Geschäftsbericht 2012 R+V Lebensversicherung AG (PDF 1,0 MB)

ruv.de

Geschäftsbericht 2012 R+V Lebensversicherung AG (PDF 1,0 MB)

Lagebericht 4 Jahresabschluss 37

Weitere Informationen 69 49

Anhang

Die Deckungsrückstellung im Bereich der Lebensversicherung,

bei der das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen

wird, wurde für jede Versicherung einzeln retrospektiv

ermittelt. Sie wurde in Anteileinheiten geführt und zum Zeitwert

passiviert.

Die Deckungsrückstellung der zur Absicherung der Altersteilzeit

abgeschlossenen Versicherungen wurde für jede Versicherung

einzeln retrospektiv ermittelt. Für den Neuzugang ab 2007 mit

Rechnungszins über 2,25 % sowie für den Neuzugang ab 2012

mit einem Rechnungszins über 1,75 % wurde dabei zusätzlich

ein einzelvertraglich berechneter Betrag in der Deckungsrückstellung

berücksichtigt.

Die sich aus der Erhöhung der Leistungsverpflichtungen nach

dem BGH-Urteil vom 25. Juli 2012 (IV ZR 201/10) ergebenden

Ansprüche wurden ermittelt und pauschal in der Rückstellung

für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle berücksichtigt.

Für eingetretene Versicherungsfälle, die bis zum Bilanzstichtag

nicht gemeldet wurden, wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung

in Höhe des riskierten Kapitals unter Berücksichtigung

von aktualisierten Erfahrungswerten gebildet.

Die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen wurde entsprechend

dem Schreiben des Bundesministers der Finanzen

vom 2. Februar 1973 ermittelt.

Für die Beteiligungsverträge wurden die anteiligen Deckungsrückstellungen

von den federführenden Unternehmen berechnet.

Sofern die Bilanzangaben von den Konsortialführern nicht

rechtzeitig übermittelt wurden, beinhaltet die Deckungsrückstellung

darüber hinaus einen auf aktualisierten Erfahrungswerten

basierenden pauschalen Anteil für Beteiligungsverträge.

Der Anteil der Rückversicherer an der Deckungsrückstellung

wurde gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt.

Die Ermittlung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte

Versicherungsfälle des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes

erfolgte für alle Risikoarten bis auf Berufsunfähigkeit

grundsätzlich individuell. Für das Risiko Berufsunfähigkeit

wird eine auf aktualisierten Erfahrungswerten basierende pauschale

Rückstellung gebildet. Die Rückstellungen für das Beteiligungsgeschäft

wurden nach Angabe der federführenden

Gesellschaften eingestellt.

Sofern die Angaben von den Konsortialführern nicht rechtzeitig

übermittelt wurden, beinhaltet die Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungsfälle darüber hinaus einen auf aktualisierten

Erfahrungswerten basierenden pauschalen Anteil

für Beteiligungsverträge.

Der Anteil der Rückversicherer an der Rückstellung wurde

gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und ähnlicher

Verpflichtungen (wie Rückstellung für Altersteilzeit und

Jubiläen) erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren

(PUC-Methode) in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB unter

Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck.

Zukünftige Entwicklungen und Trends wurden berücksichtigt.

Die Abzinsung erfolgte mit dem von der Bundesbank veröffentlichten

durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre bei

einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Zugrunde

gelegt wurde der Zinssatz mit Stand Oktober 2012.

Als Parameter wurden verwendet:

Gehaltsdynamik: 2,25 %

Rentendynamik: 2,00 %

Fluktuation: 0,90 %

Zinssatz: 5,06 %

Die Rückstellung für Altersteilzeit umfasst das rückständige

Arbeitsentgelt sowie die noch zu zahlenden Aufstockungsbeträge

zum Gehalt und zur Altersversorgung.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine