Handreichung zum Wissenschaftlichen Arbeiten - Fachbereich 11 ...

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Handreichung zum Wissenschaftlichen Arbeiten - Fachbereich 11 ...

„Zu den wichtigsten Leistungen der Kommunikation gehört die Sensibilisierung des Systems für Zufälle, für Störungen, für ‚noise‘ aller Art.“ (Luhmann 1991, 237 zit. n. Franck/ Stary 2009, 182) Zitate müssen sowohl in ihrer Form als auch ihrem Inhalt genau sein. Die Wiedergabe der Ausführungen einer Autorin/ eines Autors im direkten Zitat muss wörtlich, d.h. buchstabengetreu, und zeichengetreu übernommen werden. Es müssen auch Druckfehler, Fehler im Wortgebrauch etc. übernommen werden und sind mit [!] oder [sic!] zu kennzeichnen. Die erlaubten Veränderungen (z.B. Auslassungen) sind kennzeichnungspflichtig. Beispiel: Hervorhebung im Original „Bei Auslassungen zu Beginn und Ende eines direkten Zitats stehen keine Auslassungspunkte; dies gilt auch, soweit ein Zitat in den eigenen Text eingebaut und dabei der Original-Anfang oder das Ende eines zitierten Satzes weggelassen wird.“ (Theisen 2006, 149, Hervorhebung im Original) Beispiel: Auslassungen „Zitat und Paraphrase erfordern immer die genaue (…) Spaltenangabe.“ (Frank/ Stary 2009, 179) „Zitat und Paraphrase erfordern immer die genaue […] Spaltenangabe.“ (Frank/ Stary 2009, 179) „Zitat und Paraphrase erfordern immer die genaue … Spaltenangabe.“ (Frank/ Stary 2009, 179) Beispiel: eigene Hervorhebung „Zitat und Paraphrase erfordern immer die genaue Seiten- bzw. Spaltenangabe.“ (Frank/ Stary 2009, 179, Hervorhebung Verf.) „Zitat und Paraphrase erfordern immer [Hervorhebung Verf.] die genaue Seitenbzw. Spaltenangabe.“ (Frank/ Stary 2009, 179) Ebenso müssen Veränderungen innerhalb des Zitats, wie die Anpassung der syntaktischen Struktur an die des eigenen Texts bzw. notwendige und sinnvolle Erläuterungen, um Missverständnisse auszuräumen, gekennzeichnet werden. Beispiel: Veränderungen 20

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