FR0 Fragenbeantwortung - Stadt Baden

baden.ch

FR0 Fragenbeantwortung - Stadt Baden

Sekundarstufenzentrum

Burghalde

Anonymer Projektwettbewerb

im selektiven Verfahren

Fragenbeantwortung


Impressum

Herausgeber

STADT BADEN

Planung und Bau

Roter Turm

Rathausgasse 5

CH-5401 Baden

Inhalt:

Britta Bökenkamp, planzeit GmbH

Ivana Bertolo, Projektleiterin, Stadt Baden

Bezugsquelle:

Planung + Bau

www.baden.ch/burghalde

Baden, 10. Juni 2013

2

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Inhalt

2 Ausgangslage, Aufgaben und Ziele 4

2.2 Perimeter und Bestand 4

2.5 Aufgabe 4

2.6 Testplanung 5

3 Allgemeine Bestimmungen 6

3.4 Teilnahmeberechtigung 6

3.5 Ablauf und Termine 6

3.10 Verzeichnis abgegebene Unterlagen 6

4 Bestimmungen zum Projektwettbewerb 10

4.6 Einzureichende Unterlagen 10

5 Rahmenbedingungen 11

5.2 Wichtigste Bauvorschriften 11

5.3 Planungsrelevante Grundbucheinträge 13

5.6 Verkehr, Erschliessung und Parkierung 14

5.7 Bestandsgebäude 16

5.8 Schutzumfang Schutzobjekte 19

5.9 Sondernutzungsplanplan Lindenplatz und Nachbarprojekte 19

5.10 Weitere Anforderungen für die Projektierung 19

6 Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit 21

6.2 Nachhaltigkeit 21

7 Betriebskonzept und Raumprogramm 22

7.1 Betriebskonzept 22

7.3 Raumprogramm, Anforderungen und Bezüge 23

-

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 3


2 Ausgangslage, Aufgaben und Ziele

2 Ausgangslage, Aufgaben und Ziele

2.2 Perimeter und Bestand

Frage 1:

Antwort 1:

Ist das Gebiet nördlich von Burghalde I bebaubar?

Ja, im Rahmen des gültigen Baugesetzes.

2.5 Aufgabe

Frage 2:

Antwort 2:

Die Sporthalle in Burghalde I erfüllt nicht die Anforderungen- soll

diese dennoch weiterhin als Sporthalle genutzt werden. Wenn

ja, sollen zusätzlich weitere drei Sporthallen entstehen und sollen

diese voneinander getrennt oder als eine Dreifachturnhalle

ausgebildet werden?

Die drei Turnhallen sind als Dreifachturnhalle zu planen. Die

Turnhalle 1 in der Burghalde I muss umgenutzt werden.

Frage 3:

Antwort 3:

Sind Cluster-Grundrisse und/oder grosse Lernateliers erwünscht?

Grundsätzlich ja. Die Grundrisse sollen flexibel sein und auf

veränderte Anforderungen über die Zeit anpassbar sein.

Frage 4: Ist die geforderte 'Fussverbindung' ZIS zwingend an bestehender

Stelle (baulicher Anschluss Neubau ZIS)? Vorgabe schwellenlos

oder Treppen möglich?

Antwort 4: Sofern mit Fussverbindung ZIS die Brücke, welche im Programm

auf S.53 beschrieben ist, gemeint ist, kann folgende

Antwort gegeben werden:

Die Pausenflächen der Schulanlage Burghalde stehen den

Schülern der ZIS weiterhin zur Verfügung. Bei einem Abbruch

der Turnhalle 4, und somit der darauf abgestützten Brücke aus

dem Wohn- und Geschäftshaus Ost, muss ein möglichst direkter

und unkomplizierter Übergang zwischen den Pausenflächen der

beiden Schulareale wieder hergestellt werden, welcher die beiden

Areale verbindet. Dieser muss jedoch nicht am selben Ort

sein. Die Verbindung ist jedoch hindernisfrei zu gestalten.

Frage 5:

Antwort 5:

Für welche Schüleranzahl soll das Sekundarstufenschulenzentrum

geplant werden?

Das Sekundarstufenzentrum soll für rund 900 Schülern geplant

werden. (vergl. Punkt 2.5 Aufgabe)

Frage 6:

Antwort 6:

Wie viele Schüler sind heute in der Bezirksschule?

Heute besuchen rund 700 Schüler die Bezirksschule

Frage 7: Wie viele Schüler sind heute in der ZIS ?

Antwort 7: Heute besuchen, je nach Jahrgang, zwischen 160 -200 Schüler

die ZIS

4

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Frage 8:

Antwort 8:

Wird die jetzige Bezirksschule Teil des Sekundarstufenzentrums?

Ja, die Bezirksschule ist Teil des Sekundarstufenzentrums.

Frage 9: Wird die jetzige Bezirksschule in das Sekundarstufenzentrum integriert?

Antwort 9: s. Antwort 8

2.6 Testplanung

Frage 10:

Antwort 10:

In der Testplanung wurde in einigen Entwürfen die Parzellengrenze

nicht beachtet. Was gilt hier?

Für die Planung gelten die Vorgaben und der Perimeter des

Wettbewerbsprogramms. Zum Zeitpunkt der Testplanung war

die Ausgestaltung der Treppenaufgänge noch nicht definitiv. Einige

Testprojekte haben daher eigene Überlegungen zur Arealerschliessung

angestellt. Der eigentliche Planungsperimeter war

jedoch nahezu identisch. Lediglich die Parzellengrenze südlich

von Turnhalle 4 wurde unterdessen leicht verändert.

Frage 11: In der Testplanung, Überarbeitung von Birchmeier Uhlmann wird

direkt auf die Parzellengrenze. Was gilt hier? Wie ist das zu verstehen?

Antwort 11: s. Antwort 10

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 5


3 Allgemeine Bestimmungen

3 Allgemeine Bestimmungen

3.4 Teilnahmeberechtigung

Frage 12:

Antwort 12:

Raumprogramm, Kapitel 3.4 Teilnahmeberechtigung: Im Textabschnitt

ist von einer möglichen Doppelbewerbung der Bauingenieure

die Rede. Ist damit auch gemeint, dass der Bauingenieur

bei Doppelnominierungen in zwei unterschiedlichen Teams

teilnehmen darf?

Ja, so ist es zu verstehen.

3.5 Ablauf und Termine

Frage 13:

Antwort 13:

Kann das Modell später abgegeben werden (1-2 Wochen nach

Planabgabe)?

Nein, das ist aus terminlichen Gründen leider nicht möglich. Es

können leider nur die angegebenen drei Tage eingeräumt werden.

Frage 14: Wäre es möglich, den Abgabetermin für das Modell 1 Woche

später festzulegen?

Antwort 14: s. Antwort 13

Frage 15:

Antwort 15:

Kann die Fragenbeantwortung um eine Woche vorverschoben

abgegeben werden, da Sommerferien die anschliessende Bearbeitungszeit

unweigerlich beschneiden?

Wir versuchen die Fragen so rasch wie möglich zu beantworten

und zuzustellen. Die Dauer ist abhängig von Umfang und Komplexität

der Fragen. Der 12. Juni gilt als spätester Termin.

3.10 Verzeichnis abgegebene Unterlagen

Frage 16:

Antwort 16:

Im Katasterplan sind die Höhenlinien nicht mit Höhenkoten beschrieben.

Könnten Sie diese Angaben bitte noch ergänzen?

Ja, der bereinigte Katasterplan mit den Höhenkoten liegt den

Unterlagen bei. (s. Unterlage FR 1)

Frage 17: Gibt es Höhenlinien mit genauen Höhenangaben (lm bzw. 0,5m

Abstände)?

Antwort 17: s. Antwort 16

Frage 18: Ist eine dwg-Datei mit Höhenlinien erhältlich?

Antwort 18: s. Antwort 16

Frage 19: Für die Erarbeitung des Projektes wäre es von Vorteil die Modellgrundlage

des gestellten Umgebungsmodells mit allen absoluten

Höhenkoten des topographischen Geländes zu erhalten.

Können diese zugestellt werden?

Antwort 19: s. Antwort 15

6

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Frage 20: Wir konnten keine Höhenkoten im Katasterplan finden. Wo sind

diese angegeben?

Antwort 20: s. Antwort 16

Frage 21: Die Höhenlinien im Katasterplan gezeichnet, aber die Höhenkoten

nicht angegeben. Gibt es einen detaillierten Plan vom Geometer,

auf dem die Höhenkoten genau angegeben sind? Wo

findet man die Höhenkoten des Terrains?

Antwort 21: s. Antwort 16

Frage 22: Wäre es möglich, einen Situationsplan mit beschrifteten Höhenkurven

und Kotierungen der Eingangsniveaus sämtlicher bestehender

Gebäude in m ü. M. in digitaler Form zur Verfügung zu

stellen? Unter anderem konnte in den Bestandsplänen die Kote

in m ü. M. von Burghalde I nicht gefunden werden. Absolute

Höhenkoten für Schulhaus Burghalde 1 wären hilfreich.

Antwort 22: s. Antwort 16 und 23

Frage 23: Ist es richtig, dass die Referenzkote ± 0.00 für die Burghalde 1

bei 403.52 m.ü.M. liegt?

Antwort 23: Die Referenzkote für die Burghalde I, Oberkante Fussboden im

Haupteingang liegt bei 403.73 m.ü.M

± 403.73

Frage 24: Absolute Höhenkoten für Schulhaus Burghalde 1 wären hilfreich.

Antwort 24: s. Antwort 23

Frage 25: Absolute Höhenkoten Schnitt Turnhalle IV fragwürdig: 109.86

etc.

Antwort 25: Im den Plangrundlagen „Schnitt Turnhalle 4“ wie auch im Nachbarprojekt

„Wohn- und Gewerbehaus Lindenplatz West“ ist die

Oberkante Dach der Turnhalle mit 399.69 m.ü.M. angegeben.

Diese ist korrekt.

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 7


3 Allgemeine Bestimmungen

Frage 26:

Antwort 26:

Können die Fassadenpläne von der Musikschule Burghalde und

vom Kutscherhaus zur Verfügung gestellt werden?

Ja, die Pläne als pdf und dxf liegen der Fragenbeantwortung bei

(s. Unterlage FR 2)

Frage 27: Es existieren keine Planunterlagen zur Villa Burghalde. Wäre es

möglich, diese in digitaler Form zu erhalten (Fassaden, Schnitte,

Grundrisse, Format PDF oder DWG) ?

Antwort 27: s. Antwort 26.

Frage 28: Wir bitten den Auslober die Plangrundlagen zu komplettieren.

Die Ansichten der Villa Burghalde sind bisher den Unterlagen

nicht beigelegt. Wir bitten, uns diese zur Verfügung zu stellen.

Antwort 28: s. Antwort 26

Frage 29:

Antwort 29:

Gibt es historische Fassadenansichten vom Schulhaus Burghalde?

Nein, leider sind die Ansichten nicht mehr vollständig vorhanden.

Frage 30:

Antwort 30:

Wäre es möglich einen grösseren Ausschnitt vom Katasterplan

bereitgestellt zu bekommen, bzw. könnte man die Unterlage

"06_Uebersichtsplan_1000" als dwg/dxf Plan erhalten?

Nein, ein grösserer Ausschnitt des Katasterplans liegt nicht vor.

Die Unterlage Übersichtsplan existiert nur als jpg/pdf.

Frage 31:

Können folgende Pläne noch nachgereicht werden?:

- Baumkatasterplan (Programm S. 51) in hoher Auflösung und

massstäblich (als PDF I DWG).

- Schlüsselplan von 1904 (Programm S. 9) in hoher Auflösung und

massstäblich (als PDF).

8

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Antwort 31:

Der Baumkataster ist als Layer in den Katasterplan integriert

(Unterlage 07, Layer GR Baum, GR Baum TBL). Im pdf Katasterplan

sind die Bäume grün enthalten. Eine Liste mit Beschrieb

liegt den Unterlagen bei. (s. Unterlage FR 3.)

Der Schlüsselplan im Orginalmassstab wird ebenfalls abgegeben.

(s. Unterlage FR 4)

Frage 32: Gibt es ein Baumkataster als pdf und dwg?

Antwort 32: s. Antwort 31

Frage 33: Ist es möglich die vollständige Liste zu den im Baumkataster

nummerierten Bäumen an die Planer abzugeben?

Antwort 33: s. Antwort 31

Frage 34: Gibt es einen Baumkatasterplan als dwg/ dxf?

Antwort 34: Antwort 31

Frage 35: Gibt es Daten von der genauen Positionierung der Bäume und

die genaue Bezeichnung der Baumart?

Antwort 35: Antwort 31

Frage 36: Kann ein Dokument mit den Angaben zu den wichtigsten bestehenden

Gehölzen abgegeben werden?

Antwort 36: Antwort 31

Frage 37:

Antwort 37:

Die "Model/grundlage" fehlen auf der mitgereichten CD. Könnten

Sie diese Grundlage bitte noch nachreichen?

Mit Modellgrundlage ist das Gipsmodell gemeint. Eine spezielle

Modellgrundlage in Planform gibt es nicht. Der Katasterplan entspricht

im Wesentlichen dem Modell.

Frage 38: Der Ordner 12 Modellgrundlage fehlt.

Antwort 38: s. Antwort 37

Frage 39: Das XLS-Formular Nachweis Raumprogramm weist vermutlich

einzelne Formelfehler in gesperrten Zellen auf. Wir bitten diese

gegebenenfalls zu korrigieren. Unter anderem sind folgende

Fehler aufgetreten:

- BH I, Nr. 12: Total m2 nicht korrekt

- GB 2, Nr . 12.1: gelbe Eingabefelder sind gesperrt

- GB 3 bis 5, Nr. 12.1: Total m2 nicht korrekt

- GB 2 bis 5, Nr. 72.1 bis 96 . 7.2: Total m2 nicht korrekt

Antwort 39: Die Fehler wurden bereinigt und die gesamte Tabelle nochmals

überprüft. Das bereinigte Formular liegt den Unterlagen bei.

(Unterlage FR 5)

Frage 40: Das XLS-Formular Nachweis Mengenauszüge weist vermutlich

einzelne Formelfehler in gesperrten Zellen auf. Wir bitten diese

gegebenenfalls zu korrigieren. Unter anderem sind folgende

Fehler aufgetreten: Überträge von Spalte L zu Spalte I nicht korrekt

Antwort 40: s. Antwort 39

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 9


4 Bestimmungen zum Projektwettbewerb

4 Bestimmungen zum Projektwettbewerb

4.6 Einzureichende Unterlagen

Frage 41:

Antwort 41:

Vorgabe Norden oben für alle Grundrisse zwingend oder nur für

Situation? (platzsparende Darstellung!)

Die Vorgabe gilt vor allem für die Situation. Werden die Grundrisse

anders angeordnet bitten wir darum sie mit einem Nordpfeil

zu bezeichnen.

Frage 42:

Antwort 42:

Wie werden die 6 AO-Pläne quer aufgehängt; 2 übereinander

oder alle nebeneinander?

Je 2 Pläne werden auf Tafeln übereinander gehängt.

Frage 43:

Antwort 43:

In welcher Form sind die geforderten Raumbezeichnungen in

den Plänen Mst. 1:200 darzustellen (Raum-Nr. I Abkürzung I

Bezeichnung)? Kann die Raumbezeichnung aus Platzgründen

auf die Raum-Nr. und bei Bedarf die Abkürzung beschränkt

werden?

Bei der Bezeichnung der Räume bitten wir die im Raumprogramm

angegebenen Abkürzungen zu verwenden.

Frage 44:

Antwort 44:

Kann in den Plänen Mst. 1:200 auf die im Dossier A4 verlangte

Darstellungsart für Umbauten verzichtet werden?

Ja, die Darstellungsart für Umbauten soll nur im Dossier verwendet

werden um die Eingriffstiefe kenntlich zu machen Auf

den Plänen kann darauf verzichtet werden.

10

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


5 Rahmenbedingungen

5.2 Wichtigste Bauvorschriften

Frage 45:

Antwort 45:

Können allfällige baurechtliche Fragen bei den zuständigen Behörden

der Stadt Baden abgeklärt werden? Wenn ja, welche

Personen dürfen dazu kontaktiert werden?

Nein, das ist aus Gründen der Anonymität nicht möglich.

Frage 46: Ist der Behördenkontakt erlaubt?

Antwort 46: s. Antwort 45

Abstände

Frage 47:

Antwort 47:

Gibt es keine Mehrlängen- und Mehrhöhenzuschläge?

Für die Grundmasse und Zuordnungen gilt § 11 Abs. 1 der Bauund

Nutzungsordnung der Stadt Baden (BNO). Es bestehen

keine solchen Zuschläge.

Frage 48: Ist es richtig, dass kein Mehrlängen-und Mehrhöhenzuschlag

zur Anwendung kommt?

Antwort 48: s. Antwort 47

Frage 49:

Antwort 49:

Ist es richtig, dass als Grenzabstand gegenüber sämtlichen angrenzenden

Parzellen einzig der kleine Grenzabstand von 5 m

zu berücksichtigen ist und keine Mehrlängen- oder Mehrhöhenzuschläge

gelten?

Der kleine Grenzabstand richtet sich nach § 11 Abs. 1 der Bauund

Nutzungsordnung der Stadt Baden (BNO) und beträgt in der

Zone OeB 5 m. Die Mellingerstrasse ist eine Kantonsstrasse.

Die Burghaldenstrasse und der Mansbergweg sind Gemeindestrassen.

Die Abstände für Bauten und Anlagen gegenüber

Kantonsstrassen betragen 6 m und gegenüber Gemeindestrassen

4 m. Übriger Teil der Frage, siehe Antwort 47.

