WEIHNACHTSSPENDE - Bund Naturschutz in Bayern eV

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WEIHNACHTSSPENDE - Bund Naturschutz in Bayern eV

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Die Natur sagt

Danke!

für Ihre Hilfe.

2013

WEIHNACHTSSPENDE

UMWELTPOLITIK

B 43164 F 4/2013

TATSACHEN

2

3

4

Mit Hilfe Ihrer Spende wollen wir den Klimaschutz als vordringliche

Aufgabe von Politik und Wirtschaft verankern und

für eine umweltverträgliche Energie-, Verkehrs-, Siedlungs-,

Land- und Forstwirtschaft sorgen.

LANDSCHAFTSSCHUTZ

Mit Hilfe Ihrer Spende konnten wir auch 2013 wieder über

44 Hektar schutzwürdige Lebensräume unserer Heimat durch

Ankauf sichern, wie z. B. Moorflächen am Grünen Band in der

Nähe von Freyung. Wir wollen weiterhin solche wichtigen Flächen

ankaufen, pachten und pflegen, um die einzigartigen Landschaften

unserer Heimat auch für zukünftige Generationen zu sichern.

UMWELTBILDUNG

Mit Hilfe Ihrer Spende wollen wir das Interesse bei Kindern und

Jugendlichen, Familien und behinderten Menschen für einen

achtungs- und verantwortungsvollen Umgang mit Tieren, Pflanzen

und der gesamten Umwelt bayernweit fördern.

ARTENSCHUTZ

Mit Hilfe Ihrer Spende wollen wir uns weiter für das Lebensrecht

aller Tiere und Pflanzen einsetzen, gezielte Artenschutzprojekte

für heimische Tierarten wie Wildkatze, Luchs oder

Biber in bewährter Tradition fortsetzen.

IMPRESSUM Herausgeber: BUND Naturschutz in Bayern e.V., vertreten durch Peter Rottner, Landesgeschäftsstelle, Dr.-Johann-Maier-Str 4, 93049 Regensburg

Text und Redaktion: Claudia Ciecior-Bordonaro Fotos: Sieradzki, fotolia, Hopf, Vossenkaul, Willner, Schreiner, Frey, BN-Archiv Design: www.b-p-design.de

Adressänderungen und Anliegen zur Versandabwicklung bitte an: BN Service GmbH, Tel. 09123 / 999 57-0, e-Mail: bn-tatsachen@service.bund-naturschutz.de

Christoph Sieradzki, www.naturfotografie.la

DIE NATUR SAGT

Danke!

Wir helfen der Natur. Helfen Sie uns!

Liebe Freundinnen und Freunde von Bayerns Natur,

wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit des BUND Naturschutz sollen unsere

Markenzeichen bleiben. Damit wir uns auch 2014 als unbestechlicher Anwalt für die

Natur einsetzen können, brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie

uns mit Ihrer Spende. Vielen Dank.

Ihr Prof. Dr. Hubert Weiger

Landesvorsitzender

Ihr Peter Rottner

Landesgeschäftsführer

Spendenkonto BUND Naturschutz

Spendenkonto 93 00 000 500

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 700 205 00

Bei Spenden über 200 Euro erhalten Sie eine Spendenquittung,

wenn Sie Ihre komplette Adresse angeben.

Für Zuwendungen bis einschließlich

200 Euro gilt der

Bankbeleg für das Finanzamt.

Gemeinsam stark

FÜR IHRE HILFE

Der BUND Naturschutz blickt auf ein ganz besonderes Jahr zurück. 100 Jahre

Verbandsgeschichte, 100 Jahre ehrenamtliche Arbeit, 100 Jahre unermüdliches

Engagement. Gemeinsam mit unseren 200.000 Mitgliedern haben wir viel

erreicht. Landauf und landab konnten wir wertvolle Landschaften sichern und

damit den angestammten Lebensraum von zahlreichen seltenen Tieren und

Pflanzen. Danke für Ihre Unterstützung. Auch im neuen Jahr erwarten uns wieder

zahlreiche Herausforderungen.

DAFÜR BRAUCHEN WIR IHRE HILFE!


UMWELTBILDUNG

ARTENSCHUTZ

LANDSCHAFTSSCHUTZ

UMWELTPOLITIK

Kulturlandschaften

bewahren

Gesunde Umwelt

einfordern

… wollen wir das Abenteuer

Natur für Kinder

und Jugendliche mit

allen Sinnen erlebbar

machen.

Umweltbildung

fördern

Eine nachhaltige Umweltbildung

hat einen hohen Stellenwert

im BUND Naturschutz und

findet Anerkennung: Nach dem

landesweiten Umweltbildungszentrum

in Wartaweil ist das

Naturerlebniszentrum (NEZ) in Immenstadt die zweite

Umweltbildungseinrichtung des BN, die vom bayerischen

Umweltministerium als Umweltstation anerkannt wurde.

Das NEZ bietet als moderne Einrichtung ein reichhaltiges

Angebot für Jung und Alt wie z. B. Exkursion ins Moor oder

zu den Alpenpflanzen, Beobachtung der nächtlichen Jagd

der Fledermäuse, GPS-Rallyes oder Workshops zu verschiedenen

Naturschutzthemen. Ein besonderes Seminar fand

heuer bereits zum zweiten Mal im Jugend- und Naturschutzzentrum

des BN in Wartaweil statt – „Ornithologische Tage

für Kinder und Jugendliche“. Junge Artenschützer waren

eingeladen, mit echten Experten praktische Erfahrungen zu

sammeln. Über drei Tage hinweg wurden Bestimmungskurse,

Aktionen, Einführung in die Praxis des Vogelzählens und

die Vertiefung der Artenkenntnis angeboten.

… wollen wir weiter das Überleben

seltener Tiere und Pflanzen sichern.

Der BUND Naturschutz wird sich künftig einer Pflanzenart und

ihren Lebensräumen besonders widmen: dem „Bayerischen

Löffelkraut“. Es kommt weltweit nur in Bayern vor und ist ein

sogenannter „Endemit“, für dessen Erhaltung Bayern die weltweite

Verantwortung trägt.

Im Rahmen des Biodiversitätsprojekts „Löffelkraut & Co.“ sollen

bis 2016 die Vorkommen dieser Art erfasst und durch verschiedene

Maßnahmen gesichert werden. Im Vordergrund stehen

dabei die Lebensräume der Pflanzen wie naturnahe Kalkquellen,

wenig beeinträchtigte Quellbäche und Bachoberläufe.

So hilft das Löffelkraut auch anderen Tier- und Pflanzenarten

den Lebensraum

zu sichern.

Mit diesem Projekt

soll gezeigt werden,

dass der Schutz von

Arten und gefährdeten

Lebensräumen

gemeinsam mit der

Bevölkerung vor Ort

praktisch umsetzbar

ist – zum Wohle

der Natur und damit

auch zum Wohle des

Menschen.

Seltene Tiere und

Pflanzen schützen

… wollen wir

das einmalige

natürliche

Gesicht unserer

bayerischen

Heimat erhalten.

Am Südhang der Langen Rhön bilden die „Gassenwiesen“

das Herzstück einer historisch gewachsenen Weidelandschaft.

Aufgrund ihrer mosaikartigen Struktur aus Feuchtwiesen,

Weideflächen, Buchen- und Erlenbeständen, kleinen

Flachmooren, Hecken, Bachläufen und Quellen besitzen

sie eine besonders hohe ökologische Bedeutung.

1985 kaufte der BUND die 32 Hektar großen Gassenwiesen.

Um ihre naturverträgliche Nutzung zu sichern, baute

der BN seit 1986 aus einem kleinen Restbestand eine eigene

Rhönschafherde auf. Heute weidet dort eine stattliche

Herde mit 400 Mutterschafen, drei Böcken und über 200

Lämmern.

Damit konnte diese alte Haustierrasse vor dem Aussterben

bewahrt werden und sorgt weiter dafür, dass der

Artenreichtum der Gassenwiesen auch in Zukunft erhalten

bleibt.

… wollen wir weiter für

eine verantwortungsvolle

Umweltpolitik kämpfen.

Klimaschwankungen sind in der

Erdgeschichte nicht neu. Frühere

Klimaänderungen gingen aber so

langsam vor sich, dass Tiere und

Pflanzen genug Zeit hatten, sich

an die neuen Bedingungen anzupassen. Heute erfolgt die Erwärmung

in kürzester Zeit. Grund dafür ist unsere moderne Lebensweise

in den Industriegesellschaften. Die Verbrennung von Öl,

Gas und Kohle, die Abholzung von Wäldern und die Massentierhaltung

verursachen hohe Treibhausgasemissionen.

Der BUND Naturschutz will auf allen Ebenen in Politik und Wirtschaft

dem entgegensteuern. Wir fordern deshalb ein umfassendes

bayerisches Klimaschutzprogramm: Energetische Gebäudesanierung,

eine ökologische Verkehrspolitik, Strom sparen und

der Ausbau erneuerbarer Energien. Dies sind neben dem klassischen

Naturschutz nur einige Inhalte des Programms.

Zu einer intakten Umwelt gehören auch gesunde Lebensmittel.

Ökologisch erzeugte Nahrungsmittel aus der Region schützen

uns und die Natur vor den nicht voraussehbaren Folgen der Gentechnik.

Sie garantieren artgerechte Tierhaltung, sichern Arbeitsplätze

und schonen das Klima.

Mit Kreativität und Zivilcourage wollen wir weiter für ein gentechnikfreies

Bayern und eine gesunde Umwelt kämpfen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:

www.bund-naturschutz.de

BITTE HELFEN SIE UNS MIT IHRER SPENDE!

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