgesundheit und Schmerztherapie an.

Der wirtschaftliche Druck für einen Wahlarzt ist größer als der

für Kassenärzte. Wie gehen Sie damit um?

Ich bin noch nicht so lange dabei und versuche nach vorne zu sehen,

auch wenn sich die Aufwände noch nicht lohnen. Da ich mit

meiner Praxis vieles anspreche, was in der Kassenmedizin mehr

und mehr verloren geht, habe ich jedoch ein gutes Gefühl für die

Zukunft.

Welche Zahlungsmodalitäten sind in Ihrer Ordination üblich?

Bar, Erlagschein und seit kurzem auch Bankomatkasse

Verwenden Sie die Honorarempfehlungen von Ärztekammern

oder verwenden Sie einen eigenen Leistungskatalog?

Ich habe meinen eigenen Leistungskatalog erstellt.

Welche Erfahrungen machen Sie mit der Zahlungsmoral Ihrer

Patienten?

In der Regel funktioniert das ganz gut. Eine wesentliche Voraussetzung

ist, die Patienten im Vorfeld gut über die anfallenden Kosten

und Möglichkeiten für Kostenersatz aufzuklären.

Wie groß ist der Aufwand für das Inkasso?

Meistens reicht es, wenn meine Assistentin persönlich nachtelefoniert.

Wie viele Angestellte benötigen Sie für Ihre Form der Praxisführung?

Eine Angestellte, die mich in der Ordination unterstützt und Administratives

abnimmt.

Arbeiten Sie in Ihrer Praxis mit Kollegen oder Therapeuten

zusammen?

Ich habe meine Praxis von Beginn an auf Interdisziplinarität ausgerichtet,

so arbeiten in der „ImPulsPraxis“ Psychologen/Psychotherapeuten,

Physiotherapeuten, ein Osteopath und ein Kassenarzt.

Ich biete die Infrastruktur und Rahmenbedingungen, Therapeuten

und Kollegen können sich einmieten. Das gemeinsame Auftreten

als „ImPulsPraxis“ sorgt für Professionalität und bietet den Patienten

ein attraktives und interdisziplinäres Angebot.

Wie wichtig ist Teamwork oder ein vernetztes Angebot für

Wahlärzte?

Teamwork ist sehr wichtig, da damit die Attraktivität der Praxis

steigt und sich das Angebot erweitert.

Man kann nicht alles abdecken und braucht Anlaufstellen für seine

Patienten, eine bessere Vernetzung von Wahlärzten wäre gut.

12 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 13


Kärntner Wahlärzte

Vermissen Sie die Zusammenarbeit mit den

Krankenhaus-Kollegen?

Man ist in der Praxis ärztlich oft auf sich alleine gestellt. Der kollegiale

Austausch und die Sicherheit eines Krankenhausteams gehen

sehr oft ab, insbesondere wenn man noch nicht lange in der

Praxis ist.

Wie beschreiben Sie die Erfolgsphilosophie Ihres Angebots?

Mein Leitsatz lautet „Neue Wege entstehen indem wir sie gehen“

(Friedrich Nietzsche). Ich versuche die Lücken zwischen Ganzheitsmedizin

und Schulmedizin zu schließen und mit dem Patienten ein

individuelles Therapiekonzept zu verfolgen. Grundvoraussetzung

dafür ist Zeit und Information.

Wie wichtig sind der Standort einer Wahlarztpraxis und deren

Ausstattung für den Erfolg?

Dazu habe ich eine zweigeteilte Meinung, einerseits zieht der richtige

Standort möglicherweise lokal finanzkräftigeres Patientenklientel

an, andererseits sind Patienten heutzutage sehr mobil und es

stellt sich eher die Frage: wie erreiche ich die Patienten mit meinen

Angeboten?

Die apparative Ausstattung der Ordination geben das Fach und

meine Angebote vor, bei der Wahl der Inneneinrichtung bevorzugen

Patienten eine angenehme wohnliche Atmosphäre eher als

eine klassisch eingerichtete steril anmutende Ordination.

Wie bedeutend ist die professionelle Präsenz im Internet für

Ihre Ordination?

Ohne Internetauftritt erreiche ich junge Patienten oft nicht mehr

bzw. sie sind enttäuscht, wenn sie sich nicht über eine Praxis im

Internet informieren können.

Wie schätzen Sie – im Vergleich zu Kassen- oder Spitalsärzten –

Ihre Freizeit- und Lebensqualität als Wahlarzt ein?

Derzeit befinde ich mich noch im Aufbau, meiner Einschätzung

nach hat man es erst nach drei bis fünf Jahren geschafft. Zurzeit ist

es sehr anstrengend und ich glaube, dass meine Lebensqualität im

Krankenhaus besser wäre, ich gehe aber davon aus, dass sich das in

Zukunft umkehren wird.

Der Vorteil in der Privatmedizin liegt darin, selbst gestalten und

eigene Ideen umsetzen zu können, ohne Einschränkungen durch

rigide Krankenhausstrukturen oder Kassenstrukturen, das motiviert

und macht auch Lust darauf weiter zu machen. Der Nachteil

ist der hohe Finanz- und Erfolgsdruck sowie die alleinige Verantwortung.

Welche Hilfe erwarten Sie durch die Standespolitik der

Ärztekammer?

In letzter Zeit kann man erkennen, dass Wahlärztethemen an Präsenz

zunehmen, generell wäre aber ein noch entschlosseneres

Auftreten, insbesondere gegenüber den Krankenkassen, wünschenswert.

Die Benachteiligungen als Wahlarzt gegenüber Kassenärzten

sollten noch besser aufgearbeitet werden. Beim Patienten

müsste mehr Information über den Nutzen von Wahlärzten

sowie versicherungstechnische Aspekte wie die Wahlärzteversicherung

ankommen. Eine Informationskampagne für Patienten

wäre hilfreich.

Haben Sie Verbesserungsvorschläge zum Wahlarztservice der

Ärztekammer?

Der Weg in die freie Praxis ist oft mit unüberschaubaren Herausforderungen

verbunden, es wäre begrüßenswert wenn es die Möglichkeit

gäbe, bei erfahrenen Wahlärzten den Ordinationsbetrieb

kennenzulernen.

Was sind Ihre Erwartungen bzw. Vorschläge an die hohe Politik

bezüglich der bevorstehenden Gesundheitsreform und zu

befürchtenden Einsparungen?

Anstatt Einsparungen voranzutreiben würde ich mir erwarten,

dass Ressourcen besser verteilt werden. Ich würde mir wünschen,

dass die Rolle des Arztes in der Politik und Öffentlichkeit wieder

gestärkt wird, anstatt dass sie substantiell geschmälert wird.

Wahlärzte in Kärnten haben

Image wie Qualitätsmarke

Erstmalig in Österreich

konnte im Zuge der Verhandlungseinigung

mit der

Kärntner Gebietskrankenkasse

für einen neuen

§ 2-Kassen-Gesamtvertrag

für die Jahre 2014 bis 2016

auch das Thema „Ordinationsbedarf

für Wahlärzte“ vereinbart werden.

Alle „versorgungsrelevanten Wahlärzte“ erhalten den durchschnittlichen

Ordinationsbedarfsaufwand pro Patient von fachgleichen

Vertragsärzten einmal pro Jahr als Einmalzahlung ausbezahlt.

Versorgungsrelevante Wahlärzte im Sinne der

Vereinbarung sind

• Fachärzte, deren Patienten mehr als 500 Honorarnoten pro Jahr

Kärntner Wahlärzte

Wenn sie den Begriff Wahlarzt hören, wissen die meisten Kärntner,

worum es geht, und sie verbinden mit ihm konkrete Erwartungen.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen OGM-Umfrage, die die

Ärztekammern von Kärnten, Niederösterreich und Wien in ganz

Österreich in Auftrag gegeben haben. Ihr zufolge sind die Kärntner

besser über die Angebote informiert als Patienten in anderen Bundesländern.

PR-Manager würden sagen, dass der Wahlarzt ein Markenbegriff in

Kärnten ist. 74 %, so viele wie in keinem anderen Bundesland, können

seine Unterscheidungsmerkmale benennen. Nur 26 % war

nicht so klar, was sie mit dieser Bezeichnung anfangen sollen.

In anderen Ländern wurde ein ganz anderer Informationsstand erhoben.

In der Steiermark oder in Vorarlberg war der Mehrheit nicht

klar, was ein Wahlarzt ist.

Die Kärntner haben konkrete Gründe, warum sie sich an einen

Wahlarzt wenden. Am häufigsten (41 %) wird das Motiv genannt:

„Weil er mehr Zeit für mich aufwendet.“ Die rasche Terminvereinbarung

und eine hohe Qualität sind weitere Merkmale, die von

über 20 % angeführt werden. Die geringere Wartezeit in der Ordination

ist noch für 10 % ein Argument.

Die Wahlärzte erfüllen auch die Erwartungen der Patienten: 66 %

der Befragten waren sehr zufrieden und 33 % eher zufrieden mit

den Behandlungen.

Die Bereitschaft, einen Wahlarzt zu konsultieren, hängt u.a. vom

medizinischen Fachgebiet ab. Sie ist bei praktischen Ärzten, Internisten

und bei HNO-Fachärzten am geringsten ausgeprägt. Bei

Unfallchirurgen, Orthopäden und Neurologen wird die Alternative

am meisten gewünscht bzw. kämen ein Kassen- und Wahlarzt gleichermaßen

in Frage.

Eine große Mehrheit der Patienten (83 %) weiß zwar, dass sie von

ihrer Krankenkasse einen Teil des Wahlarzthonorars rückfordern

kann, doch sie rätselt, auf wie viel sie Anspruch hat: Nur 12 % kannten

die richtige Antwort, 80 % des jeweils gültigen Kassentarifs.

Finanzielle Erwägungen begrenzen die Inanspruchnahme von

Wahlärzten. 28 % würden das in jedem Fall häufiger tun und 53 %

wahrscheinlich, wenn der Kostenersatz höher wäre.

Selbst wenn es keine Kostenerstattung gäbe, würden nur 38 % ihren

Wahlarzt unverändert oft aufsuchen, 62 % sähen sich in diesem

Fall gezwungen, die Frequenz zu reduzieren.

Bei der Frage, ob die Patienten auch bereit wären bei Kassenärzten

für Leistungen zu zahlen, die die Krankenkasse finanziell nicht entgilt,

kam ein Patt heraus. Jeweils 45 % bejahten und verneinten sie,

10 % deklarierten sich nicht deutlich.

Die bei dieser Umfrage festgestellte Attraktivität der Wahlärzte ist

nicht auf eine Unzufriedenheit mit den Kassenärzten zurückzuführen.

Denn 89 % fühlen sich von ihnen sehr gut bzw. eher gut versorgt.

Nur 10 % äußerten sich eher unzufrieden.

Es liegt der Schluss nahe, dass das bestehende Angebot von Kassen-

und Wahlärzten als fixe Versorgungseinheit betrachtet wird,

die aber immerhin 23 % als nicht ausreichend einschätzen.

Ordinationsbedarf für

Wahlärzte ab 2014

KAD-Stv. Mag. Klaus Mitterdorfer

zur Kostenerstattung bei der Kärntner Gebietskrankenkasse eingereicht

haben,

• Ärzte für Allgemeinmedizin, deren Patienten mehr als 300 Honorarnoten

pro Jahr zur Kostenerstattung bei der Kärntner Gebietskrankenkasse

eingereicht haben und

• Ärzte für Allgemeinmedizin, von denen mehr als 300 Abrechnungsscheine

im hausärztlichen Bereitschaftsdienst pro Jahr bei

der Kärntner Gebietskrankenkasse eingereicht wurden.

Die erste Auszahlung erfolgt 2014 für die Honorarnoten bzw. Abrechnungsscheine

des Jahres 2012.

Über das genaue Procedere bezüglich der Umsetzung der getroffenen

Vereinbarung ergeht in den nächsten Wochen eine Information

an die Wahlärzte.

Mag. Klaus Mitterdorfer

14 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 15


Kärntner Wahlärzte

Der langjährige Verfechter für die Anliegen der Wahlärzte in Kärnten

und stellvertretende Wahlärztereferent, Dr. Peter Wellik, sieht eine

Änderung der Einstellung der Gebietskrankenkasse zu seiner Ärztegruppe.

Es setze sich endlich auch in der Kasse die Meinung durch,

dass die Versorgung ohne Wahlärzte nicht mehr möglich sei. „Dafür

war es höchste Zeit und es sei auch notwendig, weitere ‚versteckte‘

Diskriminierungen zu beseitigen“, meint Wellik.

Wo sehen Sie diese?

Als befremdlich und teilweise skurril empfinden es viele Kollegen in

der Wahlarztberatung, dass ihnen die Kasse nicht dieselben Formulare

(z.B. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Überweisungen, etc.)

zur Verfügung stellt wie den Kassenärzten. Niemand kann erklären,

warum das so ist, zumal viele Wahlärzte sich freiwillig einigen Kassenregeln,

wie z.B. der ökonomischen Verschreibweise, unterwerfen.

Auch wenn vieles im Kassenbereich bereits digital erledigt wird,

wäre aus administrativen Gründen eine Gleichstellung der Wahlärzte

in diesem Bereich gesundheitspolitisch nur wünschenswert. Als

ebenso eigenartig betrachten es viele Kollegen, dass sie Bereitschaftsdienste,

die sie für Kassenärzte übernehmen, nicht direkt mit

der GKK abrechnen dürfen. Diese Kollegen sind gezwungen, die

Honorare an den Vertragsarzt zu stellen. Manche Wahlärzte machen

Dienste in vielen verschiedenen Sprengeln und für verschiedene

Kollegen und immer müssen eigene Rechnungen geschrieben werden.

Schätzt man Wahlärzte als nicht mündig genug ein, um direkt

mit der Kasse Bereitschaftsdienste abrechnen zu können?

In einem Fall kam die GKK den Wahlärzten ja entgegen?

Es ist wahrlich ein Erfolg, dass die GKK erstmals finanzielle Mittel für

den Ordinationsbedarf der Wahlärzte zur Verfügung stellt. Das war

eine langjährige zentrale Forderung des Referates. Die jetzige

Lösung, dass diese Unterstützung jenen Wahlärzten zugute kommt,

die versorgungsrelevant sind, werte ich als ersten richtigen Schritt.

Dass die Kasse den Begriff Versorgungsrelevanz im Zusammenhang

mit Wahlärzten nennt, war noch vor wenigen Jahren absolut undenkbar.

Wir wollen langfristig erreichen, dass der Ordinationsbedarf

für alle Wahlärzte bereitgestellt wird, da die gesamte Wahlärzteschaft

in Kärnten zur Versorgungsrelevanz beiträgt! Die nun verhandelte

Lösung stellt daher nur einen ersten Schritt dar!

Welche Maßnahmen sind noch nötig?

Ein Problem, mit dem wir Wahlärzte ständig konfrontiert werden, ist

die mangelnde Transparenz bei der Höhe des Kostenrückersatzes

unserer Patienten. Immer wieder fragen uns Patienten, wie der

Nachhaltige Wertschätzung

der Kärntner Wahlärzte sollte

endlich ausgebaut werden!

Dr. Peter Wellik

Rückerstattungsbetrag errechnet wird. Wir können wirklich keine

konkrete Antwort darauf geben. Auch uns werden jährlich nur die

sogenannten „Pauschbeträge“ von der GKK mitgeteilt. Man kann

das Berechnungssystem, bei dem die Limitierungen für Vertragsärzte

mit einkalkuliert werden, niemandem sinnvoll erklären. Das können

nur absolute Insider in der Sozialversicherung und der Ärztekammer

ansatzweise verstehen. Ich vermute, dass diese komplizierte

Ermittlung der anzuwendenden Tarife in der Kasse höchst aufwendig

und natürlich kostenintensiv ist. Bei der derzeitigen Gesundheitsreform

findet man häufig die Begriffe Nachvollziehbarkeit

und Transparenz.

Wie wäre es, wenn die Sozialversicherungen beim Wahlarztrückersatz

damit beginnen würde? Wir bringen dieses Anliegen bei den

Verhandlungen regelmäßig zur Sprache.

Stichwort Gesundheitsreform, wie sind die Wahlärzte davon

betroffen?

Angesichts des drohenden Ärztemangels wird man die Wahlärzte

verstärkt einbinden müssen. Am Land wird es in Kürze kaum mehr

Wahlärzte geben, weil man sie dringend für die frei werdenden Kassenstellen

benötigt. Im städtischen Bereich schaut es noch anders

aus. Man wird Modelle finden müssen, um Kooperationen zwischen

Ärzten mit und ohne Kassenvertrag zu ermöglichen. Hier wird man

ganz neue und innovative Wege beschreiten müssen. Ich sehe derzeit

aber bei den Kassenvertretern noch wenig zukunftsorientierte

Ansätze hierzu, aber sie werden notwendig sein. Wir – die Vertreter

des Wahlärztereferates – werden jedenfalls darauf eindringlich

schauen müssen, dass zukünftige Neuerungen mit größtmöglicher

Fairness für die Wahlärzte eingeführt werden.

Was war ein Schwerpunkt im ablaufenden Jahr?

Ein zentraler Arbeitsauftrag für die Mitglieder des Referates ist die

monatlich stattfindende Wahlarztberatung. Diese wurde bereits

im Jahre 2007 in dieser professionellen Form von Präs. Dr. Huber,

Dr. Dobrovolny und mir etabliert und seither in puncto Qualität

weiter ausgebaut. Die Ärztekammer bietet für alle, die eine Ordination

als Wahlarzt eröffnen möchten, eine kostenlose Beratung

an. 
Dabei informieren Vertreter des Wahlärztereferates, ein Steuerberater

sowie ein Mitarbeiter des Wohlfahrtsfonds in kurzen Impulsvorträgen

in Form eines Workshops die Grundlagen für die

erfolgreiche Planung einer Ordinationseröffnung und Führung einer

Wahlarztordination. 2013 haben wieder zahlreiche Kolleginnen

und Kollegen diesen kostenlosen Service der Ärztekammer in

Anspruch genommen.

SVA bindet

Wahlärzte bei

Vorsorgeaktion ein

Wenn man ein Präventionsprogramm flächendeckend umsetzen

will, muss man auch die Wahlärzte einbinden. Zu dieser Erkenntnis

kommt die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA):

Sie stellt es ihren Versicherten ab 2014 frei, dass sie auch bei Wahlärzten

die Halbierung ihres Selbstbehaltes durch Erreichung von

individuellen Gesundheitszielen erreichen können.

Bisher war das nur bei den SVA-Vertragsärzten

zulässig.

Der Patient macht beim Arzt seines Vertrauens die Vorsorgeuntersuchung.

Anhand der Befunde legt der Arzt mit ihm seine individuellen

Gesundheitsziele zu den fünf Parametern Blutdruck, Gewicht,

Bewegung, Tabak und Alkohol fest. Kann der Patient bei der nächsten

Untersuchung nach sechs Monaten nachweisen, dass er diese

erreicht hat, reduziert sich sein Selbstbehalt für alle ärztlichen Leistungen

von 20 auf 10 %. Wenn alle Zielwerte erreicht werden, muss

der Patient diesen Status bis zum nächsten Test bewahren und erhält

bis dahin den Bonus.

Mit diesem finanziellen Anreiz will die SVA den Vorsorgegedanken

forcieren. Sind alle Gesundheitsziele umgesetzt, ist die nächste

Untersuchung dann – abhängig vom Alter – nach zwei bis drei Jahren

fällig. Bis dahin gilt: halbierter Selbstbehalt.

Der Patient muss den Bonus mit einem Formular, in dem die Gesundheitsziele

dokumentiert und vom Arzt bestätigt sind, bei der

SVA beantragen.

Das Formular erhält jeder bei der SVA-Landesstelle oder er kann es

im Internet von der SVA-Homepage runterladen (Rubrik: „Meine

Gesundheitsziele“).

Supervision 2014

Für Ordinationsassistentinnen und Interessierte in anderen helfenden

Berufen bieten wir auch im Jahr 2014 wieder Supervision

mit Frau Dr. Simonitsch-Kanduth Evelyn, Psychotherapeutin, an.

Die Gruppe wird sich an zehn Terminen von März bis Juli 2014,

jeweils donnerstags von 17.30–19.00 Uhr, in der Ärztekammer in

Klagenfurt treffen.

Die Kosten belaufen sich auf € 250,-- für 20 Arbeitseinheiten.

Auskünfte und Anmeldung:

Österreichisches Institut für Allgemeinmedizin

St. Veiter Straße 34 · 9020 Klagenfurt/WS · Tel. 0463/55449

www.allmed.at · institut@allmed.at

ÖSTERREICHISCHES INSTITUT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN

Aus- und Weiterbildung für Ärzte und Ordinationspersonal

Kärntner Wahlärzte

Kommen SIE SIE in unser in Team! unser Team!

Das Landeskrankenhaus Rankweil ist eines der fünf Landeskrankenhäuser

in Vorarlberg. Das Haus mit 378 Betten ist Teil des Schwerpunktkrankenhauses

Feldkirch und versteht sich als modernes Zentrum für

neurologische und psychiatrische Erkrankungen.

Wir stellen ab sofort

ein.

