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<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG)<br />

Pressereferat<br />

INFORMATIONS-<br />

DIENST<br />

HAUSANSCHRIFT<br />

TEL<br />

Claire-Waldoff-Straße 7, D 10117 Berlin<br />

+49 (0) 30 200065-20<br />

+49 (0) 160 4713585<br />

FAX +49 (0) 30 200065-121<br />

E-MAIL<br />

pressereferat@g-net.de<br />

INTERNET<br />

www.g-net.de<br />

28. November 2013<br />

Nr.: 47/2013<br />

I N H A L T<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />

Koalitionsvertrag – Nachbesserungen notwendig<br />

ZVG-Präsident Mertz sieht Forderungen des Berufsstandes nur teilweise erfüllt<br />

Chancen der EU-Agrarpolitik nutzen und Zukunft des <strong>Gartenbau</strong>s mitgestalten<br />

Der ZVG-Vorstand im Dialog mit europäischer Politik in Brüssel<br />

Erfolgreiche Herbsttagung des deutschen Gemüsebaus in Deidesheim<br />

Stressbelastung und Zukunftsfragen standen im Mittelpunkt<br />

Gemüsebau: Die Pfalz bleibt auf Wachstumskurs<br />

Bundesfachgruppe Gemüsebau tagte in der Pfalz und besuchte Betriebe<br />

Wahlergebnisse der Bundesfachgruppe Gemüsebau<br />

Wilhelm Böck einstimmig <strong>als</strong> stellvertrender Vorsitzender bestätigt<br />

Die Welt der Elfen<br />

Werbemittel zur Staude des Jahres 2014<br />

2<br />

3<br />

5<br />

7<br />

8<br />

8<br />

Aus den Mitgliedsorganisationen<br />

BdB sieht Licht und Schatten im Koalitionsvertrag<br />

Positive Ansätze zu Grün in Städten, aber steuerfreie Risikorücklage für <strong>Gartenbau</strong> fehlt<br />

AdJ-Mitgliederversammlung in Grünberg<br />

Einheitliche Verwaltungsstrukturen beschlossen<br />

9<br />

10<br />

Termine<br />

Wintertagung Stauden im Zeichen von Versuchsanstellungen<br />

11.-13. Februar 2014 in Grünberg<br />

Überzeugend und sicher im Kundenkontakt<br />

Junggärtner-Seminar „Fit im Verkauf“<br />

Gebäudebegrünung von horizontal bis vertikal<br />

Junggärtner-Seminar „Fassaden- und Dachbegrünung“<br />

11<br />

12<br />

12


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 2<br />

Koalitionsvertrag – Nachbesserungen notwendig<br />

ZVG-Präsident Mertz sieht Forderungen des Berufsstandes nur teilweise erfüllt<br />

(ZVG) „Der vorgelegte Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD kann Deutschlands Gärtner<br />

nur bedingt zufrieden stellen. Wir hatten uns an der einen oder anderen Stelle mehr versprochen“,<br />

so Jürgen Mertz, Präsident des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG).<br />

„In hohem Maße enttäuscht ist man insbesondere darüber, dass kurz vor Toresschluss die<br />

mit Nachdruck vom <strong>Gartenbau</strong> geforderte Risikoausgleichsrücklage wieder aus dem Entwurf<br />

des Koalitionsvertrages gestrichen wurde. Damit kann aber die Angelegenheit für den Berufsstand<br />

nicht erledigt sein. Wir werden unsere berechtigte Forderung aufrechterhalten und<br />

hoffen auf eine spätere Einsicht der Politik“, so Mertz weiter.<br />

Erfreut sei man dagegen, dass der <strong>Gartenbau</strong> bei der Steigerung der Energieeffizienz weiterhin<br />

unterstützt werden solle. Hier fehle es allerdings noch an konkreter Substanz, wie die<br />

Hilfen aussehen könnten.<br />

Zu begrüßen sei die Absicht, die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz zu<br />

einer „Gemeinschaftsaufgabe ländliche Entwicklung“ weiterzuentwickeln. Hiervon könne<br />

auch der <strong>Gartenbau</strong> profitieren, vorausgesetzt, die Ausstattung mit Finanzmitteln sei ausreichend<br />

dimensioniert. Die Forderung, einen fixen Betrag für die Investitionsförderung im <strong>Gartenbau</strong><br />

zu reservieren, bleibe auf der Tagesordnung und werde mit Nachdruck verfolgt.<br />

Positiv wird die beabsichtigte Neugestaltung der Hofabgabeklausel im Rahmen der Reform<br />

der Agrarsozialversicherung bewertet, eine Forderung die der ZVG seit langem erhoben hat.<br />

Nachzubessern seien die umstrittenen Pläne zur Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen<br />

Mindestlohnes. Neben den grundsätzlichen Bedenken sei nicht hinnehmbar, dass<br />

gültige Tarifverträge, die bis Ende 2017 die Einführung von freiwilligen Lohnuntergrenzen in<br />

Höhe von 8,50 € festschreiben, nunmehr durch den Stichtag 31.12.2016 ab dem der gesetzliche<br />

Mindestlohn gelten soll, unterlaufen werden.<br />

Unterstützung bei den deutschen Gärtnern findet die Absicht der Koalitionäre, die Umsetzung<br />

des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz weiterzuverfolgen. In diesem Zusammenhang<br />

ist es auch notwendig, die Unterstützung für die Verfügbarkeit von sicheren und angepassten<br />

Pflanzenschutzverfahren bis hin zu einer ausreichenden Mittelpalette weiter zu führen.<br />

Das Verbundprojekt Lückenindikation wird dazu einen Beitrag leisten. Dennoch bleibt es<br />

unverzichtbar, dass die Arbeit des Arbeitskreises Lückenindikation verstärkt wird.<br />

„Sehr positiv sieht der ZVG die Absicht von CDU/CSU und SPD, dem urbanen Grün mehr<br />

Bedeutung beimessen zu wollen. Dies käme an verschiedenen Stellen des Koalitionsvertrages<br />

zum Ausdruck „Soziale und klimatische Aspekte in der Städtebauförderung seien ohne<br />

Einbeziehung der Grünplanung nur schwer umzusetzen. Kleingartenanlagen, so die Absicht,<br />

sollen zu ökologischen Ausgleichsflächen aufgewertet werden. Wenn das hier möglich ist,<br />

warum nicht auch bei Friedhöfen sowie städtischen Grünanlagen und Parks“ so ZVG-<br />

Präsident Mertz.<br />

Nicht zuletzt begrüßt der ZVG den angestrebten Erlass einer Bundeskompensationsverordnung,<br />

die den ungeschützten Verlust von landwirtschaftlichen Nutzflächen eindämmen soll.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 3<br />

Chancen der EU-Agrarpolitik nutzen<br />

und Zukunft des <strong>Gartenbau</strong>s mitgestalten<br />

Der ZVG-Vorstand im Dialog mit europäischer Politik in Brüssel<br />

(ZVG) Ganz im Zeichen der Pflanzengesundheit stand die erweiterte Vorstandssitzung des<br />

<strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) am Montag und Dienstag, den 25./26. November in<br />

Brüssel.<br />

Der ZVG hat sein Engagement auf europäischer Ebene weiter verstärkt und mit Europareferentin<br />

Julia Stark in diesem Jahr eine kompetente Fachkraft vor Ort gewinnen können. Für<br />

die Zukunft des deutschen <strong>Gartenbau</strong>s ist es unabdingbar, in Brüssel vertreten zu sein, da<br />

viele politische Regelungen inzwischen auf europäischer Ebene beschlossen werden. Daher<br />

nutzte der ZVG seinen Termin der erweiterten Vorstandssitzung, um mit der europäischen<br />

Politik vor Ort u.a. die Anliegen des gärtnerischen Berufsstandes in Deutschland zu den geplanten<br />

Neuregelungen zur Pflanzengesundheit auf EU-Ebene zu verdeutlichen.<br />

ZVG diskutiert mit Kommission geplante Verordnung zur Pflanzengesundheit<br />

So wurde am ersten Tag mit Dr. Thomas Weber (Kommission, DG SANCO, Direktion E2,<br />

Pflanzenvermehrungsmaterial) und Dr. Wolfgang Reinert (Kommission, DG SANCO, Direktion<br />

E3, Chemische Stoffe, Kontaminanten, Pestizide) im Themenschwerpunkt über das<br />

Pflanzengesundheitspaket und aktuelle Entwicklungen im Pflanzenschutzbereich mit ZVG-<br />

Vertretern verschiedenster Fachsparten diskutiert.<br />

Die Kommission hat den Rechtsrahmen für Pflanzengesundheit, Pflanzenvermehrungsmaterial<br />

und amtliche Kontrollen überarbeitet, um für mehr Effektivität, Einheitlichkeit und Rechtsklarheit<br />

in diesen Bereichen zu sorgen. Grundsätzlich begrüßt der ZVG die Anstrengungen<br />

zur Vereinfachung und Verbesserung des gegenwärtigen Systems zur Pflanzengesundheit.<br />

Der ZVG unterstützt die Entwicklung einer neuen, effizienteren Pflanzengesundheitsstrategie<br />

und ist bereit, daran mitzuwirken, zumal für viele Verordnungsbereiche nach Ansicht des<br />

<strong>Gartenbau</strong>s noch dringender Anpassungsbedarf besteht.<br />

Grundsätzlich positiv sind die Ansätze zu einem Solidaritätssystem (Entschädigungen). Nach<br />

der in der Verordnung vorgegeben Größenordnung von 1 Mrd. € Marktvolumen EU-weit <strong>als</strong><br />

Schadensschwelle, ab der erst Entschädigungen möglich wären, wären alle gärtnerischen<br />

Kulturen von ausgenommen. Die wirtschaftliche Schadensgrenze ist entsprechend anzupassen<br />

und die Besonderheiten der sogenannten kleinen Kulturen müssen berücksichtigt werden.<br />

Weiterhin muss sichergestellt werden, dass bei der Berechnung der Entschädigungsleistungen<br />

auch Bestandsgefährdungen, Kosten für Maßnahmen, der Wert des zu vernichteten<br />

Pflanzenbestandes und der Gewinnausfall berücksichtigt wird.<br />

Eine Registrierungspflicht für jede/n Gärtner/in lehnt der ZVG ab und fordert eine Beschränkung<br />

auf die Unternehmer, die Handel betreiben, wobei die letzte Stufe der Abgabe an Endverbraucher<br />

schon ausgenommen ist. Bestehende Register sind nicht auszuweiten.<br />

Die Regelungen hinsichtlich des Handels mit Pflanzen mit unbekanntem Schadrisiko sind<br />

unklar, kompliziert und bedürfen der intensiven Diskussion.<br />

Schädlinge müssen in regelmäßigen Abständen neu bewertet werden und die Ergebnisse<br />

sind zeitnah in rechtliche Regelungen umzusetzen, die bisherigen Verfahren sind zu langwierig.<br />

Der Anwendungsbereich zum Pflanzenpass sollte nicht über den derzeitigen Stand hinaus<br />

ausgeweitet werden, die bewährten Verfahren sind beizubehalten.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 4<br />

Der ZVG wird das weitere parlamentarische Verfahren vor allem auch vor Ort mit seinem<br />

Brüsseler Büro intensiv begleiten.<br />

Neues Paket für Pflanzengesundheit – bessere Regelungen für <strong>Gartenbau</strong><br />

Am Abend luden der <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) und der Hessische Minister der Justiz,<br />

für Integration und Europa Jörg-Uwe Hahn (vertreten durch Claus Appel, stellvertretender<br />

Leiter der hessischen Landesvertretung in der Europäischen Union) zu einer Diskussionsveranstaltung<br />

in das Haus der Hessen ein. Unter dem Titel „Ein neues Paket für Pflanzengesundheit<br />

– Bessere Regelungen für den <strong>Gartenbau</strong>?“ wurde über die Verordnung zum<br />

Schutz vor Pflanzenschädlingen diskutiert.<br />

Dabei betonte ZVG-Präsident Jürgen Mertz in seinem Grußwort, dass der Berufsstand die<br />

Ziele der neuen EU-Regelungen, Harmonisierung gegen Wettbewerbsverzerrung, Vereinfachung<br />

der Regeln und Abbau von Verwaltungsaufwand für richtig und notwendig erachtet.<br />

Aber genauso müssen wichtige praktikable Voraussetzungen gewährleistet sein: ein schnell<br />

und flexibel reagierendes System, keine neuen zusätzlichen Kosten und unbürokratische<br />

Auflagen, Einbeziehung des Sektors in Entschädigungsregelungen, keine Ausweitung der<br />

