Broschüre „Energieberatung in Remscheid“ - ALTBAUNEU

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Broschüre „Energieberatung in Remscheid“ - ALTBAUNEU

Energieberatung in Remscheid

Rat und Hilfe in Energiefragen


Inhaltsverzeichnis

Institutionen und Themen

Seite

Vorwort 4

1. Stadt Remscheid – Fachdienst Umwelt 5

2. Stadt Remscheid – Wohnraumförderung 6

3. Stadt Remscheid – Untere Denkmalbehörde 7

4. Stadt Remscheid – Kommunales Bildungszentrum Abteilung Volkshochschule 7

5. Internetportal ALTBAUNEU ® 8

6. Klima-Allianz Remscheid 8

7. Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Remscheid 9

8. EWR GmbH – Energie und Wasser für Remscheid 10

9. Gebäudeenergieberatungen 11

9.1 Energiesparberatung-vor-Ort der BAFA 12

9.2 Energie-vor-Ort-Beratung der Verbraucherzentrale NRW 12

9.3 Gebäude-Check Energie 12

9.4 Start-Beratung Energie 13

9.5 Solar-Check 13

9.6 Aussteller von Gebäudeenergieausweisen 13

9.7 Hinweis 14

10. Förderprogramme 14

10.1 Internetportal ALTBAUNEU ® 15

10.2 EnergieAgentur.NRW 15

10.3 KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau 15

10.4 NRW.Bank 16

10.5 Progres.NRW 16

10.6 Nutzung erneuerbarer Energien 17

10.7 EWR GmbH 17

10.8 Steuerbonus auf Handwerkerleistungen 18

11. EnergieAgentur.NRW 18

12. Deutsche Energieagentur – dena 19

13. Natur-Schule Grund 19

14. Bioenergie-Netzwerkmanagement 20

15. Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land 20

16. ÖKOPROFIT ® Bergisches Städtedreieck 21

17. Kreishandwerkerschaft Remscheid 22

18. Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid 22

19. Effizienz-Agentur NRW 23

20. Neue Effizienz – Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz mbH 23

21. Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf 24

22. Mittelstandsinitiative Energiewende 25

23. Exkurs: Stadt Remscheid – Wohnberatung: Barrierefrei

– zukunftbewusstes Bauen und Wohnen 25

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Vorwort

Heizung und Warmwasser machen

bekanntlich 40 Prozent des gesamten

Energieverbrauchs aus. Sie produzieren

in Deutschland bei ca. 17 Mio. Gebäuden

mit zum Teil stark überalterten Heizungssystemen

ein Drittel der CO 2

-Emissionen

Deutschlands. Der Remscheider Gebäudebestand

weist ebenfalls erhebliches

energetisches Sanierungspotenzial auf,

da bis zum Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung

im Jahr 1978 die meisten

Gebäude (über 80%) ohne oder nur mit

geringer Wärmedämmung gebaut wurden.

Es liegt auf der Hand, dass lokales

Handeln für den Schutz des Klimas

unbedingt erforderlich ist. Schlagwörter

sind hier die effiziente Energienutzung,

die Energieeinsparung und die Nutzung

von erneuerbaren Energien. Der

Energieverbrauch kann durch den Einsatz

effizienter Technik bei Haushaltsgeräten,

Beleuchtung, Heizungsanlagen oder

sparsamer Pkw-Mobilität gesenkt

werden. Die Nutzung erneuerbarer

Energien oder eine umfangreiche

energetische Gebäudemodernisierung

tragen besonders zum nachhaltigen

Handeln bei.

Hier setzen Beratung und Förderprogramme

an. Die besten Beratungen

und Förderprogramme nutzen nichts,

wenn sie nicht auf der lokalen Ebene

bekannt sind. Mit der Broschüre

„Energieberatung in Remscheid“ werden

alle Angebote zu den unterschiedlichen

Themenbereichen gebündelt und übersichtlich

dargestellt. Diese Übersicht

bietet Ihnen die Gelegenheit, das

Angebot zu ermitteln, das Ihnen in

persönlichen Gesprächen, Beratungen

vor Ort oder Seminaren, Hilfestellung

in Energiefragen geben kann.

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1. Stadt Remscheid –

Fachdienst Umwelt

Angebote:

••

Tipps zum Energie sparen und zum

Klimaschutz für Bürgerinnen und

Bürger sowie Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe

••

Allgemeine Auskünfte zu den Förderund

Kreditprogrammen des Landes

und des Bundes

••

Hilfe bei der Suche nach einem

qualifizierten örtlichen Ansprechpartner

in Energiefragen

••

Umfangreiche Klimaschutz-Informationen

im Internet unter www.remscheid.de

••

Umfangreiche Informationen zur

energetischen Gebäudesanierung

und eine lokale Datenbank für Energieberater,

Handwerker, Architekten und

Planer gibt es im Internet unter

www.alt-bau-neu.de/remscheid

••

Veranstaltung von Seminaren und

Kursen in den Bereichen der rationellen

Energienutzung und des energieeffizienten

Planens, Bauens und

Betreibens von Gebäuden, insbesondere

für private Gebäudeeigentümer

••

Verbreitung von thematischen

Broschüren zu den Themenfeldern

Wärmeschutz, Altbausanierung,

Nutzung von erneuerbaren Energien,

Neubau, Heizung und Warmwasser,

Stromsparen im Haushalt

••

Energieberatung und Informationen

für Lehrerinnen und Lehrer bzw.

Erzieherinnen und Erzieher rund um

die Nutzerprojekte „Weniger ist mehr –

Energie- und Wassersparen in

Remscheider Schulen“ und „Das

Energiesparschwein – Energie- und

Wassersparen in Remscheider

Kindertageseinrichtungen“

••

Schaffung von Energiebewusstsein

bei verschiedenen Zielgruppen

Anschrift

Stadt Remscheid

Fachdienst Umwelt

Elberfelder Str. 36

42853 Remscheid

Ansprechpartnerin:

Monika Meves

Telefon (0 21 91) 16 – 33 13

Telefax (0 21 91) 16 – 32 57

Internet: www.remscheid.de

E-Mail: umweltamt@remscheid.de

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung

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2. Stadt Remscheid – Wohnraumförderung

(Förderung von investiven Maßnahmen im Gebäudebestand

in NRW)

Zur Verbesserung der Wohnungsbestände

in NRW können im Rahmen der investiven

Bestandsförderung verschiedene Erneuerungsmaßnahmen

finanziert werden.

Angebote:

••

Bauliche Maßnahmen zur Reduzierung

von Barrieren im Wohnungsbestand

••

Bauliche Anpassung und Umbau von

bestehenden Dauerpflegeeinrichtungen

••

Wohnungswirtschaftliche Maßnahmen

des Stadtumbaus bei hochverdichteten

Sozialwohnungsbeständen der 1960er

und 1970er Jahre in Verbindung mit

integrierten Bewirtschaftungskonzepten

••

Denkmalgerechte Erneuerung von

selbst genutztem Wohnraum in Werksund

Genossenschaftssiedlungen und

in historischen Stadt- und Ortskernen

sowie in Stadterneuerungsgebieten

••

Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung

der Energieeffizienz im Wohnungsbestand

und in bestehenden vollstationären

Dauerpflegeeinrichtungen

Um die energetische Erneuerung des

Wohnungsbestandes zu forcieren, werden

vorrangig Maßnahmen zur Steigerung

der Energieeffizienz in Mietwohnungen

und in selbst genutztem Wohneigentum

gefördert. Hier liegt das größte Energieeinsparpotenzial,

um die für den Wohngebäudesektor

gesetzten nationalen und

internationalen Ziele zu erreichen, die

Treibhausemissionen zu reduzieren.

