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THEATER & SCHULE - Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft ...

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THEATER

& SCHULE

Angebote der Bremer Theater für Schulen

Spielzeit 2012/2013


INHALT

Vorwort

Mensch Puppe! Das Bremer Figurentheater

Circus Bambini

Volksbühne Bremen e.V.

Compania t

Theater 62 Bremen e.V.

Schwankhalle – Raum für Ideen

Theater Parasol

De LooPERS Dance2gether e.V.

steptext dance project

Tanzwerk Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

KULT/ Bremer Musical Company/ EUMAC

Bremer Philharmoniker GmbH

Die Glocke Veranstaltungs-GmbH

Wilde Bühne e.V.

Schnürschuh Theaterhaus

Chinelo Theaterhaus

Quartier gGmbH

Theater Bremen

Bremer Shakespeare Company

Theater der Versammlung

FaTS Bremen

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Herausgeber/ Redaktion

Die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit

Rembertiring 8–12

28195 Bremen

www.bildung.bremen.de

Redaktionsanschrift

Renate Raschen

bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit

Rembertiring 8–12

28195 Bremen

Tel.: 0421- 361 - 6416

renate.raschen@bildung.bremen.de

Gestaltung

Gabriela Koschlig

theaterschule@yahoo.de

Titelphoto

Jesper Windisch

‘Falsch Verliebt’. Projekt des Tanztheaters CORPA

in Zusammenarbeit mit der Quartier gGmbh.

Alle Rechte an Bild und Text liegen bei den Veranstaltern.


Liebe Liebe Liebe L LLeserin

L Leserin

eserin und und lieber lieber lieber L LLeser

L eser eser, eser

„born, never asked“ – die Zeilen aus einem Song der Performance-Künstlerin und Musikerin Laurie Anderson

laden Sie zur Lektüre der Zeitschrift „Theater und Schule“ in ihrem 29. Erscheinungsjahr ein. Der Text gibt

gerade jene prickelnde Atmosphäre wieder, die jedes „Vorher“ markiert: Das Summen der Stimmen im Publikum,

der Moment bevor „es“ los geht, die Aufmerksamkeit vor dem ersten Ton, dem ersten Schritt auf die

Bühne, das Luftholen vor dem ersten Wort, die gespannte Stille vor der Premiere.

Eine Premiere ist es tatsächlich für viele Schülerinnen und Schüler, eine Theatervorstellung zu besuchen – noch

dazu eine, die die Guckkastenbühnen-Situation verändert und Erwartungen nicht bedient.

Neuland betreten Schülerinnen und Schüler aber auch bei der eigenen produktiven Arbeit: Wenn vor einem

(erwarteten?) Rollen- und Textstudium oder an dessen Stelle mit Bewegung, Tanz, Improvisation, chorischen

Formen und Sprache in ihren Klassen, in Kursen des Darstellenden Spiels oder in Theaterarbeitsgemeinschaften

gearbeitet wird und eigene Biografien Impulse liefern.

Hier werden nicht nur neue methodische Bekanntschaften gemacht, sondern auch Gewohnheiten irritiert.

Zum Theaterspiel im weitesten Sinne gehört eben auch: etwas zum ersten Mal tun, etwas zum ersten Mal

anders tun, etwas anders als Andere tun, es öffentlich zu tun – und zu verstehen, dass es immer mehr als eine

Möglichkeit der Umsetzung gibt. Dies macht Spielpraxis für Schülerinnen und Schüler so wertvoll und ermöglicht

Erfahrungen, die nicht nur vordergründig für den künftigen Berufsweg brauchbar sind, sondern Persönlichkeiten

reifen lassen.

What What ist ist behind behind that that curtain?

curtain?

Die Neugier auf das, was hinter dem Vorhang geschieht, zu wecken und zu erhalten treten auch in diesem Jahr

die Theater in Bremen wieder an und laden Sie ein zum aktiven Dialog. Die Angebote in der Bremer Musik-,

Tanz- und Theaterlandschaft sind ebenso wie ihre Akteure ausgesprochen vielfältig in Ausrichtung und Arbeitsformen

und haben keine Berührungsängste an den Genregrenzen. Sie bauen Verständnis-Brücken zu den

Themen der Inszenierungen und helfen, sie sehen, hören und wahrnehmen zu lernen.

Das vorliegende Heft „Theater und Schule“ will Lehrerinnen und Lehrern wie auch allen anderen, die mit

Gruppen theaterpädagogisch arbeiten, für diese Zusammenarbeit Anregungen und Informationen liefern.

Erfreulich positiv ist zu bemerken, dass die Kooperationen mit Schulen zunehmend verbindlicher und äußerst

variantenreich gestaltet werden können und auch die Kultureinrichtungen untereinander Kooperationen

pflegen. Beides ist ein Ausdruck der Qualität, die gewünscht und notwendig ist.

Full Full of of people, people, all all kinds

kinds

Gefüllte Ränge, begeisterte Akteure sowie fruchtbare Kooperationen wünscht Ihnen

Ihre

Renate Raschen

Referentin für ästhetische Bildung bei der

Senatorin für Bildung und Wissenschaft und Gesundheit

VORWORT

„It was a large room. Full of people. All kinds.

And they had all arrived at the same building at more or less the same time.

And they were all free. And they were all asking themselves the same question:

What is behind that curtain?

You were born. And so you’re free. So happy birthday.“

(Laurie Anderson: „born, never asked“)

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Mensch, Puppe! Das Bremer Figurentheater

Mensch, Puppe! Das Bremer Figurentheater öffnete 2011 im

Herzen des Bremer Viertels für Groß und Klein seine Türen. Die

vielfältigen Formen des Puppentheaters begegnen denen des

Schauspiels. Mit Puppe, Maske, Körper, Stimme und Musik entdeckt

Mensch, Puppe! bekannte und unbekannte Geschichten.

Die Macher von „Mensch, Puppe! sind dem Bremer Publikum

bereits bekannt: Claudia Spörri gastierte neben verschiedenen

Engagements im deutschsprachigen Raum regelmäßig an der

bremer shakespeare company, wo zuletzt ihre Solostücke

„Rampenfieber“ und „Schieflage“ entstanden. Jeannette Luft

und Leo Mosler spielten in den letzten Jahren in zahlreichen

Kinder- und Erwachsenenproduktionen am Figurentheater

Theatrium. Dort entstanden erste gemeinsame Produktionen

mit der Regisseurin Henrike Vahrmeyer, die zuvor mit verschiedenen

Schauspielinszenierungen am Theater Bremen debütierte

und seitdem als freischaffende Regisseurin für Schauspiel und

Figurentheater arbeitet. In der Atmosphäre des alten Kontorhauses

lädt das gemütliche Foyer vor und nach den Vorstellungen

und bei Premieren zum Feiern und Verweilen ein. Bei den

Kinderpremieren und dem „Märchenspaziergang“ verwandelt

sich das Foyer in ein Kindercafé für die kleinen Gäste. Ein besonderer

Wochenausklang ist die Reihe der Sonntagssoirées mit

unterschiedlichen musikalischen Theaterprogrammen und Konzerten.

Wir freuen uns auf Sie! Ihr Mensch, Puppe! - Ensemble

KINDER - UND

FAMILIENPROGRAMM

RUMPELSTILZCHEN

nach den Brüdern Grimm.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Unsere Stücke sind sowohl für Kin- DIE KLEINE RAUPE NIMMERSATT

dergartenkinder als auch für Grund- nach dem Bilderbuch von Eric Carle.

schüler geeignet. Die Altersangaben Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

sind Empfehlungen, die wir aufgrund

unserer Erfahrung aussprechen. ABENDPROGRAMM

Nach oben sind dem Alter keine Grenzen

gesetzt! Die Spieldauer beträgt

Folgende Stücke sind für die Jahr-

jeweils ca. 45 Minuten.

gangsstufen der 7. bis13. Klasse

geeignet.

CLOWNERIE & SCHAUSPIEL

DIE DUMME AUGUSTINE

Eine lustige Clownerie nach dem

Buch von Ottfried Preußler.

Spiel: Claudia Spörri.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

FIGURENTHEATER

ASCHENPUTTEL

nach den Brüdern Grimm.

Spiel: Jeannette Luft.

Gitarre: Ralf Winkelmann.

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

Premiere: 1. 11. 2012, 15 Uhr.

RITTER ROST FEIERT

WEIHNACHTEN

nach dem Buch von Jörg Hilbert

und Felix Janosa.

Spiel: Leo Mosler.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Premiere: 18. 11. 2012, 15 Uhr.

FREDERICK

Eine fantastische Mäusegeschichte

frei nach Leo Leonni.

Spiel: Jeannette Luft, Leo Mosler

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

SCHNEEWITTCHEN

nach den Brüdern Grimm.

Spiel: Jeannette Luft.

Gitarre: Ralf Winkelmann.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

FIETE ANDERS

nach dem Bilderbuch von M. Koch.

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

Büroöffnungszeit:

Büroöffnungszeit:

Mo - Fr 10–12 Uhr

(sonst AB oder E-Mail)

Ansprechpartnerin: Babette Handke

FIGURENTHEATER

& SCHAUSPIEL

GIFT - DER FALL GESCHE

GOTTFRIED

Ein historisches Drama

nach dem Buch von Peer Meter und

Barbara Yelin.

Premiere am 30.11. 2012.

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Eine Märchensatire

für Erwachsene.

DER ALCHIMIST

Ein poetisches Roadmovie

über Sinn und Unsinn.

Frei nach dem Romanbestseller von

Paulo Coelho.

TRÄUME,

DIE AUF REISEN FÜHREN

Ein Puppenschauspiel mit Texten und

Liedern von Mascha Kaléko

SCHAUSPIEL

IRRUNGEN

Nach der Erzählung „Tricks“ von Alice

Munro.

SONNTAGSSOIRÉE

Ein besonderer Wochenausklang ist

die Reihe der Sonntagssoirées. Jeden

Sonntag um 18.30 Uhr erwarten wir

unser Publikum mit unterschiedlichen

musikalischen Theaterprogrammen

und Konzerten.

Mensch Mensch, Mensch , Puppe! uppe! uppe!

Da Da Das Da s Bremer Bremer F FFigurentheater

F igurentheater

Schildstraße 21, 28203 Bremen

Tel: 0421 - 794 783 18

Fax: 0421 - 794 783 19

Kartenreservierung: 0421 - 794 782 92

post@menschpuppe.de

karten@menschpuppe.de

www.menschpuppe.de


Circus Bambini

Der Circus Bambini aus dem Bürgerhaus Mahndorf feiert 2013

bereits sein 25-jähriges Bestehen. Auch nach dieser langen Zeit

ist der Andrang zu diesem Kinder- & Jugendcircus riesengroß. Es

gibt eine lange Warteliste. 50 junge Artistinnen und Artisten zeigen

eine bunte Palette aus Akrobatik, Equilibristik, Jonglage

und Clownstheater. Die jungen Zuschauer werden dadurch immer

wieder angeregt, sich auch in diesen Künsten zu erproben. Auf

Wunsch kann im Anschluss an die Vorstellung unter Anleitung

der Bambini-Artisten mit dem vorhandenen Equipment Circus

erprobt werden.

EIN CIRCUS-ERLEBNISTAG

Für Schulklassen bis Klasse 6.

Im Bürgerhaus Mahndorf können Sie mit Ihrer Klasse einen Circus-

Erlebnistag buchen. Ein „Wandertag“ mal etwas anders!

Die Kinder können sich in den Disziplinen Kugellauf, Seiltanz, Trapez,

Rola Rola und Einrad fahren erproben. In jeweils zwei Stunden vor- und

nachmittags wechseln die Kinder mehrmals die Geräte und können so

erfahren, was ihnen am meisten liegt. Die Beschäftigung mit Circusdisziplinen

ermöglicht auch bewegungsunerfahrenen und übergewichtigen

Kindern ein ganz besonderes Erlebnis. Völlig ohne Zwang zeigen

die Schüler eine bisher nicht bekannte Anstrengungsbereitschaft.

Lustige Spiele zwischen den einzelnen Übungsabschnitten sorgen für

eine lockere und entspannte Atmosphäre. In der Mittagspause gibt es

ein leckeres Essen aus unserer Küche. Getränke stehen den ganzen

Tag zur Verfügung. Am Schluss der Veranstaltung erhält jedes Kind nach

einer kleinen Präsentation eine Urkunde über die Teilnahme am

Circustag. Ein Erlebnis, über das die SchülerInnen noch lange reden

werden. Für die LehrerInnen eine Chance, ihre SchülerInnen einmal

ganz anders zu erleben!

Circus Circus Bambini

Bambini

Michael Credo

Mahndorfer Bahnhof 10, 28307 Bremen

Tel.: 0421 - 48 58 168

michael.credo@buergerhausmahndorf.de

www.circusbambini.de

Volksbühne Bremen

VOLKSBÜHN OLKSBÜHN OLKSBÜHNE

OLKSBÜHN

BREMEN

BREMEN

Die Volksbühne Bremen e.V. bietet 3 x Vergnügen für Klein und

Groß im Abonnement „Theater für Kinder“. Sie haben Kinder,

Patenkinder oder Enkel? Dann haben wir etwas für Sie: In Zusammenarbeit

mit dem Theater 62 Bremen, dem Kulturzentrum

Schlachthof e.V. und dem Theatrium Figurentheater bietet die

Volksbühne Bremen e.V. als größte Theaterbesucherorganisation

der Stadt in der Spielzeit 2012/2013 für Kinder ab 4 Jahren wieder

ein fröhliches und buntes Programm. Dieses in Bremen einzigartige

Abonnement lebt von der Begeisterung der Kinder für

das Geschehen auf der Bühne, das sie intensiv, aufmerksam und

oftmals auch lautstark miterleben. Aber auch die sie begleitenden

Erwachsenen haben ihre helle Freude an dem Geschehen.

THEATRIUM FIGURENTHEATER

LOTTA AUS DER KRACHMACHERSTRAßE

Termin: 25. November 2012 im Theatrium Figurentheater.

FIGURENTHEATER MUNKEL & COMPANY

DAS GEHEIMNIS VON MOUSEWOOD-CASTLE

Ein Mäusekrimi von Wolfgang Zander.

Dauer ca. 45 Minuten.

Termin: 27. Januar 2013 im Schlachthof.

THEATER 62

PIPPI LANGSTRUMPF IN TAKA-TUKA-LAND

Kindertheater von Astrid Lindgren.

Termin: April 2013.

Der Preis für dieses abonnierte Vergnügen beträgt pro Person

– Kinder sowie begleitende Erwachsene – nur 15 Euro.

Weitere Auskünfte in der Geschäftsstelle der Volksbühne Bremen e.V..

Öffnungszeiten:

Mo.- Do. 11–16 Uhr

Volksbühne olksbühne olksbühne Bremen

Bremen

Villa Ichon, Goetheplatz 4

28203 Bremen

Tel.: 0421 - 32 79 57

Fax: 0421 - 330 66 26

info@volksbuehne-bremen.de

www.volksbuehne-bremen.de

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Compania t

Das 1998 gegründete Gastspieltheater compania t wird geleitet

von Marion Witt und Pablo Keller. Der Schwerpunkt der Inszenierungen

für Kinder und Erwachsene liegt in der Dramatisierung

von literarischen Vorlagen und zeitgenössischen fantastischen

Geschichten. compania t begreift Theater als Möglichkeit,

die gesellschaftliche Wirklichkeit mit dem Medium Theater zu

betrachten und zu hinterfragen. Diesen Weg geht das Theater

lustvoll und unterhaltend mit seinem Publikum. Der Stil der

Inszenierungen orientiert sich an den Inhalten und ihren Bedeutungen.

Alle Inszenierungen verbindet der spartenübergreifende

Ansatz. Die Bereiche Schauspiel, Figurenspiel, Artistik, Musik

und Improvisationstheater fließen ineinander. So erreicht

compania t viele Menschen auf vielen Ebenen. Kooperationen

mit anderen Theatern und Institutionen, Gastregien und

Ausstattungsaufträge ergänzen die eigene Theaterarbeit. Unsere

Lehrtätigkeit haben wir in den letzten Jahren erweitert. Theaterarbeit

und Dozententätigkeit ergänzen und befruchten sich gegenseitig.

NEU:NÄCHSTER SEIN

Ein sinnliches und vergnügliches Theaterstück mit Figuren, Papier und

Pinsel, einem Verbandskasten und vielen farbenfrohen Ideen.

Entstanden in Kooperation mit dem Landesverband Evangelischer

Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen.

Gefördert von Andere Zeiten e.V. und Hilfe für Kinder e. V..

Text und Regie: Marion Witt.

Für Kinder ab 3 Jahren.

Andi will Rettungssanitäter werden, deshalb hat er Andis Superbox dabei,

die ASB. Die Zuschauer dürfen gerne einmal reinschauen. Helfen ist

wichtig!, so Andi. Doch wie und wem hilft man eigentlich? Er macht sich

auf die Suche nach Antworten und entdeckt das Gleichnis „Der barmherzige

Samariter“. Begriffe wie „Barmherzigkeit“ und „Nächstenliebe“ werden

anrührend und mit viel Liebe zum Detail ins Hier und jetzt transportiert.

Die Mischung aus Schauspiel, Figuren- und Schattenspiel animiert

die kleinen Zuschauer zum Denken und Mitfühlen. Sie verstehen: Hilfe

kommt manchmal von jemandem, von dem wir es gar nicht erwarten.

JOHANN UND DIE GLÜCKSFEE

Ein Feenzauber aus Figurenspiel, Schauspiel, Musik und Tanz.

Projekt im Rahmen der Theaterreihe „unterwegs ist angekommen“ von

compania t in Kooperation mit dem Kulturladen Huchting e.V. und inszeniert

von Franziska-Theresa Schütz und Marion Witt. „Unterwegs ist

angekommen“ wurde speziell für Grundschulen entwickelt. Gefördert

von der Stiftung Wohnliche Stadt e.V., Aktion Hilfe für Kinder e.V. und

der Karin und Uwe Hollweg Stiftung in Bremen.

Für Kinder ab 4 Jahren.

Johann hat ständig schlechte Laune. Er ist ein Miesepeter der schlimmsten

Sorte. Ausgerechnet auf ihn trifft Isabella. Sie muss Johann das

Glücklichsein beibringen, dann hat sie ihre Feenprüfung bestanden und

ist eine echte Glücksfee. Doch wie lernt man glücklich zu sein? Und was

braucht es zum Glücklichsein? Wäre doch gelacht, wenn Luise und Tom

von compania t diese Frage nicht beantworten könnten.


RITA DAS RAUBSCHAF

Rita blättert nachts unterm Stroh immer heimlich im Piratenbuch. Freiheit!

Abenteuer! Das ist es, wonach sie sich sehnt. Aber wie kann man ein

Raubschaf werden und über die sieben Weltmeere segeln, wenn alle

Deichschafe eingezäunt sind und außerdem noch vom Hütehund bewacht

werden? Da taucht Ruth, das Rosettenmeerschwein, auf und los

geht’s, hinaus in die Welt. Aber Freiheit und Abenteuer bedeuten auch

Furcht und Gefahr, das merken die Beiden schnell.

Rita und Ruth halten zusammen, was auch passiert.

Träume werden eben doch manchmal wahr.

Ein wilder Piratenspaß für Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren.

Ein Projekt im Rahmen der Theaterreihe „unterwegs ist angekommen“,

von compania t in Kooperation mit dem Kulturladen Huchting e.V..

Inszenierung von Franziska Schütz und Marion Witt nach dem gleichnamigen

Buch von Martin Klein und Ute Krause.

„Unterwegs ist angekommen“ wurde speziell für Grundschulen

entwickelt. Gefördert von Hilfe für Kinder e.V. Bremen, der Waldemar

Koch Stiftung und der Stiftung Wohnliche Stadt.

MEHR ÜBER „UNTERWEGS IST ANGEKOMMEN“ – EIN

THEATERPROJEKT FÜR GRUNDSCHULEN

Theater soll in den Alltag der Kinder und Jugendlichen integriert werden,

deshalb kommt das Theater in die Schule. Bereits in der Konzeptphase

sind Kinder maßgeblich einbezogen worden. Themen und Inhalte sind

mit Schülerinnen und Schülern der Schule an der Oderstraße Bremen

entwickelt worden.

Die Inszenierungen bieten eine kongruente Mischung aus Tanz, Figurentheater,

Musik und Schauspiel. Die künstlerischen Ausdrucksformen sind

nicht willkürlich eingesetzt, sondern dienen zur Verdeutlichung der Aussagen.

Verschiedene Sinnesebenen werden angesprochen, jede/r versteht,

egal ob er/sie gute oder schlechte Deutschkenntnisse hat.

STÜCKE FÜR KINDER

FELIX GLÜCKSKIND

(ODER: DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN)

Eine bilderreiche Inszenierung, die Schauspiel, Figurenspiel

und Musik verbindet.

Für Kinder von 5 bis 11 Jahren.

DER GESTIEFELTE KATER

Erzähltheater nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.

Für Kinder von 5 bis 10 Jahren.

DAS HÄSSLICHE ENTLEIN

Ein Theaterstück mit Figuren- und Schauspiel nach dem gleichnamigen

Märchen von H. C. Andersen.

Für Kinder von 4 bis 10 Jahren.

EIN PLÄTZCHEN FÜR LILLI

Mehr als ein Weihnachtsmärchen.

Für Kinder von 4 bis 10 Jahren.

DAS STERNENMÄNNLEIN

Eine Zwergengeschichte über Reichtum und Erfolg.

Ein poetisches, verrückt-vergnügliches Märchen mit zwei Schauspielern,

singenden Zwergen, tanzenden Puppen und Musik.

Für Kinder von 5 bis 11 Jahren.

DIE GESCHICHTENFINDER - RÄUBERTOCHTER KÜSST

FROSCHKÖNIG

Improvisationstheater für Kinder von 4 bis 15 Jahren.

Ohne zu wissen, welche Geschichte inszeniert wird, gehen die beiden

Schauspieler auf die Bühne. Die Vorgaben kommen aus dem Publikum,

und innerhalb weniger Minuten erfinden die Zwei daraus Geschichten,

Szenen oder Lieder. Mal skurril, mal komisch und immer poetisch erzählen

sie von liebenswerten Abenteurern, schmuddeligen Prinzessinnen, ängstlichen

Gespenstern und fliegenden Känguruhs.

ELLIS BIEST

Ein Theaterstück mit Schauspiel, Figurenspiel und Papier

nach dem gleichnamigen Buch von Martin Karau und Katja Wehner.

Für Kinder von 4 bis 10 Jahren.

Compani Compania Compani a t

t

Friedrich-Wilhelm-Str. 23

28199 Bremen

Tel.: 0421 - 390 993 93

Fax: 0421 - 390 993 95

mail@compania-t.de

www.compania-t.de

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Theater 62 Bremen

Das THEATER 62 BREMEN e.V. wurde 1962 gegründet. Wichtig

für unsere Arbeit: Im Mittelpunkt steht der junge Mensch in

Verbindung mit dem älteren Menschen und den Kulturen. Auf

dem Spielplan sind Komödien, Schauspiele, Kinder und

Jugendtheaterstücke, Märchenspiele, Kaspertheater, Puppentheater

und wir machen Kultur. Wir sind das älteste Kinderund

Jugendtheater in Bremen. Seit 1992 besteht das THEATER

62 + junior. Das THEATER 62 + minis wurde 2001 ins Leben

gerufen. Michael A. Wenz ist seit 1962 Vorsitzender, Spielleiter,

Regisseur, Ausstattungsleiter und Schauspieler. Wir haben 28

verschiedene Inszenierungen auf dem Spielplan und fünf in

Vorbereitung sowie zehn in Ruhestellung mit über 500 Kostümen,

verschiedenen Requisiten und 75 Bühnenbildern. Wir

geben jährlich im Durchschnitt 170 Vorstellungen mit rund

10.000 Zuschauern. Das THEATER 62 BREMEN hat unter anderem

Partnertheater in Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland,

Rumänien, Bulgarien, der Mongolei, der Türkei, in

Stollberg/Erzgebirge. Das Theater 62 Bremen hatte 103 Tourneen

ins Ausland. Bei den 46 deutsch-polnischen Begegnungen

seit 1981 hatten wir über 350 Vorstellungen. Es fanden 44

internationale Gastspiele beim THEATER 62 BREMEN statt. Im

Jahr 2005 haben wir das Theater an der Lessingstraße, ein

professionelles Kammerspieltheater sowie Theater- und

Märchenzentrum für Kinder und Jugendliche eröffnet, in dem

auch internationale Begegnungen stattfinden. Hier ist die Heimstätte

der „Bremer Stadtmusikanten“. Regelmäßige Vorstellungen

finden u.a. im Theatersaal der Schule an der Lessingstraße,

Bremen statt. Wir spielen u.a. für die Volksbühne Bremen. Wer

möchte in seiner Freizeit THEATER aktiv auf und hinter der

Bühne spielen?

Weitere Informationen gibt es beim Spielleiter!

Kinder & Jugendliche spielen Theater PREMIEREN:

THEATER 62 + junior + minis:

DIE KLEINEN BREMER

STADTMUSIKANTEN

Märchenspiel nach Grimm

URAUFFÜHRUNGEN:

DER ZAUBERE KRACH-BUMM

Spannendes Kindertheaterstück

DIE HÜHNER

Eine etwas schräge Revue

aus dem Tierleben

SPIELPLAN

2012/2013

Für kleine & große Menschen

MÄRCHENSPIELE NACH GRIMM

VON KARIN UND MICHAEL A.

WENZ:

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Vor- und Mitspieltheater

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Puppentheater

SCHNEEWITTCHEN UND DIE

SIEBEN ZWERGE

DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN

KINDERTHEATER

VON ARMIN POGGENDORF:

SO EIN AFFENTHEATER

KINDERTHEATER

VON ASTRID LINDGREN:

PIPPI LANGSTRUMPF

PIPPI LANGSTRUMPF

IN TAKA-TUKA-LAND

URAUFFÜHRUNGEN:

POLNISCHE MÄRCHEN

In Deutsch und Polnisch

RUSSISCHE MÄRCHEN

In Deutsch und Russisch,

erzählt von Marina Cornea

SEBASTIAN STERNENPUTZER

UND DER SONNENSTRAHL

Witziges Märchenspiel von

Christina Stenger

KNASTERBAX UND SIEBENSCHÜTZ

Kindertheater von Werner Schrader

MÄRCHENSTUNDE

Karin und Michael A. Wenz

erzählen Märchen

Weitere Kasper- und

Puppentheaterstücke

KASPER UND DAS KROKODIL

+ ANDERE KASPERGESCHICHTEN

DIE DREI SCHWEINCHEN FEIERN

WEIHNACHTEN

DIE DREI SCHWEINCHEN

+ ANDERE GESCHICHTEN

Für große Menschen

DIE MEYERDIERKS

Eine bremische Komödie aus den

50er Jahren für die ganze Familie

von Karin und Michael A. Wenz

DIE MEYERDIERKS IN

AUFREGUNG

Eine bremische Komödie aus den

50er Jahren für die ganze Familie

von Karin und Michael A. Wenz

KAFFEESCHNACK BEI

MEYERDIERKS

mit Karin und Michael A. Wenz

DAS HÖRROHR

norddt. Komödie von Karl Bunje

UND OBEN WOHNEN ENGEL

eine Komödie von Jens Exler

BLEIB DOCH ZUM FRÜHSTÜCK

Komödie von Gene Stone und

Ray Cooney

URAUFFÜHRUNGEN:

DIE MEYERDIERKS

HEITER GEHT’S WEITER

Eine bremische Komödie aus den

50er Jahren für die ganze Familie

von Karin und Michael A. Wenz

PREMIEREN:

JANUSZ KORCZAK

UND DIE KINDER

Geeignet ab 8. Klasse

Schauspiel von Erwin Sylvanus

DER TRAUSCHEIN

Komödie von Efraim Kishon


KINDER- UND JUGENDTHEATER

THEATER 62 + M I N I S

Kindertheatergruppe im Alter von 4 bis 9 Jahren.

THEATER 62 + J U N I O R

Kinder- und Jugendtheatergruppe im Alter von 10 bis 17 Jahren.

THEATER 62 BREMEN

Jugendliche und Erwachsene von 18 bis 99 Jahren.

Das Theater 62 vertritt verschiedene Stilrichtungen: Klassische-, Zeit- und

Gesellschaftsprobleme, Märchen, Schauspiele.

50 JAHRE THEATER 62 BREMEN

Seit 50 Jahren ist Michael A. Wenz (29. 06. 1946) Spielleiter, Vorsitzender,

Regisseur, Ausstattungs-, Organisations- und Verwaltungsleiter sowie Schauspieler

des THEATERs 62 BREMEN.

ÖFFENTLICHE PROBEN UND SCHAUSPIELSCHULE

für Kinder und Jugendliche des THEATERs 62 + junior + minis.

Die Proben finden jeweils donnerstags von 17 bis18.30 Uhr (außer in den

Schulferien) im Theatersaal der Schule an der Lessingstraße statt. Der

Eintritt für die öffentlichen Proben ist frei.

EIN ANGEBOT FÜR UNSERE ZUSCHAUER

Nach unseren Vorstellungen können Sie bei uns mit Ihren Kindern eine

Geburtstags- oder Familienfeier durchführen. Auf dem Schulhof der Schule

an der Lessingstraße gibt es prima Spielgeräte!

Spielstätten des Theaters 62 Bremen:

Theater an der Lessingstraße

Professionelles Kammerspieltheater mit 62 Plätzen.

Lessingstraße 12, 28203 Bremen.

Theatersaal der Schule an der Lessingstraße

Gemütlicher Theatersaal mit 200 Plätzen.

St.-Jürgen-Straße 56, 28203 Bremen.

Telefonische Vorbestellungen:

0421 - 49 08 99 (rund um die Uhr)

KARTENVORVERKAUF UND KASSENÖFFNUNG:

Theater an der Lessingstraße:

Dienstags von 17–18 Uhr,

sowie Nord West Ticket Vorverkaufsstellen,

Tel.: 0421 - 36 36 36,

und im Pressehaus Bremen, Martinistraße 43.

Theater Theater 62 62 Bremen Bremen Bremen e.V e.V. e.V

Spielleiter: Michael A. Wenz

Geschäftsstelle:

Plettenberger Weg 11

28205 Bremen

Tel.: 0421 - 49 08 99

Mobil: 0171 - 690 38 37

theater62bremen.wenz@t-online.de

www.theater62bremen.de

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Schwankhalle

Die Schwankhalle Bremen ist ein Produktions- und Veranstaltungsort

für Freie Theater und hat sich in den letzten

Jahren insbesondere mit zeitgenössischen Tanztheater-, Performance-

und Schauspielinszenierungen sowie mit interdisziplinären

Festivals einen Namen gemacht. Neben der Tanzkompanie

steptext agiert ein Kuratorenkollektiv im Haus, das

zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen Jungen Theaters Bremen

sowie freischaffenden Künstlern besteht. Unter dem Label

„Alte Liebe Produktionen“ werden jährlich auch für Jugendliche

geeignete Eigenproduktionen herausgebracht, die vor allem

zeitgenössische Themen und Stücke auf die Bühne bringen.

Außerdem produzieren die „Alte Liebe Produktionen“ jährlich

ein Kindertheaterstück mit dem Universum Science Center, das

mit den Figuren populärer Kinderliteratur gleichzeitig an Theater

und naturwissenschaftliche Experimente und Erfahrungen

heranführt.

MULTIMEDIALES THEATER

KRIEG

Regie: Kristina Brons, Text: Janne Teller

Premiere: 12. September um 20 Uhr in der Schwankhalle

Weitere Termine: 14., 15., 28., 29. September, 05., 06., 18. bis 20.

Oktober und 15. bis 18. und 22. bis 25. November jeweils um 20 Uhr in

der Schwankhalle.

Wenn bei uns Krieg wäre, wohin würdest du gehen?

Wenn durch die Bomben der größte Teil des Landes, der größte Teil der

Stadt in Ruinen läge? Wenn das Haus, in dem du und deine Familie

leben, Löcher in den Wänden hätte?

Mit Hilfe der ’Magic-Machine’ drehen wir das Weltszenario einfach mal

um und werden zum Flüchtling. Europa hat zu. Hier ist Krieg. Ägypten

macht auf. Man kann dort um Asyl bitten. Wie baut man sich ein neues

Leben auf? Und wenn man dann wieder zurück muss? Ein visueller und

musikalischer Trip auf dem Nil. Diesmal nicht als Tourist, sondern als deutscher

Flüchtling in der arabischen Welt. Mit der Angst im Nacken und den

Behörden auf den Fersen.

MUSIK-THEATER FÜR KINDER

ENTE, TOD UND TULPE

Nach Wolf Erlbruc.

Regie: Judith Lorentz,

Bühnenfassung: Nora Dirisamer.

Premiere: Sonntag, 04. November um18 Uhr in Schwankhalle.

Aufführungen: 5. bis 8. und 26. bis 28. November um 9.30 Uhr

sowie am 11. November um 16 Uhr.

Viele weitere Vor- und Nachmittags-Termine im Dezember.

Irgendwann stellt jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen.

Eltern und Lehrer wissen das und haben nicht immer eine unbefangene

Antwort parat. So selbstverständlich der Tod im Leben ist, so selbstverständlich

gehört er ins Kindertheater. In Wolf Erlbruchs „Ente, Tod und

Tulpe“ ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man merkt’s

nur nicht: Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. Jemand beobachtet

sie, ist in ihrer Nähe. Schließlich steht er leibhaftig vor ihr: der Tod. Als sie

ihm ins Auge blickt, ist sie zuerst zutiefst erschrocken.

In Nora Dirisamers Dramatisierung des Kinderbuchklassikers wirken die

schönen und reduzierten Dialoge umso mehr und in leisen, poetischen

Szenen freunden sich Ente und Tod an, soweit das eben geht: „Wer bist du

und was schleichst du hinter mir her?“ „Schön, dass du mich endlich

bemerkst“, sagte der Tod, „ich bin der Tod“. Die Ente erschrak. Das

konnte man ihr nicht übel nehmen. „Und jetzt kommst du mich holen?“

„Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst nur für den Fall.“ „Für

den Fall?“ fragte die Ente. „Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer

Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.“ Zusammen verbringen sie einen

Sommer lang ihre Zeit, schwimmen im See, sitzen auf einem Baum oder

im Gras, erzählen und schweigen und wärmen einander, wenn ihnen kalt

ist. Und in dieser Zeit erfährt Tod so einiges, was selbst er noch nicht

wusste.

Mit Martin Leßmann als „Tod“ und Birgit Wieger als „Ente“ hat Judith

Lorentz zwei begnadete und immer noch fragende Individuen auf der

Bühne, die in ihrem Spiel wie selbstverständlich einen zarten und universalen

Bogen spannen können. Als dritter Akteur auf der Bühne werden

sie von Felix Reisel unterstützt, der mit allerlei erdenklichen Klängen und

Tönen immer wieder neue Landschaften und Bilder in den Raum setzt,

den wiederum Denis Fischer in angenehm reduzierter Art entwerfen wird.

Wer gestaltet die akustische Stadt?

Wir möchten dies im Jahr 2013 als Kerngeschäft

der ‘Schwankhalle : Raum für Ideen’ verstehen:

Durch künstlerische Interventionen, wissenschaftlichen

Input, entwickelnde Beratung, offene Foren,

Austausch und Sammlung, Dokumentation und

nachhaltige Formate, konkrete Veränderungen

und Dienstleistungsangebote, kontinuierlich über

das ganze Jahr verteilt.


FESTIVALS

HÖRZU 2013 - 365 TAGE SPITZE OHREN!

Bremen soll 2013 ein Ort des Hörens werden. KünstlerInnen,

WissenschaftlerInnen, öffentliche Einrichtungen, kulturelle Partner und

die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich die akustischen Komponenten

des Lebens in der Stadt zu vergegenwärtigen, zu Nutze zu

machen und zu genießen. Ein Gewinn an Aufenthaltsqualität kann so

durch künstlerische Transformationen des akustischen Alltags und konkrete

Veränderungen im Stadtton erreicht werden.

Das Ziel sollte sein, sich die akustische Umwelt bewusster zu machen:

welche Visionen, Regeln, Möglichkeiten gibt es für den öffentlichen

Raum, der eben gleichzeitig ein Hörraum ist, in dem sich alle und alles

bewegt, so auch unzählige Schallwellen und ihre Empfänger.

OUTNOW! 2013

FESTIVAL FÜR INTERNATIONALEN KÜNSTLERNACHWUCHS.

Schauspiel, Tanz, Film, Musik und Bildende Kunst.

Eine Kooperation des Kunst- und Künstlerhauses

Schwankhalle und des Theaters Bremen.

30. Mai bis 8. Juni 2013, Schwankhalle Bremen

und Theater Bremen.

Seit 2004 gibt es das Festival OUTNOW! in Bremen, veranstaltet von

der Schwankhalle. Im Jahr 2012 pausiert das Festival und verpasst sich

stattdessen am 8. und 9. Juni in einem Symposium eine Frischzellenkur:

Wie wachsen Künstler nach, wovon sind sie getrieben? Wie wird

zeitgemäß ausgebildet? 2013 wird es OUTNOW! dann zum achten

Mal geben, zum ersten Mal als ein gemeinsames Festival von der

Schwankhalle Bremen und dem Theater Bremen.

Acht Tage lang präsentiert OUTNOW! in der Schwankhalle, im Kleinen

Haus, im Moks und im Brauhauskeller des Theater Bremen professionelle

Produkte junger Schauspieler, Regisseure, Tänzer, Choreografen,

Filmemacher, Musiker und bildender Künstler aus dem In- und

Ausland. OUTNOW! fördert den Austausch künstlerischen Schaffens

und die europaweite Vernetzung junger Künstlerinnen und Künstler.

Daher sind neben den Vorstellungen und Präsentationen auch das

Wohnen im OUTNOW!-Schlafsaal und die tägliche Frühstückskritik wichtige

Elemente des Festivals. Herzlich Willkommen – in der Schwankhalle

und im Theater Bremen!

Schwankhalle

Schwankhalle

Raum Raum für für Ideen

Ideen

Buntentorsteinweg 112

28201 Bremen

Tel.: 0421 - 70 01 41

mail@schwankhalle.de

www.schwankhalle.de

Schwankhalle

.

Theater Parasol

Das Theater Parasol wurde 1997 von Julia und Sibylla Klein gegründet.

Inhaltliche Schwerpunkte sind momentan: finnisch-deutsche Performances

für Erwachsene und die Erforschung der vielfältigen Möglichkeiten

der Kunst des Erzählens. Erzählt wird für Kinder und Erwachsene

überall dort, wo ein Publikum Lust auf Geschichten hat.

REPERTOIRE

AMALIA AUF DEM ANGLERSITZ

Für alle ab 3 Jahren.

DIE GESCHICHTEN-HÄNDLERIN AMALIA

Für alle ab 3 Jahren.

GESCHICHTEN AUS DEM SCHUHSCHRANK

Für alle ab 5 Jahren.

AMALIAS ERZÄHLSTAND ZU ANLÄSSEN ALLER ART

Für alle ab 5 Jahren.

DAS KROKODIL WARTET AUF ANTWORT

Stück für eine Erzählerin und eine Tänzerin für Grundschulkinder.

GESCHICHTEN VON PECHVÖGELN UND GLÜCKSPILZEN

Für alle ab 10 Jahren.

Geschichten begleitet von Akkordeonmusik von Susanne Schrenk.

ROSENGESCHICHTEN

Zeitgenössische Erzählkunst mit Julia Klein.

MÄRCHEN AUS ALLER WELT

Für Kinder und Erwachsene.

GESCHICHTEN GIBTS

IN ALLEN SPRACHEN

SEMINARE ZUM MEHR

SPRACHIGEN ERZÄHLEN

In Bremen leben Menschen aus

über 100 Nationen. Es gibt Stadtteile

in denen über 50 verschiedene

Sprachen gesprochen werden.

Was für ein Sprachenschatz!

In den Seminaren zum mehrsprachigen

Erzählen zeigt Julia Klein

Wege, im pädagogischen und

künstlerischen Bereich erzählenderweise

diesen Reichtum zu nutzen.

Theater Theater Theater P PParasol

P Parasol

arasol

Julia Klein

Friedrich-Wilhelm-Str. 23

28199 Bremen

Tel.: 0421 - 68 53 655

info@geschichtenhaendlerin.de

www.geschichtenhaendlerin.de

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De Loopers Dance2gether e.V.

DE LooPERS

DANCE2GETHER E.V.

TANZTHEATER FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

COMMUNITY DANCE PROJECTS

DE LooPERS wurde 2003 von Wilfried van Poppel gegründet.

DE LooPERS ist auch in übertragendem Sinne ein Ort, an dem

sich Tänzer, Choreographen, Kinder und Jugendliche ausprobieren

können, sich mit verschiedenen Facetten von Tanz- und

Bewegungstheater beschäftigen können. Es kreierte bisher

sechs professionelle Tanztheaterstücke für ein junges Publikum.

Seit 2006 gibt es für Großprojekte und Community Dance

Projects eine Zusammenarbeit mit dem englischen Choreographen

Royston Maldoom als künstlerischem Berater und

Inspirator. Es wurden bereits mehrere Community Dance Projekte

mit 50 bis 100 jungen Menschen bis 25 Jahren von der

Jugendcompany realisiert. Ziel ist es, junge Menschen als Zuschauer

und als Tänzer mit modernem Tanz und Tanztheater

in Berührung zu bringen. Es können Tanz-Bewegungstheater-

Produktionen mit professionellen Tänzern professionell erarbeitet

und an den Schulen präsentiert werden. Die Vorstellungen

werden von DE LooPERS begleitet, das heißt, dass eventuelle

Vorbereitungen, Lehrerbriefe bzw. weitergehende Informationen

zu den Vorstellungen von DE LooPERS mitgestaltet

werden. In Anlehnung an die jeweilige Produkion werden

Workshops angeboten. DE LooPERS will die Fähigkeiten junger

Menschen ernst nehmen, ihr Selbstbewusstsein stärken,

ihre Kooperationsfähigkeiten und ihr kulturelles und künstlerisches

Verständnis fördern. Zusammen tanzen mit Respekt,

Verständnis und Toleranz. Jugendliche werden die Zukunft

mitgestalten und im positiven Sinne ändern können.

TANZTHEATER FÜR EIN JUNGES PUBLIKUM

DE WADLOOPERS

Tanztheater für ein junges Publikum ab 8 Jahren.

Wo bist du?

Auf dem Watt.

Was siehst du?

Seevögel, Seehunde, Schnecken, Wellen, Wasser, Sand, Matsche

und mehr.

UND?

Es ist schön, hier zu sein, viel zu sehen und viel zu erleben.

Was machst du?

Wandern, genießen, lesen, Vieles.

Und das alles tanzen wir!

ICH SEHE WAS

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Papiertheater Nürnberg.

Weitere Infos finden Sie auf unserer Internetseite.

Für alle ab 6 Jahren.

DANCE2GETHER

“dance2gether“ möchte Menschen durch den Tanz zusammen bringen.

Wir richten uns vor allem an Jugendliche, denn sie sind die Zukunft der

Welt. Junge Menschen, die zusammen tanzen mit Verständnis, Respekt

und Toleranz. Im Rahmen von “dance2gether” werden Spenden gesammelt

für Kinder- und Jugend-Tanzprojekte in Äthiopien und Palästina.

Dance2gether wird in verschiedenen Formaten in Schulen angeboten,

u.a. in Zusammenarbeit mit Quartier gGmbh.

HERBSTTANZAKADEMIE

Tanzprojekt in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Nord und der

Kunsthalle Bremen.

In den Herbstferien 2012 findet die Herbsttanzakademie mit dem Thema

“Hundertwasser”statt, welche bis Ende Januar 2013 weitergeführt wird.

Die entstandene Choreografie wird Ende Januar 2013 im Theater am

Goetheplatz aufgeführt.

DE LooPERS

Tanztheater für Kinder

und Jugendliche

Communuty dance projects

De e Loopers oopers oopers-dance2gethe

oopers dance2gethe

dance2gether

dance2gethe r e.V e.V. e.V

Wilfried van Poppel

Paschenburgstrasse 10

28211 Bremen

Tel.: 0179 - 77 12 927

wilfried@de-loopers.eu

www.de-loopers.eu

facebook:

DE LooPERS tanztheater-dance2gether


steptext dance project

Foto: Merit Esther Engelke

STEPTEXT DANCE PROJECT & YOUNG ARTISTS

steptext dance projects Label young artists bietet jungen Tanz- und

Theaterbegeisterten Raum zur Entdeckung, Entwicklung und Präsentation

ihrer tänzerischen wie darstellerischen Potenziale und

Qualitäten und ebnet den Weg für eine entsprechende professionelle

Ausbildung. Im Umfeld der steptext-Tanzkompanie in der

Schwankhalle Bremen gestalten die TeilnehmerInnen jährlich ein

Tanztheaterstück. Nach offenen Auswahlworkshops im Frühjahr

findet die Gruppe der Mitwirkenden bei regelmäßigen Tanztrainings

und Schauspielimprovisationen zueinander. In der zweiten Jahreshälfte

kommen mehrwöchige Probenblöcke hinzu, mit denen die

Premiere im Spätherbst erarbeitet wird. In einem intensiven Prozess

gemeinsamen künstlerischen Schaffens und persönlicher Auseinandersetzung

schaffen die young artists dynamische bühnenkünstlerische

Umsetzungen zu aktuellen Fragen des Lebens in

unserer Gesellschaft. Dabei erkunden sie nicht nur verschiedene

zeitgenössische Tanzstile, Musikrichtungen und szenische Darstellungsformen,

sondern auch viele weitere Aspekte der Tanztheaterproduktion:

Kostüm- und Bühnenbildgestaltung, technische und

organisatorische Arbeitsfelder gehören ebenso dazu wie Rollenentwicklung,

Stimmübungen oder das Einstudieren von Choreografien.

Unter der künstlerischen Leitung des Schauspielers, Tänzers

und Choreografen Augusto Jaramillo Pineda fügen sich Alltägliches

und essenzielle Fragen, laute und leise Klänge, Popsongs und

explosive Choreografien, Ensembleszenen und Dialoge zu frechbuntem

jungem Tanztheater. Im Rahmen der Bühnenproduktionen

bieten wir Schulen die Möglichkeit zur intensiven Zusammenarbeit,

z.B. in Form einer AG. Für Informationen dazu wenden Sie

sich bitte an unser Büro.

RISKANT NAH

Die Jugendtanztheaterproduktion der young artists in der Spielzeit 2012/

2013 erkundet den aktuellen Umgang Jugendlicher mit den Themen

Distanz und Nähe, Schutz und Abgrenzung. Sich auf etwas oder jemanden

einlassen, eine eigene Haltung suchen und vertreten, sich berühren

lassen von Mitmenschen, von gesellschaftspolitischen Geschehnissen und

Tendenzen, von Alltagserlebnissen und Begegnungen. Sich öffnen oder

verschließen, in und mit der eigenen Körperlichkeit, Sexualität und Gefühlswelt:

Wie mischen sich diesen Herausforderungen gegenüber Ablehnung

und Bereitschaft, Sehnsucht und Angst? Wünsche und Wirklichkeiten

werden von RISKANT NAH vermessen, um ihnen in Tanz und Schauspiel

Gestalt zu geben. Nähe kann bedrohlich sein und Distanz Schutz

versprechen. Die digital vernetzte Lebensrealität junger Menschen bietet

Gelegenheit zu vollständig ‚körperlosen’ Kontakten, Freundschaften,

Beteiligungsräumen, und zum Abbruch jeder Kommunikation mit einem

einzigen Klick. Was bedeutet das für reale Begegnungen? Über eigene

Empfindungen, den eigenen Körper, über Ängste oder etwa Krankheiten

zu sprechen fällt vielen im direkten Kontakt schwer. Aber es kann auch

lebenswichtig sein. Zum Beispiel in Hinsicht auf die so unangenehme wie

relevante Frage nach HIV-Infektionen. Welche Emotionen und Reaktionen

löst die Auseinandersetzung mit der Ansteckungsgefahr aus? Wie

verändert das Bewusstsein darüber das Verhältnis zum eigenen Körper

und zu dem eines betroffenen Freundes oder Liebespartners? Entscheidungen

über Nähe und Distanz rücken ganz nah in das eigene Leben.

Was in pädagogischen, familiären oder institutionellen Kontexten oft abstrakt

bleibt, was selbst unter engsten Vertrauten oft ungesagt verdrängt

wird, was häufig nur in Internet-Kommunikationen offenbart wird, wird bei

Recherchen, Proben und auf der Bühne lebendig und konkret. Ein Jugendtanztheaterstück,

das Nähe riskiert.

Premiere: November 2012

ANGEBOTE FÜR IHREN UNTERRICHT

Fotos: Merit Esther Engelke

steptext dance project bietet vielfältige Möglichkeiten für Lehrerinnen und

Lehrer, mit ihren Schülern Einblicke in die Arbeit einer zeitgenössischen

Tanzkompanie zu erhalten. Wir organisieren Probenbesuche oder konzipieren

gemeinsam mit Ihnen eine Unterrichtsstunde, in der wir Sie mit

unseren Tänzern, Bühnen- und Kostümbildnern oder Komponisten besuchen.

Sprechen Sie uns hierzu gerne an!

steptext steptext dance dance project project

project

Schwankhalle Bremen

Buntentorsteinweg 112

D-28201 Bremen

Tel.: 0421 - 70 42 16

Fax: 0421 - 79 42 401

office@steptext.de

www.steptext.de

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Tanzwerk

tanzwerk bremen vermittelt zeitgenössischen Tanz in Kursen und

Workshops für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Darüber

hinaus werden Bühnenprojekte für alle Altersstufen angeboten.

Schwerpunkte liegen in der schulischen und außerschulischen

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und in der inklusiven Projektarbeit

mit jungen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Professionelle

KünstlerInnen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik

oder Film entwickeln zusammen mit Kindern, Jugendlichen und

Erwachsenen spezifische Projekte zu aktuellen Themen. Diese

werden regelmäßig auf Bremer Bühnen aufgeführt.

Auch die Realisierung von Veranstaltungen und Festivals gehört

zu unserem Repertoire.

TANZWERK FÜR KINDER

tanzwerk bietet spezielle Kurse für Kinder ab 3 Jahren an. Kinder zwischen

3 und 11 Jahren erarbeiten regelmäßig Tanztheaterstücke und präsentieren

sie der Öffentlichkeit.

TANZWERK FÜR JUGENDLICHE

Neben „Dance Mix for Kids“, einem Kurs für Kinder zwischen 9–13 Jahren,

in dem verschiedene Tanzstile unterrichtet werden, bekommen Kinder

und Jugendliche in Projekten die Möglichkeit, Stücke zu erarbeiten, Choreografien,

Improvisationen und eigene Ideen miteinander zu verbinden

und Bühnenerfahrungen zu sammeln. Schwerpunkt sind inklusive Tanzund

Theaterprojekte.

SUPERHELDEN RETTEN DIE WELT / DIE ANDEREN

INTEGRATIVES JUGENDTANZTHEATER

Leitung: Inga Becker und Alexandra Benthin.

Erste Szenen zum Thema Superhelden retten die Welt.

Aufführungen: 24. und 25. November im Schnürschuhtheater.

Projektlaufzeit: Mai 2011 bis Mai 2014.

FIGURENARBEIT IM TANZTHEATER

Workshop für LehrerInnen, PädagogInnen und Interessierte.

Leitung: Alexandra Benthin.

Sa, 29. 9. 2012, 11–15 Uhr im tanzwerk-Studio.

Wahrnehmung und Präsenz wird durch ein Körpertraining und Übungen

im und durch den Raum geschärft. Über Improvisation werden Charaktere

verschiedener Figuren aus dem Alltag und aus bestimmten Lebenssituationen

erforscht. Wie entwickelt sich eine Figur, wie kann ich ihre

Eigenschaften hervorheben bzw. so ausarbeiten, dass sie spannend wird?

Es werden wiederholbare Szenen erarbeitet.

CHOREOGRAFIEREN MIT SCHÜLERINNEN

Workshop für Lehrende an Schulen. Leitung: Gitta Barthel, Heike Lüken.

Sa, 24. 11. 2012, 14.30 –18.30 Uhr im tanzwerk-Studio.

Der Workshop bietet eine Einführung in Arbeits- und Vermittlungsmethoden

zeitgenössischer Choreografie und zeigt deren Einsatzmöglichkeiten in

der Schule. Grundlegende Umgangsweisen von Bewegung mit SchülerInnen

sowie Choreografie als Methode bewegten szenischen Lernens

werden an Beispielen praktisch erfahrbar. Es sind keine Vorkenntnisse in

Tanz und Choreografie erforderlich.

Foto: Norbert A. Müller

TANZ MACHT SCHULE

Bereits seit 1997 arbeitet tanzwerk bremen mit Schulen zusammen. Wir

verstehen unsere Arbeit als Beitrag zur ästhetischen Bildung mit dem Ziel,

den zeitgenössischen Tanz stärker in die Schule zu integrieren. Dafür

vermitteln wir professionelle TanzpädagogInnen und ChoreografInnen

an Schulen in Bremen und Niedersachsen. Das Angebot umfasst eine

breite Palette von Stilen und Techniken des zeitgenössischen Tanzes für

alle Alters- und Schulstufen in Form von fortlaufendem Unterricht, Workshops,

Projekten. Zudem organisieren wir Fortbildungen für ChoreografInnen

und LehrerInnen mit den folgenden Schwerpunkt-Projekten:

WHIRLSCHOOL – TANZ MACHT SCHULE

Seit 1997 realisieren tanzwerk bremen und der Fachverband für Theater

in der Schule Bremen e.V. (FaTS) gemeinsam dieses Projekt, in dessen

Rahmen Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen mit professionellen

Choreografen/innen innerhalb von drei bis vier Monaten kurze Stücke

erarbeiten und präsentieren. In der Spielzeit 2012/2013 werden12 Choreografien

von Bremer Schulen dargeboten.

Projektlaufzeit: Oktober 2012 – März 2013.

Aufführungen: 7. und 8. März 2013 im Kulturzentrum Schlachthof.

TANZ MACHT SCHULE VERDEN

Seit 2009 kooperiert tanzwerk mit dem Verein Tintenklecks aus Verden.

Jährlich entstehen sechs Choreografien von Verdener SchülerInnen.

Projektlaufzeit: September bis Dezember 2012.

Aufführungen: 13./ 14. Dezember 2012 in der Stadthalle Verden.

TANZMAXX- TANZ MACHT SCHULE

ist ein seit 2005 existierendes Modellprojekt zur nachhaltigen Integration

von Tanz in den musisch-künstlerischen Schwerpunkt der Oberschule Kurt-

Schumacher-Allee. Im Zentrum steht die Vermittlung von Tanz in Theorie

und Praxis: Tanz- und Körpertraining, Erarbeitung von Bühnenprojekten

und Tanzfilmen, Tanztheorie, Besuche von Tanzvorstellungen, Workshops

für Lehrer/innen und Schüler/innen.

TANZ MACHT SCHULE – BREMERHAVEN

Seit 2010 besteht eine Kooperation zwischen der Geschwister Scholl Schule

und tanzwerk bremen. In diesen Rahmen werden Jugendliche in einem

Casting für die Zusammenarbeit ausgewählt und setzen sich für die Produktion

mit literarischen Werken auseinander; Texte werden mit allen

Sinnen erfasst und auf der Bühne sprechend und tanzend umgesetzt. Die

Produktionen verbinden auf eine ganz eigene Art Bewegung und Text.

IN ODER OUT

Ein kursübergreifendes Tanzmaxx-Projekt in Kooperation mit der Oberschule

Kurt-Schumacher-Allee. Ca. 54 Jugendliche aus zwei Theaterkursen

und einem Musikkurs des 12. Jahrgangs erarbeiten eine Szenencollage

zum Spannungsfeld zwischen Ausgrenzung, Individualismus u. Egoismus,

Gewalt u. Hass versus Solidarität, Gemeinschaft, Empathie u. Liebe.

Aufführungen: 25.– 27. 09. 2012 , Aula Oberschule Kurt-Schumacher-Allee.

Weitere Projekte/Aufführungen siehe Tagespresse.

Tanzwerk anzwerk Bremen

Bremen

Kontakt: Rolf Hammes

Schildstr. 12–19, 28203 Bremen

Tel.: 0421 - 76 228

Fax: 0421 - 24 76 881

info@tanzwerk-bremen.de

www.tanzwerk-bremen.de

www.tanzmachtschule.de


Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist jedes Jahr zu etwa

50 Konzerten in Deutschland und weltweit von New York bis Tokyo

unterwegs. In Bremen veranstaltet das Orchester rund 30 Konzerte

jährlich in Form von Orchesterkonzerten, Kammermusik, Familien-

und Jugendkonzerten sowie das Klassik-open air-Festival

„Sommer in Lesmona“. Unkonventionelle Wege und ambitionierte

Vorhaben entsprechen dem Geist der Deutschen Kammerphilharmonie

Bremen. Visionen verfolgen und mit Leben erfüllen,

sich von der Neugier leiten lassen – dieses Motto hat den

Musikern oftmals Türen zur eigenen Weiterbildung geöffnet. Diese

Erfahrungen gibt das Orchester gerne im Rahmen vieler unterschiedlicher

Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien weiter.

Klassik, die begeistert – in jedem Alter.

ZUKUNFTSLABOR

Seit 2007 hat Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ihre Probenräume

inmitten der Gesamtschule Bremen-Ost (GSO) und hat dort

das „Zukunftslabor“ initiiert. Hier werden individuelle und soziale

Kompetenzen in nachhaltigen Projekten mittels Musik entwickelt.

MELODIE DES LEBENS

Die Show-Reihe in der Gesamtschule Bremen-Ost mit Schülern und Lehrern

der GSO, Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

und Mark Scheibe. Profimusiker und Schüler, Jung und Alt, Klassik und Pop

treffen hier aufeinander. Das Ergebnis ist regelmäßig eine begeisternde

und mitreißende Show.

Termine:

Do./Fr., 22./23. November 2012.

Do./Fr., 28. Februar /01. März 2013.

STADTTEIL-OPER

Seit 2009 findet im Stadtteil Osterholz-Tenever regelmäßig eine große

Musiktheateraufführung statt. Nach ‚Afrika kommt‘ und ‚Polski Blues‘ wurde

2012 mit ‚Iolanta‘ nach der Oper von Peter Tschaikowsky Russland als

Schwerpunkt gewählt. Rund 300 Kinder und Jugendliche beteiligen sich

an der Produktion, die gemeinsam mit prominenten Darstellern und der

Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf die Bühne gebracht wird.

Auch 2013 wird thematisch wieder eine Nationalität im Mittelpunkt stehen,

die sich in der Schülerschaft der GSO wiederfindet.

Termine:

Do./Fr., 20./21. September 2012, 19.30 Uhr.

Do./Fr., 05./06. September 2013.

FÜR JUNGE OHREN

Moderne Teenager und klassische Musik - kann das zusammenpassen?

Na klar. Und dank der Unterschiede entsteht sogar etwas ganz Neues,

Zeitloses.

GENIAL!

Eine Konzerteinführung für Schüler und Jugendliche in Gemeinschaftsproduktion

der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit dem MOKS

am Bremer Theater. Vor dem Konzert nehmen sich Musiker und Schauspieler

eine Stunde Zeit, um in lockerer Atmosphäre die Musik, die Komponisten

und die Hintergründe der Werke nahezubringen, die am Abend

in der Glocke auf dem Programm stehen. Anschließend gibt’s einen

kleinen Imbiss und dann geht’s gemeinsam ins Konzert. – Geeignet für

individuelle Besuche ebenso wie für Schulklassen.

‚Genial!‘ gibt es zu folgenden Konzerten im MOKS am Bremer Theater:

Donnerstag, 27. September 2012, 18 Uhr, ‚Synthesen‘.

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 18 Uhr, ‚Abheben mit Turbulenzen‘.

Termine und Themen für das Jahr 2013 auf Anfrage in unserem Büro.

RESPONSE

Musik ist Kommunikation. Und Kommunikation ist ein zweiseitiger Prozess.

Bei ‚Response‘ wird dieser gegenseitige Austausch besonders intensiv

gelebt. Orchestermusiker und Komponisten arbeiten jeweils mit einer Schulklasse

an einer gemeinsamen Komposition. So sind die Schülerinnen und

Schüler aktiv in den Entstehungsprozess von Musik eingebunden. Zum

Abschluss gibt es ein gemeinsames Konzert. Die Teilnahme ist für Schulklassen

aller Jahrgangsstufen möglich. Details und Termine zu diesem

Projekt erhalten Sie auf Nachfrage in unserem Büro.

FAMILIENTAG BEIM ‚SOMMER IN LESMONA‘

Musikalische Matinée, Kinderprogramm und Familienkonzert beim

Familientag des Klassik-Sommer-Freiluft-Vergnügens ‚Sommer in Lesmona‘.

Termin: Sonntag, 18. August 2013 in Knoops Park, Bremen-Lesum.

PROBENBESUCHE

Wenn in der Orchesterprobe konzentriert, engagiert und diszipliniert gearbeitet

wird, dann sind die Schüler häufig wie elektrisiert. Sie sitzen mitten

im Orchester zwischen Cello, Geige, Fagott und Horn und schauen dem

Dirigenten ins Gesicht. Die Schüler werden auf den Probenbesuch sorgfältig

vorbereitet und durch einen Musiker in das Werk eingeführt.

Termine nach Vereinbarung.

Die Die Deutsche Deutsche Kammerphilharmonie Kammerphilharmonie Bremen Bremen

Bremen

Lisa Unterberg, Leitung Education

Kulturhaus Stadtwaage

Langenstr. 13, 28195 Bremen

Tel.: 0421 - 95 88 514

l.unterberg@kammerphilharmonie.com

www.kammerphilharmonie.com

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KULT/ Bremer Musical Company/ EUMAC

THEATER/ SHOW

LINIE 1 SCHULMUSICAL

Ein junges Mädchen reißt von Zuhause aus und fährt, auf der Suche nach

ihrem Freund Johnnie, nach Berlin. Dort landet sie frühmorgens am Bahnhof

Zoo. Leider ist von Johnnie weit und breit nichts zu sehen. Bewaffnet

mit seiner Adresse, besteigt sie die U-Bahnlinie 1, Richtung Kreuzberg. Auf

der Fahrt trifft sie auf allerhand urbane Typen, großstädtische Schicksale

und zwischenmenschliche Träumereien. Die U-Bahn als Panoptikum unserer

Gesellschaft. Ein Musical übers Leben und Überleben in der Großstadt

- Ängste und Sorgen, Träume und Hoffnungen, kleine Fluchten und

großer Mut. Zum Lachen und Weinen – und zum Nachdenken über die

eigene Rolle im Leben...

Exklusive Schulvorstellungen mit gesonderten Preisen für Schulklassen!

Termine ab April 2012 bis 2013 und im Internet unter www.kult.de.

SCROOGE UND DIE GEISTER DER WEIHNACHT

Weihnachtsmusical nach Charles Dickens Weihnachtsgeschichte.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren und die ganze Familie.

Dies ist die Geschichte von Ebenezer Scrooge. Kennt Ihr ihn? Nein? Oh,

er war ein böser Mann. Da, wo andere Menschen ein Herz haben, da war

bei ihm nur ein schwarzes Loch – so schwarz wie seine Seele. Rabenschwarz.

Seine Mitmenschen behandelte er schlecht, und sogar seine

letzten Verwandten waren ihm egal. Nur eines zählte für ihn: das Geld.

Oh, das war ihm wichtiger als alles andere. Doch dann, zu Weihnachten,

geschah etwas Seltsames: Dem alten Scrooge erschienen einige Geister,

die ihm all das vor Augen führten, was er in seinem Leben angerichtet

hatte – und auch in Zukunft anrichten würde. Das, was er da erblickte,

war gar nicht schön für den alten, geizigen Mann – und siehe da, plötzlich

entdeckte er sein Herz. Was, Ihr glaubt nicht, dass sich ein Mensch auf

wundersame Weise verändern kann? Dann seht selbst!“

Dickens Weihnachtsgeschichte hat eine überaus deutliche Botschaft: Seid

menschlich, heißt sie – und: habt ein offenes Herz! Es rührt an, wenn

Scrooges Mitarbeiter trotz allem einen Toast auf seinen Chef ausspricht,

und wenn der kleine Tiny Kim plötzlich nicht mehr da ist. Es macht den

Betrachter ärgerlich, wenn er sieht, wie der alte Scrooge andere Menschen

behandelt. SCROOGE ist ein Märchen im besten Sinne – es zeigt,

dass Menschen sich doch noch ändern können, es ist warmherzig und

regt zum Nachdenken. Deshalb ist SCROOGE nicht nur für Kinder: auch

Erwachsene dürfen über diesen Stoff durchaus einmal in sich gehen.

Termine ab 28. November 2012. Weitere Termine am Nachmittag und in

2013 buchbar unter www.bremen-musical.de.

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

Familienmusical von Thomas Blaeschke. Frei nach H. C. Andersen.

Empfohlen für Kinder ab vier Jahren.

Süße Nixen, freche Fische, ein wunderschöner Prinz und seine böse Meerhexe.

Dieses Jahr taucht unser Familienmusical in fröhlich-feuchte Unterwasserwelten

ab. In einem Meer schöner Melodien schwimmen wir mit

und in die Welt der kleinen Meerjungfrau. Wer kennt sie nicht, die Geschichte

der kleinen Nixe, die von den fremden Welten oberhalb der

Wellen träumt, sich unsterblich in einen Prinzen verliebt und, um ihm ganz

nah zu kommen, ihre Stimme gegen ein Paar Beine eintauscht?! Aber wie

soll sie sich ihm ohne Stimme verständlich machen? Wie auf diesen komischen

Dingern laufen, die sich Beine nennen? Und was führt die böse

Meerhexe im Schilde? Fragen über Fragen.

Unterrichtsmaterial: Auf Anfrage bekommen Schulen & Kindergärten Playbacks,

Noten und weiteres Material zugesandt.

Termine ab 12. November 2012.

TUESDAY NIGHT SHOW

Jeden zweiten Dienstag im Monat um 20 Uhr, Theater im Keller (TiK).

Die European Musical Academy bildet talentierte, junge Menschen zu

Musical-Darstellern aus. Was die Studenten in ihrer Ausbildung lernen,

präsentieren sie bei der Tuesday Night Show. Sie stellen ihr Musical-, Popund

Jazz-Repertoire vor, zeigen die erarbeiteten Choreographien und

ihre Schauspielmonologe.

MUSICAL MONDAY

Jeden ersten Montag im Monat um 20 Uhr Theater im Keller (TiK).

Die Solisten der Bremer Musical Company präsentieren ihre persönlichen

Favoriten aus ihrem Repertoire – entweder als Classic in Konzertform oder

in einem eigens dafür geschriebenen Stück.

CONCERT IN THE DARK

Jeden dritten Mittwoch im Monat um 20 Uhr Theater im Keller (TiK).

Der Name der im April geborenen neuen Veranstaltungsreihe ist Programm.

Das Ziel ist es, eine völlig neue besondere akustische Erfahrung

zu erleben. Keine optischen Reize, die vom eigentlichen ablenken! „Wenn

ein Sinn ‘ausgeschaltet’ wird, verstärken sich quasi die anderen automatisch

– ein Reflex der Natur“ so ein Fachmann aus der „Unsicht-Bar“ in

Hamburg. Fazit für die Bremer: Musik und Klänge können auf eine ganz

individuelle, intensivere Art und Weise wahrgenommen werden.

Ein Konzert im Dunkeln – ein KULT-Erlebnis der Sinne. Begleitet werden

die Stücke fast alle live am Piano (ebenfalls im Dunkel spielend Thomas

Blaeschke). Der Zuschauer kann trotzdem Getränke bekommen.


ANGEBOTE FÜR UNSERE ZUSCHAUER

Nach unseren Vorstellungen können Sie bei uns mit Ihren Kindern eine

Geburtstags- oder Familienfeier durchführen. Wir haben Säle für 80,

130, 280 und 505 Gäste. Hier können auch Abibälle und Schulaufführungen

durchgeführt werden – unterstützt von Theaterprofis. Regelmäßig

wird hier in Kooperation mit der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und

Gesundheit die Veranstaltung „Schulen musizieren“ durchgeführt.

KURSANGEBOTE GESANG, TANZ

UND SCHAUSPIEL

MUSICAL-PRODUKTION – INTERDISZIPLINÄR

Kinder- & Jugendensemble der European Musical Academy Bremen geleitet

von Jana Meyerdirks, Sharon Rupa, Thomas Blaeschke.

Für Kinder von12 bis 18 Jahren:

Immer Donnerstags, zwischen 16 und 18 Uhr

Für Kinder und Jugendliche von 7 bis 18 Jahren:

Donnerstag, 16–18 Uhr – Blauer Saal oder auch Tanzatelier,

(Nach Vorankündigung auch/oder Dienstag, 17–18.30 Uhr)

Jedes Jahr wird ein Musical erarbeitet, das am Schuljahresende aufgeführt

wird. Mehrmals pro Jahr gibt es die Möglichkeit, öffentlich aufzutreten

und das Erlernte vorzutragen. Die Gruppe finde sich jedes Schuljahr

neu – ein Einstieg ist aber jederzeit möglich.

Geprobt wird in den Räumlichkeiten des KULT.

MUSICAL-ENSEMBLE – BMC YOUNGSTERS –INTERDISZIPLINÄR.

Kursleitung: Jürgen Desczka, Thomas Blaeschke.

Dienstag, 17–18.30 Uhr im Tanzatelier oder Blauer Saal.

TANZ – HIPHOP, LYRIC-JAZZ, JAZZ-/MUSICAL-DANCE

Mi Hae Lee Freitag.

Kinder ab 6 Jahren: 17.30–18.30 Uhr .

Kinder ab 14 Jahren: 18.30–19.30 Uhr.

GESANG

45 Minuten Einzelunterricht – Terminabsprache notwendig.

KLAVIEREINZELUNTERRICHT

45 Minuten Einzelunterricht – Terminabsprache notwendig.

WORKSHOPS, PROJEKTWOCHEN

UND SCHULKONZERTE

Die EUMAC führt regelmäßig Workshops in Zusammenarbeit mit Schulen

deutschlandweit durch: Tanz, Gesang, Schauspiel werden durch die

Berufsfachschuldozenten der EUMAC hautnah beigebracht. Aber auch

Vorträge und Podiumsdiskussionen über das internationale Musikbusiness

werden gegeben, um die Schüler so spannend darüber zu informieren.

Ergänzend oder alternativ können in der Schulaula Konzerte von den

bereits sehr erfahrenen Studenten durchgeführt werden. Eine Einbindung

von talentierten Schülern ist dabei gang und gäbe.

WORKSHOPS & MEISTERKLASSEN

Außerdem bieten wir auch einen Meisterklassen- und Interpretations-

Workshop an. Die Workshops & Meisterklassen sind auf 15-20 Personen

ausgelegt, um jeden auch einzeln individuell betreuen zu können.

Termine: Herbst-Workshop 2012 vom 20. Oktober bis 26. Oktober 2012.

Weitere Workshops, auch in 2013, jährlich zu Ostern, zum Sommer und

zum Herbst.

AUSBILDUNG

AUSBILDUNG ZUM STAATLICH-ANERKANNTEN

MUSICALDARSTELLER(IN)

Einmal ein Musical-Star sein? Alle erdenklichen Grundlagen mitbekommen?

Fachgerecht und mit Spaß ausgebildet werden? Nicht nur die Theorie

erlernen, sondern auch Praxiserfahrungen sammeln? Die EUMAC

hat mittlerweile Absolventen, die bei der Stage Entertainment Hauptrollen

spielen. Weitere Infos unter www.eumac.info.

Waller Heerstraße 165

28219 Bremen

Tel.: 0421 - 377 50 -13

Fax: 0421 - 377 50 -10

mail@bremen-musical.de

www.bremen-musical.de

EUMAC

EUMAC

Tel.: 0421 - 377 50 -15

www.eumac.info

mail@eumac.info

Bremer Bremer Musical Musical Company

Company

Tel.: 0421 - 377 50 -13

www.bremer-musical-company.de

mail@bremer-musical-company.de

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Bremer Philharmoniker

SCHULPROJEKTE DER BREMER PHILHARMONIKER

Musikalische Patenschaften und Kooperationen mit Schulen sind

ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsarbeit und Musikvermittlung

der Bremer Philharmoniker. Je nach Klassenstufe werden

unterschiedliche Projekte angeboten, die den Schülern ein

unmittelbares Erleben von Musik und Instrumenten ermöglichen.

Mit Probenbesuchen im Orchestersaal der Philharmoniker, Besuchen

in der Musikwerkstatt, durch die Unterstützung von Musikprofilklassen

und die Gestaltung musikalischer Aufführungen sowie

durch die Entwicklung des außergewöhnlichen Formats „Das

kleine Schulkonzert“ erhalten Kinder und Jugendliche tiefe Einblicke

in die Welt der klassischen Musik, insbesondere in die Sphären

eines großen Philharmonischen Orchesters. Nicht nur bei Besuchen

unserer Musikwerkstatt kann man sich davon überzeugen,

dass klassische Musik ansteckend begeisternd ist – sondern

auch live auf der Bühne ist zu sehen, zu hören und zu erleben, wie

inspirierend und anders mit einem vermeintlich klassischen Thema

umgegangen werden kann. In der Saison 2012/13 haben wir

dafür zwei neue, spannende Familienkonzerte im Programm,

eines davon auch als Schulkonzert am Montagvormittag.

TATORT ORCHESTER

Ein Konzertkrimi für Kinder.

Mo 28. 01. 2013, Glocke, Großer Saal, um 10 und 11.45 Uhr.

WALZERSCHRITT UND POLKAHIT

So 14. 04. 2013, Glocke, Großer Saal, um 11 Uhr.

DAS KLEINE SCHULKONZERT

Mit „Hör mal, wer da singt“ und „Professor Zweistein und das Geisterblech“

gibt es gleich zwei wunderbare Möglichkeiten in der eigenen Schule

zusammen mit den Bremer Philharmonikern ein Schulkonzert zu veranstalten.

„Hör mal, wer da singt“ wird in Kooperation mit „Mensch, Puppe!“

und einem Streichquartett der Bremer Philharmoniker veranstaltet.

Dabei stört zunächst Frosch Edward das Streichquartett dabei, ein Konzert

in der Aula aufzuführen. Er stellt den Musikern viele neugierige Fragen und

es stellt sich heraus, dass er selbst gerne einmal Sänger geworden wäre.

Nun gibt es doch noch ein kleines Konzert und am Ende singen alle

(die Stars auf der Bühne ebenso wie das Starpublikum) zusammen

beim großen Finale.

„Professor Zweistein und das Geisterblech“ wird in Zusammenarbeit

mit dem Schauspieler Sebastian Kautz (shakespeare company bremen)

und einem Blechbläserquintett der Bremer Philharmoniker aufgeführt.

Bei seiner Suche nach einem Koffer auf dem Dachboden stößt

Professor Zweistein auf einen Stapel Noten und die Dachbodengeister.

Er hat einen Wunsch frei und wünscht sich, dass die Geister

die gefundenen Noten für ihn spielen – selbstverständlich hat er jede

Menge wissenschaftliche Fragen zu den Instrumenten. Ein großer

Spaß für alle Kinder sind die Geister, die sogar auf Wasserschläuchen

Musik machen können und am Ende mit allen gemeinsam singen.

Beide Schulkonzerte sind ca. 50 min lang und buchbar für eine ganze

Grundschule nach Absprache

Preis pro Kind: 2 Euro (bei Schulen mit 200 Kindern oder mehr).

SCHULFÜHRUNGEN IN DER MUSIKWERKSTATT BREMEN

Hereinspaziert und ran an Geige, Fagott & Co.! Für Schulklassen bietet

das Team der Musikwerkstatt besondere Führungen, bei denen nicht nur

jedes Instrument detailliert vorgestellt wird, sondern auch genug Zeit für

eigene Erfahrungen mit den Instrumenten bleibt. Egal ob Streich- oder

Blasinstrument, hier findet jedes Kind sein Lieblingsinstrument. Eingebunden

in ein ganzheitliches Konzept werden nicht nur Instrumentenkenntnisse

und Spieltechniken vermittelt; die Kinder erfahren auch, dass Musik ein

gemeinschaftlicher und interaktiver Prozess ist. Ein Vormittag in der

Musikwerkstatt beginnt um 9.30 Uhr und ist um 12 Uhr beendet. Pro

Termin kann eine Schulklasse der 1. bis 13. Klassenstufe mit bis zu 28

Schülerinnen und Schülern und 2-3 Begleitpersonen teilnehmen.

Die Kosten betragen 60 Euro pro Gruppe.

Bremer Bremer Philharmoniker Philharmoniker GmbH

GmbH

Musikwerkstatt Bremen

Plantage 13, 28215 Bremen

Tel.: 0421 - 62 67 314

Fax: 0421 - 62 67 324

musikwerkstatt@bremerphilharmoniker.de

www.bremerphilharmoniker.de

www.musikwerkstatt-bremen.de


Die Glocke

MUSIK IM OHR

Klassische Musik kennen lernen, und zwar mit viel Witz und Spaß, locker

und ungezwungen – das bietet „Musik im Ohr“, die Abteilung für Kinderund

Jugendprojekte der Glocke Veranstaltungs-GmbH. Neben zahlreichen

Projekten für Familien mit Kindern gibt es ein großes Angebot an

Schulveranstaltungen. Die Anmeldung erfolgt über das Büro von Musik

im Ohr – wir freuen uns auf Sie und Ihre Schüler!

GLOCKE SCHULOHRWURM:

KONZERTEINFÜHRUNG ZUM MITMACHEN

Für Schulklassen der Klassenstufen 4–13.

Die Veranstaltung bereitet in Kooperation mit den Bremer Philharmonikern

und der bremer shakespeare company die Hauptthemen eines

(sinfonischen) Werkes vor, das im Abendkonzert gespielt wird. In diesen

Konzerteinführungen zum Mitmachen werden Schulklassen aktiv an die

Hauptthemen eines musikalischen Werkes herangeführt.

Die Schüler setzen sich mit Schauspielern der bremer shakespeare

company und dem musikpädagogischen Team der Glocke mit unterschiedlichen

Abschnitten des Werkes in kleineren Gruppen auseinander

– durch szenische Arbeit, Bewegung und Tanz, Pantomime, Körperperkussion

oder durch Musizieren und Improvisieren auf Instrumenten oder

mit der eigenen Stimme. Danach schlüpfen die Kinder selbst in die Rolle

des Künstlers und präsentieren ihre Ergebnisse gegenseitig auf der Bühne

des Kleinen Saals. Nach einer kurzen Erholungspause mit Getränken

und einem kleinen Snack gehen die Schüler bestens vorbereitet in die

zweite Konzerthälfte!

Preise:

8 Euro je Schüler für Konzerteinführung und Konzerteintritt.

2 Lehrkräfte je Klasse erhalten freien Eintritt.

Konzerttermine im Schuljahr 2012/13:

Mo, 19. 11. 2012 – C. Debussy: Trois Nocturnes: „Sirènes“; „La Mer“.

Mo, 04. 02. 2013 – R. Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur.

Mo, 22. 04. 2013 – J. Sibelius: Symphonie Nr. 4 a-Moll.

Mo, 13. 05. 2013 – G. Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur „Titan“.

Uhrzeit:

Nach Absprache entweder an einem frei wählbaren Vormittag oder unmittelbar

vor dem Konzert (Dauer ca. 1,5 Stunden).

GLOCKE SCHUL- UND KINDERGARTENFÜHRUNGEN

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Bremer Philharmonikern.

Für Kindergartengruppen sowie Schulklassen der Klassenstufen 1–13.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Inhalt (Fakultativ/Alternativ):

• Führung durch die Glocke

• Probenbesuch im Großen Saal bei den Bremer Philharmonikern

• Kennenlernen eines Musikers des Orchesters

• Instrumente ausprobieren

• Einstudieren einer Bodypercussion- oder Stomp-Performance

Termine:

Für das Schuljahr 2012/13 bitte ab August bei „Musik im Ohr“ erfragen.

Uhrzeit:

Jeweils um 8.15–10.45 Uhr sowie 11–13 Uhr.

Preise:

Kindergärten: 1,50 Euro je Kind. Schulklassen: 2,50 – 3 Euro je Kind.

Freier Eintritt für Begleitpersonen.

GLOCKE SCHULKONZERT „JAKOBS MANEGE“

Für Schulklassen der Klassenstufen 1–4.

(c) Thomas Mauerhofer

Clown Jakob, die gute Seele des Zirkus, verschläft seinen Geburtstag.

Seine Freunde aus der Zirkusband überraschen ihn aber mit einem besonderen

Geschenk: Gemeinsam mit der Jakob Pocket Band reist der

Clown nämlich überall dorthin, wo er mit dem Zirkus schon einmal zu Gast

war. Das ergibt eine fantastische und lustige Reise rund um den Erdball

mit dem Lied „Bruder Jakob“, das die musikalischen Besonderheiten der

verschiedenen Länder lebendig macht!

DAS TEAM

Rudi Hebinger – Jakob, Regie

Marina Zettl – Charlotta, Gesang

Johannes Specht – Gustav, Gitarre

Harald Tanschek – Valentin, Schlagzeug

Oliver Steger – Stanislaus, Bass, Musik

Stefan Grassl – Künstlerische Beratung

Joana Dertnig – Kostüm, Bühnenbild

Barbara Langl – Produktionsleitung

Termine:

5.11. 2012 um 9.30 Uhr sowie 11.30 Uhr.

Dauer ca. 50 Minuten.

Preise:

4 Euro je Schüler, 2 Lehrer je Klasse erhalten freien Eintritt.

Foto: Thomas Mauerhofer

Glocke Glocke V VVeranstaltungs

V eranstaltungs

eranstaltungs-GmbH

eranstaltungs GmbH

Abteilung „Musik im Ohr“/ Katrin Anders

Domsheide 4–5, 28195 Bremen

Tel.: 0421 - 33 66 658 (Mo, Mi, Do 10–14 Uhr)

Fax: 0421 - 33 66 666

Email: musik-im-ohr@glocke.de

www.glocke.de

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Wilde Bühne e.V. Bremen

WILDE BÜHNE E.V. BREMEN

Soziokulturelles Forum für ehemalig drogenabhängige Menschen

Die Wilde Bühne e.V. Bremen gibt es seit neun Jahren. Sie wird

von den beiden Schauspielerinnen und Regisseurinnen Jana

Köckeritz und Michaela Uhlemann geleitet. Schwerpunkt der Arbeit

ist der Bereich Sucht – und Gewaltprävention durch Theaterarbeit.

Zur Wilden Bühne gehört ein festes Ensemble mit ehemals

drogenabhängigen Menschen. Sie gastieren bundesweit mit ihren

Stücken in Schulen, Jugendhäusern und auf Tagungen. 2009 wurde

die Arbeit der Wilden Bühne als modellhaftes Präventionsprojekt

im Bundesdrogenbericht der Bundesregierung hervorgehoben.

THEATERSTÜCKE

NEU: STURZ INS LEBEN – EIN THEATERSTÜCK ÜBER RAUSCH,

FREIHEIT UND DIE KUNST DES LEBENS

Für Jugendliche ab der 9. Klasse.

Seit Urzeiten beobachtet Leonardo als Engel das Treiben auf der Erde. Er

ist einer von vielen: Betrachter, Zuschauer – ein Unsterblicher.

Und er interessiert sich für die Besonderheiten des Lebens sowie die

Verrücktheiten des Alltags. Leonardo selbst kann nicht fühlen. Aber eines

Tages beschließt er, sich in das Leben zu stürzen und seine Unsterblichkeit

aufzugeben. Er lernt das Leben kennen. Am Anfang ist da Staunen,

Aufregung, Freude und Erschrecken. Er ist oft überfordert und steht dann

stundenlang einfach nur da, überwältigt von den vielen Eindrücken.

Was passiert mit einem Menschen, der von seiner Vergangenheit nicht

erzählen kann oder seine Herkunft verleugnen muss? Was macht ein

Mensch ohne Ausbildung? Wo ist seine Heimat?

Leben lernen ist auch für Leonardo nicht leicht. Immer wieder ist er berauscht

vor Begeisterung, überwältigt von seinen Gefühlen und Sinneseindrücken.

Doch nach und nach wächst in ihm eine große Einsamkeit

inmitten der Menschen.

Mit unserem Theaterstück möchten wir den Fragen nachgehen:

- Wovor hast Du Angst?

- Was hindert Dich, Dich mit Haut und Haar ins Leben zu stürzen?

- Was gibt Dir die Kraft, nach Krisen wieder aufzustehen?

- Was brauchst Du, um Dir selbst und anderen Menschen zu vertrauen?

- Wofür lohnt es sich zu leben?

Und wir möchten besonders ein junges Publikum ermutigen, für ihre

Träume und gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen.

SPIEL DEIN LEBEN –

Ein interaktives Theaterstück zur Gewalt- und Suchtprävention an Schulen.

Für Jugendliche der 7. -13. Klasse.

In „Spiel Dein Leben“ werden die Zuschauer zu Akteuren. Die Schauspieler

der Wilden Bühne spielen ca. 10- minütige Konfliktszenen aus den

Bereichen Schule, Clique und Familie. Themen sind z.B.: Mobbing, Alkohol

und Autofahren, Sucht und emotionale Erpressung sowie „Abziehen“.

In den gespielten Alltagssituationen erkennen die jugendlichen Zuschauer

sich selbst, können Partei ergreifen, diskutieren und dann neue Lösungsmöglichkeiten

auf der Bühne ausprobieren. Ein Moderator ermutigt das

Publikum, diese Szenen im Dialog zu einem besseren Ende zu bringen.

Die Jugendlichen sind aufgefordert, selbst eine Rolle in der gezeigten

Konfliktsituation zu übernehmen und spielerisch die Situation zu verändern.

Die Schauspieler improvisieren zusammen mit Mitspielern aus dem

Publikum einzelne Szenen neu. Forumtheater bietet die Möglichkeit neue

Handlungsansätze zu entwickeln.

Das Theaterspiel zeigt, dass es für jede Situation verschiedene Handlungsmöglichkeiten

gibt, deren Tauglichkeit auf der Bühne direkt erprobt werden

können.

17 ½ MINUTEN KALTE WUT

Ein Theaterstück über Gewalt an Schulen und in der Gesellschaft.

Für Jugendliche ab der 8. Klasse.

Eine ganz normale Schule in einer ganz normalen Stadt irgendwo in

Deutschland. Schüler, Eltern, Lehrer – niemandem ist etwas aufgefallen.

Aber ab heute ist alles anders. Eine ungeheuerliche Tat ist geschehen.

17 ½ Minuten kalte Wut.

Wie konnte es dazu kommen?

Schüler, Eltern, Lehrer und die Polizei beschreiben Paul als unauffälligen

Schüler. Sie versuchen zu erklären, was nicht zu erklären ist. In Monologen

und Rückblenden wird die alltägliche Gewalt an Schulen sowie Vernachlässigung,

Leistungsdruck und Gewalt in den Familien erlebbar. Das Theaterstück

„17 ½ Minuten Kalte Wut“ der Wilden Bühne wurde für ihren

exzellenten und innovativen Ansatz für den ,,Nationalen Förderpreis der

Hamburg- Mannheimer- Stiftung“ nominiert.

HELDEN IM NETZ

Ein Theaterstück über Computersucht und Identitätssuche.

Für Jugendliche ab der 7. Klasse.

Jonas hat es nicht leicht. Er hat Probleme in der Schule. Seine Eltern

haben wenig Zeit für ihn. Er fühlt sich von seinen Mitschülern gemobbt.

Wie gut, dass es den Computer und die Welt der Spiele gibt.

Die Fantasy - Welt ist bunt und voller Abenteuer. Hier fühlt er sich zu

Hause. Jonas schafft sich eine neue Identität. Endlich ist er ein anderer:

stark, mutig und gutaussehend. Immer vertrauter werden ihm die Figuren

aus der virtuellen Welt. Hier ist er ein Held. Jonas ist ein Grenzgänger

zwischen den Welten. Eines Tages verwischt die Grenze. Er muß sich

entscheiden…Ein Theaterstück mit mehr als einem Ende!


SCHWEFELGELB – EIN STÜCK SEHNSUCHT

Ein Theaterstück über Rausch und Grenzerfahrung.

Für Jugendliche ab der 9. Klasse.

Vincent wird als Grenzgänger, als Suchender gezeigt, der aus der Enge

seiner gewohnten Umgebung ausbricht. Er ist im Rausch von Farben und

Licht. Sein Bruder Theo begleitet ihn auf diesem Weg. Doch Vincent

verliert den Bezug zur Wirklichkeit und den Kontakt zu anderen Menschen.

Theo kämpft um seinen Bruder, aber dieser verschließt sich immer

mehr in seiner Welt. Wird Vincent sich aus seiner Isolation, aus seinem

eigenen inneren Gefängnis befreien und seinem Bruder anvertrauen,

was ihn wirklich bewegt?

Anknüpfend an die Aufführung findet ein Gespräch mit den SpielerInnen

der Wilden Bühne e.V. Bremen statt. Im Zentrum stehen die Fragen:

• Kann ich ein buntes Leben ohne Drogen führen?

• Wie kann ich Grenzerfahrung erleben,

ohne den Bezug zur Realität zu verlieren?

• Was treibt Menschen in die Selbstisolation?

• Gibt es einen Weg aus der Sucht?

Die SpielerInnen schaffen in dem Gespräch mit den ZuschauerInnen

immer wieder Verbindungen zum Stück und zu ihrer eigenen Biographie.

FORUMTHEATER

DIE BÜHNE ALS PROBE FÜR DIE WIRKLICHKEIT

Geeignet ab der 7. Klasse.

Die SchülerInnen entwickeln Konfliktszenen aus Schule, Clique, Familie

und Alltag. Sie sind aufgefordert, selbst eine Rolle in der gezeigten Konfliktsituation

zu übernehmen und spielerisch die Situation zu verändern.

Forumtheater bietet die Möglichkeit, alte Verhaltensmuster aufzudecken

und neue Handlungsansätze zu entwickeln.

Diese Projektarbeit kann für zwei Stunden bis zu einer Dauer von zwei

Tagen gebucht werden. Besonders gut eignet sich diese Methode für die

Aufarbeitung aktueller Konflikte (Mobbing, Gewalt) im Gruppenverband.

PROJEKTTAGE FÜR DEN BEREICH

SUCHT - UND GEWALTPRÄVENTION

NAHAUFNAHME – DIE ETWAS ANDERE

PRÄVENTIONSVERANSTALTUNG

Für Jugendliche ab der 8. Klasse.

Mit Hilfe von Forum- und Improvisationstheater sowie dem Erfahrungsbericht

eines Spielers der Wilden Bühne setzen sich die Schüler mit den

unterschiedlichen Aspekten von Gewalt, Sucht und Lebensträumen

auseinander.

Sie entwickeln in Kleingruppen eigene Szenen aus ihren Lebenswelten

(Schule, Familie, Clique), die dann vor der Klasse präsentiert werden.

Dauer: 4 Stunden.

DESIGN YOUR LIFE - ODER: ALLES SCHICKSAL

Für Jugendliche ab der 9. Klasse.

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Suchtprävention Bremen durchgeführt.

In diesem Projekt geht es um das Lebensgefühl von Mädchen

und Jungen, Frauen und Männern. Es geht um ihre Ideale, Träume,

Lebenskonzepte, ihre Chancen im Leben, Körper, Emotionen und darum,

was das alles mit Zwängen und Sucht zu tun haben kann.

Diese Projektarbeit kann von Schulen oder Schulklassen für vier Stunden

bis zu einer Dauer von drei Tagen gebucht werden.

FORTBILDUNGEN

Zu allen genannten Angeboten führen wir auch Fortbildungen für

LehrerInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen, Multiplikatoren

und Interessierte durch.

WILDE BÜHNE E.V. BREMEN

Buntentorsteinweg 38

28201 Bremen

Tel.: 0421 - 43 13 960

www.wilde-buehne-bremen.de

wildebuehnebremen@gmx.de

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Schnürschuh Theaterhaus

THEATERPÄDAGOGISCHE ANGEBOTE

Kurz und knackig: Workshopangebote ab 90 Minuten. Alle Workshops

sind nach Absprache auch als Tagesseminar buchbar. Es können weitere

Workshops begleitend zu unseren Theaterstücken geplant werden.

WAS SPRICHST DU?

KÖRPERSPRACHE

Unser Körper ist ein vielseitiges Instrument, unsere Sprache ein vielfältiges

Medium. Was passiert wenn sich beide begegnen. Wenn der Körper spricht

und das Ungesagte zum Ausdruck kommt, ob wir wollen oder nicht? Dieser

Workshop widmet sich dem Phänomen der Körpersprache auf spielerische

Weise und macht deutlich: Wir sagen fast immer mehr als nur Worte!

Max. 24 Teilnehmer pro Dozent.

JUNGS DIE MÄDCHEN, MÄDCHEN DIE JUNGS!

SICH KENNEN LERNEN IN DER PUBERTÄT

Dieser Workshop widmet sich Klischees, Träumen und Peinlichkeiten, die

in unseren Köpfen schwirren, wenn wir an das andere Geschlecht denken.

Unsere Köpfe sind voll von Rollenbildern und Erwartungen, die zu

erfüllen sind. Der Workshop gibt Raum, einmal ein wenig Dampf aus dem

Kessel zu lassen und allen zu zeigen, wie es wirklich ist!

Empfohlenes Stück zum Thema: „Liebe.Liebe?Liebe!“

Max. 24 Teilnehmer, 2 Dozenten.

GESTATTEN, MEYER-SCHULZE

BEWERBEN UND PRÄSENTIEREN

Die moderne Berufswelt stellt soziale und kommunikative Kompetenzen

immer weiter in den Vordergrund. Diese Fähigkeiten hängen eng mit der

Schauspielkunst zusammen. In diesem Workshop wird durch Stimm- und

Körpertechnik sowie in Rollenspielen das Bewusstsein für das eigene Auftreten

geschult und gestärkt.

Max. 24 Teilnehmer pro Dozent.

5,4,3,2,1, LOS!

THEATERSPORT UND DIE KUNST DER IMPROVISATION

Theatersport und Improtheater erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Während bei unzähligen Events mittlerweile professionelle Gruppen mit

genialsten Ideen und hoher Virtuosität das Publikum begeistern, ist das

Format weiterhin ein idealer Weg für jedermann, Spaß auf der Bühne zu

haben und grundlegende Regeln des Theaterspielens zu erlernen.

Der Workshop ist als Einsteiger- oder Fortgeschrittenenkurs buchbar.

Max. 24 Teilnehmer pro Dozent.

MACHT UND OHNMACHT

GRUPPENDYNAMISCHE PROZESSE ERFAHREN UND ANALYSIEREN

Gruppen und Gemeinschaften gehorchen eigenen Gesetzen. Die Individuen,

aus denen sie bestehen, formen die Gruppen, oft ist es aber

auch umgekehrt. Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Macht und der

Ohnmacht Einzelner in Gruppen. Dabei werden anhand einfacher Übungen

gruppendynamische Prozesse erfahren und veranschaulicht.

Empfohlenes Stück zum Thema: „Die Welle“.

Max. 15 Teilnehmer pro Dozent.

ICH UND MEINE KLASSE

SCHAUSPIELÜBUNGEN FÜR EIN BESSERES MITEINANDER

Im Alltag begegnen wir unzähligen Menschen, jeder einzigartig, jeder

besonders. Doch wie viel von diesem Besonderen nehmen wir wahr?

Dieser Workshop gibt Euch durch einfache Vertrauensübungen und Wahrnehmungs-Spiele

die Möglichkeit, den Menschen Eurer Klasse oder Gruppe

einmal anders als im Alltag zu begegnen.

Stücke zum Thema: „Aussetzer“ und „Der Junge der unsichtbar wurde“.

Max. 15 Teilnehmer pro Dozent.

KLEINES KLASSENSPIEL

Ihr habt ein Thema, das Euch interessiert? Wir bringen es mit Euch auf die

Bühne! Ihr schreibt eigene Texte, führt Regie und spielt.

Bedingung: Alle machen mit und ziehen an einem Strang. Am Ende der

3 Tage steht eine Arbeitspräsentation vor den Zuschauern Eurer Wahl.

Drei Schultage à 6 Stunden. 2 Dozenten mit max. 30 Teilnehmern.

KLAPPE DIE 2.!

FÜR THEATERGRUPPEN

Ihr plant eine Aufführung, aber irgendwie fehlt noch das gewisse Etwas.

Oder alles läuft perfekt, aber Ihr wollt es noch besser! Sprecht uns an! Ob

das Einmaleins der Rollenpsychologie, Figurenarbeit oder Dramaturgie,

wir prüfen Eure Arbeit auf Herz und Nieren, geben Tipps, Anregungen

und neue Anreize.

Zeitlich nach Bedarf, 1 Dozent.

THEATER AUF VERABREDUNG

Ab 70 Schülern für einen Theaterbesuch können Aufführungen auch

außerhalb des Spielplans verabredet werden. Außerdem bieten wir exklusiv

für Schulklassen Nachgespräche mit Schauspielern und Regie sowie

Probenbesuche. Informieren Sie sich rechtzeitig und melden Sie sich zu

unseren kostenlosen öffentlichen Proben an.


UNSERE STÜCKE

THEMATIK: FASZINATION UND MISSBRAUCH

SOZIALER NETZWERKE IM WWW

CYBER CYRANO

Geeignet ab 6. Klasse.

Cyber Cyrano, der Titel zeigt es, ist eine Analogie auf die berühmte

Geschichte des Cyrano de Bergerac, der sich hässlich und unwürdig fühlt

und dann stellvertretend für einen anderen Liebesbriefe schreibt. Ganz

bewusst wählt das Schnürschuh Theater mit diesem Stück einen Zugang

zum Thema „Umgang mit sozialen Netzwerken“. Verschmähte Liebe und

Eifersucht sind die treibenden Motive, die die Handlung auf eine Ebene

stellen, mit der sich alle Jugendlichen identifizieren können.

THEMATIK: FASZINATION DER NEO-NAZIS

AUF JUGENDLICHE

... UND MORGEN DIE GANZE WELT !

von Jürgen Eick.

Geeignet ab 8. Klasse.

Die wohlbehütet aufgewachsene Barbie, die aufs Gymnasium geht,

verliebt sich ausgerechnet in Ole, einen rechtsradikalen Jugendlichen,

der in einer „Kameradschaft“ aktiv ist. Zum „guten Ton“ gehört es hier,

rechtsradikale Parolen zu schreien, Ausländer und Homos zu überfallen

und auch schon mal geheime Aktionen durchzuführen. Als Ole schließlich

bei einer „Aktion“ von den eigenen „Kameraden“ als „Feigling und Kameradenschwein“

verletzt wird, ist es Barbie, die merkwürdigerweise immer

mehr Gefallen an der Szene und der von ihr ausgehenden „Coolness“

und Macht findet. Schließlich spielt sie selbst mit dem Gedanken für die

Neo-Nazis aktiv zu werden.

Sind - so fragt das Stück am Schluss - die Rechtsparolen im bürgerlichen

Gewand nicht weit gefährlicher als die schrillen Hass-Parolen der Skins?

Und was fasziniert gerade auch Mädchen an der männlich dominierten

machtorientierten Szene?

Premiere: 5. Oktober 2012.

EIN BISSCHEN RUHE VOR DEM STURM

Von Theresia Walser.

Geeignet ab 10. Klasse.

Drei Schauspieler warten auf ihren Auftritt in einer Talkshow. Zwei von

ihnen haben im Film und auf der Bühne Hitler verkörpert, der Dritte ist

durch seine Rolle als „Goebbels“ bekannt geworden. Thema der Talkshow

ist die heikle Frage, ob man die Nazi-Größen im Film oder auf der

Bühne spielen darf und wenn ja, wie und mit welchem Ziel. Fragen des

Moderators werden erwartet: Wie fühlt man sich, wenn man Hitler spielt?

Und bezogen auf die Hitler-Darstellung im Film „Der Untergang“: Darf

man Hitler als Mensch zeigen? Oder geht es nicht eher darum, das Böse

in Hitler zu zeigen? Während die Drei auf den Beginn der Talkrunde

warten, entwickelt sich unter ihnen ein Disput über ihr Metier, über berühmte

und verhasste Regisseure, offenbar unfähige Kollegen und über

die Darstellbarkeit des Bösen schlechthin. Eitel und egoman streiten die

Drei darüber, wer wohl der beste „Hitler“ war und ist.

Was auf der Bühnen stattfinden darf und was nicht, wird unfreiwillig zu

einem urkomischen und höchst amüsanten Glaubenskrieg über das Theater

vor und hinter den Kulissen und über den Schauspielberuf.

REPERTOIRE

THEMATIK: DROGEN, GENERATIONSKONFLIKT

BIG DEAL?

Von Lutz Hübner.

Geeignet ab 8. Klasse.

THEMATIK: WAS IST KUNST UND RELIGIÖSER FANATISMUS?

NIPPLE JESUS

Von Nick Hornby.

Geeignet ab 10.Klasse.

THEMATIK: NATIONALSOZIALISMUS

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK

Von Francis Goodrich und Albert Hackett.

Geeignet ab 7. Klasse.

THEMATIK: VERFÜHRUNG ZUR DIKTATUR UND GRUPPENZWANG

DIE WELLE - EIN EXPERIMENT

Von Reinhold Tritt.

Geeignet ab 8. Klasse.

THEMA: DIE LIEBE IM INTERNET-ZEITALTER

GUT GEGEN NORDWIND UND ALLE SIEBEN WELLEN

Von Daniel Glattauer.

Geeignet ab 10. Klasse.

THEMATIK: GEWALTFANTASIEN, AMOKLAUF AN SCHULEN

AUSSETZER

Von Lutz Hübner.

Geeignet ab 8. Klasse.

THEMATIK: GEWALTFANTASIEN, AMOKLAUF AN SCHULEN

DER JUNGE, DER UNSICHTBAR WURDE

Von Michael Ramloese.

Geeignet ab 8. Klasse.

THEMATIK: GEFÜHLE IN DER PUBERTÄT, SEXUALITÄT, LIEBE

UND EIFERSUCHT

LIEBE! LIEBE! LIEBE?

Von Thomas B. Hoffmann.

Geeignet ab 6. Klasse.

THEMATIK: TOLERANZ, AUSGRENZUNG, LIEBE

ROMEO X LIEBE

Von Günter Jankowiak frei nach Shakespeare.

Geeignet ab 8. Klasse.

ANNA UND DER KÖNIG, DER AUS DEM MÄRCHEN FIEL

Alternatives Weihnachtsmärchen.

Zielgruppe: Grundschulkinder.

Aktuelle Spielpläne & Infos:

www.schnuerschuh-theater.de

Schnürschuh Schnürschuh Theaterhaus

Theaterhaus

Buntentorsteinweg 145

28201 Bremen

Tel.: 0421 - 55 54 10

Fax 0421 - 55 65 35

www.schnuerschuh-theater.de

buero@schnuerschuh-theater.de

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Chinelo-Theaterhaus

Abiud A. Chinelo ist ein mehrfach national und international

ausgezeichneter Theaterregisseur, Schauspieler, Pantomime, Autor

und Musiker. Er erhielt Auszeichnungen in Mexiko, Kuba und

Spanien und ist Preisträger des Bundeswettbewerbes „Politik im

freien Theater“ 1996. Aufgewachsen in Südmexiko hat er in

Mexiko-City (UNAM) Dramatische Literatur und Theater studiert.

Seit 1985 lebt und arbeitet er in Bremen und hat hier das Chinelo-

Theater gegründet. Chinelo bietet regelmäßig Schauspiel- und

Pantomime-Workshops an. Er gründete das Trio „Abiud y las

Chalcas“ und ist Mitglied des „Bremer Stadtimmigranten Orchesters“.

Er ist künstlerischer Leiter des „Bremer Welttheaters“,

einem Projekt des Chinelo-Theaterhauses e.V., einem Verein, der

sich 2004 gegründet hat und dessen Vereinsmitglieder sich zum

Ziel gesetzt haben vielfältige kulturelle Aktivitäten zu fördern.

Das Bremer Welttheater bietet theaterpädagogische Projekte für

junge Leute aus aller Welt im Alter von 15 bis 26 Jahren an.

Theaterinteressierte Jugendliche sind jederzeit herzlich willkommen.

Die Angebote des Bremer Welttheaters sind vielfältig. Im

Jahr 2010 erhielt es den Bremer Vielfaltspreis „Der Bunte Schlüssel“.

Aktuell wird gemeinsam mit Jugendlichen ein neues Theaterstück

entwickelt. Zudem werden die Theaterstücke „Das Klingeln

von Tantal“, „Bitter-süßer Kakao“ undDie Tararanes oder:

Ich bin mehr Opfer als Du, Prometheus“ weiterhin aufgeführt.

Von Schulen können Theaterworkshops gebucht werden, deren

Inhalte zur Stärkung des Selbstbewusstseins, zur Förderung der

Verständigung und zum Abbau von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit

beitragen. Zum Gewinn des Wettbewerbs „Bremen

Hauptstadt des fairen Handels 2011/12“ hat auch das Theaterstück

„Bitter-süßer Kakao“ beigetragen.

AKTUELLE STÜCKE

NEU: DER PFAU FLIEGT NACH SÜDOSTEN

Eine doppelbödige Tragödie über die Macht der feudalen Ethik.

Mitmachtermine:

Freitags 15.30–18 Uhr im Chinelo-Theaterhaus.

Mitmachen können junge Leute im Alter von 15 bis 27 Jahren.

Zum Stück:

Die Vorlage der Inszenierung sind zwei Liebestragödien aus der Weltliteratur,

deren unterschiedliche historisch-psychologisch-sozialpolitischen Ansichten

zur Diskussion gebracht werden. „Die Leiden des jungen Werthers“

von Goethe und „Der Pfau fliegt nach Südosten“ aus den chinesischen

„Yuefu-Gedichtsammlungen“. Aus beiden Geschichten werden mehrere

Gesichtspunkte über die Folgen der Machtstruktur des Feudalismus sowie

die historischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Europa und

Asien heraus gegriffen.

In der Handlung des Stückes verbinden sich zwei Ebenen zu einer doppelbödigen

Tragödie, in deren Verlauf sich ein Spiel im Spiel entwickelt.

Die Schauspieler/-innen sind politisch begeistert, an diesen ausgewählten

Tragödien mitzuwirken, mit denen sie zeigen können, wie viel Schaden

die herrschende Klasse in der Vergangenheit verursacht hat. Sie

konzentrieren sich dabei auf einen kritischen Moment der Liebestragödie

und probieren ihn durch eigenes Theaterspiel aus.

Die Gruppe fällt in eine existenzielle Krise, da sie merkt, dass sie heute

immer noch mit den gleichen Mitteln der feudalen Ethik handelt wie zur

Zeit des Feudalismus. Auf der Handlungsbasis der beiden Tragödien, in

der die Figuren unter der feudalen Ethik leiden, entsteht so eine neue

Handlung, in der sich die Schauspieler in ihren eigenen, realen, politischen

Begebenheiten verwickeln.

Während die Schauspieler die Figuren von diesen Tragödien zu befreien

versuchen, verstricken sie sich zunehmend in das Dilemma der eigenen

Befreiung, ihrer eigenen Tragödie „Der Pfau fliegt nach Südosten“.

Termine:

Premiere: Fr., 23. 11. 2012 um 19 Uhr.

Weitere Aufführungen: Sa., 24. und So. 25. 11. 2012 um 20 Uhr,

jeweils im Chinelo-Theaterhaus.

Aufführungen/Veranstaltungen mit Theater, Musik und Tee-Zeremonie

mit anreisenden Künstlern aus Taiwan: Sa., 23. 02. 2013 um 19 Uhr

und So., 24. 02. 2013 um 17 Uhr in der Bremer Glocke.

THEATERSTÜCKE, DIE ALS AUFFÜHRUNG

GEBUCHT WERDEN KÖNNEN

DIE TARARANES ODER: ICH BIN MEHR OPFER ALS DU,

PROMETHEUS

Menschliches Verhalten zwischen Opfern und Tätern.

BITTER-SÜßER KAKAO

Menschenrechte in einer Tasse heißer Schokolade.

DAS KLINGELN VON TANTAL

Ein Theaterstück über die Kehrseiten unseres geliebten Mobiltelefons.


AKTUELLER WORKSHOP

SCHREIBWORKSHOP - MIT SZENISCHEN ROLLENSPIELEN

Thema „Macht der feudalen Ethik“.

Workshop im Rahmen des neuen Theaterstückes des Bremer Welttheaters

„Der Pfau fliegt nach Südosten“, das am Freitag, den 23. Nov. 2012 im

Chinelo-Theaterhaus die Premiere feiern wird.

Kursleitung: Abiud A. Chinelo.

Geplant ist ein Wochenende mit zwei Übernachtungen.

Termin: Fr. 26. bis So. 28. Oktober 2012.

Ort: Jugendhof Steinkimmen.

Zielgruppe: Jugendliche aller Nationalitäten ab 15 Jahren.

Ablauf des Workshops:

Zum Thema „Macht der feudalen Ethik“ am Beispiel von historisch-psychologisch-sozialpolitischen

Hintergründen, wird mit den Teilnehmer/-innen

eine Schreibwerkstatt durchgeführt. Diese dient dazu, das eigene Ausdrucksvermögen

zu schulen sowie eigene Gedanken reflektiert zu vermitteln.

Über die Liebestragödie hinaus, werden sich die Teilnehmer mit

weiteren Themen beschäftigen. So setzen sie sich zum Beispiel mit unterschiedlichen

Konflikten der Umgebung der Figuren und ihren eigenen

Konflikten auseinander. Historische Fakten aus Zeiten des Feudalismus

werden mit aktuellen Ereignissen verglichen. Konkrete Beispiele für das

Verhalten der Menschen im Hinblick auf die soziale und ökologische

Gerechtigkeit werden erarbeitet. Durch die Auseinandersetzung mit den

historischen Ereignissen und deren Auswirkungen auf die Gegenwart und

der Bezug auf ihre eigene Lebenssituation wird jedem einzelnen Teilnehmer

die persönliche Verantwortung noch stärker ins Bewusstsein gerufen.

Entwicklung von Theaterszenen:

Aus dem Material der Schreibwerkstatt heraus werden Spielszenen ausprobiert

und entwickelt, um die verschiedenen Perspektiven der Themen

zu verdeutlichen und um Parallelen zwischen Geschichtsbezügen und

aktuellen Geschehnissen bei den Teilnehmern zu verwurzeln. Durch eigene

Erfahrungen im Theaterspiel wird kognitives Wissen in emotionales

Verstehen umgewandelt. Die Ergebnisse werden in die gesamte Struktur

des Theaterstückes „Der Pfau fliegt nach Südosten“ einfließen.

THEATERWORKSHOPS, DIE VON SCHULEN

GEBUCHT WERDEN KÖNNEN

PANTOMIME

Kursleitung: Abiud A. Chinelo.

Mitzubringen sind Trainingskleidung und Gymnastikschuhe.

Pantomime - sie ist die Kunst des Schweigens, die unsere gemeinsamen

Träume, unsere Frustrationen, unsere Konflikte und Wünsche widerspiegelt.

Sie ist ein Hervorbringen, das aus unserem innersten Wesen kommt,

diesem universellen menschlichen Wesen, das die Grenzen der Sprache

überschreitet und sich wortlos mitteilt. Ihre Quelle ist das Interessanteste

der Welt: Wir selbst, der Mensch und das, was ihn umgibt. Beim Erlernen

der klassischen und modernen Pantomime-Technik bekommen die Teilnehmer/-innen

sensibleren und bewussteren Zugang zu ihrem Körper

(ihren Muskeln, Haut, Bewegungsapparat). Sie lernen, Bewegungen zu

unterscheiden sowie die verschiedenen Körperteile unabhängig voneinander

zu benutzen. Mit Inszenierungen kurzer Mimodramen beschäftigen

sich die Teilnehmer/-innen mit der Struktur des dramatischen und

epischen Theaters.

DAS SZENISCHE SPIEL

Kursleitung: Abiud A. Chinelo.

Das szenische Spiel bietet viele Möglichkeiten, Konflikte zu thematisieren

und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. In diesem Workshop stehen

insbesondere Konflikte mit interkulturellem Charakter im Mittelpunkt, die

in verschiedenen sozialen Bereichen auftreten können. Nach der Analyse

der Situationen werden diese nicht nur von den Protagonisten sondern

auch aus der Sicht der Betrachter gespielt (Episierung und Dramatisierung).

Unter Anleitung werden die Inhalte erarbeitet und mit viel Spaß

Kenntnisse des Theaterspiels vermittelt. Der Workshop richtet sich an Schüler/-innen

ab 14 Jahren, an Theaterpädagogen/-innen und Lehrer/-innen.

AKTUELLE TERMINE

THEATER & MUSIK 2012/2013

THEATERTRAININGS

Freitags von 15.30–18 Uhr im Chinelo-Theaterhaus (Hinterhof).

INTERKULTURELLES KONZERT

Mit „Abiud y Vera“ und eingeladenen Musikern.

Termin: Freitag, 28. September um 20 Uhr im Chinelo-Theaterhaus.

Einlass: 19.30 Uhr.

„Da sind die Kolonialisten

Die uns das Land weg-genommen

Dann kamen gewisse Ausbeuter

Die uns mit Peitschen noch treiben

Und heute die Spekulanten

Machen viel Gold mit Schokolade.

Gib mir meine Schokolade Mamá!“

Chinelo Chinelo-Theaterhaus

Chinelo Theaterhaus

Projektleitung des Bremer Welttheaters

Andrea Kuhfuß

Feldstr. 103, 28203 Bremen

Tel.: 0421 - 79 012 971

info@bremer-welttheater.de

www.bremer-welttheater.de

chinelo-theaterhaus@gmx.de

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Quartier gGmbH

Auf die Bühne mit den Projekten von QUARTIER gGmbH

Seit 25 Jahren geht QUARTIER dorthin, wo die Menschen leben:

in ihre Stadtteile. Dort gestaltet QUARTIER Projekte der

kulturellen Bildung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher

sozialer und kultureller Herkunft lassen sich

inspirieren und produzieren gemeinsam Kunst und Kultur.

„Vielfalt gestalten“ ist das gemeinsame Motto aller Projekte.

Prinzip dabei ist, dass die Projekte von professionellen Künstlern

getragen werden. Sie unterstützen Kinder, Jugendliche

und Erwachsene dabei, sich mit künstlerischen Mitteln mit ihrer

Lebenswirklichkeit, mit Perspektiven und Zukunftsvisionen

auseinanderzusetzen.

Viele Projekte werden in Kooperation mit Schulen gestaltet.

Schulen und Schüler lassen sich dabei auf Ungewöhnliches

ein. Gemeinsam mit Künstlern verwandeln sie Turnhallen in

Tanzpaläste und Unterrichtsräume in „Geschichtenhäuser“.

Kinder und Jugendliche gewinnen Gestaltungsfreiheit über

ihre scheinbar festgemauerte Alltagswelt.

Einen Einblick in die Bühnenprojekte von QUARTIER zeigen diese Beispiele

aus dem vergangenen Schuljahr:

FALSCH VERLIEBT

Die Liebe zwischen zwei Kulturen ist ein Thema, mit dem sich Jugendliche

und junge Menschen unserer Zeit auseinandersetzen müssen. Die Choreografin

Christine Witte schuf gemeinsam mit dem Komponisten Peter Friemer

das Tanzstück „Falsch verliebt“, in dem genau dieser Konflikt dargestellt

wurde. Die Sprache für die Liebe war hier der Tanz: universell, unmittelbar,

unverstellt.

Damit schlug „Falsch verliebt“ die Brücke zu der Operette „Das Land des

Lächelns“. Das Stück von Franz Lehár beschreibt die Liebe einer jungen

Wienerin zu einem chinesischen Prinzen, die schließlich an den kulturellen

Unterschieden zerbricht.

Für die Inszenierung von Lukas Langhoff hatte Christine Witte die Tanzszenen

choreografiert: 12 Jugendliche, die auch in „Falsch verliebt“ auftraten,

agierten in der Operette als Repräsentanten der heutigen Realität.

30 Jugendliche im Alter von 12 bis 22 Jahren aus verschiedenen Schulen

brachten einen bunten Mix verschiedener Musikrichtungen und Tanzstile

auf die Bühne und erzählten so ihre Geschichte über die Möglichkeit und

Unmöglichkeit der Liebe.

SCHULPROJEKTE IM RAHMEN VON ZUHAUSE.ANDERSWO

Mit Begeisterung und Verve beschäftigten sich 72 Schüler des 8. Jahrgangs

an der Wilhelm-Kaisen-Oberschule in Huckelriede mit der Frage,

was ihr Zuhause ausmacht. Was macht Bremen, ihre Schule, ihr Viertel,

ihre Familie zu ihrem Zuhause? In verschiedenen Werkstätten spürten sie

diesen Fragen nach: In einer Multimediawerkstatt entstand ein Video mit

Zuhause-Bildern, in einer Kunstwerkstatt entwarfen und sprayten sie sym-

bolische Piktogramme, in der Perkussions-Werkstatt wurden alltägliche

Gegenstände wie Haustürschlüssel zu Musikinstrumenten, in den Tanzwerkstätten

entstanden Szenen über das Zuhausesein, über die Sicherheit,

das Glück, aber auch den Druck, den das Zuhause vermitteln kann.

Vergleichbare Projekte fanden auch am SZ Rübekamp, an der Albert-

Einstein-Schule und der Wilhelm-Olbers-Schule statt.

Zum Abschluss des Projektes im September werden die Ergebnisse dieser

und aller anderen Teilprojekte zum Thema „zuhause.anderswo“ im Alten

Postamt 5 präsentiert.

STEP

Die Beispiele aus dem vergangenen Schuljahr verdeutlichen die Vielseitigkeit

der Bühnenprojekte von QUARTIER an Schulen. Ausgehend von

der langen Erfahrung und aufbauend auf den Projekten aus dem letzten

Jahr entwickelt QUARTIER derzeit das Programm STEP.

STEP ist ein Projektverbund, in dem neue Konzepte kultureller Bildung

und kultureller Produktionen von QUARTIER entwickelt und in enger Zusammenarbeit

mit stadtweit wirkenden Kultureinrichtungen, Initiativen und

Einrichtungen im Stadtteil und Schulen aller Schulstufen realisiert werden

sollen. STEP bietet die Chance, Talente zu entdecken und zu fördern.

In der Phase der Schullaufbahnorientierung und Berufsorientierung geben

die Projekte unter STEP entscheidende Impulse zur Selbstfindung

und Selbsteinschätzung. Durch die direkte Einbeziehung der Schülerinnen

und Schüler in die Produktionsprozesse übernehmen sie Verantwortung

für sich und das Projekt, schulen ihre soziale Kompetenz und erleben die

Wertschätzung der eigenen Arbeit. Die kulturellen Produktionen werden

integraler Bestandteil des Schulalltags, insbesondere des Nachmittagsbereichs,

in den beteiligten Schulen und der Kulturarbeit im Stadtteil.

Folgende Einzelprojekte sind hierzu in Planung:


aTADEMY

Die Oberschulen aus dem Stadtteil Osterholz gründen mit einer Partnerschule

in der Stadtmitte ein Tanz-Tourneetheater und schaffen mit Einführungswerkstätten

und weiterführenden Kursen verschiedene Tanzprojekte

in den Schulen und die Auswahl und Qualifizierung eines Ensembles

für die Tournee. Künstlerischer Partner ist das Tanztheater CORPA

unter Leitung der Choreografin Christine Witte, die auch das Projekt

„Falsch verliebt“ maßgeblich verantwortete. Ziel von aTademy ist die

Produktion eines Tourneeprojektes pro Schuljahr. Eine Schülerfirma soll

das Tanzprojekt mit Management, Marketing und Technik begleiten.

OPERA

Unter diesem Titel ist geplant, dass die Wilhelm-Olbers-Oberschule in

Hemelingen und die Allgemeine Berufsschule Walle eine Kultureinrichtung

im Stadtteil Hemelingen aufbauen und mit einer Eigenproduktion bespielen.

Künstlerischer Partner für dieses Projekt soll das Theater Bremen werden.

Geplant ist jeweils eine Theaterproduktion im Jahr, die an der Spielstätte

aufgeführt wird. Begleitend zu der Bühnenarbeit werden die beteiligten

Schüler in Management, Marketing und Technik angeleitet.

KUNSTWERKSTADT

Die Schulen eines Stadtteils gründen mit QUARTIER im Rahmen einer

Partnerschaft ein gemeinsames künstlerisches Kompetenzzentrum und

nutzen die Werkstätten und Ausstellungsräume für Kurse, Projektwochen,

Talentförderung und Präsentationen. Dieses Zentrum arbeitet im Stadtgebiet

mit Grundschulen zusammen, die mit QUARTIER bereits bei anderen

Projekten feste Partnerschaften eingegangen sind. Die KunstWerkStadt

soll in allen Sparten in Kooperation mit stadtbremischen Kultureinrichtungen

arbeiten.

Die im Rahmen von STEP beschriebenen Projekte werden zurzeit konkret

ausgearbeitet. Interessierte Schulen erhalten aktuelle Informationen zu

den Projekten auf der Internetseite oder direkt bei QUARTIER.

Quartier Quartier Quartier gGmbH

gGmbH

Tel.: 0421 - 52 51 607

Fax: 0421 - 52 51 609

info@quartier-bremen.de

www.quartier-bremen.de

Bahnhofstraße 28 - 31

28195 Bremen

ac

ac

BERUFSORIENTIERUNG

FÜR BÜHNENBERUFE

act bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance,

technische, gewerbliche und künstlerische Bühnenberufe kennenzulernen

und in Theaterproduktionen umzusetzen. act act ist das

Orientierungsprojekt für Bühnenberufe von Quartier für junge Menschen

unter 25 Jahren. act act wird von Bühnen- und Medienfachleuten

geleitet, die den Jugendlichen einen Einblick in technische, gewerbliche

und künstlerische Bühnenberufe geben. act act führt in mehreren

Produktionen, dicht an der Alltagsrealität des Berufsfeldes, die Arbeitsergebnisse

der Teilnehmer zusammen. Imac ac act ac -Haus mit eigenen

Werkstätten, Proberäumen und einem Theatersaal entstehen so seit

2001 immer wieder innovative Theaterstücke, Tanztheater, Rauminstallationen,

Ausstellungen sowie Kurz- und Spielfilme. act act ist ein

Projekt von Quartier gGmbH in Bremen.

„act“ „act“ „act“ onstage onstage - - backstage backstage

backstage

Bayreuther Str. 14

28195 Bremen

Tel.: 0421 - 37 82 928

actbremen@quartier-bremen.de

www.actbremen.de

www.quartier-bremen.de

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Theater Bremen

Das Theater Bremen bietet ein breites und vielfältiges Angebot für

Schülerinnen und Schüler wie auch für Lehrerinnen und Lehrer an:

Aufführungen, Workshops, Einführungen, Nachgespräche, Fortbildungen

und Mitspielprojekte. Im Folgenden stellen wir Ihnen

unser Programm vor. In der Rubrik ‚Theater zum Anschauen’ erfahren

Sie, welche Aufführungen vom Moks, Musiktheater, Schauspiel

und Tanz wir mit welchen Zusatzangeboten und Altersempfehlungen

spielen. ‚Theater vermitteln’ gibt Ihnen Informationen

über die theaterpädagogischen Angebote für Schulklassen.

‚Theater selber machen’ zeigt eine Übersicht über die Junge-Akteure-Projekte,

in denen Kinder und Jugendliche selbst mitspielen

können. Ausführlicheres zu unserem Programm können Sie in

dem Heft JUNGES.THEATERBREMEN nachlesen, das Sie an der Theaterkasse

und in den Foyers erhalten. Oder fordern Sie es an unter

theaterpaedagogik@theaterbremen.de. Gerne schicken wir es Ihnen

auch zu.

THEATER ZUM ZUSCHAUEN

Das Theater Bremen hat in allen Sparten für alle Alterstufen Aufführungen

mit begleitenden Angeboten im Programm.

AUFFÜHRUNGEN FÜR GRUNDSCHULEN

MOKS

SOPHIE SCHLÄFT

Von Theo Fransz.

Regie: Theo Fransz.

Premiere am 15. September im Moks.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Sophie ist eingeschlafen und wacht nicht mehr auf. Während ihr Vater

sich Sorgen um sie macht, durchwandert Sophie eine Traumwelt. Sie

begegnet Kapitänen mit merkwürdigen Nachrichten, gerät in eine königliche

Unterhaltung, trifft ihre Oma und erlebt vieles mehr. Es ist aufregend,

spannend und amüsant in ihrer Traumwelt, aber auch ein bisschen

unheimlich.

Mit surrealen Bildern taucht Sophie in die Welt von Kinderträumen ab und

spielt mit der Verführbarkeit durch unbekannte Traumwelten.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.

Foto: Léa Dietrich

MOKS

STRUWWELPETER

Nach Heinrich Hoffmann.

Regie und Choreografie: Hanna Hegenscheidt.

Wieder da ab November im Moks.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Episoden und Themen aus dem Kinderbuchklassiker Der Struwwelpeter

werden zusammen mit eigenen Geschichten und Bildern kombiniert. In

Bewegung, Sprache und Situationen drücken sich die Regeln der Welt

und kindliche Reaktionen darauf, ihre Neugierde und Emotionen aus.

„Das Bremer Moks-Theater hat mit dem Struwwelpeter ein Tanztheater-

Stück für Kinder entwickelt. Die Inszenierung entpuppt sich als großer

Wurf. Der Konflikt zwischen der öden Regelwelt der Erwachsenen einerseits

und dem Spaß am Verbotenen anderseits – das ist das Thema.“

Delmenhorster Kreisblatt, Alexander Schnackenburg.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.


SCHAUSPIEL

ROBIN HOOD

Von John von Düffel. Regie: Frank Abt.

Premiere am 25. November im Theater am Goetheplatz.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Er ist mutig und stark, tollkühn, lustig und vogelfrei und niemand kann es

mit ihm im Bogenschießen aufnehmen. Ein listiger Räuber und Gesetzesbrecher

ist er, aber auch ein wahrer Menschenfreund. Also wagen er und

seine Freunde den Kampf gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Denn

während die meisten arm werden, werden wenige reich. Schon bald sind

die Truppen des Stadtverwalters hinter ihnen her. Doch das schreckt ihn

nicht.

Denn er weiß: „Drei Dinge kann man nicht mehr ändern: das gesagte

Wort, den abgeschossenen Pfeil und die verpasste Gelegenheit!“

(Chinesische Weisheit).

Premierenklasse gesucht.

AUFFÜHRUNGEN FÜR GRUNDSCHULEN UND SEK I

MUSIKTHEATER

WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN

Fantastische Oper von Oliver Knussen.

Text von Maurice Sendak.

Musikalische Leitung: Daniel Mayr.

Regie: John Fulljames.

Premiere am 16. September im Theater am Goetheplatz.

Für Kinder ab 8 Jahren.

Da steckt eine Wildheit in Max, die ist einfach nicht zu zähmen! Wände

sind Feinde, die angegriffen werden müssen, Treppen Berge, die es zu

erstürmen gilt, Stofftiere Wölfe, auf die man sich mutig stürzen darf –

nichts ist sicher vor Max. Auch die Mutter nicht, die ihren Sohn schließlich

ohne Essen zu Bett schickt, woraufhin Max sich auf eine Insel flüchtet, auf

der alles anders ist als zu Hause. Denn hier leben die wilden Kerle, die

einfach tun, was ihnen gefällt ...

Eine so wunderbare wie unbelehrende Geschichte über die Kraft und

Daseinsberechtigung kindlicher Wut.

Workshopangebot.

MOKS

GEHEIM

Von Theo Fransz.

Regie: Theo Fransz.

Wieder da ab 10. Oktober im Moks.

Für Kinder ab 8 Jahren.

Opa Dieters Welt gerät ins Wanken: Das Gedächtnis funktioniert nicht

mehr so richtig und Erlebnisse aus seiner Kindheit treten zutage. Und so

verändert sich auch die Welt von seiner Tochter und seinem Enkel. „Entstanden

sind mit „Geheim“ 60 spannende Minuten voller Gefühl. Vordergründig

häufig zum Lachen, oft aber auch mit berührend nachdenklichen

Szenen. Die vier Darsteller präsentieren sich in bewährter Form mit

großer Spielfreude. Viel Applaus!“ Kreiszeitung, Corinna Laubach.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.

MOKS

FÜR EWIG UND HUNDERTMILLIONEN TAGE

Von Theo Fransz, Regie: Theo Fransz.

Wieder da ab Frühjahr im Moks.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Julia, Käthe, Thomas und Kesselmann sind Freunde. Richtige Freunde.

Doch eines Tages muss Kesselmann weg. Wohin? Warum? Mit wem?

Es gibt viele Fragen. Aber eines ist sicher: Was Kesselmann jetzt braucht,

sind wahre Freunde – für ewig und hundertmillionen Tage.

„Theo Fransz’ Stück über Freundschaft ist großes Kindertheatertennis. Uraufgeführt

am Moks stellt es so etwas wie das Saison-Highlight im Besuchersegment

ab fünf Jahren dar.“

(taz, Henning Bleyl).

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.

MOKS

EIN KINDERSTÜCK

Regie und Choreografie: Hanna Hegenscheidt.

Premiere im April im Moks.

Für Kinder ab 10 Jahren.

Die Choreografin und Regisseurin Hanna Hegenscheidt hat in der Spielzeit

2011/2012 mit dem Moks-Ensemble eine eigene Version des Kinderbuchklassikers

„Der Struwwelpeter“ erarbeitet. In dieser Spielzeit wird sie

sich mit Bewegung und Sprache mit einem Thema für Kinder ab zehn Jahre

beschäftigen. In ihrer Arbeit mischen sich choreographische, performative

und schauspielerische Elemente in einer sehr lebendigen Art und

Weise.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen,

Premierenklasse gesucht.

Foto: Jörg Landsberg

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Theater Bremen

AUFFÜHRUNGEN FÜR SEK I UND SEK II

JUNGE AKTEURE

FÜR IMMER, MEDEA

Tank – Plattform für junge Theatermacher.

Leitung: Franziska Faust, Jasmin Schädler.

Premiere am 21. September im Brauhauskeller.

Für Jugendliche ab 14 Jahren.

Für die Liebe wird Medea alles aufgeben und schließlich bis an ihre

Grenzen gehen. Jason, ihr Geliebter, hatte ihr den Himmel auf Erden

versprochen und dann doch nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht

gehandelt. Abenteuer, Flucht, Rache und Mord – eine scheinbar fremde

Welt lässt fünf junge Spielerinnen und Schauspieler in einen Geschichtenraum

unter der Erde des Theater Bremens fliehen. Wie ist es um die

Identitätsfindung im 21. Jahrhundert bestellt und welche Brücken lassen

sich von Figuren antiker Dramen hin zu einer aktuellen Ortsbestimmung

junger Menschen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden schlagen?

TANZ

EXTENDED TEENAGE ERA

Von Samir Akika/Unusual Symptoms.

Bremen-Premiere am 22. September im Kleinen Haus.

Für Jugendliche ab 14 Jahren.

In seiner Erfolgsproduktion Extended Teenage Era werfen Samir Akika

und sein Ensemble einen kritischen Blick auf die ambivalenten und beängstigenden

Vorstellungen vom Erwachsenwerden. Zu Musik von Schubert

bis Justin Timberlake verdichten sich ihre individuellen Biografien, Erinnerungen

und Lebensentwürfe zu einem rasanten Chaos aus Holzplatten,

Pappkartons und Klebeband. Schauspiel trifft auf HipHop und modernen

Tanz, in einem rasenden Parcours, der nach dem Peter-Pan-Syndrom in

uns allen fragt.

MOKS

DIE DURSTIGEN

Von Wajdi Mouawad.

Regie: Konradin Kunze.

Wieder da ab 2. Oktober im Brauhauskeller.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Das jugendliche Hadern mit dem System, Zweifel, Unsicherheiten und

der Durst nach Sinn, Leben und Liebe stehen im Zentrum von Die Durstigen.

Und soghaft verwischen die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Wahrheit

und Traum.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.

MOKS

WEISSE MAGIE

Von Gintersdorfer/Klaßen.

Wieder da ab 4. Oktober im Moks.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Es gibt zwei Blicke auf das Fortschreiten der menschlichen Existenz und

ihrer Werkzeuge: Magie und Technik. Ist es Hexerei oder Knowhow? Macht

der Geister oder Macht der Wissenschaft? Gintersdorfer/Klaßen lassen

diese beiden Blicke hin- und herspringen und thematisieren Europa und

Afrika. Sie schauen auf Phänomene, die uns umgeben und stellen Blicke

und Wahrheitsansprüche in Argumenten und Bewegung zur Disposition.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.

SCHAUSPIEL

HAMLET

Von William Shakespeare, Regie: Alexander Riemenschneider.

Premiere am 11. Oktober im Kleinen Haus.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Das große Kind Hamlet, der Zögerer und Zauderer, verliert plötzlich seinen

Vater und muss nun selbst Verantwortung für sein Handeln übernehmen.

Ohne Rücksicht auf sich oder andere sucht er unablässig nach

Moral und Sinn und droht sich dabei selbst verloren zu gehen, als Schauspieler

seines eigenen Lebens. Und da keine Begegnung frei von Hintergedanken

zu sein scheint, die Realität immer zweifelhafter wird, begleitet

ihn eine Frage immerzu: Bin ich verrückt oder ist es die Welt?

Workshopangebot, Premierenklasse gesucht.

MUSIKTHEATER

DIE BANDITEN

Opéra bouffe von Jacques Offenbach.

Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy.

Regie: Herbert Fritsch.

Premiere am 21. Oktober im Theater am Goetheplatz.

Für Jugendliche ab 14 Jahren.

Einem Plan ihres Chefs folgend, kämpfen sich die Banditen durch diverse

Kostümierungen um schließlich die Mitgift der spanischen Prinzessin als

Beute mit nach Hause zu führen. Dabei stellen sie sich so geschickt an,

dass sie unversehens in den Staatsdienst übernommen werden. Mit den

Banditen kehrt Herbert Fritsch mit seinem hochvirtuosen Boulevard-Irrwitz

nach Bremen zurück und wird mit einem Ensemble aus Sängern und

Schauspielern den anarchischen Spielwitz der Offenbachiade auf den

Gipfel treiben.

Premierenklasse gesucht.

MOKS

MONSTER

Von David Greig. Regie: Michael Talke.

Premiere am 9. November im Kleinen Haus.

Für Jugendliche ab 14 Jahren.

Das 16-jährige Mädchen Duck und ihr Vater leben zusammen. Der Vater

leidet an MS, was er mit Joints und Fertigpizza erträglich zu machen versucht.

Duck ist für ihn da und hält den Alltag am Laufen. Es könnte einfach

so weiter gehen. Wären da nicht die Dame vom Amt, die sich um das

Wohlergehen der Minderjährigen zu kümmern hat, Ducks Schulkollege

Lawrence, der Duck braucht, um nicht für schwul gehalten zu werden,

und die Internetbekanntschaft des Vaters, die plötzlich real in der Wohnung

steht. Das neueste Stück von David Greig ist ein anarchistischer

Spaß und eine berührende Geschichte über familiäre Abhängigkeiten.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Vorbereitungsworkshops und Nachgespräche nach

den Vormittagsvorstellungen.

MOKS

GELBER MOND

Von David Greig. Regie: Konradin Kunze.

Premiere im Februar im Moks.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Lee wollte seinen Stiefvater nicht umbringen. Er hätte Lees Mütze nicht

anfassen sollen, die Mütze, die sein Vater ihm schenkte, bevor er wegging.

Nun ist er auf der Flucht, gemeinsam mit der stillen Leila.


Sie sind auf der Suche nach Lees Vater, irgendwo in der Wildnis des

schottischen Hochlands. Hier finden sie ihre Ruhe und Unterschlupf beim

Wildhüter Frank. Doch die Wirklichkeit holt sie bald ein, ebenso wie die

Wahrheit über Lees Vater. Gelber Mond ist Roadmovie und Bluesballade

in einem – poetisch, atmosphärisch und berührend.

Vormittagsvorstellungen kostenlos für Schulklassen aus Bremen und

Bremerhaven, Nachgespräche nach den Vormittagsvorstellungen.

JUNGE AKTEURE

WARUM DAS KIND IN DER POLENTA KOCHT

Nach dem Roman von Aglaja Veteranyi.

Regie: Nathalie Forstman.

Premiere am 6. Februar im Brauhauskeller.

Für Jugendliche ab 12 Jahren.

„Ich warte den ganzen Tag auf die Nacht. Wenn meine Mutter nicht

abstürzt von der Kuppel, essen wir nach der Vorstellung gemeinsam Hühnersuppe.“

Ständiges Fremd- und Unterwegssein bestimmen das Leben des

jungen Mädchens, das in dieser knallharten, poetischen Erzählung das

Leben ihrer rumänischen Artistenfamilie beschreibt. Warum das Kind in

Foto: Léa Dietrich

der Polenta kocht erzählt mit zärtlicher Grausamkeit von der eigenwilligen

Weltsicht eines entwurzelten Kindes, von der Flucht aus der Diktatur Rumäniens

und von der Verheißung eines besseren Lebens im Westen.

SCHAUSPIEL

WOYZECK

Nach dem Stück von Georg Büchner.

Musik und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan.

Premiere am 28. Februar im Theater am Goetheplatz.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Woyzeck hetzt der Überlebenssicherung hinterher und richtet dabei nicht

nur sich selbst zugrunde, sondern auch das einzige, was er liebt: Frau und

Kind. Woyzeck wird ausgeschlossen und schließt sich selbst aus. Tom Waits

hat für diesen Mann, der weiterrennt, auch wenn er längst am Ende ist,

einen melancholisch, düsteren Soundtrack geschrieben. Misery Is The

River of the World oder God’s Away on Business heißen die Lieder, die

Büchners Schulklassiker zu einem Ansingen gegen das unvermeidliche

Ende machen. Keine Hoffnung hilft.

Workshopangebot, Premierenklasse gesucht.

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Theater Bremen

MUSIKTHEATER

DER FREISCHÜTZ

Oper von Carl Maria von Weber, Text von Johann Friedrich Kind.

Regie: Sebastian Baumgarten.

Premiere am 23. März im Theater am Goetheplatz.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Von einem einzigen Schuss hängt Max’ berufliche und private Zukunft ab.

Nur wenn er trifft, darf er Agathe heiraten und die sichere Position als Erbförster

antreten. Dass sowohl Stellung als auch Agathe einst seinem Kameraden

Kaspar versprochen waren, macht die Sache für Max nicht einfacher.

Er wurde dem Kriegsveteran vorgezogen. Ausgerechnet dieser

weist ihm nun einen Weg aus seiner Versagensangst. Jedoch: Ein Teufelspakt

um dem Druck der gesellschaftlichen Erwartung zu entgehen? Waidmanns

Heil!

Workshopangebot.

AUFFÜHRUNGEN FÜR SEK II

SCHAUSPIEL

SICKSTER

Nach Thomas Melle.

Regie: Felix Rothenhäusler.

Premiere am 30. September im Kleinen Haus.

Für Jugendliche ab 16 Jahren.

Sickster heißt Thomas Melles Debütroman: eine Generation gut ausgebildeter

Kranker. Zu Schulzeiten träumten sie davon, die Welt zu verändern.

Doch die Welt hat sie verändert. Der Journalist Magnus schreibt für die

Firmenzeitung des Mineralölkonzerns, für den sein ehemaliger Mitschüler

Thorsten die Produktanordnung in den Tankstellen konzipiert. Und Laura

sitzt apathisch vor dem Laptop, während ihr Vortrag an der Universität

immer näher rückt. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft ein Riss. Doch

nicht alles ist verloren, denn: „Fehler sind wunderschön.“

Premierenklasse gesucht.

MUSIKTHEATER

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

Oper von Kurt Weill.

Text von Bertolt Brecht.

Musikalische Leitung: Markus Poschner.

Regie: Benedikt von Peter.

Premiere am 7. Oktober im Theater am Goetheplatz.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Bertolt Brechts und Kurt Weills „Lehrstück“ wirft die großen Fragen unserer

Zeit auf: Wie wollen wir leben? Was heißt Gemeinschaft? Und: Wie bin ich

Mensch?

Am Anfang steht die Gründung einer Stadt. Die drei Verbrecher Witwe

Begbick, Fatty und der Dreieinigkeitsmoses beschließen, einen Ort in die

Welt zu setzen, der Geld bringen soll. Sie wollen das System überlisten,

das sie ausgesaugt hat. Und so taufen sie ihre Stadt „Mahagonny, die

Netzestadt“. Doch das System lässt sich nicht überlisten, die Netze bleiben

leer.

Workshopangebot.

JUNGE AKTEURE

LARGER THAN LIFE

Frei nach Motiven der Dokumentation Odfried Hepp. Der Rebell.

Von Yury Winterberg.

Regie: Mirko Borscht.

Premiere im Juni im Brauhauskeller.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.

Anfang der 80er Jahre war Odfried Hepp der bekannteste Neonazi der

Bundesrepublik und wurde als Chefdenker der Szene von den Geheimdiensten

dringend gesucht. Radikal äußerte sich seine Suche nach Orientierung

und Dazugehörigkeit, nach etwas, das größer war als er selbst. Größer als das

Leben! Dazu wechselte er immer wieder die Lager, seine Einstellungen.

Er begründete die rechts-terroristische Hepp-Kexel-Gruppe, lebte im Untergrund,

verübte zahllose Banküberfälle und ließ sich im Libanon ausbilden,

um Anschläge auf amerikanische Soldaten und Stützpunkte auszuführen.

Später wurde er Mitglied der PLO, dann der Stasi. Gemeinsam mit Bremer

Jugendlichen und Erwachsenen begibt sich der Regisseur Mirko Borscht auf

Spurensuche. Im Gestern und im Heute. Und vor allem: in unserer Stadt.

SCHAUSPIEL

BUDDENBROOKS

Nach dem Roman von Thomas Mann. In einer Fassung von John von

Düffel. Regie: Klaus Schumacher

Premiere am 24. November im Kleinen Haus.

Für Jugendliche ab 16 Jahren.

John von Düffels Dramatisierung von Thomas Manns Debütroman stellt

die Geschwister Thomas, Christian und Antonie ins Zentrum – die dritte

Generation also, an der sich die Durchdringung von Ökonomie und

Intimität, Leistung und Liebe am deutlichsten zeigt. Thomas übernimmt

die Verantwortung für die Firma, hat Erfolg und spürt doch, dass ihm etwas

fehlt. Christian bricht aus der Familientradition aus und sucht Freiheiten in

zweifelhaften Kreisen. Antonie investiert ihre Mitgift vermeintlich erfolgreich,

heiratet standesgemäß, jedoch unglücklich. Stimmen die Werte der

Eltern und Großeltern noch?

Workshopangebot.

Foto: Till Botterweck


THEATER VERMITTELN

Theater ist eine sinnliche Kunst. Man kann es hören,

sehen, riechen, es berührt oder irritiert. Will man

Theater angemessen vermitteln, muss man die

Sinne kitzeln. Theaterpädagogik ist so eine

Vermittlungskunst.

Mit unserer theaterpädagogischen Arbeit wollen

wir künstlerische Prozesse mit Kindern, Jugendlichen

und Erwachsenen initiieren und gestalten.

Spielerisch ermöglichen wir Erfahrungen mit dem

Medium Theater. Die Angebote im Bereich Theater

und Schule sollen Kinder und Jugendliche an

Schauspiel, Musiktheater und Tanz heranführen

und Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Anliegen der

Kunstvermittlung unterstützen.

INSZENIERUNGSBEGLEITUNG

In verschiedenen Vermittlungsformaten gehen wir Inszenierungskonzepten

auf den Grund, diskutieren theatrale Bilder und suchen spielerisch eine

gemeinsame Sprache für Theater.

WORKSHOPS

Theater schauen heißt selbst aktiv sein: In der Aufführung nur im Kopf,

aber im Theaterworkshop auch auf der Bühne. Welche inneren Bilder

werden durch die komplex miteinander verwobenen Theatermittel ausgelöst?

Wie geht die Inszenierung mit dem Stoff um? Inszenierungsbegleitende

Workshops von 90 oder 180 Minuten vermitteln den Schülerinnen

und Schülern Inhalte und Ästhetik einer Inszenierung durch eigene

Theaterpraxis: In Improvisationen gehen sie Konflikten, Themen und den

ästhetischen Prinzipien auf den Grund. In einer Nachbereitung reflektieren

wir szenisch das Erlebte und die gesehenen Bilder. Termine und

Workshopdauer werden individuell vereinbart. Die Workshops finden im

Theater Bremen oder in der Schule statt.

Zu den Inszenierungen von „Wo die wilden Kerle wohnen“, „Aufstieg und

Fall der Stadt Mahagonny“, „Hamlet“, „Monster“, „Buddenbrooks“,

„Woyzeck“, „Der Freischütz“.

PREMIERENKLASSEN

Als Premierenklasse erfahren die Schülerinnen und Schüler wie eine Inszenierung

entsteht. In sechs Workshopeinheiten im Probenzeitraum der

Inszenierung (Beginn ca. sechs Wochen vor dem Premierentermin) lernen

sie die Inhalte und die gewählte Theatersprache kennen, besuchen

wenn möglich eine Probe und kommen mit den Beteiligten ins Gespräch.

Zu den Inszenierungen von „Sickster“, „Hamlet“, „Die Banditen“, „Robin

Hood“, „Woyzeck“, „Ein Kinderstück“.

EINFÜHRUNGEN UND NACHGESPRÄCHE

Kurze Einführungen direkt vor der Vorstellung machen Lust auf die Inszenierung.

Oder wir laden Sie und Ihre Klasse zum Nachgespräch ein. In

einer Runde nach der Vorstellung stellen sich Schauspielerinnen und Schauspieler

dem Gespräch. Termine mit Klassen werden individuell vereinbart.

Das Moks bietet nach jeder Vormittagsvorstellung ein Nachgespräch an.

FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER

Theater ist dann am wertvollsten, wenn es sich der Lebensrealität derer

zuwendet, die zuschauen oder mitmachen. Aber wie findet man dafür

eine angemessene Form?

Inszenierungstrends und Moden im Theater wechseln im Laufe der Zeit

genauso, wie die Themen, Konflikte und Nöte derjenigen, mit denen wir

Theater machen. Um am Puls der Zeit zu bleiben, lohnt sich ein künstlerischer

Austausch mit anderen Theatermachern aus Schule oder Theaterszene.

Unsere Fortbildungen bieten ein Forum für den Dialog.

EINFÜHRUNG FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER

Informieren Sie sich vorab über Inhalte und das ästhetische Konzept einer

Inszenierung. In der Einführung stellt das Produktionsteam seine Ideen

vor und gibt Ihnen so die Möglichkeit einer konkreteren Vorbereitung

Ihres Unterrichts. Im Anschluss an die Einführung bieten wir nach Möglichkeit

einen Probenbesuch an.

THEATER INTENSIV

Wie kann ich den Theaterbesuch mit meiner Schulklasse vor- oder nachbereiten?

Welche ästhetischen Formate eignen sich für meine eigene

Inszenierung?

Lernen Sie von uns theaterpädagogische Konzepte kennen. Ergänzend

zu unseren monatlichen Jour-Fixe-Terminen bieten wir zu speziellen Themen

Wochenendseminare an.

Im ersten Workshop nähern wir uns den Themen und der Konzeption der

Robin Hood-Inszenierung. Dabei greifen wir zentrale Fragen auf: Was ist

gerecht oder ungerecht und was bedeutet eigentlich Freundschaft? Gibt

es ihn, den selbstlosen Robin Hood, der uns zur Hilfe eilt, wenn wir nicht

mehr weiter wissen, oder steckt vielleicht in jedem von uns ein kleines

bisschen von dieser Figur? Die Fortbildung richtet sich an alle theaterinteressierten

Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer.

Termin:

17. November, 10–17 Uhr.

Anmeldung bis 13. November.

Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

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Theater Bremen

JOUR FIXE

Sie unterrichten Darstellendes Spiel oder sind einfach theaterinteressiert?

Sie brauchen neuen Input und haben Lust, unterschiedliche Theaterformate

und Spielmethoden kennen zu lernen? Dann frischen Sie bei uns

Ihr Theaterwissen auf. Unsere spielpraktische Fortbildung findet jeden

ersten Dienstag im Monat statt.

Erste Termine:

2. Oktober, 6. November, 4. Dezember , 16–18 Uhr.

Treffpunkt: Kleines Haus.

Bewegungskleidung ist erwünscht.

VORSTELLUNG DES SPIELPLANS

Neustart für die Spielzeit 2012/2013. Seien Sie dabei! Bei einem Infotreffen

am 11. September um 17 Uhr stellen wir mit der Dramaturgie den

neuen Spielplan und die theaterpädagogischen Zusatzangebote vor.

MATERIALMAPPEN

Welche Gedanken sind für das Konzept einer Inszenierung wichtig? Was

hat das Regieteam inspiriert? Wenn Sie vertiefende Einblicke in die ästhetischen

und interpretatorischen Kontexte der Inszenierungen unseres Spielplans

erhalten wollen, stellen wir Ihnen unsere Materialsammlung zur

Verfügung. Zu einzelnen Inszenierungen bekommen Sie von uns Workshopvorschläge

für die Vorbereitung im Unterricht.

KONTAKTLEHRERSERVICE

Lassen Sie sich als Kontaktperson für Ihre Schule registrieren und erhalten

Sie unseren regelmäßigen Infobrief per Post oder per E-Mail. Außerdem

stellen wir Ihnen eine Sichtkarte für den Vorbereitungsbesuch unserer

Stücke zur Verfügung.

BERATUNG

Welche Inszenierung ist für welche Klasse geeignet? Bei der Planung Ihres

Theaterbesuchs beraten wir Sie gern. Oder inszenieren Sie selbst ein

Stück? Oft wird man bei der eigenen Arbeit betriebsblind und ein Blick von

außen kann hilfreiche Impulse für die Weiterarbeit geben. Wir stehen

Ihnen gern mit unserem fachkundigen Rat zur Verfügung und bieten

Ihnen an, mit Ihrer Klasse Trainingseinheiten durchzuführen.

KLASSEN LOS!

Stadttheater heißt Theater für alle. Da aber nicht alle Kinder und Jugendliche

die Eintrittskosten aufbringen können, ermöglichen wir Schulklassen

aus wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen über das Projekt „Klassen

los!“ einen kostenlosen Vorstellungsbesuch. Anmeldungen bitte per E-

Mail.

HINTER DEN KULISSEN

Wie sieht der Berufsalltag eines Schauspielers aus? Wie kommen die

Kulissen auf die Bühne? Und wer lässt Sofas fahren und Schnee rieseln? In

verschiedenen Erlebnisformaten werden Theatergeheimnisse gelüftet.

THEATERFÜHRUNG

Besuchen Sie uns mit Ihrer Klasse im Theater Bremen und erleben Sie

einen Blick hinter die Kulissen. Sie bekommen einen Einblick in Produktionsstätten

und -abläufe und haben die Gelegenheit, Theater einmal ganz

nah zu erleben. Termine individuell nach Absprache. Ca. 90 Minuten.

BACKSTAGE

Mitmachen statt konsumieren! Ihre Klassen erobern das Theater Bremen

bei unserem Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler des achten

bis zehnten Jahrgangs. In einem Projekttag zeigt das ganze Haus, was es

kann: Praxisworkshops geben Einblick in die Theaterarbeit und bringen

Schülerinnen und Schüler mit Künstlern ins Gespräch.


THEATER SELBER MACHEN

Junge Akteure am Theater Bremen bietet

theaterbegeisterten Schülerinnen und Schülern

vielfältige Möglichkeiten, das Theaterspielen

zu ergründen. Sie sind gefragt von der Welt,

in der sie leben, zu erzählen und sich

künstlerisch auszudrücken.

Wir erwarten gespannt die Spielzeit 2012/2013

in der nagelneuen Junge-Akteure-Heimat:

im Brauhauskeller des Theater Bremen!

THEATERWERKSTÄTTEN

Die Theaterwerkstätten sind ein kontinuierliches Angebot für alle von fünf

bis 21 Jahren, sind nach Altersgruppen gegliedert und finden einmal in

der Woche statt. Theaterpädagogen, Schauspieler und Tänzer vermitteln

Grundlagen des Theaterspiels und entwickeln in jeder der acht Werkstätten

gemeinsam mit den Teilnehmern ein Theaterstück. Die Werkstätten

starten im Oktober 2012 und münden mit jeweils zwei Vorstellungen in

das große Theater_Werkstatt_Spektakel im April 2013.

THEATERPRODUKTIONEN

Mit drei Theaterproduktionen pro Spielzeit wird junge Kunst mit jungen

Akteuren unter der Leitung von professionellen Theatermachern auf die

Bühne gebracht. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Akteure, die bereits

Theatererfahrung gesammelt haben. Nach einem gemeinsamen

Workshop, zu dem jeder eingeladen ist, entscheidet sich das Regieteam

für ein Ensemble, mit dem es die Theaterproduktion erarbeiten wird.

Nicht nur schauspielerisches Talent, sondern auch Interesse am Thema

und die Lust auf eine arbeitsintensive Probenzeit sind ein gutes Startkapital

für die Teilnahme.

Neben den kontinuierlichen Angeboten gibt es bei Junge Akteure noch

viele EXTRAS, die Kinder und Jugendliche zum Experimentieren und zum

Über-den-Tellerrand-Gucken einladen. Wenn Sie oder Ihre SchülerInnen

mehr über unser Angebot und unsere Arbeit erfahren möchten, rufen Sie

uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail!

Foto: Manja Herrmann

KARTEN

Für Schulklassen für Moksvorstellungen:

Tel.: 0421- 3653 - 345.

Für Gruppen und Schulklassen für Vorstellungen

von Junge Akteure, Musiktheater, Schauspiel und Tanz:

Gruppen ab zehn Personen erhalten Sonderkonditionen.

Ansprechpartnerin: Sandra Osterloh.

Tel.: 0421- 3653 - 340, E-Mail: sosterloh@theaterbremen.de

KLASSEN LOS!

ermöglicht Schulklassen aus wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen

einen kostenlosen Vorstellungsbesuch.

Anmeldungen bitte per E-Mail an Theater und Schule.

Theater Theater Bremen

Bremen

Goetheplatz 1-3

28203 Bremen

www.theaterbremen.de

Tel.: 0421 - 3653 - 0

info@theaterbremen.de

www.theaterbremen.de

Foto Manja Herrmann

ANSPRECHPARTNERINNEN:

Moks

Moks

Sonja Bachmann,

Birgit Freitag, Rebecca Hohmann

Tel.: 0421 - 3653 - 440

moks@theaterbremen.de

Theater Theater Theater und und Schule

Schule

Rieke Oberländer, Christina Schahabi

Tel.: 0421 - 3653 - 230/ 229

theaterpaedagogik@theaterbremen.de

JUNGE JUNGE JUNGE AKTEURE AKTEURE Bremen

Bremen

Junge Junge Akteure

Akteure Schildstr. 21

Nathalie Forstman, 28203 Bremen Christiane Renziehausen

Tel.: 0421 Tel.: - 3653 0421 - - 449 17 22 720

jungeakteure@theaterbremen.de

info@jungeakteure.de

www.theaterbremen.de/jungeakteure

www.jungeakteure.de

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Bremer Shakespeare Company

Die Bühne der bremer shakespeare company wird größer,

schöner und ihre technischen Möglichkeiten auch besser. Die

Eröffnung wird Anfang 2013 stattfinden. Mit dem einzigen

Shakespearedrama, das die bremer shakespeare company

bisher noch nie zuvor inszeniert hat: Richard III.

Bis dahin spielt die bsc hauptsächlich in der Concordia an der

Schwachhauser Heerstr. 17.

Besonderheiten der bsc:

• Programmschwerpunkt sind die 37 Dramen

William Shakespeares

• eigene Übersetzungen

• kleine Spielensembles, daher Besetzung der Schauspieler

mit mehreren Rollen

• Cross-Besetzungen: Männer spielen Frauenrollen,

Frauen auch Männerrollen

• rund 50 Gastspiele pro Spielzeit im deutschsprachigen Raum

(In- und Ausland)

• pro Spielzeit ca. 40 Schülerworkshops

Foto: Marianne Menke

PRODUK PRODUKTIONEN

PRODUK TIONEN

SPIE SPIEL SPIE ZEIT ZEIT 201 01 012/ 01 2/ 2/2013 2/ 13

SHAKESPEARE-REPERTOIRE

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Hermia soll auf Geheiß ihres Vaters Demetrius heiraten, doch sie liebt

Lysander, und so fliehen die beiden in den Wald. Sie werden von Demetrius

verfolgt , der seinen Anspruch auf Hermia nicht aufgeben will und Helena,

die vergeblich in Demetrius verliebt ist. Im Wald geraten sie in das Reich

der Elfenherrscher Oberon und Titania, die gerade ihren eigenen Ehestreit

auszufechten haben. Oberon will Ordnung in das Liebesleben der

Athener Flüchtlinge bringen und beauftragt seinen Dienerkobold Puck,

die schlafenden Ausreißer mit einem Zaubersaft zu beträufeln, damit sich

die richtigen Paare finden. Dies geht reichlich schief, denn nach Verabreichung

der Zauberdroge verschmähen beide Männer die völlig verstörte

Hermia und stellen dafür Helena nach, die sich darob Ziel einer gemeinschaftlichen

Intrige der Männer wähnt. Es gibt noch weitere Opfer für die

Streiche und den Schabernack der Elfen und Geister: eine Truppe Handwerker

probt im Wald ein Theaterstück ein. Den großsprecherischen Zettel

verwandelt Puck in einen Esel, dem sich Titania im Liebesdrogenrausch

hingibt. Erst als Oberon durch diesen gemeinen Trick seinen Streit

mit Titania beigelegt hat, schafft er durch eine neuerliche Traumzauberei

Ordnung bei den Liebenden. Die Bemühungen der kunstsinnigen Handwerker

sind am Ende von Erfolg gekrönt. „Ein Sommernachtstraum“ ist

eine Komödie über das Ausgeliefertsein des Menschen an seine Liebessehnsucht,

aber auch ein Spiel um das Theater und seine illusionäre Kraft.

VERLORENE LIEBESMÜH

Vier Männer, Prinz Ferdinand von Navarra und drei seiner Höflinge schwören,

sich drei Jahre lang nur geistigen Studien zu widmen und vor allem

die Frauen zu meiden. Doch erscheinen in diplomatischer Mission die

Prinzessin von Frankreich mit drei ihrer Hofdamen, und prompt verlieben

sich alle vier Männer. Statt philosophischer Bücher schreiben sie nun Liebesbriefe

und Gedichte. Während eines Maskenballs führen die Damen

die liebestollen Männer gehörig an der Nase herum, was deren Poesie

und Schmachten noch beflügelt. Plötzlich trifft die Nachricht vom Tode

des Königs von Frankreich ein. Die Liebeshändel, der Übermut der Frauen

und die romantische Übersteigerung der Männer finden damit ein abruptes

Ende und weichen nüchterner Ernsthaftigkeit. Das vierfache Happyend

muss allerdings noch ein Jahr warten. In dieser Zeit sollen die Männer

ihren verstiegenen Schwur ablegen und Beweise ihrer Glaubwürdigkeit

und Charakterstärke erbringen.

Thomas Weber-Schallauer inszeniert diese „literarischste“ Komödie William

Shakespeares als elisabethanische Container-Show. Die Charaktere leben

ganz von und in der Sprache, die bei William Shakespeare einmal

mehr besticht durch Wortwitz und Imaginationsreichtum.

DER STURM

König Alonso von Neapel, sein Sohn Ferdinand und ihr Gefolge erleiden

Schiffbruch und werden auf eine einsame Insel verschlagen, über die

Prospero, der Zauberer, herrscht. Unter den Schiffbrüchigen ist auch

Antonio, Herzog von Mailand. Dieser hatte vor 12 Jahren seinen Bruder

Prospero vom Thron gestoßen und mit seiner dreijährigen Tochter Miranda

auf dem Meer ausgesetzt. Prospero arrangiert es nun, dass sich Ferdinand

und Miranda ineinander verlieben, während König Alonso über den vermeintlichen

Tod Ferdinands untröstlich ist. Antonio wiederum heckt einen

Plan aus, Alonso zu ermorden und seinen Thron zu rauben, was Prospero

aber zu vereiteln weiß. Am Ende vergibt Prospero seinen Feinden und

schwört der Magie ab: er kann zwar die Menschen damit manipulieren,

doch die menschliche Natur kann er nicht verändern.


TIMON AUS ATHEN

Der reiche Timon gibt sein Geld in Athen mit vollen Händen aus: mit üppigen

Gastmählern und großzügigen Geschenken verwöhnt er seine Freunde.

Sein Verwalter und der zynisch-philosophische Narr Apemantus warnen

ihn vor dem Schwinden seines Reichtums und dem Egoismus seiner

falschen Freunde, doch Timon schlägt alle Ratschläge in den Wind. Als

das Gerücht geht, Timon sei nicht mehr flüssig und er sich tatsächlich gezwungen

sieht, ausstehende Rechnungen einzufordern, weisen ihn seine

so genannten Freunde unter fadenscheinigen Vorwänden ab. Voller Hass

zieht sich Timon in die Wildnis, in eine geradezu tierisch primitive Existenz

zurück und stößt dabei auf einen Goldschatz. Er schenkt das Gold dem in

Ungnade gefallenen Feldherrn Alkibiades und erteilt ihm den Auftrag,

Athen zu zerstören. Alkibiades aber arrangiert sich mit den Athenern und

wird als reicher Mann mit offenen Armen willkommen geheißen. Timon,

verachtet und vergessen, stirbt aus Gram und Weltekel.

HAMLET

Helsingör ist ein hermetischer Lebensraum für die Elite des Landes. Dem

Prinzen Hamlet erscheint der Geist seines toten Vaters, der ihn auffordert,

den Mord an ihm zu rächen. Sein eigener Bruder, Hamlets Onkel hatte

ihn heimlich ermordet, um an die Krone und in das Bett seiner Witwe

Gertrud zu gelangen. Der Mord soll aus dem Bewusstsein getilgt werden,

doch die Geister der Toten lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Sie

bedrängen die Lebenden aus dem Jenseits, fordern Rache und steuern

die folgenden Geschehnisse. Hamlet schwankt zwischen unbeherrschter

Wut, raffinierter Manipulation, Selbstzweifel und Weltekel. Seine Rache an

dem Mörder seines Vaters wird am Ende nicht nur das gesamte Königshaus,

sondern auch ihn selbst auslöschen.

Foto: Marianne Menke

Foto: Marianne Menke

DER KAUFMANN VON VENEDIG

Für die standesgemäße Brautwerbung seines Freundes Bassanios um die

reiche Portia leiht Kaufmann Antonio 3000 Dukaten von Shylock. Bei

Nichteinlösung des Schuldscheins darf sich Shylock ein Pfund Fleisch aus

Antonios Körper schneiden. Bassanios Werben hat Erfolg, doch Antonios

Handelsschiffe sind gesunken und er ist ruiniert. Shylock glaubt sich endlich

rächen zu können für die Verachtung, die ihm als Juden entgegenschlägt

und klagt die buchstabengetreue Erfüllung seiner Bedingung ein.

Doch Portia, als Rechtsgelehrter verkleidet, entscheidet den Prozess mit

einer Spitzfindigkeit für Antonio. Ein Wirtschaftkrimi und eine Fabel über

Schulden und Schuld. In diesem Spiel, in dem auch Gefühle nur Handelsware

sind, gibt es anscheinend keine Gewinner.

VIEL LÄRM UM NICHTS

Claudio und Benedick, zwei hochdekorierte Kriegsheimkehrer, auf Brautschau

bei Hero und Beatrice. Romantik liegt in der Luft und das Werben

Claudios um die schöne und sittsame Hero ist von Erfolg gekrönt. Doch

eine Intrige des Bastards Don John löst eine Katastrophe aus: vor dem

Traualtar wird Hero als Flittchen diffamiert. Eine Truppe von Amateurpolizisten

entdeckt – fast unabsichtlich! – die Wahrheit. Der heiratsscheue

Benedick wird ebenfalls Objekt einer „Intrige“: Seine Freunde verkuppeln

ihn mit der „Männerverächterin“ Beatrice. Eine heiter-romantische Komödie

voll spritzig-geistreichen Wortwitzes.

MACBETH

Schottland, 11. Jahrhundert. Eine Hexe prophezeit dem Feldherrn Macbeth,

dass er Than von Cawdor und schließlich König von Schottland wird.

Macbeth zögert, denn König Duncan erfreut sich bester Gesundheit und

hat zwei Söhne als Thronfolger. Auf Betreiben seiner ehrgeizigen Frau

ermordet Macbeth König Duncan, lenkt den Verdacht von sich ab - und

wird tatsächlich zum König gekrönt! Doch seine Kaltblütigkeit ist nur vorgetäuscht.

Selbst als er alle potenziellen Mitwisser seiner Verbrecher beseitigt

hat, hetzen ihn Angst und Machthunger bis hin zur Selbstzerstörung.

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Bremer Shakespeare Company

DRAMATIKERWERKSTATT

Alle Stücke ab 14 Jahren

Foto: Marianne Menke

LENZ

Nach der gleichnamigen Erzählung von Karl Georg Büchner.

Georg Büchner verarbeitete den Bericht über die fortschreitende geistige

Verwirrung des Dichters Lenz und schuf damit das Psychogramm eines

Menschen, der die Kunst liebt, aber am Leben leidet. Lenz rekapituliert

seine beständige Suche nach Wahrhaftigkeit in Leben und Literatur. Schonungslos

konfrontiert er sich selbst mit seinem Scheitern, ohne sein Ideal

aufzugeben. Eine packende Umsetzung der Novelle in ein Monolog-

Drama.

KABALE UND LIEBE FÜR ZWEI

nach Friedrich Schiller

Luise Miller, die Bürgerstochter, liebt Ferdinand von Walter, den jungen

Baron, und er liebt sie. Umgeben von Skrupellosigkeit, Lüge und Verrat

treibt sie der Kampf an ihre Liebe zum Äußersten. Die Spielfassung für

zwei Schauspieler rafft „Kabale und Liebe“ auf anderthalb Stunden, ohne

den Kern des Stückes anzutasten. Mit nur wenigen Kostümteilen und

Requisiten besetzen Petra-Janina Schultz und Thomas C. Zinke acht verschiedene

Rollen.

MARIO UND DER ZAUBERER

Nach Thomas Mann. Koproduktion metropol-ensemble, Bühne Cipolla

und bremer shakespeare company.

Der machtgierige Krüppel Cipolla schlägt das Publikum seiner Schaubude

durch Scharfzüngigkeit und verblüffende Hypnosefähigkeiten in seinen

Bann und verführt es zu makabren Experimenten. Angesiedelt im

faschistischen Italien der 1930er Jahre, ist die Novelle des Literaturnobelpreisträgers

eine Parabel auf die Manipulierbarkeit des Menschen

allgemein.

Die Bühnenfassung - eine Koproduktion von bremer shakespeare company,

Bühne Cipolla und metropol-ensemble - verbindet Dichterworte mit Puppenspiel

und Live-Musik zu einem Theaterabend der besonderen Art.

Diese Inszenierung kann auch in Schulen aufgeführt werden.

Weitere Infos: www.mario-und-der-zauberer.de

ZUHAUSE.ANDERSWO – CHEZ-SOI.AILLEURS

Das Institut français Bremen, QUARTIER gGmbH, die bremer shakespeare

company und steptext dance project organisieren in Kooperation mit der

Cité nationale de l’histoire de l’immigration, Paris, vom 12. 04. bis 30. 09.

2012 das Projekt zuhause.anderswo. Ziel ist eine interdisziplinäre Herangehensweise

an die Themen Migration, Integration und Heimat.

IN VORBEREITUNG

Da das genaue Datum der Fertigstellung des

Umbaus am Theater am Leibnizplatz noch nicht

feststeht, können wir nur ungefähre Premierendaten

angeben. Aktuelle Termine erscheinen im

aktuellen Spielplan.

Premiere voraussichtlich Februar 2013

RICHARD III

von William Shakespeare

Regie: Ricarda Beilharz.

Richard, Herzog von Gloucester – hässlich und missgebildet – kündigt an,

er wolle ein Bösewicht werden. Um die Königskrone zu erlangen, muss er

zuerst seine beiden Brüder, den regierenden König und den Herzog von

Clarence beseitigen. Skrupellos mordet und intrigiert er zur Erhaltung seiner

Herrschaft bis sich endlich in Frankreich unter der Führung des Grafen

Heinrich von Richmond aus dem Haus Tudor eine Gegenpartei formiert,

um seine Schreckensherrschaft zu beenden. In der entscheidenden

Schlacht schneidet sich Richard in seinem Wahnsinn selbst die Kehle durch.

Premiere voraussichtlich März 2013

PERIKLES, PRINZ VON TYRUS

von William Shakespeare

Regie: Thomas Weber-Schallauer.

Vom König von Antioch verfolgt, reist Perikles durch unterschiedliche Stationen

seines Lebens. Ein an Schauplätzen und Abenteuern reiches Stück.

Die Regie von Thomas Weber-Schallauer setzt unterschiedliche Theatermittel

ein, die den Fantasiereichtum der Fabel unterstreichen.

Sommer 2013

PARZIVAL

nach Wolfram von Eschenbach und Tankred Dorst.

Koproduktion mit Schülern der Oberschule Leibnizplatz und Schauspielern

der bsc.

Erstes großes Parzival-Epos vom Beginn des 13. Jahrhunderts: Parzival als

„Roadmovie“, das in archaischen Bildern die einzelnen Stationen des

Menschwerdens thematisiert. Aus der behüteten Welt seiner liebenden

Mutter kommend, stößt er auf ein komplexes Wertesystem, dessen Grenzen

er ständig „zerschlagen“ will. Die einzige Autorität, der er sich fügen

würde, scheint „Gott“ zu sein. Auf seiner gnadenlosen Sinnsuche verliert

er sich selbst und die Fähigkeit, Mitgefühl zu empfinden. Parzival bekommt

aber eine zweite Chance. Die Produzenten setzen sich mit Parzivals

Themenfülle auseinander: Was ist der Gral? Wer bin ich? Was bedeutet

Mitgefühl? Was sind Tugenden? Wofür lebt der Mensch? Wer ist mein

Vater? Wer ist meine Mutter?


THEATER MACHT SCHULE

THEATER-WORKSHOPS

Wir bieten 90minütige Workshops für Schüler ab Klasse 9 zu allen unseren

aktuellen Produktionen an. Die Termine für die Workshops werden individuell

ausgemacht.

Freude an Theater zu vermitteln, ist das Ziel der Theater-Workshops für

Jugendliche. Shakespeare spielen und spielen mit Shakespeare: mit fremden

Worten im Mund sich selbst entdecken, neue Welten betreten und

eine Herausforderung an die eigene Kreativität und Fantasie erleben.

Der Theaterworkshop beinhaltet Körper- und Stimmübungen aus dem

Schauspieltraining: Wie lang hält ein Atemzug, wie stark, wie leise kann

die Stimme sein, wie können Gesten, Körperhaltung und Blicke innere

Zustände und Gefühle ausdrücken? Es geht um spielerisches Training der

sinnlichen und physischen Wahrnehmungsfähigkeit - der eigenen und

auch der seiner Mitspieler. Um das Wechselspiel von Ausdruck und Verständigung

mit und ohne Worte. Es geht um Shakespeare-Dramen und

darum, die Situationen und Gefühle der Figuren selbst zu improvisieren –

so entstehen gemeinsam mit den Mitspielern kleine Szenen. Und natürlich

nimmt man auch kleine Tricks und ein bisschen „Spezialwissen“ der

Schauspieler mit nach Hause.

Anmeldung zum Workshop bei Annette Ruppelt, Tel.: 0421 - 520 95 12.

Foto: Marianne Menke

Foto: Marianne Menke

ÖFFENTLICHE PROBEN

In der Probenphase vor einer Premiere bieten wir öffentliche Proben an.

Die öffentlichen Proben werden in unseren Spielplänen angekündigt und

finden gewöhnlich abends statt. Der Eintritt ist frei.

PUBLIKUMSGESPRÄCHE

Wir laden ca. einmal im Monat nach einer Vorstellung ein, sich mit uns

über die Inszenierung auszutauschen und stellen uns den Zuschauerfragen

und -kommentaren. Ankündigung im aktuellen Spielplan.

WILLIAMS MONTAG

Zusammen mit bekannten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft

und Politik werden unterschiedliche Aspekte der Inszenierungen reflektiert.

Dabei werden zentrale, abseitige und hintergründige Perspektiven

auf die dramatischen Themenkreise beleuchtet.

Tickets im Vorverkauf (bis auf Weiteres):

Foyer der Stadtbibliothek am Wall 201, 28195 Bremen.

Öffnungszeiten: Di., Do., Fr., 12–18 Uhr, Mi., 13–18 Uhr,

(Pause: 14–14.45 Uhr), Sa., 12–16 Uhr durchgehend.

Telefonische Kartenbestellung:

0421 - 50 03 33, Mo.–Fr ., 15–18 Uhr.

Internet:

www.shakespeare-company.com

Außerdem im Ticketshop des Weser-Kuriers,

bei Nordwest-Ticket (Tel.: 36 36 36) und TSC (Tel.: 35 36 37).

Abendkasse:

Jeweils 1 Stunde vor Beginn. Nur Karten für die aktuelle Vorstellung.

Kein Vorverkauf.

Bremer Bremer Shakespeare Shakespeare Company

Company

Theater Theater Theater am am Leibnizplatz

Leibnizplatz

Postfach 106665

28066 Bremen

Tel.: 0421 - 50 03 33

Fax: 0421 - 50 33 72

info@shakespeare-company.com

www.shakespeare-company.com

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Theater der Versammlung

Das Theater der Versammlung (TdV) wirkt seit 1992 unter der

Leitung von Jörg Holkenbrink an den Schnittstellen zwischen Bildung,

Wissenschaft und Kunst. An der Universität Bremen ist es

das Herzstück des Zentrums für Performance Studies. Beteiligt am

Zentrum für Performance Studies sind die Fachbereiche Mathematik/Informatik,

Produktionstechnik, Sozialwissenschaften,

Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften, Erziehungs-

und Bildungswissenschaften. Das TdV erprobt seine szenischen

Aktionen in engem Kontakt mit wissenschaftlichen Seminaren

verschiedener Fachrichtungen. Die DarstellerInnen untersuchen

Themen und Fragestellungen, die in den Seminaren theoretisch

behandelt werden, mit den Mitteln der Performance. Die

daraus entstehenden Inszenierungen werden auf öffentlichen Veranstaltungen

und Versammlungen weit über Bremen hinaus vorgestellt

und diskutiert.

ÜBERREGIONALE TAGUNG

ZENTRUM FÜR

PERFORMANCE STUDIES

DER UNIVERSITÄT BREMEN

THEATER DER VERSAMMLUNG

FUNKENSCHLAG

THEATERTREFFEN ZWISCHEN BILDUNG, WISSENSCHAFT UND KUNST.

Der amerikanische Regisseur und Professor für Performance Studies Richard

Schechner beschreibt in seinen Schriften zur Theateranthropologie Theaterzusammenhänge,

in denen die Aufführungskünstler einen zweiten oder

dritten Beruf haben. Mit dem ‘Funkenschlag’ soll eine Tradition von Theatertreffen

wiederbelebt werden, die nach Theaterformen fragen, die jenseits

kostenträchtiger repräsentativer Kulturspektakel geeignet sind, einen Beitrag

zur Belebung von Austauschprozessen mit einem beratschlagenden

und diskutierenden Publikum zu leisten. Eine solche kontext- und dialogorientierte

Aufführungspraxis wird oft von kleinen, mobilen Theater- und

Performance-Gruppen verkörpert, die mit vergleichsweise geringem finanziellen

Aufwand aus dem Kunst-Ghetto ausbrechen und neue Wege

der Begegnung erkunden.

PERFORMANCE

TSCHECHOW – EINE LANDPARTIE

WEGE DER WAHRNEHMUNG IN ZEITEN DER GLOBALISIERUNG

„Tschechow – eine Landpartie“ findet in einem alten Forsthaus in der

Nähe von Syke statt. Nach dem Tod des Autors 1904 leben seine Figuren

weiter und wandern - von der Weltöffentlichkeit unbemerkt - als sogenanntes

Tschechow-Völkchen kurz vor der russischen Revolution 1917

nach Deutschland aus. Sie lassen sich in der Nähe von Syke nieder und

führen dort bis heute ein abgeschottetes Leben. Das Theater der Versammlung

bietet nun von Bremen aus Erkundungsreisen zum Tschechow-

Völkchen an. Die TeilnehmerInnen buchen eine „Einführung in die Feldforschung

in nur 3 Stunden“ und fahren mit einem Reisebus nach Syke,

um dort die seltsam anmutenden Verhaltensweisen der Tschechow-Figuren

im Forsthaus zu studieren. Dabei werden sie von zwei Expeditionsleitern

unterstützt, die während der Hinfahrt an die Methode der Teilnehmenden

Beobachtung heranführen. Tschechows großes Thema ist die

Zeit. Im Forsthaus treffen die ForscherInnen auf Figuren, die vor allem

langsam leben. Sie erinnern sich an Fragmente aus ihren (Lebens-) Stücken,

die sie skizzenhaft nachspielen. Oft sind sie träumerisch, in sich

gekehrt, sprechen dann aber auch plötzlich und unerwartet BesucherInnen

an, um anschließend wieder abrupt in ihren inneren Welten zu versinken.

WEITERE AKTIONEN 2012/2013

SPEISEN MIT DEM MENSCHENFEIND

PERFORMANCE NACH MOLIÈRE IN AUSGEWÄHLTEN RESTAURANTS

Unter dem Titel „Speisen mit dem Menschenfeind“ präsentiert das Theater

der Versammlung eine Neubetrachtung des „Misanthrope“ von Molière.

Auf einer kulinarischen Club-Party speisen und feiern die Zuschauer gemeinsam

mit Figuren des großen französischen Dichterfürsten. In Form

von Tischgesprächen, Partyspielen und klassischen Theaterdialogen verschränkt

die Inszenierung Texte von Molière mit Karriereratgebern und

sinnlichen Genüssen. Es geht um „High-Potentials, Low-Potentials, Ethik

und EssThetik“ und um die Frage der eigenen Gesellschaftsfähigkeit.

BRECHT FÜR MANAGER – EIN SEELENTRAINING

UNTERSUCHUNGEN ZUR ARBEIT IN ZUKUNFT

Sechs SeminarteilnehmerInnen üben sich in der Kunst der Selbstdarstellung.

Ihr Trainer bittet sie, literarische Liebesszenen als Verhandlungssituationen

zu spielen. Oder eine Verhandlungssituation aus dem Personalbüro

als Liebesszene. Was passiert, wenn eine Arbeitsstudie aus dem Harvard

Business Review in einem zweiten Durchgang mit nur geringen Textänderungen

als Verhandlungssituation zwischen Lebenspartnern am

Frühstückstisch gespielt wird? Welches Licht wirft dieses Experiment auf die

Verhandlungssituation am Arbeitsplatz?

IST HAMLET TEAMFÄHIG?

IMPROVISATIONEN ZUM LEBENSLANGEN LERNEN

Das Theater der Versammlung probt öffentlich Hamlet, um so Einblicke in

die Herausforderungen von Team- und Gruppenarbeit zu ermöglichen.

Es geht um Sein oder Nicht-Sein. Die Hamletdarstellerin beschreibt dem

Publikum zunächst ihre persönliche Sicht auf den Bücherfreund und großen

Zögerer der Weltliteratur und konzentriert sich dann auf ihren Monolog.

Doch da passiert immer etwas, das die soziale Kompetenz aller Beteiligten

dramatisch herausfordern wird …


DAS CLAVIGO-SPIEL

BEWEGENDE UNI-FÜHRUNGEN MIT GOETHE-FIGUREN

Ein halbes Jahr haben sich Figuren aus Goethes Clavigo als akademische

Mitarbeiter in Büros und Seminarräumen der Universität eingelebt. Clavigo:

„Hab ich‘s für einen Fremden, der ohne Stand, ohne Namen, ohne

Vermögen hierher kam, nicht weit genug gebracht? Hier! An einem

´Hofe´! Unter dem Gedräng von Menschen, wo es so schwer fällt, sich

bemerkbar zu machen.“ Wie wird es Goethes Figuren an ihrem neuen

Arbeitsplatz ergehen? Unter dem Titel „Von Herzen sprechen?“ veranstalten

Clavigo, Carlos, Marie, Sophie, Beaumarchais und Buenco in regelmäßigen

Abständen ein wanderndes Symposion. Diskussionen mit wechselnden

Besuchergruppen darüber, wie sich in Zukunft Karriere, Liebe,

Freundschaft und Bildung miteinander vereinbaren lassen. Bewegende

Uni-Führungen mit Campus-TV, Begehungen von Professoren-Zimmern,

Café- und Genderklo-Gesprächen, fiktiven und realen Seminaren.

MINNE 2011

EINE DEUTSCHSTUNDE FÜR VERLIEBTE UND VERRÜCKTE

„Vormoderne Liebeslyrik“ steht auf dem Lehrplan vieler Schulen und im

Curriculum der DeutschlehrerInnen-Ausbildung. Das Theater der Versammlung

lädt dazu ein, die Aktualität dieses oft als verstaubt oder kurios geltenden

Unterrichtsstoffs zu erkunden. Dabei hat es den Blick als die zentrale

Erfahrung in der Minne entdeckt. Man wird vom Blick in seinem

Herzen getroffen. Aber darf man allen Blicken trauen? Sind sie vielleicht

inszeniert? Lohnt das Wagnis, sich im Spiegel der Augen anderer erkennen

zu wollen? Zu Wort kommen u.a. ein alter Professor, sein Narr, distanzierte

Tisch-Damen, Ritter in Männergruppen, ein eitler Sänger, seine verlogene

Übersetzerin und blickkundige und blickscheue DarstellerInnen.

C COPY A, VERSCHLÜSSELT

EIN SPIEL MIT DER GESCHWINDIGKEIT

Wie verändern sich Begegnungen und Gespräche in unserer immer schneller

werdenden Zeit? Wie können wir sinnvoll auf die sich häufenden abgebrochenen

Anfänge in unserem Alltag reagieren? Wie können produktive

Aspekte von Fremdheit und Verwirrung im Umgang mit Gegenständen

und Situationen, mit anderen und mit uns selbst erprobt werden? Bei

dieser Klick-Performance erhalten Sie die Gelegenheit, das Ensemble mit

Hilfe von Computerbefehlen wie kopieren, ausschneiden oder verschlüsseln

live in Bewegung zu setzen. Dabei greifen die DarstellerInnen auf

Bewegungsabläufe und Textbausteine von Rollen zurück, die sie ansonsten

in unterschiedlichen Stücken verkörpern. In mehreren Spielrunden sollen

aus diesen Fragmenten neue Beziehungs- und Bedeutungsmuster komponiert

werden. Das Ziel besteht darin, dem entstehenden Chaos immer

wieder kleine Sinninseln abzugewinnen. Die TeilnehmerInnen lernen, mit

den Befehlen umzugehen und spiegeln sich selbst durch ihre Anweisungen,

indem sie beispielsweise durch ständiges Rufen Verwirrung stiften

oder aber die Rollen sich mehr entfalten lassen.

LECTURE-PERFORMANCES

DU WILLST WISSEN, WOHER MEIN HASS KOMMT?

inszeniert Interviews zum Thema „Wonach sehnen sich die Neuen Rechten

in Deutschland?“ (Leitung: Jörg Holkenbrink)

PINK NOISE – FILTERN UND RAUSCHEN

Auf Suche nach der verlorenen Aufmerksamkeit.

Leitung: Liz Rech.

INTERDISZIPLINÄRER PARASITISMUS

begreift die Universität als Organismus, der in sehr heterogenen Sprachen

agiert. Fachfremde Teilnehmer erforschen durch performative Teilnahme

und Intervention die sozialen, rhetorischen und performativen

Aspekte von Universitätsdisziplinen und der sie ausübenden Institute.

Leitung: Tobias Rausch.

AUSBILDUNG

DAS ZUSATZSTUDIUM PERFORMANCE STUDIES

verbindet eine untersuchende und intervenierende Form des Theaters

und der Performance-Kunst mit dem wissenschaftlichen Studium unterschiedlicher

Fachrichtungen. Es qualifiziert für öffentliche Aufführungen

und künstlerische Interventionen in den Bereichen Schule und Hochschule,

Beruf und Wirtschaft, Gesundheit oder Kultur.

DAS PROGRAMM PERFORMANCE UND BILDUNG

Teilqualifikation für das Fach Darstellendes Spiel an Bremer Schulen.

DAS KOLLOQUIUM KOPFSPRÜNGE

entwickelt und erprobt neue Formen des Gesprächs bzw. der Verständigung

zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst. Im Mittelpunkt stehen

praktische Beispiele und theoriegeleitete Reflexionen einer untersuchenden

und intervenierenden Form der Inszenierungs- und Aufführungskunst

in so unterschiedlichen Bereichen wie Beruf und Wirtschaft, Bildung und

Wissenschaft, Gesundheit und Kultur. Dabei werden die vielfältigen Settings,

die dieses Kolloquium auszeichnen (Spiel mit Raum- und Zeitstrukturen,

Vortrags- und Fragetechniken, Aufmerksamkeitslenkungen etc.),

selbst zum Thema und auf ihre Wirkungen hin erprobt. Hinzu kommen

regionale und überregionale Exkursionen zu exemplarischen Inszenierungen.

WEITERE AUFGABEN UND AKTIVITÄTEN

INSZENIERUNGEN UND THEATERPRODUKTIONEN

für Veranstaltungen, die in wirtschaftlich, kulturell und sozial ausgerichteten

Organisationen und Unternehmen durchgeführt werden. Erarbeitung

von produktionsorientierten Methoden im Umgang mit literarischen, dokumentarischen

und theoretischen Texten (Inszenierungstypen, Dramaturgie),

einschließlich experimenteller Formen der Theaterarbeit, die Raum,

Bewegung, Zeitrhythmen, Klang als kompositorische Elemente benutzen.

Wenn Sie das Theater der Versammlung in Ihr Seminar, den Unterricht,

auf eine Kulturveranstaltung oder Tagung einladen möchten, wenden

Sie sich an das Büro des Zentrums für Performance Studies. In Abstimmung

mit Ihren Wünschen und Beiträgen wird Ihnen eine Veranstaltungs-

Dramaturgie entwickelt, die szenische Aktionen, Vorträge, Diskussionen

und Workshopelemente miteinander kombiniert.

THEATER DER VERSAMMLUNG

ZENTRUM FÜR PERFORMANCE STUDIES

Jörg Holkenbrink (Künstlerische Leitung)

Maria Peters (Wissenschaftliche Leitung)

Simon Makhali (Dramaturgie)

Bürozeiten:

Bürozeiten:

Bürozeiten:

Mo und Do: 11–13 Uhr

Bibiliothekstrasse

GW2, B2060

28359 Bremen

Tel.: 0421 - 21 869 050

tdvart@uni-bremen.de

www.tdv.uni-bremen.de

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FaTS - Fachverband für Theater in der Schule Bremen e.V.

FaTS, der Fachverband für Theater in der Schule Bremen e.V. (bis

2009 „Landesarbeitsgemeinschaft für das Darstellende Spiel in der

Schule Bremen e.V.) verfolgt seit seiner Gründung im Jahre 1986

das Ziel, Kolleginnen und Kollegen in ihrer schulischen Theater-

arbeit zu unterstützen. Durch Fort - und Weiterbildung, Lehrplan-

entwicklung, Fachtagungen und die Organisation vielfältiger

Theatertreffen setzt sich FaTS für eine lebendige und qualitätvolle

Theaterarbeit in Schulen ein.

FATS BIETET...

FORTBILDUNGEN

In Kooperation mit dem Landesinstitut

für Schule (LIS) bietet FaTS

Fortbildungen an zu allen Bereichen

der schulischen Theaterarbeit.

Kontakt: www.lis.bremen.de

JOUR FIXE

Einmal im Monat findet am Theater

Bremen ein Jour Fixe statt. Dieser

zweistündige Werkstattkurs ist

offen für Spielleiter/ innen aller

Schulstufen. In Kooperation mit der

Abteilung Education am Theater

Bremen werden unter professioneller

Leitung Hilfestellungen

und Anregungen für die schulische

Theaterpraxis geboten.

FACHBERATUNG

FaTS-Mitglieder sind Ansprechpartner/innen

zu allen Fragen rund um

Theater in der Schule.

TECHNIKFUNDUS

Für Theateraufführungen und Veranstaltungen

in der Schule hat

FaTS einen Technikfundus aufgebaut.

Eine Lichtanlage kann gegen

geringe Benutzungsgebühr

zur Verfügung gestellt werden.

FATS UNTERSTÜTZT...

AUSBILDUNG

An der Universität Bremen kann

die erste Teilqualifikation für das

Fach Darstellendes Spiel/Theater

an Bremer Schulen erworben werden.

Sie wird organisiert vom Zentrum

für Performance Studies.

WEITERBILDUNG

Im Landesinstitut für Schule (LIS)

gibt es seit 2006 eine zweijährige

berufsbegleitende „Qualifizierungsmaßnahme

für das Fach

Darstellendes Spiel in der gymnasialen

Oberstufe“. Die Kurse richten

sich an interessierte Lehrer/

innen und Referendar/innen.

FATS ORGANISIERT...

ARBEITSKREISE

Zur Curriculumentwicklung, zu

Bildungsplänen und konkreten

Projekten des Faches Theater organisiert

FaTS Arbeitskreise. Aktuelle

Infos finden Sie auf unserer

Webseite.

GRUNDSCHULTHEATERTAGE

Die Grundschultheatertage (GST)

bieten Gruppen aus dem Grundschulbereich

eine Plattform, um

ihre eigenen Stücke zu präsentieren

und sich andere Stücke anzusehen

und darüber zu sprechen.

Das Treffen findet alljährlich im

MOKS am Theater Bremen statt.

LANDESSCHULTHEATERTREFFEN (LST)

Auf dem Landesschultheatertreffen können Gruppen ab dem 5. Schuljahr

ihre Stücke einer breiten Öffentlichkeit präsentieren oder an Workshops

teilnehmen. Im Vordergrund stehen dabei die Suche nach vielfältigen

Ausdrucksformen und die Auseinandersetzung mit neuen Theateransätzen.

Das Treffen findet jährlich im Wechsel in Bremen und Bremerhaven

statt und nutzt unterschiedliche Spielstätten.

WHIRLSCHOOL – TANZ MACHT SCHULE

Whirlschool, ein gemeinsames Projekt von FaTS und tanzwerk Bremen

e.V., ermöglicht einmal im Jahr Gruppen aller Schulstufen mit Tänzer/

innen zusammen zu arbeiten. Im Frühjahr werden die Ergebnisse im Kulturzentrum

Schlachthof präsentiert.

SCHULTHEATER DER LÄNDER (SDL)

Dieses Festival ist ein großes Forum für theaterbegeisterte Schüler/ innen,

Lehrer/ innen und Theaterprofis. Jedes Jahr im September präsentieren

Schultheatergruppen aus allen Bundesländern ihre Stücke zu wechselnden

Rahmenthemen. Das SdL wurde 1985 vom Bundesverband für Theater

an Schulen (BVTS) und der Körberstiftung ins Leben gerufen und wird

von den Kultusministerien unterstützt. Bremer Gruppen werden vom FaTS

ausgewählt. Das nächste SdL findet vom15. bis 22. September 2013 in

Schwerin unter dem Motto „Theater der Bilder“ statt. Infos: www.bvts.org.

MITGLIED BEI FATS WERDEN UND…

Foto: Norbert A. Müller

• die Schultheaterarbeit im Land Bremen mitgestalten;

• sich mit anderen Theaterinteressierten austauschen und vernetzen;

• Veranstaltungen auf der FaTS- Homepage bekannt geben;

• zweimal jährlich die Theaterzeitschrift „Spiel & Theater“ beziehen;

• den Fundus günstig nutzen;

• willkommen sein.

Für Für Für den den V VVorstand:

V orstand:

Nadia Makhali

Humboldtstraße 16

28203 Bremen

Tel.: 0421 - 79 28 044

info@fats-bremen.de

www.fats-bremen.de

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