Die Südweststadt - KA-News

service.ka.news.de

Die Südweststadt - KA-News

Die

Südweststadt

Bürgerheft des Bürgervereins Südweststadt, www.suedweststadt.de

Juni 2013, Ausgabe Nr. 3, Jahrgang 38

Jugendhaus eröffnet

Hauptversammlung

www.buergerhefte.de


Messen



hornsteinegermeisterund


ebudeenergieberaterwK


Untereri


Rheinsteen

Reinigung

von

euersen

vr

die

Umwelt

Energieberatung

Kehren





Seniorenfreundlicher

Service

Frisch und freundlich

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

Samstag

8.00 Uhr – 20.00 Uhr

8.00 Uhr – 16.00 Uhr

„Da kauf‘ ich ein!“

Heimservice

nahkauf DITTES

Ebertstraße 40 · 76137 Karlsruhe · Fon 0721 9812014 · Fax 0721 9812015

Bezirksleiter

Vincenzo Scarafile

Tel. 0721 91326-17

Mobil 0173 6844707

LBS-Beratungsstelle

Siegfried-Kühn-Str. 4, 76135 Karlsruhe


Die Südweststadt

Grußwort | 1

Die Südweststadt

Offizielles Bürgerheft des

Bürgervereins Südweststadt

Juni 2013, Ausgabe Nr. 3, Jahrgang 38

Inhaltsverzeichnis

Grußwort 1

Aus dem Leben des Bürgervereins 2

Quer durch die Südweststadt 6

Die Polizei informiert 11

Aus dem Zoologischen Garten 12

125 Jahre Klauprechtstraße 13

Aus den Kirchen 15

Aus den Schulen 18

Bücherecke 19

Herausgeber:

Bürgerverein der Südweststadt e. V.

Jürgen Sickinger, 1. Vorsitzender

Vorholzstraße 21, 76137 Karlsruhe,

Fon 0721 357777, Fax 0721 38489035

kontakt@suedweststadt.de

www.suedweststadt.de

Redaktion:

Martin Kuld (verantwortlich)

Bulacher Straße 4, 76135 Karlsruhe,

Fon 0721 812753

Beiträge per Mail an jockkuld@web.de

Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.

Anzeigen:

Michael Rainer (verantwortlich)

Fon 0721 97830 18, Fax 0721 97830 40,

anzeigen@stober.de, www.buergerhefte.de

Zur Zeit ist die Anzeigenpreisliste Nr. 5 gültig.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich in den Monaten

Februar, März, Juni, Juli, Oktober und November

Verteilte Auflage: 11.250 Exemplare

Redaktionsschluss „Die Südweststadt“:

1. Juli 2013 für Heft 4/2013

Grußwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

beim aufmerksamen

Studium dieses Hefts

stoßen Sie sicherlich

auf das Engagement

unserer Südweststadtjugend

für ihr Jugendhaus.

Fast schon tragisch

könnte man es nennen,

Foto: privat dass solche Projekte oft

wegen allerlei Wichtigem und noch viel

mehr Unwichtigem derart in die Länge

gezogen werden, dass die ursprünglich

Betroffenen im Ergebnis selbst nichts von

dem letztlich Erreichten haben. Aber gerade

das ist es, was mich als Vorsitzendem

des Bürgervereins mit großer Hoffnung

erfüllt: Es gibt auch unter der Jugend

noch viele, denen ihre Freizeit nicht zu

schade ist, sich für die Allgemeinheit einzusetzen.

Ob sie selbst davon profitieren,

steht dabei hinten an. Ist das nicht bewundernswert?

Ich meine: Ja! Gleichzeitig

stellt sich mir aber dann unausweichlich

die Frage danach, wo das bürgerliche

Engagement der Mitbürgerinnen und

Mitbürger bleibt, die altersmäßig etwas

weiter über der vorgenannten Gruppe inzwischen

junger Erwachsener steht? Hier

gähnt (beinahe in der ganzen Stadt) ein

großes Loch im Generationenverbund.

Und dieses Loch hat beileibe nichts mit

den viel gescholtenen Baustellen in der

Stadt zu tun! Nicht nur die Jugendlichen

aus dem Kinder- und Jugendhausprojekt,

sondern auch die oft belächelten „Alten“

in den Bürgervereinen sind in ihrer

Freizeit überwiegend für das Wohl zukünftiger

Generationen tätig. Dazu benötigen

wir alle aber die Unterstützung

derer, für die wir arbeiten! Aber auch bei


Die Südweststadt

2 | Aus dem Leben des Bürgervereins

lichen sich in der Otto-Sachs-Straße zur

Freizeitgestaltung trafen, galt es schnellstmöglich

zu beseitigen. In vielen Einzelaktionen

verschafften sich die Jugendlichen

selbst optisch und akustisch Gehör. Mit

Unterschriftenaktionen im Stadtteil, Bannern

und Veranstaltungen auf dem Sonntagsplatz

und in der Südendschule machten

sie auf ihre untragbare Unterbringungssituation

aufmerksam. Der Bürgerverein

unterstützte diese Maßnahmen nach Kräften.

Offenbar scheiterte die Umsetzung

der mehr als berechtigten Forderungen der

Jugend zunächst an der Grundstücksfrage.

Nachdem die Otto-Sachs-Straße endgültig

aufgegeben werden musste, wurde nach

langem Suchen in der Mathystraße ein Ladenlokal

als vorläufige Lösung gefunden.

Damit konnte zumindest an einigen Tagen

in der Woche bedingt räumlich Abhilfe geschaffen

werden. An anderen Tagen waren

die Jugendlichen zu Gast in der Erlösergemeinde

in der Hermann-Billing-Straße.

Der Bürgerverein schlug unter anderem

den Platz an der Renckstraße/August-Dürr-

Straße als Standort für das neue Haus vor.

Die ablehnende Antwort aus dem Rathaus

war mehr als fragwürdig. Die Findung eines

Grundstücks ist letztlich Altbürgermeister

Harald Denecken zu verdanken. Er wurde

– in Analogie zu Karl-Wilhelms Traum zur

Stadtgründung – während einer Dienstfahrt,

allerdings im Gegensatz zu Karl-Wilhelm

in hellwachem Zustand, auf das Gelände

vor der Heinrich-Hertz-Schule – dem

heutigen Standort des Jugendhauses – aufmerksam.

Nun konnte geplant werden. Die

Jugendlichen wurden hier von Anfang an

aktiv eingebunden, zwei von ihnen waren

in der Wettbewerbsjury vertreten. So konnten

sie unmittelbar auf die Gestaltung ihres

neuen Domizils Einfluss nehmen. Wieder

verging viel Zeit, bis endlich Mittel bereitkurzfristiger

Umsetzbarem mangelt es an

Beteiligung aus der Bevölkerung. Wenn

ich mir in diesem Zusammenhang nur die

sehr, sehr spärlichen Rückläufe auf unsere

wiederholte Bitte um Vorschläge für die

Stadtteilprojekte für den Stadtgeburtstag

2015 anschaue, bekomme ich ein ungutes

Gefühl. Noch ist Zeit. Lassen Sie Ihren Gedanken

freien Lauf. Überlegen Sie, wie

sich unser Stadtteil im Jubiläumsjahr unverwechselbar

darstellen kann. Teilen Sie

uns das Ergebnis mit. Wenn ausreichend

Gedanken in Papierform vorliegen, setzen

wir uns mit Ihnen zusammen und

schmieden daraus ein Ganzes. Es gab noch

nie eine bessere Gelegenheit, um die von

allen Seiten stets und ständig geforderte

Bürgerbeteiligung zu verwirklichen und

eigenständig mit Leben zu erfüllen.

Herzlichst

Ihr Jürgen Sickinger

Aus dem Leben

des Bürgervereins

Der Teppich fliegt

Fast auf den Tag genau nach sechs Jahren

Planungs- und Bauzeit wurde am

20. April das neue Kinder- und Jugendhaus

der Südweststadt eingeweiht. Der Wunsch

nach einer festen Jugendeinrichtung war

schon früher vorhanden, jedoch wurde

deren Realisierung von keiner Seite ernsthaft

verfolgt. Erst nach einem Gespräch am

17. April 2007 zwischen dem Mitarbeiter

des Stadtjugendausschusses, Claus-Jürgen

Sailer, und den Vorstandsmitgliedern des

Bürgervereins, Jürgen Sickinger und Vlado

Bulic, über die Jugendarbeit in der Südweststadt

kam Bewegung in die Sache. Die

vor Ort festgestellten unhaltbaren Zustände,

unter denen die Kinder und Jugend-


Die Südweststadt

Aus dem Leben des Bürgervereins | 3

gestellt wurden und mit dem Bau begonnen

werden konnte. Nach einem Jahr Bauzeit

war dann der „Fliegende Teppich“, wie

das Haus aufgrund seiner mutigen Dachkonstruktion

auch genannt wird, fertig

und konnte seiner Bestimmung übergeben

werden. Oberbürgermeister Frank Mentrup

überreichte nach einer sehr gelungenen

Rede über die Entstehungsgeschichte des

Hauses und in Würdigung des Engagements

der Jugend und des Bürgervereins

symbolisch einen Schlüssel aus Hefeteig. Ob

dieser den Nachmittag überstanden hat, ist

zu bezweifeln – es soll ja auch nichts umkommen!

