unter uns gesagt... - Stiftung Diakoniewerk Kropp
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<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
A u s g a b e - N r . 1 4 2 · 1 0 . J u l i 2 0 1 3 · 4 2 . J a h r g a n g<br />
Titelfoto: © Sönke Dwenger<br />
Führungsnachwuchs<br />
gesucht – gefunden!<br />
Das Weiterbildungsprogramm<br />
· Seite 12<br />
Ein Leben für Kranke<br />
und Bedürftige<br />
Charlotte „Lotti“ Burmeister<br />
Seite 18<br />
Sommerfest in<br />
<strong>Kropp</strong> 2013<br />
Einfach schön!<br />
Seite 20-21
2<br />
Impressum<br />
„<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>…“<br />
erscheint als Informationsschrift<br />
der Diakonischen Gemeinschaft<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
der St. Hildegard<br />
Diakonische Altenhilfe <strong>Kropp</strong> gGmbH<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
der St. Ansgar<br />
Psychosoziale Rehabilitation der Diakonie <strong>Kropp</strong> gGmbH<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
der St. Martin<br />
Altenhilfe-Diakonie-Zentrum Eckernförde gGmbH<br />
24340 Eckernförde<br />
der St. Elisabeth<br />
Diakonie-Zentrum der Region Schleswig gGmbH<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
der St. Benedikt<br />
Diakonische Senioreneinrichtungen Schleswig gGmbH<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH<br />
24837 Schleswig<br />
der St. Christian<br />
Diakonie Eiderstedt gGmbH<br />
25836 Garding<br />
der St. Georg<br />
Diakonische Altenhilfe Norderdithmarschen gGmbH<br />
25746 Heide<br />
der St. Johannis<br />
Diakonische Altenhilfe Dithmarschen gGmbH<br />
25746 Heide<br />
der Diakonie-Service-<strong>Kropp</strong> GmbH<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
und der Diakonie-Service-Schleswig GmbH<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
Jahreslosung 2013<br />
Wir haben hier keine<br />
bleibende Stadt,<br />
sondern die zukünftige<br />
suchen wir.<br />
(Hebräer 13,14)<br />
Redaktion: Jörn Engler, Aljona Fischer, Ines Kaden-Kosak,<br />
Michael Kröger, Jan Podgorski, Sven Roßmann,<br />
Carsten Steinbrügge, Ralf Taubenheim, Claudia Zabel<br />
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für<br />
namentlich gezeichnete Artikel. Kürzungen der Artikel<br />
behält sich die Redaktion vor.<br />
Gestaltung und Layout: Statz Design · Kiel<br />
Fotos: <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>, Statz Design,<br />
Sönke Dwenger u. Fotolia<br />
Herausgeber:<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>,<br />
Johannesallee, 24848 <strong>Kropp</strong>,<br />
Telefon: 04624/801-0, Fax: 04624/801-100<br />
E-Mail: info@diakonie-kropp.de<br />
www.diakonie-kropp.de<br />
Mitglied im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein,<br />
Landesverband der Inneren Mission e.V.<br />
Bankverbindung:<br />
Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel<br />
BLZ 210 602 37 · Konto 10103
<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Editorial 3<br />
Körbe haben eine lange biblische Tradition. Ein schwimmendes<br />
Körbchen barg den kleinen Mose und wurde ihm<br />
zur lebensrettenden Insel. In Körbe sammelten die Israeliten<br />
in der Wüste das überlebenswichtige Manna. Zwölf Körbe<br />
brauchten die Jünger für die Menge der wundersamen<br />
Reste der fünf Brote, die Jesus geteilt hatte. In einem Korb<br />
wurde Saulus (noch bevor man ihn Paulus nannte) des<br />
Nachts von der Stadtmauer um Damaskus herabgelassen,<br />
weil er dort um sein Leben fürchten musste, nachdem er<br />
vom Verfolger der Christen zum Prediger des Evangeliums<br />
geworden war. Körbe stehen auf <strong>uns</strong>eren Esstischen für<br />
die Brötchen und das tägliche Brot. Mit dem Korb am Arm<br />
über den Wochenmarkt zu schlendern – für mich ist das<br />
Ausdruck für entspannte Momente am Wochenende.<br />
Geflochtene K<strong>uns</strong>twerke sind sie. Lebensdienlich. In Körbe<br />
sammeln wir, aus ihnen heraus können wir teilen, was wir<br />
zu geben haben. Ineinander gewobene, biegsame Halme,<br />
Zweige, Binsen, Äste verbinden sich, werden fest und<br />
haltbar.<br />
Im Strandkorb kannst Du Dich bergen und Sonnenstrahlen<br />
schon genießen, wenn der Wind noch frisch um die Ecken<br />
weht. Wer im Strandkorb sitzt, spürt die Schulter, vielleicht<br />
auch das Knie neben sich – Strandkörbe helfen zur Nähe.<br />
Nicht nur derer, die sich darin zusammentun. Wenn sie –<br />
wie nun in Marne – geschenkt werden, erkennen wir sie<br />
als sichtbare Zeichen der Verbundenheit, über die wir<br />
<strong>uns</strong> sehr freuen. Denn die Menschen, die in <strong>uns</strong>eren<br />
Häusern leben, sind verflochten mit den Menschen aus der<br />
Nachbarschaft, bleiben verbunden mit ihrer Umgebung.<br />
Wir wissen: Selbstverständlich ist das nicht. Es gelingt<br />
nur in Gegenseitigkeit. Durch zufällige, besonders aber<br />
durch gezielt gestaltete Begegnungen – ob im Schleswiger<br />
„Museum für Outsiderk<strong>uns</strong>t“ oder beim „Bauerngolf“ in<br />
Tönning, wenn Auszubildende in den Pflegeberuf hineinwachsen<br />
oder erfahrene Mitarbeitende sich zu Leitungskräften<br />
qualifizieren lassen. Wir beteiligen <strong>uns</strong> intensiv<br />
am fachlichen Diskurs, um das soziale Gewissen der<br />
Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft zu schärfen<br />
und genießen fröhliche Feste und Konzerte mit <strong>uns</strong>eren<br />
Bewohnern und Gästen. Körbe – symbolträchtig sind sie,<br />
durchaus inhaltsschwer, doch tragen sie leicht die Vielfalt<br />
des Lebens.<br />
Der k<strong>uns</strong>treiche Worteflechter Hanns Dieter Hüsch fasst es<br />
zusammen:<br />
Im Übrigen meine ich<br />
Dass Gott <strong>uns</strong>er Herr<br />
Uns einen großen Sommer schenke<br />
Den Familien einen Korb voll Ruhe<br />
Und viele Hoffnungsvolle Blicke auf<br />
Grün und Blau<br />
Wiesen und Wasser und weiße Strände –<br />
Leise Monate<br />
Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt<br />
Und Stille verordnet<br />
Dazu gehört dass er<br />
Den Kriegern das Handwerk<br />
Aus den Händen nimmt<br />
Und denen die ohne Arbeit sind<br />
Die Hoffnungslosigkeit<br />
Alle können wir daran mittun<br />
Und daran arbeiten<br />
Dass das Leben langsamer verläuft<br />
Dass die Welt alle Aufregung verliert<br />
Und die Menschen sich länger<br />
Ansehen können<br />
Um sich zu sagen: Wir lieben Euch!<br />
Gott <strong>uns</strong>er Herr möge diese Stille segnen<br />
Möge diese Stille denen überall<br />
In die Ohren blasen<br />
Die <strong>uns</strong>ere Zeit<br />
Noch schneller machen möchten<br />
Und damit noch kürzer und atemloser.<br />
Einen solchen sommerlichen Korb voller Ruhe<br />
wünscht Ihnen<br />
Jörn Engler<br />
Theologischer Vorstand
4<br />
6 10<br />
Inhalt<br />
Diakonische Gemeinschaft<br />
6 Gemeinsam <strong>unter</strong>wegs – Tage der Gemeinschaft<br />
in <strong>Kropp</strong><br />
19<br />
19<br />
19<br />
Vorstellung<br />
Dienstjubiläen<br />
Neue Mitarbeitende<br />
Unternehmensverbund<br />
8 <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> als Netzwerkpartner von<br />
care4future auf der Altenpflegemesse in Nürnberg<br />
9 Leitbild im Unternehmensverbund<br />
10 Frühlingsfest in <strong>Kropp</strong><br />
11 Musik macht gute Laune<br />
11 Seniorennachmittag auf der „<strong>Kropp</strong>er Info Schau“<br />
(K.I.S.)<br />
12 Führungsnachwuchs gesucht – gefunden!<br />
12 Ausbildungsberufe im Unternehmensverbund der<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
14 Wir sind für Sie da – Die Verwaltung in <strong>Kropp</strong><br />
15 Vorstellung<br />
15 Verabschiedung in den Ruhestand<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
16 Ausstellung in <strong>Kropp</strong> – Bilder aus der Zwischenwelt<br />
17 <strong>Kropp</strong> in Concert – „Curtis in Memphis” rockt<br />
Haus Kana<br />
17 „Platz der Generationen“<br />
18 Ein Leben für Kranke und Bedürftige<br />
St. Hildegard<br />
22 Die Diakoniesozialstation ist neuer Kooperationspartner<br />
der Spezialisierten ambulanten palliativen Versorgung<br />
(SAPV) des Katharinen-Hospizes Flensburg<br />
22 Dienstjubiläen<br />
23 Neue Mitarbeitende<br />
St. Ansgar<br />
23 Ahoi!<br />
23 Dienstjubiläen<br />
23 Neue Mitarbeitende<br />
St. Martin<br />
25 Modenschau in St. Martin<br />
25 Dienstjubiläen<br />
25 Neue Mitarbeitende<br />
St. Elisabeth<br />
26 Diamantene Hochzeit im Feierabendhaus Schleswig<br />
26 Landesbischof Gerhard Ulrich zu Gast im Feierabendhaus
5<br />
29 30 34<br />
27<br />
Neue Mitarbeitende<br />
36<br />
Dienstjubiläen<br />
St. Benedikt<br />
28 Kronjuwelenhochzeit bei Irmgard und Kurt Seegebarth<br />
28 Neue Mitarbeitende<br />
36 Neue Mitarbeitende<br />
St. Johannis<br />
37 Aktion des Internationalen Gideonbundes in<br />
Hesterberg & Stadtfeld<br />
29 Die Hesterberg & Stadtfeld gGmbH ist neuer Partner<br />
des Museums für Outsiderk<strong>uns</strong>t<br />
37<br />
38<br />
39<br />
Deutschland e.V.<br />
Theaterbesuch in der „Dithmarsia“<br />
Strandkorbspenden in Marne<br />
Neue Mitarbeitende<br />
St. Christian Diakonie-Service-<strong>Kropp</strong> / Diakonie-Service-Schleswig<br />
30<br />
Wir spielen „Bauerngolf” – Frühlingsfest im Paul-<br />
39<br />
Neue Mitarbeitende<br />
Gerhardt-Haus<br />
40<br />
Unser Küchentipp – Leckeres vom Grill<br />
31<br />
BARMER GEK und St. Christian Diakonie Eiderstedt<br />
stärken Mitarbeitern in der Pflege den Rücken: Machen<br />
auch Sie jetzt Ihren Rücken fit!<br />
20<br />
Sommerfest in <strong>Kropp</strong> 2013 – Bildergalerie<br />
32<br />
Dienstjubiläen<br />
27<br />
<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Vorschau & Termine<br />
32<br />
Neue Mitarbeitende<br />
41<br />
<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Leserbriefe<br />
St. Georg<br />
33<br />
Erinnerungskaffee im Wibe-Junge-Haus<br />
42<br />
2<br />
<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Buchtipp<br />
Impressum<br />
34<br />
35<br />
35<br />
„Herrentagsfeier“ im St.-Michaelis-Haus<br />
Bewohner des Anna-Prall-Hauses auf Himmelfahrtsausflug<br />
Musikalische Pfingsten im Anna-Prall-Haus<br />
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir <strong>uns</strong> im Magazin<br />
überwiegend auf eingeschlechtliche Formulierungen beschränkt. Diese sind<br />
selbstverständlich stets geschlechtsneutral zu verstehen.
6<br />
Diakonische Gemeinschaft<br />
Diakonische<br />
Gemeinschaft<br />
<strong>Stiftung</strong><br />
<strong>Diakoniewerk</strong><br />
<strong>Kropp</strong><br />
Gemeinsam <strong>unter</strong>wegs –<br />
Tage der Gemeinschaft in <strong>Kropp</strong><br />
Früher gab es das öfter, dass wir<br />
einander besucht haben, die <strong>Kropp</strong>er<br />
und die Lehniner. Bereits im vergangenen<br />
Jahr haben wir diese<br />
schöne alte Tradition wiederbelebt,<br />
als wir mit fünf Mitgliedern der<br />
Diakonischen Gemeinschaft fünf<br />
Tage zu Besuch waren bei <strong>uns</strong>eren<br />
Schwestern im Kloster Lehnin. Im<br />
April dieses Jahres machten sich<br />
zwanzig Schwestern aus Lehnin/<br />
Teltow nun auf zum Gegenbesuch<br />
hier in <strong>Kropp</strong>.<br />
„Reisen bildet”, sagt man, und so<br />
haben wir in diesen gemeinsamen<br />
Tagen auch viel Neues miteinander<br />
gesehen und kennengelernt. Die<br />
Geschichte <strong>uns</strong>eres <strong>Diakoniewerk</strong>s<br />
haben wir erzählt, über die Bedeutung<br />
der Bilder in <strong>uns</strong>erer Kapelle haben<br />
wir nachgedacht und immer wieder<br />
in zahllosen Zweiergesprächen<br />
zwischendrin <strong>uns</strong> ausgetauscht, wie<br />
es denn in <strong>uns</strong>eren <strong>Diakoniewerk</strong>en<br />
und vor allem den Gemeinschaften so<br />
zugeht.<br />
Auch <strong>unter</strong>wegs waren wir viel. Ein<br />
Rundgang über das Gelände in <strong>Kropp</strong><br />
bildete den Anfang, eine Kutschfahrt<br />
durch die Hüttener Berge und ein<br />
Tagesausflug nach Flensburg standen<br />
auf dem Programm.<br />
In Flensburg durften wir alle miteinander<br />
in der Diako zu Gast sein<br />
und konnten bei <strong>uns</strong>erem Besuch<br />
sowohl die Einrichtung als auch die<br />
Stadt gemeinsam ein bisschen<br />
erkunden. Und auch hier hieß es<br />
Schwestern in der Waldkapelle in den Hüttener Bergen<br />
erneut: Früher gab's das öfter... Die<br />
Sehnsucht nach mehr Begegnung<br />
und intensiverer Verbindung mit den<br />
Schwestern aus anderen Diakonischen<br />
Gemeinschaften war deutlich<br />
zu spüren. Oberinnen und Leiterin der<br />
Diakonischen Gemeinschaft werden<br />
sich das zu Herzen nehmen!<br />
In Flensburg war dann am Nachmittag<br />
auch Gelegenheit für <strong>uns</strong>eren<br />
weitgereistesten Gast aus Curitiba in<br />
Brasilien, von der Arbeit der dortigen<br />
Diakoniegemeinschaft in einem Kindergarten<br />
und bei den Papiersammlern in<br />
einer der Favelas, der Wohnviertel für<br />
die Ärmsten der Armen, zu berichten.<br />
Auch einen Einblick in das Leben der<br />
Diakonissen der dortigen Schwesternschaft<br />
haben wir bekommen. Die Idee,
Diakonische Gemeinschaft<br />
7<br />
Mit den Kutschen ging es durch die Hüttener Berge<br />
Leider fehlten <strong>uns</strong> die Heißgetränke<br />
doch einmal von hier aus mit einigen<br />
Menschen nach Brasilien zu fliegen,<br />
vielleicht auch gemeinschaftsübergreifend<br />
mit den Lehninern und den<br />
Flensburgern zusammen, kam neu<br />
wieder auf. So eindrücklich und<br />
lebendig hat Schwester Margot<br />
erzählt, dass mancher diese Arbeit<br />
nun gerne auch mit eigenen Augen<br />
sehen würde.<br />
Begeistert waren wir alle gemeinsam –<br />
Gäste und Hiesige – davon, wie leicht<br />
wir miteinander in Kontakt gekommen<br />
sind. Da war ein guter Geist<br />
der Offenheit zu spüren, aufeinander<br />
zuzugehen. Die Lust, alte Bekanntschaften<br />
aufzufrischen und neu zu<br />
schließen, war an allen Orten und zu<br />
jeder Zeit ungebrochen. Jeder konnte<br />
teilnehmen, wie es ihm und seinen<br />
Möglichkeiten entsprach. Manche<br />
haben das gesamte Programm mitgemacht,<br />
andere waren nur an einem<br />
Abend oder zum Ausflug nach<br />
Flensburg dabei – und alle hatten<br />
eine gute Zeit. Auch so kann man<br />
also Gemeinschaft erleben, und so<br />
soll es ja auch sein: Jeder macht<br />
mit nach seinen Möglichkeiten und<br />
alle akzeptieren das, in hoher und<br />
wohltuender persönlicher Zuwendung<br />
und Verbindlichkeit und gleichzeitig<br />
größtmöglicher Freiheit!<br />
Als am Sonntag nach einem schönen<br />
Gottesdienst und köstlichem Mittagessen<br />
<strong>uns</strong>ere Gäste aus Lehnin/Teltow<br />
Typisch Flensburg - Rumverkostung<br />
sich wieder auf die Heimreise gemacht<br />
haben, haben wir <strong>uns</strong> alle beschenkt<br />
gefühlt: voll von neuen Eindrücken<br />
und Ideen und alle mit einem Engel<br />
in der Tasche, den eine Schwester<br />
so liebevoll selbst hergestellt und <strong>uns</strong><br />
zum Frühstück an <strong>uns</strong>ere Teller gelegt<br />
hatte.<br />
Ein herzlicher Dank sei <strong>gesagt</strong> all<br />
denen, die sich zu <strong>uns</strong> auf den Weg<br />
gemacht und ihre Zeit miteinander<br />
geteilt haben, aber auch allen, die<br />
bei sich Gäste zur Übernachtung<br />
aufgenommen haben, und nicht zuletzt<br />
natürlich denen, die so freundlich<br />
dienstlich oder ehrenamtlich dafür<br />
gesorgt haben, dass wir alle <strong>uns</strong><br />
hier im <strong>Diakoniewerk</strong> zu köstlichen<br />
Mahlzeiten an schön gedeckte Tische<br />
setzen konnten.<br />
Wir sind <strong>uns</strong> sicher: In Zukunft wird es<br />
das wieder öfter geben!<br />
Claudia Zabel<br />
Das kleine Museum in der Diako-Flensburg
8<br />
Unternehmensverbund<br />
Unternehmensverbund<br />
Jörn Engler (rechts) im Interview mit Norbert Friedrich Foto: © contec 2013<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> als Netzwerkpartner von<br />
care4future auf der Altenpflegemesse in Nürnberg<br />
„care4future“ heißt das Projekt, das<br />
auf Initiative der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong><br />
<strong>Kropp</strong> und der St. Hildegard<br />
gGmbH nach Schleswig-Holstein<br />
kam. Pflegeschüler stellen den<br />
Pflegeberuf Schülerinnen und<br />
Schülern vor und werben für eine<br />
berufliche Tätigkeit in der Pflege<br />
– die „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“ hat hierüber<br />
bereits berichtet.<br />
In verschiedenen Regionen in Deutschland<br />
haben sich <strong>unter</strong> dem Dach von<br />
„care4future“ Netzwerke gebildet, um<br />
der Nachwuchsproblematik in der<br />
Pflege zu begegnen.<br />
Der bundesweite Projektorganisator,<br />
die contec GmbH, hatte hierzu die verschiedenen<br />
Netzwerke aus Deutschland<br />
auf die Altenpflegemesse in Nürnberg<br />
eingeladen, um am 10. April 2013<br />
aus den praktischen Erfahrungen mit<br />
diesem Projekt zu berichten.<br />
Anke Schimmer im Expertengespräch zur Nachwuchsproblematik<br />
in der Pflege<br />
Das „Netzwerk Schleswig-Holstein“<br />
wurde von <strong>uns</strong>erem Theologischen<br />
Vorstand, Pastor Jörn Engler, von<br />
Anke Schimmer vom Diakonischen<br />
Werk Schleswig-Holstein und <strong>uns</strong>erem<br />
Geschäftsführer Carsten Steinbrügge<br />
vertreten.<br />
Es gab einen regen Austausch sowohl<br />
zwischen den verschiedenen Netzwerkpartnern<br />
aus den Regionen, aber<br />
auch mit einer Vielzahl von Messebesuchern,<br />
die sich über die Erfahrungen<br />
mit dem Projekt „care4future“ informierten.<br />
In mehreren Vorträgen wurde aus<br />
den einzelnen Netzwerken berichtet:<br />
Wie klappt die Zusammenarbeit<br />
zwischen Schulen und Pflegeschulen?<br />
Wie gestalten wir die Öffentlichkeitsarbeit?<br />
Passt das Curriculum?<br />
Wie fühlt es sich für die Pflegeschüler<br />
nach ihrem ersten Ausbildungsjahr<br />
an, die Rolle der Experten und<br />
Unterrichtenden zu übernehmen? Ein<br />
besonderer inhaltlicher Höhepunkt war<br />
das Experteninterview zur Nachwuchsproblematik<br />
in der Pflege, in dem<br />
sich Anke Schimmer und Jörn Engler<br />
den Fragen des Geschäftsführers<br />
der contec, Detlef Friedrich, stellten.<br />
Beide wiesen nachdrücklich auf die<br />
besonderen Herausforderungen für<br />
die Gewinnung von Fachkräften in<br />
der Pflege hin, konnten aber auch<br />
von positiven Erfahrungen durch<br />
Großes Interesse am Expertengespräch zur Nachwuchsproblematik<br />
in der Pflege auf der Altenpflegemesse in<br />
Nürnberg<br />
Maßnahmen aus den Bereichen der<br />
Personalfindung, Personalbindung<br />
und Personalqualifizierung berichten.<br />
Jörn Engler schilderte hierzu die<br />
positiven Ergebnisse, die <strong>unter</strong> anderem<br />
durch Projekte wie „Mitarbeiter werben<br />
Mitarbeiter“, „Alternsgerechte Arbeitsplätze“<br />
oder „Traineeprogramm“ im<br />
Bereich des Unternehmensverbundes<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
erreicht werden konnten.<br />
Mit einer Vielzahl von informativen<br />
Gesprächen, häufig auch verbunden<br />
mit Absprachen über eine Fortsetzung<br />
des am Stand begonnenen, informativen<br />
Dialogs, ging der Messetag in<br />
Nürnberg zu Ende.<br />
Ralf Taubenheim
Unternehmensverbund<br />
9<br />
Leitbild im Unternehmensverbund<br />
Es war ein einstimmiger Beschluss. Alle Hände hoben<br />
sich für das Leitbild des Unternehmensverbundes der<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>. Schon im Jahr zuvor, 2011,<br />
hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Unternehmenskonferenz<br />
sich mit dem Text befasst. Claudia<br />
Zabel hatte für das Folgejahr den Auftrag erhalten, zu<br />
Workshops einzuladen, in denen sich alle Mitarbeitenden<br />
an der endgültigen Gestalt des Leitbildes beteiligen<br />
konnten. Die Ergebnisse aus dieser Runde durch den<br />
Unternehmensverbund waren von der Leitbild-Redaktion<br />
in die Formulierungen eingearbeitet und im September<br />
2012 den Mitgliedern der Unternehmenskonferenz zur<br />
Abstimmung vorgelegt worden.<br />
Grundlagen der Erarbeitung waren das „alte“ Leitbild der<br />
<strong>Stiftung</strong> und die in den verschiedenen Gesellschaften<br />
bereits vorhandenen Leitbildtexte. Wesentliche Inhalte, so<br />
stellte sich heraus, waren von gleichem Geist getragen und<br />
ähnelten sich bis in die Formulierungen hinein. Das hat <strong>uns</strong><br />
nicht überrascht, zumal alle Vorlagen aus diakonischem<br />
Selbstverständnis heraus entwickelt worden waren. Darum<br />
war es allen, die an der Abstimmung beteiligt waren, auch<br />
gut möglich zu sagen, dass das neue Leitbild alle anderen<br />
ablösen solle. Die verschiedenen Traditionen <strong>uns</strong>erer<br />
Häuser behalten ihren Wert, sind aber eingegangen in<br />
die Aussagen, die <strong>uns</strong> nun im Unternehmensverbund als<br />
gemeinsame Grundlage sowohl leiten als auch ermutigen<br />
und durchaus auch korrigieren.<br />
Es war <strong>uns</strong> wichtig zu sagen, dass <strong>uns</strong>er Leitbild zum einen<br />
formuliert, auf welches Verständnis <strong>uns</strong>erer Arbeit wir <strong>uns</strong><br />
geeinigt und damit auch verpflichtet haben. Dass wir zum<br />
anderen aber einen Text verfasst haben, der korrigierende<br />
Funktion haben wird. Nicht das Leitbild steht in Frage,<br />
wenn die Wirklichkeit hinter ihrem Anspruch zurückbleibt,<br />
sondern das Leitbild wird <strong>uns</strong> <strong>unter</strong>stützen, wenn wir<br />
die Rahmenbedingungen <strong>uns</strong>erer Arbeit und auch <strong>uns</strong>er<br />
eigenes Handeln zu befragen haben werden.<br />
In drei Versionen liegt das Leitbild für den Unternehmensverbund<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> nun vor. Zum<br />
einen ist es der ausführliche Text, den wir abschnittsweise<br />
in den nächsten Ausgaben der „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“ abdrucken<br />
werden. Zum Zweiten gibt es die hier vorgestellte<br />
Kurzfassung, die sich zum Aushang eignet und auch in<br />
Form eines Lesezeichens erscheinen wird. Zum Dritten haben<br />
wir den Text in Kooperation mit dem Büro der Lebenshilfe<br />
Sachsen in Leichte Sprache übertragen. Alle drei Fassungen<br />
finden sich auf <strong>uns</strong>erer Homepage www.diakonie-kropp.de.<br />
Wir freuen <strong>uns</strong> über einen durch und durch konstruktiven<br />
und gebrauchsfähigen Text, dessen einzelne Kapitel sich<br />
zum Beispiel zur Diskussion in Teamgesprächen eignen –<br />
und auf Ihre Rückmeldungen.<br />
U n t e r n e h m e n s v e r b u n d<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
Unser Leitbild<br />
Die <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> ist in ihrem Unternehmensverbund<br />
Trägerin differenzierter Angebote im Bereich der Kranken-, Alten- und<br />
Behindertenhilfe in ambulanter, teil- und vollstationärer Ausrichtung.<br />
Wir kooperieren mit den Kirchenkreisen Dithmarschen und Nordfriesland,<br />
Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde sowie der<br />
Evangelischen <strong>Stiftung</strong> Alsterdorf, dem Amt Marne-Nordsee und der<br />
Stadt Schleswig.<br />
• In christlicher Tradition dienen wir Menschen, die körperliche und<br />
seelische Unterstützung benötigen.<br />
• Wir achten die Würde und die Einzigartigkeit eines jeden Menschen<br />
und <strong>unter</strong>stützen ihn dabei, möglichst eigenverantwortlich zu leben.<br />
Sein persönliches Umfeld gehört zu ihm wie auch seine kulturellen,<br />
religiösen oder spirituellen Bindungen.<br />
• Gemeinsam erfüllen wir <strong>uns</strong>ere Aufgabe, indem wir als Team aus<br />
<strong>unter</strong>schiedlichen Berufsgruppen vertrauensvoll zusammen arbeiten.<br />
Wir reflektieren <strong>uns</strong>ere Arbeit und bilden <strong>uns</strong> fort, um <strong>uns</strong> persönlich<br />
und fachlich weiter zu entwickeln. Weil <strong>uns</strong>ere Arbeit ein Teil<br />
<strong>uns</strong>erer Lebenszeit ist, halten wir inne und besinnen <strong>uns</strong>.<br />
• Unser transparentes, ökonomisch verantwortliches Handeln dient<br />
der Qualität <strong>uns</strong>erer Leistungen. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter<br />
ist für die Qualität <strong>uns</strong>erer Leistungen mitverantwortlich.<br />
Christliche Nächstenliebe begründet sich nicht an materiellen Vorgaben,<br />
sondern an dem Willen, mit den zur Verfügung stehenden<br />
Mitteln bestmöglich dem Leben zu dienen, zu helfen, zu heilen und<br />
zu trösten.<br />
• Wir orientieren <strong>uns</strong> am Gemeinwohl und gestalten mit <strong>uns</strong>eren<br />
diakonischen Wertvorstellungen das gesellschaftliche Leben aktiv<br />
mit. Darum bilden wir in verschiedenen Berufsfeldern aus und<br />
<strong>unter</strong>stützen ehrenamtliches Engagement.<br />
• Als Mitglied im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein gehören<br />
wir zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.<br />
Wir leben und arbeiten in der gemeinsamen Überzeugung, dass Gott<br />
seinen Segen einer Arbeit verheißen hat, die getragen ist vom Geist<br />
Jesu Christi.<br />
Neben dieser Kurzfassung liegt das Leitbild auch in einer ausführlichen und einer<br />
Version in Leichter Sprache vor.<br />
Jörn Engler
10<br />
Unternehmensverbund<br />
Trommelalarm <strong>unter</strong> freiem Himmel<br />
Frühlingsfest in <strong>Kropp</strong><br />
Wie schön! Die Sonne schien am<br />
17. April, und wir konnten endlich<br />
den Frühling feiern mit viel Musik,<br />
Trommeln und Tanzen. Das Programm<br />
wurde diesmal hauptsächlich<br />
von den Bewohnerinnen und Bewohnern<br />
von St. Ansgar gestaltet.<br />
Im Rahmen der Andacht lud der<br />
Chor <strong>unter</strong> der Leitung von Thomas<br />
Johannsen zum Mitsingen ein, die<br />
Trommelgruppe <strong>unter</strong> der Leitung<br />
von Jürgen Breuninger präsentierte<br />
ihre Stücke zum Mitmachen und<br />
Bewohner aus dem Haus Bethanien<br />
tanzten zum Abschluss. Als Gast<br />
hatten wir die Seniorentanzgruppe des<br />
Landfrauenvereins <strong>Kropp</strong> eingeladen,<br />
die <strong>uns</strong> mit ihren Tänzen erfreute.<br />
Ein rundum gelungenes Frühlingsfest,<br />
zu dem das Kana-Team mit Dekoration<br />
und Bedienung, die Haustechnik mit<br />
Aufbau und Technik sowie die Diakonie-<br />
Service-<strong>Kropp</strong> (DSK) mit der Bewirtung<br />
ihren Anteil hatten. Noch einmal vielen<br />
Dank allen Mitwirkenden!<br />
Birgit Harjes<br />
Vergnügte Begegnung<br />
Tanzende Landfrauen Birgit Harjes begrüßt die Festgesellschaft Volles Haus Kana
Unternehmensverbund 11<br />
Xylophonsolo<br />
Musik macht gute Laune<br />
Freundinnen fürs Leben<br />
Das diesjährige Frühjahrskonzert der<br />
Freiwilligen Feuerwehr <strong>Kropp</strong> am<br />
Sonntag, dem 17. März, in der Aula<br />
der Gemeinschaftsschule <strong>Kropp</strong> war<br />
ein guter Anlass für über fünfzig<br />
Bewohner und Begleitungen aus<br />
den Häusern des <strong>Diakoniewerk</strong>s<br />
<strong>Kropp</strong>, sich fein zu machen für einen<br />
tollen <strong>unter</strong>haltsamen Nachmittag.<br />
Alle waren aufgeregt und freuten sich<br />
auf den Beginn der Veranstaltung. Es<br />
wurde diskutiert und gescherzt. Es<br />
war ein sehr schönes Konzert: Polka,<br />
Märsche, Walzer und sogar Schlager<br />
wurden in einer tollen Atmosphäre<br />
vorgetragen. Wir haben mitgesungen<br />
und mitgeschunkelt. In der Pause<br />
stärkten wir <strong>uns</strong> mit einer Cola oder<br />
einem Kaffee. Nach dem letzten Lied<br />
gab es sogar noch zwei Zugaben.<br />
Rundherum ein wunderschöner Nachmittag,<br />
vielen Dank an alle Beteiligten!<br />
Sylvia Sander<br />
Seniorennachmittag auf der<br />
„<strong>Kropp</strong>er Info Schau“ (K.I.S.)<br />
Ein voller Erfolg war der Seniorennachmittag<br />
auf der K.I.S. im April.<br />
Die Mitarbeitenden in <strong>uns</strong>eren <strong>Kropp</strong>er<br />
Häusern hatten die Bewohner erm<strong>unter</strong>t,<br />
an dieser Veranstaltung teilzunehmen.<br />
So fuhren wir mit etwa<br />
fünfzig Personen in das große Festzelt<br />
auf dem Messegelände der K.I.S. in<br />
Vertraute Gespräche<br />
<strong>Kropp</strong> und warteten<br />
gespannt, was nun<br />
wohl passieren würde.<br />
Zwei große, schön angedeckte<br />
Tische waren<br />
für <strong>uns</strong> reserviert.<br />
Nach leckerem Kuchen<br />
und leider nur Kaffee Im Festzelt<br />
– schade für alle Nichtkaffeetrinker –<br />
begann ein tolles Programm. Die Ballettschülerin<br />
aus Schleswig machte <strong>uns</strong><br />
ebenso riesigen Spaß wie die vielen<br />
Kinder und Jugendlichen mit ihren<br />
schönen Tänzen. Ein Allein<strong>unter</strong>halter<br />
brachte <strong>uns</strong> mit seinen lustigen Darbietungen<br />
sehr zum Lachen.<br />
Wir bedanken <strong>uns</strong> bei Ursel Hoffmann<br />
vom Seniorenförderverein <strong>Kropp</strong> für<br />
die nette Einladung zu diesem Nachmittag.<br />
Allen helfenden Händen sagen<br />
wir: „Danke, dass es Euch gibt, ohne<br />
Euch wäre so ein Nachmittag nicht<br />
möglich.“<br />
Sylvia Sander
12<br />
Unternehmensverbund<br />
Führungsnachwuchs gesucht – gefunden!<br />
Die <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
fördert gezielt den Führungskräftenachwuchs<br />
in der Pflege. Ab Sommer<br />
2013 nehmen fünf Mitarbeitende der<br />
Tochtergesellschaften St. Hildegard<br />
gGmbH <strong>Kropp</strong>, St. Elisabeth gGmbH<br />
Schleswig und St. Martin gGmbH<br />
Eckernförde an einer umfangreichen<br />
Weiterbildung zur Leitung<br />
einer Pflegeeinheit teil.<br />
Diese Weiterbildung teilt sich in einen<br />
theoretischen Teil, den sogenannten<br />
Kernkurs Leitung einer Pflegeeinheit<br />
am Institut für berufliche Aus- und<br />
Fortbildung (IBAF) in Rendsburg<br />
mit rund 550 Stunden, und in ein<br />
praxisorientiertes Traineeprogramm<br />
an den verschiedenen Standorten<br />
des Unternehmensverbundes von<br />
nochmals ca. 250 Stunden.<br />
In einem Zeitraum von zwei Jahren<br />
werden diese Mitarbeitenden intensiv<br />
und praxisnah auf Leitungsaufgaben<br />
vorbereitet.<br />
Die Teilnehmenden erwartet ein anspruchsvolles<br />
und interessantes Programm<br />
in den Unternehmensbereichen<br />
der Pflegedirektion, den ambulanten<br />
und stationären Leitungen, im Personalwesen,<br />
in der Unternehmensführung,<br />
im betriebswirtschaftlichen Controlling,<br />
im Aufnahmemanagement bis hin zum<br />
Arbeitsschutz.<br />
Damit stellt sich das Unternehmen der<br />
Aufgabe, zukunftsfähig und wegweisend<br />
Mitarbeitenden aus den eigenen<br />
Unternehmen Aufstiegsmöglichkeiten<br />
zu eröffnen und den gestiegenen<br />
v.l. obere Reihe: Carsten Steinbrügge u. Sven Roßmann / v.l. mitlere Reihe: Syelle Dörschner, Angelika Panitz u. Kai-Uwe Müller<br />
v.l. <strong>unter</strong>e Reihe: Rita Nicolaisen, Katrin Steinbrück u. Gabriela Pahl (Abwesend: Annette Roder)<br />
Anforderungen an Leitungsaufgaben<br />
in der Pflege und Versorgung pflegebedürftiger<br />
Menschen gerecht zu<br />
werden.<br />
Die Teilnehmenden an der Führungskräfteweiterbildung<br />
sind aus der<br />
St. Hildegard gGmbH Annette Roder<br />
und Kai-Uwe Müller, aus der St. Elisabeth<br />
gGmbH Angelika Panitz und Rita<br />
Nicolaisen sowie aus der St. Martin<br />
gGmbH Gabriela Pahl.<br />
Wir freuen <strong>uns</strong> für die Kolleginnen und<br />
den Kollegen und wünschen ihnen für<br />
die vor ihnen liegende Lernzeit Kraft,<br />
Mut und Vertrauen in die eigenen<br />
Stärken.<br />
Katrin Steinbrück<br />
Ausbildungsberufe im Unternehmensverbund der<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
In der Reihe „Ausbildungsberufe im<br />
Unternehmensverbund der <strong>Stiftung</strong><br />
<strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>“ stellen wir<br />
Ihnen zum Auftakt die Ausbildung<br />
zur staatlich anerkannten Altenpflegerin/zum<br />
staatlich anerkannten<br />
Altenpfleger vor.<br />
Sie wünschen sich einen Beruf mit<br />
hoher Arbeitsplatzsicherheit und guten<br />
Verdienstmöglichkeiten? Ihnen sind<br />
berufliche Entwicklungschancen und<br />
die Zusammenarbeit mit Menschen<br />
ebenso wichtig wie die Vereinbarkeit<br />
von Beruf und Familie? Dann haben<br />
Sie mit einer Ausbildung in der Altenpflege<br />
optimale Zukunftsperspektiven.<br />
Durch den demographischen Wandel<br />
in Deutschland wird die Gewährleistung<br />
der Pflege älterer Menschen<br />
zukünftig eines der zentralen Themen<br />
der Gesellschaft sein und der Bedarf
Unternehmensverbund<br />
13<br />
an qualifizierten Altenpflegerinnen und<br />
Altenpflegern auch zukünftig weiter<br />
ansteigen.<br />
Die formalen Zugangsvoraussetzungen<br />
für die Ausbildung zur examinierten<br />
Altenpflegerin/zum examinierten<br />
Altenpfleger sind neben der gesundheitlichen<br />
Eignung ein mittlerer<br />
Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss<br />
mit einem anerkannten<br />
Abschluss einer Ausbildung in der<br />
Krankenpflegehilfe bzw. Altenpflegehilfe<br />
oder aber einer anderen mindestens<br />
zweijährigen Berufsausbildung. Neben<br />
diesen formalen Voraussetzungen<br />
sollten Bewerberinnen und Bewerber<br />
gern mit älteren Menschen zusammen<br />
sein, Interesse an sozialen, pflegerischen<br />
und medizinischen Aufgaben<br />
haben und sich eine körperliche<br />
praktische Arbeit im Schichtdienst<br />
vorstellen können. Darüber hinaus<br />
sollten Sie auch Interesse an Planungsund<br />
Dokumentationsaufgaben haben.<br />
Die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin/zum<br />
examinierten Altenpfleger<br />
beansprucht bei Vollzeit grundsätzlich<br />
drei Jahre, kann jedoch auch in Teilzeit<br />
mit einer Dauer von bis zu fünf Jahren<br />
absolviert werden. In dieser Zeit<br />
wechseln Theorie- und Praxisphasen in<br />
Blockform einander ab. In mindestens<br />
2100 Unterrichtsstunden an einer<br />
Altenpflegeschule werden anhand<br />
von Fallbeispielen und konkreten<br />
Praxissituationen die erforderlichen<br />
Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen<br />
für die 2500 Stunden<br />
umfassende praktische Ausbildung<br />
im Ausbildungsbetrieb erworben.<br />
Dort entwickeln die Auszubildenden<br />
Kompetenzen in der medizinischpflegerischen<br />
Planung, Versorgung<br />
und Dokumentation sowie in der<br />
Kommunikation und Beratung der<br />
Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen<br />
und der Pflegeassistentinnen und<br />
Pflegeassistenten. Die Zusammenarbeit<br />
in einem multiprofessionellen<br />
Team vermittelt die Zusammenhänge,<br />
die Grundlage einer umfassenden und<br />
professionellen Betreuung älterer und<br />
pflegebedürftiger Menschen sind. Wir<br />
im Unternehmensverbund der <strong>Stiftung</strong><br />
<strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> sind bestrebt,<br />
den Auszubildenden im Rahmen der<br />
praktischen Ausbildung ein Optimum<br />
an Fähigkeiten und Kenntnissen zu<br />
vermitteln, die unverzichtbar sind, um<br />
in positiver Wertschätzung und mit emphatischem<br />
Verständnis professionelle<br />
und eigenverantwortliche Pflege,<br />
Betreuung und Beratung älterer und<br />
pflegebedürftiger Menschen durchführen<br />
zu können.<br />
Die Ausbildung schließt mit dem<br />
Examen zur staatlich anerkannten Altenpflegerin/zum<br />
staatlich anerkannten<br />
Altenpfleger ab und umfasst neben<br />
der praktischen eine schriftliche und<br />
mündliche Prüfung.<br />
Nach Abschluss der Ausbildung bieten<br />
wir Altenpflegerinnen und Altenpflegern<br />
vielfältige Tätigkeiten in der<br />
stationären und ambulanten Pflege,<br />
der Kurzzeit- und Tagespflege, in der<br />
gerontopsychiatrischen Pflege oder<br />
auch im Rehabilitationsbereich. Schließlich<br />
werden im Unternehmensverbund<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> Weiterqualifikationen<br />
zur Wohnbereichs- und<br />
Pflegedienstleitung und zur gerontopsychiatrischen<br />
Fachkraft gefördert.<br />
Perspektiven bieten wir auch in der<br />
Palliative Care und Pflegeberatung.<br />
Wenn Sie Interesse oder Fragen hinsichtlich<br />
der Ausbildung zur examinierten<br />
Altenpflegerin/zum examinierten<br />
Altenpfleger haben, steht Ihnen <strong>uns</strong>ere<br />
Beauftragte für Aus-, Fort- und Weiterbildung,<br />
Katrin Steinbrück, <strong>unter</strong> der<br />
Telefonnummer 04624-801 862 gern<br />
beratend zur Verfügung.<br />
Erste Infos auch <strong>unter</strong> http://www.<br />
soziale-berufe.com/inhalt/altenpfleger.<br />
html<br />
Ines Kaden-Kosak<br />
Jessica Niebuhr, Auszubildende in der St. Hildegard Diakonische Altenhilfe <strong>Kropp</strong> gGmbH über<br />
ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin:<br />
Nach der Schule hab ich mich entschlossen, ein Freiwilliges Soziales<br />
Jahr zu machen. Währenddessen konnte ich hier viele Eindrücke sammeln<br />
und erkennen, dass die Altenpflege mein Beruf ist.<br />
Während meiner Ausbildung als Altenpflegerin war ich in vielen Häusern und<br />
habe vieles gesehen und gelernt. Ich begegnete vielen <strong>unter</strong>schiedlichen<br />
Menschen, Kollegen sowie Bewohnern, und die Arbeit hat mir meistens Spaß<br />
gemacht. Ich hab tolle Erfahrungen mit Praxisanleitern gemacht, die mich<br />
<strong>unter</strong>stützt und mir viel gezeigt haben. Wenn ich Fragen hatte, gab es immer<br />
ein offenes Ohr für mich, auch wenn die Zeit manchmal knapp war.<br />
Dieser Beruf ist für mich ein Beruf mit Zukunftsperspektiven, weil Pflegekräfte<br />
immer gebraucht werden. Bei den derzeitigen Bedingungen ist es schon<br />
manchmal eine Herausforderung, allem gerecht zu werden. Ich wünsche mir,<br />
dass der Fachkräftemangel durch gute Ausbildungsbedingungen, wie hier in<br />
der St. Hildegard, abgebaut werden kann.<br />
Jessica Niebuhr
14<br />
Unternehmensverbund<br />
Wir sind für Sie da<br />
Die Verwaltung in <strong>Kropp</strong> – zuständig für wichtige zentral organisierte Abläufe und Inhalte in <strong>uns</strong>erem Unternehmensverbund.<br />
Aber: In welcher Abteilung bin ich richtig mit meinem Anliegen? Wen habe ich am Telefon, wenn ich anrufe? Wer<br />
beantwortet meine E-Mail? In dieser und den nächsten Ausgaben der „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“ stellen wir Ihnen Personen und<br />
die Abteilungen vor, die für Sie wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind. Wir beginnen mit vier Damen mit<br />
recht umfassend aufgestellten Aufgabengebieten.<br />
Aljona Fischer<br />
Assistentin des Theologischen<br />
Vorstandes<br />
Telefon 04624 - 801 803<br />
a.fischer@diakonie-kropp.de<br />
Kathrin Marxen<br />
Assistentin des Leitenden<br />
Psychologen<br />
Telefon 04624 - 801 810<br />
k.marxen@diakonie-kropp.de<br />
Aufgabengebiete:<br />
• Büroorganisation für den Theologischen und zum Teil für den<br />
Kaufmännischen Vorstand,Schriftverkehr, Aktenführung<br />
• Vorbereitung Glückwünsche (Jubiläen, Hochzeiten,<br />
Geburten, Urkunden)<br />
• Vorbereitung/Nachbereitung Mitarbeiterzeitschrift „<strong>unter</strong><br />
<strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“<br />
• Vorbereitung Mitarbeiterausflüge<br />
• Spendenbescheinigungen für <strong>Stiftung</strong> und Unternehmensverbund<br />
• Internetnachbereitung/Intranet<br />
• Mitorganisation beim Sommerfest<br />
Birgit Maeck<br />
Assistentin des Kaufmännischen<br />
Vorstandes<br />
Telefon 04624 - 801 802<br />
b.maeck@diakonie-kropp.de<br />
Aufgabengebiete:<br />
• Pflegesätze/Investitionskosten SGB XII (St. Ansgar) und<br />
SGB V (Fachkrankenhaus, Tagesklinik, Psychiatrische<br />
Institutsambulanz<br />
• Unternehmenscontrolling (Personal, Pflegebedarf SGB XI,<br />
Erlöse, PsychPV)<br />
• Externe Statistiken (z. B. Pflegestatistik, Krankenhausstatistik,<br />
Einrichtungsstatistik…)<br />
• Organisation der Organsitzungen (<strong>Stiftung</strong>srat, Gesellschafterversammlungen)<br />
• Archivierung der Verträge von Vorstand und Geschäftsführung<br />
(Gesellschafterverträge, Handelsregister, Grundbuchblätter...)<br />
in Papierform und zukünftig auch per EDV<br />
• Zuarbeit Vorstand und Geschäftsführung (Vorbereitung<br />
Sitzungs<strong>unter</strong>lagen u.ä.)<br />
Aufgabengebiete:<br />
• Kundenmanagement der St. Ansgar gGmbH<br />
• Fortbildungsmanagement der St. Ansgar gGmbH<br />
• Unterstützende Funktion im Bereich Personalthemen der<br />
St. Ansgar gGmbH<br />
• Auswertungen erstellen für die St. Ansgar gGmbH<br />
Dörte Plähn-Reimer<br />
Assistentin für die Seelsorge im<br />
Unternehmensverbund<br />
Telefon 04624 - 801 824<br />
d.plaehn-reimer@diakonie-kropp.de<br />
Aufgabengebiete:<br />
• Abrechnungen mit Ehrenamtlichen (Pauschalen und<br />
Fahrtkosten)<br />
• Organisation von Ausflügen, Freizeit- und Kaffeefahrten sowie<br />
Einzelveranstaltungen für Bewohnerinnen und Bewohner<br />
• Gottesdienstplanerstellung<br />
• Mitglied in der Festvorbereitungsgruppe für Feierlichkeiten<br />
im <strong>Diakoniewerk</strong><br />
• Mitorganisation bei den Mitarbeiterausflügen<br />
Unterstützung in den folgenden Arbeitsbereichen in Form von<br />
allgemeinen Assistenz- und Sekretariatsarbeiten:<br />
• Ehrenamt<br />
• Freizeit<br />
• Seelsorge, diakonische Profilentwicklung im Unternehmensverbund<br />
• Diakonische Gemeinschaft<br />
• Fortbildungen<br />
• Hospizarbeit
Unternehmensverbund<br />
15<br />
Vorstellung<br />
Es stellt sich vor<br />
Agnes Kokula-<br />
Sönnichsen<br />
Seit Januar 2013 arbeite ich als Fachärztin für Psychiatrie<br />
und Psychotherapie in der Psychiatrischen Fachklinik<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>. Vorher war ich über<br />
zehn Jahre lang in der benachbarten Psychiatrischen<br />
Klinik in Rendsburg tätig, habe die Psychiatrie in allen<br />
ihren Facetten kennengelernt, habe medikamentöse und<br />
andere Therapien nach aktuellen Richtlinien ausüben<br />
gelernt und habe dort meine Facharztausbildung absolviert.<br />
Wort und Beziehung stellen für mich einen zentralen Faktor<br />
der ärztlich-psychiatrischen Behandlung dar. Um diese<br />
Möglichkeiten professionell handhaben zu können –<br />
und auch aus persönlichem Interesse – habe ich<br />
zusätzlich eine breite psychotherapeutische Ausbildung<br />
absolviert (Tiefenpsychologische PT, Gestalttherapie,<br />
Traumatherapie).<br />
Als wichtige heilsame Faktoren, speziell in der Psychiatrie,<br />
erlebe ich Eindrücke aus der Natur sowie den Faktor<br />
Zeit.<br />
Was mich bewogen hat, im Fachkrankenhaus <strong>Kropp</strong> zu<br />
arbeiten, waren deshalb auch die Hoffnung und die Aussicht,<br />
hier in einer ruhigen und naturnahen Umgebung als<br />
Ärztin den Patienten eine leitliniengerechte psychiatrische<br />
Behandlung zu ermöglichen, die ihnen im Rahmen einer<br />
guten therapeutischen Beziehung genügend Zeit zum<br />
Gesundwerden gibt.<br />
Auf eine kontinuierliche ärztliche Arbeit <strong>unter</strong> diesen Umständen<br />
freue ich mich.<br />
Privat lebe ich in einer glücklichen Beziehung und bin<br />
Mutter von zwei Kindern: Meine Tochter hat gerade das<br />
Abitur bestanden, mein Sohn ist in der Ausbildung zum<br />
Garten- und Landschaftsbauer. In meiner Freizeit bewege<br />
ich mich gerne an der frischen Luft, pflege meinen Garten<br />
oder mache Yoga, und ich versuche (mit <strong>unter</strong>schiedlichem<br />
Erfolg) bezüglich Gesundheitserhaltung die<br />
Ratschläge einzuhalten, die ich meinen Patienten gebe…<br />
Agnes Kokula-Sönnichsen<br />
„Gott segne Dich und behüte Dich!“<br />
4. Buch Mose, 6, 24<br />
Verabschiedung in den Ruhestand<br />
Gemeinsame Zeit im Team ist zu Ende gegangen. Der nächste Lebensabschnitt<br />
beginnt. Wir haben mit herzlichen Segenswünschen für die bevorstehende<br />
Zeit und mit Dank für ihre Mitarbeit in der Pflege, Betreuung und Versorgung<br />
der <strong>uns</strong> in <strong>uns</strong>eren diakonischen Einrichtungen anvertrauten Menschen in den<br />
Ruhestand verabschiedet:<br />
Karin Daume · <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> · 31.01.2013<br />
Hertha Kruck · <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> · 31.03.2013<br />
Hilke Erichsen-Mielow · St. Ansgar · 30.04.2013<br />
Alexander Schreiner · St. Martin · 31.05.2013
16<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
Ausstellung<br />
in <strong>Kropp</strong><br />
Bilder aus der<br />
Zwischenwelt<br />
Künstler Mario Enke stellt seine<br />
von Klee und Feininger inspirierten<br />
Werke im <strong>Diakoniewerk</strong> aus<br />
Mario Enke und „Der Bewahrer“<br />
„Bilder kommunizieren mit <strong>uns</strong>, sie<br />
eröffnen Dialoge, ich freue mich auf<br />
das Gespräch mit Ihren Werken“, mit<br />
diesen Worten eröffnete Pastor Jörn<br />
Engler die Ausstellung des Künstlers<br />
Mario Enke in der Verwaltung der<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>. Der 1948<br />
in Gera geborene Enke, der heute eine<br />
Galerie in Lindaunis besitzt, absolvierte<br />
zunächst eine Ausbildung zum Töpfer<br />
in der ehemaligen DDR, bevor er sich<br />
autodidaktisch in die Malerei einarbeitete.<br />
„In der DDR hätte ich nichts<br />
werden können, ich protestierte denen<br />
zu viel", sagte Enke. „Alles das hier ist<br />
aus meinen Erlebnissen entstanden“,<br />
erzählte der Künstler.<br />
Für seine Keramikwerke setzt er eine<br />
eigens entwickelte Brenntechnik ein,<br />
zur Schöpfung seiner Gemälde benutzt<br />
er keinen Pinsel. Inspiriert von der<br />
Einteilung des goldenen Schnittes,<br />
legt er zunächst ein Raster fest.<br />
Dort hinein wird der Bildgrund, der<br />
Karton, gefaltet und zerknittert und<br />
anschließend wochenlang in ein Ölbad<br />
gelegt, bis der Bogen die gewünschte<br />
Transparenz hat. Dann schneidet Enke<br />
Schablonen oder Scherenschnitte aus,<br />
die den Grundformen des Bildinhalts<br />
entsprechen. Diese montiert er auf<br />
der Rückseite. Anschließend trägt<br />
er die Grundfarben auf und reibt<br />
und knetet diese so lange ein, bis<br />
sie auf der Vorderseite erscheinen.<br />
„Dadurch entsteht ein 3-D-Effekt,<br />
der zur ungewöhnlichen Leuchtkraft<br />
meiner Werke führt“, erläuterte Enke.<br />
Zu seinen Vorbildern zählen Lionel<br />
Feininger, Paul Klee und Hermann<br />
Glöckner. Aber auch Vater Herbert<br />
Enke, ein in der ehemaligen DDR<br />
bekannter Künstler, hat Einfluss auf<br />
seine Werke.<br />
„Ein Künstler ist ein Medium, auf das<br />
Einflüsse einstürzen. Wie ein Transformator<br />
macht ein Künstler diese für<br />
den Betrachter sichtbar und nachvollziehbar.<br />
Manche Bilder malen sich von<br />
selber, ich bin nur das Handwerkszeug“,<br />
so Enke. Er gestaltet aus<br />
geometrischen Gebilden fröhliche<br />
Artistenwelten und Zirkus-Szenen sowie<br />
ernste Werke, die er „Zwischenwelt“<br />
oder „Befragung II“ nennt.<br />
Eine wichtige Inspirationsquelle sind<br />
für Enke Ikonen der orthodoxen Kirche.<br />
„Sie sind oft mit Goldmalerei gearbeitet<br />
und bringen deshalb eine völlig andere<br />
Perspektive des Sehens“, erklärte er.<br />
In Ostdeutschland geboren und aufgewachsen,<br />
kam er Ende der sechziger<br />
Jahre während eines abgebrochenen<br />
Theologiestudiums mit Ikonen in Berührung.<br />
In seinem Werk „Der Bewahrer“<br />
ist dieser Einfluss deutlich zu erkennen.<br />
Wer Enkes Symbiose von Keramik<br />
und Malerei kennenlernen möchte, hat<br />
hierzu noch bis Ende August während<br />
der Öffnungszeiten im Verwaltungsgebäude<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong><br />
<strong>Kropp</strong> in der Johannesallee die Gelegenheit.<br />
Antje Fey-Jensen
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> 17<br />
„Curtis in Memphis”<br />
rockt Haus Kana<br />
<strong>Kropp</strong> in Concert<br />
Kana bebte! Die fünfköpfige Band<br />
rund um die Elvis-Stimme von Thomas<br />
„Curtis“ Gäthje präsentierte ein<br />
breites Repertoire von Rock'n'Roll-<br />
Klassikern über Bluesrockhymnen<br />
bis hin zu gefühlvollen Balladen des<br />
Genres. Moderner Rockabillysound<br />
ging druckvoll nach vorne los,<br />
zeitgemäß interpretiert, homogen<br />
und knackig, wie die Rock'n'Roller<br />
aus Dithmarschen selbst ihre Musik<br />
bezeichnen. Mit Coverversionen von<br />
Hits der frühen Beatles, mit Bluestiteln<br />
der Rolling Stones und von Chris<br />
Isaak, Country-Rocksongs und ein<br />
paar Eigenkompositionen haben in<br />
<strong>Kropp</strong> Bühne und Saal gerockt. Das<br />
Publikum war begeistert! Dass Curtis<br />
zudem ein Kollege ist, der seit vielen<br />
Jahren im Gardinger Marienstift für<br />
die Bewohnerinnen und Bewohner da<br />
ist, ließ den fulminanten Gig auf ganz<br />
besondere Weise zu einem Heimspiel<br />
werden. Keep on rocking!<br />
Jörn Engler<br />
<strong>Kropp</strong> in Concert Termine<br />
26. Oktober 2013 · 19:30 Uhr · Haus Kana: mit David Shamban (Cello) & Mark Karsai (Piano)<br />
07. Dezember 2013 · 19:30 Uhr · Haus Kana: Mobago<br />
„Platz der Generationen“<br />
Anfang Juli werden wir den in Zusammenarbeit mit der<br />
Gemeinde <strong>Kropp</strong> entstandenen „Platz der Generationen“<br />
einweihen können. Wir werden in der nächsten Ausgabe<br />
der „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“ berichten.
18<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
Ein Leben<br />
für Kranke und<br />
Bedürftige<br />
Charlotte „Lotti“ Burmeister (92) ist<br />
die letzte lebende Diakonisse des<br />
<strong>Diakoniewerk</strong>s <strong>Kropp</strong><br />
Schwester Lotti – wie Charlotte<br />
Burmeister von allen genannt wird – ist<br />
gerade 92 Jahre alt geworden. Deshalb<br />
liegen in ihrem kleinen Zimmer,<br />
das sich in einer Senioreneinrichtung<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> befindet,<br />
viele Briefe und Grußkarten. „Ich<br />
habe noch keine Zeit gehabt, diese<br />
zu beantworten“, sagt die alte Dame.<br />
Lotti Burmeister hat viele Freunde und<br />
Bekannte, die sie als Weggefährten<br />
über die Jahre treu begleiten und ihr<br />
regelmäßig schreiben. Vor einigen<br />
Wochen meinte ein Besucher – aufgrund<br />
der Geburtstagspost und der<br />
vielen Gegenstände, die in ihrem Zimmer<br />
herumliegen – es sei unordentlich.<br />
Daraufhin konterte Schwester Lotti<br />
selbstbewusst: „Dies ist keine Unordnung,<br />
das ist Vielseitigkeit.“ Und das<br />
stimmt: Die zierliche Frau mit lichtem<br />
grauem Haar ist die letzte lebende<br />
Diakonisse des <strong>Diakoniewerk</strong>s <strong>Kropp</strong>,<br />
die vom <strong>Kropp</strong>er Mutterhaus entsendet<br />
wurde, und blickt auf ein buntes<br />
und ereignisreiches Leben – nicht nur<br />
im Dienst der Kirche – zurück.<br />
Beinahe ihr ganzes Leben war<br />
Schwester Lotti für Kranke und Bedürftige<br />
da, <strong>unter</strong> anderem als Hausschwester<br />
im <strong>Kropp</strong>er Mutterhaus.<br />
Sie impfte Kinder, spritzte Insulin, hielt<br />
Nachtwachen, beriet Mütter in Säuglingspflege<br />
und begleitete Sterbende.<br />
Das alles erledigte sie in ihren ersten<br />
Berufsjahren zu Fuß bei Wind und<br />
Wetter und später dann mit dem Fahrrad.<br />
Später konnte sie sich in Heiligenhafen,<br />
wo sie viele Jahre arbeitete, mit<br />
dem Pastor und Posaunenchorleiter<br />
ein Mofa teilen, bevor sie 1965 den<br />
Führerschein machte und das Dienstauto<br />
benutzen konnte.<br />
„Diakonisse zu sein, ist eine Lebens-<br />
Lotti Burmeister mit der Oberin Gertrud Koch<br />
aufgabe“, erzählt Irmgard Klaaßen,<br />
Weggefährtin von Lotti Burmeister und<br />
ehemalige Oberschwester in <strong>Kropp</strong>.<br />
Zudem habe es den Vorteil, dass man<br />
bis ins hohe Alter rundum versorgt sei.<br />
„Das Leben wird in den Dienst des<br />
Mutterhauses gestellt, das die Diakonissen<br />
in Kindergärten, Krankenhäusern,<br />
als Gemeindeschwestern und in anderen<br />
sozialen Bereichen einsetzt.<br />
Krankenschwestern wie ich dagegen<br />
beziehen einen Lohn und erhalten<br />
später ihre Rente im Alter. Wir konnten<br />
entscheiden, wo wir tätig sein<br />
wollten“, sagt Klaaßen, die sich selbst<br />
gegen ein Leben als Diakonisse<br />
entschied. Klaaßen lebt inzwischen<br />
ebenfalls in einer Senioreneinrichtung<br />
des <strong>Diakoniewerk</strong>s <strong>Kropp</strong>.<br />
Doch zurück zu Schwester Lotti. Sie<br />
hat sich nicht klein kriegen lassen,<br />
Herausforderungen haben sie nur<br />
wachsen lassen. In ihrem Tun und<br />
Handeln standen stets Tugenden<br />
wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und<br />
Korrektheit sowie der Mensch und<br />
Patient im Vordergrund, obwohl sie<br />
selbst oft mit ihrer Gesundheit zu<br />
kämpfen hatte. Schon als kleines<br />
Kind war sie krank, hatte eine Allergie<br />
gegen Milchprodukte, die aber erst<br />
spät festgestellt wurde. „Es war eine<br />
Qual für mich, Buttermilchsuppe zu essen“,<br />
erinnert sie sich an ihre Jugend.<br />
Burmeister beendete die Volksschule<br />
und wurde für die höhere Schule vor-<br />
geschlagen, doch als „Mädchen in<br />
dieser Zeit“ wurde nichts daraus.<br />
Sogenannte Kindernachmittage, die<br />
eine Diakonisse aus Flensburg betreute<br />
und an denen Handarbeiten<br />
vollbracht, gesungen und vorgelesen<br />
wurde, waren Burmeisters erste<br />
Berührungspunkte mit der Diakonie.<br />
„Ich habe mich erst mit Händen und<br />
Füßen dagegen gewehrt, Diakonisse<br />
zu werden, weil dieser Beruf so schwer<br />
ist“, erzählt Lotti rückblickend. Letztendlich<br />
habe sie sich aber doch dafür<br />
entschieden. „Die fromme und religiöse<br />
Erziehung meiner Eltern hat mich geformt,<br />
aber auch der Kindergottesdienst<br />
und die Mädchengruppen. Ich<br />
habe meinen Willen gehabt und die<br />
Kraft von Gott.“<br />
Während des Krieges wurde Burmeister<br />
als Flakhelferin eingezogen und zum<br />
Dienst nach Wolfenbüttel beordert.<br />
Nach Ende des Krieges absolvierte<br />
sie eine zweieinhalbjährige Lehre im<br />
Oldenburger Krankenhaus und nach<br />
einem sechsmonatigen Examenskursus<br />
in <strong>Kropp</strong> legte sie 1948 die<br />
Prüfung zur examinierten Krankenschwester<br />
ab. Dann entschloss sie<br />
sich, Diakonisse zu werden und<br />
wurde 1955 in der <strong>Kropp</strong>er Dorfkirche<br />
eingesegnet.<br />
Damals war Gertrud Koch Oberin im<br />
<strong>Diakoniewerk</strong>. Andächtig hält Lotti<br />
Burmeister das gerahmte Foto von<br />
ihr in der Hand, das sonst auf ihrer
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> 19<br />
Anrichte steht. „Bei ihr fühlte man sich<br />
gleich zu Hause, sie war wie eine Mutter<br />
zu mir“, erinnert sich die Diakonisse.<br />
Mit der Einsegnung gehörte sie zum<br />
Mutterhaus in <strong>Kropp</strong>, das sie zunächst<br />
als Diakonisse nach Heiligenhafen<br />
sandte.<br />
Auf die Frage, warum es immer weniger<br />
Diakonissen gibt, antwortet die alte<br />
Dame klar und deutlich: „Das liegt<br />
an der Einstellung, dass keiner mehr<br />
Gewinn darin sieht, Diakonissin zu<br />
werden. Heute denken die jungen<br />
Leute eher gewinnorientiert.“<br />
Schwester Lotti ist merklich müde von<br />
dem Gespräch, dennoch möchte sie<br />
nun endlich anfangen, ihre Geburtstagspost<br />
zu lesen und zu beantworten,<br />
um ihre Freunde und Bekannten nicht<br />
noch länger warten zu lassen, „denn<br />
es kann ja jeden Tag etwas passieren“,<br />
sagt sie.<br />
Antje Fey-Jensen<br />
Vorstellung<br />
Es stellt sich vor<br />
Barbara Landa<br />
Am 1. Juni habe ich meinen Dienst als Pastorin hier im<br />
<strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> angefangen. Ich freue mich sehr<br />
darüber, hier zu sein und möchte mich Ihnen kurz vorstellen.<br />
Mein Name ist Barbara Landa. Ich bin 53 Jahre alt.<br />
Nach meiner Schulzeit habe ich Theologie in Hamburg,<br />
England, Heidelberg und Kiel studiert. Nach einer Wartezeit,<br />
die ich mit Praktika in Kirchengemeinden in Tanzania<br />
und Kiel verbracht habe, habe ich das Vikariat in<br />
Kronshagen gemacht.<br />
Dann bin ich mehr als einundzwanzig Jahre Gemeindepastorin<br />
in der Kirchengemeinde Pries-Friedrichsort in<br />
Kiel gewesen. Ein Schwerpunkt in dieser Zeit lag auf der<br />
Kinder- und Familienarbeit. Aber auch die Seelsorge war<br />
ein Bereich, der mich schon immer interessiert hat.<br />
Vor vierzehn Jahren kam dann noch mal ein neuer Arbeitsbereich<br />
dazu: Ich wurde mit halber Stelle Pastorin in<br />
der Gehörlosenseelsorge. Das bedeutete für mich,<br />
eine neue Sprache – die Gebärdensprache – zu lernen.<br />
Gottesdienste nicht allein mit der Stimme, sondern mit<br />
Gebärden zu feiern, war eine bewegende und gute<br />
Erfahrung.<br />
Beide Arbeitsbereiche habe ich jetzt verlassen, um hier<br />
im <strong>Diakoniewerk</strong> arbeiten zu können. Mich hat besonders<br />
gereizt, mich noch einmal im Bereich der Seelsorge<br />
stärker zu engagieren. Deshalb freue ich mich besonders<br />
auf Besuche und Gespräche. Ich hoffe, es gelingt dabei<br />
miteinander zu entdecken, wie Glauben trösten, helfen<br />
und beflügeln kann.<br />
Ich bin gespannt auf die Zeit in <strong>Kropp</strong>!<br />
Barbara Landa<br />
Wir gratulieren<br />
Dienstjubiläen<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
40-jähriges Dienstjubiläum<br />
Rita Marquardt · Krankenpflegehelferin<br />
10-jähriges Dienstjubiläum<br />
Hans Kiene · Pflegedirektor<br />
Axel Kuchendorf · Krankenpfleger<br />
Anna-Katrin Siedenburg<br />
aus Tolk<br />
Personalsachbearbeiterin<br />
Barbara Landa<br />
aus Kiel<br />
Pastorin
20<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
Sommerfest<br />
in <strong>Kropp</strong> 2013
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> 21<br />
Fotos: Sönke Dwenger
22<br />
St. Hildegard<br />
Die Diakoniesozialstation ist neuer<br />
Kooperationspartner der Spezialisierten<br />
ambulanten palliativen Versorgung (SAPV)<br />
des Katharinen-Hospizes Flensburg<br />
Ab sofort bietet das Team der<br />
Diakoniesozialstation auch eine<br />
spezialisierte ambulante palliative<br />
Versorgung an.<br />
Medizin hat Grenzen. Auch wenn das<br />
Heilen von Erkrankungen mit allen Mitteln<br />
versucht wird, kann der Augenblick<br />
kommen, von dem aus die weitere Behandlung<br />
als Linderung und nicht mehr<br />
als Heilung verstanden werden muss.<br />
Niemand wünscht sich eine solche<br />
Diagnose. Die Auseinandersetzung mit<br />
dem eigenen Sterben oder der Tod<br />
eines geliebten Menschen macht oftmals<br />
hilflos.<br />
Die SAPV dient dem Ziel, die Lebensqualität<br />
und die Selbstbestimmung<br />
schwerstkranker Menschen zu erhalten,<br />
zu fördern und zu verbessern sowie<br />
ihnen ein würdevolles und selbstbestimmtes<br />
Leben bis zum Tod in ihrer<br />
vertrauten häuslichen Umgebung zu<br />
ermöglichen.<br />
Die Diakoniesozialstation <strong>Kropp</strong>/<br />
Owschlag bietet eine professionelle<br />
Sterbebegleitung sowie eine psychosoziale<br />
Begleitung für Menschen mit<br />
einer unheilbaren, fortgeschrittenen<br />
Erkrankung und deren Angehörigen<br />
nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen<br />
an. Durch die Kooperation<br />
und enge Zusammenarbeit mit dem<br />
Katharinen-Hospiz in Flensburg sowie<br />
deren Palliative Care Team, bestehend<br />
aus erfahrenen Ärzten und einem ehrenamtlichen<br />
Hospizdienst, kann eine<br />
umfassende Begleitung Schwerstkranker<br />
und Sterbender sowie deren<br />
Angehörigen im häuslichen Umfeld<br />
ermöglicht werden.<br />
Gemeinsam mit dem Betroffenen, seinen<br />
Angehörigen und dem betreuenden<br />
v. l. Maren Scholtyssek, Sabine Reinhold, Jara Behn, Heike Hansen, Claudia Toporski, Merle Schreiber<br />
Hausarzt entwickelt das multidisziplinäre<br />
Team einen individuellen Pflegeplan.<br />
Dieser gewährleistet die notwendige<br />
medizinischtechnische Versorgung<br />
<strong>unter</strong> Berücksichtigung höchstmöglicher<br />
Lebensqualität. Als erfahrener<br />
Pflegedienst kann die Diakoniesozialstation<br />
alle notwendigen pflegerischen<br />
Aufgaben übernehmen. Dazu gehören<br />
die Kontrollen der Symptome und die<br />
Begleitung der Schmerztherapie wie<br />
auch die alltägliche Körperpflege.<br />
Durch die Weiterbildung von Sabine<br />
Reinhold im Bereich Palliative Care<br />
sowie der Pain-Nurse-Weiterbildung<br />
von Merle Schreiber ist die Diakoniesozialstation<br />
auch für diesen Bereich<br />
Wir gratulieren<br />
Dienstjubiläen<br />
25-jähriges Dienstjubiläum<br />
Irma Luedtke · Altenpflegerin<br />
10-jähriges Dienstjubiläum<br />
Ewa Baranowski · Altenpflegeschülerin<br />
Hannelore Breitbeil · Haus- und Familienpflegerin<br />
Harry Kern · Altenpfleger<br />
Birgit von Essen · Krankenschwester<br />
der ambulanten Pflege gerüstet und<br />
möchte gerne die Betroffenen und<br />
deren Nahestehenden <strong>unter</strong>stützen<br />
und die Belastung, den Schmerz<br />
und die Trauer mit ihnen tragen. Das<br />
Team ist bestrebt, mit Respekt vor der<br />
Würde und der Selbstbestimmung des<br />
Sterbenden, deren Leid zu lindern und<br />
eine möglichst gute Lebensqualität bis<br />
zum Tod zu gewährleisten sowie den<br />
verbleibenden Tagen mehr Leben zu<br />
geben.<br />
Dafür ist das Team <strong>unter</strong> der<br />
Telefonnummer 04624 / 801-780<br />
für Sie erreichbar.<br />
Jara Behn / Sabine Reinhold
St. Hildegard<br />
St. Ansgar 23<br />
Herzlich<br />
willkommen<br />
Wir begrüßen als neue<br />
Mitarbeitende<br />
Ahoi!<br />
Ein neues Beschäftigungsprojekt<br />
bei der St. Ansgar! Mehr dazu lesen<br />
Sie in der nächsten Ausgabe „<strong>unter</strong><br />
<strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“<br />
Lars Bohnert<br />
aus Alt Bennebek<br />
Azubi Altenpfleger<br />
Das Segelboot der St. Ansgar<br />
Wir gratulieren<br />
Dienstjubiläen<br />
Lilia Fuso<br />
aus <strong>Kropp</strong><br />
Pflegehelferin<br />
25-jähriges Dienstjubiläum<br />
Christa Schröder · Altenpflegerin<br />
10-jähriges Dienstjubiläum<br />
Heike Bartelsen · Dipl.-Sozialpädagogin<br />
Monika Jess · Erzieherin<br />
Christoph Koch · Altenpfleger<br />
Peggy Nissen · Krankenpflegehelferin<br />
Birte Pawlikowsky<br />
aus Schwabstedt<br />
Altenpflegerin<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
(ohne Bild)<br />
Christiana O'Sullivan<br />
aus Fockbek<br />
Pflegehelferin<br />
Annegret Scheel-Hartig<br />
aus Hude<br />
Stellvertr. Leitung<br />
(ohne Bild)<br />
Manfred Mewes<br />
aus Börm<br />
Krankenpfleger
Anzeige
St. Martin 25<br />
Dreifach vergnügt und gut behütet<br />
Modenschau in St. Martin<br />
Die Betreuungskräfte erfüllten sich einen heimlichen Traum: Es gab eine<br />
Modenschau in der Cafeteria von St. Martin, und wir waren die Models,<br />
jedenfalls zum Teil.<br />
Auch <strong>uns</strong>ere Bewohner hatten viel Vergnügen, verschiedene Hüte aufzuprobieren,<br />
und sie standen ihnen wirklich sehr gut. Viele <strong>uns</strong>erer Gäste<br />
berichteten, dass ein Hut früher zum Ausgehen gehörte, ebenso wie Handschuhe<br />
– auch im Sommer – einer angezogen, einer in der Hand getragen und<br />
natürlich die Handtasche. Im Café behielt die Dame den Hut auf, damit die Frisur<br />
nicht unordentlich wurde.<br />
Als zum Höhepunkt und Schluss der Modenschau ein Brautkleid vorgeführt<br />
wurde, gab es Applaus für die junge Dame, die auch spontan einen „Bräutigam“<br />
fand.<br />
Wir alle, Bewohner, Gäste und Betreuungskräfte, hatten viel Spaß an dieser<br />
Veranstaltung und sind <strong>uns</strong> sicher, dass wir das unbedingt wiederholen müssen.<br />
Susanne Reen<br />
Ein schmuckes Brautpaar<br />
Wir gratulieren<br />
Dienstjubiläen<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
10-jähriges Dienstjubiläum<br />
Katrin Kaack · Altenpflegerin<br />
Dieter Schmidt · Aushilfe<br />
Manuela Tetzlaff · Verwaltungsangestellte<br />
Nadja Heting<br />
aus Eckernförde<br />
Pflegekraft<br />
(ohne Bild)<br />
Imke Kubisch<br />
aus Schleswig<br />
Altenpflegehelferin<br />
Renate Pacholke<br />
aus Eckernförde<br />
Betreuungskraft<br />
Dennis Thrandorf<br />
aus Eckernförde<br />
Azubi Altenpfleger
26<br />
St. Elisabeth<br />
Ein glückliches Paar, Rosemarie und Hans-Georg Daberkow<br />
Diamantene Hochzeit im Feierabendhaus Schleswig<br />
Eine goldene Hochzeit erleben<br />
zu dürfen, ist für viele Ehepaare<br />
ein besonderer Tag. Seltener,<br />
aber genauso schön ist es, eine<br />
diamantene Hochzeit zu feiern.<br />
Hans-Georg und Rosemarie Daberkow<br />
waren am 28. März dieses Jahres<br />
sechzig Jahre verheiratet. Das<br />
Jubelpaar lud seine gesamte Familie,<br />
von der einige lange Anreisewege in<br />
Kauf nahmen, sowie die Bewohner<br />
und Mitarbeitenden in das Feierabendhaus<br />
ein.<br />
Gegen 11:00 Uhr fanden sich sämtliche<br />
Gäste und das Ehepaar<br />
Daberkow im Wohn- und Esszimmer<br />
des Feierabendhauses ein. Nach<br />
einigen Festansprachen von den<br />
Familienmitgliedern, dem Geschäftsführer<br />
Carsten Steinbrügge und der<br />
Pflegedienstleitung Elke Levin gingen<br />
alle zum gemütlichen Teil des Tages<br />
über und <strong>unter</strong>hielten sich bei Sekt,<br />
Kaffee und Schnittchen angeregt über<br />
die vergangenen Jahre und Jahrzehnte.<br />
Zwischenzeitlich stimmte der<br />
neue Pastor der Domgemeinde, Michael<br />
Dübbers, ausgewählte Lieder auf dem<br />
Klavier an, und alle sangen fröhlich mit.<br />
Es wurden reichlich Erinnerungsfotos<br />
gemacht, und so kam das ein oder<br />
andere Erinnerungsstück zusammen.<br />
Das Ehepaar Daberkow erhielt in den<br />
letzten Tagen ein Erinnerungsalbum<br />
Ein sehr schöner Türschmuck<br />
von der Familie geschenkt, in dem<br />
viele Fotos von diesem besonderen<br />
Tag zu sehen sind.<br />
Sven Petersen<br />
Landesbischof Gerhard Ulrich zu<br />
Gast im Feierabendhaus<br />
Am 17. April 2013 wurde Landesbischof<br />
Gerhard Ulrich im Feierabendhaus<br />
erwartet. Thomas<br />
Zahrnt, ehemaliger Vorsitzender<br />
des Freundeskreises des Feierabendhauses<br />
in Schleswig, hatte<br />
seine hervorragenden Kontakte<br />
genutzt, und Landesbischof Ulrich<br />
war dieser Einladung gerne gefolgt.<br />
Alle Bewohnerinnen und Bewohner<br />
waren sehr gespannt auf diesen<br />
außergewöhnlichen Besuch in ihrem<br />
Feierabendhaus. Die Begrüßung der<br />
Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste<br />
erfolgte durch die Pflegedienstleiterin,<br />
Elke Levin, und den Theologischen Vorstand<br />
der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong>,<br />
Pastor Jörn Engler. Im Anschluss ergriff<br />
Landesbischof Ulrich das Wort und<br />
erzählte sehr anschaulich von seiner<br />
beruflichen Laufbahn als Pastor,<br />
als Bischof und von den künftigen
St. Elisabeth 27<br />
Aufgaben als Landesbischof der<br />
Nordkirche mit Sitz in Schwerin. Mit<br />
spürbarer Begeisterung erläuterte er<br />
den Zuhörern den langen Weg zur<br />
Nordkirche und berichtete von den<br />
persönlichen Eindrücken im Veränderungsprozess.<br />
Auch aus seinem<br />
privaten Leben, seiner Familie und<br />
seiner Enkelin Paula konnten wir einiges<br />
erfahren.<br />
Allen Zuhörern sowie insbesondere<br />
den Bewohnerinnen und Bewohnern<br />
hat der Besuch von Landesbischof<br />
Ulrich sehr gut gefallen. Es wurde sehr<br />
interessiert zugehört, und auch einige<br />
Fragen wurden an ihn gestellt.<br />
Wir alle wünschen dem neuen Landesbischof<br />
der Nordkirche für seine<br />
künftigen Aufgaben alles Gute, viel<br />
Kraft und Gottes Segen.<br />
Elke Levin<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
Kevin Oluschinski<br />
aus Schleswig<br />
Pflegekraft<br />
(ohne Bild)<br />
Anja Stübler<br />
aus Goltoft<br />
Krankenschwester<br />
Jennifer Vogt<br />
aus Brekendorf<br />
Azubi Altenpflegehelferin<br />
Vorschau „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...” Ausgabe-Nr. 143<br />
• Platz der Generationen - ein inklusives Angebot<br />
• Schiff für St. Ansgar - ein besonderes Beschäftigungsprojekt<br />
• Mitarbeiterausflüge - eine bunte Mischung<br />
• Das Leitbild - eine gute Grundlage
28<br />
St. Benedikt<br />
Kronjuwelenhochzeit bei<br />
Irmgard und Kurt Seegebarth<br />
„Getrennt waren wir immer nur von Staats wegen.”<br />
Vor Kurzem ist das Ehepaar<br />
Seegebarth in das Pflegeheim „Zum<br />
Öhr“ gezogen. Im März waren sie<br />
fünfundsiebzig Jahre verheiratet. Wie<br />
haben sie das geschafft? „Weil wir<br />
<strong>uns</strong> verstanden haben. Wir halten<br />
zusammen wie Pech und Schwefel“,<br />
so Kurt Seegebarth, „getrennt waren<br />
wir nur wegen der Wehrmacht.“<br />
Entspannt sitzen die beiden in ihrem<br />
gemütlichen Zimmer. „Mein Mann<br />
tut immer alles, was ich will“, verrät<br />
die 97-jährige Irmgard Seegebarth<br />
augenzwinkernd.<br />
Irmgard Seegebarth war siebzehn<br />
Jahre alt, als sie mit ihren Eltern zu<br />
einem Konzert in den Zoologischen<br />
Garten Hamburg ging. „Da sitzt ein<br />
einzelner Soldat, zu dem setzen wir<br />
<strong>uns</strong>“, sagte ihre Mutter. „Wenn es ihm<br />
nicht passt, kann er ja aufstehen.“ Aber<br />
es passte dem damals 19-jährigen<br />
Schleswiger Kurt Seegebarth sehr. „Und<br />
er ist bis heute geblieben“, schmunzelt<br />
Immer noch ein glückliches Paar, Irmgard und Kurt Seegebarth<br />
Irmgard Seegebarth. „Abends hatte<br />
er mich dann zum Tanzen eingeladen,<br />
dabei konnte er gar nicht tanzen“, erzählt<br />
sie. „Es ging auch ohne tanzen“,<br />
so Kurt Seegebarth, der dieses Jahr<br />
seinen 99. Geburtstag feierte. Am 26.<br />
März 1938 wurde geheiratet. Dann<br />
kamen zwei Kinder, Traute und Horst,<br />
heute siebzig und dreiundsiebzig<br />
Jahre alt.<br />
Der humorvolle Buchhalter war nach<br />
dem Krieg beim Finanzamt tätig. Er<br />
kann heute nicht mehr laufen, und<br />
das Lesen mit einer Lupe ist mühselig<br />
geworden. Die rührige Irmgard Seegebarth<br />
liest noch und strickt Strümpfe,<br />
vor allem für die Enkel und Urenkel.<br />
Die Geschäftsführung und die Mitarbeitenden<br />
der St. Benedikt gGmbH<br />
sowie der Vorstand der <strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong><br />
<strong>Kropp</strong> gratulieren herzlich<br />
zur Kronjuwelenhochzeit!<br />
Stefanie Steup<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
Meike Brahmst<br />
aus Schleswig<br />
Krankenschwester<br />
Bärbel Horn<br />
aus Erfde<br />
Pflegefachkraft<br />
Sonja Todtberg<br />
aus Klein Rheide<br />
Altenpflegerin<br />
(ohne Bild)<br />
Carsten Grischa<br />
aus Hüsby<br />
Azubi Altenpfleger
Hesterberg & Stadtfeld 29<br />
Die Hesterberg & Stadtfeld<br />
gGmbH ist neuer Partner des<br />
Museums für Outsiderk<strong>uns</strong>t<br />
Unterstützung und Begleitung<br />
für Menschen mit Behinderung<br />
v.l.n.r. Geschäftsführung der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH Sven Roßmann und Raimond Jacob, Kuratorin Barbara Leonhard, Bereichsleiter der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH Michael<br />
Thomsen und Bürgermeister Thorsten Dahl<br />
Seit dem 1. Januar 2013 hat die<br />
Stadt Schleswig beim Betrieb des<br />
Museums für Outsiderk<strong>uns</strong>t im<br />
Präsidentenkloster, Stadtweg 57,<br />
einen neuen Hauptpartner: die<br />
Hesterberg & Stadtfeld gGmbH,<br />
ein Gemeinschafts<strong>unter</strong>nehmen<br />
in Trägerschaft der Evangelischen<br />
<strong>Stiftung</strong> Alsterdorf und der <strong>Stiftung</strong><br />
<strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong> <strong>unter</strong> der<br />
Geschäftsführung von Raimond<br />
Jacob und Sven Roßmann.<br />
Mit der erweiterten Kooperation kann<br />
das Museum sein in den letzten<br />
Jahren <strong>unter</strong> der Kuratorin Barbara<br />
Leonhard entwickeltes Programm<br />
mit mindestens drei ambitionierten<br />
Sonderausstellungen pro Jahr und<br />
zusätzlichen kulturellen Aktionen aufrechterhalten.<br />
Sogar eine Erweiterung<br />
der Öffnungszeiten ist geplant. Die<br />
HELIOS Fachklinik Schleswig GmbH<br />
wird das Museum darüber hinaus<br />
weiterhin jährlich finanziell <strong>unter</strong>stützen.<br />
Gegenwärtig begleitet die Hesterberg &<br />
Stadtfeld gGmbH an den Standorten<br />
Schleswig und Eckernförde insgesamt<br />
ca. 360 Menschen mit seelischen,<br />
geistigen und/oder Mehrfachbehinderungen<br />
sowie mit Suchterkrankungen<br />
in ihren Bereichen vollstationäres<br />
Wohnen mit integrierter Förderung, Beschäftigungs-<br />
und Tagesförderstätten<br />
und ambulante Betreuung. Ziel ist es,<br />
diesen Menschen eine größtmögliche<br />
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben<br />
zu ermöglichen und sie bei der Wahrnehmung<br />
und Befriedigung eigener<br />
Bedürfnisse und der Lebensfeldorientierung<br />
zu fördern. Vor allem<br />
Akzeptanz der Besonderheiten jedes<br />
Einzelnen, Normalität und Integration<br />
sind Grundsätze der Arbeit des<br />
Unternehmens. Deshalb soll einzelnen,<br />
besonders kreativen Menschen ein<br />
Forum im Museum für Outsiderk<strong>uns</strong>t<br />
geboten werden – im Wechsel oder<br />
auch gemeinsam mit den von Barbara<br />
Leonhard aus Schleswig-Holstein und<br />
darüber hinaus aus dem gesamten<br />
Bundesland akquirierten Künstlern.<br />
Sven Roßmann
30<br />
St. Christian<br />
Wer hat die beste Bauerngolftechnik?<br />
Wir spielen „Bauerngolf” –<br />
Frühlingsfest im Paul-Gerhardt-Haus<br />
Am 24. Mai 2013 wurde im Paul-<br />
Gerhardt-Haus ab 14:00 Uhr das<br />
diesjährige Frühlingsfest gefeiert.<br />
Ein buntes Programm war für Bewohner,<br />
Angehörige, interessierte<br />
Besucher und Mitarbeitende hergerichtet<br />
worden.<br />
Schon im Außenbereich war es „kernig“,<br />
und wer mochte, konnte auf der<br />
Wiese mit den Schafen eine Runde<br />
„Bauerngolf“ spielen. Die Kolleginnen<br />
der Sozialstation begleiteten die<br />
Golfer sportlich über die Grünfläche.<br />
Im Eingangsbereich des Hauses<br />
Unsere Grillmeister Wolfgang Sass, Sönke Hennigsen und<br />
Sonja Domann bei der Arbeit<br />
Wärmendes gegen Spende<br />
wurde man musikalisch von Rainer<br />
Martens, einem „Lokalmatador“ aus<br />
Garding, empfangen. Ansonsten kann<br />
man ihn in der, auf Eiderstedt überall<br />
bekannten, Musikkneipe „Lütt Matten“<br />
treffen. Er spielte bekanntes und gut<br />
mitsingbares plattdeutsches Liedgut.<br />
Unsere Bewohner hatten sichtlich viel<br />
Freude. Der Schulchor der „Schule<br />
am Ostertor“ verwöhnte <strong>uns</strong>ere Ohren<br />
mit Frühlingsliedern und bekam dafür<br />
herzlichen Applaus. Während der<br />
musikalischen Beiträge konnte man<br />
sich am reichhaltigen Kuchenbuffet<br />
laben und einen Rundgang durch<br />
das Haus beginnen. Im Erdgeschoss<br />
stand das Glücksrad mit zahlreichen<br />
Preisen. Unsere Kolleginnen der<br />
Verwaltungen waren ordentlich im<br />
Einsatz.<br />
Der Hospizdienst Eiderstedt war ebenfalls<br />
mit Andrea Schacht und ihren<br />
Mitstreiterinnen vertreten. Erstmals<br />
gab es einen Stand in Kooperation mit<br />
der Deutschen Krebshilfe und dem<br />
Label „angels&devils: joy for style<br />
and good“ (ins Leben gerufen durch<br />
Claudia Stranegger, die Koordinatorin<br />
des Sozialen Begleitenden Dienstes<br />
auf Eiderstedt). Hier wurden Handarbeiten<br />
im Rahmen des Benefizprojektes<br />
angeboten. Die Spendengelder kommen<br />
zu 100% der Krebshilfe zugute.<br />
Es wird dauerhaft eine Kooperation<br />
mit der Deutschen Krebshilfe, Claudia<br />
Stranegger und dem Paul-Gerhardt-<br />
Haus geben: eine gute Sache!<br />
Das reichhaltige Angebot ging im<br />
Obergeschoss des Hauses weiter.<br />
Martina Pantel informierte über ihre<br />
Osteopathie Praxis in St. Peter-Ording.<br />
Die Wassenberg-Apotheke gab ge-<br />
Hauswirtschafsleiterin Anke Wollatz serviert Knuspriges<br />
vom Grill und aus der Friteuse
St. Christian 31<br />
sundheitliche Ratschläge und die<br />
Möglichkeit, kleine, gesunde Leckereien<br />
einzukaufen. Schnitzereien waren<br />
auch zu bewundern und käuflich zu<br />
erwerben. Herr Witte von „Physio<br />
Aktiv“ mobilisierte alle Interessierten<br />
<strong>unter</strong> physiotherapeutischen Gesichtspunkten.<br />
Michael Langen von der<br />
Barmer GEK hatte ein reichhaltiges<br />
Informationsprogramm vorbereitet und<br />
stand den interessierten Besuchern für<br />
Auskünfte zur Verfügung.<br />
Besonders haben wir <strong>uns</strong> auch über<br />
das Multimar Wattforum gefreut, das<br />
<strong>uns</strong> freundlicherweise ihre Infostellwände<br />
zum Thema Wattenmeer und<br />
ein kleines Quiz zur Verfügung gestellt<br />
hatten.<br />
Es war ein Tag der offenen Tür, ein<br />
Fest der besonderen Art, das <strong>uns</strong> allen<br />
viel Freude gemacht hat. Wir freuen<br />
<strong>uns</strong> auf nächstes Jahr!<br />
Claudia Stranegger<br />
Auszubildende Nadine Pries und Bewohnerin Helga Hütköper<br />
schwingen das Tanzbein<br />
BARMER GEK und St. Christian Diakonie Eiderstedt<br />
stärken Mitarbeitern in der Pflege den Rücken: Machen<br />
auch Sie jetzt Ihren Rücken fit!<br />
20 Millionen Menschen in Deutschland<br />
leiden <strong>unter</strong> Rückenschmerzen.<br />
Ursachen dafür gibt es viele, im<br />
Wesentlichen aber läuft es immer<br />
darauf hinaus, dass der Rücken<br />
über viele Jahre vernachlässigt<br />
oder überstrapaziert wird. Etwas<br />
dagegen tun will jetzt die BARMER<br />
GEK, sagt ihr Bezirksgeschäftsführer<br />
Michael Langen: „Wir wollen<br />
die Menschen bewegen. Nicht<br />
Schonung, sondern im Gegenteil<br />
Bewegung ist die beste Medizin<br />
gegen Rückenschmerzen. Damit<br />
ist die wichtigste Voraussetzung<br />
geschaffen, dass der Rücken gesund<br />
bleibt oder doch wenigstens<br />
weniger schmerzt.“<br />
Wie der Rücken in Bewegung bleibt,<br />
dass war bei der BARMER GEK im<br />
März einen ganzen Tag lang Thema:<br />
Zum Tag der Rückengesundheit am<br />
15.03.2013 gab es viele Anregungen.<br />
In Zusammenarbeit mit der St. Christian<br />
Diakonie Eiderstedt gGmbH, vertreten<br />
durch Geschäftsbereichsleiter Jan<br />
Podgorski, gab es im Rahmen einer<br />
aktiven Pause für alle interessierten<br />
Mitarbeiter des Anbieters diakonischer<br />
Pflegeangebote in der Region Eiderstedt<br />
eine Veranstaltung zum Thema<br />
„Rückenfit am Arbeitsplatz“. „Gerade in<br />
v.l. Geschäftsbereichsleiter Jan Podgorski von St. Christian und Bezirksgeschäftsführer Michael Langen von der<br />
Barmer GEK<br />
pflegerischen Berufen ist ein gesunder<br />
Rücken eine wichtige Ressource, die<br />
es zu stützen und auszubauen gilt“,<br />
weiß Jan Podgorski von der St. Christian<br />
gGmbH zu berichten.<br />
Wie man seinem Rücken ganz<br />
praktisch helfen kann, erklärte Michael<br />
Rizor, Inhaber der Physio Praxis<br />
Wattenmeer in Tönning. Dabei erfuhr<br />
die Belegschaft der Diakonie in den<br />
Räumen des Martje-Flohrs-Hauses<br />
in Garding, wie sie sich Schmerzen<br />
von vornherein ersparen können oder<br />
welche Behandlungsmöglichkeiten es<br />
bei Rückenbeschwerden gibt. Dieses<br />
wurde durch vermitteltes fachliches<br />
Wissen in Verbindung von praktischen<br />
Übungen zur einer sehr lebhaften<br />
Pause, die ganz anders verlaufen<br />
ist als sonst und allen Beteiligten<br />
viel Spaß gemacht hat. „Wir haben<br />
gezeigt, wie man seine Pause aktiv<br />
u
32<br />
St. Christian<br />
für rückenfreundliche Bewegungen<br />
nutzen kann“, so Michael Langen von<br />
der BARMER GEK in Tönning.<br />
Außerdem hält die BARMER GEK in<br />
ihrer Geschäftsstelle im Herrengraben<br />
4, 25832 Tönning, Broschüren bereit,<br />
die alles Wissenswerte verraten, wie<br />
sich der Rücken gesund erhalten<br />
lässt. „Großen Raum nimmt auch hier<br />
das Thema Bewegung ein, denn sie<br />
ist nicht nur die beste Vorbeugung<br />
gegen Schmerzen, sondern hilft auch,<br />
den Rücken wieder fit zu machen“, so<br />
Michael Langen. Direkt an Berufstätige<br />
richtet sich ein instruktives Faltposter,<br />
auf dem leicht umzusetzende Übungen<br />
vorgestellt werden. Die Broschüren<br />
„Rücken aktiv – Bewegen statt<br />
schonen“ und das Faltposter „Ihr<br />
Bewegungsprogramm am Arbeitsplatz“<br />
sind kostenlos erhältlich. Zusätzliche<br />
Impulse für ein bewegteres Leben<br />
bietet die BARMER GEK mit ihrem<br />
Bonusprogramm. „Wer zum Beispiel<br />
aktiv Sport im Verein treibt oder das<br />
Sportabzeichen ablegt, bekommt<br />
dafür Bonuspunkte, die sich in<br />
attraktive Prämien eintauschen lassen.<br />
Auch auf diese Art bringt man mehr<br />
Bewegung ins Leben – und hilft damit<br />
auch seinem Rücken“, erklärt Michael<br />
Langen die Idee, die nicht nur von<br />
Einzelnen, sondern auch von ganzen<br />
Firmen umgesetzt werden kann.<br />
Noch mehr Informationen rund um<br />
einen gesunden Rücken gibt es im<br />
Internet <strong>unter</strong> www.barmer-gek.de/<br />
Tag_der_Rueckengesundheit.<br />
Mehr Informationen zu den pflegerischen<br />
Angeboten und Arbeitsmöglichkeiten<br />
bei der Diakonie auf Eiderstedt<br />
finden Sie im Internet <strong>unter</strong> www.<br />
diakonie-kropp.de.<br />
Jan Podgorski<br />
Wir gratulieren<br />
Dienstjubiläen<br />
30-jähriges Dienstjubiläum<br />
Marion Klindt · Pflegekraft<br />
10-jähriges Dienstjubiläum<br />
Judith Zoch · Hauspflegerin<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
Regina Becker<br />
aus Rehm-Flehde-Bargen<br />
Hauswirtschaftskraft<br />
(ohne Bild)<br />
Rebecca Dithmer<br />
aus Garding<br />
Azubi Altenpflegerin<br />
Birgit Fohsack<br />
aus Heide<br />
Hauswirtschaftskraft<br />
Britt Hansen<br />
aus Tönning<br />
Pflegekraft<br />
Elisabeth Lichtblau<br />
aus Garding<br />
Pflegekraft<br />
Brigitte Haselhorst<br />
aus Tönning<br />
Pflegekraft<br />
Julien Mählitz<br />
aus Tensbüttel<br />
Pflegekraft<br />
Nicole Mema<br />
aus Tönning<br />
Pflegekraft<br />
Claudia Starck<br />
aus Tönning<br />
Pflegekraft
St. Georg 33<br />
Erinnerungskaffee<br />
im Wibe-Junge-Haus<br />
Unser Hausengel und die (noch geschlossene) Rose von Jericho in der Mitte <strong>uns</strong>eres Raumes<br />
Zum Gedenken an die im letzten Jahr<br />
im Wibe-Junge-Haus verstorbenen<br />
Bewohnerinnen und Bewohner<br />
nahmen achtzehn Angehörige und<br />
Freunde an <strong>uns</strong>erem Erinnerungskaffee<br />
am 8. März 2013 teil. Hierzu<br />
waren Einladungen an Angehörige,<br />
Betreuer sowie Freunde verschickt<br />
worden.<br />
Der Andachtsraum wurde für diesen<br />
besonderen Anlass sehr feierlich<br />
geschmückt und eingedeckt. Der<br />
Trauerständer des Wibe-Junge-<br />
Hauses war mit einem Gedicht von<br />
Dietrich Bonhoeffer belegt („Von guten<br />
Mächten wunderbar geborgen...“).<br />
Für jeden der zweiunddreißig Verstorbenen<br />
wurde ein Teelicht angezündet<br />
und in die Raummitte gestellt. In<br />
der Mitte befand sich die Rose von<br />
Jericho („Auferstehungsrose“). Es<br />
herrschte eine sehr schöne und<br />
andächtige Atmosphäre im ganzen<br />
Raum.<br />
Die anwesenden Gäste erzählten sich<br />
schöne Geschichten, Anekdoten und<br />
Erinnerungen zu ihren Verstorbenen.<br />
Dabei wurde die Rose gewässert, und<br />
so begann diese, sich nach und nach<br />
zu entfalten. Es wurde weiterhin viel<br />
erzählt und auch gelacht.<br />
Alle Besucher fanden dieses Beisammensein<br />
zur Erinnerung als sehr<br />
angemessen.<br />
Helga Lass
34<br />
St. Georg<br />
Große Musikauswahl für die Feier<br />
„Herrentagsfeier” im St.-Michaelis-Haus<br />
Zum vierten Mal feierten wir im St.-<br />
Michaelis-Haus „Herrentag“. Unsere<br />
Damen waren natürlich auch dabei.<br />
Wenn wir feiern, sind ebenso die<br />
Gäste vom „Mittagstisch“ immer<br />
herzlich eingeladen, und sie kommen<br />
gern. Thies Mohr aus dem<br />
„Blauen Wohnbereich“ durchsuchte<br />
schon Tage vorher seine Plattensammlung<br />
nach passender Musik.<br />
Besonders bei Schunkelmusik konnten<br />
alle gut mitsingen, Erinnerungen<br />
wurden geweckt, man <strong>unter</strong>hielt sich.<br />
„Früher“ fuhr man mit Freunden,<br />
Stammtischfreunden oder Arbeitskollegen<br />
mit dem Fahrrad, Pferd und<br />
Wagen oder auch mit geschmücktem<br />
Traktor. Die lustige Gesellschaft kehrte<br />
in so manche Gastwirtschaft ein, um<br />
einen fröhlichen Tag zu erleben.<br />
Unser kleiner Herrentags-Frühschoppen<br />
war viel zu schnell zu Ende. Das<br />
alkoholfreie Bier und der Sekt haben<br />
geschmeckt. Alle waren sich einig: Die<br />
„Herrentagsfeier“ ist Tradition im St.-<br />
Michaelis-Haus!<br />
Britta Struck und Souliman Ahmed<br />
Zum Wohl!<br />
Nicht nur Herren bei der „Herrentagsfeier“
St. Georg 35<br />
Bewohner des Anna-Prall-Hauses<br />
auf Himmelfahrtsausflug<br />
Bilder sagen mehr als tausend Worte!<br />
Auch in diesem Jahr ging es „auf<br />
Ausflug“ an Himmelfahrt – nicht mit<br />
dem Bollerwagen, sondern mit den<br />
St. Georg- und St. Christian-Bussen.<br />
Wir besuchten das Eselhof-Café Kristen<br />
bei Meldorf. Der Empfang war herzlich,<br />
der Kuchen köstlich, die Fahrt lustig.<br />
Was will man mehr?<br />
Mal schauen, wo wir nächstes Jahr an<br />
Himmelfahrt hinfahren…<br />
Claudia Stranegger<br />
Herzlich Willkommen!<br />
v.l. Elisabeth Voigt und Ursula Prüßing in bester Laune<br />
v.l. Reimer und Helga Witt lassen sich auch gerne mal von Kurt Moldenhauer bedienen<br />
Musikalische Pfingsten im<br />
Anna-Prall-Haus<br />
Schon zum zweiten Mal besuchten<br />
<strong>uns</strong> dieses Jahr am Freitag vor<br />
Pfingsten die „Rennsteigspatzen“,<br />
eine Kindermusikgruppe aus dem<br />
schönen Thüringen.<br />
Die „Spatzen“ verwöhnten <strong>uns</strong>ere Bewohnerinnen<br />
und Bewohner mit einem<br />
fast zweistündigen Musikprogramm,<br />
was bei allen Anwesenden große<br />
Begeisterung und viel herzlichen<br />
Applaus hervorrief. Besonders sei<br />
auch die anwesende „Prominenz“ zu<br />
erwähnen.<br />
Ein Jugendlicher der Musikgruppe<br />
„Fritz“, ist sehr bekannt durch Funk,<br />
Fernsehen und Internet mit seinem Hit<br />
„Thüringer Klöße“. Das hatten wir hier<br />
im Anna-Prall-Haus auch noch nicht<br />
erlebt und staunten nicht schlecht,<br />
als dann zum Ende des Konzerts die<br />
Autogrammkarten verteilt wurden.<br />
Wir freuen <strong>uns</strong> auf nächstes Jahr!<br />
Claudia Stranegger<br />
Hier sehen wir den Fritz, bekannt aus den Medien
36<br />
St. Georg<br />
Wir gratulieren<br />
Dienstjubiläen<br />
20-jähriges Dienstjubiläum<br />
Hermann Schöpf · Krankenpfleger<br />
10-jähriges Dienstjubiläum<br />
Insa Krups · Verwaltungskraft<br />
Julia Sievers · Altenpflegerin<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
Claudia Kinast<br />
aus Heide<br />
Pflegekraft<br />
Claudia Klehr<br />
aus Tielenhemme<br />
Pflegekraft<br />
Alina Böhm<br />
aus Albersdorf<br />
Azubi Altenpflegerin<br />
Sabrina Griebel<br />
aus Schalkholz<br />
Azubi Altenpflegerin<br />
Sabine Simon<br />
aus Süderheistedt<br />
Hauswirtschaftskraft<br />
Annalena Tarantino<br />
aus Br<strong>uns</strong>büttel<br />
Pflegekraft<br />
(ohne Bild)<br />
Simone Bieber<br />
aus Heide<br />
Pflegekraft<br />
Stefanie Zube<br />
aus St. Michaelisdonn<br />
Hauswirtschaftskraft<br />
Melanie Gohlke<br />
aus Erfde<br />
Pflegehelferin<br />
Christiane Mähler<br />
aus Marne<br />
Pflegekraft<br />
Nils Drzimkowski<br />
aus Friedrichskoog<br />
Pflegefachkraft
St. Johannis 37<br />
Aktion des Internationalen<br />
Gideonbundes in Deutschland e. V.<br />
Am 23. April 2013 hat Hartmut<br />
Steen aus Bra<strong>uns</strong>chweig <strong>uns</strong> im<br />
Sozialzentrum Marne besucht. Er<br />
ist einer von mehr als einhundert<br />
Ehrenamtlern, die im Namen des<br />
Gideonbundes in Schleswig Holstein<br />
<strong>unter</strong>wegs sind.<br />
Der Gideonbund ist eine Vereinigung<br />
von Christen, der sich <strong>unter</strong> anderem<br />
zur Aufgabe gemacht hat, in Krankenhäusern,<br />
Alten- und Pflegeheimen,<br />
Hotels und Arztpraxen Bibeln auszulegen,<br />
um somit vielen Interessierten<br />
die Möglichkeit zu geben, die Bibel zu<br />
lesen.<br />
Hartmut Steen überreichte dem Pflegedienstleiter<br />
Stefan Gerdes vorab einige<br />
Ausgaben des Neuen Testaments, die<br />
zukünftig in jedem Bewohnerzimmer<br />
zum Inventar gehören werden. Dass<br />
die Bibeln im Großdruck gestaltet<br />
wurden, ist gerade für <strong>uns</strong>ere zu versorgenden<br />
Bewohner sehr wichtig,<br />
da oftmals die Sehstärke im Alter<br />
nachlässt. Zusätzlich zu den Großdruckbibeln<br />
bekamen wir vom<br />
Gideonbund für jeden Mitarbeiter eine<br />
Taschenbibel überreicht.<br />
Vielen Dank sagt im Namen der Bewohner<br />
Stefan Gerdes<br />
Übergabe der ersten Bibeln<br />
Theaterbesuch in der „Dithmarsia“<br />
Am 20. April 2013 besuchten <strong>uns</strong>ere<br />
Bewohner die Theateraufführung<br />
„Arsen und Spitzenhäubchen“<br />
Die Theatergruppe Meldorf hatte<br />
ihre diesjährige Inszenierung in<br />
der „Dithmarsia“ einmal an einem<br />
Samstagnachmittag angeboten. Es<br />
sollte eine Möglichkeit für Senioren<br />
sein, die nicht mehr am Abend etwas<br />
<strong>unter</strong>nehmen wollen oder können.<br />
Das war für die Bewohner des Ev.<br />
Altenhilfezentrums Meldorf und des<br />
St.-Michaelis-Hauses die Gelegenheit,<br />
die Vorstellung zu besuchen.<br />
Das Stück hieß „Arsen und Spitzenhäubchen“,<br />
und so mancher kennt es<br />
sicher als Verfilmung mit Cary Grant.<br />
Ein Neffe entdeckt, dass seine lieben<br />
Tanten einige Morde begangen haben.<br />
Da er seine Tanten sehr schätzt,<br />
möchte er verhindern, dass jemand<br />
das Geheimnis entdeckt. Aber wie<br />
es so kommt, wird es schwierig, das<br />
Geheimnis vor den Verwicklungen des<br />
Alltags zu schützen. Die alten Damen<br />
waren so überzeugend fürsorgliche<br />
Hausfrauen, die <strong>uns</strong> Zuschauern mit<br />
Genuss das Rezept ihres Giftcocktails<br />
verrieten. Der Bösewicht der Geschichte<br />
versetzte auch den Zuschauer in<br />
Angst und Schrecken, sodass wir<br />
froh waren, als der Neffe sich ihm<br />
entgegenstellte.<br />
Im Zuschauerkreis spürte man,<br />
wie die Sympathien für die alten<br />
Tanten stiegen und die Geschicke<br />
auf der Bühne verfolgt wurden. In<br />
der Pause wurde an alle mutigen<br />
Bewohner Holunderwein mit Arsen<br />
(Holunderbeersaft und Puderzucker)<br />
gereicht. Alle hatten ihren Spaß an der<br />
Geschichte und an der Spielfreude der<br />
Darsteller. Auf der Rückfahrt waren<br />
sich die Senioren einig, was für ein<br />
schöner Nachmittag es gewesen<br />
sei und sie würden gerne wieder<br />
mitfahren, wenn sich solch eine<br />
Theatervorstellung böte.<br />
Karin Peters
38<br />
St. Johannis<br />
Strandkorbspenden<br />
in Marne<br />
Wohlsein! Ein „Hoch“ auf die Landfrauen!<br />
Die Marner Landfrauen haben den<br />
Einrichtungen in Marne jeweils<br />
einen Strandkorb gespendet, damit<br />
<strong>uns</strong>ere Bewohner den Sommer<br />
noch mehr genießen können.<br />
Die beiden Pflegedienstleitungen,<br />
Gabriele Manzke (St.-Michaelis-Haus)<br />
und Stefan Gerdes (Sozialzentrum<br />
Marne) freuten sich am 25. April<br />
2013 über den Besuch der Marner<br />
Landfrauen, die im letzten Jahr durch<br />
diverse Veranstaltungen Gelder eingenommen<br />
hatten, die nun zum größten<br />
Teil für die beiden Einrichtungen in<br />
Marne eingesetzt werden sollten. Aus<br />
diesem Grund fragten die Landfrauen<br />
nach den Wünschen in den Einrichtungen.<br />
Beide Leitungen hatten<br />
den W<strong>uns</strong>ch nach einem Strandkorb<br />
angegeben. Diese beiden Strandkörbe<br />
wurden bei der <strong>Stiftung</strong> Mensch in<br />
Meldorf bestellt und konnten nun an<br />
die Bewohner übergeben werden.<br />
Stefan Gerdes und Gabriele Manzke<br />
bedankten sich bei den Landfrauen<br />
für die großzügige Spende und<br />
versprachen, dass die Strandkörbe<br />
einen Ehrenplatz bekommen werden.<br />
Auch die Heimbeiratsvorsitzende des<br />
Sozialzentrums, Thekla Holtmeier,<br />
sprach den Landfrauen im Namen<br />
der Bewohner ihren Dank aus und<br />
nutzte die Gelegenheit, die Spende<br />
gleich auszuprobieren. Eine weitere<br />
Bewohnerin gesellte sich dazu, und<br />
schnell war man sich einig, dass zu<br />
so einer Übergabe noch etwas zum<br />
Anstoßen fehlen würde. Aus diesem<br />
Grund wurde an alle Anwesenden ein<br />
Gläschen Eierlikör ausgeschenkt, um<br />
auf die Neuerwerbung anzustoßen.<br />
Sobald der Sommer nun in Dithmarschen<br />
Einzug gehalten hat, wird<br />
der Strandkorb im Sozialzentrum<br />
seinen Platz in dem neu angelegten<br />
Garten bekommen.<br />
Die Mitarbeitenden und Bewohner des<br />
Dachgeschosses im Sozialzentrum<br />
freuten sich nur wenige Tage nach<br />
der Spende durch die Landfrauen<br />
über den Besuch von Angehörigen<br />
eines verstorbenen Bewohners.<br />
Familie Penkwitt bedankte sich bei<br />
den anwesenden Mitarbeitenden für<br />
die geleistete gute Pflege und brachte<br />
für die Hausgemeinschaft „An Diek“<br />
einen wunderschönen XXL-Strandkorb<br />
mit. Dieser wurde gleich an den ersten<br />
Sonnentagen von den Bewohnern auf<br />
der Dachterrasse ausprobiert und für<br />
gut befunden.<br />
Stefan Gerdes<br />
Sommer im<br />
Evangelischen Altenhilfezentrum<br />
Meldorf
St. Johannis 39<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende<br />
Ella Nuss<br />
aus Meldorf<br />
Hauswirtschaftskraft<br />
Sienna Siercks-Kann<br />
aus Diekhusen-Fahrstedt<br />
Verwaltungskraft<br />
Claudia Stühmer<br />
aus Kronprinzenkoog<br />
Pflegekraft<br />
Marco Wilzopolski<br />
aus Barlt<br />
Hausmeister<br />
(ohne Bild)<br />
Sabrina Folster<br />
aus Marne<br />
Pflegefachkraft<br />
Irina Rauschberg<br />
aus Meldorf<br />
Verwaltungskraft<br />
Kerstin Rahn<br />
aus Meldorf<br />
Pflegekraft<br />
Nicole Hansen<br />
aus Nordermeldorf<br />
Pflegekraft<br />
Jutta Wischer<br />
aus Meldorf<br />
Pflegekraft<br />
Diakonie-Service-<strong>Kropp</strong> / Diakonie-Service-Schleswig<br />
Herzlich willkommen<br />
Wir begrüßen als neue Mitarbeitende für<br />
<strong>uns</strong>ere Reinigungsdienstleistungen:<br />
Angela Kählke aus Schleswig
40<br />
Diakonie-Service-<strong>Kropp</strong> / Diakonie-Service-Schleswig · <strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Küchentipp<br />
Ihr Küchenleiter empfiehlt<br />
Leckeres vom Grill<br />
Würzige Nackensteaks<br />
Zutaten für 6 Personen<br />
• 12 kleine Nackensteaks, ca. 125 g<br />
• 2 Esslöffel Ketchup<br />
• 1 Esslöffel Honig<br />
• 1 Bund gehackte Petersilie<br />
• Edelsüß Paprika<br />
• 250 ml Buttermilch<br />
• 2 Teelöffel Zitronensaft<br />
• 1-2 Esslöffel Curry<br />
• 2 Teelöffel Rosmarinnadeln<br />
• Pfeffer, Salz<br />
Zubereitung:<br />
Ketchup, Honig, Petersilie und Paprika verrühren.<br />
6 Nackensteaks damit bestreichen.<br />
Buttermilch, Zitronensaft, Curry, Rosmarin und<br />
Pfeffer. Restliche Steaks damit begießen und 1 Std.<br />
ziehen lassen. Vor dem Grillen die Steaks abtropfen<br />
lassen und während des Grillens mit der Marinade<br />
bestreichen.<br />
Paprikahälften mit Schafskäse<br />
Zutaten für 4 Personen<br />
• Je 1 große rote, gelbe und grüne Paprikaschote<br />
• 200 g Schafskäse<br />
• Salz und Pfeffer<br />
• Oregano und Thymian<br />
• 2 Esslöffel Kräuteressig<br />
• 2 Esslöffel Olivenöl<br />
Zubereitung:<br />
Rote und gelbe Paprika halbieren und putzen, in Alufolie<br />
wickeln und ca. 15 Min. auf dem Grill vorgaren.<br />
Inzwischen die grüne Paprika putzen und fein würfeln.<br />
Käse schneiden, Pfeffer, Kräuter und Essig verrühren,<br />
Öl <strong>unter</strong>schlagen. Die Marinade mit dem gewürfelten<br />
Paprika und dem Käse mischen und in die Paprikahälften<br />
füllen. In der Folie auf dem Grill erwärmen.<br />
Guten Appetit wünscht Ihnen<br />
Ihr Küchenleiter<br />
Thomas Sörensen
<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Leserbriefe<br />
41<br />
Liebe Leserinnen und Leser,<br />
senden Sie <strong>uns</strong> Ihren Leserbrief, wir legen großen Wert<br />
auf Ihre Meinung. Ihre Zuschriften sollten sich auf<br />
Veröffentlichungen in „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“ beziehen<br />
und möglichst nicht zu lang sein. Unter Umständen<br />
müssen wir kürzen, um eine Veröffentlichung zu<br />
ermöglichen. Leserbriefe sind keine redaktionellen<br />
Meinungsäußerungen, sondern Ihre ganz persönlichen,<br />
und das finden wir gut.<br />
Senden Sie <strong>uns</strong> Ihren Leserbrief per Post, Fax oder<br />
E-Mail an unten aufgeführte Adresse. Die Redaktion<br />
der „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>...“ freut sich auf Ihre Meinung<br />
und Anregungen.<br />
<strong>Stiftung</strong> <strong>Diakoniewerk</strong> <strong>Kropp</strong><br />
Redaktion „<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>…“<br />
Johannesallee 9<br />
24848 <strong>Kropp</strong><br />
Telefon: 04624/801-0<br />
Fax: 04624/801-100<br />
E-Mail: info@diakonie-kropp.de<br />
www.diakonie-kropp.de
42<br />
<strong>unter</strong> <strong>uns</strong> <strong>gesagt</strong>... Buchtipp<br />
Lange Nachten ünner de Sünn<br />
von Reimer Bull<br />
Reimer Bull erzählt von Lauritz Thomsen, erzählt von<br />
dem Tag, an dem Lauritz alt geworden ist. Erzählt von<br />
den Lofoten, den Inseln oben in Norwegen, wohin Lauritz<br />
gefahren ist, um die Knoten seines Lebens aufzuknüpfen.<br />
Lauritz will wissen: Was war, was bleibt, was ist verloren<br />
gegangen. Was soll noch kommen? Er weiß, er ist alt<br />
geworden und hat es nicht bemerkt. Er steht in seinem<br />
Garten, sieht die Vögel, die Bäume, die Wolken, denkt an die<br />
Menschen, die ihm im Laufe seines Lebens begegnet sind<br />
und weiß, die Welt ist in andere Hände übergegangen und er<br />
hat es nicht bemerkt, und was wird nun aus ihm?<br />
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Reimer Bull wurde 1933 in Marne geboren. Nach einem<br />
Germanistikstudium war er bis zu seiner Pensionierung<br />
Professor für Deutsch und Niederdeutsch an der Universität<br />
Kiel. 20 Jahre lang war Reimer Bull Vorsitzender der ‚Klaus-<br />
Groth-Gesellschaft‘ in Heide. Für seine Verdienste um die<br />
niederdeutsche Literatur erhielt er zahlreiche Preise. Er starb<br />
am 5. September 2012 im Alter von 78 Jahren.<br />
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Die Schnecke<br />
Zum guten Schluss noch ein Gedicht von<br />
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Standort <strong>Kropp</strong> stellen wir zusätzlich Angebote zur Eingliederungshilfe<br />
und psychosozialen Rehabilitation zur Verfügung. Darüber<br />
hinaus ist die <strong>Stiftung</strong> Trägerin des Psychiatrischen Zentrums<br />
<strong>Kropp</strong>, zu dem neben einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und<br />
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Tagesklinik gehören. Des Weiteren bieten wir<br />
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Sankt Christian<br />
Diakonie<br />
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Helfen, Heilen, Trösten<br />
Am liebsten daheim:<br />
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