Ausbildungsärzte/innen

zur/zum Fachärztin/Facharzt für

Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Ihr Tätigkeitsbereich

• Klinisch-psychiatrische Therapie und Diagnostik.

Sie verfügen über

• ein abgeschlossenes Medizinstudium,

• Interesse an klinisch psychiatrischen Fragestellungen.

Wir bieten

• umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten,

• Karrieremöglichkeiten in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern,

• Ausbildung im breiten Spektrum psychischer Störungen,

inkl. Gerontopsychiatrie, Jugendpsychiatrie und Forensik,

• fundierte Ausbildung in Psychotherapie (tiefenpsychologisch oder

verhaltenstherapeutisch) ohne finanzielle Belastung des

Auszubildenden,

• Gegenfach Neurologie am Haus, Gegenfach Innere Medizin in

Landeskrankenhäusern,

• Einhaltung des Arbeitszeitrechtes,

• eine Entlohnung gemäß dem Vorarlberger Landesbedienstetengesetz,

• diverse Sozialleistungen eines modern geführten Betriebes.

Ihre Bewerbung

richten Sie bitte an die Personalabteilung des Landeskrankenhauses

Rankweil, Valdunastraße 16, 6830 Rankweil, E-Mail: office@lkhr.at. Das

Landeskrankenhaus Rankweil bekennt sich zur Gleichstellung von Mann

und Frau. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir.

Für Rückfragen

steht Ihnen Herr Prim. Dr. Di Pauli , Tel. +43 5522 403-1100, gerne zur

Verfügung.

Besuchen Sie uns auch im Internet: www.lkhr.at

16 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 17


Vitamin K-Prophylaxe

Vitamin K-Prophylaxe

Die Bedeutung der

Vitamin K-Prophylaxe

im ersten Lebensjahr *

Dr. Ewald Pichler

Die Mutter stillt ihr Kind voll, soll ich dennoch Vitamin K verabreichen?

Die Antwort lautet schlicht und einfach: Ja, und wird damit

begründet, dass Muttermilch oft nicht ausreichend Vitamin K enthält,

um den Bedarf des Säuglings zu decken. Weiter ist an kindliche

Erkrankungen zu denken: Da Gallensalze essentiell für die Resorption

des fettlöslichen Vitamins K sind, müssen hier die Gallengangatresie,

alpha1 - Antitrypsin-Mangel und andere Resorptionsstörungen

genannt werden.

Doch nähern wir uns nach dieser raschen Antwort

der Frage systematisch:

Vitamin K spielt eine essentielle Rolle bei der Blutgerinnung. Die

prokoagulatorischen Vertreter des Prothrombinkomplexes, das

sind die Faktoren II (Prothrombin), VII, IX und X, werden als inaktive

Vorstufen in der Leber gebildet. Erst Carboxylierung durch ein Vitamin

K-abhängiges Enzym führt zum aktiven Gerinnungsfaktor.

Die Synthese der genannten Vorstufen selbst läuft auch bei fehlendem

Vitamin K („natürliches“ Defizit oder Antikoagulierung etwa

mit Phenprocoumon) ab, man spricht von den sogenannten PIVKA

(Proteins Induced by Vitamin K Absence).

Die Plazenta stellt eine effektive Barriere für Makromoleküle dar.

Davon sind auch die Gerinnungsfaktoren betroffen (CADE et al.,

1969; REVERDIAU-MOALIC et al., 1996; MALE et al., 1999). Gerinnungsfaktoren

werden altersabhängig nach und nach vom Fetus/

Embryo selbst gebildet. Zur Geburt beträgt die Konzentration beziehungsweise

die Aktivität (LANE u. HATHWAY, 1985) der Gerinnungsfaktoren

II, VII, IX und X etwa nur 50 % der Normwerte.

Auch Vitamin K1 passiert nur eingeschränkt die Plazentaschranke

(SHEARER et al., 1982), daher liegt die Vitamin K-Konzentration

beim Neugeborenen oft unter der Nachweisgrenze von 0,02 ng/ml

(SHEARER, 1992). Allerdings können bei gestillten Babys, wobei auf

das Kolostrum größter Wert zu legen ist, schon am vierten Lebenstag

Werte von 0,4 ng/ml gemessen werden (SHEARER, 1992), wie

sie beim Erwachsenen „normal“ sind.

Trotz des zuletzt genannten, positiven Befundes droht nach wie

vor der Morbus haemorrhagicus neonatorum. Allerdings hat dieses

Krankheitsbild den Namen geändert, da es nicht ausschließlich

durch Vitamin K-Mangel hervorgerufen wird. Heute spricht man

von der Vitamin K-Mangelblutung, im englischen Schrifttum vom

„vitamin K deficiency bleeding“ (VKDB). Entsprechend einer älteren,

aber brauchbaren Einteilung unterscheidet man ein frühes,

ein klassisches und ein spätes VKDB.

Das frühe VKDB wird innerhalb der ersten 24 Lebensstunden bei

Kindern beobachtet, deren Mütter während der Schwangerschaft

Medikamente eingenommen haben, die mit Vitamin K bzw. dem

Vitamin K-Metabolismus interferieren (Antikonvulsiva, Antituberkulostatika,

Vitamin K-Antagonisten). Blutungen können in diesen

Fällen allerdings durch Vitamin K-Gabe nach der Geburt meist

nicht verhindert werden. Vielmehr liegt es am betreuenden Kollegen,

der Schwangeren rechtzeitig vor der Geburt Vitamin K zu verordnen

(siehe unten, Punkt 3 der Empfehlungen der Gesellschaft

für Kinder- und Jugendheilkunde).

Das klassische VKDB tritt meist zwischen dem ersten und siebenten

Lebenstag auf. Betroffen davon sind Kinder, die krank zur Welt kommen

oder bei denen verspätet mit dem Stillen begonnen wurde.

Das späte VKDB wird in Europa seit den frühen 1980er Jahren beschrieben.

Es tritt zwischen dem achten Lebenstag und dem

sechsten Monat auf, mit einem Gipfel zwischen dem zweiten und

dritten Monat. Es wird fast ausschließlich bei voll gestillten Babys

beobachtet. Folgende Gründe für ein Vitamin K-Defizit werden genannt:

a) Der kindliche Darm ist mit Bakterien besiedelt, die nicht in der

Lage sind, Vitamin K2 zu synthetisieren. Somit bleibt die Muttermilch

einzige Vitamin K-Quelle. Menschliche Milch enthält (eher)

1 bis (maximal) 4 µg/l Vitamin K1, der Gehalt an Vitamin K2 ist

noch viel niedriger. Der Tagesbedarf für Kinder von null bis sechs

Monaten beträgt 2 µg/Tag, der von Kindern zwischen sieben

und zwölf Monaten liegt bei 2,5 µg/Tag (HAROON et al., 1982;

FAO/WHO, 2002; FNB/IOM, 2002).

b) Der Epoxid-Kreislauf, der dem Carboxylierungsenzym Vitamin K

wiederholt zur Verfügung stellt (und damit einspart) funktioniert

noch nicht voll bei Neugeborenen, vor allem nicht bei

Frühgeburten (BOVILL et al., 1993).

Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

hat im Internet folgende Empfehlungen zur Vitamin K-Prophylaxe

veröffentlicht, die hier (stilistisch minimal abgeändert) wiedergegeben

werden:

1. Gesunde Reifgeborene und oral ernährte Frühgeborene:

3 x 2 mg Vitamin K (KoniakonTM Mischzellenlösung, Roche) oral

kurz nach der Geburt, sowie am 4. bis 6. Tag, und weiters im Alter

von 4-6 Wochen.

2. Kleine Frühgeborene und kranke Reifgeborene:

0,3 mg Vitamin K (wie oben) pro kg Körpergewicht (maximal

1 mg) intramuskulär oder intravenös kurz nach der Geburt. Die

Vitamin K-Zufuhr aus parenteraler Ernährung oder MFN sollte

etwa 5-10µg/kg Körpergewicht/Tag betragen.

[Allerdings ist diese Empfehlung aufgrund des zur Zeit verfügbaren

Mischpräparates für fettlösliche Vitamine (VitalipidTM)

bei Frühgeborenen praktisch nicht umsetzbar, da bei entsprechender

Dosierung von Vitamin K eine Unterdosierung der anderen

Vitamine A, D und E resultieren würde.]

Alle Säuglinge sollen im Alter von 4 Wochen bzw. bei der Entlassung

aus dem Krankenhaus (wenn früher als 4 Wochen) eine

orale Prophylaxe mit 2 mg Vitamin K erhalten.

3. Mütterliche Medikation, die mit dem Vitamin K-Stoffwechsel

interferiert (Antikonvulsiva, orale Antikoagulantien, Antibiotika,

Antituberkulostatika): 10–20 mg Vitamin K pro Tag für die Mutter

in den letzten 15-30 Tagen der Schwangerschaft.

Österreich steht mit seinen Empfehlungen keineswegs alleine da.

Die Vitamin K-Prophylaxe, wie sie in zehn weiteren Ländern durchgeführt

wird, ist der Übersichtsarbeit von PICHLER u. PICHLER

(2008) zu entnehmen.

Die schwerwiegendste Ausprägung des VKDB ist zweifelsfrei die

Hirnblutung. Wenn wir also unsere kleinen Patienten vor Tod oder

lebenslanger Beeinträchtigung schützen wollen, so führt kein Weg

an der Vitamin K-Prophylaxe vorbei! Wie gezeigt wurde, ist „voll zu

stillen“ keineswegs ein Argument gegen, sondern vielmehr ein Argument

für die Prophylaxe.

Vereinzelt wird die Angst vor Nebenwirkungen als Grund für die

Ablehnung der Vitamin K-Prophylaxe angegeben. Nun, Symptome

einer Hypervitaminose sind nicht bekannt. Gelegentlich liest man

noch von Hämolyse. Diese wurde tatsächlich in den 1950er-Jahren

mit Dosen von 30 mg und höher eines wasserlöslichen Präparates

beschrieben (ALLISON, 1955; MEYER u. ANGUS, 1956), ist aber heute

kein Thema mehr. In den frühen 1990er-Jahren wurde ein Zusammenhang

von intramuskulär (nicht oral) verabreichtem Vitamin

K und Leukämie konstruiert. Auch dieser Verdacht ist ausgeräumt

(AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS; COMMITTEE ON FE-

TUS AND NEWBORN, 2003; AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS;

2006).

*Dieser Beitrag basiert auf einem in der Wien. Med. Wochenschr. 2008 veröffentlichten

Übersichtsartikel; siehe „Literatur“: PICHLER u. PICHLER.

Literatur:

AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS (2006): AAP publications reaffirmed. Pediatrics

118, 1266.

AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS, COMMITTEE ON FETUS AND NEWBORN (2003):

Controversies concerning vitamin K and the newborn. Pediatrics 112, 191-192.

ALLISON, A.C. (1955): Danger of vitamin K to newborn. Lancet i, 669.

BOVILL, E.G., SOLL, R.F., BHUSHAN, F., LANDESMANN, M., FREIJE, M., CHURCH, W.M,

McAULIFF, T., DAVIDSON, K., SADOWSKI, J. (1993): Vitamin K1 metabolism and the

production of descarboxy prothombin and protein C in the term and premature neonate.

Blodd 81, 77-83.










CADE, J.F., HIRSH, J., MARTIN, M. (1969): Placental barrier to coagulation factors: its

relevance to the coagulation defect at birth and to haemorrhage in the newborn. Brit

Med J 2, 281-283.

FAO/WHO (2002): Vitamin K. In: Human vitamin and mineral requirements. Report of

a joint FAO/WHO expert consultation Bangkok, Thailand. Publishing and Multimedia

Service, Rome, pp 133-150.

FNB (Food and Nutrition Board)/IOM (Institute of Medicine) (2002): Vitamin K. In: Dietary

reference intakes for vitamin A, vitamin K, arsenic, boron, chromium, copper,

iodine, iron, manganese, molybdenum,nickel, silicon, vanadium, and zinc. The National

Academic Press, Washington, pp 162-196.

HAROON, Y., SHEARER, M.J., RAHIM, S., GUNN, W.G., McENERY, G., BARKHAN, P. (1982):

The content of phylloquinone (vitamin K1 ) in human milk, cow´s milk and infant

formula foods determined by high-performanse liquidchromatography. J Nutr 112,

1105-1117.

LANE, P.A., HATHAWAY, W.E. (1985): Vitamin K in infancy. J Pediatr 106, 351-359.

MALE, Ch., JOHNSTON, M., SPARLING, C., BROOKER, L.A., ANDREW, M., MASSICOTTE,

P. (1999): The influence of devleopmental haemostasis on the laboratory diagnosis

and management of haemostatic disorders during infancy and childhood. Clin Lab

Med 19, 39-69.

MEYER, T.C., ANGUS, J. (1956): The effect of large doses of „Synkavit“ in the newborn.

Arch Dis Child 31, 212-215.

PICHLER, E., PICHLER, L. (2008): The neonatal coagulation system and the vitamin K-

deficiency bleeding - a mini review. Wien Med Wochenschr 158, 385-395.

SHEARER, M.J. (1992): Vitamin K metabolism and nutriture. Blod Rev 6, 92-104.

SHEARER, M.J., RAHIM, S., BARKHAN, P., STIMMLER, L. (1982): Plasma vitamin K1 in

mothers and their newborn babies. Lancet ii, 460-463.

REVERDIAU-MOALIC, P., DELAHOUSSE, B., BODY, G., BARDOS, P., LEROY. J., GUEL, Y.

(1996): Evolution of blood coagulation activators and inhibitors in the healthy human

fetus. Blood 88, 900-906.

Die Reha-Klinik für Seelische Gesundheit und Prävention GmbH ist eine

Einrichtung der medizinisch-psychiatrischen Rehabilitation. In einem

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18 Dezember 2013 · www.aekktn.at November Dezember 2013 · www.aekktn.at

19


Kurie der angestellten Ärzte

Auf diese Kurzform kann man den Kostenplan der KABEG für 2014

bringen. Denn die Zahl der LKF-Punkte, die in den Landesspitälern

erarbeitet werden, sollen um 3 % steigen, die Löhne ab nur um 1 %!

Wenn das Teil einer Arbeitsplatz-Attraktivierung der Spitalsärzte

sein soll, dann „Gute Nacht, KABEG“ und „Gute Nacht, Landespolitik“.

Wir Ärzte werden es sicher nicht akzeptieren, dass wir mit einer

Lohnanpassung unter der Inflationsrate abgespeist werden!

Wir Ärzte werden auch vehement für eine Verbesserung unserer

Arbeitsbedingungen und für eine adäquate Entlohnung unserer

Grundstunden kämpfen!

In Kärntens Spitälern arbeitet österreichweit die geringste Zahl an

Ärzten. Ihnen wird die größte Leistungsdichte abverlangt und das

soll mit einer de facto-Lohnkürzung honoriert werden.

Bei der Budgeterstellung ging es offenbar nur darum, den Nettogebarungsabgang

auf denselben Betrag zu reduzieren, der 2013

gegeben war: 242 Mio. €.

Die KABEG setzt viele Energien ein, um beim Personal zu sparen,

aber leider viel zu wenige, wenn es gilt, Einnahmen, die auch den

Ärzten zugutekommen würden, zu erhöhen. Im Budgetvoranschlag,

den die Landesregierung beschlossen hat, liest man Folgendes:

„Die KABEG steht in Verhandlungen (mit den Privatversicherungen)

betreffend eine Erhöhung der (Sonder-)Behandlungsgebühren

zur Angleichung auf das durchschnittliche österreichische

Niveau, was nach derzeitigem Wissensstand eine Erhöhung

um mindestens 70 % bedeuten würde.“

Verzerrung der Gehaltsstatistik

Mit anderen Worten: Die KABEG gibt offen zu, dass sie sich seit Jahren

mit 30 % jener Summe begnügt, die den Kärntner Landesspitälern

und den Ärzten zustehen sollte.

Sie fügt aber im selben Text resignierend hinzu, dass sich daran in

den nächsten Jahren nichts Entscheidendes ändern wird. Es gebe

einen Modellentwurf ab 2014, der „eine Erhöhung von 40 % über

einen Zeitkorridor von 4 bis 5 Jahren vorsieht“.

Die KABEG rechnet jetzt schon damit, dass die Sondergebühren in

den Landesspitälern 2014 um 600.000,- € auf 9,9 Mio. € sinken

werden.

Da ergibt sich nur eine Frage: Wenn die KABEG seit Jahren nicht

imstande ist, die Benachteiligung der Kärntner Spitäler und ihrer

Ärzte zu verhindern, warum lässt sie nicht andere verhandeln?

Schlechter kann man es wohl nicht machen!

Lasst uns Ärzte

verhandeln!

Die Ärzte in den Landesspitälern sollen wieder mehr

leisten, aber ihr Gehalt soll schrumpfen.

KO Dr. Hans Ingo Kager

Wir, als Vertretung aller Ärzte, stellen im Licht dieser Kapitulation

der KABEG die Forderung, dass wir mit den Privatversicherungen

verhandeln. Bis dato wurde versucht, uns ja von allen Gesprächen

auszusperren.

Es ergeben sich nur Nachteile daraus: In Kärnten werden die Ärztehonorare

als Umsätze der Krankenanstalt deklariert. Das zwingt

Kärnten als einziges Bundesland dazu, dass es Bundesbeihilfen

zurückzahlen muss – und führt zu geringeren Einkommen der

Kärntner Spitalsärzte.

Außerdem verzerrt es die Gehaltsstatistik. Bei österreichweiten

Vergleichen der Bezüge der Spitalsärzte scheint Kärnten (zu Unrecht)

vorne auf, weil die Sondergebühren bei den Gehaltssummen

eingerechnet werden. Bei den anderen Bundesländern ist das

nicht der Fall.

Erfolgreiche Betriebsratswahl Villach

Die Kurie der angestellten Ärzte wird jedenfalls in den Gesprächen

mit Land und KABEG vehement darauf drängen, dass es auch hier

zu Änderungen kommt.

Die Ärzte müssen am Verhandlungstisch sitzen, weil es um ihre Anliegen

geht!

Auch in diesem Sinne bemühen wir uns, dass wir in den Betriebsräten

fest verankert sind. So viele Ärzte haben sich noch nie in

KABEG-Betriebsräten wiedergefunden.

Dies ist ein Signal, dass es gerade bei den Ärzten Handlungsbedarf

gibt.

Ich gratuliere auch den Kollegen in Villach, die bei der Betriebsratswahl

erstmalig mit einer eigenen unabhängigen Ärzteliste einen

beachtlichen Erfolg erzielt haben.

Auch wenn uns kein Zeitbudget dafür zugestanden wird, sollten

wir Ärzte darauf achten, in den Gremien der Personalvertretung

mitzureden.

Es ist egal, auf welchem Weg das gelingt, ob mit eigener Liste oder

durch Mitarbeit in einer bestehenden Gruppierung, wie ich das im

Klinikum gemacht habe. Ärzte müssen dabei sein, wenn über betriebliche

Dinge entschieden wird!

Eindrucksvoll belegt diese Patientenstromanalyse 2012 auch die

enormen Leistungen und damit verbundenen Belastungen der

Kärntner Spitalsärzte. Ein schon lange gefordertes Anpassen der

Arbeitsbedingungen ist daher unumgänglich. Der Arbeitstag in

den Kärntner Krankenanstalten liegt heute weit außerhalb der österreichischen

Norm.

Arbeitsdichte der Spitalsärzte

nirgendwo so hoch wie in Kärnten

Die Patientenstromanalyse 2012 des Kärntner Gesundheitsfonds beweist

wieder das enorme Leistungspensum, das den 1.100 Kärntner

Spitalsärzten abverlangt wird. 153.000 Patienten aus Kärnten und

10.000 aus anderen Bundesländern bzw. dem Ausland wurden in

den fünf Kabeg-Häusern, den drei Ordensspitälern und dem

KH Spittal/Drau behandelt.

Die 1.102 angestellten Ärzte erbrachten in den heimischen Spitälern

Leistungen im Wert von 484 Mio. LKF-Punkten. Damit entfielen im

Schnitt auf jeden Arzt 439.000 Punkte. Das ist der höchste Wert aller

Bundesländer!

Kärntens Spitäler haben österreichweit die geringste Quote an Ärzten,

womit für diese auch die höchste Arbeitsdichte anfällt.

Das Klinikum verzeichnete im Vorjahr 62.283 Erstaufnahmen, um 570

weniger als 2011.

Vermehrte Aufnahmen zeigen sich an der Unfallchirurgie (+327, d.s.

36,2 %) und der Augenabteilung (+261, d.s. +4,6 %), hier waren es

insgesamt 5.927 Patienten. Ein weiterer Aufwärtstrend war u.a. an

der Abteilung für Orthopädie zu bemerken: plus 198 Patienten.

Die häufigsten Leistungen im Klinikum Klagenfurt waren die MEL15

– Augen, Orbita mit 5.542 (8,8 %) und die MEL 22 – Onkologische

Therapie mit 4.054 (6,5 %) Patienten.

Die meisten Gastpatienten (andere Bundesländer und Ausland) verzeichneten

die Kinderinterne (201), Urologie (181), und Augenabteilung

(172).

Im LKH Villach gab es 2012 37.183 Aufnahmen, 587 weniger als im

Vorjahr, was vor allem auf Einbußen aus dem Bezirk Villach-Land zurück

zu führen ist. Rückgänge verbuchten die Kinderinterne (-315,

-7,2 %), die Gynäkologie (-249, -5,7 %) und die Unfallchirurgie (-170,

-3,6 %); die 2012 neu genehmigte interdisziplinäre Tagesklinik versorgte

183 Personen. Auffallend gestiegen ist u.a. die Inanspruchnahme

onkologischer Behandlungen (+8,7 %).

Die chirurgische Abteilung war mit über 4.000 Patienten die landesweit

am meisten frequentierte in diesem Fach.

Leichte Rückgänge verbuchte das Ordensspital St. Veit. Die 12.085

Patienten bedeuten im Vergleich zu 2011 ein Minus von 457 Aufnahmen.

Mit 3.562 Patienten war die Chirurgie trotz eines Rückganges

von 299 Patienten (-7,7 %) die am zweitmeisten frequentierte Fachabteilung

Kärntens und jene, die pro Fall die meisten LKF-Punkte verbucht

hat.

Im Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach wurden 9.483 Patienten

aufgenommen, das entspricht nahezu den Patientenfrequenzen

des Vorjahres (+14). 26,5 % aller Patienten stammten aus der Steiermark.

Im Krankenhaus der Elisabethinen waren die Aufnahmezahlen leicht

rückläufig. Es wurden 252 Patienten (d.s. -3,3 %) weniger aufgenommen,

was Großteils mit einem Rückgang an der Abteilung für Inneren

Medizin (-291) im Zusammenhang steht.

Das LKH Wolfsberg meldet mit 13.880 einen Rückgang von knapp

400 Patienten. Dieser war vor allem auf die Chirurgie (-306) zurück zu

führen, die aber nichtsdestotrotz zu den am meisten nachgefragten

Abteilungen Kärntens zählt.

Die Patientenströme im LKH Laas haben sich im Vergleich zu 2011

kaum verändert (-17).

657 Patienten mehr als 2011 suchten das Krankenhaus Spittal/Drau

auf. Damit wurde erstmals die Jahresgrenze von 15.000 übertroffen.

Kurie der angestellten Ärzte

Das Haus verzeichnete u.a. ein Plus in der Gynäkologie (+98) und eine

Zunahme bei der Mammachirurgie (+12,8 %)

2012 wurden im KH Waiern 1.885 Patienten stationär aufgenommen

(+52). Nur auf der Psychosomatik waren Rückgänge (-28, -8,0 %) zu

verzeichnen.

Wie bereits 2011, sind die Aufnahmen im UKH Klagenfurt um 50 auf

5.120 Patienten gestiegen, das betrifft insbesondere den Bezirk Klagenfurt-Stadt

(+96) und Klagenfurt-Land (+25).

Die Privatklinik Maria Hilf konnte 2012 nicht viel mehr Patienten gewinnen

als in ihrem ersten Jahr nach der Wiedereröffnung (5.480,

+69). 2012 machte sich für das Haus die Etablierung von Augenoperationen

positiv bemerkbar, die über 1.000 Patienten mehr brachte.

Weiter rückgängig waren Geburten in Maria Hilf (- 157 Frauen, -61 %).

Ein leichtes Wachstum (+1,3 %) weist die Privatklinik Villach auf, die

rund 500 Patienten mehr als Maria Hilf aufnehmen durfte.

Der Zulauf von Kärntner Patienten ins KH Lienz wurde 2012 eingebremst,

er war mit 4.555 um 4 % geringer als 2011.

Die Krankenhaushäufigkeit hat sich nicht verändert: Von 1.000 Einwohnern

gingen im Schnitt 313 einmal in ein Krankenhaus. Sie nimmt

mit dem Alter entscheidend zu. Zwischen 60 und 74 geht jeder zweite

einmal im Jahr ins Spital, ab 75 sind es sogar neun von zehn. Dies

lässt den Schluss zu, dass selbst bei sinkender Bevölkerungszahl mit

einer steigenden Zahl von Spitalsaufnahmen zu rechnen ist.

Zur Erweiterung seines Teams sucht das Deutsch-Ordens-

Krankenhaus Friesach zum sofortigen Eintritt eine/n

Assistenzärztin/Assistenzarzt

zur Ausbildung im Fach

Innere Medizin

Das Krankenhaus verfügt über 195 Betten in den Abteilungen

Innere Medizin mit Akutgeriatrie/Remobilisation sowie

Remobilisation/Nachsorge, Chirurgie, Unfallchirurgie,

Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Die Interne Abteilung umfasst 119 Betten, einschließlich 4

Herzüberwachungsbetten.

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams leistungsbereite

engagierte MitarbeiterInnen und bieten eine volle Ausbildungsstelle

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den ärztlichen Leiter des Krankenhauses des Deutschen

Ordens Friesach Herrn Prim. Dr. Felix Waidmann,

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Früh erkennen

Früh erkennen

Qualitätssicherung durch Zertifizierung und

„Vier-Augen-Prinzip“

Als qualitätsgesichertes Screening-Programm unterliegt „Früh erkennen“

strengen Qualitätsvorgaben und wird begleitend dokumentiert

und evaluiert. Alle personenbezogenen Daten werden

dafür aus Datenschutzgründen pseudonymisiert. Eine zentrale

Neuerung stellt dabei auch die konsequente laufende Qualitätssicherung

aller ab dem Programmstart durchgeführten Brustuntersuchungen

dar. Die teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen

verfügen über ein eigenes Zertifikat, das nach erfolgreicher

Absolvierung spezieller Schulungen und einer Fallsammlungsprüfung

verliehen wird.

Zu den Eckpunkten der Qualitätssicherung zählen:

• Mindestfrequenzen: die teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen

müssen eine Befundung von mindestens 2.000 Mammographie-Aufnahmen

pro Jahr nachweisen

• Schulungen und Fortbildung für alle beteiligten Berufsgruppen

• Ausschließlicher Einsatz digitaler Geräte und technische Qualitätssicherung

• 100 % unabhängige Doppelbefundung durch zwei Radiologinnen/Radiologen

• Bei divergierendem Befund erfolgt Konsensbefundung durch

Erst- und ZweitbefunderIn

• Qualitäts-Anforderungen gelten auch für kurative Mammographie

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

startet im Jänner

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „Früh

erkennen“ läuft im Jänner 2014 an. „Früh erkennen“ bietet einen

qualitätsgesicherten, transparenten und strukturierten Ablauf für

Frauen und ersetzt alle bisherigen Mammographie-Angebote zur

Früherkennung von Brustkrebs. Die ersten Einladungen zur Mammographie

werden im Jänner verschickt. Über die Website des Programms

sowie eine kostenlose Telefon-Serviceline können sich

Frauen über das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm informieren.

Einheitliches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

ersetzt bisherige Angebote

„Früh erkennen“ löst die bisherige Mammographie im Zuge der

Vorsorgeuntersuchung der Sozialversicherung ab. Rund 1,5 Millionen

Frauen zwischen 45 und 69 Jahren erhalten alle zwei Jahre per

Post eine persönliche Einladung zur Mammographie-Untersuchung.

Frauen zwischen 40 und 44 Jahren sowie zwischen 70 und

74 Jahren können auf Wunsch eine Einladung über die kostenlose

Telefon-Serviceline anfordern.

In Sonderfällen gibt es auch weiterhin die Möglichkeit für Zuweisungen

zur Mammographie. Diese sind mittels Indikationenliste

festgelegt. Dazu zählen z.B. tastbare Knoten, Dellen oder Verhärtungen

der Haut, sichtbare Verformungen, Hautveränderungen

oder Sekretion aus der Brustwarze.

Persönliche Einladung statt Zuweisung

Das Einladungsschreiben ersetzt die Zuweisung zur Mammographie.

Eingeladene Frauen können aus einer Liste an teilnahmeberechtigten

radiologischen Untersuchungseinrichtungen wählen.

Untersuchungen werden ausschließlich von zertifizierten Radiologinnen

und Radiologen durchgeführt, die am Früherkennungsprogramm

teilnehmen und spezielle Qualitätsanforderungen erfüllen.

Die erste Einladungswelle zur Mammographie-Untersuchung

wird im Jänner per Post verschickt.

Niederschwelliges Angebot soll mehr Frauen

erreichen

Die persönliche Einladung aller Frauen der Zielgruppe zur Mammographie

stellt ein niederschwelliges Angebot zur Früherkennungs-Untersuchung

dar. Dadurch sollen auch jene Frauen erreicht

werden, die bisher keine oder nur unregelmäßig Mammographien

in Anspruch genommen haben.

Ziele von „früh erkennen“

Die primären Ziele des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms

sind:

• Senkung der Brustkrebssterblichkeit

• Früherkennung von Karzinomen in einem nicht-invasiven bzw.

metastasefreien Stadium

• Erhöhung des Anteils an brusterhaltenden Operationen

• Verbesserung der Heilungschancen

• Anwendung schonenderer Therapieverfahren

• Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen durch ein

standardisiertes und qualitätsgesichertes Abklärungsverfahren

und einer Minimierung unnötiger medizinischer Eingriffe

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung

Das Programm wird wissenschaftlich begleitet. Dazu werden die

Daten pseudonymisiert weitergeleitet, das heißt, die Daten werden

so verschlüsselt, dass sie nicht mehr auf die untersuchte Frau

zurückgeführt werden können. Das gewährleistet den Schutz der

sensiblen Daten. Die Dokumentation dient vor allem dazu, die

Qualität der Untersuchungen zu sichern. Alle teilnehmenden Radiologinnen

und Radiologen erhalten regelmäßig Rückmeldung

darüber, ob sich Verdachtsdiagnosen bei den weiteren Untersuchungen

bestätigt haben. Die laufende Evaluierung ermöglicht

eine Modifikation der Maßnahmen anhand von Zwischenergebnissen.

www.frueh-erkennen.at

Telefon-Serviceline: 0800 500 181 (Mo–Fr 8.00–18.00 Uhr)

Informationsfolder liegen in den Regionalstellen der Krankenkassen

auf und können über die Telefon-Serviceline angefordert werden.

22 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 23


Klinikum Klagenfurt

Klinikum Klagenfurt

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Mittermair wird

Primarius am Klinikum Klagenfurt

Bedeutender Experte für minimal-invasive Chirurgie

Einzigartiges Projekt bietet

Jugendlichen Zukunftschancen

Univ.-Prof. Dr. Reinhard

Mittermair übernimmt mit

1.1.2014 die Abteilung der

Chirurgie und Viszeralchirurgie

am Klinikum-Klagenfurt

am Wörthersee. Er folgt

Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael

Starlinger, der mit Ende des

Jahres in Pension geht.

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Mittermair hat Kärntner Wurzeln. Sein Vater

ist gebürtiger Villacher. Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin

an der Universität Innsbruck absolvierte Prof. Mittermair

seine Ausbildung zum Chirurgen an der Universitätsklinik in Innsbruck.

Dort erhielt er bei Univ.-Prof. Dr. Ernst Bodner und Univ.-Prof.

Dr. Raimund Margreiter eine breit gefächerte chirurgische Ausbildung.

Sein Interesse galt im Besonderen der minimal-invasiven Chirurgie.

An der Uniklinik Innsbruck leitete Mittermair zuletzt die minimal-invasive

Chirurgie, außerdem ist er Vorstandsmitglied der

Österreichischen Gesellschaft für minimal-invasive Chirurgie. In

den letzten Jahren befasste er sich auch intensiv mit der Tumorchirurgie

und der hepatobiliären Chirurgie. Dazu absolvierte Mittermair

unter anderem Hospitationen an der Berliner Universitätsklinik

Charité und an der berühmten amerikanischen Yale University

School of Medicine zum Thema Interdisziplinäre Behandlungskonzepte

bei onkologischen Leber-, Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen.

„Professor Mittermair hat vor allem durch seine fachlichen, aber

auch durch seine menschlichen Fähigkeiten überzeugt und konnte

sich so im Hearingverfahren erfolgreich gegen starke Mitbewerber

durchsetzen“, zeigt sich der Medizinische Direktor, Dr. Hartwig

Pogatschnigg, erfreut.

Mittermair bringt eine hervorragende chirurgische Expertise mit

und setzt sich persönlich für eine Medizin mit Qualität und Seele

ein. „Ich will für meine Patienten ein professioneller und persönlicher

Ansprechpartner sein“, erklärt der neue Primarius.

Ein weiteres Plus, das Mittermair mit nach Klagenfurt bringt, ist die

Chirurgie mit der SILS-Methode. Die Vorteile für den Patienten: „Ein

besseres kosmetisches Ergebnis, weniger Wundschmerzen und dadurch

eine schnellere Erholung mit einem kürzeren Spitalsaufenthalt“,

erklärt Mittermair, der im Bereich der SILS-Technik einer der

Pioniere ist. Er zählt zu den führenden minimal-invasiven Chirurgen

in Österreich.

Prim. Univ.-Prof. DDr. Gert Santler

zur Turnusevaluierung

An der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und

Jugendalters (NPKJ) startete 2013 ein einzigartiges Projekt. Die „Integrative

strukturierte Arbeitsorientierung“ (ISA) hilft Jugendlichen

auf dem Weg in ein eigenständiges (Arbeits-)Leben.

Ein geregelter Tagesablauf, wie zu einer bestimmten Uhrzeit aufzustehen

und zur Arbeit zu gehen, ist für viele selbstverständlich.

Junge Patientinnen und Patienten an der Abteilung für Neurologie

und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters müssen das oft erst

(wieder) erlernen. Doch nicht nur dem Alltag Struktur geben, auch

die Frage nach einer persönlich interessanten Berufsausbildung

steht im Mittelpunkt des Projektes „Integrative strukturierte Arbeitsorientierung“,

das im Mai 2013 an der NPKJ startete.

Konzentration und Sozialkompetenz

„Alle Jugendlichen, die nicht mehr schulpflichtig und stationär bei

uns aufgenommen sind, nehmen daran teil“, berichten die Initiatorinnen

und Mitarbeiterinnen der Abteilung, Margot Pizzera und

Mag. Elke Frick. Eine zentrale Säule des Projektes ist es, dass mit

jedem Jugendlichen im Zuge einer Arbeitsorientierung persönliche

Stärken und Schwächen analysiert werden. Auch die Fähigkeit,

sich längere Zeit auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren, wird

geschärft. Außerdem fördert das Projekt die Sozialkompetenz der

Jugendlichen.

Erfolgserlebnisse

„Dies geschieht aber nicht nur in der Theorie. Speziell bei einzelnen

Projekten, wie bei der Organisation und Gestaltung von Basaren

oder unserem jährlichen Abteilungsmusical im Sommer, lernen

die Patienten sich und ihre Fähigkeiten kennen“, erzählt Pizzera. In

diesem Zusammenhang verweist der Vorstand der NPKJ, Prim.

Dr. Wolfgang Wladika, auf einen seiner Schützlinge, der durch das

Projekt nun tatsächlich einen entsprechenden Ausbildungsplatz

gefunden hat. „Ein Mädchen entdeckte seine Liebe zu Blumen und

Pflanzen, als es die Dekoration für das Musical ‚König der Löwen‘

gestaltete. Die junge Frau macht nun eine Lehre zur Floristin.“

Arbeitstag von 8.00 bis 12.00 Uhr

„Die Jugendlichen nehmen das Angebot sehr gerne an, obwohl es

für den einen oder anderen gerade in den ersten Wochen schwierig

ist“, so Wladika. Denn die Patientinnen und Patienten müssen

sich erst wieder an einen geregelten Ablauf gewöhnen und selbstständig

um 8 Uhr an ihrem „Arbeitsplatz“ in der Werkstätte der

NPKJ erscheinen.

Bis 12 Uhr dauert der „Arbeitstag“. Dabei werden auch vermeintlich

einfach Dinge erlernt, wie Einkaufen oder das Einteilen von Geld.

„Management des Alltages eben“, sagt Frick. Aber auch das Arbeiten

am PC oder Kenntnisse in der Ernährung werden gelehrt und

damit motorische und kognitive Fähigkeiten geschult.

Auch der Leiter der Abteilung

für Mund-, Kiefer- und

plastische Gesichtschirurgie

zeigt sich erfreut über

die positive Bewertung im

Rahmen der österreichischen

Turnusevaluierung

und verspricht weiteres Engagement

für Kärntens Medizinernachwuchs.

Welchen Stellenwert haben Turnusärzte an Ihrer Abteilung?

Turnusärzte stellen die Zukunft unseres Faches dar. Die Pflege des

Nachwuchses hat gerade für mich als Universitätslehrer einen sehr

hohen Stellenwert. Diese jungen Kollegen sind die zukünftigen Assistenzärzte,

Oberärzte und Primarärzte und werden uns in der

Pension behandeln!

Nach welchen Prinzipien organisieren Sie die Ausbildung der

Turnusärzte an Ihrer Abteilung?

Lernen/Lehren in der Praxis: Erörtern von Problemfälle in der Morgenbesprechung,

Fallplanungen für Operationen am kommenden

Tag, Assistenz bei der Operation, Erklären des chirurgischen Basiswissens,

der Chirurgischen OP-Schritte, Anmerkungen der möglichen

Fehler, Gefahrenpotentiale und Vermeidung derselben sowie

Übernehmen von chirurgischen Teilschritten unter Supervision.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Turnusärzten gemacht?

Junge Kollegen sind sehr interessiert und begeisterungsfähig.

Wenn wir es schaffen, die eigene Leidenschaft für das Fach zu vermitteln,

werden wir in Zukunft weniger Probleme mit dem Nachwuchsmangel

haben.

Wo erkennen Sie Probleme beim Turnus?

Die Reduktion der Tätigkeit auf ausschließliche Routine- und administrative

Aufgaben, die natürlich auch wichtig sind, gemacht und

gelernt werden müssen, führt zu Langeweile und dem Gefühl der

„verlorenen Zeit“.

Empfinden Sie die Beurteilung durch Turnusärzte als eine Orientierungshilfe?

Jede Art des Feedbacks ist lehrreich und bietet die Chance Verbesserungen

einzuführen.

24 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 25


Militärärztereferat

Aktuelles aus dem

Militärärztereferat

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Referat Sportmedizin

Sportmedizin Kärnten –

bewegt ins Neue Jahr

Mag. Dr. Ines Berger-Uckermann

Bevor ich zum wesentlichen Punkt meines Artikels komme, möchte

ich alle Kolleginnen und Kollegen, die Interesse haben, das ÖBH

als Arbeitgeber zu wählen, darauf hinweisen, dass in den nächsten

6 Monaten aufgrund einiger Umstrukturierungen und Neuausrichtungen

2-3 Stellen im Bundesland Kärnten besetzt werden.

Ich selbst darf Ihnen mitteilen, dass ich mit 1. Dezember 2013 meine

bewilligte Karenz angetreten habe und nunmehr als Ärztlicher

Direktor der Ostseeklinik Grömitz – Rehabilitation für Mutter, Vater

und Kind - in Deutschland tätig bin.

Daher werden meine Agenden von HptmA Dr. Markus Opriessnig

in bewährter Weise weitergeführt.

Sollten Sie Fragen zum Beruf

„Militärarzt“ haben, wenden

Sie sich daher bitte vertrauensvoll

an Dr. Opriessnig.

Somit darf ich mich für die Dr. Ernst Benischke, MBA

entgegengebrachte Wertschätzung

und Kameradschaft bedanken, wünsche allen Kolleginnen

und Kollegen der Ärztekammer für Kärnten alles Gute für

2014, den Militärärztekollegen viel Soldatenglück und Gesundheit

in den bevorstehenden Auslandseinsätzen.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen, Euer

Dr. Ernst Benischke, MBA

Bei der Kick-off-Veranstaltung

im Oktober 2013

„Sportmedizin – Neue Impulse

für Kärnten“, erarbeiteten

engagierte Sportärztinnen

und Sportärzte zahlreiche Ideen für die Zukunft der Sportmedizin

in Kärnten.

Allem voran hat Networking die oberste Priorität: In monatlichen

Arbeitsmeetings werden daher seit November jeden 2. Donnerstag,

von 18.00 bis 20.00 Uhr, in der Ärztekammer Ideen kreiert, diskutiert

und umgesetzt. Eingeladen sind alle an sportmedizinischen

Themen interessierte Kolleginnen und Kollegen. Die Ergebnisse

dieses Sportmediziner-Meetings ergehen jedes Mal an alle Sportarztdiplominhaber

per E-Mail.

Mit März 2014 wird ein Qualitätszirkel Sportmedizin 4 Mal jährlich

in Klagenfurt stattfinden. Dieser wird vor allem den fachlichen

Themen gewidmet sein.

Dem zweiten großen Themenschwerpunkt, interne und externe

Veranstaltungen sowie Öffentlichkeitsarbeit, werden die Kärntner

Sportärztetage von 11. bis 12. April 2014 in Bad Kleinkirchheim

gerecht. Die Inhalte - Dopingfallen im Alltag - der kranke Sportler

in meiner Praxis, Nahrungsergänzungen im Sport - Sinn oder Unsinn,

Trainingssteuerung bei Kärntner Spitzensportlern - sind brisante

Themen für alle Interessenten der Sportmedizin.

Unter dem Aspekt Ärzte & Sport findet am 18. Jänner 2014 eine

Kärntner Ärzte-Eisstockmeisterschaft statt. Alle 4er Teams, Frauen,

Männer oder Mixed, aus einem/einer Sprengel/Bezirk/Stadt

melden sich bitte bis 8. Jänner 2014 im Sportärztereferat an.

Infos: Herr Cekon, Tel. 0463/5856-25, sportarzt@aekktn.at

Mit dem Ziel, sportmedizinische Aktivitäten zu initiieren, umzusetzen

und von einander zu profitieren, schaffen wir es gemeinsam,

die Sportmedizin in Kärnten zu stärken.

Kärntner Ärzte

Sprengel-Eisstock-Meisterschaft

KÄRNTNERSTOCK-TURNIER

Ehrenschutz: Präsident Dr. Josef Huber e.h.

Startberechtigt: Ärzte-Team bestehend aus 4 Herren,

4 Damen oder Mixed-Mannschaften – alle

aus einem Sprengel/Bezirk/einer Stadt

Sponsoren-Team, Pharmareferenten

Startgeld:

Preise:

Siegerehrung:

€ 10,-- pro Teilnehmer

Siegertrophäe und Sachpreise

Programm:

Austragungsort: Eisbahnen GH Krall

9020 Klagenfurt, Ehrentalerstraße 57

Beginn: Samstag, 18. Jänner 2014

8.30 Uhr: Bahnstreifenausgabe

9.00 Uhr: Turnierbeginn

im Anschluss am Austragungsort

Durchführung/Sportgeräte: nach IER,

Kärntnerstock bis 5,5 kg,

max. 6 Stück handelsübliche Rundstoppel,

keine Moarstöcke

Nennungen:

Anmeldeschluss: 8. Jänner 2014

Veranstalter:

Unfallhaftung:

Ärztekammer/Referat für Sportmedizin

Herr Cekon, Tel. 0463/5856-25,

E-Mail: sportarzt@aekktn.at

Kärntner Ärztekammer-

Referat für Sportmedizin

Wir freuen uns, Euch bei unserem Turnier begrüßen zu dürfen,

wünschen eine gute Anreise und sportlichen Erfolg.

Für Unfälle wird vom Veranstalter keine

Haftung übernommen!

31. KÄRNTNER

NOTFALLTAGE

27. Einsatzleiterseminar

24.-26. April 2014

SONNENHOTEL HAFNERSEE

Plescherken 5

9074 Keutschach

Referat für Notfall- und

Katastrophenmedizin

der Ärztekammer für Kärnten

Österreichisches Rotes Kreuz

Landesverband Kärnten

Auskünfte/Anmeldung:

Ärztekammer für Kärnten

Susanne Triebelnig

Tel.: 0043 (0)463 5856-35

E-Mail: notarzt@aekktn.at

Das Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach bietet ab

sofort attraktive

Turnusarztstellen (w/m)

Beste Ausbildung und persönliche Betreuung, individueller

Ausbildungsplan, Möglichkeit zur Facharztausbildung,

15 Fortbildungstage, max. 25 Stunden

Dienst, Kost und Logis frei!

In Kooperation mit anderen Häusern können Sie

sämtliche für den Turnus notwendige Fächer bei uns

absolvieren.

Gehalt: ab 40.000 EUR brutto Grundgehalt/Jahr,

Mehrzahlung verhandelbar.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an den ärztlichen

Leiter Prim. Dr. Felix Waidmann, St.Veiter Str. 12,

9360 Friesach. felix.waidmann@dokh.at,

Tel.: 04268-2691-2306.

www.dokh.at

26 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 27


Medigames

35. Sportweltspiele der Medizin

und Gesundheit in Wels

Cannes, Paris, Garmisch-Partenkirchen, Antalya oder Zagreb – alle

Städte haben etwas gemeinsam: Sie waren Austragungsort der

„Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit“. Im Sommer 2014

schließt sich die Stadt Wels als Gastgeberin der „35. Jeux Mondiaux

de la Médicine et de la Santé (JMM)“, kurz auch „Medigames“ genannt,

an.

Das Konzept besteht aus einer freundschaftlichen und sportlichen

Zusammenarbeit mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Es folgt

dem olympischen Modell und nimmt dessen Werte und Ideen auf.

Erwartet werden rund 1.500 Personen aus 30 bis 35 verschiedenen

Ländern, die sich von 21. bis 28. Juni 2014 in mehr als 20 sportlichen

Disziplinen messen werden. Da es sich bei den Teilnehmern

u.a. um Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und anderes medizinisches

Personal handelt, hat es für die Ärztekammer OÖ einen besonderen

Stellenwert, die „Medigames“ in Kooperation mit der

französischen Corporate Sport Organisation CSO und der Stadt

Wels einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Die Bewerbe

Die Auswahl an sportlichen Disziplinen ist groß. Folgende Bewerbe

stehen bei den „Medigames 2014“ am Programm: Badminton,

Basketball, Beachvolleyball, Crosscountry, Fechten, Fußball, Gewichtheben,

Golf, Halbmarathon, Leichtathletik, Radsport, Tennis,

Triathlon, Volleyball, Schach, Schießen, Schwimmen, Squash,

Sportklettern, Tischtennis und Wurftaubenschießen.

Der Großteil der Wettkämpfe wird zentral in Wels ausgetragen. Die

Ausnahmen bilden Golf, das am GC Wels in Weißkirchen gespielt

wird, und das Tontaubenschießen, für das man in den Schießpark

Viecht ausweicht. Ein besonderes sportliches Highlight ist eine

Bergetappe auf den Kasberg mit Zielankunft beim Hochberghaus.

Die Einteilung der Altersklassen wird in folgenden Kategorien

festgelegt:

A: unter 35 Jahre

B: von 35 bis 45 Jahre

C: von 45 bis 55 Jahre

D: von 55 bis 65 Jahre

E: über 65 Jahre

Mannschaftssportarten wie Golf und Schach sind von einer Altersklassifizierung

ausgenommen.

Teilnahme und Anmeldung

Teilnahmeberechtigt sind Personen aus den medizinischen Bereichen.

Konkret: Mediziner, Hebammen, Apotheker, Logopäden, MTAs,

Psychologen, Orthoptisten, Tierärzte, Zahntechniker, Pfleger und

Krankenschwestern mit Abschlusszeugnis, Physiotherapeuten,

Rettungsassistenten und Sanitäter mit Abschlusszeugnis sowie

Zahnärzte.

Die schnellste und bequemste Art der Anmeldung ist die Online-Anmeldung

unter: www.medigames.com

Teilnahmegebühren

International Österreich Wels

Teilnehmer 250 € 100 € 50 €

Student 200 € 80 € 40 €

Begleitung von

teilnehmenden Sportlern

150 € 50 € 30 €

Begleitung von nicht

teilnehmenden Sportlern

80 € 32 € frei

Kinder 50 € frei frei

Die Teilnahmegebühren schließen folgende Leistungen ein:

- Freier Eintritt beim Internationalen Symposium der Medizin

- Kostenlose Benützung der Transportmittel und Pendelfahrzeuge

zu Sportplätzen, die von den Organisatoren der Sportweltspiele

der Medizin und Gesundheit vom 21. bis 28. Juni 2014 betrieben

werden

- Kostenloser Eintritt zum täglichen Unterhaltungsprogramm mit

teilweiser Verpflegung

- Rückholversicherung und Einzelunfallversicherung (Bedingungen

auf Anfrage bei CSO)

- Durch die einmalige Entrichtung der Teilnehmergebühr ist die

Teilnahme an ALLEN sportlichen Wettkämpfen möglich!

Organisation vor Ort

Das Messezentrum NEU wird während der sportlichen Woche zum

täglichen Treffpunkt. Dort finden zusätzlich bzw. parallel zu den

Sportveranstaltungen drei bis vier internationale Symposien der

Sportmediziner statt. Ferner werden die Büros des Veranstalters

für die Anmeldung der Teilnehmer, div. Wettkämpfe, Start und

Zieleinläufe, die Auswertung der Wettbewerbe usw. im neuen

Messezentrum untergebracht. Die moderne Messehalle bietet darüber

hinaus optimale Präsentationsmöglichkeiten für Sponsoren.

Für die internationalen Teilnehmer wird das Messezentrum NEU

nicht nur Anlaufstelle, um an Wettkämpfen teilzunehmen, Informationen

einzuholen, sich auf internationaler Ebene auszutauschen

und den Symposien beizuwohnen, sondern vor allem, um

ihre sportlichen Erfolge zu feiern.

Internationales Symposium

Einen weiteren Höhe- und zugleich auch Fixpunkt der Sportweltspiele

der Medizin und Gesundheit ist das jährlich stattfindende

„Internationale Symposium der Medizin“. Dieses findet in Wels in

enger Kooperation mit dem Klinikum Wels-Grieskirchen statt und

steht allen Teilnehmern und Interessierten offen. Nachdem der

genaue Ablauf des Symposiums noch nicht fixiert ist, gibt es die

Möglichkeit, eigene medizinische Vorträge und Präsentationen

noch einzureichen.

Die Österreichische Liga für Präventivmedizin

veranstaltet gemeinsam mit der

Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

der Österreichischen Ärztekammer

und der Österreichischen Apothekerkammer

Tagungsort:

Radisson Blu Hotel Salzburg

Fanny-von-Lehnert-Straße 7, 5020 Salzburg

Zimmer nach Verfügbarkeit zum Tagespreis

Tel. 0662-4688-2402

den

23. Österreichischen Impftag

für Ärzte und Apotheker

Samstag, 11. Jänner 2014

Anmeldung und Information

mittels Anmeldekarte, Mail oder Web:

Österreichische Liga für Präventivmedizin ÖLPM

Frau Ulrike Merkscha-Geosits

Tel. 0662/63 29 40, Fax 0662/64 15 16

e-mail: office@oelpm.at

www.oelpm.at

Wissenschaftliche Leitung

Univ.-Prof. Dr. Ingomar Mutz

Info

28 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 29


Vorsorge & Versicherung

Unternehmer und Ihre

Vorsorgelücken …

Mag. (FH) Wolfgang M. Berl

INVIVA GmbH, www.medinviva.at

Entgeltliche Einschaltung

Vorsorgelücken

Abschläge bei verfrühtem Pensionsantritt, Erwerbs-unfähigkeit

durch Krankheit oder Unfall sowie Pflegekosten - diese Liste lässt

sich leider beliebig fortsetzen. Obwohl Österreich über ein dichtes

soziales Netz verfügt, bleiben immer noch Vorsorgelücken, die speziell

von Selbständig Erwerbstätigen selbst zu schließen sind. Im Fall

der Ärzte bietet der Wohlfahrtsfonds eine Grundversorgung bei Erwerbsunfähigkeit,

Unfall und plötzlicher Krankheit. Diese Grundversorgung

ist allerdings für die langfristige Aufrecht-erhaltung des

gewohnten Lebensstandards zu gering.

Situation einschätzen

Angesichts der klaffenden Budgetlöcher sollten Sie sich folgende

Fragen stellen: Wie sicher ist meine Pension? Mit welchen Abschlägen

habe ich zu rechnen? Was passiert im Krankheitsfall – bin ich

abgesichert, oder muss ich dann vielleicht von einer staatlichen Mindestrente

leben? Wie hoch sind im Ernstfall meine Leistungen von

Seiten des Wohlfahrtsfonds? Solange die Praxis oder das Unternehmen

gut laufen die Familie gesund und munter ist, stellt man sich

solche Fragen meist nicht – oder nur sehr ungern. Erst wenn ein

Ernstfall eintritt – dann ist es aber leider meist zu spät und man muss

sich mit der traurigen Realität auseinander setzen!

Abhilfe schaffen und vorsorgen

Jeder Unternehmer trifft täglich unzählige Entscheidungen um sein

Unternehmen florieren zu lassen. Als niedergelassener Arzt entscheiden

Sie über einen Praxisausbau oder über die Anschaffung

neuer Geräte. Es ist selbstverständlich, dass diese entsprechend versichert

werden – sie könnten ja ausfallen und dann kann es zum Stillstand

der Praxis kommen. Was aber passiert, wenn Ihnen als Unternehmer

etwas passiert, wenn Sie ausfallen aufgrund von Krankheit

oder einem Unfall?! Neben dem

Stillstand Ihrer Praxis oder Ihres Unternehmens fällt in vielen Fällen

auch der Versorger und Erhalter der Familie weg. Sind Sie auf eine

solche Situation bestmöglich vorbereitet?

Die größten Vorsorgelücken tun sich bei einem vorzeitigen Pensionsantritt

durch die hohen Abschläge, im Fall der Erwerbsunfähigkeit

durch Krankheit oder Unfall und bei einer plötzlichen Pflegebedürftigkeit

auf.

Je früher, desto besser

Im Fall des vorzeitigen Pensionsantritts können sich durch die stetige

Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes Lücken bis zur Hälfte

des letzten Aktiveinkommens ergeben. Im Falle einer plötzlichen Erwerbsunfähigkeit

liegen die Einkommenseinbußen in etwa derselben

Höhe. Sofern eine staatliche Rente überhaupt bewilligt wird,

beträgt diese höchstens 60% des durchschnittlichen Gewinnes. Ähnlich

die Situation bei Pflegebedürftigkeit. Das Maximum des staatlichen

Pflegegeldes beträgt € 1.655,80 – ein Pflegeplatz kostet mindestens

€ 3.500,-.

Um diese Lücken zu schließen ist jeder Selbständig Erwerbstätige

gefordert für sich und seine Familie vorzusorgen. Je früher mit einer

strategischen Absicherung und Vorsorge begonnen wird, umso

günstiger sind die monatlichen Aufwendungen. Der Aufwand für

eine private Zusatzpension ist sicher der höchste und liegt je nach

Alter und angestrebter Zusatzpension bei € 250,- bis € 500,-. Bei der

Vorsorge für die Erwerbsunfähigkeit und die Pflege sind die Beträge

weit geringer. Hier reichen meist schon jeweils € 100,- für eine adäquate

Absicherung aus.

Verantwortung übernehmen

Tun Sie sich selbst und Ihrer Familie den Gefallen und sorgen Sie vor.

Oder ziehen Sie es vor, im Alter oder im Fall der Krankheit von staatlichen

Leistungen oder der Gunst anderer abhängen zu müssen? Gestalten

Sie Ihre Zukunft und vor allem Ihren Lebensabend und den

Ihrer Familie aktiv und nehmen Sie Ihre Vorsorge selbst in die Hand!

Wohlfahrtsfonds

Der Wohlfahrtsfonds für Ärzte in Kärnten bietet Unterstützungsleistung

im Bereich der Krankenhilfe, Zuschüsse zu Kuraufenthalten

und Notstandshilfe. Im Rahmen der Krankenhilfe wird ein

Krankengeld gewährt, wenn Sie durch Krankheit oder Unfall an

der Ausübung der beruflichen Tätigkeit gehindert sind. Dieses

Krankengeld wird nur für maximal 200 Tage innerhalb von zwei

Jahren gewährt, die Höhe wird jährlich neu festgesetzt.

Weiters erhalten Frauen Wochengeld sowie eine Geburtenbeihilfe

für einen begrenzten Zeitraum. Bei Kuraufenthalten wird ein Zuschuss

zu den Kosten des Kuraufenthaltes im Inland für maximal

60 Tage ausbezahlt. Krankenhauskosten werden unter bestimmten

Voraussetzung für den Erwerbstätigen selbst, den Partner

oder die Partnerin sowie für unterhaltsberechtige Kinder ersetzt.

Der Ersatz erfolgt nur für einen Teil der Kosten und gegen Erlag

der bereits bezahlten Rechnung für maximal 60 Tage innerhalb

von 2 Jahren. Im Fall der Pflege gibt es keine Unterstützung vom

Wohlfahrtsfonds.

30 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 31


CIRS medical

Fall des Monats

Fall-Nr: 72305

Probleme mit Sauerstoff im OP

Geschlecht: Männlich

Bereich: Anästhesiologie/Intensivmedizin

In welchem Kontext fand das Ereignis statt? Anderer Kontext:

Technik und Kommunikation/Schnittstellen/Organisation

Wo ist das Ereignis passiert? Anderer Ort: Krankenhaus-OP

Versorgungsart: Routinebetrieb

Tag des berichteten Ereignisses: Wochentag

Was ist passiert (Fallbeschreibung)? Vorletzter Arbeitstag von

viermonatiger Sekundararzt-Zeit auf der Anästhesie eines 500-Betten

Spitals mit „Operationsfabrik“-Charakter.

Internistisch gesunder Patient sättigt beim Präoxigenieren nur bis

95 % - ich darf - unter Aufsicht - trotzdem Intubieren, und mache

das besonders sorgfältig. Als der Patient weiter bei 95 % ist, fällt mir

die (viel kleinere) Anzeige des tatsächlich gemessenen inspiratorischen

Sauerstoffs auf - etwa 17 % im Atemgaskreislauf, und melde

das meinem Chef. Es wird auf eine Reserve-Narkosemaschine umgehängt

- bei unveränderten Verhältnissen. Erst als schließlich

„100 % O 2

“ aus einer Zusatzflasche eingespeist werden, steigen SO 2

und O 2

insp. Und es ist klar, dass nicht die Maschine, sondern die

zentrale Sauerstoffzufuhr Ursache ist, die wohl mit „100 % Luft“

statt mit 100 % O 2

gespeist wurde. Wenig später kommt wer aus

dem OP nebenan und berichtet dem Chef von einem ähnlichen

Problem - das wir gerade erkannt haben. Ein dritter OP ist auch

noch betroffen. Wenige Stunden später ist wieder 100 % O 2

in der

Leitung - ohne dass offenbar jemand wusste, warum. Auch am

nächsten, meinem letzten, Arbeitstag nicht.

Was war das Ergebnis? Eine ernste Übung auf mehreren Ebenen!

Wo sehen Sie Gründe für dieses Ereignis?

1) Ereignis an sich: (Haus-)Technik.

2) Verhalten in der Situation: Problem hätte schneller erkannt werden

können (wenn z.B. eine erfahrene Schwester die Ist-Anzeige

richtig gelesen hätte und nicht ich als „Neuling“ dem Chef meine

Ansicht darüber mitgeteilt hätte)!?

3) Nachbereitung/Briefing: Beteiligte gehören bei einem solchem

Fehler über die Ursache zumindest später informiert!

Patientenzustand: Gottlob, stets im grünen Bereich (mindestens

94-95 % SO 2

)

Wichtige Begleitumstände:

- (auch fachliche) Hierarchie: „nichts könnender Sekundararzt“

meldet - vorsichtig - seine Beobachtung und Interpretation davon

(Messanzeige SO 2

; „Herr Doktor, könnte es sein dass ...?")

- „Operationsfabrik“; Betriebsblindheit?

Was war besonders ungünstig? Dass sich das Ereignis (für mich/

uns – soweit ich dabei war) in keiner einzigen Besprechung oder

Nachbereitung niederschlug!

Eigener Ratschlag (take-home-message): Selbstvertrauen und

eigene Beobachtung mit Überlegung sind trotz Erfahrenerer am

Arbeitsplatz stets angebracht. Dies aus unterlegener Position zu

artikulieren oder „rüberzubringen“ ist aber nicht immer einfach.

Wie häufig tritt ein solches Ereignis ungefähr auf? Erstmalig

Kam der Patient zu Schaden? nein

Welche Faktoren trugen zu dem Ereignis bei?

- Kommunikation (im Team, mit dem Patienten, mit anderen Ärzten,

Sanitätern, etc.)

- Ausbildung und Training

- Teamfaktoren (Zusammenarbeit, Vertrauen, Kultur, Führung, etc.)

- Technische Geräte (Funktionsfähigkeit, Bedienbarkeit, etc.)

Wer berichtet? Arzt

Ihre Berufserfahrung: über 5 Jahre

Kommentare:

1. Kommentar:

Auch wenn eine Verwechslung der Gasanschlüsse äußerst unwahrscheinlich

erscheint kann so etwas anscheinend passieren. Welche

Ursache das auch immer hat, der Patient muss mit Sauerstoff versorgt

werden, an jedem Narkosegerät sollte, wie das auch der Fall

war, eine externe Sauerstoffflasche vorrätig sein (und auch kontrolliert.)

Dieser Fall streicht mir die Wichtigkeit der INSPIRATORISCHEN SAU-

ERSTOFFMESSUNG heraus, die meines Wissens vorhanden sein

muss (und auch war), auch die Alarmgrenzen sollten entsprechend

eingestellt sein.

Dieser Fall erinnert mich und alle in diesem Bereich Tätigen wieder

dieses Monitoring auch entsprechend zu beachten, dass ggf. rasch

reagiert werden kann und der Patient nicht zu Schaden kommt.

Bei falsch eingespeisten Gasen ist dies (und die Gasmessung) die

einzige Möglichkeit so etwas zu erkennen, fatal wäre die Verwechslung

mit Lachgas.

Feedback des CIRS-Teams/Fachkommentar

Lösungsvorschlag bzw. Fallanalyse

Es ist für mich und nach Rücksprache mit Experten aus dem Technikbereich

nicht nachvollziehbar, wie es zu so einem Vorfall kommen

kann.

Folgende mögliche Varianten haben wir diskutiert:

- Verwechslung von Druckluft- und Sauerstoffflaschen in der medizinischen

Gaszentrale.

