Vereinbarkeit Familie und Beruf, Gleichstellung - DGB-Bildungswerk ...

dgb.bildungswerk.nrw.de

Vereinbarkeit Familie und Beruf, Gleichstellung - DGB-Bildungswerk ...

DGB-Bildungswerk NRW e.V.

Bismarckstraße 77

40210 Düsseldorf

Telefon: 0211 17523-276

Telefax: 0211 17523-261

E-Mail: ewasser@dgb-bildungswerk-nrw.de

Internet: www.dgb-bildungswerk-nrw.de

Das DGB-Bildungswerk NRW e.V.

ist qualitätszertifiziert nach EFQM:

Recognised for Excellence 3 star

Vereinbarkeit Familie und Beruf,

Gleichstellung

Seminare 2014 für Betriebsrat,

Personalrat, Mitarbeitervertretung

und Gleichstellungsbeauftragte

Gemeinsam weiterbilden

Gemeinsam weiterbilden


Vorwort | 3

Vorwort

In Arbeitstreffen vereinbaren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des DGB-Bildungswerk NRW gemeinsame Ziele.

Wir lassen uns gern messen:

Qualitätssicherung und -entwicklung

ist ein kontinuierlicher Prozess, hinter

dem wir voll und ganz stehen.

Im März 2013 erhielten wir erstmals

das begehrte Zertifikat „Recognised for

Excellence“ der European Foundation

for Quality Management (EFQM).

Ihr/euer

DGB-Bildungswerk NRW e.V. –

seit 25 Jahren

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die betrieblichen Interessenvertretungen sind in vielfältiger Weise gefordert,

die Weichen für eine zukunftsfähige und familienorientierte Personalpolitik

zu stellen. An dieser Stelle sollten Betriebs- und Personalräte,

Mitarbeitervertretungen, Gleichstellungsbeauftragte sowie Unternehmen

und Dienststellen gut zusammenarbeiten, um mögliche Anforderungen

gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen.

Gleichstellungsbeauftragte stehen in vielfältiger Weise vor der Herausforderung,

Gleichberechtigung sowie Chancengleichheit für alle Angestellten,

dabei insbesondere für Frauen, zu fördern. Die Seminare des

DGB-Bildungswerk NRW e.V. in dieser Broschüre vermitteln dafür bewährt

praxisorientiert das erforderliche Wissen und zeigen wertvolle

Handlungsoptionen für den beruflichen Alltag als Interessenvertretung

auf.

Sollten Sie eine Kinderbetreuung zum gewünschten Seminar

benötigen, sprechen Sie uns bitte an.

Für individuelle Seminarberatung steht Ihnen gern zur Verfügung:

Christian Lorenz, Tel.: 0211 17523-279,

clorenz@dgb-bildungswerk-nrw.de

Fragen zu Anmeldung, freien Plätzen, Tagungsstätte,

Anreise etc. beantwortet gern:

Ellen Waßer, Tel.: 0211 17523-276,

ewasser@dgb-bildungswerk-nrw.de


Inhalt | 5

Inhaltsverzeichnis

Im Seminar Arbeitsrecht werden anhand von Beispielen aus der Praxis

die gesetzlichen Rahmenbedingungen erörtert.

Es ist sehr schön zu erleben, dass

Teilnehmende sich fit machen und fit

halten und dabei immer wieder auf

uns setzen.

Wir danken Ihnen/euch für dieses

Vertrauen!

Ihr/euer

DGB-Bildungswerk NRW e.V. –

seit 25 Jahren

Seminare

Beruf und Familie: Vereinbarkeit zahlt sich aus! ..................... 6

Der familienbewusste Betrieb – auch väterfreundlich! ........... 7

Rund um Wiedereinstieg in den Beruf .................................. 8

Rund um Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz ................ 9

Rund um Mutterschutz und Elternzeit ................................... 10

Teilzeitbeschäftigung ............................................................ 11

Befristete Beschäftigung ...................................................... 12

Zusammenarbeit von Gleichstellungsbeauftragter

und Personalrat ................................................................... 13

Einführung für Gleichstellungsbeauftragte in NRW I:

Recht und praktische Umsetzung ........................................ 14

Einführung für Gleichstellungsbeauftragte in NRW II:

Förderpläne und Öffentlichkeitsarbeit ................................... 15

Richtig beraten als Gleichstellungsbeauftragte:

Personalplanung und Personalentwicklung ........................... 16

Richtig beraten als Gleichstellungsbeauftragte:

Einkommen und Rente – Altersarmut ist weiblich! ................. 17

Informationen

Allgemeine Infos ......................................................................... 18

Anmeldeformular ........................................................................ 19


6 | Seminare

Seminare | 7

Beruf und Familie: Vereinbarkeit zahlt sich aus!

