2. SPORTABEND AM RED BULL RING: SportimFokus - Wuapaa

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2. SPORTABEND AM RED BULL RING: SportimFokus - Wuapaa

413

Mitgliederinformation

des Landesgremiums

Steiermark des Handels

mit Mode und Freizeitartikeln

Termine 2014

VERANSTALTUNG

Rückblick Sportabend 2013

KMU FORSCHUNG AUSTRIA

Die Konjunkturentwicklung im

stationären Einzelhandel im

dritten Quartal 2013

2. SPORTABEND AM RED BULL RING:

Sport im Fokus

TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT


Mitgliederinformation

des Landesgremiums

Steiermark des Handels

Termine 2014

mit Mode und Freizeitartikeln

4

13

VERANSTALTUNG

Rückblick Sportabend 2013

Fotos: Wirtschaftskammer Steiermark

Foto:Gschiel

Landesgremium des Handels

mit Mode und Freizeitartikeln

Körblergasse 111–113, 8021 Graz

T0316/601-574, F0316/601-1212

E308@wkstmk.at, Wwww.wko.at/stmk/308

Obmann und Branchensprecher Sport:

Harald SCHERZ

Obmann-Stellvertreter und

BranchensprecherSchuhe:

KommR Franz RATTENEGGER

Obmann-Stellvertreterin und

Branchensprecherin Textil:

Gertraud Hubmann

Geschäftsführer:

Mag. Johannes Klemm

T0316/601-577

Gremialreferentin:

UteRopposch

T0316/601-576

Assistentin:

Marianne Strobl

T0316/601-574

Bundesgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln

Sparte Handel, Wirtschaftskammer Österreich

Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien

T0590900-3370, F0590900-118181

Emode.freizeit@wko.at, Wwww.modeundfreizeit.at

LandesberufsschuleGleinstätten (Textil und Schuh)

8443 Gleinstätten 180, T03457-2360

Elbsgleinstae@stmk.gv.at, Wwww.lbs-gleinstaetten.ac.at

LandesberufsschuleHartberg(Sport)

Franz-Schmidt-Gasse 5, 8230 Hartberg, T03332-62939

Elbshb1@stmk.gv.at, Wwww.lbs-hartberg.ac.at

Werbegemeinschaft Lederwarenwirtschaft

Bundesgremium des Handelsmit Mode und Freizeitartikeln

WiednerHauptstr.63, 1045 Wien, Wwww.modeundfreizeit.at

ÖTZ–Österreichische Textilzeitung, Wwww.manstein.at

Schuh- u. Lederwarenrevue, Wwww.schuhrevue.at

VSSÖ –Verband der Sportartikelerzeuger und SportausrüsterÖsterreichs,

Wwww.vsso.at

WIFI Steiermark

Körblergasse 111-113, 8021 Graz

T0316/602-1234, Einfo@stmk.wifi.at

www.stmk.wifi.at

Rechtsserviceder WK Steiermark

Körblergasse 111-113, 8021 Graz

T0316/601-601, Erechtsservice@wkstmk.at

www.wko.at/stmk/rs

KMU FORSCHUNG AUSTRIA

Die Konjunkturentwicklung im

stationären Einzelhandel im

dritten Quartal 2013

2. SPORTABEND AM RED BULL RING:

Sport im Fokus

INHALT

TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT

Foto:Erwin Polanc

MODE &FREIZEIT [ıntern]4.13

Branchen-News 4–11

WKO-KampagneHerbst2013: „Genug istgenug!“ |Lehrlingsförderung:WKÖ

begrüßtErweiterung |WKO und Polizei:

SMS-Infoservice |Teilembargogegen Nordkorea: Verbot

für Luxusgüter |AlleBranchen: Geschäft im Netz: Verkaufsflächenschrumpfen

|Online-oder Offline-Shopping? |

E-Rechnung an Bundesdienststellen |Kassenrichtlinie:

Prüfungen stehen bevor|Textil: Bekleidungshandel: 40 %

für die Top5|Gütesiegel für faireMode enttäuschen |

Lederware: Verabschiedung |Schuhe: Top-Schuhhändler |

Sieg im Plagiatsprozessgegen Intermedium Shoes |Sport:

Lieferantenranking |LetzteMeldungen: Kinderbekleidung

mit Kordeln |ErsteNovelleder Fahrradverordnung |Einarbeiten

für Weihnachten und Jahreswechsel |Handels-KV:

Doppelabschlussfür 2014/158 „Ö3-Christmas-Shopping“ |

alleBranchen: Neuer Karriereweg |Textil: Deutscher

Gesamtverband Textil-Mode gegen „Made In“ |Lederwaren:

Gutscheinaktion

Veranstaltung

2. Sportabend am Red BullRing 12

Branchen-NewsSteiermark 14–16

Terminankündigungen 2014: ScharfeTage Winter2014 |

16. Modeabend mit Kai Jäckel |Einkaufsreise nach Bologna |

Unternehmertag 2014 |ScharfeTage im Sommer 2014 |

Sportartikelhandel: Steirer gewinnt Bundeslehrlingswettbewerb

|LBS Gleinstätten: Exkursionen und Muster-LAP |

100 Jahe Modehaus Neuböck in Obdach

Veranstaltung

Handelsmerkur-Gala 2013 17

MMM-Fachtagung: Handel vorgroßem Wandel 18

Salzburger Gespräche der ÖTZ: Wo die Reise hingeht … 20

Neueröffnung Stöcker/Eferding 21

Handelsverband: „Hinaus aus der Raunzerzone“ 22

Wirtschaft

KMU: Konjunkturentwicklung 3. Quartal 2013 24

KMU Konjunkturbeobachtung Jänner bis September 2013 25

Pressespiegel: Die Branche im Licht der Medien 26

Messetermine 28

IhreMeinung ist uns wichtig!

Schreiben Sie uns – wir werden

Ihren Leserbrief veröffentlichen.

Redaktion „mode &freizeitintern“

8021 Graz, Körblergasse 111–113

308@wkstmk.at

2. Sportabend am Red Bull

Ring

Einen Blick in den VIP-Bereich des

Red Bull Rings werfen konnten die

69 Teilnehmer des 2. Sportabends, den

das Landesgremium des Mode- und

Freizeithandels am 15. Oktober 2013

am Red Bull Ring, dem Austragungsort

des Formel-1-Grand Prix „Großer Preis

vonÖsterreich“ am 22. Juni 2014,

veranstaltete.


EDITORIAL

FAIRE TEXTILIEN:

Auch im Fachhandel wichtig

Noch bevorzugt eine Mehrheit der KonsumentInnen „Fast

Fashion“. Für sie istinden Geschäften jederzeit verfügbare, preisgünstige

und trendige Mode wichtig. Doch „fast“ wirdimmer mehr

auch zu „fair“:KonsumentInnen achten vermehrt darauf, welche

Modeanbietersich um transparenteLieferketten und Verbesserungen

der Arbeitsbedingungen in den Herstellerländernbemühen und

interessieren sich zunehmendfür

„Fair Fashion“.

Die Ursachen dafür sind vielfältig: Einerseitsentwickeln

KonsumentInnen tatsächlich

ein höheres ökologisch-ethisches Bewusstsein,

nichtzuletzt aufgescheuchtvon

Berichten über schlechte Arbeitsbedingungen

und Unglücke, wie den Brand in einer

eingestürzten Textilfabrik in Bangladesch.

Andererseits spüren Anbieter in der europäischen

Modelandschaft schon die Abwanderungihrer

Kundenzunoch modischeren

und noch billigeren Anbietern und nützen

daher denTrend zu „Fair Fashion“, um sich

vomMassenmarkt abzuheben undauf einer

höheren sozialen Ebenezupositionieren.

Hubmann öffnet sich einem

globalen Trend

Fair Tradebietetaberauchdem mittelständischen

Fachhandel eine Chance, wie ich

aus eigener Erfahrung berichten kann.

Neben unseren starken und bewährten

Modemarken haben wir uns inunseren

Modehäusern in Stainz und Eibiswald diesem

Trend geöffnet undbieten nunzusätzlich

ökologisch und fair produzierte Mode

undWäschean. FaireWirtschaft ist unspersönlich

wichtig und wir wollen unseren

Kunden auch eine entsprechende Auswahl

an fairen Textilien bieten, wie z. B. mit den

Marken

> „armedangels“ –Diese Markewill mit

schönen Produkten – Schwerpunkt

sindShirtsund Sweater für Damen und

Herren –das fairste Modelabel derWelt

Gertraud Hubmann

Landesgremium Steiermark

des Handels mit

Mode und Freizeitartikeln

„Will man z.B. einen Bio- oder Fair-Trade-Body verkaufen, der ziemlich

genau das Doppeltevon dem kostet, was ein anderer Body kostet, dann

mussman auch mindestens doppelt so vieleArgumentehaben.“

mit gerechter Bezahlung und sicheren

Arbeitsbedingungenwerden.

> „Lanius“ –Ein Fashionlabel für Damenoberbekeidung,

das GOTS*zertifiziert ist.

> „Goodsociety“ –Jeansfür Damen und

Herren ausnachhaltiger Produktion.

> „FTC Cashmere“ –Das Label bietet

topmodisches High-Fashion-Design aus

wertvollem Cashmere. FTC steht dabei

für Fair TradeCashmere undproduziert

unter beispielgebenden Nachhaltigkeitsstandards

vonder Rohwarebis zum

finalen Produkt und bietet faire Arbeitsbedingungen

inden firmeneigenenManufakturen.

> AuchimWäschebereich wirdbesonders

auf ökologische Standards geachtet:

Unsere „Sanetta“-Kinderwäsche ist

GOTS zertifiziert, ebenso die Socken

von „Minga Berlin“, die Kollektionen

von „Hanro“ sind Öko-Tex 100 und

teilweise GOTS zertifiziert und „ISA“

garantiert Fair Trade bei Tag- und

Nachtwäsche.

Unser Start mit diesen Kollektionen war

schon sehr erfolgreich, wobei meiner ErfahrungnachzweiKriterien

im Verkauf besonders

wichtig sind:

> Auch bei fair produzierter Mode gilt:

Produkte werden nicht nur gekauft,

weil sie „öko“, „bio“ oder „fair gehandelt“

sind. Ausschlaggebend sind

Mag. Johanna Maria Niklas, Kindermode Tioccha-Kids, Fair-Trade-Expertin

natürlich auch Passform, Design und

Ästhetik.

> Der Wunsch der Kunden nach mehr

Transparenz undInformation ist besonders

zeit- und beratungsintensiv, fair

produzierte Mode verkauft sich nicht

schnell im Vorbeigehen.

KlareTransparenz statt Labelling

Wünschenswert wäre aus HändlerInnenundKonsumentInnensichteineVereinheitlichung

der zahlreichen am Markt vorhandenen

Gütesiegel und Etikettierungen

(Labelling), die zum Teil überhaupt nichts

über Anbau und Herstellungsbedingungen

aussagenoderkeineAngaben über denVerzicht

auf Kinderarbeit oder die Einhaltung

von Arbeitsstandards machen. Aus diesem

Grund lehnt das Bundesgremium des

Handels mit Mode undFreizeitartikeln auch

die verpflichtende Herkunftsbezeichnung

„Made In“ ab, weil das Herstellungsland

allein nichts über die Produktionsbedingungen

aussagt, ja nicht einmal über die

Herkunft an sich, weil die Wertschöpfung

in einer globalen Produktionskette in vielen

unterschiedlichen Ländern stattfindet.

Als engagierte Fachhändlerin wünsche

ich mir deshalb klareTransparenz,

meint

Foto:Wirtschaftskammer Steiermark

*Der Globale Organic Textile Standard, GOTS, ist als führender Standard für die Verarbeitung von Textilien auf Biofasern

weltweit anerkannt. Er definiert hohe ökologischeKriterien unter Berücksichtigungder gesamten Wertschöpfungskette von

Biotextilien undder Einhaltungsozialer Kriterien.

IhreGertraudHubmann

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

3


Aktuelles und Offizielles für Sie zusammengefasst

WKO-KAMPAGNE HERBST 2013:

„Genug istgenug!“

Nach wie vor ist die Einführung neuer

Steuern ein breit diskutiertes Thema.

Studien zeigen aber klar: Neue Vermögens-

bzw. Eigentumssteuern würden

die heimischen Betriebe direkt in der

Substanz treffen und damit Unternehmenserfolg

und Arbeitsplätze massiv

gefährden.

Deshalb heißt es seit 16. September in der

WKO-Kampagne „Reden wir Klartext“ wieder

„Genug ist genug! Zu viele Steuern

gefährden Jobs“. Zusätzlich zum bereits

bekannten TV-Spot im Fernsehen wird es

im Herbst die Spots auch imKino geben.

Daneben spricht sich der „Klartext“ auch

im Hörfunk, im Internet und imPrintbereich

wieder klar gegenneue Steuernaus.

Speziell zum Thema Vermögens- bzw.

Eigentumssteuern hat die WKÖ einen weiteren

Spot entwickelt, in dem kurzweilig

undanschaulich gezeigt wird, welche Auswirkungen

die Wiedereinführung der Vermögenssteuern

auf die Unternehmen und

in weiterer Folge auf die Arbeitsplätze in

Österreich hätten. Der Spot wird vor allem

viral via YouTube,Facebook, Twitter undCo

verbreitet.

TV-Spot, HF-Spot undweitereKommunikationsmaßnahmen

zur Kampagne findenSie

wieder unter wko.at/klartext.

LEHRLINGSFÖRDERUNG:

WKÖbegrüßt Erweiterung

Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt

die vonWirtschaftsminister Reinhold

Mitterlehner unterzeichnete Verordnung

zur Verbesserung der Lehr-

lingsförderung. Sie schafft Anreize,den

für Österreich dringend nötigen Fachkräftebedarf

durch gute betriebliche

Ausbildung zu decken.

Die neuen Fördermöglichkeiten gehen

auf einen Beschluss desFörderausschusses

des Bundes-Berufsausbildungsbeirates

zurück und sind rückwirkend ab 1. September

2013 wirksam. Folgende Maßnahmenwurdenbeschlossen:

> Förderung von Unternehmen, welche

einen Lehrling aus der überbetrieblichen

Berufsausbildung (ÜBA) übernehmen.

Der Förderbetrag beträgt einmalig

1.000 Euro/proLehrling.

> Förderungvon Vorbereitungskursen für

die Lehrabschlussprüfung–auf Antrag

des Lehrlings wird ein Kostenbeitrag

bis max. 250 Euro pro Kurs geleistet,

sofern das Ende derLehrzeit nichtlängerals

zwölf Monate zurückliegt.

> Kostenfreier zweiter oder dritter Antritt

zur Lehrabschlussprüfung–nacheiner

negativen Prüfung werden die Prüfungsgebühr

und die Materialkosten

voll ersetzt.

> Förderungvon Freistellungenfür die für

die Vorbereitung und Teilnahme an

EuroSkillsoderWorldSkillserforderliche

Zeit: Lehrbetriebe,deren Lehrlinge bzw.

Mitarbeiter (Lehrabsolventen) an

Berufsweltmeisterschaften oder EuroSkills-Berufseuropameisterschaften

teilnehmen,

können bei derLehrlingsstelle,

die auf die vorgesehene (externe) Vorbereitungszeit

(Expertentrainings etc.)

sowie die Wettkampftage aliquot entfallende

Lehrlingsentschädigungbzw.den

aliquoten Lohn/das aliquote Gehalt als

Zuschuss (brutto) beantragen. Diese

Förderunggilt ab 1. 1. 2014.

> Ab 1. 6. 2013 gibt es weitersauf Grund

einer früher erfolgten Novellierungder

Richtlinie für Lehrlinge, die älter als

18 Jahre sind und eine Lehre beginnen,

eine spezifische Förderung (Erwachsenenlehre),

sofern der Lehrling

noch keine entsprechende schulische

oder keine Lehrausbildung ineinem

verwandten Beruf genossen hat und

eine Lehrlingsentschädigung inHöhe

des Hilfsarbeiterlohnes bzw. Gesellengehaltes

erhält.

