Bundesanzeiger - HVV

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Die auf den folgenden Seiten gedruckte Bekanntmachung entspricht der Veröffentlichung im Elektronischen Bundesanzeiger.

Daten zur Veröffentlichung:

Veröffentlichungsmedium: Internet

Internet-Adresse:

www.ebundesanzeiger.de

Veröffentlichungsdatum: 16. August 2010

Rubrik:

Jahresabschlüsse/Jahresfinanzberichte

Art der Bekanntmachung: Jahresabschluss/Jahresfinanzbericht

Veröffentlichungspflichtiger: HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH,

Hamburg

Fondsname:

ISIN:

Auftragsnummer: 100812006471

Verlagsadresse: Bundesanzeiger Verlagsges. mbH, Amsterdamer Straße 192,

50735 Köln

Dieser Beleg über eine Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger hat Dokumentencharakter für Nachweiszwecke. Wir empfehlen daher,

diesen Beleg aufzubewahren. Zusätzliche beim Verlag angeforderte Belege sind kostenpflichtig.

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Auftragsnummer: 100812006471

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Aktivseite

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31.12.2009

Bilanz zum 31.12.2009

HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH, Hamburg

31.12.2009.

EUR

EUR

31.12.2008.

EUR

Nutzungsrechte und Software 106.683,00 134.161,00

II. Sachanlagen

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.413,00 320.384,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

435.096,00 454.545,00

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31.12.2009.

EUR

EUR

31.12.2008.

EUR

unfertige Leistungen 623.179,28 355.548,71

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 737.937,31 491.244,93

davon mit einer Restlaufzeit

von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)

davon gegen Gesellschafter € 9.966,25 (Vorjahr TEUR 17,3)

2. sonstige Vermögensgegenstände 2.117.270,65 1.832.777,33

davon mit einer Restlaufzeit

von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0) 3.478.387,24 2.679.570,97

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.002.674,95 924.620,53

4.481.062,19 3.604.191,50

C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.432,17 41.665,31

Passivseite

A. Eigenkapital

4.956.590,36 4.100.401,81

31.12.2009 31.12.2008

EUR EUR EUR

I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00

B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.702.172,00 1.444.594,00

2. Steuerrückstellungen 0,00 7.988,42

3. sonstige Rückstellungen 924.235,87 896.291,52

C. Verbindlichkeiten

2.626.407,87 2.348.873,94

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31.12.2009.

EUR

EUR

31.12.2008.

EUR

1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.175.766,78 393.700,00

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.175.766,78 (Vorjahr TEUR 394)

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 301.655,45 404.481,37

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 301.655,45 (Vorjahr TEUR 405)

3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 706.371,36 746.005,18

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 706.371,36 (Vorjahr TEUR 746)

4. sonstige Verbindlichkeiten 86.388,90 147.341,32

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 86.388,90 (Vorjahr TEUR 147)

davon aus Steuern EUR 63.551,77 (Vorjahr TEUR 58)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.706,12 (Vorjahr TEUR 3)

davon gegenüber Gesellschaftern EUR 63.551,77 (Vorjahr TEUR 58)

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2009

HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH, Hamburg

2.270.182,49 1.691.527,87

4.956.590,36 4.100.401,81

2009 2008

EUR EUR EUR

1. Umsatzerlöse 3.694.614,83 3.483.052,74

2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 267.630,57 213.374,25

3. sonstige betriebliche Erträge 5.177.195,39 4.753.044,56

4. Materialaufwand

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2009 2008

EUR EUR EUR

Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.589.727,28 1.889.913,16

5. Personalaufwand

1.589.727,28 1.889.913,16

a) Löhne und Gehälter 3.723.894,42 3.379.099,75

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.008.728,45 774.562,28

davon für Altersversorgung EUR 432.315,02 (Vorjahr TEUR 221)

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

4.732.622,87 4.153.662,03

und Sachanlagen 183.069,27 157.327,02

183.069,27 157.327,02

7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.657.721,91 2.342.435,89

8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.236,90 92.182,70

9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.536,36 -1.683,85

10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (im Vorjahr Ertrag) 0,00 7.936,00

11. sonstige Steuern 6.536,36 6.252,15

12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

1. Allgemeine Angaben

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

HVV HAMBURGER VERKEHRSVERBUND GESELLSCHAFT MBH, HAMBURG

Der Jahresabschluss 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Er wurde entsprechend den Vorgaben des Gesellschaftsvertrages nach

den Grundsätzen für große Kapitalgesellschaften gemäß § 264 ff. HGB erstellt.

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Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

2. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Die im Folgenden beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer

für immaterielle Vermögensgegenstände wird mit drei bzw. fünf Jahren, die der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 13 Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen

linear und werden gemäß den geltenden Vorschriften pro rata temporis vorgenommen.

Die geringwertigen Anlagegüter mit einem Anschaffungswert ab 150,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR (netto) werden im Rahmen von Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte am Bilanzstichtag gemäß den Vorschriften des HGB zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag bilanziert. Sie werden bei Uneinbringlichkeit ausgebucht. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten lauten auf EUR und sind zum Nominalwert angesetzt.

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben abgegrenzt, die zum Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag führen.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag gemäß § 283 HGB bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem Teilwertverfahren differenziert nach Anwärtern und Rentnern errechnet. Rechnungsgrundlage waren die

Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 6 % p. a. Die Ermittlung des Guthabens erfolgte auf Basis der Gehaltsdaten zum 31.12.2009 und einem

Gehalts- und Rententrend von 2 % p. a..

Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt gemäß IDW RS HFA 3 unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Zinssatzes von

5,5 % p. a.. Soweit im Einzelfall der steuerrechtliche Ansatz höher war, wurde dieser angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind nach dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig

ist, bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Zahlungsbetrag auf unfertige Leistungen bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Soweit kein Rückzahlungsanspruch mehr besteht, werden sie ausgebucht.

BILANZERLÄUTERUNGEN

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens im Anlagenspiegel ist aus der Anlage zu entnehmen.

