Geschäftsbericht 2012 R+V Lebensversicherung AG (PDF 1,0 MB)

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Geschäftsbericht 2012 R+V Lebensversicherung AG (PDF 1,0 MB)

Lagebericht 4 Jahresabschluss 37 Weitere Informationen 69

115

Glossar

Depotforderungen/-verbindlichkeiten

Sicherheitsleistungen zur Deckung von Versicherungsverbindlichkeiten

zwischen Erst- und Rückversicherer.

Das einbehaltende Unternehmen weist in diesem Fall Depotverbindlichkeiten,

das gewährende Unternehmen Depotforderungen

aus.

Derivatives Finanzinstrument

Finanzinstrument, dessen Wert steigt oder fällt, wenn sich eine

Basisgröße (bestimmter Zinssatz, Wertpapierpreis, Währungskurs,

Preisindex etc.) ändert. Zu den Derivaten zählen insbesondere

Futures, Forwards, Swaps und Optionen.

Direktgutschrift

Der Teil der Überschussbeteiligung, der dem Kunden direkt zu

Lasten des Geschäftsjahresergebnisses gutgeschrieben wird und

nicht aus der ‘ Rückstellung für Beitragsrückerstattung entnommen

wird.

Discounted Cash Flow Methode (DCF)

Die Discounted Cash Flow Methode baut auf dem finanzmathematischen

Konzept der Abzinsung von zukünftigen Zahlungsströmen

zur Ermittlung eines Kapitalwerts auf.

Duration

Die Duration bezeichnet die durchschnittliche Laufzeit einer

zinssensitiven Kapitalanlage oder eines Portfolios und ist ein

Risikomaß für deren Sensitivität in Bezug auf Zinssatzänderungen.

Fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung

Lebens- oder Rentenversicherung, bei der die Höhe der Ablaufleistung

maßgeblich von der Wertentwicklung der jeweiligen

Fondsanteile abhängt. Der Versicherungsnehmer ist unmittelbar

am Gewinn oder Verlust der Vermögensanlage beteiligt.

Genossenschaftliche FinanzGruppe

Netzwerk genossenschaftlicher Zentral- und Spezialinstitute im

Rahmen eines umfassenden Allfinanz-Konzeptes. Partner der

R+V Versicherung sind u.a.: DZ BANK AG, WGZ BANK AG, Bausparkasse

Schwäbisch Hall, Union Investment, VR Leasing.

Ein-Faktor Hull-White/Zwei-Faktor Hull-White

Das Hull-White-Modell ist ein finanzmathematisches Modell zur

Bewertung von Zinsderivaten, das von John C. Hull und Alan

White veröffentlicht wurde.

IFRS – International Financial Reporting Standards

Internationale Rechnungslegungsnormen, die eine international

vergleichbare Bilanzierung und Publizität gewährleisten

sollen.

Laufende Durchschnittsverzinsung

(nach Verbandsformel)

Laufende Bruttoerträge abzüglich Aufwendungen für die Verwaltung

von Kapitalanlagen abzüglich planmäßige Abschreibungen

im Verhältnis zum mittleren Bestand der Kapitalanlagen

zum 1. Januar und 31. Dezember des jeweiligen Geschäftsjahres.

Monte Carlo Simulation

Die Monte Carlo Simulation ist ein vielseitiges, auf sehr häufig

durchgeführten Zufallsexperimenten basierendes Verfahren aus

der Stochastik, welches bei der Bewertung von komplexen Zinsoptionen

eingesetzt wird.

Nettoverzinsung der Kapitalanlagen

Alle Erträge abzüglich aller Aufwendungen für Kapitalanlagen

im Verhältnis zum mittleren Bestand der Kapitalanlagen zum

1. Januar und 31. Dezember des jeweiligen Geschäftsjahres,

sofern es sich nicht um Kapitalanlagen für eine ‘ Fondsgebundene

Lebens- oder Rentenversicherung handelt.

Für eigene Rechnung (f.e.R.)

Der jeweilige versicherungstechnische Posten nach Abzug des

in Rückversicherung gegebenen Geschäfts ‘ Brutto/Netto.

Prämie

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