Die Pflegekasse - KKH

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Die Pflegekasse - KKH

Die Pflegekasse

Leistungen im Überblick


Inhalt

Versicherung und Beiträge 4

Leistungen der sozialen Pflegeversicherung 7

Wichtige Telefonnummern und Ansprechpartner 19

Um unsere Broschüren schneller und einfacher lesbar zu machen, unterscheiden wir nicht zwischen „weiblicher“ und „männlicher“

Schreibweise.

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Die soziale Pflegeversicherung

Liebe Leser,

seit dem 01.01.1995 gibt es sie – die soziale Pflegeversicherung, ne ben der Kranken-,

Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung die fünfte Säule der Sozialversicherung.

Die gesetzliche Grundlage bildet das Elfte Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI).

Aufgabe der sozialen Pflegeversicherung ist es u. a., das Risiko der Pflegebedürftigkeit

sozial abzusichern und Pflegebedürftigen Hilfe zu leisten, die wegen der Schwere der

Pflegebedürftigkeit auf solidarische Unterstützung angewiesen sind.

Träger der Pflegeversicherung sind die Pflegekassen. Sie sind rechts fähige Körperschaften

des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Die bei der KKH Kaufmännischen

Krankenkasse errichtete Pflegekasse trägt den Namen „Pflegekasse bei der KKH“.

Kranken- und Pflegeversicherung bleiben damit in einer Hand.

Haben Sie Fragen? Die fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren

Servicezentren betreuen und beraten Sie gern.

Ihre Pflegekasse bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse

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Versicherung und Beiträge

Der versicherte Personenkreis in der Pflegeversicherung,

aber auch weitgehend das Versicherungs-

und Beitrags recht richten sich nach dem

Grundsatz: Wer in der gesetz lichen Krankenversicherung

Mitglied ist, genießt dort auch den

Schutz der sozialen Pflegeversicherung. Und wer

privat krankenversichert ist, muss eine adäquate

pri vate Pflegepflichtversicherung abschließen.

Wer ist versicherungspflichtig?

Pflegeversicherungspflichtig sind alle Personen,

die Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung

sind. Dazu gehören z. B. gegen Arbeitsentgelt

beschäftigte Arbeiter, Angestellte und Auszubildende.

Auch freiwillig krankenversicherte Mitglieder

werden in die Pflegeversicherungspflicht einbezogen.

Darüber hinaus werden bestimmte Personengruppen

in der so zialen Pflegeversicherung

versicherungspflichtig, die we der Mitglied einer

gesetzlichen Krankenkasse noch privat kran kenversichert

sind, wenn sie ihren Wohnsitz oder

gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben und

im Krankheitsfall Leistungsansprüche aus Sondersystemen

ableiten können (z. B. aus dem Bundesversorgungsgesetz,

dem Bundesentschädigungsgesetz

oder anderen Vorschriften). Zu diesen

„sonstigen Personen“gehören auch Sol daten auf

Zeit.

Ehegatten und Kinder sind in der sozialen Pflegeversicherung

unter den gleichen Voraussetzungen

kostenfrei versichert, wie das in der ge setz lichen

Krankenversicherung der Fall ist. Ein Vorteil gegenüber

einer privaten Pflege versicherung: Nur bei

der sozialen Pflegeversicherung sind der familienversicherte

Ehegatte sowie Kinder bei tragsfrei

versichert!

Wer kann sich von der Pflegeversicherungspflicht

befreien lassen?

Die Möglichkeit einer Befreiung von der Pflegeversiche

rungspflicht besteht für Personen, die

aus der Krankenversicherungspflicht ausscheiden

und sich freiwillig wei terversichern. Antragsfrist:

innerhalb von drei Monaten nach Ende der Versicherungspflicht.

Als Voraussetzung für eine

Befreiung gilt der Nach weis eines gleichwerti gen

Pflegeversicherungsschutzes bei einem privaten

Ver si che rungs unternehmen, der sich auch auf die

Familienangehörigen erstreckt.

Wer kann sich in der Pflegeversicherung

weiter versichern?

Wer aus der Ver sicherungspflicht ausscheidet oder

wes sen Familien versi che rung endet, kann sich

unter bestimmten Voraussetzungen in der sozialen

Pflegeversicherung weiterversichern. Das trifft auf

Personen zu, die

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aus der Versicherungspflicht ausscheiden oder

deren Familienversicherung endet,

eine bestimmte Vorversicherungszeit erfüllt

haben,

weder gesetzlich noch privat krankenversichert

sind.

Antragsfrist: innerhalb von drei Monaten nach dem

Aus scheiden. Wer seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen

Aufenthalt ins Ausland verlegt und deswegen

aus der Versicherungspflicht ausscheidet, kann

sich gleichfalls in der so zialen Pflegeversicherung

weiterversichern. Hierfür ist die Erfüllung einer

be stimmten Vor ver sicherungszeit nicht erfor derlich.

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Wie hoch sind die Beiträge?

Seit 01.01.2013 beträgt der Beitragssatz generell

2,05 Prozent der beitrags pflich tigen Einnahmen.

Aus verfassungsrechtlichen Gründen zahlen Kinderlose

seit 01.01.2005 einen Zuschlag von 0,25

Pro zentpunkten. Ihr Beitragssatz beträgt al so 2,3

Prozent, der Beitragssatz der El tern weiterhin2,05

Prozent. Bis zum 23. Le bensjahr und für die vor

1940 Geborenen fällt der Zuschlag für Kin derlose

nicht an.

Personen, die bei Krankheit und Pflege nach be -

am tenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen

einen eige nen An spruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge

ha ben, zah len grundsätzlich nur den halben

Beitrag, denn sie können Pflege versi che rungs leistungen

nur zur Hälfte in An spruch neh men. Den

übrigen Leistungsbedarf deckt die Bei hilfe bzw. die

Heil fürsorge. Der Zuschlag für Kin derlose ist aber in

voller Höhe zu zahlen. Für El tern gilt demnach der

Beitragssatz von 1,025 Pro zent, für Kinderlose ein

Beitragssatz von 1,275 Prozent.

Wer trägt die Beiträge?

Auch hier folgt die Pflegeversicherung zunächst der

Kran kenversicherung. So werden bei kran ken versi

che rungspflichtigen Arbeitnehmern die Beiträge

grund sätz lich je zur Hälfte von den Be schäftigten

und den Ar beitgebern aufgebracht. Kinderlose

müssen aber den Beitragszuschlag von 0,25 Prozent

allein tragen. Der Ar beitgeber beteiligt sich

daran nicht.

Im Bundesland Sachsen übernehmen die Arbeitgeber

allerdings nicht die Hälfte des Beitrages (1,025

Prozent), sondern nur 0,525 Pro zent. Im Gegensatz

zu den anderen Bundesländern ist dort zugunsten

der Pflegeversicherung kein Feier tag ge stri chen

worden. Eltern müssen in Sachsen also für Beiträge

von 1,525 Prozent, Kinderlose von 1,775 Prozent

aufkommen.

Die Ar beitgeber behalten den Pflegeversicherungsbei

trag des Arbeitnehmers bei der Lohn- oder Gehalts

ab rechnung ein und leiten ihn als Bestandteil

des Gesamt sozialversicherungsbeitrages an die

zuständige Krankenkasse als Ein zugs stelle für die

soziale Pflegeversicherung weiter. Seit 01.04.2004

zahlen krankenversicherungspflichtige Rentner die

Pflegeversicherungsbeiträge in voller Höhe allein.

Die Beiträge für Arbeitslose trägt die Bundesagentur

für Arbeit, ebenso für Bezieher von Eingliederungsgeld,

Eingliederungshilfe für Spät aussiedler,

Unterhaltsgeld und Altersübergangsgeld. Für

Sozialhilfeempfänger übernimmt das Sozialamt

die Beiträge. Selbstständige und sonstige nicht

beschäftigte, freiwillig Versicherte tragen den

Beitrag allein.

Wer hat Anspruch auf einen

Beitragszuschuss?

Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung als

Ar beit nehmer freiwillig und deshalb in der sozialen

Pflegever si cherung pflicht ver si chert ist, trägt

den Beitrag zur Pfle ge versicherung allein. Er er hält

jedoch von seinem Arbeitgeber einen Beitragszuschuss

vergleichbar dem Arbeit geberanteil bei

krankenver siche rungs pflich tig Beschäftigten. Den

Bei trags zuschlag für Kinderlose bezuschusst der

Arbeitgeber nicht. Einen Beitragszuschuss können

u. a. auch be stimm te freiwillig versicherte

Vorruhestands geld bezieher beanspruchen. Bei

Studenten und Auszu bildenden, die Leistungen

nach dem Bundesausbildungs förderungsgesetz

(BAföG) erhalten, erhöht sich diese Leis tung um

einen Pflegeversicherungszuschlag.

Wer ist in der sozialen Pflegeversicherung

beitragsfrei?

Hier die wichtigsten Personengruppen:

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Familienangehörige

unter den gleichen Vo raussetzungen wie in der

gesetzlichen Krankenversicherung

Mitglieder

für die Dauer des Bezuges von Mutterschaftsgeld

ohne sonstige beitragspflichtige Einnahmen

Rentenantragsteller,

die auch in der gesetzlichen Krankenversicherung

beitragsfrei sind

Mitglieder,

die sich auf nicht absehbare Dauer in stationärer

Pflege befinden und bestimmte Entschädigungsleistungen

(auf Antrag) we gen Pflegebedürftigkeit

erhalten, wenn keine fa mi lienversicherten

Angehörigen vorhanden sind

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Leistungen der sozialen Pflegeversicherung

Überblick über die Pflegeleistungen und Ansprüche

Auf welche Leistungen der sozialen

Pflegeversicherung besteht ab wann

Anspruch?

Seit 01.04.1995 können Leistungen der häuslichen

Pflege in Anspruch genommen werden. Am

01.07.1996 folgten die Leistungen der stationären

Pflege.

Wer erhält Leistungen?

Pflegebedürftig nach der gesetzlichen Definition ist,

wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen

Krank heit oder Behinderung für die gewöhnlichen

und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen

im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer,

mindestens jedoch für voraussichtlich sechs Monate,

in erheblichem Maße auf Hilfe angewiesen ist.

Zum Ablauf des täglichen Lebens gehören:

im Bereich der Körperpflege

Waschen

Duschen

Baden

Zahnpflege

Kämmen

Rasieren

Darm- und Blasenentleerung

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im Bereich der hauswirtschaftlichen

Versorgung

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Einkaufen

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Kochen, Spülen

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Reinigen und Beheizen der Wohnung

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Wechseln und Waschen der Wäsche und

Kleidung

im Bereich der Mobilität (Beweglichkeit)

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Aufstehen und Zubettgehen

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An- und Auskleiden

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Gehen und Stehen

(innerhalb der Wohnung)

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Treppensteigen

(innerhalb der Wohnung)

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Verlassen und Wiederaufsuchen der

Wohnung

im Bereich der Ernährung

Mundgerechte Zubereitung

(z. B. Portionieren oder Kleinschneiden)

Aufnahme der Nahrung

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Wovon ist der Leistungs anspruch

abhängig?

1. Die Vorversicherungszeit

Wer Pflegeleistungen beantragt, muss innerhalb

der letz ten zehn Jahre vor Antragstellung eine Vorversicherungszeit

von zwei Jahren nach weisen.

2. Die Zuordnung zu einer der drei Pflegestufen

Ob und in welchem Umfang Pflegebedürftigkeit

vorliegt, stellt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung

(MDK) fest. Der Gutachter kommt

hierzu ins Haus und berücksichtigt neben den

Wohnverhältnissen auch die familiäre Situation.

Bei stationärer Pflege begibt sich der Gutachter in

die Pflegeeinrichtung.

Für die Zuerkennung einer Pflegestufe kommt es

vor al lem auf die notwendige Hilfe bei der Grundpflege

an, also bei der Körperpflege, der Mobilität

sowie der Nahrungsaufnahme.

Entsprechend dem Hilfebedarf wird nach drei

Pflegestufen unterschieden.

Pflegestufe I

erheblich pflegebedürftig

Hilfebedarf: im Tagesdurchschnitt mindestens

1,5 Stunden, davon mehr als 45 Minuten

bei der Grundpflege

Pflegestufe II

schwerpflegebedürftig

Hilfebedarf: im Tagesdurchschnitt mindestens

3 Stunden, davon mindestens 2 Stunden

bei der Grundpflege

Pflegestufe III

schwerstpflegebedürftig

Hilfebedarf: im Tagesdurchschnitt mindestens

5 Stunden, davon mindestens 4 Stunden

bei der Grundpflege (auch nachts)

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Besonderheiten bei Kindern

Um festzustellen, ob ein Kind pflege bedürftig

ist, wird sein Hilfebedarf dem eines gesunden

Kindes gleichen Alters gegenübergestellt.

Alle Hilfeleistungen, die nach den gesetzlichen

Vor gaben ein bezogen werden können und

den na türlichen, altersentsprechenden Pflegebedarf

übersteigen, werden berücksichtigt.

Höhe der Leistungen bei Beihilfeanspruch

Für Pflegebedürftige, die bei Krankheit und

Pflege nach beamtenrechtlichen Vorschriften

oder Grundsätzen Anspruch auf Beihilfe oder

Heilfürsorge haben (siehe auch Seite 6 „Wie

hoch sind die Beiträge?“), reduzieren sich die

einzelnen Leistungen der Pflegeversicherung

um die Hälfte.

3. Der Antrag auf Pflegeleistungen

Zunächst genügt ein formloser schriftlicher oder

mündlicher Antrag. Er ist maßgebend für den

Leistungsbeginn. Denn Anspruch auf Leistungen

besteht bereits ab dem Tag, an dem der Antrag

bei der Pflegekasse eingeht. Mit einem Antragsvordruck,

den jedes Servicezentrum der KKH gern

zusendet, lassen sich dann weitere An gaben nachreichen,

die für die Bearbeitung notwendig sind.

Liegt bereits seit dem Vormonat Pflegebedürftigkeit

vor, können Leistungen schon ab Beginn des

Antragsmonats beansprucht werden.

Welche Leistungen bietet die soziale

Pflegeversicherung?

So sieht der Leistungskatalog in der Übersicht aus:

1. Auskunft und Beratung

2. Pflegesachleistung

3. Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen

(Pflegepersonen)

4. Kombination von Geld- und Sachleistung

5. Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

6. Pflegehilfsmittel und technische Hilfen,

wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

7. Förderung von Wohngruppen

8. Tages- und Nachtpflege

9. Kurzzeitpflege

10. Vollstationäre Pflege

11. Pflege in vollstationären Einrichtungen der Hilfe

für behinderte Menschen

12. Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen

13. Zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit

14. Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche

Pflegepersonen

15. Zusätzliche Betreuungsleistungen

16. Verbesserte Pflegeleistungen für Personen mit

erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz

17. Häusliche Betreuung

18. Leistungen als Teil eines Persönlichen Budgets

nach § 17 SGB IX

19. Staatliche Förderung der privaten Vorsorge

1. Auskunft und Beratung

Wird erstmalig ein Antrag auf Pflegeleistungen

gestellt, wird von der Pflegekasse eine Beratung

angeboten. Die Beratung umfasst die Klärung von

mit der Pflegebedürftigkeit zusammenhängenden

Fragen sowie die Information über die Leistungen

der Pflegekasse.

Die individuelle Pflegeberatung der Pflegekasse

bei der KKH bietet Versicherten, ihren Angehörigen

oder deren Lebenspartner die Möglichkeit, auf

Wunsch – nach Feststellung des konkreten Hilfebedarfs

– mit allen weiteren an der Versorgung

zu beteiligenden Stellen ein auf ihre Bedürfnisse

zugeschnittenes Unterstützungsangebot im Rahmen

eines Versorgungsplans zu entwickeln. Der

Pflegeberater passt die erforderlichen Hilfen der

jeweiligen Situation an und begleitet die Pflegebedürftigen

individuell.

Wir beraten und geben dabei Informationen zu

folgenden Themen:

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Pflegeversicherung (SGB XI) und andere Träger

Häusliche Pflegesituation

Hilfsmittelversorgung

Sozialhilfe (welche Hilfen zur Pflege über die

Sozialhilfe zu beantragen sind)

Hausnotrufsysteme

Wohnumfeldverbesserung (Sturzprophylaxe)

Allgemeine medizinische und pflegerische

Fragen

Adressvermittlung (z. B. Essen auf Rädern,

Pflegedienste vor Ort, Selbsthilfegruppen),

Leistungen für Pflegepersonen (Pflegekurse,

soziale Sicherung)

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Programme bei Altersdemenz, Diabetes Typ 2

und bei Herzinsuffizienz

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Psychosoziale Unterstützung

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Ernährungsberatung u. v. m.

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In besonders gelagerten Härtefällen, in denen ein

außer gewöhnlich hoher Pflegeaufwand vor liegt,

sieht das Pfle geversicherungsgesetz in der Pflegestufe

III Sachleistungen bis zu einem Ge samt wert

von 1.918 Euro vor. Für Teil monate wird der Anspruch

auf die Pflegesachleistung – im Ge gensatz

zum Pflegegeld – nicht entsprechend gekürzt.

3. Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen

(Pflegepersonen)

Anstelle der häuslichen Pflegehilfe können Pflegebedürftige

ein Pflegegeld beantragen, wenn sie die

Pflege (Grundpflege und hauswirtschaft liche Versorgung)

in geeigneter Weise selbst si cher stellen.

2. Pflegesachleistung

Pflegebedürftige haben bei häuslicher Pflege Anspruch

auf Grundpflege und hauswirtschaftliche

Versorgung als Sachleistung (häusliche Pfle gehilfe).

Übergangsweise können auch Leistungen zur häuslichen

Betreuung als Pflegesachleistung erbracht

werden (siehe unter Punkt 17). Dies gilt auch dann,

wenn der Pflegebedürftige eine Altenwohnung, in

einem Al ten wohnheim ein Appartement oder eine

Wohnung gemietet hat. Hierbei ist es unerheblich,

ob der Pflegebedürftige die Haushaltsführung

eigenverantwortlich re geln kann oder nicht. Leistungen

der häuslichen Pflege sind nicht zulässig,

wenn der Pflegebedürftige in einer stationären

Pflegeeinrichtung gepflegt wird. Die Leistungen

der häuslichen Pflege werden durch Pflegediens te

oder geeignete Pflegekräfte erbracht, die Ver tragspartner

der Pflegekasse sind.

Besteht der Anspruch auf Pflegegeld nicht für

den ge sam ten Kalendermonat, erfolgt eine

entsprechende Kürzung. Das Pflegegeld wird

monatlich im Voraus ge zahlt. Unter bestimmten

Vo raussetzungen kann Pflegegeld auch von Pflegebedürftigen

in Anspruch genommen wer den, die

sich nicht in Deutschland, son dern in einem an deren

Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR-Staat) aufhalten. Ihr KKH Servicezentrum

informiert Sie gern.

Mit dem Anspruch auf Pflegegeld sind regelmäßige

Pflegepflichteinsätze (Beratungsbesuche) durch

professionelle Pflegefachkräfte verbunden. Für

Pflegebedürftige der Pflegestufen I und II sind sie

halbjährlich, für Pflegebedürftige der Pflegestufe

III vierteljährlich vorgeschrieben. Im Vordergrund

der Beratungsbesuche stehen die Be ratung und

Unterstützung der Pflegepersonen, um die Qualität

der häuslichen Pflege zu si chern. Die Kos ten der

Pflichteinsätze trägt die Pflegekasse.

Je nach Umfang des persönlichen Hilfebedarfs

übernimmt die Pflegekasse die Kosten

notwendiger Pflegeeinsätze

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in der Pflegestufe I

bis zu einem Gesamtwert von 450 E,

in der Pflegestufe II

bis zu einem Gesamtwert von 1.100 E,

in der Pflegestufe III

bis zu einem Gesamtwert von 1.550 E

Das Pflegegeld beträgt

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in der Pflegestufe I 235 E,

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in der Pflegestufe II 440 E,

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in der Pflegestufe III 700 E

monatlich.

monatlich.

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4. Kombination von Geld- und Sachleistung

Nimmt ein Pflegebedürftiger eine ihm zustehende

Sach leistung nur teilweise in Anspruch, steht

ihm daneben ein anteiliges Pflegegeld zu. Das

Pflegegeld wird pro zen tual um die bezogene Sachleistung

vermindert. Der Pfle gebedürf tige kann frei

entscheiden, in welchem Verhält nis er Geld- und

Sachleistung in Anspruch nehmen möch te. Seine

Entscheidung kann er nach sechs Monaten ändern.

Beispiele für die Berechnung der

Kombinationsleistung

a) Frau Müller (Pflegestufe I)

nimmt Sachleistungen im Wert von 301,50 Euro

in An spruch. Der ihr zu ste hende Höchst betrag:

450 Euro. Die Sachleistung wurde also erst zu

67 Pro zent ausgeschöpft. Vom Pflegegeld in

Höhe von 235 Euro stehen Frau Müller somit

noch 33 Prozent, also 77,55 Euro, zu.

b) Herr Bertram (Pflegestufe II)

hat nach beamtenrechtlichen Vorschriften

An spruch auf Beihilfe bei Krankheit und Pflege.

Er nimmt Sachleistungen im Wert von 489,50

Euro in Anspruch. Der ihm zustehende Höchstbetrag:

50 Prozent von 1.100 Euro = 550 Euro.

Die Sachleistung wurde also erst zu 89 Prozent

ausgeschöpft. Vom Pfle ge geld in Höhe

von 220 Euro (50 Prozent von 440 Euro, die er

ohne Anspruch auf Beihilfe erhalten würde)

stehen Herrn Bertram somit noch 11 Prozent,

also 24,20 Euro, zu.

c) Frau Wagner (Pflegestufe III)

nimmt Sachleistungen im Wert von 992,00

Euro in Anspruch. Der ihr zu stehende Höchstbetrag:

1.550 Euro. Die Sachleistung wurde

also erst zu 64 Prozent aus geschöpft. Vom

Pflegegeld in Höhe von 700 Euro stehen Frau

Wagner somit noch 36 Prozent, also 252,00

Euro, zu.

5. Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

Ist die Pflegeperson verhindert (z. B. wegen Urlaubs

oder Krankheit), kann Ersatzpflege beansprucht

werden. Über nimmt diese ein professioneller Pflegedienst,

über nimmt die Pflegekasse für längstens

vier Wochen je Kalenderjahr die Kosten bis zu

höchstens 1.550 Euro.

Die Ersatzpflege ist nicht auf den Haus halt des

Pflegebedürftigen be schränkt, sondern kann auch

erfolgen in

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einem Krankenhaus,

einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung,

einer Krankenwohnung,

einem Kindergarten oder einer Schule,

einem Internat oder einem Behindertenwohnheim.

Erstattungsfähig sind alle pflegebedingten Aufwendungen.

Wird die Ersatzpflege nicht durch einen professionellen

Pflegedienst, sondern durch Verwandte,

Bekannte, Nachbarn oder sonstige Personen übernommen,

richtet sich die Höhe der Leistung nach

der jeweiligen Personengruppe:

a) Personen, die mit dem Pflegebedürftigen bis

zum zweiten Grade verwandt sind (Kinder,

Enkelkinder, Eltern, Groß eltern und Ge schwis ter)

oder verschwägert (Schwie gersöhne/-töchter,

Schwiegereltern, Schwiegerenkel, Stief kinder,

Stiefenkel, Ehegatten von Ge schwistern), oder

b) Personen, die mit dem Pflegebedürftigen in

häuslicher Gemeinschaft leben (z. B. Ehe partner),

und

c) andere Pflegepersonen.

Pflegepersonen der Gruppen a und b leis ten die

Ersatzpflege regelmäßig nicht erwerbsmäßig,

sondern aufgrund familiärer Bindung oder häus -

licher Gemeinschaft. Die Leistung der Pfle gekasse

ist dann auf den Betrag des Pflegegeldes der jeweiligen

Pflege stufe, also bis zu 235 Euro, 440 Euro

oder 700 Euro, be grenzt. Zu sätzlich sind not wendige

weitere Aufwendungen (z. B. Fahrtkosten,

Verdienst ausfall), die der Pflegeperson im Zusammenhang

mit der Ersatzpflege entstan den sind

und der Pflegekasse nachgewiesen werden, bis

zum Höchstbetrag von 1.550 Euro erstattungsfähig.

An den Kosten einer Ersatzpflege durch Pflegepersonen

der Gruppe c beteiligt sich die Pflegekasse

in gleicher Höhe wie beim Einsatz eines pro fessionellen

Pflegedienstes, falls die Aufwen dun gen

notwendig waren und nachgewiesen wer den.

Die Leistung der Ersatzpflege ist allerdings in jedem

Fall davon abhängig, dass der Pfle gebedürftige

zuvor mindes tens sechs Mo na te von der Pflegeperson

im häuslichen Bereich gepflegt wurde.

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Werden Pflegeleistungen in Form von Pflegegeld

bezogen, wird während der Verhinderungspflege

ein hälftiges Pflegegeld weiter gezahlt. Die Weiterzahlung

setzt voraus, dass direkt vor Beginn der

Verhinderungspflege bereits ein Anspruch auf

Zahlung von Pflegegeld bestanden hat.

6. Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde

Maßnahmen

Pflegehilfsmittel dienen dazu, dem Pflege be dürf -

tigen eine selbstständigere Lebensführung zu

ermöglichen, die häusliche Pflege zu erleichtern

und Beschwerden zu lindern. Mittel, die zum täglichen

Lebensbedarf gehören, sind keine Pflegehilfsmittel,

auch wenn sie die Pflege er leichtern.

Ob und in welcher Weise die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln

notwendig ist, über prüft die Pflegekasse

im Zusammenhang mit einer beauftragten

Pflegefachkraft oder dem Medizinischen Dienst.

Pflegehilfsmittel können sein

Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege

Pflegebetten

Pflegebettenzubehör wie Bettverlängerungen

und -verkürzungen, Bettgalgen etc.

Bettzurichtungen zur Pflege erleichterung

wie Rückenstützen

Spezielle Pflegebetttische

Pflegeliegestühle

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Pflegehilfsmittel zur Körper pflege und

Körperhygiene

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Produkte zur Hygiene im Bett (Bettpfannen,

Urinflaschen usw.)

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Waschsysteme, z. B. Kopfwasch systeme,

Duschwagen

Pflegehilfsmittel zur selbstständigeren

Lebensführung und Mobilität

Hausnotrufsysteme

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Pflegehilfsmittel zur Linderung von

Beschwerden

Lagerungsrollen

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Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

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Saugende Bettschutzeinlagen

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Schutzbekleidung, z. B. Fingerlinge,

Einmalhandschuhe, Mundschutz

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Sonstige zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel,

z. B. Desinfektionsmittel

Für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

übernehmen die Pflegekassen bei Vorliegen der leistungsrechtlichen

Kriterien und einer pflegerischen

Notwendigkeit bis zu 31 Euro monatlich.

Pflegehilfsmittel, wie z. B. Pflegebetten, wer den

nach Mög lichkeit leihweise überlassen, wobei dann

eine Zu zahlung durch die Versicherten ent fällt.

Können Hilfsmittel, z. B. aus hygienischen Gründen,

nicht leihweise überlassen wer den, entsteht für

den Versicherten ein Eigen anteil von 10 Prozent,

höchstens jedoch von 25 Euro.

Beispiele:

a) Ein Pflegehilfsmittel kostet 357,90 Euro,

die Zu zah lung beträgt 25 Euro.

b) Ein Pflegehilfsmittel kostet 178,95 Euro,

die Zu zah lung beträgt 17,90 Euro.

In Härtefällen können Versicherte für weitere, über

die Be lastungsgrenze hinausgehende Zu zahlungen

auf An trag befreit werden. Die Kosten für die

Anpassung, War tung oder In stand set zung von

Pflegehilfsmitteln trägt die Pflegekasse bei der KKH

in voller Höhe. Für Kinder und Ju gend liche bis zur

Vollendung des 18. Le bens jah res sind keine Zuzahlungen

zu leisten. Für Maß nahmen zur Verbesserung

des Wohnumfeldes kön nen unter bestimmten

Voraussetzungen Zu schüs se bis zu 2.557 Euro

je Maßnahme über nom men werden. Hierbei muss

es sich um Maß nahmen handeln, aufgrund derer

die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich

er leichtert oder eine möglichst selbst ständige

Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt

wird. Reine Modernisierungsmaßnahmen

oder Maßnahmen, mit denen eine allgemeine standardmäßige

Ausstattung der Wohnung erreicht

wer den soll, zählen nicht zum Leis tungsumfang

der Pflegeversicherung. Eine Kostenbeteiligung

kommt z. B. infrage

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bei der rollstuhlgerechten Veränderung der

Wohnung,

bei fest installierten Rampen,

bei Treppenliften

und bei anderen Maßnahmen.

Die Zuschusshöhe richtet sich nach dem Kostenumfang

der beantragten Maßnahme. Nä here

Einzelheiten sind in den Richt linien der Spitzenverbände

der Pflegekassen geregelt. Zuschüsse zu

Maßnahmen der Wohn umfeldverbesserung sind

vor Beginn der Maßnahme zu beantragen.

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7. Förderung von Wohngruppen

Pflegebedürftige (mindestens mit der Pflegestufe I),

die zusammen mit wenigstens zwei weiteren Pflegebedürftigen

in ambulant betreuten Wohngruppen/

Wohngemeinschaften leben, erhalten einen pauschalen

Zuschlag in Höhe von 200 Euro monatlich

zu ihren bisherigen Leistungen. Davon können sie

eine Pflegekraft finanzieren, die organisatorische,

verwaltende oder pflegerische Aufgaben übernimmt.

Die Gründung neuer Wohngruppen soll mit bis zu

2.500 Euro pro pflegebedürftigem Gründungsmitglied

finanziell gefördert werden. Der Betrag wird

durch die Pflegekasse für eine altersgerechte oder

barrierearme Umgestaltung der gemeinsamen

Wohnung gewährt. Der Gesamtbetrag ist je Wohngruppe

auf 10.000 Euro begrenzt.

8. Tages- und Nachtpflege

Kann die häusliche Pflege eines Pflegebedürftigen

nicht in ausreichendem Um fang sichergestellt werden,

be steht ein zeitlich nicht begrenzter An spruch

auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der

Tages- und Nachtpflege. Sie kann z. B. angezeigt

sein, um Pflegepersonen zu ent las ten, aber auch

bei einer kurzfristigen Ver schlim merung der Pflegebedürftigkeit.

Die Leistungshöhe richtet sich nach der

Pflegestufe:

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in der Pflegestufe I 450 E,

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in der Pflegestufe II 1.100 E,

óó

in der Pflegestufe III 1.550 E

monatlich.

Leis tungs inhalte sind die pflegebedingten Aufwendungen

der teilstatio nären Pflege, die Aufwendungen

der sozia len Betreuung sowie die Aufwendungen

für die in der Ein richtung notwendigen

Leistungen der medizinischen Be hand lungspflege.

Die Leistungen umfassen auch die täglichen Hinund

Rückfahrten des Pflegebedürftigen, die von

den Einrichtungen sichergestellt werden. Ne ben

der Tages- und Nachtpflege können Pfle gesachleistungen,

Pflegegeld oder die Kombina tionsleistung

in An spruch genommen werden. Treffen Tages-/

Nachtpflege mit Leistungen der häuslichen Pflege

zusammen, so besteht neben dem vollen Anspruch

auf häusliche Pflegeleistungen (Pflegegeld, Sachleistung

oder Kombinationsleistung) noch Anspruch

auf die Hälfte der Tages-/Nachtpflege.

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Beispiele für die Berechnung der

Kombinationsleistung

1. Herr Schulze (Pflegestufe I)

nimmt Leistungen der Tages-/Nachtpflege

und Pflegesachleistungen in Anspruch. Der

Rechnungsbetrag für die Pflegesachleistung

beträgt 405 Euro (dies entspricht 90 Prozent

des Höchstbetrages der Pflegesachleistung).

Der Anspruch auf Tages-/Nachtpflege besteht

in Höhe von bis zu 270 Euro (60 Prozent des

Pflegesachleistungshöchstbetrages).

2. Frau Meyer (Pflegestufe II)

nimmt Leistungen der Tages-/Nachtpflege

und Pflegegeld in Anspruch. Der Rechnungsbetrag

für die Tages-/Nachtpflege beträgt 550

Euro (entspricht 50 Prozent des Höchstbetrages

der Tages-/Nachtpflege). Der Anspruch

auf Pflegegeld besteht in Höhe von 440 Euro

(100 Prozent des Pflegegeldhöchstbetrages).

9. Kurzzeitpflege

Reichen vorübergehend weder die häusliche Pflege

noch die Inanspruch nahme der Tages- und

Nachtpflege aus, z. B. für eine Übergangszeit im

Anschluss an eine stationäre Behandlung des Pflegebedürftigen,

kann Kurzzeitpflege in einer (voll-)

statio nä ren Vertragspflegeeinrichtung in Anspruch

genommen werden. Kurzzeitpflege kann z. B. notwendig

sein

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im Anschluss an eine stationäre Krankenhausbehandlung

oder

in Krisensituationen, in denen vorübergehend

häusliche oder teil stationäre Pflege nicht möglich

oder nicht ausreichend ist.

Die Pflegekasse übernimmt für bis zu vier Wo chen

je Kalenderjahr die hierfür entstehenden Kosten

bis zu einem Gesamtwert von 1.550 Euro. In diesem

Betrag sind die pfle gebedingten Auf wendungen,

die Aufwendungen der sozialen Betreuung

sowie die Aufwendungen für Leis tun gen der

medizinischen Behandlungspflege enthalten.

Werden Pflegeleistungen in Form von Pflegegeld

bezogen, wird während der Kurzzeitpflege ein

hälftiges Pflegegeld weiter gezahlt. Die Weiterzahlung

setzt voraus, dass direkt vor Antritt der Kurzzeitpflege

bereits ein Anspruch auf Zahlung von

Pflegegeld bestanden hat.

14


Eine Besonderheit bei der Inanspruchnahme

von Leis tun gen der Kurzzeitpflege besteht seit

01.01.2013 für Versicherte bis zur Vollendung des

25. Lebensjahres. Sie können die Kurzzeitpflege

auch in anderen Einrichtungen erhalten, die den

besonderen in dividuellen Bedürfnissen gerecht

werden und nicht über einen Versorgungsvertrag

zur Erbringung von Kurzzeitpflegeleistungen mit

den Pflegekassen verfügen (z. B. Einrichtungen der

Hilfe für behinderte Menschen).

Sofern eine Pflegeperson eine Maßnahme der

medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation durchführt

und die gleichzeitige Unterbringung und

Pflege des Pflegebedürftigen erforderlich ist, kann

Kurzzeitpflege auch in stationären Rehabilitationsoder

Vorsorgeeinrichtungen erbracht werden.

10. Vollstationäre Pflege

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Pflege in

vollsta tio nären Einrichtungen, wenn häusliche oder

teil sta tio nä re Pflege nicht möglich ist oder wegen

der Besonderheit des einzelnen Falles nicht in

Betracht kommt. Neben den pflegebedingten Aufwendungen

und den Aufwen dun gen der sozialen

Betreuung werden die Aufwendungen für Leistungen

der medizinischen Behandlungspflege übernommen.

In vollstationären Pfle gevertragseinrichtungen

bestehen folgende Leistungsansprüche:

óó

Pflegestufe I,

erhebliche Pflegebedürftigkeit,

im Wert bis zu 1.023 E,

óó

óó

Pflegestufe II,

Schwerpflegebedürftigkeit,

im Wert bis zu 1.279 E,

Pflegestufe III,

Schwerstpflegebedürftigkeit,

im Wert bis zu 1.550 E

monatlich

In besonderen Ausnahmefällen und zur Vermeidung

von Härten kann die Pflegeversicherung pflegebedingte

Aufwendungen bis zu 1.918 Euro monatlich

übernehmen, wenn ein außergewöhnlich hoher

und inten siver Pflegeaufwand erforderlich ist, der

das übliche Maß der Pflegestufe III weit übersteigt.

Kosten, die für Unterkunft und Verpflegung sowie

für bestimmte Zusatzleistungen entstehen, tragen

die Pfle gebe dürftigen.

Wird durch eine besondere aktive bzw. rehabilitative

Be treuung und Pflege des Heimes erreicht, dass

der Pflege bedürftige dauerhaft (für min des tens

15


sechs Monate) in eine geringere Pflegestufe eingestuft

werden kann, ge währt die Pflegekasse dem

Pflegeheim eine Bonuszahlung von 1.536 Euro.

11. Pflege in vollstationären Einrichtungen der Hilfe

für behinderte Menschen

Für Pflegebedürftige in einer vollstationären Einrichtung

der Hilfe für behinderte Menschen, in

der die berufliche und soziale Eingliederung, die

schulische Ausbildung oder die Erziehung Behinderter

im Vordergrund des Einrichtungszwecks

stehen, übernimmt die Pflegekasse 10 Prozent des

vereinbarten Heimentgelts, höchstens 256 Euro

monatlich. Erfolgt bei diesem Personenkreis zeitweise

die Betreuung im häuslichen Bereich (z. B. an

Wo chenenden oder in Ferienzeiten), kann für die

heim betreuungsfreien Zeiten ein Pflegegeld ausgezahlt

werden. Dieses Pflege geld er rechnet sich aus

den tatsächlichen Pfle ge tagen in der Familie.

12. Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen

Pflegen Sie als Angehöriger, Bekannter oder Freund

einen bei der KKH versicherten Pflegebedürftigen

in häuslicher Umgebung? Dann zahlt die Pflegekasse

bei der KKH für Sie unter bestimmten Voraussetzungen

Beiträge zur Rentenversicherung.

Die Beitragszahlung zur Rentenversicherung für

nicht erwerbsmäßige Pflegepersonen setzt u. a.

voraus, dass Sie

óó

óó

óó

einen oder mehrere Pflegebedürftige/n regelmäßig

insgesamt an min destens 14 Stunden

wöchentlich pflegen,

neben der Pflegetätigkeit nicht mehr als 30 Stunden

wöchentlich berufstätig sind und

nicht bereits eine Rente wegen Alters oder eine

Altersversorgung nach beamtenrechtli chen Vorschriften

be ziehen bzw. bis zur Voll endung des

65. Lebensjahres nicht rentenversichert waren

oder eine Beitragserstattung erhalten haben.

Wenn Sie als Nichtfamilienangehöriger pflegen,

darf Ihre Aufwandsentschädigung das gesetzliche

Pflegegeld nicht übersteigen. Eigene Bei tragsanteile

entrichten Sie nicht, da die KKH den vollen

Beitrag zur Rentenversicherung für Sie übernimmt.

Die Höhe der Beiträge ist u. a. von der Stufe der

Pflegebe dürftigkeit und dem Umfang der Pflegetätigkeit

abhängig. Den zeitlichen Umfang legt

der Medizinische Dienst der Krankenversicherung

(MDK) fest.

Die Pflegekasse zahlt Beiträge zur Rentenversicherung

bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr weiter,

wenn Sie Ihre Pflegetätigkeit aufgrund von Erholungsurlaub

unterbrechen. Diese Regelung soll – insbesondere

bei Frauen – dazu beitragen, das Rentenkonto

zu vervollständigen und den hohen Einsatz

der pflegenden Personen noch mehr anzuerkennen.

Beispiele für Leistungen der Pflegeversicherung

(Beiträge zur Rentenversicherung im Jahr 2013)

Pflegestufe

Pflegeaufwand Beitragshöhe Beitragshöhe

Std./Woche in E West in E Ost

ó ó 28 407,48 343,98

III 21 305,61 257,99

ó ó 14 203,74 171,99

II 21 271,66 229,32

ó ó 14 181,10 152,88

I 14 135,83 114,66

(Stand: 01.01.2013, Änderungen vorbehalten)

13. Teilweise oder vollständige Freistellungen bei

Pflege von Angehörigen

a) Pflegezeitgesetz

Im Rahmen der Reform der Pflegeversicherung 2008

wur den sowohl ein kurzfristiger Pflegeurlaub als

auch eine längerfristige Pflegezeit etab liert. Sie

regeln Freistellungen im Zusammenhang mit der

Pflege von Angehörigen im Haus halt.

Zu einer längeren Pflege naher Angehöriger in

häuslicher Umgebung können Berufstätige bis zu

sechs Monate Pflegezeit in Anspruch nehmen. Hierbei

können Beschäftigte zwischen der vollständigen

und teilweisen Freistellung von der Arbeit wählen.

Der Versicherungsschutz in der Arbeitslosenversicherung

bleibt durch eine Beitragszahlung der Pflegekasse

erhalten, sofern nicht schon nach anderen

Vorschriften Versicherungspflicht zur Arbeitslosenversicherung

besteht. Auch können während der

Freistellung Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung

durch die Pflegekasse gezahlt werden.

Der Anspruch auf Pflegezeit besteht nicht gegenüber

Arbeitgebern mit regelmäßig 15 oder weniger

Beschäftigten (§ 3 PflegeZG – Pflegezeitgesetz).

Bei akut auftretenden Pflegesituationen haben

Beschäf tig te das Recht, bis zu zehn Arbeitstage

der Arbeit fern zubleiben, um für einen nahen

An gehörigen eine bedarfsgerechte Pflege zu

or ganisieren oder die sofortige pflegerische Versorgung

des betroffenen Angehörigen sicherzustellen

(§ 2 PflegeZG). Die kurzzeitige Pflegezeit hat versicherungsrechtlich

keine Auswirkungen.

16


) Familienpflegezeitgesetz

Ab 1. Januar 2012 können Beschäftigte ihre Arbeitszeit

im Rahmen einer Familienpflegezeit über einen

Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15

Stunden pro Woche reduzieren, wenn sie einen

nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen.

Auf den reduzierten Lohn wird dabei noch einmal

die Hälfte der Differenz zum bisherigen Lohn

hinzugezahlt. Wird beispielsweise die Arbeitszeit

während der Pflegephase um die Hälfte reduziert,

erhalten die Beschäftigten weiterhin 75 Prozent

des letzten Bruttoeinkommens. Zum Ausgleich

erhalten sie, wenn sie wieder voll arbeiten, weiterhin

nur 75 Prozent des Gehalts – so lange, bis der

gezahlte Vorschuss wieder ausgeglichen ist.

14. Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche

Pflegepersonen

Die Pflegekasse bei der KKH bietet zur Un ter stüt -

zung der häuslichen Pflege un entgeltlich Pflegekurse,

Ergänzungskurse und Beratungsgespräche

an. Die Kurse die nen dem Ziel, Familienangehörige

und sonstige eh ren amtlich pflegende Personen

zu motivieren und zu befähigen, häus liche Pflege

zu übernehmen, zu er leich tern und zu verbessern.

Neben der Vermittlung von Pflegetechniken und

spe zieller pflegerischer Maß nahmen, z. B. zur Verhütung

zusätzlicher Er krankungen, sollen die Kur se

der psychischen Si tuation des Pflege bedürftigen,

sei ner Fa milie so wie der besonderen Belastung der

Pflege per son Rechnung tragen. Diese Angebote

sollen ferner mit dazu beitragen, das soziale Engagement

im Bereich der Pflege zu fördern und zu

stärken. Sie richten sich an alle ehrenamtlich Pflegenden,

un abhängig vom Umfang ihrer Pflege tätig

keit, aber auch an interessierte Personen.

Die Kur se werden in Zusam men arbeit mit verschiedenen

Organisationen (z. B. Deutsches Rotes Kreuz,

Jo han niter-Unfall-Hilfe, Arbeiter-Samariter-Bund,

Malteser Hilfsdienst) durchge führt. Informieren Sie

sich bitte bei Ihrem KKH Servicezentrum über das

spezielle Pflegekursangebot vor Ort.

15. Zusätzliche Betreuungs leistungen

Pflegebedürftige mit erheblichem allgemeinem

Betreu ungsbedarf in häuslicher Pflege können

zu sätzliche Be treuungs leistungen von jährlich bis

zu 1.200 Euro in An spruch nehmen (Grundbetrag).

Besteht ein höherer Be darf – und wurde dieser vom

Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

(MDK) bestätigt – können bis zu 2.400 Euro jährlich

in Anspruch genommen werden. Diese Leis tungen

sind für Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen,

mit geis tigen Be hinderungen oder

psychischen Er krankungen gedacht und sollen

dazu beitragen, pflegende Angehörige zu entlasten.

Zu den zu sätzlichen Betreuungs leistun gen

gehören z. B.:

óó

óó

Ergänzende Tages- und Nachtpflege oder Kurzzeitpflege

Angebote von Betreuungsgruppen, Helferin nenkreisen,

familienent lastenden Diensten usw.

Auch Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz,

die zwar hilfebedürftig, jedoch noch nicht

pflegebedürf tig im Sinne der Pflegeversicherung

sind, können die zu sätzlichen Betreuungsleistungen

erhalten. Dieser Personenkreis wird als Pflegestufe

0 bezeichnet.

Über Einzelheiten informiert Sie Ihr KKH Servicezentrum.

17


16. Verbesserte Pflegeleistungen für Personen mit

erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz

Bis zum Inkrafttreten eines Gesetzes, das die Leistungsgewährung

aufgrund eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs

und eines entsprechenden

Begutachtungsverfahrens regelt, erhalten Pflegebedürftige

mit einer festgestellten erheblichen

Einschränkung ihrer Alltagskompetenz, die bislang

keiner der drei Pflegestufen zugeordnet sind (sogenannte

„Pflegestufe 0“), zusätzlich zu den bisherigen

„zusätzlichen Betreuungsleistungen“ (siehe

Punkt 15) auch Geld-, Sach- oder Kombinationsleistungen.

Das Pflegegeld für diesen Personenkreis beträgt

120 Euro monatlich. Pflegesachleistungen können

bis zu einem Betrag von 225 Euro im Monat abgerufen

werden.

Zusätzlich haben Versicherte mit „Pflegestufe 0“

Anspruch auf Verhinderungspflege sowie Pflegehilfsmittel

und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

(siehe Punkte 5 und 6).

Für Pflegebedürftige der Pflegestufen I und II (im

ambulanten Bereich), die aufgrund einer erheblichen

Einschränkung ihrer Alltagskompetenz einen

Anspruch auf „zusätzliche Betreuungsleistungen“

haben, erhöhen sich die monatlichen Leistungen

wie folgt:

Pflegestufe I

Pflegegeld

in Höhe von 305,00 E

oder

Pflegesachleistungen bis zu 665,00 E

17. Häusliche Betreuung

Bis zum Inkrafttreten eines Gesetzes, das die Leistungsgewährung

aufgrund eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs

und eines entsprechenden

Begutachtungsverfahrens regelt, können Leistungen

der häuslichen Betreuung (z. B. Unterstützung

im Haushalt, bei Hobby und Spiel; Spaziergänge)

neben Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung

als pflegerische Betreuungsmaßnahmen

durch ambulante Pflegedienste erbracht werden.

Diese Leistungen können von Pflegebedürftigen

der Pflegestufen I bis III bzw. der sogenannten

„Pflegestufe 0“, die im ambulanten Bereich versorgt

werden, gewählt werden.

18. Leistungen als Teil eines persönlichen Budgets

Als Teil eines persönlichen Budgets können Pflegebedürftige

seit dem 01.07.2004 bestimmte Pflegesachleistungen

in Form von Gutscheinen oder ein

Pflegegeld be anspruchen. Ziel ist es, den Leis tungsberechtig

ten in eigener Verantwortung ein möglichst

selbstständiges und selbstbestimmtes Leben

zu er mög lichen.

Ihr KKH Servicezentrum berät Sie gern.

19. Staatliche Förderung der privaten Vorsorge

Ab dem 01. Januar 2013 werden Versicherte vom

Staat dabei unterstützt, für Leistungen bei Pflegebedürftigkeit

privat vorzusorgen. Jeder, der als

Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung eine

private Pflege-Tagegeld-Versicherung abschließt,

kann im Rahmen einer staatlichen Förderung bei

einem Mindest-Eigenbetrag von monatlich 10 Euro

einen Zuschuss in Höhe von 5 Euro im Monat bzw.

60 Euro im Jahr erhalten. Je früher der Einstieg

in diese neue Vorsorgemöglichkeit erfolgt, desto

geringer wird die mögliche Versorgungslücke im

Pflegefall ausfallen.

Handeln Sie jetzt.

Pflegestufe II

Pflegegeld

in Höhe von 525,00 E

oder

Pflegesachleistungen bis zu 1.250,00 E

Die Kombination von Pflegesachleistungen

und Pflegegeld ist möglich.

Mit den privaten Zusatzangeboten KKH MeinPLUS

Pflege* sichern Sie sich ganz einfach die steuerliche

Förderung – die sogenannte Bahr-Pflege-Förderung.

Mit den innovativen Ergänzungsmodulen der

KKH MeinPLUS Pflege gestalten Sie darüber hinaus

Ihre sofortige Absicherung individuell nach Ihren

Bedürfnissen.

Die MeinPLUS Servicegesellschaft – Partner der

KKH – berät sie gern.

Service-Telefon 069 95869989

www.kkh-meinplus.de

* Risikoträger und Vertragspartner der hier angebotenen Versicherungen

ist die DFV Deutsche Familienversicherung AG.

18


Wichtige Telefonnummern

und Ansprechpartner

KKH Servicezentrum

Pflegedienst

Das gesamte Spektrum des Mitgliedschafts-,

Beitrags- und Leistungsrechts der Pflegeversicherung

kann in einer Kurzbroschüre

natürlich nicht erschöpfend dargestellt

werden. Bitte wenden Sie sich deshalb in

allen Fragen zum Bereich der Pflegeversicherung

vertrauensvoll an Ihr nächstes

KKH Servicezentrum. Unsere fachkundigen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stets

hilfsbereit und stehen gern zu Ihrer Verfügung.

Ihre Pflegekasse bei der KKH

19


KKH Kaufmännische Krankenkasse

Hauptverwaltung

Karl-Wiechert-Allee 61

30625 Hannover

service@kkh.de

www.kkh.de

F 7809 – 01/13

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