Frage 50:

Antwort 50:

Gibt es einen Mindestabstand den man mit dem neuen Gebäude

zum den Bestandsgebäuden einhalten muss?

Nein. Der Gebäudeabstand kann gemäss § 20 Anhang 3 der

Bauverordnung des Kantons Aargau (BauV) zwischen Gebäuden

auf dem gleichen Grundstück reduziert oder aufgehoben

werden, wenn die architektonischen, gesundheits- und feuerpolizeilichen

Anforderungen gewahrt bleiben.

Frage 51: Gibt es einen einzuhaltenden Mindestabstand zu Burghalde I,

Turnhalle I?

Antwort 51: s. Antwort 50

Frage 52:

Antwort 52:

Wie ist die Abstandsregelung zur Perimetergrenze von unterirdischen

Bauten auf der Parzelle definiert?

Gemäss § 50 der Bau- und Nutzungsordnung der Stadt Baden

(BNO) dürfen Tiefbauten bis auf 2 m und auf einer Seite bis auf

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 11


5 Rahmenbedingungen

0.5 m an die Grenze gestellt werden. Gemäss § 18 Anhang 3

der Bauverordnung des Kantons Aargau (BauV) sind Tiefbauten,

Bauten und Anlagen, die das gewachsene Terrain um

höchstens 80 cm überragen. Die Strassenabstände gelten auch

für Tiefbauten.

Frage 53:

Antwort 53:

Wie ist der Grenzabstand bei dem Gebäude(52a) auszulegen,

das südliche des roten Platzes auf der Perimetergrenze ausserhalb

des Planungsgebietes steht? Addieren sich die kleinen

Grenzabstände der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen mit

der Zentrumszone 5 zu 9,5m?

Wenn Gemäss § 53 der Bau- und Nutzungsordnung der Stadt

Baden (BNO )auf Nachbargrundstücken bereits Bauten mit zu

geringem Grenzabstand stehen, kann der Gebäudeabstand verringert

werden, wenn dies städtebaulich tragbar und für den

Nachbarn zumutbar ist. Die architektonischen, gesundheits- und

feuerpolizeilichen Anforderungen müssen gewahrt bleiben. Der

kleine Grenzabstand für die Zone OeB von 5 m ist mindestens

einzuhalten.

Frage 54: Der §27 Gebäudeabstand (Ziff. 7.2 Anhänge IVHB) der BauV

SAR 713.121 vom 25. Mai 2011 sagt: "der Gebäudeabstand ist

gleich der Summe der vorgeschriebenen Grenzabstände". Können

wir davon ausgehen, dass § 53 „Verkürzter Gebäudeabstand“

der (BNO) vom 23. Oktober 2001 zur Anwendung

kommt?

Auszug: "Wenn auf Nachbargrundstücken .bereits Bauten mit zu

geringem Grenzabstand stehen, kann der Gebäudeabstand verringert

werden, wenn dies städtebaulich tragbar und für den

Nachbarn zumutbar ist.“

Antwort 54: Ja. Für Gebäude auf dem gleichen Grundstück siehe Antwort 50

Frage 55:

Antwort 55:

Gibt es Nachbarn, bei denen Näherbaurechtsverhandlungen

möglich sind und umgekehrt ausgeschlossen sind?

Grundsätzlich sind Projekte gesucht, welche im Rahmen der

gültigen Bauvorschriften umsetzbar sind. Verhandlungen für ein

Näherbaurecht bergen in jedem Fall Projektrisiken und können

zu Verzögerungen führen. Projekte, welche für die Umsetzung

ein Näherbaurecht benötigen, würden zwar nicht ausgeschlossen

werden, der sich ergebende Mehrwert müsste jedoch das

Projektrisiko rechtfertigen..

Frage 56: Das Areal Burghalde besteht aus den Parzellen 2580 und 1619.

Gilt in dem Bereich, in dem sich die beiden Parzellen berühren

der kleine Grenzabstand von 5m?

Antwort 56: Nein, es gilt kein Grenzabstand.

Gebäudelänge, -höhe

Frage 57: Ist die Gebäudelänge unbeschränkt?

Antwort 57: Ja, s. Antwort 47

Frage 58:

Ist es richtig, dass die Gebäudelänge nicht beschränkt ist?

12

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Antwort 58: Ja, s. Antwort 47

Frage 59:

Antwort 59:

In welchem Sinn hat sich die Gebäudehöhe an den Gebäudehöhen

der angrenzenden Zonen zu orientieren? Handelt es sich

bei den angrenzenden Strassen (Mellingerstrasse, Burghaldenstrasse,

Mansbergweg) im Zusammenhang mit dem Strassenabstand

gemäss § 111 BauG Abs. 1a um Gemeindestrassen?

Die Gebäudehöhe ist in der Zone OeB gemäss § 11 Abs. 1 der

Bau- und Nutzungsordnung der Stadt Baden (BNO) nicht beschränkt.

Die Bauten haben sich städtebaulich und architektonisch

an den unmittelbar angrenzenden Zonen zu orientieren

(siehe Programm S. 30). Die Mellingerstrasse ist eine Kantonsstrasse.

Die Burghaldenstrasse und der Mansbergweg sind

Gemeindestrassen. Die Abstände für Bauten und Anlagen gegenüber

Kantonsstrassen betragen 6 m und gegenüber Gemeindestrassen

4 m

5.3 Planungsrelevante Grundbucheinträge

Frage 60:

Antwort 60:

Könnte der Auslober bitte die Begrifflichkeiten "selbstständiges

und dauerndes Baurecht", "Überbaurecht" und "Grenzbaurecht"

definieren und die genauen baulichen und situationsspezifischen

Konsequenzen für die Abstandsregelung, Gebäudehöhe

etc. im Bereich Turnhalle 4 erläutern.

Grenzbaurecht:

Zur Parzelle 876 besteht im grün gekennzeichneten Bereich ein

gegenseitiges Grenzbaurecht bis auf Höhe Kote 394 m.ü.M.

Das bedeutet, dass von beiden Seiten der Grenze aus ein Gebäude

bis zu dieser Höhe auf die Grenze gebaut werden darf.

Anschliessend gelten an der Ostseite ein Grenzabstand von 0.5

m und an der Südseite von 3.3 m.

Zur Parzelle 2284 gilt im grün gekennzeichneten Bereich das

Grenzbaurecht bis auf Höhe der Kote Mensa (402.49 m.ü.M).

Danach ist der reguläre Grenzabstand von 5 m einzuhalten.

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 13


5 Rahmenbedingungen

2296

Grenzbaurecht bis auf Kote 402.49

2284

Gewerbeschule

Grenzbaurecht bis auf Kote 394

danach Grenzabstand von 0.5m

876

Grenzabstand 5m

1036

ab Kote 394 m.ü.M.

Grenzabstand 3.3m

3283

Überbaurecht:

Zugunsten Parzelle 4685 besteht im gekennzeichneten Bereich

das Recht im EG und UG 3m über die Grenze zu bauen. (s.

Programm S. 31

Zugunsten Parzelle 1036 besteht im gekennzeichneten Bereich

das Recht unterirdisch über die Grenze zu bauen.

Selbständiges dauerndes Baurecht:

Der Baurechtsnehmer hat bis 2086 das Recht auf der bezeichneten

Fläche unterirdisch gewerbliche Räume inklusive Lager

zu erstellen und zu betreiben. Er ist somit Eigentümer der Baute

und hat das Recht sie zu verändern oder zu verkaufen.

Frage 61: Gilt das östliche Grenzbaurecht (grüne Linie, Programm Seite

31) nur bis zur jetzigen Kote oder darf auch ein höheres Gebäude

auf die Grenze gestellt werden?

Antwort 61: s. Antwort 60

5.6 Verkehr, Erschliessung und Parkierung

Frage 62: Wie sind die an den Perimeter angrenzenden Strassen klassifiziert(

Abstandsregelung)?

Antwort 62: s. Antwort 59

Frage 63:

Antwort 63:

Wäre eine ausschliessliche Erschliessung der Villa mit Fahrzeugen

über den Mansbergweg denkbar?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Dabei ist jedoch die Anlieferungssituation

der Villa zu beachten. Diese erfolgt von der

Westseite aus.

14

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Frage 64:

Antwort 64:

Kann der Zugang zum Parkplatz verlegt werden z.B. über den

Lindenplatz? Besteht dabei die Möglichkeit eine unterirdische

Verbindung zwischen Baufeld West und Parkhaus Linde herzustellen?

Sofern mit Parkplatz das Parkhaus Linde gemeint ist, kann folgende

Antwort gegeben werden:

Das Parkhaus Linde und das Baufeld West befinden sich nicht

im Perimeter und sind auch nicht im alleinigen Eigentum der

Stadt Baden.

Gemäss dem Sondernutzungsplan Lindenplatz ist zwischen

dem Parkhaus Linde und dem Baufeld West eine mögliche

Durchfahrt vorgesehen. Bei Überlastung würde die Ausfahrt

über den Lindenplatz geschlossen und nur die Ausfahrt über

das Parkhaus Linde benutzt. Eine Verlegung der Zufahrt zum

Parkhaus Linde auf den Lindenplatz ist aus verkehrstechnischen

Gründen nicht möglich.

Frage 65:

Antwort 65:

Treppenanlagen Ost (zwischen Turnhalle IV und Neubau ZIS):

Die im Katasterplan eingezeichnete Treppe stimmt nicht mit den

Bestandsplänen der Turnhalle IV überein. Welche ist richtig?

Die Treppenanlage wurde nochmals leicht verschoben. Im Katasterplan

ist der aktuellste Stand eingetragen.

Frage 66:

Antwort 66:

Wie definitiv ist die Planung Treppenanlagen Lindenplatz? Können

projektspezifische Anpassungen gemacht werden?

Die Planung und Ausführung der Treppenanlagen gehört teilweise

zu den Projekten Wohn- und Gewerbehaus Ost und

West. Der aktuelle Stand ist in den bereits abgegebenen Plänen

ersichtlich. Diese können nicht verändert werden.

Lediglich der Teil der Treppe Richtung Mannsbergweg (blau

eingefärbt), welcher sich auf dem Grundstück 2580 befindet soll

erst mit dem Sekundarstufenzentrum ausgeführt werden. Dieser

kann angepasst werden.

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 15


5 Rahmenbedingungen

5.7 Bestandsgebäude

Frage 67:

Antwort 67:

Laut der Tabelle "Flächenübersicht Raumprogramm Bestand"

hat der Südanbau einen Luftschutzraum über 205qm - im Plan

ist er aber 20,5qm gross. Soll man von 20,5qm ausgehen?

Ja, 20.5 m2 sind richtig. Das Raumprogramm Bestand wurde

angepasst. (s. Unterlage FR 6)

Frage 68:

Antwort 68:

Frage 69:

Antwort 69:

Laut der Tabelle "Flächenübersicht Raumprogramm Bestand"

hat die Burghalde II im EG einen Essraum (59qm) und im l. OG

ein Büro (36qm) und einen EDV-Raum (17,5qm)- in den Bestandsplänen

lassen sich diese nicht finden. Was ist massgebend?

Mit Essraum ist die Mensa gemeint. Der Büro- und der EDV-

Raum sind in die falsche Spalte geraten und gehören in das 2.

OG. Die Tabelle wurde nochmals überprüft und bereinigt.

Ist der Abriss des denkmalgeschützten Pavillons ein Ausschlusskriterium?

Ja. Der Pavillon selber steht nicht unter kantonalem oder kommunalem

Denkmalschutz, ist aber Teil der überlieferten Gartengestaltung

von Evariste Mertens und liegt zudem im Schutzbereich

Garten Villa Burghalde (Wettbewerbsprogramm 2.2). Sein

Abbruch widerspräche den gestellten Aufgaben Architektur und

Umgebung (Wettbewerbsprogramm 2.5/5.8) und würde aus

denkmalpflegerischer Sicht zum Ausschluss führen.

Frage 70:

Antwort 70:

Gibt es Vorstudien zur energetischen Sanierung des "Egli-Rohr"

Anbaus? Gibt es eine Aussage zur Höhe der Kosten einer solchen

Sanierung?

Nein, es sind keine Vorstudien vorhanden. Eine Kostenschätzung

für die Sanierung liegt nicht vor.

Frage 71:

Antwort 71:

Wo ist heute die Anlieferung?

Heute erfolgt die Anlieferung für die Burghalde I via die Burghaldenstrasse

über den Eingang hinter der Turnhalle 1. Für die ZIS

erfolgt die Anlieferung über den Mansbergweg.

Frage 72:

Antwort 72:

Ist die heutige Position der Anlieferung sinnvoll?

Für die heutige Anlage sind die Anlieferungswege sinnvoll. Für

das neue Projekt kann sie jedoch neu organisiert werden.

Frage 73:

Antwort 73:

Wo befindet sich der auf Seite 58 erwähnte Tankraum

15x15x4m?

Der Tankraum befindet sich unterirdisch neben dem Heizungsraum

unter der Zufahrt. Die Pläne der Burghalde I wurden noch

um diesen Raum ergänzt und im Katasterplan eingetragen. Sie

liegen den Unterlagen bei. (s. Unterlage FR 7)

Frage 74:

Antwort 74:

Kann der Auslober genauere Angaben machen zu der Räumlichkeit

unter dem Gartenpavillon und was für Anforderungen für

die Zugänglichkeit etc. bestehen?

Es handelt sich dabei um eine Trafostation der Regionalwerke

16

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Baden an welche das gesamte Quartier angeschlossen ist. Eine

Verlegung hätte erhebliche Kostenfolgen. Die Integration in ein

Gebäude mit separatem Zugang von Aussen wäre jedoch möglich.

Gewerbliche Räume Maler

Frage 75: Können zu dem Lagerraum Maler präzisere Angaben gemacht

werden bezüglich Lage und Koten? Konstruktion?

Antwort 75: Die Lage und Konstruktion des Lagerraums sind im Programm

im Abschnitt 5.7 Bestandsgebäude Abschnitt Turnhalle 4 und

Mensa beschrieben.

Das Lager umfasst die im Programm grün und türkis gefärbten

Bereiche „Werkstatt Maler“ und „Überlagerung“. Der im Programm

gezeigte Schnitt „ Turnhalle mit Lager Bestand“ liegt den

Unterlagen bei und präzisiert die Konstruktion weiter (Unterlage

FR 8) s. auch Programm S40, 41

Zudem ist der Raum in den Planunterlagen zum Nachbarprojekt,

„Wohn- und Gewerbehaus Lindenplatz West, Erdgeschoss“ und

Schnitt A-A enthalten. Dort sind auch die massgeblichen Koten

ersichtlich. +/- 0 liegt bei 388.84. m.ü.M. Die Oberkante Deckenplatte

des Lagers liegt demnach bei 388.69 m.ü.M.

Frage 76:

Antwort 76:

Falls Turnhalle 4 abgebrochen wird und der Standort der Maler

zwingend zu erhalten ist: Können neue Stützen im lnnern der

Malerräume gestellt werden zur Lastabtragung der neuen Struktur?

Ja, statische Anpassungen sind möglich

Frage 77:

Antwort 77:

Inwiefern dürfen die Räumlichkeiten des Malers baulich tangiert

werden? Darf beispielsweise das shedförmige Oberlicht verändert

oder entfernt werden?

Grundsätzlich ist zu beachten, dass der Malerbetrieb ein eingetragenes

Recht Baurecht für diese Parzellenteil hat und alleiniger

Eigentümer der Räumlichkeiten ist. Die Stadt Baden kann

somit nicht frei darüber verfügen.

Im Umgang mit dem Lager ist vor allem wesentlich, dass der

Betrieb möglichst unterbruchsfrei aufrecht erhalten werden

kann. Anpassungen zugunsten der Statik oder der Gestaltung

sind möglich, bedingen jedoch das Einverständnis des Eigentümers

dieser Räumlichkeiten. Dies müsste im Rahmen der weiteren

Projektentwicklung eingeholt werden.

Siehe auch Programm Kapitel 5.7, „Turnhalle und Mensa“

Frage 78:

Antwort 78:

Der Lagerraum / Werkstatt Maler ist ein Fremdkörper in der

Struktur und Nutzung auf dem Areal des Sekundarstufenzentrums.

Ist der Lagerraum/Werkstatt Maler unter der Turnhalle 4

zwingend in die weitere Entwicklung des Sekundarstufenzentrums

einzuplanen oder sieht die Stadt Möglichkeiten, dem Malerbetrieb

einen andern Standort anbieten zu können?

Der Lagerraum / Werkstatt des Malers ist zwingend in die weitere

Entwicklung des Sekundarstufenzentrums einzuplanen. Es

kann nicht von einem anderen Standort als Ersatz ausgegangen

werden. s. auch Antwort 77

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 17


5 Rahmenbedingungen

Frage 79: Führt der Abbruch und gleichwertige Ersatz des Malerlagers zu

einem Ausschluss aus dem Verfahren?

Antwort 79: Ja, (s. auch Fragen und Antworten 77 und 78)

Frage 80: Ist der Abriss des Malerlagers möglich, wenn ein adäquater Ersatz

angeboten wird?

Antwort 80: S. Antwort 77 - 79

Frage 81: Kann die Stadt Baden dem Maler ausserhalb des Perimeters ein

gleichwertiges Lager zur Verfügung stellen damit das bestehende

Lager abgebrochen werden kann?

Antwort 81: S. Antwort 77 - 79

Frage 82: Lager Maler Zünd: Kann dieses in einem Ersatzneubau untergebracht

werden?

Antwort 82: S. Antwort 77 - 79

Frage 83: Kann dem Maler (Baurechtnehmer) ein neues Lager gebaut

werden und während der Bauphase ein Ersatz zur Verfügung

gestellt werden?