Leider haben die Jugendlichen,

die von Beginn an als fleißige Initiatoren

tätig waren, selbst nichts mehr von den

Früchten ihrer Arbeit. Sie sind dem Jugendhausalter

inzwischen entwachsen. Was ihnen

aber bleibt, ist die schöne Gewissheit,

dass sich der Einsatz für die Allgemeinheit

letztlich doch lohnt, auch wenn man selbst

nicht mehr davon profitiert. Und ein Weiteres

bleibt diesen hoffnungsvollen jungen

Mitbürgerinnen und Mitbürgern ebenfalls

Dr. med. Wartan Bekeredjian

Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

TCM und Akupunktur

Ambulante Operationen

Seit dem 01.04.2013 als Nachfolger von Dr. Dao-Trong

in der Südweststadt für Sie da:

Südendstrae 1 13 arlsruhe Telefon: 0 21 - 1 3

HEIZUNG

G SANITÄR

M BLECHNEREI

B ELEKTRO

H FLIESEN

Notdienst: Tel. 0171 / 650 19 11

• Sanitäre Installationen •

• Heizungsanlagen •

• Baublechnerei •

• Gasleitungsabdichtungen •

• Neubau · Sanierung · Planung · Ausführung •

• Fliesenarbeiten • Badkomplettlösungen •

76135 Karlsruhe

Breite Str. 155

Kundendienst

Mo-Fr 7-20 Uhr

Tel. (07 21) 9 821 821

Fax (07 21) 9 821 829

Internet: www.gawa-gmbh.de ·e-mail: gawa-gmbh@gmx.de

Service mit

Im

der Stadt

rolladen strecker

rolladen strecker

rolladen

rolladen

rolladen strecker

strecker

strecker

76133 Karlsruhe · Leopoldstraße 31 · Telefon 2 31 79

info@rolladen-strecker.de

alle Rollläden

Markisen

über

45 Jahre

Jalousien Fenster

Reparaturen

(Fotos: Sickinger)


Die Südweststadt

4 | Aus dem Leben des Bürgervereins

(Foto: Sickinger)

noch: Sie wurden im Jahr 2008 mit einem

Preis im Rahmen der Aktion „Mensch, gut

gemacht“ für ihren Einsatz belohnt! Als

kleinen Dank durften die Mitstreiterinnen

der ersten Stunde, Monika Bulic und Melanie

Daum, die Einweihungsfeier des Jugendtreffs

moderieren.

Der Bürgerverein bedankt sich auf diesem

Weg nochmals bei all denen, die durch ihre

Arbeit, ihre Entscheidungen und durch ihr

Engagement zur Verwirklichung dieses

„Traums der Südweststadtjugend“ beigetragen

haben. Der Bürgerverein selbst hat

als Einweihungsgeschenk eine vielfältig

nutzbare Projektionswand beigesteuert.

Um mit Frank Mentrups Worten sinngemäß

zu schließen: Das Jugendhaus soll kein Haus

sein, in dem sich isoliert nur die Jugend

aus der Südweststadt trifft, es soll vielmehr

auch ein Haus sein, in dem sich die Südweststadt

mit der Jugend trifft.

Jürgen Sickinger

konnte er von der Eröffnung des Jugendzentrums

Südweststadt an der Brauerstraße

berichten. Über sechs Jahre hatte

sich der Bürgerverein für die Realisierung

einer solchen Einrichtung engagiert. Nur

sei es bedauerlich, so Sickinger, dass die

Jugendlichen, die sich hier über Jahre

einsetzten, nach der Realisierung allmählich

aus der Zielgruppe herauswachsen.

In diesem Zusammenhang bedauerte er

gleichzeitig, dass der Einsatz des Bürgervereins

für die jüngere Generation nur

geringe Resonanz bei Familien mit Kindern

findet. Positiv entwickelt sich die

Mitgliederzahl, beim Frühlingsempfang

konnte das dreihundertste Mitglied geehrt

werden. Das Aufstellen des öffentlichen

Bücherschranks im Zoologischen

Hauptversammlung des Bürgervereins

Erstmals fand die jährliche Hauptversammlung

des Bürgervereins im grünen

Saal des umgebauten Friedensheims in

der Redtenbacherstraße statt. Der prächtig

blühende Magnolienbaum im Garten

erfreute an diesem Frühlingsabend die

Augen der rund dreißig anwesenden

Mitglieder. Aber auch der Rechenschaftsbericht

des Vorsitzenden Jürgen Sickinger

enthielt viel Erfreuliches. Voller Stolz

(Fotos: Redaktion)


Die Südweststadt

Aus dem Leben des Bürgervereins | 5

Stadtgarten war ein weiteres Highlight

des vergangenen Jahres.

Der stellvertretende Vorsitzende Martin

Kuld berichtete, dass das Bürgervereinsheft

von einem „virtuellen“ Redaktionsteam

getragen wird, das regelmäßig

Beiträge für die verschiedenen Rubriken

beisteuert. Launig erzählte er, wie sich

die Herstellung des Heftes in den Jahren

technisch entwickelt hat. Waren es vor

sechzehn Jahren teilweise noch handschriftliche

Beiträge, die abgeliefert

wurden, so war das Fax schon ein bedeutender

Fortschrift. Heute läuft dagegen

fast alles problemlos per Email.

Der Rechenschaftsbericht des Geschäftsführers

musste krankheitsbedingt entfallen,

ebenso die Entlastung des Vorstandes.

Diese wird zu einem späteren

Zeitpunkt nachgeholt. Die anstehenden

Wahlen wurden erstmalig von Wolfgang

Pöter geleitet. Einstimmig wurden Jürgen

Sickinger, Vlado Bulic und Martin Kuld in

ihren Vorstandsämtern bestätigt, ebenso

Christel Amann als Schriftführerin. Zu

Beisitzern wurden Uschi Rothe, Manfred

Bögle und Dieter Weingärtner gewählt.

Wolfgang Pöter hatte zuvor erklärt, dass

er infolge hoher beruflicher Belastung

nicht mehr als Beisitzer zur Verfügung

steht. Mit herzlichem Applaus und einem

Weinpräsent wurde ihm für sein Engagement

gedankt.

In der folgenden Aussprache wurde die

Bausituation an der Karlstraße angesprochen,

die aber nicht dem Tunnelbau in

der Kaiserstraße geschuldet ist, sondern

dem Umbau der Kriegsstraße. In einem

kurzen Vortrag berichtete Christine

Ettwein-Friehs über die Aktivitäten des

Hospizdienstes Karlsruhe und warb um

Mitarbeit in der Hospizgruppe im Friedensheim.

Um 21.20 Uhr endete die Hauptversammlung

2013 des Bürgervereins.

Jürgen Sickinger

Dem Frühling entgegen ...

... ging der Bürgerverein am 17. März bei

seinem jährlichen Frühlingsempfang. Leider

war das Wetter alles andere als frühlingshaft.

Dennoch folgten unserer Einladung

zahlreiche Stadtteilbewohnerinnen

und -bewohner sowie eine Reihe prominenter

Gäste. An deren Spitze begrüßten

wir unsere Erste Bürgermeisterin, Frau

Margret Mergen, die in einer launigen

Rede Grüße aus dem Rathaus überbrachte

und dabei die Arbeit des Bürgervereins

würdigte. Als kleinen Höhepunkt konnte

der Vorsitzende Jürgen Sickinger das 300.

Mitglied des Bürgervereins, Frau Baron,

mit einem kleinen Blumenstrauß

begrüßen. Den fehlenden

Frühling draußen

versuchte der Bürgerverein

durch eine wunderschöne

Füllhorn-Blumendeko und

(Fotos: Redaktion)


Die Südweststadt

6 | Quer durch die Südweststadt

Quer durch die Südweststadt

(Foto: Redaktion)

(ep/js) Es war ein Wagnis, aber der Erfolg

gab uns recht. „KOREA“ war das Motto

der April-Veranstaltung beim Künstlernetzwerk-SW.

