NEUERSCHEINUNGEN HERBST 2013 - Ergon Verlag

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NEUERSCHEINUNGEN HERBST 2013 - Ergon Verlag

NEUERSCHEINUNGEN

HERBST 2013


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Inhalt

Inhalt

Neuerscheinungen

Politikwissenschaft ........................................................2

Geschichte ..............................................................2

Recht ..................................................................3

Theologie/Religionswissenschaft .............................................4

Pädagogik/Soziologie ......................................................8

Orientalistik ............................................................13

Literaturwissenschaft .....................................................17

Informations- und Bibliothekswissenschaften ..................................22

Bestellformular ............................................................23

Notizen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

1


Geschichte Politikwissenschaft

Theo Stammen

Zur Genealogie des Politischen bei Goethe

(= Spektrum Politikwissenschaft; Band 45)

2013. 80 S. – 170 x 240 mm. Broschur

€ 18,00 ISBN 978-3-89913-983-9

Über das Buch

Das vorliegende Buch erscheint zum 80. Geburtstag des Autors;

mit den hier versammelten Goethe-Aufsätzen kehrt er

zu den Anfängen seiner akademischen Studien zurück, die

er in den frühen 50er Jahren an der Universität Freiburg begann.

Seine Dissertation von 1961 stand am Beginn: angeregt

von seinem akademischen Lehrer Arnold Bergstraesser untersuchte

er darin Goethes dichterische Auseinandersetzung

mit der Französischen Revolution als dem größten epochalen

Ereignis des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Diese frühe

Arbeit erschien 1966 als Band 7 der „Münchener Studien zur

Politik“, herausgegeben von Eric Voegelin und Hans Maier,

unter dem Titel „Goethe und die Französische Revolution

Welterbe Limes und Tourismus

Herausgegeben vom Bezirk Mittelfranken durch Edgar Weinlich

(= Geschichte und Kultur in Mittelfranken; Band 2)

2013. 120 S., mehrere Abbildungen – 155 x 230 mm. Broschur

€ 18,00 ISBN 978-3-89913-993-8

– Eine Interpretation der ‚Natürlichen Tochter‘“ im C. H.

Beck Verlag.

Auch in den nächsten Jahrzehnten akademischer Lehre

in München, Aachen und schließlich Augsburg, blieb das

wissenschaftliche Interesse an Goethes politischen Anschauungen

weiterhin aktuell. Die in dieser Zeit als Vorträge und

Vorlesungen entstandenen Arbeiten, in denen sich literaturund

politikwissenschaftliche Problemstellungen verbanden,

erschienen 1999 in einem Band der Reihe „Spektrum Politikwissenschaft“

des Ergon-Verlags, Würzburg, unter dem Titel

„Goethe und die politische Welt“. Der hier nun vorgelegte

Band schließt unmittelbar daran an und bildet in gewisser

Hinsicht seine Fortsetzung und seinen Abschluss.

Über das Buch

Die Limesfachberatung des Bezirks Mittelfranken dient seit

September 2010 als Nahtstelle zwischen Schutz und Vermittlung

des UNESCO-Welterbes Limes. Als Fachberatungsstelle

hat sie die Aufgabe, die am Limes beteiligten Interessengruppen,

Organisationen und Behörden fachlich zu begleiten

und zu vernetzen.

Im Oktober 2012 widmete sich die Limesfachberatung

dem Thema „Welterbe Limes und Tourismus“. Auf einer

Tagung beleuchteten fünf anerkannte Spezialisten aus ihrer

Sicht das Spannungsfeld fachlicher Betreuung und touristischer

Vermittlung am Welterbe Limes.

Als zweiter Band der Reihe „Geschichte und Kultur in

Mittelfranken“ liegen die Beiträge dieser Tagung, teilweise

erweitert und mit Abbildungen und Anmerkungen versehen,

nunmehr gedruckt vor. Somit stehen die Vortragsinhalte einem

erweiterten Interessentenkreis dauerhaft zur Verfügung.

Nebenbei liefert der Band zahlreiche Informationen zum

größten linearen Bodendenkmal in Europa, dem römischen

Landlimes zwischen Rhein und Donau in seinem Ausbauzustand

ab 160 n. Chr. Ebenso wird das Thema „Welterbe“

und das Problem archäologischer Rekonstruktionen angesprochen.

2


Lena Krull

Prozessionen in Preußen

Katholisches Leben in Berlin, Breslau, Essen

und Münster im 19. Jahrhundert

(= Religion und Politik; Band 5)

2013. 355 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 56,00 ISBN 978-3-89913-991-4

Über das Buch

Katholische Prozessionen im evangelischen Königreich Preußen?

Diese Kombination stellt nur auf den ersten Blick einen

Gegensatz dar: Am Beginn des 19. Jahrhunderts hatte sich

die konfessionelle Geschlossenheit Preußens durch neue,

überwiegend katholische Gebiete aufgelöst. Besonders in

Schlesien, im Rheinland und in Westfalen bekannte die katholische

Bevölkerung ihren Glauben an Feiertagen wie dem

Fronleichnamsfest durch Prozessionen auch im öffentlichen

Raum.

Die Studie untersucht die Bedeutung dieser Feiern exemplarisch

in den Städten Berlin, Breslau, Essen und Münster

zwischen Säkularisation und Erstem Weltkrieg. Besonders

Christoph Bauer

die Auseinandersetzung zwischen dem preußischen Staat

und dem Katholizismus im Kulturkampf hatte Konsequenzen

für die Bewertung der Prozessionen: Von staatlicher Seite

stufte man die Umgänge zunehmend als Bekenntnis zum

politischen Katholizismus oder als Provokation von Andersgläubigen

ein. Prozessionen waren damit prädestiniert, Kon-


Die vorliegende Dissertation versucht, durch eine lokale

Betrachtung diese Vorstellungen über Prozessionen auszudifferenzieren.

Sie entwirft damit ein breites Panorama der Beziehungen

von katholischer Kirche und preußischem Staat

im 19. Jahrhundert.

Diskriminierungen und Belästigungen von Arbeitnehmern

durch Kollegen und Dritte

Eine Untersuchung der Haftung des Arbeitgebers nach BGB und AGG

Geschichte Recht

(= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften; Band 86)

2013. 311 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 42,00 ISBN 978-3-89913-969-3

Über das Buch

Die vorliegende Dissertation behandelt einen Bereich der

Arbeitgeberhaftung, welcher aufgrund der Vielzahl der möglichen

Ausprägungen benachteiligender Verhaltensweisen im

Arbeitsleben von besonderer praktischer Bedeutung ist. Der

Arbeitnehmer kann in allen Phasen des Arbeitsverhältnisses,

beginnend mit seiner Bewerbung, Opfer der inkriminierten

Verhaltensweisen (Diskriminierungen und Belästigungen)

durch Kollegen, Vorgesetzte oder externe Dritte (wie z. B.

Kunden) sein.

Der Arbeitgeber muss sich zur Vermeidung einer Haftung

die Frage stellen, welche präventiven bzw. reaktiven Orga-


er sich zurechnen lassen muss. In rechtlicher Hinsicht sind

hierbei insbesondere die normativen Vorgaben des Allgemeinen

Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu beachten. Die

Arbeit analysiert umfassend die sich auf Grundlage des AGG

und des BGB stellenden Haftungsfragen.

3


Theologie/Religionswissenschaft Recht

Stefanie Herta Jatho

Die Stellung der Tendenzunternehmen und der

Religionsgemeinschaften im deutschen und

europäischen Recht der Arbeitnehmerbeteiligung

(= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften; Band 87)

2013. XXXVI/267 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 38,00 ISBN 978-3-89913-972-3

Über das Buch

Sogenannte Tendenzunternehmen genießen im deutschen

Arbeitsrecht einen weitgehenden Schutz, indem die Mitbestimmung

des Betriebsrats eingeschränkt und die unternehmerische

Mitbestimmung gänzlich ausgeschlossen wird.

Noch weitergehender ist die Sonderstellung von Religionsgemeinschaften

und ihren karitativen und erzieherischen

Einrichtungen, die vom Anwendungsbereich des Betriebsverfassungsgesetzes

gänzlich ausgenommen sind. In den letzten

Jahren ist die Beteiligung der Arbeitnehmer Gegenstand

mehrerer europäischer Richtlinien geworden, die nur zum

Gabriela Brahier – Dirk Johannsen (Hrsg.)

Konstruktionsgeschichten

Narrationsbezogene Ansätze in der Religionsforschung

(= Diskurs Religion; Band 2)

2013. 428 S., mehrere Abbildungen – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 58,00 ISBN 978-3-89913-945-7

Über das Buch

Erzählungen sind wirksam. Sie prägen Selbstverständnisse,

strukturieren kulturelle Wissensordnungen und konstituieren

Gemeinschaften: Mit diesen Einsichten konnte sich Narrativität

in den vergangenen Jahrzehnten als ein Grundbegriff

der Kulturwissenschaften etablieren. Für die religionsbezogenen

Wissenschaften legt sich ein Narrationsfokus schon

aufgrund der Quellen nahe: In Schöpfungsgeschichten und

Legenden, Konversionsberichten und Erlebnisschilderungen

werden Religionen als Erzählgemeinschaften greifbar.