Antwort 83: Nein, das ist nicht möglich. S. Antwort 77 - 79

Turnhalle 4

Frage 84:

Antwort 84:

Kann im Bereich der jetzigen Turnhalle 4 ein Neubau geplant

werden oder hat man damit bereits die Baugrenze überschritten

(Südseite)

Ja, das ist möglich. Die Turnhalle 4 liegt im Bereich des Planungsperimeters

und hält an der Südseite den erforderlichen

Grenzabstand von 5 m ein.

Frage 85: Kann bei Abriss Turnhalle 4 bis an die Parzellengrenze gebaut

werden oder ist die ursprünglich Aussenkante der Turnhalle

massgebend?

Antwort 85: s. Antwort 60

Burghalde I

Frage 86:

Antwort 86:

Ist es möglich in der Turnhalle, Burghalde I Wände einzuziehen?

Inwieweit ist das aufgrund des kommunalen Denkmalschutzes

möglich?

Ja, das ist möglich. Ein Erhalt der Turnhalle in seiner jetzigen

Form würde eine Umnutzung massiv erschweren. Funktionale

Anforderungen wurden in diesem Fall denkmalpfelgerischen

Erwägungen übergeordnet. Dennoch werden Projekte, welche

die Struktur der Turnhalle respektieren, begrüsst.

Frage 87: Ist es möglich in der Turnhalle, Burghalde I Decken einzuziehen?

Antwort 87: s. Antwort 86

18

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Frage 88: Turnhalle Burghalde I: Inwieweit können im Bestand Eingriffe

vorgenommen werden?

Antwort 88: s. Antwort 86

Frage 89:

Antwort 89:

Inwiefern können die Räume in dem Bestandsgebäude

Burghalde I verändert werden?

Eingriffe sind unter Berücksichtigung der angegebenen Schutzziele

möglich. (vergl. auch Antwort 86 und Programm Kapitel

5.8)

5.8 Schutzumfang Schutzobjekte

Frage 90:

Antwort 90:

Steht die Mauer, die südlich der Burghalde 1 vorgelagert ist,

auch unter Denkmalschutz?

Nein, sie steht nicht unter Schutz

Frage 91:

Antwort 91:

Kann die Stützmauer südlich Eingangsbereich Burghalde1 abgebaut

werden?

Ja, das ist möglich.

Frage 92:

Antwort 92:

Welche Objekte und Bereiche der Villa Burghalde stehen namentlich

unter Denkmalschutz? Gibt es eine lnventarliste?

Das Inventar ist im Kapitel 5.8 Abschnitt Schutzziele Parkzone

vollständig aufgeführt. Weitere Schutzziele und -elemente sind

nicht definiert.

5.9 Sondernutzungsplanplan Lindenplatz und Nachbarprojekte

Frage 93: Kann die im Sondernutzungsplan vom Lindenplatz aufs Schulareal

vorgesehene Kaskadentreppe verschoben bzw. um 90° gedreht

werden?

Antwort 93: Nein, das ist nicht möglich. Siehe auch Antwort Frage 66

Frage 94: Muss die Anordnung der Treppen- und Umgebungselemente

nördlich des geplanten Gebäudes "Lindenplatz West" gemäss

PDF-Pian "BE 2012-02-15 11010.059 DACHAUFSICHT U UM-

GEBUNG" vorgesehen werden oder gibt es an dieser Stelle einen

gestalterischen Spielraum?

Antwort 94: s. Antwort Frage 66

5.10 Weitere Anforderungen für die Projektierung

Behindertengerechtigkeit

Frage 95: Die Topografie des Areals ist sehr anspruchsvoll, müssen trotzdem

alle Aussenanlagen behindertengerecht ausgeführt werden?

Antwort 95: Die Hauptanlagen der Schulanlage (Gebäude, ein grosser

Sportplatz und Hauptpausenplatz) sollten vorzugsweise mit einer

Steigung von 6% erschlossen sein. Ansonsten sollte etwa ¼

der Aussenanlagen hindernisfrei erreichbar sein. Dabei können

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 19


5 Rahmenbedingungen

gedeckten Rampen eine Steigung von 12%, ungedeckte 10%

aufweisen.

Frage 96:

Antwort 96:

Bei Unterbringung von Unterrichtsräumen, z.B. Musiksaal, im

Turm Burghalde I: Müssen diese zwingend rollstuhlgängig erschlossen

werden?

Ja, das ist nötig.

Zivilschutz

Frage 97:

Antwort 97:

Eine Schutzraumpflicht für neu zu erstellende Schulbauten besteht

nicht. Bei Abbruch der bestehenden Schutzräume ist jedoch

Ersatz im gleichen Umfang einzuplanen." Wo und in welcher

Dimension befinden sich bestehende Schutzräume auf

dem Areal, die gegebenenfalls ersetzt werden müssen?

Im Raumprogramm Bestand sind die Flächen nach Gebäude

und Geschoss aufgeführt. (s. Punkt Infrastruktur und Funktionsflächen/Luftschutz)

In den Bestandsplänen sind sie ebenfalls

bezeichnet.

Brandschutz

Frage 98: Kann der Auslober genauer definieren was er sich unter dem

"Konzept zum Nachweis der Flucht- und Rettungswege im Zusammenhang

mit den pädagogischen Anforderungen" vorstellt?

Antwort 98: Die Korridore sollen für die pädagogischen Zwecke benutzbar

sein. (z.B. Für Ausstellungen, Gruppenarbeiten etc.) Diese Anforderung

kollidiert in der Regel mit den Brandschutzauflagen,

welche eine Möblierung der Erschliessungsflächen, welche als

Fluchtwege dienen, verbietet. Es sind daher geeignete Konzepte

zu entwickeln, welche beiden Ansprüchen gerecht werden

können. Anhand des „Konzept zum Nachweis der Flucht- und

Rettungswege“ ist nachzuweisen, dass die Projekte in dieser

Hinsicht bewilligungsfähig sind.

Frage 99:

Antwort 99:

Unter dem Programmpunkt "Brandschutz" wird auf die notwendigen

brandschutztechnischen Vorkehrungen für die Möblierbarkeit

der Korridore zwischen den Unterrichtsräumen hingewiesen;

bildet ein diesbezüglich unzulängliches Brandschutzkonzept

einen Ausschlussgrund?

Nein. Es wird jedoch empfohlen die Bewilligungsfähigkeit mit

Abteilung Brandschutz der AGV abzuklären. (Kontakt s. Programm

S. 55)

20

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


6 Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

6.2 Nachhaltigkeit

Frage 100: Können die geforderten Solaranlagen auch durch andere energetische

Massnahmen ersetzt werden?

Antwort 100: Technisch wäre dies möglich, aber nicht sinnvoll.

Die Dachflächen der Neubauten sollen weitgehend für solare

Stromerzeugung zur Verfügung stehen. Sinnvollerweise wird der

produzierte Strom so weit möglich zur Deckung des Eigenbedarfs

von Lehrschwimmhalle, Wärmepumpe (Warmwasser) und

Kühlanlagen (Mensa) genutzt. Die Holzschnitzelanlage ist sinnvollerweise

im Sommer nicht in Betrieb. Erdwärmesonden könnten

mit überschüssiger Solarwärme, z.B. während schulfreien

Zeiten und Ferien, regeneriert werden. Je nach Auslegung, Betrieb

und geologischer Machbarkeit, würde ein Erdwärmesonden-Feld

zum Energie-Speicher

Frage 101: Ist in den Bestandsgebäuden (> Vorgabe bei Minergie-

Standard) eine kontrollierte Lüftung einzubauen?

Antwort 101: Eine Lüftungsanlage ist einzuplanen. Dabei können jedoch alternative

Lüftungssysteme zum Einsatz kommen, welche sich in

die Bestandsgebäude integrieren lassen.

Frage 102: Gibt es für die Stadt Baden einen Energieplan? Kann dieser zur

Verfügung gestellt werden?

Antwort 102: Nein, ein Energieplan ist nicht vorhanden.

Frage 103: Gibt es die Möglichkeit sich an ein bestehendes Fernwärmenetz

anzuschliessen?

Antwort 103: Eine Fernwärmeversorgung ist nicht vorhanden. Die im Programm

definierten Anforderungen sind zu erfüllen.

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 21


7 Betriebskonzept und Raumprogramm

7 Betriebskonzept und Raumprogramm

7.1 Betriebskonzept

Frage 104: Die gesamte Sekundarstufe soll am Standort Burghalde unter

einem Dach geführt werden'. Ist es wünschenswert die Klassenzimmer

(Raumgruppe Unterricht) in einem Gebäude zu vereinen

oder ist eine Verteilung dieser auf die einzelnen Gebäude möglich?

Antwort 104: Es wäre wünschenswert die Raumgruppe Unterricht an einem

Ort zu konzentrieren, da es die stufenübergreifende Zusammenarbeit

der Lehrer und Klassen vereinfachen würde. Zugunsten

einer insgesamt besseren Lösung können die Räume aber

aufgeteilt werden. Sie sollten jedoch in räumlicher Nähe zueinander

liegen.

