Prüfungshandbuch - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

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Prüfungshandbuch - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Hochschule für

Wirtschaft und Recht Berlin

Berlin School of Economics and Law

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

i

Prüfungshandbuch für

Bachelor-Studierende


Inhalt

1. Welche Regelungen gelten für mein Studium? . . . . . . . . . . . . . . . . 4

2. Welche Arten von Prüfungen gibt es? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

3. Wie wird benotet und wann habe ich die Prüfung bestanden? . . . . . . . . . 6

4. Wann kann ich eine nicht bestandene Prüfung wiederholen? . . . . . . . . . . 7

5. Zum Prüfungstermin krank – was tun? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

6. Welche Mindestpunktzahlen muss ich erreichen? . . . . . . . . . . . . . . 10

7. Englischsprachige Lehrveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

8. Auslandsaufenthalte und Anerkennung von an anderen

Hochschulen erbrachten Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

9. Was muss ich tun, um in den zweiten Studienabschnitt zu gelangen? . . . . . . 13

10. Praktikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

11. Tätigkeitsfelder, Ergänzungsstudium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

12. Ablauf der Abschlussprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

13. Wann werde ich zur Abschlussprüfung zugelassen? . . . . . . . . . . . . . 16

14. Was muss meine Abschlussarbeit enthalten und wie wird sie bewertet? . . . . . 17

15. Wie läuft die mündliche Abschlussprüfung ab? . . . . . . . . . . . . . . . 18

16. An wen kann ich mich bei Schwierigkeiten wenden? . . . . . . . . . . . . . 19

Liebe Studentinnen und Studenten,

im Studium erwarten Sie außer interessanten Einsichten und vielen neuen

Eindrücken und Erfahrungen auch nicht wenige Prüfungen, mit denen Sie den

erreichten Leistungsstand dokumentieren. Die hier vorliegende Broschüre soll

Ihnen die wichtigsten Regelungen im Zusammenhang mit Ihren Prüfungen

beantworten und als eine Art »Nachschlagewerk« dienen, wenn im Studienverlauf

Fragen offen sind. Daneben stehen Ihnen auch die Studienbüros mit Rat

und Tat zur Seite.

Prof. Dr. Susanne Meyer

Vorsitzende Prüfungsausschuss Bachelor FB 1

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Prüfungshandbuch für Bachelor-Studierende

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1. Welche Regelungen gelten für

mein Studium?

Für die Bachelor-Studiengänge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften

der HWR Berlin gilt eine Rahmenprüfungsordnung. Diese regelt die für

alle Studiengänge übergreifenden Fragen der Prüfungen und gilt für alle in

Bachelor-Studiengängen immatrikulierten Student/innen unabhängig davon,

zu welchem Zeitpunkt sie Ihr Studium begonnen haben (Ausnahme: Bachelor

2003). Wenn danach für Sie diese Ordnung gilt, soll diese Broschüre Ihnen die

Regelungen der Rahmenprüfungsordnung erläutern und häufig auftretende

Fragen klären.

Für Ihr Studium ist daneben die Einzelprüfungsordnung für den jeweiligen

Studiengang maßgeblich. Daraus ergeben sich z. B. die zu studierenden Kurse,

die Prüfungsformen, die Abschlussbezeichnung und die Berechnung der

Abschlussnote.

Während Ihres Studiums an der HWR Berlin werden Sie eine Vielzahl von

Prüfungen absolvieren, die in unterschiedlichen Formen stattfinden. Alle

Einzelnoten fließen in Ihre Abschlussnote ein. Jeder Lehrveranstaltung ist eine

bestimmte Prüfungsform zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt in den Einzelprüfungsordnungen.

Was die einzelnen Prüfungsformen bedeuten, aber auch,

wie sie bewertet werden und wann Sie bestanden haben, sei im Folgenden

erläutert:

2. Welche Arten von Prüfungen gibt es?

→ Klausur

Klausuren dauern zwei bis drei Zeitstunden, je nachdem, ob der Stoff einer

zweistündigen oder einer vierstündigen Veranstaltung abgefragt wird.

Klausuren werden im Prüfungszeitraum geschrieben, der die letzten zwei

Wochen der Vorlesungszeit erfasst. Für jede Klausur wird nur ein Termin

angeboten, den Sie wahrnehmen müssen.

→ Mündliche Prüfung

In der mündlichen Prüfung werden Sie von der Dozentin/dem Dozenten

und einer weiteren Person, einem/einer Beisitzer/in, geprüft. Die mündliche

Prüfung dauert i. d. R. 20 bis 30 Minuten pro Fach. Der Termin wird

vom Dozenten/der Dozentin festgesetzt. Auch die mündliche Prüfung

findet in der Regel während des Klausurzeitraums statt.

→ Hausarbeit

Hausarbeiten bearbeiten Sie außerhalb der Hochschule. Die Bearbeitungszeit

wird von Ihrem Prüfer/Ihrer Prüferin festgelegt und darf nicht

mehr als sechs Wochen betragen. Der Umfang Ihrer Hausarbeit soll

zwischen 15 und 20 Manuskriptseiten liegen. Sie geben ein ausgedrucktes

Exemplar ab, das mit dem ausgefüllten Formular für das Hausarbeiten-

Deckblatt versehen ist. Wenn es vom Dozenten/der Dozentin gefordert

wird, ist zusätzlich eine digitale Version über ein Plagiaterkennungssystem

(z. B. Turnitin) einzureichen. Die Hausarbeit können Sie an der

HWR Berlin abgeben (bis 12 Uhr am Abgabetermin) oder per Post

übermitteln. Dann gilt das Datum des Poststempels als Nachweis für die

rechtzeitige Abgabe der Hausarbeit.

→ Erweiterte Hausarbeit

Diese Prüfungsform kommt in den Studiengängen vor, in denen im

2. Studienabschnitt ein interdisziplinäres Themenfeld vorgesehen ist.

Sie soll 25 bis 30 Manuskriptseiten umfassen und muss außerdem interdisziplinär

sein, das bedeutet, dass sie nicht nur ein Fachgebiet sondern

mindestens ein weiteres, im Themenfeld angesprochenes, Sachgebiet

enthalten muss. Der erweiterten Hausarbeit geht eine Präsentation voraus,

die bei der Bewertung mit berücksichtigt werden kann (aber nicht muss).

Die Entscheidung hierüber treffen die Prüfer/innen. Die erweiterte Hausarbeit

wird durch zwei Prüfer/innen bewertet.

→ Kombinierte Prüfung

Diese Prüfung besteht aus mehreren Leistungsteilen, deren inhaltliche und

formale Anforderungen die jeweiligen Dozent/innen festlegen. Es müssen

dabei mindestens zwei Leistungsteile erbracht werden, von denen mindestens

eine schriftlich und eine weitere mündlich sein muss. Mindestens die

Hälfte der Gewichtung muss aus schriftlichen Leistungsteilen bestehen.

Die Art der Leistungen und die Gewichtung der einzelnen Komponenten

teilen die Dozent/innen Ihnen zu Beginn des Semesters mit.

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→ Prüfung in offener Form

Hier legt die jeweilige Dozentin/der jeweilige Dozent die Prüfungsform(en)

fest. Die Prüfung in offener Form muss hinsichtlich Umfang und

Schwierigkeitsgrad ungefähr einer Klausur oder Hausarbeit entsprechen.

Vorgesehen werden kann diese Prüfungsform nur bei Modulen, bei denen

es keine Parallelveranstaltung im jeweiligen Semester gibt. Auch hier

werden Ihnen die Einzelheiten der Anforderungen von den Dozent/innen

zu Beginn des Kurses mitgeteilt.

→ Studienleistung

Dies ist eine Prüfungsform, die insbesondere Kurse in den Schlüsselqualifikationen

betreffen (darunter fallen in der Regel auch Sprachkurse). Auch

hier bestimmen die Dozent/innen die Form der Prüfung. Im Unterschied

zu den anderen Prüfungsformen wird die Studienleistung jedoch nicht

immer mit Noten, sondern mit »bestanden« oder »nicht bestanden«

bewertet. Lediglich bei den englischen Sprachkursen wird eine Note erteilt

(die allerdings bei der Berechnung der Abschlussnote nicht berücksichtigt

wird).

3. Wie wird benotet und wann habe ich die

Prüfung bestanden?

Jede Prüfung wird benotet, nur die Studienleistungen bilden hier eine

Ausnahme. Das Bewertungssystem entspricht grundsätzlich dem Schema der

Schulnoten. Bei Noten von 1,0 bis 4,0 haben Sie bestanden, ist das Prüfungsergebnis

schlechter als 4,0, haben Sie nicht bestanden. Die Noten werden in

Zehntelschritten unterteilt (1,1; 1,2; 1,3 …). Die Dozentinnen und Dozenten

haben aber nach ihrem eigenen Ermessen auch die Möglichkeit, die Noten wie

Schulnoten mit Erhöhen bzw. Erniedrigen zu wählen, das heißt, es werden

die Noten 1,0, 1,3, 1,7, 2,0, 2,3, 2,7 u.s.w. vergeben. Die Bewertung 0,7 ist

nicht möglich. Leistungsteile werden gesondert bewertet. Für die Bewertung

des gesamten Moduls werden die Einzelleistungen zusammengerechnet und

gemittelt.

Wenn Sie mindestens die Note 4,0 erhalten bzw. bei Studienleistungen die

Bewertung »mit Erfolg« erzielt haben, haben Sie die Prüfung bestanden.

Darauf, ob alle Prüfungsteile mit Erfolg abgelegt worden sind, kommt es nicht

an, sofern die Gesamtnote 4,0 oder besser beträgt. Wenn Sie nicht die Note 4,0

erhalten bzw. bei Studienleistungen die Bewertung »mit Erfolg« erzielt haben,

ist die Prüfung nicht bestanden. Daneben haben Sie in folgenden Fällen die

Prüfung nicht bestanden:

→ Unentschuldigtes Fehlen zum Prüfungstermin

→ Täuschung

Eine Täuschung ist es auch, wenn Sie unzulässige Hilfsmittel verwenden

sollten, Arbeiten (z. B. Hausarbeiten) nicht eigenständig verfassen, wenn

Sie andere während einer Klausur abschreiben lassen oder sonst an einer

Begünstigung anderer Prüfungsteilnehmer mitgewirkt haben. Außerdem

wird es als Täuschung gewertet, wenn Ihre Arbeit als Plagiat einzustufen

ist, d. h. nicht angegebene Quellen verwendet wurden.

In beiden oben genannten Fällen – Täuschung und unentschuldigtes Fehlen –

ist eine Nachprüfung ausgeschlossen (siehe unten, Wiederholung von

Prüfungen). Im Falle einer Täuschung kann außerdem bei der Wiederholung

dieses Fachs nur die Note nicht besser als 4,0 erreicht werden.

4. Wann kann ich eine nicht bestandene

Prüfung wiederholen?

Wenn Sie eine Prüfung nicht bestanden haben, haben Sie drei weitere

Prüfungsversuche:

→ Eine Nachprüfung, die in der Regel zu Beginn des folgenden

Semesters stattfindet.

→ Eine Wiederholungsprüfung, die sie nach erneutem Belegen des

Kurses absolvieren.

→ Eine weitere Nachprüfung zur Wiederholungsprüfung

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Die Nachprüfung müssen Sie beantragen. Die Antragsfristen werden durch

die Studienverwaltung veröffentlicht. Die Nachprüfung kann eine mündliche

Prüfung, eine Hausarbeit oder eine Klausur sein. Wurde die Nachprüfung

bestanden, so haben Sie den Kurs bestanden. Die Note wird in diesem Fall

aus dem Durchschnitt der Nachprüfungsnote und der Note aus Ihrem ersten

Versuch gebildet. Kommt dabei eine Note von schlechter als 4,0 heraus, wird

die Note auf 4,0 festgesetzt (wenn bei Mittelung eine bessere Note herauskommt,

gilt diese).

Sie müssen die Nachprüfung nicht in Anspruch nehmen, sondern können

stattdessen auch in einem Folgesemester erneut den Kurs belegen und an der

Prüfung teilnehmen. Diese Wiederholungsprüfung ist auch erforderlich, wenn

Sie beim ersten Versuch die Nachprüfung nicht bestanden haben. Anders als

bei der Nachprüfung ersetzt die Note der Wiederholungsprüfung die Note

der ersten Prüfung, es wird also kein Mittelwert gebildet. Haben Sie auch die

Wiederholungsprüfung nicht bestanden, können Sie eine weitere Nachprüfung

absolvieren. Haben Sie auch die zweite Nachprüfung nicht bestanden,

so ist der Kurs endgültig nicht bestanden und weitere Prüfungsversuche sind

ausgeschlossen.

Sind Sie auch nach Ausschöpfung aller Prüfungsversuche für ein Modul

endgültig gescheitert, besteht die Möglichkeit, dies zu kompensieren. Die

Kompensation müssen Sie auf dem hierzu vorgesehenen Formular beim

Prüfungsausschuss beantragen.

Wenn Sie allerdings auch in einem zweiten Modul endgültig nicht bestehen,

kann das Studium nicht mehr mit Erfolg absolviert werden. Allenfalls kann,

wenn ein persönlicher Härtefall besteht und nachgewiesen ist, der Prüfungsausschuss

im absoluten Ausnahmefall noch eine letzte Nachprüfungsmöglichkeit

gewähren.

5. Zum Prüfungstermin krank – was tun?

Wenn Sie zu einer Prüfung nicht erscheinen, haben Sie sie nicht bestanden.

Eine Nachprüfung findet nicht statt. Sie müssen also zur Wiederholungsprüfung

im Folgesemester antreten und verlieren dadurch eine Nachprüfungsmöglichkeit.

Sie müssen daher unbedingt zu der Prüfung antreten, um nicht

schwere Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Um diese Folge zu vermeiden, müssen Sie

■■innerhalb einer Woche auf dem dafür vorgesehenen Formular eine

Entschuldigung vorlegen.

bei Krankheit innerhalb dieser Frist ein Attest vorlegen.

■■sonst den Entschuldigungsgrund anders nachweisen.

Eine Entschuldigung kann insbesondere auf Krankheit, aber auch die

Krankheit naher Angehöriger, insbesondere gegebenenfalls Ihrer eigenen

Kinder, gestützt werden. Verhinderungen aus beruflichen Gründen gelten

nicht als triftiger Grund. Für den Nachweis einer Krankheit zum Prüfungszeitpunkt

müssen Sie innerhalb einer Woche ein schriftliches ärztliches Attest im

Original auf dem vorgesehenen Antragsformular vorlegen.

Sind Sie entschuldigt, so werden Sie behandelt, als hätten Sie den Prüfungstermin

nicht versäumt. Zudem haben Sie die Wahl:

→ Sie können den Kurs im Folgesemester erneut belegen und neu

zur Prüfung antreten.

→ Sie können die Prüfung auch als Ersatzprüfung im Nachprüfungszeitraum

ablegen.

Allerdings müssen Sie dafür darauf verzichten, für diese Prüfung gegebenenfalls

eine Nachprüfung absolvieren zu können. Möchten Sie die Nachprüfungsmöglichkeit

erhalten, belegen Sie den Kurs im Folgesemester

noch einmal. Fehlen Sie zum Ersatztermin, ist der Kurs neu zu belegen.

Ausnahmen gelten für Studentinnen, die wegen einer Schwangerschaft einen

Prüfungstermin nicht einhalten können. Hier kann ein abweichender Termin

oder ausnahmsweise auch einmal eine abweichende Prüfungsform vereinbart

werden. Wenden Sie sich bitte, wenn dies für Sie zutrifft, rechtzeitig an Ihre

Dozentin/Ihren Dozenten.

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6. Welche Mindestpunktzahlen muss ich

erreichen?

Die Prüfungsordnung verpflichtet Sie, in Ihrem Studium voranzuschreiten.

Dabei müssen Sie jeweils mindestens die Hälfte der Leistungspunkte erreicht

haben, die nach dem Musterstudienplan für diesen Zeitraum erreicht werden

können. Haben Sie die Punktzahlen nicht erreicht, gilt Ihr Studium als nicht

bestanden und Sie müssen exmatrikuliert werden.

Auch diese Regel ist nicht ohne Ausnahme. Haben Sie einen triftigen Grund,

aus dem Sie das Studium nicht in der vorgesehenen Zeit absolvieren konnten,

so können Sie eine Ausnahme beantragen. Sie erhalten dann eine Frist,

innerhalb der sie die fehlenden Leistungspunkte nachholen können. Die Frist

stimmen Sie mit dem Prüfungsausschuss ab, indem Sie nicht nur die Gründe

für die Verzögerung angeben, sondern auch mitteilen, innerhalb welcher

Zeit Sie der Auffassung sind, die Leistungspunkte erbringen zu können. Der

Prüfungsausschuss prüft Ihre Angaben auf Nachvollziehbarkeit hin und setzt

dann eine Frist fest.

Für den Antrag auf eine Ausnahme müssen Sie ein hierfür vorgesehenes

Formular nutzen. Darauf geben Sie den Grund für die Verzögerung an und

belegen diesen. Zudem teilen Sie mit, innerhalb welcher Frist Sie die fehlenden

Leistungspunkte nachholen können. Der Prüfungsausschuss entscheidet dann

auf Basis Ihrer Angaben und evtl. noch einem Gespräch mit Ihnen darüber

und setzt Ihnen dabei ggf. eine Frist, die Sie dann aber unbedingt einhalten

müssen.

7. Englischsprachige Lehrveranstaltungen

An der HWR Berlin gibt es ein großes Angebot an englischsprachigen Lehrveranstaltungen,

auf die teilweise von mehreren Studiengängen zugegriffen

wird (sog. Pool-Veranstaltungen). In der für Ihren Studiengang geltenden

Einzelprüfungsordnung ist vorgegeben, ob und in welchem Umfang Sie

Lehrveranstaltungen auf Englisch belegen müssen. Sie müssen dann eine

bestimmte Zahl von Leistungspunkten in englischsprachigen Lehrveranstaltungen,

die auch durch englischsprachige Prüfung erworben wurden, nachweisen.

In den Studiengängen Business Administration (Vollzeitform), Economics

und Wirtschaftsinformatik sind das 10 Leistungspunkte (2 Module).

Studierende im Wirtschaftsrecht müssen fünf Leistungspunkte auf Englisch

nachweisen. Studierende anderer Studiengänge, auch Business Administration

in Teilzeitform, sind nicht zum Ableisten englischsprachiger Lehrveranstaltungen

verpflichtet. Sie können gerne mehr als die als verpflichtend vorgesehenen

englischen Lehrveranstaltungen belegen. Nicht möglich ist hingegen,

weniger hiervon zu absolvieren.

Die englischsprachigen Lehrveranstaltungen werden hauptsächlich im Grundstudium

angeboten, das Angebot an englischsprachigen Veranstaltungen im

zweiten Studienabschnitt ist begrenzter. Das gilt insbesondere für die kleineren

Studiengänge. Bitte bedenken Sie dies bei der Planung ihres Studiums

und absolvieren Sie möglichst frühzeitig eine ausreichende Zahl an englischsprachigen

Modulen. Wenn Sie eine englischsprachige Veranstaltung wählen,

wird diesem Belegwunsch in der Regel entsprochen.

Es empfiehlt sich ohnehin, die Kurse in der im Musterstudienplan vorgesehenen

Reihenfolge zu absolvieren, da sie zum Teil inhaltlich aufeinander

aufbauen. Zudem gilt: Nur ein Studium innerhalb des Musterstudienplans

ermöglicht überschneidungsfreie Kurse und Prüfungen.

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8. Auslandsaufenthalte und Anerkennung

von an anderen Hochschulen erbrachten

Leistungen

Quereinsteiger, die Leistungen aus anderen Hochschulen oder aus anderen

Studiengängen der HWR Berlin mitbringen, können diese für den nun

gewählten Studiengang anerkennen lassen, wenn sie gleichwertig sind. Gleichwertig

sind die Leistungen, wenn die Inhalte gleich sind und Sie gleich viele

Leistungspunkte für das entsprechende Fach erworben haben wie im Studiengang

an der HWR Berlin hierfür vorgesehen sind.

Für die Entscheidung ist die jeweilige Studiengangsleitung Ihres Studiengangs

zuständig. Sie beantragen die Anerkennung Ihrer Leistungen im für

Sie zuständigen Studienbüro. Dabei verwenden Sie bitte das vorgesehene

Formular. Damit die Gleichwertigkeit überprüft werden kann, legen Sie den

Nachweis der Leistung und Belege dafür vor, dass der Kurs inhaltlich und vom

Umfang her dem zu ersetzenden Modul entspricht. Die erbrachten Leistungen

können nur anerkannt werden, wenn die gleiche Zahl von Leistungspunkten

erworben wurde. Lediglich bei Leistungen, die an einer Partnerhochschule im

Ausland erbracht wurden, kann hiervon abgewichen werden.

Die HWR Berlin fördert Ihr Studium im Ausland. Das International Office,

das auch im Internet und im ILIAS umfangreiche Informationen zu der

Thematik veröffentlicht hat, ist dazu Ihr wichtigster Ansprechpartner. Im

Ausland erbrachte Leistungen müssen für die Anrechnung in Ihrem Studiengang

anerkannt werden. Dafür schließen Sie vor der Abreise ins Ausland

ein »Learning Agreement« ab, in dem verbindlich festgehalten wird, welche

Module Sie bei Ihrem Auslandsaufenthalt belegen und für welche Module aus

dem hiesigen Studiengang diese anerkannt werden können. Das » Learning

Agreement« unterschreiben Sie, die HWR Berlin und die aufnehmende

Hochschule im Ausland. Nachdem Sie zurückgekehrt sind, legen Sie das

» Learning Agreement« und die erbrachten Leistungsnachweise vor und es

erfolgt eine Anerkennung. Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie im

Internet, insbesondere auch zur Umrechnung der Noten.

9. Was muss ich tun, um in den zweiten

Studienabschnitt zu gelangen?

Ihr Studium ist in den ersten und zweiten Studienabschnitt unterteilt. Der

erste Studienabschnitt dient dazu, die Grundlagen für das von Ihnen gewählte

Studienfach zu legen. Deshalb bestehen hier auch keine oder wenige Wahlmöglichkeiten.

Die Kurse im zweiten Studienabschnitt bauen auf denen im

ersten Abschnitt auf. Sie können daher erst nach dem ersten Studienabschnitt

belegt werden.

Die Voraussetzung für die Zulassung zum 2. Studienabschnitt ist das Bestehen

aller Kurse aus dem ersten Studienabschnitt. Haben Sie alle Kurse bestanden,

müssen Sie für den Übergang in den zweiten Studienabschnitt gar nichts tun,

Sie können automatisch die Kurse aus dem zweiten Abschnitt belegen.

Auch wenn Ihnen einige Kurse aus dem ersten Abschnitt fehlen, können Sie

ausnahmsweise Kurse aus dem zweiten Studienabschnitt belegen. Sie müssen

die vorläufige Zulassung zum zweiten Studienabschnitt beantragen.

■■Wenn nicht mehr als drei Module (15 Leistungspunkte) fehlen, wird dies in

der Regel durch den Prüfungsausschuss genehmigt.

■■Wenn mehr Module fehlen, entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall.

Dann allerdings sollten Sie bei Ihrem Antrag darlegen, auf welche Weise

Sie die fehlenden Leistungspunkte aufholen werden. Sie müssen dann auch

zeigen, dass Sie im zweiten Studienabschnitt nur solche Kurse belegen, die

nicht auf den noch fehlenden aufbauen.

Jedenfalls wird die Zulassung nur unter einer Auflage erteilt: Sie müssen die

noch offenen Kurse im Folgesemester absolvieren. Sollten Sie diese Auflage

nicht erfüllen, dürfen Sie im darauffolgenden Semester ausschließlich die

fehlenden Kurse aus dem ersten Studienabschnitt belegen. Werden die

fehlenden Kurse im Folgesemester nicht angeboten oder haben Sie im Folgesemester

z. B. ein Urlaubs- oder Auslandssemester beantragt, schadet das

Ihnen nicht. Sie müssen sie dann zum nächstmöglichen Zeitpunkt absolvieren.

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10. Praktikum

Im zweiten Studienabschnitt ist für Studierende in der Vollzeitform ein

Praktikum obligatorischer Bestandteil des Studiums. Dieses wird von einem

Praxisseminar an der HWR Berlin begleitet, das Sie belegen müssen. Absolvieren

Sie das Praktikum im Ausland oder außerhalb von Berlin, so können

Sie das Praxisseminar im Folgesemester nachholen. Einzelheiten zum Praktikum

nennt Ihnen das Praxisbüro.

In der Regel muss das Praktikum absolviert sein, wenn Sie sich zur Abschlussprüfung

anmelden. Nur in extremen Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit,

das Praktikum nach der Anmeldung zur Abschlussprüfung zu absolvieren.

Das ist nur der Fall, wenn Sie anderenfalls gezwungen wären, Ihr Studium zu

verlängern, weil Kurse, die Sie neben der Abschlussarbeit, nicht aber neben

dem Praktikum absolvieren könnten, nur einmal jährlich angeboten werden.

Bei der Mehrzahl der Studiengänge tritt dieses Problem nicht auf, weil die

Kurse in jedem Semester angeboten werden, so dass das Praktikum in jedem

Fall vor der Abschlussarbeit liegen muss.

11. Tätigkeitsfelder, Ergänzungsstudium

In einigen Bachelor-Studiengängen müssen im zweiten Studienabschnitt ein

Tätigkeitsfeld und ein Ergänzungsstudium gewählt werden. Das sind Studienvertiefungen,

die Ihnen zur Wahl stehen (wenn Ihr Studiengang das vorsieht).

Das Tätigkeitsfeld stellt die Hauptvertiefung, das Ergänzungsstudium eine

Nebenvertiefung dar. Daher wählen Sie im Tätigkeitsfeld vier, im Ergänzungsstudium

zwei Module aus den verschiedenen angebotenen Vertiefungsbereichen

aus.

Das Tätigkeitsfeld wählen Sie durch Belegen entsprechender Module. Allerdings

ist aus dem Belegen nicht immer ersichtlich, ob Sie vorhaben, die

belegten Veranstaltungen als Tätigkeitsfeld oder als Ergänzungsstudium zu

absolvieren. Maßgeblich ist daher, was Sie zuerst wählen: Dieser Vertiefungsbereich

ist dann automatisch Ihr Tätigkeitsfeld. Wählen Sie in einem Folgesemester

einen weiteren Vertiefungsbereich, so handelt es sich hierbei automatisch

um das Ergänzungsstudium.

Für den Fall, dass Sie im selben Semester gleichzeitig aus zwei Tätigkeitsfeldern

Module wählen, müssen Sie dem Studienbüro schriftlich mitteilen,

welches Fachgebiet Ihr Tätigkeitsfeld, also Ihre Hauptvertiefung, sein soll und

welches Ihr Ergänzungsstudium darstellt.

Wenn Sie feststellen, dass die getroffene Wahl nicht Ihren Vorstellungen

entspricht, haben Sie einmal die Möglichkeit, auf Antrag in ein anderes Tätigkeitsfeld

zu wechseln. Die gewählten Kurse werden als Ergänzungsstudium

berücksichtigt. Der Antrag ist an das Studienbüro zu richten. Über den einmaligen

Wechsel der Vertiefungen hinaus können Veranstaltungen aus anderen

Vertiefungsbereichen nicht belegt werden.

12. Ablauf der Abschlussprüfung

Sie beenden Ihr Studium mit der Abschlussprüfung. Sie besteht aus einer

schriftlichen Abschlussarbeit und einer mündlichen Abschlussprüfung.

Im Vorfeld der Anmeldung zur Abschlussprüfung suchen Sie sich

Prüfer/ innen, die Ihre Arbeit betreuen und korrigieren. Das Thema der Arbeit

kann von Ihnen selbst gewählt werden. Die Prüfer müssen das Fachgebiet

vertreten, das in Ihrer Arbeit thematisiert wird. Mit der/dem Erstprüfer/in

stimmen Sie das Thema ab und schlagen gleichzeitig eine/n Zweitprüfer/in

vor. Eine/r der beiden Prüfer/innen muss hauptamtliche/r Professor/in der

HWR Berlin sein. Der Zweitprüfer muss gleichfalls Dozent an der HWR sein.

Beide Prüfer/innen bewerten später unabhängig voneinander Ihre Arbeit. Der

Mittelwert der beiden Bewertungen ergibt Ihre Note.

Wenn Sie alle erforderlichen Leistungspunkte erworben haben, die nach

dem Musterstudienplan vor dem Beginn der Abschlussprüfung nötig sind

(zu Ausnahmen siehe unten im Kapitel »Zulassung zur Abschlussprüfung«),

und Prüfer/innen für Ihre Abschlussarbeit gefunden haben, können Sie sich

im Studienbüro zur Abschlussprüfung anmelden. Mit der Anmeldung zur

Prüfung beginnt die viermonatige Bearbeitungszeit für Ihre Abschlussarbeit.

Nachdem Sie Ihre Abschlussarbeit fristgerecht abgegeben haben, beginnt

die Bewertungsphase. In der Regel stehen der/dem Erstgutachter/in dafür 6,

dem/ der Zweitgutachter/in dann nochmals 2 Wochen dafür zur Verfügung.

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Im Anschluss findet die mündliche Abschlussprüfung statt, die durch Erstund

Zweitprüfer abgenommen wird und in der Regel etwa 30 Minuten dauert.

Die mündliche Abschlussprüfung ist die letzte Prüfung Ihres Studiums,

deren Termin erst dann festgelegt werden kann, wenn alle anderen Leistungen

(einschließlich Praktikumsleistungen) erfolgreich erbracht wurden.

Eine Ausnahme hiervon bildet der Studiengang Unternehmensgründung und

Unternehmensnachfolge, im dem die Bachelor-Thesis in der Regel vorgezogen

wird.

13. Wann werde ich zur Abschlussprüfung

zugelassen?

Sie werden zur Abschlussprüfung auf Antrag zugelassen, wenn alle erforderlichen

Bedingungen zur Zulassung erfüllt sind. Das bedeutet, dass Sie alle

Leistungspunkte erhalten haben, die bis zum Abschlusssemester vorgesehen

sind, so dass Sie nur noch die für das Abschlusssemester vorgesehenen Kurse

neben dem Verfassen der Abschlussarbeit absolvieren müssen. Zudem müssen

Praktikum und Praxisseminar abgeschlossen sein.

Es gibt die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen bereits zur

Abschlussprüfung zugelassen zu werden, obwohl Ihnen noch ein Kurs fehlt:

■■Sie können ausnahmsweise zur Abschlussarbeit zugelassen werden, wenn

Ihnen noch weitere Leistungspunkte fehlen. Diese müssen dann gleichzeitig

mit der Abschlussarbeit (und den gegebenenfalls nach Musterstudienplan

hier ohnehin zu erbringenden Leistungen) absolviert werden. In der Regel

können Sie zur Abschlussarbeit zugelassen werden, wenn noch 5 Leistungspunkte

fehlen.

■■Ausnahmsweise kann auch die Zulassung zur Abschlussprüfung erfolgen,

wenn das Praktikum noch aussteht. Das ist aber nur möglich, wenn anderenfalls

eine massive Verlängerung des Studiums eintreten würde. Das kann nur

der Fall sein, wenn noch fehlende Kurse nicht semesterweise, sondern nur

jährlich angeboten werden. Diesen Ausnahmen muss der Praxisausschuss

zustimmen.

Zur Abschlussprüfung melden Sie sich im Studienbüro an. Sie müssen dazu

die erbrachten Leistungen nachweisen und den konkreten Titel Ihrer schriftlichen

Abschlussarbeit angeben. Die Angabe eines »Arbeitstitels«, der sich

erst im Verlauf der Bearbeitung der Arbeit zu einem endgültig feststehenden

Thema entwickelt, ist nicht erlaubt.

Der Anmeldung zur Abschlussprüfung fügen Sie die Bestätigung des/der

Erstkorrektor/in bei, dass das Thema der Arbeit abgesprochen wurde und

die Arbeit von ihm/ihr betreut wird. Gut ist es, wenn Sie einen Zweitkorrektor

vorschlagen und auch mit diesem vor Anmeldung der Arbeit Kontakt

aufnehmen. Zwingend erforderlich ist dies allerdings nicht – anders als die

Angabe eines Erstkorrektors.

Bitte beachten Sie: Haben Sie alle Module des Studiengangs absolviert, so

sind Sie verpflichtet, sich zur Abschlussprüfung zu melden. Anderenfalls setzt

Ihnen der Prüfungsausschuss eine Frist zur Anmeldung der Arbeit. Tun Sie

dann nichts, so gelten Sie automatisch als angemeldet, die Viermonatsfrist

beginnt zu laufen und mit Ablauf der Frist hätten Sie die Abschlussprüfung

endgültig nicht bestanden. Das vermeiden Sie durch eine rechtzeitige

Anmeldung (dafür haben Sie nach Absolvieren aller Module noch ein ganzes

Semester Zeit).

14. Was muss meine Abschlussarbeit

enthalten und wie wird sie bewertet?

Die Abschlussarbeit hat einen Umfang von etwa 10.000 bis 15.000 Wörtern.

Das Thema muss einen engen Bezug zu Ihrem Studiengang aufweisen und

unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards bearbeitet werden. Die

einzelnen Kriterien besprechen Sie mit Ihren Prüfer/innen. Die Abschlussarbeit

muss in in schriftlicher Form, gebunden und in zweifacher Ausfertigung

abgegeben werden.

Zudem fügen Sie eine eidesstattliche Erklärung bei, aus der hervorgeht, dass

Sie die Arbeit eigenständig erstellt und dabei nur die angegebenen Quellen

verwendet haben. Es ist sehr wichtig, dass diese eidesstattliche Erklärung

richtig ist, denn Sie würden sich strafbar machen, wenn Sie eine falsche

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eidesstattliche Versicherung abgeben. Die unterschriebene Eidesstattliche

Erklärung ist Teil Ihrer Abschlussarbeit. Zusätzlich müssen Sie die Arbeit

unter Verwendung eines Plagiatserkennungssystems über das Internet einreichen,

wenn der Dozent/die Dozentin das fordert.

Die Arbeit wird durch die beiden Prüfer/innen eigenständig bewertet. Sollten

die Bewertungen voneinander abweichen, so wird das Mittel aus den beiden

Bewertungen gebildet. Für die Benotung gilt dasselbe wie für die Benotung

studienbegleitender Prüfungen: Bei Noten von 1,0 bis 4,0 haben Sie bestanden,

ist das Prüfungsergebnis schlechter als 4,0, haben Sie nicht bestanden. Die

Noten dürfen Zehntelschritten unterteilt werden (1,1; 1,2; 1,3 …). Die Notengebung

ist wie bei den studienbegleitenden Leistungen geregelt.

Bewerten die Prüfer Ihre Abschlussarbeit mit »nicht ausreichend«, so können

Sie die Arbeit noch einmal überarbeiten. Das müssen Sie beantragen. Sie

haben hierfür vier Wochen Zeit. Die überarbeitete Abschlussarbeit kann bei

positiver Bewertung nicht besser als mit 4,0 bewertet werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Abschlussarbeit zu wiederholen.

Dann können Sie ein neues Thema und auch andere Prüfer/innen wählen. Die

Bewertung der Arbeit erfolgt neu und die beim ersten Versuch erzielte, nicht

ausreichende, Note entfällt.

15. Wie läuft die mündliche

Abschlussprüfung ab?

16. An wen kann ich mich bei Schwierigkeiten

wenden?

Neben den Studienbüros ist für Prüfungsangelegenheiten der Prüfungsausschuss

zuständig. Dieser setzt sich aus drei Professorinnen und Professoren,

einem studentischen Mitglied und einem Mitglied aus dem Kreis der Lehrbeauftragten

zusammen. Der Prüfungsausschuss entscheidet über Beschwerden

gegen Prüfungsentscheidungen, er regelt allgemeine Verfahrensfragen der

Prüfungen verbindlich und trifft die erforderlichen Entscheidungen.

Wenn Sie eine Beschwerde beim Prüfungsausschuss einlegen möchten, sind

hierfür Fristen zu wahren. Sollten Sie Fehler im Prüfungsverfahren geltend

machen, wenn Sie also der Auffassung sind, dass der Ablauf des Verfahrens

nicht ordnungsgemäß war, so ist dies sofort zu tun. Es ist also nicht möglich,

etwa übermäßigen Lärm im Prüfungsraum noch nach Abschluss der Prüfung

oder gar nach Erhalt der Benotung zu beanstanden. Die Beschwerde gegen das

Prüfungsverfahren richten Sie direkt an den Prüfer.

Möchten Sie sich gegen eine Bewertung Ihrer Prüfungsleistung wenden,

so können Sie dies innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Bekanntgabe

der Bewertung tun. Die Beschwerde ist schriftlich beim Prüfungsausschuss

einzulegen und zu begründen. Alle Anträge an den Prüfungsausschuss können

direkt im Studienbüro eingereicht werden.

Im Namen aller Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs wünschen wir

Ihnen ein erfolgreiches Studium!

Die mündliche Abschlussprüfung absolvieren Sie bei den beiden Prüfer/innen

Ihrer Abschlussarbeit. Sie dauert in der Regel 30 Minuten und hat das Fachgebiet

der Abschlussarbeit zum Thema. Auch die mündliche Abschlussprüfung

wird bewertet. Die Gesamtnote Ihrer Abschlussprüfung setzt sich zu 80 % aus

der Note der schriftlichen Arbeit und zu 20 % aus der Note der mündlichen

Abschlussprüfung zusammen.

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Kontakt

FB 1 Prüfungsausschuss

Manuela Gerstenberger-Zange

Telefon: +49 (0)30 30877-1245

E-Mail: manuela.gerstenberger-zange@hwr-berlin.de

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Badensche Straße 50–51

10825 Berlin

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11/2012

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