Registrierungspflichten und keine Aufblähung des Pflanzenpasses.<br />

Dr. Tim Gumbel, DG Sanco, erläuterte die Auffassung der Kommission. Er wies auf die vorbereitende<br />

Evaluierung des Rechtsbereichs hin, auf die Diskussion mit den Betroffenen und<br />

die Notwendigkeit, das Pflanzengesundheitsrecht zu modernisieren. Ziel ist es, den Sektor<br />

besser zu schützen und die Gefahren, die aus dem globalen Handel resultieren, zu minimieren.<br />

Das Paket befindet sich nun im parlamentarischen Verfahren.<br />

Jovita Kulikauskaite, Attaché für Pflanzenschutz in der Ständigen Vertretung Litauens, teilte<br />

mit, dass das Paket in der derzeitigen litauischen Präsidentschaft nicht abgeschlossen werden<br />

kann und während der griechischen Präsidentschaft in 2014 weiter verhandelt wird. Der<br />

Schutz vor Pflanzenschädlingen sei auch für Litauen wichtig.<br />

Dr. Hans-Joachim Brinkjans, stellvertretender Gener<strong>als</strong>ekretär und Umweltreferent des <strong>Zentralverband</strong>es<br />

<strong>Gartenbau</strong> (ZVG), erläuterte anschließend in einem Kurzstatement die Positionen<br />

des ZVG. So betonte er noch einmal eindringlich, den <strong>Gartenbau</strong> und seine Betriebe,<br />

z.B. bei der Verankerung von machbaren Maßnahmen, stärker einzubeziehen. Ein möglicher<br />

Ansatzpunkt auch im Hinblick auf delegierte Rechtsakte oder Durchführungsrechtsakte wäre<br />

die Mitwirkung der Betroffenen über den ständigen Ausschuss „Pflanzengesundheit“.<br />

Verbände in Brüssel – ein starker Partner der EU<br />

Am folgenden Tag stand der Austausch mit Kollegen anderer Verbände zur Lobby-Arbeit in<br />

Brüssel, sowie eine Besichtigung des EU-Parlaments im Mittelpunkt.<br />

So berichtete Miriam Schneider vom Handelsverband Deutschland (HDE) von ihrer Arbeit<br />

rund um aktuelle Themen des Handels auf EU-Ebene. Dabei gab es thematische Schnittpunkte,<br />

die auch relevante Auswirkungen auf Bereich des <strong>Gartenbau</strong>s haben können, so<br />

z.B. Verpackungsbestimmungen im Lebensmitteleinzelhandel.<br />

Tiffanie Stephani, Referentin für Europapolitik mit Schwerpunkt Umwelt beim Deutschen<br />

Bauernverband (DBV) in Brüssel, stellte die anhand des Sachstandes der GAP-Reform die<br />

Bedeutung einer Brüsseler Interessenvertretung des DBV vor. Stephani hob die positive Zusammenarbeit<br />

zwischen ZVG und DBV in Fragen wichtiger gemeinsamer Interessen hervor.<br />

Alle Teilnehmer der ZVG-Delegation bewerteten die zwei Tage in Brüssel <strong>als</strong> relevant und<br />

positiv. Jürgen Mertz, Präsident des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG): „Wir haben hier<br />

gemeinsam viel erarbeitet, intensive Gespräche geführt und es hat sich gezeigt, dass wir<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 5<br />

Dinge bewegen können und müssen!“ Gerade den <strong>Gartenbau</strong> betreffende Umweltthemen<br />

werden aufgrund globaler Entwicklungen immer mehr in den Mittelpunkt länderübergreifender<br />

Politik rücken. Es wurde ebenfalls deutlich, wie hoch die Anforderungen an EU-<br />

Abgeordnete sind, um erfolgreich die nationalen Interessen zum Ausdruck zu bringen. Deshalb,<br />

so ein Fazit, seien sie immer offen für Anträge, Positionen und Änderungsvorschläge<br />

der Fachorganisationen und Verbände, die durch ihre Fachkenntnis und Nähe zur Praxis,<br />

einen wertvollen und wichtigen Beitrag zu effizienteren Verfahren leisten können. Der <strong>Zentralverband</strong><br />

<strong>Gartenbau</strong> wird sich deshalb weiter aktiv in diesen Bereichen einbringen und Gespräche<br />

auf allen Ebenen der Politik führen.<br />

Bildunterschriften/<strong>Download</strong>s:<br />

Ein starker Auftritt des ZVG in Brüssel. Hier ZVG-Vertreter im Europaparlament. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_gruppenfoto_pd47_2013.jpg<br />

Unter dem Titel „Ein neues Paket für Pflanzengesundheit – Bessere Regelungen für den<br />

<strong>Gartenbau</strong>?“ wurde am Abend über die Verordnung zum Schutz vor Pflanzenschädlingen<br />

diskutiert. V.l.n.r.: stellvertretende ZVG-Gener<strong>als</strong>ekretär und Umweltreferent Dr. Hans-<br />

Joachim Brinkjans; Dr. Tim Gumbel, DG Sanco, Kommission; Jovita Kulikauskaite, Attaché<br />

für Pflanzenschutz in der Ständigen Vertretung Litauens, ZVG-Präsident Jürgen Mertz.<br />

Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_hessen_pd47_2013.jpg<br />

Dr. Tim Gumbel (Kommission) und Dr. Hans-Joachim Brinkjans (ZVG) erörtern das neue<br />

Paket zur Pflanzengesundheit. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_diskussion_pd47_2013.jpg<br />

ZVG-Präsident Mertz fordert in seinem Grußwort praktikable Voraussetzungen für den Berufsstand.<br />

Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_mertz_pd47_2013.jpg<br />

Dr. Wolfgang Reinert (Kommission) diskutiert mit ZVG-Vertretern über das Pflanzengesundheitspaket<br />

und aktuelle Entwicklungen im Pflanzenschutzbereich. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_reinert_pd47_2013.jpg<br />

Miriam Schneider vom Handelsverband Deutschland (HDE) erörtert die Wichtigkeit der Brüssel-Präsenz<br />

auch für ihre Branche. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_schneider_pd47_2013.jpg<br />

Tiffanie Stephani, Referentin für Europapolitik mit Schwerpunkt Umwelt beim Deutschen<br />

Bauernverband (DBV) in Brüssel betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Büro<br />

des ZVG (hier mit ZVG-Präsident Jürgen Mertz). Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bruessel_mertz_stephani_pd47_2013.jpg<br />