Förderfähig sind alle Wohnungsbestände

und bestehende vollstationäre Dauerpflegeeinrichtungen,

die noch nicht den Standards

der Wärmeschutzverordnung von 1995

entsprechen.

Anschrift

Stadt Remscheid

Zentraldienst Stadtentwicklung,

Wirtschaft und Liegenschaften

Haddenbacher Str. 38

42855 Remscheid

Ansprechpartnerinnen:

Familienname A – I:

Frau Hesse

Telefon (0 21 91)16 – 31 74

E-Mail: Elke.Hesse@remscheid.de

Familienname J – R:

Frau Heinrichs

Telefon (0 21 91) 16 – 31 87

E-Mail: Bettina.Heinrichs@remscheid.de

Familienname S – Z:

Frau Krah

Telefon (0 21 91) 16 – 37 37,

E-Mail: Birgit.Krah@remscheid.de

6


3. Stadt Remscheid –

Untere Denkmalbehörde

Angebot:

••

Individuelle Beratung zur Instandhaltung

und Sanierung Ihres denkmalgeschützten

Hauses oder Ihres Hauses

innerhalb der Denkmalbereiche Lennep

und Lüttringhausen, auch vor Ort.

Anschrift:

Stadt Remscheid

Fachdienst Bauen, Vermessung,

Kataster

Ludwigstr. 14

42853 Remscheid

Ansprechpartnerinnen:

Gebiet West, Hasten, Lüttringhausen

Renate Falkenberg

Telefon (0 21 91) 16 – 39 91

Gebiet RS-Mitte, Süd, Lennep

Dr. Angela Koch

Telefon (0 21 91) 16 – 23 02

Verwaltung

Andrea Ley

Telefon (0 21 91) 16 – 30 52

Telefax (0 21 91) 16 – 33 67

Internet: www.remscheid.de

E-Mail:

denkmalbehoerde@remscheid.de

4. Stadt Remscheid –

Kommunales Bildungszentrum,

Abteilung Volkshochschule

Angebote:

••

Veranstaltungen zu den Themen Umweltpolitik,

rationelle Energienutzung

und energieeffizientes Planen, Bauen

und Betreiben von Gebäuden

Ziele:

••

Herstellen von Energiebewusstsein

und optimiertes Nutzungsverhalten

Anschrift:

Stadt Remscheid

Kommunales Bildungszentrum

Scharffstr. 4-6

42853 Remscheid

Ansprechpartner

Alfons Ströter

Telefon (0 21 91) 16 – 34 91

Telefax (0 21 91) 16 – 33 91

Internet: www.vhs.remscheid.de

E-Mail:

volkshochschule@remscheid.de

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

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5. Internetportal ALTBAUNEU ®

Auf den Internetseiten www.alt-bau-neu.de/

remscheid finden Gebäudeeigentümer

übersichtlich strukturiert alles Wissenswerte

rund um die energetische Gebäudesanierung.

Mit ALTBAUNEU ® werden keine

konkreten Baumaßnahmen gefördert,

sondern Ziel ist es, Hausbesitzer und

Sanierungsfachleute zusammen zu bringen.

Vom Energieausweis-Aussteller über den

Dämmstoff- oder Heizungsfachmann bis

zum Dachdecker sind dort alle wesentlichen

Dienstleister vertreten. 130 Energieberater,

Handwerker, Architekten und Kreditinstitute

haben sich eintragen lassen.

Mit Hilfe einer Suchfunktion „spuckt“ die

Internetplattform für jede Fragestellung

gleich mehrere lokale ansässige Experten

und Fachfirmen aus. Die Datenbanken

zur Suche sind übersichtlich gestaltet. Die

lokale Datenbank unterstützt Hausbesitzer

bei der Suche nach einem kompetenten

Ansprechpartner. Übersichtlich sind die

stets aktualisierten Förderdatenblätter,

die alle für ein geplantes Vorhaben relevanten

Programme von Bund und Land

auflisten. Es werden die Programminhalte

in kurzer Form dargestellt, Ansprechpartner

und Antragsstellen genannt.

Damit ist eine Erstinformation gegeben und

die weitere Recherche möglich. Wissenswertes

zur Altbausanierung gibt es mit

allgemeinen Informationen zur Gebäudehülle,

Heizung, zu erneuerbaren Energien,

Lüftung, Qualitätssicherung und zum

Gebäudeenergieausweis.

Internet: www.alt-bau-neu.de/remscheid

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Ansprechpartnerin:

Stadt Remscheid

Monika Meves

Telefon (0 21 91) 16 - 33 13

6. Klima-Allianz

Remscheid

Klima-Allianz

Remscheid

Vor dem Hintergrund der großen

Bedeutung des Klima- und Ressourcenschutzes

hat sich auf der Grundlage

eines Beschlusses des Rates der

Stadt Remscheid vom 12.05.2011 die

Klima-Allianz Remscheid gebildet.

Die Klima-Allianz setzt sich aus verschiedenen

Akteuren zusammen, die

bisher schon auf dem Gebiet des Klimaund

Ressourcenschutzes in Remscheid

aktiv waren und gemeinsam ihre Kräfte

weiter bündeln möchten.

Die Aufgabenstellung besteht darin,

••

eine kontinuierliche Steigerung des

effizienten Umgangs mit Energie und

Rohstoffen,

••

den Wandel der Stadt im Sinne einer

nachhaltigen Entwicklung und

••

die Gewinnung von Energie aus

erneuerbaren Quellen

zu fördern.

Folgende Organisationen bilden die

Klima-Allianz:

••

Bergische Universität Wuppertal


••

Bund Deutscher Baumeister,

Architekten und Ingenieure e.V.

••

Bündnis 90/Die Grünen

••

Effizienz-Agentur NRW

••

Evangelische Stiftung Tannenhof

••

EWR GmbH

••

Forstverband Remscheid

••

GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft

Remscheid

••

Haus und Grund Remscheid und

Umgebung e.V.

••

Kreishandwerkerschaft Remscheid

••

Mieterverein Remscheid-

Wermelskirchen e.V.

••

Stadtsparkasse Remscheid

••

Stadt Remscheid

••

Verbraucherzentrale NRW,

Beratungsstelle Remscheid

••

Volksbank Remscheid-Solingen eG

Die Klima-Allianz ist ein offenes Netzwerk

und weitere Teilnehmer können sich gerne

engagieren.

Sprecher

Herr Fred Schulz,

Kreishandwerkerschaft Remscheid

Stellvertretender Sprecher

Herr Hans-Jürgen Behrendt,

GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft

Remscheid

Geschäftsführung

Stadt Remscheid,

Fachdienst Umwelt

Monika Meves

Telefon (0 21 91) 16 – 33 13

E-Mail: info@klima-allianz-remscheid.de

7. Verbraucherzentrale NRW,

Beratungsstelle Remscheid

Angebote:

Anbieterneutrale und persönliche

Beratung zu allen Energiethemen

••

Wärmedämmung

••

Heizungstechnik

••

Warmwasser

••

Solarenergie

••

Feuchtigkeit und Schimmelbildung

••

Strom sparen im Haushalt

••

Senkung des Raumwärmebedarfs

••

Verleih von Strommessgeräten

••

Beratung zu energierelevanten

Förderprogrammen

••

Ratgeber und Testberichte

••

Veranstaltungen und Vorträge

Sprechzeiten des Energieberaters nach

Terminabsprache. Es fallen Kosten in

Höhe von 5 Euro für eine Beratung in

der Beratungsstelle an.