Sowohl für Unternehmen – vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels

– als auch für Beschäftige gewinnt das Thema Vereinbarkeit

immer mehr an Bedeutung. In Betrieben und Dienststellen steigt

somit auch die Anforderung an eine familienbewusste Personalpolitik.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist daher ein festgeschriebenes

Handlungsfeld für BR/PR/MAV und Gleichstellungsbeauftragte.

Im Seminar werden Gestaltungsoptionen der betrieblichen Interessenvertretung

und praxisbezogene Anregungen für die Gestaltung

familienfreundlicher Arbeitsbedingungen dargestellt und Argumente

für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erarbeitet.

Themen

z Aufgaben, Funktion und Rolle der betrieblichen

Interessenvertretungen

z Vereinbarkeit als Faktor bei der Personalgewinnung

z Sensibilisierung in Betrieb/Dienststelle

z Praxisbeispiele familienfreundlicher Betriebe/Dienststellen

z Familienfreundliche betriebliche Sozialleistungen

z Zusammenwirken von Betriebsrat/Personalrat und

Gleichstellungsbeauftragten

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung

mit jeweiligem Entsendebeschluss, Schwerbehindertenvertretung

sowie Gleichstellungsbeauftragte

Freistellungen

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG § 96 (4)

SGB IX

§ 19 (3) MVG § 16 MAVO § 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale 479,- EUR (USt.-frei)

zzgl. Unterkunft/Verpflegung

Der familienbewusste Betrieb –

auch väterfreundlich! NEU!

Ist der familienbewusste Betrieb bzw. die Dienststelle auch väterfreundlich?

Auch Männer haben ein „Vereinbarkeitsproblem“ und

sind oft einer betrieblichen Anwesenheitskultur verpflichtet.

Nach den gesetzlichen Grundlagen besteht hier ein Gestaltungsauftrag

der Interessenvertretungen. Vor dem Hintergrund des Fachklräftemangels

und der positiven Auswirkung von Väterfreundlichkeit auf

männliches Gesundheitsverhalten versetzt das Seminar betriebliche

Interessenvertretungen in die Lage, Männer zu sensibilisieren und zu

unterstützen, ihre Wünsche und Interessen nach familiengerechten

Arbeitszeiten zu formulieren.

Themen

z konkrete rechtliche Grundlagen: Elternzeit, Pflegezeit

z Gestaltung väterbewusster Personalpolitik: innovative

Konzepte, die eine bessere Balance zwischen Familie und

Beruf auch für Männer ermöglichen

z ökonomische Vorteile einer väterfreundlichen Firmenkultur

z konkrete Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung

z Sensibilisierung der männlichen Belegschaft und des Arbeitgebers,

Ansprachekonzepte für Männer/Väter in Betrieb oder

Dienstelle

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung

mit jeweiligem Entsendebeschluss, Gleichstellungsbeauftragte

sowie Schwerbehindertenvertretung

Freistellung

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG § 96 (4)

SGB IX § 19 (3) MVG § 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale 197,- Euro (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

02.06. – 04.06.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146166-091

08.12. – 10.12.2014

Bielefeld, ver.di-Bildungszentrum

„Das Bunte Haus“

Seminar-Nr.: D3-146167-091

24.03.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146180-091

27.11.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146179-091


8 | Seminare

Seminare | 9

Rund um Wiedereinstieg in den Beruf

Nach der Familienpause zurück in den Job

NEU!

Fast die Hälfte der Frauen, die derzeit eine Familienpause machen,

kehren zurück in den Beruf. Seit der Einführung des Elterngeldes

übernehmen auch immer mehr Väter die Betreuung ihrer Kinder

im ersten Lebensjahr und stellen in dieser Zeit den Beruf zurück.