Vor allem der musikalische

Teil wurde mit Spannung und einer gewissen

Skepsis erwartet. Wie begeistert

aber war das Publikum dann doch von

den wunderschönen ausgebildeten Stimmen

der beiden Sängerinnen Seungun

Kim und Min Jeung Lee. Den literarischen

Teil bestritt die Leiterin der koreanischen

Schule in Neureut, Myunghe Jin. Sie erzählte

die Geschichte Koreas und rundete

den Vortrag mit einem stimmungsvollen

Gedicht ab, das sie zuerst in der

Landessprache und danach in deutscher

Sprache rezitierte. Sehr ansprechend waren

auch die Bilder von Myngja Koh. Ihr

Sohn führte schon deshalb durch den

Abend, weil deutsche Zungen mit den

koreanischen Namen halt so ihre Schwierigkeiten

haben. Begleitet von seinem

Vater, Dr. Yougshin Kim (Gitarre), brachte

Minseob Kim neben seiner Moderation

auch einen musikalischen Beitrag auf der

Violine zu Gehör. Fazit des Korea-Abends:

Wer nicht da war,

hat wirklich etwas

verpasst! Nicht

verpassen sollten

Sie deshalb die

nachfolgend genannte

Veranstalmit

Bildern von der Tulpenblüte in Holland

im Saal zu ersetzen. Manfred Bögle

erläuterte in seiner ihm eigenen Art den

Sinn und die Bedeutung des „Blumenfüllhorns“.

Besonders die Ankündigung, dass

die einzelnen Blumen, wie es sich für ein

Füllhorn gehört, am Ende der Veranstaltung

auch „ausgeschüttet“ werden, kam

vor allem bei den weiblichen Gästen sehr

gut an. Umrahmt wurde der gelungene

Nachmittag von Kathrin Beddig auf ihrer

„Zauberflöte“.

Jürgen Sickinger

Der Bürgerverein sucht ...

... dringend jemanden, der Mitglied ist

(oder wird) und sich für Zahlen interessiert.

Unser derzeitiger Geschäftsführer

(Schatzmeister) ist ernsthaft erkrankt,

sodass von einer Rückkehr in das Amt im

Augenblick wohl eher nicht ausgegangen

werden kann. Wer sich die Erfüllung

dieser Aufgabe zutraut und sich für die

Bürgervereinsarbeit interessiert, den bitte

ich um Rückmeldung. PC-Kenntnisse

und ein eigener Internetzugang sind

dabei von großem Vorteil. Die Kontaktdaten

finden Sie im Impressum auf den

gelb geränderten Seiten.

Jürgen Sickinger

www.buergerhefte.de

wissen, was im Stadtteil los ist.

(Fotos: von Pfeil)


Die Südweststadt

Quer durch die Südweststadt | 7

35 Jahren in Haiti, dem ärmsten Land der

westlichen Hemisphäre, tätig ist. Ganz

unbekannt ist das Kinderdorf im Süden

von Karlsruhe nicht: Die Kinder der 1S

der Südendschule (Südweststadt) und

des Kindergartens St. Michael (Beiertheim)

stehen bereits in Kontakt mit den

Kindern in Gonaives. In einem Vortrag informierte

Gabriele Kaiser-Beltrame, Vorstandsmitglied

der Lebensmission und

„echte Beiertheimerin“, über Land und

Leute in Haiti und das Leben im Orphelinat.

Seitdem findet ein gegenseitiger

Austausch statt. Briefchen und kleine

Geschenke gehen hin und her und alle

profitieren davon: Die Kinder und Jugendlichen

in Gonaives freuen sich, wenn

sie Post und persönliche Kleinigkeiten erhalten,

die Lebensmission wird durch die

Elternschaft beim Unterhalt des Kinderdorfs

unterstützt und die Kinder im Kintung:

Am Mittoch, 26. Juni um 19.00 Uhr,

geht das Jahresprogramm mit „VER-MUT-

UNGEN“ in Wort, Bild und Musik weiter.

Mehr über das KÜNSTLERNETZWERK-SW

unter www.kuenstlernetzwerk-sw.de.

Oder schauen Sie in die Veranstaltungskalender

bzw. in den Schaukasten des Lokals

GURKE in der Augustastraße 3.

Stadtteilspaziergänge in der

Südweststadt durch stattreisen e. V.

(red) Helfen, Heilen, Himmelsstürmer –

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte

sich Karlsruhe auf den ehemaligen

Äckern der Beiertheimer Bauern weiter

Richtung Südwesten. Noch heute kann

man dem Namen „Südendstraße“ entnehmen,

wo sich die Bebauungsgrenze

bis zum Ersten Weltkrieg befand. Südlich

davon entstanden bekannte Bauten der

20er Jahre wie die Klosestraße, die ein

Gesamtkunstwerk im Stil des Expressionismus

darstellt, oder Gebäude rund um

den Kolpingplatz. Außerdem siedelten

sich verschiedene Vereine in der Südweststadt

an, etwa der Vincentius- oder der

Kolpingverein.

Treffpunkt: Brunnenanlage am Albtalbahnhof:

So., 16.6., 14 Uhr; So., 14.7., 11

Uhr; So., 18.8., 11 Uhr

Haiti in Beiertheim und der

Südweststadt

(pr) Am 15. Juni 2013 findet um 19.30

Uhr in der Paul-Gerhardt-Gemeinde Beiertheim

(Breite Straße 49a) ein Benefiz-

Konzert mit dem Gospelchor „Fetz Domino“

anlässlich des 30-jährigen Bestehens

des Kinderdorfs „Orphelinat Mission de

Vie“ in Gonaives, im Nordwesten Haitis,

statt. Das Kinderdorf ist das „Herzstück“

der Lebensmission e. V. „Jesus für Haiti“,

die ihren Sitz in Landau hat und seit

KLARE SACHE!

KLARE SACHE!

FENSTER,

FENSTER,

TÜREN,

TÜREN,

GLASTECHNIK

GLASTECHNIK

VON VON SAND SAND

Kompetente

Kompetente

Beratung,

Beratung,

eigene eigene Produktion Produktion und und

Reparatur Reparatur in bester in bester Qualität Qualität

Glaserei Glaserei Sand & Sand Co. GmbH & Co. GmbH

Tel.: 0721 Tel.: – 0721 9 40 – 019 50 40 01 50

www.sand-glas.de

Südwest

Apotheke

Leopold Haschek · Karlstraße 46b · Karlsruhe (Karlstor)

Wir bringen

„Gesundheit“ zu

Ihnen nach Hause.

Messungen von

Blutdruck und

Blutzucker

Lieferservice-Hotline: Fon 0721 356253 · Fax 0721 9375459

www.suedwest-apotheke.de


Die Südweststadt

8 | Quer durch die Südweststadt

dergarten St. Michael bzw. der Südendschule

bekommen Einblick in eine andere

Kultur und einen anderen Lebensstil. „Ich

freue mich sehr über das Engagement

der Kinder, Erzieherinnen, Lehrerin und

Eltern aus der Südweststadt bzw. aus

Beiertheim. Das ermutigt uns sehr und

wir hoffen, dass die Lebensmission durch

diese Projekte und auch jetzt durch das

Benefizkonzert in Karlsruhe noch etwas

bekannter wird und wir vielleicht weitere

Spender gewinnen können. Die Not in

Haiti ist nach wie vor sehr, sehr groß und

wir sind dankbar für jede Unterstützung,

die wir vor Ort direkt für die Menschen

dort einsetzen können.“

Weitere Informationen über die Arbeit

der Lebensmission gibt es im Internet

unter www.lebensmission-haiti.org.

Rückfragen zum Konzert werden unter

benefizhaiti@aol.com gerne beantwortet.

Infos über den Chor unter www.fetzdomino.de.

2012 nach einem umfassenden Neu- und

Umbau eröffnete Einrichtung in der

Südweststadt bietet Wohnkonzepte für

Seniorinnen und Senioren, für Personen

mit schwerer Demenz und für junge

pflegebedürftige Menschen. Der Hospizdienst

Karlsruhe in Trägerschaft von

Diakonischem Werk Karlsruhe und dem

Caritasverband Karlsruhe begleitet seit

über 20 Jahren schwer kranke, sterbende

und trauernde Menschen in Karlsruhe.

Für das Projekt werden Ehrenamtliche

von Expertinnen und Experten des Hospizdiensts

Karlsruhe und des Friedensheims

darauf vorbereitet, Menschen an

ihrem Lebensende individuell zu begleiten.

Die halbjährige Vorbereitung umfasst

theoretische Einheiten, etwa zur

Geschichte der Hospizbewegung und

zur eigenen Haltung gegenüber Leben

und Sterben, sowie praktische Erfahrungen.

Die Ehrenamtlichen lernen so

Abschieds-weise“ – eine Kooperation

zwischen dem Badischen

Landesverein für Innere Mission

und dem Hospizdienst Karlsruhe

(pr) Das Leben in seinem ganzen Umfang

leben, bis zum Schluss, das haben

sich Altenpflegeheime und die Hospizarbeit

zur Aufgabe gemacht. Im Kooperationsprojekt

„Abschieds-weise“ ergänzen

sich die bestehenden Kompetenzen

zum Nutzen der Bewohnerinnen und

Bewohner des Friedensheims. Die letzte

Lebensetappe wird von den Mitarbeitenden

des Hauses fachlich gut umsorgt

und darüber hinaus von Ehrenamtlichen

des Hospizdienstes einfühlsam begleitet.

Das Friedensheim ist eine von drei

Altenhilfeeinrichtungen des Badischen

Landesvereins für Innere Mission. Die

(Fotos: Hospizdienst)


Die Südweststadt

Quer durch die Südweststadt | 9

Schritt für Schritt, schwer kranken und

sterbenden Menschen unterstützend zur

Seite zu stehen. Das Ende des Lebens in

den Blick zu nehmen, weitet den eigenen

Horizont, das Leben wird dadurch

reicher. Die Abschied Nehmenden sind

uns einen Schritt voraus, von ihnen lernen

wir. Im Abschied liegt eine besondere

Weisheit, das soll auch der Titel des

Projekts verdeutlichen. Wir laden alle

Angehörigen, Nachbarn, Interessierten

und Neugierigen ein, Teil des Projekts

„Abschieds-weise“ zu werden:

Kommen Sie zum Informationsabend

am Dienstag, 25. Juni 2013, um 18 Uhr

ins Friedensheim; informieren Sie sich

und nehmen Sie an der Vorbereitung

zur ehrenamtlichen Mitarbeit teil!

Weitere Informationen:

Friedensheim:

Beatrix Wieß, Redtenbacherstraße 10-14,

76133 Karlsruhe, Tel.: 0721 619 015 103

wiess@badischer-landesverein.de

Hospizdienst:

Christine Ettwein-Friehs, Uhlandstr. 45,

76135 Karlsruhe, Tel.: 0721 509 66 0

hospiz-dienst@dw-karlsruhe.de

Stolpersteine für Leopold Kullmann

und weitere Sozialdemokraten

(spd) Der SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte

organisiert die Sozialdemokraten der Südweststadt

und der Karlsruher Innenstadt.

Die SPD ist die älteste Partei Europas, somit

kann der Ortsverein jährlich Mitglieder

für ihre langjährige Parteizugehörigkeit

ehren, er gedenkt aber auch seiner

in vergangener Zeit Verfolgten. Mitte

April würdigte die SPD Opfer der Hitler-

Diktatur aus ihren Reihen mit Stolpersteinen,

darunter aus der Südweststadt

Dr. Leopold Kullmann.

Kullmann, geboren 1877, war Rechtsanwalt

in Karlsruhe. 1911 wurde er als Sozialdemokrat

in die Stadtverordnetenversammlung

gewählt. Im Jahr 1915 wurde

er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach

dem Ersten Weltkrieg gehörte er bis 1925

dem badischen Landtag an. Nach 1923

war Kullmann in Karlsruhe zunächst als

Richter am Amtsgericht, später am Landgericht

und ab 1930 am OLG tätig.

Als „Jude“ (er war Atheist!) wurde Kullmann

im März 1933 von den herrschenden

Nazis aus dem Richteramt entfernt.

Im Oktober 1940 wurde er im Rahmen

der Wagner-Bürckel-Aktion mit Frau

und Tochter und über 6000 weiteren Leidensgefährten

aus Südwestdeutschland,

darunter etwa 900 aus Karlsruhe, in das

Internierungslager Gurs in Südfrankreich

deportiert, wo er nach wenigen Wochen

aufgrund der Lagerbedingungen

verstarb. Seine Ehefrau Alice und seine

Tochter Gertrud wurden 1942 von Gurs

nach Auschwitz

verbracht und dort

ebenfalls ermordet.

Stolpersteine für

Familie Kullmann

(Fotos: Lustig)


Die Südweststadt

10 | Quer durch die Südweststadt

Menschen wie die Familie Kullmann dem

Vergessen anheimfallen zu lassen, wäre

eine Herabwürdigung über ihren Tod

hinaus. Dem entgegenwirkend wurden

und werden in vielen Städten Stolpersteine

verlegt, um den Opfern des Naziterrors

Namen und Lebensdaten zurückzugeben.

Der Schöpfer der Stolpersteine,

Günter Demnig, verlegte am 16. April

2013 in Karlsruhe 13 neue Stolpersteine,

darunter vier für sozialdemokratische

Opfer. Die für die Familie Kullmann vor

dem Haus Kriegsstraße 69 verlegten Stolpersteine

wurden von Manfred Hentz,

Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein

Karlsruhe-Mitte, gestiftet.

Der SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte sieht

es nicht nur als seine Pflicht an, den Opfern

der Nazis zu gedenken, sondern es

ist auch seine Aufgabe, sich heute jeglichem

Rechtsextremismus entgegenzustellen.

Dieser verfolgt keine politischen,

sondern kriminelle Ziele, dagegen müssen

Demokraten sich wehren. Aktuell hat

der Ortsverein das Aktionsbündnis gegen

den (Neo-)Naziaufmarsch in Karlsruhe

am 25. Mai 2013 unterstützt.

Sportwoche beim

SV Karlsruhe-Beiertheim

(svk) Mitte Juni ist viel los auf dem

Sportgelände neben der Europahalle.

Im Rahmen der Special Olympics Baden-

Würtemberg finden vom 18. bis 21. Juni

auch einige Wettbewerbe neben dem

Europabad statt. Zum einen sind es die

Sportarten Tennis und Boccia, das wettbewerbsfreie

Angebot und im Stadion

die Leichtathletik-Wettkämpfe. Beginnend

mit der Eröffnungsfeier am 18. Juni

um 18.00 Uhr in der Europahalle und der

Schlussfeier am 21. Juni um 13.00 Uhr im

Stadion Beiertheim finden die Wettbewerbe

selbst ab dem 19. Juni ab 8.00 Uhr

statt.

Am Samstag, den 22. Juni, findet ab 9.00

Uhr das Sport- und Familienfest auf dem

Gelände rund um die Vereinsgaststätte

statt. Neben verschiedenen Fußball- und

Beachvolleyballspielen wird das Sportangebot

des Vereins vorgestellt. Ab 18.30

Uhr können Sie tanzend den Sommerabend

bei den schönsten Songs aus den

60er und 70er Jahren ausklingen lassen.

Bis in die Nacht spielt die Band „Talk of

the Town“.

Im Stadion neben dem Vereinsgelände

richtet der Verein am 22. und 23. Juni

die Baden-Württemberg-Meisterschaften

der Leichtathleten (Aktive und Jugend

U20) aus. Bei diesen Meisterschaften sind

auch einige Top-Athleten wie Verena Sailer,

Christina Obergföll und Tobias Unger

am Start.

Kommen Sie vom 18. Juni bis zum 23.

Juni beim SV Karlsruhe-Beiertheim vorbei,

feuern Sie die Athleten der verschiedenen

Sportarten und Wettkämpfe an.

Unterstützen Sie die Arbeit der vielen

Trainer, Übungsleiter und Ehrenamtlichen

des Vereins durch Ihre Anwesenheit.

An allen Wettkampftagen werden Sie

auf dem Gelände bewirtet.

Weitere Informationen zum Sportangebot

des Vereins und zu dieser Sportwoche

finden Sie unter

www.sv-karlsruhe-beiertheim.de.


Die Südweststadt

Die Polizei informiert | 11

Die Polizei informiert

Karlsruhe-Südweststadt

Zeugenaufruf der

Kriminalpolizei Karlsruhe:

(rg) Bei den Ermittlungen nach drei oder

vier jungen Männern, die Anfang Mai im

Bereich des Badischen Staatstheaters eine

44 Jahre alte Passantin niedergestoßen

und beraubt haben, bittet die Karlsruher

Kriminalpolizei um Mithilfe: Nach den bisherigen

Feststellungen hatte die Frau gegen

19.00 Uhr auf dem Vorplatz des Theaters

Blumen fotografiert, als die Täter

plötzlich auf sie zukamen. Während einer

an ihrer Handtasche riss, trat ihr ein anderer

gegen den Oberschenkel. Dann stießen

sie die Frau zu Boden und einer trat noch

gegen ihren Kopf. Schließlich entleerten

die Räuber die Handtasche, nahmen den

Geldbeutel mit wenigen Euro an sich und

rannten mit diesem davon. Der Überfallenen,

die erhebliche Verletzungen erlitten

hatte, wurde in der Folge von einer

hinzukommenden Passantin wieder aufgeholfen.

Da die Geschädigte erst nachträglich

Anzeige erstattet hat, war eine

Sofortfahndung nicht mehr möglich. Die

Täter werden von ihr als um die 20 Jahre

alt und vermutlich Deutsche beschrieben.

Sie trugen dunkle lange Sporthosen und

offenbar auch Sportschuhe. Zwei von ihnen

hatten Kapuzen auf. Täterhinweise

oder sonstige sachdienliche Angaben werden

an den unter Telefon 939-5555 rund

um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst

erbeten.

