Lektion 9: berzeugt - Hueber
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Ziel B2.2<br />
Arbeitsbuch. Lösungen<br />
<strong>Lektion</strong> 9<br />
Wie Sie mit diesem Lösungsschlüssel arbeiten<br />
In dem Lösungsschlüssel finden Sie die Lösungen zu allen Übungen des Arbeitsbuchs. So<br />
können Sie die Übungen selbstständig bearbeiten:<br />
• Machen Sie erst die Übung und vergleichen Sie dann mit dem Lösungsschlüssel.<br />
• Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Übung lösen sollen, sehen Sie sich die Lösung der<br />
ersten Aufgabe an und versuchen Sie dann, die anderen zu lösen.<br />
• Wenn Sie bei einer Übung sehr viele Fehler gemacht haben, sehen Sie sich die Grammatik<br />
oder die Wendungen und Ausdrücke noch einmal an. Wiederholen Sie die Übung an<br />
einem anderen Tag. Bearbeiten Sie die Aufgaben der Übung dann aber in einer anderen<br />
Reihenfolge.<br />
Das Arbeitsbuch ZIEL B2 enthält verschiedene Arten von Übungen:<br />
• Übungen mit einer oder mehreren richtigen Lösungen; hier enthält der Lösungsschlüssel<br />
alle Lösungen.<br />
• Übungen, bei denen es eine ganze Reihe von Antwortmöglichkeiten gibt oder bei denen<br />
Sie selbstständig formulieren müssen; der Lösungsschlüssel enthält hier eine<br />
Musterlösung, an der Sie sich orientieren können. Sie können Ihre Lösung mit der<br />
Musterlösung vergleichen und / oder sie auch von Ihrer Lehrerin / Ihrem Lehrer oder von<br />
einer deutschsprachigen Person korrigieren lassen.<br />
• Übungen, bei denen Ihre individuelle Antwort gefragt ist; im Lösungsschlüssel steht hier<br />
individuelle Lösung. Achten Sie darauf, dass Sie die Wendungen und Ausdrücke<br />
verwenden, die für Sie persönlich wichtig sind. Lernen Sie diese gut, damit Sie sie in<br />
Alltag, Studium und Beruf sicher beherrschen. Wenn es um Wendungen und Ausdrücke<br />
für die mündliche Kommunikation geht, so üben Sie diese am besten laut. Auf diese<br />
Weise werden Sie Schritt für Schritt beim Sprechen sicherer.<br />
Hinweis zu den Wortschatzübungen<br />
Auch zum Wortschatz gibt es blaue, rote und braune Übungen. Die Wörter in den blauen<br />
Übungen müssen Sie lernen, denn diese enthalten den Wortschatz der Niveaustufe B2. Sehen<br />
Sie sich auch den Wortschatz in den roten „Wiederholungsübungen“ an, denn diese Wörter<br />
müssen Sie ebenfalls beherrschen.<br />
In den braunen „Vertiefungsübungen“ finden Sie zusätzlichen Wortschatz, der für Sie wichtig<br />
sein kann – je nach Ihren persönlichen Interessensgebieten oder Ihrer Ausbildung / Ihrem<br />
Beruf. Wählen Sie aus diesem Angebot die Wörter aus, die Sie persönlich brauchen, und<br />
lernen Sie diese gut. Wir empfehlen Ihnen, bei der Wortschatzarbeit ein gutes, einsprachiges<br />
Deutsch-als-Fremdsprache-Wörterbuch zu verwenden.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 1 -
<strong>Lektion</strong> 9: Ü<strong>berzeugt</strong>?<br />
1 a A 5, B 9, C1, D8, E 3, F 4, G 2, H 6/7, I 6/7, J 10<br />
b 1 in der Straßenbahn, auf/in der Fähre, im Bus, in der Seilbahn, in der U-Bahn, im<br />
Taxi, im Flugzeug, in der Gondel<br />
2 die Straßenbahn, die Fähre, den Bus, die Seilbahn, die U-Bahn, das/ein Taxi, das<br />
Flugzeug nehmen<br />
Bei Taxi sagt man normalerweise: Ich nehme ein Taxi.<br />
3 mit der Straßenbahn, mit der Fähre, mit dem Bus, mit der Seilbahn, mit der U-<br />
Bahn, mit dem Taxi fahren<br />
4 die Straßenbahn, die Fähre, den Bus, die Seilbahn, die U-Bahn, das Taxi, das<br />
Flugzeug<br />
Bei das besser ins: ins Taxi / ins Flugzeug einsteigen<br />
5 der Straßenbahn, dem Bus, der Seilbahn, der U-Bahn, dem Taxi, dem Flugzeug<br />
Bei Fähre sagt man: von der Fähre gehen<br />
c von München nach Hamburg über Nürnberg<br />
2 a 1 c, 2 b, 3 a, 4 e, 5 d<br />
b 1 b, d, 2 b, 3 a (öffentlicher Nahverkehr), c (Linienboot, Fähre), 4 a, c<br />
c 1 umsteigen, aussteigen, 2 kriegen, erreichen, 3 einchecken, 4 landet, ankommt, 5<br />
abfahren<br />
d mit dem Flugzeug: anreisen, fliegen; den City Airport Train: nehmen; ein Taxi:<br />
rufen, nehmen; mit der U-Bahn: fahren; in die S-Bahn: einsteigen, umsteigen; aus<br />
dem Bus: aussteigen; am Potsdamer Platz: einsteigen, aussteigen, umsteigen; bis<br />
zum Schottenring: fahren<br />
e 1 überfüllte, 2 klimatisierten, 3 leer, 4 anstrengende – unruhiger – enge,<br />
5 angenehmen<br />
f Musterlösung: In unseren neuen/bequemen Zügen mit ihren bequemen/<br />
komfortablen/neuen Abteilen und komfortablen/neuen/bequemen Sitzen wird auch<br />
eine anstrengende Reise zur reinsten Erholung.<br />
3 a Flugzeug (anreisen) – Fahren (Sie) – (Sie) nehmen (gleich) – (Sie) fahren (mit) –<br />
(mit dem) Zug – (U3) Richtung – (dort) steigen<br />
b öffentliche Verkehrsmittel / Straßenbahn und Bus – Auto – Straßenbahn – Bus –<br />
Bahn – Fahrrad – zu Fuß<br />
c 1 kommen, 2 nehmen, 3 aussteigen / umsteigen, 4 aussteigen / umsteigen, 5 sondern<br />
umsteigen / aussteigen, 6 Fährst, 7 nehme<br />
4 a 1, b 2, c 1, d 2, e 1, f 2<br />
5 a 1: 4; 2: 1/3; 3: 1; 4: 1, 2, 4<br />
b Ich bin gerade dabei, unseren Rasen zu mähen, aber nicht wie du glaubst:<br />
Minitraktor und Motor. Ich bin die ganze Zeit am Schieben und am Laufen.<br />
c 1 bist du am Malen. / bist du gerade dabei zu malen. / malst du gerade.<br />
2 Stör mich nicht, ich lerne gerade. / ich bin gerade am Lernen. / ich bin gerade<br />
dabei, zu lernen.<br />
3 Ich bin noch am Aufräumen. / bin gerade (noch) dabei aufzuräumen. / räume<br />
gerade (noch) auf.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 2 -
4 wärst du gerade am Arbeiten. / wärst du gerade dabei zu arbeiten. / würdest du<br />
gerade arbeiten.<br />
Anmerkung:<br />
beim … sein kann auf den Ort des Geschehens fokussieren:<br />
Ich bin gerade beim Fußballspielen kann bedeuten, dass ich gerade auf dem<br />
Fußballplatz bin. Aber es ist nicht gesagt, dass ich gerade Fußball spiele.<br />
Ich bin am Fußballspielen bedeutet, dass ich in diesem Moment spiele.<br />
6 b 1, 2<br />
am + nominalisierter Infinitiv (auch mit zusätzlichem Nomen wie in 2) ist vor allem<br />
in der gesprochenen Sprache sehr häufig; man kann diese Form aber auch in Mails<br />
und Briefen lesen. Nur in einer formelleren Sprache ist sie selten.<br />
3 ist nur in einigen Regionen üblich, in der hochdeutschen gesprochenen<br />
Umgangssprache aber nicht.<br />
d 1 Nein, ich bin am Fahrradreparieren. / ich bin gerade dabei, das Fahrrad zu<br />
reparieren. / Nein, ich repariere gerade mein Fahrrad.<br />
2 Gern, ich fahre sowieso gerade in die Stadt.<br />
3 Wir sind dabei, einen Ausflug nach Zürich zu planen. / Wir planen gerade einen<br />
Ausflug nach Zürich.<br />
4 Ich bin am Nachdenken. / Ich denke gerade nach.<br />
5 Er ist beim Fußballspielen. / Er spielt gerade Fußball.<br />
7 a 1 weil … nämlich, 2 obwohl … aber, 3 Damit … aber, 4 Weil … aber, 5 weil …<br />
nämlich, 6 Als … aber, 7 Wenn … nämlich, 8 Während … nämlich<br />
b 1 aber: Gegensatz, 2 nämlich: Erläuterung<br />
c 1 aber/nämlich, 2 nämlich, 3 aber/nämlich, 4 aber, 5 aber/nämlich, 6 aber<br />
8 b Szene 1: Aber muss man denn wirklich …? – Sie haben ja recht, aber …<br />
Szene 2: Das geht leider wirklich nicht. – Das kann doch nicht sein, … – Da gibt es<br />
nun mal Vorschriften …<br />
Szene 3: Die Sache ist die: … – Das tut mir leid. – Da kann ich leider keine<br />
Ausnahme machen.<br />
Szene 4: Ich weiß jetzt wirklich nicht, was Sie noch wollen. – Wissen Sie, das Ganze<br />
ist einfach ein Missverständnis. – Finden Sie es jetzt wirklich in Ordnung, dass … –<br />
Sie können es mir wirklich glauben, … – Da könnte ja jeder kommen.<br />
c 1 im Bürgerbüro<br />
angemessene Möglichkeiten:<br />
1–b–2; 1–b–3 (3 wirkt etwas kühl und abweisend.); 1–d–3 (d ist in diese Situation<br />
aber etwas zu umgangssprachlich.)<br />
unangemessene Reaktionen:<br />
1–a/c–3/4/5 (a und c sind unangemessen, weil die Zeiten der Sprechzeiten festgelegt<br />
sind. Die Reaktion 3 schließt weitere Diskussionen aus. Die Reaktionen 4 und 5<br />
versuchen noch, die Sache zu erklären. Sie sind als Reaktion auf a und c fast zu<br />
freundlich.)<br />
2 auf der Post<br />
angemessene Möglichkeiten:1–c–5; 1–e–2; 1–b–3/6 (b ist sachlich falsch, aber<br />
sprachlich angemessen.)<br />
unangemessene Reaktionen:<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 3 -
1–a/d–3 / 6 (angemessen) / 4 (sprachlich angemessen, von der Sache her nicht<br />
wahrscheinlich)<br />
d 1 unangemessen (eher familiärer Situation angemessen, sachlich eher<br />
unwahrscheinlich), 2 angemessen (wenn auch nicht besonders verständnisvoll, hängt<br />
aber auch von der Betonung ab), 3 angemessen (sachlich – bei starker Betonung von<br />
sicher eher unfreundlich und unangemessen), 4 unangemessen (inhaltlich), 5<br />
angemessen (der Vorschlag ist so unkorrekt, dass die Antwort möglich ist, bei netter<br />
Betonung, bei anderer Betonung ist der Ausdruck: Das geht zu weit. eher<br />
unfreundlich), 6 angemessen (bei freundlicher Betonung), 7 unangemessen<br />
(unhöfliche Replik), 8 angemessen, 9 angemessen (beste Antwort)<br />
e Viele Formulierungen können durch Intonation und Betonung in einer bestimmten<br />
Situation mal angemessen oder auch unangemessen sein.<br />
9 Musterlösungen:<br />
1 auf einer Bank/Sparkasse<br />
● Ja, Sie haben ja recht, aber ich habe Herzprobleme und muss mich ein bisschen<br />
ausruhen. / Ich kann ja verstehen, dass man hier nicht einfach sitzen kann, aber ich<br />
habe Herzprobleme und muss mich ein bisschen ausruhen.<br />
2 vor einem vollen Café<br />
● Ich kann ja verstehen, dass Sie eine geschlossene Gesellschaft haben. Aber Sie<br />
haben kein Schild draußen und mein Zug fährt gleich. Ich habe Durst.<br />
▲ Das geht jetzt wirklich nicht. Hier ist eine geschlossene Gesellschaft, es geht alles<br />
auf eine Rechnung. Die Kasse ist nicht auf, ich kann Sie gar nicht bedienen.<br />
3 vor einem Geschäft für Drogerieartikel<br />
● Ich kann`s nicht fassen. Es müsste noch offen sein. Ich brauch mein Shampoo.<br />
▲Tut mir leid, aber wir haben heute Inventur. Ich kann Sie leider nicht bedienen.<br />
● Finden Sie das jetzt in Ordnung, dass Sie mir mein Shampoo nicht geben? Nur<br />
eine Flasche! Ich leide nämlich an einer Allergie und kann nur dieses eine Mittel<br />
verwenden.<br />
▲ Ich habe Inventur. Und da gibt es Vorschriften. Und deshalb gibt es während der<br />
Inventur eben keinen Verkauf.<br />
● Die Sache ist die: Ich brauche das Shampoo. Sie können mir das wirklich glauben.<br />
Finden Sie das jetzt wirklich in Ordnung, dass ich ohne …<br />
▲ Wissen Sie, das Ganze ist doch eher ein Missverständnis. Sie haben nicht<br />
gesehen, dass ich Inventur habe. Hier, ich gebe Ihnen ein Pröbchen von dem<br />
Shampoo. Und Sie kommen dann morgen wieder und holen sich eine richtige<br />
Packung. Für heute müsste das doch reichen.<br />
● Ja gut, von mir aus. Und danke, bis morgen dann.<br />
10 b/c Musterlösung:<br />
Foto: Arbeit an Gasleitungen, Personen: ● Rentner, ▲ Installateur<br />
d/e ▲ Ich kann`s nicht fassen! Sie dürfen hier nicht rauchen. Da steht das Schild!<br />
● Ja schon, aber ich bin gleich fertig und störe niemanden.<br />
▲ Sind Sie verrückt? Es gibt Vorschriften. Das Rauchen hier ist viel zu gefährlich!<br />
● Aber ich bin doch gleich fertig.<br />
▲ Das gibt’s doch nicht! Hier ist Rauchverbot, um das Leben aller Menschen zu<br />
schützen. Ich hole jetzt die Polizei.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 4 -
Hinweis: Zeigen Sie Ihre Varianten anderen Lernenden oder Ihrem Kursleiter / Ihrer<br />
Kursleiterin.<br />
11 a streng: 1, 2, 4, 6, 7; alle anderen verständnisvoll<br />
c freie Lösung: Vergleichen Sie mit den Beispielen in d.<br />
12 a 1 b, 2 a, 3 b<br />
b 1 b, 2 b<br />
c<br />
1 Ich habe das bis morgen zu erledigen. 2 Man hat die Steuererklärung bis 31. Mai<br />
abzugeben. 3 Sie haben für Ruhe und Ordnung zu sorgen. 4 Sie haben sich an meine<br />
Regeln zu halten.<br />
d 1 Ich habe leider noch viel zu viel zu tun. 2 Man hat die Vorschriften unbedingt zu<br />
beachten. 3 Wir haben die Unterlagen bis zum 15. März einzureichen. 4 Die<br />
Hausverwaltung hat zur Abrechnung der Heizkosten das Abrechnungsjahr<br />
einzuhalten.<br />
13 a jeweils B<br />
14 1 anscheinend/scheinbar, 2 scheinbar, 3 scheinbar, 4 Anscheinend/Scheinbar<br />
15 Musterlösungen:<br />
a Ja schon, aber es gibt Menschen, die brauchen Fleisch. / Mag ja sein, dass man ohne<br />
Fleisch gesünder lebt, aber man hat dann sicher keine Freude mehr am Essen. / Ich<br />
habe zwar meine Zweifel, aber die Forschung hat es bewiesen.<br />
b Obwohl Kinder leichter lernen, fehlt ihnen oft das Interesse. / Alte Menschen haben<br />
kein so gutes Gedächtnis. Trotzdem erleichtern ihnen viele Erfahrungen das Lernen.<br />
/ Trotz des schlechten Gedächtnisses haben alte Menschen gute Erfolge durch hohe<br />
Motivation.<br />
c<br />
Mir persönlich gefällt das ja nicht, wenn geschrieben wird: „diese“ jungen Leute. Ich<br />
finde es schrecklich, wenn gesagt wird, dass alle jungen Leute gleich sind. / Mir<br />
persönlich gefällt das ja nicht, wenn jemand einfach behauptet, dass alle jungen<br />
Leute keine Erziehung haben. / Ich finde es ungerecht, wenn gesagt wird, dass alle<br />
jungen Leute ihren Müll überall liegen lassen.<br />
d Einerseits ist es richtig, denn die Kinder können auf dem Land die Natur erleben,<br />
Tiere und Pflanzen kennenlernen. Andererseits gibt es auf dem Land weniger<br />
Schulen, und darüber hinaus gibt es für ältere Kinder kein Freizeitangebot.<br />
Außerdem sollte man darauf hinweisen, dass es auf dem Land keine<br />
Kinderbetreuung gibt. Dazu kommt noch, dass es auf dem Land weniger<br />
individuelle Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Zum einen kann man sich die Freunde<br />
auf dem Land zwar nicht aussuchen, zum anderen sind die Menschen aber<br />
hilfsbereiter.<br />
16 Musterlösungen:<br />
1 Es stimmt nicht ganz, dass alte Leute schlechter Auto fahren, sie fahren nur<br />
langsamer. / Alte Autofahrer fahren langsamer. Ich glaube, dass sie deshalb auch<br />
weniger Unfälle haben, die schlimmsten Unfälle verursachen sowieso die jungen<br />
Autofahrer. / Man liest immer wieder, dass alte Leute schlechter Auto fahren, aber ich<br />
glaube kaum, dass das stimmt. / Ich bezweifle, dass alte Menschen schlechtere<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 5 -
Autofahrer sind, weil sie kein Risiko eingehen und viel Erfahrung haben. / Ja schon,<br />
aber die schlimmsten Unfälle verursachen junge Autofahrer.<br />
2 Mag ja sein, dass es zu viele Gesetze gibt, aber ich glaube schon, dass sie alle<br />
eingehalten werden müssen. / Es stimmt schon, dass manche Gesetzte sinnlos sind, aber<br />
trotzdem muss man sie einhalten. / Ich habe zwar meine Zweifel, aber sonst funktioniert<br />
eine Demokratie nicht.<br />
3 Es stimmt schon, dass die meisten Leute doch ziemlich ungesund essen, aber es gibt<br />
viele Bio-Läden und wer isst dann all die gesunden Sachen? / Man liest und hört immer<br />
wieder, dass wir viel zu ungesund leben, aber die Statistik muss ja nicht stimmen. / Ich<br />
bezweifle, dass das stimmt. Die meisten essen doch ziemlich gesund.<br />
Natürlich hast du recht, dass Lehrer in Deutschland viel Freizeit haben, aber ihre Arbeit<br />
ist auch sehr anstrengend. / Man liest immer wieder, dass sie eine große Verantwortung<br />
haben und sich in der Arbeit stark konzentrieren müssen. / Ich glaube auch, dass sie sich<br />
viel vorbereiten und korrigieren müssen. Es stimmt also nicht ganz, dass Lehrer wirklich<br />
weniger arbeiten.<br />
17 a 5, 2, 1, 4, 3<br />
b Musterlösung:<br />
2 Argumente:<br />
1 Politiker arbeiten auch hart. 2 Die Arbeit wird immer mehr. 3 Politiker haben kein<br />
eigenes Leben. 4 Das Leben der Politiker ist gefährlich. 5 Dass sie auch an sich<br />
denken ist legitim.<br />
3 Musterlösung:<br />
Mag ja sein, dass Politiker viel verdienen, aber man darf nicht vergessen, dass sie<br />
dafür auch hart arbeiten und die Arbeit immer mehr wird. Außerdem sollte man<br />
darauf hinweisen, dass Politiker kaum ein Privatleben haben. Mehr als ein paar<br />
Wochenenden im Jahr verbringen sie sicher nicht mit ihren Familien. Man liest auch<br />
immer wieder, dass sie gefährlich leben. Ich glaube also, dass es ganz legitim ist,<br />
wenn sie auch an sich denken.<br />
c Musterlösung:<br />
1 Argumente:<br />
- Grundsätzlich sind kostenlose Onlinespiele so etwas wie kostenlose<br />
Computerspiele, nur dass man sie eben online im Internet spielt.<br />
- Vorteile: kostenlos / kein aufwendiges Installieren / braucht keinen Platz auf dem<br />
Computer.<br />
- Nachteile: viel Zeit beim Suchen verschwenden / Spiele spielen, die man nicht<br />
spielen will / keine gezielte Auswahl wie beim Kauf von Computerspielen / weniger<br />
Qualität<br />
- Für Jugendliche eher Computerspiele: bessere Kontrolle durch die Eltern / mehr<br />
Informationen wie Altersempfehlungen / Onlinespiele gemeinsam mit den Kindern<br />
spielen<br />
mögliche eigene Argumente:<br />
Platz bei modernen Computern unwichtig / Kinder können selbst entscheiden /<br />
Eltern keine Ahnung von Computerspielen und wie man die spielt / mit<br />
Onlinespielen feststellen, für welche Spiele man sich grundsätzlich interessiert /<br />
Computerspiele sind teuer<br />
4 kostenlose Onlinespiele: Musterlösung<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 6 -
Ich habe das Radiogespräch zum Thema kostenlose Onlinespiele auch gehört. Es<br />
stimmt nicht ganz, dass kostenlose Onlinespiele dasselbe sind wie richtige<br />
Computerspiele, nur dass man sie im Internet spielt. Kostenlose Onlinespiele sind<br />
viel einfacher und haben eine schlechtere Qualität, deshalb kann man sie auch so<br />
einfach im Internet spielen. Und es stimmt zwar, dass man die Onlinespiele nicht<br />
installieren muss und damit Platz spart, aber die modernen Computer haben so viel<br />
Platz, dass das kein Argument für Onlinespiele ist. Es stimmt schon, dass es eine<br />
ziemlich große Auswahl an Spielen gibt und man eigentlich immer etwas Passendes<br />
finden kann. Dazu kommt noch, dass Computerspiele sehr teuer sind. Natürlich hat<br />
Ottmar Schreiber recht, wenn er kritisiert, dass es bei Onlinespielen keine gezielte<br />
Auswahl der Spiele gibt, aber ich bezweifele, dass man deshalb beim Suchen Zeit<br />
verschwendet oder Spiele spielt, die man nicht spielen möchte. Einerseits weiß man<br />
doch, was man spielen möchte, andererseits kann man auch mit richtigen<br />
Computerspielen viel Zeit verschwenden. Ich finde es auch schrecklich, dass man<br />
immer glaubt, dass Kinder sich ihre Spiele nicht allein aussuchen können und von<br />
den Eltern kontrolliert werden müssen. Dazu kommt noch, dass die meisten Eltern<br />
von Computerspielen keine Ahnung haben. Außerdem sollte man darauf hinweisen,<br />
dass Onlinespiele Kindern und Jugendlichen helfen können festzustellen, für welche<br />
Spiele sie sich grundsätzlich interessieren. Dann können sie mithilfe der vielen<br />
Informationen die passenden teuren und wirklich guten Computerspiele auswählen.<br />
18 a 1 c, 2 a, 3 d, 4 b<br />
b 1 Irgendwann, 2 irgendwo, 3 irgendwie, 4 irgendwann – irgendwohin<br />
19 a 2a A, 2b P, 3a A, 3b P, 4a P, 4b A<br />
b 1 Das Artikelwort steht vor einem Nomen. Das Pronomen steht allein und ersetzt ein<br />
Nomen.<br />
2 b (Vergleichen Sie dazu die Endungen in Übung 19a.)<br />
c 1 irgendetwas, 2 irgendjemand/irgendwer, 3 Irgendjemand/Irgendwer,<br />
4 irgendetwas, 5 Irgendetwas<br />
e 2<br />
20 1 irgendein, 2 irgendetwas/irgendwas, 3 irgendwer/irgendeiner/irgendjemand,<br />
4 irgendwas/irgendetwas, 5 irgendeinen, 6 irgendwelche, 7 irgendwann, 8 irgendwie<br />
21 a 1 Ich habe da ein Problem. 2 Ich kann mich wirklich nicht konzentrieren. 3 Das tut<br />
mir wirklich leid. 4 Geht in Ordnung. 5 Danke für Ihr Verständnis. 6 Könnten Sie<br />
nicht eine Ausnahme machen? 7 wirklich nur sehr ungern.<br />
b 1 Echt, hörst du das… / Das ist jetzt aber … 2 Tut mir wirklich leid … / Tut mir leid,<br />
Juli … 3 Da kommt gerade … / Das ist jetzt aber … / 4 Nein, das geht nicht … /<br />
Und wenn Sie … 5 Hören Sie das … / Na ja …<br />
22 a 4, 2, 1, 3<br />
b 2 – e – 3 – a – 4 – b – 1 – f – 6 – c – 7 – d – 5<br />
23 a Musterlösungen:<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 7 -
1 Entschuldigung, dass ich Sie störe, aber ich habe ein Problem. Es ist nämlich so,<br />
dass ich mich auf gerade eine Prüfung vorbereiten muss und da kann ich mich nicht<br />
konzentrieren. Außerdem ist Sonntag. Da dürfen Sie sowieso keinen Lärm machen.<br />
2 Die Sache ist die: Deine Tochter übt jeden Nachmittag stundenlang auf ihrer E-<br />
Gitarre. Das ist wirklich laut, zu laut. Es ist nämlich so, dass ich bei dem Lärm nicht<br />
arbeiten kann.<br />
3 Du, es tut mir leid, aber ich habe da folgendes Problem: Du machst in deinem<br />
Restaurant da jeden Tag Überstunden und kommst immer erst spätabends nach<br />
Hause. Aber du weißt doch, dass ich dann jeden Abend die Kinder allein versorgen<br />
und ins Bett bringen muss. Ich komme wirklich zu nichts anderem mehr. Und was<br />
ich noch sagen wollte: Wir können dadurch keinen Abend mehr gemeinsam planen<br />
und zusammen etwas machen.<br />
4 Entschuldigen Sie, aber ich habe da folgendes Problem. Sie stellen den ganzen<br />
Keller mit Ihren Möbeln voll. Die Sache ist die, dass man dann mit seinem Fahrrad<br />
nicht mehr durchkommt.<br />
5 Entschuldigen Sie, darf ich Sie kurz stören? Ich habe da folgendes Problem: Meine<br />
Tochter sitzt jeden Abend noch stundenlang an den Hausaufgaben, weil Sie so viel<br />
aufgeben. Mag ja sein, dass Sie so viel aufgeben müssen, weil die Schülerinnen und<br />
Schüler im Unterricht nicht mitarbeiten. Aber sie wissen doch, dass Kinder nach der<br />
Schule nicht stundenlang lernen sollen, vor allem nicht am Abend.<br />
b 1 Tut mir echt leid, aber damit bin ich nicht einverstanden. Weißt du, warum<br />
machen wir es denn nicht so: In den letzten Jahren hab ich alles gemacht und für die<br />
nächsten Jahre tauschen wir einfach und du machst alles? 2 Nein, das geht nicht. Ich<br />
muss zu einem Kunden aufs Land, da geht keine Straßenbahn. 3 Na ja, ist zwar nicht<br />
ideal, aber schon o.k. Irgendwie müssen wir uns ja einigen. Danke auch für Ihr<br />
Verständnis. 4 Ja gut, von mir aus. Das wäre auf alle Fälle besser, als den Kinder<br />
etwas zu erlauben, was verboten ist. Aber wenn die Kinder dann vielleicht am<br />
Sonntag nicht auf der Wiese spielen würden …? Wäre das für Sie auch in Ordnung?<br />
25 a Leider musste ich aber feststellen, dass Sie noch immer renovieren und bis 23 Uhr<br />
Lärm machen. Es ist aber wirklich so, dass der Lärm sehr störend ist. Ich lerne<br />
gerade für eine Prüfung und ich kann mich nicht konzentrieren. Und Sie wissen<br />
doch, dass ich tagsüber arbeiten muss. Ich kann nur abends lernen. Da gibt es aber<br />
auch noch Vorschriften: Sie dürfen abends und nachts laut Hausordnung keinen<br />
Lärm machen. Könnten Sie deshalb am Abend Arbeiten durchführen, die keinen<br />
Lärm machen? Oder wenn Sie vielleicht ganz auf das Renovieren am Abend<br />
verzichten würden?<br />
Wissen Sie, das Ganze ist leider ist ein Missverständnis passt nicht.<br />
b Die Sache ist die: Deine Tochter übt doch jeden Tag stundenlang auf ihrer E-Gitarre.<br />
Du kannst mir glauben, ich finde das eigentlich gut, aber der Krach macht mich<br />
leider wahnsinnig. Ich habe schon mit ihr darüber gesprochen. Leider musste ich<br />
aber feststellen, dass sie seitdem noch lauter übt. … Warum machen wir es nicht so:<br />
Hannah übt von drei bis vier laut, und sonst mit Kopfhörern, dann hört sie die Musik<br />
und mich stört es nicht. Gruß Silke<br />
Hinweis: Manchmal ist es sinnvoll, die Wortstellung zu ändern. Sie könnten auch<br />
schreiben: Ich musste leider feststellen, dass … Aber dann würden Sie drei Sätze mit<br />
Ich anfangen, was nicht so gut wäre.<br />
Aber Du weißt doch passt nicht.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 8 -
c<br />
Leider musste ich feststellen, dass die Hausaufgaben immer mehr und nicht weniger<br />
werden. Sie können mir wirklich glauben, meine Tochter sitzt jeden Abend bis acht<br />
Uhr an den Hausaufgaben. Aber Sie wissen doch, dass Kinder Erholung und Zeit<br />
zum Spielen brauchen. Und was ich noch sagen wollte: Viele Kinder haben noch<br />
viel größere Probleme, weil sie nicht so gut in der Schule sind wie meine Tochter.<br />
Könnten Sie nicht doch weniger Hausaufgaben aufgeben? Und warum können die<br />
Kinder nicht einen Teil der Hausaufgaben in der Schule machen? … Warum machen<br />
wir es dann nicht so, dass Sie eine Elternversammlung mit der Schulleitung<br />
organisieren und wir das Problem gemeinsam lösen?<br />
Sie könnten doch auch … passt nicht.<br />
26 a 1 B, 2 A, 3 D, 4 E, 5 C<br />
b 1 Guten Tag, hier spricht … / Ich rufe an wegen … / Hier ist … / Guten Tag, hier<br />
spricht … Ich habe…<br />
2 Die Sache ist die: … / Wir haben ein Problem mit… / Wir haben seit drei Tagen<br />
… / Wir haben vor …<br />
3 Ich würde gern zurückschicken … / Ich würde … gern umtauschen. … / Schicken<br />
Sie mir deshalb … / Könnte ich … / Deshalb möchte ich Sie bitten …<br />
4 Und wenn Sie … / Warum bringen … / Könnten wir das … / Ich hätte da …<br />
5 In Ordnung, dann … / Könnten Sie da … / Na ja, ich hätte … / Könnten Sie nicht<br />
doch … / Und gäbe es … / Das ist jetzt aber … / Vielleicht könnten wir es …<br />
c Musterlösung:<br />
1 a Guten Tag, hier spricht … Ich rufe an wegen …, b Guten Tag, hier spricht … Ich<br />
habe bei Ihnen … gekauft und, c Hier ist … Es geht um meine Bestellung vom<br />
letzten …<br />
2 a Wir haben ein Problem mit …, b Wir haben seit drei Tagen …und mussten leider<br />
feststellen, dass …, c Wir haben vor … bestellt und noch immer nicht geliefert<br />
bekommen …, d die Sache ist die: Gestern wurde … geliefert, aber es ist leider das<br />
falsche Gerät.<br />
3 a Schicken Sie mir deshalb bitte umgehend …, b Ich würde … gern<br />
zurückschicken und mein Geld zurückbekommen. c Deshalb möchte ich Sie bitten,<br />
…<br />
4 a In Ordnung, dann bringen Sie uns …, b Ich hätte da einen Vorschlag: … /<br />
Könnten wir das vielleicht so machen: …, c Und wenn Sie vielleicht …, d Ich hätte<br />
da einen Vorschlag: …<br />
5 a könnten Sie da vielleicht eine Ausnahme machen? – Vielleicht könnten wir es ja<br />
so machen, dass …, b In Ordnung, dann … – Das ist jetzt aber ziemlich schlecht,<br />
weil … – könnten Sie nicht doch …<br />
27 a 2 Die Veranstaltung findet auch statt, wenn das Wetter schlecht ist. 3 Vorsicht, wenn<br />
der Zug einfährt. 4 Wenn das Spiel anfängt, müssen alle Spieler auf dem Platz sein.<br />
b Zeit: 1, 2, 4, Bedingung: 2<br />
c a (beide Sätze drücken eine Bedingung aus)<br />
e<br />
f<br />
jeweils A<br />
1 Falls mein Telefon morgen immer noch nicht funktioniert, werde ich zu einem<br />
anderen Anbieter wechseln. 2 Bitte senden Sie mir ein neues Gerät, falls eine<br />
Reparatur nicht möglich ist. 3 Sie können mir auch einen Gutschein schicken, falls<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 9 -
Sie die Kosten nicht erstatten können. 4 Bitte informieren Sie mich über die Höhe<br />
der Kosten, falls Sie den Fehler finden.<br />
28 2 Bitte liefern Sie mir das Gerät entweder in der gewünschten Farbe oder gewähren Sie<br />
mir einen Preisnachlass. 3 Bitte liefern Sie entweder innerhalb von 14 Tagen oder wir<br />
treten vom Vertrag zurück. 4 Bitte senden Sie mir entweder umgehend ein Ersatzhandy<br />
zu oder ich wechsle zu einem anderer Anbieter. 5 Bitte beseitigen Sie den Fehler<br />
entweder umgehend oder stellen Sie mir einen Leihwagen zur Verfügung.<br />
29 b Musterlösungen:<br />
2 Anstatt neuer Gesetze gibt es nur leere Versprechungen. / Statt neuer Gesetze gibt<br />
es leere Versprechungen. / Statt neue Gesetze zu machen, machen Sie nur leere<br />
Versprechungen. / Anstatt dass sie neue Gesetze machen, machen sie nur leere<br />
Versprechungen. / Es gibt keine neuen Gesetze. Stattdessen gibt es leere<br />
Versprechungen. / Es gibt stattdessen leere Versprechungen.<br />
3 Anstatt dass ich das versprochene Ersatzteil bekam, erhielt ich leider eine<br />
Rechnung. / Statt das versprochene Ersatzteil zu erhalten, bekam ich leider eine<br />
Rechnung. / Ich habe das versprochene Ersatzteil nicht bekommen. Stattdessen<br />
erhielt ich leider eine Rechnung. / Ich erhielt stattdessen leider eine Rechnung.<br />
4 Anstatt dass ich hochwertige Ware erhielt, bekam ich ein Billigprodukt. / Statt<br />
hochwertige Ware zu bekommen, habe ich ein Billigprodukt erhalten. / Ich habe<br />
keine hochwertige Ware bekommen. Stattdessen erhielt ich ein Billigprodukt. / Ich<br />
erhielt stattdessen ein Billigprodukt.<br />
c<br />
Musterlösung:<br />
1<br />
Konjunktion Satzteile Verb Rest des Satzes<br />
Anstatt dass ich hochwertige Ware erhielt, bekam ich ein Billigprodukt.<br />
Anstatt dass ich das versprochene Ersatzteil bekam, erhielt ich leider eine Rechnung.<br />
2<br />
Satzanfang Verb weitere Satzteile<br />
Stattdessen erhielt ich leider eine Rechnung.<br />
Ich erhielt stattdessen ein Billigprodukt.<br />
30 1 Anstatt dass, 2 stattdessen, 3 statt …zu, 4 Stattdessen, 5 statt dass, 6 stattdessen, 7<br />
Statt, 8 Statt<br />
31 a unangemessen höflich: 6<br />
angemessen: 1, 2, 5<br />
unangemessen: 3, 4<br />
Hinweis: Ob eine Aufforderung als angemessen, als übertrieben höflich oder als<br />
unhöflich verstanden wird, hängt stark von der Situation und vom Gesprächspartner<br />
ab.<br />
b 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 12<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 10 -
c zu höfliche: Satz 1<br />
Hier handelt es sich um eine einfache, sachliche Aufforderung, ein Dokument zu<br />
unterschreiben. Eine neutralere Form ist angemessener, z.B. Könnten Sie bitte hier<br />
noch unterschreiben? / Bitte unterschreiben Sie hier noch.<br />
zu unhöflich: Satz 7 und 5<br />
Satz 7 wirkt genervt und sehr unhöflich. So sprechen Erwachsene nicht miteinander,<br />
vor allem nicht in beruflichen Situationen.<br />
Satz 5 ist unhöflich und ungeduldig: So sprechen Eltern manchmal mit ihren<br />
Kindern.<br />
32 a 1 b, 2 a, b, 3 a, 4 a, b, 5 b, 6 a, b, 7 a, 8 a<br />
Hinweis: In der Schriftsprache verwendet man bei Aufforderungen oft Wendungen<br />
und Ausdrücke wie in den Beispielsätzen. Einige davon verwendet man auch in der<br />
Alltagssprache. Tendenziell neigt man in der Alltagsprache zu einfacheren Formen<br />
der Aufforderung wie bitte, Modalverben oder Modalpartikeln:<br />
Gib mir bitte bis nächste Woche Bescheid.<br />
Würden Sie bitte Ihren Müll wegräumen?<br />
Geht mal raus, bitte.<br />
b 1 a, d, 2 a, 3 b, 4 a, c (sehr fordernd), 5 c, d, 6 a, d, 7 a, b<br />
Hinweis: Der Konjunktiv II wirkt in persönlichen Situationen (Anrede: du)<br />
manchmal übertrieben oder ist sogar als Warnung gemeint, wie in Satz 7a: Hier<br />
könnte gemeint sein, dass Susi den Müll nie runterbringt.<br />
c Musterlösungen:<br />
1 Könnten Sie Ihre Renovierungsarbeiten bitte leiser und zu einer anderen Zeit<br />
durchführen? 2 Bleiben Sie wegen der gefährlichen Rauchentwicklungen bis sechs<br />
Uhr in Ihren Wohnungen. / Verlassen Sie wegen der gefährlichen<br />
Rauchentwicklungen bis sechs Uhr Ihre Wohnungen und Häuser nicht. 3 Beheben<br />
Sie bitte umgehend den Fehler. 4 Kannst du dich bitte in Zukunft an die Abmachung<br />
halten und deine geplanten Fahrten in den Kalender eintragen, so wie ich auch?<br />
33 Musterlösung:<br />
… und schicken Sie mir das Ersatzteil bitte umgehend zu … / und ich möchte Sie<br />
bitten, mir das Ersatzteil umgehend zuzuschicken / und könnten Sie mir das<br />
Ersatzteil umgehend zuschicken?<br />
Schicken Sie mir bitte sofort einen Techniker, der … / könnten Sie mir daher sofort<br />
einen Techniker schicken, der …<br />
Bitte erstatten Sie mir den Rechnungsbetrag sofort.<br />
Tauschen Sie das Gerät bitte aus. / Könnten Sie das Gerät bitte austauschen?<br />
Leider haben Sie mir haben das falsche Modell geliefert. Könnten Sie es bitte<br />
austauchen? / Leider musste ich feststellen, dass ich das falsche Gerät bekommen<br />
habe, deshalb bitte ich Sie, es auszutauschen.<br />
Deshalb bitte ich Sie, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben.<br />
34 a Hinweis: Achten Sie auch darauf, ob die Tipps auch zu einem Beschwerdebrief in<br />
Ihrer Muttersprache passen. Stellen Sie Unterschiede fest? Dann markieren Sie diese<br />
bitte.<br />
b 2, 7<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 11 -
c<br />
Musterlösung:<br />
Angela Musterfrau<br />
Musterstraße 99<br />
99999 Musterstadt<br />
Fast-Food GmbH<br />
Fast-Food-Str. 66<br />
66666 Fastenhausen<br />
(Datum)<br />
Ihr Fast-Food Abonnement<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
wie bestellt … erhalten. Wie in Ihrem Ernährungsplan beschrieben, … weil ich mich ungesund<br />
ernährt habe. Ich möchte Sie bitten, … weil sie von der Krankenkasse nicht gezahlt werden. Wenn<br />
Sie mir …. Kleidungsversandhaus schicken.<br />
Bitte bestätigen Sie mir … den Eingang meines Schreibens.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Anlage<br />
Attest vom Arzt<br />
35 Hinweis: Auch wenn Sie die Beschwerde per E-Mail versenden, geben Sie Ihren Namen<br />
und Ihre Adresse an, das Datum ergibt sich meist automatisch durch den Versand der E-<br />
Mail.<br />
Musterlösung:<br />
(Name und Adresse des Absenders)<br />
Meine Bestellung vom …<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
ich bestelle seit vielen Jahren bei Ihrem Versandhaus und war bisher immer zufrieden.<br />
Ich habe am …. drei Sommerkleider bestellt. Leider sind sie zwei Wochen zu spät geliefert worden. Dann<br />
musste ich feststellen, dass auch die Kleidergrößen nicht stimmen: Statt in Größe 36 haben Sie mir die<br />
Kleider in Größe 52 geschickt. Ich habe nun folgendes Problem: In drei Tagen fahre ich in Urlaub und<br />
brauche natürlich meine Sommerkleider. Deshalb möchte ich Sie bitten, die drei Kleider abzuholen und<br />
mir die Kleider in der richtigen Größe mit einer Expresslieferung zu schicken. Die wäre für mich natürlich<br />
kostenlos. Falls das nicht geht, müssten Sie mir die Kleider mit der Expresslieferung an meine<br />
Urlaubsadresse schicken.<br />
Bestätigen Sie mir bitte ungehend den Erhalt meiner E-Mail. Schreiben Sie mir bitte auch, wie und wann<br />
ich meine Kleider bekomme.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
36 a 1, 4, 5, 6<br />
b a: 1, 2, 4, 5, b: 3<br />
37 a zu höflich: 3; zu unhöflich: 5, 6<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 12 -
1, 3<br />
38 1 ja, 2 ja, 3 nein, 4 ?, 5 nein, 6 ?, 7 ja<br />
39 A 1, 2, 3, 9, 13; B 2, 9; C 6; D 7, 8, 12, 14, 15<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 13 -
Ziel B2.2.<br />
Arbeitsbuch. Lösungen<br />
<strong>Lektion</strong> 10<br />
<strong>Lektion</strong> 10: Angepasst<br />
1 a 1 a, 2 b, 3 b, 4 a, 5 c, 6 a, 7 b, 8 c, 9 b/c, 10 b, 11 a, 12 a, 13 b/c, 14 c, 15 b, 16 c,<br />
17 c, 18 c, 19 b, 20 c<br />
b ein rötliches Braun, ein schwärzliches Braun<br />
c mausgrau, apfelgrün, blütenweiß, blutrot, goldgelb, grasgrün, himmelblau, kirschrot,<br />
nussbraun, schneeweiß, zitronengelb<br />
d 1 c, 2 a, 3 d, 4 e, 5 b<br />
e 1 färben, 2 streichen, 3 gekleidet, 4 abgefärbt, 5 angemalt, 6 färbe, 7 ausgemalt,<br />
8 gebrannte<br />
2 a 1 b, 2 a, 3 d, 4 c<br />
b 1 d, 2 b, 3 a, 4 e, 5 c<br />
c 1 c, 2 a, 3 b, 4 d<br />
d 1 b, 2 d, 3 c, 4 a<br />
e 1 e, 2 f, 3 d, 4 b, 5 a, 6 c<br />
3 a backen, Verb, er, m – tanzen, Verb, erin, f – klug, Adjektiv, heit, f – verstehen,<br />
Verb, nis, n – meinen, Verb, ung, f – Bäcker, Nomen, ei, f – Haus, Nomen, lein, n –<br />
Wurst, Nomen, chen, n – warm, Adjektiv, e, f<br />
b 1 er; 2 keit, erin, heit, ung, ei, e (oft, aber nicht immer); 3 nis, lein, chen<br />
4 seriös, Adjektiv, ität, f – aktiv, Adjektiv, ität, f – aggressiv, Adjektiv, ität, f – nervös,<br />
Adjektiv, ität, f – neutral, Adjektiv, ität, f – qualitativ, Adjektiv, ität, f – leiden, Verb,<br />
schaft, f – bekannt, Adjektiv, schaft, f – verwandt, Adjektiv, schaft, f – hilfsbereit,<br />
Adjektiv, schaft, f – intuitiv, Adjektiv, ion, f – aggressiv, Adjektiv, ion, f – kombinieren,<br />
Verb, ion, f – inspirieren, Verb, ion, f – individuell, Adjektiv, ismus, m – egoistisch,<br />
Adjektiv, ismus, m – sozial, Adjektiv, ismus, m<br />
5 b der, die weiblichen Formen haben die Endung –in: die Direktorin usw.<br />
7 a 1 nicht, 2 nicht, 3 kein, 4 nicht, 5 nicht, 6 keine, 7 nicht, 8 nicht<br />
b 1 Ich mag diesen Sänger nicht. 2 Ich mag keine Walzermusik. 3 Das ist kein schöner<br />
Titel. 4 Aber ich kenne ihn nicht.<br />
c 1 nicht/kein, 2 kein<br />
Satzanfang Verb Satzmitte<br />
Satzende/Verb<br />
Ich komme heute nicht.<br />
Dieser Zug fährt heute nicht nach Hamburg.<br />
Nein, leider kam kein Taxi.<br />
Nein, heute brauche ich das Auto nicht.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 14 -
Also, so geht das wirklich nicht.<br />
Und ich habe keine Handschuhe dabei.<br />
Mir geht`s heute nicht gut.<br />
Hast du mich denn nicht gesehen?<br />
Ich mag diesen Sänger nicht.<br />
Ich mag keine Walzermusik.<br />
Das ist kein schöner Titel.<br />
Aber ich kenne ihn nicht.<br />
d Hinweis zur Satznegation: „Nicht“ steht hinten im Satz, vor dem Satzende.<br />
Unbestimmte Satzteile werden mit „kein“ negiert.<br />
(Zum Satzende siehe auch Kapitel 12, Fokus Grammatik)<br />
e 1 noch nicht, 2 schon, 3 noch nicht, 4 keine … mehr, 5 schon, 6 keine … mehr<br />
8 a 2 irgendwo, 3 immer, 4 ja, 5 jemand / irgendjemand / irgendwer / einer<br />
6 auf jeden Fall<br />
b Musterlösung:<br />
1 keineswegs, 3 nichts, 4 nie, 5 niemals<br />
c 1 nichts – nichts, 2 nicht, 3 nicht – nichts, 4 nichts<br />
9 a 1 unglücklich, 2 ungenießbar, 3 unverständlich, 4 ungefährlich, 5<br />
missverstanden<br />
b inhaltsleer: -leer, ohne Inhalt – alkoholfrei, -frei, ohne Alkohol – kalorienarm, -arm,<br />
ohne viele Kalorien<br />
10 2 Viele Menschen können weder schreiben noch lesen. 3 Außer in Filmen gibt es weder<br />
Außerirdische noch Ufos. 4 … wenn nach dem Umzug weder Telefon noch Internet<br />
funktionieren.<br />
11 1 Sie haben also überhaupt nichts gehört? / Sie haben also gar nichts gehört? / Sie haben<br />
also auch nichts gehört?<br />
2 Und auch niemanden gesehen? / Und überhaupt niemanden gesehen?<br />
3 Darüber hinaus sind Sie auch nie an diesem Platz gewesen? / Darüber hinaus sind Sie<br />
überhaupt nie an diesem Platz gewesen?<br />
4 Dann habe ich gar keine Fragen mehr. / Dann habe ich auch keine Fragen mehr. /<br />
Dann habe ich überhaupt keine Fragen mehr.<br />
12 1 Ja. – Ach nichts! Schon gut. 2 Halt! Oh je. Die Eier! 3 Keineswegs. – Ach,<br />
tatsächlich? 4 Überhaupt nicht. 5 Kaum. 6 Ist mir recht. 7 Geht in Ordnung! 8 Ist mir<br />
beides recht. 9 Ist uns eigentlich egal.<br />
13 b1 1 gelingt; 2 Genie, geniert, Quittengelee; 3 Germany; 4 Protagonistin, ehemalige,<br />
gelingt, Grad; 5 –; 6 Branche, Chemie; 7 nicht, Technologie; 8 Chaos, Chemie; 9 auch<br />
15 a 1 Niemals! / Heute nicht. / Jetzt nicht. / Bestimmt nicht. / Auf keinen Fall. / Nie im<br />
Leben. 2 Jetzt nicht. / Jetzt nicht! / Heute nicht. 3 Weder, noch. 4 Niemals! /<br />
Bestimmt nicht. 5 Noch nicht. 6 Niemals! / Bestimmt nicht. / Auf keinen Fall. / Nie<br />
im Leben.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 15 -
1 Ja, gern. / Gern. / Klar. /Wahrscheinlich. / Glaube ja. 2 Ja, gern. / Gern ./ Klar. /<br />
Gleich. 3 Beides. / Sowohl, als auch. 4 Klar. / Glaube ja. / Wahrscheinlich. 5 Klar. /<br />
Glaube ja. 6 Ja, gern. / Gern. / Klar. / Wahrscheinlich. / Glaube ja.<br />
c 1 Sagt mir nichts. – Tatsächlich? / Macht nichts. / Wirklich nicht? 2 Tatsächlich? /<br />
Nicht wirklich, oder? 3 Macht nichts. / Egal! / Macht doch nichts. 4 Macht nichts. /<br />
Egal! / Nicht wirklich, oder? / Macht doch nichts. 5 Einverstanden! / Ach, ich weiß<br />
nicht. / Nicht wirklich, oder? / Klar! 6 Tatsächlich? / Wirklich nicht?<br />
7 Einverstanden! / Klar!<br />
16 Damenbekleidung: 1, 7, 8, 19, 22, 28, 31, 32, 43, 48, 49<br />
Herrenoberbekleidung: 2, 7, 17, 19, 28, 31, 33, 38, 43, 48, 49<br />
Sportbekleidung: 4, 6, 20, 24, 31, 37, 40, 42, 44<br />
Schuhe: 16, 29, 34, 40, 44<br />
Accessoires / Schmuck: 3, 9, 11, 12, 13, 14, 15, 18, 21, 23, 24, 26, 27, 35<br />
Unterwäsche / Nachtwäsche: 5, 25, 30, 36, 39, 41, 45, 46, 47<br />
17 a 2 anziehen, aufknöpfen, aufmachen, ausziehen, tragen, wechseln, zuknöpfen,<br />
zumachen; 3 anziehen, ausziehen, tragen, wechseln; 4 binden, tragen, umbinden; 5<br />
aufmachen, zumachen; 6 anlegen, tragen; 7 auftragen; 8 tragen, umbinden<br />
b individuelle Lösung, zum Beispiel:<br />
Ich mag bequeme Kleidung. Also trage ich normalerweise eine Jeans und einen<br />
Pulli. Darüber eine Jacke und einen Schal, besonders im Winter. Turnschuhe mag<br />
ich überhaupt nicht. Deshalb trage ich oft Pumps. Und im Sommer manchmal einen<br />
Hut, weil ich das sehr chic finde. In den Haaren habe ich meistens eine Spange, und<br />
natürlich trage ich Ohrringe und einen Ring oder zwei. Eine Uhr habe ich auch<br />
immer dabei, und selbstverständlich gehe ich nicht ohne Make-up aus dem Haus.<br />
18 a 1 blau gestreift, mit blauen Streifen, 2 rot kariert, 3 braun gepunktet, 4 mit<br />
Blumenmuster / mit großen Blumen / geblümt; 5 bunt gemustert<br />
b 1 c, 2 e, 3 a, 4 d, 5 b<br />
20 a 1 a falsch, b richtig, c richtig, d richtig, 2 a falsch, b richtig, c falsch, d falsch, 3 a<br />
richtig, b falsch, c falsch, d richtig, 4 richtig, b falsch, c richtig, d falsch<br />
b Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Wir bieten Ihnen vier Musterlösungen an.<br />
1–a–c–6– 7 (in Verbindung mit „aber“) – e–9–f–h– k (in Verbindung mit „aber“)–10<br />
1–d–6– 4 (in Verbindung mit „aber“) – 5 (in Verbindung mit „und“) –e–8–g–11<br />
1–a–c–6– 7 (in Verbindung mit „aber“) –e–9–f–j–12<br />
1–b (Diese Lösung ist nicht günstig, da hört das Gespräch auf.)<br />
c Musterlösung:<br />
1 Oh je. Haben Sie den Kassenbon? 2 Wie finden Sie die Jeans? – Ich bringe Ihnen<br />
eine Nummer größer. 3 Ja, da hast du wohl recht. / Doch, doch, ich finde, das steht<br />
dir. 4 Haben Sie es die Jacke noch in einer anderen Farbe? / Und welche Farbe<br />
würden Sie mir empfehlen? Hätten Sie was Passendes? - Oh ja, das stimmt, das passt<br />
super zu meinen Haaren. / Nein, ich finde, das Rot steht mir doch besser.<br />
d Musterlösung:<br />
A Unser Modell Mara (Das Kleid) ist der letzte Schrei. Die Farben Gold und Silber<br />
liegen voll im Trend. Die bunten Stoffblumen in Regenbogenfarben machen das<br />
Kleid zu etwas ganz Besonderem.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 16 -
e<br />
B Im Trend liegen in diesem Sommer wieder die Farben Rot, Blau und Weiß. Die<br />
Stickereien mit Perlmuttperlen sind besonders schön. Sehen Sie, damit liegen Sie<br />
(nicht nur in diesem Sommer) voll im Trend! Mit dem Modell Olivia können Sie<br />
einfach nichts verkehrt machen.<br />
C Die neuen Trendfarben dieser Saison sind ein elegantes Rot changiert mit Orange.<br />
Aber auch in blau-türkis machen Sie eine gute Figur. Und deshalb ist unser<br />
Abendkleid Flora der absolut letzte Schrei. Damit liegen Sie auf jeder Gala voll im<br />
Trend der Mode. Sie werden auffallen, glauben Sie es mir.<br />
Musterlösung zu Modell Mara:<br />
Nein, sehen Sie, das Kleid ist auf keinen Fall zu weit, nein, wirklich nicht. Das trägt<br />
man in dieser Saison so. Sehen Sie, die Weite, die Leichtigkeit, das steht Ihnen ganz<br />
wunderbar. Nein, nein, weder zu kurz, noch zu lang, gerade richtig. Bewegen Sie<br />
sich mal, drehen Sie sich mal. Sehen Sie, wie schön die Blumen wirken? Mit diesem<br />
Kleid wird man Sie überall bewundern.<br />
21 a freundlich: 1, 3, 5 (alle anderen: unfreundlich)<br />
b 1 A, 2 A, 3 B, 4 B, 5 B, 6 B<br />
c Musterlösung, es sind – je nach Intention des Sprechers – auch andere<br />
Kombinationen denkbar<br />
1 denn, 2 etwa, denn, 3 eigentlich, bloß, 4 bloß, eigentlich, nur, 5 eigentlich, denn,<br />
vielleicht, etwa, 6 nur, bloß, 7 nur, denn, eigentlich, bloß, 8 denn, eigentlich, 9 etwa<br />
22 a 1 a, 2 b, 3 a<br />
b 1 b, 2 a, 3 b, 4 a, 5 a, 6 b, 7 a, 8 a, 9 a, 10 a, 11 b<br />
c 1 ja/aber, 2 ja, 3 aber/ja/doch/allerdings/vielleicht, 4 aber, 5 etwa, 6 aber/ja, 7 doch<br />
d 1 doch, 2 einfach, 3 allerdings/einfach/nun mal, 4 einfach/allerdings/doch, 5<br />
eben/nun mal, 6 vielleicht, 7 doch, 8 doch/vielleicht, 9 doch, 10 eben/nun mal<br />
23 a 1 b, 2 a, 3 a, 4 b, 5 b, 6 a, 7 a, 8 a, 9 a, 10 b, 11 b, 12 b, 13 b<br />
b Musterlösung:<br />
1 Setzen Sie sich doch! 2 Trinken Sie doch eine Tasse Tee mit mir. 3 Bleiben Sie<br />
doch noch ein bisschen. 4 Kommen Sie doch / doch mal / einfach mal wieder.<br />
5 Bringen Sie doch / doch mal Fotos mit.<br />
c Musterlösung:<br />
1 Lass mich ja/einfach/bloß in Ruhe! 2 Sag jetzt bloß/ja nichts Falsches! 3 Geh<br />
einfach! 4 Freu dich ja/bloß/nur nicht zu früh! 5 Hör bloß auf mit deinen Sprüchen!<br />
6 Mach doch, was du willst. 7 Hör bloß auf. 8 Werd ja/bloß nicht frech!<br />
24<br />
Satzanfang Verb 1 Satzmitte Satzende/Verb 2<br />
2 Du bist ja doch gekommen!<br />
3 Was hast du denn die ganze Zeit gemacht?<br />
4 Du bist wohl verrückt geworden!<br />
5 Leider ist ihr Auto doch nicht fertig.<br />
6 Sie ist einfach eine gute Köchin.<br />
Die Modalpartikeln stehen in der Satzmitte. Hinweis: Sie stehen möglichst weit hinten,<br />
vor dem Satzende, aber vor „nicht“.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 17 -
26 a 1 Wieso denn? / Wegen dem schon wieder? 2 Sonst noch was? / Nicht mit mir. 3<br />
Gratuliere. / Mensch toll, danke. 4 Immer ich. / Nicht schon wieder. / Das ist doch<br />
nicht Ihr Ernst. / Ich hab doch schon letztes Jahr. 5 Wie bitte? / Jetzt ist aber Schluss.<br />
b 1 Was Schlimmes? 2 Nein, nicht schon wieder. / Immer in der letzen Minute. 3<br />
Keinen Schluck. (In einer Polizeikontrolle bedeutet diese Frage nur, ob Sie Alkohol<br />
getrunken haben.) 4 Papas Geburtstagsüberraschung.<br />
c 1 B, 2 A, 3 D/E, 4 C/F, 5 G, 6 D/E, 7 C/F<br />
27 Wohnen: Eigentumswohnung, Einfamilienhaus, Fachwerkhaus, Hochhaus, Ökohaus,<br />
Pflegeheim, Seniorenwohnheim, Sozialwohnung, Studentenwohnheim,<br />
Wochenendhaus, Zweitwohnung<br />
Arbeit: Büroturm, Fabrikgebäude, Fabrikhalle, Firmengelände, Industrieanlage,<br />
Produktionsanlage<br />
Sonstige: Baumhaus, Parlamentsgebäude, Rathaus, Schulhaus<br />
28 a Produktion, Relation, Negation, Kooperation, Qualität, Definition, Explosion,<br />
Subjektivität: -iv – Interesse: -ant – Eleganz, Emotion: -al – Instrument, Option,<br />
Nation, Zentrum, Individuum, Sensation, Kultur, Finanzen, Kommerz, Form,<br />
Maschine, Tradition: -ell – Nervosität, Minute, Muskel, Ruin, Religion: -ös<br />
b 2 a offensiv/attraktiv; b positiv, c konservativ, d intensiv/produktiv/effektiv, e<br />
Exklusiv, f negativ, g aktiv, h aktiv/intensiv, i objektiv, j attraktiv, k<br />
effektiv/produktiv, l massiv<br />
c 2 a arrogant, b konstant, c relevant, d riskant, e amüsant, f rasant/konstant, g tolerant<br />
d 2 a real, b legal, c international, d sozial, e genial, f horizontal, g universal, h fatal, i<br />
prozentual, j maximal, k normal, l Formal, m regional, n mental, o minimal, p<br />
sentimental, q optimal, r liberal<br />
e a eventuell, b generell, c professionell, d prinzipiell, e speziell, f aktuell, g universell,<br />
f<br />
h offiziell, i manuell, j visuell<br />
1 a dezent, b exzellent, c effizient, d prominent<br />
2 a prominent, b exzellent, c effizient, d dezent<br />
g 1 flexibel – akzeptabel – sensibel – kurios – seriös<br />
2 sich immer wieder gern für etwas Neues entscheidet. – annehmen kann. –<br />
vorsichtig umgehen muss. – nicht ganz glauben kann. – nicht trauen kann.<br />
29 a grün, ruhig, leer, mutig, fern, hoch, heiter, leicht, möglich, müde, mutig, offen,<br />
schwer, warm, weit, gut / besser, billig, breit, dünn, groß, klein, kurz, lang, schlecht,<br />
schlimm, schön, stark, teuer, trocken, klein<br />
b 1 a festmachen, b mit Nachdruck wiederholen, c illegal Geld für persönliche Zwecke<br />
verwenden, d beklagen, keine Kritik, e unterstützen, f bewusstlos machen, g<br />
betonen, dass man unschuldig ist (Unschuld beteuern ist ein fester Ausdruck).<br />
2 a entkalken, b dem Konflikt die Schärfe/Härte nehmen, c rot werden – blass<br />
werden, d blind werden, e schwächer werden – grau werden – Mut zusprechen, f neu<br />
machen<br />
3 a alt werden, arm werden, dumm werden, b etwas vielen Menschen mitteilen, was<br />
nicht stimmt (ein Gerücht verbreiten ist ein fester Ausdruck), c es gibt mehr<br />
Hinweise – besser werden, d dunkel werden, e menschenleer werden - öde/leblos<br />
werden, f strenger, g gründlicher darstellen/diskutieren, h bewundern, i wertvoller<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 18 -
machen, j jüngere Moderatoren einstellen, k für immer berühmt sein, l Stress haben /<br />
zerstören – angenehm machen<br />
30 individuelle Lösung<br />
31 a 1 dulden, 2 zunehmen, 3 entlassen, 4 produzieren, 5 produzieren<br />
b 1 schicke, 2 gebrauchtes, 3 entlassene<br />
32 a Krankenhaus: Abteilung, Augenklinik, Besucher, Besuchszeit, Bezirkskrankenhaus,<br />
Facharzt/-ärztin, Frauenklinik, Augenarzt, Zahnarzt, Chirurg, Frauenarzt, Urologe,<br />
Kreißsaal, Hautklinik, Hospital, Kinderklinik, Klinik, Krankenwagen,<br />
Krankenzimmer, Kreiskrankenhaus, Notaufnahme, Operationssaal, Spital, Station,<br />
Unfallklinik, Wartezimmer, Krankenkassenkarte<br />
Arztpraxis: Facharzt/-ärztin, Augenarzt, Zahnarzt, Chirurg, Frauenarzt, Urologe,<br />
Hausarzt, Praxis, Sprechstundenhilfe, Wartezimmer, Krankenkassenkarte<br />
b 1 messen, 2 leisten, 3 geben, verschreiben, 4 einliefern, 5 untersuchen, behandeln, 6<br />
einliefern, untersuchen, behandeln, 7 untersuchen, nähen, behandeln, 8 machen, 9<br />
geben, 10 geben, verschreiben<br />
c Musterlösung:<br />
Ratsuchende/r: Drogenabhängige/r, Alkoholiker/-in, Problem, Suchtmittel,<br />
Gespräch, Krankheit<br />
beratende Person: Betreuer/-in, Beratungsgespräch, Angelegenheit, Hilfsangebot,<br />
Gespräch, Hilfe<br />
Ort der Beratung: Beratungsstelle, Drogenberatung, Sozialdienst<br />
Thema der Beratung: Therapie, Therapieplatz, Hilfsangebot, Hilfe<br />
d 1 b, 2 j, 3 i, 4 h, 5 c, 6 g, 7 a, 8 f, 9 e,10 d<br />
33 Musterlösung:<br />
A Ja. Es wir immer noch zu wenig für Langzeitarbeitslose getan. / Also, ich muss ganz<br />
ehrlich sagen, ich finde das toll.<br />
B Ich frage mich, ob das wirklich hilft, die Arbeitslosenzahlen zu senken. / Mag ja<br />
sein, dass das einigen hilft, aber das Problem löst das wahrscheinlich nicht.<br />
C Ich sehe das so: Sie machen fantastische Arbeit. Weiter so. / Wissen Sie, es geht<br />
nicht allen so gut wie uns, da ist es wichtig, dass man sich für andere engagiert. /<br />
Genau. Es wird immer noch zu wenig für Langzeitarbeitslose getan, da finde ich es<br />
besonders wichtig, wenn Menschen sich engagieren und ein Beispiel sind.<br />
D Also, ich meine damit, dass es vielleicht besser wäre, wenn der Staat etwas machen<br />
würde. / Ich sehe das so: Wir zahlen Steuern, damit der Staat etwas tut.<br />
E Es wir ja immer noch zu wenig für die Langzeitarbeitslosen getan. / Also ich muss<br />
ganz ehrlich sagen, ich finde das gut und ich überlege, ob ich da nicht mitmachen<br />
soll. / Sie macht genau das, was ich auch schon immer machen wollte: Armen<br />
Menschen in unserer Gesellschaft helfen.<br />
F Wissen Sie, ich habe mich früher auch für Arbeitslose engagiert, und diese Aufgabe<br />
hat mein Leben schöner und interessanter gemacht.<br />
34 Posting 1<br />
Eine wunderbare Aktion! Es gibt so viele verlassene Tiere, um die sich dann keiner<br />
kümmert. Ich frage mich aber, wie man diese Tiere finden kann, denn ein verlassener<br />
Goldhamster kann nicht auf sich aufmerksam machen wie z. B. ein Hund. Ich muss auch<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 19 -
ganz ehrlich sagen, ich bin nicht sicher, ob genügend neue Frauchen und Herrchen<br />
gefunden werden können. Deshalb frage ich mich auch, wo man die Tiere unterbringen<br />
kann, bis man ein neues Zuhause für sie gefunden hat.<br />
Posting 2<br />
Mag ja sein, dass viele Tiere betroffen sind, aber es wird sowieso schon so viel für Tiere<br />
getan. Ich sehe das so: Für Kinder muss mehr getan werden. Das ist eine sinnvollere<br />
Aufgabe.<br />
Posting 3<br />
Toll. Wisst Ihr, ich habe auch schon mal so eine Aktion gemacht: Ich habe in der Schule<br />
die Arbeitsgemeinschaft Herrchen/Frauchen gesucht gegründet und wir haben für viele<br />
Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen ein neues Zuhause gefunden. Ich frage mich<br />
aber, wie das im großen Rahmen organisiert werden kann.<br />
Posting 4<br />
Ich sehe das so: Es gibt so viele Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns und die<br />
darum Hilfe brauchen. Ich meine damit, dass es wichtiger ist, Menschen zu helfen als<br />
kleinen Tieren.<br />
Posting 5<br />
Es wird zwar noch immer zu wenig für Kleintiere getan. aber es mag ja richtig sein, dass<br />
man sich lieber woanders engagieren soll. Dann sagt uns aber doch, was man sonst<br />
machen könnte.<br />
35 a 1 d, 2 a, 3 e, 4 g, 5 h, 6 b, 7 c, 8 i, 9 f<br />
b Beachten Sie: Auch wenn die Bezeichnungen gleich sind, kann es deutliche<br />
Unterschiede bei den Funktionen dieser Ämter geben. So sind die Ämter von<br />
Bundespräsident und Bundeskanzler in der Schweiz und in Deutschland völlig<br />
unterschiedlich.<br />
Deutschland: Bundesland, Bundespräsident, Parlament; Österreich: Bundesland,<br />
Bundeskanzler, Bundesrat; Schweiz: Bundespräsident, Bundeskanzler.<br />
c 1 Gehen – geben, 2 stellen, 3 eingebracht – diskutiert – verabschiedet, 4 wählt, 5<br />
vorgeschlagen – ernannt, 6 demonstrieren, 7 referierte<br />
36 a 1 nie, 2 keiner/niemand, 3 nirgends/nirgendwo, 4 weder – noch, 5 nichts – nicht<br />
b 1 unbequem, 2 voll, 3 missfallen, 4 kalorienarm, 5 intolerant<br />
c 1 Ich habe auf diese Situation keinen Einfluss mehr. 2 Das ist keine gute Idee. 3 Ich<br />
habe das Essen nicht bestellt. 4 Ich liebe dich nicht.<br />
37 a 3, 4, 5, 6, 7, 9<br />
b 2, 3<br />
39 1 ob Freundin Studium abbrechen, als Model arbeiten, 2 Vater arbeitslos, keine<br />
Unterstützung, Geld verdienen, 3 seriöser Job, schon als Schülerin gemodelt, gut<br />
verdient, 4 Eltern nicht viel Geld, Kinder viel selbst bezahlen, 5 von Agentur gefragt<br />
worden, 6 Probeaufnahmen, eine Mappe, und suchen Kunden, 7 Teil von der Gage, 8 Ja,<br />
Termin in Mailand<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 20 -
Ziel B2.2<br />
Arbeitsbuch. Lösungen<br />
<strong>Lektion</strong> 11<br />
<strong>Lektion</strong> 11: Versäumt<br />
1 a 1 f, 2 g, 3 k, 4 d, 5 e, 6 e/i – alle anderen Verträge passen nicht<br />
b 1 Vertragsabschluss, Vertragspartner, Vertragstext, Vertragslaufzeit, 2<br />
Kündigungsschreiben, Kündigungstermin, Kündigungsfrist<br />
c 1 abschließen – unterschreiben, unterzeichnen, 2 kündigen, einreichen, 3 auflösen<br />
2 a 1 f, 2 a, 3 b, 4 e, 5 c, 6 d<br />
b a 4, b 3, c 2, d 1<br />
c schicken / senden, innerhalb von / binnen, Erhalt / Eingang, Schreibens / Briefes<br />
3 a 1 Kündigung, 2 kündige, 3 fristgerecht, 4 zum 31.12.20_, 5 umgehend,<br />
6 Eingang<br />
b C, L, K, J, E, D, A, B, G, I – F, H passen nicht: Man nennt in solchen Schreiben<br />
keine persönlichen Gründe. Auf keinen Fall sollte man finanzielle Gründe für eine<br />
Kündigung angeben.<br />
c Musterlösung:<br />
Klaus Meier<br />
Dorfstr. 23<br />
53289 Bonn<br />
02.04.20_<br />
Kündigung meines Fitnessstudio-Vertrags<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
gemäß den Vertragsbedingungen möchte ich meinen Vertrag fristgerecht zum 31. 06. 20_ kündigen.<br />
Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt des Kündigungsschreibens binnen 14 Tagen.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Klaus Meier<br />
4 a 1 c, 2 a, 3 b, 4 d<br />
b 1 sehr, 2 sehr, 3 nicht leicht, 4 nicht leicht<br />
5 a 1 C, 2 A, 3 B<br />
b 1 in Ordnung sein, 2 ungefährlich sein, 3 viel passieren, 4 Wohlgefühl, 5 Schmerzen,<br />
6 Entschuldigungsformel, 7 fehlendes Verständnis<br />
c 1 guttun, 2 tut mir leid, 3 leichtgetan, 4 tut es weh<br />
Hinweis: „leichttun, guttun, leidtun“ schreibt man zusammen.<br />
d 1 b, 2 a, 3 d, 4 c<br />
6 a 1 über, 2 mit, 3 auf, 4 an, 5 mit, 6 vor, 7 an, 8 gegen, 9 bei den, 10 für, 11 mit, 12 für<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 21 -
1 über, 2 mit, 3 über (Bei Personen „auf“: „ihre Wut auf ihn“), 4 an, 5 mit, 6 vor, 7<br />
an (auch möglich: „das große Interesse für diese Ausstellung“, denn es gibt zwei<br />
Ausdrücke: „interessiert sein an“ und „sich interessieren für“. Beim Nomen kann<br />
daher sowohl „an“ als auch „für“ stehen), 8 gegen, 9 bei, 10 für, 11 mit, 12 für<br />
Die Nomen haben in aller Regel dieselben Präpositionen wie die entsprechenden<br />
Adjektive und Verben. Man muss bei den Nomen also keine neuen Präpositionen<br />
lernen.<br />
7 a der Sitz + der Platz + die Reservierung, das Ziel + der Flug + der Hafen, die Reise +<br />
der Flug + die Höhe, das Auto + die Bahn + das Dreieck<br />
b die Gepäckaufbewahrung, das Bahnfahren, das Autofahren, die Bahnreise, das<br />
Radfahren, das Zeitsparen, die Zugreise, das Zugfahren<br />
c 1 Auto fahren, 2 Autofahren, 3 Bahnreisen, 4 Bahn reisen, 5 Gepäcktragen, 6<br />
Gepäck tragen<br />
8 a 1 mein neues Fahrrad, 2 die gesamte vorausgegangene Aussage (das, was die Person<br />
„wirklich nicht wollte“), 3 der ganze vorausgegangene Vorschlag<br />
b 1 mit ihr, 2 damit, 3 damit, 4 mit der<br />
c falsch: Personen (Bei Personen verwendet man immer Präposition +<br />
Personalpronomen: „Nein, ich bin nicht mit ihm befreundet.“)<br />
d 1 mit ihr / ihm, 2 damit, 3 damit, 4 mit ihr / ihm / dir, 5 mit dir, 6 damit<br />
9 1 g (raus damit = Sag es jetzt, und zwar die Wahrheit), 2 f (nichts dafür können =<br />
keine Schuld haben), 3 e (weg damit = wegwerfen), 4 a (nichts dran sein = nicht<br />
wahr sein), 5 b (damit = hier: mit einem anderen Werkzeug), 6 c (da ist doch nichts<br />
dabei = das ist nicht schwer; das kannst du machen), 7 h (damit = hier: mit dem<br />
Erbe, den ganzen Anzügen), 8 d (dabei – hier: beim Raustragen)<br />
11 a 1 d, 2 i, 3 h, 4 e, 5 c, 6 f, 7 g, 8 a, 9 b (Der Waggon steht hinter der Lok auf einem<br />
anderen Gleis.)<br />
b A 2, B 1, C 3, D 6, E 5, F 4, G 7<br />
c 1 Guten Morgen, liebe Fluggäste, hier spricht Ihr Kapitän. Unser Abflug verzögert<br />
sich leider noch um einige Minuten. Wir hoffen aber, dass wir uns in Kürze auf die<br />
Startbahn begeben können.<br />
2 Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt an Bord und einen ruhigen<br />
Flug.<br />
3 Achtung: Gatewechsel im Terminal 1. Der Flug ZB 202 wird an Gate 17<br />
abgefertigt.<br />
4 Auf manchen Charterfügen wird der Kosmetikkoffer zum Übergepäck.<br />
5 Wir haben den Flughafen in westlicher Himmelsrichtung verlassen. Wir erwarten<br />
einen ruhigen Flug und eine pünktliche Landung.<br />
6 Aufgrund der Verspätung unserer Maschine können nicht alle Anschlussflüge<br />
erreicht werden. Alle Reisenden werden gebeten, sich nach der Landung an den<br />
Informationsschalter in Terminal 2 zu begeben.<br />
7 Achtung: Stau im Bereich von Terminal 2. Es befinden sich Kühe auf der<br />
Landebahn.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 22 -
12 a buchen / machen, b kaufen / lösen, c reservieren, d reservieren / mieten, e<br />
bekommen / wechseln, f beantragen, g stornieren, h absteigen, i mieten, reservieren,<br />
j streichen, k verzögern, l bekommen, m buchen, streichen, verpassen<br />
13 a 1 ein Problem: erkennen / lösen / darstellen / haben / klären / machen, 2 eine<br />
Lösung: haben / vorschlagen / anbieten / suchen / annehmen / ablehnen, 3 einen<br />
Vorschlag: haben / machen / annehmen / ablehnen, 4 Hilfe: anbieten / suchen /<br />
verweigern / annehmen / ablehnen, 5 Rat: suchen / geben / annehmen / ablehnen, 6<br />
ein Gespräch: anbieten / suchen / verweigern / ablehnen / führen<br />
b 1 … um Hilfe zu bitten. 2 auf einen Vorschlag einigen? 3 auf den Vorschlag<br />
reagiert? 4 um Rat fragen.<br />
c 1 Angst, 2 Bedenken, 3 Beunruhigung / Sorge / Panik, 4 Panik / Angst, 5 Sorgen, 6<br />
Angst / Sorge, 7 Unruhe, 8 Kummer<br />
14 Musterlösungen:<br />
Die Sache ist die: Ich wollte den Flug um 13.05 nach Hamburg nehmen. Und jetzt ist<br />
mir was ganz Blödes passiert: Ich habe den Flug verpasst, weil ich am falschen Gate<br />
gewartet habe.<br />
Die ganze Geschichte ist ja jetzt nur deshalb passiert, weil ich ein dringendes Telefonat<br />
hatte und deshalb nicht so sehr auf die Durchsagen geachtete habe. Also, was ich jetzt<br />
damit sagen will: Es geht mir weniger um den verpassten Flug, sondern um die Kosten.<br />
Oder genauer: Kann ich den Flug vielleicht einfach umbuchen, ohne dass ich ein neues<br />
Ticket kaufen muss?<br />
Was würden Sie denn in meiner Situation tun?<br />
15 Musterlösungen:<br />
Die Sache ist die: Ich finde meinen Parkchip nicht mehr und kann nicht am<br />
Kassenautomaten bezahlen.<br />
Das Problem ist jetzt Folgendes: Der Kassierer meint, dass mein Parkschein nichts<br />
beweist und will die Polizei rufen, wenn ich nicht den erhöhten Tarif bezahle.<br />
Ich muss schnell weg, weil mein Kollege auf mich wartet. Was würden Sie denn in<br />
meiner Situation tun?<br />
Die Sache ist die: Ich bin fremd in der Stadt. Ich hatte heute zwei wichtige<br />
Geschäftstermine: einen vormittags und einen nachmittags. Vormittags habe ich in einer<br />
blauen Zone geparkt, hier ist der Parkschein, nachmittags im Parkhaus, aber ich kann<br />
den Parkchip nicht mehr finden und deshalb nicht am Kassenautomaten bezahlen.<br />
Die ganze Geschichte ist nur deshalb passiert, weil ich den Parkchip nicht mehr finden<br />
kann.<br />
16 Musterlösung:<br />
Klaus Meier<br />
Dorfstr. 23<br />
53289 Bonn<br />
Bonn, den 02.04.20_<br />
Beschwerde über erhöhten Tarif in Ihrer Parkgarage<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 23 -
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
ich habe am Freitag, den 23. 03. 20_ in Ihrem Parkhaus geparkt. Die Sache ist die: Ich habe Ihren<br />
Parkchip nicht mehr gefunden und konnte deshalb nicht am Kassenautomaten bezahlen. Ich hatte aber<br />
einen anderen Parkschein, mit dem ich beweisen konnte, dass ich bis 12 Uhr am anderen Ende der Stadt in<br />
einer blauen Zone geparkt habe. Oder genauer: Ich konnte vormittags gar nicht in Ihrer Parkgarage<br />
gewesen sein. Ihr Kassierer meinte aber, dass das gar nichts beweist. Ich musste die 44 Euro erhöhten<br />
Tarif zahlen, um aus der Garage rausfahren zu können, sonst würde er die Polizei rufen. Was hätten Sie an<br />
meiner Stelle getan, auf die Polizei gewartet? Mir geht es jetzt weniger um den erhöhten Tarif am<br />
Nachmittag sondern mehr um den Tarif für den Vormittag. Das Problem ist nämlich, dass mein<br />
Arbeitgeber mir die Kosten für das Parken am Vormittag nicht zurückzahlen will. Also entweder zahlen<br />
Sie mir das Geld für den Vormittag zurück oder Sie zahlen mir alles zurück und schicken mir eine<br />
Rechnung für den Nachmittag. Ich muss Ihnen sagen, dass ich von dem Verhalten Ihres Kassierers sehr<br />
enttäuscht bin. Anstatt dass er mein Problem gelöst hat, wollte er die Polizei rufen.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Klaus Meier<br />
17 a 1 B, 2 A, 3 A<br />
b 1. Selbst unsere kleine Tochter zieht sich an: Bedeutung: sogar – Unsere kleine<br />
Tochter zieht sich selbst an. Bedeutung: eigenständig, 2 Diesen Pulli habe ich<br />
selbst gestrickt. Bedeutung: eigenständig – Selbst diesen Pulli habe ich gestrickt.<br />
Bedeutung: sogar, 3 Selbst unsere Präsidentin hat etwas gespendet.<br />
Bedeutung: sogar – Unsere Präsidentin hat selbst etwas gespendet. Bedeutung:<br />
eigenständig<br />
d 1 nicht einmal, 2 nicht einmal<br />
18 b 1 selbst wenn, 2 selbst dann, 3 selbst jetzt, 4 Selbst mit, 5 selbst ohne<br />
19 a 1–4 allein: wie von allein, versteht sich doch von allein, geht von allein, von allein<br />
aus<br />
b 1 Selbstverständlich, 2 selbstständig, 3 Selbstauslöser, 4 Selbstvertrauen, 6<br />
Selbstbeherrschung, 7 Selbstzufriedenheit, 8 Selbstzweck, 9 Selbstbewusstsein, 10<br />
Selbstbeteiligung, 11 selbstloses, 12 Selbstkritik, 13 Selbstmord<br />
c 1 Ich rege mich nicht auf. / Ich bleibe immer ruhig. 2 Ich brauche keine fremde<br />
Hilfe. 3 Ich kümmere mich selbst um die Sache. 4 Ich brauche keine fremde Hilfe. –<br />
Ich muss meinen inneren Widerstand besiegen. – Ich muss mich motivieren. 5 Ich<br />
erkenne meine eigene Persönlichkeit. – „sich selbst gratulieren“ ist wörtlich zu<br />
verstehen. 6 Selbstgespräche führen<br />
20 a 1 b, 2 b, 3 a<br />
b 1 ich hätte ihn getroffen, 2 er hätte es bemerken müssen, 3 ich wäre<br />
nicht geflogen<br />
c b/c<br />
Da das Perfekt früher bekannt ist als das Plusquamperfekt, ist das Perfekt die<br />
geeignetere Brücke zum KII (Vergangenheitsform):<br />
ich habe gelesen – ich hätte gelesen (Plusquamperfekt: ich hatte gelesen)<br />
ich bin gekommen – ich wäre gekommen (Plusquamperfekt: ich war gekommen)<br />
Das Prinzip funktioniert bei allen Formen, auch bei Passiv und Modalverben:<br />
Das ist gesagt worden. – Das wäre gesagt worden.<br />
Ich habe nicht kommen können. – Ich hätte nicht kommen können.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 24 -
d Auch bei der Wortstellung muss man nichts Neues lernen: Sie ist im Perfekt und im<br />
KII (Vergangenheit) gleich.<br />
21 Musterlösung:<br />
2 Ich hätte in Urlaub fahren können. 3 Diese Arbeit hätte ich nie annehmen dürfen. 4<br />
Mit dieser Übung hätte ich längst aufhören müssen.<br />
22 b 1 A, 2 A, B, C, 3 C, 4 B, 5 B, C<br />
c 1 unverbindliche, 2 heißer / todsicherer, 3 dringend / ausdrücklich, 4 prima / guter, 5<br />
kleiner / persönlicher, 6 heiße / entscheidende<br />
23 a einen Ratschlag geben: Ich empfehle Ihnen/dir…, Am besten wäre es, wenn Sie/du<br />
…, Wenn ich Ihnen/dir einen Tipp geben darf: …, Ein Tipp: …, Kleiner Tipp: …,<br />
Ich würde vorschlagen …, Es wäre am besten, wenn Sie/du …würden/würdest, An<br />
deiner Stelle würde ich …, Ich würde auf keinen Fall …, Von …/Davon rate ich<br />
Ihnen/dir ab.<br />
die persönliche Meinung zu einem Problem äußern: Meiner Meinung nach…, Ich<br />
sehe das so: …, Ich halte … für gut/nicht gut<br />
b Musterlösung:<br />
1: 1 Der Mieter hat das Badezimmerschloss … – 2 Der Mieter musste … – 3 Der<br />
Mieter möchte jetzt wissen, …<br />
2 Musterlösungen:<br />
An deiner Stelle würde ich dem Vermieter das Problem schildern. Ich sehe das so:<br />
Im Nachhinein Geld zu verlangen wäre eine Frechheit.<br />
Im empfehle Dir, die Rechnung selber zu zahlen.<br />
Ich würde vorschlagen, du sprichst mit Deinem Vermieter und machst ihm eine<br />
Angebot: Jeder zahlt die Hälfte von der Rechnung.<br />
Ich würde auf keinen Fall dem Mieter einfach kommentarlos die Rechnung<br />
schicken.<br />
24 a 1 A, I, 2 E, D, 3 B, 4 C, H, 5 F, G<br />
b 2 Musterlösungen:<br />
Es geht mich ja eigentlich nichts an, aber ich habe den Eindruck, dass Du Deinen<br />
Sohn zu sehr verwöhnst.<br />
Hättest Du nicht Lust, lieber wieder arbeiten zu gehen und Geld für Dich selbst zu<br />
verdienen?<br />
Ich hab gehört, dass du jeden Nachmittag die Hausaufgaben kontrollierst. Ich würde<br />
ihn lieber in ein Nachhilfeinstitut schicken.<br />
Ich hoffe, du bist mir nicht böse, aber ich glaube du solltest ihm weniger<br />
Taschengeld geben.<br />
Ich möchte dich gerne mal etwas fragen: Wie soll dein Sohn die Schule schaffen,<br />
wenn er immer ausgeht?<br />
Ich würde das Mofa wegsperren und die Freunde nicht übernachten lassen.<br />
Vielleicht könntest du ihn eine Ausbildung machen lassen.<br />
Wieder arbeiten gehen und Geld verdienen: Wäre das nicht was für dich statt jeden<br />
Nachmittag Hausaufgaben zu kontrollieren?<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 25 -
Weißt du noch, als ich vor drei Jahren das Problem mit meinem Sohn hatte? Ich<br />
habe damals immer alles nur für meinen Sohn getan. Aber dann habe ich ihn von der<br />
Schule genommen und arbeiten geschickt.<br />
25 a Musterlösungen:<br />
Mag ja sein, dass er nicht gut in der Schule ist, aber ich finde das nicht so schlimm.<br />
Kann schon sein, aber für mich ist das nicht so wichtig, wichtiger ist, dass er viel für<br />
andere Menschen tut.<br />
Du hast ja eigentlich recht, aber er ist ein glücklicher Mensch.<br />
Ich habe wahrscheinlich den richtigen Zeitpunkt verpasst. Es würde mir<br />
schwerfallen, wieder den Weg in die Arbeitswelt zu finden.<br />
Du meinst also, ich sollte strenger sein?<br />
Ihn in ein Nachhilfeinstitut schicken? Ja, das wäre vielleicht eine Möglichkeit. Ich<br />
überleg’s mir mal.<br />
Ja, meine Situation könnte besser sein, aber es ist schön, wenn man sich um das<br />
Kind kümmern kann.<br />
Kann schon sein, aber für mich ist es wichtiger, für meinen Sohn da zu sein, als<br />
Karriere zu machen.<br />
Du hast eigentlich recht, aber für mich ist es wichtiger, viel Zeit für meinen Sohn zu<br />
haben als viel Geld zu verdienen.<br />
Du meinst also, ich sollte ihn zum Arbeiten schicken?<br />
Ja, meine Situation könnte besser sein, aber ich bin zufrieden und habe keine<br />
Probleme.<br />
Mag ja sein, aber ich finde es nicht so schlimm, dass er nicht so gut in der Schule ist.<br />
b Musterlösungen:<br />
1 Kann schon sein, aber für mich ist das in Ordnung. Ich will möglichst schnell mit<br />
meinem Studium fertig werden.<br />
2 Ja, das wäre vielleicht eine Möglichkeit. Ich überleg’s mir mal. / Sie haben ja<br />
eigentlich recht, aber für mich ist das so praktischer. Ich habe wirklich keine Zeit<br />
zum Kochen.<br />
3 Sie haben ja eigentlich recht, aber ich habe morgen eine wichtige Klausur. / Sie<br />
meinen also, ich sollte mehr an die frische Luft?<br />
4 Sie meinen also ich sollte Musiklehrer werden? / Ja, meine Situation könnte besser<br />
sein, aber ich möchte eigentlich kein Lehrer werden.<br />
5 Mag ja sein, aber ich finde es nicht so schlimm, dass mein Deutsch nicht so perfekt<br />
ist. / Sie haben ja eigentlich recht, aber ich habe im Augenblick wirklich keine Zeit. /<br />
Ich habe wahrscheinlich den richtigen Zeitpunkt verpasst, um gut Deutsch zu lernen.<br />
6 Kann schon sein, dass die gut zahlen, aber für mich ist das sicher nichts. / Ja,<br />
meine Situation könnte besser sein, aber ich möchte wirklich nicht bei der Stadt<br />
arbeiten.<br />
7 Sie haben ja eigentlich recht, aber ich habe wirklich zu wenig Zeit. / Mag ja sein,<br />
aber ich finde es nicht so schlimm, dass ich noch immer Fehler mache.<br />
26 a 1 f, 2 h, 3 d, 4 a, 5 c, 6 e, 7 b, 8 g<br />
b alle: a (Das Präteritum wird bei diesen Verben sehr häufig verwendet, Perfekt ist<br />
aber auch möglich.)<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 26 -
c siehe b (Beachten Sie: Als Vollverben bilden die Modalverben im Perfekt das ganz<br />
normale Partizip II: Das habe ich nicht gewollt / gedurft / gekonnt …)<br />
d 1 gekonnt, 2 sollen (persönliche Aufforderung) / müssen (unpersönliche<br />
Notwendigkeit), 3 gedurft, 4 können, 5 können, 6 gewollt<br />
27 a 1 b, 2 a<br />
b Die Wortstellung ist wie bei den Modalverben.<br />
29 a Musterlösungen:<br />
1 Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Schnellgericht schmecken würde. / dass ich<br />
den Führerschein nicht schaffe. / dass ich noch einmal studieren würde.<br />
2 Da habe ich ja echt Glück gehabt, als ob ich vorher gewusst hätte, dass die Firma<br />
pleitegeht. / Da habe ich ja echt Glück gehabt, als ob ich vorher gewusst hätte, dass<br />
heute ein Test geschrieben wird. / Da habe ich ja echt Glück gehabt, als ob ich<br />
vorher gewusst hätte, dass das Auto nicht anspringt / anspringen würde.<br />
3 Also, ich hätte das nicht gekonnt, so einfach meine alten Briefe zu verbrennen. /<br />
Also, ich hätte das nicht gekonnt, so einfach den tollen Fotoapparat zu verschenken.<br />
/ Also, ich hätte das nicht gekonnt, so einfach mit wildfremden Menschen in Urlaub<br />
zu fahren.<br />
4 Ich hätte vorher wenigstens das Kleingedruckte gelesen. (Ich hätte vorher<br />
wenigstens das Kleingedruckte lesen sollen.) / Ich hätte vorher wenigstens einen<br />
Rechtsanwalt um Rat gefragt / fragen sollen. / Ich hätte mich vorher informiert.<br />
5 Ich hab zwar jetzt zum Glück im letzten Augenblick einen Job bekommen, aber<br />
ich hätte trotzdem früher aktiv werden müssen. / Ich hab zwar jetzt zum Glück im<br />
letzen Augenblick ein Stipendium bekommen, aber ich hätte trotzdem früher aktiv<br />
werden müssen. / Ich hab zwar jetzt zum Glück im letzten Augenblick eine<br />
Platzreservierung bekommen, aber ich hätte trotzdem früher aktiv werden müssen.<br />
6 Ich hab’s ja kommen sehen: Die Waschmaschine ist kaputt gegangen. / Ich hab’s<br />
ja kommen sehen: Meine Freunde haben meinen Geburtstag vergessen. / Ich hab’s ja<br />
kommen sehen: Das Essen ist misslungen. / Ich hab’s ja kommen sehen, dass die<br />
Waschmaschine kaputt geht. / Ich hab’s ja kommen sehen, dass meine Freunde<br />
meinen Geburtstag vergessen. / Ich hab’s ja kommen sehen, dass das Essen<br />
misslingt.<br />
7 Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut schauspielern kann. / Ich hätte nicht<br />
gedacht, dass ich die Prüfung bestehen würde. / Ich hätte nicht gedacht, dass ich<br />
wegen zu schnellem Fahren erwischt werde.<br />
8 Was hätte ich gemacht, wenn ich den Job nicht bekommen hätte? / Was hätte ich<br />
gemacht, wenn ich das tolle Auto nicht gewonnen hätte? / Was hätte ich gemacht,<br />
wenn ich den Zug nicht erwischt hätte?<br />
b Musterlösungen:<br />
1 Ich hätte nicht gedacht, dass er das jemals tun würde.<br />
2 Als ob er gewusst hätte, dass die Prüfung ausfallen würde.<br />
3 Aber ich finde, er hätte trotzdem aktiv werden (müssen) und selbst nach einem Job<br />
suchen müssen.<br />
4 Na toll, er hätte wenigstens anrufen und absagen können.<br />
5 Aber ich hab’s ja kommen sehen: Weil ihr auch immer so wild sein müsst.<br />
6 Also, ich hätte das nicht gekonnt: So ruhig und freundlich zu bleiben bei dem<br />
Geschreie. / Ich hätte nicht gedacht, dass er so ruhig und freundlich bleibt.<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 27 -
30 a 1 c, 2 c, 3b, 4 a, 5 d, 6b<br />
b 1<br />
31 a 1 B, 2 A, 3 B, 4 D – C, E, F passen nicht<br />
b 1 Alles wäre anders gekommen, wenn du auf mich gehört hättest. 2 Wenn du mir<br />
gestern zugehört hättest, wäre es besser gewesen. 3 Ich hätte das nicht gekonnt. 4 Ich<br />
hätte das tun sollen.<br />
32 1 auf, 2 über, 3 von, 4 von, 5 auf, 6 an, 7 auf, 8 seit, 9 in<br />
33 1 richtig, 2 falsch, 3 richtig, 4 richtig, 5 falsch, 6 falsch, 7 falsch, 8 richtig, 9 falsch,<br />
10 richtig<br />
Ziel B2.2 Lösungen aus dem Arbeitsbuch - <strong>Lektion</strong>en 9 – 11 <strong>Hueber</strong> Verlag - Seite 28 -