Seniorenwegweiser der Stadt Dormagen

dormagen.de

Seniorenwegweiser der Stadt Dormagen

Leben im Alter

Freizeit • Kultur • Erleben • Pflege • Wohnen

Dormagen 2013

2011

Rhein-Kreis Neuss

Diakonie

Neuss-Süd

Stadtverband Dormagen

Ihr Partner für die fachgerechte Pflege in Dormagen

* 24 Stunden täglich

* 365 Tage im Jahr

UNABHÄNGIG LEBEN Glehner • PFLEGE Weg NACH 41 • 41464 BEDARF Neuss • DIE BESSERE ALTERNATIVE

Glehner Weg 41 41464 Neuss Tel.: Fon (02131) 92131 40050 50 • www.akn-neuss.de

Fax 02131 400558 www.parkresidenz-neuss.de


Seite 3

Vorwort & Inhaltsverzeichnis

Aktiv für Senioren

in Dormagen.

Sie benötigen Orientierung,

Beratung oder Betreuung für sich

oder Ihre Angehörigen?

Lernen Sie unsere vielfältigen

Angebote und Servicedienste für

älter werdende Menschen

kennen. Wir sind ganz in Ihrer

Nähe und begleiten Sie gerne.

CaritasSeniorenzentrum Nievenheim

Seniorenwohnungen

Caritas-Pflegestation Dormagen

Seniorenberatung

Wohnberatung

MahlzeitenService (Essen auf Rädern)

Haus-Notruf-Dienst

ReiseService

Netzwerk für Menschen ab 55

Mehrgenerationenhaus

Unser Service-Telefon: 02133/2500-0

Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e.V. · Unter den Hecken 44 · 41539 Dormagen

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Heute blättere ich mit Ihnen

bereits durch die 4. Auflage des

Seniorenratgebers „Leben im

Alter in Dormagen“. Inzwischen

ist dieser Wegweiser für die

Senioren aus Dormagen nicht

mehr wegzudenken. Neben

„klassischen“ Informationen zu

Pflege, Betreuung und weiteren

Angeboten zu altersbedingten

Defiziten sind es insbesondere

in Zeiten eines immer deutlicher

werdenden demografischen

Wandels die Hinweise auf sinngebende

Beschäftigungen und

ehrenamtliches Engagement in

der nachberuflichen Zeit, die den

Wert dieses Nachschlagewerkes

ausmachen.

Nicht immer können wir uns bei

diesen Herausforderungen, was

Pflege und Betreuung angeht, in

Gänze auf uns selbst oder das

Umfeld verlassen. Wir werden

auch auf professionelle Hilfe

angewiesen sein. Und die gibt es

in der Stadt Dormagen.

Da ist es gut, starke Partner an

seiner Seite zu wissen - wie die

Wohlfahrtsverbände in Dormagen

mit ihren Fachdiensten und

Einrichtungen und einer beachtlichen

Zahl von ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

in den Kirchengemeinden. Auch

die Stadt Dormagen mit ihren Einrichtungen

und Fachbereichen

sieht sich als Dienstleisterin für

Senioreninnen und Senioren.

Inhalt

Seniorenberatung in Dormagen

Seite 4 Demografischer Wandel in Dormagen

Seite 5 Beratungsstellen und Kontakte

Seite 6 Leben und fit bleiben

Mangel an Fachkräften

Seite 8 Wir in Horrem

Musik kennt keine Grenzen

Seite 9 Beratung für ältere Menschen

Begegnungsstätten

Freizeit

Seite 10 Netzwerk für Menschen ab 55

FreiwilligenAgentur Dormagen

Seite 11 ReiseService 60 Plus

Kulturelle Angebote

Seite 12 Termine, Termine

Seite 13 Sport ab 50 Jahren ist gesund

Sport und Gesundheit

Seite 14 Praxisnetz

Hilfe zur Selbsthilfe

Geriatrie

Seite 15 Barrierefreiheit für Sehbehinderte

Voller Durchblick

Seite 16 Nehmen Sie Ihre Medikamente?

Seite 18 Hören als Erlebnis

Ein wichtiges Thema aktuell und

zukünftig ist der demografische

Wandel, der die Herausforderung

der Zukunft darstellt. Nicht

vorbereiten kann man sich oft

auf eine der schwierigsten Entscheidungen

für viele Menschen

und Familien, wenn plötzlich die

Frage auftaucht: Was tun, wenn

man sich im Alter nicht mehr

selbst helfen kann? Was tun,

wenn die Eltern pflegebedürftig

sind? Wie finde ich die optimale

pflegerische Betreuung oder wo

finde ich ein geeignetes Heim?

Da die Lösung des Problems

häufig herausgezögert wird, meistens

solange es eben geht, müssen

Hilfestellungen oft schnell

erfolgen. Dies führt dazu, dass

unter Zeitdruck Entscheidungen

getroffen werden müssen.

Doch Dienstleistungen und Angebote

für das Alter beginnen

nicht erst bei Gebrechlichkeit.

Netzwerke, in denen Menschen

ab 55 gemeinsam ihre Freizeit

gestalten, sind da nur ein

Beispiel. Für jede Phase des

Lebensabschnitts „Alter“ gibt es

das passende Angebot. Bei der

Lektüre stellen Sie sicher fest,

dass in der Stadt Dormagen

entsprechende Versorgungsketten

existieren, die in der Lage

sind, individuelle und schnelle

Lösungen zu finden. Darüber

hinaus wird es immer mehr darum

gehen, örtliche Netzwerke zu

bilden und sich in der Nachbarschaft

untereinander zu helfen.

Hier ist Dormagen in allen 16

Stadtteilen gut aufgestellt. Das

bürgerliche Engagement ist sehr

ausgeprägt und birgt noch ein

großes Potential.

Wohnen im Alter

Seite 20

Seite 21

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Seite 27

Seite 28

Ein kleiner Schritt ist schon getan,

wenn jeder in seiner Nachbarschaft

mit offenen Augen und

mit Hilfsbereitschaft für seine

Mitmenschen da ist. Auch die 4.

Auflage des Seniorenratgebers

ist wieder Beleg für eine sich

ständig fortentwickelnde Stadt

Dormagen mit Angeboten für

alle Generationen, Senioren und

Familien mit und ohne Kinder. In

diesem Sinne wünsche ich Ihnen

ein erkenntnisreiches Lesen

dieser Informationsbroschüre.

Ihr Hans W. Reisdorf

Vorstand

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e. V.

Agentur für Wohnberatung

Attraktives Wohnen in Dormagen

St. Augustinus-Haus mit Lebensfreude

Mittendrin im Leben

Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze

Residenz bietet Betreutes Wohnen

Alten- und Pflegeheime im Überblick

Betreutes Wohnen als Alternative

Alternativen zum Heim

Nachbarschaftliches Wohnen

Leben und Arbeiten im Malteserstift

Pflegeversicherung

Seite 30 Leistungen der Pflegeversicherung

Seite 31 Definition der Pflegestufen

Änderungen Pflegeversicherung

Seite 32 Neue Tagespflege in Delhoven

Seite 34 Pflegestationen und Angebote

Seite 35 Hauskrankenpflegekurs

Seite 36 Dienstbar ist für Sie da

Seite 37 Caritas-Hausnotruf

Seite 38 Lebensqualität bis zuletzt

Seite 39 Hilfen bei Demenz

Seite 40 Die Arten der Pflege im Überblick

Seite 41 Demenz-Betreuung und Beratung

Fachliche Angebote

Seite 42 Therapieangebot für ältere Menschen

Seite 44 Schwerbehinderten-Ausweise

Verfügung und Vollmachten

Seite 45 Kurz & wichtig

Telefonregister und Ansprechpartner

Seite 46 Telefonregister und Ansprechpartner


Seniorenberatung in Dormagen

Seite 4

Seite 5

Seniorenberatung in Dormagen

Demografischer Wandel in Dormagen

Veränderungen für alle Bereiche des Lebens / der demografische Wandel ist in Dormagen Chefsache

Dormagens Einwohnerzahl wird

einer umfassenden Bevölkerungsprognose

zufolge bis zum

Jahr 2030 deutlich sinken. Die

Einwohnerzahl soll infolge der

niedrigen Geburtenrate nach

heutiger Voraussicht auf unter

60 000 fallen.

Dormagen wird zwar weiter von

Zuwanderungen aus dem Umland

profitieren, doch schon seit

drei Jahren reichen diese Zuzüge

nicht mehr aus, um den natürlichen

Bevölkerungsschwund

noch aufzufangen. Von 63 600

ist die Einwohnerzahl inzwischen

auf knapp unter 63 000 gesunken.

Das Durchschnittsalter der

Dormagener wird dagegen bis

2030 von heute 42,8 auf 48 Jahre

steigen.

Knapp 40 Prozent der Menschen

werden 60 Jahre und älter sein.

Der Anteil der Hochaltrigen über

80 Jahre verdoppelt sich auf

acht Prozent. Der demografische

Wandel wird für uns das

alles beherrschende Thema der

nächsten Jahrzehnte sein.

In allen Bereichen der kommunalen

Daseinsvorsorge muss

sich Dormagen auf die Veränderungen

einstellen – von

Wohnen und Arbeiten über die

soziale und gesundheitliche Infrastruktur

bis hin zu Kultur und

Bildung. Patentlösugen gibt es

dabei bisher in keiner Stadt. Es

kann nur ein Dormagener Weg

gefunden werden, um diese

gewaltige Herausforderung zu

bewältigen. Der Vorteil von Dormagen:

Hier gibt es noch stark

verwurzelte Solidargemeinschaften

in den einzelnen Stadtteilen

und die Stadt profitiert von der

Nähe der Großstädte Köln und

Düsseldorf.

Viele Einzel-Initiativen - jetzt

wird ein Masterplan gebraucht

Das Know-how und die Hilfe

vieler weiterer Partner vor Ort

sind erforderlich, um Dormagen

fit für den demografischen

Wandel zu machen. Von den

Wohlfahrtsverbänden über die

Kultur- und Sportvereine bis zu

den Gesundheitsanbietern reicht

dabei das Spektrum. Dormagen

fängt hier nicht bei Null an. Schon

in den vergangenen Jahren sind

etwa zahlreiche neue Pflegeplätze

für Senioren entstanden.

Die Kultureinrichtungen wie die

Volkshochschule und die Stadtbibliothek

haben Angebote speziell

für ältere Mitbürger geschaffen.

Ein Kulturbegleitdienst wurde ins

Leben gerufen, den die Freiwilligen-Agentur

zusammen mit dem

städtischen Kulturbüro organisiert.

An vielen Stellen bewegt

sich etwas, bisher fehlte aber eine

geordnete Zusammenführung all

dieser Bemühungen.

Wie groß der Bedarf an Angeboten

für ältere Menschen ist, zeigt

zum Beispiel das Dormagener

„Netzwerk 55+“. Zwei Jahre nach

seiner Gründung haben sich

in ihm schon 30 verschiedene

Interessengruppen zusammengefunden.

Das „Dormagener

Fest der Generationen“ setzte

deutliche Zeichen für das Miteinander

von Jung und Alt: Mehr

als 60 Vereine und Einrichtungen

im Stadtgebiet beteiligten sich

daran mit 43 Aktionen.

Auch schon im Hinblick auf einen

künftigen Mangel an Fachkräften

verstärkt die Stadt derzeit ihre

Initiativen zur Qualifizierung junger

Menschen. Eine Gesellschaft

kann es sich heute nicht mehr

leisten, junge Menschen auf dem

Weg in Ausbildung und Beruf zu

verlieren.

Das Dormagener Bevölkerungsmodell

wurde von der Stadtverwaltung

in Zusammenarbeit mit

der Hildesheimer Planungsgruppe

unter der Leitung von Prof.

Dr. Johannes Kolb erstellt. Die

Experten aus Verwaltung und

Wirtschaft lieferten ein rechnergestütztes

Modell, das es erstmals

ermöglicht, Prognosen aus

den vorhandenen kommunalen

Datenbeständen zu entwickeln.

Bisher ließen beispielsweise

keine Vorhersagen für einzelne

Stadtteile treffen und auch kein

umfassendes Bild zur Stärke

einzelner Altersschichten entwerfen.

Jährliche Geburtenzahl sinkt

auf unter 400

Als weithin gesichert gelten bei

den Prognosen die allgemeinen

Annahmen zur Geburtenrate und

der steigenden Lebenserwartung.

Stärker variabel sind dagegen

die Trends bei den Zu- und

Abwanderungen, die auch durch

städtisches Handeln wie etwa die

Ausweisung von Baugebieten

beeinflussbar sind.

• Nach heutigem Stand wird die

Geburtenzahl in Dormagen von

489 (2009) bis zum Jahr 2030

auf unter 400 sinken.

• Bei den Klein- und Vorschulkindern

im Alter von 0 bis 3 und 3

bis 6 Jahre werden Rückgänge

von 18 bis 20 Prozent prognostiziert.

• Bei den 16- bis 20-Jährigen,

den Ausbildungsjahrgängen, und

den 20- bis 26-jährigen werden

Rückgänge zwischen 30 und 40

Prozent erwartet.

Das Absinken der Bevölkerungszahl

in Dormagen wird

sich in den einzelnen Stadtteilen

unterschiedlich bemerkbar

machen. Allgemein geht man

davon aus, dass Stadtteile mit

hohem Wohneigentumsbestand

stärker von Bevölkerungsrückgängen

betroffen sind, da ältere

Menschen dort vielfach allein in

ihren Wohnungen oder Häusern

leben werden und eine niedrigere

Fluktuation vorhanden ist.

Während in Horrem beispielsweise

die Bevölkerungszahl

nach gegenwärtiger Erkenntnis

weitgehend stabil bleibt, ist in

Straberg oder Zons ein erhebliches

Absinken zu erwarten.

Begehrt werden künftig Wohnlagen

mit einer guten Versorgungsstruktur

von sozialen Serviceleistungen

über Einkaufsmöglichkeiten

bis hin zu Erlebnisangeboten

sein. Für die Großstädte Köln

und Düsseldorf werden deshalb

zweistellige Zuwachsraten

prognostiziert. Auch Dormagen

muss in der Stadtentwicklung

darauf achten, dass es hier den

Anschluss nicht verpasst.

Eine gute Infrastruktur ist aber

nicht alles. „Es kommt genauso

auf das menschliche Miteinander

an. Wir müssen es unter Einbeziehung

der gesamten Bevölkerung

schaffen, ein lebens- und

liebenswertes Klima für alle

Altersgruppen in Dormagen zu

erhalten und auszubauen“, so

der Bürgermeister.

Dormagen stehe historisch vor

der nächsten großen Aufgabe:

dem Wandel zur generationengerechten

Stadt. Das neue Motto

ist daher: „Familienfreundlich

bleiben, aber eben stärker auch

an Oma und Opa sowie alleinstehende

Senioren denken.“

+++ Beratungsstellen, Kontakte, Adressen +++

Beratung über

Hilfen im Alter

Die Verbände der freien Wohlfahrtspflege

sowie das Pflegeberatungsbüro

des Rhein-

Kreises Neuss bieten schon

seit vielen Jahren eine vernetzte

Beratung über Hilfen im Alter

an, die nicht nur über die Beratungsstellen

selbst, sondern

auch über die Hotline montagsdonnerstags

von 09.00 Uhr

bis 16.00 Uhr und freitags von

09.00 – 13.00 Uhr erreichbar ist.

Ein wesentliches Ziel der „Beratung

über Hilfen im Alter“ ist die

Sicherstellung der Lebensqualität

älter werdender Menschen.

Ihre Selbstständigkeit steht bei

der Unterstützung im Vordergrund;

die Hilfe zur Selbsthilfe

hat Priorität.

Aufgabe der SeniorenberaterInnen

ist es, soziale und

finanzielle Probleme zu erkennen,

gemeinsame Lösungen zu

finden und erforderliche Hilfen

einzuleiten.

Das Angebot umfasst Beratung,

Unterstützung und Information

rund um die Themen Pflege,

Wohnen, Demenz, haushaltsnahe

Dienstleistungen, Entlastungs-

und Unterstützungsangebote

für Angehörige,

Freizeit, Kultur und Bildung.

Die Beratung kann sowohl

telefonisch, per Mail, in der

Beratungsstelle oder bei einem

Hausbesuch erfolgen.

Seniorenberaterin bei der Caritas:

Monika Steffen-Hartmann.

Beratung über Hilfen im Alter

Hotline Seniorenberatung:

0 18 05 / 555 210

Zudem sind in Dormagen die

Seniorenberatungsstellen von

Caritasverband und Diakonie wie

folgt erreichbar:

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e. V.

Seniorenberatungsstelle

Unter den Hecken 44,

41539 Dormagen

Ansprechpartnerin:

Monika Steffen-Hartmann

Tel.: 0 21 33/2500 - 1 14,

Fax: 0 21 33/2500 - 1 11

E-Mail: monika.steffen@caritasneuss.de

oder

Karin Graf-Rastetter

Tel.: 0 21 33 / 2500 - 1 04

Fax: 0 21 33 / 2500 - 1 11

E-Mail: karin.grafrastetter@caritas-neuss.de

Diakonisches Werk

Rhein-Kreis Neuss e.V.

Seniorenberatungsstelle

(siehe Seite 9)

Dagmar Drossart

Knechtstedener Str. 20,

41540 Dormagen

Tel. 02133 / 53 92 21

***

Andere Beratungsstellen

Beratung und Hilfe in Rentenangelegenheiten

sowie z. B. zu

Fragen zum Versorgungsrecht,

Seniorenberaterin bei der Diakonie:

Dagmar Drossart

Soldatenversorgungsgesetz,

Schwerbehindertengesetz und

Sozialversicherungsrecht bietet

für seine Mitglieder der Verband

der Kriegs- und Wehrdienstopfer,

Behinderten und Sozialrentner

Deutschland e. V. (VDK)

Karin Toßerams,

Tel.: 0 21 33/8 05 77

Regelmäßige Sprechzeiten in

der Kreisgeschäftsstelle Neuss,

Platz am Niedertor 18,

41460 Neuss,

Tel.: 0 21 31/27 37 74

***

Wohnberatungsagentur

Rhein-Kreis Neuss

Im Oktober 2011 wurde die

Wohnberatungsagentur für ältere

und behinderte Menschen, die

sich darüber hinaus insbesondere

an Menschen mit Demenz

richtet, gegründet (vgl. ausführlicher

Bericht in dieser Ausgabe).

Die Wohnberatungsagentur ist

wie folgt erreichbar:

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V.

Wohnberatungsagentur für

Grevenbroich, Rommerskirchen,

Dormagen, Jüchen und Korschenbroich

Beate Müller

Bergheimer Str.13

41515 Grevenbroich

Tel. 02181/ 8199-36

beate.mueller@caritas-neuss.de

***

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Knechtstedener Str. 40,

41540 Dormagen

Ansprechpartner: Ralf Rossel

Tel.: 0 21 33/4 44 40

E-Mail: info@drk-dormagen.de

***

Arbeiterwohlfahrt (AWO)

Ortsverband Dormagen

Friedenstr. 8,

41540 Dormagen

Ansprechpartnerin:

Annemarie Schmitt

Tel.: 0 21 33/4 17 96

***

Rechtsberatung

Bei geringem Einkommen

haben Sie Anspruch auf eine

nahezu kostenlose Rechtsberatung.

Wenn ein notwendiges

Gerichtsverfahren ansteht, Sie

anspruchsberechtigt sind und

das Verfahren Aussicht auf

Erfolg hat, kann Prozesskostenhilfe

beantragt werden. Der

Staat übernimmt dann ganz

oder teilweise die Kosten der

Prozessführung.

Auskunft erteilen alle Rechtsanwälte

und das Amtsgericht

Neuss, Breite Str. 48, 41456

Neuss, Tel.: 0 21 31/2 89-0,

***

Mieterschutz

Der Mieterverein bietet kostenlose

Beratung in allen

Fragen des Mietrechtes. Voraussetzung

ist jedoch, dass

man Mitglied ist bzw. wird.

Mieterverein Dormagen e. V.,

Friedrich-Ebert-Str. 19, 41539

Dormagen

Tel.: 0 21 33/4 62 79

***

Verbraucherberatung

Die Verbraucherberatung berät

sowohl vor Vertragsabschlüssen

als auch danach, z. B. bei

Reklamationen. Darüber hinaus

erhalten Sie Ratschläge und

Tipps zu vielen Bereichen des

täglichen Lebens.

Verbraucher-Zentrale

Unter den Hecken 1,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/4 30 74


Seniorenberatung in Dormagen

Seite 6

Wer will nicht lange leben?

Und fit dabei bleiben?

In Dormagen stehen der älteren Generation zahlreiche Einrichtungen und Beratungsstellen zur Verfügung.

Auch im Alter:

Wer will nicht lange leben? Und

fit dabei bleiben. Die einzige

Alternative zum Altwerden ist

das frühzeitige Sterben. Keine

verlockende Aussicht. Wer sein

Alter genießen will, der muss sich

frühzeitig klarmachen, dass die

Zeit kommen wird, in der man

nicht mehr ohne fremde Hilfe

auskommt.

Dieser Einschnitt läßt sich nicht

verhindern, aber verschieben.

Die Wissenschaft kann belegen,

dass Menschen, die auch im

Alter noch Aufgaben bewältigen,

weitaus gesünder altern.

Um dies gezielt zu fördern und

zu unterstützen, hat die Stadt

Dormagen in Kooperation mit der

Caritas das Seniorennetzwerk

ins Leben gerufen. Hier muss

niemand Mitglied werden oder

einen Beitrag zahlen. „Ich für

mich, mit anderen, für andere“

ist der Slogan des Netzwerkes.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl

von Angeboten von Malen und

Singen, über einen Wohnmobilstammtisch

und Ausflügen bis hin

zu Englisch- oder PC-Kursen und

vieles mehr.

Wenn Sie wollen, können Sie

das Netzwerk beim Frühstück

in der Pfarrscheune in Zons

unverbindlich kennen lernen und

sich über die aktuellen Angebote

informieren.

Viele weitere Infos finden Sie

auch auf der Internetseite www.

netzwerk-dormagen.de, einer

Homepage, die übrigens auch

von und durch Senioren regelmäßig

aktualisiert wird.

Ich möchte sie recht herzlich

einladen, das Leben der Älteren

aktiv mitzugestalten und Spaß

am Leben im Alter mit Gleichgesinnten

zu haben. Wir sehen uns

im Netzwerk

Ihre Seniorenbeauftragte

der Stadt Dormagen

Bärbel Breuer (Foto)

Fachbereich für

Kinder, Familien und Senioren

Neues Rathaus

Paul-Wierich-Platz 2

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33 / 257-255

Es müssen genau festgelegte Kriterien erfüllt sein

Obwohl Dormagen hinsichtlich

der Anzahl

von Pflegeplätzen auf

den demografischen Wandel

eingestellt ist, macht sich

bereits heute der Mangel an

Fachkräften bemerkbar. 463

stationäre Pflegeplätze werden

derzeit in sechs Dormagener

Einrichtungen angeboten. 460

sind in einem Gutachten der

Universität Dortmund für den

Kreis vor fünf Jahren als Bedarf

in Dormagen prognostiziert

worden.

Das Institut für Gerontologie

der Universität geht in einer

Untersuchung von vor fünf

Jahren von folgendem Bedarf

an Pflegeplätzen in Dormagen

aus:

2010: 460 / 310 stat./ ambulant

2015: 560 / 370

2020: 660 / 430

2025: 740 / 470

Bis 2015 wird der Bedarf an

Mangel an Fachkräften

stationärer Pflege der Untersuchung

zufolge auf 560 Plätze

steigen. Durch den Betrieb des

Pflegeheimes der Malteser in

Hackenbroich mit 85 Plätzen

sieht der Rhein-Kreis Neuss den

Bedarf zurzeit als gedeckt an.

Das sehen auch die Einrichtungsleitungen

so. Die meisten

Pflegeheime in Dormagen sind

allerdings auch zu 100 Prozent

ausgelastet. Weit mehr als

90 Prozent mit Dormagener

Bürgern. Nur nützt das alles

nichts, wenn es nicht genügend

Fachkräfte gibt, die pflegebedürftigen

Menschen auf den

eingerichteten Plätzen betreuen

können. Es wird zunehmend

schwieriger, qualifiziertes Personal

zu finden.

Dies beobachtet neben allen

anderen Anbietern auch die

Diakonie, deren ambulanter

Pflegedienst jüngst über eine

angespannte Personalsituation

berichtete und daher in den

letzten Jahren auch auf Zeitpersonal-Firmen

zurückgreifen

musste. Im Arbeitsmarktbereich

Mönchengladbach gibt es eine

Arbeitslosenquote der examinierten

Pflegefachkräfte von

1 %. Da schon ab einer Quote

von 3 % von Vollbeschäftigung

gesprochen wird, zeigt sich

der Mangel an Fachkräften

deutlich.

Angebote für

Menschen 55+

VHS Dormagen

Fitness für Kopf, Köper

und Seele:

02133/257-238

Stadtbibliothek

Literaturtreff, Erzählcafé,

Großbuchstaben-Literatur:

02133/257-492

Netzwerk 55+

Reisen, Kaffeeklatsch

bis PC:

02133/257-255

oder /2500-108


Seniorenberatung in Dormagen

Seite 8

Seite 9

Seniorenberatung in Dormagen

Unter dem Titel „Wir für

Horrem“ richtete das

gemeinnützige Gesundheitsforum

Dormagen

e.V. im April 2012 eine Koordinierungsstelle

für hilfsbedürftige

oder vereinsamte ältere Menschen

ein. Die Versorgung kann

im Alter schwierig werden, etwa

für Alleinstehende, für Menschen

mit körperlichen Leiden, die die

Mobilität einschränken, oder mit

geistigem Abbau wie Demenz,

die mit schleichendem Verlust

der kognitiven, emotionalen und

sozialen Fähigkeiten einhergeht.

Da können schon banale

„Wir in Horrem!“

Neue Kontakt- und Koordinierungsstelle / Eine Einrichtung des Gesundheitsforums Dormagen e. V.

IMPRESSUM

Leben im Alter

in Dormagen

Herausgeber:

Agentur und Verlag

Norbert Küpping

Einsteinstr. 136, 41464 Neuss

Tel. (02131) 66 53 254

Fax (02131) 66 53 269

www.pressethemen.de

nkuepping@pressethemen.de

Redaktion:

Norbert Küpping (verantw.),

Martina Mauerer,

in Zusammenarbeit mit der

Stadt Dormagen und den Wohlfahrtsverbänden

Fotos:

Norbert Küpping, Martina

Mauerer, Udo Friebel, Caritas,

Rolf Schaack, Wolfgang Pries, Diakonie,

Stadt Dormagen, Rhein-

Kreis Neuss, St. Augustinus-

Kliniken, Alloheim, Caritas, Fotolia.

com, AKN, Beko, Johanniter,

Kunden, Archiv, privat, u. a.;

Anzeigengestaltung:

Martina Mauerer

Tel. (02131) 57 047

Fax: (02131) 406 68 56

martina-mauerer@t-online.de

DTP: Norbert Küpping

Verteilung:

Kostenlose Auslage über Wohlfahrtsverbände,

soziale Einrichtungen,

städtische und kommunale Einrichtungen,

Sparkassen, Krankenhäuser,

Rettungsdienste, Arztpraxen,

Apotheken, Krankenhäuser, Sozialstationen,

sonstigen öffentlichen

Einrichtungen, ausgesuchten Firmen

und Dienstleistern, Buchhandel usw.;

Die von uns gesetzten, gestalteten

und veröffentlichten Texte, Fotos und

Anzeigen dürfen nur mit ausdrücklicher,

schriftlicher Genehmigung des

Verlages reproduziert oder - auch in Auszügen

- nachgedruckt oder elektronisch

aufbereitet werden. Keine Haftung für

unverlangt eingesandte Manuskripte.

Gültig ist die Anzeigenpreisliste Nr. 1

vom 1. 7. 2010, Redaktionsstand: 10. 6.

2013, für alle Angaben und Rufnummern

keine Gewähr;

Dinge wie die Versorgung eines

Haustieres bei einer dringenden

Einweisung ins Krankenhaus zu

einem großen Problem werden.