Die meisten WiedereinsteigerInnen verfügen über qualifizierte Abschlüsse

und bringen neben hoher Einsatzbereitschaft vielfältige

soziale Kompetenzen mit. In diesem Seminar stellen wir Möglichkeiten

vor, wie der Wiedereinstieg gut organisiert werden kann,

zeigen notwendige Rahmenbedingen auf und stellen die Handlungsoptionen

für die Interessenvertretung dar.

Themen

z Anspruchsvoraussetzungen Teilzeitarbeit

z flexible Arbeitszeiten

z Arbeitsabläufe familienfreundlich gestalten

z Weiterbildungsbedarf ermitteln

z Weiterbildungskosten

z Betriebliche Rahmenbedingungen gestalten

z Wiedereinstieg mit Ausstieg vorbereiten

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung

mit jeweiligem Entsendebeschluss, Gleichstellungsbeauftragte

sowie Schwerbehindertenvertretung

Freistellungen

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG

§ 96 (4) SGB IX § 19 (3) MVG § 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale 197,- Euro (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

Rund um Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz

Nach dem Pflegezeitgesetz haben Beschäftigte Anspruch auf

völlige Freistellung von der Arbeit oder Arbeitszeitreduzierung für

akute Kurzzeitpflege oder längere Pflege naher Angehöriger in

häuslicher Umgebung. Dies wird flankiert von dem so genannten

Familienpflegezeitgesetz (FPfZG), das Finanzierungsmöglichkeiten

für Arbeitgeber zur Überbrückung der daraus entstehenden

Gehaltsrisiken bietet.

In diesem Seminar werden die rechtlichen Grundlagen der Freistellung

dargestellt sowie mögliche Probleme für die Beschäftigten

erläutert. Darüber hinaus werden die Handlungs- und Gestaltungsoptionen

der betrieblichen Interessenvertretung beleuchtet.

Themen

z Anspruch und Voraussetzungen auf Pflegezeit

z Dauer der Freistellung/vollständige oder teilweise Freistellung

z Nachweispflichten und einzuhaltende Fristen

z Entgeltfortzahlung und besonderer Kündigungsschutz

z sozialrechtliche Folgen: Kranken-, Arbeitslosen- und

Rentenversicherung

z befristete Verträge zur Vertretung

z betriebliche und tarifvertragliche Regelungsmöglichkeiten

z weitere Freistellungsansprüche gem. § 616 BGB

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung,

der Jugend- und Auszubildendenvertretung mit jeweiligem

Entsendebeschluss, Schwerbehindertenvertretung sowie

Gleichstellungsbeauftragte

Freistellung

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG

§ 96 (4) SGB IX § 19 (3) MVG § 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale: 197,- Euro (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

12.06.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146159-091

13.11.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146160-091

08.05.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146164-091

20.11.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146165-091


10 | Seminare

Seminare | 11

Rund um Mutterschutz und Elternzeit

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in aller Munde. Doch

die Umsetzung in den Alltag ist noch nicht in allen Betrieben

angekommen. In diesem Seminar werden die gesetzlichen Regelungen

zum Mutterschutz, zur Elternzeit und zum Elterngeld umfassend

und praxistauglich vermittelt.

Themen

z Mutterschutz und Fristen

z Kündigungsschutz bei Mutterschutz und Elternzeit

z Elterngeld, Mutterschutzlohn und -geld

z Elternzeit – Anspruch, Dauer, Aufteilung, Partnermonate

z zumutbarer Arbeitsplatz nach der Rückkehr aus der Elternzeit

z Neuregelungen und aktuelle Rechtsprechung

z Mitwirkungsrechte und Handlungsoptionen der betrieblichen

Interessenvertretung

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung

mit jeweiligem Entsendebeschluss, Schwerbehindertenvertretung

sowie Gleichstellungsbeauftragte

Freistellung

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG

§ 96 (4) SGB IX § 19 (3) MVG § 16 MAVO § 16 (2) LGG

§ 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale: 197,- Euro (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

Chancen gemeinsam nutzen!

Zusammenarbeit von Gleichstellungsbeauftragter

und Personalrat

In der betrieblichen Praxis bestehen zwischen Gleichstellungsbeauftragten

und Personalrat häufig Missverständnisse hinsichtlich

Aufgabenstellung, Zielsetzung und Kompetenzen. Mit der Folge,

dass sie in Dienststelle bzw. Betrieb häufig nebeneinander agieren,

was eine produktive Zusammenarbeit zur Durchsetzung von Maßnahmen

beeinträchtigt.

Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an die Interessenvertretung

ist es Ziel dieses Seminars, gegenseitige Vorbehalte

und Konkurrenzen abzubauen, mögliche Kooperationspotentiale

zu erschließen sowie Handlungsoptionen und Strategien für eine

erfolgreiche Zusammenarbeit zu entwickeln, die der gesamten

Belegschaft, dabei insbesondere Frauen, dient.

Themen

z historische Entwicklung der Mitbestimmung und Gleichstellung

z Kenntnisse voneinander: Fakten statt Vorbehalte

z Darstellung der Rechtsgrundlagen und darin festgeschriebener

Aufgaben und Möglichkeiten sowie Rechtsstatus von

Gleichstellungsbeauftragten und Personal-/Betriebsrat

z Kompetenzüberschneidungen und gemeinsame Zielsetzungen

und Aufgaben

z Mögliche Kooperationsfelder in der Zusammenarbeit

z Möglichkeiten der Vernetzung zur besseren und schnelleren

Erreichung gemeinsamer Ziele

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats und des Personalrats mit jeweiligem

Entsendebeschluss sowie Gleichstellungsbeauftragte

25.02.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146161-091

04.12.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146163-091

Freistellung

§ 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG § 16 (2) LGG

§ 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale 197,- EUR (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

26.06.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146162-091

20.05.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146175-091

11.09.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146176-091


12 | Seminare

Seminare | 13

Teilzeitbeschäftigung

Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete

Arbeitsverträge, Teil 1

Das Seminar vermittelt einen Überblick über die verschiedenen

Bereiche der Teilzeitbeschäftigung und verschafft Einblicke in die

Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und ArbeitnehmerInnen

sowie über die Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten

der gesetzlichen Interessenvertretung. Beamtenrechtliche Fragestellungen

können nicht Bestandteil des Seminars sein.

Themen

z Begriffsbestimmung: Vollzeit, Teilzeit, Minijob

z Formen der Teilzeitarbeit/Arbeitszeitmodelle

z soziale Auswirkungen der Teilzeitbeschäftigung

z Diskriminierungsverbot

z Rechtsansprüche auf Teilzeitarbeit/Formvorschriften und Fristen

z betriebliche Gründe zur Ablehnung einer Teilzeitforderung

z Arbeitszeitverlängerung

z rechtliche und tarifliche Ansprüche auf Freistellung von der Arbeit

z Urlaub/Arbeitsverhinderung/Freistellung für wichtige

Angelegenheiten

z Mitwirkungsrechte und Handlungsoptionen der gesetzlichen

Interessenvertretung

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung,

der Jugend- und Auszubildendenvertretung mit jeweiligem

Entsendebeschluss, Schwerbehindertenvertretung sowie

Gleichstellungsbeauftragte

Freistellung

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG

§ 96 (4) SGB IX § 19 (3) MVG § 16 MAVO § 16 (2) LGG

§ 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale: 499,- Euro (USt.-frei)

zzgl. Unterkunft/Verpflegung

Befristete Beschäftigung

Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete

Arbeitsverträge, Teil 2

Das Seminar vermittelt die Grundlagen über die verschiedenen

Bereiche der befristeten Beschäftigungsverhältnisse und verschafft

Einblicke in die Rechte und Pflichten von ArbeitnehmerInnen

sowie über die Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten

der gesetzlichen Interessenvertretung.

Themen

z Arten der Befristung (z. B. sog. Kettenarbeitsverträge)

z Auflösend bedingte Arbeitsverträge

z Formen der Bestimmung des Befristungszeitpunktes

z Doppelbefristung

z Verlängerungsklausel

z Folge unwirksamer Befristungen

z Beendigung befristeter Arbeitsverträge

z Übergang in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis

z Diskriminierungsverbot

z Beteiligungsrechte und Handlungsoptionen der gesetzlichen

Interessenvertretung

Zielgruppe

Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats, der Mitarbeitervertretung,

der Jugend- und Auszubildendenvertretung mit jeweiligem

Entsendebeschluss, Schwerbehindertenvertretung sowie

Gleichstellungsbeauftragte

Freistellung

§ 37 (6) BetrVG § 42 (5) LPVG § 46 (6) BPersVG

§ 96 (4) SGB IX § 19 (3) MVG § 16 MAVO § 16 (2) LGG

§ 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale: 499,- Euro (USt.-frei)

zzgl. Unterkunft/Verpflegung

12.02. – 14.02.2014

Bielefeld, ver.di-Bildungszentrum

„Das Bunte Haus“

Seminar-Nr.: D3-146730-742

15.09. – 17.09.2014

Essen,

InterCityHotel

Seminar-Nr.: D3-146731-742

23.04. – 25.04.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146732-742

10.11. – 12.11.2014

Willingen,

Best Western Hotel

Seminar-Nr.: D3-146733-742


14 | Seminare

Seminare | 15

Einführung für

Gleichstellungsbeauftragte in NRW I:

Recht und praktische Umsetzung

In diesem Grundlagenseminar für Gleichstellungsbeauftragte und

Stellvertreterinnen werden die gesetzlichen Grundlagen vermittelt:

Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) und Landesgleichstellungsgesetz

NRW (LGG).

Anhand von Fallbeispielen werden entsprechende Handlungshilfen

und Praxistipps erarbeitet und den Teilnehmerinnen Unterlagen an

die Hand gegeben, die den Einstieg in die praktische Tätigkeit als

Gleichstellungsbeauftragte/r erleichtern sollen.

Themen

z umfassende Einführung in BGleiG und LGG NRW

z Vermittlung der gesetzlichen Bestimmungen aus den jeweils

anzuwendenden Gesetzen, begleitet durch Beispiele aus der

Praxis

z Zusammenarbeit in Dienststelle und Betrieb: Wer sind die

AnsprechpartnerInnen (Geschäftsführung, Personalbereich,

Personalrat, Schwerbehindertenvertretung usw.)

z Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

z Handlungshilfen (u.a. Kommentierungen, Rechtshandbuch,

Broschüren)

Zielgruppe

Gleichstellungsbeauftragte in NRW

Freistellung

§ 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale: 479,- EUR (USt.-frei)

zzgl. Unterkunft/Verpflegung

Einführung für

Gleichstellungsbeauftragte in NRW II:

Förderpläne und Öffentlichkeitsarbeit

Ergänzend zum Seminar „Grundlagen für Gleichstellungsbeauftragte

in NRW I: Recht und praktische Umsetzung I“ vermittelt

dieses Seminar praxisorientiert einen Überblick über wichtige gesetzliche

Bestimmungen, welche an BGleiG oder LGG angrenzen.

Darüber hinaus zeigt das Seminar Handlungsoptionen bei der

Entwicklung und Umsetzung eines Frauenförder- bzw. Gleichstellungsplans

als wesentliches Instrument der Personalplanung

und Personalentwicklung auf.

Unterstützung kann die Gleichstellungsbeauftragte nur von aufgeklärten,

gut informierten Beschäftigten erwarten: Hierfür wird

im Seminar praktisches Know-how für gelingende Öffentlichkeitsarbeit

innerhalb der Dienststelle erarbeitet.

Themen

z Einführung in angrenzende Gesetze (AGG, MuSchuG, TzBfrG,

Elternzeit- und Elterngeldgesetz) mit Praxisbeispielen durch

die Referentin und Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen

z Erstellung, Umsetzung und Anpassung von Frauenförderbzw.

Gleichstellungsplänen

z Informationsmöglichkeiten der Beschäftigten nach BGleiG

und LGG

z Aufmerksamkeit als wichtiges Gut: Welches Medium,

welches Kommunikationsmittel für welchen Zweck?

z Wie gestaltet man eine spannende, interessante und

mitreißende Frauenversammlung?

z Behandlung von Beschwerden der ArbeitnehmerInnen

Zielgruppe

Gleichstellungsbeauftragte in NRW

Freistellung

§ 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale: 479,- EUR (USt.-frei)

zzgl. Unterkunft/Verpflegung

01.04. – 03.04.2014

Essen,

InterCityHotel

Seminar-Nr.: D3-146168-091

22.09. – 24.09.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146169-091

23.06. – 25.06.2014

Essen,

InterCityHotel

Seminar-Nr.: D3-146189-091

12.11. – 14.11.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146170-091


16 | Seminare

Seminare | 17

Richtig beraten als Gleichstellungsbeauftragte:

Personalplanung und Personalentwicklung

Frauen werden oft trotz gleicher oder besserer Qualifikation bereits

bei der Einstellung benachteiligt. In diesem Seminar sollen

Fallstricke geschlechtsspezifischer Beschäftigungsverhältnisse

sowie Schieflagen bei der Einkommenssituation von Frauen vermittelt

und praxisorientiert Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Weiterhin werden im Seminar Handlungsstrategien für Gleichstellungsbeauftragte

erarbeitet, um das Thema Personalentwicklung

bei der Beratung von Geschäftsführungen, Führungskräften und

vor allem Kolleginnen gezielt anzusprechen und Hilfestellung

geben zu können.

Themen

z Bezahlung in frauentypischen Berufen/Bereichen

z Gleiche Bezahlung im Öffentlichen Dienst – warum Frauen

trotzdem weniger verdienen

z Frauen und Karriereknick – (k)eine Selbstverständlichkeit

z Personalentwicklung trotz Teilzeit

z Sensibilisierung von Frauen für die Bedeutung von

Personalentwicklung durch Beratung

z Frauen in Führungspositionen

z Möglichkeiten des Gleichstellungs-/Frauenförderplans

Zielgruppe

Gleichstellungsbeauftragte in NRW

Freistellung

§ 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale 197,- EUR (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

Richtig beraten als Gleichstellungsbeauftragte:

Einkommen und Rente – Altersarmut ist weiblich!

Durch die Verantwortung für Erziehungs- und Pflegeaufgaben sind

Frauen oft nur in geringerem Umfang als Männer erwerbstätig.

Durch fehlende Beiträge ist der Zugang zum Rentensystem und

damit zu einer ausreichenden Altersvorsorge nur unzureichend gegeben.

In der Praxis wird dies oft durch das Modell des männlichen

Ernährers kompensiert und somit die Ehe zur alleinigen

Versorgungsgrundlage von Frauen.

Das Seminar möchte Gleichstellungsbeauftragte befähigen, für Risiken

und Abhängigkeitsverhältnisse den Betrieb/die Dienststelle

und vor allem die Beschäftigten zu sensibilisieren. Darüber hinaus

vermittelt das Seminar die gesetzlichen Regelungen rund um das

Thema Frauen und Rente, Minijob für eine kompetente Beratung

durch Gleichstellungsbeauftragte.

Themen

z Gesetzliche Rentenversicherung: Ansprüche durch Kinderund

Pflegezeiten nach SGB VI

z Rentenansprüche nach Scheidung nach VersAusglG

z Regelungen zum Minijob 2013

z Frauen im Niedriglohnsektor – rentenpolitische Bedeutung

z Anhebung des Rentenalters bei Frauen

z Risikofaktoren für weibliche Unterversorgung im Alter: Arbeitslosigkeit,

Familienzeiten, Jobwechsel, familienbedingte Risiken

z Einkommens- und Rentenfalle Teilzeit

Zielgruppe

Gleichstellungsbeauftragte in NRW

Freistellung

§ 16 (2) LGG § 10 (5) BGleiG

Kosten

Seminarkostenpauschale 197,- EUR (USt.-frei)

zzgl. Verpflegung

21.05.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146173-091

19.11.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146174-091

15.05.2014

Düsseldorf,

verdi-Landesbezirk NRW

Seminar-Nr.: D3-146171-091

04.11.2014

Dortmund,

Hotel Esplanade

Seminar-Nr.: D3-146172-091


18 | Infos

Seminare | 19

Infos

Anmeldungen

Anmeldungen sind verbindlich. Nach der Anmeldung erhalten Sie von

uns eine schriftliche Einladung mit den erforderlichen Seminarunterlagen.

Mehrtägige Seminare beinhalten Unterkunft und Vollpension,

bei Tagesseminaren die Verpflegung in dem Hotel bzw. der Bildungsstätte.

Eine Seminarteilnahme ist bei mehrtägigen Schulungen grundsätzlich

nur bei gleichzeitiger Buchung des Hotels bzw. der Bildungsstätte

möglich und beinhaltet die jeweilige Anzahl der Übernachtungen

und den Bezug der gastronomischen Leistungen für die gesamte

Seminardauer. Im begründeten Einzelfall kann die Teilnahme

bei Mehrtages-Seminaren im Hotel bzw. in der Bildungsstätte ohne

Übernachtung gebucht werden. Dies ist mit dem DGB-Bildungswerk

NRW e.V. rechtzeitig vor Seminarbeginn abzustimmen. Der Bezug der

gastronomischen Leistungen bleibt davon unberührt. Die Rechnungsstellung

erfolgt nach dem Seminar.

Verbindliche Anmeldung – einfach faxen: 0211 17523-261 – oder per Post!

Seminartitel: .................................................................................................................

Seminar-Nr.: ................................. von: ............................... bis: .................................

Name: ................................................. Vorname: .......................................................

Privatadresse

Straße: ..........................................................................................................................

PLZ: ....................... Wohnort: .....................................................................................

Telefon: .................................... E-Mail: .......................................................................

Absagen/Ausfallkosten

Können Sie an dem Seminar nicht teilnehmen, so muss die Absage

bei uns rechtzeitig eingehen. Bei Absagen bis zu drei Wochen vor

Beginn von Mehrtages-Seminaren entstehen keine Kosten. Bei kurzfristigen

Absagen, d.h. 20-4 Tage vor Seminarbeginn, werden 50%

der Seminargebühr berechnet. Absagen, die 1-3 Tage vor Seminarbeginn

eingehen, werden wie Nichtteilnahme behandelt. In diesen

Fällen stellen wir 100% der Seminargebühr in Rechnung. Werden

dem DGB-Bildungswerk NRW e.V. wegen der Nichtteilnahme am

Seminar Ausfallkosten für Unterkunft und Verpflegung in Rechnung

gestellt, so sind diese ebenfalls zu erstatten. Bei Tagesseminaren

kann bis zu einer Woche vor Seminarbeginn kostenfrei abgesagt werden;

bei Absagen ab 6 Tagen vor Seminarbeginn werden 50% der

Seminargebühr und ggf. Ausfallkosten für Verpflegung berechnet.

Adresse der Dienststelle/des Betriebes

Betrieb: .........................................................................................................................

Straße: ..........................................................................................................................

PLZ: ....................... Wohnort: .....................................................................................

Telefon: .................................... E-Mail: .......................................................................

Die Freistellung erfolgt nach (bitte ankreuzen):

o § 37 (6) BetrVG o § 42 (5) LPVG o § 46 (6) BPersVG o § 96 (4) SGB IX

o § 19 (3) MVG o § 16 MAVO o § 16 (2) LGG o § 10 (5) BGleiG

Seminarabsage

Das DGB-Bildungswerk NRW e.V. behält sich vor, Seminare aufgrund

zu geringer Zahl von TeilnehmerInnen oder Verhinderung der

ReferentInnen – auch kurzfristig – abzusagen.

Datum: ....................................... Unterschrift: ............................................................

DGB-Bildungswerk NRW e.V.

Bismarckstraße 77, 40210 Düsseldorf

Tel.: 0211 17523-276, Fax: 0211 17523-261

E-Mail: ewasser@dgb-bildungswerk-nrw.de

Hiermit erkläre ich mich damit einverstanden, dass

meine Daten zum Zwecke der Seminarorganisation

sowie für Informationen über weitere Seminare und

Veranstaltungen des DGB-Bildungswerk NRW e.V.

elektronisch gespeichert und verarbeitet werden.

Mit der Anmeldung erkenne ich die Teilnahmebedingungen

des DGB-Bildungswerk NRW e.V. an.

Siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen:

www.dgb-bildungswerk-nrw.de

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