Geht aufgrund der Anschlüsse eigentlich nicht und hätte Auswirkung

auf das gesamte Krankenhaus (also auch Intensiv etc.). Es

wäre also interessant, ob auch in Beatmungsbereichen (Intensiv,

Aufwachraum etc.) ebenfalls Probleme aufgetaucht sind. Bei der

Größenordnung des Krankenhauses gehe ich eher von einer Tank-

Versorgung aus (d.h., Flaschen nur als Ausfallskonzept), damit ist

dieser Fall noch unwahrscheinlicher.

- Umbauarbeiten am O 2

-Netz – hier müsste sehr fahrlässig gehandelt

worden sein, wenn so ein Fehler auftreten soll – also auch

unwahrscheinlich.

- Verwechslung der Schläuche in der Narkosemaschine – da eine

zweite Maschine versucht wurde und dann mit der vor Ort O 2

-

Flasche alles richtig funktionierte – auch sehr unwahrscheinlich!?

Aus meiner Sicht wäre ein Gespräch mit den Technikern des Krankenhauses

sehr hilfreich.

Gefahren-/Wiederholungspotenzial

Da wir nicht wissen, wie es zu diesem Zwischenfall kommt, nicht

einschätzbar. Ich habe in meiner 20-jährigen Praxis noch nie von so

einem ähnlichen Defekt gehört.

Experte der ÖVKT (technischer Aspekt)

Veröffentlichung am 19.11.2013

Korrektes Vorgehen bei

Verletzungen mit kontaminierter

Injektionskanüle

Mit scharfen oder spitzen medizinischen

Instrumenten und mit kontaminierten Abfällen

MR Dr. Eldrid Moser-Rapf

„Ich selbst steche mich, eine Mitarbeiterin

sticht sich oder einen Patienten …“

Nadelstichverletzungen sind Stich-, Schnitt- und Kratzverletzungen

der Haut, zum Beispiel durch Injektionskanülen oder Klingen.

Nadelstichverletzungen bzw. Verletzungen durch scharfe/spitze

Gegenstände bringen für den Verletzten das Risiko einer Übertragung

von gefährlichen Infektionskrankheiten wie Hepatitis C, Hepatitis

B oder HIV mit sich.

Erste Hilfe

Wenn es zu einer Verletzung oder Kontamination durch eine möglicherweise

kontaminierte Injektionskanüle oder einen anderen

Gegenstand kommt, soll sofort bei Stich- oder Schnittverletzung

für mindestens eine Minute die Wunde mit einem Händedesinfektionsmittel

gespült werden (bei Nicht-Vorhandensein derselben

spülen mit Wasser). Bei durch Kontamination geschädigter Haut

sofortige ausgiebige Spülung und Desinfektion mit einem Händedesinfektionsmittel.

Bei Kontamination von Auge, Schleimhäuten

oder Mundhöhle ist mit Wasser zu spülen.

Keine Sofortmaßnahme ist ein sicherer Schutz vor einer Infektion.

Jeder Verletzte soll die Nadelstichverletzung als Notfall wahrnehmen.

Daher empfiehlt Dr. Wolfgang Korak, Oberarzt an der 1. Medizinischen

Abteilung am Klinikum Klagenfurt a.W., immer die sofortige

Vorstellung des Verletzten (ob Arzt, Mitarbeiterin oder Patient)

an der entsprechenden diensthabenden Notfallstation bzw.

Abteilung in ganz Kärnten. Einerseits geht es hier um die unfallchirurgische

Versorgung des Verletzten, anderseits erfolgt ebenso ein

internistisches Konsilium (bzw. Kontaktaufnahme mit der 1. Med.

Klinikum Klagenfurt a.W.) für weitere infektiologische Maßnahmen

und Observanz - also Klärung des Impfstatus, der Infektionssituation,

Postexpositionsprophylaxe (PEP). Generell gilt, dass eine HIV-

PEP umgehend durchgeführt werden sollte, daher ist vom Verletzten

umgehend eine Notfallambulanz aufzusuchen – es besteht nur

ein kurzes Zeitfenster für PEP! Jede Nadelstichverletzung (sowohl

Ärzte als auch Mitarbeiter) soll binnen fünf Tagen an die AUVA gemeldet

werden.

Qualitätssicherungreferat

Arbeitsabläufe optimieren

Nadelstichverletzung treten häufig auf, trotz vorsichtiger Verwendung

von Butterflys, Blutabnahme-, Injektions- und Venenverweilkanülen

mit integriertem Sicherheitsmechanismus, der Verwendung

der geeigneten Kanülenabwurfbehälter („gelben Box“), kein

„Recapping“, Bereitstellung von arbeitsplatzbezogenen Arbeitsanweisungen,

der sachgerechten Entsorgung von benutzten

Spritzen, Kanülen, Einweg-Skalpellen, der Einhaltung der entsprechenden

Regeln, die auch auf der Homepage SAFETY FIRST

www.nadelstichverletzung.at nachgelesen werden können. Sichere

Arbeitsabläufe im Arbeitsalltag minimieren das Verletzungsrisiko.

Durch konsequente Einhaltung der angeführten Sicherheitsmaßnahmen,

regelmäßigen Schulung des gesamten Personals

und Verwendung von sicheren Arbeitsgeräten/Produkten

kann das Risiko einer Nadelstichverletzung wesentlich reduziert

werden.

Zur Erweiterung seines Teams sucht das Deutsch-Ordens-

Krankenhaus Friesach zum sofortigen Eintritt eine/n

Assistenzärztin/Assistenzarzt zur Ausbildung im Fach Anästhesie

und Intensivmedizin

Fachärztin/arzt für Anästhesie

und Intensivmedizin

Das Leistungsspektrum der Abteilung für Anästhesiologie

und Intensivmedizin umfasst unter Berücksichtigung

hoher Qualitätskriterien den gesamten Bereich der anästhesiologischen

Betreuung von Patienten/innen vor allem

aus dem allgemeinchirurgischen und unfallchirurgischen

Bereich.

Wir erwarten eine selbständige Persönlichkeit mit Freude

an Innovationen und bieten eine sorgfältige Ausbildung sowie

die Vorteile eines überschaubaren, gut organisierten

Krankenhauses. Gehalt/Assistenzarzt: ab 48.000 EUR brutto/Jahr,

Mehrzahlung verhandelbar.

Gehalt/Facharzt: ab 75.000 EUR brutto/Jahr, Mehrzahlung

verhandelbar.

Wir bieten freies Logis!

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann freuen wir

uns auf Ihre schriftliche Bewerbung:

Prim. Dr. Gabriele Gollmann-Marcher, AÖ Krankenhaus

des Deutschen Ordens, St. Veiterstr. 12, 9360 Friesach.

gabriele.gollmann-marcher@dokh.at

Für Rückfragen: 04268 2691 2450.

32 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 33


Lex und Tax

Alpine Notfallmedizin

4. Notfall- und Intensivmedizinische Gespräche am Millstätter See

Honorarrückstand

Was tun, wenn der Patient nicht zahlt?

Mag. Manfred Kenda

DieSteuerberater, Klagenfurt

Ein Mitglied der MEDTAX-Gruppe

Wir werden immer wieder mit der Frage konfrontiert, was denn zu

tun sei, wenn Patienten die Privathonorare schuldig bleiben.

Um dieses Problem gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist die optimale

Lösung, die Honorare gleich bar oder per Bankomatkasse einzunehmen.

Aus vielerlei Gründen ist das oft nicht möglich. Ärzte

geben ihren Patienten also Erlagscheine mit oder schicken diese mit

der Honorarnote per Post. In der Folge muss der Zahlungseingang

am Konto überprüft werden. Gott sei Dank zahlen fast alle Patienten

umgehend, doch bleiben immer wieder einige „Schwarze Schafe“,

die nicht gewillt sind, die Honorarnote sofort zu bezahlen.

Als Arzt wird man einige Zeit verstreichen lassen, bevor man überlegt,

geeignete Schritte zu unternehmen.

Selbstverständlich kann es passieren, dass Patienten einfach vergessen

oder übersehen, eine Honorarnote zu begleichen. Je nachdem,

wie gut der Kontakt zu dem jeweiligen Patienten ist, wird

man es zuerst einmal mit einem Anruf versuchen. Hier kann man in

netter Art und Weise daran erinnern, dass die Honorarnote noch

offen ist. Ich würde sagen, dass damit auch schon ca. 90 % der Probleme

aus dem Weg geräumt sind und in der Regel wenige Tage

später das Geld bei der Bank einlangt. Obendrein ist es den Patienten

oft peinlich, dabei „erwischt“ worden zu sein, nicht gezahlt zu

haben.

Trifft keine Zahlung ein, wird man zu

schriftlichen Mahnungen übergehen.

Das erste Mahnschreiben ist sehr höflich verfasst und wird meist

als „Zahlungserinnerung“ bezeichnet. Weiters erhält dieses den

Hinweis, dass das Schreiben als gegenstandslos betrachtet werden

kann, falls zwischenzeitlich die Rechnung bezahlt wurde.

Das zweite Schreiben ist ernst abgefasst und nimmt Bezug auf das

erste. Ein drittes Mahnschreiben erfolgt am besten eingeschrieben,

mit Fristsetzung und eventuell einer Mahngebührenverrechnung.

Dazu kommt noch der Hinweis, dass bei Nichtbezahlung

weitere kostenpflichtige Eintreibungsschritte gesetzt werden.

Erfolgt noch immer keine Zahlung, kann entweder ein Inkassobüro

oder ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden. Diese kümmern sich

in weiterer Folge um die Eintreibung des offenen Betrages.

Der Schritt der Übergabe an ein Inkassobüro oder einen Rechtsanwalt

ist gut zu überlegen. Der Arzt kennt seine Patienten am

besten.

Er muss sich folgende Fragen stellen:

Wie schätze ich die Wahrscheinlichkeit ein, dass der Patient überhaupt

bezahlt? Kann es sein, dass mich die Eintreibung selbst mehr

kostet als sie bringt? Schade ich aus irgendwelchen Gründen meinem

Image, wenn ich einen Anwalt oder ein Inkassobüro für die

Eintreibung einschalte?

Es wird vom individuellen Fall abhängen, welche Schritte man wie

setzt, um zu seinem Geld zu kommen.

Mag. Manfred Kenda

DieSteuerberater GmbH, Klagenfurt

Ein Mitglied der MEDTAX-Gruppe

Insgesamt 267 Teilnehmer aus Kärnten und den benachbarten Ländern

Salzburg, Tirol, Steiermark, Oberösterreich, Osttirol, Bayern und

Südtirol haben bei dieser Veranstaltung teilgenommen.

Das Thema der Veranstaltung waren die neuesten Entwicklungen

beim Lawinenunfall, die im Rahmen eines Vortragsnachmittages am

Freitag, 22.11.2013, im Kulturhaus in Seeboden, und eines praktischen

Übungstages am Mölltaler Gletscher am 23.11.2013 behandelt

wurden. Diesbezüglich hat u.a. Dr. Hermann Brugger aus Südtirol in

einem hochinteressanten Vortrag die neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnisse und Studien vorgestellt.

Weiters wurden Möglichkeiten der Schmerztherapie im alpinen Gelände

besprochen, wobei insbesondere die Bedeutung der lokalanästhesiologischen

Verfahren beim Alpineinsatz diskutiert wurden,

u.a. der Fascia iliaca compartment Block von OA. Dr. Thomas Rieder,

Landesarzt-Stv. der Bergrettung Kärnten, und die Bruchspaltanästhesie

von Dr. Joachim Schiefer, Landesarzt der Bergrettung

Salzburg.

Einsatzlogistisch wurde der rasche Organisationsaufbau intensiv geübt.

Dies stellt insofern eine sehr große Herausforderung dar, da

beim Lawineneinsatz viele unterschiedliche Rettungsorganisationen

und -einheiten beteiligt sind (Notarzthubschrauber, Ärzte, Lawinenhunde,

Such- und Sondierungsmannschaften, Bergrettung, andere

Rettungsdienste, Exekutive, Behörden, etc.) die unabhängig der

Tages-/Nachtzeit, der Wetter- und Geländegegebenheiten und aller

3 Ärztekammern

12 Seminare 1 Ort

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der Ärztekammern für NÖ, Wien und Kärnten

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anderen Umstände raschest koordiniert werden müssen. Weiters

wurde der Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät, der

Lawinensonde sowie div. Schaufelstrategien geübt.

Insgesamt war die Veranstaltung durch das große Interesse und die

sehr positive Stimmung gekennzeichnet.

Dr. Roland Rauter

Landesarzt Bergrettung Kärnten

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26./27. April 2014 – Pörtschach

Kurs B1 für mäßig Fortgeschrittene/Stufe 1

24./25. Mai 2014 – Pörtschach

Kurs B2 für mäßig Fortgeschrittene/Stufe 2

28./29. Juni 2014– Pörtschach

Kurs B3 für Fortgeschrittene/Stufe 1

13./14. September 2014 – Pörtschach

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34 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 35


Kurie der niedergelassenen Ärzte

Offener Brief

Betrifft: Umlage für kurienspezifische Maßnahmen

Sehr geehrter Herr Dr. Wiegele,

wir zitieren aus Ihrem Mail vom 17.9.2013:

„Weiters hat die Kurienversammlung, wie es das Ärztegesetz auch

vorsieht, die Einhebung einer ‚Umlage für kurienspezifische Maßnahmen‘

beschlossen, mit dem Zweck der möglicherweise notwendigen

Finanzierungen von ‚kurienspezifischen PR- und Kommunikationsmaßnahmen‘,

von ‚kurienspezifischer, auch externer Rechtsberatung‘

und zur ‚Honorierung von kurienspezifischen Referaten‘,

soweit sie nicht von der Gesamtkammer getragen werden.

Sie soll 100.- € für jede/n Kassenärztin/-arzt und 50,- € für jede/n

Wahlärztin/-arzt per anno betragen.

Sie ist leider einfach notwendig, um die Autonomie unserer Kurie

aufrecht zu erhalten bzw. auszubauen, wie Sie es aus den vorhergehenden

Diskussionen sicherlich entnehmen konnten.“

Dem Vernehmen nach wurde Ihr Vorschlag in der letzten Kurienversammlung

nun endgültig, aber nicht einstimmig beschlossen.

Wir verwehren uns gegen neue finanzielle Belastungen und sind

der Meinung, dass die zurzeit von allen Kärntner Ärzten bezahlte

Kammerumlage eigentlich auch für Ihre Tätigkeit ausreichend sein

sollte, insbesondere wenn Sie vorhandene Strukturen der Kärntner

Ärztekammer nützen würden.

Falls die „Umlage für kurienspezifische Maßnahmen“ in der kommenden

Kammerumlage, die ja einen Bescheid darstellt, aufscheint,

wird von uns als zulässiges rechtliches Mittel ein entsprechender

Einspruch erfolgen.

Wir sind uns sicher, dass viele Kollegen unserem Beispiel folgen

werden und verbleiben

mit freundlichen, kollegialen Grüßen und dem Motto

„genug bezahlt“!

Dr. Andreas Braunegg, Dr. Hubert Buchhäusl,

Dr. Barbara Dalmatiner-Pausch, Dr. Bettina Eigner,

Dr. Peter Erker, Dr. Hannes Kappler, Dr. Ernst Kohlweg,

Dr. Johanna Kohlweg, Dr. Maria Korak-Leiter, Dr. Erika Kovacs,

Dr. Gerhard Kropfitsch, Dr. Peter Kurnik, Dr. Elisabeth Lackner,

Dr. Erhard Laurer, Dr. Birgit Lederer, MR Dr. Johann Perne,

Dr. Peter Pichler, Dr. Wolfgang Plieschnegger,

Dr. Martin Rupitz, Dr. Armin Schuster, Dr. Angelika Stage,

Dr. Inge Toplitsch, Dr. Peter Travnik, Dr. Eva Maria Vadlau,

Dr. Karl Verdel, Dr. Gernot Zambo

6.12.2013

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Inh. Gerhard und Michaela Preissegger · 9020 Klagenfurt/WS · Inglitschstraße 24 · Tel. 0463 / 55 4 92 · Fax dw 4

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36 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 37


Exlibris

Exlibris

Kursbuch Reisemedizin –

Beratung, Prophylaxe,

Reisen mit Erkrankungen

528 S., 113 Abb., 106 Tab.

Hrsg.: Th. Jelinek

THIEME VERLAG, 2012

ISBN: 978-3-13-150851-5

Das Kursbuch Reisemedizin von

Tomas Jelinek bietet einen kompletten

und aktuellen Überblick

über wirklich alle Aspekte der

Reisemedizin. Auf 500 Seiten

werden Geomedizinische Grundlagen,

Psychosoziale Aspekte,

Hygienemaßnahmen, Sonnenschutz, Jetlag, Reisethromboembolie,

Reiseapotheke, Kinetosen, Mückenschutz, Malaria, Länderverzeichnisse,

Gifttiere, Arbeitsmedizinische Vorsorge sowie vektorübertragene

Krankheiten detailliert präsentiert.

Ebenso sind spezielle Reiseaktivitäten wie Schifffahrtsmedizin,

Tauchmedizin, Höhenmedizin und Wilderness Medizin übersichtlich

und gut strukturiert nachzulesen. Zusammenfassend ist das

Kursbuch ein ausgezeichnetes und detailliertes Nachschlagewerk

für alle Reisemediziner.

Dr. Steve-Oliver Müller-Muttonen

Referenzreihe

Radiologie: Kopf-

Hals-Radiologie

352 S., 683 Abb.

Hrsg.: M. Cohnen

THIEME VERLAG, 2012

ISBN: 978-3-13-161161-1

Dieses Buch der stetig wachsenden

RRR ist ein schöner Einstieg

in die Welt der Bildgebung im

HNO-Bereich.

Gegliedert nach anatomischen Regionen sind die Normalanatomie,

häufige Erkrankungen mit charakteristischem, bildgebendem

Korrelat und typischer Klinik dargestellt.

Mögliche Differentialdiagnosen und die Wertigkeit unterschiedlicher

bildgebender Verfahren (bis hin zu Interventionen) werden

mit sehr gutem, rezentem Bildmaterial diskutiert.

Mit 683 Abbildungen auf 352 Seiten und praxisorientierter Gewichtung

des Inhaltes verschafft man sich rasch ein gutes Basiswissen

und hat ein für den Anfang exzellent strukturiertes Nachschlagewerk

in der Hand.

Dass sich auf 35 Seiten über das Felsenbein nicht gleich detailliert

berichten lässt wie auf 600 Seiten im Swartz, versteht sich von

selbst. Für den engagierten Start wird man aber kaum ein besseres

Buch finden.

Prim. Dr. Stefan Celedin

Anästhesie

und Begleiterkrankungen

-

Perioperatives Management

des kranken Patienten

2. Aufl., 617 S., 122 Abb., 212 Tab.

Hrsg.: Wappler/Tonner/Bürkle

THIEME VERLAG, 2011

ISBN: 978-3-13-129942-0

Wie im Vorwort des Buches angeführt,

rücken Kenntnis und

Beherrschung von Begleiterkrankungen für die perioperative Optimierung

der Patienten in den Fokus der Anästhesiologie.

Um Probleme, die schwerwiegende Begleiterkrankungen mit sich

bringen, bewältigen zu können, ist das vorliegende Werk sehr hilfreich.

Hier geht es nun nicht darum die Grundlagen der Anästhesie

darzustellen, sondern perioperative Fragestellungen zu beantworten.

In insgesamt 17 Kapiteln beschäftigt sich das Buch mit den Grundlagen

zahlreicher Krankheitsbilder und anästhesiologischen Konzepten.

Das erste und auch umfangreichste Kapitel ist den kardiovaskulären

Erkrankungen gewidmet; aufgeführt werden u.a. KHK, Klappenerkrankungen,

Rhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Herzfehler

und Tumoren, entzündliche Herzerkrankungen, Hypertonus,

Aorta- und Gefäßerkrankungen, Kardiomyopathien und auch

Schrittmacher sowie Kardioverter-Defibrillator werden abgehandelt.

In den folgenden Kapiteln werden respiratorische Erkrankungen;

renale Erkrankungen; gastrointestinale Erkrankungen; endokrinologische

Erkrankungen; Erkrankungen des Blutes; neurologische

Erkrankungen; psychiatrische Erkrankungen; chronische Abhängigkeiten;

Schmerz; neuromuskuläre Erkrankungen; Systemerkrankungen;

Allergien; Adipositas; schwangerschaftsassoziierte

Erkrankungen; hereditäre Malformationssyndrome; maligne Hyperthermie;

Infektionen und zuletzt Anästhesie bei transplantierten

Patienten behandelt.

Das Buch bzw. die Autoren machen es sich zur Aufgabe, bei allen

Erkrankungen auf die Epidemiologie, Pathophysiologie, die präoperative

Evaluierung, Untersuchung und Anamnese, die medikamentöse

Behandlung sowie intra- und postoperatives Management

einzugehen. Um dies gewährleisten zu können, wurden zahlreiche

Experten, nicht nur aus der Anästhesie sondern auch aus

anderen Fachgebieten hinzugezogen. Zusätzlich gibt es auch für

die weitere Recherche am Ende eines jeden Kapitels Literaturverweise.