Soziale Einrichtungen und die

Kirchen schaffen es nicht mehr,

die zunehmende Anzahl alter

Menschen, die noch einen

eigenen Haushalt führen, zu

erfassen, zu besuchen und ggf.

Hilfebedürftigkeit zu erkennen

und entsprechend zu helfen.

Gleichzeitig gibt es jedoch eine

ganze Reihe von professionellen

und ehrenamtlichen Angeboten,

die den Betroffenen aber häufig

nicht bekannt sind.

Dieser Problematik möchte das

Gesundheitsforum Dormagen

durch die Einrichtung einer Kontakt-

und Koordinierungsstelle für

kranke und ältere Menschen im

Dormagener Stadtteil Horrem

begegnen. Diese soll schnelle

Hilfe vermitteln für Menschen,

die isoliert und vereinsamt sind,

die keinen Anspruch auf bezahlte

Pflegedienste haben, selbst nicht

die Kraft haben, jemanden anzusprechen

oder gar nicht wissen,

wo sie Unterstützung in ihrer

schwierigen Lebenssituation

finden können.

Bewußt sollen auch Menschen

mit Migrationshintergrund einbezogen

werden, auch sie werden

älter, bedürfen Hilfe und sind

bereit Hilfe zu geben. Dies hilft

den Integrationsbemühungen in

unserer Stadt.

Die Kontaktstelle will unabhängig

und unverbindlich Möglichkeiten

aufzeigen, ein Netzwerk von

Hilfen zu nutzen. Sie informiert

über die Dienstleistungen der

Einrichtungen, vorhandene Beratungsstellen,

Selbsthilfegruppen,

weitere Angebote, Freizeit und

Sie spielen ein Instrument, aber

Ihre Fähigkeiten sind ein wenig

eingerostet? Sie spielen kein

Instrument, hätten aber große

Lust, es zu versuchen?

Sie suchen einen musikalisch

interessierten Kreis Gleichgesinnter?

Neben dem Erlernen der Spieltechnik

und den musikalischen

Ausdrucksmöglichkeiten, ist es

für viele Erwachsene ein Traum,

mit Gleichgesinnten im Ensemble

Musik kennt keine (Alters-) Grenzen

Kultur im Stadtteil. Vermittelt

werden sollen u.a. Besuchsund

Begleitdienste – etwa bei

Behördengängen oder Einkäufen

– Gespräche und gesellige

Veranstaltungen, die der Vereinsamung

entgegenwirken, Hilfen

die Wohnsituation zu optimieren.

Ziel ist es, vereinsamte Menschen

zu erreichen, ihnen Wege

aus der Isolation zu zeigen

und sich den Hilfsangeboten

verschiedener Dienstleister zu

öffnen, um sich so ein Höchstmaß

an körperlicher und seelischer

Gesundheit zu erhalten. Das Angebot

der Kontaktaufnahme ist an

keine Bedingungen geknüpft und

soll so gestaltet sein, dass Berührungsängste

vermieden werden.

Jederzeit besteht die Möglichkeit

des Rückzugs, es entstehen

keine Verbindlichkeiten. Autonomie,

Selbstbestimmung und

Lebensweise werden geachtet

und akzeptiert.

Besetzt wird die Kontaktstelle

durch Ariane Gagstatter, die

als gelernte Krankenschwester

erfahren im Umgang und der

Gesprächsführung mit älteren

Menschen ist. Sie ist mit einem

mobilen Arbeitsplatz ausgestattet

und unter der Telefonnummer

0152-56181557 zu erreichen.

Die Arbeit der Kontaktstelle ist

vorwiegend durch aufsuchende

Tätigkeit bestimmt, doch stellt ihr

das Diakonische Werk einen Büroraum

in der Freiwilligenzentrale

zur Verfügung.

Geholfen haben während der

Vorbereitung durch ihr Engagement

und Wissen Mitarbeiterinnen

der Stadt Dormagen

Frau Kerstin Belitz, Stabsstelle

Demografischer Wandel und

Frau Bärbel Breuer, Seniorenbeauftragte,

Herr Mehmet Güneysu,

Vorsitzender des Integrationsrates,

Frau Silvia Jäger und Herr

Reiner Jäger vom Topservice

Dormagen, Herr Lothar Rupprecht

von den Selbsthilfegruppen

und Herr Christoph Pfeiffer

von der Evangelischen Kirche,

insbesondere die Mitarbeiter/

innen des Diakonischen Werkes

Frau Dagmar Drossart, Seniorenbetreuung,

und Frau Sandra

Effertz, Pflegedienstleitung, und

Herr Franz-Josef Laermanns,

Leiter des Seniorenzentruns

Markuskirche, der auch die vielen

Arbeitstreffen über ein Jahr lang

in seinem Haus ermöglichte.

Herr Michael Schwinge von

der Kultour&Natour Touristik

half uns sehr kreativ bei der

Öffentlichkeitsarbeit. Für ihre

Unterstützung bedankt sich das

Gesundheitsforum herzlich an

alle. Finanziert wird das Projekt

durch Sponsoren. Die Koordinierungsstelle

soll als Pilotprojekt

auch zeigen, dass sie effizient

agiert und die Notwendigkeit für

eine solche Organisation besteht.

Fernziel ist, weitere Kontaktstellen

in Dormagen einzurichten.

Diese sollten ebenfalls Stadtteilbezogen

sein, da man sich hier

häufig noch untereinander kennt

und das Element der nachbarschaftlichen

Hilfe integriert

werden kann.

Wer durch ehrenamtliche Tätigkeit

oder finanzielle Unterstützung

helfen möchte, kann

sich gerne an Frau Gagstatter

wenden.

Wir für Horrem,

Schümmerhof,

Knechtstedener Straße 20.

Tel.: 0152-56181557

www.gesundheitsforum-dormagen.de

oder Orchester zusammen zu

spielen oder an kleineren Auftritten

teilzunehmen. Wir bieten

Ihnen dazu Möglichkeiten.

Musikschule Dormagen,

Langemarkstraße 1-3,

41539 Dormagen

Bärbel Hölzing,

Tel. 0 21 33/ 257-264

Beratung für ältere Menschen

Das Diakonische Werk Rhein-Kreis Neuss unterhält in Dormagen eine Seniorenberatungsstelle

Ein fast alltäglicher

Fall. Ein Ehepaar, beide

sind über 80 Jahre

alt. Der Ehemann ist

nach einem Sturz pflegebedürftig.

Bislang hat dieser die an Demenz

erkrankte Ehefrau noch

betreuen können. Unterstützung

von seiner Seite ist nun

nicht mehr möglich. Die Haushaltshilfe

wird von der Ehefrau

als Folge der Demenz nicht geduldet.

Wird das Bestreben der

Ehefrau, den Ehemann pflegen

zu wollen, von den Angehörigen

in Frage gestellt, reagiert sie aggressiv.

Die Seniorenberaterin

hat als außenstehende Person

vielfach die Möglichkeit, vermittelnd

in ein Familiensystem einzuwirken.

Sie fragt Bedürfnisse

und Ressourcen ab und stellt

Hilfsangebote zur Entlastung

vor. Im Umgang mit an Demenz

erkrankten Personen erfahren,

kommt es zu befriedigenden

Lösungen für alles Beteiligten.

Nicht immer wird es eine perfekte

Lösung geben, zumal die

in Frage kommenden Dienstleistungen,

Pflege und Betreuungsdienste

zur Mangelware

werden. Neben solchem komplexen

Fallmanagement ist die

Wenn Sie Freude am geselligen

Zusammensein mit Gleichgesinnten

oder auch Interesse an

gemeinsamen Aktivitäten wie

Tanzveranstaltungen, Ausflüge,

Liedernachmittage, Spiele, Vorträge

und vieles mehr haben,

sollten Sie eine Altentagesstätte

oder -stube in Ihrer Nähe besuchen.

Die Einrichtungen im

Stadtgebiet Dormagen werden

von den Kirchengemeinden

(KG), der Arbeiterwohlfahrt und

der Stadt Dormagen unterhalten.

Haus der Arbeiterwohlfahrt

Friedenstr. 8, Do-Horrem

Frau Schmitt, Tel. 41 796

Haus der Arbeiterwohlfahrt

Raabestr. 33, Dormagen-Zons

Frau Krummbein, Tel. 4 22 74

Leistungserschließende Beratung

ein weiterer Schwerpunkt.

Neben Anträgen, Stellungnahmen

und Widersprüchen, gehört

dazu insbesondere auch

die Beratung zu finanziellen

Entlastungsmöglichkeiten der

pflegenden Angehörigen. Nach

dem Pflegeneuausrichtungsgesetz

haben Betroffene nun die

Möglichkeit, Geldleistungen für

ihre dementiell erkrankten Angehörigen

zu beantragen sowie

alle Geldleistungen in Betreuungsleistungen

umzuwandeln,

um so eine umfangreiche, entlastende

Unterstützung bei der

Betreuung ihrer Angehörigen zu

erhalten. Die Seniorenberaterin

berät ebenfalls zu den Themenbereichen

Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung

und hält dazu öffentliche Vorträge.

Zunehmend wirbt sie da-

Seniorentreff ,,Alte Schule“

Dormagener Str. 21

Dormagen-Hackenbroich

Herr Hoffmann, Tel. 257 650

Altenstube Rheinfeld

Rheinfelder Str. 45

Dormagen-Rheinfeld

Frau Anlage, Tel. 4 17 80

Altenstube in der Senioreneinrichtung

Markuskriche

Weilerstr. 18a

Dormagen-Horrem

Pfarrer Pfeiffer, Tel. 34 33

Altenstube Alfred-Delp-Haus

Lindenkirchplatz 42

Dormagen-Straberg

Frau Kranz, Tel. 82 106

für, auch schon in jüngeren Jahren

entsprechende Vorsorge zu

treffen.

Aktionen zum Thema Miteinander

der Generationen haben

sich etabliert und sind fester

Bestandteil der Jahresplanung

geworden. Die Seniorenberaterin

der Diakonie arbeitete mit

an dem Konzept für die Initiative

„Wir für Horrem“ des Gesundheitsforums

Dormagen e.

V.. Ziel ist es, einfachste Hilfestellungen

zu vermitteln, um

vereinsamten Menschen Mut zu

machen, nach Unterstützung zu

fragen und sich dem Gemeinwesen

zu öffnen. In Zusammenarbeit

mit dem Seniorenforum

Dormagen, bestehend aus

der Seniorenberaterin der Diakonie,

dem Netzwerkleiter 55+

des Caritasverbandes und der

Seniorenbeauftragten der Stadt

Dormagen, werden Projekte initiiert,

die den Interessen der Senioren

dienen. Das Seniorenkino

hat sich fest etabliert. Auch

in diesem Jahr wird es wieder

den Demenzparcours der

Evangelischen Stiftung Tannenhof

in Dormagen geben. Den

Besuchern wird in anschaulicher

Weise demonstriert, wie

Begegnungsstätten in der

Stadt Dormagen

Für Freunde des geselligen Zusammenseins

Altenstube St. Aloysius

Oberstr. 14, Stürzelberg

Frau Jussenhoven, Tel. 73 151

Altenstube St. Gabriel

Im Grund 10, Delrath

Frau Lewering, Tel. 22 72 89

Altenstube der

Stadt Dormagen

Salvatorstr. 16-18

Dormagen-Nievenheim

Frau Hackbarth, Tel. 97 83 97

Netzwerkcafé des

Seniorennetzwerkes

Pfarrscheine Zons

Hubertusstr. 1a

Herr Schneider, Tel. 2500 108

komplex alltägliche Handhabungen

sein können, und wie

schon kleine Veränderungen in

Erstaunen bis hin zu Verzweiflung

führen können. Es wird erlebbar,

wie sich ein an Demenz

erkrankter Mensch fühlt, wenn

ihm sein Gehirn die gewohnte

Übung versagt. Das Seniorenforum

hat sich weiterhin zum

Ziel gesetzt, den Impuls für einen

Seniorenbeirat in Dormagen

umzusetzen und den Prozess

der Gründung zu begleiten

und zu unterstützen.

Ein ganz persönliches Highlight

für die Mitarbeiterin der Seniorenberatung

war in 2012 ein

live Auftritt in Daheim und Unterwegs

des WDR-Fernsehens.

Bürokratie und deren Sprache

insbesondere auf Anträgen, Anweisungen

und Erklärungen

war das Thema. Das tägliche

Brot der Beratungsstellen! und

ein Thema von dem sich Verantwortliche

angesprochen fühlen

sollten.

Seniorenberatungsstelle

Dormagen, Diakonie RKN

Dagmar Drossart

Knechtstedener Str. 20,

41520 Dormagen

Tel. 02133 / 53 92 21

Internet-Café

50+

Ohne Vorkenntnisse und

unter fachkundiger Beratung

können auch Sie im Internet

weltweit Informationen zu

allen Themenbereichen

sammeln, sich mit anderen

austauschen (chaten) oder

auch aktuelle Informationen

über die Stadt Dormagen

erfahren. Das Internet-Café

50 plus, das bereits Mitte

März 2001 eröffnet wurde,

finden Sie beim

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e. V.

Unter den Hecken 44,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/25 00-1 13


Freizeit

FreiwilligenAgentur

Dormagen

Herr A. aus Dormagen sucht

zum Beispiel neben seinem Job

eine selbstbestimmte Aufgabe,

die einen Ausgleich zu seinem

Beruf schafft. Das Team der

FreiwilligenAgentur weiß um die

vielen Möglichkeiten in der Stadt

Dormagen für sich eine passende

Betätigung zu finden.

Herr A. vereinbart mit einer Mitarbeiterin

der FreiwilligenAgentur

einen Gesprächstermin. In dem

Gespräch wird informiert, die

Interessenlage dargelegt, die

Talente und Wünsche geäußert,

der von dem Ehrenamtlichen zur

Verfügung stehende Zeitaufwand

vermerkt und mögliche Arbeitsfelder

in Erwägung gezogen.

Ob es um den Skatclub im Altersheim

geht, den Budenbau im

Jugendzentrum, die Datenerfassung

der Kopfweiden am Rhein,

in jedem Fall recherchiert die

Mitarbeiterin die Möglichkeiten

und stellt den ersten Kontakt her.

Herr A. organisiert heute mit viel

Freude und Engagement einen

alle zwei Wochen stattfindenden

Herrenabend in einem Seniorenheim

in Dormagen.

Ob die Zeitspende nur für einen

kurzen Zeitraum von ein bis zwei

Monaten oder auch nur einen

Tag im Jahr, wie den Einsatz am

Weihnachtsabend, geplant ist

oder dauerhafter, ist ohne Belang

und ganz allein in das Ermessen

des Ehrenamtlichen gestellt.

Das Team der FreiwilligenAgentur

kann bei der Suche nach einer

passenden Aufgabe auf 120

Einrichtungen, mit noch mehr

Tätigkeitsfeldern, von über 40

Organisationen und Vereinen

zurückgreifen.

Wer sein Wissen und Können

weitergeben möchte, aber auch

offen für Neues und Unbekanntes

ist, für den ist die FreiwilligenAgentur

unter der oben genannten

Kontaktadresse zu erreichen.

FreiwilligenAgentur Dormagen

Diakonisches Werk

Rhein-Kreis Neuss

Knechtstedener Str. 20

41540 Dormagen (Horrem)

Telefon: 02133/539220

E-Mail: dormagen@

freiwilligenagentur.com

Öffnungszeiten

dienstags; mittwochs und donnerstags

von 10 bis 12 Uhr oder

nach Vereinbarung.

Seit drei Jahren ist das Netzwerk

für Menschen ab 55 in Trägerschaft

des Caritasverbandes

und gefördert durch die Stadt

Dormagen unter dem Motto

„Ich für mich, mit Anderen für

Andere“ aktiv und sehr beliebt.

Nach dem Ausscheiden aus

dem Berufsleben und/ oder

dem Auszug der erwachsenen

Kinder bietet das Netzwerk

für Menschen ab 55 die Möglichkeit,

diese, zunächst ungewohnte

Lebenssituation mit

der Teilnahme an Angeboten,

Aktionen oder Projekten neu

zu gestalten.

So findet jeden Monat ein Netzwerkfrühstück

in der Pfarrscheune

in Zons statt. „Wir zählen

durchschnittlich 70 Personen bei

unserem Frühstücksbuffett“, sagt

Werner Wolff, der das Frühstück

koordiniert, „deshalb ist eine

vorherige Anmeldung unbedingt

erforderlich“. Hinzu kommen

zahlreiche Interessengruppen

in den Bereichen Kultur und Literatur,

Kreativität, Geselligkeit,

Ausflüge und Besichtigungen,

Bewegung und Sport, Computer

und Neue Medien, Soziales

Engagement sowie generationsübergreifende

Angebote (Betreuung

von Kindern in Ganztagsschulen

u.a.). So nehmen z.B.

am „Wohnmobil-Stammtisch“

bis zu 30 Personen teil. Hier

werden Reiseerfahrungen, aber

auch technisches Wissen ausgetauscht.

Seit Frühjahr 2011

gibt es eine „Telefonkette“ mit

mehreren Teilnehmerinnen und

Teilnehmern. Die Telefonkette

vermittelt nicht nur Sicherheit im

Alltag, sondern unterstützt auch

Seite 10

Netzwerk für Menschen ab 55

Soziale Kontakte durch vielfältige Aktivitäten und Angebote

Heinz Schneider, Ansprechpartner

Netzwerk und Mehrgenerationenhaus.

Foto Pilger

Volkshochschule

Speziell für Senioren bietet die

VHS ein breit gefächertes Angebot

von Gesprächskreisen über

Koch- und Sprachkurse bis hin

zum Umgang mit dem Computer

und dem Internet. Auskünfte

erteilt die

Volkshochschule

Dormagen,

Langemarkstr. 1–3,

41539 Dormagen,

Tel.: 0 21 33/2 57-2 38,

Der Netzwerk-Slogan gilt auch für Wanderungen und Exkursionen:

Ich für mich, mit Anderen für Andere.

soziale Kontakte. So treffen

sich die TeilnehmerInnen mindestens

einmal im Monat zu

Kaffee und Kuchen.

Alle Angebote und Termine finden

sich im Monatsprogramm,

das bereits eine Auflage von

700 Exemplaren hat, und auf

der anschaulich gestalteten

Homepage www.netzwerkdormagen.de

wieder.

Seit 2012 ist das Netzwerk

in das neue, von Bund und

Kommune geförderte Projekt

„Mehrgenerationenhaus“

integriert. Hier entsteht ein

generationsübergreifendes

Begegnungszentrum mit offenem

Treff.

Netzwerk Dormagen

Caritasverband Rhein-Kreis

Neuss e. V.

Heinz Schneider (Foto links)

Unter den Hecken 44

41439 Dormagen

Tel. 02133/2500-108

heinz.schneider@caritas-neuss.de

www.netzwerk-dormagen.de

Leih-Büchereien mit großem Angebot

Lesen Sie gern, möchten Sie sich

über ein bestimmtes Problem

unterrichten oder Informationen

auch einmal über ein anderes

Medium wie Kassetten, Filme

etc. erhalten, so bieten die Büchereien

hierzu eine reichhaltige

Auswahl.

Stadtbibliothek

Marktplatz 1,

Evangelische Büchereien

Nievenheim, Bismarckstr. 72

Mitte, Ostpreußenallee 1

Katholische Pfarrbüchereien:

St. Michael,

Kölner Str. 34–38,

Zur Heiligen Familie, Weilerstr. 1

St. Katharina, Auf der Au 3

St. Martinus, Hubertusstr. 1

St. Aloysius, Oberstr. 14

St. Odilia, Kirchplatz 6

St. Agatha, Lindenkirchplatz 15 a

St. Pankratius, Conrad-Schlaun.

St. Josef, Hauptstr. 46 a

Seite 11

Der Caritas Reise-

Service für Senioren

bietet jedes Jahr ein

abwechslungsreiches

und umfassendes Gruppenreiseangebot

für Menschen ab 60

Jahren aus dem Rhein-Kreis

Neuss an.

Durch die Zusammenarbeit mit

den Caritasverbänden in Düsseldorf,

Köln und Mettmann hat sich

die Angebotspalette erweitert.

Die Fahrradreise im August

2013 nach Jever in Friesland ist

speziell auf die Bedürfnisse von

Senioren abgestimmt. Mit Leihfahrrädern

wird die Umgebung

erkundet und die Gäste kehren

am Abend immer wieder in ihr

Hotel zurück.

Eine Flugreise führt im Oktober

zur Costa Dorada nach Spanien

in das 4-Sterne-Hotel „Blaumar“.

Dieses liegt zentral in der ersten

Strandreihe und hat direkten

Zugang zur Strandpromenade.

Lohnenswerte Ausflugziele sind

Barcelona, Tarragona oder eine

Fahrt durch malerische Dörfer

zum Berg Montserrat.

Bei der sechstägigen Flusskreuzfahrt

– ebenfalls im Oktober 2013

- auf der Seine von der Weltstadt

Paris bis hin zu den schier endlosen

Stränden der Côte Fleurie

stehen viele zusätzliche Ausflüge

auf dem Programm. Die MS „Renoir“,

das schwimmende Hotel,

wird während der gesamten Fahrt

vom Bus begleitet.

Für Menschen mit Demenz mit

ihren Angehörigen ist im September

Winterberg ein lohnenswertes

Reiseziel. Gemeinsam

können die Reiseteilnehmer eine

Erholungspause vom Pflegealltag

nehmen. Ausgebildete Pflegekräfte

sorgen stundenweise

für die Betreuung der Menschen

mit Demenz. Die Angehörigen

werden entlastet und finden

Zeit für Unternehmungen und

Gespräche mit anderen Teil-

Caritas-ReiseService 60 Plus

Caritas Seniorenreisen wecken auch in diesem Jahr wieder Fernweh.

Das Reisebegleiter-Team der

Caritas 2013

Entspannung und Geselligkeit bei der Reise nach Bad Pyrmont

nehmern.

Auch speziell für trauernde

Menschen ist ein neues Angebot

geschaffen worden. Während

der Reise zum Forellenhof nach

Bad Endbach, die bereits im

Juni 2013 stattfindet, steht eine

ausgebildete Trauerbegleiterin

zur Verfügung, die es versteht,

auf die seelischen Bedürfnisse

der Mitreisenden einzugehen.

Umgang mit Erinnerungen,

Alltagsbewältigung, Zukunftsperspektiven

sind Themen, die während

des Urlaubsaufenthaltes

angesprochen werden.

Erholungsreisen vom Teutoburger

Wald bis ins Allgäu

Bei den beliebten zwei- bis dreiwöchigen

Erholungsreisen, die

mit komfortablen Reisebussen

angefahren werden, sind Kurorte

zu finden wie Bad Rothenfelde,

Bad Wörishofen, Bad Bevensen,

Bad Westernkotten oder Bad

Kissingen.

Die Kurorte mit attraktiven

Angeboten wie Kurkonzerten,

Flaniermeilen, Vorträgen und

Thermalbädern bieten Abwechslung,

aber auch Entspannung und

Erholung an. Die ausgewählten

Hotels mit vielen Einzelzimmern,

Dusche/W haben teilweise auch

Balkon. Durch die günstige Lage

der Häuser sind der Kurpark und

das Stadtzentrum in wenigen

Gehminuten erreichbar.

Als 7-tägige Schnupperwoche

ist in diesem Jahr im Oktober

Bad Salzuflen das Reiseziel. In

der Villa Elisabeth, die direkt am

Kurpark liegt, wohnen die Gäste

in großzügigen Zimmern mit

modernen Duschbädern.

Die täglichen Kurkonzerte sowie

das nahegelegenen Kurzentrum

bieten viel Abwechslung. Das

Gradierwerk am Rosengarten ist

das größte Freiluft- Inhalatorium

der Region und verwöhnt die

Gäste mit frischer Meeresluft.

Weihnachten und Silvester

gemeinsam unterwegs

Die Weihnachts- und Silvesterreise

führt vom 20.12.13 bis

02.01.14 in das Antoniushaus

der Schwestern „Unserer Lieben

Frau“ nach Vechta.

In Gemeinschaft erleben die

Mitreisenden ein besinnliches

Weihnachtsfest und begrüßen

das Neue Jahr. Abseits von Alltag

und Hektik finden sich hier ideale

Bedingungen für Begegnung und

Gedankenaustausch. Auch für

das leibliche Wohl ist mit einer

vorzüglichen Vollpension, die vier

Mahlzeiten beinhaltet, bestens

gesorgt.

Ausblick auf das Jahr 2014

Das Programm 2014 wird wieder

die unterschiedlichen Wünsche

und Interessen der Mitreisenden

im Blick haben. Neben den

bewährten Zielen wie Bad Rothenfelde,

Horn-Bad Meinberg

und dem Timmendorfer Strand

Freizeit

können auch neue Ziele wie Bad

Reichenhall oder Bad Soden-

Salmünster gebucht werden.

Individuelle Beratung und

Sorglos- Reisepaket

Der aktuelle Reiseprospekt mit

detaillierten Informationen zu

Reisezielen im In- und Ausland

liegt zu Beginn jeden neuen

Jahres im Rathaus, in der

Caritas-Geschäftsstelle in Dormagen

sowie in den katholischen

Pfarrgemeinden im Rhein-Kreis

Neuss aus. Jede Reise wird von

qualifizierten, ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

begleitet, die am Reiseort

als Ansprechpartner zur Verfügung

stehen, Ausflüge oder die

Teilnahme an Veranstaltungen

organisieren.

Die Reiseleistungen des Caritasverbandes

Rhein-Kreis Neuss

beinhalten Hin- und Rückfahrt

in komfortablen Reisebussen,

Übernachtung mit Halb- oder

Vollpension, die Kurtaxe und

eine Reiserücktrittskosten-Versicherung.

Gerne beraten die

Mitarbeiterinnen im ReiseService

die Interessenten persönlich, um

die „passende Reise“ zu finden.

Caritas ReiseService

für Senioren

Marion Schröer

Friedrichstr. 42,

41460 Neuss

Tel. 02131/ 29 12 55

seniorenreisen@caritas-neuss.de


Kulturelle Angebote

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Seite 13

Kulturelle Angebote

Termine +++ Termine Termine +++ Termine

JULI 2013

Freitag/Samstag, 05. Juli, 17 Uhr

16. 24-Stunden-Schwimmen

Römer Therme Dormagen

Samstag 06. Juli, 09:30 Uhr

Frischwarenmarkt mit City-Flohmarkt

Dormagener Innenstadt

Sonntag 07. Jul, 11 Uhr

7. Sommerfest

des Integrationsrates, Sportanlage

Realschule Dormagen

Sonntag, 07. - 14. Juli,

10. Dormagener

Tannenbusch-Woche

Freitag - Dienstag, 12. - 16. Juli

Schützenfest Nievenheim-Ückerath

Festzelt, Am Sportplatz 31

Samstag 13. Juli, 14 Uhr

Großer Handwerkermarkt

Kulturhof Kloster Knechtsteden

Sonntag 14. Juli, 12 Uhr

Großer Handwerkermarkt

Kulturhof Kloster Knechtsteden

Sonntag 14. Juli, 11 Uhr

Großer Kindertrödelmarkt

Tannenbusch

Freitag - Samstag, 19. Juli

Kinderfest in der Rathaus-Galerie

Samstag - Dienstag, 20. Juli

Schützenfest Zons

Schützenplatz vor dem Rheintor

Freitag 26. Juli, 20 Uhr

Musik, Comedy und Spaß

„Herrencrême und Gäste“

Theaterscheune Knechtsteden

Freitag - Samstag, 26. - 27. Juli

7. Dormagener Biermeile

Dormagener Innenstadt SVGD

Samstag 27. Juli, 20 Uhr

Kabarettist „Jens Neutag:

Schön Scharf“

Theaterscheune Knechtsteden

AUGUST

Freitag 2. Aug, 20 Uhr

Thriller „Die Hölle wartet nicht“

Theaterscheune Knechtsteden

Samstag 3. Aug., 9:30 Uhr

Frischwarenmarkt mit City-Flohmarkt

Dormagener Innenstadt SVGD

Samstag 3. Aug., 20 Uhr

Kabarett-Spaß „Botox to go“

mit dem Duo „Weibsbilder

Theaterscheune Knechtsteden

Samstag - Dienstag, 3. Aug.

Schützenfest Stürzelberg

Schützenplatz Stürzelberg

Freitag 09. Aug, 20 Uhr

Kabarett „Anchorman -

Ein Nachrichtensprecher sieht rot“

Theaterscheune Knechtsteden

Samstag 10. Aug., 20 Uhr

„Leckerbissen für zwei Herzen“

M&M Theater wird 20

Theaterscheune Knechtsteden

Samstag 10. Aug., 12 Uhr

Bezirkskönigsschießen

des Bezirksverbands Nettesheim

Schützenplatz Delrath

Samstag - Sonntag, 17. Aug., 11 Uhr

Gartenfest

Kleingartenverein Horrem

Samstag - Dienstag, 17. Aug.

Schützenfest Delhoven

Schützenplatz Delhoven

Samstag 24. Aug., 11 Uhr

Tag der offenen Tür und Sommerparty

Schützenhaus Dormagen

Samstag - Mittwoch, ab 31. Aug.

Schützenfest Delrath

Festzelt Delrath

SEPTEMBER

Freitag - Montag, 06. Sept.

Ückerather Kirmesfest

Saal „Manes am Bösch“

Samstag 07. Sept., 09:30 Uhr

Frischwarenmarkt mit City-Flohmarkt

Dormagener Innenstadt SVGD

Termine +++ Termine +++ Termine

Samstag - Dienstag, 07. Sept.

Schützenfest Straberg

Samstag - Sonntag. 14. Sept., 08 Uhr

Reitturnier

Reit- u. Fahrverein Bayer Dormagen

Reitanlage Klosterstraße, Delhoven

Samstag - Dienstag, 14. Sept.

Schützenfest Gohr

Festzelt

Sonntag 15. Sept., 11 Uhr

Kindertrödelmarkt Tannenbusch

Sonntag 15. Sept., 9 Uhr

Turnierhundsport

Böttgerstrasse 12, Hackenbroich

.

Freitag - Samstag, 20. - 28. Sept.

Festival Alte Musik Knechtsteden

Kloster Knechtsteden

Samstag - Sonntag, 21. - 22. Sept.

33. Matthäusmarkt

Zonser Altstadt

Samstag 28. Sept.

Bücher-Flohmarkt

Marktplatz SVGD

Samstag - Sonntag, 28. - 29. Sept.

Michaelismarkt

mit verkaufsoffenem Sonntag

Dormagener Innenstadt

Samstag - Dienstag, 28. Sept.

Schützenfest Gohr-Broich

OKTOBER

Samstag 5. Okt., 9:30 Uhr

Frischwarenmarkt mit City-Flohmarkt

Dormagener Innenstadt SVGD

Montag - Sonntag, 7. Okt.

Ausstellung Evolutionsgeschichte

der Menschheit

Rathaus-Galerie Dormagen

Sonntag 6. Okt., 11 Uhr

4. Dormagener Hundelaufcup

Böttgerstrasse 12, 41540 Dormagen

Samstag 12. Okt.

Feierlichkeiten/Festumzug anl.

750 Jahre Delrath Delrath

Sonntag 13. Okt.

Festkommers anl. 750 Jahre Delrath

Delrath

Kultur

Im Stadtgebiet finden Sie vielfältige

kulturelle Angebote. Auskünfte

hierzu erteilt das

Kulturbüro der

Stadt Dormagen im

Fachbereich für Kultur, Sport

und Freizeit.

Ansprechpartner:

Olaf Moll,

Langemarkstr. 1–3,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/2 57-3 38,

Freitag 18. Okt., 20 Uhr

„Leckerbissen für zwei Herzen“

M&M Theater wird 20

Kulturhalle Dormagen

Samstag 26. Okt., 20 Uhr

Grenadierball 2013

Schützenhaus Dormagen

NOVEMBER

Samstag 2. Nov. , 9:30 Uhr

Frischwarenmarkt Dormagener

Innenstadt SVGD

Samstag - Sonntag, 2. Nov.

Patronatsfest „Hubertus“

Schützenhaus Straberg

Samstag 9. Nov., 20 Uhr

Proklamation in Delhoven

Festzelt an der Boelckestraße

Samstag 9. Nov., 19 Uhr

Hubertusball in Horrem

Bürgerhaus Horrem

Samstag 09. Nov., 20 Uhr

Oliver Steller: Lieder und Texte von

Kurt Tucholsky

Gemeindezentrum Baptistenkirche

Hospizbewegung Dormagen e.V.

Sonntag 10. Nov., 10 Uhr

Martinsgansschießen

Schützenhaus Dormagen

DEZEMBER

Sonntag 1. Dez., 11 Uhr

Weihnachtströdelmarkt

Tannenbusch SVGD

Samstag 07. Dez., 09:30 Uhr

Frischwarenmarkt

Dormagener Innenstadt SVGD

Dienstag 10. Dez., 20 Uhr

Komödie

„Noch ist Polen nicht verloren“

Aula BvA Kulturbüro

Mittwoch 11. Dez., 11 Uhr und 15 Uhr

Ein Figurentheaterstück

„Kinderthaler“

Kulturhalle Dormagen Kulturbüro

Freitag 13. Dez., 20 Uhr

Kabarett „Comedy Apartment“

Kulturhalle Dormagen Kulturbüro

Durch den Kreis Neuss wird ein

Kulturprogramm für Senioren

durchgeführt, das Theateraufführungen,

Musikveranstaltungen,

Ausstellungen und anderes mehr

umfasst. Einen Veranstaltungskalender

und weitere Auskünfte

erhalten Sie beim

Rhein-Kreis Neuss

Altenhilfe

Lindenstr. 4–6, 41515 Grevenbroich

Ansprechpartnerin: Frau Mais

Tel.: 0 21 81/6 01-50 36

Sport ab 50 Jahren ist gesund

Wissenschaftliche Belege für das Sporttreiben im Alter

In der zweiten Lebenshälfte sind

Sport und Bewegung, zusammen

mit einer ausgewogenen

Ernährung, der einzige wissenschaftlich

gesicherte Weg, den

schleichenden Funktionsverlust

der inneren Organe, Sehnen,

Gelenke, Bandscheiben und

Wirbel zu verlangsamen. Sport

verringert zudem deutlich den Abbau

der geistigen Kräfte. Selbst

bei sehr alten Menschen lassen

sich erstaunliche Trainingseffekte

erzielen. Das zeigte eine

Studie „Körperliches Training

und Risikofaktoren im höheren

Lebensalter“, an der 2007 an

der Universität Erlangen rund 250

Frauen ab 65 Jahren teilgenommen

hatten.

Die Teilnehmerinnen wurden in

eine Trainingsgruppe und eine

Wellness-Gruppe aufgeteilt. Mit

der Trainingsgruppe wurde über

einen Zeitraum von 18 Monaten

ein komplexes Ausdauer-, Kraftund

Koordinationstraining absolviert:

Zweimal 60 und zweimal 20

Minuten pro Woche. Auch mit der

Wellness-Gruppe wurde trainiert,

allerdings deutlich weniger intensiv

und seltener.

Nach 18 Monaten konnte bei der

Trainingsgruppe ein deutlicher

Zuwachs der Knochendichte

gemessen werden, insbesondere

in den Hüft- und Oberschenkelhalsknochen.

In der

Wellness-Gruppe gab es diesen

Effekt nicht.

Im beobachteten Zeitraum kam

es bei den Frauen der Trainingsgruppe

zu 42 Prozent weniger

Stürzen als bei den Frauen der

Wellness-Gruppe.

Das Risiko einer späteren Herz-

Kreislauferkrankung verringerte

sich in der Trainingsgruppe um 25

Prozent, in der Wellness-Gruppe

nur um 4 Prozent.

Bei den Frauen der Trainingsgruppe

verbesserten sich die

Werte der Triglyzeride sowie

des Quotienten von Gesamtcholesterin/

HDL-C, während

bei der Wellness-Gruppe keine

Veränderungen festgestellt

werden konnten. Die Frauen

der Trainingsgruppe hatten am

Ende eine insgesamt günstigere

Körperfettverteilung (weniger

Bauchfett) als die Wellness-

Gruppe.

Einzig beim Bluthochdruck

konnten beide Gruppen gleich

positive Effekte erzielen. Das

deutet darauf hin, dass sich auch

ein vergleichsweise geringer

Trainingsaufwand günstig auf

den Blutdruck auswirkt.

Weitere Studien ergaben, das

Sechzigjährige, die vorher keinen

Sport betrieben haben,

durch ein dreimonatiges leichtes

Ausdauertraining eine Ausdauerleistung

erreichen können, die

den Fähigkeiten untrainierter

Vierzigjähriger entspricht.

Das Risiko, an einem Schlaganfall

zu sterben, sinkt, wenn man

körperlich aktiv ist. Bei einer

norwegischen Studie war über

einen Zeitraum von zehn Jahren

das Schlaganfall-Risiko bewegungsfreudiger

50- bis 69jähriger

Frauen um 58 Prozent geringer

als das der nicht aktiven Frauen

gleichen Alters.

Im Rahmen einer amerikanischen

Studie nahmen Männer

und Frauen im Alter zwischen

70 und 100 Jahren an einem

achtwöchigen Krafttraining teil.

Der Kraftzuwachs im Bereich

Schultern, Brust, Rücken und

Armmuskeln betrug bis zu 50

Prozent. Das Krafttraining wirkte

sich auch deutlich positiv auf die

Geschicklichkeit bei alltäglichen

Verrichtungen aus.

Im Rahmen einer australischen

Studie wurden rund 130 Männer

ab 50 Jahren untersucht, die über

Erinnerungsprobleme berichtet

hatten. Über einen Zeitraum

von sechs Monaten absolvierte

ein Teil der Männer drei Mal wöchentlich

ein leichtes Ausdauertraining.

Bei einem Vergleich mit

den weiterhin sportlich inaktiven

Männern erzielten die Sportaktiven

nach dem halben Jahr

in den Bereichen Gedächtnis,

Orientierung, Aufmerksamkeit,

Urteilsvermögen, Sprache und

praktische Fähigkeiten deutlich

bessere Werte.

Bei einer deutschen Studie mit

Männern und Frauen im Alter

von 77 bis 93 Jahren zeigte

sich, dass mit einem Gedächtnistraining,

das von körperlichen

Fitnessübungen begleitet wurde,

das Risiko einer Alzheimer

Erkrankung messbar verringert

werden konnte. Die Studie

„Bewegtes Alter“ der Jacobs

University Bremen mit Männern

und Frauen im Alter von 65 bis 75

Jahren ergab, dass dreimaliges

Bewegungstraining pro Woche

die geistige Leistungsfähigkeit

erheblich verbessern kann. Im

Vergleich zu einem Stretchingund

Entspannungsprogramm,

mit dem für das Denkvermögen

nichts erreicht werden konnte,

waren sowohl Nordic Walking

als auch ein Koordinations- und

Gleichgewichtstraining diesbezüglich

hoch effektiv.

60-jährige Langläufer (65 km pro

Woche) haben im Vergleich zu

untrainierten Männern deutlich

höhere Blutspiegel von Testosteron

und Wachstumshormon.

Sportverband

Dormagen

Wenn Sie sich sportlich betätigen

wollen, finden Sie im

Stadtgebiet eine reichhaltige

Auswahl: von Turnhallen über

Sportplätze, Trimm-dich-Pfade,

Schwimmbäder, Minigolfanlage

bis hin zu Tennisplätzen und

Schießsportanlagen. Darüber

hinaus bieten private Anbieter

spezielle Kurse und Aktivitäten

wie z. B. Rückenschule oder

Bewegungstraining in Sportschule,

Fitness-Studio oder

Aktivpark an. Auskünfte erteilt

der jeweilige Anbieter und der

Sport-Verband

Dormagen e. V.

Paul-Wierich-Platz 1,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/2 57-4 21,

Fax: 0 21 33/2 57-3 92

Sportservice im Fachbereich

für Kultur, Sport, Freizeit

Ansprechpartner:

Bernd Lewerenz

Dormagener Str. 21,

41541 Dormagen

Tel.: 0 21 33/2 57-3 62,

Fax: 0 21 33/2 57-6 25

Tanz

Durch die Kirchengemeinden

und die Verbände der Freien

Wohlfahrtspflege werden Tanzgruppen,

Tanzkurse oder auch

Tanznachmittage angeboten.

Einzelheiten hierzu entnehmen

Sie bitte den Veröffentlichungen

der Träger und Verbände. Auch

Tanzschulen bieten speziell

für Senioren Tanzkurse oder

Tanznachmittage.


Sport und Gesundheit

Seite 14

Seite 15

Gesundheit

Ein Praxisnetz

Bessere Vernetzung der Versorgung

Das Praxisnetz Dormagen ist ein Zusammenschluß von

niedergelassenen Ärzten verschiedener Fachrichtungen

in Dormagen und Umgebung. Die Idee ist eine große

virtuelle Gemeinschaftspraxis, die die Patienten wohnortnah

und optimal betreut. Im Praxisnetz sind bereits

ein großer Teil aller hiesigen Ärztinnen und Ärzte in Form

eines gemeinnützigen Vereins zusammengeschlossen.

Ziel ist die Verbesserung der Qualität der ambulanten

medizinischen Versorgung durch Vernetzung der

Hausärzte einerseits und die Koordination der fachübergreifenden

Zusammenarbeit zwischen Hausärzten

und Fachärzten andererseits zum Wohle der Patienten.

Jeder Arzt hat besondere Fähigkeiten und Interessen,

die allen Patienten zu Gute kommen sollen, ganz gleich

welcher Arzt der primär betreuende Arzt im Netz ist.

Dank der kollegialen Zusammenarbeit der Ärzte gelingt

eine optimale Behandlung und Betreuung, die

individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten

zugeschnitten sind.

Für die Patienten bedeutet diese Zusammenarbeit in

der Zeit der begrenzten Mittel und der Budgets eine

ideale Ausnutzung der vorgegebenen Möglichkeiten.

Praxisnetz Dormagen e.V.

Burgstr. 8

41540 Dormagen

Telefon: 02133 62141

www.praxisnetz-dormagen.de

Hilfen zur Selbsthilfe

Geriatrie in Grevenbroich

Selbsthilfe

in der Gruppe

Sind Nahrungsergänzungsmittel

bei altersbedingter

Makuladegeneration (AMD)

nützlich und sinnvoll?

Zu diesem Thema oder ähnlichen

Themen treffen sich

regelmäßig rund 30 Teilnehmer

der Selbsthilfegruppe für

Sehbehinderte.

Gegründet wurde diese

Selbsthilfegruppe vor vier

Jahren, nachdem der damalige

Landrat Dieter Patt auf

Anregung seiner damaligen

Kreistagskollegin Elisabeth

Fittgen einen „Sehaktionstag“

zur Chefsache gemacht hatte

und dieser von Renate Gaehl,

Ärztin im Kreisgesundheitsamt,

maßgeblich organisiert

wurde.

Die Gruppe trifft sich seither

alle zwei Monate zum Austausch

und zu Informationen

von wechselnden Referenten.

Elisabeth Fittgen

Tel.: 02133 – 44506

Email: efittgen@t-online.de

Barrierefreiheit

für Sehbehinderte

Hörbücher in der Stadtbibliothek besser nutzbar gemacht

„Es ist

schwer zu

akzeptieren,

wenn man

als Leseratte

nicht mehr ohne Hilfsmittel lesen

kann. Da sind Hörbücher eine

gute Alternative.“

Die Stadtbibliothek hat jetzt

ihr umfangreiches Angebot an

Hörbüchern für Sehbehinderte

besser nutzbar gemacht.

Die Anregung wurde im Arbeitskreis

Kultur der CDU-Fraktion

vom Mitarbeiter der Stadt Dormagen

Jürgen Mrohs angenommen

und von der Leiterin der

Stadtbibliothek, Claudia Schmidt,

umgesetzt. Claudia Schmidt: „Da

wir im HSK nicht mehr über die

Mittel verfügen, die eine optimale

Lösung mit neuem Mobiliar etc.

zulassen, haben wir mit geringen

Mitteln wie beispielsweise Licht

und eine größere Beschriftung

für eine Verbesserung sorgen

können.“

Elisabeth Fittgen (Foto links),

die vor viereinhalb Jahren eine

Selbsthilfegruppe für Sehbehinderte

gegründet hat, freut sich

sehr darüber.

Wichtige Säule im Gesundheitswesen

Das Kreiskrankenhaus Grevenbroich

Eigenverantwortliche Selbsthilfe

wird immer wichtiger. Der

Stellenwert dieser eigenverantwortlichen

Selbsthilfe als „Vierter

Säule“ des Gesundheitswesens

in Zeiten des Umbruchs tradierter

Strukturen im Gesundheitswesen

dringt ebenfalls vermehrt in das

Bewusstsein der Bürgerinnen

und Bürger.

Im Rhein-Kreis Neuss mit

seinen acht Städte und Gemeinden

und den rund 460.000

Einwohnern arbeiten seit 2005

drei dezentrale Anlaufstellen

der Selbsthilfe-Kontaktstelle im

Rhein-Kreis Neuss. Es konnte

so eine wesentliche Verbesserung

der Nähe und Qualität von

Selbsthilfeunterstützung durch

Kooperation des Rhein-Kreises

Neuss mit dem Paritätischen

Wohlfahrtsverband erreicht werden.

Wohnortnah wurde die

Anzahl, der Bekanntheitsgrad

und ebenfalls die Qualität der

bisherigen Angebote erhöht.

Selbsthilfegruppen

Die Arbeitsgemeinschaft berät

in der öffentlichen Gesundheitspflege,

Selbsthilfeunterstützung,

Hilfe bei der Selbsthilfegruppengründung,

Gesundheits-

förderung, gemeinschaftlichen

Aktionen im öffentlichen und

sozialen Raum, vermittelt Bürger

an entsprechende Selbsthilfegruppen

und Verbände und ist an

der Gesundheitskonferenz des

Rhein-Kreises Neuss beteiligt.

Gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft

der Selbsthilfegruppen

in der Stadt Dormagen

Knechtstedener Straße 42,

41540 Dormagen

Tel.: 0 21 33/4 10 10,

Fax 0 21 33/4 10 10,

E-Mail: arge-shg@web.de

Selbsthilfe-Kontaktstellen

Grevenbroich im

Gesundheitsamt Rhein-Kreis

Neuss, Auf der Schanze 1,

41515 Grevenbroich

Ärztin Renate Gähl

02181-601 5327

Montags 15:00- 19:00 Uhr

Mittwochs 8:30- 12:00 Uhr

Freitags 8:30- 12:00 Uhr

Nebenstelle Dormagen,

Knechtstedener Straße 42,

41450 Dormagen

Ärztin Renate Gähl

02133-26 82 42

Dienstags 11:00 -14:00 Uhr

Donnerstags 17:00 - 20:00 Uhr

Das Kreiskrankenhaus Grevenbroich

unterhält eine geriatrische

Abteilung mit 44 Betten, deren

Aufgabe die Behandlung und

Rehabilitation ist. Eine Zuweisung

kann zur Rehabilitation

nach akuter Krankheit und zur

Abwehr einer drohenden Pflegebedürftigkeit

erfolgen.

Daneben besteht eine Tages-

klinik für Tagespatienten mit 15

Betreuungsplätzen.

Nähere Auskünfte erhalten Sie

beim

Kreiskrankenhaus

Grevenbroich

Von-Werth-Str. 5,

41515 Grevenbroich

Tel.: 0 21 81/6 00 24 61,

Fax: 0 21 81/6 00 25 03

Was leistet Selbsthilfe für Betroffene?

In Selbsthilfegruppen tauschen sich Menschen in einer ähnlichen

Lebenssituation aus. Sie finden Verständnis, gegenseitige

Hilfe und Unterstützung und helfen sich auch in Fragen wie

Arztwahl, Therapieoptionen und der Bewältigung eines durch

Krankheit veränderten Alltags. Formen der Unterstützung betroffener

und interessierter Personen sind im Alltag der Selbsthilfekontaktstelle

zum Beispiel:

• Information und Beratung von Interessierten, Betroffenen und

Experten des Gesundheitswesens zu Selbsthilfe

• Telefonische und persönliche Beratung von betroffenen Menschen

• Information über Beratungs- und Hilfeangebote im Bereich,

die die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe ergänzen

• Unterstützung bei Gruppengründungen

• Unterstützung bestehender Gruppen

• Information und Hilfe bei der finanziellen Förderung von

Selbsthilfegruppen, z. B. der örtlichen Krankenkassenförderung

• Fortbildungsveranstaltungen für die Selbsthilfegruppenleiter

Eine Liste mit Ansprechpartnern ,,Selbsthilfen im Gesundheitswesen“

befindet sich im Telefonregister.

Das

Kreiskrankenhaus

Dormagen

Das Kreiskrankenhaus Dormagen,

das im Volksmund

auch häufig Krankenhaus

Hackenbroich genannt wird

verfügt neben den fünf bettenführenden

Fachabteilungen

noch über eine Klinik für diagnostische

Radiologie und

Nuklearmedizin sowie eine

Vollapotheke. Zur Sicherstellung

der pflegerischen

Versorgung der Patienten

wurde im Jahre 1981 eine

Krankenpflegeschule mit 60

Ausbildungsplätzen eingerichtet.

Außerdem wird eine

Weiterbildungsstätte für Anästhesie

und Intensivpflege

betrieben.

Kreiskrankenhaus Dormagen

Dr.-Geldmacher-Str. 20,

41540 Dormagen

Tel.: 0 21 33/66-1,

Fax: 0 21 33/66-25 07

Ein Pflegeplatz kostet im

Schnitt 2.766 Euro im Monat

Statistisch gesehen sind Nordrhein-Westfalen und Hamburg am teuersten

Wie das Statistische Bundesamt

ermittelt hat, mussten Pflegebedürftige

für einen Heimplatz

in der höchsten Pflegeklasse

III durchschnittlich 2.766 Euro

im Monat zahlen. Das ist fast

doppelt soviel wie der von der

Pflegeversicherung erstattete

Höchstsatz.

Für die Pflegeklasse II kassierten

die Heime demnach im Schnitt

2.341 Euro und für die niedrigsten

Pflegeklasse I noch 1.915

Euro. Die Pflegeversicherung

zahlt dagegen für vollstationäre

Dauerpflege zurzeit monatlich

in der Stufe III 1.470 Euro, in

der Stufe II 1.279 Euro und in

der Stufe I 1.023 Euro. Darüber

hinausgehende Kosten müssen

die Heimbewohner selbst zahlen

oder über Sozialleistungen, wie

die Sozialhilfe, tragen.

Am teuersten war 2007 ein Pflegeplatz

der Stufe III in Nordrhein-

Westfalen (3.131 Euro) und Hamburg

(3.040 Euro), während die

Vergütung in den neuen Ländern

unter dem Durchschnitt lag. So

kostete ein Pflegeplatz der höch-

sten Stufe in Sachsen-Anhalt

im Schnitt 2.250 Euro monatlich

und in Sachsen 2.280 Euro.

Zusätzlich zu den Ausgaben für

Pflege, Unterkunft und Verpflegung

können den Bewohnern

noch weitere Kosten in Rechnung

gestellt werden, vor allem für

gesonderte Investitionen. Diese

werden in der Pflegestatistik nicht

erfasst. Diese den Bewohnern

zusätzlich in Rechnung gestellten

Investitionskosten belaufen sich

im Durchschnitt auf etwa 367

Euro im Monat.


Gesundheit

Anzeige

Seite 16

Nehmen Sie Ihre Medikamente

richtig und regelmässig?

Blisterzentrum in Dormagen versorgt Individual-Patienten und Senioreneinrichtungen

Fragen Sie sich auch

des Öfteren, ob Sie

Ihre Tablette schon

eingenommen haben

oder ob Sie Ihre Tabletten auch

richtig sortiert haben?

Medikamente portionieren ist

eine zeitaufwendige Arbeit und

das nicht nur in Altenheimen.

Die Pflegekräfte müssen für

jeden einzelnen Bewohner die

Tablettenrationen für jeden Tag

zusammenstellen. „Zeit, die der

eigentlichen Pflege fehlt“. In

Dormagen gibt es seit einiger

Zeit ein sog. Blisterzentrum. Dort

übernehmen Maschinen und

eine ausgereifte EDV in klinisch

reinen Räumen die Verteilung

der Medikamente in spezielle,

verschweißte Beutel (Blister)

mit den einzelnen Rationen für

morgens, mittags, abends und

für die Nacht. Fehler sind bei

der Befüllung praktisch ausgeschlossen.

Ein Vorteil für die häufig älteren

und vergesslichen Patienten; Sie

werden mit genauen Tagesangaben

gezwungen, die entsprechende

Ration und die richtige

Dosis einzunehmen. Dass sie unsicher

werden, ob sie ihre Medizin

schon eingenommen haben, fällt

weg: Über- oder Unterdosierung

sind ausgeschlossen.

Deshalb ist diese neue Dienstleistung

nicht nur für Seniorenheime

interessant, sondern auch für

Pflegedienste und für ältere

Patienten, die ihre Medikamente

zu Hause selbstständig nehmen

und diese auch selbst sortieren,

aber manchmal nicht mehr sicher

sind, ob sie alles richtig machen.

Sie können diese Dienstleistung

von der Sonnen-Apotheke z. Zt.

zum Aktionspreis von 2,49 € pro

Woche in Anspruch nehmen.

Als besonderer Service wird

außerdem angeboten, dass die

Rezepte, die für die Verblisterung

der Medikamente benötigt werden,

bei dem entsprechenden

Arzt bestellt und abgeholt werden.

So können keine Lücken in

der Versorgung entstehen.

Falls Sie Interesse oder Fragen

haben, würden wir uns über ein

persönliches Gespräch freuen!

Ihr

Möchten Sie weitere Informationen

zu unserer neuen Dienstleistung

haben, so stehen wir gerne

zur Verfügung:

Herr Pfeiffer -

Geschäftsführer

Tel.: 02133 / 97963-11 oder

Susanne Greger

Tel.: 02133 / 53 30 22

Abteilung Heimversorgung

Susanne Greger

Telefon

02133 / 53 30 22


Gesundheit

Anzeige

Seite 18

OTON macht Hören zum Erlebnis

Das Team um Nora Wegener und Verena Queißer feierte 2. Geburtstag / Hörsysteme sind Vertrauenssache

Hören - und vor allem nachlassendes

Hörvermögen - ist eine

sehr persönliche Angelegenheit.

Deswegen gehen Verena Queißer

und Nora Wegener sehr

sensibel auf ihre Kunden ein. Und

das nun seit mehr als zwei Jahren

mit wachsendem Erfolg im eigenen

Hörakustik-Fachgeschäft.

Jetzt feierten sie mit „OTON Die

Hörakustiker“ den 2. Geburtstag

in der Dormagener Innenstadt

und freuen sich auf viele weitere

Jahre in dem für sie schönsten

Beruf der Welt. Wenn die beiden

Hörakustik-Meisterinnen auf das

vergangene Jahr zurückblicken,

sind sie vor allem glücklich über

das ihnen entgegengebrachte

Vertrauen. „Wir wurden hier wirklich

gut angenommen“, sagen die

beiden. So konnten sie bereits so

viele Kunden gewinnen, dass sie

mit Mikaela Kemnitz-Golla und

Ken Rippegather fachkundige

Verstärkung bekamen.

Das Team berät im Herzen

von Dormagen im Hörakustik-

Fachgeschäft ,,OTON“ seine

Kundinnen und Kunden rund um

das Hören und führt bei Zweifeln

am Hörvermögen kostenlose,

unverbindliche Hörtests durch.

Die OTON Hörtherapie

Das Nachlassen des Gehörs

schreitet bei vielen Menschen

schleichend voran. Dadurch

vergehen im Durchschnitt sieben

Kleiner Hörtest

Jahre bis es zu einer Versorgung

mit Hörgeräten kommt. Viele

Betroffene sind daher vor der ersten

Anpassung mit Hörgeräten

hörentwöhnt. Mitunter bringt eine

Versorgung mit Hörgeräten zu

Beginn sogar nur bedingt Erfolge.

Trotz sorgfältiger Anpassung und

Beratung können in diesen Fällen

die neuen Höreindrücke durch die

Hörgeräte vom hörentwöhnten

Gehirn als störend und belastend

empfunden werden.

Um die Kunden möglichst schnell

an die neuen Höreindrücke zu

gewöhnen und das Ohr darauf zu

1. Sie stellen Fernseher oder Radio zu Hause so laut, dass sich

Ihr Partner oder die Nachbarn gestört fühlen.

2. Sie müssen in Gesprächen, vor allem in lauter Umgebung

öfter nachfragen.

3. Ihre Verwandten & Freunde sind immer wieder genervt, weil

sie Gesagtes wiederholen müssen.

4. Sie erleben Musik vor allem in den Höhen nicht mehr so

brillant wie früher.

5. Sie überhören die Türklingel oder das Telefon.

6. Sie müssen Ihren Gesprächspartnern häufig auf die Lippen

sehen, um Gesagtes zu verstehen.

Sollte eines oder mehrere der oben genannten Anzeichen auf

Sie zutreffen, empfiehlt sich die Überprüfung Ihres Gehörs

mittels Hörtest durch einen HNO Arzt oder einen Hörakustiker.

Ein Hörtest dauert in der Regel 10-15 Minuten und gibt Ihnen

eindeutig Aufschluss über Ihre Hörfähigkeit. Bei OTON ist der

Hörtest unkompliziert, unverbindlich, kostenlos und schnell. In

wenigen Minuten erhalten Sie eine persönliche Analyse Ihres

Hörvermögens.

Hörakustiker Ken Rippegather, Geschäftsführerin, Hörakustikmeisterin

und Päd-Akustikerin Verena Queißer, Geschäftsführerin und

Hörakustikmeisterin Nora Wegener und Hörakustikerin Mikaela Kemnitz-Golla

(v.l.) bilden das junge Team von OTON Die Hörakustiker.

sensibilisieren, wurde die OTON

Hörtherapie entwickelt. Denn

Besseres Hören ist nicht nur

eine Sache der Ohren, sondern

auch des Gehirns. Die Hörzellen

im Hörzentrum des Gehirns, die

alle ankommenden „Geräusche“

zuordnen und verarbeiten, liegen

durch reduzierte Hörfähigkeit

brach. Dadurch bauen sich die

Verbindungen zwischen den

Hörzellen ab. Die Folge: Das

Gehirn verlernt es, Geräusche

und Sprache zu verarbeiten. Mit

der OTON Hörtherapie sollen

die Verbindungen zwischen den

Hörzellen im Gehirn reaktiviert

werden und durch ein gezieltes

vierzehntägiges Trainingskonzept

die Filterfähigkeit des Gehörs

und das maximale Sprachverstehen

verbessert werden.

Die häufigsten Vorurteile

gegenüber Hörsystemen

„Hörsysteme sind beige, klobig

und auffällig. Wenn ich ein

Hörsystem trage, bin ich alt“

Wenn Sie sich beigefarbene Hörsysteme

wünschen, bestellen wir

sie für Sie aber eigentlich sehen

Hörsysteme heute eher so aus:

Alt? Wir erleben das Gegenteil.

Wenn man besser hört und versteht,

mischt man sich viel lieber

wieder unters Volk und wird wieder

unternehmungslustiger. Curd

Jürgens sagte einmal: „Alles was

Spaß macht, hält jung“

„Mit Hörsystemen sind Nebengeräusche

viel zu laut“

Hörsysteme verstärken natürlich

Sprache aber eben auch unsere

Umwelt mit all ihren Facetten.

Klar, dass da auch Geräusche dabei

sind, die man nicht zwingend

vermisst hat. Eingewöhnung ist

hier das Zauberwort. Ihr Hörsystem

wird individuell auf Sie

und Ihre Bedürfnisse eingestellt.

Wenn Sie tatsächlich Probleme

in bestimmten Situationen haben,

sprechen Sie Ihren Akustiker an,

Sie werden gemeinsam eine

Lösung, einen guten Eingewöhnungsplan

entwickeln.

„Ich komme mit dieser ganzen

Technik nicht zurecht“

Je nach Ausstattung, z.B. mit

einer automatischen Lautstärkeregulierung,

einer Störgeräuschunterdrückung

o.ä., stellt sich

das Hörsystem optimal auf die

jeweilige Umgebung ein und Sie

brauchen überhaupt nichts zu

(ver-)stellen. Hörsysteme gibt

es mit ganz unterschiedlichen

technischen Ausstattungen. Ihr

Hörgeräteakustiker berät Sie

gerne über die Vor- und Nachteile

der verschiedenen Bauformen

und Techniken. Früher galten

Hörgeräte als Zeichen für Alter

- heute sind es kleine High-Tech-

Produkte, die zeigen, dass der

Träger aktiv am Leben teilnimmt.

„Mein Bekannter hat 10.000 €

für seine Hörgeräte bezahlt“

Oh, dann hat Ihr Bekannter wohl

vier Hörsysteme der Premiumklasse

gekauft obwohl er nur zwei

Ohren hat. Im Ernst, Hörsysteme

können im Premiumsegment

natürlich auch Zuzahlungen von

2.500,00 € pro Ohr erreichen aber

wie bei der Auswahl des Autos,

genauer gesagt, der Ausstattung

gibt es viele Unterschiede.

Hörsysteme in diesen Bereichen

bieten allen Komfort und den

neuesten Stand der Technik mit

allen Raffinessen.

• Kostenloser Hörtest

• Hausbesuchsservice bei Bedarf

• Individuelle Beratung und

unverbindliche Ausprobe modernster Hörsysteme

• Individueller Gehörschutz für jede Situation

• Partner aller Krankenkassen und

führender Hörgerätehersteller

• OTON Hörtherapie

• Tinnitus Beratung

• Päd-Akustik

Montag - Freitag 09:00 – 13:00 Uhr

Samstag

14:00 – 18:30 Uhr

10:00 – 13:00 Uhr

Termine ausserhalb der

Digitale Hörgeräte ab 0,- Euro *

*Zuzahlungsfreie Hörgeräte bei Vorlage einer

ohrenärztlichen Verordnung und

zzgl. 10 € gesetzlicher Zuzahlung

Privatpreis 453,50 €

Für jeden gibt es die richtige individuelle Lösung!

Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Kölner Strasse 57 / Ecke Kappesberg

41539 Dormagen

Kundentelefon 02133 / 2 76 29 00

www.oton-hoerakustik.de


Wohnen im Alter

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Seite 21

Wohnen im Alter

Agentur für

Wohnberatung

Attraktives Wohnen

in Dormagen

Selbstständig, sicher und barrierefrei

Neue Ideen sind gefragt

telUn Der demografische Wandel

bringt große Herausforderungen

mit sich. So

wird insbesondere die Zahl der

Hochbetagten, über 80 jährigen

Menschen und die Zahl der Menschen

mit Demenz in den nächsten

Jahren erheblich steigen.

„Viele Menschen möchten möglichst

lange in ihrem vertrauten

Wohnumfeld bleiben. Das sollten

wir respektieren und möglichst

ein selbstbestimmtes Leben der

Betroffenen unterstützen“, sagte

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke

anlässlich der Eröffnung der

vom Rhein-Kreis Neuss und

den Landespflegekassen geförderten

Wohnberatungsagentur

im Oktober 2011.

Die Wohnberatungsagentur, in

Trägerschaft des Caritasverbandes

in Kooperation mit dem

Rhein-Kreis Neuss, bietet Menschen,

die durch das Alter oder

eine Behinderung eingeschränkt

sind, Rat und Hilfe an. Manchmal

Caritas MahlzeitenService mit „Ofen an Bord“

Caritas-MahlzeitenService setzt auf Frische und Vielfältigkeit / Zwei Fahrzeuge im Einsatz

Seit Oktober 2012 fährt

der Caritas Mahlzeiten-

Service nun schon mit

zwei Fahrzeugen unter

diesem Slogan. Dahinter verbirgt

sich eine Technik, bei der die

Menüs während der Fahrt zum

Kunden aufbereitet werden. Der

Vorteil dieser Methode liegt auf

der Hand. Die Menüs werden

punktgenau gegart und heiß

beim Tischgast angeliefert.

Insgesamt zehn Menükuriere

sind in Dormagen, Grevenbroich,

Rommerskirchen und im Kölner

Norden unterwegs. Ausgeliefert

wird an 365 Tagen im Jahr.

„Richtig klasse sieht das neue

Fahrzeug aus und ist bereits von

weitem als Menümobil erkennbar“,

so Jutta Mintel, Leiterin des

MahlzeitenServices. Erstaunlich

auch, dass sich das Display

zur Steuerung der Öfen in der

Sonnenblende am Fahrerplatz

befindet und relativ leicht bedienbar

ist.

Die Menüs können als heißes

reicht es, eine Stolperfalle zu beseitigen,

manchmal können ein

zusätzliches Treppengeländer

oder Handgriffe an Dusche und

Toilette mehr Sicherheit bieten,

manchmal sind auch größere

bauliche Veränderungen erforderlich.

Bei einem Hausbesuch einer der

drei qualifizierten Beraterinnen

erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme.

„Auf dieser Basis liefert

die Wohnberatungsagentur

Anregungen und Vorschläge zur

Veränderung und Verbesserung

der Wohnsituation, inklusive einer

Umbauskizze“, erklärt Bettina

Kasche, Fachbereichsleiterin Senioren

beim Caritasverband. Die

Beraterinnen informieren über

Finanzierungsmöglichkeiten und

technische Hilfsmittel, helfen bei

Anträgen auf Kostenbeteiligung

durch Kranken- oder Pflegekassen,

geben Unterstützung bei

Verhandlungen mit Vermietern.

Dort, wo größere Umbaumaßnahmen

erforderlich sind, steht

Mittagessen oder tiefgekühlt aus

einem Katalog mit 200 Menüvorschlägen

des Kooperationspartners

apetito gewählt werden.

Auch Sonderkostformen, z. B.

püriert, natriumvermindert oder

hochkalorisch gibt es im reich-

eine Architektin des Rhein-

Kreises Neuss für die Planung

und Umsetzung zur Verfügung.

Die Beratung ist kostenfrei.

Die Wohnberatungsagentur

richtet sich insbesondere an

Menschen mit Demenz und

ihre Angehörigen. „Gerade für

dementiell Erkrankte ist ein

vertrautes Lebensumfeld sehr

wichtig“, so Beate Müller, die

als Wohnberaterin unter anderem

in Dormagen tätig ist. Ziel

der Wohnberatungsagentur ist

es, dass ältere und behinderte

haltigen Angebot. Ebenso kann

auf Allergien und auf Sonderwünsche

(z.B. vegetarische Kost) eingegangen

werden. Ebenfalls zum

Angebot gehören Vorsuppen,

Kuchen, Salate und Desserts. Zu

den verschiedenen Jahreszeiten

Jutta Mintel, Leiterin des Caritas-MahlzeitenService, bestückt den

Mobil-Convectomaten.

Menschen so lange wie möglich

selbstständig zu Hause wohnen

können.

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V.

Wohnberatungsagentur für

Dormagen, Rommerskirchen,

Grevenbroich, Jüchen und Korschenbroich

Beate Müller

Bergheimer Straße 13

41515 Grevenbroich

Tel. 02181/ 819936

Beate.mueller@caritas-neuss.de

In der durch einen Aufzug erreichbaren

2. Etage befindet sich

der hell und freundlich gestaltete

„Offene Treff“, der bald durch eine

neu möblierte Kinderspielecke

ergänzt wird. Hier werden in Kürze

ein wöchentliches Frühstück,

ein Nachmittagscafé mit Waffeln

und Eis, ein Betreuungsangebot

für Kinder am Samstagvormittag

und ein Erzählcafé am Sonntag

stattfinden. Darüber hinaus werden

im nahezu täglich geöffneten

„Offenen Treff“ heiße und kalte

Getränke, Kuchen und Snacks

serviert. Der „Offene Treff“

wird somit „Knotenpunkt“, also

Kommunikationszentrum des

Mehrgenerationenhauses sein.

Schon jetzt finden zahlreiche

Gruppen des Netzwerkes für

Menschen ab 55 und der Kurs

„Doppelt gesund“ für Schwankommen

weitere Aktionen dazu.

Sehr beliebt sind Festtagsessen,

zur Weihnachtszeit zum Beispiel

die klassische „Entenkeule mit

Rotkohl und Kartoffelklößen“.

Darüberhinaus erfüllen die MenüzustellerInnen

eine wichtige soziale

Aufgabe. Sie haben stets ein

offenes Ohr für Ihre Kunden. Sie

erkennen schnell, wenn jemand

Unterstützung und Hilfe benötigt

und vermitteln auf Wunsch an die

Caritas Seniorenberatung.

Der MahlzeitenService ist somit

ein wichtiger Baustein zum

Verbleib im eigenen, vertrauten

Wohnumfeld, nicht nur für ältere,

sondern auch für Menschen mit

Behinderungen.

Caritas-MahlzeitenService

für Dormagen, Grevenbroich

und Rommerskirchen

Jutta Mintel

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Tel. 02133/2500-555

mahlzeitenservice@

caritas-neuss.de

telUn Was kann die Stadt Dormagen

tun, um einem

deutlichen Bevölkerungsrück

gang in den nächsten Jahren

ent ge gen zu wirken? Wie kann

das Wohnen in Dor magen attraktiv

und bedürfnisgerecht gestaltet

werden? Mit diesen Fragen

beschäf tigten sich jetzt mehr als

120 Teil nehmer in einer Zukunftswerk

statt, zu der die städ ti sche

Demografie-Stabsstelle ein geladen

hatte.

„Es ist die erste von meh reren

The men werk stätten gewesen,

in denen wir gemeinsam mit

den Bür gern Lösungen zu den

Her aus for de rungen durch den

demo gra fi schen Wandel erarbeiten

wollen“, erläu tert Bür germeister

Peter-Olaf Hoffmann.

In einem Ein füh rungs vor trag

machte Robert Waib linger von

dem Ham burger Fach büro

Analyse&Konzepte deut lich,

Speisen in

Gemeinschaft

Für Senioren aus der unmittelbaren

Umgebung wird im

Seniorenzentrum Markuskirche

auch ein stationärer

Mittagstisch angeboten. Ältere

Menschen, die noch in ihrer

eigenen Wohnung leben, sind

herzlich eingeladen, nach

Voranmeldung und gegen ein

geringes Entgelt an den Mittagessen

in Gemeinschaft mit

Anderen teilzunehmen.

Im Bedarfsfall wird auch Spezialkost

angeboten (z.B. hochkalorische

Kost, vegetarische

Kost). Im Rahmen einer Speiseplanbesprechung

können

Wünsche geäußert und so Einfluss

genommen werden. An

sieben Tagen in der Woche ist

die Cafeteria für die Bewohner,

deren Freunde, Bekannte und

Angehörige sowie für andere

Gäste geöffnet. Angeboten

werden warme und kalte Getränke,

Eis und Kuchen.

Seniorenzentrum

Markuskirche

Weilerstr. 18a

41540 Dormagen

Tel. 02133 / 26 60 5

telUn Im Haus der Familie

des Caritasverbandes

Rhein-Kreis Neuss e.V.

wird seit Januar 2012 das neue

Mehrgenerationenhaus, ein

Treffpunkt für Menschen aller

Alterstufen, aufgebaut. Dieses,

zunächst dreijährige Projekt, wird

vom Bundesfamilienministerium,

vom Europäischen Sozialfond

und von der Stadt Dormagen

gefördert.

Bundesweit gibt es inzwischen

500 Mehrgenerationenhäuser,

mindestens eines in jedem Landkreis

oder jeder kreisfreien Stadt.

2006 entstanden die ersten Mehrgenerationenhäuser,

deren Ziel

die Stärkung sozialer, tragfähiger

Beziehungen zwischen Jung und

Alt ist. Der demografische Wandel

bringt vielfältige Veränderungen

mit sich. So wird nicht nur die Zahl

jüngerer Menschen abnehmen,

sondern die der hochbetagten

und alleinlebenden Menschen

erheblich steigen. Die Mehrgenerationenhäuser

sind zum einen

ein Ort der Begegnung, bieten

aber auch unterschiedliche

Interessengruppen und soziale

Dienstleistungen, von Kultur und

dass Dor magen nach gegen wärtigen

Pro gnosen noch bis 2015

mit einem Anstieg der Haus halte

rechnen kann. Danach droht

der Stadt ein Rück gang um 540

Haus halte bis 2025. Die Bevölke

rungs zahl ist bereits von dem

Höchst stand 63.629 im Jahr 2006

auf gegen wärtig knapp 63.000

gesunken. Der allgemeine Trend

geht auch in Dor magen hin

zu immer mehr Ein-Personen-

Haushalten. Bei Haus halten ab

drei Per sonen ist ein erheb li cher

Rück gang zu verzeichnen.

Waib linger zeigte als Zukunftsauf

gabe auf, dass die Stadt sich

in ihrem Woh nungs be stand auf

einen rasanten Anstieg der über

65-Jährigen ein stellen muss,

wäh rend alle Alters gruppen

bis 65 abnehmen werden. Als

Chance sah er, Stu denten und

andere Ziel gruppen aus den

beiden boo menden Nach barme

tro polen Düs sel dorf und Köln

für Dor magen zu gewinnen.

Bei spiele für Wohn formen der

Zukunft prä sen tierte Markus

Schmale vom „Team Schmale

Archi tekten“. Dazu zählten auch

Pro jekte der Gemein nüt zigen

Bau ge nos sen schaft Dor magen.

„Zu einem attrak tiven Wohnen

gehören wei terhin emo tio nale

Fak toren wie Lebens freude, Flair

und Gebor gen heit und dazu auch

Gemein schaft und Mobi lität“,

führte Schmale aus.

In Arbeits gruppen wandten

sich die Teil nehmer anschließend

ein zelnen Themen zu. So

beschäf tigte sich eine Gruppe

mit der Frage, was Dor magen

als Wohn standort attraktiv macht.

In einer anderen Gruppe wurde

fleißig Plan spiele dis ku tiert, so

Bildung über Entlastungsdienste

bis hin zu spezifischen Angeboten,

zum Beispiel für Menschen

mit Demenz.

etwa für den Innen stadt be reich

zwi schen Möbel Mer tens und

dem Park haus.

„Die Betei li gung in allen Gruppen

war sehr enga giert. Die

erreichten Ergeb nisse sollen

nun zusammen mit allen Inter essierten

weiter ent wi ckelt werden“,

so die städ ti sche Demografie-

Beauftragte Kerstin Belitz.

In seinem Schluss wort ver trat

Bürgermeister Hoffmann die Leitlinie:

„Wir setzen in Dor magen

auf eine offen sive Gewin nung

von Neu bür gern, um die Bevölke

rungs zahl mög lichst auf dem

heu tigen Stand zu halten.“ Wer

sich an den Pla nungen zur Wohnent

wick lung noch betei ligen

möchte, kann sich tele fo nisch

unter 02133÷257−419 bei Kerstin

Belitz melden.

Mehrgenerationenhaus

Neues Begegnungszentrum für Jung und Alt

gere im Mehrgenerationenhaus

statt. Zudem sind mehrere

Fachdienste, von der Schwangerschaftsberatung

„Esperanza“

über die Kindertagesstätte als

anerkanntem Familienzentrum

und die Caritas Familienpflege

sowie die Erziehungs- und Familienberatung

bis hin zur „Beratung

über Hilfen im Alter“ im „Haus

der Familie“ angesiedelt. Die

enge Vernetzung dieser Dienste

ermöglicht passgenaue Hilfe und

Beratung auf kurzen Wegen.

Das Dormagener Mehrgenerationenhaus,

dass sich insbesondere

den Schwerpunkten “Freiwilliges

Engagement“, „Integration und

Bildung“, „Haushaltsnahe Dienstleistungen“

sowie „Alter und

Pflege“ zuwendet, möchte schon

bald fester Bestandteil und eine

Bereicherung des Dormagener

Lebens sein.

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V.

Mehrgenerationenhaus

Heinz Schneider

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Tel. 02133/ 2500-108

heinz.schneider@caritas-neuss.de


Wohnen im Alter

Seite 22

St. Augustinushaus - Lebensfreude durch Begegnung

84 Frauen und Männer finden hier, inmitten einer großzügigen Grünanlage, ein neues Zuhause

Das St. Augustinushaus

hat eine ideale,

innenstadtnahe Lage,

ruhig und doch mittendrin.

Alle wichtigen Einrichtungen,

Geschäfte, Ärzte, Apotheken

sind fußläufig erreichbar.

Es besteht auch eine direkte

Busverbindung.

Das mitten in einer großzügigen

Grünanlage liegende Haus blickt

auf eine lange Tradition bis in das

Jahr 1894 zurück. Hier finden 84

Frauen und Männer ein neues

Zuhause. Wer hier einzieht, kann

sich sein Zimmer mit eigenen

Möbeln ganz so einrichten, wie

es ihm beliebt. Privatsphäre,

ein eigenes Bad, die sonnige

Förderverein

Terrasse sowie Betätigung im

Garten sorgen für Wohlbefinden.

Die überschaubare Größe des

Hauses mit modernen Wohn- und

Pflegeplätzen ermöglicht einen

engen Kontakt zwischen Bewohnerinnen

und Bewohnern, Angehörigen

sowie Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. Das St. Augustinushaus

bietet in einem hellen,

freundlichen Neubau unmittelbar

neben dem Haupthaus Leben

in drei Hausgemeinschaften an.

Dort leben jeweils elf bis zwölf

Bewohner in familienähnlichen

Strukturen und mit 24-stündiger

Lebensbegleitung.

Der zentrale Gedanke dieses

Konzeptes ist die Normalität der

Das St. Augustinushaus wird von einem Förderverein tatkräftig

unterstützt. Dieser Verein mit inzwischen fast 130 Mitgliedern

wurde im Januar 2008 von Schwester M. Celina Koch gemeinsam

mit weiteren 21 Gründungsmitgliedern gegründet.

Auf Grund seiner humanitären Zielsetzung und seines uneigennützigen

Wirkens, ist der Förderverein als gemeinnützig anerkannt und

darf steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen ausstellen.

Der Förderverein sieht seine Aufgabe in der Unterstützung der

anerkannt guten Pflege im St. Augustinushaus durch vielfältige

ehrenamtliche Dienste.

Tages- und Lebensgestaltung.

Denn sie bedeutet selbstbestimmtes

und dennoch beschütztes

Leben mit Vertrautheit,

Privatheit und Intimität, aber auch

der Möglichkeit von Kontakt und

Geselligkeit.

Ein Zuhause zum Wohlfühlen

Rund um die Uhr erfahren die

Menschen, die im St. Augustinushaus

leben, kompetente

medizinische und pflegerische

Unterstützung. Zur Entspannung

bietet das St. Augustinushaus zudem

eine Wellness-Oase, in der

die Bewohner ihre Seele baumeln

lassen können. Hier gibt es Licht-,

Musik- und Dufttherapie. Auch

Mitten im Leben:

Seniorenzentrum Nievenheim

Caritasverband fasst Angebote zusammen

In unmittelbarer Nähe

zur Pfarrkirche St.

Pankratius Dormagen-

Nievenheim liegt in

reizvoller Umgebung mitten im

alten Ortskern das familiäre

Caritas-Seniorenzentrum Nievenheim

mit drei Einrichtungen.

Im Caritashaus St. Josef werden

87 alte und pflegebedürftige

Menschen betreut. Die Unterbringung

erfolgt in Einzel- und

Doppelzimmern. Eine schön

angelegte Gartenanlage im ländlichen

Bereich zeichnet dieses

Pflegeheim besonders aus. Für

regelmäßige Gottesdienste oder

das stille, persönliche Gebet steht

die Hauskapelle zur Verfügung.

Das Caritashaus St. Franziskus

verfügt über 40 Plätze speziell für

demenziell erkrankte Menschen.

Neben dem als Kommunikati-

onszentrum eingerichteten Essbereich

stehen den Bewohnern

ausschließlich Einzelzimmer

mit eigenem Badezimmer zur

Verfügung. Ein eigens für mobile,

desorientierte Bewohner

geschaffener Sinnesgarten bietet

Möglichkeiten vom geschützten

Spazierengehen bis hin zum

aktiven Gartengestalten.

Beide Häuser führen den Landesbutton

„Sturzpräventive Einrichtung“

und bieten mit ihren

geschulten Mitarbeitern professionelle

Pflege und Betreuung

für die Bewohner an.

Auch die Möglichkeit „Wohnen

mit Service“ wird in Nievenheim

angeboten. Im Caritas Seniorenzentrum

im Haus St. Andreas leben

in 18 barrierefreien Mietwohnungen

ältere Menschen, die den

Lebensalltag weitgehend selbst

Frisör und Fußpflege kommen

regelmäßig ins Haus. Ein Garten

der Sinne rundet das Angebot ab

– ein Zuhause zum Wohlfühlen.

Der Soziale Dienst bietet mit Unterstützung

der Ehrenamtlichen

für alle Bewohner zahlreiche Einzel-

und Gruppenprogramme an.

Täglich kann beispielsweise

aus dem großzügigen Freizeitangebot

des Sozialen Dienstes

gewählt werden. Hierzu gehören

u. a. Bingo, Gymnastik, Rommé-

Club, Handarbeitskreis, Kegeln

und Kino.

St. Augustinushaus

Krefelder Str. 82

41539 Dormagen

Telefon (02133) 28 10-0

Seit 1894 gibt es das St. Augustinushaus in Dormagen

gestalten können. Sie können die

Wirtschaftseinrichtungen (Wäscherei,

Cafeteria, Mittagstisch

etc.) der benachbarten Häuser

nutzen und weitere Serviceleistungen

individuell buchen.

Caritas Seniorenzentrum

Nievenheim

• Caritashaus St. Josef

Conrad-Schlaun-Straße 18 b

41542 Dormagen

Tel.: 02133/2967-00

• Caritashaus St. Franziskus

Conrad-Schlaun-Straße 18

41542 Dormagen

Tel.: 02133/2967-00

• St. Andreas

Wohnen mit Service

Conrad-Schlaun-Straße 18 a

41542 Dormagen

Tel: 02133/2967-00

Die Lebensqualität steht im Vordergrund der Betreuung.

LEBENSQUALITÄT IM ALTER

LEBENSQUALITÄT FÜR MENSCHEN IM ALTER

SENIORENPFLEGEHEIME

Wohlfühlen und Betreuung mit Herz in

den modernen Pflege- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen

der St. Augustinus-Seniorenhilfe.

Die komfortablen Einzel- und

Doppelzimmer, jeweils mit eigenem Bad,

St. Augustinushaus

Krefelder Straße 82

41539 Dormagen

T (02133) 28 10-0

Weitere Infos:

www.st-augustinus-kliniken.de

SENIORENHILFE

Josef-Haus

Schützenstraße 217

42659 Solingen

T (0212) 383 50-0

St. Augustinushaus

Krefelder Straße 82

41539 Dormagen

T (02133) 28 10-0

Haus Maria-Hilf

Meertal 6

41464 Goetersstraße Neuss 30-32

T (02131) 52 91-500

41747 Viersen

T (02162) 26 56

bieten eine angenehme Privatsphäre in

starker Gemeinschaft.

Besuchen Sie das Haus Ihrer Wahl

ganz unverbindlich nach telefonischer

Absprache.

SENIORENPFLEGEHEIME IM RHEIN-KREIS NEUSS

Johannes von Gott

Seniorenpflegeheim

Haus St. Georg

Gerontopsychiatrisches

Pflegeheim

Selikumer Straße 2

41464 Neuss

T (02131) 52 91-550


Wohnen im Alter

Anzeige

Seite 24

Seite 25

Wohnen im Alter

Residenz

bietet

Betreutes

Wohnen

Solange als möglich

in den eigenen vier

Wänden wohnen – und

bei Bedarf auf Hilfe zugreifen

können, wo es nötig wird.

Dafür steht das Betreute Wohnen

der Alloheim Senioren-Residenz

Dormagen“. In unserer Residenz

gibt es 44 Wohneinheiten in

zwei separaten Gebäuden. Die

Zweizimmer-Wohnungen sind

zwischen 45 und 56 Quadratmeter

groß. Sie bestehen jeweils

aus zwei Zimmern, Bad, Küche

und Loggia. Die Wohnungen sind

ausgestattet u.a. mit Waschbecken,

WC und Badewanne, Küchenzeile

mit Herd, Kühlschrank

und Spüle.

Zur Wohnung gehört jeweils ein

Abstellraum im Keller. Vor dem

Haus gibt es einen separaten

Parkplatz mit fünf Auto-Stellplätzen

für Mieter und Besucher.

Auf Wunsch kann ein eigener

Parkplatz gemietet werden.

Wir bieten unseren Mietern unter

anderem einen 24-Stunden-

Notruf-Service, der innerhalb weniger

Minuten beantwortet wird.

Für die Bewohner gibt es einen

persönlichen zentralen Ansprechpartner

für hauseigene

und externe Dienstleistungen.

Ein umfangreiches Serviceangebot

erleichtert die täglichen

Dinge des Lebens.

Mehr Infos unter:

0 21 33 / 25 60 5-0.

Dauer- und Kurzzeitpflege

Im Alloheim stehen die Menschen mit Mittelpunkt

In der Senioren-Residenz

ist sowohl eine

zeitlich unbefristete Dauerpflege

als auch eine Kurzzeitpflege

möglich. Wir versorgen

und betreuen Menschen aller

Pflegestufen.

Es gibt einen speziellen Wohnbereich

für demenziell erkrankte

Menschen. In unserem Pflegeheim

leben 172 Menschen in insgesamt

sechs Wohnbereichen.

Es gibt 110 Einzelzimmer sowie

31 Doppelzimmer. Die Einzelzimmer

mit eigenem Bad sind jeweils

zirka 30 Quadratmeter groß

Leben mit Demenz

Für Menschen mit Demenz

– egal ob sie im

häuslichen Umfeld oder

in einer stationären Pflegeeinrichtung

leben - reicht eine normale

Pflege und Betreuung nicht aus.

Betroffene Angehörige wissen,

wie wichtig, eine permanente

Anleitung, Zuwendung und nicht

zuletzt verständnisvolle Betreuung

sind. – Dies meist rund um

die Uhr. Zugang zur Erlebniswelt

dementiell erkrankter Menschen

bekommt man nur, wenn man ihre

Vergangenheit und ihre Biografie

kennt.

„Eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit den Angehörigen

ist daher unerlässlich,“ so

Mathias Brandt, stellvertretender

Residenzleiter und verantwortlich

für das Marketing im Alloheim

Dormagen. Die Mitarbeiter

müssen sich aber auch mit der

Krankheit und deren Auswirkungen

auseinander setzen.

Verhaltensauffälligkeiten und

damit verbundene Reaktionen

müssen erkannt und gedeutet

werden können.

„Nur so können wir dem Betroffenen

die notwendige Geborgenheit

und das Vertrauen zu sich

selbst zurückgeben“, weiß der erfahrene

Fachmann zu berichten,

der seit der ersten Stunde für die

und als Appartement mit einem

Wohn- und einem Schlafzimmer

konzipiert. Sie haben teilweise

eine eigene Loggia.

Das Pflegeheim steht für professionelle

Dienstleitungen und

Rundum-Service für unsere

Bewohner. Mitarbeiter in allen

Bereichen werden kontinuierlich

zu Themen der Pflege, Hauswirtschaft,

Hygiene und Service

geschult. Qualität wird groß

geschrieben und regelmäßig in

Form von internen oder externen

Prüfungen nachgewiesen.

Gemeinsame Aktivitäten nehmen

ergotherapeutische Betreuung

der Bewohner verantwortlich ist.

Die Wohngruppe war die erste im

Rhein-Kreis Neuss, die Anfang

2003 speziell für 19 dementiell

erkrankte Menschen mit erhöhter

Weglauftendenz geschaffen

wurde. Entsprechend fundiert

sind heute die Erfahrungen, die

die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung

vorweisen können. Die

lichtdurchfluteten Zimmer, die

besondere Sinnestastwand und

der speziell mit Rundwegen und

Hochbeeten angelegte Garten

sind nur einige Elemente, die dort

den notwendigen Rahmen für ein

zufriedenes Verweilen bilden.

einen großen Stellenwert in unserem

Hause ein. Wir integrieren

unsere Bewohner in ein aktives

Leben und berücksichtigen dabei

die individuellen Fähigkeiten und

Ressourcen jedes einzelnen

Menschen.

Über einen Vorflur erreichen Sie

das Bad mit eigener Toilette,

Waschbecken und Dusche. Jedes

Zimmer ist ferner mit einem

Notrufsystem ausgestattet. Fast

alle Appartements verfügen zusätzlich

über eine eigene Loggia.

Während das Wohnzimmer nicht

möbliert ist und auf die liebevolle

persönliche Einrichtung mit den

eigenen Lieblingsstücken wartet,

befinden sich im Schlafzimmer

bereits ein höhenverstellbares

Bett, ein Nachtschrank und ein

Kleiderschrank.

Beim Aufstellen Ihrer Möbel und

Anbringen der Bilder sind Ihnen

unsere Haustechniker gerne

behilflich.

Interessante Angebote

fördern das Wohlbefinden der Bewohner

Für ein erfülltes und anregendes

Leben gibt es

in der Alloheim Senioren-

Residenz ein umfassendes Betreuungsangebot.

Es verspricht

Freude am Leben und viele Aktivitäten

in Gemeinschaft. Dazu

gehören unter anderem:

Singkreis, Sitzgymanstik, Gruppenangebote,

Gedächtnistraining,

Spielkreise, Kegeln aber

auch Kochgruppen und Sturzprophylaxe.

Im Gruppenangebot

„Gedächtnistraining“ werden

unsere Bewohnerinnen und Bewohner

individuell in der Gruppe

gefördert.

Auf spielerische Art und Weise

werden erwachsengerechte

Übungen durchgeführt, die

die Leistung des Kurz- und

Langzeitgedächtnisses erhalten

und wenn möglich verbessern.

Erfahrungen sollen dabei ausgetauscht,

Selbstwertgefühl

und Konzentrationsvermögen

gefördert werden.

Die Sing- und Gesprächskreise

bieten die Möglichkeit zur regelmäßigen

verbalen Kommunikation.

Soziale Kontakte sollen so

erhalten und aufgebaut werden.

Gesellschaftliche, heimspezifische

und persönliche sowie

biographische Themen bilden

den Grundstein für Gespräche.

Das gemeinschaftliche Singen

fördert dabei zusätzlich ein Gefühl

von Gemeinschaft und des

Wohlbefindens.

Regelmäßige Gesellschaftsspiele

schulen Grob- und Feinmotorik

und fördern das Konzentrationsvermögen.

Jeder Bewohner

erhält dabei die Gelegenheit,

Pflege und Qualität

In der Alloheim Senioren-Residenz

bieten

wir eine umfangreiche

Palette hochwertiger Pflegeleistungen

für Bewohner aller Pflegestufen

an. Pflege und Qualität

sind für uns untrennbar miteinander

verbunden. Dabei steht

der anspruchsvolle Alloheim-

Standard für hohe Maßstäbe in

der Betreuungs-, Service- und

Pflegequalität.

Die Pflege in der Alloheim

Senioren-Residenz ist deshalb

gleichermaßen von unseren

engagierten Mitarbeitern und

soziale Kontakte aufzubauen und

neue Interessen zu entdecken.

Sitzgymnastik:

Die Sitzgymnastik bietet unseren

Bewohnerinnen und Bewohnern

die Möglichkeit, auf spielerischem

Niveau Bewegungsübungen zum

Erhalt bzw. zur Verbesserung der

Beweglichkeit durchzuführen.

Dabei werden auch Koordination,

Konzentration sowie Kondition

und Ausdauer geschult. Zudem

wird bildet sie die Basis für Kommunikation

und Geselligkeit.

Kegeln:

Bei der Kegelgruppe stehen vor

allem Spiel und Spaß im Vordergrund.

Es werden Beweglichkeit

und Ausdauer, sowie Koordination

und Geschicklichkeit geübt.

Regelmäßige Kaffeerunden und

Backgruppen (u.a. Waffelbacken)

geben den Bewohnerinnen

von hohen Qualitätsstandards

geprägt. Andererseits gibt es für

die Pflege in Deutschland eine

Vielzahl gesetzlicher Regeln und

Vorgaben.

Wir wollen Sie deshalb auf diesen

Seiten einerseits über das

spezifische Angebot unserer Residenz

informieren, andererseits

aber auch über den Rahmen,

innerhalb dessen Pflege stattfindet.

So können Sie sehen,

dass sich die uns anvertrauten

Menschen in unserer Residenz

in besten Händen befinden und

sehr wohlfühlen.

Mit dem Haustier

ins Alloheim

Beim Umzug in eine Alloheim-

Residenzen können Senioren

ihr geliebtes Haustier mitnehmen.

„Hund oder Katze

zu betreuen, ist eine verantwortliche

Aufgabe, die psychologisch

und therapeutisch

sehr wichtig ist. Regelmäßige

Spaziergänge wirken sich auf

die körperliche Konstitution der

Senioren positiv aus“, sagt Geschäftsführer

Thomas Kupczik.

Rund 40 Prozent aller Menschen,

die in eine Alterseinrichtung

ziehen, besitzen ein

Haustier. Der Gedanke, „was

wird aus meinem Tier, wenn ich

in ein Heim ziehe?“, sorgt bei

vielen alten Menschen für zusätzliche

Sorgen und Angst um

und Bewohnern die Möglichkeit

zur Kommunikation in der Gruppe

das Wohlergehen ihres Lieblings.

Die deutschlandweit rund 50 Alloheim

Senioren-Residenzen wollen

dieses Problem jetzt lösen.

Ab sofort sind Haustiere in allen

Alloheim Senioren-Residenzen

herzlich willkommen. Einzige

Voraussetzung ist, dass sich die

Bewohner nach wie vor selbst um

ihr Tier kümmern können.

sowie zu Gemeinschaftserlebnissen.

Senioren-Residenz

Dormagen


Wohnen im Alter

Seite 26

Seite 27

Wohnen im Alter

Alten- und Pflegeheime

Name Anschrift Telefon Anzahl Kurzzeit- Geschützter Weitere

Plätze pflege Bereich Infos

St. Augustinushaus Krefelder Str. 82 41539 Dormagen Tel. 02133/2810-0 84 S. 23

Alloheim Haus Dormagen Virchowstr. 2 41539 Dormagen Tel. 02133/256050 172 S. 24

Caritashaus St. Josef Conrad-Schlaun-Str.18b 41542 Dormagen Tel. 02133/296700 87 - S. 2

Caritashaus St. Franziskus Conrad-Schlaun-Str. 18 41542 Dormagen Tel. 02133/296701 40 - S. 2

Seniorenzentrum Markuskirche Weilerstr. 18a 41540 Dormagen Tel. 02133/ 26 605 80 - - S. 47

Malteserstift St. Katharina Dr.-Geldmacher-Str. 24 41540 Dormagen Tel. 02133/ 5068-105 85 - S. 28

Carpe diem Jüchen Garzweiler Allee 41363 Jüchen Tel. 02196/ 72 14 40 ab 2014

Carpe diem Rommerskirchen Venloer Str. 41569 Rommerskirchen Tel. 02196/ 72 14 40 ab 2014

Überblick: Betreutes Wohnen,

Wohnen mit Service, Seniorenwohnungen

Seniorenwohnungen Markuskirche Weilerstr. 18a 41540 Dormagen Tel. 02133 / 26 605 S. 47

Alloheim Seniorenresidenz AG Röntgenstr. 20 41539 Dormagen Tel. 02133 / 256050 S. 24

Wohnresidenz am Rathaus Castellstr. 8 41539 Dormagen Tel. 02133/ 25 00 101 S. 2

Wohnen mit Service St. Andreas Conrad-Schlaun-Str. 18a 41542 Dormagen Tel. 02133 / 29 67-00 S. 2

Gemeinnützige Baugenossenschaft Weilerstr. 11 41540 Dormagen Tel. 02133 / 25 09 16

Eichenweg 13

Knechtstedener Str. 28

Paul-Huisgen-Str. 53

Arbeiterwohlfahrt Dormagen Friedensstr. 8 und 8a 41539 Dormagen Tel. 02133 / 4 17 96

Arbeiterwohlfahrt Kreis Neuss Schulstr. 91 41543 Dormagen Tel. 02181 / 7 05 56

St. Gabriel Delrath Im Grund 10-12 41542 Dormagen Tel. 02133 / 700 87

Arbeiterwohlfahrt Zons Raabestr. 33 41541 Dormagen Tel. 02133 / 4 19 96

Dieter Schuck Salvatorstr. 5 41540 Dormagen Tel. 02133 / 8 08 44

Carpe diem Jüchen Garzweiler Allee 41363 Jüchen Tel. 02196/ 72 14 40 ab 2014

Carpe diem Rommerskirchen Venloer Str. 41569 Rommerskirchen Tel. 02196/ 72 14 40 ab 2014

Allgemeine Fragen zu Sozialwohnungen, Wohnberechtigungen usw. beantwortet der städtische Bereich „Soziales Wohnen“,

Tel. (02133) 2 57 - 4 97 oder 2 57 - 4 18 (Fax: 0 21 33/2 57-8 84).

Der Rhein-Kreis Neuss ist

zuständig für die Heimaufsicht

Eine Aufgabe des Rhein-Kreises Neuss ist die Heimaufsicht. Sie ist

unter anderem zuständig für die Überwachung sowie die Beratung

der Träger von Altenpflegeeinrichtungen innerhalb des Rhein-Kreises

Neuss. Auf diese Weise wird den Bewohnern von staatlicher Seite

ein Schutz garantiert. Darüberhinaus finden Bewohner, Angehörige

oder Betreuer in der Heimaufsicht in allen Fragen zum Einrichtungsaufenthalt

einen Ansprechpartner. Außerdem prüft die Heimaufsicht

die Einrichtungen regelmäßig vor Ort, etwa den baulichen Zustand,

die personelle Ausstattung und die pflegerische Versorgung. Die

Begehungen zeigten, daß die Bewohner im Rhein-Kreis Neuss gut

versorgt und betreut werden.

Heimaufsicht

Sozialamt des Rhein-Kreis

Neuss, Grevenbroich, Auf der Schanze 2,

Tel. 02181 - 601-50 34

Betreutes Wohnen als

Alternative zum Altenheim?

Mittlerweile gibt es eine Fülle von Alternativen

Bis vor wenigen Jahren

war der Umzug ins

Altersheim für viele

Senioren unvermeidlich.

Für den Lebensabend gibt

es aber mehr Wahlmöglichkeiten

als die zwischen der einsamen

Wohnung und dem Pflegeheim.

Mittlerweile gibt es eine Fülle von

Alternativen für all die, denen das

Leben in der eigenen Wohnung

beschwerlich wird, und denen

Angehörige nicht helfen können.

Die unterschiedlichen Angebote

wie „Wohnen plus“, „Wohnen

und mehr“, „Wohnen mit Service“

oder „Seniorenresidenz“ vereint

meist folgende Grundidee: So viel

Selbständigkeit wie möglich, so

viel Hilfe wie nötig.

Grundsätzlich gibt es fünf grobe

Kategorien bei diesen Wohnprojekten:

Beim Wohnen mit Hausmeisterservice

hat der Bewohner

ein eigenes abgeschlossenes

Appartement. Von alltäglichen

Dingen wie Hausreinigung,

Winterdienst und Gartenpflege

ist er frei.

Wer mehr Hilfe braucht, muss

sie selbst organisieren und bezahlen.

Wer dort einzieht, sollte

Bei der täglichen Hausarbeit bleiben die eingeübten Alltagserfahrungen

wach.

seinen Haushalt allein führen

können. Ansonsten muss man

einen Umzug in eine andere

Einrichtung einkalkulieren.

Das Wohnen mit Betreuungskraft

und externen Serviceangeboten

geht weiter: Ein Betreuer, der

stundenweise vor Ort ist, sorgt

dort auch für Kontakt zwischen

den Bewohnern und organisiert

gemeinsame Veranstaltungen.

Das Wohnen mit Pflegestützpunkt

bietet direkt im Haus

einen eigenen Pflegedienst, der

bei Bedarf die häusliche Pflege

übernehmen kann.

Häuser im Heimverbund liegen

in direkter Nachbarschaft eines

Alten- oder Pflegeheims des gleichen

Trägers. Wird ein Bewohner

pflegebedürftig, kann (muss) er

meist in das Heim umziehen.

Das Wohnen in Seniorenresidenzen

und –stiften, bietet

von Anfang an eine Rundum-

Versorgung. Wer selbst noch

fit ist, muss dort allerdings in

Kauf nehmen, mit Krankheit und

Pflegebedürftigkeit konfrontiert

zu werden.

Momentan leben geschätzt rund

150.000 ältere Menschen in betreuten

Wohnformen. Tendenz:

steigend.

Nachbarschaftliches Wohnen:

Gemeinsam alt werden

Mittlerweile gibt es eine Fülle von alternativen Wohnformen im Alter

Gute Nachbarn, die mal

auf die Kinder aufpassen

oder während des

Urlaubs die Blumen gießen,

sind Gold wert. Unter guter

Nachbarschaft kann man aber

auch sehr viel mehr verstehen

als gelegentliche Unterstützung

und Grußworte im Hausflur. Wie

Ria und Hans Schürmann, die in

Stürzelberg seit 1992 ein schmuckes

Reihenhaus bewohnen.

Die drei Kinder sind aus dem

Haus. Obwohl die beiden erst

55 beziehungsweise 56 Jahre

alt sind, denken sie schon jetzt

intensiv übers Wohnen und Leben

im Alter nach. Sie rechnen

mit einem Zeithorizont von zehn

Jahren, ehe ihr Traum Wirklichkeit

werden könnte. Denn die

Schürmanns wollen nicht einfach

nur ein neues, altersgerechtes

Haus bauen oder eine Wohnung

mieten. Sie wollen nicht einfach

neben neuen Nachbarn wohnen.

Sie wollen mit ihnen leben.

Die Idee der Stürzelberger lässt

sich unter dem Begriff „Nachbarschaftliches

Wohnen“ fassen.

„Die Abgrenzung zu Begriffen wie

Mehrgenerationenwohnhaus

oder zu integrativen Wohngemeinschaften

sind schwierig“,

sagt Sabine Matzke von der

WohnBund-Beratung NRW. Sie

begleitet Gruppen von der Planung

über die Grundstücks- oder

Investorensuche bis hin zum

Einzug. „Es gibt schon viele Projekte

in Nordrhein-Westfalen“,

weiß sie. Ein Beispiel ist die

Ledo-Initiative in Köln-Niehl. Hier

haben eine Gruppe von Senioren

und eine MS-Selbsthilfegruppe

einen Investor gefunden, mit dem

sie ihre Idee von nachbarschaftlichem

Wohnen realisieren konnte.

Seit 2009 wohnen dort junge

Familien gemeinsam mit Singles,

Älteren und Behinderten.

Info Bärbel Breuer, Tel. 02133

257 255, Hans Schürmann,

02133 27114.

Alternativen

zum Heim

Außer dem Leben im Heim

bieten sich für ältere Menschen

weitere Wohn-Möglichkeiten:

Privathaushalt

Mehr als 93 % der Menschen

über 65 Jahren leben im Privathaushalt.

Allerdings ist es

wichtig und notwendig, die

Wohnung und die Ausstattung

den geänderten Bedürfnissen

anzupassen.

Bei Pflegebedürftigkeit werden

Zuschüsse zu Maßnahmen der

Wohnungsanpassung unter

bestimmten Voraussetzungen

von der Pflegeversicherung

bezahlt. Wird Hilfe und Pflege

notwendig, können ambulante

Dienste in Anspruch genommen

werden. Das Angebot reicht

von der häuslichen Pflege über

hauswirtschaftliche Dienste,

Menuebringdienste, Einkaufsdienste

und Fahrdienste bis

hin zu Wäsche- und Betreuungsservice.

Wohngemeinschaft

Immer häufiger wird diese

Wohnform als Alternative zum

Alleinsein in den eigenen vier

Wänden angesehen. Die Erfahrungen

zeigen aber, dass

bei eintretender Pflegebedürftigkeit

schnell die Grenzen der

Belastbarkeit einer Wohngemeinschaft

erreicht sind. Die

rechtzeitige Inanspruchnahme

ambulanter Dienste kann hier

Überforderungen vorbeugen.

Betreutes Wohnen

Beim Betreuten Wohnen wird

versucht, die Vorteile des

eigenen Haushalts mit den

Vorteilen eines Heims zu

kombinieren. Für den eigenen

Haushalt spricht die Unabhängigkeit

und die Privatsphäre,

während das Angebot von

Versorgungs-, Betreuungs- und

Pflegeleistungen, Sicherheit

und Barrierefreiheit zusätzlich

für Sicherheit sorgen.


Malteserstift St. Katharina

Dormagen-Hackenbroich

Leben und Arbeiten im neuen

Malteserstift St. Katharina in Dormagen-Hackenbroich

Im Mai 2011 hat in direkter Nachbarschaft des Kreiskrankenhauses Dormagen das Malteser stift

St. Katharina eröffnet. Die erste Wohn- und Pflegeeinrichtung der Malteser in Dormagen bietet

insgesamt 85 Pflegeplätze sowie 34 Appartements für Wohnen mit Service.

Stationäre Pflege – auch für junge Menschen

Die Schwerpunkte liegen neben der stationären Pflege in der Betreuung demenziell veränderter

Menschen. Auch die Kurzzeit-/Urlaubspflege ist möglich. Ein besonderer Schwerpunktpflegebereich

richtet sich an junge pflegebedürftige Menschen. Er ist in der Region bislang einzigartig.

Zertifiziertes Wohnen mit Service

Noch rüstige Senioren, die ihre Eigenständigkeit nicht aufgeben und trotzdem an eine Pflegeeinrichtung

angebunden sein möchten, leben in ihrem eigenen, selbst eingerichteten Appartement.

Es ist mit Einbauküche und einem behindertengerechten Bad ausgestattet und an den Hausnotruf

angeschlossen. Auch für die Mieter gibt es ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.

Das Wohnen mit Service im Malteserstift St. Katharina wurde im Frühjahr 2012 zertifiziert.

Attraktiver Arbeitsplatz

Im Malteserstift St. Katharina ist ein engagiertes und hoch motiviertes Team mit viel Freude an

der Arbeit mit pflegebedürftigen und älteren Menschen tätig. Wer sich für die Arbeit in einer

neuen, modernen Wohn- und Pflegeeinrichtung im Zusammenspiel mit netten Kollegen interessiert,

erfährt bei Hausleiterin Barbara Caron alles Weitere über Anforderungen, Einsatzbereiche,

Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Malteserstift St. Katharina I Dr.-Geldmacher-Str. 24 I 41540 Dormagen-Hackenbroich

Telefon: 02133 5068-105

www.malteserstifte-rhein-ruhr-ems.de

Malteserstift St. Katharina

I Vollstationäre Pflege,

auch für demenziell

veränderte Bewohner

I Kurzzeit-/Urlaubspflege

I Schwerpunktpflege für junge

pflegebedürftige Menschen

I Wohnen mit Service

(zertifiziert)


Pflegeversicherung

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Pflegeversicherung

Die Leistungen für die Pflege

Sachliche, finanzielle und personelle Hilfen der Pflegeversicherung / Krankenkassen sind Ansprechpartner

Am 1. Juli 2008 wurden erstmals

seit Bestehen der am 1. Januar

1995 eingeführten Pflegeversicherung

die Pflegeleistungen

erhöht und bis 2012 stufenweise

angehoben (siehe Grafik

unten). Gleichzeitig werden die

Betreuungsleistungen speziell

für demenziell erkrankte und behinderte

Menschen ausgebaut.

Die Pflegeberatung soll durch

Pflegestützpunkte wohnortnah

organisiert werden, außerdem

sollen die Heime häufiger und

Bei der Pflege ist die persönliche Beziehung wichtig

unangemeldet geprüft werden.

Wie wichtig die Pflegeversicherung

in unserer älter werdenden

Gesellschaft ist, zeigen die

zahlreichen Diskussionen um die

Reform der Sozialsysteme. Seit

dem 1. Januar 1995 besteht in der

Pflegeversicherung Versicherungs-

und Beitragspflicht. Nach

dem Willen des Gesetzgebers

soll die Pflegeversicherung eine

spürbare finanzielle Unterstützung

bei der Pflege von hilfsbedürftigen

Personen sein. Pflegebedürftige,

die in ihrem eigenen

oder einem anderen Haushalt,

in den sie aufgenommen sind,

gepflegt werden, erhalten Grundpflege

und hauswirtschaftliche

Versorgung als Sachleistung

(häusliche Pflegehilfe). Sie wird

durch geeignete Pflegekräfte

durchgeführt und von den Pflegekassen

bis zu bestimmten

Höchstbeträgen übernommen.

Die Höchstbeträge sind den

Pflegestufen zugeordnet:

• Pflegestufe I

(erhebliche Pflegebedürftigkeit)

Leistungen nach der sozialen Pflegeversicherung

Häusliche Pflege

Vollstationäre Pflege

Pflegestufen Sachleistungen Geldleistungen Aufwendungen

monatlich monatlich monatlich

Pflegestufe I

erheblich pflegebedürftig 384 € 205 € 1.023 €

ab 01. 07. 2008 420 € 215 € 1.023 €

ab 01. 01. 2010 440 € 225 € 1.023 €

ab 01. 01. 2012 450 € 235 € 1.023 €

Pflegestufe II

schwer-pflegebedürftig 921 € 410 € 1.279 €

ab 01. 07. 2008 980 € 420 € 1.279 €

ab 01. 01. 2010 1.040 € 430 € 1.279 €

ab 01. 01. 2012 1.100 € 440 € 1.279 €

Pflegestufe III Härtefälle Härtefälle

schwerst-pflegebedürftig 1.432 € 1.918 € 665 € 1.432 € 1.688 €

ab 01. 07. 2008 1.470 € 1.918 € 675 € 1.470 € 1.750 €

ab 01. 01. 2010 1.510 € 1.918 € 685 € 1.510 € 1.825 €

ab 01. 01. 2012 1.550 € 1.918 € 700 € 1.550 € 1.918 €

Auf Nachweis werden den nahen Angehörigen (Geldleistungen) notwendige Aufwendungen (Verdienstausfall, Fahrtkosten usw.)

bis zum Höchstbetrag für Sachleistungen erstattet.

Wenn jemand in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchte, aber fürs Einkaufen, für die

Hausarbeit, fürs Essen oder seine Pflege Hilfe braucht, kann er mittlerweile auf eine breite Palette

von Hilfsdiensten zurückgreifen. Ambulante Dienste, so die Oberbezeichnung für Sozialstationen, privatgewerbliche

Pflegedienste und mobile soziale Dienste unterstützen, wenn Hilfe und Pflege in der

häuslichen Umgebung gebraucht werden.

• Pflegestufe II

(Schwerpflegebedürftige)

• Pflegestufe III

(Schwerstpflegebedürftige)

Die Feststellung der Pflegebedürftigkeit

und die Einteilung in

Pflegestufen wird vom Medizinischen

Dienst der Krankenversicherung

vorgenommen.

Die Leistungen für die häusliche

Pflege ergeben sich aus

der nebenstehenden Tabelle,

wobei unter monatlichen Sachleistungen

(Spalte 1) das Bezahlen

einer professionellen Hilfe zu

verstehen ist. Beschafft sich der

Pflegebedürftige die Pflegehilfe

selbst oder übernehmen Angehörige

dies, so werden die Geldleistungen

(Spalte 2) gezahlt.

Die Pflegeleistungen und das

Pflegegeld können auch miteinander

kombiniert werden.

Auch Urlaub oder Krankheit der

pflegenden Person sollte kein

Hindernisgrund sein, denn pro

Kalenderjahr übernimmt die

Pflegekasse für vier Wochen die

Kosten für eine Ersatzkraft. Die

Aufwendungen dürfen im Einzelfall

bis zu 1.470 € im Kalenderjahr

betragen. Für Schwerstpflegebedürftige

stehen zur Vermeidung

von Härtefällen weiterhin bis zu

1918 € monatlich zur Verfügung.

Die Kosten für Unterkunft und

Verpflegung müssen selbst getragen

werden.

Sollte der je nach Pflegeeinrichtung

vereinbarte Pflegesatz die

Obergrenzen der Pflegekasse

überschreiten, so kann das Heim

den Mehraufwand dem Pflegebedürftigen,

den Angehörigen

oder dem Sozialhilfeträger in

Rechnung stellen, da kein Pflegeheim

gezwungen werden kann,

seine Leistungen unterhalb der

eigenen ,,Gestehungskosten"

anzubieten. Die derzeitigen

Heimkosten für Pflegebedürftige

liegen bei rund 2300 € im Monat.

Durch die Pflegekasse werden

bis zu 1470 €, unter Umständen

sogar bis 1918€, abgedeckt.

Rechnet man die Investitionsförderung

der Länder von 25

bis 300 € ebenso hinzu, wie die

durchschnittliche Standardrente

(987 € monatlich), so kann ein

solcher ,,Durchschnittsrentner"

Pflegesätze von über 2556 €

einschließlich der enthaltenen

Kosten für Unterkunft und Verpflegung

bestreiten.

Änderungen in der Pflege-Versicherung

Das Bundeskabinett hat Änderungen beschlossen

Mit den im Kabinett am 16.

November 2011 beschlossenen

Eckpunkten soll die Pflege

Demenzkranker verbessert

werden. Zugleich werden Angehörige

und Familien entlastet.

Der Pflegeberuf soll attraktiver

werden.

„Ich bin sehr zufrieden“, so

Bundesminister Bahr nach der

Kabinettsitzung. „Mit der Reform

stärken wir den Zusammenhalt in

der Gesellschaft und entlasten

die Familienangehörigen. Der besondere

Betreuungsaufwand bei

Demenz wird besser abgebildet.“

In unserer immer älter werdenden

Gesellschaft steigt auch

die Zahl der Pflegebedürftigen

weiter an: Heute sind es ca. 2,4

Die Definition der drei Pflegestufen

Leistungen aus der Pflegeversicherung

können alle Versicherten

beanspruchen, die

pflegebedürftig sind. Hierbei hat

der Gesetzgeber den Begriff

,,Pflegebedürftigkeit" genau festgelegt.

Danach gelten Menschen

als pflegebedürftig, die aufgrund

einer körperlichen, geistigen oder

seelischen Krankheit oder Behinderung

in erheblichem Maße

Hilfe bei den gewöhnlichen und

regelmäßig wiederkehrenden

Verrichtungen im Ablauf des

täglichen Lebens benötigen.

Dazu gehören

Körperpflege

• Waschen

• Duschen

• Baden

• Zahnpflege

• Kämmen

• Rasieren

• Darm- und/oder

Blasenentleerung

Millionen Menschen, in wenigen

Jahrzehnten werden es über

4 Millionen sein. Auch die Zahl

der Demenzkranken – derzeit

1,4 Millionen – wird deutlich

ansteigen. Die speziellen Hilfen,

die Demenzkranke benötigen,

werden derzeit durch die Leistungen

der Pflegeversicherung nicht

ausreichend abgedeckt. Deshalb

soll die Pflegeversicherung weiterentwickelt

werden. Im Kabinett

wurden die Eckpunkte für die

Pflegereform beschlossen.

Ambulant vor stationär

Bis ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

wirksam wird, sollen

Demenzkranke als Übergangslösung

kurzfristig zusätzliche

Betreuungsleistungen erhalten.

Es müssen genau festgelegte Kriterien erfüllt sein

Natürlich ist der Pflegebedarf nicht immer gleich hoch. Während der eine Pflegebedürftige beispielsweise

nur Hilfe bei der Körperpflege benötigt, kann bei dem anderen Hilfebedarf in allen wiederkehrenden

Verrichtungen des täglichen Lebens bestehen. Um den unterschiedlichen Bedarf an Pflegeleistungen

so genau wie möglich zu ermitteln, unterscheidet der Gesetzgeber drei Pflegestufen:

Pflegestufe I:

Erheblich pflegebedürftig

Hilfebedarf mindestens einmal

täglich für zwei Verrichtungen

aus den genannten Bereichen

und im Tagesdurchschnitt

mindestens 90 Minuten, davon

mehr als 45 Minuten pflegerische

Hilfe.

Mobilität

• Selbstständiges Aufstehen

und Zubettgehen

• An- und Auskleiden

• Gehen

• Stehen

• Treppensteigen

• Verlassen und Wiederaufsuchen

der Wohnung

Pflegebedürftige sollen zwischen

Leistungspaketen und Zeiteinheiten,

deren Ausgestaltung sie

mit dem Pflegedienst vereinbaren

können, frei wählen dürfen.

Der Grundsatz „ambulant vor

stationär“ soll gestärkt werden.

Das heißt, dass es für Demenzkranke

neue Wohnformen geben

soll. Dafür wird es eine zweckgebundene

Pauschale für eine

Pflegekraft in der Wohngruppe

geben. Pflegende Angehörige

sollen mehr Unterstützung erfahren,

indem ihnen die Teilnahme

an Rehamaßnahmen erleichtert

wird. Sie sollen leichter als bisher

die Pflege unterbrechen, eine

Auszeit nehmen können. Die

Pflege von mehreren Personen

Pflegestufe II:

Schwerpflegebedürftig

Hilfebedarf mindestens dreimal

täglich zu verschiedenen

Tageszeiten, und im Tagesdurchschnitt

mindestens drei

Stunden, davon mindestens

zwei Stunden pflegerische

Hilfe.

Ernährung

• Mundgerechte Zubereitung

oder

• Aufnahme der Nahrung

soll rentenrechtlich besser berücksichtigt

werden.

Die Finanzierung der Pflege soll

ab 2013 auf eine nachhaltigere

Grundlage gestellt werden. Einerseits

wird der Beitragssatz

für die Pflegeversicherung um

0,1 Prozent angehoben. Andererseits

wird der Einstieg in die

steuerlich geförderte private

Vorsorge erfolgen.

Die Attraktivität des Pflegeberufs

soll gesteigert werden, z. B. durch

einheitliche Berufsausbildung für

Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege.

Auf der Grundlage

dieser Eckpunkte soll das Bundesministerium

für Gesundheit

in den nächsten Wochen einen

Gesetzentwurf erarbeiten.

Pflegestufe III:

Schwerstpflegebedürftig

Hilfebedarf bei Tag und Nacht,

also rund um die Uhr, und im

Tagesdurchschnitt mindestens

fünf Stunden, davon mindestens

vier Stunden pflegerischer

Hilfe.

Häusl. Versorgung

• Einkaufen

• Kochen

• Reinigen der Wohnung

• Spülen

• Wechseln und Waschen der

Kleidung und Wäsche

• Beheizen der Wohnung


Pflegeversicherung

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Neue Tagespflege

in Delhoven:

„Der alte Salon“

Im Frühjahr 2013 eröffnet

„Der alte Salon“ als Tagespflegeeinrichtung

für Senioren

und Menschen mit Demenz im

Herzen von Delhoven. Jeanett

Kügler und Michaele Krings

haben in einem ehemaligen

Friseursalon (daher auch der

Name) auf die Anforderungen

der Zeit und den demografischen

Wandel reagiert und dieses

Projekt ins Leben gerufen, das

eine Entlastung der Angehörigen

herbeiführen soll, Senioren und

Menschen mit Demenz trotz

Erkrankung länger im häuslichen

Umfeld verbleiben lassen und

die Kosten einer Heimbetreuung

reduzieren bzw. vermeiden soll.

Durch eine strukturierte Tagesbetreuung,

in der das Normalitätsprinzip

gelebt wird, negative

Emotionen durch geschultes

Personal oft in positive umgelenkt

werden, sollen vorhandene

Ressourcen gefördert und neue

entdeckt werden.

Senioren und Menschen mit

Demenz ist es aufgrund von multimorbiden

Erkrankungen oftmals

nicht möglich, sich an neue Gegebenheiten

anzupassen. Aus

diesem Grund ist es erforderlich,

dass in der Tagespflegeeinrichtung

die Rahmenbedingungen

an die Menschen angepasst

werden. Nur in diesem Grundverständnis

wird es möglich sein,

eine stressfreie und entspannte

Atmosphäre zu schaffen, in der

sich die Menschen geborgen,

sicher und begleitet fühlen. Klare

wiederkehrende Strukturen und

Regelmäßigkeiten sollen Stabilität

geben, die ein Abgleiten in

schwer zu steuernde Verhaltensmuster

vermeidet.

In der Tagespflegeeinrichtung

sollen in Zukunft rund zehn Tagesgäste

betreut werden, wobei

für Menschen, die bettlägerig

geworden sind, „Der alte Salon“

nicht geeignet ist. Die Tagespflegeeinrichtung

ist wochentags von

8 bis 16 Uhr geöffnet, individuelle

Absprachen sind möglich.

Der Tagesablauf ist klar und

wiederkehrend strukturiert:

8 Uhr: Betreuungsbeginn. Die

Tagesgäste werden entweder

von Ihren Angehörigen oder von

einem Fahrdienst gebracht.

8 - 9 Uhr: Gemeinsames Frühstück,

wobei auf die individuellen

Möglichkeiten der Tagesgäste

eingegangen wird. Notwendige

Medikamente werden verabreicht.

9 Uhr: Abräumen, Saubermachen,

hauswirtschaftliche Tätigkeiten

gemeinsam mit den Tagesgästen

ausführen.

10 Uhr: Individuelle Betreuung

(Zeitung lesen, Gymnastik, Singen,

Backen, Handarbeiten, Werken).

12 Uhr: Mittagessen: gemeinsames

Tischdecken, Essen, notwendige

Medikamente verabreichen,

Abräumen, Saubermachen.

„Der alte Salon“-Gründerinnen: Jeanett Kügler und Michaele Krings

13 - 14 Uhr: Mittagsruhe. Bedarfsorientierte

individuelle Betreuung.

15 Uhr: Kaffee und Kuchen

(möglichst selbst zubereitet),

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Bedarfsorientierte individuelle

Betreuung.

16 Uhr: Betreuungsende. Die

Tagesgäste werden von ihren

Angehörigen abgeholt oder von

einem Fahrdienst nach Hause

gebracht.

Die Tagespflegeeinrichtung für

Senioren und Menschen mit

Demenz soll dem Prinzip der

Normalität stärker gerecht werden.

Ausgangspunkt der Überlegungen

sind immer die noch

vorhandenen Ressourcen und

nicht die Defizite. Nach diesem

Prinzip arbeiten heute erfolgreich

die Hausgemeinschaftsmodelle

und Mehrgenerationen-Häuser

usw. Die Tagespflegeeinrichtung

ist natürlich behindertengerecht

gestaltet. Immer wiederkehrende,

klare Abläufe sind eine

Möglichkeit konkrete Vorgaben

und somit Orientierung und Unterstützung

zu geben.

Die bedarfsorientierten individuellen

Betreuungsmaßnahmen

richten sich nach der Biografie

der einzelnen Tagesgäste. Eine

Schneiderin kann beispielsweise

dazu animiert werden, Knöpfe

anzunähen, bei einer Postbeamtin

kann z. B. das Sortieren

von Briefen eine Aufgabe sein,

bei einer Hausfrau könnte das

Aufräumen der Wohnung oder

Zusammenlegen der Wäsche

Zufriedenheit erzeugen, ein

Gärtner kann in dem großzügigen

Garten (beim Projekt mehr als

800 qm) einen Wirkungsbereich

finden. Es werden aber auch

völlig neue Interessen und lang

gehegte Wünsche unterstützt.

Bei der individuellen Betreuung

kann auch die Zusammenarbeit

mit ehrenamtlichen Helfern aus

der Gemeinde von Nutzen sein.

Zusätzliche Angebote

Für Angehörige wird einmal im

Monat ein Angehörigenabend

angeboten. Desweiteren werden

Schulungen im Umgang mit

Menschen mit Demenz berufsbegleitend

für Krankenschwestern,

-pfleger, AltenpflegerInnen, Ehrenamtliche,

Angehörige, Betreuende,

Taxifahrer, Polizei

etc. sowie für alle anderen Interessierten

angeboten. Auch niedergelassene

Ärzte und Anwälte

aus der Umgebung haben sich

angeboten, Vorträge in der neuen

Einrichtung zu halten. Es besteht

eine enge Zusammenarbeit mit

der Alzheimer Gesellschaft im

Rhein-Kreis Neuss.

„Der alte Salon“

Tagespflegeeinrichtung für

Senioren und Menschen mit

Demenz

Josef-Steins-Str. 64

41540 Dormagen-Delhoven

Telefon: 021 33 / 979 22 55

Das

leben ist

schön!

DER ALTE SALON

Tagespflegeeinrichtung für Senioren

und Menschen mit Demenz

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr

und nach individueller Absprache

Josef-Steins-Str. 64

41540 Dormagen

Telefon +49 . 2133 . 979 22 55

TAGESPFLEGEEINRICHTUNG


Pflegeversicherung

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Seite 35

Pflegeversicherung

Pflegestationen

und Ambulante

Pflegedienste

Die Pflegestationen/ambulanten

Pflegedienste bieten durch

ihre ausgebildeten Fachkräfte

Hilfe für pflegerische Dienste in

der Wohnung der Hilfebedürftigen

an. Hilfestellung wird gegeben

beim Waschen, Baden,

Anziehen, bei Besorgungen,

bei der Pflege, beim Einnehmen

der Medikamente, bei der

Wund- und Heilversorgung und

der Pflege. Die Pflegestationen

und ambulanten Pflegedienste

verfügen alle über entsprechende

Versorgungsverträge

gemäß § 72 SGB XI. In den

Sozialstationen können auch

Hilfsmittel wie Krankenbetten,

Gehhilfen, Rollstühle und Ähnliches

ausgeliehen werden.

Anbieter in Dormagen:

Caritas Pflegestation

Unter den Hecken 44,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/25 00-2 22,

www.caritas-neuss.de

Diakonisches Werk

Pflegestation

Weilerstr. 18a,

41540 Dormagen

Tel.: 0 21 33/26 60 999,

www.DiakonischesWerk.de

AKN Neuss

Glehner Weg 41,

41464 Neuss

Tel. 02131 - 400 50

Alloheim mobil

Virchowstr. 2,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/97 63 43

Top-Service-Hilfe

Biggeweg 5,

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 53 50 24

www.top-service-hilfe.de

Die Diakonie macht ein

vielfältiges Betreuungsangebot

Ausgebildete Fachkräfte sind in Dormagen im Einsatz

In Dormagen werden über

Beratungsstellen, Betreutes

Wohnen, Hauswirtschaftliche

Versorgung, Hausnotruf, Ambulante

Pflege, Kurzzeitpflege bis

hin zum Seniorenzentrum vom

Diakonischen Werk im Rhein-

Kreis Neuss eine abgestufte

Betreuung und Versorgung angeboten.

Seniorenzentrum

Markuskirche

Das Seniorenzentrum Markuskirche

ist Heimat für insgesamt

80 Bewohner, die bei der Bewältigung

ihres täglichen Lebens

Unterstützung benötigen.

Die Bewohner leben in kleinen,

familienähnlichen Hausgemeinschaften

von jeweils zehn

Personen. Außerdem stehen

sechs Wohnungen im Rahmen

von ServiceWohnen (Betreutes

Wohnen) zur Verfügung und es

wird eine Kurzzeitpflege angeboten.

Dabei handelt es sich um

ein zeitlich begrenztes Angebot,

das zur Überbrückung genutzt

werden kann, wenn pflegende

Angehörige durch Krankheit

ausfallen oder einmal Urlaub

brauchen sowie beim Übergang

vom Krankenhaus zurück in die

eigene Wohnung.

Ambulante Pflege

Im Krankheitsfall oder bei Pflegebedürftigkeit

in den eigenen

vier Wänden bleiben zu können

– das ist der Wunsch vieler

Menschen. Die Angebote unserer

Dormagener ambulanten

Diakonie-Pflegestation helfen

dabei. Unsere Mitarbeitenden

sind Ihre Partner für ein selbstbestimmtes

Leben zu Hause.

Unabhängig von Konfession,

Nationalität und Alter bieten wir

professionelle Pflege und individuelle

Betreuung ganz nach

Ihren Bedürfnissen. Wir bieten

Kranken- und Altenpflege,

hauswirtschaftliche Versorgung

sowie ergänzende Betreuungs-,

Pflege- und Serviceleistungen

an.

Diakonisches Werk

Rhein-Kreis Neuss e. V.

Am Ständehaus 12

41515 Grevenbroich

Tel.: 02181 / 605-1

www.DiakonischesWerk.de

Das Hausnotruf-Team

sorgt für Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Was ist ein Hauskrankenpflegekurs?

Im Jahr 2013 werden mehr als vier Millionen Menschen zu Hause von Angehörigen gepflegt

Im Jahr 2013 werden mehr

als 4 Millionen Menschen

zu Hause von ihren Angehörigen

gepflegt. Zumeist wird

diese Arbeit von Frauen erledigt,

die gleichzeitig im Berufsleben

stehen. Die Pflege ist nicht nur

sehr zeitaufwändig, sondern

es können, da die meisten

Pflegenden die Handgriffe nicht

gelernt haben, daraus weitere

Konflikte entstehen. So kann es

bei den Pflegenden zu körperlichen

Symptomen kommen,

wie Rückenschmerzen oder Verspannungen

durch falsches Heben

oder Tragen. Werden diese

Verrichtungen nicht sachgemäß

durchgeführt, können sie auch

den Gepflegten belasten. Zusätzlich

kann es zu Rollenkonflikten

kommen, da die Gepflegten meist

Eltern oder Großeltern sind und

das bisherige Rollen- und Fürsorgeschema

nicht mehr passt.

Um diesen oder anderen Störungen

vorzubeugen oder Abhilfe

zu schaffen bietet der Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V. in

Zusammenarbeit mit der BEK

Kurse für pflegende Angehörige

an. In diesen Kursen (der Grundkurs

umfasst 10 Termine, der

Aufbaukurs 6 Termine) werden

die Angehörigen unter anderem

zu folgenden Themen in Theorie

und Praxis geschult:

· Wie gestalte ich den Haushalt

pflegerisch sinnvoll?

· Wie setzte ich Pflegehilfsmittel,

aber auch Haushaltsgegen

stände ein?

· Wie trage oder hebe ich rückenschonend

ohne zusätzliche

Belastung?

· Wie setzte ich Medikamente

richtig ein?

· Wie überprüfe ich die Vitalzeichen?

· Wie gehe ich mit Inkontinenz

um und welche Pflegehilfsmittel

kann ich anwenden?

· Wie lagere ich den Hilfsbedürftigen

um Dekubiti vorzubeugen?

· Was ist bei der Ernährung zu

beachten?

· Wie pflege ich liebevoll, setze

aber auch Grenzen?

· Wie setze ich Cremes und Öls

richtig in der Pflege ein?

· Wie gehe ich mit einem verwirrten

Hilfsbedürftigen um?

· Wie begleite ich Sterbende?

In den Kursen ist aber auch

Raum für Fragen der Teilnehmer,

die die persönliche Pflegesituation

betreffen. So kann es

durchaus Exkurse zu weiteren

Pflegethemen geben. Ferner

kann der Austausch mit anderen

Betroffenen für die Seele eines

belasteten Angehörigen eine

große Hilfe sein.

Die Kurse sind für die Teilnehmer

kostenfrei und werden von

„Pflegeprofis“ unserer Caritas-

Pflegestationen durchgeführt.

Sie finden zweimal jährlich im

Fachseminar für Altenpflege,

Buschhausen 16 in Neuss statt.

Nachfragen oder Anmeldungen

können im Sekretariat der Ambulante

Dienste (02131 889111)

in der Zeit von 8:30 – 13:00 Uhr

erfolgen.

Bestnote

bestätigt

Zum vierten Mal in Folge bestätigte

der Medizinische Dienst

der Caritas-Pflegestation Dormagen

die Bestnote 1,0 und

eine gelebte Qualität.

Fast überall.

Die Ambulanten Pflegedienste der Caritas im Rhein-Kreis Neuss.

Pflegeteam Dormagen

In Ückerath 6,

41542 Dormagen

Tel.: 0 21 33/29 92 99

Pflegedienst Felicitas Tebbe

Bahnhofstr. 3,

41539 Dormagen,

Tel.: 0 21 33/21 74 53

Santé Ambulante Pflege

Knechtstedener Str. 28,

41539 Dormagen,

Tel.: 02133/219505

Welche Personen arbeiten

eigentlich beim Caritas

Haus-Notruf-Dienst ? Wenn Sie

uns anrufen, dann ist es immer

schöner auch ein Gesicht vor

Augen zu haben.

Unser Team besteht aus Ulrike

Herten, Beate Sommer sowie

Jochen Gehrs. Beate Sommer

war, bevor sie zum Caritas

Haus-Notruf-Dienst wechselte,

als Pflegekraft in der Caritas-

Pflegestation Neuss-Nord tätig

und bringt so einen reichen Erfahrungsschatz

aus dieser Aufgabe

mit ins Team ein. Ulrike Herten

hat, als langjährige Mitarbeiterin

des Caritasverbandes und vor

allem des Caritas Haus-Notruf-

Dienstes, den Haus-Notruf in

den letzten Jahren erheblich mit

gestaltet und geprägt.

Am 1. April übernahm Jochen

Gehrs die Leitung des Haus-

Notruf-Dienstes. Er arbeitete

zuvor beim Caritas Hausnotruf

in Paderborn. Sein Ziel ist es,

moderne Entwicklungen in den

Haus-Notruf einzubringen sowie

sein erworbenes Fachwissen,

besonders in den Bereichen

Haus-Notruf- und Telefontechnik,

ins Team einfließen zu lassen.

Geprägt durch die gemeinsame

Erfahrung und das Know-How

auf dem Gebiet Haus-Notruf

bieten wir Ihnen eine persönliche

und professionelle Beratung, die

individuell auf Sie ausgerichtet

wird. Sehr gerne beraten wir Sie

auch bei einem unverbindlichen

Hausbesuch.

Caritas Haus-Notruf-Dienst

Tel. 02131/889-134

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V.


Pflegeversicherung

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Pflegeversicherung

Treffen einmal wöchentlich im Caritashaus St. Josef

telDa

leicht

telDa

leicht

Demenz bezeichnet eine

Erkrankung des Gehrins,

die zu einer fortschreitenden

Einschränkung der geistigen

Leistungsfähigkeit und zum Verlust

von erworbenen Fähigkeiten

führt. Betroffen ist dabei vor allem

das Kurzzeitgedächtnis, ferner

das Denkvermögen, die Sprache

und die Motorik. Viele Angehörige

von Menschen mit Demenz sind

mit ihrer Situation überfordert.

Für ihren Partner, ihre Mutter

oder ihren Vater sind sie in der

Regel rund um die Uhr da, ohne

dienstbar: ,,Wir sind für Sie da.“

Neues und zeitgemäßes Angebot rund um Hilfen im Alltag geht an den Start

Seit mehr als einem Jahr

bietet die „dienstbar“ ihren

Dienstleistungsmix für

jeden Bedarf an. Dabei handelt

es sich um eine Agentur der Beschäftigungsförderungsgesellschaft

mbH des Rhein-Kreises

Neuss, die ein breites Spektrum

an haushaltsnahen Dienstleistungen

anbietet. Dazu gehören

die Bereiche Betreuung, Alltagshilfen

und Raumpflege für private

und geschäftliche Kunden.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

können dazu beitragen, Familien

und berufstätige Eltern zu

Demenzcafé

Vergiß mein nicht

dabei an sich zu denken. Zeit für

persönliche Bedürfnisse ist kaum

noch vorhanden.

Deshalb hat der Caritasverband

verschiedene, entlastende Angebote

geschaffen, die im Rahmen

der Pflegeversicherung finanziert

werden können. So werden jeweils

bis zu neun Menschen mit

Demenz im Demenzcafé ,,Vergiß

mein nicht“ im Caritashaus St.

Josef in Dormagen-Nievenheim

betreut. Die Demenzcafés -

es gibt noch zwei weitere im

Rhein-Kreis Neuss - sind in der

entlasten sowie alte Menschen

zu unterstützen. Da die Auswirkungen

der demografischen

Entwicklung in aller Munde sind,

begrüßt auch der Landrat Hans-

Jürgen Petrauschke den Ausbau

familienunterstützender und

seniorenfreundlicher Angebote

im Rhein-Kreis Neuss.

Familien und Senioren wünschen

sich und benötigen Unterstützung

durch Entlastung bei der

Bewältigung ihrer Alltagsaufgaben.

Das Angebot der dienstbar

verhilft zu dem, was regelmäßig

zu knapp ist: Zeit für Kinder, Zeit

Regel einmal wöchentlich von

14 bis 17 Uhr geöffnet. Neben

einem gemeinsamen Kaffeetrinken

gibt es Bewegungsübungen,

biografisch orientierte

Gespräche, lebenspraktische

Aktivitäten, Spaziergänge und

jahreszeitlich bezogene Angebote.

Die Demenzcafés werden

von geschulten ehrenamtlichen

Mitarbeitern durchgeführt und

fachlich begleitet. Darüber hinaus

gibt es auch über die Ambulanten

Dienste des Caritasverbandes

die Möglichkeit, demenzkranke

durch Fachkräfte stundenweise

zuhause betreuen zu lassen.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Probeteilnahmen sind möglich.

Demenzcafé

,,Vergiß mein nicht“

Caritashaus St. Josef

Dormagen-Nievenheim

Christiane Lukas

Tel. 02133 / 29 67 152

Fortbildungsangebote zum

Thema Umgang mit Demenz

Hildegard Reuter

Caritas-Hausnotruf bietet

Sicherheit rund um die Uhr

Ein Knopfdruck für die Selbstständigkeit im Alter

telDa

leicht

Vielleicht haben Sie bisher

gedacht: „Ich habe

ja ein Telefon.“ Unser

Haus-Notruf-Gerät ist mehr als

ein Telefon.

Wie wir ja alle wissen, passieren

die meisten Unfälle in der gewohnten

häuslichen Umgebung.

Sie stürzen, haben vielleicht die

Hüfte oder das Bein gebrochen

oder sind so unglücklich gefallen,

dass Sie aus eigener Kraft nicht

mehr aufstehen können.

Das rettende Telefon ist nicht in

greifbarer Nähe. Nur mit sehr

viel Kraft und Zeitaufwand, aber

auch unter unbeschreiblichen

Schmerzen erreichen Sie das

Telefon.

Kostbare Zeit, eventuell sogar

lebenswichtige Zeit, geht für

Ihre Hilfe verloren. In solchen

Fällen ist es wichtig, schnell und

unkompliziert Hilfe herbei holen

zu können.

Sie lösen mit Ihrem Handsender

den Notruf aus. Der Notruf kommt

über den Funksender in der Notrufzentrale

an. Die Mitarbeiter

empfangen Ihr Signal und sprechen

über das Gerät mit Ihnen.

Notruf-Dienst nur für kurze Zeit

benötigen, z.B. im Urlaub Ihrer

Angehörigen, können wir Ihnen

Leistungen anbieten, die auf Sie

zugeschnitten sind.

Ihre Sicherheit ist auch der

Pflegekasse wichtig. Deshalb

übernimmt sie die Kosten für das

Basispaket, wenn eine Pflegestu-

fe vorliegt. Gerne beantragen wir

diese Leistungen für Sie.

Wir informieren Sie rund um

den Haus-Notruf-Dienst und alle

weiteren Dienste, die es Ihnen ermöglichen,

Ihre Selbständigkeit

und Unabhängigkeit so lange wie

möglich zu bewahren.

Rufen Sie uns doch einfach mal

Anz. 2-11 HND-JB2010 170x245 U3:Layout 1 16.12.2011 14:11 Uhr Seite 1

an. Wir kommen auch unverbindlich

zu Ihnen nach Hause und

beraten Sie gerne persönlich.

Caritas Haus-Notruf-Dienst

Rhein-Kreis Neuss GmbH

Rheydter Str. 174,

41464 Neuss

Tel.: 0 21 31/8 89-1 34,

hausnotruf@caritas-neuss.de

Ganz sicher

im Rhein-Kreis Neuss.

Professionelle Helfer für haushaltsnahe Dienstleistungen verhelfen

zu mehr Zeit

Der Dienstleistungsmix

für jeden Bedarf.

Wir bieten Ihnen Hilfen

rund um Leben und Alltag.

www.dienstbar-rkn.de

Telefon 02131. 60 97 490

service@dienstbar-rkn.de

betreuung

alltagshilfe

raumpflege

für Ältere, Zeit für Fürsorge und

vertrauenswürdige Unterstützung.

Die professionelle Hilfe im

Haushalt leistet Unterstützung

bei allen Aufgaben rund um

Leben und Alltag.

Zusätzlich schafft das Angebot

der Dienstleistungsagentur Arbeitsplätze

und bekämpft die

auf diesem Sektor häufig übliche

Schwarzarbeit.

Alle Mitarbeiter der „dienstbar“

sind für die Aufgaben im Privathaushalt

sorgfältig geschult

und sozial- und unfallversichert.

Es gibt feste Ansprechpartner,

freundliches und geschultes Personal,

schnelle Reaktionszeiten,

Zuverlässigkeit, Diskretion, individuelle

Verträge, beste Qualität

und faire Preise. Außerdem sind

die Leistungen steuerlich absetzbar.

Es können 20 Prozent der

Aufwendungen bis zu 4.000 Euro

im Jahr steuermindernd geltend

gemacht werden.

Interessierten Kunden wird vorab

ein detailliertes und unverbindliches

Angebot unterbreitet. Die

Vereinbarungen können jederzeit

den individuellen Bedürfnissen

angepasst werden. Eine schöne

Idee ist auch die Guthaben-Karte,

mit der man die Hilfe verschenken

kann. Dies ermöglicht dem Beschenkten

die Zeiten ganz nach

seinem persönlichen Bedarf in

Anspruch zu nehmen.

dienstbar

Dienstleistungsagentur

Business Center Neuss

Königstr. 32-34, 41460 Neuss

Tel.: 02131 - 60 97 490

www.dienstbar-rkn.de

Je nach Lage wird eine von Ihnen

benannte Bezugsperson informiert

oder andere für Sie erforderliche

Maßnahmen eingeleitet.

Sollte Sie nicht mehr sprechen

können, so kann trotzdem festgestellt

werden, dass Ihr Notruf

eingegangen ist und die nötige

Hilfe kann Sie erreichen.

Der Haus-Notruf-Dienst der Caritas

hat für jeden das passende

Leistungspaket. Sie können auswählen

wie viel Hilfe, Sicherheit

oder auch Service Sie wünschen.

Selbst wenn Sie den Haus-

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e.V.


Pflegeversicherung

Ambulantes Palliativ-

Zentrum Dormagen

Im Ambulanten PalliativZentrum

Dormagen sind professionelle

und ehrenamtliche Dienste

vernetzt. Durch das Konzept

der Palliativmedizin soll eine

optimale Versorgung schwerkranker

und sterbender Menschen

erreicht werden. Ziel ist

es, eine Begleitung zu Hause

zu ermöglichen, wenn dies vom

Patienten und den Angehörigen

gewünscht wird. Ausserdem soll

die Optimierung der ambulanten

palliativen Betreuung in der

Region Dormagen erfolgen.

die bestmögliche Schmerzreduktion

und Symptomkontrolle,

Vermeidung von nicht unbedingt

notwendigen Krankenhausaufenthalten

und die Ermöglichung

eines würdigen Sterbens zu

Hause erreicht werden. Seit

September 2007 leisten vier

Dormagener Hausärzte, mit

der speziellen Ausbildung zum

Qualifizierten Palliativ-Arzt

(QPA), eine 24-stündige Rufbereitschaft.

Ansprechpartnerin ist

Anita Kramer,

Koordinatorin, Büroleitung,

Palliative care Beratung

Tel: 02133 - 266 09 12

Anzeige

Erprobtes Konzept mit 10.000 Einsätzen

Der Leistungsdruck in den Familien

wird durch die Kombinationvon

praktischer Hausarbeit

und spezifischer Betreuung

wirkungsvoll abgebaut. Die

Mitarbeiter/innen im Top Service-

QiV®-Konzept werden daher

speziell auf diese kombinierte

Rolle vorbereitet und können eine

solche Aufgabe professionell

und wirkungsvoll wahrnehmen.

Unterstützt wird die Umsetzung

durch die Vernetzung mit sektorenübergreifenden

Diensten,

z.B. aus der ambulanten Pflege.

Das Angebot wird als wertvoller

Beitrag zur Ergänzung der pflegerischen

Versorgung in N.R.W.

eingestuft.

Das Konzept hat die Anerkennung

nach §45b SGB XI Sozialgesetzbuch

(Angebotstyp 7)

erhalten und erfüllt die Voraussetzungen,

um mit niedrigschwelligen

Betreuungsangeboten

Personen mit eingeschränkter

Alltagskompetenz in der eigenen

Häuslichkeit oder in Angeboten

betreuten Wohnens ein selbstständiges

Leben zu ermöglichen

und die pfl egenden Angehörigen

Seite 38

Lebensqualität bis zuletzt

Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e.V. bietet Palliativpflege an

Seit 2009 bietet der Caritasverband

im Rhein-

Kreis Neuss palliative Pflege

an. Seit dem nimmt die Anzahl

der Begleitungen in jedem Jahr

zu. Aus einem Team von 16

Palliativ-Pflegefachkräften sind,

eingebunden in die Caritas-

zu entlasten. Und dies in den vielfältigen

Lebenssituationen durch

krank sein oder alt werden. Das

QiV®-Weiterbildungsprogramm

ergänzt hauswirtschaftliche Fähigkeiten

durch soziale Kompetenzen

und erweitert die Einsatzmöglichkeiten

durch spezifisches

Wissen, z.B. in der Betreuung bei

Demenz und Hilfe in Notfällen.

Dieses Programm kann auch

von den Angehörigen genutzt

werden. Top Service-QiV® hat

ein Qualitätsmanagementsystem

eingeführt und erfüllt die Anforderungen

der DIN ISO 9001:2008.

Durch die Vernetzung mit sektorenübergreifenden

Diensten,

z.B. Pflegeund Versorgung,

sind erweiterte Angebote möglich,

z.B. in neuen Wohnformen

oder der 24h-Rundum-die-Uhr-

Betreuung. Die umfassende

Zu-Hause-Betreuung stellt den

Menschen in den Mittelpunkt. So

schreibt eine pfl egende Angehörige:

„Ich bedanke mich für die

kompetente Hilfe. Der Zustand

meiner Mutter hat sich nach und

nach verbessert und sie ist wieder

guten Mutes“.

Pflegestation, alleine für Dormagen

vier palliativ weitergebildete

Pflegefachkräfte tätig.

In 2012 wurden durch sie 15

Patienten palliativpflegerisch

versorgt und begleitet.

Die Palliativpflege widmet sich

schwer kranken und hoch be-

In guten Händen: Einige Mitarbeiter der Caritas-Palliativpflege.

tagten Menschen mit sehr begrenzter

Lebenserwartung. Sie

will Leid lindern und Schmerzen

nehmen. Lebensqualität bis zuletzt,

das ist das Ziel. Wenn die

kurative Medizin an ihre Grenzen

gerät, hilft die Palliativpflege, die

letzte Lebensphase mit Lebensqualität

zu gestalten.

Palliative Pflege ist mit einem

hohen zeitlichen Aufwand verbunden.

Daher ist die Caritas-

Palliativpflege auch auf Spenden

angewiesen, da die Regelvergütungen

der Kostenträger diese

Art von Pflege und Begleitung

nicht ausreichend finanzieren.

Spendenkonto:

DKM Darlehnskasse Münster

eG, BLZ 400 602 65

Konto 153 648 00

Stichwort „Palliativpflege”

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss

Palliativpflege

Norbert Stratmann (Leitung)

Rheydter Str. 174

41464 Neuss

Tel. 02131/889-144

cps.neuss-mitte-sued@caritas-neuss.de

Für Ihr Leben zu Hause

- Unterstützung im Haushalt

- Seniorenassistenz

- Alltagshilfeleistungen

- Betreuung bei Demenz

Wir unterstützen Betroffene und entlasten

pflegende Angehörige wirkungsvoll durch

die Kombination von praktischer Hausarbeit

und professioneller Betreuung.

Biggeweg 5, 41540 Dormagen

Tel. (02133) 53 50 24

Anerkannt nach §45b SGB XI.

Steuerlich absetzbar.

www.top-service-hilfe.de

Seite 39

Konkrete Hilfen bei Demenz

Beratungs- und Koordinationsstelle berät ältere psychisch Kranke und Angehörige

Vergesslichkeit im Alter

beginnt immer sehr

schleichend, gerade

deshalb ist es wichtig

bei Veränderungen der Gehirnleistungen

mit Experten darüber

zu reden. Sollte hinter dieser

Veränderung eine beginnende

Demenz stecken ist es wichtig

möglichst schnell Klarheit zu

bekommen. Dies ist durch einen

einfachen Test möglich.

Die Beratungs- und Koordinationsstelle

(BEKO) berät

ältere Menschen mit psychischen

Krankheiten wie z. B. Demenz,

Depression, Sucht und Angststörungen

sowie deren Angehörige

zu allen Fragen im Alter. Jeder

kann von dieser Krankheit betroffen

sein: ob als Patient selbst,

als Angehöriger oder als guter

Freund.

Trotz medizinischen Fortschritts

ist die Demenzerkrankung nicht

heilbar und die Familien benötigen

in den unterschiedlichen

Krankheitsphasen Unterstützung

und vor allem Begleitung und

BEKO Demenz - Beratung & Koordination

Mit psychischen Krankheiten im Alter leben

LEISTUNGSANGEBOT:

Entlastung bei der Betreuung und

Pflege. Hier stellt sich die BEKO

als un abhängiger Ansprechpartner

zur Verfügung.

Die BEKO stellt nach Bedarf aus

den verschiedensten Angeboten

ein Hilfesystem zusammen, das

auf die persönliche Situation des

einzelnen Patienten und seines

Beratung bei allen gerontopsychiatrischen

Fragestellungen für Betroffene

und Angehörige (auch Hausbesuche)

Hilfe bei der Suche nach geeigneter

Betreuung und Pflege

BEKO Demenz -

Beratung & Koordination

Stresemannallee 6

41464 Neuss

T (02131) 529 - 15 666

T (02131) 529 - 15 668

beko@ak-neuss.de

www.beko-demenz.de

Mo. - Fr. 9.00 - 17.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung erbeten

Angehörigen eingeht und die

Situation stabilisiert oder gar

verbessert.

Beraten wird am Telefon, in den

Räumlichkeiten der Beratungsstelle

oder im Rahmen von Hausbesuchen.

Ziel dieser Bemühungen

soll es sein, die Situation

der psychischen Erkrankung

oder der Pflegebedürftigkeit

neu einzuschätzen und Wege

zu finden, damit umzugehen.

Es geht darum, das Leben in

der eigenen Häuslichkeit durch

Ange hörige und Entlastungsdienste

zu unterstützen.

Die BEKO informiert und berät

über:

• Leistungen der Pflegeversicherung

• Finanzierungsmöglichkeiten

der Pflege

• ambulante, teilstationäre und

stationäre Betreuungs- und

Pflegeangebote

• Hilfsmittelversorgung

• Entlastungsangebote für

pflegende Angehörige

• Freiwillige Helfer

Erkrankungen im Alter haben viele Ursachen

und Konsequenzen. Unser Angebot richtet

sich schwerpunktmäßig an Demenzkranke und

deren Angehörige sowie an ältere Menschen,

die sich in seelischen Krisen befinden oder

psychiatrisch erkrankt sind.

Angehörigengruppe Demenz

• Selbsthilfeangebote

• Krisenintervention in schwierigen

Lebenslagen

(z. B. bei Überforderung, Pflegegefährdung)

Eine gute medizinische Versorgung

und ein komplexes System

der Altenhilfe stehen den Menschen

im Kreisgebiet bereits zur

Verfügung. Die gerontopsychiatrische

Beratungsstelle BEKO

Demenz - Beratung & Koordination

unter der Trägerschaft der

St. Augustinus-Kliniken kooperiert

mit dem Rhein-Kreis Neuss

und dem Landschaftsverband.

BEKO Demenz

Stresemannallee 6

41460 Neuss

Eine Terminvereinbarung

ist gewünscht und verkürzt

die Wartezeiten

Öffnungszeiten:

Werktags von 9.00-17.00 Uhr

Kontakt

Tel.: 02131/529 - 15 666 oder

Tel.: 02131/529 - 15 668

Selbsthilfegruppe für Menschen im

frühen Stadium der Demenz

Pflegeversicherung

Gedächtnissprechstunde (mit Testung)

Schulungen, Informations- und Fachveranstaltungen

zum Thema Demenz


Pflegeversicherung

Seite 40

Seite 41

Pflegeversicherung

Die Arten der Pflege im Überblick

Das Hilfsangebot ist auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt und kann individuell angepasst werden

Ambulante Pflege

bile Die meisten Fragen und

Probleme der häuslichen

Versorgung von älteren

oder hilfebedürftigen Personen

können heute von professionellen

Kräften gelöst bzw. beantwortet

werden. Denn sowohl die

Sozialstationen der freien Wohlfahrtsverbände

als auch die privatgewerblichen

Pflegedienste

verfügen über hochqualifizierte

Mitarbeiter mit einem weiten

Angebotsspektrum. Wer sich zu

Hause helfen lassen möchte,

beispielsweise beim Aufstehen,

Umbetten, Bettenmachen, Essen

und Trinken, An- und Entkleiden

oder bei der Körperpflege, kann

sich von geschultem Personal

helfen lassen.

Je nach ärztlicher Verordnung

können auch Verbände gewechselt,

Vorbeugung und

Behandlung des Wundliegens,

Injektionen, Blutdruckmessen,

Gymnastik, Inhalation und andere

krankenpflegerische Maßnahmen

gegeben werden.

Mobile soziale Dienste

Häufig führen Krankheit,

Alter oder Verletzungen

nach kleineren Unfällen

dazu, dass man eigentlich noch

ganz gut alleine zurecht kommt,

aber Entlastung im Haushalt,

beim Putzen oder Besorgungen

braucht. Dann kann man auf

sogenannte ,,mobile soziale

Dienste" zurückgreifen. Zu diesen

sozialen Diensten werden

folgende Dienstleistungen, die

hauptsächlich von professionellen

hauswirtschaftlichen

Kräften und Zivildienstleistenden

erledigt werden, gezählt: Hilfe

bei der Körperpflege, Hilfe im

Haushalt zum Beispiel beim

Einkaufen, bei der Wäsche, beim

Kochen, Fensterputzen und allen

Arbeiten, die den hilfesuchenden

Menschen schwerfallen.

Dazu kommen noch Reinigungsund

Reparaturdienste, aber

auch Fahr- und Begleitdienste.

Auskünfte erteilen die Wohlfahrtsverbände,

Sozialämter und

private Anbieter.

Nach dem Krankenhaus

Eine schwierige Situation

ist für viele, vor allem

alleinstehende Personen,

die Entlassung aus dem Krankenhaus,

wenn die Gesundheit

noch nicht wieder vollkommen

hergestellt ist, aber auch daheim

niemand helfend eingreifen

könnte. In solchen Situationen

besteht Hoffnung auf institutionelle

Hilfe. Die Sozialdienste

des Krankenhauses können in

diesen Fällen weiterhelfen.

Eventuelle Dienste können unter

anderem von der Pflegeversicherung,

den Krankenkassen oder

eventuell vom Sozialamt bezahlt

werden. Viele Menschen kennen

die Krankenhaus-Sozialdienste

nicht, häufig wird die Hilfe auch in

Feuerwehraktionen kurz vor der

Entlassung in Anspruch genommen.

Dann lassen sich jedoch

viele Probleme nicht mehr rechtzeitig

lösen, so dass man besser

selbst oder ein Vertrauter so früh

wie möglich Kontakt aufnimmt.

Pflege auf kurze Zeit

Unter dem Begriff der

,,Kurzzeitpflege" verbirgt

sich eine vorübergehende,

meist auf vier Wochen begrenzte

Pflege auf Zeit.

Für den Bedarf kann es eine

Fülle von Gründen geben, die

häufigsten sind die Abwesenheit

oder Erkrankung der pflegenden

Angehörigen, vorübergehender

Bedarf nach einem Krankenhausaufenthalt

oder während

einer schweren Erkrankung. In

den meisten Alten- und Pflegeheimen

im Kreis Neuss gibt es

dafür vereinzelte ,,Ferienplätze".

Daneben werden im Rahmen der

Schaffung weiterer Heimplätze

auch Kurzzeitpflegeplätze in

größerem Umfang geschaffen.

Eine aktuelle Übersicht kann

beim Kreis Neuss erfragt werden.

Weitere Informationen

geben Sozialstationen, Sozialamt,

Krankenhaus-Sozialdienst,

Pflege-/ Krankenkasse oder auch

private Anbieter und die Stadt

Dormagen.

Entlastung für pflegende

Angehörige

Durch das Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG), das der Bundestag

am 29. Juni 2012 beschlossen hat, erhalten Demenzkranke

in den Pflegestufen I und II mehr Pflegegeld, auch die

Sachleistungen wurden angehoben. Neben dem bisher schon

bestehenden monatlichen Zuschuss von 100 oder 200 Euro für

zusätzliche BetreuungsleistungenI gibt es für Demenzkranke in

der Pflegestufe 0 erstmals ein Pflegegeld.

Demenz-Betreuung und Beratung

Persönliches Betreuungs-Team mit Herz / Ein Objekt für eine Senioren-Tagesstätte wird gesucht

telUn Die Leidenschaft von

Petra Pusback gehört

dem Wohlergehen von

hilfsbedürftigen Menschen. Nach

nun vierjähriger Praxiserfahrung

mit rund 70 Patienten mit unterschiedlichen

Biographien und

Krankheitsbildern kann Petra

Pusback über sich und ihre acht

Mitarbeiterinnen sagen, dass

sich die viele Arbeit und das

persönliche Engagement aller

ausgezahlt hat. „Wir konnten

allen uns anvertrauten Patienten

ein wenig Lebensqualität, Selbstwertgefühl

und Entspannung

zurück geben,“ sagt die Inhaberin

der Demenzbetreuung mit Herz

und ergänzt: „Wir tragen unser

Seelenkleid zum Patienten und

sind dadurch in vielen Herzen

verankert.“

Seit dem letzten Jahr wurde aufgrund

der großen Nachfrage das

Angebot um die Alltagsbetreuung

und die Seniorenbetreuung

erweitert. Durch die regionale,

trägerübergreifende Zusammenarbeit

und Vermittlung von

anderen Diensten kann den

Angehörigen eine Menge Arbeit

abgenommen werden und somit

schnell und kompetent geholfen

werden. Da der Bedarf an Betreuung

in den nächsten Jahren noch

stetig steigen wird, soll - sobald

ein geeignetes Objekt gefunden

wird - eine Senioren-Tagesstätte

für 20 bis 25 Personen eröffnet

werden.

Das Betreuungskonzept vertritt

den Grundsatz: Lebensqualität

und Lebensgefühl sollen solange

wie möglich erhalten und

das Selbstwertgefühl gestärkt

werden.

Zielsetzung der Betreuung sind

Maßnahmen und Tätigkeiten,

die das Wohlbefinden, den

physischen Zustand und die

psychische Stimmung der zu

betreuenden Menschen positiv

beeinflussen und sozialer Isolation,

übermäßigen Ängsten

und Desorientierung entgegenwirken.

Die Angebote richten sich nach

den Ressourcen, Biographien,

Wünschen und Bedürfnissen der

Betroffenen und Ihrer Angehörigen.

Es handelt sich immer um

psycho-soziale Betreuung, wobei

die Beachtung der individuellen

Vorlieben und Abneigungen - also

der situative Kontext an erster

Stelle stehen.

Die Aus- und Weiterbildung der

Betreuer und Helfer wird durch

die Teilnahme an internen und

externen fachlichen Weiterbildungen

gesichert, so dass

sie in der Lage sind, den sich

stets verändernden spezifischen

Anforderungen fachlich und

menschlich gerecht zu werden.

Die Kosten für geleistete Betreuungen

werden von allen

Krankenkassen getragen, da

wir und unsere Angebote von

der Bezirksregierung Düsseldorf

anerkannt werden.

Demenz-Betreuung

Petra Pusback

Krefelder Str. 46 - 50

41539 Dormagen

Tel.: 02133 - 47 888 3

0173 - 622 37 46

www.demenz-pusback.de

• Hilfe für Sie und Ihre Angehörigen

• Bezahlung über alle Krankenkassen

• Hilfe bei Anträgen

• Beratung von Angehörigen

• Betreuung von Betroffenen

Leistungen der Kurzzeitpflege

Bei der Kurzzeitpflege erhöhen

sich die Leistungen. In der Vergangenheit

lag die Grenze bei

1.432 € pro Jahr. Ab 2012 gelten –

wie bei der Verhinderungspflege

– 1.550 € pro Jahr.

Im Rahmen des bisher schon

bestehenden Anspruchs auf

Kurzzeitpflege wird ein spezieller

Anspruch auf Kurzzeitpflege

für Kinder in Einrichtungen der

Behindertenhilfe oder anderen

geeigneten Einrichtungen eingeführt.

Pflegebedürftige Kinder können

künftig nicht nur in zugelassenen

Pflegeeinrichtungen (häufig

Einrichtungen der Altenpflege),

sondern auch in anderen Einrichtungen

betreut werden, die

besser auf ihre Bedürfnisse

ausgerichtet sind. So werden

Versorgungslücken und Engpässe

für Kinder beseitigt.

Sachleistungen für Versicherte mit erheblich eingeschränkter

Alltagskompetenz:

Pflegestufe 0: 225 Euro

Pflegestufe I: 665 Euro

Pflegestufe II: 1.250 Euro

Pflegestufe III: 1.550 Euro

Pflegegeld für Versicherte mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz:

Pflegestufe 0: 120 Euro

Pflegestufe I: 305 Euro

Pflegestufe II: 525 Euro

Pflegestufe III: 700 Euro

Ab 2013 werden selbst organisierte, ambulant betreute Wohngruppen

gefördert. Pro pflegebedürftigem Mitbewohner gibt es

maximal 2.500 Euro bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro

je Wohngruppe für die altersgerechte oder barrierefreie Umgestaltung

der Wohnung. Bei einem höheren Organisationsaufwand

ist ein Zuschlag von 200 Euro pro Monat und Bewohner möglich.

Rufen Sie uns für weitere Informationen an.

Demenz-Betreuung • Petra Pusback

Krefelder Straße 46-50 • 41539 Dormagen,

Tel. 02133 / 47 888 3 • 0173 - 622 37 46

E-Mail: info@demenz-pusback.de • www.demenz-pusback.de

Bürozeiten: Mo. - Fr. 13.00 - 14.30 Uhr


Fachliche Angebote

Seite 42

Tagesklinik St. Benedikt:

Therapieangebot für ältere

Menschen in Lebenskrisen

Tagsüber Behandlung in der Klinik - abends und an den Wochenenden sind Sie zuhause

Die gerontopsychiatrische

Tagesklinik St.

Benedikt besteht seit

mehr als zehn Jahren

und behandelt ältere

Menschen mit psychischen

Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen.

Die Behandlung erfolgt

je nach Krankheitsbild in

zwei unterschiedlichen Gruppen

entweder mit dem Schwerpunkt

Depressionen oder den

Schwerpunkten Gedächtnis- und

Konzentrationsstörungen. Diese

Erkrankungen können sich vor

dem Hintergrund körperlicher

Erkrankungen zeigen oder aus

der allgemeinen Lebenssituation

ergeben.

Die Patienten kommen aus dem

gesamten Rhein-Kreis Neuss

und werden bei Bedarf Zuhause

mit einem Fahrdienst abgeholt.

Die Behandlung findet wochentags

in der Zeit von 8.30 bis 16.00

Uhr statt. Kostenträger ist die

Krankenkasse.

Bei der psychischen Behandlung

älterer Patienten ist die teilstationäre

Therapie besonders

bedeutsam. Insbesondere für

Patienten, die sozial gut eingebunden

und mobil sind, ist die

Tagesklinik eine sinnvolle und

notwendige Versorgungsform.

Die medizinische Behandlung

erfolgt unter Leitung von Oberarzt

Dr. Joachim Gutzke, der mit

seinem therapeutischen Team

spezielle Angebote bereit hält.

Zielgruppe der gerontopsychiatrischen

Tagesklinik sind

ältere Patienten, vorwiegend mit

Depression, Angstsymptomatik,

beginnender Demenz oder in

Lebenskrisen.

Grundvoraussetzungen für die

tagesklinische Versorgung sind

eine ausreichende Mobilität

und Fähigkeit der Patienten zur

Teilnahme an den angebotenen

Therapien bei gleichzeitiger

Sicherstellung der häuslichen

Versorgung.

Die Einbindung zu Hause und

damit ein effektives realisierbares

Training von Alltagskompetenzen

ist besonders wichtig, um

Eine offene und zugleich vertrauliche Atmosphäre ist für die Therapie förderlich.

Sozialkontakte nicht zu verlieren

und um eventuell neue Kontakte

mit Hilfe der Tagesklinik aufzubauen.

Die Patienten sind in

ihren Familien beziehungsweise

in ihrem sozialen Umfeld eingebunden.

Die Entlastung von Angehörigen

und Bezugspersonen, jedoch

ohne weitgehenden Beziehungsabbruch,

ist therapeutisch

erforderlich. Der Erhalt der

Eigenständigkeit oder die Verbesserung

der Selbstständigkeit

ist besonders wichtig.

Die Patienten benötigen einen

besonders übersichtlich strukturierten

Tagesablauf, der im

Rahmen eines tagesklinischen

Settings sehr gut realisierbar ist.

Als Fachkrankenhaus hält das St.

Alexius-/ St. Josef-Krankenhaus

drei Stationen mit insgesamt

91 Betten im gerontopsychiatrischen

Bereich vor. Die St.

Jakobus-Station ist die gerontopsychiatrische

Aufnahmestation.

Sie bietet einen beschützten

Rahmen für schwere Verwirrtheitszustände,

unruhige Patienten

und Demenzpatienten

im eigentlichen Sinn sowie für

sonstige gerontopsychiatrische

Krisensituationen.

Die St. Josepha-Station ist eine

offene psychiatrische Station.

Hier werden Störungen der Hirnleistung,

Gedächtnis- und Merkfähigkeitsstörungen

leichten

Ausmaßes und psychiatrische

Erkrankungen im engeren Sinne

behandelt.

Die St. Kilian-Station ist eine

gerontopsychiatrische Spezialstation

für Altersdepression. Im

Hinblick auf die Entlassung der

Patienten aus dem stationären

Bereich wird in der Therapieplanung

auf den Stationen bereits

berücksichtigt, dass so früh wie

möglich Kontakt zur Tagesklinik

St. Benedikt aufgenommen

wird.

Durch Ambulanzen an den

Standorten in Neuss, Grevenbroich

und Dormagen in der Nähe

der Krankenhäuser kann die

Nachbetreuung der Patienten in

Terminsprechstunden bei Bedarf

erfolgen. Im Rhein-Kreis Neuss

bestehen durch die Mitarbeiter

der Klinischen Sozialarbeit strukturierte

Kontakte zu Altentagesstätten,

Seniorennetzwerken, zur

Tagespflege und zum Sozialpsychiatrischen

Zentrum (SPZ) und

anderen Institutionen, sodass

eine Anbindung vor Ort möglich

ist, um das soziale Umfeld zu

stabilisieren.

Dem Therapiekonzept der Tagesklinik

St. Benedikt liegt der Grundgedanke

des Kompetenzmodells

des Alters zugrunde: Das Alter

wird bei der Therapieplanung als

eigenständige Lebensaufgabe

aufgefasst. Es wird als Umbau-,

nicht jedoch als Abbauprozess

betrachtet.

Therapeutische Prozesse sollen

im Rahmen der multiprofessionellen

therapeutischen Gemeinschaft

unter dem Gesichtspunkt

der aktivierenden Pflege gestaltet

werden. Darauf basiert

das integrative therapeutische

Konzept mit dem psychiatrischen

Management, den spezifischen

psychotherapeutischen und

psychosozialen Interventionen

und dem medikamentösen

Behandlungsverfahren unter

Berücksichtigung somatischer

Erkrankungen des älteren Patienten.

GERONTOPSYCHIATRISCHE TAGESKLINIK ST. BENEDIKT

selbstbestimmt - gemeindenah - verlässlich

Die gerontopsychiatrische Tagesklinik St. Benedikt richtet sich an Frauen und Männer

mit psychiatrischen Erkrankungen des Alters. Behandelt werden Patienten ab 55 Jahren,

für die eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, die aber nicht vollstationär behandlungsbedürftig

sind. Grundvoraussetzung ist eine ausreichende Beweglichkeit sowie

die Bereitschaft und Fähigkeit der Patienten zur Teilnahme an angebotenen Therapien.

Gleichzeitig muss die häusliche Versorgung sichergestellt sein.

PSYCHOTHERAPIE

IM ALTER

Für Patienten mit folgenden Erkrankungen:

Depressionen

Angsterkrankungen

Seelische Krisen im Alter

Seelische Erkankungen im engen

Zusammenhang mit körperlichen

Erkrankungen

St. Alexius- / St. Josef-Krankenhaus

Gerontopsychiatrische Tagesklinik St. Benedikt

Stresemannallee 4a • 41464 Neuss

GERONTOPSYCHIATRISCHE

TAGESKLINK ST. BENEDIKT

GEDÄCHTNIS- UND

KONZENTRATIONSSTÖRUNGEN

Für Patienten mit folgenden Erkrankungen:

Verstärkte Vergesslichkeit

Beginnende Demenz

Langanhaltende psychiatrische Krankheitsbilder

Psychosen

Depressionen

T (02131) 52 92 - 7300

Mo - Fr 8.00 - 16.00 Uhr

Telefonische Anmeldung erbeten


Fachliche Angebote

Seite 44

Seite 45

Fachliche Angebote

Der Kreis entscheidet über Schwerbehinderten-Ausweise

Verfahren zur Feststellung der Behinderung (GdB)

Kurz & wichtig

Es gibt Vieles zu beachten

Seit dem 1. Januar

2008 ist der Rhein-

Kreis Neuss zuständig

für folgende Aufgaben:

Verfahren zur Feststellung des

Grades der Behinderung (GdB),

Feststellung der gesundheitlichen

Voraussetzungen für die

Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen

(Merkzeichen) und

die Ausstellung eines Schwerbehinderten-Ausweises.

Rechtsgrundlage

für die Entscheidung

ist das Neunte Buch des Sozialgesetzbuches

(SGB IX).

Den Erstantrag beziehungsweise

den Änderungsantrag erhalten

interessierte Bürger im Sozialamt

der Kreisverwaltung, bei den

kreisangehörigen Städten und

Gemeinden (Sozialämter, Bürgerbüros),

den Behindertenverbänden

sowie den Vertretungen

für schwerbehinderte Menschen

in den Betrieben und Dienststellen.

Man kann den Antrag auch

formlos an die zuständige Stelle

senden.

In diesem Fall wird das notwendige

Formular mit der Eingangsbestätigung

zugeschickt.

Wenn man ärztliche Unterlagen

über die geltend gemachten

Gesundheitsstörungen besitzt,

die nicht älter als zwei Jahre sind,

(z. B. Befundbericht, ärztliche

Gutachten, Kurschlussgutachten,

Pflegegutachten, EKG,

Labor- und Röntgenbefunde,

aber auch Bescheide anderer

Leistungsträger) ist es ratsam,

diese Unterlagen möglichst in

Kopie dem Antrag beizufügen.

Die Bearbeitungszeit wird umso

mehr verkürzt, je eindeutigere

ärztliche Unterlagen vorgelegt

werden können. Dafür ist es aber

wichtig, dass das Krankheitsbild

und die dadurch entstehenden

Funktionsbeeinträchtigungen

möglichst genau beschrieben

werden. Patienten brauchen aber

nicht von sich aus ärztliche Bescheinigungen,

Gutachten etc.

von den behandelnden Ärzten

zu verlangen. Diese Unterlagen

müssten sie dann selbst bezahlen,

während die ärztlichen

Antworten auf Anfragen des

Sozialamtes für die Patienten

kostenfrei sind.

Um bestimmte Rechte in Anspruch

nehmen zu können

(z. B. Freifahrt im öffentlichen

Personennahverkehr, Rundfunkgebühren

usw.) müssen besondere

Merkzeichen im Ausweis

eingetragen sein.

Dafür muss - wie bei Behinderung

und Behinderungsgrad eine

,,Feststellung von Merkzeichen“

vorliegen. Es wird in jedem Fall

geprüft, ob und ggf. welche

gesundheitlichen Merkmale zur

Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen

vorliegen. Dennoch

sollte man überlegen, ob die im

Antragsvordruck genannten gesundheitlichen

Voraussetzungen

für bestimmte Merkzeichen vorliegen

könnten. Das Ankreuzen

des Merkzeichens erleichtert die

vollständige und zügige Bearbeitung

des Antrages.

Die Merkzeichen bedeuten:

Merkzeichen G:

Ergeblich beeinträchtigt in der

Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr

(gehbehindert)

Merkzeichen aG:

Außergewöhnlich gehbehindert

Merkzeichen B:

Auf ständige Begleitung bei

Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln

angewiesen

Merkzeichen RF

Blind oder wesentlich sehbehindert

(GdB mindestens 60),

Gehörlos oder gehindert, sich

trotz Hörhilfe ausreichend zu

verständigen,

Ständig gehindert, an öffentlichen

Veranstaltungen jeder Art

teilzunehmen (GdB mindestens

80 und ständig gehindert an öffentlichen

Veranstaltungen jeder

Art teilzunehmen)

Merkzeichen H - Hilflos

Merkzeichen 1. Kl.

Bei Reisen mit der Deutschen

Bahn AG erfordern die Schädigungsfolgen

im Sinne des

Bundesversorgungsgesetzes /

Bundesentschädigungsgesetzes

die Unterbringung in der 1.

Wagenklasse

Merkzeichen BI - Blind

Merkzeichen GI - Gehörlos

Die Verlängerung des Gültigkeitsdatums

des Schwerbehindertenausweises

sollte

rechtzeitig (ca. drei Monate) vor

Ablauf der Gültigkeitsdauer des

Schwerbehindertenausweises

beim Sozialamt des Rhein-Kreises

Neuss formlos beantragt

werden.

Das Sozialamt des Rhein-Kreises

Neuss muss die Gültigkeit des

Ausweises ohne Änderungen

auf Antrag verlängern, solange

der der Ausweisausstellung zugrunde

liegende Feststellungsbescheid

oder Rentenbescheid

bzw. die Verwaltungs- oder

Gerichtsentscheidung nicht

durch eine unanfechtbare neue

Entscheidung abgeändert worden

ist.

Rhein-Kreis Neuss

Sozialamt

Lindenstraße 4-6,

Grevenbroich

Tel. 02181 / 601-0

www.rhein-kreis-neuss.de

Rat und Vororge

Testament

Die nachstehenden

Erläuterungen sind

als allgemeine Hinweise zu verstehen.

Da das Testament- und

Erbrecht viele Besonderheiten

aufweist, kann es in vielen Fällen

sinnvoll sein, sich vorab z. B. notariell

beraten zu lassen. Mit dem

Testament wird sichergestellt,

dass bei der Aufteilung des Nachlasses

nach den Wünschen des

Verstorbenen verfahren wird.

Man unterscheide:

Öffentliches Testament

Das öffentliche, vor einem Notar

mündlich erklärte, gebührenpflichtige

Testament bietet folgende

Vorteile: Der Notar berät

und verdeutlicht die Konsequenzen

der geplanten Verfügung.

Zweifel darüber, ob überhaupt ein

Testament vorliegt - es wird beim

Amtsgericht hinterlegt -, ob es

echt ist und wie es zu verstehen

ist, können dann in der Regel

nicht vorkommen.

Eigenhändiges Testament

Ohne Kosten kann ein eigenhändiges

Testament aufgesetzt

werden. Dabei muss nicht nur

die Unterschrift, sondern der

gesamte Text handschriftlich und

eigenhändig niedergeschrieben

werden. Ort und Datum dürfen

nicht vergessen werden und die

eigenhändige Unterschrift mit

Vor- und Zunamen darf nicht

fehlen. Das Testament kann zu

Hause aufbewahrt oder sicherheitshalber

beim Amtsgericht

hinterlegt werden.

Gemeinsames Testament

von Ehegatten

Das Gesetz ermöglicht es Ehegatten,

ein gemeinschaftliches

Testament, das für den Tod eines

jeden Ehegatten gilt, entweder in

öffentlicher oder eigenhändiger

Form zu verfassen. Es reicht aus,

wenn ein Ehegatte das Testament

eigenhändig niederschreibt

und beide Ehegatten mit Vor- und

Zunamen unterschreiben. Informieren

Sie sich rechtzeitig bei

einem Notar oder einer Notarin,

einem Steuerberater oder einer

Steuerberaterin, ob es z. B.

steuerliche Gründe dafür gibt, besondere

Vermögenswerte bereits

zu Lebzeiten zu vererben.

Dokumentenmappe

Wichtige Urkunden und Papiere,

die Sie z. B. bei der Regelung

von Behördenangelegenheiten

immer brauchen, bewahren Sie

am besten in einer Mappe auf.

Eine Dokumentenmappe kann

man kaufen oder selbst anlegen.

Folgende wichtige Unterlagen gehören

in die Dokumentenmappe:

Geburtsurkunden, Heiratsurkunden

oder Familienstammbuch,

Rentennachweise, Arbeitsverträge,

Zeugnisse, Wertpapiere,

Sparbücher, Versicherungspolicen,

Sozialversicherungsunterlagen,

Testament und sonstige

Urkunden und Nachweise.

Im Todesfall

Bei einem Todesfall macht es die

persönliche Trauer oft schwer,

klare Gedanken über die zu erledigenden

Formalitäten zu fassen.

Die nachstehenden Hinweise

können Ihnen hierbei helfen:

Arzt benachrichtigen, der den Totenschein

ausstellt, oder, wenn

der Angehörige im Krankenhaus

verstarb, den Totenschein

im Büro des Krankenhauses

abholen – nächste Angehörige

unterrichten, Meldung des Todesfalles

spätestens am folgenden

Werktag beim

Standesamt

Historisches Rathaus

Paul-Wierich-Platz 1,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/2 57-3 30 oder

2 57-4 77.

Mitzubringen sind: Totenschein,

Geburtsurkunde (bei ledig Verstorbenen),

Heiratsurkunde oder

Stammbuch, Personalausweis

oder Reisepass des Verstorbenen

und des Anzeigenden, ggf.

Scheidungsurteil (bei Geschiedenen),

Sterbeurkunde (bei

Verwitweten).

Grabstelle besorgen und beim

Pfarramt unter Vorlage der Beerdigungserlaubnis

(wird vom

Standesamt ausgestellt) die

Beerdigung anmelden.

Bestattungsinstitut einschalten

Benachrichtigung der gesetzlichen

und privaten Versicherungsträger:

Rentenversicherung, Lebensversicherung,

Unfallversicherung,

Sterbekasse und Krankenkasse

des Verstorbenen - Abgabe des

Testamentes beim Amtsgericht.

Telefon-Seelsorge

Die Telefonseelsorge ist für alle

da, die einen Gesprächspartner

brauchen oder jemanden suchen,

der zuhört, beisteht oder auch,

soweit es möglich ist, Hilfemöglichkeiten

aufzeigt. Die Mitarbeiter/-innen

der Telefonseelsorge

sind Tag und Nacht erreichbar

und zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Selbstverständlich

braucht ein Anrufer, wenn er es

nicht will, seinen Namen nicht

zu nennen. Durch einen Anruf

bei der Telefonseelsorge fallen

keine Telefongebühren an. Sie ist

erreichbar unter Tel.: 08 00/1 11

01 11 und 08 00/1 11 02 22.

+++ Verfügungen & Vollmachten +++

Patientenverfügung

In den letzten Jahrzehnten ist

das Sterben zu Hause im Kreise

der Familie zur Ausnahme geworden.

Die meisten Menschen

sterben in Alten- oder Pflegeheimen

oder in Krankenhäusern.

Viele Menschen fragen

sich, ob das Ausschöpfen aller

medizinischen Möglichkeiten

am Lebensende wirklich eine

Verbesserung der Lebensqualität

ist, oder ob nur ein belastender

Sterbeprozess verlängert

wird. Um menschenwürdig bis

zuletzt leben zu können, kann

eine intensivmedizinische Behandlung

erforderlich sein oder

auch der Verzicht auf ebendiese

Anwendung. Aber wer entscheidet,

wenn Sie dies nicht mehr

können? Mithilfe einer Patientenverfügung

können Sie schon jetzt

die Anwendung medizinischer

Verfahren und damit ihre letzte

Lebensphase mitbestimmen.

Falls Sie nicht mehr selbst über

Ihre medizinische Behandlung

entscheiden können, gibt die Patientenverfügung

dem Arzt und

Ihren Angehörigen eine wichtige

Entscheidungshilfe.

Auskunft und Beratung zu den

verschiedenen Verfügungen

und Vollmachten geben:

Betreuungsstelle der

Stadt Dormagen

Im Neuen Rathaus

Paul-Wierich-Platz 2,

41539 Dormagen

Ansprechpartner:

Frau Bärbel Breuer,

Tel.: 0 21 33/2 57-2 55

Diakonisches Werk

Rhein-Kreis Neuss

Knechtstedener Straße 20,

41540 Dormagen

Ansprechpartner:

Frau Dagmar Drossart,

Tel.: 0 21 33/53 92 21

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss

Unter den Hecken 44,

41539 Dormagen

Ansprechpartner:

Frau Monika Steffen,

Tel.: 0 21 33/2 50 01 13

Verfügungen, Vollmachten

Ein Unfall, ein Schlaganfall, ein

langsames Abgleiten des Ehegatten

in die Demenz – viele

Menschen stehen plötzlich neben

dem Bett ihres hilflosen Angehörigen

und müssen feststellen,

dass sie nicht das Recht haben,

in seinem Sinn zu entscheiden.

Liegt keine Vorsorgevollmacht

vor, muss in der Regel ein Betreuungsverfahren

eingeleitet

werden. Daher empfiehlt es sich,

in gesunden Tagen, gemeinsam

mit dem Ehepartner und den

Angehörigen, „den Fall der Fälle“

zu besprechen und entsprechende

Vollmachten zu erteilen.

Leider ist immer noch vielen

Menschen nicht bekannt, dass

auch Eheleute nicht füreinander

entscheiden können. Liegt keine

Vorsorgevollmacht vor, muss ein

Betreuer bestellt werden.

Vorsorgevollmacht

Eine Vorsorgevollmacht ist eine

Willenserklärung, die einem

anderen Menschen, z. B. der

Ehefrau oder dem Ehemann

oder den Kindern, eine rechtsgeschäftliche

Vertretung erlaubt.

Sie werden sich sicher fragen,

warum Sie überhaupt eine solche

Vorsorgevollmacht erteilen

sollen? Jeder kann jedoch in die

Lage kommen, dass er durch

Alter, Krankheit oder Gebrechlichkeit

wichtige Angelegenheiten

nicht mehr selbst regeln kann.

+++ Verfügungen & Vollmachten +++

Dies können die Bankgeschäfte

sein, Entscheidungen über

Operationen, Einwilligungen in

ärztliche Behandlungen, eine

Wohnungsauflösung, die organisiert

werden muss, ein Mietvertrag,

der gekündigt oder neu

abgeschlossen werden muss,

und viele Dinge des täglichen

Lebens mehr. Ihre Angehörigen

können und werden Ihnen bei

einem Unfall oder einer schweren

Erkrankung sicher beistehen, sie

können aber keine rechtsverbindlichen

Erklärungen abgeben.

Sollten Sie, z. B. einen Schlaganfall

erleiden, der Sie zumindest

für einige Zeit handlungsunfähig

macht, wird ein Betreuer bestellt

werden müssen, der mit dem

Krankenhaus, den Ärzten und

eventuell einer Rehaklinik Ihre

weitere Behandlung absprechen

darf. Sollte eine Rückkehr in die

eigene Wohnung nicht mehr

möglich sein, muss der Betreuer

einen Heimplatz suchen; ein

Heimvertrag muss abgeschlossen

werden. Dies kann der

Ehepartner oder die Kinder mit

einer Vorsorgevollmacht regeln.

Eine solche Vorsorgevollmacht

ermöglicht ein hohes Maß an

Selbstbestimmung. Ein weiterer

Vorteil einer Vorsorgevollmacht

ist, dass sie sofort gilt und die Angehörigen

sofort handlungsfähig

sind. Eine Betreuung muss erst

über das Amtsgericht eingerichtet

werden.

Betreuungsverfügung

Sollte eine Betreuung notwendig

werden, weil keine Vorsorgevollmacht

vorliegt, wird das

zuständige Amtsgericht Ihre

Wünsche für eine Betreuerbestellung

berücksichtigen. Wenn

Sie sich durch eine vorausgegangene

Erkrankung nicht

mehr selbst äußern können,

wird Ihr Wunsch, den Sie vorher

schriftlich festgelegt haben,

berücksichtigt. Eine solche

Erklärung ist eine Betreuungsverfügung.

Sie können auch

schriftlich festlegen, wer auf

keinen Fall zu Ihrem Betreuer

bestellt werden soll. Ihre Wünsche

sind für das Amtsgericht

bindend.


Telefonregister und Ansprechpartner

Seite 46

Stadt Dormagen

Stadtverwaltung

Neuss Rathaus

Paul-Wierich-Platz 2

41539 Dormagen

Tel. 02133 / 257-0

www.dormagen.de

Seniorenbeauftragte

Bärbel Breuer

Neues Rathaus

41539 Dormagen

Tel.: 02131 / 2 57-255

Caritasverband

Rhein-Kreis Neuss e. V.

www.caritas-neuss.de

Caritas Seniorenberatung

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Tel: 02133/ 2500-0

Caritashaus St. Josef /

Franziskus

Conrad-Schlaun-Straße 18 / 18a

41542 Dormagen

Tel.: 02133/2967-00

Caritashaus St. Andreas

Conrad-Schlaun-Straße 18 a

41542 Dormagen

Tel: 02133/2967-00

Caritas Haus-Notruf-Dienst

Rheydter Str. 174, 41464 Neuss

Tel: 02131/889-134

Fachbereich Senioren

ReiseService für Senioren

Friedrichstr. 42, 41460 Neuss

Tel: 02131/29 12 55

MahlzeitenService für Dormagen

und Rommerskirchen

Unter den Hecken

41439 Dormagen

Tel: 02133/2500555

Mobiler Sozialer Dienst

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 2500-555

Caritas-Pflegestation Dormagen

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Tel. 02133/2500-222

Caritas-Palliativpflege im

Rhein-Kreis Neuss

Rheydter Str. 174

41464 Neuss

Tel. 02131/889-144

Netzwerk Dormagen

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 25 00-108

Diakonisches Werk der

evangelischen Kirchengemeinden

im Rhein-Kreis Neuss v. V.

Beratungsstelle für

Fragen im Alter

Knechtstedener Straße 20,

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 53 92 21

Seniorenzentrum Markuskirche

Weilerstr. 18a,

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 26 605

Diakonie Pflegestation

Dormagen

Weilerstr. 18a,

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 26 60 999

Ehrenamtliches Engagement

FreiwilligenAgentur Dormagen

Knechtstedener Straße 20,

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 53 92 20

Sozialpsychiatrisches Zentrum

Knechtstedener Str. 20,

41540 Dormagen

Tel. 02133 / 47 73 33

Kontakt- und Beratungsstelle

Knechtstedener Str. 20,

41540 Dormagen

Tel. 02133 / 47 73 33

Ambulant Betreutes Wohnen

Knechtstedener Str. 20,

41540 Dormagen

Tel. 02133 / 47 79 04

ARGE Geschäftsstelle

Dormagen

Bismarkckstr. 54

41542 Dormagen

Tel. 0180 / 100 2994 58 103

Kreiskrankenhaus

Dr. Geldmacher-Str. 20

41540 Dormagen

Tel. 02133 / 661

Gesundheitsamt des

Rhein-Kreises Neuss

Langemarkstr. 28

41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 4 25 35

Polizeiwache und

Kriminalkommissariat

An der Wache 1, 41539 Dormagen

Tel.: 02131 / 3000

Seniorenhotline

Tel. 01805 / 55 5 210

St. Augustinus-Behindertenhilfe

Wohnverbund St. Josef

Krefelder Str. 3, 41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 45 07 85

Ambulant Betreutes Wohnen

ZUHAUSE

Pommernallee 32, Dormagen

Tel.: 02133 / 28 10 18 740

Demenz-Betreuung

Petra Pusback

Krefelder Straße 46-50

41539 Dormagen

Tel. 02133 / 47 88 83

Petra Hermes - Herbstsonne

Tagesstätte für Senioren,

Kranken- Senioren- und Alltagshilfe

Nettergasse 69, 41539 Dormagen,

Tel.: 02133 / 53 16 63

dienstbar

Dienstleistungsagentur

Business Center Neuss

Königstr. 32-34, 41460 Neuss

Tel.: 02131 - 60 97 490

www.dienstbar-rkn.de

St. Augustinushaus

Krefelder Str. 82

41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 28 100

St. Alexius-/

St. Josef-Krankenhaus

Ambulanz und

Tagesklinik St. Luzia

Elsa-Brändström-Str. 17

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 2629741

St. Josef-Krankenhaus

Gerontopsychiatrische

Tagesklinik St. Benedikt

Alexianerplatz 1

41464 Neuss

T (02131) 52 92 - 7300

Hier finden Sie

Hilfe und

Unterstützung!

www.top-service-hilfe.de

Top-Service

Biggeweg 5

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 53 50 24

Mieterverein Dormagen

Friedrich-Ebert-Str. 19

41539 Dormagen

Tel. 02133 / 4 62 79

Verbraucherberatung

Unter den Hecken 1

41539 Dormagen

Tel. 02133 / 4 30 74

Sportverband Dormagen e. V.

Paul-Wierich-Platz 1

41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 2 57-421

Gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft

der Selbsthilfegruppen

Knechtstedener Straße 42,

41540 Dormagen

Tel.: 0 21 33/4 10 10,

Gemeinnützige Baugenossenschaft

Dormagen eG

Weilerstr. 11

41540 Dormagen

Tel: 02133.2509.0

www.dowobau.de

Alloheim Seniorenresidenz

Röntgenstr. 20

41539 Dormagen

Tel.: 02133 / 256050

AKN Neuss GmbH

Glehner Weg 41,

41464 Neuss

Tel.: 02131 - 400 50

Sanitätshaus H&R

Hilf- und Rehamittel

Glehner Weg 41

41464 Neuss

Tel.: 02131 - 400 514

Park-Residenz

Glehner Weg 41

41464 Neuss

Telefon: 021 31 / 40 05 12

Heimaufsicht

Sozialamt des Rhein-Kreises

Neuss, Grevenbroich,

Auf der Schanze 2,

Tel. 02181 - 601-50 34

Malteserstift St. Katharina:

Infotelefon

Tel.: 02150 / 913-110

Alloheim mobil

Virchowstr. 2,

41539 Dormagen

Tel.: 0 21 33/97 63 43

Pflegeteam Dormagen

In Ückerath 6,

41542 Dormagen

Tel.: 0 21 33/29 92 99

Pflegedienst Felicitas Tebbe

Bahnhofstr. 3,

41539 Dormagen,

Tel.: 0 21 33/21 74 53

Santé Ambulante Pflege

Knechtstedener Str. 28,

41539 Dormagen,

Tel.: 02133/219505

Garcia Theresia

Häusliche Krankenpflege

Krefelder Str. 32,

41539 Dormagen

Tagespflege

Kurt-Burckhardt-Haus

Hüttenstr. 26a

41466 Neuss-Weckhoven

Tel.: 02131 / 945-260

Dormagener Tafel e. V.

Tafel-Laden

Kölner Strasse 13

(Kreuzung Höhenberg)

41539 Dormagen

Tel: 02133 267827

www.dormagener-tafel.de

Hospizbewegung Dormagen e.V.

Knechtstedener Str. 20

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 47 86 61 od. 530496

www.hospizbewegung-dormagen.de

Ambulantes PalliativZentrum

Dormagen

Weilerstr. 18a

41540 Dormagen

Tel.: 02133 / 26 60 912

www.apz-dormagen.de

Adressen und Ansprechpartner

Leben

im Alter

Vorstellungen vom Wohnen im Alter sind von

Mensch zu Mensch verschieden. Wir stellen

Ihnen gerne unsere Einrichtungen vor oder

beraten Sie individuell über verschiedene Möglichkeiten,

wie Sie ,,unterstützt“ in der eigenen

Wohnung leben können.

Beratungsstelle für Fragen im Alter

Knechtstedener Straße 20,

41540 Dormagen

Kontakt: Dagmar Drossart

Tel.: 02133 / 53 92 21

Seniorenzentrum Markuskirche

• Dauerpflegeeinrichtung

• Kurzzeitpflege

• Mittagstisch im Seniorenzentrum

Weilerstr. 18a,

41540 Dormagen

Kontakt: Franz-J. Laermanns

Tel.: 02133 / 26 605

Diakonisches Werk

Evangelischer Kirchengemeinden

im Rhein-Kreis Neuss e. V.

Am Ständehaus 12

41515 Grevenbroich

Telefon 02181 / 605 - 1

www.DiakonischesWerk.de

Pflege

und mehr ...

Diakonie Pflegestation

Dormagen

Weilerstr. 18a,

41540 Dormagen

Kontakt: Sandra Effertz

Tel.: 02133 / 26 60 999

• Ambulante Pflegedienste

Hausnotruf für die Sicherheit zuhause,

Qualifizierte Hilfe z. B. bei der Körperpflege,

Ankleiden, Essen sowie gesundheitliche Versorgungen

wie Injektionen, Verbandswechsel,

Blutdruckmessen, Beschaffen von Hilfsmitteln

wie Krankenbett, Gehhilfen ...

• Palliativfachpflegedienst

Versorgung von Sterbenden zu Hause

• Mobiler Sozialer Hilfsdienst

Entlastungen im Haushalt wie Putzen/Wäsche,

Besorgungen, Reparatur-, Fahr- und

Begleitdienst z. B. zu Arzt, Apotheke oder

ins Theater

• Demenzerkrankung

Unterstützung für Demenzerkrankte und

ihre Angehörigen

Rhein-Kreis Neuss

www.DiakonischesWerk.de

Familienund

Jugend

Kinder- und Jugendtreff

Am Rübenweg 16, 41540 Dormagen

Kontakt: Andreas Stefen

Tel.: 02133 / 53 65 27

Flexible Erziehungshilfe Dormagen (FED)

Knechtstedener Straße 20, 41540 Dormagen

Kontakt: Liane Kusch

Tel.: 02133 / 21 45 31

Ehrenamtliches Engagement

FreiwilligenAgentur Dormagen

Knechtstedener Straße 20, 41540 Dormagen

Kontakt: Dagmar Drossart

Tel.: 02133 / 53 92 20

Psychiatrische

Hilfen

Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ)

Knechtstedener Str. 20, 41540 Dormagen

Kontakt: Karl-Heinz Groß

Tel.: 02133 / 47 73 33

Kontakt- und Beratungsstelle

Knechtstedener Str. 20, 41540 Dormagen

Kontakt: Helga Lönze

Tel.: 02133 / 47 73 33

Ambulant Betreutes Wohnen

Knechtstedener Str. 20, 41540 Dormagen

Kontakt: Karl-Alexander Löwenthal

Tel.: 02133 / 47 79 04


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