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Protokoll der Preisgerichtssitzung vom 13.+14.11.2013 (pdf, 2MB)

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KONZEPT_131122.0_final<br />

Wettbewerb Zu- und Umbau<br />

Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts<br />

<strong>vom</strong> 13. November 2013<br />

und 14. November 2013<br />

Sitzungsort: LBS Landesberufsschule Amstetten, Leopold‐Ma<strong>der</strong>thaner‐Platz 2,<br />

3300 Amstetten, Turnsaal<br />

Sitzungszeit: 13. November 2013 von 09:00 Uhr bis 18:25 Uhr<br />

14. November 2013 von 09:05 Uhr bis 14:05 Uhr<br />

Namens <strong>der</strong> Ausloberin begrüßt Regierungsrat Harald ZEILINGER die Anwesenden und übergibt<br />

an die Vorsitzende Architektin Dipl.-Ing. in Irene OTT-REINISCH.<br />

Beschlussfähigkeit<br />

Die Vorsitzende stellt die Beschlussfähigkeit des Preisgerichts fest und betont die Bedeutung<br />

<strong>der</strong> Verschwiegenheit bis zum Wettbewerbsentscheid. Die Frage nach <strong>der</strong> Befangenheit wird<br />

von allen Preisrichtern verneint.<br />

Anwesenheit<br />

Anwesende Fachpreismitglie<strong>der</strong> (stimmberechtigt):<br />

KARL Christoph, Dipl.-Ing. (Kammer_1)<br />

OTT-REINISCH Irene, Dipl.-Ing. in (Kammer_2)<br />

RIEPL Peter, Dipl.-Ing. (Architekt)<br />

KORNFELD Margit, Dipl.-Ing.in (BMUKK)<br />

Anwesende Sachpreismitglie<strong>der</strong> (stimmberechtigt):<br />

PUCHEBNER Ursula, (Bürgermeisterin)<br />

SOUCZEK Wolfgang, MR Dr. (BMUKK)<br />

ZEILINGER Harald, Regierungsrat. (LSR NÖ)<br />

Anwesende Ersatzpreisrichter (nicht stimmberechtigt):<br />

HEIGL Manfred Dipl.-Ing. (Baudirektor Stadt Amstetten)<br />

FINK Franz, ADir. (BMUKK)<br />

Das Preisgericht ist damit einverstanden, dass<br />

SCHMID Richard, Mag.<br />

BARTMANN Brigitte Mag. a<br />

SCHADENHOFER Leopold, Mag.<br />

Schulleiter HBLAW<br />

Schulleiterin HAK/HAS<br />

Admin. HLW<br />

– 1 –


Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

HAIN Florian, Dipl.-Ing.<br />

MEDEK Doris, Dipl.-Ing. in<br />

GECSE Roman, Dipl.-Ing.<br />

CHIBA Bertram, Dipl.-Ing.<br />

next-pm-ZT GmbH<br />

next-pm-ZT GmbH<br />

next-pm-ZT GmbH<br />

next-pm-ZT GmbH<br />

als Berater des Preisgerichtes an <strong>der</strong> Sitzung teilnehmen.<br />

Bericht <strong>der</strong> Vorprüfung<br />

Dipl.-Ing. Florian Hain erläutert den Aufbau des schriftlichen Vorprüfungsberichts. Die<br />

Vorprüfung erfolgte durch next-pm ZT GmbH.<br />

Der Vorprüfungsbericht enthält für jedes Projekt<br />

* Formale Prüfung, Vollständigkeit<br />

* Kennzahlen HBLA_W<br />

* Kennzahlen HAK/HAS<br />

* Kostenrahmen<br />

* Raumprogramm gemeinsam<br />

* Raumprogramm HLW<br />

* Raumprogramm HAK/HAS<br />

* Baurechtliche Vorgaben<br />

* Äußere Erschließung<br />

* Qualitätsanfor<strong>der</strong>ungen<br />

Tabellarische Gegenüberstellung<br />

* Übersichtstabelle Erfüllung Raumprogramm HLW<br />

* Übersichtstabelle Erfüllung Raumprogramm HAK<br />

* Übersichtstabelle Kennwertebilanz<br />

Fristgerecht (Pläne: 24.10.2013, 16:00 Uhr, Einsatzmodelle: 31.10.2013, 16:00 Uhr) langten im<br />

Wettbewerbsbüro 42 Projekte ein. Die mit Kennzahlen versehenen, ungeöffneten<br />

Verfasserbriefe liegen vor.<br />

Orientierungsrundgang<br />

Um sich einen Überblick über die eingereichten Projekte zu verschaffen, informiert sich das<br />

Preisgericht in einem Orientierungsrundgang, unterstützt durch Erläuterungen <strong>der</strong> Vorprüfer.<br />

Mittagspause 12:00 bis 12:45 Uhr<br />

Fortsetzung Orientierungsrundgang bis 14:05 Uhr.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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KONZEPT_131119.0<br />

Rekapitulierung<br />

Vor dem ersten Auswahlrundgang werden die Beurteilungskriterien und die thematischen<br />

Schwerpunkte rekapituliert und bestätigt:<br />

Beurteilungskriterien<br />

Städtebauliche Lösung<br />

Baukünstlerische Lösung<br />

Qualität <strong>der</strong> Baukörperausformung, <strong>der</strong> Fassadengestaltung, <strong>der</strong> Raumabfolge im Inneren, <strong>der</strong> Freiräume<br />

Funktionelle Lösung<br />

Einhaltung des Raum- und Funktionsprogramms<br />

Qualität <strong>der</strong> inneren und äußeren Erschließung<br />

Wirtschaftlichkeit in Errichtung, Betrieb und Erhaltung<br />

Nachvollziehbarkeit und Plausibilität von Tragkonstruktion, Gebäudehülle,<br />

Maßnahmen zur Erreichung hoher Flächen- und Energieeffizienz<br />

Thematische Schwerpunkte<br />

• Umgang mit dem Bestand – Strategie Konzeption Zubauten, Ausmaß Eingriff in Bestand<br />

(Weiterentwicklung bestehende Gebäudemorphologie-Addition, Verän<strong>der</strong>ung<br />

Gebäudestruktur durch lineare Erweiterungszubauten o<strong>der</strong> ringförmiges Schließen <strong>der</strong><br />

Gebäudestruktur – Innenhoftypen, Schaffung von einer gänzlich neuen Großform.<br />

• Lage und Orientierung Haupteingang<br />

• Anordnung und Organisation gemeinsam nutzbarer Bereiche (Mehrzweckräume,<br />

Bibliothek, Projekträume, EDV)<br />

• Lage und Erreichbarkeit <strong>der</strong> Verwaltungsbereiche<br />

• Lage und Erreichbarkeit Schülergar<strong>der</strong>oben<br />

• Art und Organisation interner Wege<br />

• Art, Qualität und Ausmaß offene Lernzonen<br />

• Art und Qualität <strong>der</strong> architektonische Erscheinung <strong>der</strong> neuen Fassadengestaltung<br />

• Lage und Nutzbarkeit des Freiraumes<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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Auswahldurchgang_1<br />

In diesem ersten Auswahlrundgang mit positiver Auswahl genügt eine befürwortende<br />

Preisrichterstimme zum Verbleib eines Projektes in <strong>der</strong> Wertung.<br />

7 stimmberechtigte Preisrichter sind anwesend.<br />

Projekt 01 - Projekt 22 +<br />

Projekt 02 + Projekt 23 +<br />

Projekt 03 + Projekt 24 +<br />

Projekt 04 + Projekt 25 +<br />

Projekt 05 - Projekt 26 -<br />

Projekt 06 + Projekt 27 +<br />

Projekt 07 + Projekt 28 -<br />

Projekt 08 + Projekt 29 +<br />

Projekt 09 - Projekt 30 +<br />

Projekt 10 - Projekt 31 +<br />

Projekt 11 - Projekt 32 +<br />

Projekt 12 + Projekt 33 -<br />

Projekt 13 - Projekt 34 +<br />

Projekt 14 + Projekt 35 +<br />

Projekt 15 - Projekt 36 -<br />

Projekt 16 - Projekt 37 -<br />

Projekt 17 - Projekt 38 +<br />

Projekt 18 - Projekt 39 +<br />

Projekt 19 - Projekt 40 -<br />

Projekt 20 - Projekt 41 +<br />

Projekt 21 + Projekt 42 -<br />

Ergebnis des Auswahldurchganges_1:<br />

Ausgewählt zur weiteren Beurteilung seitens des Preisgerichts werden die Projekte 02, 03, 04,<br />

06, 07, 08, 12, 14, 21, 22, 23, 24, 25, 27, 29, 30, 31, 32, 34, 35, 38, 39 und 41.<br />

Am Ende des Auswahldurchganges_1 verbleiben in <strong>der</strong> weiteren Wertung somit 23 Projekte.<br />

Das Preisgericht beschreibt die ausgeschiedenen Projekte wie folgt:<br />

PROJEKT_01<br />

Die aufwändige Stelzenstruktur erzeugt eine große<br />

Gebäudeaußenfläche, die darunter liegenden Bereiche können<br />

nicht optimal genutzt werden, die Klassenzuschnitte sind<br />

unverständlich und nicht praktikabel.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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PROJEKT_05<br />

Die lineare Erweiterung des Bestandes nach Osten wird<br />

weitgehend als zweihüftiger Gangtyp konzipiert, es fehlen die<br />

gewünschten innenräumlichen Qualitäten. Das Gebäude ist<br />

teilweise nicht barrierefrei. Die funktionale Trennung <strong>der</strong> Schulen<br />

ist teilweise gelungen.<br />

PROJEKT_09<br />

Die konsequente zweihüftige Erschließung <strong>der</strong> Klassen und zum<br />

großen Teil auch in den Innenhof gerichteten Klassen können<br />

nicht überzeugen. Der halb offene Innenhof im Erdgeschoßbereich<br />

wird positiv vermerkt. Das architektonische Erscheinungsbild wirkt<br />

ansprechend, entspricht aber nicht dem Gebäudetyp Schulbau.<br />

PROJEKT_10<br />

Der an sich räumlich interessante Ansatz mit auskragendem<br />

Vordach über einer Tribüne harmoniert nicht mit dem<br />

konventionell gelösten Organisationskonzept des restlichen<br />

Komplexes.<br />

PROJEKT_11<br />

Die strukturelle Entwicklung erscheint inkonsequent. Die<br />

mangelhafte Anbindung des östlichen Zubaus erscheint im<br />

Schulalltag nicht praktikabel.<br />

PROJEKT_13<br />

Das räumliche System kann nicht überzeugen. Insbeson<strong>der</strong>e die<br />

groß gedeckten Erdgeschoßbereiche, die Bibliothek an <strong>der</strong> Süd-<br />

Ost Ecke erscheint in ihrer Ausformung überzogen und in ihrer<br />

Lage im Gebäude problematisch.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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PROJEKT_15<br />

Als interessant wird <strong>der</strong> Ansatz empfunden, die beiden Schulen in<br />

zwei parallelen, längsgesteckten Riegeln unterzubringen,<br />

allerdings ist das dadurch entstandene räumliche System zu<br />

wenig überzeugend. Der Aufwand, <strong>der</strong> durch den Abbruch <strong>der</strong><br />

Küche und Neuanordnung <strong>der</strong>selben entsteht, ist zu hoch.<br />

PROJEKT_16<br />

Der Lösungsansatz versucht durch einen längsrechteckigen<br />

Zubau am Erweiterungsgrünstück eine ringförmige Schließung des<br />

Gebäudekomplexes.<br />

Die Bündelung <strong>der</strong> Mehrzweckräume im Neubau gelingt, wiewohl<br />

dieser Bereich nicht direkt an die Haupteingangssituation<br />

angeknüpft ist. Der Lösungsvorschlag vermittelt eine gewisse<br />

räumliche Einfachheit die sich zu sehr an <strong>der</strong> reinen<br />

Funktionserfüllung orientiert.<br />

PROJEKT_17<br />

Die Kompaktheit des Gebäudes wird positiv gesehen, allerdings<br />

erscheint die Situierung des Mehrzweckraums im Untergeschoß<br />

sowie <strong>der</strong> Bibliothek im Flügel <strong>der</strong> HLW (Distanz zur HAK) eher<br />

problematisch.<br />

PROJEKT_18<br />

Die große glasüberdachte Aula ist ein interessanter räumlicher<br />

Aspekt, allerdings sind die zu erwartenden Folgen für den<br />

Brandschutz für ein <strong>der</strong>art großflächiges System doch beträchtlich,<br />

insbeson<strong>der</strong>e wenn um die Aula herum auch zweihüftige<br />

Raumzonen angeordnet sind.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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PROJEKT_19<br />

Das Freistellen des Mehrzweckraumes zwischen den Schultrakten<br />

ist insbeson<strong>der</strong>e auch im Zusammenhang mit <strong>der</strong> beengten<br />

Erschließung kein positiver Lösungsansatz.<br />

PROJEKT_20<br />

Die Überdeckung des Hofes mit einem zweihüftigen Klassentrakt<br />

erscheint überzogen und führt zu nicht überzeugenden<br />

Freiräumen.<br />

PROJEKT_26<br />

Die Linearität des Erschließungssystems wi<strong>der</strong>spricht den<br />

Grundsätzen des neuen Lernens. Der ostseitig angeordnete<br />

Mehrzweckraum erscheint für die Schulorganisation nicht<br />

praktikabel.<br />

PROJEKT_28<br />

Die Verlegung des Haupteinganges zur Straßenkreuzung nach<br />

Osten ist ein guter Lösungsvorschlag, die jedoch in diesem<br />

Bereich fehlenden Gemeinschaftsräume schaffen eine beengte<br />

Situation. Die Situierung <strong>der</strong> Gar<strong>der</strong>oben am Eck und über zwei<br />

Geschoße nimmt wertvollen nur kurz genützten Raum in<br />

Beschlag. Die Mittelganglösung entspricht nicht.<br />

PROJEKT_33<br />

Die Zweihüftigkeit und auf mehreren Geschoßen verteilten<br />

Mehrzweckräume können nicht überzeugen. Die relativ hohe<br />

Nettoraumfläche steht nicht im Verhältnis zu einem allfälligen<br />

Mehrwert.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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PROJEKT_36<br />

Die Verlegung des Einganges an die Ostseite wird als<br />

interessanter Ansatz gesehen, allerdings bildet <strong>der</strong> weit zur Straße<br />

hin gestreckte Baukörper eine räumliche Barriere, die linear<br />

gestreckten Gänge in den Erweiterungstrakten werden negativ<br />

bewertet.<br />

PROJEKT_37<br />

Der Umbau des Bestandes zu einem Hoftyp bringt in diesem Fall<br />

negative Konsequenzen, die innere Erschließung wirkt zu<br />

verschlossen. Lediglich schmale Räume als Bezug nach außen<br />

können diesen Nachteil nicht kompensieren.<br />

PROJEKT_40<br />

Der kleinteilig geschlossene Hof und das zusätzliche Atrium<br />

stellen keine Verbesserung des bestehenden Raumsystems dar.<br />

Die Heterogenität und innere Dichte sind negativ zu beurteilen.<br />

PROJEKT_42<br />

Die ausschließlich lineare Erweiterung nach Süden und Osten<br />

ohne qualifizierte innenräumliche Entwicklung führt zu keinem<br />

Konzept, das den heutigen Schulbauanfor<strong>der</strong>ungen entsprechen<br />

könnte.<br />

Die im ersten Auswahldurchgang ausgeschiedenen Projekte überzeugen in städtebaulicher<br />

und konzeptioneller Hinsicht nur bedingt und finden keine befürwortende Mehrheit im<br />

Preisgericht.<br />

Aus Sicht des Preisgerichts bieten die ausgeschiedenen Projekte hinsichtlich nachfolgend<br />

angeführter Aspekte nicht ausreichend überzeugende Antworten auf die gestellte Aufgabe (in<br />