Ihr Hochzeitsspezialist

Damen - Herren - Kinder

Hochzeitsservice - Beauty

Karlstr. 114 · 76137 Karlsruhe

Tel.: 07 21/35 72 58 · www.CoiffeurBritta.de


Sport- und Familienfest

Samstag 22. Juni

ab 09:30 Uhr

Verschiedene Angebote

ab 18:30 Uhr

Eintritt frei!

Aufzuchtanlage sichergestellt:

(rg) Eine professionelle Aufzuchtanlage

mit insgesamt 66 Cannabis-Pflanzen

haben Rauschgiftermittler des Polizei-


Telefon 0721 826512

www.sv-karlsruhe-beiertheim.de


Die Südweststadt

12 | Aus dem Zoologischen Garten

präsidiums Karlsruhe Ende April in einer

Wohnung in der Karlsruher Innenstadt

sichergestellt. Darüber hinaus fanden die

Fahnder neben den bis zu 1,5 Meter hohen

Stauden rund 64 Gramm Marihuana,

eine Feinwaage zur exakten Portionierung

der Verkaufseinheiten und mehrere

Gramm Cannabissamen. Auf die Spur der

Drogenbauern, eines polizeibekannten

35-jährigen Mannes aus Karlsruhe und seiner

36 Jahre alten Partnerin, kam die beim

Polizeipräsidium Karlsruhe angesiedelte

Ermittlungsgruppe Rauschgift nach in

der vergangenen Woche durchgeführten

Personenkontrollen. Die Frau hatte rund

acht Gramm fertig portioniertes Haschisch

in ihrer Kleidung versteckt. Zudem war

ihr Partner bereits am vorherigen Dienstag

mit gut 15 Gramm Haschisch erwischt

worden. Das nunmehr sichergestellte

Cannabiskraut würde nach der Trocknung

erfahrungsgemäß 500 bis 700 Gramm

konsumfertiges Marihuana ergeben. Das

unter dringendem Tatverdacht stehende

Pärchen wird sich nun in einem Verfahren

wegen illegalem Besitz und Handel mit

Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

zu verantworten haben.

Aus dem Zoologischen Garten

Gleich doppelten Nachwuchs gibt es derzeit

im Giraffenhaus zu bestaunen: Nach

zweijähriger Pause kamen vor wenigen

Wochen zwei „Giraffen-Kinder“ auf die

Welt. Beide Mütter hatten schon lange

mit „dicken Bäuchen“ allen Zoobesuchern

signalisiert, dass sie hochträchtig waren.

Den Anfang machte dann die erstgebärende

Mutter „Wahia“, die selbst vor fünf

Jahren im Karlsruher Zoo geboren worden

war. Die schnelle Geburt an einem

Vormittag Mitte März verlief völlig kom-

(Fotos: Zoo Karlsruhe)

plikationslos. Schon nach einer knappen

Stunde stand die weibliche Netzgiraffe

mit Namen „Baya“ auf ihren langen Beinchen

und unternahm erste Gehversuche.

Bald entdeckte sie auch die Milchquelle

bei der Mutter. Danach ließ sich die zweite

Mutter im Giraffenhaus viel Zeit und

spannte die Nerven aller Zoobesucher auf

die Folter: „Nike muss doch bald platzen“,

war häufig zu hören, als ihr Leibesumfang

stetig zunahm. Ende April stand dann

eines Morgens zum Dienstbeginn der Tierpfleger

das muntere männliche Jungtier

„Biton“ neben seiner Mutter im Gehege.

Schon ziemlich sicher auf den Beinen und

mit trockenem Fell ging auch er zielstrebig

an ihr Gesäuge und trank. Es ist bereits

das zweite Jungtier der siebeneinhalbjährigen

„Nike“. Im November 2010 hatte sie

mit dem Männchen „Yooku“ zum ersten

Mal Nachwuchs bekommen. Im vergangenen

Jahr wurde dieser im Rahmen des

Europäischen Erhaltungszuchtprogramms

nach Frankreich abgegeben. Vater beider

Jungtiere ist der fünfjährige Mtoto, der

2010 als neuer Zuchtbulle von England

in die Fächerstadt geholt worden war. Es

sind für ihn die ersten Jungtiere. Er begründet

nun mit beiden Giraffenweibchen

eine hoffentlich erfolgreiche neue

Giraffen-Generation in Karlsruhe.

Im Zoo sind vor wenigen Wochen in der

großen Katta-Gruppe im Affenhaus Zwillinge

geboren worden. Anfangs waren

sie für die Zoobesucher mit ihren nur


Die Südweststadt

125 Jahre Klauprechtstraße | 13

(Foto:

Zoo Karlsruhe)

Am 24. April beging die Klauprechtstaße

ihren 125. Geburtstag. Bei einer kleinen

„Guten-Morgen-Klauprechtstraße“-Feier

vor dem Café Lasch gab es Glückwünsche

von Anwohnern und einem Akkordeonbleistiftdicken

Ringelschwänzchen nur

schwer zu entdecken, da die achtjährige

Mutter „Tina“ die beiden noch in ihrem

Brust- und Bauchfell „verborgen“ hielt.

Katta-Kinder haben blaue Augen, die erst

mit zunehmendem Alter leuchtend gelb

werden. Nach zehn Tagen wechselten die

beiden dann von Zeit zu Zeit auf den Rücken

ihrer Mutter und der anderen Weibchen

in dieser Gruppe, die sich dann gemeinsam

um den Nachwuchs kümmerten.

Ihr Vater ist der erst vierjährige „Hamsi“,

der 2010 von einem Schweizer Zoo nach

Karlsruhe kam. In europäischen Zoos werden

auch Kattas in einem Zuchtprogramm

(EEP) koordiniert. Der Karlsruher Zoo hält

diese attraktive Affenart

sehr erfolgreich seit 1983.

Die tagaktiven Kattas lieben

Sonnenbäder und „erwarteten“

deshalb – wie

wir Menschen – das spät

einkehrende Frühjahr. Im

Freigehege strecken sie

nun häufig mit ausgebreiteten

Armen ihre Vorderkörper

der Sonne entgegen,

um in dieser Stellung zu verharren.

Eine Gruppe besteht aus bis zu 25 Tieren

und setzt sich aus erwachsenen Männchen

und Weibchen sowie Halbwüchsigen und

Säuglingen zusammen. Auch ihr „Zoo-

Revier“ wird mit Sekreten aus After- und

Armdrüsen markiert. Im Sozialverhalten

kommt dem Ringelschwanz, der beim

Gehen als Erkennungssignal senkrecht in

die Höhe gestreckt wird, eine große Bedeutung

zu. Mit seiner Hilfe tragen die

Männchen auch so genannte „Stinkkämpfe“

aus. Sie bestreichen ihren Schwanz

mit Sekreten aus ihren Unterarmdrüsen

und schwenken ihn in Richtung Gegner.

So werden sowohl Rangordnungsstreitig-

keiten geregelt als auch das Revier gegen

fremde Gruppen verteidigt.

Liane Becht aus Bad Liebenzell ist es ein

Herzensanliegen, in den Bildern, die in

ihrem Atelier Lichtblick entstehen, die

Schönheit der Natur immer wieder facettenreich

und mit verschiedensten Maltechniken

zum Ausdruck zu bringen. Ihr

Spektrum reicht von ungewöhnlichen

Landschaftsdarstellungen über Tiere in

ihrem Biotop bis hin zu detailgetreu dargestellten

Blumenblüten. Antje Michael

stammt aus Salzburg, arbeitet aber heute

als freischaffende Bildhauerin in Großfelden

bei Marburg. In ihren Tierdarstellungen

– Skulpturen von der Schildkröte

über das Känguruh bis hin zum Nashorn

– fängt sie in runden, harmonischen Formen

das Charakteristische in Pose und

Ausdruck meisterhaft ein. Dabei verleiht

sie ihren Plastiken jenen Ausdruck liebenswerter

Arglosigkeit und authentischer

Würde, wie er Tieren eigen ist. Die Skulpturen

von Antje Michael sind in ihrem

unverkennbar eigenen Stil weltweit sofort

zu identifizieren. Die beiden Künstlerinnen

stellen ihre Werke derzeit im Raubtierhaus

aus.

Dr. Clemens Becker

125 Jahre Klauprechtstraße –

und die Straße feiert

Die Online-Tageszeitung für Karlsruhe


Die Südweststadt

14 | 125 Jahre Klauprechtstraße

spieler. Die wirkstatt und ihre Arbeitsgemeinschaft

„Kultur braucht Straße“

spendierte Kaffee und Croissants.

Klauprechtstraßen-Festreigen

Der 125. Geburtstag gibt uns 2013 Anlass

für mehrere Sonderveranstaltungen.

Freitag, den 12. Juli, wird um 19 Uhr

in den Räumen der AWO-Begegnungsstätte

„Irma Zöllner“, Klauprechtstraße 30, die

Ausstellung „125 Jahre Klauprechtstraße in

Geschichte und Geschichten“ eröffnet; Kurator

der Ausstellung ist Klaus Lustig.