Erfolgreiche Herbsttagung<br />

des deutschen Gemüsebaus in Deidesheim<br />

Stressbelastung und Zukunftsfragen standen im Mittelpunkt<br />

(ZVG/BfG) „Wir Gemüseerzeuger – standhaft, zukunftsorientiert und gefordert“! Unter diesem<br />

Motto leitete Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau die 48.<br />

Herbsttagung des deutschen Gemüsebaus vergangene Woche in Deidesheim/Pfalz.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 6<br />

„Die Gesellschaft um uns herum verändert sich schneller <strong>als</strong> unser Berufsstand. Die Entfernung<br />

des Verbrauchers zum Gemüseanbau nimmt zu. Gleichzeitig steigt die Stressbelastung<br />

der Unternehmer. Wir müssen uns dieser Entwicklung stellen und praxisorientierte Rahmenbedingungen<br />

schaffen, die den Gemüseerzeuger mit seiner Familie ein selbstbestimmtes<br />

und überwiegend zufriedenes Leben ermöglichen“, betonte Ufen in seinen einführenden<br />

Worten zu dem Leitthema.<br />

Eindrucksvolle Statements von den drei Gemüseerzeugern Theo Germes aus Geldern,<br />

Heinz-Peter Frehn aus Schöneiche und Christian Deyerling aus Haßloch zeigten, dass es<br />

sehr wichtig ist, sich im hektischen Betriebsablauf Freiräume zu schaffen und diese auch<br />

konsequent umzusetzen. So sei Unerreichbarkeit für alle in der Mittagspause eine Möglichkeit,<br />

um Abstand zu gewinnen.<br />

Schlafprobleme, Konfliktunfähigkeit, Verspannungen und steigender Zynismus seien u. a.<br />

Indizien für mögliche Burnoutsymptome. Dem Ausbrennen im täglichen Arbeitsstress muss<br />

frühzeitig entgegen gewirkt werden. Darauf wies Berndt Kühnel, Psychotherapeut aus Österreich,<br />

hin.<br />

Dr. Renate Spraul, Bad Wimpfen, demonstrierte Lösungsmöglichkeiten, wie der Chef <strong>als</strong><br />

Dreh- und Angelpunkt im Betrieb sich selbst entlasten kann. So ist weniger Improvisation<br />

angesagt. Routinierte Arbeitsabläufe sind zu steigern. „Nur wer sich selbst führen kann, kann<br />

andere führen“, stellte Spraul zusammen fassend fest. Jeder neunte Mensch leide in<br />

Deutschland inzwischen unter Burnout, Tendenz steigend.<br />

Zur zukünftigen Energieeinsparung hatte Prof. Dr. Joachim Meyer, TU München, für die Praxis<br />

Neuigkeiten mitzuteilen. So ergaben Versuche am Queckbrunnerhof im Gewächshaus,<br />

dass erhebliche Energieeinsparungen bei Warmhauskulturen möglich sind. Gute Kulturergebnisse<br />

bei Paprika, Tomaten und Gurken sind kein Widerspruch zur maximalen Energieeinsparung,<br />

z. B. durch den Einsatz mehrerer Energieschirme. Der Versuch findet im Rahmen<br />

des ZINEG- Verbundvorhabens statt.<br />

Jürgen Mertz, Präsident des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG), betonte in seinem Grußwort,<br />

dass in Bezug auf die laufenden Koalitionsverhandlungen die Einführung eines gesetzlichen<br />

Mindestlohns die gültige Tarifvereinbarung brechen würde. Die regionale Produktion<br />

habe an Bedeutung gewonnen und die neue Nachwuchswerbekampagne des ZVG müsse<br />

weiter an Fahrt aufnehmen.<br />

Der Präsident des Bauern-und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. und MdB Norbert<br />

Schindler unterstrich, dass die Agrardieselsubvention (laufende Koalitionsverhandlungen)<br />

bleiben muss, dass im Hinblick auf den gesetzlichen Mindestlohn die gültigen Tarifverträge<br />

eingehalten werden müssen und dass die GAP-Reform auf der Agrarministerkonferenz am<br />

4. November in München bilanziert ein Erfolg war.<br />

Die interne Delegiertentagung stand ganz im Zeichen der Auswirkungen der neuen Landwirtschaftlichen<br />

Sozialversicherung (SVLFG) auf den Gemüsebau. Hartmut Fanck aus Kassel<br />

stellte die Neuordnung detailliert vor. So konnte er an Beispielrechnungen die ab 2014<br />

geltenden Beitragsbemessungsmaßstäbe sowohl für die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft<br />

(LBG) <strong>als</strong> auch für die Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) darstellen.<br />

Interessiert lauschten die Delegierten des deutschen Gemüsebaus den Ausführungen zur<br />

Stressbewältigung zu. Foto: BfG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/delegierte_deidesheim_pd47_2013.jpg<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 7<br />

ZVG-Präsident Jürgen Mertz (stehend) wünscht sich eine noch stärkere Umsetzung der<br />

Nachwuchswerbekampagne im <strong>Gartenbau</strong>. (sitzend: Christian Ufen und Jochen Winkhoff)<br />

Foto: BfG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/mertz_ufen_winkhoff_pd47_2013.jpg<br />

Nobert Schindler, MdB und Präsident vom regionalen Bauernverband (links) erhält vom<br />

Fachruppenvorsitzenden Christian Ufen Und Jochen Winkhoff einen Gemüsekorb <strong>als</strong> Dank.<br />

Foto: BfG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/schindler_ufen_winkhoff_pd47_2013.jpg<br />

Wilhelm Böck, Theo Germes, Berndt Kühnel, Christian Ufen, Dr. Renate Spraul und Jochen<br />

Winkhoff (v.l.n.r.) Foto: BfG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/gruppe_pd47_2013.jpg<br />

Gemüsebau: Die Pfalz bleibt auf Wachstumskurs<br />

Bundesfachgruppe Gemüsebau tagte in der Pfalz und besuchte Betriebe<br />

(ZVG/BfG) Die Pfalz ist ein sehr bedeutendes geschlossenes Gemüseanbaugebiet in<br />

Deutschland. Auf mittlerweile über 19.000 ha Anbaufläche wird Gemüse wie Radieschen,<br />

Blumenkohl, Salate, Spargel, Möhren, Lauch, Feldsalat, Zwiebeln, Spinat, vor allem für den<br />