Frage 105: Nach welchen Kriterien wird die Raumgruppe Unterricht belegt?

Ist es erwünscht verschiedene Stufen (Real-, Sekundar-und Bezirksschule)

darin zu vereinen? Oder ist darin vielmehr eine Altersdurchmischung

innerhalb einer Stufe erwünscht?

Antwort 105: Eine räumliche Aufteilung unter den Stufen soll bewusst vermieden

werden. Eine Altersdurchmischung innerhalb der Stufe gibt

es jedoch nicht.

Frage 106: Ist eine räumliche Aufteilung der einzelnen Stufen (Real-, Sekundar-und

Bezirksschule) erwünscht?

Antwort 106: s. Antwort 105

Frage 107: Ist die Nutzung der Erschliessung zu pädagogischen Zwecken

zwingende Vorgabe (erhebliche Auswirkungen auf die Erschliessungsstruktur!)?

Antwort 107: Die Nutzung der Erschliessungsflächen ist, keine zwingende

Vorgabe. Es werden jedoch ausdrücklich Konzepte gesucht,

welche einen modernen Unterricht in Lernlandschaften und flexibel

nutzbaren Räumen ermöglichen. (s. auch Antwort 108)

Frage 108: Was versteht der Bauherr selber unter dem Begriff "Lernlandschaft"

? Bitte konkretisieren.

Antwort 108: Lernlandschaften bezeichnen ein zusammenhängendes Raumkontinuum,

welches spezifisch auf ein Thema eingerichtet werden

kann und in sich verschiedene Arbeitsweisen ermöglicht.

(z.B. Frontalunterricht, Gruppenunterricht, Selbststudium, etc.)

In den Schule bedeutet das, dass es die Möglichkeit geben soll,

verschiedene Räume miteinander zu einer Lernlandschaft zu

verbinden. Die Korridore können dabei einbezogen werden. Zu

beachten sind dabei die Brandschutzauflagen und die Akustik.

Frage 109: Wie stark soll/kann die Gestaltung bzw. Abfolge der Unterrichtsund

Nebenräume- zu Gunsten von "Lernlandschaften für selbstverantwortetes

Lernen"- von den Schemas aus dem Raumprogramm

abweichen?

Antwort 109: Die Schemen dienen nur zur Verdeutlichung der Nutzungszusammenhänge.

Sie sind als Funktionsdiagramme und nicht als

22

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Grundrissvorgaben zu verstehen.

Grundlage

7.3 Raumprogramm, Anforderungen und Bezüge

Allgemein

Frage 110:

Wir gehen davon aus, dass das Raumprogramm inklusive der

bestehenden Räume der Bezirksschule Burghalde I angegeben

ist. Das heisst, die Nutzungen im Schulhaus Burghalde I kommen

nicht zusätzlich zum Programm hinzu. Ist diese Annahme

richtig?

Antwort 110: Ja, das ist richtig.

Frage 111: Sind die angegebenen m2-Zahlen Nettobodenflächen und

Schränke, Wände, Ablagen etc. zusätzlich?

Antwort 111: Die m2 Angaben sind Nettoflächen in denen Ablagen und Einbauschränke,

im Sinne einer Möblierung enthalten sind. Konstruktionsflächen

sind darin jedoch nicht enthalten.

Frage 112: Beruhen die vorgegebenen Raumgrössen 144 I 72 I 36 I 18 etc

auf einer Rastervorsteilung oder sind sie Systemvorgaben von

Kanton/Stadt?

Antwort 112: Die Raumgrössen sind Vorgaben der Stadt Baden. Sie orientieren

sich an den Richtlinien des Kantons Zürich für Schulbauten.

Eine Rastervorstellung geben sie nicht vor.

Frage 113: Gibt es eine Regelung zu Raumhöhen im Schulhausbau die berücksichtigt

werden muss? Gelten die Schulbaurichtlinien vom

16. März 2009 der Bildungsdirektion I Baudirektion, Kanton Zürich?

Antwort 113: Eine spezielle Regelung zu Raumhöhen gibt es nicht. Grundsätzlich

sollten sie eine vernünftige Raumproportion aufweisen.

Klassenzimmer sollten jedoch eine Mindesthöhe von 3m aufweisen.

Die Schulbaurichtlinien des Kantons Zürich können zur

Orientierung herangezogen werden.

Frage 114: Was sind die minimalen Raumhöhen für z.B. Aula, Mensa, Bibliothek,

reguläres Schulzimmer?

Antwort 114: s. Antwort

Frage 115: Kann die Raumhöhe für die Turnhalle gemäss BASPO-Norm

201 reduziert werden? Bereich bei Turnhalle 4

Antwort 115: Ja, das ist möglich. Die Hallenhöhe sollte jedoch nicht unter den

Vorgaben der BASPO Norm liegen.

Frage 116: Welche Beziehungen haben die Hauptgruppen 1-9 zueinander

bzw. wo ist eine räumliche Nähe zwingend?

Antwort 116: Es gibt keine weiteren Beziehungen ausser denen, welche im

Programm/Betriebskonzept beschrieben sind.

Frage 117: Kann eine (grosse) Hauptgruppe (z.B. 1 oder 2) auf mehrere

Gebäude verteilt werden?

Antwort 117: S. Frage 104

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 23


7 Betriebskonzept und Raumprogramm

Frage 118: Müssen Unterrichtsraumgruppen, die auf dem gleichen Geschoss

liegen, untereinander räumlich verknüpft sein? Wenn ja,

kann das über direkte Verbindungen zwischen Unterrichtsräumen

geschehen oder muss es einen verbindenden Korridor geben?

Antwort 118: Die Unterrichtsraumgruppen müssen nicht, sie können verknüpft

sein. direkte Verbindungen sind möglich

Frage 119: Sollen die Gangbereiche der einzelnen Raumgruppen zusammen

mit den angrenzenden Unterrichtsräumen zu "Lernclustern"

erweitert werden können? Wenn ja, sollen dazu diese Gangbereiche

von der restlichen Erschliessung abtrennbar sein?

Antwort 119: Eine Erweiterung zu Lernclustern/Lernlandschaften ist ausdrücklich

erwünscht. Auf welche Weise das diese Anforderung

umgesetzt wird ist den Teilnehmenden überlassen. Eine Integration

der Gangbereiche ist im Sinne einer effizienteren Flächennutzung

sinnvoll. Aus pädagogischer Sicht ist dabei keine Abtrennung

zur restlichen Erschliessung nötig. Es sind jedoch die

Brandschutzvorgaben und die Akustik zu beachten! (vergl. auch

Antwort 108)

Frage 120: Können sich zwei Unterrichtsräume verschiedener Raumgruppen

einen Gruppenraum teilen?

Antwort 120: Ja, das ist möglich.

Frage 121: Sollen auch die Korridore zwischen den Fachräumen Naturwissenschaft,

Bildnerisches Gestalten, Musik, Werken, Hauswirtschaft

und PC-Schulung möblierbar vorgesehen werden?

Antwort 121: Es sollte die Möglichkeit bestehen, den Korridor zu Zwecken

von Präsentationen von Arbeiten zu nutzen. Eine Möblierung für

Unterrichtszwecke ist nicht notwendig. (Fluchtwegproblematik

sollte in dem Bereich ausgeschlossen werden, Flächeneinsprung!)

Anforderungen Bestandsgebäude

Frage 122: Muss das Schulhaus Burghalde I mit einem Lift ausgestattet

werden?

Antwort 122: Ja, die Räume sollen hindernisfrei erschlossen werden.

Frage 123: Kann das Dachgeschoss vom Schulhaus Burghalde als Lagerraum

angerechnet werden?

Antwort 123: Ja, wenn es mit einem Lift erschlossen werden kann und sich

daraus keine negativen Auswirkungen auf die ungestörte Dachlandschaft

ergeben.

Frage 124: Kann die zu planende Dreifachturnhalle in unmittelbarer Nachbarschaft

zur Mensa als Mehrzweckraum funktionieren?

Antwort 124: Ja, das ist möglich.

Frage 125:

In welchem Ausmass werden bei der Nutzung bestehender

Räume Abweichungen bezüglich den geforderten Raumgrössen

24

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


toleriert?

Antwort 125: Eine Abweichung von rund 10% wird toleriert.

Frage 126: Welche Toleranzen bzgl. Raumgrössen und Abläufen werden

gewährleistet bei der Triage von vorgegebenem Raumprogramm

und denkmalgeschützten Bestandsbau?

Antwort 126: s. Antwort 125

Unterricht

Frage 127:

Gibt es bei den Abteilungsräumen Kategorien (Klassen, Stufen

oder Fächer?)

Antwort 127: Nein (s. auch Antwort 105)

Frage 128: Gibt es eine sinnvolle mögliche Aufgliederung der Unterrichtsräume

(falls die Unterrichtsräume im Bestand der Burghalde I

angeordnet werden und der Rest anderswo)

Antwort 128: Nein, s. Antwort 104

Frage 129: Sind in der Raumgruppe Unterricht (3x UN, 2x GRU, 1x MULTI,

1x VB) in der Erschliessung Schülerarbeitsplätze oder Aufenthaltsbereiche

vorzusehen?

Antwort 129: Die Nutzung der Erschliessung stellt ein mögliches Konzept für

die Umsetzung von Lernlandschaften dar. (s. auch Antwort 119)

Frage 130: Ist eine funktionale Beziehung der Räume der Raumgruppe Unterricht

möglich, wenn diese räumlich nicht unmittelbar aneinander

grenzen? Ist es denkbar die einzelnen Räume der Raumgruppe

Unterricht in Bezug auf die Anordnung etwas freier zu

gestalten?

Antwort 130: Ja, eine freiere Gestaltung ist möglich.

Frage 131: Können die Gruppenräume auch in einer offenen Lernlandschaft

in der Nähe der Unterrichtsräume angeordnet werden oder

müssen diese räumlich unmittelbarer an die Unterrichtsräume

angliedern?

Antwort 131: Im Neubau sollen die Gruppenräume unmittelbar angrenzen.

Damit können die Lehrer selbständig arbeitende Schüler in den

Gruppenräumen besser beaufsichtigen. Im Bestand ist eine freiere

Anordnung möglich.

Frage 132: Ist eine Blickbeziehung zwischen den Klassenzimmern und den

Gruppenräumen gewünscht?

Antwort 132: Ja, s. Antwort 131

Frage 133: Ist eine direkte räumliche Verbindung zwischen den Klassenzimmern

erwünscht?

Antwort 133: Eine Verbindung der Klassenräume ist möglich (vergl. auch

Antwort 119 und 130)

Frage 134:

Sind die Klassenzimmer ausserhalb der Unterrichtszeit (z.B. in

der Mittagszeit) geöffnet und den Schülern zugänglich?

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 25


7 Betriebskonzept und Raumprogramm

Antwort 134: Ja

Frage 135: Ist es denkbar die Vorbereitungszimmer der Lehrer zu kleinen

Einheiten zusammenzulegen? Müssen diese akustisch voneinander

abgetrennt sein?

Antwort 135: Ja, das ist möglich. Sie sollten jedoch in der Nähe der Unterrichtsräume

bleiben. Eine akustische Abtrennung ist nicht nötig.

Frage 136: Jeder Klasse wird für den Unterricht ein Klassenzimmer fest zugeteilt.

Wird jeder Klasse jedes Schuljahr ein anderes Zimmer

zugeteilt oder beziehen die Schüler ein Klassenzimmer über die

drei Schuljahre hinweg?

Antwort 136: Ziel ist es, dass die Klassen 3 Jahre in ihrem Klassenzimmer

verbleiben.

Frage 137: Können Sie bitte erläutern, in welcher Form die Raumgruppen

aus je drei bis vier Klassenzimmern zusammenarbeiten? Werden

in den Raumgruppen Abteilungen der verschiedenen

Schularten kombiniert?

Antwort 137: Unter den Raumgruppen gibt es keine spezielle Zusammenarbeit.

Innerhalb der Raumgruppen gibt es themenspezifische,

klassenübergreifende Arbeiten (s. auch Antwort 104)

Frage 138: Bei insgesamt 52 Abteilungs- und Multifunktionsunterrichtsräumen

ergeben sich dreizehn Raumgruppen. Da aber nur sechs

Multifunktionsunterrichtsräume gefordert sind, beinhaltet nicht

jede Raumgruppe einen Multifunktionsunterrichtsraum. Korrekt?

Antwort 138: Ja, das ist Korrekt.

Fachräume

Frage 139:

Wieso hat es 5 Küchen aber nur 3 zugeordnete Aussenräume?

Können diese auch zu 1 Aussenraum zusammengefasst werden?

Antwort 139: Ja, das ist möglich, sie sollen aber von mindestens 3 Küchen

aus zugänglich sein

Frage 140: Wie gross ist der LKW für die Anlieferung beim Werken?

Antwort 140: Für die Anlieferung kann von einem Laster, 2-Achsen mit ca.40 t

ausgegangen werden.

Sportunterricht

Frage 141: Bedeutet die Anforderung einer 3-fach-Turnhalle nach BASPO-

Norm 201 nicht zwangsläufig dass die Turnhallen 2 + 4 umgenutzt

oder abgebrochen und die Turnhalle 1 umgenutzt werden

müssen, da es sonst zu viele Turnhallen gibt?

Antwort 141: Ja, das ist richtig.

Frage 142: Wird eine neue Dreifachturnhalle zwingend gefordert oder sind

drei einzelne Turnhallen möglich?

Antwort 142: Eine Dreifachturnhalle wird zwingend gefordert. Einzelturnhallen

sind nicht möglich.

26

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Allgemeine Einrichtungen

Frage 143: Muss die Aula I Foyer zwingend mit der Mensa verbunden sein?

Oder ist eine Aufteilung der Nutzung in verschiedenen Gebäuden

vorstellbar?

Antwort 143: Ja, eine Aufteilung ist vorstellbar. Es müssen jedoch entweder

Mensa und Turnhalle oder Aula und Mensa in einem räumlichen

Zusammenhang stehen um grössere Veranstaltungen mit Verpflegung

durchführen zu können.

Frage 144: Wie wichtig ist es, dass Foyer, Mensa und Aula zusammengeschaltet

werden können? Ist es möglich, die grossen Anlässe in

der 3-fach Turnhalle zu organisieren, damit Mensa und Aula

räumlich getrennt platziert werden können?

Antwort 144: S. Antwort 143

Frage 145: Für eine maximale Belegung sollen der Saal der Aula, Foyer

und Essraum der Mensa zu einem Raum zusammengeschlossen

werden können. Ist es denkbar diese als funktionale Einheit

betrachteten Nutzungen übereinander anzuordnen?

Antwort 145: Ja, wenn ein räumlicher Zusammenhang besteht. s. auch Antwort

143

Frage 146: Können Aula und Mensa I Foyer auf unterschiedlichen Niveaus

sein, wenn sie als Raumkontinuum verbunden sind?

Antwort 146: Ja, wenn die Verbindung hindernisfrei gestaltet ist.

Frage 147: Ist es möglich, dass der Essbereich der Mensa auch zur Aula

umfunktioniert werden kann?

Antwort 147: Nein, eine separate Aula ist nötig

Frage 148: Muss die Anordnung Mensa I Aula in Frontalbestuhlung funktionieren

können oder reicht ein räumlicher Zusammenhang?

Antwort 148: Ein räumlicher Zusammenhang reicht.

Frage 149: Kann auf die gewünschte Verbindung von Aula und Mensa verzichtet

werden, wenn eine Dreifachturnhalle angeboten wird?

Antwort 149: Ja das ist möglich. s. Antwort 143

Frage 150: Kann für Anlässe mit der maximalen Belegung von 700 Personen

auch 3-fach Turnhalle benutzt werden?

Antwort 150: Ja, s. Antwort 143

Frage 151: Welche Anlässe haben die max. Personenbelegung?

Antwort 151: Elternabend für 1. Klässler, Abschlussanlässe, Schülerfest

Frage 152: Welche Räume der Mensaküche (42.2-42.4) müssen über Tageslicht

verfügen?

Antwort 152: Lagerräume benötigen kein Tageslicht, Räume mit Personen

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 27


7 Betriebskonzept und Raumprogramm

Belegung schon. s. Baugesetz und Arbeitsgesetz

Frage 153: Welche Räume der Mensaküche (42.2-42.4) dürfen sich auf einem

anderen Geschoss wie der Essraum befinden (beispielsweise

mit Speiselift erschlossen)?

Antwort 153: Eine Anordnung von Räumen der Mensaküche auf einem anderen

Geschoss ist grundsätzlich möglich. Welche Räume das

sein können ist projektabhängig. Es wird jedoch darauf hingewiesen,

dass der Betrieb dadurch aufwändiger wird.

Frage 154: Braucht es eine Umkleidemöglichkeit für das Personal der Mensa/Küche?

Antwort 154: Ja, es wird ein Umkleidemöglichkeit für 6 Personen benötigt. Je

eine Garderobe Männer/Frauen und Personaltoiletten. Frauen 1

Toilette, Männer 1 Toilette und 1 Pissoir. Das Formular Raumprogramm

Soll/IST wurde darauf hin angepasst.

Frage 155: Ist die Bibliothek durchgängig geöffnet. oder wird sie nur sporadisch

unter der Leitung von Lehrpersonen benutzt?

Antwort 155: Ja, sie ist durchgängig geöffnet.

Frage 156: Ist es möglich, die Bibliothek mit Arbeitsplätzen. PC-

Schulungsräumen oder Sammlungen zu kombinieren?

Antwort 156: Ja, das ist möglich.

Frage 157: Ist zwischen der Bibliothek und den Unterrichtsräumen eine Innenraumverbindung

nötig?

Antwort 157: Nein, das ist nicht nötig.

Soziale Dienste

Frage 158: Wie sind die separaten Zugänge zur Schulsozialarbeit zu verstehen?

Es sind lediglich 2 Räume.

Antwort 158: Es ist ein direkter Zugang von Aussen gewünscht, damit die

Räume möglichst direkt und unbeobachtet erreicht werden können

Frage 159: Ist zwischen den Räumen für besondere Bedürfnisse und den

Unterrichtsräumen eine Innenraumverbindung nötig?

Antwort 159: Eine Innenraumverbindung ist wünschbar aber nicht zwingend.

Lehrerarbeitsplätze

Frage 160: Ist es denkbar die Allg. Sammlung und den Lagerraum im Untergeschoss

anzuordnen oder müssen sich diese Räumlichkeiten

in der Nähe der Lehrerzimmer oder deren Arbeitsplätzen befinden?

Können weitere Räume des Raumprogramms im Untergeschoss

angeordnet werden? Wenn ja, welche?

Antwort 160: Ja, Sammlung und Lager können im Untergeschoss sein. Idealerweise

befinden sie sich in der Nähe der Unterrichtsräume.

Grundsätzlich können solche Räume im Untergeschoss untergebracht

werden, welche kein Tageslicht benötigen. Z.B. Technik

und Infrastrukturräume, Garderoben etc.

28

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Frage 161: Sollen die Lehrbereiche zentral an einem Ort geplant werden

oder aufgeteilt auf die verschiedenen Gebäude?

Antwort 161: Wie im Raumprogramm beschrieben sollen die Arbeitsplätze

den Unterrichtsräumen zugeordnet und damit aufgeteilt werden.

Das Lehrerzimmer sollte zentral in der Schulanlage liegen. (s.

auch Antwort 160)

Frage 162: Ist der "Aufenthaltsraum" für Lehrpersonen (144m2) auch zum

Arbeiten gedacht? und sind die 96 Personen dort immer gleichzeitig

(Pausen etc) versammelt?

Antwort 162: Der Aufenthaltsraum ist in erster Linie für die Pausen gedacht.

Zur Vorbereitung dienen die Arbeitsplätze. Es befinden sich

nicht immer alle Lehrer gelichzeitig dort. Es kann aber vorkommen,

das in Spitzenzeiten 96 Personen dort versammelt sind.

Technik, Verkehr, Sicherheit

Frage 163: Sind die 60 Plätze der Position 82.4 für die Lehrer?

Antwort 163: Ja, das ist richtig.

Infrastruktur, Funktionsflächen

Frage 164: Sind 204 oder 900 Garderobenschränke vorgesehen?

Antwort 164: Mit 204 sind Laufmeter gemeint. Sie resultieren aus einer Berechnung

die von einer Maximalbelegung von 1020 Schränken

(Grösse B 40 x H 90 cm) ausgeht. Dabei werden 2 Schränke

übereinander gestellt.

Aussensportanlagen

Frage 165: Ist das Spielfeld 50x40m (32.1) aufteilbar in 2 Plätze an unterschiedlichen

Standorten?

Antwort 165: Ja, das ist möglich.

Frage 166: Aussenanlagen 32.1 'Aufteilbar auf 2 Plätze a ... ' heisst das 2

örtlich getrennte Plätze möglich oder heisst die Anforderung,

dass 1 grosser Platz unterteilbar ist?

Antwort 166: Beides ist möglich.

Frage 167: Wenn sich das Aussenspielfeld in zwei separate Felder

20mx40m aufteilen lässt, könnten diese auch direkt nebeneinander

mit dazwischenliegendem Ballfang angeordnet werden?

Antwort 167: s. Antwort 166. Ein zwischenliegender Ballfänger ist nicht notwendig.

Frage 168: Können die Aussensportanlagen auch ausgelagert werden?

Antwort 168: Nein, die Möglichkeit besteht nicht.

Frage 169: Ist eine Platzierung der Aussensportanlagen nördlich des

Schulhauses Burghalde I denkbar?

Antwort 169: Grundsätzlich ist das möglich.

Frage 170:

Aussenanlage Gesamt im Raumprogramm S.60 mit 7641 m2

angegeben, auf Seite 75 mit 7761 m2. Was ist richtig?

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 29


7 Betriebskonzept und Raumprogramm

Antwort 170: 7'641 m2 sind korrekt.

Frage 171: Besteht bei den Flächen und Dimensionen der Aussenspielfelder

und Pausenflächen ein Spielraum (ähnlich wie üblicherweise

für die Innenräume ±1 0%)?

Antwort 171: Bei dem grossen Spielfeld (oder zwei Kleineren) besteht kein

Spielraum. Sie beruhen auf Normmassen für Handballspielfelder.

Bei den übrigen Aussenanlagen gibt es den Spielraum.

Frage 172: Woher resultiert die Grösse des Aussenspielfelds 50mx40m

(entspricht nicht den Magglinger Normen)?

Antwort 172: Das Spielfeld hat die Grösse von zwei Handballfeldern (20m x

40m) plus entsprechende Zwischen- und Randabstände.

Frage 173: Für welche Sportarten wird das Spielfeld für Kleingruppen (32.2)

benutzt?

Antwort 173: Es wird z.B. für Gruppenspiele wie Völkerball, Gymnastik oder

diverse andere Spiel- und Bewegungssportarten benutzt.

Frage 174: Sind bei den angegebenen Aussensportflächen die Sicherheitsabstände

inklusive? Wenn nein, wieviel benötigen die aufgeführten

Sportflächen?

Antwort 174: Die Sicherheitsabstände sind abhängig von der Lage der Sportflächen.

(Angrenzende Hauswand oder Rasenfläche) Als Richtlinie

kann aber die in der Baspo-Norm für Turnhallen angegebenen

Abstände herangezogen werden.

Frage 175: Welche Flächen der Aussensportanlagen dürfen ineinandergreifen?

Antwort 175: Die Flächen mit den Raumnummern 32.3 – 32.5 können ineinandergreifen.

Frage 176: Kann bei einer Aufteilung des Aussensportfelds (2x20mx40m)

einer der beiden Plätze zur Doppelnutzung als Pausenfläche

auch asphaltiert vorgesehen werden?

Antwort 176: Eine Asphaltierung des Sportfelds ist nicht sinnvoll. (Verletzungsgefahr)

Bei einer Doppelnutzung dieser Flächen kann

aber ein anderen Belag, welcher für Sport geeignet ist (z. B.

Tartan) zum Einsatz kommen.

Frage 177: Wofür soll die offene Rasenfläche (45.13) dienen? Darf diese

auch im Gefälle sein?

Antwort 177: Diese dient als Pausenfläche und kann Gefälle angelegt werden.

Frage 178: Es wird darauf hingewiesen, dass eine Nutzung der Dachflächen

für die Aussenanlagen möglich ist. Ist es denkbar einen

Teil der Aussensportanlage auf das Dach der Lehrschwimmhalle

ausserhalb des Projektperimeters anzuordnen?

Antwort 178: Nein, das ist nicht möglich. Es wurde bereits zu einem früheren

Zeitpunkt versucht Sportflächen dort anzulegen. Dieses wurde

jedoch mit einer Einwendung in der Nachbarschaft verhindert.

30

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde


Frage 179: Inwieweit fährt auch motorisierter Verkehr über die Aussensportanlagen?

Antwort 179: Auf den Aussensportanlagen fährt motorisierter Verkehr zu Unterhaltszwecken.

(Z.B Fahrzeugtyp Pony. zur Reinigung der

Sportplätze.)

Aussenanlagen

Frage 180: Wie findet die Entsorgung heute statt und ist dies in Zukunft genauso

einzuhalten?

Antwort 180: Heute wird der Abfall in der Burghalde I im Erdgeschoss Raum

Hauswart gesammelt. Die Container für den Hausmüll werden

wöchentlich via die Burghaldenstrasse geleert. Papier und Alteisen

monatlich. Die Kapazitäten haben heute die Grenze erreicht.

Für die Zukunft wird ein neues Abfallkonzept erarbeitet

werden. Es soll mit Containern und Mulden im grösseren Stil organisiert

werden. Die neue Platzierung der Containerräume ist

projektabhängig. Sie sollten so platziert werden, dass eine Zufahrt

mit grossen Müllfahrzeugen / LKW möglich ist.

Frage 181: Wieviele Veloabstellplätze sind vorhanden und wieviele sind zusätzlich

vorzusehen?

Antwort 181: Heute sind rund 160 Veloabstellplätze vorhanden. Es müssten

demnach rund 410 weitere Stellplätze vorgesehen werden. 350

für Schüler im Aussenraum und 60 abschliessbare für Lehrer.

Frage 182: Gibt es spezielle Wünsche/ Bedürfnisse bezüglich Aussenraumnutzung

und der Grösse der einzelnen Bereiche im Aussenraum?

Antwort 182: Nein, es gibt keine speziellen Wünsche

Fragenbeantwortung Projektwettbewerb Sekundarstufenzentrum Burghalde 31

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine