Gemeindebrief Regenbogen 2/2013 - evangelischen Kirche ...

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Gemeindebrief Regenbogen 2/2013 - evangelischen Kirche ...

GEISTLICHES WORT 3

• Rote Liste

Die Rote Liste ist im Bereich des Naturschutzes

ein Verzeichnis, in dem

Tier- und Pflanzenarten genannt werden,

deren Bestand gefährdet ist.

Gerne würde ich diese Liste um Gegenstände

erweitern, deren Bestand

gefährdet ist.

In diese Rote Liste der Gegenstände,

die unser Leben schöner und reicher

machen, würde ich den Adventskranz

aufnehmen.

Der Adventskranz kam in Hamburg

durch Pfarrer Wichern auf. Er hatte

dort ein Waisenhaus gegründet, das

„Rauhe Haus“. Dieser erste Adventskranz

war ein altes Wagenrad, auf

das Pfarrer Wichern 24 Kerzen aufsteckte.

Es wurde im Betsaal aufgehängt

und jeden Tag zur Andacht

wurde eine Kerze entzündet, bis am

Weihnachtstag alle Kerzen brannten.

Besucher, die in das „Rauhe Haus“

kamen, fanden diese Idee so schön,

dass sie sie übernahmen. So verbreitete

sich der Adventskranz in ganz

Deutschland, allerdings in kleinerer

Form aus geflochtenen Tannenzweigen

mit nur vier Kerzen, für jeden

Adventssonntag eine.

Auch in vielen öffentlichen Gebäuden

fanden sich bis vor wenigen Jahren

Adventskränze in den Eingangsbereichen.

Meist hingen sie von der

Decke und waren ein freundlicher

Willkommensgruß für die Besucher.

In den letzten Jahren sind diese Adventskränze

in öffentlich zugänglichen

Gebäuden allmählich verschwunden.

Stattdessen werden bereits

zum 1. Dezember geschmückte

Christbäume aufgestellt. Wozu das?

Warum?

Vielleicht kann man mit „Advent“ zunehmend

weniger anfangen, vielleicht

sind es Bequemlichkeit oder

Gedankenlosigkeit. Möglicherweise

ist es auch ein Ausdruck unserer

Zeit, dass wir nicht mehr abwarten

können und abwarten wollen. Wir

möchten alles und dies sofort haben.

Christbaum sofort! Voller Lichterglanz

zum 1.12.! Der Adventskranz,

der uns zum Innehalten und Abwarten

anhält, passt da nicht richtig rein.

Ist er doch eine Bremse, die uns anhält,

jede Woche geduldig abzuwarten.

So befindet sich der Adventskranz

auf dem Rückzug aus der Öffentlichkeit

ins private Wohnzimmer, wo er

eine Nische gefunden hat, in der sein

Bestand geschützt ist und in der er

hoffentlich überleben kann.

Pfarrerin Ulla Schneider


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INFOS


INHALT 5

• Inhalt

Geistliches Wort 3

Impressum 5

Gottesdienste 6

Veranstaltungen & Termine 9

Kinderseite 16

Aus der Gemeinde 17

Kreuz & Quer 30

Kasualien 32

Gruppen & Kreise 34

Kontakte 39

Diakonieverein 40

• Impressum

Herausgeber:

Redaktion:

Kontakt:

Druck:

Fotos:

Evangelische Kirchengemeinde Geisenheim

Winkeler Straße 83, 65366 Geisenheim

Ulla Schneider (verantwortlich), Andreas Ehlig

und Wolf Gero Sievers (Gestaltung)

c/o Pfarrbüro

Winkeler Straße 83, 65366 Geisenheim

E-Mail: Gemeindebrief@evangelische-kirche-geisenheim.de

Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen

Fotostudio Heyer und privates Material

DER REGENBOGEN erscheint 4-mal im Jahr und wird durch

ehrenamtliche Helfer an alle evangelischen Haushalte verteilt.

Bei unverlangt eingereichten Beiträgen behalten wir uns

eine Veröffentlichung vor.

eine Veröffentlichung vor.

Nächster Redaktionsschluss ist der 2. Februar 2014.


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GOTTESDIENSTE

• Dezember

1. Dezember

10 Uhr

18 Uhr

8. Dezember

10 Uhr

15. Dezember

10 Uhr

17 Uhr

18. Dezember

16 Uhr

22. Dezember

10 Uhr

16 Uhr

24. Dezember

15 Uhr

17 Uhr

22 Uhr

1. Advent

Abendmahlsgottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider)

gleichzeitig Kindergottesdienst

anschließend Kirchencafé

und Stand vom Weltladen

Jugendgottesdienst

(Jugendpfarrerin Elke Stern-Tischleder mit der

Evangelischen Jugendvertretung im Dekanat)

2. Advent

Gottesdienst

(Pfarrer Ralf Janisch)

gleichzeitig Kindergottesdienst

3. Advent

Krippenspielprobe des Kindergottesdienstes

Abendgottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider)

Mittwoch

Abendmahlsgottesdienst im Marienheim

(Pfarrerin Ulla Schneider)

4. Advent

Gottesdienst

(Pfarrer Ralf Janisch)

Krippenspielprobe des Kindergottesdienstes

Heiliger Abend

Familiengottesdienst mit Krippenspiel

(Pfarrer Ralf Janisch

und Kindergottesdienstteam)

Christvesper

(Pfarrerin Ulla Schneider)

Christmette

(Pfarrer Ralf Janisch)


GOTTESDIENSTE 7

25. Dezember

10 Uhr

26. Dezember

10 Uhr

29. Dezember

10 Uhr

31. Dezember

18 Uhr

1. Weihnachtstag

Abendmahlsgottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider)

2. Weihnachtstag

Gottesdienst

(Pfarrer Ralf Janisch)

1. Sonntag nach Weihnachten

Gottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider)

Silvester

Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl

(Pfarrer Ralf Janisch)

• Januar

5. Januar

10 Uhr

12. Januar

10 Uhr

15. Januar

16 Uhr

19. Januar

10 Uhr

2. Sonntag nach Weihnachten

Abendmahlsgottesdienst

(Pfarrer im Ehrenamt Thomas Ludwig)

1. Sonntag nach Epiphanias

Gottesdienst

(Pfarrer im Ehrenamt Thomas Ludwig)

Mittwoch

Abendmahlsgottesdienst im Marienheim

(Pfarrer Ralf Janisch)

2. Sonntag nach Epiphanias

Gottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider und Pfarrer Ralf Janisch)

gleichzeitig Kindergottesdienst

anschließend Neujahrsempfang im Gemeindehaus

Auch der Stand vom Weltladen wird geöffnet sein.

26. Januar

10 Uhr

3. Sonntag nach Epiphanias

Gottesdienst

(Pfarrer Ralf Janisch)

gleichzeitig Kindergottesdienst


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• Februar

2. Februar

10 Uhr

9. Februar

10 Uhr

16. Februar

10 Uhr

19. Februar

16 Uhr

23. Februar

10 Uhr

4. Sonntag nach Epiphanias

Abendmahlsgottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider)

gleichzeitig Kindergottesdienst

GOTTESDIENSTE

anschließend Kirchencafé

mit Waffelbäckerei des Kindergottesdienstes

und Stand vom Weltladen

Letzter Sonntag nach Epiphanias

Gottesdienst

(Pfarrer Ralf Janisch)

gleichzeitig Kindergottesdienst

Septuagesimae

Gottesdienst

(Pfarrerin Ulla Schneider)

gleichzeitig Kindergottesdienst

Mittwoch

Abendmahlsgottesdienst im Marienheim

(Pfarrerin Ulla Schneider)

Sexagesimae

Gottesdienst

(Pfarrer Ralf Janisch)

gleichzeitig Kindergottesdienst

• März

2. März

10 Uhr

7. März

15 Uhr

Estomihi

Abendmahlsgottesdienst mit Reimpredigt

(Pfarrerin Ulla Schneider und Pfarrer Ralf Janisch)

gleichzeitig Kindergottesdienst

anschließend Kirchencafé

und Stand vom Weltladen

Weltgebetstag der Frauen

in der Katholischen Kirche Hl. Kreuz Geisenheim

(Pastoralreferentin Gisela Pohl,

Pfarrerin Ulla Schneider und Team)


VERANSTALTUNGEN & TERMINE 9


10

VERANSTALTUNGEN & TERMINE


VERANSTALTUNGEN & TERMINE 11


12

VERANSTALTUNGEN & TERMINE


VERANSTALTUNGEN & TERMINE 13


14

VERANSTALTUNGEN & TERMINE

Kinderfreizeit an Pfingsten

Seid ihr im Grundschulalter zwischen 7 und 12 Jahren?

Habt ihr über Pfingsten noch nichts vor?

Die Evangelische Kirchengemeinde Geisenheim

bietet auch in diesem Jahr wieder eine Kinderfreizeit an.

Haus Heliand, Oberursel am Taunus

Freitag 6. Juni bis Montag 9. Juni 2014

4 Tage spielen, basteln, toben, Umgebung

erkunden, neue Freunde finden

und vieles mehr . . .

Kosten: € 90,00

(Gesamtkosten für 3 Übernachtungen mit 3 Mahlzeiten am Tag, Busfahrt, Material etc:

ca. € 125,00. Die restlichen Kosten werden von der Kirchengemeinde getragen.)

Auf eure Anmeldung freuen sich Pfarrer Ralf Janisch und Team.

Für die Eltern der angemeldeten Kinder findet ein Informationsabend statt.

.


VERANSTALTUNGEN & TERMINE 15

ANMELDUNG

Kinderfreizeit an Pfingsten

Haus Heliand, Oberursel am Taunus

Freitag 6. Juni bis Montag 9. Juni 2014

Evangelisches Pfarramt

Winkeler Str. 83

65366 Geisenheim

Tel. 0 67 22 / 99 63 - 0

Name des Kindes:

Geburtstag:

Straße:

Wohnort:

Telefon:

______________________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________

Unterschrift der

Erziehungsberechtigten: ______________________________________________________________________________________

Datum:

_______________________________________________________________________________________

Nähere Informationen erhalten Sie im Evangelischen Pfarrbüro, Tel. 0 67 22 / 99 63 – 0

oder bei Pfarrer Ralf Janisch, Tel. 0 67 22 / 99 63 – 13


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KINDERSEITE


AUS DER GEMEINDE 17

• Konfi-Fahrt

Vom 26. – 29. September waren wir,

der Konfi-Jahrgang, auf Konfifahrt im

Haus Heliand in Oberstedten/Oberursel.

Wir haben das Thema „Vorstellungen

von Gott“ behandelt. Zuerst

haben wir unsere eigene Vorstellung

von Gott aufgemalt. Dabei ist uns

aufgefallen, dass sich die meisten

Gott als einen Menschen vorstellten.

Nur wenige

stellten ihn sich

als Farbenmischung

vor.

Abends

hatten wir

dann die

Auswahl,

was

Wie jeder Konfi-Jahrgang sind wir

auch nach Bad Homburg gefahren.

Dort hatten wir dann Freizeit.

Diesen Abend durften wir Konfirmanden

selber gestalten. Die Teamer

haben eine Schlagerparty gefeiert

und manche haben Werwolf gespielt.

Das hat leider nicht sehr gut

geklappt. Viele sind deshalb auf die

Zimmer gegangen. Von einem dieser

Zimmer stammt auch das Bild.

wir machen wollten. Manche haben

einen humorvollen Film geschaut.

Am nächsten Tag gingen wir dann

zusammen die Erzählungen aus der

Bibel von Gott durch. Wir bemerkten,

dass Gott in der Bibel z.B. als

Mensch (Jesus) oder auch als hilfloses

Lamm dargestellt wird.

Außerdem machten wir noch eine

Nachtwanderung im Wald.

Kurz vor der Abfahrt am nächsten

Tag haben wir ein Feedback gegeben

und eine Andacht gemacht.

Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht,

auch wenn es mal Streit gab.

Madita Goosmann & Moritz Johanning


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AUS DER GEMEINDE

• Erntedank-Gottesdienst am 06.10.2013

• Warum wächst eine Pflanze?

• Woher kommen die Tomaten, Äpfel

und Kürbisse?

• Warum erntet man sie im Herbst?

• Wer oder was macht sie so groß

und schmackhaft?

• Wem danken wir für die Ernte?

Mit diesen und vielen ähnlichen Fragen

haben wir uns im Oktober im

Kindergarten beschäftigt. Es sind Fragen,

die viele Kinder jedes Jahr stellen

und jedes Jahr werden sie beantwortet.

Dieses Jahr gab es in unserer Tagesstätte

einen besonderen Anlass, warum

wir uns mit diesen Fragen befasst

haben. Die „Großen“ aus der

„Arche Noah“ haben den Erntedank-

Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet.

Schon von Anfang an haben

wir Erzieherinnen feststellen können,

dass unsere Kinder sehr viel Wissen

über die Pflanzen haben. Sie wussten,

dass sie ohne Licht und Wasser

nicht wachsen, dass sie Zeit zum

Wachsen brauchen und dass die

Früchte erst zum Schluss geerntet

werden können.

Um besser beobachten zu können

wie Pflanzen wachsen, hat jedes

Kind Kressesamen ausgesät. Jeden

Tag wurden die Schälchen mit dem

Saatgut verglichen. In manchen sind

die kleinen Kressepflänzchen schnell

gewachsen, in anderen dagegen ist

erst nach ein paar Tagen etwas passiert.

Das hat die Kinder fasziniert.

Sie haben uns und sich gefragt, wie

hoch die Kresse noch wachsen wird,

vielleicht 6 oder 7 Meter? Muss man

sie noch mehr gießen oder vielleicht

weniger? Die Kresse in den Schälchen

wurde täglich beobachtet und

gemessen. Schließlich haben die Kinder

festgestellt, dass die Kresse jeden

Tag etwas Wasser braucht, aber man

sie nicht ertränken soll. Sie wächst

auch nicht höher als 7 cm. Danach


AUS DER GEMEINDE 19

bleibt sie stehen und verändert nur

die Farbe, aus grün wird mit der Zeit

gelb und die Pflanze wird welk.

Mit einem musikalischen Spiel haben

die Kinder der Gemeinde in der Kirche

den Jahreszyklus dargestellt. Paula,

die die Bäuerin spielte, hat die

Pflanzensamen, die von drei Kindern

gespielt wurden, im Frühjahr ausgesät.

Kinder, die Sonne und Regen

spielten, haben die Samen bewässert

und mit Sonnenstrahlen stark gemacht.

Die Samen wuchsen im

Sommer aus der Erde, blühten auf,

um im Herbst Früchte zu tragen. Das

Spiel wurde mit rhythmischem Instrumentenspiel

untermalt.

Danach sammelten die Kinder Obst

und Gemüse, welches die Gemeindemitglieder

zum Gottesdienst mitgebracht

hatten. Die Gaben wurden

am Altar gesammelt. Nach dem Gottesdienst,

beim Herbstbasar, haben

wir mit den Kindern das Obst und

Gemüse aufgeschnitten und geteilt.

Auf jeden Tisch im Gemeindehaus

stellten die Kinder einen kleinen Teller

mit den Gaben. Den Rest haben

wir mit allen Kindern im Kindergarten

geteilt. Mit ein paar sehr schönen

Obst- und Gemüsestücken wurde im

Flur ein Erntedank-Tisch dekoriert.