<strong>der</strong> Folge wird eine Zusammenfassung <strong>der</strong> schwerwiegendsten Kritikpunkte unternommen,<br />

wobei nicht alle Aspekte auf jedes Projekt zutreffen/anwendbar sind):<br />

Städtebaulich wenig überzeugende Erweiterungsstrategie<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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KONZEPT_131119.0<br />

Weitere Verunklärung des bereits heterogenen Bestandsbaukörpers<br />

Nicht überzeugend gelöste Eingangssituation<br />

Nicht-Bündelung <strong>der</strong> gemeinsam genützten Bereiche<br />

Unattraktive o<strong>der</strong> zu lange interne Erschließung<br />

Unbegründet hohes Ausmaß an Eingriffen im Bestand<br />

Zu wenig Mehrwert im Vergleich zu dem Ausmaß an vorgeschlagenen Eingriffen<br />

Wenig überzeugende Ansätze zur Funktionssanierung<br />

Wenig überzeugende Fassadengestaltung<br />

Kaffeepause 17:15 bis 17:30<br />

Auswahldurchgang_2<br />

Im zweiten Auswahlrundgang mit positiver Auswahl ist die einfache Stimmenmehrheit <strong>der</strong><br />

Preisrichterstimmen zum Verbleib eines Projektes in <strong>der</strong> Wertung erfor<strong>der</strong>lich.<br />

7 stimmberechtigte Preisrichter sind anwesend.<br />

Pro-Stimmen<br />

Contra-Stimmen<br />

Projekt 02 0 7<br />

Projekt 03 0 7<br />

Projekt 04 1 6<br />

Projekt 06 7 0<br />

Projekt 07 3 4<br />

Projekt 08 2 5<br />

Projekt 12 5 2<br />

Projekt 14 1 6<br />

Projekt 21 3 4<br />

Projekt 22 7 0<br />

Projekt 23 7 0<br />

Projekt 24 1 6<br />

Projekt 25 6 1<br />

Projekt 27 6 1<br />

Projekt 29 1 6<br />

Projekt 30 7 0<br />

Projekt 31 1 6<br />

Projekt 32 0 7<br />

Projekt 34 0 7<br />

Projekt 35 2 5<br />

Projekt 38 0 7<br />

Projekt 39 1 6<br />

Projekt 41 0 7<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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KONZEPT_131119.0<br />

Ergebnis des Auswahldurchganges_2:<br />

Ausgewählt zur weiteren Beurteilung seitens des Preisgerichts werden die Projekte 06, 12, 22,<br />

23, 25, 27 und 30.<br />

Am Ende des Auswahldurchganges_2 verbleiben in <strong>der</strong> weiteren Wertung somit 7 Projekte.<br />

Das Preisgericht beschreibt die ausgeschiedenen Projekte wie folgt:<br />

PROJEKT_02<br />

Das Projekt zeigt einen interessanten Ansatz, da <strong>der</strong> Bestand<br />

relativ großflächig abgebrochen wird. Die Entwurfsidee erzeugt<br />

einen hohen baulichen Aufwand, die dadurch gewonnen Vorteile<br />

können diesen radikalen Eingriff nicht rechtfertigen.<br />

PROJEKT_03<br />

Das Projekt beruhigt die vorhandene Struktur mit, an mehreren<br />

Punkten des Gebäudes erfolgten Auffüllungen. Die kompakte<br />

Anordnung von drei Baukörpern kann aber innenräumlich vor<br />

allem im Erdgeschoß nicht überzeugen. Auch bleiben wichtige<br />

Bereiche unzureichend unbelichtet.<br />

PROJEKT_04<br />

Der Projektant sieht einen, an <strong>der</strong> östlichen Grundgrenze<br />

angeordneten langen, einhüftigen Riegel vor.<br />

Im Erweiterungsbau sind keine qualitätsför<strong>der</strong>nden Lern- und<br />

Aufenthaltsbereiche erkennbar. Dem Zugang fehlt die<br />

erfor<strong>der</strong>liche Großzügigkeit, positiv wird <strong>der</strong> großflächige Innenhof<br />

gesehen.<br />

PROJEKT_07<br />

Durch einen Zubau am Vorplatz <strong>der</strong> Schule wird die vorhandene<br />

Zugangssituation aufgewertet. Die grundrißliche Gestaltung des<br />

Verwaltungstraktes stößt auf Ablehnung und kann auch nicht<br />

korrigiert werden. Die Aufenthaltsqualität in den Gängen <strong>der</strong><br />

Klassentrakte überzeugt nicht.<br />

– 10 –


Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

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PROJEKT_08<br />

D Der über den Vorplatz auskragende Verwaltungstrakt erzeugt<br />

einen unangenehmen Raum neben dem Eingangsbereich. Das<br />

Projekt hat angenehme, gut belichtete Aufenthaltsbereiche in den<br />

Klassentrakten.<br />

PROJEKT_14<br />

Die exzentrische Positionierung des Zentrums im Norden<br />

erscheint als funktionaler Mangel. Wenn auch die räumliche<br />

Ausformung einige Qualitäten aufweist, so wi<strong>der</strong>spricht die<br />

Addition <strong>der</strong> Schulen hintereinan<strong>der</strong> den Prinzipien <strong>der</strong> Auslobung.<br />

Die Überbauung des Bestandes erscheint problematisch.<br />

PROJEKT_21<br />

Dem Projekt liegt ein durchaus sympathischer Ansatz zugrunde<br />

(Schule als Dorf), allerdings würde man dem Titel entsprechend<br />

mehr ausdifferenzierte räumliche Ausarbeitung erwarten. Auch<br />

sind die angebotenen Freiterrassen in <strong>der</strong> Praxis nicht<br />

uneingeschränkt nutzbar und zu wenig mit den Innenräumen<br />

verwoben.<br />

PROJEKT_24<br />

Durch den Abbruch im Westen gelingt es, die Zugangssituation<br />

neu zu gestalten, sodass getrennte Zugänge für HLW und HAK<br />

entstehen. Diese führen direkt in die jeweiligen Schulen hinein,<br />

was durchaus begrüßenswert ist, allerdings erscheint <strong>der</strong> Zugang<br />

außerhalb des überdeckenden Baukörpers zumindest von <strong>der</strong><br />

Zeichensetzung benachteiligend für die HAK. Die in den<br />

Klassenbereichen angebotene Mittelgangstruktur hat nicht<br />

überzeugt.<br />

PROJEKT_29<br />

Ein grundsätzlich interessanter Ansatz, <strong>der</strong> darin besteht, die<br />

beiden Schulen jeweils zu eigenen Karrees zu entwickeln. Die<br />

nahezu ausschließliche Einhüftigkeit <strong>der</strong> Neubautrakte bewirkt<br />

einen verhältnismäßig unökonomischen Flächenverbrauch<br />

zugunsten von Verkehrsflächen, die nicht als Aufenthaltsbereiche<br />

nutzbar sind.<br />

– 11 –


Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

PROJEKT_31<br />

Das räumlich relativ beengte Gangsystem und die Lage <strong>der</strong><br />

Schulverwaltungsbereiche wurden negativ bewertet. Positiv<br />

erwähnt wird, dass ein konsistenter Gesamteindruck des<br />

Gebäudekomplexes präsentiert wird.<br />

PROJEKT_32<br />

Der Lösungsansatz versucht die Transformierung des<br />

heterogenen Bestandes in eine neue Großform mit Verlegung des<br />

Haupteinganges an die Ostseite des Gebäudes.<br />

Der Veranstaltungsbereich liegt ungünstig getrennt von <strong>der</strong><br />

Eingangssituation. Die große Aula weist eine zu hinterfragende<br />

Flächeneffizienz auf.<br />

Eine Erweiterung des Schulgebäudes im Untergeschoß wird aus<br />

wirtschaftlichen Gründen und aus Sicht <strong>der</strong> dort erreichbaren<br />

Aufenthaltsqualität als nicht zielführen<strong>der</strong> Ansatz erachtet.<br />

PROJEKT_34<br />

Die Baukörperstruktur mit dem halboffenen Innenhof im<br />

Erdgeschoß wird als interessanter Ansatz gewürdigt.<br />

Problematisch erscheint das lineare Gangsystem und <strong>der</strong><br />

dreigeschoßige Klassentrakt im Süden.<br />

PROJEKT_35<br />

Die Addition von 3 Pavillons an den Bestand, die in sich durchaus<br />

den Anfor<strong>der</strong>ungen einer zeitgemäßen Schule entsprechen, ist ein<br />

interessanter Ansatz. Es gelingt allerdings letztlich nicht, diese<br />

überzeugend mit dem bestehenden System zu verweben. Zwei<br />

<strong>der</strong> Pavillons sind insgesamt dreigeschoßig, wobei einer davon<br />

nicht barrierefrei zugänglich ist.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

PROJEKT_38<br />

Die Erweiterung nach allen Richtungen führt zu keiner Stärkung<br />

des bestehenden Systems, insbeson<strong>der</strong>e die Ergänzungen im 2.<br />

Geschoß führen zu wenig strukturierten Räumen.<br />

PROJEKT_39<br />

Die sogenannte Magistrale ist ein durchaus eigenständiger<br />

Ansatz, allerdings erscheinen die Maßnahmen zu erzwungen und<br />

gegen die Struktur des Bestandes gerichtet. Überzeugende<br />

räumliche Qualitäten können dem Projekt nicht entnommen<br />

werden.<br />

PROJEKT_41<br />

Dem Projektanten gelingt es durch eine Vielzahl von frei<br />

nutzbaren Flächen die Stringenz <strong>der</strong> Klassentrakte zu brechen,<br />

allerdings bewirkt diese Maßnahme eine weit über dem<br />

Durchschnitt liegenden Flächenverbrauch.<br />

Um 18:25 Uhr vertagt sich das Preisgericht auf den 14. November 2013, 09:00 Uhr.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

Fortsetzung <strong>der</strong> Sitzung am 14. November 2013 um 09:05 Uhr<br />

Anwesenheit<br />

Anwesende Fachpreismitglie<strong>der</strong> (stimmberechtigt):<br />

KARL Christoph, Dipl.-Ing. (Kammer_1)<br />

OTT-REINISCH Irene, Dipl.-Ing. in (Kammer_2)<br />

RIEPL Peter, Dipl.-Ing. (Architekt)<br />

KORNFELD Margit, Dipl.-Ing.in (BMUKK)<br />

Anwesende Sachpreismitglie<strong>der</strong> (stimmberechtigt):<br />

PUCHEBNER Ursula, (Bürgermeisterin)<br />

SOUCZEK Wolfgang, MR Dr. (BMUKK)<br />

ZEILINGER Harald, Regierungsrat. (LSR NÖ)<br />

Anwesende Ersatzpreisrichter (nicht stimmberechtigt):<br />

HEIGL Manfred Dipl.-Ing. (Baudirektor Stadt Amstetten)<br />

Es sind somit 7 stimmberechtigte Preisgerichtsmitglie<strong>der</strong> anwesend. Die Beschlussfähigkeit ist<br />

