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Newsletter 8/13 - AKDB

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08.<strong>13</strong><br />

<strong>Newsletter</strong> für Kommunen<br />

Elektronische Personenstandsregister in Bayern<br />

Standesämter termingerecht<br />

umgestellt<br />

Die Standesämter müssen ab 2014<br />

alle Beurkundungen für Geburten,<br />

Eheschließungen, Lebenspartnerschaften<br />

und Sterbefälle statt wie<br />

bislang in Personenstandsbüchern<br />

nunmehr in elektronischen Personenstandsregistern<br />

(ePR) durchführen.<br />

Für Aufbau und Betrieb dieser ePR<br />

beauftragte der Freistaat Bayern die<br />

<strong>AKDB</strong>. Mit der Umstellung aller 1.238<br />

bayerischen Standesämter wurde das<br />

umfangreiche Projekt bereits im Juni<br />

deutlich vor dem gesetzlich vorgegebenen<br />

Termin abgeschlossen. Außerdem<br />

konnten innerhalb eines halben<br />

Jahres über 3.200 Standesbeamte<br />

geschult werden. Inzwischen sind bereits<br />

hunderttausende Beurkundungen<br />

in den Registern abgelegt.<br />

news 08.<strong>13</strong> inhalt<br />

Bürgerservice-Portal in Maßbach:<br />

Behördengänge online<br />

Kooperation mit der Wilken GmbH:<br />

Terminmanagement<br />

im Bürgerservice-Portal<br />

Viele neue Programmfunktionen:<br />

OK.PWS-Version 3.5 ist da!<br />

Seminartipp August:<br />

Seminare für den Zahlungsverkehr<br />

Bevorstehende Wahlen:<br />

Massendruck von Wahlunterlagen<br />

Treffen in Wendelstein<br />

Referenzkunden im Austausch<br />

Im barocken Ismaninger Schlosssaal trafen sich anlässlich der Einführung der<br />

elektronischen Personenstandsregister: Dr. Jürgen Busse (Bayerischer Gemeindetag),<br />

Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer, Projektleiterin Andrea Nielsen,<br />

Geschäftsfeldleiterin Hiltrud Holzmann (alle <strong>AKDB</strong>), Ismanings Bürgermeister<br />

Michael Sedlmair, Günter Schuster (Bayerisches Innenministerium), Bernd<br />

Buckenhofer (Bayerischer Städtetag), <strong>AKDB</strong>-Vorstandsvorsitzender Alexander<br />

Schroth und Dr. Christoph Habammer, Stabsstelle des IT-Beauftragten der<br />

Staatsregierung (Bild von links).<br />

Foto: <strong>AKDB</strong><br />

Beim Festakt zum Projektabschluss<br />

im Ismaninger Rathaus würdigte<br />

Ministerialdirektor Günter Schuster<br />

vom Bayerischen Innenministerium<br />

die konstruktive Zusammenarbeit aller<br />

Beteiligten und die enge Abstimmung<br />

mit dem Innenministerium,<br />

den kommunalen Spitzenverbänden,<br />

den Standesämtern und der <strong>AKDB</strong>-<br />

Projektleitung. Schuster dankte der<br />

<strong>AKDB</strong>: „Der Freistaat hat mit der <strong>AKDB</strong><br />

einen sehr erfahrenen Dienstleister,<br />

mit dem die Anbindung aller Standesämter<br />

innerhalb eines halben Jah-<br />

res gelang. Der Betrieb war bestens<br />

vorbereitet, die Umstellung verlief<br />

reibungslos.“ Auch der Vorsitzende<br />

des Fachverbandes der bayerischen<br />

Standesbeamten Klaus Holub betonte<br />

die von Beginn an problemlosen<br />

elektronischen Beurkundungen. Ismanings<br />

Bürgermeister Michael Sedlmair<br />

bezeichnete das Projekt als „deutschlandweit<br />

einzigartig und vorbildhaft<br />

auch für andere Bundesländer.“ Ohne<br />

die <strong>AKDB</strong> würde es die elektronischen<br />

Personenstandsregister in dieser Form<br />

in Bayern nicht geben, so Sedlmair.<br />

August 20<strong>13</strong>


Bürgerservice-Portal der <strong>AKDB</strong> nun auch in Maßbach, Landkreis Bad Kissingen<br />

Behördengänge online erledigen<br />

Als erste Kommune im unterfränkischen<br />

Landkreis Bad Kissingen profitiert<br />

Maßbach vom Bürgerservice-<br />

Portal der <strong>AKDB</strong>. Dort kann man nun<br />

immer mehr über das Internet erledigen,<br />

zunächst vor allem im Bereich<br />

Einwohnermeldewesen, zum Beispiel<br />

Anträge auf Meldebestätigungen,<br />

auf Aufenthaltsbescheinigungen und<br />

auf das Führungszeugnis. Erreichbar<br />

ist das Portal ab sofort über die Website<br />

der Verwaltungsgemeinschaft<br />

Maßbach unter dem Punkt „Bürgerservice<br />

Portal“. Mit neuem Personalausweis,<br />

Lesegerät und individueller<br />

PIN können sich die rund 7.000 Bürger<br />

im Bürgerservice-Portal rechtssicher<br />

legitimieren. Das ermöglicht<br />

eine lückenlose, transparente Online-<br />

Kommunikation mit der Verwaltung.<br />

ger nach flexiblen und sicheren Verwaltungsdienstleistungen.“<br />

Jürgen<br />

Schömig, Leiter der regionalen <strong>AKDB</strong>-<br />

Geschäftsstelle, bezeichnete Maßbach<br />

„als regionalen Vorreiter für<br />

den Einsatz innovativer Technologie“.<br />

Interessant werden in diesem Zusammenhang<br />

die bevorstehenden Wahlen,<br />

da mit der Online-Beantragung<br />

von Briefwahlunterlagen über das<br />

Bürgerservice-Portal ein neuer Service<br />

der Verwaltung zur Verfügung steht.<br />

Bei der Portaleröffnung zeigte sich<br />

Bürgermeister Johannes Wegner von<br />

den neuen Möglichkeiten der Lösung<br />

überzeugt: „Damit erweitern<br />

wir unser Angebot an Online-Bürgerdiensten<br />

und reagieren so auf die<br />

veränderten Bedürfnisse unserer Bür-<br />

Bürgermeister Johannes Wegner beim Test des Bürgerservice-Portals im Maßbacher<br />

Rathaus mit Jürgen Schömig, dahinter Katrin Kräuter (beide <strong>AKDB</strong>) sowie<br />

Geschäftsstellenleiter Eckhard Händel. Foto: Erhard Beudert / Main-Post<br />

Kooperation mit der Wilken GmbH optimiert Bürgerservice-Portal<br />

<strong>AKDB</strong> bietet Terminmanagement an<br />

Alle bayerischen Kommunen können<br />

ihr Termin- und Ressourcenmanagement<br />

bald mit der Terminierungssoftware<br />

der Wilken GmbH noch<br />

bürgerfreundlicher über das Internet<br />

abwickeln. Die Terminvergabe bei<br />

Bürgerdiensten oder bei Belegung<br />

von Veranstaltungsräumen steigert<br />

den Bürgerservice deutlich. Ein Kooperationsvertrag<br />

sichert jetzt der<br />

<strong>AKDB</strong> entsprechende Vertriebsrechte,<br />

zunächst exklusiv für Bayern.<br />

Die Software wird in Kürze in das<br />

<strong>AKDB</strong>-Bürgerservice-Portal integriert,<br />

das bereits annähernd 100 Städte<br />

und Gemeinden einsetzen. „Dieses<br />

System vereinfacht die Kommunikation<br />

mit den Bürgern deutlich: Sie<br />

sehen im Internet nicht nur sofort,<br />

wann welche Termine oder Ressourcen<br />

verfügbar sind, sondern können<br />

diese dann auch direkt beim zuständigen<br />

Sachbearbeiter reservieren“,<br />

lobt der <strong>AKDB</strong>-Vorstandsvorsitzende<br />

Alexander Schroth. Zudem unterstützt<br />

die Terminierungssoftware die<br />

Vorqualifizierung der Besuche. Schon<br />

bei der Terminauswahl erfährt der<br />

Bürger, welche Unterlagen er für sein<br />

Anliegen vorbereiten muss. Mit der<br />

Software können auch komplexere<br />

Abläufe im Besuchermanagement<br />

abgebildet werden, zum Beispiel im<br />

Bürgerbüro, in der Wohngeldverwaltung,<br />

im Bauamt oder im Ausländerwesen.<br />

„Damit bieten wir den<br />

Kommunen ein Werkzeug, das die<br />

Service-Qualität und Bürgernähe<br />

deutlich erhöhen kann, ohne dass dafür<br />

ein großer technischer Aufwand<br />

betrieben werden muss“, so Schroth<br />

weiter.<br />

„Die Entscheidung der <strong>AKDB</strong> in Bayern<br />

beweist, dass wir ein praxisgerechtes<br />

Werkzeug geschaffen haben,<br />

mit dem sich die Prozesse zwischen<br />

Kommune und Bürger deutlich verbessern<br />

lassen“, so Folkert Wilken,<br />

Geschäftsführer der Wilken GmbH.<br />

Das System ist seit mehreren Jahren<br />

erfolgreich im Einsatz, unter anderem<br />

bei den Städten Nürnberg und Ulm.<br />

August 20<strong>13</strong>


Kunden profitieren von neuen Progammfunktionen<br />

Neue OK.PWS-Version<br />

3.5 ausgeliefert<br />

Aktuelle Seminar-Tipps<br />

Seminare neuer Zahlungsverkehr – nun<br />

auch für OWIpro und Schleupen.CS<br />

Alle Mitarbeiter, die in der Verkehrsüberwachung<br />

und Versorgungswirtschaft<br />

mit der SEPA-Umstellung zu tun haben,<br />

profitieren nun von Extra-Seminarangeboten.<br />

SEPA-Projektmitarbeiter oder<br />

Verantwortliche für das Debitoren- und<br />

Kreditorenmanagement sowie alle für<br />

die technische Umsetzung zuständigen<br />

EDV-Mitarbeiter vertiefen im eintägigen<br />

Workshop Schleupen.CS – Umsetzung<br />

SEPA (sch27) ihre Kenntnisse im Umgang<br />

mit SEPA. Die nächsten Termine:<br />

am 8.10. in Landshut und am 24.10. in<br />

Würzburg.<br />

Das ganzheitliche Personalwirtschaftssystem OK.PWS für die operative und<br />

strategische Arbeit einer modernen Personalabteilung ist modular aufgebaut.<br />

Die Kunden entscheiden selbst, welchen Leistungsumfang sie einsetzen möchten.<br />

Foto: PhotoAlto<br />

Umfangreiche Neuerungen werden<br />

den OK.PWS-Kunden mit der neuesten<br />

Version 3.5 zur Verfügung<br />

gestellt. Neben der Umsetzung der<br />

Vorschriften zu SEPA (Single Euro<br />

Payments Area) wurde die Software<br />

um zahlreiche Funktionen erweitert,<br />

die den Personalsachbearbeitern die<br />

tägliche Arbeit erleichtern. Die Programmversion<br />

überzeugt mit neuen<br />

Dialogen und Musterberichten. Zum<br />

Beispiel:<br />

• neuer Dialog „Besondere SV-Angaben“<br />

im Bereich Sozialversicherung<br />

• neue Registerkarte „Übersicht Saldo“,<br />

die die Abzugsvorschläge aller<br />

Pfändungen beinhaltet<br />

• überarbeitete und verbesserte Bescheinigungen<br />

• neuer Musterbericht zum Haushaltsplanvoranschlag<br />

in der Fachanwendung<br />

Kosten<br />

• Plausibilitätsprüfungen für Gleitzonenfälle<br />

nach altem und neuem<br />

Recht<br />

• neue Felder und Funktionen in der<br />

Fachanwendung Organisation<br />

• Erweiterungen beim Bewerberdatenblatt<br />

und der Online-Bewerbung<br />

• neues Angebot zur Umsetzung des<br />

AAG (Aufwendungsausgleichsgesetz)<br />

• und vieles mehr.<br />

Weitere detaillierte Beschreibungen<br />

zum Update finden Sie im <strong>AKDB</strong>-<br />

Kundenportal.<br />

Bereits ab 1. Oktober 20<strong>13</strong> kommt die<br />

neue Zahlungsbearbeitung in OWIpro<br />

zum Einsatz. Davon betroffene Anwender<br />

sollten unbedingt die halbtägige<br />

Schulung OWIpro – Verkehrsordnungswidrigkeiten:<br />

Zahlungsbearbeitung mit<br />

dem neuen Kassenmodul (owi06) besuchen.<br />

Wir bieten zahlreiche Kurstermine<br />

an unterschiedlichen Standorten an. Die<br />

Teilnahme lohnt sich: Sie erfahren alles<br />

Wissenswerte zu sämtlichen Funktionen<br />

der neuen Zahlungsverarbeitung in<br />

OWIpro.<br />

Weitere Informationen zu beiden Seminaren<br />

auf www.akdb.de im Bereich<br />

Fortbildung. Melden Sie sich noch heute<br />

bequem online an, denn die Kurse sind<br />

schnell belegt. Wir freuen uns auf Sie!<br />

<strong>AKDB</strong><br />

Hansastraße 12 -16<br />

80686 München<br />

Telefon: 089 / 5903-0<br />

E-Mail: pr@akdb.de<br />

Internet: www.akdb.de<br />

Redaktion: Andreas Huber<br />

089 / 5903-1294<br />

v.i.S.d.P. Hans-Peter Mayer<br />

089 / 5903-1532<br />

© 20<strong>13</strong> <strong>AKDB</strong><br />

August 20<strong>13</strong>


Landtagswahl und Bundestagswahl 20<strong>13</strong><br />

<strong>AKDB</strong> macht weiter Druck<br />

„Druckkampagne statt Sommerloch“,<br />

das ist derzeit das Motto der <strong>AKDB</strong> in<br />

der Vorbereitung auf den anstehenden<br />

Wahlherbst. Im Gegensatz zum<br />

erst langsam in die heiße Phase kommenden<br />

Wahlkampf um die Stimmen<br />

im Freistaat Bayern und im Bund, arbeitet<br />

die <strong>AKDB</strong> schon seit geraumer<br />

Zeit buchstäblich unter Hochdruck an<br />

den Vorbereitungen zu den beiden<br />

September-Wahlen. Die <strong>AKDB</strong> ist gerade<br />

dabei, für ihre Kunden zur Bundes-<br />

und Landtagswahl selbstständig<br />

12.000.000 Wahlbenachrichtigungskarten<br />

zu produzieren. Für die Herstellung<br />

der Karten steht der <strong>AKDB</strong><br />

nur ein Zeitfenster von insgesamt 17<br />

Tagen zur Verfügung.<br />

Uhr, sie drucken, schneiden, sortieren,<br />

prüfen, kuvertieren und versenden.<br />

Letztes Wochenende wurde die<br />

Produktion der Landtagswahlkarten<br />

mit dem Druck von insgesamt knapp<br />

fünf Millionen Exemplaren erfolgreich<br />

abgeschlossen. Seitdem werden<br />

ohne Unterbrechung weiter Bundestagswahlkarten<br />

gedruckt, davon fast<br />

700.000 Stück allein am 22. August.<br />

Für die Verantwortlichen der <strong>AKDB</strong><br />

bedeutet dies also alles andere als<br />

Ferienzeit. Fast drei Wochen lang arbeiten<br />

bei der <strong>AKDB</strong> Menschen und<br />

Maschinen jeden Tag rund um die<br />

Die <strong>AKDB</strong> arbeitet derzeit unter Hochdruck an der Produktion der Wahlbenachrichtigungskarten,<br />

hier ein Muster.<br />

Zweites Treffen der kameralen Referenzkunden<br />

Von Coburg bis Wendelstein<br />

Wie schon im letzten Jahr trafen sich<br />

die kameral buchenden Referenzkunden<br />

aus allen Teilen Bayerns zu einem<br />

Erfahrungsaustausch, dieses Jahr im<br />

Rathaus des Marktes Wendelstein im<br />

Landkreis Roth, Mittelfranken.<br />

Nach einer kurzen Begrüßung und<br />

Vorstellung des Marktes Wendelstein<br />

durch Bürgermeister Werner<br />

Langhans standen Themen wie SEPA,<br />

Workflows, neue Produkte, CAP<br />

(Controlling- und Analyseplattform)<br />

für kamerale Kunden und die Vorstellung<br />

der Entwicklungsplanung auf<br />

der Tagesordnung.<br />

Die Teilnehmer des zweiten Treffens der kameralistisch buchenden Referenzkunden<br />

trafen sich im Wendelsteiner Rathaus zum Erfahrungsaustausch. Foto: <strong>AKDB</strong><br />

August 20<strong>13</strong>

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