In den Vorbereitungen zum Gottesdienst

haben die Kinder ein schönes

Gebet über das Teilen gelernt. Am

Sonntag standen sie am Altar und

haben das Gebet zusammen mit der

Gemeinde gesprochen.

Was wäre ein Gottesdienst ohne

Lieder? Sie dürfen nicht fehlen. Tassilo

Schlenther, der jeden Mittwoch

mit den Kindern aus unserer Tagesstätte

singt, hat mit uns schöne Erntedank-Lieder

geübt. Er hat das so

gut gemacht, dass die „Großen“ alle


20

AUS DER GEMEINDE

Lieder sehr schnell und sicher gelernt

haben, auch das Lied mit 5 Strophen.

Wir haben sie jeden Tag im Kindergarten

gesungen und die Kinder wurden

immer sicherer. Vielen Dank an Tassilo,

dass er uns so gut vorbereitet und

im Gottesdienst so gut begleitet hat.

Mit ihm klappt es toll und es macht

den Kindern Spaß.

Noch eine sehr wichtige Person hat

uns in den Vorbereitungen unterstützt

und begleitet, ohne Sie gäbe es keinen

Gottesdienst. Pfarrerin Ulla Schneider

hat mit uns das Thema und die Mitgestaltungsmomente

besprochen. In den

Tagen vor dem Gottesdienst nahm Sie

sich Zeit und besuchte unsere „Probe“

in der Kirche. Danke dafür.

In der Kirche zu proben ist immer etwas

ganz Besonderes. Es nimmt den

Kindern ein Teil vom „Lampenfieber“

weg, ändert den Blickwinkel. Auf einmal

sind die Kinder mitten im Geschehen

und statt in den Bänken zu sitzen,

stehen sie vorne am Altar, sie gestalten

den Gottesdienst mit. Sie erleben den

Gottesdienst viel intensiver und bewusster.

Mit den Vorbereitungen für den Gottesdienst

waren wir nicht alleine beschäftigt.

Vielen Dank an die KIGO-

Gruppe, die sich an der Gestaltung des

Gottesdienstes mitbeteiligt hat.

Nach dem Gottesdienst haben wir

sehr viel Positives erfahren. Die Kinder

wurden gelobt. Der Gottesdienst war

schön, hat der Gemeinde gefallen.

Danke schön, das hört man als Kind

und als Erzieherin gerne.

Wir möchten uns auch bei unseren

„Großen“ aus unserer Tagesstätte bedanken,

die toll mit uns alles vorbereitet

haben, in die Kirche gekommen

sind und den Gottesdienst so schön

gefeiert haben.

Grazyna Gerhard

• Datenschutz

Seit einigen Jahren ist es möglich, über

die Kommunen eine sogenannte Datensperre

einzurichten. Dies bedeutet,

dass die Kommune personenbezogene

Daten nicht mehr oder in nur engem

Umfang an Dritte weitergeben

darf. Lassen Gemeindeglieder eine solche

Datensperre für sich einrichten,

werden personenbezogene Daten an

Kirchen und Kirchengemeinden nicht

mehr weitergegeben. Diese Gemeindeglieder

erscheinen folglich z.B. nicht

mehr in den Listen für Gemeindebriefausträger

und Geburtstagsbesuche.

In der Vergangenheit gab es gelegentlich

Beschwerden darüber den „Regenbogen

nicht mehr zu erhalten.

Unsere Nachforschungen ergaben

meist, dass von diesen Personen eine

solche Datensperre eingerichtet worden

war. Dies mag manchem vielleicht

nicht bewusst sein, wenn er oder sie

eine Datensperre beantragt.

Ein nachträgliches Einbringen von Daten

(Geburtstage, Anschriften) seitens

der Kirchengemeinde ist weder möglich

noch statthaft.

Wir legen unseren Gemeindebrief in

der Kirche und im Gemeindehaus aus,

sodass Sie sich dort gerne bedienen

können.

Pfarrerin Ulla Schneider


AUS DER GEMEINDE 21

• Tauffest

Sieben Kirchengemeinden aus dem

Rheingau hatten sich zusammengetan,

um Kindern im Rahmen des

Rheingauer Tauffestes die Taufe zu

ermöglichen. Es waren 700 Gäste,

die gemeinsam auf dem Gelände

von Schloss Vollrads das Rheingauer

Tauffest feierten. Das Wetter meinte

es gut mit uns und die Stimmung war

fröhlich-erwartungsvoll.

Der Gottesdienst begann um 11 Uhr

und wurde vom Evangelischen Posaunenchor

Eltville sowie den Voice

Kids aus Walluf musikalisch begleitet.

Im Verlauf des Gottesdienstes fanden

die Taufen an sieben Stationen

statt. Insgesamt wurden 42 Kinder

getauft, davon sechs aus unserer Kirchengemeinde.

Alle Kinder wurden

jeweils von ihrem Gemeindepfarrer/

ihrer Gemeindepfarrerin mit dem

Taufgerät ihrer Kirchengemeinde getauft.

Die Taufkerze wurde überreicht

und an einer weiteren Station

entzündet. Der Gottesdienst schloss

mit Lied und Segen.

Danach ging’s zum Buffet, zu dem

die Tauffamilien selbstgebackene Kuchen,

Salate und weitere Köstlichkeiten

beigesteuert hatten.

Auf dem weitläufigen Gelände konnten

die Kinder ihrem Bewegungsdrang

nachkommen und beim Gemeindepädagogen

Martin Biehl das

Kinderprogramm genießen. Danach

feierten viele Familien das Fest zu

Hause weiter.

Viele haben dazu beigetragen, dass

dieses Fest gelingen konnte. Von

Schloss Vollrads seien Frau Ernst und

Frau Fischer mit ihren freundlichen

und außerordentlich hilfsbereiten

Mitarbeitern genannt. Viele Firmen

haben kostenlos Bierzeltgarnituren,

Ton und Technik, Zäune, Getränke

etc. bereitgestellt und die Feuerwehr

Winkel hat die Ankommenden eingewiesen.

Allen sei an dieser Stelle

herzlich für ihr Engagement gedankt,

sodass es ein schöner und stimmungsvoller

Tag wurde.

Ulla Schneider, Pfarrerin

Foto: Heinz Margielsky


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AUS DER GEMEINDE

• Gemeindefahrt nach Worms am 27. August 2013

Auf die Spuren Martin Luthers begaben

sich zu früher Morgenstunde

Pfarrerin Ulla Schneider, Ehepaar

Feig als kompetente Reiseleiter und

weitere 37 Gemeindeglieder.

Die Fahrt ging durch den Wonnegau,

ein Name wie gemalt – malerisch,

genau so haben wir diese Landschaft

kennen gelernt.

Schon in der Nibelungen-Saga wurde

die Schönheit der Landschaft gepriesen.

Auch der Weinbau ist untrennbar

mit der Region verbunden. So

kann der Wonnegau auf eine 2000-

jährige Tradition zurückblicken.

Mit Worms ist der Name Martin Luthers

verbunden. Im Rahmen des im

Jahre 1521 einberufenen Reichstages

wurde Martin Luther, der bereits als

Häretiker verurteilt und mit dem Kirchenbann

belegt war, aufgefordert

seine in verschieden Büchern geäußerten

Ansichten zu widerrufen. Dies

betraf die Bücher: „Von der Freiheit

eines Christenmenschen“, „An den

christlichen Adel deutscher Nation

von des christlichen Standes Besserung“

und „Von der babylonischen

Gefangenschaft der Kirche“.

Berühmt ist seine Antwort auf die

Frage Kaiser Karls V. in seiner Verteidigungsrede

ob er widerrufen wolle:

…“Wenn ich nicht mit Zeugnissen der

Schrift oder mit offenbaren Vernunftgründen

besiegt werde, so bleibe ich

von den Schriftstellen besiegt, die ich

angeführt habe, und mein Gewissen

bleibt gefangen in Gottes Wort. Denn

ich glaube weder dem Papst noch

den Konzilien allein, weil es offenkundig

ist, dass sie öfters geirrt und

sich selbst widersprochen haben. Widerrufen

kann und will ich nichts, weil

es weder sicher noch geraten ist, etwas

gegen sein Gewissen zu tun. Gott

helfe mir. Amen!“

Dass er am Schluss dieser Erklärung

gesagt haben soll, „Hier stehe ich,

Gott helfe mir, ich kann nicht anders“,

ist in der Literatur zwar oft zu finden,

jedoch weder von Zeitgenossen

noch von den Verhandlungsprotokollen

verbürgt und ist in der Forschung

nicht sicher zu belegen.

Keine Gemeindefahrt ohne Andacht,

könnte man konstatieren. So war es

auch dieses Mal. Die Magnuskirche

ist die kleinste Kirche in der Wormser

Innenstadt; sie gilt jedoch als die

älteste lutherische Kirche Südwestdeutschlands.

Heute ist die Magnuskirche

eine dreischiffige, flachgedeckte

Pfeilerbasilika ohne Querschiff,

mit rechteckigem Chorraum

und zwei kleineren Nebenchören.

Die Andacht hielt Propst Dr. Klaus-

Volker Schütz, der vielen Geisenheimern

noch in guter Erinnerung ist

aus der Zeit, als er noch Pfarrer in

Geisenheim war. Die Propstei Rheinhessen,

die er leitet, ist der einzige

der EKHN die völlig im Bundesland

Rheinland-Pfalz liegt.

In den Mittelpunkt seiner Andacht

stellte Dr. Schütz den Psalm 84.

„Wohl denen, die in Deinem Hause

wohnen“. Im Rahmen der Andacht

begleitete Herr Feig die Kirchenlieder

„Nun danket all und bringet Ehr, ihr

Menschen in der Welt“ (EG 322),

„Die güldne Sonne voll Freud und

Wonne“ (EG 449) und zum Schluss


AUS DER GEMEINDE 23

das Lied „Komm, Herr segne uns“

(EG 170). Mit dem gemeinsam gesprochenen

„Vater unser“ und dem

Segen durch Propst Dr. Schütz ging

diese besinnliche Andacht zu Ende.

Als äußeres Zeichen des Dankes

überreichte Herr Feig Propst Dr.

Schütz ein kleines Weinpräsent.

Die Zeiger der Uhr rückten gen

10 Uhr vor, als uns vor dem Portal

der Kirche Frau Bemsch und Frau

Matthes erwarteten, um uns auf einem

Stadtrundgang die markantesten

Bauwerke der Stadt zu zeigen.

Von der Magnuskirche waren es nur

wenige Schritte bis zum Museum der

Stadt Worms im Andreasstift. Es handelt

sich hier um eine Kirche im romanischen

Baustil mit einem Kreuzgang

aus dem 12./13. Jahrhundert.

Im Historischen Museum sind Exponate

zur Vor- und Frühgeschichte,

Römer- und Frankenzeit, Mittelalter

und Neuzeit, sowie das Lutherzimmer

zu finden.

Steinerne Zeugen längst vergangener

Zeiten sind u.a. Reste der Stadtmauer,

die etwa um das Jahr 900 errichtet

wurde. Sie umschließt das Museum

der Stadt Worms mit dem Stadtmauerdurchbruch

Andreastor.

Betroffenes Schweigen herrschte, als

wir den „Heiligen Sand“ betraten.

Der „Heilige Sand“ in Worms gilt als

ältester jüdischer Friedhof in Europa.

Er dürfte gleichzeitig mit dem Bau

der ersten Synagoge in Worms

(1034) angelegt worden sein. Der älteste

erhaltene Grabstein stammt aus

dem Jahr 1058/59. Insgesamt umfasst

der Friedhof circa 2000 Gräber.

Nachdem 1911 ein neuer jüdischer

Friedhof angelegt worden war, lief

die Nutzung des „Heiligen Sandes“

weitgehend aus. Die letzten Bestattungen

wurden in den 1930er Jahren

durchgeführt. Die nahe dem Eingang

gelegenen Grabsteine von Meir von

Rothenburg († 1293) und Alexander

ben Salomon Wimpfen († 1307) gehören

zu den wichtigsten Grabdenkmälern

des Friedhofs und er ist

ein Ziel jüdischer Besucher aus der

ganzen Welt.

In jüdischen Quellen werden die drei

Rheinstädte Speyer, Mainz und

Worms als „SchUM“-Städte bezeichnet,

die im Mittelalter bedeutende,

miteinander kooperierende jüdische

Gemeinden aufwiesen. Das Wort

„SchUM“ ist ein Akronym aus den

Anfangsbuchstaben ihrer mittelalterlichen,

auf das Latein zurückgehenden

hebräischen Namens: Schin

(Sch) für Schpira, Wawa(U) für

Warmaisa und Men(M) für Magenza.

Die SchUM-Städte vertraten zudem

eine gemeinsame Richtlinie bei der

Auslegung der Religionsgesetze. Auf

unserem Spaziergang durch die Geschichte

erreichten wir den Dom St.

Peter, ein wahrhaft imposantes Bauwerk.

Der Dom St. Peter ist der

kleinste der drei Kaiserdome. Bei

dem Bau handelt es sich um eine

doppelchörige romanische Pfeilerbasilika

mit Querschiff. Er ist schlanker

und steiler konzipiert als die Dome

von Speyer und Mainz. Er wurde im

Wesentlichen zwischen 1130 und

1181 erbaut und steht auf den Fundamenten

des von Bischof Burchard

(1000-1025) errichteten Baus. Das

Denkmal des Bischofs steht auf dem


24

AUS DER GEMEINDE

Domvorplatz. Reicher ornamentaler

Schmuck ziert den Ost- und Westchor.

Unsere Reiseführerinnen wiesen

besonders auf das sogenannte

Kaiserportal auf der Nordseite hin.

Hier spielt der „Streit der Königinnen“

im Nibelungenlied. Im Inneren

des Domes finden wir romanische

und spätgotische Steinbildwerke. Sehenswert

ist auch der Hochaltar von

Balthasar Neumann.

Das Lutherdenkmal, nur wenige

Gehminuten vom Dom St. Peter entfernt,

war unsere letzte Station der

„Reise in die Vergangenheit“ vor der

Mittagspause. Das Lutherdenkmal ist

das größte Reformationsdenkmal der

Welt. Im Jahre 1868 wurde es nach

einem Entwurf von Ernst Ritschel

vollendet und am 25. Juni 1868 enthüllt.

Zu den flankierenden Personen

unterhalb des Reformators gehören

Kurfürst Friedrich der Weise und Philipp

der Großmütige, Landgraf von

Hessen, als Protektoren Luthers. Außerdem

sind Allegorien zu sehen, die

auf historische Ereignisse der Reformation

Bezug nehmen.

Herr Feig bedankte sich bei den beiden

kompetenten Reiseführerinnen.

Von 13.00 bis 14.30 Uhr war Mittagsrast

angesagt. Das Brauhaus

„12 Apostel“ hielt, was es versprach:

gutes, schmackhaftes Mittagsessen in

rustikaler Umgebung.

Den Abschluss unseres Aufenthaltes

in der Stadt Worms bildete der Besuch

der Synagoge in der Judengasse.

Ein junger Mann der christlichen

Gemeinde Worms gab uns einen

Überblick zur Geschichte und zum

jüdischen Glauben. Zur Begründung

führte er aus, dass er ‚neutral‘ und

damit nicht einer jüdischen Richtung

verpflichtet sei. Die Synagoge

Worms ist eine der ältesten Synago-


AUS DER GEMEINDE 25

gen Deutschlands. Das 1034 erstmals

gestiftete Gebetshaus wurde in

seiner Geschichte mehrfach zerstört

und neu aufgebaut. Es dient heute

den in Worms wohnenden Mitgliedern

der jüdischen Gemeinde Mainz

als Gebetshaus und stellt gleichzeitig

eine wichtige Sehenswürdigkeit der

Stadt dar, die meist in Verbindung

mit dem Friedhof „Heiliger Sand“ besucht

wird.

„Kein Ausflug in die Geschichte ohne

eine zünftige Vesper“ hatte sich wohl

das Ehepaar Feig gedacht, als sie den

„Hildegardishof“ in Bingen-Büdesheim

auswählten.

Dank guter und vorausschauender

Planung wurden die verschiedenen

Gerichte schnell von einer freundlichen

Bedienung serviert.

Auch die Weinfreunde fanden auf

der umfangreichen Weinkarte „ihren“

Wein und konnten dabei auch

Weine von Rebsorten probieren, die

man in unserem Rheingau nicht allzu

oft findet: Schwarzriesling, Cabernet

Dorio, Acolon, Dakapo usw.

Aber auch der interessanteste Tag

neigt sich einmal dem Ende zu. Nach

dem obligatorischen Schlussfoto hieß

es zum letzten Mal: Bitte einsteigen.

Wir fahren wieder heim!

Schon von weitem begrüßte uns der

Rheingauer Dom.

Frau Pfarrerin Ulla Schneider bedankte

sich bei unserem Ehepaar Feig für

die wieder hervorragend organisierte

Geschichts- und Studienfahrt nach

Worms und bei dem Busfahrer,

Herrn Eske von der Firma Markert-

Busreisen, der uns routiniert den Tag

über chauffierte.

Hans-Ludwig Kimpel

Rommé, Canasta, Bridge, Skat, Kniffel, Mühle Dame,

Mensch ärgere Dich nicht, Halma, Uno und vieles mehr

Sie spielen gern?

Der Spielekreis sucht ein neues Mitarbeiterteam!

Wenn Sie

- Spaß an Spielen haben,

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DANN SIND SIE HIER RICHTIG!!

Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Frau Lukic,

Telefon: 06722 / 6112


26

AUS DEM KIRCHENVORSTAND

• Liebe Leserinnen und Leser!

Wer jetzt eventuell an dieser Stelle

so etwas wie ein „Uff, es ist zum

Glück geschafft“ hinsichtlich der am

3. November abgeschlossenen Visitation

erwartet hat, muss leider (oder

zum Glück) enttäuscht werden. Die

Visitation durch die 5-köpfige Besuchergruppe

aus Flacht im Dekanat

Diez, war zwar für einige Personen

ein sehr organisations- und arbeitsintensives,

aber insgesamt doch auch

ein sehr harmonisches Ereignis. Wir

erlebten eine aufgeschlossene, interessierte,

sympathische Gruppe. Diese

drei Tage Visitation waren geprägt

von gegenseitigem, gemeindebezogenem,

sachlichem, aber auch persönlichem

Erfahrungsaustausch. Und

auch wenn bereits während dieses

Aufenthaltes die ersten konstruktiven

Ideen und Anregungen auftauchten,

sind wir doch sehr neugierig, was

uns der Visitationsbericht noch aufzeigen

wird. Allen die zum Gelingen

dieses Wochenendes beigetragen

haben, auch aus den Gruppen und

Kreisen, soll hier nochmals ganz

herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung

gedankt sein.

Gerade zum Redaktionsschluss des

letzten Regenbogens musste sich der

Kirchenvorstand mit dem Thema der

Kindergartenbeiträge befassen. Die

Stadt Geisenheim hat zum 1.1.2014,

erstmalig seit 2008, eine Erhöhung

der Elternbeiträge beschlossen. Da

sich die kirchlichen Träger von Kindertagesstätten

in unserer Stadt an

den städtischen Maßgaben orientieren

(auch wegen der Bezuschussungen),

kamen wir nicht umhin, dies

auch für unsere Kita „Arche Noah“

zu beschließen. In Anbetracht der

über fünfjährigen „Ruhephase“ halten

wir die nun beschlossene Erhöhung

jedoch gerade noch für angemessen

und hoffen, dass dies auch

von den betroffenen Eltern so gesehen

werden kann.

Erfreut sind wir im Kirchenvorstand

wieder darüber, dass sich 31 junge

Menschen zum Konfirmationsjahrgang

2014 angemeldet haben. Diese

hohe Zahl freut uns insbesondere

deshalb, weil der Trend in einigen

anderen Gemeinden genau gegenläufig

ist. Vorausschauend wäre es

dann noch ganz besonders schön,

wenn aus der Vielzahl unserer Konfirmanden

späterhin auch viele aktive

Gemeindeglieder erwachsen würden.

Aus der vom diesjährigen Saale-

Hochwasser stark betroffenen Bernburger

Talstadtgemeinde erreichte

uns ein Dankschreiben, dessen Wortlaut

wir Ihnen gerne zur Kenntnis

geben möchten. Wir freuen uns, dass

wir mit unseren Spenden aus dem

laufenden Haushalt und aus der Aktion

„Gelbes Schwein“ (im Vorraum

unserer Kirche) etwas zur Hilfe beitragen

konnten.

Wie so oft gab es auch in dieser Periode

wieder einen negativen Zwischenfall.

Der kleine Schrank der

Kindergottesdienstgruppe im Clubraum

des Gemeindehauses wurde


AUS DEM KIRCHENVORSTAND 27

aufgebrochen und diverse Gegenstände

und Arbeitsmaterialien entwendet.

Neben dem angerichteten

materiellen Schaden, kommt hierbei

auch noch der menschliche Schaden,

der damit bei unseren jüngsten und

schwächsten Gemeindegliedern hervorgerufen

wurde.

Im Hinblick auf die erheblichen Mittel,

die zur Durchführung des dritten

Bauabschnittes der Kirchensanierung

(Dacharbeiten) noch benötigt werden,

sind wir für jede Spende und

jeden Reinerlös dankbar. Wir möchten

Ihnen daher an dieser Stelle auch

noch einmal unseren Jahreskalender

2014 „Kirche und Kunst“ ans Herz

legen. Vielleicht noch als kleines

Weihnachtsgeschenk für eine liebe

Person oder auch für sich selbst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

eine nicht zu stressige, vielleicht besinnliche

Adventszeit, ein erholsames,

friedliches und friedvolles

Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes

neues Jahr 2014.

Dietmar Weber

• Dank der Bernburger Talstadtgemeinde

Nach dem Saale-Hochwasser im Juni,

das insbesondere die Bernburger

Talstadt betraf, erreichten zahlreiche

Anrufe und Hilfszusagen die Evangelische

Talstadtgemeinde Bernburg.

Es gingen Geldspenden von insgesamt

9100 Euro bei uns ein. Beide

Gemeindepfarrer mit Mitgliedern des

Gemeindekirchenrates machten sich

zu besonders schwer betroffenen

Mitgliedern unserer Gemeinde auf

den Weg.

Manch besonders schlimme Situation

hatte sich herumgesprochen, von

anderen erfuhren wir durch Besuche,

während derer dann Geldzuwendungen

aus den Spenden ausgezahlt

werden konnten.

Zum Beispiel gingen 500 Euro an eine

private, kleine Autowerkstatt, die

vom Inhaber erst vor kurzem eröffnet

worden war. Gerade erst neu

angeschaffte Geräte waren hinüber.

Er bezifferte den Gesamtschaden auf

ca. 500 Euro. Viele Bewohner der

besonders schlimm betroffenen Gartenstraße

hatten bis zu 30 cm Wasser

in ihren nicht unterkellerten Wohnungen

stehen. Hier wurden Beträge

zwischen 100 und 300 Euro übergeben.

Viele herzliche Dankesworte gebe

ich hiermit an Sie und alle Spender/innen

aus Ihrer Gemeinde weiter.

Johannes Lewek, Pfarrer der

Ev. Talstadtgemeinde Bernburg (Saale)


28

DIAKONIEVEREIN

• Staat und Gesellschaft tragen Verantwortung

Oder: Ziel und Aufgabe einer guten zeitgemäßen Pflege

Der Diakonieverein Geisenheim e.V.,

ist seit seiner Gründung 1950 bestrebt,

den Menschen und im Besonderen

unseren Patienten, in seiner Ganzheit

anzuerkennen und ihm in Zeiten der

Hilfebedürftigkeit zur Seite zu stehen.

Deshalb freuen wir uns besonders,

dass dies nun auch gesetzlich geregelt

wurde.

Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger

Menschen in Deutschland,

herausgegeben vom Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen

und Jugendliche, formuliert nun seit

2005 Handlungsempfehlungen, die

Ausdruck der Achtung der Menschenrechte

sind. Menschen können in verschiedenen

Lebensabschnitten hilfeund

pflegebedürftig sein. Die in der

Charta beschriebenen Rechte gelten

für Menschen aller Altersgruppen.

Der Staat und die Gesellschaft haben

nun aktiv Verantwortung für den

Schutz hilfe- und pflegebedürftiger

Menschen übernommen und ihre

grundlegenden Rechte in 8 Artikeln

zusammengefasst.

Artikel 1: Selbstbestimmung und

Hilfe zur Selbsthilfe

Artikel 2: Körperliche und seelische

Unversehrtheit, Freiheit

und Sicherheit

Artikel 3: Privatsphäre

Artikel 4: Pflege, Betreuung und

Behandlung

Artikel 5: Information, Beratung und

Aufklärung

Artikel 6: Kommunikation, Wertschätzung

und Teilhabe an

der Gesellschaft

Artikel 7: Religion, Kultur und Weltanschauung

Artikel 8: Palliative Begleitung, Sterben

und Tod

Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger

Menschen in Deutschland

(www.pflege-charta.de) ist Leitlinie

im Sozialwesen, ebenso wie für politische

Instanzen und Leistungsträger wie

Kranken- und Pflegekassen geworden

und soll nun Schritt für Schritt umgesetzt

werden, damit die Rahmenbedingungen

zur Gewährleistung der

hier beschriebenen Rechte, insbesondere

auch die finanziellen Voraussetzungen,

weiterentwickelt und sichergestellt

werden können.

Der Diakonieverein Geisenheim reagierte

schon frühzeitig auf diese Handlungsempfehlungen

des Bundesministeriums

mit qualifizierten Zusatzausbildungen

in den unterschiedlichen

Fachbereichen. Unsere examinierten

Pflegekräfte mit Zusatzausbildung in

der Pflegeberatung, der Hospizpflege

und Demenzbetreuung stehen Ihnen

gerne unverbindlich zur Seite. Eine Beratung

kann im Wesentlichen dazu

beitragen, Hilfe- und Pflegebedürftigkeit

hinauszuzögern oder problematische

Situationen zu überwinden. Dies

ist Ziel und Aufgabe einer guten, zeitgemäßen

Pflege. Wir danken unseren

Mitgliedern, Patienten und Angehörigen,

sowie allen uns Verbundenen,

die auf vielfältige Art und Weise unsere

Arbeit unterstützen.

Der Vorstand und das Pflegeteam

des Diakonieverein Geisenheim e. V.

Sabine Schader, Elke Ringel


DIAKONIEVEREIN 29

BEITRITTSERKLÄRUNG

Hiermit beantrage(n) ich/wir die Mitgliedschaft beim

Diakonieverein Geisenheim im Rheingau e.V.

(Ihre Daten sind nur für den internen Gebrauch bestimmt)

Nachname:

_____________________________________________

Vorname (m): _____________________________________________

Vorname (w):

Straße:

_____________________________________________

_____________________________________________

PLZ, Wohnort: _________ ___________________________________

Geb.Datum:

Telefon:

Fax:

Email:

(m)________________ (w)__________________

_____________________________________________

_____________________________________________

_____________________________________________

Meine/unsere Mitgliedschaft soll gelten ab: _________________

Mein/unser Mitgliedsbeitrag soll jährlich __________ Euro

betragen.

(Mindestbeitrag 25,-- Euro pro Jahr)

Ich/wir bitte(n) um jährliche Abbuchung des Mitgliedsbeitrages von

meinem/unserem Konto

Konto-Nr.: ____________________________________

Bank:

BLZ:

Ort:

Datum:

__________________________________________________

____________________________________

______________________________________

_______________________

Unterschrift(en): ________________________________________________

Diakonieverein Geisenheim im Rheingau e.V

Winkeler Str. 83 ● 65366 Geisenheim ● Tel.: (06722) 971287 ● Rufbereitschaft: (06722) 6833

Bankverbindung:

Ev.Kreditgenossenschaft eG, Kto-Nr. 4 102 649 (BLZ 520 604 10)

IBAN: DE90 5206 0410 004 1026 49 – BIC GENODEF1EK1


30

KREUZ & QUER

• Wie missionarisch darf Kirche sein?

Mission bedeutet „Sendung”. Nach

den Berichten der Evangelien erschien

Jesus nach seiner Auferstehung

seinen Anhängern und trug

ihnen auf: Gehet hin und machet zu

Jüngern alle Völker: Taufet sie auf

den Namen des Vaters, des Sohnes

und des Heiligen Geistes (Matthäusevangelium,

Kapitel 28). Diese Aufforderung

wird traditionell als „Missionsbefehl”

Jesu bezeichnet. Zu den

Menschen zu gehen, ihnen die Botschaft

vom Reich Gottes zu überbringen,

in dem jeder zu seinem

Recht kommt, das ist die Aufgabe

der Kirche.

Zum Glauben, so forderten schon

die Reformatoren, sollte man niemanden

zwingen — ein Grundsatz,

der im Augsburgischen Bekenntnis

von 1530 seinen Niederschlag fand:

Die Weitergabe des Glaubens muss

„sine vi, sed verbo“, also „ohne Gewalt,

sondern durch das Wort” erfolgen.

Heute ist Kirche eine einladende

Kirche – auch wenn sie

manchmal hinter ihren Möglichkeiten

zurückbleibt. Sie geht den Menschen

nach, wirbt um sie. Sie zeigt

ihnen durch ihre Präsenz in Kindertagesstätten

und Schulen, in Krankenhäusern

und Altenheimen, in wissenschaftlichen

Instituten und Universitäten,

wie wichtig ihr die

Menschen in ihren jeweiligen Lebensbezügen

sind.

Eine „einladende Kirche“ belagert andere

Menschen nicht mit ihrer Botschaft,

aber in ihr geben die Menschen

offen darüber Auskunft, was

für sie wichtig ist und was sie zum

Handeln motiviert. Solche Mission ist

nicht nur eine Sache der Worte,

sondern auch des beispielhaften

Handelns. Eine unerwartete Hilfe für

Nachbarn, eine liebevolle Betreuung

von Kindergartenkindern, eine behutsame

Pflege im Krankenhaus, ein

verantwortungsvoller Umgang mit

wissenschaftlichen Erkenntnissen: All

dies kann Menschen einen Eindruck

davon vermitteln, was Christen wichtig

ist.

Der Typus des Missionars, der unbeirrt

sein eigenes Programm ohne jeden

Abstrich und ohne Blick auf die

Lebenssituation der anderen zur Geltung

bringen will, wird scheitern. Die

Kirche der Zukunft wird plural sein:

In ihr werden die Glaubenserfahrungen

der vielen integriert. Eine missionarische

Kirche zeichnet sich gerade

dadurch aus, dass sie souverän die

vielen Fäden zusammenknüpft.

Eduard Kopp

Text aus: „chrismon”, dem evangelischen

Monatsmagazin der Evangelischen

Kirche (www.chrismon.de).

Hätten Sie gewusst dass die Pfarrerinnen

erst seit wenigen Jahrzehnten einen Talar

tragen dürfen? Tatsächlich mussten sie in

den einzelnen deutschen Landeskirchen bis

zu ihrer völligen Gleichstellung mit den

männlichen Kollegen lange um das Recht

kämpfen, überhaupt den Talar im Gottesdienst

tragen zu dürfen. Das war schließlich

erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

so weit. In einigen Landeskirchen

mussten die Theologinnen darüber hinaus

auch noch Jahr nach Einführung des Pfarrerinnentalars

auf die Beffchen verzichten.

Die nämlich durften nur Männer tragen, die

Frauen hatten sich mit einem weißen

Rundkragen auf ihrem Talar zu begnügen.


KREUZ & QUER 31

• „Tätige Liebe heilt alle Wunden“

Zum 200. Geburtstag des „Gesellenvaters” Adolph Kolping

Ein schwarz stilisiertes K mit Zwischenräumen

in Orange: Das Markenzeichen

des Kolpingwerkes ist

weltweit bekannt. Unter dem Motto

„Christ sein mit Kopf, Herz und

Hand” organisiert das Kolpingwerk

als katholischer Sozialverband in

Deutschland mehr als 275.000 Mitglieder

in 2.730 örtlichen Kolpingfamilien.

Adolph Kolping, der Begründer

dieses nach ihm benannten

Werkes, wurde am 8.12.1813 in

Kerpen bei Köln geboren. Mit vier

Geschwistern wuchs er als Sohn eines

Schäfers in ärmlichen aber religiös

behüteten Verhältnissen auf. Obwohl

er lieber ein Studium begonnen

hätte, machte er eine Lehre zum

Schuhmacher. Seit 1829 arbeitete er

als Geselle und wanderte, wie damals

üblich, von Ort zu Ort. Dabei

lernte er die wirtschaftliche und religiöse

Not der Handwerksburschen

kennen, die mit der beginnenden Industrialisierung

in Deutschland einherging.

Nach und nach reifte in ihm der Entschluss,

Priester zu werden, um sich

ganz den verelendeten Bevölkerungsschichten

widmen zu können.

Im Herbst 1837 bestand er die Aufnahmeprüfung

für ein Kölner Gymnasium.

Ab 1841 studierte er in

München, Bonn und Köln katholische

Theologie. Am 13.4.1845 wurde

er in Köln zum Priester geweiht.

In der Nacht zuvor war sein Vater

gestorben, was er unmittelbar vor

dem Betreten der Minoritenkirche erfuhr.

Er wurde Kaplan und Religionslehrer

in Wuppertal-Elberfeld. In der

von der Textilindustrie geprägten

Stadt stieß er auf die soziale Not der

Industriearbeiter. Da lernte er den

von Lehrer Johann Georg Breuer

(1820 – 1897) gegründeten katholischen

Jünglingsverein kennen. Breuer

wollte der Vereinzelung entgegenwirken

und für eine bessere

Bildung sorgen. Kolping war begeistert:

„Da haben Sie ein Ding gemacht,

daran habe ich all mein Lebtag

gefreit.” Kolping wurde geistlicher

Vorsitzender dieses Vereins,

der nun „katholischer Gesellenverein”

hieß. Mit großem Einsatz und

pädagogischer Begabung formte er

ihn zu einem Vorbild für viele weitere

solcher Einrichtungen.

Der Verbreitung der Idee diente seine

programmatische Schrift „Der

Gesellenverein. Zur Beherzigung für

alle, die es mit dem wahren Volkswohl

gut meinen” (1848/49). Kolping

organisierte das Werk angelehnt

an das Ideal der christlichen Familie:

„Eine gute Familie ist in der Regel der

Boden, in dem die edelsten Charaktere

aufwachsen und erstarken.” Er

starb am 4.12.1865. Ohne sich selbst

zu schonen, hat er immer versucht,

nach seinem Motto zu handeln: „Tätige

Liebe heilt alle Wunden, bloße

Worte mehren nur den Schmerz.”

Reinhard Ellsel


32

KASUALIEN

• Taufen

Hannes Fritz

geboren am 24.12.2012, getauft am 11.08.2013

Philipp Noah Kronier

geboren am 29.05.2012, getauft am 11.08.2013

Leonie Straßenburg

geboren am 02.07.2012, getauft am 24.08.2013

Jonas Matheo Koch

geboren am 12.08.2012, getauft am 25.08.2013

Michael Chomolyak

geboren am 01.06.2004, getauft am 01.09.2013

Marcel Chomolyak

geboren am 13.05.2008, getauft am 01.09.2013

Annalena Lutz

geboren am 09.04.2002, getauft am 01.09.2013

Daniel Ognev

geboren am 10.11.2003, getauft am 01.09.2013

Jonathan Amadeus Schuler

geboren am 28.06.2005, getauft am 01.09.2013

Sophia Wolfangel

geboren am 30.12.2011, getauft am 01.09.2013

Mads Sauer

geboren am 20.01.2013, getauft am 15.09.2013

Eva Koch

geboren am 07.02.2013, getauft am 22.09.2013

• Trauungen

Sebastian und Andrea Herzog, geb. Schmidt

getraut am 09.08.2013

Frank und Heike Grunwald, geb. Richter

getraut am 10.08.2013

Dirk und Anja Straßenburg, geb. Wirsing

getraut am 24.08.2013

Mulugeta Geremew und Jennifer Abebe, geb. Franz

getraut am 24.08.2013

Stefan und Michelle Gmelin, geb. Zimmermann

getraut am 31.08.2013

Andreas und Anne Motta, geb. Huber

getraut am 28.09.2013

Patrick und Andrea Croll, geb. Kimm

getraut am 04.10.2013

Volker und Nadine Pleil, geb. Cebulla

getraut am 26.10.2013


KASUALIEN 33

• Beerdigungen

Elfriede Röhrborn, geb. Leuschel

verstorben am 17.07.2013, 93 Jahre

Elisabeth Bender, geb. Jäger

verstorben am 05.08.2013, 81 Jahre

Emma Erika Engers, geb. Schneider

verstorben am 09.08.2013, 78 Jahre

Walter Kurt Schwarz

verstorben am 19.08.2013, 89 Jahre

Hildegard Charlotte Baumbach, geb. Prüfer

verstorben am 24.08.2013, 96 Jahre

Margrit Raschig, geb. Eichler

verstorben am 26.08.2013, 80 Jahre

Arno Drückler

verstorben am 30.08.2013, 82 Jahre

Hulda Kuske-Krause, geb. Kuske

verstorben am 21.09.2013, 97 Jahre

Walter Wäger

verstorben am 28.09.2013, 87 Jahre

Johann Decker

verstorben am 18.10.2013, 82 Jahre

• Jahreslosung 2014: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“

Die Jahreslosung erinnert an den

Grund des Glaubens: Gott sucht die

Nähe zu uns Menschen. In Jesus

Christus kam er uns unüberbietbar

nahe.

Jesus öffnete die Herzen der Menschen,

so dass sie Gottes Gegenwart

mitten in ihrem ganz alltäglichen Leben

wahrnahmen. Im Blick auf Jesus

lernen auch wir es, der Nähe Gottes

in unserem Leben zu vertrauen –

auch in unsicheren und leidvollen

Zeiten. Denn schwere Zeiten sind

nicht Gott ferne Zeiten. Es ist mein

Glück, Gott nahe zu sein, gerade

dann, wenn ich vom Unglück verfolgt

bin. Gott nahe zu sein heißt beileibe

nicht, jedes irdische Alltagsglück

gering zu

schätzen. Wir

müssen uns Gottes

Nähe nicht

durch Verzicht

und Entsagung

verdienen.

Glaube und leibliche

Lebensfreude

stehen nicht in Widerspruch zueinander,

wohl aber Glaube und ein

selbstsüchtiges Glück auf Kosten

meiner Nächsten. Gott nahe zu sein

weitet mein Fühlen und Denken: Das

Glück anderer Menschen vermag ich

wie eigenes Glück zu empfinden.

Gott sei Dank!

Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates

der Evangelischen Kirche in Deutschland


34

GRUPPEN & KREISE

• Kindergottesdienst

Jeden Sonntag, 10 Uhr (außer in den Schulferien)

Beginn in der Kirche im Gottesdienst der Erwachsenen

Miteinander singen, beten, feiern, malen, basteln,

biblische Geschichten kennen lernen...

Kurzum: Beschäftigung mit religiösen Themen,

wie sie Kindern Spaß macht.

Team:

Pfarrerin Ulla Schneider, Ulrike Goosmann,

Aarti Raßmann, Petra Maikath

Kontakt: Pfarrerin Ulla Schneider, Tel. 0 67 22 / 99 63 14

• Konfirmandenunterricht

Jeden Dienstag (außer in den Schulferien)

im Gemeindehaus

Leitung:

Pfarrer Ralf Janisch, Tel. 0 67 22 / 99 63 13

Pfarrerin Ulla Schneider, Tel. 0 67 22 / 99 63 14

• Jugend-Pro

Projekttage zu aktuellen Themen – Themen, die Jugendliche

in diesem Alter interessieren und die Spaß machen.

Wir wollen aber auch gemeinsam kochen, ein kleines

Theaterstück einstudieren und vieles mehr.

Mehrmals im Jahr nach Ankündigung.

Eingeladen sind alle Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren.

Infos und Anmeldung über das Pfarrbüro, Telefon: 99630

Mail: JugendProGeisenheim@t-online.de

• Forum „Glauben heute“

Ökumenische Veranstaltungsreihen zu religiösen und

gesellschaftlichen Fragen

Termine werden jeweils bekannt gegeben.

Vorbereitungsteam:

Pfarrer Ralf Janisch und Pastoralreferentin Heidi Gielsdorf


GRUPPEN & KREISE 35

• Bibel im Gespräch

Offener Gesprächskreis zu Texten und Themen aus der Bibel.

Jeden 4. Mittwoch im Monat, 20.00 Uhr im Gemeindehaus

Kontakt:

Bernhard Ott, Tel. 0 67 22 / 98 14 20

Pfarrer Ralf Janisch, Tel. 0 67 22 / 99 63 13

• Bläserkreis

Mittwochs, 18.30 Uhr, im Gemeindehaus

Klassische Bläsermusik für Gottesdienst und kleine Konzerte

Interessenten/innen sind jederzeit herzlich willkommen

Leitung:

Horst Feig, Tel. 0 67 22 / 5 04 00

• Besuchskreis

Besuche bei langzeitkranken und alten Menschen.

Regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch

1x jährlich Wochenendveranstaltung zur Schulung im

helfenden Gespräch, zur Einübung in seelsorgerliche Hilfe.

Teilnahme auf Anfrage.

Kontakt:

Pfarrerin Ulla Schneider, Tel. 0 67 22 / 99 63 - 14

oder über das Pfarrbüro, Tel. 0 67 22 / 99 63 – 0

• Frauengruppe

Jeden letzten Donnerstag im Monat, 19 Uhr,

in unserem Gemeindehaus

Vorträge, Diskussionen zu aktuellen Themen,

Gespräche, Ausflüge, Wanderungen,

Entspannungsgymnastik am 1. Montag, 19 Uhr

Leitung:

Margund Schulz, Tel. 0 67 22 / 56 64

Anni Peyerl, Tel. 0 67 22 / 87 79

Hanna Kuchenbecker, Tel. 0 67 22 / 6 45 02


36

GRUPPEN & KREISE

• Patchwork-Frauen

Einmal monatlich, 19 Uhr, in unserem Gemeindehaus

Offener Treff für alle Frauen, die Interesse an Fragen

des Glaubens, an Gesprächen und gemeinsamen

Unternehmungen haben.

Kontakt:

Pfarrerin Ulla Schneider, Tel. 0 67 22 / 99 63 - 14

• Theatergruppe Lampenfieber

Dienstags, 20.00 Uhr, im Gemeindehaus

Märchenhaftes für große und kleine Kinder ...

Kontakt:

über die KiTa „Arche Noah“, Tel. 0 67 22 / 87 76

• Frauenselbsthilfe nach Krebs

• Folkloretanz

• Orientalischer Tanz

Jeden dritten Mittwoch im Monat, 15 Uhr

Das Wort „Krebs“ und die Erfahrungen damit

aus der Tabuzone lösen.

Leitung:

Ruth Kühn, Tel. 0 67 23 / 42 44

Sigrid Schramm, Tel. 0 67 22 / 56 94

Jeden Montag, 17.30 Uhr, im Gemeindehaus

Die Tanzgruppe ist für alle Altersgruppen geeignet.

Leitung:

Elisabeth Kaus, Telefon: 0 67 22 / 81 87

Während der Ferien finden keine Übungsstunden statt.

Jeden Mittwoch, 19 Uhr, im Souterrain des Gemeindehauses

Die Tanzgruppe ist für alle Altersgruppen geeignet.

Leitung:

Martina Kremer, Telefon: 0 67 22 / 20 34 77


GRUPPEN & KREISE 37

• Neue Rheingauer Kantorei

Jeden Montag, 19.30 Uhr, Ev. Kirche Mittelheim

Stimmbildung, geistliche und weltliche Musik, Motetten,

Choräle, Kantaten, Madrigale und anderes mehr.

Leitung:

Kantor Tassilo Schlenther, Tel. 0 67 22 / 66 34

• RheingauPlatte

Ökumenische Initiative für Wohnsitzlose

Jeden Freitag ab 8.30 Uhr

im Gemeindehaus in der Winkeler Straße

Koordination:

Markus Geropp, Caritas, Tel. 0 67 22 / 9 60 20

• Spiele-Kreis

Alle 2 Wochen mittwochs, Beginn 14.00 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus

Wir spielen Rommé, Canasta, Skat, Kniffel, Mühle, Dame,

Mensch ärgere dich nicht, Halma, Uno und vieles mehr.

Die nächsten Termine:

11. Dezember 2013 (mit kleinem Adventsstündchen)

15. und 29. Januar 2014

12. und 26. Februar 2014

alljährliches Heringsessen am 5. März 2014

Kontakt:

Helga Lukic, Tel. 0 67 22 / 61 12


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FAMILIENBILDUNG

• Evangelische Familienbildung – Kurse im Gemeindehaus

Wochenend-Work-Shop Nähen

Der Sommer naht und gerne möchte man sein eigenes Kleidungsstück

tragen. Dazu eignet sich dieser Kompaktkurs: das

Lieblingsstück wird genäht

Freitag, 31.01.2014, 18.00 bis 19.00 Uhr

Freitag, 07.02.2014, 18.00 bis 22.00 Uhr

Samstag, 08.02.2014, 10.00 bis 16.00 Uhr

Anmeldung bei Schneidermeisterin Hilke Schulz,

Tel. 0 67 22 / 7 53 70

Nähen

Diese Kurse sind besonders für Anfängerinnen geeignet. Beim

Nähen einer Hose oder eines Rockes werden die wichtigsten

Grundtechniken in Kleinstgruppen erlernt. Der Kurs beginnt am

Mittwoch, den 22. Januar 2014, um 19.30 Uhr.

Bis 12.03.2014 gibt es insgesamt 8 Abende.

Anmeldung bei Hilke Schulz, Tel. 0 67 22 / 7 53 70


KONTAKTE 39

• Evangelische Kirchengemeinde Geisenheim