gegeben.<br />

Das Preisgericht ist damit einverstanden, dass<br />

SCHMID Richard, Mag.<br />

BARTMANN Brigitte Mag. a<br />

SCHABASSER Matthias (09:00 bis 12:00)<br />

SCHADENHOFER Leopold, Mag.<br />

HAIN Florian, Dipl.-Ing.<br />

MEDEK Doris, Dipl.-Ing. in<br />

Schulleiter HBLAW<br />

Schulleiterin HAK/HAS<br />

HAK/HAS<br />

Admin. HLW<br />

next-pm-ZT GmbH<br />

next-pm-ZT GmbH<br />

als Berater des Preisgerichtes an <strong>der</strong> Sitzung teilnehmen.<br />

Rekapitulierung Ergebnis Preisgerichtstag_1<br />

Die Vorsitzende ruft die thematischen Schwerpunkte im Beurteilungsprozess in Erinnerung und<br />

fasst diese wie folgt zusammen:<br />

Städtebauliche und baukünstlerische Qualität <strong>der</strong> Erweiterungsbauten<br />

Lage und Orientierung Haupteingang<br />

Lage und Organisation <strong>der</strong> gemeinsam genutzten Bereiche<br />

Lage <strong>der</strong> Verwaltungsbereiche<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

Praktikabilität des gesamten Funktionslayouts<br />

Qualität <strong>der</strong> inneren Wege<br />

Qualität <strong>der</strong> offenen Lernzonen<br />

Rekapitulierungsdurchgang<br />

Nach einer eingehenden und vergleichenden Diskussion <strong>der</strong> Projektqualitäten <strong>der</strong> noch in <strong>der</strong><br />

Wertung befindlichen Projekte mit Fokus auf die funktionelle Lösung ist das Preisgericht in <strong>der</strong><br />

Lage weiterführende Abstimmungen vorzunehmen:<br />

Es wird <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 12 in den siebenten Rang zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Weiters wird <strong>der</strong> Antrag gestellt, die Projekte 06, 23 und 30 für die Preisränge vorzusehen.<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Es wird <strong>der</strong> Antrag gestellt, die Projekte 22, 25 und 27 für die Anerkennungsränge vorzusehen:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Das Preisgericht beschreibt das ausgeschiedene Projekt wie folgt:<br />

PROJEKT_12<br />

Der Lösungsansatz versucht eine Neustrukturierung des<br />

Schulgebäudes anhand einer klassischen kammförmigen<br />

Grundrisskonzeption entlang einer großzügigen<br />

Erschließungsachse mit offenen Lern- und Aufenthaltszonen.<br />

Die zum Teil zweigeschoßigen Aufenthaltsbereiche versprechen<br />

eine hohe Raumqualität.<br />

Die Verlegung des Haupteinganges bewirkt eine gänzliche<br />

Neuorientierung, die bedingt überzeugt (langer Zugang zum<br />

Gebäude von <strong>der</strong> Grundgrenze).<br />

Klassenbereiche werden an Stichgängen von <strong>der</strong> Nord-Süd<br />

verlaufenden Achse angeordnet, was letztlich durch die<br />

verhältnismäßig langen Wege im Gebäude nicht überzeugen<br />

kann.<br />

Die angebotenen Lernzonen wirken zufällig angeordnet und folgen<br />

keinem übergeordneten Gesamtsystem.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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KONZEPT_131119.0<br />

Kaffeepause:10:40 – 11:00 Uhr<br />

Ermittlung <strong>der</strong> Rangfolge und <strong>der</strong> auszusprechenden Anerkennungen<br />

Zur Ermittlung <strong>der</strong> Rangfolgen stehen nach dem Auswahldurchgang_2 die Projekte 06, 22, 23,<br />

25, 27 und 30 fest.<br />

Nach abschließen<strong>der</strong> Zusammenfassung und Bestätigung <strong>der</strong> Projektqualitäten werden<br />

folgende Anträge gestellt:<br />

Es wird <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 30 in den dritten Rang zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Es wird weiters <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 06 in den zweiten Rang zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Weiters wird <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 23 in den ersten Rang zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Es wird weiters <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 22 in den Rang <strong>der</strong> Anerkennung 1 zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Es wird weiters <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 25 in den Rang <strong>der</strong> Anerkennung 2 zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Es wird weiters <strong>der</strong> Antrag gestellt, das Projekt 27 in den Rang <strong>der</strong> Anerkennung 3 zu heben:<br />

Abstimmung: 7 Pro-Stimmen 0 Contra-Stimme<br />

Ergebnis<br />

Rang_1 = Gewinner<br />

Rang_2<br />

Rang_3<br />

Anerkennung 1<br />

Projekt_23<br />

Projekt_06<br />

Projekt_30<br />

Projekt_22<br />

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Anerkennung 2<br />

Anerkennung 3<br />

Nachrücker für Anerkennung<br />

Projekt_25<br />

Projekt_27<br />

Projekt_12<br />

Das Preisgericht beschreibt die prämierten Projekte wie folgt:<br />

PROJEKT_06<br />

Das Projekt führt die Struktur des Bestandes in Erweiterungsbauten<br />

fort. Dabei gelingt es, dem so entstandenen Baukörper ein<br />

logisches und einheitliches Erscheinungsbild zu verleihen. Das<br />

Beson<strong>der</strong>e an dieser Idee ist dabei die konsequente räumliche<br />

Durcharbeitung dieses Entwurfsansatzes, die bis in die Gestaltung<br />

<strong>der</strong> Freibereiche durchgehalten wird.<br />

Funktional teilt <strong>der</strong> Grundriss klar die Funktionen <strong>der</strong> beiden<br />

Schulen. Dadurch fehlt dem Haus jedoch die großzügige,<br />

gemeinsame Mitte, die für Veranstaltungen etc. benötigt wird und<br />

bei an<strong>der</strong>en Wettbewerbsprojekten als beson<strong>der</strong>s vorteilhaft<br />

gesehen wird. Das Projekt gefällt beson<strong>der</strong>s aufgrund seiner<br />

konsequenten subtilen formal ausgereiften und genauen<br />

Durcharbeitung.<br />

Die terrassenartigen Zubauten im Innenhof sind Teil <strong>der</strong><br />

Grundidee des Entwurfes. Sie bringen jedoch gerade hier<br />

Nachteile für die räumliche Qualität des Hofes.<br />

Die konsequente Teilung <strong>der</strong> Schultypen, die auch die Bibliothek<br />

in zwei Bereiche teilt ist nicht praktikabel und müsste geän<strong>der</strong>t<br />

werden.<br />

PROJEKT_22<br />

Der Altbau wird sowohl nach Osten als auch nach Süden<br />

erweitert. Den Projektanten gelingt es, diese verstärkte<br />

Längserstreckung nicht nachteilig spürbar zu machen. Großzügige<br />

Aufenthaltszonen brechen auf weite Strecken die beengenden<br />

Gänge auf. Bereichert werden diese Zonen auch dadurch, dass<br />

durch zahlreiche Deckenöffnungen die beiden Hauptgeschoße<br />

miteinan<strong>der</strong> in visuelle Verbindung gebracht werden. Allerdings<br />

bringen diese zentrale Lage und die weitgehende Offenheit dieser<br />

Bereiche auch Probleme für <strong>der</strong>en Nutzung als Lernzonen mit<br />

sich. In diesem Sinne ist das, an sich sympathische,<br />

kommunikative Raumsystem doch zu wenig differenziert im<br />

Hinblick auf die Bedürfnisse des neuen Lernens. Dennoch wird<br />

<strong>der</strong> doch sehr erfrischende Beitrag gewürdigt, da er viele Aspekte<br />

wie auch das Weiterbauen im Bestand durchaus beispielgebend<br />

bewältigt.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

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PROJEKT_23<br />

Das Projekt nimmt geschickt die bestehende pavillonartige<br />

Struktur auf, ordnet sie und entwickelt diese in einem rechteckigen<br />

Umriss durch richtungsmäßig unterschiedliche gesetzte Zubauten<br />

weiter. Durch das Einbeziehen <strong>der</strong>, durch die Zubauten<br />

gebildeten, Außenräume entsteht ein geschickt verwobener,<br />

mo<strong>der</strong>ner Schulbau in einer konsequent entwickelten und<br />

überzeugend gestalteten einheitlichen Gesamtstruktur.<br />

Der Eingang verbleibt an <strong>der</strong>selben Stelle wie im Bestand, wird<br />

jedoch durch einen zusätzlichen auskragenden Baukörper völlig<br />

neu gestaltet. Die Auskragung erlaubt einen unbewitterten<br />

Aufenthaltsbereich und Zugang zur Schule.<br />

Funktionell erhält die Schule, durch die Neugestaltung des<br />

zentralen Stiegenhauses im Erdgeschoß und die, an dieser Stelle<br />

angeordneten Gemeinschaftsräumen, eine neue, vielfältig<br />

nutzbare Mitte. Ähnlich einem Dorfplatz sind Buffet,<br />

Mehrzweckräume etc. zu einem gemeinsam großzügigen<br />

Veranstaltungs- und Mehrzweckbereich zusammengefasst.<br />

Der östlich gelegene Innenhof bildet eine angenehme räumliche<br />

Ergänzung zu den Gangbereichen.<br />

In den Obergeschoßen werden die Klassenräume so angeordnet,<br />

dass immer wie<strong>der</strong> offene Aufenthalts- und Arbeitszonen<br />

entstehen.<br />

Das Projekt vermittelt eine klare horizontale und vertikale<br />

Baukörperlösung und eine konsequente Durcharbeitung des<br />

Grundrisskonzeptes, welches gekonnt Außenräume in die<br />

Baumassen einglie<strong>der</strong>t.<br />

PROJEKT_25<br />

Die Gebäudetypologie des Bestandes wird in den Erweiterungsbauten<br />

fortgesetzt. Dieser Entwurfsansatz erscheint grundsätzlich<br />

als richtig. Auch, dass die Schulen „gleichwertig“ erweitert werden<br />

ist positiv zu sehen. Es enttäuscht jedoch die räumliche Qualität<br />

<strong>der</strong> Zubauten. Beson<strong>der</strong>s im Erdgeschoß und in <strong>der</strong> Verwaltung<br />

sollte ein neu gebauter Bauteil höhere Qualitäten aufweisen<br />

können.<br />

Die Schule hat die wichtige gemeinsame Mitte mit den<br />

Mehrzweckräumen und <strong>der</strong> benötigten Großzügigkeit in diesem<br />

Bereich.<br />

Die architektonische Gestaltung <strong>der</strong> Fassaden überzeugt nicht.<br />