Anschrift:

Verbraucherzentrale NRW,

Beratungsstelle Remscheid

Alleestr. 32

42853 Remscheid

Ansprechpartnerin:

Lydia Schwertner

Telefon (0 21 91) 29 34 11

Telefax (0 21 91) 29 13 59

Internet: www.vz-nrw.de/remscheid

E-Mail: remscheid@vz-nrw.de

Öffnungszeiten der Beratungsstelle:

Montag und Donnerstag

10:00 – 12:00 Uhr; 14:00 – 19:00 Uhr

Mittwoch und Freitag 9:00 – 14:00 Uhr

Dienstag nach Vereinbarung

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8. EWR – Energie und Wasser für Remscheid

Angebote:

Kostenlose Energieberatung für

Bürgerinnen und Bürger sowie

Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe,

individuelle Beratung zur Durchführung

Ihres Vorhabens

Themen:

••

Heizung und Warmwasserbereitung

••

Heizwärmelieferung und Contracting

••

baulicher Wärmeschutz

••

Energiediagnose für Gebäude

(auch vor Ort möglich)

••

Einsatz von regenerativen Energien

••

energierelevante Förderprogramme

••

Beleuchtung

••

Energie- und Wassereinsparung

••

Tarifberatung

••

effizienter Einsatz von Haushaltsund

Gerätetechnik

••

Musterhaustechnik-Ausstellung

••

Ausstellung des verbrauchsorientierten

Energieausweises

Angebot eigener Förderprogramme

in den folgenden Bereichen:

••

Umstellung auf Erdgasbrennwertheizungen

••

Erdgasherde

••

Wäschetrockner

••

Solarkollektoranlagen

••

Erdgas zur Betankung von Fahrzeugen

••

Elektrofahrräder

Anschrift:

EWR GmbH

Service Center im Allee-Center

Alleestr. 72

42853 Remscheid

Ansprechpartner:

Ralf Hoffmann,

Telefon (0 21 91) 16 – 45 41

Peter Stebbe,

Telefon (0 21 91) 16 – 45 42

Peter Erken,

Telefon (02191) 16 – 45 40

Telefon (0 180 2) 16 – 41 64

(Festnetzpreis 6 ct/Anruf; Mobilfunkpreise

maximal 42 ct/min.)

Telefax (0 21 91) 16 – 52 24

Internet: www.ewr-gmbh.de

E-Mail: info@ewr-gmbh.de

Öffnungszeiten:

Montag und Donnerstag

9:00 – 18:00 Uhr

Dienstag und Mittwoch

9:00 – 16:00 Uhr

Freitag 8:00 – 14.00 Uhr

10


9. Gebäudeenergieberatungen

Eine verlässliche Energieberatung ist der

Schlüssel zur erfolgreichen energetischen

Sanierung und steht am Beginn einer

dauerhaften Energieverbrauchssenkung.

Eigenheimbesitzer, die folgende Schritte

beachten, können sicher sein, dass sie

eine gute Beratungsleistung erhalten:

••

Fachmann/Fachfrau suchen – Die

folgenden Programme bieten eine

qualifizierte kompetente Energieberatung

an.

••

Angebote einholen und Experten

auswählen: Der Eigentümer sollte

von mehreren in Frage kommenden

Experten Angebote einholen und

dabei auch um Referenzen bitten.

Nach Vergleich der Angebote

entscheidet sich der Eigentümer

für einen Experten und erteilt den

Auftrag.

••

Unterlagen vorbereiten: Eine gute

Datengrundlage ist wichtig für eine

fundierte Energieberatung und kann

viel Zeit sparen. Deshalb sollte der

Eigentümer vorhandene Unterlagen

zum Gebäude sammeln und dem

Energieberater zur Verfügung stellen.

Aus Grundrissen, Bauplänen, Heizkostenabrechnungen

oder Unterlagen

aus bereits erfolgten Sanierungen

können Experten erste Hinweise zum

energetischen Zustand des Gebäudes

gewinnen. Zum Beispiel zur Qualität

der verarbeiteten Baumaterialien, zur

Wärmedämmung oder zum Heizungssystem.

Zudem liefern diese Unterlagen

wichtige Daten für die notwendigen

Berechnungen. Voraussetzung ist, dass

die Unterlagen das Gebäude in seinem

tatsächlichen Zustand abbilden. Eine

Vor-Ort-Besichtigung ist aber in jedem

Fall notwendig, auch wenn die Unterlagen

aktuell und umfangreich sind.

••

Vor-Ort-Besichtigung: Der Energieberater

besucht das Gebäude und

begutachtet den tatsächlichen Zustand

der Gebäudehülle sowie der

Heizungsanlage. Er untersucht die

Qualität der Bauteile, ermittelt gegebenenfalls

fehlende Daten und prüft,

welche Modernisierungsempfehlungen

für das Gebäude sinnvoll sind.

••

Datenanalyse und persönliche Beratung:

Auf Basis der gelieferten und

ermittelten Daten analysiert der Experte

den energetischen Zustand des Hauses.

Darauf aufbauend entwickelt und

vergleicht er verschiedene Sanierungsvarianten.

So wird zum Beispiel auf

einen Blick ersichtlich, wie viel Energie

bei einer Sanierung auf Neubauniveau

eingespart werden kann. Ein besonderes

Augenmerk wird auf die Einbeziehung

von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung

gelegt. Außerdem gibt der

Berater eine ungefähre Kostenschätzung

ab und berechnet Amortisationszeiten.

Ist der Bericht fertig

gestellt, sollte der Experte diesen dem

Hausbesitzer persönlich übergeben

und ausführlich erläutern. So kann

das weitere Vorgehen bei der Modernisierung

direkt besprochen werden.

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9.1 Energiesparberatungvor-Ort

der BAFA

Diese Gebäude-Energieberatung wird

vom Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie finanziell gefördert. Immobilienbesitzer

erhalten durch eine unabhängige

Beratung einen ausführlichen Überblick, wie

der bauliche Wärmeschutz, die Wärmeerzeugung

und -verteilung zurzeit ist. Gleichzeitig

werden Vorschläge zur energetischen

Verbesserung des Gebäudes gemacht.

Antragsteller ist der Berater (Architekt oder

Handwerker), der eine Zusatzausbildung

zur Durchführung der Vor-Ort-Beratung

aufweisen muss. Der Förderantrag wird

vom Berater bei der BAFA eingereicht. Für

Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es einen

Zuschuss von 400 Euro, bei Wohnhäusern

mit mindestens 3 Wohneinheiten beträgt

er 500 Euro. Einen weiteren Zuschuss in

Höhe von 50 Euro gibt es, wenn der Berater

ergänzende Hinweise zur Stromeinsparung

im Haushalt macht und diese dokumentiert

werden. Für die Anfertigung eines

separaten Thermografiegutachtens gibt es

einen Zuschuss von 25 Euro pro Thermogramm,

höchstens aber von 100 Euro.

Insgesamt (einschließlich der Boni) beträgt

der Zuschuss maximal 50 Prozent der

Beratungskosten (brutto).

Gebäudebesitzer sollten mehrere Angebote

für eine Beratung einholen. Nur die Höhe

des Zuschusses ist geregelt. Das sonstige

Honorar kann frei vereinbart werden.

Eine Liste mit Beraterinnen und

Beratern ist im Internet zu finden:

www.energie-effizienz-experten.de

Informationen zum geförderten

Beratungsprogramm der BAFA

finden Sie hier: www.bafa.de

(> Energie > Energiesparberatung)

9.2 Energie-vor-Ort-Beratung der

Verbraucherzentrale NRW

Im Mittelpunkt dieser Beratung steht die

Initialberatung zur Gebäudesanierung durch

90-minütige Termine beim Verbraucher zu

Hause. Geprüft wird, welche Wärmedämmmaßnahmen

sinnvoll sind, wie es um die

Heizung beschaffen ist oder ob sich

Investitionen in alternative Techniken wie

Solaranlagen, Wärmepumpe oder Holzpelletheizungen

lohnen. Anbieterunabhängig

wird gemeinsam mit dem Sanierungswilligen

ausgelotet, was im Einzelfall

geeignet ist, welche gesetzlichen Vorschriften

zu beachten sind und welche

Fördermöglichkeiten sich bieten.

Die Vor-Ort-Beratung kostet 60 Euro.

Terminvereinbarungen:

(0 18 01) 11 59 99

(Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise

maximal 42 ct/min.)

Internet

www.vz-nrw.de/energieberatung

9.3 Gebäude-Check Energie

Speziell ausgebildete Handwerker nehmen

die energierelevanten Daten der Immobilie

nach einer standardisierten Checkliste auf

und geben Empfehlungen für energetische

Sanierungen. Das Gebäude sollte vor 1980

gebaut worden sein, damit es geprüft

werden kann. Beim Gebäude-Check

werden Gebäude geprüft, die nicht mehr

als sechs Wohneinheiten haben.

Der Check kostet 77 Euro. Davon fördert

das Land NRW 52 Euro. Es verbleibt für

den Gebäudebesitzer ein Eigenanteil

von 25 Euro für die Beratung.

Geeignete Handwerker, die den

Gebäude-Check Energie ausführen:

www.energieagentur.nrw.de

12


9.4 Start-Beratung Energie

Das Programm wird von Architekten und

Ingenieuren angeboten und beinhaltet eine

Begehung des Hauses inklusive einer Einschätzung

des Ist-Zustandes. Es werden

Vorschläge für Verbesserungsmaßnahmen

gemacht, die gleichzeitig die ungefähren zu

erwartenden Kostenreduzierungen beinhalten.

Dann gibt es noch eine pauschale

Beratung über mögliche Förderprogramme,

aber keine konkrete Berechnung. Ein kurzer

schriftlicher Bericht über die Ergebnisse der

Start-Beratung Energie wird vorgelegt.

Die „Start-Beratung Energie“ bietet, wie

der Name schon sagt, einen Start, aber

keine ausführliche Energiediagnose.

Die Beratung kostet 100 Euro, das Land

NRW übernimmt davon 52 Euro.

Die Beraterliste der Architektenkammer

NRW gibt es im Internet

unter www.aknw.de

(> Bauherren > Energieberatung

> Start-Beratung Energie).

Die Ingenieurkammer Bau bietet

ebenfalls eine Liste mit Beraterinnen

und Beratern zur Start-Beratung

Energie an: www.ikbaunrw.de

(> Verbraucher > Energieberatung

> Start-Beratung Energie)

9.5 Solar-Check

Beim Solar-Check NRW prüft ein qualifizierter

Berater die Möglichkeiten der

Solarenergienutzung für Ihr Haus. Bei

dem etwa einstündigen Check werden

von der Ausrichtung und Eignung der

Dachflächen, über die Leitungsführung

bis hin zur Einbindung und Platzierung

der notwendigen Anlagenkomponenten

alle relevanten Daten geprüft und

anschließend schriftlich ausgewertet.

Zum Schluss weiß der Gebäudebesitzer,

ob das Haus „solar-tauglich“ ist. Dieses

Energieberatungsprogramm eignet sich

sowohl für Neubauten als auch für

Bestandsgebäude.

Beim Solar-Check werden Gebäude

geprüft, die nicht mehr als sechs

Wohneinheiten haben.

Der Check kostet 77 Euro. Davon fördert

das Land NRW 52 Euro. Es verbleibt für

den Gebäudebesitzer ein Eigenanteil von

25 Euro für die Beratung.

Geeignete Handwerker, die

den Solar-Check ausführen:

www.energieagentur.nrw.de

9.6 Aussteller von Gebäudeenergieausweisen

Der Gebäudeenergieausweis gibt

Informationen über den energetischen

Standard einer Wohnung bzw. eines

Hauses. Dabei haben die Eigentümer

von Mehrfamilienhäusern die Wahlfreiheit

zwischen einem „Bedarfs“- und einem

„Verbrauchsausweis“. Beim Neubau,

größeren baulichen Änderungen und

älteren unsanierten Wohngebäuden mit

bis zu vier Wohneinheiten ist grundsätzlich

nur der Bedarfsausweis zulässig.

Beim Bedarfsausweis werden wichtige

Informationen zum energetischen Zustand

eines Gebäudes zusammengestellt. Aus

den verschiedenen Daten werden Energiekennwerte

ermittelt, die die energetische

Güteklasse eines Hauses dokumentieren.

Beim Verbrauchsausweis erfolgt die Einordnung

des Gebäudes mit Hilfe eines

Energieverbrauchkennwertes, der aus

dem Energieverbrauch von drei aufeinanderfolgenden

Jahren für die Beheizung

13


und wahlweise auch für die Warmwasserbereitung

ermittelt wird. Hierbei werden

auch Klima, Witterung und mögliche

Leerstände rechnerisch berücksichtigt.

Die Energieeinsparverordnung enthält

detaillierte Vorschriften über die Mindestqualifikation

für Aussteller von Energieausweisen.

Für den Gebäudebestand gelten

hierbei bundeseinheitliche Regeln, wobei

zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden

unterschieden wird und für Verbrauchsund

Bedarfsausweise dieselben Qualifikationsanforderungen

gelten. Für Neubau-

Energieausweise haben auch in Zukunft

landesrechtliche Regelungen Bestand.

Nur Hausbesitzer, die eine Wohnung

neu vermieten oder ein Gebäude bzw.

eine Wohnung verkaufen, müssen einen

Energieausweis vorlegen.

Wer sein Gebäude selbst bewohnt und

weder neu vermietet noch verkauft, benötigt

auch in Zukunft dieses Dokument nicht!

Wird ein Energieausweis ausgestellt,

entstehen aus den Ergebnissen keine

unmittelbaren Sanierungsverpflichtungen.

Zusätzlich können im Zusammenhang mit

der Erstellung eines Energieausweises

an einem Gebäude Sanierungspotenziale

diagnostiziert werden. Der Gebäudeenergieausweis

ersetzt aber keine ausführliche

Energiediagnose des Gebäudes!

Listen mit Beraterinnen und

Beratern, die Gebäudeenergieausweise

erstellen, sind im

Internet zu finden:

- www.alt-bau-neu.de/remscheid

(> Dienstleister > Energieberatung)

- www.zukunft-haus.info

(> Verbraucher > Energieausweis

> Expertensuche)

- www.eaa-handwerk.de

9.7 Hinweis

Wer die Kontaktdaten der Beraterinnen und

Berater der verschiedenen Beratungsprogramme

in einer Papierversion bevorzugt,

kann sie erhalten beim Fachdienst Umwelt,

Monika Meves, Telefon (0 21 91) 16 – 3313

und E-Mail umweltamt@remscheid.de

10. Förderprogramme

Öffentliche Förder- und Kreditprogramme

von Bund und Land sowie des kommunalen

Energieversorgers helfen bei der Realisierung

eines energieeffizienten Gebäudes,

einer nachträglichen Wärmedämmung,

einer effizienten Heizungsanlage und bei

der Installation von Anlagen zur Nutzung

erneuerbarer Energien.

Grundsätzliches:

••

Die Auswahl und Beschreibung der

Kredit- und Förderprogramme erhebt

keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Alle Angaben sind vom Antragsteller

vor Antragstellung zu überprüfen. Es

wird keine Gewähr für die Bewilligung

von Finanzmitteln übernommen, denn

in der Regel besteht kein Anspruch

auf Förderung.

••

Bei den Programmen des Bundes und

des Landes ist oftmals die gleichzeitige

Inanspruchnahme (Kumulation) von

öffentlichen Finanzmitteln nicht erlaubt.

© jogyx - Fotolia.com

14


••

Bewilligungen können nur im Rahmen

der verfügbaren Mittel gewährt werden,

wobei die Bearbeitung meistens in der

Reihenfolge der Antragseingänge (sogenanntes

„Windhund-Verfahren“) erfolgt.

••

Bei den meisten Programmen darf

die Maßnahme erst nach Bewilligung

der Förderung begonnen werden. Als

Maßnahmenbeginn gilt in der Regel die

Vergabe von Ausführungsaufträgen.

••

Planungsarbeiten und die entsprechenden

Aufträge hierzu fallen nicht darunter.

10.2 EnergieAgentur.NRW

Die Energieagentur des Landes NRW

bietet eine telefonische Finanzierungs-

und Förderberatung an.

Telefon

(02 11) 8 37 19 30

Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag

8:00 – 18:00 Uhr

Freitag 8:00 – 16:30 Uhr

10.1 Internetportal ALTBAUNEU ®

Übersichtlich sind die stets aktualisierten

Förderdatenblätter, die alle für ein geplantes

Vorhaben relevanten Programme

von Bund und Land auflisten. Es werden

die Programminhalte in kurzer Form dargestellt,

Ansprechpartner und Antragsstellen

genannt. Damit ist eine Erstinformation

gegeben und die weitere Recherche

möglich. Zu jedem Förderthema ist ein

Dokument hinterlegt, in dem die verfügbaren

Förderprogramme, eine Zusammenfassung

der Förderkonditionen und

Hinweise auf weitere Informationsquellen

zu finden sind.

Internet:

www.alt-bau-neu.de/remscheid

Telefon

(0 21 91) 16-33 13

10.3 KfW –

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die KfW-Förderbank bietet Zuschüsse oder

zinsverbilligte Darlehen an für den Erwerb

von Wohnraum, dessen energetischer

Modernisierung sowie die Installation von

Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Der Zinssatz unterliegt Marktschwankungen,

ist jedoch stets günstiger als die marktüblichen

Konditionen. Als Faustregel gilt:

„Je größer die erreichte CO 2

-Reduktion

durch die Maßnahme ist, desto günstiger ist

der Zinssatz“. Die Abwicklung der Darlehen

läuft über Banken und Sparkassen. Direkten

Kontakt muss der Gebäudebesitzer mit der

KfW aufnehmen, wenn er einen Zuschuss

in Anspruch nehmen möchte.

Voraussetzung ist, dass für das Gebäude

vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt

oder die Bauanzeige erstattet wurde.

Die KfW bietet verschiedene

Programme an:

••

Energieeffizient Sanieren – Kredit –

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

15


••

Energieeffizient Sanieren – Kredit –

Durchführung von Einzelmaßnahmen

oder Maßnahmenkombinationen

••

Altersgerecht umbauen – Kredit

••

Energieeffizient Sanieren – Zuschuss

– Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

••

Energieeffizient Sanieren – Zuschuss

– Durchführung von Einzelmaßnahmen

oder Maßnahmenkombinationen

••

Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung

Es gibt ebenfalls den Programmbereich

„Energieeffizient Bauen“. Hier ist die

Förderung rund um den Neubau gebündelt.

Im Rahmen der KfW-Umwelt- und Klimaschutzförderung

werden zinsverbilligte

Darlehen an Unternehmen, die gewerbliche

Wirtschaft, freiberuflich Tätige und

Unternehmen, bei denen die öffentliche

Hand, Kirchen oder karitative Organisationen

beteiligt sind, vergeben. Es können

damit energieeffiziente Maßnahmen oder

die Installation von Anlagen zur Nutzung

erneuerbarer Energien gefördert werden.

10.4 NRW.Bank

Die NRW.Bank bietet Darlehen an für die

energetische Sanierung von Gebäuden

(Einzelmaßnahmen und Maßnahmenkombinationen),

Barrierereduzierungen,

Änderung des Wohnungszuschnitts,

Schadstoffsanierung, Hochwasserschutz

sowie die denkmalgerechte Erneuerung

von selbst genutztem Wohnraum.

Anträge für das Programm „Gebäudesanierung“

sind bei Banken und Sparkassen

zu stellen. Anträge für die denkmalgerechte

Erneuerung von Wohnraum sind bei der

Stadt – Untere Denkmalbehörde (siehe

Kapitel 3) zu stellen. Die Abwicklung des

Programms „Verbesserung der Energieeffizienz“

findet bei der Wohnraumförderung

der Stadt (siehe Kapitel 2) statt.

Informationen zum Programm

„Gebäudesanierung“

Telefon: (02 11) 9 17 41 – 48 00

Internet: www.nrwbank.de

E-Mail: info@nrwbank.de

Telefon (08 00) 5 39 – 9002

(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz;

Preise für Mobilfunk können

abweichen)

Erreichbarkeit:

Montag bis Freitag 8:00 – 17:30 Uhr

Internet: www.kfw-foerderbank.de

E-Mail: infocenter@kfw.de

10.5 Progres.NRW

Das Land NRW hat dieses Programm für

Rationelle Energieverwendung, Regenerative

Energien und Energiesparen aufgelegt,

um besonders innovative Vorhaben bzw. die

breite Markteinführung von Techniken zu

fördern. Es werden Zuschüsse ausgezahlt.

Im Programmsegment „Markteinführung“

werden Ausgaben für die Errichtung folgender

Maßnahmen und Anlagen gefördert:

Wohnungslüftungsanlagen, gewerbliche

Anlagen zur Verwertung von Abwärme,

thermische Solaranlagen, Photovoltaikanlagen

(beschränkte Antragsberechtigung),

Wasserkraftanlagen, Wärmeübergabestationen

(Hausanschlüsse an ein Wärme-

16


netz), Biomasseanlagen in Verbindung

mit einer thermischen Solaranlage,

Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung zur

privaten Nutzung, Energiespeicher (Gas,

Wärme, Kälte), Wärmenetze, Wohngebäude

im Passivhaus-Standard, Wohngebäude

im 3-Liter-Haus-Standard.

Das Angebot des Programmsegments

„Innovation“ richtet sich vor allem an kleine

und mittlere Unternehmen der Energietechnik,

der Energiewirtschaft sowie an

gewerbliche und industrielle Energieverbraucher.

Der Förderbaustein schließt die

Lücke zwischen der anwendungsnahen

Forschung und der Markterschließung.

Internet: www.progres.nrw.de

Es werden Zuschüsse gezahlt

beispielsweise für die Errichtung

und die Erweiterung von

••

Solarkollektoranlagen

••

automatisch oder handbeschickten

Anlagen zur Verbrennung von fester

Biomasse für die thermische Nutzung

für bestimmte Nennwärmeleistungen

••

effizienten Wärmepumpen

••

Mini-Blockheizkraftwerken

Ein Effizienzbonus durch eine höhere

Zuschussförderung ist möglich, wenn Solarkollektoren

und Biomassekessel besonders

energieeffizient eingesetzt werden oder

miteinander kombiniert werden.

Ansprechpartner für den

Bereich „Markteinführung“

im Programm progres.nrw.

Nordrhein-Westfalen direkt

Telefon: (0 18 03) 100 110

(Festnetzpreis 9 ct/min; Mobilfunkpreise

maximal 42 ct/min.)

E-Mail: nrwdirekt@nrw.de

Ansprechpartner für den

Bereich „Innovation“ im

Programm progres.nrw.

Projektträger ETN in Jülich

Telefon: (0 24 61) 61-0

E-Mail: info@fz-juelich.de

10.6 Nutzung erneuerbarer Energien

Das Ziel der Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums

ist, den Absatz von

Technologien der erneuerbaren Energien im

Markt durch Investitionsanreize zu stärken

und deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Frankfurter Str. 29-35

65760 Eschborn

Telefon: (0 61 96) 908-625

Internet: www.bafa.de

10.7 EWR GmbH

Lokale Förderprogramme und Contracting

bieten die EWR GmbH (siehe Kapitel 8) für

die Heizungsumstellung auf Erdgasbrennwertanlagen,

die Installation von Solarkollektoranlagen,

die Anschaffung von gasbetriebenen

Haushaltsgeräten (Wäschetrockner,

Erdgasherd) sowie Erdgas zur

Betankung von Fahrzeugen. Es werden

auch Elektrofahrräder bezuschusst.

17


10.8 Steuerbonus auf Handwerkerleistungen

Im Rahmen der Einkommenssteuererklärung

können Handwerkerleistungen für

Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten

steuerlich geltend gemacht werden. Es

können maximal 20 Prozent der Kosten für

den Arbeitsaufwand, maximal 6.000 Euro

jährlich, angerechnet werden. Dies gilt nur

für Bestandsgebäude, Neubauten sind

davon ausgenommen. Die Handwerkerleistung

muss im Haushalt des Auftraggebers

erfolgen, dabei ist es egal, ob man

dort als Mieter oder Hausbesitzer lebt.

Die Aufwändungen für Handwerkerleistungen

werden durch eine Rechnung

des Handwerkers nachgewiesen. Materialkosten

sind nicht begünstigt. Der Anteil der

Arbeitskosten muss grundsätzlich in der

Rechnung gesondert ausgewiesen sein.

Der Steuerbonus kann nicht gewährt

werden, wenn für die Maßnahme gleichzeitig

ein KfW-Programm genutzt wird.

Weitere Informationen gibt es

beim Finanzamt Remscheid.

Telefon (0 21 91) 9 61 – 0

Internet:

www.finanzamt-remscheid.de

11. EnergieAgentur.NRW

Angebote:

Kostenlose Energie-Initialberatung für

Wirtschaft, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe

aller Branchen.

••

Beratung im Betrieb zu folgenden

Themen:

••

ökonomische Energieverwendung

••

Energiemanagement in Betrieben

aller Branchen

••

Contracting, Finanzierung

••

energierelevante Förderprogramme

••

Nutzung unerschöpflicher

Energiequellen

••

Kraft-Wärme-Kopplung und

Wärmerückgewinnung

••

effiziente Haustechnik

••

Bautechnik

••

Begleitung innerbetrieblicher

Entscheidungsprozesse

••

energetische Gebäudemodernisierung

••

Leitfäden, kostenlose Projektinformationen,

Übersichten, Broschüren

••

Angebot von Seminaren und

Fortbildungskursen

••

Anbieterdatenbank für Produkte und

Dienstleistungen aus dem Energiebereich

Anschrift:

EnergieAgentur.NRW

Kasinostr. 19-21

42103 Wuppertal

Ansprechpartner:

Gerd Marx

Telefon (02 02) 2 45 52 – 35

Telefon (02 02) 2 45 52 – 0

Telefax (02 02) 2 45 52 – 30

Internet: www.energieagentur.nrw.de

E-Mail: post@energieagentur.nrw.de

18


© Gina Sanders - Fotolia.com

12. Deutsche Energieagentur –

dena

Angebot:

Wie lassen sich die Energiekosten schnell

und einfach senken? Welche Fördermittel

gibt es für eine Solaranlage oder die

energiesparende Hausmodernisierung?

Wer braucht eigentlich einen Energieausweis?

Und wer stellt diesen aus? Antworten

auf diese und viele weitere Fragen rund

ums Energiesparen, zu erneuerbaren

Energien und Energieeffizienz geben

qualifizierte Ansprechpartner der

Energie-Hotline.

Telefon (0 80 00) 736 734

(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz;

Preise für Mobilfunk können

abweichen)

Erreichbarkeit :

Montag bis Freitag von

7:00 bis 20:00 Uhr

Internet: www.thema-energie.de

13. Natur-Schule Grund

Angebote:

••

Ökologische Umweltbildungsstätte

••

Zahlreiche umweltpädagogische

Angebote für Schulen, Kindertagesstätten,

Verbände, Institutionen

und sonstige Interessenten

••

Praktischer Anschauungsunterricht

••

Themen nach Absprache

••

Seminare und Exkursionen

Anschrift:

Natur-Schule Grund

Grunder Schulweg 13

42855 Remscheid

Telefon (0 21 91) 84 07 34

Telefax (0 21 91) 5 91 15 40

Internet: www.natur-schule-grund.de

E-Mail: info@natur-schule-grund.de

Ansprechpartner: Jörg Liesendahl

Öffnungszeiten: nach Absprache

19


14. Bioenergie-

Netzwerkmanagement

regionales

BIOENERGIE

MANAGEMENT

Remscheid Solingen Wuppertal Kreis Mettmann

15. Arbeitsgemeinschaft

Erneuerbare Energien

Bergisches Land

Die Städte Remscheid, Solingen und

Wuppertal und der Kreis Mettmann

arbeiten gemeinsam an dem Pilotprojekt

„Regionales Bioenergie-Netzwerkmanagement“

des Landes NRW. Im Rahmen des

Projektes sollen ungenutzte Biomassepotenziale

der Region erschlossen, Akteure

vernetzt und der Bau von Biomasseanlagen

voran getrieben werden.

Angebote:

••

Erst- und Initialberatung interessierter

Akteure und Gruppen (hauptsächlich

Land-, Forstwirte, Entsorger)

••

Vernetzung der Bioenergieakteure

(Anlagenbetreiber, Biomasseerzeuger,

Anlagenbauer, Dienstleister und

Abnehmer)

••

Planung und Durchführung von Workshops

und Veranstaltungen zur

Wissensvermittlung

••

Analyse des regionalen Bioenergiemarktes

durch Umfragen, Interviews

••

Aktualisierung des bisherigen

Datenpools und der vorhandenen

Potenzialstudien

••

Initiierung von Bioenergieprojekten.

Anschrift:

Kreis Mettmann

Umweltamt

Goethestr. 23

40806 Mettmann

Telefon (0 21 04) 99 – 28 35

Telefax (0 21 04) 99 – 58 75

Internet: www.kreis-mettmann.de

E-Mail: Julia.Kinze@kreis-mettmann.de

Ansprechpartnerin: Julia Kinze

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare

Energien Bergisches Land setzt sich für

eine nachhaltige Energieversorgung und

-verwendung in der Region ein. In der

Arbeitsgemeinschaft sind die Städte

Remscheid, Solingen, Wuppertal, der

Kreis Mettmann, verschiedene Stadtwerke

aber auch Landeseinrichtungen wie die

Energieagentur Nordrhein-Westfalen und

der Landesbetrieb Wald und Holz vertreten.

Zusammen mit Energieeinsparung und

Energieeffizienzsteigerung leisten die

erneuerbaren Energien für die Stromund

Wärmeerzeugung einen wichtigen

Beitrag zur CO 2

-Minderung und zur

regionalen Wertschöpfung. Die Arbeitsgemeinschaft

will durch die Zusammenarbeit

der regionalen Akteure und die

Vernetzung regional vorhandenen Fachwissens

einen Beitrag dazu leisten.

Die Arbeitsgemeinschaft nutzt, beauftragt

oder begleitet regionale Projekte wie z. B.

das regionale Bioenergie-Netzwerkmanagement

oder Potenzialerfassungen. Sie dokumentiert

die Entwicklung der erneuerbaren

Energien in einem periodisch erscheinenden

Statusbericht und bietet regelmäßig für

verschiedene Zielgruppen Workshops

und Fortbildungsveranstaltungen an.

Ansprechpartner

Rolf Kinder (Sprecher der AG)

Stadt Wuppertal,

Geschäftsbereich Stadtentwicklung,

Bauen, Verkehr, Umwelt

Telefon (02 02) 563 – 69 42

E-Mail: rolf.kinder@eebl.de

Internet: www.eebl.de

20


16. ÖKOPROFIT ®

Bergisches

Städtedreieck

Mit Umweltschutzmaßnahmen Betriebskosten

senken. Was sich widersprüchlich

anhört wird bereits seit 2001 erfolgreich

praktiziert. Die Region kann bereits 115

zertifizierte Betriebe vorweisen.

Im Blickpunkt steht der ressourcenschonende

und optimierte Einsatz von

Energie, Wasser und Produktionsmaterialien,

um Verbrauch, Abfälle und

letztendlich Kosten einzusparen. Innerhalb

eines Jahres werden die Unternehmen in

Workshops geschult, erhalten fachliche

Beratung im Betrieb und erarbeiten

speziell für den eigenen Bedarf angepasste

Maßnahmen. Betrachtet werden die

Bereiche Abfall, Energie, Emissionen,

Wasser und Abwasser, Rohstoffe,

Kommunikation und Motivation, Arbeitssicherheit,

Gefahrstoffe und Mobilität.

Die investierte Arbeitszeit lohnt sich nicht

nur finanziell und ökologisch: Mit der

Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, der Rechtssicherheit, der

Motivation und Kommunikation im Betrieb

und der Zusammenstellung, Dokumentation

und Bilanzierung der Verbrauchsdaten

und -kosten entsteht ein Umweltmanagementsystem,

das weitergeführt

werden kann und die Transparenz der

Abläufe im eigenen Betrieb erhöht.

Das Jahr wird mit einer Prüfung abgeschlossen

und die erfolgreichen Unternehmen

erhalten eine Zertifizierung

zum ÖKOPROFIT ® -Betrieb.

So vielfältig wie die vertretenen Branchen

sind auch die bereits umgesetzten oder im

Umweltplan kurz- bis langfristig eingeplanten

Maßnahmen: Von der Optimierung

der Druckluftsysteme, dem Einsatz von

Wasserspararmaturen, dem Austausch von

Reinigungsmitteln bis zur verbesserten

Abfalltrennung, dem Austausch und der

optimalen Regelung der Heizwasser- und

Warmwasserversorgung oder Umstellung

der Beleuchtungssysteme.

Dabei wird fast die Hälfte der Einsparungen

über Maßnahmen erzielt, die ohne oder nur

mit geringen Investitionen umgesetzt

werden können.

Die Stadt Remscheid bietet für Unternehmen

in den drei Bergischen Großstädten

dieses Projekt an in Zusammenarbeit

mit den Städten Solingen und

Wuppertal sowie der Industrie- und Handelskammer

Wuppertal-Solingen-Remscheid

und den Wirtschaftsförderern der Städte.

Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt

durch das Ministerium für Klimaschutz,

Umwelt und Naturschutz, Landschaft und

Verbraucherschutz.

Anschrift:

Stadt Remscheid

Fachdienst Umwelt

Elberfelder Str. 36

42853 Remscheid

Ansprechpartnerin:

Elke Ellenbeck

Telefon (0 21 91) 16 – 28 26

Telefax (0 21 91) 16 – 32 57

Internet: www.remscheid.de

E-Mail: umweltamt@remscheid.de

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung

21


18. Industrie- und Handelskammer

Wuppertal-

Solingen-Remscheid

17. Kreishandwerkerschaft

Remscheid

Angebote:

••

Benennung von qualifizierten Handwerkern

zur Durchführung Ihres Vorhabens

••

Benennung von Sachverständigen

Anschrift:

Kreishandwerkerschaft Remscheid

Hindenburgstr. 60

42853 Remscheid

Telefon (0 21 91) 2 20 05

Telefax (0 21 91) 2 64 02

Internet: www.handwerk-remscheid.de

E-Mail: info@handwerk-remscheid.de

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag

7:30 – 16:30 Uhr

Freitag 7:30 – 12:30 Uhr

Angebote:

••

aktuelle Informationen zu Energiethemen

auf den Internetseiten unter

http://www.wuppertal.ihk24.de/innovation_und_umwelt/energiefragen/

••

Informationen zum günstigen Stromund

Energieeinkauf (Strom - und

Gashändlerverzeichnis)

••

Regionalpartner der KfW im Förderprogramm

„Energieberatung Mittelstand“

••

Informationen zu Energieförderprogrammen

••

Organisation und Durchführung von

Informationsveranstaltungen zu aktuellen

Themen, wie zum Beispiel betrieblichen

Energieeinsparpotenzialen,

Energiemanagementsystemen, ...

Anschrift:

Industrie- und Handelskammer

Wuppertal-Solingen-Remscheid

Stabsbereich Innovation und Umwelt,

Raumordnung, Industrie,

Technologie

Heinrich-Kamp-Platz 2

42103 Wuppertal

Ansprechpartner:

Klaus Appelt

Telefon (02 02) 24 90 – 310

E-Mail: k.appelt@wuppertal.ihk.de

Volker Neumann

Telefon (02 02) 24 90 – 305

E-Mail: v.neumann@

wuppertal.ihk.de

Internet: www.wuppertal.ihk24.de

22


19. Effizienz-Agentur NRW

Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) ist

Ansprechpartner für produzierende

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen

zum Produktionsintegrierten Umweltschutz

(PIUS) und zum ressourceneffizienten

Wirtschaften. Die EFA unterstützt bei der

effizienten Gestaltung von Produkten

und Prozessen. Damit können Kosten

und Umweltbelastung reduziert und

der Klimaschutz verbessert werden.

Angebote:

••

erprobte Beratungsinstrumente mit

der „EFA-Toolbox“ zur Steigerung

der Ressourceneffizienz

••

Finanzierungsberatung und

Umsetzungsbegleitung mit

der „PIUS-Finanzierung“

••

Informationen über Ansätze und

Technologien zum ressourceneffizienten

Wirtschaften

••

Initiierung von Pilotprojekten und

Verbundvorhaben im produzierenden

Mittelstand

••

regionaler, nationaler und internationaler

Wissenstransfer mit Institutionen aus

Wirtschaft, Politik und Wissenschaft

Anschrift:

Effizienz-Agentur NRW

Dr.-Hammacher-Straße 49

47119 Duisburg

Ansprechpartner für Ressourceneffizienz

in der Region Bergisches

Städtedreieck:

Matthias Graf

Telefon (02 03) 3 78 79 – 46

Telefax (02 03) 3 78 79 – 44

E-Mail: mgr@efanrw.de

Internet: www.efanrw.de

20. Neue Effizienz –

Bergische Gesellschaft für

Ressourceneffizienz mbH

Die Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz

mbH ist ein Zusammenschluss aus

Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen

des Bergischen Städtedreiecks, zur nachhaltigen

Verbesserung der Ressourceneffizienz

in der Region. Die Aufgaben liegen

in der Vernetzung der regionalen Akteure,

der Initiierung von innovativen Projekten

und der Vermarktung der Region als

Effizienzstandort. Die Arbeitsfelder umfassen

sowohl industrielle Prozesse und Produkte

als auch die Effizienzsteigerung in

Gebäuden und Infrastruktur.

Gesellschafter sind die Städte Wuppertal,

Solingen, Remscheid samt ihrer Stadtwerke,

Unternehmen aus der Region, die

Bergische Universität Wuppertal und die

Bergische Entwicklungsagentur GmbH.

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt,

Energie GmbH ist Kooperationspartner.

Angebote für Unternehmen:

••

Netzwerkorganisation und Ansprechpartner

für Ressourceneffizienz im

Bergischen Land

••

Effizienz in der Produktion z. B. durch

optimiertes Energiemanagement, nachhaltige

Produkte, neue Materialien oder

nachhaltiges Design

••

Effizienz in Gebäuden und Infrastruktur,

insbesondere durch Sanierung oder

den Einbau effizienter und intelligenter

Gebäudetechnik (Smart Meter)

••

gemeinsame Projekte und Workshops

zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

zur Steigerung der Material- und

Energieeffizienz

••

Erarbeitung und Begleitung

von Förderanträgen

23


••

gemeinsame Messeauftritte auf Energie-,

Gebäude- und Industriemessen

Anschrift:

Neue Effizienz

Bergische Gesellschaft für

Ressourceneffizienz mbH

Lise-Meitner-Straße 1-13

42119 Wuppertal

Ansprechpartner:

Jochen Stiebel

Telefon (02 02) 3 17 13 – 135

E-Mail: stiebel@neue-effizienz.de

Internet: www.neue-effizienz.de

21. Zentrum für Umwelt und

Energie der Handwerkskammer

Düsseldorf

Angebote für Mitgliedsbetriebe:

••

Energieberatung

••

Förderungs- und Finanzierungsberatung

••

Beratungen zum Stand der Technik

••

Beratung zur Kundenansprache

••

Beratung zur Produktpräsentation –

vor allem zu regenerativen Energien

Durchführung von Expertenlehrgängen

für Mitgliedsbetriebe:

••

Gebäudeenergieberater im Handwerk

••

Energieberater im Sanitär-

Heizung-Klima-Handwerk

••

Fachkräfte für Solartechnik / Solarteure ®

Verzeichnisse mit Fachkräften:

••

Fachkraft für Schimmelpilzsanierung

••

Fachkraft für Solartechnik / Solarteur ®

••

Gebäudeenergieberater im Handwerk

••

Energieberater im SHK-Handwerk

Angebot eines Handwerkerverzeichnisses

und deren Leistungen im Internet unter

www.umweltmarkt.org

Anschrift:

Zentrum für Umwelt und Energie

Mülheimer Str. 6

46049 Oberhausen

Telefon (02 08) 820 55-55

Telefax (02 08) 820 55-77

Internet:

www.hwk-duesseldorf.de/uzh

www.hwk-duesseldorf.de/energiesparen

www.hwk-duesseldorf.de/

handwerkersuche

www.umweltmarkt.org

E-Mail: info@uzh.hwk-duesseldorf.de

24


22. Mittelstandsinitiative

Energiewende

Die Mittelstandsinitiative Energiewende

unterstützt den deutschen Mittelstand bei

der Umsetzung der Energiewende. Ziel ist

es, weitere Energieeinsparpotenziale in

den Betrieben zu heben und ihre Energieeffizienz

zu verbessern. Die Mittelstandsinitiative

Energiewende bietet den Unternehmen

mit Dialog, Informationen und

Qualifizierungen konkrete Hilfestellung und

vermittelt Ansprechpartner direkt vor Ort.

© Picture-Factory - Fotolia.com

Angebote der Servicestelle:

Interessenten und Ratsuchende erhalten

telefonisch und per E-Mail Auskunft über

Förderprogramme und weiterführende

Informationen zu den Chancen und

Herausforderungen der Energiewende

unter besonderer Berücksichtigung der

Erhöhung der betrieblichen Energieeffizienz

in mittelständischen Unternehmen.

Organisation von Erfahrungsaustauschen

und Workshops für Netzwerke und

Interessierte, um regionale Strategien und

Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Die Online-Plattform bietet zahlreiche

einschlägige Informationen.

Telefonnummer für Handwerksunternehmen:

(0 30) 2 06 19 – 5 20

Telefonnummer für gewerbliche

Unternehmen:

(0 30) 2 03 08 – 22 43

Erreichbarkeit

Montag – Freitag 09:00 – 17:00 Uhr

E-Mail:

service@mittelstand-energiewende.de

23. Exkurs:

Stadt Remscheid –

Wohnberatung: Barrierefrei –

zukunftbewusstes Bauen

und Wohnen

Die beiden Themen „Energetisches Sanieren“

und „Barrieren abbauen“ scheinen auf

den ersten Blick wenig Gemeinsamkeiten

zu haben. Auf der einen Seite stehen die

Reduzierung von Kohlendioxid, der geringere

Verbrauch von fossilen Energien und

das Einsparen von Kosten. Dazu werden

in der Broschüre eine Vielzahl von Beratungsangeboten

und Förderprogrammen

vorgestellt. Auf der anderen Seite stehen

der demografische Wandel, die Barrierefreiheit

und altersgerechter Wohnraum.

Eine energetische Sanierung bietet gleichzeitig

ein großes Potenzial die baulichen

Barrieren zu reduzieren. Barrierefreie

Maßnahmen können oft ohne großen Mehr-

25


aufwand und Kosten bei Sanierungen umgesetzt

werden.

Barrierefreies Wohnen betrifft uns Alle,

denn Barrierefreiheit heißt: Vorausplanen

und an die Zukunft denken.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich

Wohnbedürfnisse in den unterschiedlichsten

Lebensphasen ändern. Doch daran denkt

man bei der ersten Wohnung noch nicht.

Da prägen stilistische Vorstellungen und

meist eine schmale Geldbörse den Lebensstil.

Später lernt man den Komfort zu

schätzen. Und schließlich ist die Barrierefreiheit

ausschlaggebend, um im Alter oder

bei einer Mobilitätseinschränkung ein

selbständiges Leben in den eigenen vier

Wänden führen zu können.

Dabei ist barrierefreies anpassbares

Wohnen kein Sonderstandard für Ältere und

Behinderte, sondern schafft Wohnkomfort

und unterstützt alle Menschen in den unterschiedlichsten

Lebensphasen. Es steht für

Mobilität und Selbständigkeit. Für heutige

und künftige Wohnbedürfnisse gibt es

moderne Wohn- und Einrichtungslösungen.

So können zum Beispiel anstehende

Modernisierungsvorhaben mit Maßnahmen

für eine Barrierefreiheit gekoppelt werden.

Manches ist mit baulichen Veränderungen

verbunden, anderes geht mit kleinem Aufwand.

Dabei sind die wichtigsten Punkte

für einen barrierefreien Wohnraum zu

bedenken:

••

ein grundsätzlich schwellenfreier

Zugang,

••

Durchgangsbreite der Türen von

mindestens 80 oder 90 cm,

••

ausreichende Bewegungsfreiheit

in den Wohnräumen,

••

die Gestaltung der Sanitärräume.

Wer weiß schon, welche Überraschung

das Leben für einen bereithält. Wer aber

beim Bauen, Sanieren und Modernisieren

rechtzeitig plant – dem ist ein Leben in

voller Bewegungsfreiheit sicher.

Sie haben ein Haus gekauft und überlegen,

wie Sie bis ins hohe Alter und bei gesundheitlichen

Einschränkungen darin zurecht

kommen? Sie möchten Ihre Wohnung

barrierefrei fit machen? Sie fragen sich, wie

und welche Maßnahmen dafür notwendig

und sinnvoll sind? Sie wissen nicht, wer

finanzielle Unterstützung bietet?

Anregungen für die zukunftorientierte

Planung gibt Ihnen die Wohnberatung

der Stadt Remscheid!

Anschrift:

Stadt Remscheid

Fachdienst Jugend, Soziales

und Wohnen

Wohnberatung

Alleestr. 66

42853 Remscheid

Ansprechpartnerin:

Sabine Schneider

Telefon (0 21 91) 16 – 26 39

Internet: www.remscheid.de

E-Mail: wohnberatung@remscheid.de

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung

26


NOTIZEN


IMPRESSUM

Herausgeber:

Stadt Remscheid

Die Oberbürgermeisterin

Fachdienst Umwelt

Elberfelder Str. 36

42853 Remscheid

Telefon: (0 21 91) 16 – 33 13

Telefax: (0 21 91) 16 – 32 57

Internet: www.remscheid.de

E-Mail: umweltamt@remscheid.de

Gedruckt auf 100% Recyclingpapier

Klimaneutraler Druck

Titelbild: © Onidji - Fotolia.com

6. aktualisierte und erweiterte Ausgabe,

Juli 2013

28

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