Abschließend sei angemerkt: dies ist wohl nicht nur für den Anästhesisten

ein sehr hilfreiches Werk, sondern auch für alle Mediziner,

die ihre Patienten einer Operation zuführen wollen oder einfach

nur ihr Wissen vertiefen möchten.

Dr. Andrea Mallner

Differenzialdiagnosen in der

pädiatrischen Radiologie

767 S., 1.500 Abb.

Hrsg.: van Rijn/Blickman

THIEME VERLAG, 2012

ISBN: 978-3-13-169571-0

Mit 750 Seiten wirkt das Buch auf

den ersten Blick recht schlank.

Als Nachschlagewerk konzipiert,

wird der Text jedoch bewusst

knapp gehalten und der Inhalt

der tabellarisch gegliederten

Ausführungen auf das Wesentliche

reduziert.

Die Unterteilung der fünf großen

Kapitel nach anatomischen Regionen

ermöglicht einen raschen Zugriff auch am Arbeitsplatz. Mit

dem Befund einer bestimmten Struktur findet man die entsprechende

Tabelle mit der Auflistung sämtlicher Differentialdiagnosen,

den typischen „Findings“ sowie eine Spalte mit ergänzenden

Informationen (Klinik, alternativen Modalitäten, Pathogenese, Prognose,

etc.)

Begleitet werden die Tabellen von über 1.200 Abbildungen.

Die am Einband versprochene „Brillantheit der Referenzabbildungen

der neuesten Gerätegeneration“ sämtlicher Modalitäten kann

großteils eingehalten werden. Die Abbildung eines Enchondroms

des Zehengrundglieds eines Neugeborenen auf einer A4 Seite eines

Lehrbuches stellt tatsächlich eine Rarität dar.

Bei heimischen Standard-Wohnraumbeleuchtungsstärken wird es

dann allerdings bei einer 8 x 7,5 cm Abbildung einer Thorax Übersichtsaufnahme

doch teilweise zu einer Herausforderung.

Besonders hervorzuheben ist das 6. und letzte Kapitel. Hier findet

man analog zu den Körperregionen der ersten 5 Kapitel sämtliche

Normwerte und Klassifikationen mit Verweisen auf die entsprechende

Literatur.

Insgesamt dann also doch geballtes Wissen auf aktuellem Stand,

nicht nur für die Abteilungsbibliothek, sondern auch als ergänzende

Lektüre für die Facharztprüfung.

Dr. Tytus Filek

Norbert Peter,

Ronny Tekal & Claus Schönhofer

Ich lass mich doch nicht verarzten!

Wie Sie das Beste

aus Ihrem Arzt herausholen.

Verlag Braumüller

€ 19,90

Siegenthalers Differenzialdiagnose

Innere Krankheiten –

vom Symptom zur Diagnose

20. Aufl., 1.168 S., 820 z.T. farb.

Abb.

Hrsg.: E. Battegay

THIEME VERLAG, 2012

ISBN: 978-3-13-344820-8

Der bekannte Klassiker (1. Auflage

1952) wurde nun von E. Battegay

in der 20. Auflage neu überarbeitet,

nachdem die 19. Auflage 2005

noch von Walter Siegenthaler

(+2010) selbst herausgegeben

wurde.

Die 34 Kapitel mit insgesamt 1.168 Seiten sind in übergreifende

Gruppen zusammengefasst, und zwar:

Allgemeine Differnzialdiagnosen, Fieber, Schmerzen, Ödeme, Hämatologische

Symptome, in der Halsregion lokalisierte Erkrankungen,

Kardiopulmonale Symptome, Gastrointestinale Symptome, Nephrologische

Symptome, Neurologische Symptome, Diverse Symptome,

Laborchemische Differenzialdiagnose.

Unter der Gruppe „Kardiopulmonale Symptome“ finden sich die Kapitel:

Husten-Auswurf-Hämoptoe, Lungenverschattungen, Hilusvergrößerung

und Mediastinal-Verbreiterung, Dyspnoe, Zyanose, Herzrhythmusstörungen,

Hypertonie, Hypotonie; oder unter „Diverse

Symptome“ finden sich in der Praxis häufig vorkommende Symptome

wie Störungen des Appetits, Amenorrhoe, Durst/Polydispie, Erbrechen,

Fertilitätsstörungen, Müdigkeit, Schlafstörungen, etc.

In den jeweiligen Kapiteln sind zu Beginn die Kernpunkte dargestellt,

danach die Ursachen/Einteilung der generellen Symptomatik und

das prinzipielle diagnostische Vorgehen, jeweils reich an Tabellen,

einzelner Merkboxen und einer zentralen Synopse häufiger (im Bild

zentral angeordnet) und seltener Differenzialdiagnosen, die auf einen

Blick eine schnelle Orientierung über diese Diagnosen vermittelt.

Anschließend werden die einzelnen Symptome und möglichen

Diagnosen beschrieben, wo ebenfalls viele Tabellen und Bilder, sowie

Flussdiagramme und Schemata helfen die verschiedenen Krankheiten

voneinander zu unterscheiden, bzw. vernünftige diagnostische

Pfade zu beschreiten und zwar in dem Sinn, das häufige Krankheiten

häufig sind, aber seltene nicht vernachlässigt werden sollen.

Im letzten Kapitel über die Labordifferenzialdiagnosen werden diese

rein tabellarisch, mit dem jeweiligen Querverweis auf die beschreibenden

Kapitel, dargestellt.

Insgesamt ein tolles und hilfreiches Nachschlagewerk, mit einem,

dem Umfang entsprechenden Preis, das mich immer wieder zum

Schmökern verleitet.

Dr. Martin Gäbler

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38 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 39


Kultur

Kultur

Ernst Ludwig Kirchner, Frauen auf der Straße, 1915 (Ausschnitt), Von der Heydt-Museum, Wuppertal

Wie Künstler die

Katastrophe erlebten

Die Erinnerung an die Katastrophe des Ersten Weltkrieges prägt das Kulturjahr 2014.

Wiener Philharmoniker

Die Wiener Philharmoniker setzen dabei zwei Höhepunkte. Beim

Neujahrskonzert nehmen sie auf die tragischen Ereignisse vor 100

Jahren Bezug – und vor allem auf den 28. Juni. In der Bibliothek von

Sarajevo, nicht weit vom Ort des Attentats auf Erzherzog Franz Ferdinand,

spielen sie unter der Leitung von Franz Welser-Möst und

mit dem Chor des bosnischen Nationaltheaters Schuberts „Unvollendete“,

Bergs Opus 6, Brahms‘ „Schicksalslied“ und Ravels „La valse“.

Ganz Europa blickt via TV zu diesem Konzertereignis.

Bregenzer Festspiele

Am 28. Juli, genau hundert Jahre nach der Kriegserklärung Österreich-Ungarns

an Serbien, spielen die Wiener Symphoniker unter

Philippe Jordan bei den Bregenzer Festspielen Benjamin Brittens (als

Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg entstandenes) „War Requiem“.

Das Leopold-Museum

Mehrere Ausstellungen widmen sich diesem Thema: Das Leopold-

Museum in Wien und das Landesmuseum in Linz stellen Werke von

Künstlern aus, die im Krieg waren. Ihre Liste ist lang und prominent:

u.a. Max Beckmann, Ernst Barlach, Klemens Brosch, Albin

Egger-Lienz, Alfred Kubin, Max Liebermann, Carl Anton Reichel,

Egon Schiele.

Schallaburg in Niederösterreich

Mit der Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg

1914-1918“ ist die Schallaburg in Niederösterreich Vernetzungsdrehscheibe

nationaler und internationaler Forschungs- und Vermittlungsprojekte

rund um das Gedenkjahr. Das Heeresgeschichtliche

Museum Wien konzipiert seine Ausstellungsräumlichkeiten

zum Ersten Weltkrieg für 2014 neu und das Schloss Artstetten (letzte

Ruhestätte von Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie) eröffnet

zusätzlich zur Dauerausstellung „Für Herz & Krone“ eine Sonderausstellung

mit dem Titel „Vom Machthunger zur Friedenskultur

– 100 Jahre nach dem Tod des Thronfolgers“.

Wien-Berlin:

Zu diesem Thema passt auch die Schau Wien-Berlin: Kunst zweier

Metropolen. Ausgangspunkt dieser Ausstellung, die das Belvedere

in Wien in Kooperation mit der Berlinischen Galerie gestaltet, sind

Beziehungen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden

Secessionen um 1900. Während sich die Wiener Expressionisten

durch ihre psychologische Einfühlung auszeichneten, wiesen die

jungen Wilden in Berlin vor allem einen ekstatisch-aggressiven

Gestus auf. Der Erste Weltkrieg führte zur Annäherung beider Nationen,

sodass sich ein reger künstlerischer Austausch zwischen den

Städten entwickelte. Zu sehen sind unter anderem Werke von Otto

Dix, George Grosz, Albert Paris Gütersloh, Josef Hoffmann,

Friedrich Kiesler, Ernst Ludwig Kirchner, Max Liebermann und Egon

Schiele.

Albertina

Zeitgleich findet ein weiteres Highlight statt. Die Albertina präsentiert

über 100 Werke von Joan Miró. Der Spanier zählt mit seinen

phantasievollen Bildmotiven zu den populärsten Künstlern des

20. Jahrhunderts.

Richard Strauss

Der Jahresregent Richard Strauss, sein Geburtstag jährt sich 2014

zum 150. Mal, prägt das Programm der Opernhäuser.

Thomas Koschat

In Kärnten wird 2014 an vielen Orten jenes Mannes gedacht, der

Kärntner Lieder international bekannt gemacht hat. Vor 100 Jahren

starb Thomas Koschat. Seine Klassiker „Valåssn, valåssn …“ und der

„Schneewalzer“ werden 2014 noch häufiger als sonst erklingen.

Stadttheater mit

Glanzlichtern

Das Stadttheater Klagenfurt setzt im

ersten Halbjahr 2014 einige Glanzlichter.

Es beginnt im Februar mit einer Oper von Georg Friedrich Händel:

„Giulio Cesare in Egitto“ verknüpft prächtige barocke Klangwelten

mit einem antiken historischen Stoff: Händel und sein Librettist Nicola

Franceso Haym schufen ein spannendes, intrigenreiches Vexierspiel

rund um die Dynamik von Macht und Liebe: Das Werk schildert

den Aufstieg einer starken, sinnlichen Frau zur Königin Ägyptens, die

von den Rivalitäten der römischen Machthaber, Repräsentanten einer

Weltmacht, die auch Ägypten zu dominieren versuchte, zu profitieren

wusste. In acht großen Da-capo-Arien vergegenwärtigt

Kleopatra ein breites Spektrum menschlicher Affekte, von legerer Koketterie

bis hin zu leidenschaftlicher, tiefer Liebe (Einführungsmatinee:

26. Jänner 2014, 11.00 Uhr, Premiere 6. Februar 2014, 19.30 Uhr).

Am 27. Februar hat die Komödie von Marc Camoletti „Das (perfekte)

Desasterdinner“ Premiere. Der Boulevardklassiker „Madame, es ist

angerichtet“ des französischen Bühnenautors Marc Camoletti (1923-

2003) wird in dieser gelungenen und zeitgerechten Neufassung zum

perfekten Desasterdinner eines Ehemannes, der glaubt, übers Wochenende

eine „sturmfreie Bude“ zu haben.

Das Leben und die Musik der legendären Sängerin und Schauspielerin

Judy Garland sorgt für einen beschwingten Frühling. Der amerikanische

West End- und Broadway-Autor Peter Quilter hat mit seinem

furiosen Stück „End of the Rainbow“ ein berührendes, spannendes

Porträt von Garland gezeichnet. Er kombiniert die komischen,

tragischen und anrührenden Seiten von Judy Garlands Privatleben

mit ihren weltberühmten Songs auf brillante Art und Weise zu einem

packenden musikalisch-dramatischen Theaterabend.

Die Schauspielerin Birgit Minichmayr ist bei Aufführungen am

16., 17. und 18. Mai der Star bei einem Gastspiel des Münchner Residenztheaters.

Der Träger des Kärntner Kulturpreises 2013, der bekannte

Regisseur Martin Kušej, hat in ihr die perfekte Interpretin der

Hauptrolle im Drama von Henrik Ibsen „Hedda Gabler“ gefunden.

Mit ihren vielfältigen Talenten lotet sie diese Figur in allen Facetten

aus. Man könnte in ihr die femme fatale oder das Opferlamm, die

depressive Schwangere oder frigide Waffennärrin, die Ästhetin wider

den kleinbürgerlich engen Geist oder die dekadente Schlampe

finden – doch jeder Kategorie entzieht sie sich in diesem Gesellschaftsdrama

mit müdem, sphinxhaften Lächeln.

Die Frühjahrssaison klingt spektakulär aus: Das Tokyo-Ballett ist

vom 22. Mai bis 1. Juni zu bewundern. Japans führende Tanzcompany

präsentiert Werke verschiedenster musikalischer Epochen, aus

Orient und Okzident, in atemberaubender Virtuosität.

Kulturtermine

MUSIK & THEATER:

Klagenfurt:

Stadttheater:

„Das kalte Herz“ – 20. u. 21.12.2013; 8., 10., 14.-17. u. 28.1.; 4., 5.,

7., 19. u. 20.2.2014

„Die Csárdásfürstin“ – 21., 28. u. 31.12.2013; 2., 5., 7., 10., 15., 17.,

22. u. 25.1.; 1., 14., 16. u. 18.2.2014

„Das goldene Vlies“ – 9., 11., 12., 14., 16., 18., 21., 24., 26. u. 31.1.;

5., 6., 12. u. 13.2.2014

„Giulio Cesare in Egitto“ – 6., 8., 11., 20., 26. u.28.2.; 5., 7., 19. u.

22.3.2014

„Das (perfekte) Desasterdinner“ – 27.2.; 1., 6., 8., 11., 21., 26. u.

27.3.2014

„Die Liebe zu den drei Orangen“ – 20., 25., 27. u. 29.3.2013

Konzerthaus:

Konzert Glenn Miller Orchestra – 17.1.2014

Benefizkonzert des Rotary Clubs Klagenfurt mit dem

Norbert Artner Chor – 19.1.2014

Sonderkonzert „Beethoven/Symphonie Nr. 9“ – 23.1.2014

Euro Symphony SFK – 3.2.2014

KSO Kärntner Sinfonieorchester – 27.2.2014

„Die kleine Meerjungfrau“ – Kindermusical – 6.3.2014

Frühjahrskonzert der Militärmusik Kärnten – 7.3.2014

Konzert Musikverein „Berliner Symphoniker“ – 20.3.2014

Konzert Mozartgemeinde „Villa Lobos Trio“ – 27.3.2014

Konzert „solo zu viert“ – 29.3.2014

Museum Moderner Kunst Kärnten:

Neujahrsjazz im MMKK – 11.1.2014

Congress Center Villach:

Wiener Concert-Verein – 13.3.2014

Philharmonisches Orchester Györ – 21.3.2014

AUSSTELLUNGEN:

Klagenfurt:

Stadtgalerie:

„Landschaft/Portrait“ – Jochen Hein – bis 26.1.2014

Manfred Baumann – 13.3.-15.6.2014

Living Studio: „Zeichnen gegen das Vergessen“ – Manfred

Bockelmann – bis 26.1.2014

Reinfried Wagner – bis 2.2.2014

Alpen Adria Galerie:

„TwinTonwArt – Zalaegerszeg/Klagenfurt“ – bis 9.2.2014

Landesmuseum Kärnten – Rudolfinum:

„Gift und Gabe. Aus der Wunderkammer der Natur“ –

bis 28.2.2014

Museum Moderner Kunst Kärnten:

„Nebelland hab ich gesehen“ –

Zum Verhältnis von Kunst und Literatur – bis 16.2.2014

„Opaion“ – Sibylle von Halem – bis 16.2.2014

Stadtgalerie Villach:

Electric Parade-Stromparade – bis 31.1.2014

Stadtgalerie Amthof Feldkirchen:

„In Bewegung“ – Moje Menhardt – bis 6.1.2014

40 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 41


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Mag. Johannes Dotter

Koordinator Freie Berufe

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Kammeramt

Standesmeldungen vom 1. November 2013

KURIE DER ANGESTELLTEN ÄRZTE: 1.503

Turnusärzte: 277

Ärzte für Allgemeinmedizin: 454

Fachärzte: 772

KURIE DER NIEDERGELASSENEN ÄRZTE:937

Ärzte für Allgemeinmedizin: 403

Fachärzte: 394

Wohnsitzärzte: 140

Ordentliche Kammerangehörige: 2.440

Außerordentliche Kammerangehörige: 638

Kammerangehörige insgesamt: 3.078

Ausländische Ärzte: 5

FREIE KASSENARZTSTELLEN:

FACHARZT:

1 in Klagenfurt für einen Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

(nach Dr. Bäcker) ab 1.4.2014

Einreichungsfrist: 18. Dezember 2013, um 16.00 Uhr

Die o.g. ausgeschriebene Kassenarztstelle ist

auch auf der Homepage der Ärztekammer für

Kärnten, unter www.aekktn.at, Rubrik Jobs, abrufbar.

Die Bewerbungsformulare sind im Internet unter

www.aekktn.at als PDF-Datei herunterzuladen

oder bei der Ärztekammer für Kärnten anzufordern.

Die Bewerbung hat mit dem hiefür vorgesehenen

Formular und den erforderlichen

Unterlagen bis Ende der Bewerbungsfrist bei der

Ärztekammer für Kärnten einzulangen. Fax oder

E-Mail werden nicht berücksichtigt!

Ein Bewerber muss folgende Voraussetzungen

erfüllen:

Staatsbürgerschaft eines EWR-Staates oder der

Schweizerischen Eidgenossenschaft, Diplom der

Österr. Ärztekammer über Zuerkennung des

Arztes für Allgemeinmedizin oder des ausgeschriebenen

Facharztes bzw. eine gleichwertige

Bescheinigung (§§ 4, 7 und 8 ÄG).

Die Vergabe der Kassenstelle erfolgt nach den

zwischen Kasse und Kammer vereinbarten Reihungsrichtlinien.

Für die Beurteilung der Bewerbung

werden alle Unterlagen und Nachweise

berücksichtigt, die bis zum Bewerbungsstichtag

eingelangt sind.

Mitglieder der Ärztekammer für Kärnten haben

einen Lebenslauf dem Bewerbungsformular

beizulegen.

Nichtmitglieder der Ärztekammer für Kärnten

haben folgende Nachweise dem Bewerbungsformular

beizulegen:

Promotionsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis,

Diplom(e), Lebenslauf, Nachweise über die

berufliche Erfahrung (Dienstbestätigung, Zeugnisse,

Bestätigung der beruflichen Interessensvertretung

über die Eintragung in der Ärzteliste

als Praxisvertreter, niedergelassener Arzt oder

angestellter Arzt).

Sollten Sie kein Interesse an einer Bewerbung

haben, können Sie sich ebenfalls bis 18. Dezember

2013 aus der Reihungsliste am genannten

Ort streichen lassen.

Der Streichungsantrag muss schriftlich erfolgen

und bis 18. Dezember 2013, 16.00 Uhr, in der

Ärztekammer für Kärnten eingelangt sein. Fax

und E-Mail werden nicht berücksichtigt!

Sofern Sie keine Streichung veranlassen und

sich nicht bewerben, werden Sie aus allen Orten,

an denen Sie gereiht sind, aus der Reihungsliste

gestrichen. Dasselbe gilt auch bei

Nichtantritt einer vorgeschlagenen Invertragnahme.

ZUGÄNGE:

Dr.med. BACHER Petra, TÄ, ist seit 1.10.2013 im

Klinikum Klagenfurt tätig (zugezogen aus dem

Burgenland).

Dr. BEREUTER Thomas, Approb.Arzt, hat mit

1.11.2013 eine Ordination in 9241 Wernberg,

Rageinerstr. 28, eröffnet.

Mag. Dr. DIETRICH Ines, FÄ für Lungenkrankheiten,

ist seit 1.9.2013 im Humanomed Zentrum

Althofen tätig (zugezogen aus der Steiermark).

Dr. FABRIZII Markus, TA, ist seit 1.10.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig (zugezogen aus der Steiermark).

Dr. FERSTNER Florian, TA, ist seit 1.11.2013 im KH

St. Veit/Glan tätig.

Dr. GROSS Anna, TÄ, ist seit 1.10.2013 im KH der

Elisabethinen Klagenfurt tätig.

Dr. GSCHÖPF Benjamin, TA, ist seit 1.10.2013 im

Klinikum Klagenfurt tätig.

Dr. HOLZINGER Irina, TÄ, ist seit 15.10.2013 im LKH

Villach tätig (zugezogen aus Tirol).

DDr. KONDIC Maja, TÄ, ist seit 1.10.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig (zugezogen aus Oberösterreich).

Dr. LANG-URBAS Elisabeth, TÄ, ist seit 1.11.2013

im Klinikum Klagenfurt tätig.

DDr. MARCHER Stephan, TA, ist seit 1.10.2013 im

Klinikum Klagenfurt tätig (zugezogen aus der

Steiermark).

Dr. MARUNA Anita, AM, ist seit 9.7.2013 im KH

Spittal/Drau tätig (zugezogen aus Salzburg).

Dr. MÜHL Karin, TÄ, ist seit 1.9.2013 im LKH Villach

tätig.

Dr. PETTERNEL Christian, TA, ist seit 1.11.2013 im

Klinikum Klagenfurt tätig.

Dr. PLASCHKE Victoria, TÄ, ist seit 1.10.2013 im

UKH Klagenfurt tätig.

Dr. PRISCHING Christina, TÄ, ist seit 1.10.2013 im

KH Spittal/Drau tätig.

Dr. PRIVASNIK Angelika, TÄ, ist seit 1.11.2013 im

LKH Wolfsberg tätig.

Dr. RAGGAM Christian, AM, ist seit 21.10.2013 im

Klinikum Klagenfurt tätig (zugezogen aus der

Steiermark).

Dr.med. SAKAC Tina, TÄ, ist seit 1.10.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig.

Dr. SCHLEMMER Florian, AM, ist seit 1.10.2013 im

LKH Villach tätig (zugezogen aus Salzburg).

Dr. SCHWEIGHOFER Barbara, FÄ für Neurologie,

ist seit 23.9.2013 a.o. Mitglied in Kärnten (zugezogen

aus der Steiermark).

Dr. SUCHER Rosa, AM, ist seit 1.10.2013 a.o. Mitglied

in Kärnten (zugezogen aus Vorarlberg).

Dr. TRINK Claudia, AM, ist seit 1.11.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig (zugezogen aus der Steiermark).

Dezember 2013 · www.aekktn.at 1


Kammeramt

Kammeramt/Urlaube

ABGÄNGE:

Mag. Dr. BARTHOL Alexandra, TÄ, ist seit 1.11.2013

im AKH Linz/Oberösterreich tätig.

Dr. DEWASURENDRA Diyani Upeka, AM, ist seit

1.11.2013 in der LP von Dr. Stary/Wien tätig.

Dr. GRUBER Melanie, AM, ist mit 1.11.2013 ins Ausland

verzogen.

Dr. KRIBITZ Nina, TÄ, ist seit 1.11.2013 im LKH

Vöcklabruck/Oberösterreich tätig.

Dr. MAY Simone, TÄ, ist seit 1.10.2013 im KH der

Elisabethinen in Graz/Steiermark tätig.

Dr. MOLDERINGS Christian, FA für Lungenkrankheiten,

war von 1.8. bis 30.9.2013 im LKH Villach

tätig und ist seit 1.10.2013 im KH Göttlicher Heiland

in Wien tätig.

Dr. PRODINGER Christine, TÄ, ist seit 1.11.2013 an

der Univ.-Klinik Salzburg tätig.

Dr. SCHRETTER Manuel, TA, ist seit 28.10.2013 in

der Wiener Privatklinik tätig.

Dr. STEINER Konrad, AM, ist seit 1.10.2013 in der

Alpentherme Bad Hofgastein tätig.

Dr. STRELLI Desiree, AM, ist seit 14.10.2013 im BKH

Lienz/Osttirol tätig.

Dr. WEGMANN Eva, FÄ für Radiologie, ist mit

1.11.2013 in die Steiermark verzogen.

TODESFÄLLE:

MR Dr. BERGER Robert, Facharzt für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe, 9082 Maria Wörth, ohne

Berufsausübung, ist am 21.10.2013 verstorben.

Dr. PRANDL Friedrich, Facharzt für Med. und

chem. Labordiagnostik und Arzt für Allgemeinmedizin,

9170 Ferlach, ohne Berufsausübung, ist

am 8.9.2013 verstorben.

PRAXISERÖFFNUNGEN:

Dr. AL-QASSAB Younis, FA für Anästhesiologie

und Intensivmedizin und AM, hat mit 21.10.2013

eine Ordination in 9241 Wernberg, Bundesstraße

25, eröffnet.

Dr. EICHWALDER-SCHAIDINGER Barbara, FÄ für

Kinder- und Jugendheilkunde / FÄ für Kinderund

Jugendpsychiatrie, hat mit 15.10.2013 eine

Kassenordination als FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie

in 9500 Villach, Bahnhofstraße 16/2,

eröffnet.

Dr. ISAK Arnulf, FA für Innere Medizin und AM, hat

mit 1.11.2013 eine Ordination in 9020 Klagenfurt,

Waaggasse 14, eröffnet.

Dr. KREUZER Andrea, AM, hat mit 4.11.2013 eine

Kassenordination in 9300 St. Veit/Glan, Sponheimerstraße

2, eröffnet.

Dr. PREISS Petra, FÄ für Chirurgie/FÄ für Herzchirurgie,

hat mit 4.11.2013 eine Ordination in 9020

Klagenfurt, Krassniggstraße 36/2, eröffnet.

Dr. WAKONIG Josef, FA für Urologie und AM, hat

mit 4.11.2013 eine Kassenordination als FA für

Urologie in 9800 Spittal/Drau, Bernhardtgasse 5,

eröffnet.

Dr. WALDNER Ingrid, AM, hat mit 4.11.2013 eine

Ordination in 9560 Feldkirchen, 10. Oktoberstraße

17/Top 3.7, eröffnet.

PRAXISEINSTELLUNGEN:

Dr. GRAGGER Gisela, AM, hat mit 30.9.2013 ihre

Ordination in 9020 Klagenfurt, St. Primusweg 68,

eingestellt.

Dr. LEXER Georg, FA für Chirurgie/FA für Thoraxchirurgie

(ZF Viszeralchirurgie), hat mit 30.9.2013

seine Ordination in 9020 Klagenfurt, Radetzkystraße

38, eingestellt.

Dr. PETRITSCH Friederike, AM, hat mit 31.10.2013

ihre Ordination in 9020 Klagenfurt, St. Veiter Straße

6/1, eingestellt.

EINSTELLUNG DER ZWEITORDINATION:

Dr. GRAGGER Gisela, AM, hat mit 30.9.2013 ihre

Zweitordination in 9020 Klagenfurt, Feldkirchnerstraße

84, eingestellt.

ÄNDERUNG DER ORDINATIONSADRESSE:

Dr. BRUNNER Klaus, AM, 9020 Klagenfurt, hat mit

9.10.2013 seine Ordination von der Waaggasse

18/1 in die St. Veiter Straße 103/II verlegt.

Dr. PRENTNER Franz, AM, 9463 Reichenfels, hat

mit 1.11.2013 seine Ordination vom Erlenweg 1 in

die Obdacher Straße 2, verlegt.

INVERTRAGNAHMEN:

durch die KGKK:

Dr. EICHWALDER-SCHAIDINGER Barbara, FÄ für

Kinder- und Jugendpsychiatrie, 9500 Villach

Dr. KREUZER Andrea, AM, 9300 St. Veit/Glan

Dr. WAKONIG Josef, FA für Urologie, 9800 Spittal/

Drau

durch die BVA:

Dr. EICHWALDER-SCHAIDINGER Barbara, FÄ für

Kinder- und Jugendpsychiatrie, 9500 Villach

Dr. KREUZER Andrea, AM, 9300 St. Veit/Glan

Dr. WAKONIG Josef, FA für Urologie, 9800 Spittal/

Drau

durch die SVA:

Dr. EICHWALDER-SCHAIDINGER Barbara, FÄ für

Kinder- und Jugendpsychiatrie, 9500 Villach

Dr. KREUZER Andrea, AM, 9300 St. Veit/Glan

Dr. PICHLER Peter Paul, AM, 9535 Schiefling

Dr. VESZY Reinhold, FA für Lungenkrankheiten,

9500 Villach

Dr. WAKONIG Josef, FA für Urologie, 9800 Spittal/

Drau

Dr. WINKLER Rudolf, FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie,

9020 Klagenfurt

durch die KFA:

Dr. EICHWALDER-SCHAIDINGER Barbara, FÄ für

Kinder- und Jugendpsychiatrie, 9500 Villach

Dr. PICHLER Peter Paul, AM, 9535 Schiefling

Dr. VESZY Reinhold, FA für Lungenkrankheiten,

9500 Villach

Dr. WINKLER Rudolf, FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie,

9020 Klagenfurt

durch das MILKO:

Dr. WALDNER Ingrid, AM, 9560 Feldkirchen

VORSORGEUNTERSUCHUNG:

Dr. WALDNER Ingrid, AM, 9560 Feldkirchen

EINTRAGUNGEN IN DIE ÄRZTELISTE:

Dr. AMBROSCH-BARSOUMIAN Daniela, Ärztin für

Allgemeinmedizin

Dr. BEBIC-KRAINZ Suncica, Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Dr. DEWASURENDRA Diyani, Ärztin für Allgemeinmedizin

Dr. DOMANIG Stella, Fachärztin für Kinder- und

Jugendheilkunde

Dr. FRIESACHER Alexandra, Ärztin für Allgemeinmedizin

Dr. GREIBL Thomas Herbert, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. HANSCHITZ Hans-Dieter, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. HIRSCHBÖCK Christa, Fachärztin für Anästhesiologie

und Intensivmedizin

Dr. HIRTLER Petra, Ärztin für Allgemeinmedizin

Dr. KAMNIG Florian, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. KARASEK Angelika, Ärztin für Allgemeinmedizin

Dr. KEIMER Roland, Facharzt für Neurochirurgie

Dr. LANGORE Gjergji, Facharzt für Psychiatrie

Dr. LASCHITZ Michael, Facharzt für Herzchirurgie

Dr. MITSCHE Lukas, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. MITTERGRADNEGGER Florian, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. PINL Evamaria, Ärztin für Allgemeinmedizin

Dr. RAUSCH Cornelia, Fachärztin für Chirurgie

Dr. ROSSBACHER Julia, Fachärztin für Augenheilkunde

und Optometrie

Dr. SCHWARZ-ADELBRECHT Andrea, Ärztin für Allgemeinmedizin

Dr. SIMSCHITZ Philipp, Facharzt für Neurologie

Dr. WIESER Clemens, ZF Rheumatologie

Dr. WILL Eva, Ärztin für Allgemeinmedizin

VERLEIHUNGEN/ERNENNUNGEN:

Herr Dr. CELEDIN Stefan, Facharzt für Radiologie,

ist seit 1.10.2013 Primarius der radiologischen Abteilung

im KH des Deutschen Ordens Friesach.

Frau Dr. EISENDLE Elisabeth, Fachärztin für Anästhesiologie

und Intensivmedizin und Ärztin für

Allgemeinmedizin, wurde am 8.10.2013 der Berufstitel

„Medizinalrätin“ verliehen.

Herrn Dr. LECHNER Werner, Facharzt für Anästhesiologie

und Intensivmedizin, wurde am 3.9.2013

der Berufstitel „Medizinalrat“ verliehen.

Herr Dr. OBERLEITNER Eckhard, Facharzt für Anästhesiologie

und Intensivmedizin und Arzt für Allgemeinmedizin,

ist seit 30.9.2013 Primarius der

Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin

im LKH Wolfsberg.

BESETZUNG VON AUSBILDUNGSSTELLEN:

Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Dr. BAUER Heribert, ZF Intensivmedizin, 1.3.2013

Dr. KONTAXIS Katharina, Radiologie, 1.5.2013

Dr. KURATH Herbert, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

1.4.2013

DIENSTORTÄNDERUNGEN:

Dr. ALLMAYER Georg, TA, ist seit 1.11.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig.

Dr. AMBROSCH-BARSOUMIAN Daniela, AM, ist

mit 5.10.2013 aus dem Klinikum Klagenfurt ausgeschieden.

Dr. BAUER Romana, TÄ, ist seit 1.11.2013 im KH der

Elisabethinen tätig.

Dr. BREITEGGER Bernhard, TA, ist mit 30.9.2013

aus der LP von Dr. Wilhelmer ausgeschieden.

Dr. DEBENJAK Vera, AM, ist seit 6.11.2013 bei der

Fa. Wellcon tätig.

Dr. FILLER Sonja, TÄ, ist seit 1.11.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig.

Dr. FRÜHWALD Ulrike, FÄ für Kinder- und Jugendheilkunde,

ist mit 31.10.2013 aus dem LKH Villach

ausgeschieden.

Dr. GASSER Maria Anna, TÄ, ist seit 1.10.2013 im

KH Waiern tätig.

Dr. GRABNER Christian, FA für Orthopädie und

orthopädische Chirurgie, ist seit 3.6.2013 im KH

St. Veit/Glan tätig.

Dr. HANSCHITZ Hans-Dieter, TA, ist mit 31.10.2013

aus dem LKH Wolfsberg ausgeschieden.

Dr. HIRTLER Petra, TÄ, ist mit 30.9.2013 aus dem

LKH Villach ausgeschieden.

Dr. HORNOF Nina, TÄ, ist seit 1.11.2013 im LKH

Wolfsberg tätig.

Dr. KNAUDER Agnes, TÄ, ist seit 1.11.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig.

Dr. KOHLWEG Marianne, TÄ, ist seit 1.11.2013 im

KH Waiern tätig.

Dr. KRASSNITZER Gregor, TA, ist seit 1.11.2013 im

LKH Wolfsberg tätig.

Dr. NEUBACHER Susanna, TÄ, ist seit 1.11.2013 im

LKH Villach tätig.

Dr. PICHL Kerstin, AM, ist mit 30.9.2013 aus der

Rehaklinik für Seelische Gesundheit ausgeschieden.

Dr. SCHINNERL-EBERHARD Susanne, AM, ist seit

21.10.2013 in der KGKK Klagenfurt tätig.

Dr. SKOFITSCH Alexander, TA, ist seit 1.11.2013 im

LKH Laas tätig.

Dr. STADLOBER Kathrin, TÄ, ist seit 1.11.2013 im

LKH Villach tätig.

Dr. TAMEGGER Mario, TA, ist seit 1.10.2013 im KH

St. Veit/Glan tätig.

Dr. WEINHANDL Natascha, TÄ, ist mit 7.10.2013

aus dem Klinikum Klagenfurt ausgeschieden.

Dr. WROLICH Elka, TÄ, ist seit 1.11.2013 im Klinikum

Klagenfurt tätig.

Urlaube:

Ärzte für Allgemeinmedizin:

Amenitsch Beatrix Dr., MSc, Spittal/Drau,

30.12.2013-3.1.2014 u. 13.-17.1.2014

Brandl Helmuth Dr., Ebenthal, 30.12.2013-

6.1.2014

Brunnbauer Christian Mag. Dr., Wolfsberg,

20.-27.12.2013

Cencig Gregor Dr., Griffen, 20.12.2013

Eder Hermann Dr., Afritz, 16.12.2013-1.1.2014,

Vertr.: Dres. Kern, Pilgram, Adlassnig

Eder Karl-Hans Dr., Winklern, 6.-22.12.2013

Erker Peter Dr., Griffen, 22.12.2013-3.1.2014,

Vertr.: Dres. Päsold, Cencig

Fantur Hannes Dr., Arnoldstein, 24.-30.12.2013

Ferstner Franz MR Dr., Straßburg, 27.12.2013 u.

10.-14.2.2014

Florian Helmut Dr., Spittal/Drau, 23.-27.12.2013

Geissler Renate Dr., Ebenthal, 23.-29.12.2013

Gollmann Birgit Dr., Klagenfurt, 20.12.2013-

6.1.2014, Vertr.: Dr. Hackl

Guttner Martin Dr., Oberdrauburg, 28.2.-

16.3.2014, Vertr.: Dres. Scheikl-Jester,

Unterwaditzer

Hipfl Johannes Dr., St. Andrä/Lav., 23.-29.12.2013

Käfinger Verena Dr., Steinfeld/Drau,

23.-29.12.2013

Kleinsasser Bernhard Dr., Stall i. M., 25.12.2013-

1.1.2014

Kovacic Werner Dr., Spittal/Drau, 23.-27.12.2013

Kronfuß Heidrun Dr., Feistritz/Drau, 23.-27.12.2013

Lassnig Marcus Dr., Friesach, 23.-30.12.2013

Liechtenecker Brigitte Dr., Friesach, 23.-27.12.2013

Liechtenecker Otto Anton Dr., Friesach,

23.-27.12.2013

Liegl Werner Franz Dr., Friesach, 2.-3.1.2014

Luger Reinhold Dr., Rennweg, 27.12.2013,

Vertr.: Dres. Holzbauer, Shrestha

Ott Kurt Emanuel Dr., Grafenstein, 24.12.2013 u.

27.12.2013-6.1.2014

Päsold Werner Dr., Ruden, 23.12.2013

Panzer Kurt Dr., Eberndorf, 27.-31.12.2013

Peitler Arnold Dr., Spittal/Drau, 30.12.2013-

3.1.2014

Pek Barbara Mathilde Dr., Kühnsdorf,

20.-27.12.2013

Philippitsch-Weichselbraun Karin Dr.,

Greifenburg, 24.12.2013-2.1.2014

Prentner Franz Andreas Dr., Reichenfels,

30.-31.12.2013

Regensburger Harald Mag. DDr., Gurk, 30.12.2013-

3.1.2014

Rom-Höfernig Christa Dr., Weitensfeld,

23.-29.12.2013 u. 10.-14.02.2014

Scheikl-Jester Cornelia Dr., Dellach/Drau,

23.-31.12.2013, Vertr.: Dr. Guttner

2 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 3


Urlaube/Kleinanzeigen

Schmidt Dieter Dr., Eberndorf, 20.-26.12.2013

Schöffmann Dieter Dr., Spittal/Drau,

23.-27.12.2013 u. 10.-17.1.2014

Steinwender Sabine Dr., Ebenthal, 23.12.2013-

6.1.2014

Stingl Gerhard Dr., Sirnitz, 27.-30.12.2013 u.

10.-14.2.2014

Sucher Robert Dr., Grafenstein, 27.12.2013-

1.1.2014

Tragatschnig Wolfgang MR Dr., Feistritz/Drau,

24.-31.12.2013

Veiter Gudrun Dr., Spittal/Drau, 30.12.2013-

3.1.2014

Waechter Joachim Dr., Bleiberg/Kreuth,

7.-15.12.2013 u. 25.-31.1.2014

Waidmann Eckart Dr., Bad Kleinkirchheim,

31.12.2013-1.1.2014

Markitz Michael Dr., Wolfsberg, 30.12.2013-

3.1.2014, Vertr.: Dr. Gugl

Mayer Klaus Robert Dr., Wolfsberg, 19.12.2013-

1.1.2014

Mayr Kurt Dr., Villach, 2.-3.1. u. 10.-14.2.2014,

Vertr.: Dr. Reiterer 2.-3.1.2014, Dr. Lindermuth

10.-14.2.2014

Mori Gerald Edwin Dr., Klagenfurt, 27.-31.12.2013

Reiterer Helga Dr., Villach, 23.-30.12.2013 u.

10.-15.2.2014

Sartori Erich Peter Dr., Wolfsberg, 23.-27.12.2013

Vogel Günther Dr., Klagenfurt, 19.12.2013-

6.1.2014

Westritschnig Wilfried Dr., Klagenfurt, 23.-24.12.

u. 31.12.2013

KLEINANZEIGEN

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(weiß, mit 3 Laden) graue Polsterung, Papierrollenhalter,

auch als Gyn US-Liege verwendbar (mit

Fußhalterung), Höhe 82 cm, 1 Gynäkologischer

Untersuchungsstuhl „varimat“ mit Gasdruckhöhenverstellung,

braune Polsterung, 1 Medikamentenschrank,

weiß, versperrbar, 1 MAS Magnetfeldmatte

mit zusätzlichen Magnetfeldpolster,

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schwenkbar).

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für Büro- od. Verkaufsräume geeignet, inkl. 3

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Tel. 0676/9106492

Gesucht:

Wandaller Gerhard Dr., Arnoldstein,

21.-27.12.2013

Wilhelmer Hermann Anton Dr., Maria Saal,

23.-31.12.2013, Vertr.: Dr. Kollmitzer

Zambo Gernot Dr., Bad St. Leonhard,

23.-24.12.2013

Zeichen Johann Dr., Spittal/Drau, 30.12.2013-

3.1.2014 u. 27.-31.1.2014

Fachärzte:

Allmayer Herbert Dr., Klagenfurt, 30.12.2013-

2.1.2014

Ansari Andre Dr., Wolfsberg, 20. u. 30.12.2013,

Vertr.: Dr. Simon-Ansari

Breitenhuber Daphne Dr., Klagenfurt, 23.-24.12.

u. 31.12.2013

Durnig Erich Dr., Villach, 19.12.2013-6.1.2014,

Vertr.: Dres. Neubauer, Ischepp

Gasser Michael Johannes Dr., Villach, 19.12.2013-

6.1.2014

Jenes Ulrike Dr., Villach, 23.12.2013-6.1.2014

Kollmitzer Erich Hans Dr., Villach, 23.12.2013-

6.1.2014

Lenhardt Tatiana Dr., Wolfsberg, 30.12.2013

Lindermuth Gerd Johannes Dr., Villach, 30.12.2013

u. 2.-3.1.2014, Vertr.: Dr. Mayr 30.12.2013,

Dr. Reiterer 2.-3.1.2014

Maggauer Hartmut Dr., Wolfsberg, 30.12.2013-

2.1.2014, Vertr.: Dr. Lehner

Zu vermieten:

Klagenfurt - Zentrum: Ordinationsräumlichkeiten

stunden-/tageweise vermietbar.

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Heiligengeistpl. 4, 64 m², 3. OG, Lift

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für Mitbenützung einer voll ausgestatten allgemeinmedizinischen

Wahlarztpraxis.

Tel. 0664/5365843

Kolleginnen/Kollegen für Bereitschaftsdienste

im Sprengel Moosburg/Pörtschach/Krumpendorf

gesucht.

Tel. 04229/26200

Alpen-Adria-Verein für Kranken- und Notfalltransport

sucht ab sofort für europaweite Rückholtransporte

von verletzten Personen, Arzt-Begleitung

nach Bedarf der Auftraggeber, sowie

Intensivüberstellungen.

Voraussetzungen: Ärztinnen/Ärzte mit Notfallmedizin

oder IntensivmedizinerInnen; Honorar

nach Vereinbarung.

Kontakt: Obmann Johann Gruber, MBA;

0664/1986950; E-Mail: verein@aak-transporte.at

Praxisvertretung:

Allgemeinmedizinerin bietet fixe Vertretung für

Abendordination im Raum Klagenfurt oder Klagenfurt-Land

an; weiters auch Vertretung für Bereitschaftsdienste

im Sprengel Pörtschach/

Krumpendorf/Moosburg. Bei Interesse bitte

E-Mail an: arzt_klagenfurt@gmx.at

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für Mitglieder der Ärztekammer

für Kärnten kostenlos

veröffentlicht!

4 Dezember 2013 · www.aekktn.at


Fortbildungen Kärnten

19. Dezember 2013 Klagenfurt

Klinikum Klagenfurt/WS - Abt. für Psychiatrie &

Psychotherapie

Thema: „Der soziale Aspekt in der Behandlung

psychischer Erkrankungen“

Ref.: Dipl.-Soz. Eva Setz, Dipl.-Soz. Barbara Kernmayer,

Klinikum Klagenfurt/WS

Weiters: 16. Jänner 2014 „ASPIS – von der Traumaheilung zur

Staatsbürgerschaft“, Ref.: Mag. Maria Lind,

Mag. S. Stuppnig, M. Leuschner, Verein Aspis

30. Jänner 2014 „Kann Gesundheit Sünde sein? – Was

Prävention bewirken kann“, Ref.: Prim. Dr. Th. Platz,

pro mente Kärnten / Reha Klinik für Seelische Gesundheit,

9020 Klagenfurt

Ort/Zeit: Festsaal APP – 2. Stock, 14.00-15.30 Uhr

Zuständig: Prim. Mag. Dr. H. Oberlerchner, MAS

14. Jänner 2014 Seeboden

Bezirksfortbildung Spittal/Drau

Thema: „Aktinische Keratosen“

Ref.: Prim. Dr. B. Lange-Asschenfeldt, Klinikum Klagenfurt/WS

Ort/Zeit: Hotel Moserhof, 9871 Seeboden, 19.30 Uhr

Zuständig: Dr. L. Seeberg-Elverfeldt

Die Veranstaltung wird unterstützt von Almirall

DFP: 2 Fachpunkte

14. Jänner 2014 Wolfsberg

Bezirksfortbildung Wolfsberg und Völkermarkt

Thema: „Vorteile der DPP4-Hemmer in Kombination mit

Insulin. Tipps für die Praxis, mit Fallbeispielen“

Ref.: Dr. Evelyn Fliesser-Görzer, St. Stefan ob Stainz

Ort/Zeit: Schloss Wolfsberg, 9400 Wolfsberg 19.30 Uhr

Zuständig: Mag. Dr. Ch. Brunnbauer

Die Veranstaltung wird unterstützt von Novartis Pharma.

DFP: 2 Fachpunkte

20. Jänner 2014 Klagenfurt

KH der Elisabethinen Klagenfurt/WS –

Abt. für Innere Medizin

Thema: „Update perorale/anabole Therapie

bei Osteoporose“

Ref.: Dr. M. Gaugg, EKH Klagenfurt

Ort/Zeit: Hotel Sandwirth, 9020 Klagenfurt, 19.30 Uhr

Zuständig: Prim. Dr. H. J. Neumann, MSC

Die Veranstaltung wird unterstützt von Servier Austria.

DFP: 2 Fachpunkte

21. Jänner 2014 Klagenfurt

Klinikum Klagenfurt/WS – Pulmulogie

Pneumologischer Abend

Thema: „Update Asthmatherapie 2014“ – Reduziere

wenn möglich, intensiviere wenn nötig!

Die Tücken des unkontrollierten Asthmatikers –

Phenotypen und Therapie

Mod.: Prim. Dr. Ch. Geltner, Klinikum Klagenfurt

Ref.: Prof. Dr. R. Buhl, Universitätsklinik Mainz

Ort/Zeit: Seepark Hotel, 9020 Klagenfurt, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung wird unterstützt von Novartis.

Anmeldung bis 14. Jänner 2014 unter

Tel.: 0463/538-31303 bzw. E-Mail: sekretariatlunge@kabeg.at

DFP: 2 Fachpunkte

21. Jänner 2014 Spittal/Drau

Bezirksfortbildung Spittal/Drau in Zusammenarbeit

mit dem KH Spittal/Drau

Thema: „Akutversorgung des Schlaganfalls“

Leitung: MD Dr. G. Bruckmann, MAS, KH Spittal/Drau

Ref.: Prim. Univ.-Prof. Dr. P. Kapeller, LKH Villach

Ort/Zeit: KH Spittal/Drau, Seminarzentrum, 9800 Spittal/Drau,

19.30 Uhr

Zuständig: Dr. L. Seeberg-Elverfeldt

Die Veranstaltung wird unterstützt von Boehringer

Ingelheim.

DFP: 2 Fachpunkte

22. Jänner 2014 Villach

Bezirksfortbildung Villach-Stadt-Land

Thema: „Neuropathischer Schmerz: Definition,

Therapieoptionen und ihre Indikationsstellung“

Mod.: Prim. Univ.-Prof. Dr. P. Kapeller, LKH Villach

Ref.: Prim. Univ.-Prof. Dr. St. Quasthoff, BB KH Graz-Eggenberg

Ort/Zeit: Hotel Holiday Inn, 9500 Villach, 19.00 Uhr

Zuständig: Dr. M. Götz

Die Veranstaltung wird unterstützt von Astellas Pharma.

DFP: 2 Fachpunkte

23. Jänner 2014 Klagenfurt

Klinikum Klagenfurt/WS – 1. Med. Abt.

Thema: „Medizinethik, Onkologie und Psychotherapie“

Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. D. Geissler

Programm: „Bewegungstherapie in der Onkologie“:

OA DDr. J. Klocker, „Ethische Konflikte in der Medizin“:

OA DDr. M. Kanatschnig, „Interaktion mit Krebserkrankten

und die Rolle der Psychotherapie“:

OA Dr. Ursula Klocker-Kaiser

Ort/Zeit: Hotel Sandwirth, 9020 Klagenfurt, 18.30 Uhr c.t.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Ratiopharm.

DFP: 2 Sonstige Fortbildungspunkte

28. Jänner 2014 Klagenfurt

KH der Elisabethinen Klagenfurt/WS –

Abt. für Innere Medizin

Thema „Update COPD“

Ref.: Prim. Dr. Ch. Geltner, MSc MBA, Klinikum Klagenfurt/WS

Ort/Zeit: Festsaal EKH Klagenfurt, 9020 Klagenfurt, 19.00 Uhr

Zuständig: Prim. Dr. H. J. Neumann, MSC

Auskünfte/Anmeldung an E-Mail: christina.pirker@ekh.at

bzw. Fax: 0463/5830-159

Die Veranstaltung wird unterstützt von TAKEDA.

DFP: 2 Fachpunkte

Veranstalter Zeichenerklärung

Ärztekammer für Kärnten

Österr. Institut für Allgemeinmedizin

Dezember 2013 · www.aekktn.at 1


Fortbildungen Kärnten

Fortbildungen Kärnten

Weitere Fortbildungen

30. Jänner 2014 Klagenfurt

Geriatriereferat der Ärztekammer für Kärnten

Im Rahmen des Projektes „Transpro-Vermeidung“ von

unnötigen Krankenhaustransporten aus Pflegeheimen

– Patientenfallkonferenz nach Siebolds

Thema: „Polypharmazie“

Ref.: Mag. Bettina Baumgartner, OA Dr. W. Müller,

Prim. Dr. G. Pinter

Ort/Zeit: EKH Klagenfurt, 9020 Klagenfurt, 19.00 Uhr

Zuständig: Prim. Dr. G. Pinter

DFP: 2 Fachpunkte

5. Februar 2014 Villach

Bezirksfortbildung Villach-Stadt-Land

Thema: „Management des Helicobacter Pylori –

Was bedeutet Maastricht IV in der Praxis“

Mod.: Prim. Dr. H. Wimmer, LKH Villach

Ref.: OA Dr. G. Perz, LKH Villach

Ort/Zeit: Hotel Holiday Inn, 9500 Villach, 19.30 Uhr

Zuständig: Dr. M. Götz

Die Veranstaltung wird unterstützt von Gebro Pharma.

DFP: 2 Fachpunkte

20. Februar 2014 Klagenfurt

Referat für Arbeitsmedizin der Ärztekammer für Kärnten

Thema: „Evaluierung psychischer Belastungen am

Arbeitsplatz (ASchG) – Erfolgreiche Umsetzungen

– Best Practice Beispiele“, Eine Informationsveranstaltung

mit research-team

Ort/Zeit: Seepark Hotel, 9020 Klagenfurt, Beginn:13.00 Uhr

Kosten: € 40,--

Zuständig: Dr. Ch. Angerschmid

Auskünfte/Anmeldung: research-team,

Tel.: 0676/844510-310, Fax DW: 390,

E-Mail: office@research-team.at, www.research-team.at

22./23. Februar 2014 Klagenfurt

Start Akupunktur-Ausbildung in Kärnten zum ÖÄK-

Diplom für Akupunktur 2014 -

Kurs A1 für Anfänger

Ort: Ärztekammer für Kärnten, 9020 Klagenfurt

Details und weitere Termine: www.akupunktur.at

oder Tel.: 01/88000-592

25. Februar 2014 Klagenfurt

Fortbildungsreferat der Ärztekammer für Kärnten

Thema: „Steuerspartipps für Turnusärzte“

Leitfaden zum Ausfüllen der Arbeitnehmerveranlagung,

Werbungskosten/Betriebsausgaben, Tipps zum

Steuersparen

Ref.: Mag. M. Kenda, Die Steuerberater

Ort/Zeit: Ärztekammer für Kärnten, 9020 Klagenfurt, 18.30 Uhr

Anmeldung erforderlich: Petra Spendier, Tel.: 0463/5856-17,

Fax DW 45, E-Mail: fortbildung@aekktn.at

DFP: 2 Sonstige Fortbildungspunkte

25. Februar 2014 Klagenfurt

Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt

Thema „Neue Therapieoptionen –

Daten und Erfahrungen bei ACS“

Ref.: OA Dr. H. Krappinger, LKH Villach

Ort/Zeit: EKH Klagenfurt, 9020 Klagenfurt, 19.00 Uhr

Zuständig: Prim. Dr. H.-J. Neumann, MSc

Die Veranstaltung wird von AstraZeneca unterstützt.

25. Februar 2014 Wolfsberg

Geriatriereferat der Ärztekammer für Kärnten

Im Rahmen des Projektes „Transpro-Vermeidung“ von

unnötigen Krankenhaustransporten aus Pflegeheimen

– Patientenfallkonferenz nach Siebolds

Thema: „Polypharmazie“

Ref.: Mag. Bettina Baumgartner, OA Dr. W. Müller,

Prim. Dr. G. Pinter

Ort/Zeit: LKH Wolfsberg – Seminarraum, 9400 Wolfsberg, 19.00 Uhr

Zuständig: Prim. Dr. G. Pinter

DFP: 2 Fachpunkte

27. Februar 2014 Villach

Bezirksfortbildung Villach-Stadt-Land

Thema: „Intrahospitale Primärversorgung ACS-NASTEMI“

Mod.: Prim. Dr. H. Wimmer, LKH Villach

Ref.: Prim. PD Dr. H. Alber, Reha-Zentrum Münster

Ort/Zeit: Hotel Holiday Inn, 9500 Villach, 19.00 Uhr

Zuständig: Dr. M. Götz

Die Veranstaltung wird unterstützt von AstraZeneca.

DFP: 2 Fachpunkte

20. März 2014 Villach

Bezirksfortbildung Villach-Stadt-Land

Thema: „Update der Blättchenagregationshemmer

beim Myokardinfarkt - vom Notarzteinsatz

bis zum Stent“

Ref.: OA Dr. Anna Rab, Klinikum Klagenfurt/WS

Ort/Zeit: Hotel Holiday Inn, 9500 Villach, 19.00 Uhr

Zuständig: Dr. M. Götz

Die Veranstaltung wird unterstützt von AstraZeneca.

DFP: 2 Fachpunkte

25. März 2014 Villach

Geriatriereferat der Ärztekammer für Kärnten

Im Rahmen des Projektes „Transpro-Vermeidung“ von

unnötigen Krankenhaustransporten aus Pflegeheimen

– Patientenfallkonferenz nach Siebolds

Thema: „Polypharmazie“

Ref.: Mag. Bettina Baumgartner, OA Dr. W. Müller,

Prim. Dr. G. Pinter

Ort/Zeit: LKH Villach – Seminarraum Neurologie, 9500 Villach,

19.00 Uhr

Zuständig: Prim. Dr. G. Pinter

DFP: 2 Fachpunkte

Österreichisches Institut für

Allgemeinmedizin (ÖIfAM)

„Der Notfall in

Ihrer Ordination“

Fortbildung gem. QS-VO 2012 § 8 (4)

Ref.: Dr. M. Köstenberger, ERC-ALS-Instruktor

Ort: in Ihrer Praxis – vereinbaren Sie mit Kollegen/innen,

Ihren Teams und uns einen Termin in Ihrer Praxis

(2 bis max. 8 TeilnehmerInnen)

Kosten: € 570,-- für ÖIfAM-Mitglieder, € 635,-- für Nicht-Mitglieder

Zuständig: Dr. W. Tschiggerl

Anmeldung erforderlich:

Michaela Kerth, Tel. 0463/55449, Fax: 0463/514624,

E-Mail: institut@allmed.at, www.allmed.at

DFP: 5 Fachpunkte

Vorankündigung

Kärntner Sportärztetage

2014

11./12. April 2014

Hotel „Die Post“, Bad Kleinkirchheim

Grundkurs:

Leistungsphysiologisch-Internistisch-Pädiatrisch III

Details:

www.kärntner-sportärztetage.at

Vorankündigung

Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt –

Dept. of Rheumatology

Alpe-Adria Rheumatology 2014

16./17. Mai 2014

Pörtschach am Wörthersee

18./19. Jänner 2014 Wien

Ärztekammer für Wien – Abteilung Medien und Fortbildung

Schulung zum Sachverständigen Arzt

entsprechend dem Führerscheingesetz

Auskünfte/Anmeldung: Bernadette Butzendobler,

Tel.: 01/51501-1243, Fax: 01/5126023-1243,

E-Mail: butzendobler@aekwien.at, www.aekwien.at

24./25. Jänner 2014 Wien

Österreichische Akademie der Ärzte

ÖÄK-Diplomlehrgang Geriatrie

Details und weitere Termine:

www.arztakademie.at/geriatrie-lehrgang

24./25. Jänner 2014 Wien

Österreichisches Akademisches Institut für

Ernährungsmedizin (ÖAIE)

ÖÄK-Diplom Ernährungsmedizin

Leitung: Univ.-Prof. Dr. K. Widhalm

Ort: Hotel Modul, 1190 Wien

Auskünfte/Anmeldung: ÖAIE, Tel.: 01/4026472,

Fax: 01/4058876, E-Mail: office@oeaie.org, www.oeaie.org

24./25. Jänner 2014 lInz

A.ö. KH Elisabethinen Linz

ENDO Linz

Ort: forte FortBildungszentrum, 4020 Linz

Details: www.endolinz.at

24./25. Jänner 2014 Wien

Österreichische Gesellschaft für ärztliche und

zahnärztliche Hypnose (ÖGZH)

Curriculum „Hypnose und Kommunikation

– Modul A2“

Weiters: 7./8. März 2014: Curriculum

„Hypnose und Kommunikation – Modul A3“

Auskünfte/Anmeldung: Tel.: 01/3176320, Fax: 01/3151635,

E-Mail: krupka@oegzh.at, www.oegzh.at

25.-28. Jänner 2014 Innsbruck

15th International Meeting Integrated Management

of Acute and Chronic Cardiovascular Disease

Ort: Austria Trend Congress Hotel, 6020 Innsbruck

Details: www.cardio-congress.com

25. Jänner – 1. Februar 2014 Oberlech/Arlberg

ASKLEPIOS Klinik Barmbek – Klinik für Gynäkologie und

Geburtshilfe

28. Arlberger Gynäkologielehrgang:

Neuerungen, Schwerpunkte und Leitlinien

Auskünfte/Anmeldung: Tel.: 0049/40181882-8526,

Fax DW: 1849, E-Mail: h.schwarz@asklepios.com

2 Dezember 2013 · www.aekktn.at Dezember 2013 · www.aekktn.at 3


Weitere Fortbildungen

27.-31. Jänner 2014 mayrhofen/Zillertal

18. Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft

für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Thema: „Traumatologie im Gesichtsbereich“

Ort: Europahaus Mayrhofen, 6290 Mayrhofen

Details: www.mkg-kongress.at

1./2. Februar 2014 graz

Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden

Arterien – Duplexsonographie

(Fortgeschrittenen-Abschlusskurs)

Auskünfte/Anmeldung: Univ.-Prof. Dr. K. Niederkorn,

Tel.: 0316/318208, Fax: 0316/31820824

2.-7. Februar 2014 obergurgl

46. Fortbildungstagung für Gynäkologie &

Geburtshilfe

Details: www.gynobergurgl.at

12.-15. Februar 2014 Wien

WIT 2014 – 32. Wiener Intensivmedizinische Tage

Thema: „Intensivmedizin – Notfallmedizin,

Eine Symbiose“

Ort: AKH Wien, Hörsaalzentrum, 1090 Wien

Details: www.intensivmedizin.at

28. Februar – 1. März 2014 Linz

Medizinische Fortbildungsakademie Oberösterreich

Thema: „Substitutionsbehandlung“

Die Inhalte werden für das ÖÄK-Diplom

„Substitutionsbehandlung“ anerkannt

Ort: Ärztekammer für Oberösterreich, 4010 Linz

Auskünfte/Anmeldung: Christine Hutterer,

Tel.: 0732/778371-313, Fax: 0732/783660-313,

E-Mail: hutterer@medak.at, www.medak.at

1. März 2014 Wien

Ärztekammer für Wien – Abteilung Medien und Fortbildung

Ganztagesseminar zur Erstellung von

fachärztlichen Gutachten entsprechend dem

Führerscheingesetz

Auskünfte/Anmeldung: Bernadette Butzendobler,

Tel.: 01/51501-1243, Fax: 01/5126023-1243,

E-Mail: butzendobler@aekwien.at, www.aekwien.at

8.-15. März 2014 oberlech/Arlberg

ASKLEPIOS Klinik Barmbek – Klinik für Gynäkologie und

Geburtshilfe

1. Hanseatische Sonografie Akademie –

Vom Symptom zur Diagnose

Auskünfte/Anmeldung: Tel.: 0049/40181882-8526,

Fax DW: 1849, E-Mail: h.schwarz@asklepios.com

27.-29. März 2014 bad Hofgastein

Österreichische Akademie der Ärzte

ÖÄK Diplomlehrgang Kurmedizin,

Präventivmedizin und Wellness – Modul I

Details und weitere Termine:

www.arztakademie.at/kurmedizin-lehrgang

28./29. März 2014 Wien

Österreichische Gesellschaft für ärztliche und

zahnärztliche Hypnose (ÖGZH)

Thema: „Regression 1“ (Basiskurs)

Ref: Dr. H. Alberts

Kosten: € 495,--

Auskünfte/Anmeldung: Tel.: 01/3176320, Fax: 01/3151635,

E-Mail: krupka@oegzh.at, www.oegzh.at

28./29. März 2014 Wien

Wiener Medizinische Akademie

6. Wiener Fortbildungstagung – „Essstörungen

und assoziierte Krankheitsbilder“

Ort: AKH Wien, 1090 Wien

Details: www.ess-stoerung.eu

ÖGOM – Sechsteiliger Basiszyklus Orthomolekulare Medizin zum

ÖÄK-Spezialdiplom

Orthomolekulare Medizin

Zyklus XIII – nächster Termin:

Seminar E am 25./26. April 2014

Details und weitere Termine: www.oegom.at

Vorankündigung:

Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie

Forum für Geriatrie und Gerontologie

13.-16. März 2014, Bad Hofgastein

Thema: „Unmet needs: Eine interprofessionelle Herausforderung“

Details: www.forum-geriatrie.at

4. Internationaler Kongress

für Geriatrie und Gerontologie

7.-10. Mai 2014, Venedig

Info: E-Mail: info@sanicademia.eu, Tel.: 04242/22400,

Details: www.sanicademia.at

MedAk – Medizinische Fortbildungsakademie OÖ

ÖÄK-CPD –

Gesundheitsökonomie

Ort: Ärztekammer für Oberösterreich, Linz

Details: www.medak.at

4 Dezember 2013 · www.aekktn.at

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