Frischmarkt von 560 Betrieben angebaut und über den Pfalzmarkt in Mutterstadt vermarktet.<br />

Zusätzlich werden in der Pfalz Gemüsearten für die Tiefkühlverarbeitung (Frosta) und für die<br />

Kräutertrocknung angebaut. 85 Biobetriebe kultivieren eine Fläche von 750 ha. Der Gesamtumsatz<br />

in der Pfalz wird auf ca. 350 Mio. Euro geschätzt. 6 professionelle Jungpflanzenbetriebe<br />

aus der Region liefern auf kurzen Wegen die Jungpflanzen in Erdpresstöpfen. 24 Prozent<br />

der Anbaufläche unterliegt der Ernteverfrühung (ca. 4.500 ha).<br />

Eine professionelle Beratung mit Berufsschul- und Fachschulausbildung sichert den Wirtschaftsstandort.<br />

1.200 feste und über 26.000 Saisonarbeitskräfte sorgen für einen weitgehend<br />

reibungslosen Ablauf des Pfälzer Gemüsebaus.<br />

In der Pfalz fallen 450 bis 600 mm Niederschlag jährlich, eine Großraumberegnung sichert<br />

den Anbau vieler Gemüsearten in hoher Qualität.<br />

Auf Einladung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd und des Landesverbandes<br />

<strong>Gartenbau</strong> Rheinland-Pfalz fand die 48. Herbsttagung des deutschen Gemüsebaus<br />

vom 20. bis 23. November 2013 (nach 1975 zum zweiten Mal) in Deidesheim statt. Abgerundet<br />

wurde die erfolgreiche Tagung mit den Besichtigungen der Lehr- und Versuchsanstalt<br />

Gemüsebau Queckbrunnerhof, Enza Zaden Deutschland und des Besuchs beim Pfalzmarkt<br />

für Obst und Gemüse in Mutterstadt. Die 49. Herbsttagung 2014 soll auf Einladung des dortigen<br />

Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong> in Brandenburg stattfinden.<br />

Dr. Norbert Laun (links), Leiter am Queckbrunnerhof, heißt alle Gemüsebaukollegen auf der<br />

Gemüsebauversuchseinrichtung herzlich willkommen. Foto: BfG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/versuchseinrichtung_pd47_2013.jpg<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 8<br />

Wahlergebnisse der Bundesfachgruppe Gemüsebau<br />

Wilhelm Böck einstimmig <strong>als</strong> stellvertrender Vorsitzender bestätigt<br />

(ZVG/BfG) Im Rahmen der 48. Herbsttagung des Bundesfachgruppe Gemüsebau, die vom<br />

20. bis zum 23. November in Deidesheim stattfand, sind vom Vorstand und den Delegierten<br />

folgende Wahlentscheidungen getroffen worden: Wilhelm Böck aus Neufarn wurde zum<br />

stellvertrenden Vorsitzenden der Bundesfachgruppe Gemüsebau wiedergewählt. Der Vorsitzende<br />

des Arbeitsausschusses Vertragsgemüse Heinz Peter Frehn, Schöneiche, wurde in<br />

seinem Amt bestätigt. Als neuer stellvertrender Vorsitzender wurde Rainer Knies <strong>als</strong> Nachfolger<br />

von Günther Baumeister, Willich, der aus Altersgründen ausschied, gewählt.<br />

Die turnusgemäß zur Wahl stehenden Delegierten der Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss<br />

Obst und Gemüse, Dirk Beckedorf, Hamburg, Rudi Behr, Seevetal, Wilhelm<br />

Böck, Neufarn wurden bestätigt. Neu <strong>als</strong> Delegierter wurde für den ausscheidenden Gerhard<br />

Schulz, Papenburg, Theo Germes aus Geldern gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig<br />

und belaufen sich auf drei Jahre.<br />

Der Arbeitsausschuss Vertragsgemüsebau der Fachgruppe Gemüsebau v.l.: Rainer Knies,<br />

Heinz-Peter Frehn und Günther Baumeister. Foto: BfG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/arbeitsausschuss_pd47_2013.jpg<br />

Die Welt der Elfen<br />

Werbemittel zur Staude des Jahres 2014<br />

(ZVG/BdS) Epimedium - die Elfenblume - wird von Sammlern von Pflanzenschönheiten<br />

geschätzt wie auch von den Hobbygärtnern, die es gern pflegeleicht mögen. Auf dem Plakat<br />

zur Staude des Jahres 2014 zeigt der Bund deutscher Staudengärtner daher auch beide<br />

Seiten: den ruhigen und dennoch lebendigen Blätterteppich der Elfenblume <strong>als</strong> Bodendecker<br />

und die feinen Blüten in ihrer Farben- und Formenpracht.<br />

Kunden können mit Elfenblumen auf Entdeckungsreisen geschickt werden. Im April/Mai,<br />

wenn die weißen, gelben, orange- und rosafarbenen, roten und zweifarbigen Blüten mit<br />

Krönchen und Spornen blühen. Liebhaber gehen vor Epimedien gern in die Knie, um sich an<br />

den Blüten zu erfreuen – im Gartencenter können sie jedoch auf Augenhöhe präsentiert<br />

werden. Das Faltblatt zur Staude des Jahres gibt Anregungen für die insg. ca. 35 Arten und<br />

informiert über die unterschiedlichen Herkunftsregionen Europa/Nordafrika sowie<br />

China/Japan. Sammler können mit den schwächer wachsenden, östlichen Arten auf<br />

überschaubarem Raum regelrechte Schaupflanzungen anlegen. Die westlichen Arten<br />

dagegen bilden eine dichte Blattdecke, die den Boden schützt, unliebsame Pflanzen kaum<br />

zum Zuge kommen lässt und wenig Pflege bedarf.<br />

Das schöne Laub, das ähnlich wie die Blüte zu schweben scheint, hat unterschiedliche<br />

Tönungen und verfärbt sich im Winter teilweise bezaubernd in Bronze, Kupfer- und Rottöne.<br />

Als Bodendecker bei kleinen Schaupflanzungen ist die Vielfalt gut zu präsentieren und die<br />

dichte Blattdecke, die den Boden schützt, unliebsame Pflanzen kaum durchkommen lässt<br />

und wenig Pflege bedarf.<br />

Das Sortiment der elfenhaften Stauden haben Experten genau betrachtet und es nach Blattund<br />

Blütenschmuck, Wuchs und Winterhärte sowie Widerstandsfähigkeit beurteilt. Unter<br />

www.staudensichtung.de sind die Ergebnisse und Beschreibungen nachzulesen.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 9<br />

Über die Staude des Jahres wird in vielen Medien berichtet. Die Staude des Jahres findet<br />

alljährlich ein großes Medienecho, wobei die Elfenblumen dank attraktiven Bildmateri<strong>als</strong><br />

besondere Beachtung finden. Dieses Jahr scheint das Interesse besonders groß zu sein. Mit<br />

den Werbemitteln ergänzt der Bund deutscher Staudengärtner seine Informationen nun. Sie<br />

sind unter www.staude-des-jahres.de oder www.g-net.de einzusehen und mit einem<br />

Bestellbogen zu bestellen (Aussendung ab Ende Dezember). Plakate in A1 und A4 sind<br />

laminiert und kosten 3,90 bzw. 1,00 Euro, die 100 Faltblätter 7,40 Euro zzgl. MwSt. und<br />

Versandkosten. Auf der IPM zeigt der Bund deutscher Staudengärtner an seinem Stand in<br />

Halle 11 D16 die Plakate und Faltblätter.<br />

BdB sieht Licht und Schatten im Koalitionsvertrag<br />

Positive Ansätze zu Grün in Städten, aber steuerfreie Risikorücklage für<br />

<strong>Gartenbau</strong> fehlt<br />

(BdB) Der Koalitionsvertrag bietet positive Ansatzpunkte für die Verwirklichung einer planvollen<br />

grünen Infrastruktur in den Städten. Zu bedauern ist das Fehlen einer steuerfreien Risikorücklage<br />

für den <strong>Gartenbau</strong>.<br />

„Die Aussagen im Koalitionsvertrag zum ‚Bundeskonzept Grüne Infrastruktur‘ und zur Stärkung<br />

der Städtebauförderung angesichts der sozialen und klimatischen Herausforderungen<br />

in den Städten sind aus unserer Sicht positive Signale für eine nachhaltige Politik, in der Gehölze<br />

und Grünflächen eine wichtige Rolle spielen“, bewertet der Hauptgeschäftsführer des<br />

Bundes deutscher Baumschulen (BdB), Markus Guhl, den ausgehandelten Vertrag.<br />

„Jetzt gilt es, diese grundsätzlichen Überlegungen in praktische Politik umzumünzen, wobei<br />

die deutsche Baumschulwirtschaft mit ihrer Expertise selbstverständlich mit Rat und Tat bereitsteht“,<br />

so Guhl weiter.<br />

Als bedauerlich bezeichnet der BdB das Fehlen der Risikoausgleichsrücklage für den <strong>Gartenbau</strong><br />

im Koalitionsvertrag. Der Bund deutscher Baumschulen hat das Thema angesichts<br />

der Erfahrungen durch die dramatischen Verläufe der letzten Winter und der damit verbundenen<br />

Brisanz für die Liquidität der Betriebe hoch aufgehängt. Und im Vorfeld aber auch<br />

während der Verhandlungen wurde deutlich, dass die Landwirtschaftspolitiker ebenso von<br />

der Wichtigkeit dieses Themas überzeugt seien.<br />

„Eine Festschreibung im Koalitionsvertrag wäre im Interesse der Betriebe sinnvoll gewesen“,<br />

so Guhl. Allerdings waren den Verbandsvertretern die finanzpolitischen Hemmnisse bei den<br />

Verhandlungen bekannt.<br />

Insofern sieht Guhl für diesen Bereich weiteren politischen Handlungsbedarf: „Wir werden<br />

auch in den nächsten Jahren nicht locker lassen und das Thema politisch weiter vortragen.<br />

Die <strong>Gartenbau</strong>betriebe sind angesichts zunehmender Wetterkapriolen dringend auf<br />

ein solches Instrument angewiesen.“<br />

Bildunterschrift/<strong>Download</strong>:<br />

Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), zum Koalitionsvertrag:<br />

„Jetzt gilt es, diese grundsätzlichen Überlegungen in praktische Politik umzumünzen,<br />

wobei die deutsche Baumschulwirtschaft mit ihrer Expertise selbstverständlich mit<br />

Rat und Tat bereitsteht“. Foto: BdB<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/guhl_hgf_bdb_pd47_2013.jpg<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 10<br />

AdJ-Mitgliederversammlung in Grünberg<br />

Einheitliche Verwaltungsstrukturen beschlossen<br />

(AdJ) Vom 8. bis 10. November 2013 fand in Grünberg die Herbst-Mitgliederversammlung<br />

der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V. (AdJ) statt. Über 80 Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, die verbandspolitische Arbeit voranzutreiben und<br />

sich auf fachlicher und persönlicher Ebene weiterzubilden.<br />

Verbandspolitische Arbeit<br />

Die Vertreterinnen und Vertreter der Junggärtner-Landesverbände und der AdJ-<br />

Bundesvorstand beschlossen im Delegiertengespräch zukunftsweisende Maßnahmen für<br />

den Verband. Ab dem Jahr 2015 soll die Mitgliederverwaltung bundeszentral von der Junggärtner-Bundesgeschäftsstelle<br />

in Grünberg erfolgen. Dadurch entfällt für die Junggärtner-<br />

Ortsgruppen und -Landesverbände der Verwaltungsaufwand für die Betreuung von bestehenden<br />

und neuen Mitgliedern. Die dadurch frei werdenden personellen Kapazitäten im Ehren-<br />

und Hauptamt der Länder stehen dadurch vermehrt für die organisatorischen und sozialen<br />

Kernaufgaben des einzigen Jugendverbandes im deutschen <strong>Gartenbau</strong> zur Verfügung.<br />

Jonas Bergner, Bundesvorsitzender der AdJ, wertet den Beschluss folgendermaßen: „Wir<br />

haben einen großen und seit langem notwendigen Schritt gemacht. Ich freue mich vor allem<br />

darüber, dass unsere ehrenamtlich engagierten Junggärtnerinnen und Junggärtner entlastet<br />

werden. Vereinsverwaltung kostet wertvolle Zeit und Energie, die wir an anderer Stelle weitaus<br />

dringender benötigen. Die entstehenden Freiräume schaffen Möglichkeiten für die Organisation<br />

von Aktionen, Veranstaltungen und Exkursionen sowie für unsere vereinspolitische<br />

Arbeit. Das ist es, was wir machen wollen und worauf wir uns gerne konzentrieren.“<br />

Zusätzlich wurde beschlossen, die Mitgliedsbeiträge ab dem Jahr 2015 bundesweit zu vereinheitlichen.<br />

Momentan gibt es eine nur schwerlich zu überblickende Vielfalt an Mitgliedsbeiträgen<br />

in den verschiedenen Ortsgruppen und Landesverbänden. Die Vereinheitlichung<br />

der Beitragshöhen sorgt für Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Zur AdJ-<br />

Mitgliederversammlung I 2014 im März sollen die Beitragshöhen festgelegt werden.<br />

Die Schaffung weiterer hauptamtlicher Stellen in den bisher rein ehrenamtlich geführten<br />

Junggärtner-Landesverbänden und der Ausbau des Junggärtner-Netzwerkes in Bundesländern<br />

mit geringer “Junggärtner-Dichte“ waren weitere Diskussionspunkte im Delegiertengespräch.<br />

Mit Hilfe der im laufenden Jahr zugesagten finanziellen Förderung der AdJ durch<br />

den Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. wird angestrebt,<br />

die Junggärtner im Landesverband Nord zu stärken und in den neuen Bundesländern stabile<br />

Junggärtner-Strukturen zu etablieren.<br />

Veränderungen im Bundesvorstand<br />

Theresa Pfeifer trat aus privaten Gründen von ihrem Amt <strong>als</strong> Beisitzerin im Junggärtner-<br />

Bundesvorstand zurück. Die Position bleibt bis zu den kommenden Wahlen im März 2014<br />

unbesetzt. Carolin Horst kündigte ihren Rücktritt <strong>als</strong> 2. stellvertretende Vorsitzende zur AdJ-<br />

Mitgliederversammlung I im März 2014 an.<br />

Rückblick auf den Berufswettbewerb 2013<br />

Parallel zur Mitgliederversammlung fanden das Nachtreffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

des Bundesentscheides im Berufswettbewerb 2013 und das Nachtreffen der Aufgabenautoren<br />

des Berufswettbewerbs 2013 statt. Dabei erfolgten der Rückblick auf den abgelaufenen<br />

Wettbewerb und ein Austausch über Veränderungen und Ver-besserung für zukünftige<br />

Berufswettbewerbe.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 11<br />

Fachliche und persönliche Weiterbildung<br />

Neben dem Delegiertengespräch wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Mitgliederversammlung<br />

die Möglichkeit zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung geboten. In<br />

einem Seminar des Roten Kreuzes konnten die Erste-Hilfe-Kenntnisse bei Notfällen am Arbeitsplatz<br />

aufgefrischt werden. Ulrike Raffainer von der Firma Südtirol Orchidee informierte<br />

über die Kultur von Orchideen von der Produktion bis zum Verkauf und stellte dabei zahlreiche<br />

Arten und Sorten vor.<br />

Um die Zukunftsplanung drehte sich alles in dem interaktiven Workshop „Balance your<br />

Life“von Marco Plass, bei dem es auch darum ging, das richtige Verhältnis zwischen Arbeitsund<br />

Freizeit zu finden. Handwerkliches Geschick bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

sowohl bei der Erstellung von adventsfloristischen Werkstücken <strong>als</strong> auch beim Backen<br />

eines „Geburtstagskuchen“ anlässlich des 85. Geburtstages der AdJ.<br />

Die nachhaltige Verwendung von Lebensmitteln war das zentrale Thema des Workshops<br />

„Genussvoll essen und bewusst entscheiden“ der baden-württembergischen Junggärtner-<br />

Bildungsreferentin Dhusenti Manoharan mit ihrem Kollegen Manuel Hilscher. Sie gaben hilfreiche<br />

Tipps, der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen, ohne dabei Verzicht üben zu<br />

müssen.<br />

Über das Thema Betriebsübernahme im Produktionsgartenbau informierte Wolfgang Sell von<br />

der Firma ekaflor GmbH zum Abschluss der Mitgliederversammlung am Sonntag. Er machte<br />

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut, sich für die Selbstständigkeit zu entscheiden,<br />

betonte dabei aber die Wichtigkeit die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen immer im Blick zu<br />

behalten.<br />

Die nächste Mitgliederversammlung der AdJ wird vom 07. bis 09. März 2014 in Grainau an<br />

der Zugspitze stattfinden. Hoch Hinaus geht es dabei im wahrsten Sinne des Wortes mit einer<br />

Fahrt auf die Zugspitze, aber auch die zukünftige Vereinsverwaltung wird ein wichtiges<br />

Thema sein.<br />

Weitere Informationen: Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e.V., Gießener<br />

Straße 47, 35305 Grünberg, Tel.: 06401 9101-79, Fax: 06401 9101-76, E-mail:<br />

info@junggaertner.de, Internet: www.junggaertner.de.<br />

Wintertagung Stauden im Zeichen von Versuchsanstellungen<br />

11.-13. Februar 2014 in Grünberg<br />

(ZVG/BdS) Vom 11.-13. Februar lädt der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) seine Mitglieder<br />

nach Grünberg zur Wintertagung ein. Staudenversuchsergebnisse stehen im Mittelpunkt<br />

der Tagung. Zwei Jahr zuvor startete der BdS mit Unterstützung des Arbeitskreises<br />

Koordinierung Zierpflanzenbau eine Initiative für spezielle Staudenversuche aus klassischen<br />

Staudenbetrieben. Nun stellt Dr. Andreas Wrede von der Landwirtschaftskammer Schleswig-<br />

Holstein <strong>als</strong> kommissarischer Leiter des BdS-Arbeitskreises Forschung und Entwicklung Ergebnisse<br />

der bisherigen Versuche bei der Mitgliederversammlung vor. Heinrich Beltz, Versuchsleiter<br />

Baumschule, LVG Bad Zwischenahn, informiert die Staudengärtner über Ergebnisse<br />

zu Herbizid- und Eisenmangelversuchen. Peter-Tiede-Arlt, <strong>Gartenbau</strong>zentrum Straelen,<br />

berichtet über Sortimente, Kulturverfahren & Co.<br />

Saisonbetriebe haben spezielle Ansprüche an die Finanzplanung und Budgetierung. Nur wer<br />

sie den Banken gegenüber darstellt, kann auf konstruktive Zusammenarbeit mit den Geldinstituten<br />

hoffen.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 12<br />

Wie die Finanzierungskosten in Grenzen gehalten werden können und welche Informationen<br />

Banken dafür brauchen ist u.a. Thema von Dr. Gerd Wesselmann von der Westdeutschen<br />

Genossenschafts-Zentralbank.<br />

Zur Einstimmung in die Wintertagung startet der Philosoph und Publizist Dr. Reinhardt Knodt<br />

mit Betrachtungen des Unternehmers <strong>als</strong> Philosoph. „Strategien zum Unternehmensgelingen<br />

<strong>als</strong> Lebensgelingen“ ist sein Thema.<br />

Bei der Mitgliederversammlung informiert Gabriele Harring <strong>als</strong> Geschäftsführerin des Bundesverbandes<br />

Zierpflanzen über das EU-Pflanzengesundheitsgesetz und andere relevante<br />

wirtschaftspolitische Entwicklungen. Eine Auswertung der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit<br />

stellt Michael Legrand vom Grünen Medienhaus vor und den Stand der Berufsnachwuchswerbung<br />

im <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong>. Eine intensive Diskussion wird bei der Mitgliederversammlung<br />

auch durch die zahlreichen BdS-Initiativen entstehen.<br />

Die Hausmesse der Zulieferfirmen und BdS-Fördermitglieder findet am 12. Februar in Grünberg<br />

statt.<br />

Überzeugend und sicher im Kundenkontakt<br />

Junggärtner-Seminar „Fit im Verkauf“<br />

(AdJ) Der richtige Umgang mit dem Kunden will gelernt sein. Gerade Auszubildende und<br />

junge Fachkräfte haben damit oft Schwierigkeiten. Ursache ist nicht das fehlende Fachwissen,<br />

sondern viel häufiger die Unwissenheit über das richtige Verhalten gegenüber dem<br />

Kunden. Das Seminar „Fit im Verkauf“ der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner vom<br />

24. bis 26. Januar 2014 in der Bildungsstätte <strong>Gartenbau</strong> in Grünberg beinhaltet daher alles,<br />

was für eine kompetente Beratung im <strong>Gartenbau</strong> wichtig ist.<br />

Referentin Gisela Hörle vermittelt durch praktische Übungen und Gespräche die „Grundausstattung“<br />

für den Kundenkontakt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben Kenntnisse<br />

über die unterschiedlichen Phasen eins Verkaufsgesprächs und bekommen Werkzeuge für<br />

den Umgang mit „schwierigen“ Kunden an die Hand. Während der Veranstaltung werden<br />

sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Wirkung des eigenen Auftretens bewusst.<br />

Sie können dadurch ihre Stärken gezielt ausbauen und mit einem neuen Selbstvertrauen<br />

zukünftige Kundengespräche führen.<br />

Das Seminar ist für Auszubildende und junge Fachkräfte aus allen Sparten des <strong>Gartenbau</strong>s<br />

und der Floristik geeignet, die in ihrem Arbeitsalltag mit Kunden zu tun haben.<br />

Weitere Informationen und Anmeldung: Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ)<br />

e.V., Gießener Str. 47, 35305 Grünberg, Tel.: 06401 9101-79, Fax: 06401 9101-76, E-mail:<br />

info@junggaertner.de, Internet: www.junggaertner.de.<br />

Gebäudebegrünung von horizontal bis vertikal<br />

Junggärtner-Seminar „Fassaden- und Dachbegrünung“<br />

(AdJ) Gebäudebegrünung ist der aktuelle Trend in der <strong>Gartenbau</strong>branche. Sowohl die horizontale<br />

Dachbegrünung <strong>als</strong> auch die vertikale Wandbegrünung stehen hoch im Kurs. Die<br />

Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V. bietet vom 21. bis 23. Februar 2014 in der<br />

Bildungsstätte <strong>Gartenbau</strong> in Grünberg ein Seminar zu diesem Thema an.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


28. November 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 13<br />

Die verschiedenen Möglichkeiten der Gebäudebegrünung für „Innen und Außen“ werden<br />

thematisiert und dabei die boden- und wandgebundene Fassadenbegrünung sowie die intensive<br />

und extensive Dachbegrünung angesprochen. Die passende Substrat- und Pflanzenverwendung<br />

für Fassade und Dach sind ebenfalls wichtige Inhalte des Seminars.<br />

Referent Stefan Brandhorst von der Vertiko GmbH für vertikale Begrünungskonzepte geht im<br />

Seminar auch auf die bautechnischen und rechtlichen Besonderheiten der Gebäudebegrünung<br />

ein. Die Gefahreneinschätzung und die Berechnung von Lasten gehören ebenso<br />

zu den Inhalten des Seminars wie die positiven Auswirkungen der modernen Begrünungsform<br />

auf unsere Umwelt.<br />

Das Seminar ist für junge Gärtnerinnen und Gärtner aus dem Garten- und Landschaftsbau,<br />

der Baumschule und der Staudengärtnerei geeignet. Auch Zierpflanzengärtner kommen bei<br />

der Vertikalbegrünung für den Innenraum voll auf Ihre Kosten.<br />

Weitere Informationen: Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e.V., Gießener<br />

Straße 47, 35305 Grünberg, Tel.: 06401 9101-79, Fax: 06401 9101-76, E-mail:<br />

info@junggaertner.de, Internet: www.junggaertner.de .<br />

Wir freuen uns über den Abdruck unserer Artikel in Ihren Medien und bitten um einen entsprechenden Quellenverweis<br />

sowie Zusendung eines Belegexemplars.<br />

Die hier zum <strong>Download</strong> zur Verfügung gestellten Bilder unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Der <strong>Zentralverband</strong><br />

<strong>Gartenbau</strong> e.V. stellt sie Journalisten ausschließlich für publizistische Zwecke und im Rahmen des Presse-<br />

und Urheberrechts kostenfrei zur Verfügung. Jede anderweitige Verwendung, insbesondere die Weitergabe<br />

oder der Einsatz für gewerbliche Zwecke, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den ZVG. Veränderungen<br />

der Bilder, außer Größenanpassungen, sind untersagt; insbesondere dürfen die Bilder nicht verfremdet<br />

oder sinnverändernd, in einem sachfremden Zusammenhang oder Umfeld eingesetzt werden. Als Quellenangabe<br />

verwenden Sie bitte „Quelle: <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V.“ und übersenden unserem Referat<br />

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein Belegexemplar.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de

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