2. Vorräte

Die im Geschäftsjahr 2009 ausgewiesenen Vorräte für unfertige Leistungen in Höhe von 623 TEUR betreffen die Projekte E-Ticketing und HandyTicket.

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3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag.

EUR

Restlaufzeit unter 1

Jahr.

EUR

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 737.937,31 737.937,31 491.244,93

Sonstige Vermögensgegenstände 2.117.270,65 2.117.270,65 1.832.777,33

Summe 2.855.207,96 2.855.207,96 2.324.022,26

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter von 10 TEUR enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen die Kapitalanlage bei der HGV GmbH (2.000 TEUR), Anspruch auf Körperschaftsteuererstattungen zzgl. Solidaritätszuschlag

(9 TEUR) sowie Anspruch auf Umsatzsteuererstattungen (105 TEUR) gegen die FHH (Gesellschafter), Finanzamt für Großunternehmen in Hamburg, enthalten.

4. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel beinhalten zum Stichtag 31. Dezember 2009 einen Kassenendbestand (1 TEUR) und ein Guthaben bei Kreditinstituten (1.002 TEUR).

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen gezahlte Versicherungsbeiträge.

6. Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt am 31. Dezember 2009 EUR 60.000,00.

Gesellschafter sind:

31.12.2009.

EUR

Gesamtbetrag Vorjahr.

EUR

Vorjahr.

EUR

Freie und Hansestadt Hamburg 51.300,00 51.300,00

Land Schleswig-Holstein 1.800,00 1.800,00

Landkreis Harburg 600,00 600,00

Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH 1.200,00 1.200,00

Kreis Herzogtum Lauenburg 900,00 900,00

Kreis Pinneberg 900,00 900,00

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31.12.2009.

EUR

Vorjahr.

EUR

Kreis Segeberg 900,00 900,00

Kreis Stormarn 900,00 900,00

Landkreis Lüneburg 900,00 900,00

Landkreis Stade 600,00 600,00

7. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden mit 72 TEUR in Anspruch genommen, dem gegenüber steht eine Zuführung von 329 TEUR.

60.000,00 60.000,00

Die sonstigen Rückstellungen (924 TEUR) betreffen Urlaubsrückstellungen (80 TEUR), Altersteilzeitverpflichtungen (528 TEUR), Jubiläumszuwendungen (51 TEUR), Rückstellungen für

Prozessrisiken (86 TEUR), die Prüfung der Einnahmenaufteilung (40 TEUR), Prüfung der Qualitätssteuerung (30 TEUR), ausstehende Lieferantenrechnungen (85 TEUR) und Aufstellungsund

Prüfungskosten für den Jahresabschluss und die Steuerberatung (24 TEUR).

8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entstehen aus dem Unterschiedsbetrag zwischen den Vorauszahlungen der Gesellschaft im Geschäftsjahr und den auszugleichenden Aufwendungen.

9. Sonstige langfristige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen (Objekt Steindamm 94) entstehen für 2010 voraussichtlich Verpflichtungen in Höhe von 342 TEUR. Davon entfallen rund 39 TEUR auf den Bereich Arbeitsgelegenheiten.

Der Mietvertrag für das Stammhaus hat eine Laufzeit von zehn Jahren mit einer Option auf weitere fünf Jahre. Er ist erstmalig zum 30.11.2017 mit 11-monatiger Frist kündbar. Der Vertrag

für den Bereich Arbeitsgelegenheiten ist ebenfalls mit 11 Monaten zum 30.11. eines Jahres, erstmalig im Jahr 2009, kündbar. Für den Fall einer Kündigung in den ersten fünf Vertragsjahren

wurde eine sich jährlich reduzierende Pönale vereinbart.

Zum 31.12.2009 waren Aufträge mit einem Wert von 372 TEUR beauftragt, die erst 2010 abgewickelt werden.

10. Fristigkeiten von Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten ergeben sich aus der folgenden Darstellung:

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Gesamtbetrag.

EUR

Davon Restlaufzeit

unter 1 Jahr.

EUR

Erhaltene Anzahlungen 1.175.766,78 1.175.766,78 393.700,00

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 301.655,45 301.655,45 404.481,37

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 706.371,36 706.371,36 746.005,18

Sonstige Verbindlichkeiten 86.388,90 86.388,90 147.341,32

davon gegenüber Behörden d. FHH 63.551,77 63.551,77 58.368,90

davon aus Steuern 63.551,77 63.551,77 58.368,90

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.706,12 8.706,12 2.970,00

Summe 2.270.182,49 2.270.182,49 1.691.527,87

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen

2009.

EUR

Gesamtbetrag Vorjahr.

EUR

Vorjahr.

EUR

Marktkommunikation 1.668.053,36 1.949.709,10

Verkehrserhebung 824.909,27 644.962,11

Einnahmenaufteilung (inkl. AFZS-Auswertungen) 490.109,87 443.958,80

E-Ticketing 86.562,58 0,00

Qualitätssteuerung Projekt 98.946,26 94.617,74

Qualitätssteuerung Vertrieb 27.823,59 0,00

Bereich für Arbeitsgelegenheiten 114.287,10 90.408,60

Kundendialog 117.972,04 104.476,52

HVV-Akquisiteur 0,00 4.743,95

Verbündekooperation 114.500,00 63.000,00

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2009.

EUR

Vorjahr.

EUR

Miet- u. Dienstleistung KCW GmbH 43.464,00 43.464,00

Sonstige Umsatzerlöse 107.986,76 43.711,92

Summe 3.694.614,83 3.483.052,74

Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten Einnahmen aus Sonderaufgaben für die Verkehrsunternehmen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

2009.

EUR

Vorjahr.

EUR

Erträge aus der Aufwandserstattung derGesellschafter 4.325.738,29 4.043.693,18

Erträge Bereich Arbeitsgelegenheiten 696.200,74 610.890,72

Übrige Erträge 155.256,36 98.460,66

Summe 5.177.195,39 4.753.044,56

Die übrigen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (periodenfremd; 27 TEUR), Erträge aus Fördermitteln (52 TEUR), Erträge aus Weiterberechnungen

und Erstattungen (63 TEUR).

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand beinhaltet bezogene Fremdleistungen für Marketing und Werbemaßnahmen.

4. Personalaufwand

2009.

EUR

Vorjahr.

EUR

Löhne und Gehälter 3.723.894,42 3.379.099,75

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.008.728,45 774.562,28

Summe 4.732.622,87 4.153.662,03

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Inanspruchnahme von Dienstleistungen, die Miet- und Nebenkosten, sonstige Dienstleistungen,

Bürobedarf, Fortbildungskosten, Beiträge und Versicherungen und Jahresabschluss- und Buchführungskosten – davon periodenfremd (12 TEUR) –.

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6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ertragsteuern sind nicht angefallen.

SONSTIGE ANGABEN

1. Angaben zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Der Personalbestand betrug im Jahresdurchschnitt 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 64) - ohne Geschäftsführung -, wobei es sich ausschließlich um Angestellte handelt.

2. Abschlussprüferhonorar

Aufwandswirksam wurde eine Rückstellung für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2009 in Höhe von 14.500,00 EUR gebildet. Die für die Prüfung des Jahresabschlusses zum

31.12.2008 gebildete Rückstellung war mit 1.848,86 EUR ertragswirksam aufzulösen. Weitere Leistungen wurden durch den Abschlussprüfer nicht erbracht.

3. Nicht marktübliche und wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Als marktunübliches und wesentliches Geschäft mit nahe stehenden Personen ist die im Gesellschaftsvertrag festgelegte Fehlbetragsfinanzierung durch die Gesellschafter zu benennen.

4. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Herr Dr. Stephan Hugo Winters

Staatsrat, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg, Vorsitzender

Herr Dr. Wolfgang Grimme

Landrat, Kreis Pinneberg, stellvertretender Vorsitzender

Herr Dietrich von Albedyll

Geschäftsführer, Hamburg Tourismus GmbH

Herr Andreas Berewinkel

Oberregierungsrat, Finanzbehörde Hamburg

Herr Joachim Bordt

Landrat, Landkreis Harburg

Herr Dr. Rolf-Barnim Foth

Ltd. Regierungsdirektor, Senatskanzlei Hamburg

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Herr Martin Friewald

Senatsdirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg

Herr Gerhard Fuchs

Staatsrat a.D., Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg

Herr Stefan Geisendörfer

Regierungsdirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg

Frau Jutta Hartwieg

Landrätin, Kreis Segeberg

Herr Martin Huber

Ltd. Regierungsdirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg

Herr Gerd Krämer

Landrat, Kreis Herzogtum Lauenburg

Herr Klaus Kucinski

Ltd. Kreisbaudirektor, Kreis Stormarn

Herr Günther Meienberg

Ministerialdirigent, Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein

Herr Hans-Joachim Menn

Geschäftsführer, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH

Herr Manfred Nahrstedt

Landrat, Landkreis Lüneburg

Frau Marit Pedersen

Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg

Herr Michael Roesberg

Landrat, Landkreis Stade

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Herr Reinhard Wolf

Leiter des Geschäftsbereiches Infrastruktur/

Leiter der Abt. für Grundsatzfragen der Verkehrspolitik, Handelskammer Hamburg

Für die Aufsichtsratssitzungen wurden im Geschäftsjahr Sitzungsgelder in Höhe von 3.290,00 EUR gezahlt.

Geschäftsführung

Peter Kellermann, Dipl.-Ing. – Sprecher der Geschäftsführung –

Lutz Aigner, Dipl.-Volkswirt

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr EUR 325.204,88 und setzen sich aus erfolgsneutralen (EUR 301.204,88) und erfolgsbezogenen (EUR 24.000,00) Komponenten

zusammen.

Geschäftsführung und Aufsichtsrat haben eine Entsprechenserklärung nach dem Hamburger Corporate Governance Kodex (HCGK) abgegeben.

Hamburg, den 26. April 2010

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Nutzungsrechte

und Software

II. Sachanlagen andere

Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung

Anschaffungskosten

Stand am 1.1.2009.

EUR

HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH

Zugänge.

EUR

Kellermann, Geschäftsführer

Aigner, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Abgänge.

EUR

Anschaffungskosten

Stand am 31.12.2009.

EUR

554.091,37 55.807,20 0,00 609.898,57 503.215,57

765.655,37 111.860,07 63.721,98 813.793,46 485.380,46

Summe 1.319.746,74 167.667,27 63.721,98 1.423.692,03 988.596,03

Abschreibungen (kumuliert).

EUR

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Nutzungsrechte und

Software

II. Sachanlagen andere Anlagen,

Betriebs- und Geschäftsausstattung

Buchwert Stand am

31.12.2009.

EUR

Buchwert Stand am

31.12.2008.

EUR

Abschreibungen im Geschäftsjahr

2009.

EUR

Abschreibungen auf Abgänge.

EUR

106.683,00 134.161,00 83.285,20 0,00

328.413,00 320.384,00 99.784,07 59.674,98

Summe 435.096,00 454.545,00 183.069,27 59.674,98

1.1. Allgemeine Grundlagen

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

HVV HAMBURGER VERKEHRSVERBUND GESELLSCHAFT MBH, HAMBURG

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Eine Fahrkarte, ein Tarif und ein abgestimmtes Verkehrsangebot, das sind die Vorteile eines Verkehrsverbundes und getreu diesem Motto arbeitet auch der Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

Zur Umsetzung dieser Aufgabe wurde die Gesellschaft Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV-GmbH) gegründet. Heute übernimmt die HVV-GmbH für drei Bundesländer, sieben Kreise,

mehr als 30 Verkehrsunternehmen und rund 3,4 Mio. Einwohner das Management des gesamten Verkehrsangebots, d. h. für alle Bus-, Fähr-, U-, S-, A- und Regionalbahnleistungen im HVV.

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Für HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH veröffentlicht am 16. August 2010.

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Das Geschäftsjahr 2009 ist für den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) wie auch in den letzten Jahren außerordentlich positiv verlaufen. Die Fahrgastzahl ist im Jahr 2009 auf nunmehr

656,1 Millionen angestiegen. Dieser erfreuliche Anstieg von 2,8 % bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 18,0 Millionen Fahrgäste. Mit Fahrgeldeinnahmen in Höhe von 588,6

Millionen Euro wurde gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von etwa 5,7 % bzw. 31,5 Millionen Euro erzielt.

Die positiven Fahrgast- und Einnahmenentwicklungen resultierten hauptsächlich aus dem Nachfrageplus bei den Allgemeinen Zeitkarten, wobei das Allgemeine Großkundenabonnement

das höchste Plus verzeichnet.

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Positiv beeinflusst wurde das Einnahmenergebnis weiterhin durch die stark gestiegenen Verkaufszahlen der CC-Karten. Im Jahr 2009 wurden insgesamt etwa 5 % mehr CC-Karten verkauft

als im Vorjahr.

Ferner tragen gestiegene Absatzzahlen im Auszubildendenverkehr sowie bei den Seniorenkarten zum positiven Einnahmenergebnis bei. Für eine stabile Entwicklung im Gelegenheitsverkehr

sorgten in erster Linie die umsatzstarken Einzelkarten Kurzstrecke sowie der Dauerrenner Gruppenkarte und abgeschwächt die Einzelkarten im Nah- und Großbereich. Trotz des hohen

Ausgangsniveaus des Vorjahres infolge zahlreicher zusätzlicher Großveranstaltungen, erhöhten sich hier die Verkaufszahlen.

1.2. Organisatorische Struktur

In Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), den Genehmigungsbehörden und den Verkehrsunternehmen verfolgt die Gesellschaft gemäß

Gesellschaftsvertrag das Ziel, im Verbundraum den ÖPNV als Verkehrsverbund integriert zu planen, zu organisieren und zu optimieren.

Die verantwortlichen Gebietskörperschaften (Aufgabenträger), als Gesellschafter der HVV-GmbH, finanzieren den entstehenden Aufwand der HVV-GmbH in Form eines Fehlbetragsausgleichs.

Im Rahmen des jährlich erstellten Wirtschaftsplanes werden dem Aufsichtsrat die Aufgabenschwerpunkte zur Genehmigung vorgelegt. Im Aufsichtsrat der HVV-GmbH wird nicht

nur die Gesellschaft kontrolliert, sondern es werden auch die wesentlichen Entwicklungen der Nahverkehrspolitik in der Metropolregion diskutiert.

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Als Plattform zur Erfüllung der umfangreichen Koordinations-, Führungs- und Steuerungsaufgaben im Verbund stehen im Wesentlichen Gremien, wie die Aufgabenträgerversammlung und

der Unternehmensbeirat mit den angeschlossenen Arbeitskreisen sowie der Fahrgastbeirat der HVV-GmbH zur Verfügung. Daneben werden in bilateralen Kontakten zwischen den am ÖPNV

beteiligten Gruppen Interessensausgleiche den Zielen des Verbundes entsprechend vermittelt und entwickelt. In überregionalen Gremien auf nationaler und internationaler Ebene vertritt die

Gesellschaft die Interessen der Aufgabenträger des ÖPNV im Verbundgebiet.

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Ferner werden von der HVV-GmbH verbundübergreifende operative Leistungen erbracht, die von den beteiligten Verbundverkehrsunternehmen (VVU) getragen werden. Hierzu zählen die

Erhebung und Verarbeitung von statistischen Verkehrsdaten, die Feststellung und Verteilung der Fahrgeldeinnahmen, die zentrale Bearbeitung und Strukturierung von Fahrgastkontakten, die

Koordination und Abwicklung des einheitlichen Verbundauftritts und der Marktkommunikation, die Vorbereitung der Einführung neuer elektronischer Fahrausweissysteme, die Festlegung

und Überwachung von Qualitätsstandards im operativen Geschäft sowie die Betreuung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung.

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Die Gesellschaft wird von zwei Geschäftsführern vertreten. Gegenüber der Vorperiode wurde die Struktur den aktuellen Anforderungen angepasst. Das Unternehmen untergliedert sich in

folgende Bereiche und Stabsstellen:

1.3. Personal

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich im Geschäftsjahr 2009 nur geringfügig verändert.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die HVV-GmbH unter Vernachlässigung von geringfügig Beschäftigten und Aushilfen 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 66).

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Am 31.12.2009 hatten insgesamt 66,7 Beschäftigte (inkl. Geschäftsleitung) einen Arbeitsvertrag. 29,3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stammpersonals wurden drittfinanziert (ZVU,

Elternzeit, Altersteilzeit etc.). Die Anzahl der genehmigten 40,5 Planstellen wurde für das Geschäftsjahr 2009 somit nicht überschritten.

Die Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber setzen sich aus Angestellten und beurlaubten Beamten des Bundeseisenbahnvermögens (BEV) zusammen.

Die Zahl der angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist, durch 13 Teilzeitkräfte (hiervon 9 weiblich) bedingt, nicht mit der Anzahl der Stellen identisch.

Außerdem waren 21 Studierende (hiervon 12 weiblich) für Zählungen und Befragungen am 31.12.2009 beschäftigt, die im Rahmen der ZVU - Aufgaben finanziert wurden.

Beschäftigte Personen

vollzeitbeschäftigt:

31.12.2009 31.12.2008 Veränderung

weiblich 21,0 21,0 0,0

männlich 38,0 41,0 - 3,0

teilzeitbeschäftigt:

weiblich 5,3 4,3 + 1,0

männlich 2,4 1,0 + 1,4

Gesamt 66,7 67,3 - 0,6

Altersteilzeit

Zum 31.12.2009 befanden sich 4 Beschäftigte in der aktiven und 2 Beschäftigte in der passiven Phase der Altersteilzeit.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Beschäftigungsquote Schwerbehinderter betrug zum Stichtag 31.12.2009 11,29 % (7 Personen). Die gesetzliche Pflichtquote lag für die Gesellschaft bei 3 Personen monatlich.

Elternzeit

Am Jahresende befanden sich 5 Mitarbeiterinnen in Elternzeit.

Aus- und Weiterbildung

Internen und externen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen kommt angesichts sich fortwährend ändernder Anforderungen ein besonders hoher Stellenwert zu und diesen wurde auch

2009 große Bedeutung beigemessen.

Im Geschäftsjahr endete ein Ausbildungsverhältnis mit dem Ausbildungsziel „Kauffrau für Marketingkommunikation“. Diese Ausbildungsstelle wird auch im Jahre 2010 wieder besetzt.

Ferner konnte die HVV-GmbH auch 2009 das „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) unterstützen und eine Einsatzstelle für ein ökologisches Bildungsjahr anbieten.

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Bereich Arbeitsgelegenheiten (A)

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung nach § 16 d SGB II

Die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts und kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne der gesetzlichen Kranken-

und Rentenversicherung. Da dieser Personenkreis kein Gehalt, sondern nur eine Mehraufwandsentschädigung erhält, werden diese Zahlen nur nachrichtlich dargestellt und nicht in der

Personalstatistik berücksichtigt.

Durchschnittlich waren 107 Personen im Einsatz. Im Gesamtjahr konnten für 286 Personen Arbeitsgelegenheiten zur Verfügung gestellt werden. Zum Stichtag 31.12.2009 waren 110 Personen

tätig, davon 24 weiblich und 86 männlich.

Arbeitnehmervertretung

Die Belegschaft wird durch einen Betriebsrat vertreten. Es besteht eine ungekündigte Betriebsvereinbarung, die in Anlehnung an den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der deutschen

Länder die linearen Gehaltsanhebungen übernimmt.

Das Geschäftsjahr 2009 verlief in dem von der Geschäftsführung geplanten Rahmen.

2. Ablauf des Geschäftsjahres

Neben der Wahrnehmung der Basisaufgaben der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr das überarbeitete Einnahmenaufteilungsverfahren mit den Beteiligten abgestimmt und die operative

Umsetzung eingeleitet. Bedingt durch zwei Verbunderweiterungen und verschiedene Anpassungen, war nach mehr als zehnjähriger Laufzeit eine substanzielle Aktualisierung erforderlich.

Basierend auf der Nutzung neuer elektronischer Medien, wurde die Entwicklung zukunftsorientierter Vertriebswege vorangetrieben. Speziell das Projekt E-Ticketing wurde soweit entwickelt,

dass die Pilotphase kurz vor der Umsetzung steht.

Das datenbankgestützte Kundendialogverfahren wurde 2009 erfolgreich eingeführt und die Arbeiten zur Ergänzung um das Modul Kundengarantie konnten weitestgehend abgeschlossen

werden.

Die Qualitätssteuerung wurde für das Jahr 2008 abgewickelt und erstmalig für die beteiligten Unternehmen finanzwirksam.

Zur Unterstützung der Bemühungen um einen barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wurden zahlreiche Aktivitäten und eine Aktionswoche durchgeführt. Nicht nur bei

den direkt Betroffenen und Beteiligten, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit fand dieses Thema eine breite Resonanz.

Zur weiteren Verbesserung der überregionalen Kommunikation wurde eine Fachtagung zum Thema „Mehr Raum fürs Klima“ organisiert und im September 2009 mit internationaler Besetzung

durchgeführt.

Die Verbundverkehrsleistungen vor dem Hintergrund der Finanzsituation und die Auswirkungen auf das Thema Wettbewerb im ÖPNV und SPNV sowie die Durchführung und Begleitung

von Ausschreibungen im Bus- und Schienenverkehr waren weitere Schwerpunkte der Arbeit.

Soweit die Rahmenbedingungen der Gesellschaft dies zuließen, wurden Erträge von Dritten erwirtschaftet. Der geplante Fehlbetragsausgleich wurde im Geschäftsjahr um 12,1 % unterschritten

und liegt 7,0 % über dem Vorjahresergebnis.

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Nachfolgende Aufstellungen geben einen zusammenfassenden Überblick über die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft jeweils zum Vorjahresergebnis.

2.1. Ertragslage

Zur Darstellung der Ertragslage dient die folgende auf der Grundlage der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung erstellte und nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten

gegliederte Ergebnisrechnung:

2009 2008 Veränderung

TEUR % TEUR % TEUR

Umsatzerlöse 3.695 40,6 3.483 41,4 212

Bestandsveränderung Unfertige

Leistungen

268 2,9 213 2,5 55

Erstattung der Gesellschafter 4.326 47,5 4.044 48,0 282

Erträge aus Arbeitsgelegenheiten

696 7,7 610 7,2 86

Andere betriebliche Erträge 118 1,3 70 0,9 48

Betriebsleistung 9.103 100,0 8.420 100,0 683

Materialaufwand 1.590 17,5 1.890 22,4 - 300

Personalaufwand 4.733 52,0 4.154 49,3 579

Planmäßige Abschreibungen

auf Sach- anlagen und immaterielle

Anlagewerte

183 2,0 157 1,9 26

Übrige Betriebsaufwendungen 2.645 29,0 2.321 27,6 324

Gewinnunabhängige Steuern 7 0,1 6 0,1 1

Aufwendungen für die Betriebsleistung

9.158 100,6 8.528 101,3 630

Betriebsergebnis - 55 - 0,6 - 108 - 1,3 53

Zinsergebnis 30 0,3 92 1,1 - 62

Ordentliches Unternehmensergebnis

- 25 - 0,3 - 16 - 0,2 - 9

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2009 2008 Veränderung

TEUR % TEUR % TEUR

Periodenfremdes Ergebnis 25 0,3 8 0,1 17

Ergebnis vor Ertragsteuern 0 0,0 - 8 0,1 8

Ertragsteuern 0 0,0 + 8 0,1 - 8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0 0,0 0 0,0 0

Die Umsatzerlöse stiegen, obwohl der Sonderetat im Bereich der Marktkommunikation für die Durchführung von Aktivitäten zu „Autofreien Sonntagen“ nicht wie im Vorjahr abgewickelt

wurde. Dem gegenüber stehen erhöhte Aktivitäten im Bereich Verkehrserhebung sowie erstmalig Erlöse aus den Bereichen E-Ticketing und Qualitätssteuerung Vertrieb. Weitere erhaltene

Finanzierungsbeiträge zum Projekt E-Ticketing wurden als Anzahlungen abgegrenzt, da die hiermit zu finanzierenden Aufgaben noch als unfertige Leistungen darzustellen sind.

Unter den sonstigen Umsatzerlösen wurden im Geschäftsjahr verschiedene weiterbelastete Sonderaufgaben für Verkehrsunternehmen ausgewiesen.

Im Einzelnen setzen sich die Umsatzerlöse von Dritten wie folgt zusammen:

Marktkommunikation 1.668 1.950

Verkehrserhebung 825 645

Einnahmenaufteilung (incl. AFZS - Auswertungen) 490 444

E-Ticketing 87 0

Qualitätssteuerung Projekt 99 95

Qualitätssteuerung Vertrieb 28 0

Bereich Arbeitsgelegenheiten Leitung 114 90

Kundendialog 118 104

HVV-Akquisiteur 0 5

Sonstige Umsatzerlöse 108 44

Miet- und Dienstleistungsverträge mit der KCW GmbH, Berlin 43 43

Kostenerstattungen Verbündekooperation 115 63

2009.

TEUR

2008.

TEUR

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2009.

TEUR

2008.

TEUR

3.695 3.483

Unter Bestandsveränderung en an unfertige n Leistungen werden bereits begonnene Aktivitäten aus den Projekten E-Ticketing (213 TEUR) und HandyTicket (55 TEUR) dargestellt.

Die gesellschaftsvertraglich festgelegte Erstattung der Gesellschafter deckt den handelsrechtlichen Aufwandsüberschuss der Gesellschaft für ihre originären Regieaufgaben. Der Fehlbetragsausgleich

wird zur Deckung von 52,8 % des Gesamtaufwandes des Unternehmens benötigt.

Bereich

Aufwand.

TEUR

Ertrag.

TEUR

Ausgleichsbetrag.

TEUR

Regie 4.764 378 4.386

Marktkommunikation 1.731 1.731 0

Verkehrserhebung 925 925 0

Bereich Arbeitsgelegenheiten 757 817 -60

Einnahmenaufteilung 490 490 0

Qualitätssteuerung 28 28 0

E-Ticketing 357 357 0

Kundendialog 118 118 0

Gesamt 9.170 4.844 4.326

zuzüglich 19 % USt 822

Gesamt Erstattung der Gesellschafter 5.148

Der Materialaufwand beinhaltet überwiegend den an die VVU weiterbelasteten Aufwand für Werbemaßnahmen. Dieser entfällt im Wesentlichen auf die Basiskampagnen Großbereich

und Umland (563 TEUR), die „Autofreien Sonntage“ (168 TEUR), die Werbung im Umland (155 TEUR), die Absatzwerbung Hamburg (129 TEUR) sowie Aktionen und Veranstaltungen

(106 TEUR).

Die Veränderungen im Personalaufwand zum Vorjahr sind begründet u. a. in einer tariflichen Gehaltsanpassung von 3,0 % zum 01.03.2009, Zuführungen zu Pensionsrückstellungen,

erhöhtem Personaleinsatz in den Bereichen Verkehrserhebung, EAV und Arbeitsgelegenheiten sowie erstmaligem Personaleinsatz im Projekt E-Ticketing. Dies führt zu einer Steigerung

von 13,9 %.

Die übrigen Betriebsaufwendungen enthalten unter anderem Büromieten, Kosten für Fremdarbeiten, EDV- und Softwarewartung, Bürobedarf und Drucksachen, Aufwendungen im Bereich

Arbeitsgelegenheiten sowie weitere übliche Verwaltungskosten.

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Das periodenfremde Ergebnis enthält die Auflösung von Rückstellungen (27 TEUR), übrige periodenfremde Erträge (10 TEUR) und Aufwendungen für Prüfungskosten Vorjahr des

Bereichs EAV (12 TEUR).

Für 2009 waren keine Ertragsteuern zu entrichten. Die Forderung des Vorjahres ist die Folge eines körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrages, begründet in der Abwicklung von Altersteilzeit.

Ein Ausweis eines Jahresüberschuss es / Jahresfehlbetrag es ist gesellschaftsvertraglich bedingt grundsätzlich ausgeschlossen.

2.2. Finanzlage

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:

Periodenergebnis (vor Fehlbetragsausgleich der Gesellschafter) - 4.326 - 4.044

Abschreibung (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 183 157

Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 7 - 6

Abnahme (-) / Zunahme (+) der langfristigen Rückstellungen 287 95

Abnahme (-) / Zunahme (+) der sonstigen Rückstellungen - 10 - 67

Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der

Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind

Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht

der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind

2009.

TEUR

2008.

TEUR

- 597 1.093

579 74

Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit - 3.891 - 2.698

Einzahlungen (+) aus Verkauf Anlagevermögen 11 9

Auszahlungen (-) für Investitionen in das Anlagevermögen - 168 - 237

Cash Flow aus der Investitionstätigkeit - 157 - 228

Ertragswirksame Erstattungen der Gesellschafter 4.326 4.044

Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 4.326 4.044

Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 278 1.118

Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.725 1.607

Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.003 2.725

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Im Geschäftsjahr 2009 war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben.

Die flüssigen Mittel des Finanzmittelfonds sind bei der HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV) als Tagesgelder angelegt (2.000 TEUR),

Bestandteil des Geschäftskontos bei der HSH Nordbank AG, Hamburg, (1.002 TEUR) sowie der Kasse (1 TEUR).

2.3. Vermögenslage

In der folgenden Übersicht zur Vermögenslage sind die einzelnen Posten der Bilanz nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst. Die Guthaben bei der HGV

sind den flüssigen Mitteln zugeordnet.

Immaterielle Vermögensgegenstände

31.12.2009 31.12.2008 Veränderung

TEUR % TEUR % TEUR

107 2,2 134 3,3 - 27

Sachanlagen 328 6,6 320 7,8 8

Anlagevermögen 435 8,8 454 11.1 - 19

Vorräte 623 12,6 356 8,7 267

Liefer- und Leistungsforderungen

Sonstige Vermögensgegenstände

und Rechnungsabgrenzungsposten

738 14,9 491 12,0 247

157 3,1 74 1,8 83

Flüssige Mittel 3.003 60,6 2.725 66,4 278

Umlaufvermögen 4.521 91,2 3.646 88,9 875

Gesamtvermögen 4.956 100,0 4.100 100,0 856

Gezeichnetes Kapital 60 1,2 60 1,5 0

Eigenkapital 60 1,2 60 1,5 0

Pensionsrückstellungen 1.702 34,3 1.445 35,2 257

Altersteilzeitrückstellungen 528 10,7 511 12,4 17

Jubiläumsrückstellungen 51 1,0 38 0,9 13

Längerfristiges Fremdkapital 2.281 46,0 1.994 48,5 287

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31.12.2009 31.12.2008 Veränderung

TEUR % TEUR % TEUR

Steuerrückstellungen 0 0,0 8 0,2 - 8

Übrige Rückstellungen 345 7,0 347 8,5 - 2

Erhaltene Anzahlungen 1.176 23,7 394 9,6 782

Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber

Gesellschaftern

302 6,1 404 9,9 - 102

706 14,3 746 18,2 - 40

Übrige Verbindlichkeiten 86 1,7 147 3,6 - 61

Kurzfristiges Fremdkapital 2.615 52,8 2.046 50,0 569

Fremdkapital 4.896 98,8 4.040 98,5 856

Gesamtkapital 4.956 100,0 4.100 100,0 856

Die Verminderung der immateriellen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen die Folge der hohen Investitionen in Software der Vorjahre und der hieraus resultierenden Abschreibungen

im Geschäftsjahr. Die Investitionen beschränkten sich auf Erweiterungen und Neuanlage von Datenbanken sowie die Erweiterung der Funktionalitäten des Kundendialogsystems,

die die Erfüllung der Aufgaben der Gesellschaft verbessern. Die Erhöhung der Sachanlagen ist Ergebnis der Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie des Ersatzes eines

Kraftfahrzeugs. Das Unternehmen verfügt neben 4 Personenwagen sowie den üblichen Betriebs- und Geschäftsausstattungen eines Bürounternehmens über kein weiteres Anlagevermögen.

Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen aus den noch nicht abgerechneten Positionen des Projektes E-Ticketing und des Marketingprojektes HandyTicket.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus der Jahresendabrechnung der im Geschäftsjahr durch die Gesellschaft erbrachten und gesondert

gegenüber den VVU abgerechneten Leistungen im Zuge von Verkehrserhebung, Einnahmenaufteilung, Kundendialog, Marktkommunikation, E-Ticketing, Qualitätssteuerung und Leistungen

im Bereich Arbeitsgelegenheiten. Da die im Geschäftsjahr umfangreichen Etatpositionen der Bereiche E-Ticketing und Verkehrserhebung erst zum Jahresende abgerechnet werden können,

ergibt sich eine Zunahme gegenüber der Vorperiode.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und der Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten hauptsächlich Steuererstattungsansprüche und Versicherungsbeiträge.

Die flüssigen Mittel setzen sich aus Kassenbeständen, aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus bei der HGV angelegtem Tagesgeld zusammen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 1,2 % und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme um 20,9 %. Durch die gesellschaftsvertraglich vereinbarte

Verlustausgleichsverpflichtung sowie adäquate unterjährige Abschläge auf die endgültige Ausgleichsverpflichtung ist die geringe Kapitalausstattungsquote zu rechtfertigen.

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Die Pensionsverpflichtungen gegenüber den Geschäftsführern sowie für zwei weitere Personen bedingen die Pensionsrückstellungen, denen im Berichtsjahr 329 TEUR zugeführt wurden,

dem gegenüber steht eine Inanspruchnahme von 72 TEUR. Den kumulierten Verpflichtungen für Pensionszusagen steht das Betriebsvermögen im Wesentlichen in Form der Anlage bei der

HGV gegenüber.

Die Rückstellung für Altersteilzeit verpflichtungen veränderte sich im Geschäftsjahr durch Zuführung von 55 TEUR und Inanspruchnahme von 38 TEUR um 17 TEUR gegenüber der

Vergleichsperiode.

Die übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prozessrisiken (86 TEUR), Verpflichtungen für nicht genommene Urlaubstage der Mitarbeiter (80 TEUR),

Prüfungskosten der Einnahmenaufteilung (40 TEUR), Prüfungskosten der Qualitätssteuerung (30 TEUR), die Prüfungskosten des Jahresabschlusses und die Steuerberatung der GmbH (24

TEUR) sowie ausstehende Lieferantenrechnungen (85 TEUR).

Die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten ergeben sich aus Leistungsabrechnungen des laufenden Geschäfts.

Die erhaltenen Anzahlungen betreffen das laufende Marketingprojekt HandyTicket und Maßnahmen für das Projekt E-Ticketing.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entstehen aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Vorauszahlungen der Gesellschafter im Geschäftsjahr gemäß der Planung und den der

HVV-GmbH auszugleichenden Aufwendungen nach Feststellung des Jahresergebnisses. Die Planunterschreitung resultiert im Wesentlichen aus Minderaufwendungen für Personal sowie

aus ungeplanten Erträgen.

Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnkosten und Mehraufwandsentschädigungen.

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HVV-GmbH geordnet.

3. Umweltbericht

Der aktive Schutz unserer Umwelt wird als ganzheitliche Aufgabe der Unternehmensführung sowie als Bestandteil der Unternehmenskultur gelebt.

Insbesondere wird die Stellung des ÖPNV als ein wesentlicher Partner im Umweltverbund durch eine Vielzahl von Aktivitäten der Gesellschaft gefördert. So sind die Mitwirkung an der

Entwicklung eines Klimaschutzprogramms für die Metropolregion Hamburg, die Begleitung der „Autofreien Sonntage“ durch zahlreiche Aktivitäten oder die Kooperation mit Ausrichtern

von Großveranstaltungen zur umweltorientierten Optimierung der Verkehrsströme zu nennen. Ferner wird die Vernetzung von Verkehrssystemen, zum Beispiel Park & Ride sowie Bike &

Ride, aktiv unterstützt und gefördert.

4. Kundenbericht

Der Dialog mit dem Fahrgast hat im Verbund einen hohen Stellenwert. So gab es im Geschäftsjahr über 23.000 Kundenkontakte, die Kritik, Lob und Beschwerden sowie Fragen zum

Nahverkehr zum Inhalt hatten. Besonders wichtig sind aus diesen Kontakten generierte Anregungen und Verbesserungsvorschläge, die in die ständigen Bemühungen um eine Steigerung

der Angebotsqualität einfließen.

Auch im Jahr 2009 wurde an einer Verbesserung des verbundübergreifenden Kundendialogsystems, mit dem Ziel die Kommunikation des Kunden mit dem HVV zu vereinfachen und die

Beantwortungszeiten zu verkürzen, gearbeitet. Hierzu trägt wesentlich ein Datenbanksystem bei, das jetzt auch ein neu entwickeltes Kontaktformular auf der HVV-Internetseite beinhaltet.

Dadurch wird ein Großteil der zurzeit noch zeitaufwendig durchgeführten Prozesse im Kundendialog weiter beschleunigt und für den Kunden eine vereinfachte und bequemere Kontaktaufnahme

ermöglicht.

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5. Nachtragsbericht

Der Sprecher der Geschäftsführung wird nach Beendigung des laufenden Vertrages zum 28.11.2010 in den Ruhestand treten.

6. Risikobericht

Sämtliche Risiken müssen von der Geschäftsleitung überschau- und kontrollierbar sein. Zur Existenzsicherung des Unternehmens ist deshalb ein vorausblickendes und wirkungsvolles Risikomanagement

ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. Risiken beziehen wir infolgedessen in die unterjährige Vorausschau, die Mittelfristplanung und die Strategiegespräche ein.

Hierzu identifizieren und bewerten regelmäßig alle Bereiche ihre eventuellen Risiken, die zu einem regelmäßigen Risikobericht zusammengefasst und dem Management vorgetragen werden.

Im Bericht der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage wird der Aufsichtsrat zu allen ordentlichen Sitzungen über den Stand der Risikoanalyse informiert.

Aktuell sind für die Gesellschaft keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder die die Vermögens- und Finanzlage nachhaltig beeinträchtigen können. Die Ereignisse der

weltweiten Finanzkrise haben und hatten keine direkten oder mittelbaren Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Gesellschaft.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt durch die verantwortlichen Gebietskörperschaften als Gesellschafter und durch die Berechnung von Leistungen für Dritte.

Die Gesellschaft hält Personal in ordentlichen Beschäftigungsverhältnissen zur Wahrnehmung von Aufgaben für Dritte vor. Sollten diese drittfinanzierten Tätigkeiten ausfallen, ist die

Mitarbeiterzahl entsprechend anzupassen. Aus zeitlichen und gegebenenfalls sozialen Aspekten könnte dies zu einer unplanmäßigen Belastung des Etats führen. Dies gilt insbesondere für

den Bereich Arbeitsgelegenheiten mit den kurzfristigen Zusagen der beauftragenden Behörden über die weitere Vergabe von Maßnahmen.

Die liquiden Mittel der Gesellschaft werden in Form von Tagesgeldern bei der HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH angelegt. Die Gesellschafter,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung sind sich darüber einig, dass die Anlage bei einem Unternehmen der öffentlichen Hand nur mit geringem Risiko behaftet ist.

Die festgelegten Unternehmensziele lassen keinen Handlungsspielraum zur Wahrnehmung von Chancen in Bezug auf eine Gewinnerreichung zu.

7. Prognosebericht

Neben der Erfüllung der Standardaufgaben sind für das Unternehmen als Schwerpunkte für das Jahr 2010 zu nennen:

· die Überführung des revidierten Einnahmen-Aufteilungs-Verfahrens in die Abrechnungsroutine;

· die aktive Mitwirkung bei Maßnahmen zum Klimaschutz, u. a. mit der Durchführung von Aktionen zu den „Autofreien Sonntagen“ und Begleitung des Pilotprojektes E-Mobilität;

· die Konzeptionierung einer verbundweiten Datenplattform zur Fahrgastinformation auf Basis von Ist-Daten;

· die Einleitung der Pilotphase des Projektes E-Ticketing;

· der Start des Moduls Kundengarantie im Rahmen des datenbankgestützten Kundendialogverfahrens;

· die Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen im Bus- und Schienenbereich.

Aktuelle gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Ereignisse können weitere ungeplante Aufgaben und Anforderungen der Aufgabenträger begründen.

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Der Rahmen der Gesellschaft wird planerisch für die Folgejahre als unverändert unterstellt. Für das Jahr 2010 ist ein Ergebnisausgleich von 5.727 TEUR durch die Gesellschafter vorgesehen.

Vor diesem Hintergrund geht die Gesellschaft in der mittelfristigen Planung unter Einbeziehung aller ergebnisrelevanten Faktoren von einer jährlichen Steigerung des Ergebnisausgleiches

von durchschnittlich 0,8 % brutto aus.

Hamburg, den 26. April 2010

An die HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH, Hamburg

HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH

Kellermann, Geschäftsführer

Aigner, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

HVV Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH, Hamburg,

für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage

der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung

vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit

erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie

die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die

Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages

und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

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der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken

der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, 11. Mai 2010

WIKOM.

Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Diegelmann, Wirtschaftsprüferin

Bottner, Wirtschaftsprüfer

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