WeitereInformationen bei den Förderreferaten

der Lehrlingsstellen in den Landeskammern,

Ansprechpartner ersichtlich

auf: www.lehrefoerdern.at

WKOUND POLIZEI:

SMS-Infoservice

Das SMS-Infoservice –ein kostenloses

Warnsystem der Wirtschaftskammern

Österreichs in Kooperation mit dem

Bundesministerium für Inneres und der

Polizei zur Erhöhung der Sicherheit in

Einkaufsregionen –wurde in das Firmen

A-Z implementiert, ein neues Versandportal

entwickelt und startete nun

am 23. September 2013 neu.

WesentlicheNeuerungenSMS-Infoservice:

> Registrierung der Mitglieder über Firmen

A-Z

> Clusterzuordnung durch das Mitglied

selbst möglich

> Erweiterte Versandoptionen:

• SMS-Zeichenbeschränkung von 160

auf 316 Zeichen für Ausnahmefälle

erweitert

• Zusätzlich E-Mail Versandvon Warnmeldungenmöglich

> Einheitlicher Absenderbei Versandder

Warnmeldungen (SMS-Info bzw. smsinfo@wko.at)

> Wartung/Bearbeitung/Auswertungen

durch Landeskammer-Mitarbeiter über

Firmen A-Z

> Neues kostengünstigeres Versandportal

4 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


BRANCHENNEWS

Die Bundessparte Handel hat auf ihrer

Webseite die entsprechende Information

zum SMS-Infoservice adaptiert und hier

auch eineAnleitungfür die künftigeRegistrierung

der Mitglieder zum Download

bereitgestellt:

www.wko.at/stmk/handel

Teilembargo gegen Nordkorea:

Verbot für Luxusgüter

Diverse Verordnungen untersagen, Luxuswaren

unmittelbar oder mittelbar an

Nordkorea zu verkaufen, zu liefern, weiterzugeben

oder auszuführen. Dies

betrifft auch Sportartikel und -ausrüstung

für den Ski-, Golf-, Tauch- und

Wassersport.

Für den Sportartikel-Einzelhandel ist die

Beurteilung schwierig, obein allfälliger

Verkauf sanktionsbetroffen ist. Ein Kauf

einer größeren Menge von Schischuhen

(mehr als Haushaltsmenge) beispielsweise

durch die Botschaft oder durch einen Mitarbeiter

der Botschaft von Nordkorea

oder ein Kauf mit einer Zustellanweisung

an die Botschaft wird einen entsprechenden

Verdacht einer Weiterlieferung nach

Nordkorea aufkommen lassen müssen; dieses

Geschäft wäreverboten.

Es kommt dabei darauf an, ob mehr als

eineStückzahl zum persönlichen Gebrauch

gekauft wird, ob erkennbar ist oder erkennbar

sein müsste, dass eine Weiterlieferung

nach Nordkoreastattfindenkönnte.

ALLE BRANCHEN:

Geschäft im Netz:

Verkaufsflächen schrumpfen

Mag. Simone Hoepke berichtet am

4. 10. 2013 im Kurier:

VordreiJahren hat mir derGeschäftsführer

von Niedermeyer gesagt, dass sich seine

Elektronikkette noch nichtmit demOnline-

Thema beschäftigt hat. Da habe ich

gewusst, dass es sie nichtmehr lange geben

wird“, sagt HaraldGutschi, Geschäftsführer

des Versandhändlers Universal. Gutschi

glaubt, dass es in den kommenden Jahren

eine Reihe anHandelspleiten geben wird.

„Der Flächenwahnsinn rächtsich jetzt.“

Foto:Umdasch

Der Standortberater RegioPlan geht

davon aus, dass die Verkaufsflächen in

Österreich binnen fünf Jahren um 25 Prozent

zusammenschrumpfen werden. Im

ersten Halbjahr 2013 sind die Flächen im

stationären Handeljedenfalls erstmalsseit

vielen Jahren rückläufig gewesen. Gutschi

sieht die Probleme teils hausgemacht.

„Wenn man in einem Elektronikgeschäft

ist, findet man ja nicht einmal jemanden,

dereinen beleidigt, weil es keineVerkäufer

mehr gibt.“ Auchder Versandhandelist im

Umbruch – die Umsätze wandern vom

Katalog- insWebgeschäft. Universal macht

bereits 70 Prozent seines Geschäfts im

Internet. Gutschi geht davon aus, dass es

bald85Prozentsein werden. „Die Kataloge

werden langfristig nur noch eine Marketingfunktion

haben.“

Online- oder Offline-Shopping?

Diese Frage stellt sich für Einzelhändler

schon längst nicht mehr. UMDASCH

Shopfitting, Ars Electronica, das Streetwear-Label

RAGund Samsung realisierten

eine interaktiveShopping-Wand, die

selbst aktive Cross-Channel-Shopper

staunen lässt.

Viele Konsumenten sind bereits rund um

die Uhr online: zu Hause via PC, Notebook

undTablet, unterwegsvia Smartphoneund

im Geschäft via Ordering-Screen. Mit der

Nutzungdieser neuen Technologien verändert

sich auch das Shopping-Verhalten

zusehends.

Um mittel- und langfristig wettbewerbsfähig

zu sein, gilt es für stationäre

Einzelhändler, sich an den veränderten

Bedürfnissen der Konsumenten zuorientieren

und Cross-Channel-Kompetenz aufzubauen.

Die wichtigsten Fragen, die sich

mittlerweile für den Einzelhandel stellen,

lauten demnach: Wann und wie kauft

meineZielgruppe ein?

UMDASCH Shopfittingbeschäftigt sich

intensiv mit der Zukunft des Handels. In

Kooperation mit RAG, Ars Electronica Linz

und SAMSUNG wurde ein zukunftsweisendes

Cross-Channel-Projekt erarbeitet: ein

revolutionäres,digitales Ladenformat, welches

das gesamte verfügbare Sortiment in

den Shop bringt. Egal wie groß oder klein

die Verkaufsfläche ist. Das Herzstück bildet

hierbei die multimediale RAG-Shopping-Wall.

Die Verzahnungzwischen Point

of Saleund Web-Shop gelingt mit derRAG-

SHOPPING-WALL mit Hilfe einer etwa4x2

Meter großen interaktiven Wand, bestehend

aus14Full-HD Displays.

Die RAG-SHOPPING-WALL ist derzeit im

RAG-Shop auf der Mariahilfer Straße 20

installiert undlädt zum näheren Erkunden

ein. In weiterer Folge wirddie RAG-Wall in

ihrer vollen Funktionalität ein Teil auf dem

EuroShop-Messestandvon UMDASCH ShopfittingimFebruar

2014 sein.

E-Rechnung an

Bundesdienststellen

Ab 1. Jänner 2014 sindLieferanten im

Waren- undDienstleistungsverkehr mit

Bundesdienststellen verpflichtet, ihre

Rechnungen ausschließlich elektronisch

und instrukturierter Form einzubringen.

Community-Building,

stationäres

Shoppen, sich durch

das Sortiment klicken,

Hintergrundinformationen

zu

einemProdukt

erhalten: ob mit

mobilen Endgeräten

oder vorOrt im Shop

die RAG-SHOPPING-

WALL ermöglicht

ein Cross-Channel-

Einkaufsvergnügen

der Superlative. Der

Kunde hat die Möglichkeit,

wo und

wann er will die

Ware zu erwerben,

zu begutachten oder

einfach mit anderen

RAG-Fans Bilder

auszutauschen.

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

5


BRANCHENNEWS

KASSENRICHTLINIE:

Prüfungen stehen bevor

Nach Veröffentlichung der Kassenrichtlinie

hatten Unternehmen bis Ende

2012 Zeit, ihreKassen derneuen Richtlinie

anzupassen. Das „Wirtschaftsblatt“

berichtet nun, dass eine Kontrollwelle

durch die Finanzpolizei zu erwarten

ist.

Nach der Kassenrichtlinie dürfen nur

Kassen verwendet werden, die alle Transaktionen

ordnungsgemäß und lückenlos

erfassen undbei denenkeineManipulation

der Daten möglich ist. Die Finanzverwaltung

kann zur Kontrolle sowohl die Aufzeichnungen

als auch die Funktionsweise

einer elektronischen Kasse überprüfen. Wir

haben darüber schon mehrfach berichtet,

z. B. in unserer Mitgliederinformation MFI

in derAusgabe 2/2012.

EntsprichteineKassa nichtden neuen

Vorgaben, hängen die Konsequenzen von

der Schwere der Mängel ab. Bei gravierenden

Mängeln kann die Finanzpolizei die

Aufzeichnungenanzweifeln, etwawenn die

fortlaufende Numerierungfehlt. Dies kann

in weiterer Folge zu einer Umsatzschätzungführen.

Bei Abgabenverkürzung durch eine

nichtordnungsgemäße Kassa kommt auch

das Finanzstrafrecht zur Anwendung,

wobei manipulierte Kassen als Indiz für

einen Verkürzungsvorsatz gewertet werden.

Quelle: Wirtschaftsblatt, MFI

Stelle liegt Charles Vögele mit knapp über

100.000 m 2 ,dicht gefolgt von H&M mit

circa 100.000 m 2 .Kleinere Platzhirsche in

diesem RankingsindNKD undFussl mit je

circa 80.000 m 2 und Takko mit circa

70.000 m 2 .Ansiebenter Stelle in diesem

Ranking folgt Peek & Cloppenburg mit

deutlich weniger, dafür aber sehr großen

Standorten, die in Summe ca. 69.000 m 2

ausmachen.

Welcher Marktteilnehmer inwelchem

Bundeslanddie Nase vornehat, hat Regio-

Data Research erhoben. Im regionalen Vergleich

ist kik der größte Platzhirsch im

Burgenland, in Kärnten, in Niederösterreich

und inder Steiermark. Oberösterreich,

Salzburgund Tirol werdenhingegen

von C&A, Vorarlberg von Charles Vögele

und Wien von Peek &Cloppenburg dominiert.

Diverse Unglücke, darunter die große

Brandkatastrophe nach einem Fabrikseinsturz

in Bangladesh, warfen ein hartes

Licht auf die Arbeitsbedingungen inder

Textilindustrie und brachte internationale

Moderiesen in Erklärungsnot.

Dennoch steigt der Bedarf an ökologisch

und fair produzierter Mode ständig.

Bei der Messe WearFair in Linz tummelten

sich Ende September mehr als140 Aussteller.

Dabei warb einewachsende Zahl an Siegeln

und nachhaltigen Standards um die

Gunst derKonsumenten.

Mark Starmanns, Forscher der Uni

Zürich und Mitbegründer des Online-Portals

„Get Changed“, eines Wegweisers für

faireTextilien im Handel, hat neun gängige

Gütesiegel auf ihre Glaubwürdigkeit und

Bedeutungabgeklopft. Jedes Siegel decke

jeweils nur einen oder wenige Teile inder

Lieferkette ab, seien es soziale Standards

in der Produktion oder ökologische

Ansprüche. Um denWeg vonTextilien vollständig

nachzuzeichnen, seien drei, vier

Labelsnötig, wasinder Praxiskaum möglich

sei. Es brauchedaher auf EU-Ebenedie

Schaffungeines Standards für die gesamte

Wertschöpfungskette.

Quelle:Verena Kainrath,DER STANDARD

LEDERWARE:

Verabschiedung

TEXTIL:

Bekleidungshandel:

40 %für die Top5

C&A, kik, Charles Vögele,H&M und NKD

sind nach ihrer Verkaufsfläche die größten

Bekleidungseinzelhändler Österreichs.

Zusammen verfügen diese Top5

im Bekleidungshandel über 40% der

gesamten Bekleidungsfläche in Österreich.

Insbesondere C&A und kik liefern sich

seit einigen Jahren ein Kopf an Kopf Rennen,

wenn es um die Frage nach dem Flächensieger

im österreichischen Bekleidungseinzelhandel

geht. Mit Ende 2012

dürften beide ein ähnliches Niveau mit je

circa 124.000 m 2 erreichthaben. An dritter

Gütesiegel für

faireMode enttäuschen

Foto:Bundesgremium

Im Rahmen einer Bürobesprechung im

Bundesgremium des Mode- und Freizeithandels

wurde Dkfm. Reiner Fialik offiziell

verabschiedet. Fialik war imBundesgremium

Obmann desBerufszweigsLederware

undwurde nach seiner Pensionierungvom

Mödlinger Klaus Percig ersetzt. V. l. n. r.:

Mag. Martina Ertler, Herbert Gänsdorfer,

Klaus Percig, Dkfm. Reiner Fialik und

Mag. Eldrid Mänhardt.

6 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


BRANCHENNEWS

SCHUHE:

Top-Schuhhändler

In Mittel- und Osteuropa gibt es laut der

aktuellen RegioData-Analyse eine klare

Nummer 1, wenn es um den Schuheinzelhandel

geht: Deichmann ist der Top-

Schuhhändler in Europa.

Kein anderer europäischer Schuheinzelhändler

kann so was von sich behaupten:

Gleich in neun Ländern, von Dänemark,

über Deutschland, die Schweiz,

Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien,

Kroatien bis Bulgarien ist Deichmann

Marktführer. Die beliebte Marke aus

Deutschlandist ein Familienunternehmen,

das bereitsinden ’70er JahrenseineInternationalisierungbegann.

Interessant ist die Situation in Österreich:

Trotz der Nähe zuDeutschland und

des steilen Wachstumskurses von Deichmann

ist nach wie vor die österreichische

Leder &Schuh AG mit ihren sieben Marken

die Nummer 1inder Alpenrepublik.

Sieg im Plagiatsprozessgegen

Intermedium Shoes

Die DeckersOutdoor Corporation gewann

den Prozess gegen Intermedium Shoes

B.V. um das eingetragene Geschmacksmuster

des Modells UGG Australia BaileyButton.

Der Den Haager Gerichtshof entschied

über den Verstoß der niederländischen

Schuhfirma Intermedium Shoes B.V. gegen

das eingetragene Geschmacksmuster des

ModellsUGG Australia Bailey Button. Intermedium

mussumgehend allehergestellten

und vertriebenen Produkte, die dem Vorwurf

desPlagiatsunterliegen, zurückrufen

undvernichten.

Das etablierte Schuhunternehmen

Intermedium, das behauptet, jährlich über

20 Millionen Paar Schuhe inganz Europa

zu verkaufen, reichte Beschwerde gegen

Deckers ein, als Deckers gegen einen

Händler aus Deutschland vor Gericht zog,

der ein vermeintliches Plagiat des Bailey

Button Boots verkaufte. Dieses Produkt

konnte bis zu Intermedium zurückverfolgt

werden, die denSchuh hergestellt unddistribuiert

hatten. Intermedium unternahm

daraufhin den Versuch, das eingetragene

Geschmacksmuster von Deckers in der

europäischen Union anzufechten. Das

Urteil bestätigt aber die Rechte für das eingetragene

Geschmacksmuster von UGG

Australia in der gesamten europäischen

Union.

SPORT:

Lieferantenranking

Gemeinsam mit dem Branchenmagazin

sportFACHHANDEL führt der VSSÖ heuer

zum ersten Mal ein Lieferantenranking

durch. Im Zuge der Befragung haben

Händler die Möglichkeit, ihre Lieferanten

aus den Bereichen Running, Outdoor und

Fahrrad zu bewerten. Alle Händler, die bei

derBefragungmitmachen, nehmenander

Verlosungattraktiver Preise teil!

LETZE MELDUNGEN:

Kinderbekleidung mit Kordeln

Seit dem Jahr 2008 findet inÖsterreich

eineMarktüberwachung vonKinderbekleidung

mit Zugbändern und Kordeln statt,

wobei Kontrollen die weitgehende Bereinigung

desMarktes zeigen.

Heuer wird jedoch ein Ansteigen von Problemen

bei Kinderbikinis bis 7Jahre verzeichnet,

wobei beanstandet wird, dass

Bänderzum Zusammenziehen (Nackenverschluss)

nichtden Bestimmungenentsprechen

unddaher vomMarkt genommen werden

müssen. Kontrollen für 2014 stehen

bevor!

ErsteNovelle

der Fahrradverordnung

Die 1. Novelle der Fahrradverordnung

wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

undist am 10. 10. 2013 in Kraft getreten.

Aus Sichtder WirtschaftskammerÖsterreich

ist es erfreulich, dass die Hauptforderung

erfüllt wurde: Die Bestimmung,

dass Fahrräder nichtmehr mitLichtanlage

in Verkehr gebracht werdenmüssen, wurde

dahingehend geändert, dass diese Vorschrift

nicht mehr in §1Abs 1Z3zufindenist,

sondern nunin§1Abs.4definiert

ist und somit der Eigenverantwortung des

Radfahrers übergeben wurde.

Den genauen Text der297. Verordnung

derBundesministerin für Verkehr,Innovation

undTechnologie,mit derdie Fahrradverordnung

geändert wird (1. Fahrradverordnungs-Novelle)

sowie weitereAuskünfte

erhalten Sie gerneimLandesgremium.

Einarbeiten für Weihnachten

undJahreswechsel

Alljährlich bieten die bevorstehenden

Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel

die Möglichkeit des Einarbeitens der

zwischen die Feiertage fallenden Arbeitstage.

Fällt in Verbindung mit Feiertagen die

Arbeitszeit an Werktagen aus, um den

Arbeitnehmern eine längere zusammenhängende

Freizeit zu ermöglichen, so kann

die ausfallende Normalarbeitszeit auf die

Werktage von höchstens 13zusammenhängenden,

die Ausfallstage einschließenden

Wochen verteilt werden. Die tägliche

Normalarbeitszeit darf

> bei einem Einarbeitungszeitraum von

bis zu 13 Wochen 10 Stunden

> bei einem längeren Einarbeitungszeitraum

9Stunden

nichtüberschreiten.

Das Einarbeiten bedeutet eine Umverteilung

der Normalarbeitszeit. Die in den

Wochen desEinarbeitensgeleistetenStunden

gelten daher nicht als Überstunden,

sie sind lediglich anders verteilte Normalarbeitsstunden

Vorsicht!

Das Einarbeiten ist nurzulässig, wenn dem

Arbeitnehmerdadurch einelängere zusammenhängende

Freizeit in Verbindung mit

einem Feiertagermöglichtwird. Das Einarbeiten

von Einzeltagen ohne Verbindung

zu einem Feiertag ist nicht zulässig. Fällt

ein Feiertagauf einen Sonntag, so gilt dieser

Tagals Sonntagund nichtals Feiertag!

Melden Sie uns

IhreFirmenjubiläen!

308@wkstmk.at

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

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BRANCHENNEWS

INNOVATIVE LÖSUNG BEIM HANDELS-KV:

Doppelabschlussfür 2014 und 2015

Ab 1. Jänner 2014 bekommen (Vollzeit-)Angestellte im österreichischen Handel ein

garantiertes Mindestgrundgehalt von 1.450 Euro, ab 1. Jänner 2015 beträgt dieses

1.500 Euro. Darauf haben sich die SozialpartnerimHandel,die Bundessparte Handel

der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten

(GPA-djp) in der dritten Verhandlungsrunde für einen neuen Handels-Kollektivvertrag

geeinigt.

abschluss bringt den Unternehmen Planungssicherheit

undden MitarbeiterInnen

eine klare Gehaltsperspektive für die

kommenden zwei Jahre. Er verwirklicht in

zwei Schritten einerseits die Forderung

nach dem Mindestgehalt von 1.500 Euro

und begünstigt daher besonders die

Anfangsgehälter der Berufseinsteiger im

Handel sowie die Lehrlinge, andererseits

Hier die weiteren Details des neuen Kollektivvertrags:

ImJahr 2014 werden die

Mindestgehälter für Handelsangestellte bis

zur Grenze von 1.850 Euro um2,55 %, ab

1.851 Euro um2,50 %erhöht. Jedenfalls

beträgt das Mindestgehalt 1.450 Euro. Das

bedeutet, dass bei der Gehaltstafel Aim

Gehaltsgebiet Adie kollektivvertraglichen

Mindestgehälter in der Beschäftigungsgruppe

2im1., 3. und 5.Berufsjahr und

in der Beschäftigungsgruppe 3im1.und

3. Berufsjahr auf jeweils 1.450 Euro angehoben

werden.

Die am 31.12.2013 bestehendenÜberzahlungen

werden grundsätzlich in euromäßiger

Höhe (centgenau) aufrechterhalten.

1. Erhöhung kollektivvertragliches Mindestgehalt:

2. Keine Aufrechterhaltung vonÜberzahlungen:

3. Aufrechterhaltung einer Überzahlungen:

4. Feststellung einer neuen –reduzierten –Überzahlung für den Fall

eines Berufsjahressprunges:

ACHTUNG!

Die Aufrechterhaltung der Überzahlung

unddas kaufmännischeRundenauf ganze

Euro gelten in der Gehaltstafel AimGehaltsgebiet

Anicht für folgende Gehaltspositionen:

Beschäftigungsgruppe 2 im

1., 3. und 5.Berufsjahr, Beschäftigungsgruppe

3im1.und 3. Berufsjahr.

In diesen Positionen werden die kollektivvertraglichen

Mindestgehälter auf

jeweils 1.450 Euro angehoben. Bei Überzahlungendieser

genannten Positionen ist

das IST-Gehalt jedenfalls um2,55 %zu

erhöhen d.h. ab einem IST-Gehalt von

1.415 Euro ist das Gehalt um 2,55 %zu

erhöhen. Ein IST-Gehalt bis zu 1.414 Euro

erhöht sich auf das kollektivvertragliche

Mindestgehalt von1.450 Euro.

Zur Vorgangsweise hinsichtlich der

Erhöhung auf das Mindestgehalt von

1.450 Euro, der Aufrechterhaltung von

Überzahlungen und der Feststellung einer

neuen –reduzierten –Überzahlungfür den

Fall eines Berufsjahressprunges folgende

Beispiele:

KV-Abschluss 2015

Für das Jahr 2015 hat man sich auf eine

Erhöhung umden Verbraucherpreisindex

(VPI) mit einem Aufschlag von 0,4 %für

alle MitarbeiterInnen im österreichischen

Handel geeinigt. Die Lehrlingsentschädigungen

steigen auch 2015 um die folgendenBeträge:

1. Lehrjahr: 14 Euro, 2. Lehrjahr:

20 Euro, 3. Lehrjahr: 30 Euro.

Ein Novum im neuen Handels-KV ist

die Einigungauf einen Doppelabschluss für

die Jahre 2014 und 2015. Der Doppelwurde

ein Abflachung der Gehaltskurve

erzielt. Auch dem Ziel einer faireren Verteilung

des Lebenseinkommens für Handelsangestellte

ist man damit erheblich

näher gerückt. Sogar die Gewerkschaft

betont, dass der Handel damit endgültig

kein Niedriglohnbereich mehr ist.

Mit dem Doppelabschluss wurde auch

der Weg frei für die Weiterentwicklung

eines zeitgemäßen Gehalts- und Einstufungsschemas

im Handels-Kollektivvertrag,

das im Jahr 2014 vonden Soziapartnernim

8 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


BRANCHENNEWS

2013 SCHON ZUM 6. MAL:

DasGroße Ö3-Christmas-Shopping

Auch 2013 werden die Christkindeln und Weihnachtsmänner

beim Weihnachtseinkauf unterstützt.

Jetzt einschalten

&gewinnen!

EINMOLIG.COM/

österreichischen Handel intensiv verhandelt werden und danach

zügigumgesetzt werdensoll.

Im Rahmenrecht gibt es keine materiell-rechtlichen Veränderungen.

Im Anhang zum Kollektivvertrag werden lediglich zwei

Beispielefür die Anrechnungvon Karenzzeiten (geltendesRecht)

hinzugefügt.

Die erfolgreiche Aktion „Das Große Ö3-Christmas-Shopping“

wirdheuerbereitszum 6. Mal durchgeführt. Die Aktion hat in den

vergangenen Jahren trotz der gedämpften Konjunkturlage dazu

beigetragen, dass der heimische Einzelhandel gut im Weihnachtsgeschäft

reüssieren und imJahr 2012 ein Umsatz von 1,52 MilliardenEuroerreichtwerdenkonnte.

Die Spielidee (Weihnachtsgeschenke einkaufen, Rechnungen

einschicken, gezogen werden, Geldzurückgewinnen) hat sich bestensbewährt

undsorgt für hohe Aufmerksamkeit. In über 100 Spielrundenwerdenvom

2. bis23. Dezember 2013 Rechnungengezogenund

die Gewinner erhalten denBetrag desWeihnachtseinkaufs

refundiert. Bei Bekanntgabe der gezogenen Rechnung imRadio

werden wieder der Gewinner, die Einkaufssumme und auch das

Geschäft, in demeingekauft wurde,genannt.

Als Werbematerialien werden wie im Vorjahr Drucksujets von

Ö3 für

> Poster

> Postkarten

> Kassabon-Kleber

zur Verfügunggestellt.

Das Große Ö3-Christmas-Shopping, das in Kooperation von

Wirtschaftskammer Österreich und Ö3 durchgeführt und ab

25. November 2013 intensiv auf Ö3 promotet wird, soll auch heuer

wieder zu einem guten Ergebnis im Weihnachtsgeschäft beitragen.

Sujets zu diversen Werbematerialien, sowie die

Spielregeln für die Aktion 2013 finden Sie zum Download unter:

www.wko.at/stmk/handel

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

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BRANCHENNEWS

ALLE BRANCHEN:

NeuerKarrierewegimHandel:

VomLehrling zum

MSc Handelsmanagement

Der neue hochschulische Lehrgang

„Akademische/-r Handelsmanager/-in“

sowie das Master-Programm „MSc Handelsmanagement“

werden ab 2014 von

der WKÖ-Bundessparte Handel, dem

WIFI und der Fachhochschule Wien der

WKWgemeinsam an mehreren Standorten

in Österreich angeboten.

„Der dynamischeWandelimEinzel-, Großund

Außenhandel stellt die österreichischen

Handelsbetriebe im Hinblick auf

die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter ständig vor neue Herausforderungen.

Daher freut es mich besonders,

dass 2014 das Jahr der Premiere für

eine Innovation in Sachen Weiterbildung

im heimischen Handel wird: Dann wird es

flächendeckendinganz Österreich möglich

sein, sich im Rahmen der neuen ‚Berufsakademie

Handelsmanagement‘auf akademischem

Niveau weiterbilden zulassen“,

so Bettina Lorentschitsch, Obfrau derBundessparte

Handel der Wirtschaftskammer

Österreich (WKÖ).

In vier Semestern

zum MSc Handelsmanagement

Damit gibt es in ganz Österreich erstmals

eine praxisbezogene, berufsbegleitende

Weiterbildung auf Hochschulniveau für

Lehrlinge, Mitarbeiter, Wieder- und Quereinsteiger

sowie Unternehmensgründerim

Handel in Österreich. Der neue zwei

Semester dauernde Lehrgang „Akademische/-r

Handelsmanager/-in“ sowie das

Master-Programm „MSc Handelsmanagement“

(Dauer ebenfalls zwei Semester)

wurdenmit demFokusauf das Motto„Praxis

+Theorie =Erfolg“ von der WKÖ, der

Bundessparte Handel und dem WIFI in

enger Zusammenarbeit mit der FachhochschuleWien

derWKW entwickelt. Durch die

WIFIs gelingt die bundesweite Flächendeckung

der Berufsakademie Handelsmanagement

–das stellt eine absolute Innovation

in der österreichischen Hochschullandschaft

dar.

Ziel des neuen Karriereweges imHandelist

es,dass beruflich Qualifizierte ohne

Matura als Absolventinnen und Absolventen

der neuen Berufsakademie Handelsmanagement

> fit für Führungspositionen in Handelsbetrieben

werden,

> später selbst einmal in der Lage sind,

ein Unternehmen zu gründen und

erfolgreich zu führen oder

> die Nachfolge in der Führung eines

bereits bestehenden Betriebes anzutreten.

Vonder Lehrezum akademischen

Abschluss

„Die Berufsakademie Handelsmanagement

alsneues Aus-und Weiterbildungsangebot

öffnet vor allem Lehrabsolventinnen und

Lehrabsolventen mit Berufserfahrung den

Wegvon derLehrezueinem akademischen

Abschluss“, erläutert Prof.Dr. Michael Landertshammer,

Leiter der Abteilung Bildungspolitik

der WKÖ und Institutsleiter

desWIFI Österreich.

Bildungspolitisch gesehen sind die

neuen Lehrgänge erstens ein wichtiges

Instrument gegen den drohenden Fachkräftemangel

und zweitens wird damit

sichergestellt, dass Österreich im europäischen

Wettbewerb um eine fundierte und

praxisorientierte Ausbildung vorne mit

dabei ist.

Die Berufsakademie Handelsmanagement

ist ein Schulterschluss innerhalb der

Wirtschaftskammerorganisation im bildungspolitischen

Bereich durch eine

Kooperation derAbteilungfür Bildungspolitik

der WKÖ, der Bundessparte Handel

und des WIFI mit der FHWien der WKW.

Durch die Berufsakademie wird die Chancengleichheit

verbessert und gleichzeitig

ist die Berufsakademie ein vollwertiges

Studium.

Diese neue Ausbildungsschienesoll die

Karriereentwicklung und die Möglichkeit

zur persönlichen Weiterentwicklungqualifizierter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ermöglichen und damit auch zur Steigerung

der Wettbewerbsfähigkeit der Handelsbetriebe

sowie der Attraktivität der

Branchebeitragen.

IhreMeinung istuns wichtig!

308@wkstmk.at

TEXTIL:

Die Meinung der anderen:

Deutscher Gesamtverband

Textil+Mode gegen „Made In“

Der Kampfumdie verpflichtende Kennzeichnung

des Ursprungslandes,„Made

In“ genannt, tobt weiter. Das Europäische

Parlament hat sich heute für eine

verpflichtende ‚Made in’-Kennzeichnung

von Textilprodukten ausgesprochen,

die außerhalb der EU hergestellt

werden. Hier die Meinung des deutschen

Gesamtverband Textil+Mode.

Als Begründung für „Made In“ muss der

Verbraucherschutz herhalten: Der Käufer

müsse wissen, woTextilien herkommen.

Klingt einfach, ist es aber nicht. „In einer

globalisierten Welt gibt es nicht das eine

Herstellungsland“, erklärt Dr.Wolf-Rüdiger

Baumann, Hauptgeschäftsführer des

Gesamtverbandes Textil+Mode. „Wenn die

Wolle für einen Anzug aus Australien

kommt, diese in Italien gewebt und der

Stoff dann von einem deutschen Unternehmengekauft

wird, das auch das Design

liefert, ist dem Verbraucher dann mit der

Angabe ‚Made in Tunisia‘ gedient, wenn

derAnzug dort genähtwurde?Sowirdder

Verbraucher doch erst recht indie Irre

geführt.“

Interessant ist, dass sich keine der

bekannten Verbraucherschutzorganisationenfür

ein solches „Made in“ einsetzt. Tatsächlich

geht die Initiative von der italienischen

Bekleidungsindustrie aus, die

erheblich unter dem Druck außereuropäischer

Importe steht. „Italien hofft, seine

kleinen Nähereien durch die verpflichtende

Herkunftsbezeichnung konkurrenzfähiger

zu machen“, erläutert Baumann. „Außereuropäische

produzierte Produkte sind

aber nicht pauschal schlechter als in

Europa gefertigte. Außerdem vermeidet

nur eine Freiwilligkeit hinsichtlich der

KennzeichnungProtektionismus.“

Der Gesamtverbandtexitl+modefordert

die Beibehaltung der geltenden freiwilligen

Kennzeichnung. „Eine harmonisierte

europäische Kennzeichnung wäre wünschenswert.

Sie müsste freiwillig sein und

dem Verbraucher tatsächlich relevante

Informationen geben“, meint Baumann,

„was das Parlament gerade beschlossen

10 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


hat, istprotektionistischeIndustriepolitik

unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes.“

LEDERWAREN:

Werbegemeinschaft Lederwarenwirtschaft:

Gutscheinaktion auf

www.taschenundmehr.at

Die Werbegemeinschaft der Österreichischen

Lederwarenwirtschaft bildet mit

ihren Aktivitäten im Interesse aller Branchenmitglieder

eine einmalige Plattform

innerhalb unserer Interessenvertretung.

Die gemeinsame Webseite taschenundmehr.at,

gemeinsames Werbematerial, der

Einsatz entsprechenderMittel zur Suchmaschinenoptimierung

und Social Media

Kampagnen helfen allen Mitgliedern, im

immer härter werdenden Wettbewerb besser

bestehen zu können.

Die erneut beworbenen REISEWOCHEN

2013 konnten zwar in manchen Fällen

nicht ganz an den Erfolg des Vorjahres

anschließen, insgesamt verzeichnet die

Branche jedoch laut den Ergebnissen der

KMU Forschung Austria auch im heurigen

Jahr bessere Ergebnisse als inder Zeit vor

dengemeinschaftlichen Reisewochen.

Für die bevorstehendenwichtigen Tage

bis Weihnachten konnten wir kurzfristig –

und für unsere Mitglieder völlig gratis –

eineMaßnahme treffen, die sicher hilfreich

Schenken SieIhren

individuellen Gutschein

für Taschen und mehr

Alle Details auf

www.taschenundmehr.at

ist, die wirtschaftlichen Erwartungen im

Weihnachtsgeschäft zu erreichen.

Personalisierte Gutscheinaktion

Personalisierte Gutscheine sind für unsere

Mitglieder auf www.taschenundmehr.at

einfachgestaltbar.

Die Vorteileder Gutscheine:

> Gerade zu Weihnachten werden immer

mehr Gutscheinegeschenkt.

> Vieledieser Gutscheinewerdenoft erst

nach Weihnachten eingelöst, manche

erstaunlicherweise nie.

> Das Schenken von Gutscheinen macht

mehr Spaß, wenn man sie individuell

gestalten kann.

Sie erhalten in dennächsten Tagenkostenlos

drei Poster in A1-Größe für Ihr Schaufenster,umdiese

Aktion zu bewerben.

BRANCHENNEWS

Die Gestaltungdurch die Kunden:

> Die Kundengestaltenauf derWebseite

laut Anleitungihren persönlichen Gutschein

in einfachenund kurzen Schritten,

drucken diesen in der gewünschten

Größe und auf einem selbst

gewählten Papier aus und suchen sich

einen Händler ihrer Wahl.

> Beim Besuch der Kunden in Ihrem

Geschäft wird der gewählte Betrag

bezahlt und von Ihnen mit Ihrem Firmenstempel

und Unterschrift auf der

Rückseite des Gutscheins gültig

gemacht.

Wir sind sicher, dass diese Aktion einen

Beitrag zu positiven Weihnachtsumsätzen

leistet und werden abdem Jahreswechsel

mit Vollgas an einer neuen Aktion für die

Sommermonate 2014 arbeiten.

Bitteprüfen Sie in Ihrem und im Interesse

allerHändler auf der gemeinsamen Webseite

Ihr Sortiment hinsichtlich der von

Ihnen geführten Marken und Ihrer Unternehmensdaten

(Telefonnummer, Mailadresse,

usw.)! Wenn Sie neue LieferanteninIhr

Sortiment aufgenommen haben

oder nicht mehr alle Marken führen, die

Sie uns seinerzeit genannt haben, bitten

wir Sie das Bundesgremium (Telefon

05 90 900 3370, mode.freizeit@wko.at) zu

informieren, damit wir die Webseite

aktualisieren können.

Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest

und ein glückliches, erfolgreiches Neues Jahr!

Wir danken Ihnen herzlichstfür die gute Zusammenarbeit und freuen uns,

Sie bei unseren Aktivitäten 2014 persönlich begrüßen zu dürfen.

Ihr Landesgremium für den Handel mit Mode und Freizeitartikeln

Harald Scherz

KommR Franz Rattenegger

Gertraud Hubmann

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

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VERANSTALTUNG |2.Sportabend am Red Bull Ring

2. Sportabend

am Red Bull Ring

Einen Blick in den VIP-Bereich des Red Bull Rings werfen konnten die 69 Teilnehmer

des 2. Sportabends, den das Landesgremium des Mode- und Freizeithandels

am 15. Oktober 2013 am Red Bull Ring, dem Austragungsort des Formel-1-Grand

Prix „Großer Preis von Österreich“ am 22. Juni 2014, veranstaltete.

AlleFotos: WirtschaftskammerSteiermark

Eine Führung über das Gelände des Red

Bull Rings mit einem Blick vonder Terrasse

des Driving Centers auf das gesamte Areal

eröffnete den Sportabend. Der Rundgang

führte in das Fahrerlager inkl. der Boxen

und über das Siegerpodest und das Media

Center zu denVIPLounges.

Im Anschluss konnte Moderator

Mag. Gerald Saubach, derSportchef im ORF

Landesstudio Steiermark, folgendePersönlichkeiten

ausder Welt desSportsals Interviewpartner

begrüßen: den österreichischen

Meister im Triathlon auf der Langdistanz,

Armin Atzlinger, den Speed Ski-

Fahrer Gerhard Peer, den 43fachen Fußballnationalteam-Stürmer

und SKSturm

Graz-Star Mario Haas sowie Mag. Günther

Abraham, den neuen Koordinator für Jugend

und Schulsport des Landes Steiermark.

Landesgremialobmann Harald Scherz freute sich

im Interviewmit Gerald Saubach über das große

Interesse an der Location und am Sportabend und

gab einen ausführlich Branchenüberblick: „Wie

siehtesinder steirischen und gesamtösterreichischen

Sportbranche aus?“

DR. HOLGER SCHWARTING:

Sport2000 will der Preisschlacht

trotzen

Sport 2000-Vorstand Holger Schwarting

will seine Sport-2000-Händler auf die

bevorstehendenschwierigen Zeiten vorbereiten.

Im Jahr 1972 als Einkaufsgemeinschaft

einer Handvoll Sporthändler

gegründet, zählt die Genossenschaft Sport

2000 aktuell allein in Österreich etwa 220

eigenständige Mitglieder, inklusive Tschechien,

Slowakeiund Ungarn sogar280.Die

erzielen in insgesamt 466 Geschäften auf

126.000 m Verkaufsfläche einen Umsatz

von382,5 Mio. €.

„In Österreich kamen im letzten Jahr

rund 50Prozent des Marktes inausländi-

12 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


Chancen imösterreichischen Sportfachhandel

2. Sportabend am Red Bull Ring | VERANSTALTUNG

2. Veränderung im Handel

und den Social Media-Aktivitäten, aber

auch mit Merchandisingund Ticketingund

demFanservice.

Die Schwarz-Weißen haben rund1.500

Mitglieder, Sponsoreinnahmen von rund

5Millionen Euro und weisen bei durchschnittlich

11.000 Besuchern der Heimspieleeinen

steigendenWerbewert auf.

MAG. MICHAEL NENDWICH:

Die VSSÖ Akademie

Foto:Privat

Dr.Holger Schwarting istVorstand bei der SPORT 2000 Österreich und Aufsichtsratsvorsitzender der

SPORT 2000 International. Er stellte am Sportabend die Sport-2000-Gruppe vorund informierte über die

Chancen des stationären mittelständischen Sportfachhandels in Österreich.

Die Grafik über die Marktanteileimösterreichischen Sporthandel zeigt auf, welchhoher Umsatzanteil

zuletzt Veränderungen in der Eigentümerstruktur unterworfen war.

sche Hand“, analysierte Schwarting. So

sei Intersport-Österreich zu Intersport-

Deutschlandgekommen, während die Eybl-

Sports-Experts-Gruppe vombritischen Diskonter

Sports direct übernommen wurde.

Vorallem vonLetzterem erwartete Schwarting

großen Druck auf alle Marktteilnehmer:

„Sports direct ist ein richtig harter

Diskonter, wie es ihn in Österreich noch

nicht gab.“ Damit nicht genug, planten

weitere Ketten einen Sprung nach Österreich:

„Ochsner aus der Schweiz oder

Decathlon ausFrankreich.“

Schwartings Gegenstrategie: „Weniger

Marken, mehr Kundenberatung.“ Denn der

Markt unterteile sich in zwei Segmente:

Diskont ohne Beratung und Händler mit

Beratung. Aber auch auf Konsumentenseite

tut sich zwischen erlebnis- und

mehrwertorientierten Kunden und den

Schnäppchenjägern eine Kluft auf. Mit

Beratung will sich Sport 2000 daher noch

stärker positionieren, wobei die Frage

„Preise statt Werte?“ nicht neu ist: Schon

Oscar Wilde sagte: „Heute kennt man von

allem denPreis,von nichts denWert“

Auch ander Front Skiverleih erhöht

sich derDruck auf die Spannen, weil einerseits

die Anzahl der Mitbewerber im

Online-Skiverleih steigt und andererseits

auch neue kleine Verleihanbieter vor Ort

alsEin-Mann-Verleiher auftreten undauch

allgemein bei denNebenausgaben im Tourismus

gespart wird.

AlsGegenrezept zu sinkendenSpannen

bietet Sport 2000 maßgeschneiderte Lösungen

für Händler an: Bekenntnis zum

gemeinsamen Handeln, Verbesserung der

betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, klar

definierte Leistungspakete und ein Baukastensystem

für kostenlose Basis- und

kostenpflichtige On-Top-Leistungen. Klares

Bekenntnis ist es, Sport 2000 zu einer

führendenHandelsmarkezumachen.

GERHARDGOLDBRICH:

„Das Unternehmen Sturm Graz“

Gerald Goldbrich istGeneral Manager des 1909

gegründeten SK Sturm Graz. Die Traditionsmannschaftist

elffacher steirischer Meister, vierfacher

österreichischer Cupsieger und dreifacher Meister

sowie mehrfacher Teilnehmer an der UEFAChampions

Leagueund UEFAEuropa League.

Sturm hat ausden wirtschaftlichen Turbulenzen

der letzten Jahre gelernt und eine

Wirtschafts- undeineSportbetriebeGmbH

gegründet, in denen Goldbrich einer der

beiden Geschäftsführer ist. Er beschäftigt

sich dabei u. a. mit Sponsoren und Medienpartnern,

derHerausgabedes Vereinsmagazins,

der Website, den Werbeflächen

Mag. Michael Nendwich

istselbstSportartikelhändler

und Geschäftsführer

des VSSÖ –Verbandes

der Sportartikelerzeuger

und SportausrüsterÖsterreichs.

Im Konsumentenverhalten der Sportartikelkäufer

stehen sich laut Nendwich trotz

Mischformen und Überschneidungen zwei

große Gruppen gegenüberstehen:

> Schnäppchenjäger: Sie wollen ihren

Jagdinstinkt befriedigen, Beratung,

Ladenbau oder Service sind dabei

sekundär, nicht das Produkt, sondern

derPreis sindihreoberste Maxime.

> Qualitätsorientierte Kunden: Sie

wünschen ein individuell angepasstes

Sportgerät und schätzen Einkaufserlebnis,

Ladenbau, Beratung und

Service.

Die Weiterbildungsaktivitäten des VSSÖ

sollen vorallem für denqualitätsorientierten

Kunden die Beratungsqualität und

damit die Umsätze steigern, gleichzeitig

aber auch einen Schutz vorallfälligen Haftungen

bieten. Die VSSÖ-Akademie bietet

dazu u. a. folgende Kursean:

> Sportmonteur für Fahrräder

> ModuleFahrradtechnik

> Fit für E-Bike

> Sportmonteur für Skibindungen

> Sportmonteur für Skiservice

> Sportmonteur für Schischuhe

> Wintersport kompakt

> Textilschulung

> Online-Schulung

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

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BRANCHENNEWS STEIERMARK

Terminankündigungen 2014

DasLandesgremium desHandels mit Mode

und Freizeitartikeln plant auch für 2014

vielfältigeAktivitäten.

Hier stellen wir Ihnen die einzelnen

Veranstaltungen imersten Halbjahr kurz

vor und geben Ihnen mit diesem Terminaviso

die Möglichkeit, die Terminerechtzeitigvorzuplanen:

ScharfeTage im Winter 2014

vom6.bis 8. Februar 2014

Scharfe Tage: Aktionskampagne für den

schärfsten Rausverkauf vom 6.bis 8. Februar

2014! Dieser Winter hat’s wieder in

sich: Steirische

Handelsunternehmen

können

von der

Aktion „Scharfe

Tage“ profitieren

und ihre

Abverkaufsware,Einzelstücke

und vorsaisonale

Ware imRahmen einer breit angelegten

Kampagneanden Mann/an die Frau

bringen.

Jetzt bestellen und mitmachen!

Nützen Sie die Gelegenheit vonder Aktion

zu profitieren und bestellen Sie Ihr

Scharfe-Tage-Paket (Sujets wie abgebildet),

ein Bestellschein ist Ihnen per Post

zugegangen, aber auch online auf

www.scharfe-tage.at abrufbar. Anmeldeschluss

ist der20. Dezember 2013.

16. Modeabend am 12. März 2014

ab 19 Uhr Imbiss, 19.30 Uhr Beginn

Beim 16. Modeabend am12. März stellt

Kai Jäckel Ihnen und Ihren Mitarbeiter-

Innen im Verkauf auf bewährte Art die

Highlights und Besonderheiten der Frühjahr-/Sommermode

2014 (Bekleidung,

Schuhe, Taschen, Accessoires) vor.

Einkaufsreise nach Bologna

von18. bis 19. März 2014

> Abfahrt: 18. März 2014 um 6Uhr beim

Autobusunternehmen Weiss inGraz-

Foto:congressSchladming |Fotomoom

Foto:Bundesgremium

Puntigam, Rückkunft 19. März 2014

um ca. 22 Uhr

> Preis: € 63,– pro Person (inkl. Frühstück

undAbendessen) im Doppelzimmeroder

€ 99,– proPersonimEinzelzimmer

> Hotel: ****Ramada ENCORE Hotel in

Bologna, www.ramadaencorebo.it

Einedetaillierte AusschreibunganalleMitglieder

folgt, Anmeldungen sind absofort

im Gremialbüro unter 308@wkstmk.at

möglich.

Unternehmertag am 24. April 2014

im CongressSchladming

Der CongressSchladming istam24. April 2014 der

Tagungsort des Unternehmertags

SPORTARTIKELHANDEL:

Steirergewinnt

Bundeslehrlingswettbewerb

Ausgezeichnete Leistungen boten die

jungen Beratungs- und Verkaufstalente

aus ganz Österreich, die beim Bundeslehrlingswettbewerb

des Sportartikelhandels

in Salzburgteilnahmen.

Jedes Bundesland entsendet zudiesem

Wettbewerb seine besten Lehrlinge. Der

Bewerb selbst wirdinForm einesVerkaufsgespräches

durchgeführt, bei dem sowohl

Fachkenntnisse als auch verkäuferische

Vorläufiges Programm:

> 09bis 10 Uhr Begrüßungsimbiss

> 10bis 11 Uhr Vortrag von

Dipl.-Wirtsch.-Ing. JörgKüster

„Ein Hoch auf den Rohertrag“

> 11bis 11.30 Uhr Vortrag von

Mag. Mario Kogler,Ongus Internet

GmbH, „OnlineGutscheinverkauf“

> 11.30 bis 12 Uhr Kaffeepause

> 12bis 13.30 Uhr Vortrag von

Dr.Christian Mikunda

„Laden-Dramaturgie LIVE“

(Das Nachmittagsprogramm ist noch in

Planung).

ScharfeTage im Sommer

2014 von31. Juli

bis 2. August2014

Die Termine für den MODEABEND, die

EINKAUFSREISE NACH BOLOGNA und

den SPORTABEND IM HERBST 2014

geben wir Ihnen in der ersten Ausgabe

MFI 2014 bekannt.

Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden

müssen. Der Bundeslehrlingswettbewerb

fand heuer bereits zum 17. Mal statt.

Zwei Herren und eine junge Dame aus

dem Sportartikelhandel gingen als Sieger

hervor. Den ersten Platz belegte der Steirer

Lukas Waldhofer,der Lehrling bei derFirma

Giga Sport in Graz ist. Alexander Hofreiter

aus Tirol (Fa. Erler OHG/Wattens) belegte

den zweiten Platz, Platz drei ging andie

Oberösterreicherin Aldina Omerovic (Firma

Hervis/Ried). Die besten drei Lehrlinge durften

sich über neue Ski inkl. Bindungen

freuen.

Fürihrebesonderen Leistungen

wurden die steirischen TeilnehmerInnen

am Bundeswettbewerb

ausgezeichnet: Andrea Trattner

(2. v. links) und Bundessieger

Lukas Waldhofer (2. vonrechts).

Die Jurybestand aus Harald

Scherz /Landesgremialobmann

Steiermark (rechts außen), Hans

Peter Gallbauer/ehemaliger

Landesgremialobmann Salzburg

(Mitte), Ing. Helmut Krottmayer/

Landesgremium Steiermark

(links außen).

14 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


BRANCHENNEWS STEIERMARK

AlleFotos: LBS Gleinstätten

LBS GLEINSTÄTTEN:

Exkursionen und Muster-LAP

Die Landesberufsschule Gleinstätten

führt mit Unterstützung des Gremiums

Schwerpunktexkursion durch, um den

SchülerInnen über den eigenen Ausbildungsbetrieb

hinaus auch andereBereiche

von Handel und Industrie näher zu

bringen. Der besondere Dank gilt hier

den LehrerInnen, die diese Exkursionen

nicht nur durchführen, sondern im

Unterricht auch vorbereiten und für

eine entsprechende Nachbearbeitung

mit den Lehrlingen sorgen.

Exkursion Altaussee –Bad Aussee –

Salzburg

In diesem Lehrgang hatten 17 Schülerinnen

der 2. Klasse die Möglichkeit, am24.

und 25. September 2013 an einer 2-tägigen

Exkursion nach Altaussee (Salzbergwerk),

BadAussee (Stoffdruckerei SEKYRA)

undSalzburgteilzunehmen.

ben achtet die Firma auf besonders hochwertigeund

schadstoffarmeRohstoffe.

In Salzburg wurden die in Vorarbeit

recherchierten Sehenswürdigkeiten der

Stadt erkundet und zu Mittag standen

Schaufenster- und Verkaufsraumanalysen

im Europark auf demProgramm. Der Europark

gilt alseines derschönsten Einkaufszentren

der Welt und wurde auch als weltbestes

Einkaufszentrum in denKategorien

architektonisches Design und nachhaltige

Entwicklungausgezeichnet.

Zuletzt wurde noch das GWANDHAUS

der Firma Gössl besichtigt, das in der Tradition

der großen Tuchhäuser Europas

steht und sich ganz der Tracht und ihrer

Verwandlung ins Heute verschrieben hat.

Das Haus lebt Handwerk und lässt seine

Besucher daran teilhaben –von der Geburtsstunde

im Atelier über die Anprobe

bis zum Erwerb der individuellen Gössl-

Trachten.

den. In Montebelluna werden vorwiegend

Musterschuhe und Einzelanfertigungen

hergestellt. Geoxist seit 2011 aber auch als

Schuhausrüster vonRed Bull Racing, wobei

die Fertigung dieser speziellen, funktionellen

Schuhe ebenfalls inMontebelluna

erfolgt.

Die Idee vomSchuh, der atmet, kam Mario Moretti

Polegato zufällig. Er empfand das heiße Klima in

seinen Schuhen als sehr unangenehm und bohrte

Löcherindie Schuhsohle. So fand er heraus, dass

sich das Mikroklima in Schuhen durch eine Schuhsohlemit

Löchern entscheidend verbessern lässt.

Nachdem einige Kooperationsversuche mit unterschiedlichen

Schuhherstellern scheiterten, gründete

er 1995 sein eigenes Unternehmen Geoxund

startete einen Welterfolg.

Zuerst führte der Weg nach Altaussee

in das größte aktive Salzbergwerk Österreichs,

wo nicht nur das in den unterschiedlichsten

Farben schimmernde Steinsalz

vieleSchülerinnen beeindruckte,sondern

auch die Stollen, Gänge undRutschen

neue Erfahrungen und Erlebnisse mit sich

brachten.

In Bad Aussee konnten die Schülerinnen

die Stoffdruckerei SEKYRA besichtigen.

Die Stoffdruckemit Handmodeln werdenausschließlich

in Handarbeit gefertigt.

Bei der Auswahl und Herstellung der Far-

ExkursionItalien

Geox–Der Schuh, der atmet!

Unter demMotto„CiaoBella Italia“ ginges

am 1. und 2.Oktober 2013 für 30 Schülerinnen

der dritten Klassen mit Schwerpunkt

EinzelhandelBekleidung/Textil und

Schuhe/Lederwaren auf nach Italien.

Erstes Ziel war der von der Leder &

Schuh AG vermittelte Besuch des börsennotierten

italienischen Modeunternehmen

Geox S.p.A mit dem Sitz in Montebelluna

(Provinz Treviso). Das Unternehmenist für

die unter der Marke „Geox“ vertriebenen

Schuhebekanntund wirbt mit demSlogan

„Geox – Der Schuh, der atmet!“. 1999

wurde das Angebot auch um Oberbekleidung

unter der Marke Geox apparel erweitert.

Nach einigen allgemeinen Informationen

über das Unternehmen konnten die

Schuhherstellung vor Ort besichtigt wer-

Den Abschlussstellte eine Besichtigung der

zahlreichen Laborräumlichkeiten dar, in denen

unter anderem die Wasserbeständigkeit, Strapazierfähigkeit

und Abriebfestigkeit der Schuhsohlen

getestetwerden.

Weitere Programmpunkte waren die

Sehenswürdigkeiten undGeschäfte derAltstadt

von Udine, die Besichtigung der

römischen Ausgrabungen inAquileia und

ein Arbeitsbesuch im Palmanova Outlet Village,

woinden mehr als 90Outletstores

bedeutender italienischer und europäischer

Marken viele Eindrücke für Schaufenster-

und Verkaufsraumgestaltungen

gesammelt wurden und Schaufensteranalysen

am Programm standen.

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

15


BRANCHENNEWS STEIERMARK

Muster-Lehrabschlussprüfung

Auchindiesem Schuljahr wurde an derLBS

Gleinstätten die schon seit Jahren bewährte

Muster-Lehrabschlussprüfung für

alle dritten Klassen organisiert. Am

22. Oktober 2013 stellten vier Schülerinnen

aus dem Bereich Bekleidung/Textil und

Schuhe/Lederwaren ihr Können unter

Beweis und lösten die teilweise kniffligen

Aufgaben derPrüfungskommission.

Fotos: LBS Gleinstätten

Frau Puntschuh, Frau Hirschegger und

Herr Obergantschnig konnten im Rahmen dieser

Veranstaltung den Schülerinnen die Unsicherheit

und Angstvor dieser für ihren beruflichen Werdegang

so wichtigen Prüfung nehmen. Bei der Musterprüfung

(links im Bereich Projektarbeit/Warenpräsentation

und rechts im Bereich Fachgespräch/Verkaufspraxis)

konnten die SchülerInnen

ihr Wissen unter Beweis stellen und das Selbstvertrauen

ins eigene Können in Vorbereitung auf

die eigentliche Prüfung stärken.

100-JAHR-JUBILÄUM:

Modehaus Neuböck in Obdach feiert

1797 eröffnete Peter Neuböck ein Radwerk in Obdach,

erst 1913 folgte mit Franz Neuböck der erste Kleidermacher

an diesem Standort. Vor 100 Jahren startete

also die textile Erfolgsgeschichte des Hochzeitsund

Trachtenhauses Neuböck in Obdach.

Fotos: Neuböck

Das Traditionshaus mit dem heutigen

Standort Hauptstraße 38 in Obdach ist

bekanntfür Braut- undTrachtenmode. Dieser

Tage feierten Kurt, Stefanie,Katrin und

Kristina Neuböck das Firmenjubiläum

„100 JahreNeuböck“.„Der runde Geburtstag

bezieht sich auf den 23. Mai 1913, als

mein Urgroßvater Franz Neuböck das Kleidermachergewerbe

erhielt“, weiß Kristina

Neuböck, die mit ihrer Schwester Katrin

seit einigen Jahren als Geschäftsführerin

im Familienbetrieb erfolgreich tätig ist.

Ursprünglich eineHerren- undDamenschneiderei,

hat sich das Anlasshaus in

den letzten Jahren zum verlässlichen und

kompetenten Partner für jedes Fest in der

ganzen Steiermark und inKärnten etabliert.

Im Jubiläumsjahr wurde nun umgebaut

und u.a.ein neuer Anzugsalon errichtet.

Mit zahlreichen Gästen wurdendie

Eröffnung der neugestalteten Geschäftsräumlichkeiten

und das Jubiläum gebührend

gefeiert.

Auchsomanches Rendezvousnahmin

diesen 100 Jahren vor dem Modegeschäft

seinen Ausgang. Das sogenannte „Neuböckeck“

ist als fixer Punkt für Verabredungen

junger Obdacher bis heute als Begriff

präsent.

Heute zählt das Unternehmen zuden

besten Brautausstattern der Steiermark

und Kärntens. „Am Anfang war unser

Brautsalon acht Quadratmeter groß. Das

kann man sich gar nichtmehr vorstellen“,

meint Katrin Neuböck. Und weil die Braut

von heute ziemlich früh dran ist, ist der

Drei Generationen Neuböck feierten das seltene

Jubiläum (V.l.n.r.); Stefanie, Kurt, Kristina, Katrin

und Anna-Elisa Neuböck.

Start für die kommende Hochzeitssaison

bereits erfolgt: Mit einer großen Hochzeitsmodenschau

am 16. November 2013

wurde die Hochzeitssaison 2014 eröffnet!

16 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


Handelsmerkur-Gala 2013 | VERANSTALTUNG

Die Sparte Handel ehrt die Besten

Im Rahmen einer Galaveranstaltung in der Alten Universität Graz wurde

der Handelsmerkur 2013 verliehen. Mit den begehrten Trophäen ausgezeichnet

wurden: Gerstner Kindermoden (Kategorie bis 10 Mitarbeiter) und Andy Wolf

Fashion GmbH (Kategorie mehr als 10 Mitarbeiter). Darüber hinaus wurde ein

Handelsmerkur für das Lebenswerk an Friedrich Poppmeier verliehen, der den

heutigen Spar-Konzern entscheidend geprägt hat.

ZahlreicheGäste ausWirtschaft undPolitik

nahmenamgroßen Galaabendteil, darunter

u. a. Bundesministerin Beatrix Karl,

Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard

Wlodkowski, Messe- und Congress CEO

Armin Egger und Styria-Vorstand Klaus

Schweighofer. Gemeinsam mit Vertretern

der WKO Steiermark, allen voran Spartenobmann

GerhardWohlmuth, Vizepräsident

Jürgen Roth und Direktor Thomas Spann

sowie Bundesspartenobfrau Bettina Lorentschitsch,

prämierten sie die Besten der

Besten des steirischen Handels mit dem

Handelsmerkur 2013.

Die Prämierung war keine leichte Aufgabe

für die Jury (u.a. Gerald Schöpfer,

Hellmuth Schnabl und Angelika Kresch),

die aus nahezu 100 hochkarätigen Bewerbungen

eine Endauswahl treffen musste.

Gewonnen haben die Trophäe schlussendlich

Gerstner Kindermoden (überreicht an

Fotos: Wirtschaftskammer Steiermark

Eva Tiefnig) und Andy Wolf Fashion GmbH

(überreicht anKatharina Plattner). Spartenobmann

Gerhard Wohlmuth betonte:

„Es ist uns gerade in schwierigen Zeiten

wichtig, herausragende Leistungen anzuerkennen

undauszuzeichnen.“

(v.l.n.r.): Vizepräsident

Jürgen Roth, Bundesministerin

BeatrixKarl,

Mag. Peter Trummer

(E-Steiermark) und

Spartenobmann Gerhard

Wohlmuth gratulieren

EvaTiefnig (2. vonlinks)

zum Gewinn des

Handelsmerkur in

der Kategoriebis

10 Mitarbeiter.

Das Landesgremium des Handels mit

Mode und Freizeitartikeln freut sich, dass

mit Gerstner Kindermoden ein Mitgliedsbetrieb

mit dem begehrten Handelsmerkur

ausgezeichnet wurde undgratuliert EvaTiefnig

undihren MitarbeiterInnen herzlichst!

IM PORTRÄT:

Gerstner Kindermoden GmbH

Die Gerstner Kindermoden GmbH wurde 1938 als Kinderfachgeschäft „Gerstner zum Storch“ von Margarethe Gerstner gegründet und

schmiegt sich seit damals an die altehrwürdigen Mauern der Grazer Franziskanerkirche. Ab 1955 istdie Tochter und spätereNachfolgerin

MargareteZaunschirm im Geschäft; EvaTiefnig, die Enkelin der Gründerin, leitet das Unternehmen seit 1996/97 als Geschäftsführerin.

Derzeit werden 10 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Gerstner ist ein Kindermodefachgeschäft mit angeschlossener Schneiderei mit

dem besonderen Schwerpunkt Trachtenmode. Die Angebotsvielfalt reicht von

Babybekleidung auch für Frühchen über Tauf- und Erstkommunionskleider bis zu

Trachten für Kinder bis 16 Jahre. Der kleine flexibleBetrieb kann schnell auf die

speziellen Bedürfnisse der Kunden eingehen und zeichnet sich durch fachkundige

Beratung, Regionalität und heimische Qualität aus.

Hochwertige Kindermode und Kindertrachten werden vonFrauTiefnig auch selbst

entworfen und genäht. Diese Kleidungsstücke sind Teil eines regionalen Wertschöpfungsprozesses,

der von Fairness und kurzen Transportwegen gekennzeichnet

ist.

Gerstner istinGraznicht nur eine

wahreInstitution, sondern auch die

ersteAdresse, was Fachberatung

bei Kindermode betrifft.

Nach zwei Umbauten beträgt die Verkaufsfläche heute das rund Dreifache des

ursprünglichen Geschäfts. Beim letzten Umbau 2008 wurden im Geschäft die

Decke gehoben und die Außenmauern der Franziskanerkirche freigelegt, was

nicht nur viel mehr Raum, sondern auch eine ganz besondereAtmosphäreschafft.

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

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VERANSTALTUNG |MMM-Fachtagung

MMM-FACHTAGUNG:

Handel vorgroßem Wandel

Die Fachtagung des MMM-Clubs ist immer eine ideale Gelegenheit, gleichgesinnte

Händlerkollegen zu treffen und mit ihnen die neuesten Trends im Handel

und die Probleme der einzelnen Branchen zu diskutieren. Übereinstimmender

Tenor für den Wandel im Handel: Durch den Siegeszug des Online-Handels

werden die Verkaufsflächen schrumpfen; trotzdem drängen neue Mitbewerber auf

den Markt und die Konkurrenz durch internationale Ketten nimmt zu.

Otto: „Eine Minute

nach dem digitalen Urknall“

Das erste Fachreferat war auch gleich das

kontroversiellste.HaraldGutschi, Sprecher

des Versandhandels Unito, der zur deutschen

Otto-Gruppe gehört und in der

DACH-Region sehr erfolgreich die Marken

Universal, Otto und Quelle betreibt, brach

eine große Lanze für den Online-Handel.

„Wir befinden uns eine Minute nach dem

digitalen Urknall“, meinte er mit einer

Prise Pathos.

Anschließend legte Gutschi detailliert

dar, wie gut sich das Geschäft der Otto-

Gruppe nach demUmstieg vomklassischen

Katalogversandhandel auf Online-Handel

entwickelt hat. In den 1970er-Jahren sei

das Geschäft am Beispiel Universal-Versand

noch „toll“ gelaufen, man habe einfach

Umsatzanteil in %

Ausblick E-Commerce Entwicklung

Der Online-Umsatzanteil steigt bis 2022 auf 30% der

Gesamthandelsumsätze an.

Ausblick E-Commerce Entwicklung Gesamtmarkt Österreich

35%

30%

25%

20%

15%

10%

5%

0%

4%

+125%

9%

Kataloge verschickt und die Kunden bestellten

in Massen. Diese Zeiten seien vorbei,

seit 2003 setze man auf online.

Das Internet war zuBeginn ein Fluch,

dann man hatte doppelte Kosten –für den

Katalogdruck und den Online-Auftritt.

Mittlerweile betrage der Online-Anteil am

Umsatz aber rund80Prozentund soll 2015

auf 85 Prozentanwachsen. Die 14 Otto-FirmenmacheninÖsterreich

etwa400 Millionen

Euro Umsatz pro Jahr, bis 2020 soll

sich dieser Betrag verdoppeln.

Auchsonst erwartet derManager, dass

kein Stein auf dem anderen bleibt und

sieht folgende Konsequenzen für den

Handel:

> Der Online-Handel wird dramatisch

wachsen

+233%

30%

1992 2012 2022

Quelle: Eigeneinschätzung

Universal

Gutschi erwartet eine Steigerung des Online-Anteils am Gesamthandelsumsatz vonheute elf auf 30 Prozent

im Jahr 2022.

„Wer nicht mit

der Zeit geht,

geht mit der Zeit.“

> Der Stationär-Handel wirdsich massiv

verändern

Als Konsequenzen des digitalen Urknalls

wird sich der stationäre Flächenwahnsinn

der letzten Jahre bzw.

Jahrzehnte rächen: Der Handel steht

vor einem großen Umbruch, im

1. Halbjahr 2013 sinkt erstmals die

Verkaufsfläche inÖsterreich, mittelfristig

wirdsie um 25 %zurück gehen,

womit nichtnur die stationären Händler

zukämpfen haben, sondern auch

Shopping-Center-Betreiber und Investoren.

> Neue Player ändern die „Terms of

Trade“, KundInnen verändern ihr

Verhalten

Es wird das Jahrzehnt der Online-

Lebensmittelhändler und Online-

Möbelhändler.

Neue Firmen werdenden Omnichannel-

Handel perfektionieren. Die Veränderungsdynamik

im Handel war nie größer,

etablierte stationäre Händler blicken

bewegten Zeiten entgegen. Gutschi

zitiert dazu eine alte Handelsweisheit:

„Wer nicht mit der Zeit geht,

geht mit derZeit.“

18 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


MMM-Fachtagung | VERANSTALTUNG

Top 10 Online-Shops Österreich 2013

amazon.at

universal.at

ottoversand.at

conrad.at

neckermann.at

zalando.at

weltbild.at

amazon.com

eduscho.at

ditech.at

0,0 50,0 100,0 150,0 200,0 250,0 300,0 350,0

63,1 Mio

47,2 Mio

47,2 Mio

42,3 Mio

41 Mio

38,4 Mio

38 Mio

34 Mio

92,8 Mio

317,7 Mio

E-Commerce Umsatz

Österreich 2012

[in Mio. €]

Quelle: 2013

EHI Retail Institute, www.ehi.org

Statista, www.statista.com

Unito istmit Universal und Otto gleich zweifach in der Rangliste der 10 größten Online-Shops in Österreich

vertreten.

Fussl-Modestraße:

Erfolgreich ohne Online-Präsenz

Die Einblicke, die anschließend Karl

Mayr alsgeschäftsführenderGesellschafter

des Textilhändlers Fussl-Modestraße in

ist Wahnsinn.“ Er erwartet, dass „nach dem

Rückgangimstationären Handelvieleleere

Betonburgen herumstehen werden“. Ansonsten

sah er seine Firma als Fels inder

Brandung: „In denletzten 15 Jahrengab es

eineRevolution. Allefrüher führendenheimischen

Händler sindweg, deutscheKetten

dominieren denösterreichischen Markt.“

Bei Fussl hingegen würde vom Design

über denLadenbau unddas Fotostudio bis

zum Fuhrpark alles selbst undvor allem in

Österreich gemacht. Mehr noch: „Unsere

Ware wird zum Großteil in Europa produziert.“

Der Branchenkenner nannte den

Grund für dieses in der Textilproduktion

ungewöhnlicheVorgehen: „Die Lohnkosten

in Europa sindheuteteilweise niedriger als

in China.“

Abschließend zitierte Mayr die italienischeKonsumpsychologin

Simonetta Carbonaro:

„Kundenorientierung sollte nicht

bedeuten, sich am Kundenzuorientieren,

Umsatzentwicklung in %:Fussl vs. Branche

Foto:Studio Ehringer GmbH

Das Familienunternehmen Fusslaus Ort im Innkreis,

im Bild Geschäftsführer Karl Mayr, steht bei

den Modegeschäften mit der bestenBonität in

Österreich noch vorden großen internationalen

Ketten auf dem ersten Platz.

25

20

15

10

5

0

-5

-10

1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012

Textilhandel el

Fussl

Fusslweistseit Beginn der rasanten Expansion durchgehend eine bedeutend bessereEntwicklung als der

Restdes Modehandelsauf.

„Österreich hat die

höchsteFlächendichte

in der EU,

das istWahnsinn.“

seine Geschäftsstrategie gab, hätten zum

Vorredner unterschiedlicher nicht sein

können: Denn das oberösterreichische

Fami-lienunternehmen Fussl-Modestraße,

in Österreich mit 145 Outlets vertreten,

setzt ganz bewusst auf seine stationären

Shops und verzichtet völlig auf Online-

Handel. Mit Erfolg: „Der Modeeinzelhandel

ist negativ,Fussl nicht“, so Mayr knapp.

Allerdings gestandMayr zu: „Österreich

hat die höchste Flächendichte in derEU, das

sondern dem Kunden Orientierung zu

geben. Und das geht nur, wenn man als

Firma weiß, wer man ist und woseine

Kernkompetenzen liegen.“

Wirtschaftsminister Mitterlehner fand

in seinem Referat Österreichs Lage besser

als die Stimmung im Land, aber „62 %der

Österreicher sagen, wir brauchen Reformen.

Aber jeder glaubt, die Reformen findenwoanders

statt.“

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

19


VERANSTALTUNG |Salzburger Gespräche der ÖTZ

AlleFotos: ÖTZ

SALZBURGER GESPRÄCHE DER ÖTZ:

Wo die Reise hingeht …

Tagungsort war das „Gwandhaus“ vonGössl

Die Salzburger Gespräche der Textilzeitung

sind der jährliche Höhepunkt imgesellschaftlichen

Leben des Modehandels. Am Programm

standen heuer „In 18 Tagen um die Welt –eine

spektakuläre Shop-Expedition“ von Christian

Mikunda und das Referat von Anne M. Schüller

„Momente der Begeisterung –Touchpoints in

der Web-3.0-Welt“. Der Salzburger Preis der

ÖTZ ging an das neueröffnete spektakuläre

Modehaus der Familie Stöcker in Eferding.

ÖTZ-Chefredakteurin Brigitte Medlin

behandelte in ihrer Eröffnungsrede das

Generalmotto „Wo die Reise hingeht …“.

Ihre Antwort: „Jeder reist in eine andere

Richtung“.IhreHauptgedanken:

> Der Onlinehandelverändert denstationären

Handel. Zitate: „Der Einzelhandel

zeigt sich unangenehm überrascht

von den Angriffen der Online-Händler“

(Süddeutsche) oder „Das Internet verändert

den Modehandel. Der Konkurrenzdruck

für kleine Händler steigt“

(Gerry Weber).

> Warenhäuser leiden, Schiffbruch im

Diskont. Zitat: „Was habenSie nuraus

Karstadt gemacht“ (Bildzeitung)

> Bisher erfolgreiche Vertikale rutschen

ab. Zitat: „Esprit und der Einzelhandel

gemeinsam sind Zara“ (Heinz Krogner,

aber dashat eben nichtfunktioniert).

> Seit 2000 hat sich die vermietbareFläche

inEKZ und FMZ verdoppelt, 2014

schrumpfen die Gesamtflächen aber

erstmals.

> Kunden kaufen volatil, Bündnisse auf

Lebenszeit sindvorbei.

> Trotzdem gibt es mehrere „Schätze“ in

der österreichischen Einzelhandelslandschaft.

> Der Handelist handlungsfähig. Shop in

Shop räumt ab, der Händler als Dachmarkeist

wichtiger.

Christian Mikunda beschreibt in seinem Referat

die mit UMDASCH durchgeführte spektakuläre

Shop-Expedition zwischen Miami und Macao. In 18

Tagen reiste der Ladendramaturgmit 20 „Wahnsinnigen“

rund um die Welt, um seine Thesen von

den sieben Hochgefühlen an Läden und Gebäuden,

Hotels und einem Schiff zu beweisen. Die Stationen:

Frankfurt, Miami, Schiffsreise mit Vorträgen

in der Karibik, Los Angeles, Honkong, Macao, Singapur

und Abu Dhabi/Dubai.

„Momente der Begeisterung –

Touchpoints in der Web-3.0-Welt“

AnneM.Schüller ist führende Expertin für

Loyalitätsmarketingund ein kundenfokussiertes

Management. Unter Touchpoints

verstehtsie die Kontakt- undBerührungspunkte

mit demKunden, damit es auch in

einer digitalen Welt noch „menschelt“.

AnneM.Schüller beschreibt denrasanten

Siegeslauf des Social Webs. Smartphones&Co.

haben die Art undWeise,wie wir

kaufen und miteinander Geschäfte

machen, für immer verändert. Eine Fülle

neuer „Momente der Wahrheit“ ist dabei

entstanden. Momente der Wahrheit sind

solche, in denender Kunde erlebt, wasdie

Versprechen eines Unternehmens wirklich

taugen –umdaraufhin seineEntscheidung

zu treffen. An denTouchpoints entscheidet

sich also,wenn es im Moment derWahrheit

um die Zukunft eines Unternehmens geht.

Die entscheidende Frage dabei: Wie

können Anbieter die wachsende Zahl der

Offline- und Online-Touchpoints, also die

realen und digitalen Berührungspunkte

mit denKunden, passendausgestalten und

sinnvoll verknüpfen, um hierüber Geld zu

Anne M. Schüller: „Die Web-3.0-Welt gibt dem

Kunden die Macht. Jetzt hat das Reh die Flinte in

der Hand“.

20 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


AlleFotos: Helmut Schramm

Stöcker: Markanter Neubau

an der Umfahrungsstraße

VERANSTALTUNG

NEUERÖFFNUNG:

WerNew York und London sucht,

fährt jetzt nach EFERDING

Wer in Zeiten des Onlinehandels und des Überangebots an Einkaufs- und Fachmarktzentren

Kunden in sein Geschäft locken will, der mussschon etwas Besonderes bieten. Und sich der

Frage stellen: Kann man mit den Großen überhaupt konkurrieren, noch dazu an einem Einzelstandort

mitten am flachen Land?

Marianne und PeterStöcker haben es gewagt und Anfang September das derzeit wohl spektakulärste

Modehaus Österreichs eröffnet. Seit 1898 gibt es das Unternehmen. Doch wer

heutediesesGeschäft betritt, spürt nur eines:2013.

Wie sieht nun die Vision der Inhaber aus? Es gibt keine Internet-Verkaufsterminals, keine

iPads, keine intelligenten Umkleidekabinen, sondern viele, außergewöhnlich gut ausgebildete,

außergewöhnlich freundliche, außergewöhnlich gepflegt wirkende Verkaufsmitarbeiterinnen.

Es gibt vorallem Markenware, wie man sie in vielen Häusern sieht: Gerry Weber,

Brax, Basler, Hugo Boss… „Moreofthe same“, könnteman glauben, aber hier istalles mit

einem besonders liebevollen Händchen ausgesucht, präsentiert und inszeniert. Hier sieht

Gerry Weber nach London und NewYork aus,nicht nach einer der kleinstenBezirkshauptstädteÖsterreichs.

Auf 5000 m²Verkaufsfläche findet man eine Symbiose aus Markenmode, Schuhen. Lederwaren

und Accessoires. Rund 1000 m² groß istdie neue, hochwertige Sportabteilung, die mit

einem langjährigen Sportexperten gemeinsam als Intersport-Händler betrieben wird. Besonderes

Highlight und Treffpunkt der Stammkunden istdie neben dem Innenhof platzierteGastronomie.

Ein zweigeschoßiges Atrium findet man sonst

nur in einer Millionen-Metropole.

Stöcker istein Haus der hochwertigen Markenmode,

ergänzt um einige Anfangspreislagen aus

dem KATAG-Sortiment.

„Nur werdie Dinge in die Hand nimmt, kann die Zukunft gestalten“, hat Mag. Peter Stöcker bei der Eröffnungsfeier gesagt. Als „einen Leuchtturm für Lifestyle“

hat KATAG-Chef Daniel Terberger das Haus gelobt. Gratuliert wurde Marianne und Peter Stöcker (links) vonseinen KATAG-Kollegen Jutta Pemsel und

Ferdinand Roth.

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

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VERANSTALTUNG |Bedürfnisse des österreichischen Handels

AlleFotos: ÖTZ

Gremialobmann Helmut Schramm hielt im

Anschlussals Jurymitglied die Laudatio auf den

Gewinner des Salzburger Modepreises 2013 der

Textilzeitung, mit dem ihm persönliches verbindet,

weil er ein ehemaliger (jüngerer) Schulkollege ist:

„Um ihreganz persönliche Vision vonder Zukunft

des Modehandels zu verwirklichen, hat das Unternehmer-Ehepaar,

das wir heute auszeichnen, in

den letzten Jahren keine Kosten und auch keine

Mühen gescheut.Zuerst wollten sie in der Innenstadt

ein modernes Modehaus errichten, doch dieses

Projekt scheiterte. Also investierten sie am

Stadtrand, in der Fachmarktzone an der Umfahrungsstraße.

Unter dem Slogan „5.000 Quadratmeter

Mode, Sport und Lebensfreude“ istesnun

das größte familiengeführte Modehaus Österreichs

auf einem Einzelstandort, noch dazu im wahren

Weltstadt-Format. Der Salzburger Modepreises

2013 der Österreichischen Textil Zeitung geht an

Marianne und Peter Stöcker vomModehaus Stöcker

in Eferding.“

Salzburger Modepreis 2013: Brigitte Medlin gratuliert Marianne und Peter Stöcker vomModehaus Stöcker

in Eferding.

verdienen? Wie können sie Kunden und

Mitarbeiter mit ihren Ideen und Meinungen

aktiv involvieren, um Exzellenz zu

erreichen? Und wie können sie ihre Kun-

den zuambitionierten Fans und Empfehlern

machen, um an profitables Neugeschäft

unddauerhafte Umsatzzuwächse zu

gelangen?

HANDELSVERBAND:

„Hinaus aus der Raunzerzone“

Noch knapp vor der Nationalratswahl lud der Handelsverband zu einer hochkarätigen

Diskussion über die Bedürfnisse des österreichischen Handels.

Die Aufwertung der Handelsbranche durch Verbesserungen in den Bereichen

Ausbildung, Verbraucherpreise und grenzüberschreitendem Online-Handel

standen dabei im Mittelpunkt.

„Die Politik muss dringend die notwendigen

Rahmenbedingungen für den Handel

schaffen, um weiterhin ein verlässlicher

Versorgerund Arbeitgeber zu sein“, appellierte

Stephan Mayer-Heinisch, Präsident

desHandelsverbands an die Politik. Er kritisierte

bürokratische Hürden gegenüber

dem Handel und erklärte: „Die Revolution

im E-Commerce führtauchdazu,dass sich

derHandelinzunehmendeminternationalenWettbewerb

befindet. Um diese Herausforderung

zumeistern, müssen Auflagen

undGesetze,welchedie Weiterentwicklung

behindern, endlich gelockert werden.“

Für die Zukunft des Handels erwartete

Mayer-Heinisch eine wahre Revolution

durch die „Konkurrenz Internet“, die aber

auch mehr Wissen über den Kunden mit

sich bringt. Er prophezeite ein „Ausrinnen

der ländlichen Standorte“, gleichzeitig

aber auch neue Mietstrukturen in Einkaufszentren,

wo „Frequenzmieten“ die

bisherigen Flächen- bzw. Umsatzmieten

ersetzen werden. Um die geringe Kapitaldecke

des Handels zu stärken, verlangte

Mayer-Heinisch von der neuen Bundesregierungdie

steuerlicheBesserstellungvon

nichtentnommenen Gewinnen.

Sattes Plus bei Kaufneigung

Peter Schnedlitz, VorstandamInstitut für

Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität

Wien, forderte die Schaffung

22 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


Bedürfnisse des österreichischen Handels | VERANSTALTUNG

AlleFotos: Handelsverband/Katharina Schiffl

Schnedlitz forderte, dass„der Handel intelligenter

werden muss“ und zum „Leben können“ neben der

Einhaltung der betriebswirtschaftlichen Eckdaten

auch eine Imageoffensivemit viel Mut zur Transparenz

starten muss, denn „Postings zu Handelsartikeln

in den Tageszeitungen sind oft negativ.“

einer „Nichtraunzerzone“: Österreich habe

gemeinsam mit Deutschland und der

Schweiz im Vergleich zu allen anderen

europäischen Staaten ein sattes Plus bei

der Kaufneigung imOnline- und stationären

Handel zuverzeichnen. Die zunehmende

Dynamik zwischen online und stationär

sah Schnedlitz gelassen: „Den stationären

Handelwirdesimmer geben“.

Schnedlitz untermauerte dies mit der

sozialen Komponente desHandels undseinen

klassischen Aufgaben als Markt- und

Dorfplatz. Er bezifferte den Maximalanteil

desOnlinehandels auf 25 –30%(vonrund

60 Milliarden €)des österreichischen Handels.

Die Entwicklungder neuen Medien im

Handel wird auch ein neu eingerichteter

Lehrstuhl für Social Media und interaktivesMarketingander

WU Wien abdecken.

René Tritscher, Geschäftsführer der

Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer

Österreich, ging noch einen Schritt

weiter und appellierte an die Händler, im

Internet vermehrt aktiv zu werden: „Aus

wirtschaftlicher Sichtmüssen Anbieter auf

den grenzüberschreitenden Onlinehandel

reagieren. Benötigt wird mehr Fair-Play

durch mehr Europa“, formulierte Tritscher.

Er verwies insbesondere auf die www-Roadshow

„Handel goes Internet“ der Bundessparte

Handel.

Auch imBereich der Berufsausbildung

kündigte Tritscher Verbesserungenan, z. B.

bei der Standardisierung der Ausbildung

undder SchaffungneuerBerufsbilder. Eine

Berufsakademie Handel steht außerdem

knapp vorder Einführung.In2x2Semestern

ist damit eine weiterführende Ausbildungbis

zum MScHandelmöglich.

Christian Prokopp, Geschäftsführer

der Christian Prokopp GmbH, fügte hinzu,

dass gerade im HandelMenschenmit völlig

unterschiedlichen Ausbildungsprofilen und

Qualifikationen tätig sind. „Unternehmer

sind gefordert, die jungen Mitarbeiter

selbst auszubilden. Freude am Beruf, Motivation

und ein gutes Arbeitsethos sind

hierbei unabdingbar.“

René Tritscher stellte auch die Agenda

2020 für denHandelvor,die folgende Forderungenaufstellt:

> ModerneArbeitswelt mit Arbeitszeitflexibilisierung

> Karriere imHandel und Imageaufwertung

Bundessspartengeschäftsführer Mag. René

Tritscher forderte Chancengleichheit für den

stationären Handel: „Beim grenzüberschreitenden

Online-Handel istder Binnenmarkt noch unvollständig,

denn andereLohnkostenstrukturen und

Steuersparmodellewie in Luxemburgschaffen

einseitige Vorteile.“

> Mehr Fairplay in derEU(z. B. Festplattenabgabe)

> Retail-Masterplan für Städte und

Gemeinden

> Regulierungenmit Augenmaß

Eine abschließende Runde widmete sich

den positiven Visionen für den Handel in

Österreich. Hier wurde eine Verbesserung

derEffizienz in derVerwaltung,der Bedarf

an Akademikern im Handel, eineModernisierung

inder Arbeitswelt mit flexibleren

Arbeitszeiten sowie eine Imageoffensive

für denHandeldiskutiert. Prof.Schnedlitz

meinte in seinem Schlusswort: „Der österreichische

Handel hat in den letzten Jahren

anStandinggewonnen.“

Die Bundesgremialobfrau-Stellvertreter ErnstAichinger (links) und

Helmut Schramm, im Bild mit der Wiener Spartengeschäftsführerin

Mag. Michaela Schuster, nahmen für das Bundesgremium an der Veranstaltung

des Handelsverbandes teil.

LINKS: Die Veranstalter und Teilnehmer der Handelsverband-Tagung

(V.l.n.r.): ModeratorThomas Karabaczek/Ressortleiter Wirtschaft,

APA–Austria Presse Agentur eG, René Tritscher/GF Bundessparte

Handel, Patricia Mussi/GF Handelsverband, Christian Prokopp/GF

Christian Prokopp GmbH, Peter Schnedlitz/ Institut Handel &Marketing

WU Wien, Stephan Mayer-Heinisch/Präsident des Handelsverbands.

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

23


WIRTSCHAFT |KMU Forschung Austria

KMU Forschung Austria:

Konjunkturentwicklung

im stationären Einzelhandel

im drittenQuartal 2013

Der stationäre Einzelhandel in Österreich erzielte imdritten Quartal 2013

ein nominelles Umsatzplus von +2,4 %. Real (unter Berücksichtigung der Preissteigerung

im Einzelhandel) sind die Umsätze um +0,6 %gestiegen.

Damit ist die Umsatzentwicklung deutlich

besser alsinden Vorquartalen undeszeigt

sich im Einzelhandel analog zur Gesamtwirtschaft

eineVerbesserung derKonjunktur.

Absolut betrug der stationäre Einzelhandelsumsatz

im dritten Quartal 2013

nettorund € 12,9 Mrd. (rund+€310 Mio.

gegenüber demVergleichsquartal 2012).

Weiterhin starke Polarisierung

In Hinblick auf die nominelle Umsatzentwicklung

zeigt sich auch im dritten Quartal

2013 eine große Bandbreite zwischen

den Einzelhandelsgeschäften: 20 %der

Standorte mit Umsatzsteigerungen von

mehr als +10 %stehen 18 %gegenüber,

die Erlösrückgänge von mehr als –10 %

hinnehmen mussten. Insgesamt war der

Anteil der Einzelhandelsgeschäfte mit

einem Plus (44 %) jedoch höher als mit

einem Minus (41 %). Bei 16 %stagnierten

die Umsätze.

Lebensmitteleinzelhandel

Branchensieger im III. Quartal2013

Der Lebensmitteleinzelhandel konnte im

III. Quartal 2013 das höchste nominelle

Umsatzwachstum (+5,7 %) erzielen, gefolgt

vom Einzelhandel mit kosmetischen

Erzeugnissen (+4,9 %).

Dies sind jene beiden Branchen, die

sich schon im I. Halbjahr 2013 am besten

entwickelt haben. Damit bestätigt sich,

dass der Einzelhandel mit Gütern des täglichen

Bedarfs nicht von der Konsumzurückhaltungbetroffen

ist.

Die höchsten nominellen Umsatzrückgänge

waren imEinzelhandel mit Elektrogeräten,

Computer und Fotoartikeln

(–3,6 %) zu beobachten.

Zudem kam es auch im Möbeleinzelhandel(–1,5

%) undimSpielwareneinzelhandel

(–1,7 %) zu einem nominellen

Umsatzminus.

Das nominelle Quartalsergebnis in den

modischen Branchen:

> EHmit Sportartikeln +2,1 %

> EHmit Schuhen +1,1 %

> EHmit Bekleidungund Textilien

+0,5 %,

> EHmit Lederwaren –1,2 %

Nominelles und reales Umsatzplus

im Juli und August 201

Nach Monaten betrachtet sind die Einzelhandelsumsätze

im Juli –bei einem im Vergleich

zum Vorjahr zusätzlichen Verkaufstag

–amstärksten gestiegen (nominell:

+3,3 %, real: +1,5 %). AuchimAugust kam

24 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


KMU Forschung Austria | WIRTSCHAFT

es sowohl nominell als (+2,5 %) auch real

(+0,6 %) zu Umsatzzuwächsen. In diesem

Monat konnten z. B. die modischen Branchen

(Bekleidung, Schuhe, Sport) von der

gutenWetterlage profitieren.

Im September konnten die EinzelhändlerInnen

das Vorjahresniveau nominell

nurknapp übertreffen. Real kam es zu

Rückgängen.

Preisauftrieb geringer als

in den Vorquartalen

Im III. Quartal 2013 sinddie Verkaufspreise

im Einzelhandel–analog zur Inflationsrate

–imDurchschnitt um 1,8 %gestiegen.

Sowohl im Einzelhandel als auch bei den

allgemeinen Verbraucherpreisen hat der

Preisauftrieb gegenüber den Vorquartalen

abgenommen. Während imEinzelhandel

mit Lederwaren (+ 2,7 %) undSportartikeln

(+1,9 %) die Preise im Vergleich zum Vorjahr

anstiegen, lagen imEinzelhandel mit

Bekleidung und Textilien sowie im Schuheinzelhandeldie

Verkaufspreise in etwaauf

demNiveau desVorjahres.

Ausblick 2013:

Verhaltenes Wirtschaftswachstum

Die österreichischeWirtschaft wirdimJahr

2013 insbesondere von der schwachen

Konsumnachfrage der privaten Haushalte

und der rückläufigen Ausrüstungsinvestitionen

belastet. Trotz der leichten Erholung

inder zweiten Jahreshälfte wird das

BIP im Gesamtjahr 2013 nur verhalten

(real: +0,4 %) wachsen. Die Inflation wird

2013 auf 2,0 % zurückgehen (2012:

2,4 %).

Die Konsumausgaben der privaten

Haushalte werden 2013 real stagnieren.

Dies kann u. a. auf die schwache Entwicklungdes

verfügbaren Einkommensder privaten

Haushalte (real: +0,3 %) zurückgeführt

werden. Zudem wird die Sparquote

gegenüber 2012 wieder steigen (von 7,4 %

auf 7,7 %). Während die Nachfrage nach

nichtdauerhaften Konsumgütern und

Dienstleistungen leicht zunimmt (real:

+0,6 %), wirdjene nach dauerhaften Konsumgütern

real um –4,8 %zurückgehen.

Die heimischen EinzelhändlerInnen

sind laut KMU Forschung Austria für die

kommendenMonate zuversichtlicher alsim

Vorjahr. Der Anteil der Betriebe, der mit

einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung

rechnet, hat sich von10%imVorjahr

auf 13 %erhöht. Der Anteil der EinzelhändlerInnen,

der eine Verschlechterung

erwartet, ist leichtvon 7%auf 6%zurückgegangen.

AKTUELL: Konjunkturbeobachtungder KMUForschung AustriaimEinzelhandel Jänner bis September 2013

UMSATZVERÄNDERUNG ZUM VORJAHR IN %

Einzelhandel 1 ) Bekleidung Lederwaren Schuhe Sportartikel

nominell real nominell real nominell real nominell real nominell real

1/2013 2,5 0,3 0,7 –1,4 2,1 –0,2 8,4 4,9 –3,5 –4,7

2/2013 –2,4 –4,3 –4,3 –5,2 –3,4 –4,6 –0,1 –4,2 –3,0 –5,8

3/2013 0,8 –1,1 –7,9 –9,1 5,1 3,1 –20,4 –17,4 3,4 0,8

4/2013 0,2 –1,8 3,1 3,8 0,3 -2,6 12,1 17,0 –2,3 –3,9

5/2013 1,4 –1,0 1,0 0,3 –0,6 –4,2 –0,8 4,2 –1,0 0,4

6/2013 –2,1 –4,1 –3,7 –3,2 –6,9 –9,4 –0,4 0,7 –7,9 –8,4

7/2013 3,3 1,5 –2,6 –0,6 –4,5 –7,2 –4,5 –5,5 2,4 0,4

8/2013 2,5 0,6 4,2 3,5 –0,6 –3,2 10,0 8,5 6,2 4,1

9/2013 0,1 –1,5 0,2 –1,0 1,0 –1,6 –0,9 1,1 –3,2 –4,9

1

)Der Einzelhandel insgesamt beinhaltet den Lebensmitteleinzelhandel lt. ACNielsen Umsatzbarometer exkl. Hofer und Lidl.

Auf Grund der laufenden Aktualisierung der Datengrundlagekann es zu geringfügigen Änderungen der Ergebnisse kommen.

MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

25


Die Branche im Licht der Medien

Shoppingcenter &Retailparks

ÖSTERREICH:

Frunpark in Asten eröffnet

In Astenbei Linz hat am 30. Oktober ein

über 18.000 m² großer Shopping Park

mit 26 Shops eröffnet: Mit der ersten

österreichischen Filialeder KetteRoma

Prosowie den für Oberösterreich neuen

Marken BabyOne und Steinadler zogen

auch neue Angeboteinden „Frunpark

Asten“ ein. WeitereHändler sind u. a.

Eurospar, Müller, NewYorker, C&A,dm,

Ernsting’sfamily, Fussl, Deichmann,

Libro, Pagro, Tchibo, Takko, Depot,

Intersport Winninger, Shoe4You und

Futterhaus. Die 30-Millionen-Investition

istsehr verkehrsgünstig gelegen, direkt

an der AutobahnanschlussstelleAsten/

St. Florian sowie an der B1 gelegen.

Frunpark istein patentiertes Shoppingund

Unterhaltungs-Konzept mit

markantem Design, das zum ersten Mal

in Österreich realisiert wurde. Die

Erfinder des Konzepts haben in den

letzten 30 Jahren mehr als 300.000 m 2

Retailflächen in Belgien und Frankreich

umgesetzt. Die Gesellschaft freut sich

„enorm über diese Premiereund auch

auf weitereattraktiveStandorte, an

denen das Konzept vervielfältigt werden

kann“.

MA Frunpark Asten29.10.13

STEIERMARK:

Styria Center Graz im Umbau

Der Architekturwettbewerb für den

Umbaudes Grazer NahversorgungscentersStyria

Center in der Annengasse

istangelaufen. Acht Architekturbüros

wurden eingeladen, noch heuer

wirdder Sieger gekürt.Die Immobilienfirma

Pluto, die das Center für rund

10 Mio. € vonder Bawag erworben hat,

rechnet mit einer Bauzeit vonmindestens

24 Monaten. Investiert werden

15 Mio. €.Aktuell sind auf 3.500 m²

Verkaufsfläche u. a. Spar, Bipa, Pagro

und Klipp eingemietet (7.10.13).

Grazer Shopping Nord:

Ausbaumöglich

„Wir würden ja gerne, aber man lässt

uns nicht", sagt Christian Kovaczu

seinen Ausbauplänen rund um das

Shopping NordinGraz-Gösting.Bürgermeister-Sprecher

Thomas Rajakovics

betont, „dasswir in Graz keine Vergrößerung

vonEinkaufszentren mehr vornehmen

wollen, denn wir haben schon

die größteDichteanEinkaufsfläche in

ganz Österreich.“ Im Fall des Shopping

Nordallerdings seien „kleine Erweiterungen“

aber „durchaus möglich“, so

Rajakovics: „Hier hapert es aber an der

Verkehrsplanung." Kovacmüsse ein

schlüssiges Verkehrskonzept vorlegen,

dann stehe einem Ausbau nichts im

Wege. kleinezeitung.at 9.10.13

Trauncenter in Bad Aussee fix?

Ein Proponentenkomitee hat 4.000

Unterschriftengegen die Verbauung der

Ausseer Traun mit einem Einkaufszentrum

gesammelt. Bürgermeister Franz

Frosch bleibt dabei: „Das Trauncenter

kommt, das istbeschlossene Sache,

auch die Flächenwidmung istbereits

erledigt. Das Projekt istnicht mehr

zu verhindern.“ Die Änderung des Flächenwidmungsplans

mussallerdings

noch vomLand abgesegnet werden.

„Jetzt erfolgen die nächstenPlanungsschritte,

im Dezember wirddie Planung

öffentlich vorgestellt werden", so der

Bürgermeister. kleinezeitung.at 10.10.13

Treu präsentiert Pläne zur

LCS-Erweiterung

Jean Erich Treu, Besitzer des LCS, hat

im Rahmen eines runden Tisches mit

Leobener Gemeinderäten und Stadtverantwortlichen

seine aktuellen Pläne

präsentiert. Konkret geht es um die

Rathauspassage und die Tiefgarage am

Hauptplatz, die die LCS-Gesellschaft

gerne vonder Stadtgemeinde erwerben

möchte.„Das AlteRathaus steht nicht

zur Diskussion. Das soll im Eigentum

der Gemeinde bleiben“,erklärtTreu,

der bereits fünf Häuser im Anschlussan

das LCSgekauft hat, um dieses erweitern

und in Folge mittels Brückeüber

die Grafgasse an die Rathauspassage

anzudocken. „Wir wollen im Erdgeschossund

im ersten Stock der Rathauspassage

Handelsbetriebe errichten,

ab dem zweiten Stock soll ein dreistöckiges

Hotel entstehen", so Treu. Im

obersten Stockwerk schwebt Treu ein

Panoramarestaurant vor, auch von

einem Veranstaltungszentrum istdie

Rede. kleinezeitung.at 13.11.13

Erweiterung in Knittelfeld

Die Betreiber des bestehenden Fachmarktzentrums

in Knittelfeld an der

Grenze zu Spielbergplanen eine Erweiterung.

Entstehen soll eine Mall, die die

Geschäftevon innen erschließt. Geplant

istzudem eine Tiefgarage. SPÖ und ÖVP

stimmten den Plänen nun im Gemeinderat

zu. kleinezeitung.at 13.11.13

Kaufwelt Rosental hat erweitert

Die 15 Geschäfteder Kaufwelt in

Rosental nahe Voitsberghaben

Zuwachs bekommen. Eröffnet wurden

nun Modeshops vonNew Yorker und

Ernsting’sfamilysowie ein Billa-Markt.

Gleichzeitig mit der Erweiterung um

2.000 m² auf insgesamt 10.115 m²

wurde auch der Name vonKaufwelt auf

Shopping Rosental geändert.

kleinezeitung.at 15.11.13

Käufer für

Grazer Annenpassage gesucht

Für die heruntergekommene Annenpassage

wälzt das Kapfenberger Immobilienunternehmen

Krammer &Wagner

großePläne: Verhandlungen sind etwa

mit dem Moderiesen H&M fixiert, der

auf 1.500 m² zum Publikumsmagneten

werden soll. „Dazu planen wir ein

weiteres Geschäft, das über zwei Stockwerkegeht

und die gesamtePassage

verändern wird", so Heribert Krammer.

Auch die Marken Müller, TallyWeijl,

26 MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13


PRESSESPIEGEL

s.Oliver, Esprit, Bonita, Pimkie und

DeichmannspieleninKrammersKonzept

eine große Rolle. „Wir wollen rund

um die Zugpferde, die all die Jahre

durchgehalten haben –also Billa, Bipa,

DM und die Trafik –ein tolles Ensemble

liefern." Krammer zeigt sich überzeugt:

„Die Passage wirdimzweiten Quartal

2014 großflächig umgebaut“.

kleinezeitung.at 16.11.13

RUSSLAND:

GrößtesEinzelhandelsprojekt

Europas

Mitten in Moskau wirdbis Ende 2014 auf

dem Geländeeines ehemaligen Militärflughafens

ein 463.000 m² großer Shopping-

und Freizeitkomplex,der Avia

Park, entstehen. Der Spatenstich wurde

im November 2012 gesetzt. Das derzeit

größteEinzelhandelsprojekt Europas

entsteht im NordwestenMoskaus unweit

der dritten Ringstraße und Leningradsky

Prospekt.Rund 110.000m²sind

für Ankermieter aus dem Einzelhandel

vorgesehen. Dazu zählen u. a. die britische

KaufhausketteDebenhams, der

französische Hypermarkt Auchan, der

InterieurspezialistHoff, Obi und Media

Markt. Die verbleibenden Flächen sollen

für 500 kleinereMarkenläden zur Verfügung

stehen. Nach der Krise hat sich

der russische Markt schnell gefangen

und sehr stabil entwickelt. Besonders

Moskau istaktuell ein Hotspot für Handelsinvestitionen.

Im zweiten Quartal

2013 betrug der Leerstand nur 2,5 %,

die Kaufkraft liegt mit 6.500 € proKopf

im Jahr doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt.

deal-magazin.com 29.10.13

Marken

Ringschuh Austria

Ab sofort übernimmt Josef Obermoser

den Warenbereich bei Ringschuh. Der

gelernte„Humanicaner“, in der Branche

bestens bekannt, war langjähriger

Einkaufsleiter bei Leder &Schuh in

Graz. Für die Mitglieder vonRingschuh

wirdJosef Obermoser mit Geschäftsführer

Wilfried Harml die Ausrichtung

der Kollektionen neu gestalten und die

Koordination vonAuftragspoolungen

organisieren. Der 56-Jährigewirdsein

einschlägigesFachwissen einsetzen,

um dem mittelständischen Schuhhandel

ein kompetentes, attraktives und

zielgruppenorientiertes Warenangebot

anzubieten.

Mega-Minus für Abercrombie

Der Hype um die Marken Abercrombie

&Fitch und Hollisterist einer großen

Ernüchterung gewichen. Auch für das

dritteQuartal (Aug. bis Okt.) meldet der

US-Modekonzern desaströse Zahlen.

Auf vergleichbarer Fläche sind die

Umsätze um 14 %zurückgegangen, in

den Auslandsmärkten um 15 %. Eine

der Konsequenzen:Die UnterwäscheketteGillyHicks

wirdkomplett eingestellt.

GillyHicks war 2008 mit hohen

Erwartungen gegründetworden, kam

jedoch nie richtig ins Laufen. In Europa

gibt es bloß sieben Stores. Auch beim

Ladenkonzept vonHollistergibt es

einschneidende Veränderungen: Die

Strandhütten-Anmutung wirdadacta

gelegt. Das neue Design istinschlichtemmetallischen

Grau gehalten. Und:

An der Fassadenfront gibt es künftig

ganz normale, raumhohe Schaufenster.

CEO MikeJeffries sieht den Hauptgrund

für die Krise außerhalb seines Einflussbereiches,

nämlich in einem generell

schwachen Ausgabeverhalten der

jüngeren Konsumenten. Auch für das

vierteQuartal rechnet der Konzern mit

einem zweistelligen Umsatzminus.

Zalando legt um 70 %zu

MA 5.11.13

Zalando, Europas führender Online-

Shop für Mode und Schuhe, steigerte

seinen Nettoumsatz im ersten Halbjahr

2013auf 809 Mio. €.ImVergleich zum

Vergleichszeitraum des Vorjahres ist

das ein Wachstum um mehr als 70 %.

Treiber des Wachstums waren der Ausbau

der Marktpositioninden bereits

etablierten Ländern sowie die Erschließung

vonvier neuen Märkten in der

zweiten Jahreshälfte2012.

Amazon schreibt immer

noch rote Zahlen

MA Zalando 23.10.13

Der weltgrößteOnline-Händler Amazon

expandiert. Der Umsatz wuchs im

dritten Quartal um 24 %auf 17,1 Mrd.

Dollar (12,4 Mrd. €). Angesichts der

hohenKostenetwa für neue Versandzentren

fiel allerdings erneut ein Verlustan.

Immerhin konnteAmazon das

Minusvon 274 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum

auf nun 41 Mio. Dollar eindämmen.

Um die Kostenbesser in den

Griff zu bekommen, hat Amazon die

Schwellefür den Gratisversand im

US-Heimatmarkt von25auf 35 Dollar

proBestellung angehoben.

elektrojournal.at 25.10.13

IhreMeinung

istuns wichtig!

308@wkstmk.at

Märkte

9Mio. Einwohner im Jahr 2030

Laut aktueller Prognose wirddie

Bevölkerung Österreichs weiterhin

schwach wachsen, und zwar vonderzeit

8,43 Mio. (2012) auf 8,99 Mio. im

Jahr 2030 (+ 7%). Infolge der Alterung

der Baby-Boom-Generation aus den

1950er- und 1960er-Jahren verschiebt

sich die Altersstruktur deutlich hin zu

den älteren Menschen. Stehen derzeit

18 %der Bevölkerung im Alter von

65 und mehr Jahren, so werden es

2030 mehr als 25 %sein. Der Anteil der

im Auslandgeborenen Personen steigt

vonderzeit 16 %auf 20 %. Der Anteil

der Kinder und Jugendlichen unter

20 Jahren sinkt bis 2020 von20%der

Gesamtbevölkerung auf 19 %. Die Zahl

der Personen im erwerbsfähigen Alter

(20 bis 65 Jahre)sinkt von5,21 auf

5,11 Mio. im Jahr 2030 (–2 %).

MA StatistikAustria 18.10.13

Verkaufsflächen gehen zurück

Zum ersten Mal in der jüngeren Einzelhandelsgeschichteist

im Vorjahr die

Verkaufsfläche zurückgegangen. Zwar

istder Rückgang um 0,8 %von 2012 auf

2013 nur minimal, doch laut RegioPlan

istdas nur der Anfang einer Entwicklung,

die länger anhalten wird. In einigen

Branchen hat sich diese Tendenz

schon seit einigen Jahren abgezeichnet.

So istdie Fläche zwischen 2004

und 2013 bereits in einigen Branchen,

insbesondereimElektrohandel (–19 %),

Schuhhandel (–10 %), Möbelhandel

(–6 %) und Spielwarenhandel (–1 %)

zurückgegangen. Der Online-Anteil an

den Einzelhandelsumsätzen istvon

2011auf 2012 von5auf 7%gestiegen.

Für heuer schätztRegioPlan, dass9%

der Einzelhandelsumsätze online

getätigt werden. MA RegioPlan 23.10.13

Unser Pressespiegel wirdu.a.mit Unterstützung

des ACSC Newsletterserstellt.

Quellenangabe: www.acsc.at.

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MODE &FREIZEIT [ıntern]4|13

27


TERMINE

VON B IS VERANSTALTUNG ORT

Textil

07. 01. 10. 01. PITTI ImmaineUomound Woman Florenz

11. 01. 14. 01. Milano Moda Uomo Mailand

14. 01. 16. 01. Bread &Butter Berlin

14. 01. 16. 01. Premium Berlin

14. 01. 16. 01. Panorama Berlin

15. 01. 16. 01. EarlyStart MGC Wien

21. 01. 22. 01. HOT1 Brandboxx Salzburg

21. 01. 22. 01. Tracht &Country Premiere Reed Messe Salzburg

01. 02. 03. 02. Premium Order Düsseldorf

02. 02. 03. 02. JOT Brandboxx Salzburg

05. 02. 06. 02. Orderstart MGC Wien

09. 02. 11. 02. Fashion Premiere+Dessous Bademode Salon SalzburgMGC

17. 02. 18. 02. HOT SalzburgMGC

19. 02. 20. 02. Fashion Premiere&Tracht MGC Wien

19. 02. 25. 02. Milano Moda Donna Mailand

28. 02. 02. 03. Tracht &Country Frühjahr Messezentrum Salzburg

Lederwaren

02. 03. 05. 03. Micam/MIPEL Mailand

08. 03. 10. 03. ILM Offenbach

16. 03. 17. 03. Lederwaren Winter Styles 2014 MGC Wien

30. 03. 31. 03. Lederwaren-Orderstart Brandboxx Salzburg

Sport

07. 01. 10. 01. Sport Order Salzburg

26. 01. 29. 01. ISPO München

12. 02. 13. 02. Sport Order Ost MGC Wien

25. 02. 27. 02. ÖSFA Salzburg

06. 03. 09. 03. Boot Tulln

07. 03. 09. 03. Aqua-Fisch mit Jagd &Forst Friedrichshafen

03. 03. 07. 03. Sport Order Salzburg

Schuhe

11. 01. 14. 01. Expo Riva Rivadel Garda

02. 02. 03. 02. Schuh Austria Brandboxx Salzburg

08. 02. 10. 02. Shoes &Bags Vororder MGC Wien

16. 02. 18. 02. Kabo, Schuh- und Lederwarenmesse Brünn

17. 02. 18. 02. Shoes &Bags Vororder MGC Salzburg

02. 03. 05. 03. Micam/MIPEL Mailand

12. 03. 14. 03. GDS Düsseldorf

23. 03. 24. 03. Shoes &Bags Hauptorder MGC Wien

30. 03. 31. 03. Shoes &Bags Brandboxx Salzburg

Geschenkartikel &Home Accessoires

05. 01. 07. 01. TrendSet und Bijoutex München

12. 01. 15.01. Christmas&Gift Harrogate

19. 01. 21. 01. Ornaris Zürich

19. 01. 22. 01. Chibi &Cart Mailand

24. 01. 27. 01. MACEF Primavera Mailand

24. 01. 28. 01. Maison &Objet Paris

24. 01. 28. 01. Christmasworld Frankfurt/Main

25. 01. 28. 01. Paperworld Frankfurt/Main

02. 02. 06. 02. Spring Fair Birmingham

07. 02. 11. 02. Ambiente Frankfurt/Main

28. 02. 02. 03. Creativ Salzburg

Wir stellen die Messetermine nach bestemWissen für Sie zusammen. Messetermine werden aber oft kurzfristig verändert, alleTermine sind daherohne Gewähr.Bittekontaktieren Sie voreinem Messebesuch immer

die Homepage des jeweiligen Veranstalters. Fotos: brandboxx @Franz Neumayr |www.messe-offenbach.de/de/ilm-internationale-lederwarenmesse |www.aqua-fisch.de |Expo Riva |

www.maison-objet.com/paris

Impressum MODE &FREIZEIT [ıntern]4.13

Medieninhaber: Landesgremium des

Handels mit Mode und Freizeitartikeln,

Wirtschaftskammer Steiermark, SparteHandel –

Gremialbereich Mode, Lifestyle, Gesundheit

Körblergasse 111–113, 8021 Graz

T0316/601-574,F 0316/601-1212,

E308@wkstmk.at

Redaktion und für den Inhalt verantwortlich:

Mag. Johannes Klemm, Geschäftsführer

Gestaltung und Druck: Druckerei Robitschek,

1050 Wien, Schlossgasse 10–12

Offenlegung nach dem Mediengesetz:

Medieninhaber (Verleger): Landesgremien des

Handels mit Mode und Freizeitartikeln,

Körblergasse 111–113, 8021 Graz

Grundlegende Richtung: Information der Gremialmitglieder

über rechtliche und wirtschaftliche

Belange der Branche.

P. b. b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt

1000 Wien, Zulassungsnummer 10Z038583F

Offenlegung nach §25Mediengesetz:

http://wko.at/stmk/offenlegung/308

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