Sonntag, den 14. Juli, erscheint der

1. Karlsruher Straßen-Krimi: „Der Tag, an

dem die Klauprechtstaße verschwand“.

Die Buchpremiere startet um 16 Uhr, in

einer Art Prolog wird ein Film über eine

grenzwertige Fahrradtour auf der Klauprechtlinie

zwischen der Insel Guernsey

im Ärmelkanal und der Stadt Astrachan

am Kaspischen Meer gezeigt. Der Eintritt

ist frei, es wird allerdings aus Platzgründen

um Platzreservierung gebeten: 0171-

1241531 oder buero@wirkstatt.com

Montag, den 15. Juli, feiern wir in der

Straße den 200. Geburtstag von Auguste

Klauprecht, der Ehefrau des Namensgebers

der Klauprechtstraße. Wir würdigen

die mutige Frau, von der wir annehmen

dürfen, dass sie in schwerer Zeit (Badische

Revolution) der Rückhalt für ihren Mann

war, mit einer Erzähl-Veranstaltung zum

Thema „Männer und ihre guten Geister

im Hintergrund“. Es erzählen Beate Batarilo

und das Erzähler-Duo Norbert und

Manfred Bögle. Beginn um 20 Uhr in der

AWO-Begegnungsstätte „Irma Zöllner“,

Klauprechtstraße 30.


ist das Europafest „auf der ganzen Klauprecht-Linie“

am Sonntag, den 15. September

2013, zum Thema Wir geben Eu-

ropas Musen eine „zweite Heimat“. Mit

diesem Straßenkulturfest, dem 1. Europäischen

Heimatfest der Geschichte, wollen

wir zeigen, wie Europa auf der Straße zusammenwächst.

Die Musen der Antike sind

dabei unsere geistigen Paten. Ihnen stellen

wir deshalb die Straße als „zweite Heimat“

zur Verfügung. Dabei setzen wir alle Verführungskünste

ein, die erfolgreichste Verführungskunst

ist die Erzählkunst. Damit

in Karlsruhe, Residenz des Rechts, alles mit

rechten Dingen zugeht, ist der Bürgermeister

von Delphi eingeladen ...

Neben viel Musik, Spiel, Theater und darstellender

Kunst gibt es beim Straßenfest

am 15. September 2013 ein „Delphi 2.0“

– eine Spiegel-Installation zum Thema „Erkenne

dich selbst“. Auch wird den Musen

eine das Original ergänzende kastalische

Quelle in einem Vorgarten der Klauprechtstraße

angeboten. Genau gegenüber befindet

sich eine Siesta-Oase – unseres Wissens

einmalig, dass es bei einem Straßenfest

eine Möglichkeit gibt, sich „aufs Ohr“ zu

legen. Auf der Kreuzung Klauprechtstraße/

Hirschstraße wird die „Europäische Dreh-

Scheibe“ eröffnet; eine Scheibe, die durch

Bürgerinnen und Bürger in Gang gehalten

wird – denn nur sie können Europa in Bewegung

bringen. Sportlicher Höhepunkt

sind die „Open Klauprecht“ – die 1. Europastraßen-Meisterschaften

im Tischtennis;

Ausrichter sind die beiden Europastraßen

Via Gazzei und Klauprechtstraße. Bei dieser

unisex-Veranstaltung kann jeder und

jede sich einen Herzenswunsch erfüllen:

Europastraßen-meister werden!

Die Arbeitsgemeinschaft „Kultur braucht

Straße“ braucht an diesem 15. September

Ihre Mithilfe bzw. „Rückenstärkung“. Haben

Sie Lust, bei unserer AG mitzumachen?

Dafür, dass Sie uns Ihre Zeit und Mithilfe

schenken, versprechen wir Ihnen jede


Die Südweststadt

Aus den Kirchen | 15

Menge „Teilhabe“ an einer verrückt-schönen

Europastraßen-Geschichte, die ihre Zukunft

noch vor sich hat. Herzlich willkommen

„auf der ganzen Linie“!

Manfred Bögle

Kontakt: 0171-1241531 oder

manfred.boegle@wirkstatt.com

Evangelische Kirche

Matthäuspfarrei

Gottesdienste:

Samstag, 18.30 Uhr

Wochenschluss im Melanchthonhaus

Sonntag, 10.00 Uhr

Gottesdienst, Matthäuskirche

Pfarramt der Matthäusgemeinde

Pfarrerin Uta van Rensen

Vorholzstraße 2,

Telefon 357017, Fax: 3844212

Bürozeiten: Di. bis Fr., 9.00 bis 12.00 Uhr

(sonst Anrufbeantworter)

Homepage: www.matthaeus-ka.de

pfarramt@matthaeusgemeinde-karlsruhe.de

Gemeindediakonin Anita Lippert

Telefon 3549307

GDAnitaLippert.Matthaeus@gmx.de

Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig

auferstanden – so haben wir es uns zugerufen

in der Osternacht, in der wir das Fest

der Hoffnung gefeiert haben, in der wir

zusammen in den Ostermorgen hineingegangen

sind. Ostern ist nun schon einige

Zeit vorüber, und dennoch denken wir

immer wieder an die frohe Botschaft, die

Gott uns an Ostern erleben lässt: Christus

ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.

Gott ist stärker als der Tod. Nach

Ostern gilt es, diese Botschaft zu leben,

sich um diesen Glauben zu bemühen, ihn

zu spüren, auch wenn das immer wieder

schwer fällt. Gut ist, dass wir gemeinsam

auf dem Weg des Glaubens unterwegs

sind, zusammen Fragen stellen können

und nach Antworten suchen, Erfahrungen

austauschen und uns gegenseitig unterstürzen

können.

Hinter der Matthäusgemeinde liegen aufregende

Wochen. Vom 7. bis 21. April

war eine Visitationskommission aus dem

Bezirk zu Besuch, die die Gemeinde besichtigt

und im gemeinsamen Gespräch

überlegt hat, wo die Matthäusgemeinde

in nächster Zukunft hinsteuert. Bei einer

abschließenden Gemeindeversammlung

wurden die sogenannten Zielvereinbarungen

diskutiert und besprochen und mit

guten Anregungen ergänzt. Nun liegen

Ziele vor der Gemeinde. So sollen zum Beispiel

die Angebote für Kinder zwischen 0

und 3 Jahren verstärkt werden und es soll

überlegt werden, inwieweit wir Menschen

besser begleiten können, die nicht mehr

zu unseren Veranstaltungen kommen können,

gerne aber eine Nähe zur Matthäusgemeinde

pflegen würden.

Am 5. Mai haben wir zusammen einen

schönen Festgottesdienst anlässlich der

Konfirmation gefeiert; 21 Jugendliche

wurden gesegnet und haben mit diesem

Gottesdienst ihre Konfirmandenzeit beendet,

die im Juli begonnen hat. Der Unterricht

für den nächsten Jahrgang ist schon

in Planung: Am 4. Juni 2013 um 19.00 Uhr

wird im Melanchthonhaus ein Informations-

und Anmeldeabend stattfinden.

Am 16. Juni 2013 um 20.00 Uhr werden wir

wieder unsere Reihe der „anderen Gottesdienste“

fortsetzen. Der andere Gottesdienst

ist ein thematischer Gottesdienst,

die Themen werden aktuell in der Vorbereitungsgruppe

gesucht und bearbeitet.

Der andere Gottesdienst hat keine festen

Formen, er ist offen für verschiedene Im-


Die Südweststadt

16 | Aus den Kirchen

pulse, zum Beispiel aus Kunst, Musik, Literatur

und Theologie. Herzliche Einladung

dazu.

Vor den Sommerferien werden wir am

13./14. Juli ein besonderes Taufwochenende

haben: Am 13.7. werden wir wieder einige

Täuflinge in der Alb taufen, am 14.7.

wird ein Tauferinnerungsfest innerhalb

eines Familiengottesdienstes stattfinden

mit anschließendem gemeinsamem Mittagsbuffet.

Die Matthäusgemeinde lädt auch wieder

zur musikalischen Bereicherung ein am

25.5. und 30.6., jeweils um 17.00 Uhr in

der Matthäuskirche: 25.5. Komponierende

Frauen, Violoncello: Charlotte Lettenbauer,

Klavier: An-Na Nam; 30.6. Klang des

Herzens: Englischhorn: Kayo Sayo Hristova,

Klavier: Reiko Emura. Auch hierzu sind

Sie herzlich eingeladen.

Nun wünschen wir Ihnen allen angenehme,

fröhliche und schöne Tage in den

Sommer hinein. Herzliche Grüße aus dem

Pfarramt

Uta und Stephan van Rensen

(Pfarrerin und Pfarrer

der Matthäusgemeinde)

Seelsorgeeinheit

Karlsruhe Alb-Südwest

Abendliches Serenadenkonzert

unter freiem Himmel im Bulacher

Pfarrgarten

(ab) Ein Konzert der besonderen Art veranstaltet

in diesem Jahr das Bläserensemble

„Oktissimo“. Es lädt Sie in den wunderschönen

Pfarrgarten von St. Cyriakus,

Bulach, Litzenhardtstraße, gleich neben

der Kirche, zu seinem diesjährigen Sommerkonzert

ein: Am Freitag, 28. Juni 2013,

um 19.30 Uhr werden hier Werke von

Hummel, Farkas und Gounod dargeboten.

(Bei schlechtem Wetter findet das Konzert

in der Kirche statt.) Das seit 2004 bestehende

Ensemble aus Holz- und Blechbläsern

spielt diesmal in der Besetzung zwei

Oboen – Izumi Gehrecke, Christian Eberle,

zwei Klarinetten – Hubert Eßer, Oliver

Müller, zwei Hörner – Ulrike Wilmes, Frank

Biesinger, zwei Fagotte – Marga Muselewski,

Julian Hartbaum und an der Querflöte

Hartmut Nieder.

Eintritt frei – Spenden erbeten

Pfarrfeste 2013

(ab) In allen drei Gemeinden finden – wie

jedes Jahr – auch in diesem Sommer Pfarrfeste

statt, zu denen herzlich eingeladen

wird. In St. Elisabeth ist am Samstag, 29.

Juni, um 17 Uhr die Festeröffnung auf dem

Plätzle zwischen Kirche und Hermann-

Jung-Haus. Am Sonntag, 30. Juni, beginnt

um 10 Uhr der Festgottesdienst, danach

geht das Fest weiter mit verschiedenen

Programmpunkten und mit Bewirtung. In

St. Cyriakus wird kurz vor den Sommerferien

gefeiert. Am Sonntag, 21. Juli, beginnt

um 10 Uhr der Festgottesdienst,

danach werden den ganzen Tag im Pfarrgarten

neben der Kirche Bewirtung und

verschiedene Aktionen angeboten. In St.

Michael ist das Pfarrfest wieder nach den

Ferien. Am Samstag, 28. September, beginnt

es mit dem Abendlob um 17 Uhr

im Pfarrzentrum, bei schönem Wetter im

Innenhof. Danach gibt es kleine Speisen

und Getränke. Am Sonntag, 29. September,

ist um 10 Uhr der Festgottesdienst, der

vom Kindergarten St. Michael mitgestaltet

wird. Anschließend geht das Fest im Pfarrzentrum

weiter mit Bewirtung, verschiedenen

Programmpunkten und Aktionen

für Kinder. Nähere Informationen zu den

Pfarrfesten sind dann jeweils im Pfarrblatt


Die Südweststadt

Aus den Kirchen | 17

und auf den Plakaten in den Schaukästen

bei den Kirchen zu finden.

„Uns schickt der Himmel“ –

die 72-Stunden-Aktion 2013

(pr) So heißt die große Sozialaktion des

Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ),

die nach den unbeschreiblich großen Erfolgen

in den Jahren 2001, 2004 und 2009

nun im Juni 2013 erstmals in ganz Deutschland

stattfindet. Bundesweit rechnen wir

mit weit mehr als 100 000 Jugendlichen,

die für 72 Stunden anpacken. Wenn am

13. Juni 2013 um 17:07 Uhr der Startschuss

fällt, werden die Aktionsgruppen versuchen,

ein soziales, gemeinnütziges, ökologisches

oder interkulturelles Projekt in 72

Stunden umzusetzen. Bei uns im Dekanat

Karlsruhe haben sich über 500 Kinder und

Jugendliche in 32 Gruppen angemeldet.

Ganz nach dem diesjährigen Motto „Uns

schickt der Himmel“ gehen die Kinder und

Jugendlichen in verschiedene Kindertagesstätten,

Schulen und andere soziale Einrichtungen,

um dort vor Ort Projekte zu

realisieren, die sonst nicht möglich wären,

aber den Menschen vor Ort ein Stück Himmel

bringen. Der besondere Reiz und die

Herausforderung für die Aktionsgruppen

ist, dass sie erst am 13. Juni 2013 um 17.07

Uhr von ihrem Projekt erfahren werden.

Bis dahin ist es für sie geheim. Dann gilt

es, die Ärmel hochzukrempeln, zu planen,

zu bauen, zu organisieren und zu machen.

Sie haben genau 72 Stunden Zeit, das ihnen

zugeteilte Projekt umzusetzen. Halten

Sie die Augen offen, dann werden Sie vielleicht

auch in Ihrem Stadtteil vom 13. bis

16. Juni Kinder und Jugendliche erspähen,

wie sie eifrig im Wettlauf gegen die Zeit

alles geben werden, um den Adressaten

ihres Projektes größtmögliche Freude zu

bereiten.

GOLDANKAUF

Edelmetallhandel Stork

Ebertstr. 16A - 76137 Karlsruhe

Kreuzung Karl-/Ebertstraße

Ankauf von Schmuck, Gold,

Silber, Barren, Münzen,

Zahngold (auch m. Zähnen)

und Antikem

Der Vergleich lohnt

Mo.-Do. 10 - 18 h, Fr. 14 - 18 h

Tel. 07 21/464 60 61

Abendvortrag

Mit Homöopathie fit in den Urlaub

24. April 2013, 20:00 Uhr

Kosten: 6,00 €

Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Dorothea Hamm, Dr. Martin Winterwerber und ihr Team

Karlstr. 115, 76137 Karlsruhe, Tel. 0721 30650, Fax 0721 36884

AKD * Ambulanter Krankenpflegedienst

GmbH

Unser qualifiziertes und engagiertes Pflegeteam

bietet Ihnen vorbildliche Betreuung in Ihrem gewohnten

Umfeld, um so oftmals einen Umzug ins

Pflegeheim zu vermeiden. Wir unterstützen Sie mit:

Grundpflege

Medizinische Behandlungspflege

Haushaltshilfe und Familienpflege

Pflegeberatung und -schulung bei Ihnen zuhause

Ihr Ansprechpartner in der Südweststadt ist

Schwester Gaby Kempf-Bruttel

Mit uns planen Sie den Weg, der Ihnen rundum

Sicherheit und eine kontinuierliche Pflege gewährleistet.

Hirschstraße 73, 76137 Karlsruhe

Tel. 0721-981660, Fax 0721-9816666

info@akd-karlsruhe.de, www.akd-karlsruhe.de


Die Südweststadt

18 | Aus den Kirchen | Aus den Schulen

Neuapostolische Kirche

(Foto:

Habich)

(bha) Was spielen unsere Kinder von

heute? Was spielten unsere heutigen Senioren

in ihrer Kindheit? Dies war das

Motto des ersten gemeinsamen

Spielenachmittags

der Kinder und Senioren

der neuapostolischen Gemeinde

Karlsruhe-Mitte,

der am Samstag, den 16.

März, stattfand. Hierbei

bekamen alle Beteiligten einen schönen

Einblick, welche Spiele von heute und

damals sich großer Beliebtheit erfreuen;

und sehr schnell wurde bemerkt,

dass der Spaßfaktor nirgendwo ausbleiben

muss. So reichte die Bandbreite der

Spiele vom klassischen „Mensch ärgere

dich nicht” über „Lotti Karotti” bis hin

zum actionreichen „Looping Louie”. Zur

Aufrechterhaltung der Energie aller begeisterten

Spieler wurden diese mit Kuchen,

Kaffee und Erfrischungsgetränken

versorgt. Dieses Ereignis möge der Start

einer weiteren schönen Tradition in der

Kirchengemeinde sein.

Aus dem

Goethe-Gymnasium

Goethe

GYMNASIUM

KARLSRUHE

Leben retten am Goethe-Gymnasium

Schulsanitätsdienst mit neuem AED

ausgestattet

Am Goethe-Gymnasium Karlsruhe gibt

es seit über fünf Jahren einen Schulsanitätsdienst

und, wie sich gezeigt hat, mit

Erfolg. Seit der Gründung konnten schon

mehrere große, aber auch sehr viele kleine

Einsätze erfolgreich gemeistert werden.

(Foto: Goethe-Gymnasium)

Zurzeit besteht unser Team aus vierzehn

Schülern und Schülerinnen der Klassen

acht bis zehn. Immer mittwochs treffen

wir uns zur Aus- bzw. Weiterbildung oder

unternehmen Exkursionen zu anderen

Rettungsorganisationen, um deren Ausrüstung

zu begutachten. Pro Schuljahr

rücken wir zu ca. 50 Einsätzen aus, über

die uns das Sekretariat per Handy alarmiert.

Seit letztem Jahr werden wir von

der DLRG Stadtgruppe Karlsruhe unterstützt

und betreut. Nicht nur, dass wir uns

vor kurzem über neue Einsatzkleidung von

der DLRG freuen durften, nun bekamen

wir von der Stadtgruppe Karlsruhe sogar

noch einen AED gestiftet. Es handelt sich

hierbei um einen Automatischen Externen

Defibrillator. Dieses Gerät kann auch von

Laienhelfern eingesetzt werden und ist bei

dem sogenannten Kammerflimmern lebensrettend.

Deshalb werden AEDs immer

öfter in öffentlichen Gebäuden und auf

öffentlichen Plätzen stationiert. Am Dienstag

erfolgte nun unter den Augen unseres

Schuldirektors Dr. Albrecht Aichelin

und des DLRG-Stadtgruppenvorsitzenden

Dr. Jan Ensslin die offizielle Einweisung der

Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen an

dem neuen AED durch einen Mitarbeiter

der Firma Heartsine. In Zukunft hoffen wir

daher, die Überlebenschancen im Notfall

am Goethe-Gymnasium erhöhen zu können.

In diesem Zusammenhang bedanken

wir uns im Namen des gesamten Goethe-

Gymnasiums herzlich bei der DLRG Stadtgruppe

Karlsruhe.

Marco Cempirek, Schulsanitätsdienst

Goethe-Gymnasium


Die Südweststadt

Aus den Schulen | Bücherecke | 19

Aus der Carl-Engler-Schule

Carl-Engler-Schule „blutet“ – Blutspendenaktion

wieder ein Erfolg!

75 Teilnehmer spenden rund 40 Liter Blut

(ssw) Nach der positiven Resonanz der Aktionen

in den Vorjahren wurde durch die

Projektgruppe der SMV der Carl-Engler-

Schule und das Deutsche Rote Kreuz erneut

eine Blutspende- und Typisierungsaktion

im Foyer durchgeführt. „Innerhalb

der vierstündigen Aktion fanden sich

75 Blutspender ein, davon waren stolze

55 als Erstspender aktiv“, hob Verbindungslehrerin

Dörte Rein den reibungslosen

Ablauf hervor. Ihr Kollege Martin

Gruschka ergänzte: „Zudem ließen sich

über 100 Personen für die Knochenmarkspende-Datei

typisieren, großteils Schüler,

die aus Alters- oder Gesundheitsgründen

an diesem Tag kein Blut spenden durften.“

Für das leibliche Wohl sorgte die

Schülerschaft mit einer großen Auswahl

an verschiedenen Kuchen, belegten Brötchen

und Getränken. Auch hier gebührt

den Unterstützern – der Bäckerei Richard

Nussbaumer sowie der Sparkasse Karlsruhe

Ettlingen – für ihre großzügigen und

leckeren Spenden ein herzliches Dankeschön.

Die übrig gebliebene Verpflegung

wurde an die Tafel Karlsruhe übergeben.

Durch das große Engagement aller Mitwirkenden

konnten viele Blutkonserven

gewonnen und ein großer Beitrag zur

deutschlandweiten Blutversorgung geleistet

werden. Weitere Aktionen dieser Art

werden mit Sicherheit folgen.

Bücherecke

Ein altes Schloss – neu entdeckt

(red) Das Mannheimer Schloss, mit einer

Schaufront von über 400 Metern die nach

Versailles zweitgrößte barocke Schlossanlage

in Europa, steht im Schatten anderer

Schlösser im Badischen wie Rastatt, Karlsruhe

und Heidelberg. Mancher kennt es

auch nur vom Blick aus dem Zugfenster,

direkt hinter dem Mannheimer Bahnhof.

Infolge des Raummangels nach dem

Krieg diente es nach dem Wiederaufbau

lange Jahre Verwaltungs- und Justizzwecken

und beherbergt seit den 60er

Jahren die Universität Mannheim. Eine

kulturelle Nutzung unterblieb lange. Erst

2007 wurden das Schloss und der Schlosshof

so umgestaltet, dass zum einen ein

Schlossmuseum entstehen konnte, zum

anderen wurde der Ehrenhof zu einem

einladenden, attraktiven Stadtplatz aufgewertet.

Höchste Zeit also, das Bauwerk

und seine wechselhafte Geschichte wieder

in das Bewusstsein der Öffentlichkeit

zu bringen. Dies ist den Autoren Hartmut

Ellrich und Alexander Wischniewski

exzellent gelungen. Kenntnisreich und

hervorragend bebildert erzählen sie

die Geschichte des 1760 fertiggestellten

Schlosses, das nur wenige Jahre als

kurfürstliche Residenz diente, bevor es

in badischen Besitz überging und der

Großherzogin-Witwe Stephanie von

Beauharnais als Alterssitz diente. Einen

Schwerpunkt legen sie dabei auf die

bauliche Entwicklung nach dem Zweiten

Weltkrieg. Ernsthaft wurde damals erörtert,

das Schloss gänzlich abzureißen

und dem zunehmenden Autoverkehr zu

opfern. Der Band schließt mit seiner Gesamtdarstellung

eine Lücke in der nicht

zahlreichen Literatur zum Mannheimer

Schloss.

Hartmut Ellrich | Alexander Wischniewski:

Barockschloss Mannheim. Geschichte und

Geschichten, ca. 160 Seiten, ca. 70 Farbabbildungen,

Karlsruhe 2013, 19,95 Euro


Die Südweststadt

20 | Inhalt

Bürgerverein der Südweststadt e. V.

Vorholzstraße 21, 76137 Karlsruhe

Fax: 0721 38489035, Email: kontakt@suedweststadt.de

Sparkasse Karlsruhe (BLZ 660 501 01) Konto: 9 204 942

Beitrittserklärung

Hiermit trete ich dem Bürgerverein der Südweststadt e. V. als Mitglied

bei. Ich verpflichte mich, einen Jahresbeitrag nach freier Einschätzung

von , mindestens jedoch 5 € für Einzelpersonen und 7 € für Familien

und Firmen, zu bezahlen.

Name, Vorname

Geboren am

Beruf

Name, Vorname (Ehepartner)

Geboren am

Beruf

Straße

PLZ/Wohnort

Telefon

Fax

E-Mail

Datum, Unterschrift

Datum, Unterschrift

Mein/Unser Name darf anlässlich meines/unseres Beitritts und zu runden

Geburtstagen im Bürgervereinsheft genannt werden.

Ich überweise den Beitrag.

Ich erteile eine Einzugsermächtigung.

Einzugsermächtigung

Hiermit ermächtige(n) ich/wir den Bürgerverein der Südweststadt e. V.,

von meinem/unserem Konto den von mir/uns zu zahlenden jährlichen

Jahresbeitrag für mich/meine Familie auf das Konto 9 204 942 bei der

Sparkasse Karlsruhe abzubuchen.

Bank

Kontoinhaber

BLZ

Kto.-Nr.

Datum, Unterschrift


Jetzt Gutschrift von

250 kWh sichern!

NATURSTROM

Günstiger, als Sie denken.

NatuR: zu 100 % mit regenerativen Energien versorgt.

NatuR plus: zusätzlich den Ausbau erneuerbarer

Energieerzeugungsanlagen in Karlsruhe fördern.

TÜV Süd-zertifiziert

aktiver Klimaschutz

keine lange Vertragsbindung

Für jeden Neukunden pflanzen wir einen

Baum in Karlsruhe – oder Sie erhalten eine

Energie spar lampen-Box gratis.

Wir beraten Sie gerne unter 0800 200 300 6

oder in unseren Kundenberatungen.

www.stadtwerke-karlsruhe.de


Komplettbäder · Fliesen · Blechnerei

Heizung · Sanitärtechnik

Bäderstudio:

Durlacher Allee 27 · (Gottesauer Platz)

Energie-Center:

Durlacher Allee 69 · (Ecke Tullastraße)

Fachbetrieb:

Veilchenstraße 33 · 76131 Karlsruhe

Telefon 0721 613033 · Fax 0721 613035

Notdienst 24 Stunden:

Telefon 0171/313 99 55

Wanne-in-Wanne Renovierung!

TV-Kanal-Rohrreinigung

www.fuller.de · info@fuller.de

Alle Infos

im aktuellen

Flyer 2013

Fächerbad Karlsruhe

Am Sportpark 1

76131 Karlsruhe

Tel. 0721/96701-20

info@faecherbad.de

www.faecherbad.de

Schwimmhalle mit

Sauna-Paradies:

Für Ihre Fitness und

Ihre Gesundheit !

Erleben Sie das Fächerbad !

Schwimmen, aktiv sein und

Wohlfühlen an einem Ort



Jetzt





Ganz einfach: Erfüllen Sie sich Ihren persönlichen Traum vom Wohnen! Egal ob Sie kaufen, bauen oder umbauen wollen,

zusammen mit unserem Partner LBS stehen wir Ihnen in allen Fragen kompetent zur Seite. Von der Finanzierung bis zur Absicherung

Ihrer Immobilie erhalten Sie alle Infos unter www.sparkasse-karlsruhe-ettlingen.de oder in Ihrer Sparkassenliale.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine