Geschäftsbericht 2012 R+V Lebensversicherung AG (PDF 1,0 MB)

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Geschäftsbericht 2012 R+V Lebensversicherung AG (PDF 1,0 MB)

Lagebericht 4

Jahresabschluss 37 Weitere Informationen 69 17

Ertragslage / Finanzlage

Überschussbeteiligung

Durch die Überschussbeteiligung werden die Versicherungsnehmer

entstehungsgerecht und zeitnah an allen erwirtschafteten

Überschüssen beteiligt.

Die von Kontinuität geprägte Anlagepolitik, kostensparende

Betriebsführung und sorgfältige Risikoprüfung stellten sicher,

dass die Überschussbeteiligung der R+V Lebensversicherung

AG auch im Jahr 2013 auf einem attraktiven Niveau liegt. Die

Überschusskomponenten, die sich unter anderem an den

Kosten- und Risikogewinnen orientieren, konnten beibehalten

werden. Bei den zinsabhängigen Überschusskomponenten

reagierte die R+V Lebensversicherung AG auf das anhaltend

niedrige Zinsniveau mit einer moderaten Anpassung der Sätze.

Diese Absenkung hat keinen Einfluss auf die garantierten

Leistungen sowie die bereits zugeteilte Überschussbeteiligung.

Die Versicherungsnehmer von kapitalbildenden Versicherungen

und Rentenversicherungen werden explizit an den Bewertungsreserven

beteiligt. Der Stand der Bewertungsreserven im

Unternehmen kann unterjährig aufgrund von Änderungen am

Kapitalmarkt stark schwanken. Mit dem Ziel der Kontinuität

bei Auszahlungen deklariert die R+V Lebensversicherung AG

die Beteiligung an den Bewertungsreserven bis zu einem bestimmten

Niveau ein Jahr im Voraus. Damit ist die Beteiligung

unabhängig vom tatsächlichen Stand der Bewertungsreserven

bis zu einem Mindestniveau gesichert.

Die für das Versicherungsjahr 2013 deklarierten Überschussanteilsätze

der für das Neugeschäft offenen Tarifgeneration

sind auf den Seiten 69 bis 104 aufgeführt.

Finanzlage

Die R+V Lebensversicherung AG verfügte zum 31. Dezember

2012 über ein Eigenkapital in Höhe von insgesamt 315 Mio.

Euro (2011: 265 Mio. Euro).

Das gezeichnete Kapital betrug wie im Vorjahr 200 Mio. Euro.

Davon abzusetzen sind nicht eingeforderte ausstehende Einlagen

von 101 Mio. Euro. Insgesamt ergibt sich damit ein eingefordertes

Kapital von 99 Mio. Euro.

In die Kapitalrücklage wurden von den Anteilseignern im

Geschäftsjahr 50 Mio. Euro eingezahlt. Sie stieg damit auf

183 Mio. Euro.

Der Wert der Gewinnrücklagen der R+V Lebensversicherung AG

ändert sich grundsätzlich nicht, da seit dem 1. Januar 2011

ein Ergebnisabführungsvertrag mit der R+V Personen Holding

GmbH besteht.

Neben dem Eigenkapital verfügte die R+V Lebensversicherung

AG über zusätzliche Eigenmittel in Form nachrangiger Verbindlichkeiten

in Höhe von 53 Mio. Euro. Diese teilen sich in drei

Tranchen auf, die sämtlich von Unternehmen der genossenschaftlichen

FinanzGruppe gezeichnet wurden. Die Verbindlichkeiten

sind im Dezember 2014 fällig.

Das Eigenkapital der R+V Lebensversicherung AG sowie nachrangige

Verbindlichkeiten sind wesentliche Bestandteile zur

Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften,

insbesondere auch im Hinblick auf die Neuausrichtung der

aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen im Zuge der

Einführung von Solvency II.

Die R+V Lebensversicherung AG konnte im Geschäftsjahr jederzeit

ihre Auszahlungsverpflichtungen erfüllen. Anhaltspunkte

für eine künftige Liquiditätsgefährdung sind nicht erkennbar.

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