Handreichung zum Wissenschaftlichen Arbeiten - Fachbereich 11 ...

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Handreichung zum Wissenschaftlichen Arbeiten - Fachbereich 11 ...

• Alltagserfahrungen aus der klinischen Pflege, die auf Probleme hinweisen • Lektüre von Pflegeliteratur, z.B. Forschungsberichte, Meinungsartikel und Zusammenfassungen klinischer Themen, die direkt oder indirekt auf Forschungsbedarfe zeigt • soziale Belange, wie die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern, die Konsequenzen auch für das Gesundheitswesen hat • Theorien und deren Erscheinungsformen in und Auswirkungen auf die Pflegepraxis • Ideen aus externen Quellen (Polit et al. 2004, S. 119f.) Anfänglich wird mit Hilfe der aufgetanen Forschungsprobleme ein Erkenntnisinteresse oder eine Zielaussage formuliert. Dies gibt Auskunft über das Ziel bzw. den Zweck des Vorhabens. Es ist dabei besonders darauf zu achten, ein Thema so einzugrenzen, dass es im jeweiligen Rahmen bearbeitbar ist. Es gilt, das Thema zu portionieren, gegebenenfalls zu ändern, zu variieren, Holzwege zu beschreiten, sich von ersten Überlegungen zu trennen und neu zu orientieren. Das ausgewählte Thema wird immer nur eines von vielen anderen möglichen Themen eines übergeordneten Arbeitsgebietes sein. Das definierte Thema zeigt, was konkret in der Arbeit behandelt werden soll, aber auch, was nicht behandelt werden soll. Kriterien zur Eingrenzung eines Themas können laut Kruse (2007, S. 126, Hervorhebungen im Original) sein: • „Zeiträume betrachten: Perioden, Zeitspannen, Epochen • Quellen begrenzen: Zeitungen, Gedichte, Dramen, Alltagsgegenstände, Kunstwerke als Zugang zu einem Thema • Betrachtungsebene festlegen: z.B. individuelle, soziale, administrative, subjektive, methodische, erkenntnistheoretische, metatheoretische, inhaltliche, formale, funktionale, systematische, kausale, strukturelle, intentionale, entwicklungsbezogene, evolutionäre, moralische, dynamische, kognitive, emotionale, makro- oder mikrostrukturelle Ebene 10

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