Der vorliegende Band bündelt von der Narrationsforschung

ausgehende Impulse und fragt nach der Funktion

und der Form des Narrativen in religiösen Traditionen sowie

in den mit Religion befassten Wissenschaften. In einführenden

Beiträgen und Detailstudien aus Religionswissenschaft,

Theologie, Philosophie, Soziologie und Narratologie werden

narrative Konstruktionen von Lebensgeschichte und

Mythos, Identitäten und Autoritäten behandelt und die

Teil Sonderregelungen für Unternehmen mit geistig-ideeller

Zielsetzung enthalten und insbesondere nicht zwischen Tendenzunternehmen

und Religionsgemeinschaften differenzieren.

Die Verfasserin setzt sich insbesondere mit der Frage

auseinander, welchen Spielraum der europäische Gesetzgeber

bei der Ausgestaltung des Rechts der Arbeitnehmerbeteiligung

hat und inwieweit die deutschen Sonderregelungen

für Tendenzunternehmen und Religionsgemeinschaften aus

europäischer Sicht unter Druck geraten könnten.

narrativen Potentiale verschiedener Medien untersucht. Die

Betrachtung narrativer Strukturen in religiösen Systemen,

Rhetoriken und Selbstverständnissen erlaubt ungewohnte

Einblicke in religionsgeschichtliche Dynamiken.

4


Ulrike Brunotte

Dämonen des Wissens

Gender, Performativität und materielle Kultur

im Werk von Jane Ellen Harrison

(= Diskurs Religion; Band 3)

2013. 288 S., mehrere Abbildungen – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 42,00 ISBN 978-3-89913-960-0

Über das Buch

Die Gräzistin und Archäologin Jane Ellen Harrison (1850-

1928), die am Newnham Frauencollege in Cambridge wirkte,

revolutionierte den Blick auf die griechische Antike. Die vorliegende

Studie zeichnet als erste deutschsprachige Monogra-


Religionsforscherin solches gelang.

Es wird dabei gezeigt, wie sich Harrison als Erste ihres

Faches den oft genug aus weiblichen und tierischen Anteilen

zusammengesetzten Geistern und Dämonen widmete und

eine „irrationale“ Antike entdeckte. Ihre zweite Neuerung

bestand in der Wertschätzung von Ritualen und Bildern, die

sie als der Literatur und den Texten ebenbürtige Ausdrucksmedien

antik-griechischer Kultur verstand. Harrison wird

dadurch zur Vertreterin eines frühen performative turn. Sie ist

zugleich in Verbindung mit feministischen Ausbruchsbewegungen

aus dem Viktorianismus zu sehen und zählt zu den


Tanzes und Theaters.

Wissenschaftsgeschichtlich wird die Forscherin dabei in

der Nähe der ikonologischen Kulturtheorie Aby Warburgs

verortet. Vor allem aber soll es um den direkten Dialog mit

Harrisons Plädoyer für eine ritualzentrierte Wende und für

das materielle und affektive Wissen der Dämonen gehen –

sowie um die Demonstration von dessen Aktualität.

Theologie/Religionswissenschaft

Paul Fiddes – Jochen Schmidt (Hrsg.)

Rhetorik des Bösen / The Rhetoric of Evil

(= Studien des Bonner Zentrums für Religion und Gesellschaft; Band 9)

2013. XX/277 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 45,00 ISBN 978-3-89913-950-1

Beiträge

Paul S. Fiddes/Jochen Schmidt: Einleitung/Introduction // John

Barton: Evil and the Dark Side of God in the Old Testament

// Michael Wolter: Die Rhetorik des Bösen im Neuen Testament

// Jochen Flebbe: Trieb und Triebtheorie. Die Rabbinen,

das Böse und das Judentum Sigmund Freuds // Morwenna

Ludlow: Demonizing One’s Enemies. A Comparison of the

Rhetoric of Evil in Modern Public Discourse and Cappadocian

Theology // Wolfram Kinzig: Die Lehre vom Bösen in

Augustins Enchiridion // Charlotte Methuen: ‘An exceedingly

effectual help against the devil.’ Luther’s Large Catechism

and the Practical Implications of Evil // Günter Bader: Absorption

des Bösen? // Paul S. Fiddes: Tragedy as Rhetoric of

Evil // Johannes Zachhuber: The Rhetoric of Evil and the De-

Michael Meyer-Blanck: Das

Böse in der Pädagogik // Jörg Kinzig: Spuren des Bösen in

Strafrecht und Kriminologie // Jochen Schmidt: Ein Tun ohne

Bild. Ideologie, Verlogenheit, Sünde und das Böse

5


Theologie/Religionswissenschaft

Über das Buch

Johannes Graul

Nonkonforme Religionen im Visier der Polizei

Eine Untersuchung am Beispiel der Mazdaznan-Religion

im Deutschen Kaiserreich

(= Religion in der Gesellschaft; Band 37)

2013. 377 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 48,00 ISBN 978-3-89913-988-4

Die vorliegende Studie nimmt den Umgang mit neuen Religionsgemeinschaften

im Kaiserreich in den Blick. Untersucht

wird, wie die deutsche Gesellschaft vor dem Ersten

Weltkrieg auf alternative religiöse Denk- und Verhaltensweisen

reagierte und warum sie bestimmte religiöse Optionen

negativ sanktionierte. Der Fokus liegt auf dem Handeln der

Polizei- und Verwaltungsbehörden. Deren einschlägige Aktenüberlieferung

wird einer detaillierten Analyse unterzogen.

Als Fallbeispiel dient der staatliche Umgang mit Mazdaznan,

einer um 1900 in den USA entstandenen, bis dato noch ungenügend

erforschten religiösen Bewegung, die in der Literatur

u.a. als Rassen-, Gesundheits- oder Körperreligion gefasst

wird. Zum Vergleich werden weitere neue Religionen, z.B.

Mormonen und Siebenten-Tags-Adventisten, in die Analyse

einbezogen. Im Ergebnis liegt ein innovativer Beitrag zur

bislang noch immer zu einseitig auf die christlichen Kirchen

hin untersuchten Religionsgeschichte des Kaiserreichs vor.

Zugleich liefert das Buch Überlegungen zur Arbeit des Religionshistorikers,

etwa indem der Quellenwert archivalischer

tere

religionshistorische Mikrostudien geworben wird.

Wolfram Kinzig – Jochen Schmidt (Hrsg.)

Glaublich – aber unwahr?

(Un-)Wissenschaft im Christentum

(= Studien des Bonner Zentrums für Religion und Gesellschaft; Band 10)

2013. 198 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 35,00 ISBN 978-3-89913-975-4

Beiträge

Wolfram Kinzig / Jochen Schmidt: Einleitung: Un-Wissenschaft

und Pseudowissenschaft in der Erforschung des Christentums

// Udo Rüterswörden: Die zehn verlorenen Stämme Israels

// Michael Wolter: War Jesu Grab leer? Wolfram Kinzig:

„Gründungswunder“ des Christentums? Die Auferstehung

Christi in der altkirchlichen Diskussion // Wolfram Kinzig:

Hatte Maria Magdalena mit Jesus ein Kind? // Manfred Hutter:

Starb Jesus in Kashmir? // Otto Zwierlein: Sind Petrus und

Paulus in Rom gestorben? // Peter Nagel: Gibt es geheime

Evangelien? // Volker Mertens: Was ist der heilige Gral und

wo ist er geblieben? // Albert Gerhards: Wo und wem ist die

Muttergottes erschienen? Theologische Überlegungen zu einem

Phänomen römisch-katholischer Religiosität // Michael

Roth: Was hat der christliche Glaube mit Wundern zu tun?

6


Maria Michela Luiselli – Jürgen Mohn – Stephanie Gripentrog (Hrsg.)

Kult und Bild

Die bildliche Dimension des Kultes im Alten Orient, in der Antike

und in der Neuzeit

(= Diskurs Religion; Band 1)

2013. 245 S., zahlreiche Abbildungen – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 39,00 ISBN 978-3-89913-957-0

Beiträge

Maria Michela Luiselli / Jürgen Mohn / Stephanie Gripentrog:

Einleitung // Maria Michela Luiselli: Images of Personal Religion

in Ancient Egypt: An Outline // Susanne Bickel: Altägyptische

Schöpfungsvorstellungen im Kult: Mythos, Text

und Bild // Martin Guggisberg: Lebendige Götter? Zum Verhältnis

von Gottheit und Götterbild im antiken Griechenland

// Martin Bommas: Pyramids in Ancient Rome: Images

without Cult? // Hans-Peter Mathys: Bilder und Bilderverbot

in Israel – Der Mensch als Bild Gottes // Bernd U. Schipper:

Kultbilder im antiken Israel. Das Verhältnis von Kult und

Bild am Beispiel der anikonischen Kultobjekte // Ulrike

Brunotte: Bilderkult und Ikonoklasmus. Die Lehre von der

Inkarnation und das reformatorische Problem der Verkörperung

// Jürgen Mohn: Von den Kult-Bildern zum Bilder-Kult

‚romantischer’ Kunstreligion: Religionsgeschichtliche Interpretationen

zu Philipp Otto Runges Zeiten-Zyklus in religionsaisthetischer

Perspektive

Theologie/Religionswissenschaft

Jens Schlamelcher

Ökonomisierung der protestantischen Kirche?

Sozialgestaltliche und religiöse Wandlungsprozesse im Zeitalter

des Neoliberalismus

(= Religion in der Gesellschaft; Band 36)

2013. 317 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 42,00 ISBN 978-3-89913-984-6

Über das Buch

Das Wort „Ökonomisierung“ hat derzeit Konjunktur – innerhalb

wie außerhalb sozialwissenschaftlicher Debatten. Vielerorts

werden Ökonomisierungsprozesse konstatiert, gefordert

oder kritisiert – und dies sowohl auf der Ebene der Organisationen

(Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, öffentliche

Verwaltung, Bundeswehr usw.) als auch auf der Ebene funktionaler

Systeme (Ökonomisierung der Wissenschaft, der Bildung,

des Gesundheitswesens etc.). Auch die Kirchen in ihrer

Funktion als gesellschaftliche Beobachter greifen auf diesen

Begriff zurück und rufen beispielsweise gegen eine „Ökonomisierung

der Lebenswelt“ (EKD 1998) auf. Doch kirchliche

Ökonomisierungsdiskurse gibt es nicht nur in Bezug auf die

batten

darüber statt, inwiefern die Kirche als Organisation

selbst davon betroffen ist, bzw. ob eine Ausrichtung an unternehmerischen

Praktiken einen Ausweg aus der derzeitigen

Mitgliedschafts- und Finanzkrise darstellen könnte.

Die vorliegende Dissertation geht der Frage nach, welche


Ökonomisierung diskutiert werden und inwiefern auch die

Kirchen davon betroffen sind.

7


Pädagogik/Soziologie

Verena Gangl

Metamorphosen der Diätetik und Psychohygiene

zur Gesundheitserziehung

Eine historisch-systematische Untersuchung

(= Erziehung, Schule, Gesellschaft; Band 66)

2013. 340 S. – 155 × 230 mm. Festeinband

€ 48,00 ISBN 978-3-89913-981-5

Über das Buch

Dimensionen der psychischen Gesundheit, des „gelingenden

Lebens“ sowie zentrale anthropologische Einsichten werden

in den Gesundheitswissenschaften vernachlässigt, obwohl

sie verstärkte Aufmerksamkeit erfordern. Der Fokus der vorliegenden

Arbeit liegt auf vergessenen, verdrängten oder vereinnahmten

Traditionslinien: der Diätetik und der Psychohygiene-Bewegung.

Letztere stand unter anderem in enger

Verbindung zur Reformpädagogik und psychoanalytischen

Pädagogik. Genau diese Konzepte haben zu den Themenkomplexen

„Seelische Gesundheit“ und „Daseinsordnung“ –

die auch körperliche und soziale Faktoren im Blick hatten

– entscheidend beigetragen. Eine Renaissance erleben diese

Ansätze heute – ohne auf historische Vorläufer zu rekurrieren

– zum Beispiel im Rahmen der Positiven Psychologie.

Die Schwerpunkte der vorliegenden Studie liegen auf der

sichtlich

der Beachtung vorhandener konstitutiver Einsichten

in die Gesundheitserziehung, die auch psychische Gesundheit

und gelingendes Leben intendiert. Die Resultate dienen

dazu, eine sichere Stellung der Erziehungswissenschaft im

Kontext der Gesundheitswissenschaften zu fundieren und


Aufgabe von „Gesundheitserziehung“ zugunsten von unverbindlich

scheinenden Varianten der „Gesundheitsförderung“

gerechtfertigt ist.

Reinhard Heinritz

Lehrer – Pauker – Menschenbildner?

Eine Blütenlese

2013. 162 S. – 105 × 165 mm. Festeinband mit Schutzumschlag

€ 28,00 ISBN 978-3-89913-980-8

Aus dem Vorwort

reichtum

sind meist ebenso bereichernd wie ihr Enthusiasmus.

Aus dieser Schatzkiste, die allen Nachdenklichen offen

steht, habe ich eine kleine Auswahl getroffen, die unweigerlich

subjektiv und lückenhaft ist. Dennoch hat sich, in überraschender

Eindeutigkeit, ein recht klares Gesamtbild ergeben,

was die pädagogische Basis des Unterrichtens betrifft.

Die Leser mögen selbst urteilen, was ihnen die herbeizitierten

Autoren zu sagen haben. Es ist „schwere Materie“

dabei, aber auch leichter Lesbares. Was ich aber versprechen

kann, ist der gediegene essayistische Stil, dessen sich viele

der großen Erziehungsschriftsteller bedienen. ... Dementsprechend

sind meine „Spaziergänge“ bewusst in einer offenen

Darstellung gehalten. Mögen die Autorenporträts im

ersten Teil („Stationen“) abwechslungsreich und informativ

zu lesen sein! Im zweiten Teil („Versuche“) wird diese Sammlung

ausgewertet und auf ihre Brauchbarkeit für die heutige

(Schul-)Erziehung überprüft. Die Form der Notiz möge zum

Selbst- und Weiterdenken einladen...

8


Stefanie Jehle

Philosophieren mit Kindern

Eine pädagogisch-didaktische Herausforderung

(= Pädagogik und Ethik; Band 5)

2013. 452 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 59,00 ISBN 978-3-89913-968-6

Pädagogik/Soziologie

Über das Buch

Thema des vorliegenden Buchs ist das Philosophieren mit

Kindern in Kindertagestätten, Grundschulen und Schulen

des Sekundarbereichs.

biert

und ausgewertet. Im Fokus steht dabei die Frage nach

der didaktisch-pädagogischen Qualität philosophischen


schulischen Einrichtungen, die Frage also, was gelungenes

Philosophieren mit Kindern ist und welche Schwierigkeiten

dabei auftreten können.

An verschiedenen philosophischen Beispielstunden wird

gezeigt, wie der Lehr-Lernprozess verlaufen ist, über welche

Themen philosophiert wurde, welche Methoden und

Arbeitsformen zur Anwendung kamen, wie Lehrer das Gespräch

moderiert haben und welche Wirkungen das auf die

Schüler hatte.

Die Analyse der Philosophiestunden führte zu völlig

neuen pädagogisch-didaktischen Erkenntnissen im Bereich

„Kinder philosophieren“, die sowohl für die Praxis in Kindergarten

und Schule als auch für die Forschung von hoher

Bedeutung sind.

Marcel Kabaum

Milieutheorie deutscher Pädagogen (1926–1933)

Pädagogische Soziologie bei Walter Popp, Adolf Busemann

und Max Slawinsky

(= Erziehung, Schule, Gesellschaft; Band 65)

2013. 116 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 24,00 ISBN 978-3-89913-948-8

Über das Buch

Die Zeit des späten Kaiserreichs und der Weimarer Republik

ist für die deutsche Wissenschaftsgeschichte von besonderem

Interesse, da sich die verschiedenen wissenschaftlichen

Disziplinen noch nicht ausdifferenziert hatten. So erlangte

beispielsweise die „Pädagogische Soziologie“ – angesiedelt

zwischen Sozialwissenschaften, Pädagogik und Psychologie

vertreten u. a. durch Paul Barth, Carl Weiß und Aloys

Fischer – mit der Problematisierung sozialer Kausalität und

politischer Verschärfung der sozialen Frage große Bedeutung.

Als „Seitenarm“ der „Pädagogischen Soziologie“ entstand

während der Weimarer Republik die bislang von der Forschung

wenig beachtete „Milieutheorie“, die mit „Milieu“

herischer

Wirkungen gefunden hatte und eine differenzierte

Thematisierungs- und Akzentuierungsstruktur der sozialen

Bedingtheit von Bildung und Erziehung vornahm.

Die vorliegende Studie befasst sich mit der historischen

Genese des mittlerweile etablierten Begriffes „Milieu“ sowie

mit den Protagonisten der deutschen Milieutheorie; im Mittelpunkt

steht der erstmals erschlossene Milieutheoriker und

Pädagoge Walter Popp.

9


Pädagogik/Soziologie

Arnold Köpcke-Duttler

Medizin und Pädagogik im Gespräch

(= Erziehung, Schule, Gesellschaft; Band 68)

2013. 162 S. – 155 × 230 mm. Festeinband

€ 28,00 ISBN 978-3-89913-990-7

Über das Buch

Der Umschlag des vorliegenden Buches zeigt drei Menschen,

die das Gespräch zwischen der Medizin und der Pädagogik

tor

von Weizsäcker. Der Arzt der Armen und Erzieher, der

seine Kinder bis in den gemeinsamen Tod hinein nie im Stich

gelassen hat, die Menschenrechte der Kinder achtend, trifft

in einem der zwölf Teile dieses Buchs auf die jüdische Montessori-Pädagogin

Clara Grunwald, die wie er in unfassbarem

Mut ihre Kinder vor der Vernichtung zu schützen versucht

hat. Viktor von Weizsäckers anthropologische Medizin wird

in den Kapiteln „Fragile Solidarität“ und „Anamnestische

Solidarität“ in ihren Grundgedanken lebendig. Medizin und

Menschlichkeit, Erziehung in und zu ihr hin – dieses Junktim

zieht sich durch das Buch. Stets geht es darum, die Würde

der Schwächsten zu bewahren und darin den Aufbruch

eines gemeinsamen Ethos zu entdecken. Im 5. Teil wird,

angeregt von einem verwaltungsgerichtlichen Prozess, der

Sinn des Studiums der Medizin diskutiert. Freuds berühmtes

Wort von den „Maschinengewehren hinter der Front“ wird

im 7. Teil aufgenommen. Die weiteren Teile führen hin zu

dem Recht des Kindes auf gesunde Ernährung („Muttermilch

in der Industriegesellschaft“) und zu dem gefährdeten

Menschenrecht auf gesunde Nahrung. In den Schlussteilen

wird die Gefährdung der Menschenrechte durch biotechnokratische

Reduktionismen angedeutet. Schließlich wird noch

worfen,

auf ein Feld der Geragogik.

Anja Looke

Victor und Jean

Die Erziehung eines Wilden und ihre Wirkungsgeschichte

(= Erziehung, Schule, Gesellschaft; Band 70)

2013. 363 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 45,00 ISBN 978-3-95650-001-5

Über das Buch

Frankreich im 18. Jahrhundert: Ein junger Arzt namens Jean

Itard setzt es sich zum Ziel, ein wildes Kind, bekannt als

Victor von Aveyron, zu resozialisieren und der Zivilisation

zugänglich zu machen. Trotz anfänglicher Erfolge wird der

Erziehungsversuch scheitern. Und dennoch bietet diese Geschichte

der Pädagogik pädagogisch Tätigen und Interessierten

vielfältige Erkenntnisse.

In hermeneutischer Forschungsweise wird in dieser Dissertation

eine Rekonstruktion und Analyse des Erziehungsexperiments

im Zeitalter der Aufklärung vorgenommen, welches

sich nahtlos in den zeithistorischen Kontext einfügen

lässt. In einer pädagogischen Betrachtung werden die teleologischen,

anthropologischen, didaktischen und metho-


umfassende Analyse der Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen,

angelehnt an die Erkenntnisse der Bindungsforschung,

das Scheitern des Erziehungsexperiments beleuchten.

Weiterführend werden in Anerkennung der Leistung

Itards direkte Rezeptionen seiner Erziehungsmethoden, so

beispielsweise in den Pädagogiken Édouard Séguins und

Maria Montessoris, sowie indirekte Wirkungslinien der besonderen

Erziehungssituation innerhalb der Heilpädagogik


zukünftiges pädagogisches Denken und Handeln aufgezeigt.

10


Heiko Rüger, Silvia Ruppenthal, Herbert Fliege, Julika Hillmann,

Malte Kaukal, Maria M. Bellinger und Norbert F. Schneider

Mobilitätskompetenzen im Auswärtigen Dienst

Risiken und protektive Faktoren bei der Bewältigung der Auslandsrotation

(= Beiträge zur Bevölkerungswissenschaft; Band 44)

2013. 232 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 42,00 ISBN 978-3-89913-987-7

Pädagogik/Soziologie

Über das Buch

Beschäftigte im Auswärtigen Dienst sind im Rahmen der

Auslandsrotation weltweit im Einsatz und wechseln in der

Regel alle drei bis vier Jahre ihren Einsatzort. Die Auslandsrotation

birgt dabei für die Beschäftigten und deren Familien

sowohl Chancen als auch Risiken. Der vorliegende Band untersucht

die Auswirkungen dieser Mobilitätsanforderungen

auf Gesundheit, Familie und Partnerschaft. Mögliche Konsequenzen

werden dabei sowohl aus der Sicht der Beschäftigten,

der Partnerinnen und Partner und der Kinder dargestellt.

Es wird ermittelt, welche Faktoren die Auslandsrotation zu

einer potentiellen Belastung werden lassen und welche Faktoren

vor etwaigen negativen Folgen schützen. Unter anderem

wird hier die Rolle von Mobilitätskompetenzen in den

Blick genommen.

Grundlage der Studie ist eine umfangreiche standardisierte

online-basierte Befragung von Beschäftigten des Auswärtigen

Dienstes, deren Partnerinnen und Partnern sowie deren

Kindern aus dem Jahr 2011.

Aufgrund der besonderen Mobilitätserfordernisse sind die

Beschäftigten des Auswärtigen Amtes und deren Familien

von großem Interesse für die Forschung zu räumlicher Mobilität

in der Arbeitswelt; dies gilt insbesondere hinsichtlich

Auslandsentsendungen bzw. Expatriates. Es werden Empfehlungen

für einen erfolgreichen Umgang mit Mobilität abgeleitet.

Ulf Sauerbrey

Zur Spielpädagogik Friedrich Fröbels

Eine systematische Analyse des Verhältnisses von Aneignung und

Vermittlung im Kinderspiel anhand spielpädagogisch relevanter Briefe

(= Erziehung, Schule, Gesellschaft; Band 69)

2013. 382 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 48,00 ISBN 978-3-89913-996-9

Über das Buch

Das Buch liefert eine historisch-systematische Untersuchung

zur Spielpädagogik Friedrich Fröbels auf Basis seiner spielpädagogisch

relevanten Briefe. Unter dem Fokus einer systematischen

Analyse des Verhältnisses von Aneignung und

Vermittlung wird der grundlegenden Frage nachgegangen,

wie erzieherische Anleitung und kindliche Freiheit im Kinderspiel

bei Fröbel gewichtet sind. Dessen Briefe bieten hierbei

ein besonders ergiebiges Quellenmaterial, da Fröbel u.a.

auf Fragen seiner Korrespondenzpartner und -partnerinnen

unmittelbar reagiert. Darüber hinaus wird anhand der Briefe

als wesentlichen Kommunikationsmedien des 19. Jahrhunderts

die Genese der fröbelschen Spielpädagogik historisch

rekonstruiert. Neben zahlreichen Forschungsausblicken, die

das erst seit 2008 weitgehend vollständig zugängliche historische

Quellenmaterial bietet, wird aufbauend auf den herausgearbeiteten

Einsichten schließlich ein Versuch unternommen,

eine pädagogische Theorie des Kinderspiels anhand der

Begriffe und Erkenntnisse Fröbels zu diskutieren und damit

die erziehungswissenschaftliche Theoriebildung anzustoßen.

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Pädagogik/Soziologie

Anna Margarita Schepper

Das Soziale im Vorgeburtlichen

Interaktionstheoretische Analyse und


(= Erziehung, Schule, Gesellschaft; Band 67)

2013. 233 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 32,00 ISBN 978-3-89913-989-1

Über das Buch

Ein interaktionstheoretisches Verständnis vorgeburtlicher

Lebenszeit bringt unerwartete Erkenntnisse über gesellschaftliche

Beziehungen in frühester Kindheit. Zu diesem

Resultat kommt die vorliegende Studie in Anlehnung an

die Theorie der Interaktionsformen von Alfred Lorenzer.

Vorgeburtliche Entwicklung jenseits von Gesellschaft und

Sozialität erscheint unmöglich, Genetik irrelevant gegenüber

Epigenetik. Historisch wie aktuell zeigen sich darüber

hinaus in Philosophie, Pädagogik und Soziologie Beiträge

zur Dialektik von vorgeburtlicher Subjektgenese zwischen

gesellschaftlich-historischen Vorgaben, Verwerfungen und

Widersprüchen. Letztere sind, auch nach den Erkenntnissen

der Pränatalen Psychologie, durch das Interaktionsfeld der

Mutter-Kind-Dyade von Grund auf Bestandteil ontogenetischer

Entwicklung und bedingen die darauf folgende Individualgeschichte

nach dem Prinzip der Epigenese mit. Zu

beachten sind daher komplexe psychische Verarbeitungsaktivitäten

des Einzelnen, die der Berücksichtigung seiner jeweils

eigenen, subjektiv erlebten Geschichte bedürfen. Eine

Pädagogik, die dem Postulat der Unverfügbarkeit folgt, kann

diesen Zugang nutzen, indem sie ihren Theorierahmen auf

das Leben vor der Geburt ausweitet, dessen besondere Ge-


frühesten Erfahrungen zugesteht.

Stefan Tobler – Adrian Brate (Eds.)

Human Dignity and Poverty

A Research Project in Romania

(= Bibliotheca Academica – Reihe Soziologie; Band 11)

2013. 231 S., mehrere Schaubilder und eine Karte – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 39,00 ISBN 978-3-89913-958-7

About the book

Living below poverty threshold infringes human dignity. But

the reverse is also true: the concept of human dignity is the

key to a better understanding of poverty and to its overcoming.

Approaching the last mentioned connection, an interdisciplinary

team (Social sciences, Theology, Psychology, Social

work, Law) developed in Romania a pattern and carried out

empirical research in a several years’ project. The theoretical

section of the present volume consists of the various perspectives

on human dignity – here it is quite important the differentiation

between the fundamental and the empirical use

of the concept. The empirical component of human dignity


the corresponding internal and external factors. The basis

for operationalisation was set herewith. The various factors

of human dignity were observed and their perception was recorded

by means of a comprehensive questionnaire combining

quantitative and qualitative elements. The questionnaire

and the results of the 858 interviews are reproduced here


national

conference which revealed that the topic is actual

even beyond the context of Romania.

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Mafalda Ade

Picknick mit den Paschas


Fratelli Poche (1853-1880)

(= Beiruter Texte und Studien (BTS); Band 133)

2013. 261 S., mehrere Abbildungen – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 52,00 ISBN 978-3-89913-963-1

Orientalistik

Über das Buch

Aleppo war lange das drittgrößte Handelszentrum des Osmanischen

Reiches. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

wurden zudem vermehrt europäische Händler in der Stadt

ansässig, so die aus Böhmen stammende Familie Poche. In

etwa der gleichen Zeit wurde eine Reihe von gesellschaftlichen,

politischen und rechtlichen Reformen (Tanzimat)

im Osmanischen Reich eingeleitet, unter denen die Übernahme

eines säkularen Handelsrechts und die Errichtung

von gemischten Handelsgerichten zu den frühesten zählten.

Händler wie die Poches, deren Privatarchiv in Aleppo

heute einen einzigartigen Einblick in die Wirtschafts- und

Sozialgeschichte jener Epoche ermöglicht, waren die ersten

Nutznießer dieser neuen Instanzen, doch zeigt sich in ihrem

Umgang mit Schuldnern, Geschäftspartnern, europäischen

Diplomaten und osmanischen Beamten wie sehr ihr

geschäftlicher Erfolg noch weiterhin von persönlichen Netzwerken,

Ernennungen zu Honorarkonsulatsposten und We-


Picknick mit den Paschas zeichnet anhand von osmanischen

Verwaltungsdokumenten, französischen Archivquellen

und vor allem der Poches eigenen Handels- und

Privatkorrespondenz den Werdegang einer levantinischen


nach, zwischen traditioneller Provinzaristokratie und moderner

Staatselite, zwischen östlichem Mittelmeer und osmanischem

Hinterland und zwischen oraler und schriftlicher

Rechtskultur.


Venturing beyond borders


(= Istanbuler Texte und Studien (ITS); Band 30)

2013. 264 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 59,00 ISBN 978-3-89913-977-8

Articles

Self and Other, Here and There. Travel

writing and the construction of identity and place // Bâki

Asiltürk: The image of Europe and Europeans in Ottoman-

Turkish travel writing // Caspar Hillebrand: Ottoman travel

accounts to Europe. An overview of their historical development

and a commented researchers’ list //

Travelling within the Empire. Perceptions of the East in

the historical narratives on Cairo by Mustafa Âli and Evliya

Çelebi // Bekim Agai: Religion as a determining factor

of the Self and the Other in travel literature. How Islamic

is the Muslim worldview? Evliya Çelebi and his successors

reconsidered // Jasmin Khosravie: Iranian women on the road.

Leyla

as a source for both the traveller

and the historian // Mehdi Sajid:

monomythic reading of his travel narrative //

Imaginary travel(s) as a discursive strategy. The case of Ahmet

Mithat and Ottoman constructions of Europe // Caspar

Hillebrand: A researchers’ list of Ottoman travel accounts to

Europe. Bibliographical part

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Orientalistik

Anke Bentzin

Von der ersten in die zweite Heimat

Usbekische Migranten in Istanbul zwischen türkischer, türkistanischer

und usbekischer Identität

(= Mitteilungen zur Sozial- und Kulturgeschichte der islamischen Welt (MISK); Band 34)

2013. 244 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 35,00 ISBN 978-3-89913-967-9

Über das Buch

Die Existenz usbekischer Gemeinden in der Türkei ist das

Resultat von Flucht- und Emigrationsbewegungen aus der als

Türkistan bezeichneten Region Zentralasiens. Aus ihrer Herkunftsregion

leitet sich die von den in die Türkei emigrierten

staner)

ab. Charakteristisch für viele von ihnen ist, dass ihre

Familien nach dem Verlassen der Heimat zwischen 1917 und

den 1930er Jahren nicht direkt, sondern erst nach mehrjährigen

Aufenthalten in anderen Staaten Anfang der 1950er und

1980er Jahre in die Türkische Republik kamen.

Ziel der Forschung war es, die persönlichen bzw. tradierten

Erfahrungen und Erinnerungen der usbekischen Emigranten

im Zusammenhang mit dem komplexen Prozess ihrer Flucht

und Emigration freizulegen und zu ermitteln, inwieweit diese

nis

der Analyse von Interviewaussagen und Veröffentlichungen

usbekischer Emigranten in der Türkei wurden drei zentrale,

einander nicht ausschließende, sondern koexistierende und

einander komplementierende Identitätsdiskurse herausgearbeitet:

der türkische, türkistanische und usbekische.


In Collaboration with Sarah Büssow-Schmitz

Damascus Affairs

Egyptian Rule in Syria through the Eyes of an

Anonymous Damascene Chronicler, 1831-1841

Translation and Parallel Edition of Two Manuscripts

(= Kultur, Recht und Politik in muslimischen Gesellschaften; Band 26)

2013. 384 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 48,00 ISBN 978-3-89913-906-8

About the book

The anonymous Arabic chronicle presented in this book offers

a captivating account of a decisive decade in modern

Middle Eastern history. It covers, among other events, the

Egyptian invasion of Syria in 1831 and a number of popular


‘Damascus Affair’ of 1840, when Jewish citizens of Damascus

were put on trial for ritual murder. The study highlights

that the chronicle not only provides evidence for historical

facts, but also documents the ways Arab inhabitants of the

Levant discussed the social and political realities of their

time. Two different versions of the text have been preserved

and both are likely to have been intended for public reading

in coffeehouses and literary salons. The variations between

them show how the text was revised to take into account

the expectations of various readers and listeners. The English

part of the book contains an extensive introduction and a

translation of the chronicle, together with a chronology, a

biographical appendix, maps and a glossary. The Arabic part

comprises an edition of the two versions of the chronicle in

synoptic form.

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Kathrin Eith


Ein traditionskritischer Entwurf des Islams in der Türkei

(= Mitteilungen zur Sozial- und Kulturgeschichte der islamischen Welt (MISK); Band 35)

2013. 392 S. – 155 × 230 mm. Broschur

€ 48,00 ISBN 978-3-89913-966-2

Orientalistik

Über das Buch

boren

1945, stand Ende der 1990er Jahre mit seinen Thesen

zur zeitgenössischen Koranexegese im Fokus der türkischen

Öffentlichkeit. In Sprache, Stil und Erscheinungsbild provokant

säkular, vertrat Öztürk die Auffassung, daß ein moderner

Lebensstil und ein Selbstverständnis als praktizierender

Muslim sich keinesfalls widersprechen müssten. Damit traf

er vor allem bei einem besser gestellten, laizistisch orientierten

Publikum den Nerv.

Im Zentrum des vorliegenden Buches steht das theologische

Konzept Öztürks. Seine Argumente zur Legitimation

einer vom traditionellen Verständnis an vielen Stellen abweichenden,

zeitgemäßen Interpretation des Korans werden

nachvollzogen. Seine Positionen, etwa die Ablehnung der

Prophetentradition (Hadithe) als Maßstab für die Richtigkeit

einer Auslegung, werden in einen größeren historisch-geographischen

Zusammenhang eingeordnet. Schließlich wird

Öztürks Anwendung der von ihm postulierten Vorgehensweise

auf einige umstrittene Koranverse dargestellt und eine

allgemeine Bewertung seiner Methode im Hinblick auf Plausibilität,

Konsequenz und Originalität vorgenommen.

Gerdien Jonker

Im Spiegelkabinett

Europäische Wahrnehmungen von Muslimen, Heiden und Juden (1700-2010)

(= Ex Oriente Lux; Band 13)

2013. 194 S., mehrere Abbildungen – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 32,00 ISBN 978-3-89913-962-4

Über das Buch

Nicht Sprache oder Physis, sondern der andere Glaube machte

lange die christliche Differenzzuschreibung aus. Die vorliegende

Studie beleuchtet aus historischer Perspektive und

auf empirischer Basis, wie religiöse Alterität in deutschen

Geschichtsbüchern konstruiert und immer weiter getragen

wurde.

Schulbücher repräsentieren den Kernbestand von Wissen,

Weltbildern und Regeln, der gesellschaftlich an die nächste

Generation weitergegeben werden soll. Sie enthalten auch

wesentlich die Vorstellungen darüber, wie wir uns von an-


des Gegenübers, historisch durchgehend religiös begründet.

Am Anfang steht die Frage, welche Erzählmuster sich

mit den erstmaligen Darstellungen über Muslime (Europas

Nachbarn), Juden (Europas nicht-christliche Einwohner)

und „Heiden“ (Europas Fremde) in den Geschichtsbüchern

etablierten.

Wie es danach weiterging, was in der longue durée mit dem

einmal erzeugten Narrativ geschah, wird punktuell am Beispiel

der Muslime behandelt.

Am Ende steht ein Ausblick auf die gegenwärtige Produktion

von Alterität, in der die gemachten Unterschiede immer

weiter verschwimmen und sich der Ort der Zuschreibung

von den Schulbüchern in die Schule verlagert.

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Orientalistik

Bernhard Maier


Theodor Nöldekes Leben und Werk

im Spiegel seiner Briefe

(= Arbeitsmaterialien zum Orient; Band 29)

2013. 467 S., mehrere Abbildungen – 155 × 230 mm. Festeinband

€ 65,00 ISBN 978-3-89913-970-9

Über das Buch

Einer der bedeutendsten Orientalisten seiner Zeit war Theodor

Nöldeke (1836-1930) zugleich ein vielseitig und nicht zuletzt

politisch interessierter Mensch und leidenschaftlicher Briefschreiber.

Der vorliegende Band bietet neben einer ausführlichen

biographischen Einleitung und einem umfassenden

Verzeichnis der Werke Nöldekes mit 200 bislang unpublizierten

Briefen an Michael Jan de Goeje, Georg Hoffmann,

Christiaan Snouck Hurgronje und einem Dutzend weiterer

Freunde und Kollegen eine Auswahl aus seiner umfangreichen

Korrespondenz. Geschrieben zwischen 1858 und 1930,

vermitteln die Briefe ein anschauliches Bild von den Lebensund

Arbeitsbedingungen akademischer Orientalisten, aber

auch von den politischen Entwicklungen und Umwälzungen

seiner Zeit.

Silvia Martens

Muslimische Wohltätigkeit in der Schweiz

(= Muslimische Welten; Band 6)

2013. 425 S., zahlreiche Tabellen und Abbildungen – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 58,00 ISBN 978-3-89913-995-2

Über das Buch

Die vorliegende Studie stellt einen ersten Versuch dar, Wohltätigkeitsvorstellungen

und -praktiken von Muslimen in der

Schweiz anhand empirischen Datenmaterials zu beschreiben.

Die Arbeit knüpft einerseits an aktuelle Debatten über

„Freiwilligkeit“ und „zivilgesellschaftliches Engagement“ in

der Schweiz und andererseits an gegenwärtige Diskussionen

über islamische Wohltätigkeitsmodelle in muslimischen Ländern

an. Darüber hinaus nimmt sie Bezug auf den seit dem


Hilfswerke unterstützten den internationalen Terrorismus.

Ziel der Dissertation ist es, Erkenntnisse über Vorstellungen

und Formen von Wohltätigkeit in den muslimischen

Gemeinschaften in der Schweiz zu gewinnen, insbesondere

ob, über welche Mechanismen und wofür Muslime spenden

und anderweitiges wohltätiges bzw. freiwilliges Engagement

lysiert

werden. Zum anderen sollen Gemeinsamkeiten und

generelle Tendenzen und wiederkehrende Muster aufgezeigt

werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Perspektive des Individuums.

Es werden aber auch die Arbeit islamischer Hilfswerke

sowie soziale und wohltätige Aktivitäten islamischer

Zentren in der Schweiz untersucht.

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Nina Theile

Der Abe no Seimei und die

Genese einer literarischen Figur

(= Beiträge zur kulturwissenschaftlichen Süd- und Ostasienforschung; Band 3)

2013. 318 S., mehrere Abbildungen – 155 × 230 mm. Broschur

€ 42,00 ISBN 978-3-89913-964-8

Über das Buch

Die Figur des Abe no Seimei erlangte in der japanischen Populärkultur

beginnend mit den 1980er Jahren eine auffällige

Präsenz. Sie lässt sich anhand von Romanen, Manga, Filmen

und Reiseführern beobachten und bezieht sich dabei auf den

historischen Seimei (921-1005), der als on’yôji (Magister der

Mantik) am Kaiserhof der Heian-Zeit tätig war. Literarische


Jahrhundert. Die vorliegende Arbeit zeichnet die Genese der

Figur nach: ihre Gestaltung in ausgewählten Texten (setsuwa,

Nô) der vormodernen Literatur, in denen sich als zentrales

Thema der Figurenkonzeption ihr Umgang mit dem japanischen

Dämon (oni) herausbildet, ihre Neudeutung im 20.

Jahrhundert in Texten von Kôri Torahiko, Mishima Yukio

und Shibusawa Tatsuhiko und schließlich den ‚Seimei-Boom‘

Achim Aurnhammer (Hrsg.)


Leseliste und virtuelle Bibliothek

in der Gegenwart, für den exemplarisch der Serienroman

Onmyôji von Yumemakura Baku untersucht wird. Neben den

Charakterisierungen der Figur im je einzelnen literarischen

Text werden in der Arbeit insbesondere die intertextuellen

vante

Kontexte – wie das jeweilige kulturelle Wissen über

die Heian-Zeit, die on’yôji und die oni – sowie die die Figur

mitprägende Gattungskonventionen, Kanonisierungsprozesse

und intermediale Zusammenhänge in den Blick genom-


und diskursive Wechselwirkungen geprägten vielschichtigen

Konstruktionen der literarischen Figur, ihre Konstanten, Veränderungen

und Brüche offengelegt.

(= Klassische Moderne; Band 19)

(= Akten des Arthur Schnitzler-Archivs der Universität Freiburg; Band 2)

2013. 258 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 38,00 ISBN 978-3-89913-978-5

Orientalistik Literaturwissenschaft

Aus der Einleitung

Wohl im Jahre 1905 legte Arthur Schnitzler ein Typoskript

an, das alle Autoren und Werke nennt, die er bis zu diesem

Zeitpunkt gelesen hatte. Die Lektüreliste führte Schnitzler

bis 1928, kurz vor seinem Tode, handschriftlich weiter. Die


sich im Nachlass Arthur Schnitzlers, den die Universität

Cambridge verwahrt; eine Kopie besitzt das Arthur-Schnitzler-Archiv

der Universität Freiburg. Schnitzlers Lektüreliste

wird hier erstmals veröffentlicht: Sie ist wegen der schwer

lesbaren Handschrift, der fehlerhaften alphabetischen Ordnung,

der ungenauen Autorennamen und vagen, oft falschen

Titelangaben bislang kaum konsultiert worden, wird aber in

Zukunft der Forschung hoffentlich ein willkommenes und

nützliches Hilfsmittel sein. Sämtliche Einträge in der Liste

sind transkribiert und – bis auf wenige Unklarheiten – er-


ein Gesamtregister integriert, das die Lektürenachweise in

den Tagebüchern und in den veröffentlichten ausgewählten

Briefen sowie in der Autobiographie Jugend in Wien verzeichnet.

Dieses Gesamtregister repräsentiert damit die „virtuelle

Bibliothek“ Arthur Schnitzlers.

17


Literaturwissenschaft

Sebastian Bernhardt

Das Individuum, die Liebe und die gesellschaftlichen

Normen im erzählerischen Gesamtwerk Paul Heyses

(= Literatur – Kultur – Theorie; Band 12)

2013. 250 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 38,00 ISBN 978-3-89913-973-0

Über das Buch

Das Individuum steht im Realismus zwischen dem Drang,

seinen individuellen Bedürfnissen nachzukommen und dem

Zwang, sich den Konventionen unterzuordnen.

Die gezielte Analyse von Heyses Texten bietet neue Perspektiven

zur Beobachtung des Zustandekommens dieses

Spannungsfeldes. Das Individuum soll bei Heyse die Möglichkeit

haben, sich selbst zu entfalten, stößt dabei aber immer

an die Grenzen des gesellschaftlich Duldbaren. Das Modell

der Konstitution des teilweise restriktiv erscheinenden

Normensystems ist in Heyses Texten angelegt und lässt sich

sehr plastisch herausarbeiten. So zeigt sich, dass die Konventionen

zwar den Einzelnen auf dem Weg der Selbstentfaltung

zum Teil einschränken, gleichzeitig aber als ein notwendiges

Übel auch nicht umgangen werden können.

Als Grund der Notwendigkeit restriktiver Regeln lässt sich

aus Heyses Texten herausarbeiten, dass es schwache Naturen

gibt, die nicht von sich aus mit einem moralischen Instinkt

ausgestattet sind und gesellschaftsschädliche Tendenzen aufweisen,

denen durch die Grenzziehungen Einhalt geboten

werden soll.

Anhand der Analyse von Heyses Texten lässt sich also

auch für andere Texte des Realismus aufschlüsseln, wieso die

Selbstentfaltung, die bei Heyse immer mit dem Gefühl der

Vollkommnung des Selbst durch die erwiderte Liebe einhergeht,

immer wieder durch die gesellschaftliche Sitte problematisiert

wird.

Manuel Bodenmüller


(= Bibliotheca Academica – Reihe Literaturwissenschaft; Band 2)

2013. 274 S. – 155 × 230 mm. Festeinband

€ 42,00 ISBN 978-3-89913-976-1

Über das Buch

Die Studie beleuchtet das Doppelleben Gottfried Benns, das

keineswegs auf eine bestimmte Lebensphase des vielleicht

größten Lyrikers deutscher Sprache im 20. Jahrhundert zu

beschränken ist, sondern vielmehr einer weitaus tiefgreifenderen

und lebenslang grundgelegten inneren Anlage entspricht.

Benns ‚Zwei-Reiche-Lehre‘ unterliegt dabei gewiss

verschiedentlich Wandlungen und Verschiebungen. Dennoch

bleibt ein ausgebildeter Dualismus wenigstens latent

immerzu greifbar und darüber hinaus hilfreich, wenn es

darum geht, die beiden Welten in ihrer wechselseitigen und

stellenweise komplexen, bisweilen geradezu augenscheinlich

widersprüchlichen Beziehung zueinander zu erfassen.

Der Titel Dichtung als Lebensform verweist an dieser Stelle

sowohl auf Benns Innen-Außen-Spaltung als auch auf seine

unausweichliche Verknüpfung von Kunst und Welt. Die

Dichtung wird gleichsam zur Lebensform bestimmt, auch

und gerade an Stellen, an denen sie gegen das Leben steht, es

ausschließt. Zwischen Gleichgültigkeit und Geist wird diese

(scheinbare) Antinomie als je im Zentrum der Untersuchung

gelegene getrennteste Pole Benn’scher Haltung verdeutlicht.

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Malte Denkert

„Das Wunderbare ist immer das Wahre“


in Gerhart Hauptmanns späten Dramen und Erzählungen

(= Literatur – Kultur – Theorie; Band 13)

2013. 560 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 52,00 ISBN 978-3-89913-998-3

Literaturwissenschaft

Über das Buch

Das Spätwerk Gerhart Hauptmanns ist der breiten Öffentlichkeit

bisher weitgehend unbekannt geblieben. Die vorliegende

Studie widmet sich Texten, die teilweise noch niemals

Gegenstand einer ausführlichen Interpretation waren (z.B.

„Dorothea Angermann“ und „Siri“), denn Hauptmann gilt

bis heute fast ausschließlich als Dichter des Naturalismus.

In Dramen und Erzählungen, die ab dem Ende der 20er

Jahre entstanden sind, offenbart sich das Wunder in einer

heilenden, kohärenzstiftenden und therapeutischen Wirkung.

Es beseitigt die Probleme der Protagonisten, die von

Ich-Dissoziationen, Sexualängsten und krankhaften Fantasien

geplagt werden – die psychische Problematik des modernen

Menschen ist in jedem Text greifbar (z.B. in „Wink-


hier ihren Aufgabenbereich, denn sie sollen als Pädagogen

die jungen und gefährdeten Figuren zu ihrem eigentlichen

Selbst geleiten. Im Kontext dieser Progressionsgeschichten

wird eine antifaschistische Deutung der „Atriden-Tetralogie“

unternommen, denn hier tritt ein Priester auf, der die Jugend

verdirbt und ihr jedes Recht auf Selbstentfaltung raubt. Der

Interpretationsversuch des Romans „Der neue Christophorus“

– Hauptmanns wohl schwierigstes Werk – zeigt die re-


Wissensfeld der zeitgenössischen Theologie und Philosophie.

Joachim Grage – Stephan Michael Schröder (Hrsg.)

Milieus, Akteure, Medien

Zur Vielfalt literarischer Praktiken um 1900

(= Literarische Praktiken in Skandinavien; Band 2)

2013. 262 S. – 155 × 230 mm. Festeinband

€ 39,00 ISBN 978-3-89913-985-3

Über das Buch

Die skandinavistischen und germanistischen Beiträge dieses


(Robert Schmidt), indem sie die vielfältigen Praktiken beleuchten,

in die Literaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

eingebunden waren. Auf der Grundlage einer Verschränkung

von Handlungstheorien mit Ansätzen der Performativitätsforschung

werden sowohl solche Praktiken in den Blick genommen,

in denen wichtige Akteure des literarischen Feldes

im Mittelpunkt stehen, als auch solche, die sich durch ihre

Einbindung und Verwendung von Medien oder durch ihren


literarischer Texte im Rahmen von Autorenlesungen und in

der Schule, die literarischen Praktiken der Avantgarde und

der Boheme, die Inszenierung und Rezeption von Literatur

durch Grammophon und Radioübertragung, die Interaktion

von Literatur und Presse, die Konstituierung eines milieuspe-

gung

und die intermedialen Inszenierungsformen von Literatur

auf einer Buchausstellung. Die Beispiele machen deutlich,

dass Literaturgeschichte nicht nur text- und medienhistorische

Verläufe, sondern auch die Entstehung und Entwicklung

von Praktiken berücksichtigen muss.

19


Literaturwissenschaft

Maria Kuwilsky

im Medium Literatur als Gedächtnis

von Gegenwart und Zeit

Beobachtungen von Arno Schmidt, Uwe Johnson, Walter Kempowski

und Peter Kurzeck

(= Literatur – Kultur – Theorie; Band 14)

2013. 231 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 38,00 ISBN 978-3-89913-986-0

Über das Buch

Die vorliegende Dissertation entwickelt ein Beschreibungsinventar

für die Interpretation solcher Textkorpora, die Gegenwart

und Zeit stets gekoppelt und auf verschiedenen Ebenen


der Grundlage systemtheoretischer Überlegungen luhmann-

gur

konzeptualisiert, die Gegenwart und Zeit im Interpretationsmedium

Literatur beobachtbar macht. Der Verzicht auf die

Vorstellung einer Autorperson als Träger ontologischer Eigenwerte,

bzw. eines unhintergehbaren Bewusstseins, ermöglicht

es, Textkorpora in den Blick zu nehmen, als deren ordnendes

Prinzip der Eigenname des Autors dient, der jedoch nun als

aposteriorische Zurechnungskategorie für Interpretationen

genutzt werden kann. Diese werden als Autopoietiken differenziert.

Mit dieser Zurechnungskategorie lässt sich ein Korpus

bestimmen, das sich aus all den literarischen Texten und medialen

Formen konstituiert, die dem Eigennamen des Autors

zugerechnet werden können. Zudem können Textsorten und

mediale Formen herangezogen werden, die den jeweiligen Interpretationszusammenhang

ohnehin mit hoher Wahrschein-

rechnungskategorie

nicht ohne Weiteres genutzt werden können.

Gezeigt wird dies anhand der Studien zu Arno Schmidt,

Uwe Johnson, Walter Kempowski und Peter Kurzeck.

Janina Christine Paul

Reiseschriftstellerinnen zwischen Orient und Okzident

Analyse ausgewählter Reiseberichte des 19. Jahrhunderts.

Weibliche Rollenvorstellungen, Selbstrepräsentationen und

Erfahrungen der Fremde

(= Literatura; Band 30)

2013. 421 S. – 170 × 240 mm. Broschur

€ 69,00 ISBN 978-3-89913-965-5

Über das Buch

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand ausgewählter Orient-Reiseberichte

des 19. Jahrhunderts – namentlich von Ida

Pfeiffer, Maria Schuber und Louise Mühlbach – weibliche

Rollenvorstellungen, Selbstrepräsentationen und Erfahrungen

in der Fremde:

Im 19. Jahrhundert eröffneten Reisen einen vollkommen

neuen Erfahrungshorizont. Losgelöst von typisch weibli-

en

Welt aus Sklavenmärkten, Harems und Bazaren begegnen

und interkulturelle Kontakte zu dortigen Frauen knüpfen.

Ihre Erlebnisse veröffentlichten sie in detaillierten Reiseberichten.

Diese zeichnen sich durch eine Ambivalenz aus

Repräsentation der eigenen Leistung und einer genuin weiblichen

Bescheidenheit aus. Sie verweisen auf die Problematik

des Reisens von Frauen im 19. Jahrhundert, widerlegen in


europäische Klischees, greifen andererseits aber auch tradierte

Imaginationen aus Tausendundeiner Nacht auf. Die untersuchten

Reiseberichte legen damit nicht nur Zeugnis von

europäischen Orientvorstellungen des 19. Jahrhunderts ab,

sondern auch vom Selbstverständnis und der Fremdwahrnehmung

emanzipierter Frauen, die künftigen Generationen

weiblicher Reisender als Vorbild dienten.

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Silvia Tiedtke

Poetik des Entzugs

Friedrich Schlegels Rede über die Mythologie, Robert Musils Die Verwirrungen

des Zöglings Törleß und Rainer Maria Rilkes Die Aufzeichnungen des Malte

Laurids Brigge

(= Literatur – Kultur – Theorie; Band 15)

2013. 224 S. – 170 × 240 mm. Festeinband

€ 35,00 ISBN 978-3-89913-992-1

Literaturwissenschaft

Über das Buch

Wer bin ich, wenn ich nicht über mich nachdenke? Wie sieht

die Welt aus, wenn ich sie nicht betrachte? Kann ich mir eine

Welt vorstellen, in der ich nicht bin?

Diese Fragen kreisen um das problematische Verhältnis

von Subjekt und Objekt und die Frage nach der Erkenntnismöglichkeit

einer ‚Welt an sich‘. Unter einer makroepochalen

Perspektive der Moderne, die dieses Erkenntnisdilemma

als Ausgangspunkt setzt, betrachten die vorliegenden Studien

zwei moderne Schlüsseltexte in einem neuen Kontext:

Robert Musils Verwirrungen des Zöglings Törleß und Rainer

Maria Rilkes Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge.

Die Lektüren stützen sich auf Friedrich Schlegels Entwurf

einer neuen Mythologie, die sie als Poetik des Entzugs

entwickeln. Schlegels Konzeption steht nicht nur am geistesgeschichtlichen

Beginn des Dilemmas, sondern schlägt darüber

hinaus eine Brücke zwischen Philosophie und Literatur.

Sprachzweifel, Augenblicksästhetik, Schwelle, Aura, Gewebe

oder Malerei als Vorbild der Literatur sind zentrale Motive

bei Musil und Rilke. Über die Untersuchungsperspektive, die

Schlegels genuin moderne Poetik gewährt, treten sie in neuen

Bezügen zueinander hervor. Die Texte laufen schließlich

auf eine regelrechte Verheißung zu – auf die (momenthafte)

Überwindung der Zersplitterung in einem webenden Lektüreprozess

und auf einen Augenblick der Einheit, in dem sich

die Subjekt-Objekt-Frage aufhebt.

Max-Rainer Uhrig – Alexandre Sladkevich


Ein eurasisches Zwischenspiel

2013. 88 S., zahlreiche Farbabbildungen – 205 × 265 mm. Festeinband

€ 19,00 ISBN 978-3-89913-979-2

Über das Buch

Ernst Jüngers Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg wurden

als „Strahlungen I“ herausgegeben. Die beiden „Pariser Tagebücher“

umfassen einen Zeitraum von über drei Jahren, von

April 1941 bis zum August 1944. In die Tagebücher aus Paris

sind „Kaukasische Aufzeichnungen“ eingebettet. Diese umgreifen

nur einen Zeitraum von 65 Tagen, von denen Jünger

tatsächlich 51 Tage in Russland verbrachte.

Das vorliegende Buch räumt auch mit Missverständnissen

und Legenden auf, die sich um Jüngers Aufenthalt im

Kaukasus ranken. Jünger hat niemals an Erschießungen teilgenommen,

wie behauptet wird. Durch seine Kritik an der

rigorosen Behandlung der russischen Partisanen brachte er

sich selbst in Gefahr und zog die Aufmerksamkeit der Geheimen

Feldpolizei auf sich.

Flüchtige Leser haben Jüngers Tagebuch missverständlich

als „Destruktion“ und „Nihilismus“ interpretiert. Diese

und andere undifferenzierten Urteile werden dem lange

unterschätzten Text nicht gerecht. Vollends untauglich ist

die Instrumentalisierung der „Aufzeichnungen“ für ideologische

Zielsetzungen. Ein „Desaster“ Jüngers im Kaukasus

hat es nie gegeben. Wohl aber gab und gibt es ein Versagen

jener moralischen Buchhalter, die Jüngers „Aufzeichnungen“

vom sicheren Schreibtisch aus bewerten. Sie wissen nicht viel


sen.

Auch zur Abhilfe solcher Ignoranz möchte das vorliegende

Buch dienen.

21


Informations- und Bibliothekswissenschaften Literaturwissenschaft

Beiträge (Auswahl)


Eine Ausstellung des Kulturamtes der Stadt Schweinfurt

in Zusammenarbeit mit der Rückert-Gesellschaft e.V.,

dem Stadtarchiv Schweinfurt und dem Museum Otto Schäfer

(= Rückert zu Ehren; Band 14)

2013. 80 S., zahreiche Farbabbildungen – 170 × 240 mm. Broschur

€ 28,00 ISBN 978-3-89913-974-7


Der Main ist zwar kein „Schicksalsstrom“ wie der Rhein. Auch

wird er weniger als dieser – oder der Neckar wegen Heidelberg

– romantisierend besungen. Dennoch spielt er in Leben und

Werk zahlreicher Autoren keine geringe Rolle.

In der Ausstellung werden zum einen die Literaten vorgestellt,

die am Main geboren wurden bzw. vornehmlich an dessen

Gestaden wirkten wie Conrad Celtis, Johann Wolfgang

von Goethe, Jean Paul Friedrich Richter, Friedrich Rückert,

Italo Svevo, Max Dauthendey, Leonhard Frank, C. F. W. Behl,

Erhart Kästner, Paul Maar und Klaus Gasseleder.

Zum andern präsentiert sie jene Persönlichkeiten der Literaturgeschichte,

in deren Leben und Werken der Main eine

besondere bzw. zumindest bemerkenswerte Bedeutung hatte,

wie bei Heinrich von Kleist, Karl Immermann, August Graf

H. Peter Ohly (Hrsg.)

Wissen – Wissenschaft – Organisation

Proceedings der 12. Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen

Gesellschaft für Wissensorganisation Bonn, 19. bis 21. Oktober 2009

(= Fortschritte in der Wissensorganisation; Band 12)

2013. 408 S. – 155 × 225 mm. Broschur

€ 55,00 ISBN 978-3-89913-971-6

H. P. Ohly: Wissen – Wissenschaft – Organisation. Eine Einführung

// G. Rahmstorf: Philosophie als grundlegende Erkenntnis-Wissenschaft

// K. Weber: Informationsnachhaltigkeit.

Vom schwierigen Umgang mit Informationsgütern // H.

P. Ohly: Wissens- und informationssoziologische Aspekte der

Wissensorganisation // U. Adler: Feministische Wissenschaftsorganisation

// H. Czap: Erkennen durch künstliche Systeme //

K. Prätor: Logik als Organisation von Handlungen // V. Dreier:

J. Blasius: Informationen

und Fehlinformationen durch die Sozialwissenschaften // A.

Kovaleva: Psychologische Konstrukte und Modelle der Persönlichkeitspsychologie

// J. Hagenah, D. Gilles, D. Becker: Überregionale

Tageszeitungen // I. Dahlberg: Desiderate für die Wissensorganisation

// J. Lindenthal, E. Scheven: ISO 25964 – Standard

der Information und Dokumentation // M. Stempfhuber,

B. Zapilko: Ein Ebenenmodell für die semantische Integration

von Primärdaten und Publikationen in Digitalen Bibliotheken //

von Platen, Theodor Fontane, Victor von Scheffel, Hermann

Hesse und Kurt Tucholsky.

Da für manchen der am Main geborenen Literaten, wie z.

B. für Goethe und Rückert, dieser zeitlebens von besonderer

Bedeutung war, werden deren Einlassungen breiteren Raum

einnehmen.

In einer dritten Abteilung werden schließlich noch die

Werke ausgestellt, die dem Main ausschließlich, oder doch

zumindest hauptsächlich gewidmet sind, wie z. B. Gustav von

Heeringens „Wanderungen durch Franken“ (illustriert von

Ludwig Richter), Alexander Kaufmanns „Mainsagen“ oder

Wolfgang Weyrauchs „Der Main eine Legende“ (illustriert von

Alfred Kubin).

P. Mayr, P. Mutschke, P. Schaer, Y. Sure: Mehrwertdienste für

das Information Retrieval // W. Koch: Vokabularien und Web-

Services // F. Boteram: Typisierung semantischer Relationen in

integrierten Systemen der Wissensorganisation // J. Hubrich:

Vom Stringmatching zur Begriffsexploration // B. Zapilko, Y.

Sure: Neue Möglichkeiten für die Wissensorganisation durch

die Kombination von Digital Library Verfahren mit Standards

des Semantic Web // K. S. Raghavan: Education for Information

Management as a Transformation Force // T. Sporer, P. Meyer,

M. Steinle: Begleitstudium als Modell zur Einbettung informellen

Lernens in das Universitätsstudium // E. Horvatic: Vom

Verhältnis von Gedächtnis, Medien und der Wissensorganisation

// S. Hofhues, M. Kamper, T. Specht: Förderung des Wissensaustauschs

unter Studierenden // L. Pinna, W. Wessels: Wissensorganisationssysteme

für Archäologie und Kulturerbe //

Sandra Dücker, Uta Roth: Wissenslandkarte Berufsbildungsforschung

// ...

22


Notizen

24


Arthur Schnitzler und der Film

Herausgegeben von Achim Aurnhammer,

Barbara Beßlich und Rudolf Denk

2010. 385 S. m. 43 S/w-Abb. – 170 x 240 mm. Fb.

€ 55,00 ISBN 978-3-89913-748-4

(= Klassische Moderne; Band 15 = Akten

des Arthur Schnitzler-Archivs der

Universität Freiburg; Band 1)

K L A S S I S C H E M O D E R N E

Akten des Arthur Schnitzler-Archivs

der Universität Freiburg 1

Band 15

Achim Aurnhammer, Barbara Beßlich,

Rudolf Denk (Hrsg.)

Arthur Schnitzler und der Film

Arthur Schnitzlers Lektüren:

Leseliste und virtuelle Bibliothek

Herausgegeben von Achim Aurnhammer

2013. 258 S. – 170 x 240 mm. Fb.

€ 38,00 ISBN 978-3-89913-978-5

(= Klassische Moderne; Band 19 = Akten

des Arthur Schnitzler-Archivs der

Universität Freiburg; Band 2)

Achim Aurnhammer

KLASSISCHE MODERNE

Band 19

K L A S S I S C H E M

O D E R N E

Akten des Arthur Schnitzler-Archivs

der Universität Freiburg

2

Arthur Schnitzlers Lektüren:

›Leseliste‹ und virtuelle Bibliothek

herausgegeben von

Achim Aurnhammer

studien zur phänomenologie

und praktischen philosophie

2

studien zur phänomenologie

und praktischen philosophie

33,3

Theodor Lipps

Schriften zur Psychologie

und Erkenntnistheorie

(= Studien zur Phänomenologie

und Praktischen Philosophie; Band 33)

Faustino Fabbianelli (Hrsg.)

Theodor Lipps

Schriften zur Psychologie

und Erkenntnistheorie

Band 1

1874–1899

Band 33,1 (1874-1899) – Band 33,2 (1900-1902)

Band 33,3 (1902-1905) – Band 33,4 (1906-1914)

Herausgegeben von Faustino Fabbianelli

2013. LXXII/470 S. – 431 S. – 589 S. – 568 S.

170 x 240 mm. Fb.

€ 198,00 ISBN 978-3-95650-006-0

Erkenntnistheorie

Theodor Lipps

abbianelli (Hrsg.) Theodor Lipps

Schriften zur Psychologie und Erkenntnistheorie

33,4

Faustino Fabbianelli (Hrsg.)

Schriften zur Psychologie

und Erkenntnistheorie

Band 2

1900–19021902

studien zur phänomenologie

und praktischen philosophie

Faustino Fabbianelli (Hrsg.)

Theodor Lipps

Schriften zur Psychologie

und Erkenntnistheorie

Band 3

1903–1905

Theodor Lipps

Schriften zur Psychologie

und Erkenntnistheorie

rie

Band 4

1906–1914

studien zur phänomenologie olo

ogie

und praktischen philosophie

ophie

Faustino Fabbianelli (Hrsg.)


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