Gewürdigt wird die Entwurfsidee, es fehlt jedoch die konsequente<br />

und qualitätsvolle Ausarbeitung <strong>der</strong> Räumlichkeit und des<br />

Grundrisses.<br />

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PROJEKT_27<br />

Grundsätzlich wird die geringe Kubatur positiv gesehen. Die<br />

Erweiterung erfolgt fingerartig in Fortsetzung <strong>der</strong> bestehenden<br />

Struktur und bildet neu nutzbare Gartenräume.<br />

Positiv gesehen wird die Neuorganisation des gedeckten<br />

Eingangsbereiches mit separatem Zugang zu den dadurch<br />

belichteten Gar<strong>der</strong>oben im Untergeschoß. Negativ bewertet wird<br />

jedoch die räumliche Knappheit im Eingangsbereich und die<br />

Abschnürung des Speisesaales. Der Projektant nimmt zwar in<br />

Ansatz das Thema <strong>der</strong> offenen Lernzonen auf, die Gangbreiten<br />

bieten jedoch weiter keine Aufenthaltsqualität, die inneren<br />

Gemeinschaftsbereiche sind nicht geglückt. Insgesamt bildet das<br />

Projekt einen positiven Beitrag zur Lösung <strong>der</strong> Aufgabenstellung.<br />

PROJEKT_30<br />

Das Konzept sieht vor, den Bestand durch zwei Zubauten ostseitig<br />

zu erweitern. Die meandrierende Struktur des Altbaus wird<br />

fortgeführt, wodurch sich eine vielseitige Verschränkung von<br />

Innen- und Außenraum ergibt. Diese Maßnahme ist städtebaulich<br />

durchaus plausibel, und hat zur Folge, dass <strong>der</strong> Bestand in das<br />

Gesamtergebnis relativ fiktionsfrei integriert werden kann. Die<br />

innere Struktur ist entsprechend den Anfor<strong>der</strong>ungen eines<br />

zeitgemäßen Lernens gut entwickelt. Es gibt einen<br />

Gemeinschaftsbereich, <strong>der</strong> durch seine Bezüge nach außen<br />

überzeugen kann. Auch in den Obergeschoßen sind die Gruppenund<br />

Aufenthaltszonen gut in das Raumsystem eingewoben.<br />

Allerdings weisen in diesem Zusammenhang die Erdgeschoße von<br />

HAK und HLW einige Schwächen auf. Kritisch gesehen werden<br />

die an sich gut strukturierten Neubauten, die aber durch die<br />

Distanz <strong>vom</strong> Boden und durch die Lichthöfe doch sehr aufwendig<br />

zu realisieren sind. Die Jury bezweifelt, dass dem gegenüber<br />

entsprechende räumliche Qualitäten stehen, da die überdeckten<br />

Erdgeschoßzonen überdimensioniert erscheinen. In Summe ist<br />

jedenfalls ein guter Beitrag zur Debatte neuer Schulkonzepte<br />

gelungen, <strong>der</strong> auch im Stande ist, den teils schwierig strukturierten<br />

Altbau überzeugend zu vitalisieren.<br />

Empfehlungen des Preisgerichts<br />

Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, vorbehaltlich einer positiven Eignungsprüfung i.S.<br />

<strong>der</strong> Auslobungsunterlagen, mit dem Verfasser des Projektes_23 in Verhandlungen zu treten<br />

mit dem Ziel einer Beauftragung <strong>der</strong> verfahrensgegenständlichen Leistungen.<br />

Gegenstand dieser Verhandlungen sollen auch die zum Projekt festgehaltenen Anmerkungen<br />

und Empfehlungen <strong>der</strong> Jury sein, die im Wesentlichen in folgenden Punkten<br />

zusammenzufassen sind:<br />

• Es soll geprüft werden inwieweit die <strong>der</strong>zeit im Lösungsvorschlag im Erdgeschoß<br />

untergebrachte EDV mit den Stammklassen im Obergeschoß 1 ausgetauscht werden<br />

können.<br />

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Wettbewerb Zu- und Umbau Bundesschulzentrum [BSZ] Amstetten<br />

Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

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• Der Funktionsablauf im Küchenbereich ist den Vorgaben <strong>der</strong> Nutzer entsprechend weiter zu<br />

optimieren<br />

Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens<br />

Nach Aufhebung <strong>der</strong> Anonymität durch Öffnung <strong>der</strong> Verfasserbriefe in <strong>der</strong> <strong>Preisgerichtssitzung</strong><br />

lautet das Ergebnis wie folgt:<br />

Rang_1 (Projekt_23) 080676<br />

Rang_2 (Projekt_06) 735214<br />

Rang_3 (Projekt_30) 522522<br />

urmannArchitekten Dipl.-Ing. Martin Urmann mit<br />

Architekten Radler/Kowatsch,<br />

A 4020 Linz, Landstraße 16<br />

office@urmann-architekten.at<br />

ZT Arquitectos Lda (Geschäftsführer Architekt DI Thomas Zinterl)<br />

Rua de Belém N°42, 3°Esq., 1300-085 Lissabon<br />

Zt.arquitectos@mail.telep<br />

ARGE Architekt Erio K. Hoffmann ZT GmbH + MEGATABS<br />

Architekten – Architekt DL Daniel Hora<br />

Grosse Neugasse 27 , 1040 Wien<br />

daniel@megatabs.com<br />

Anerkennung 1 (Projekt 22) 101013 SOLID architecture+K2architektur.at, Wien<br />

Wiedner Hauptstraße 108, Top 5<br />

office@solid.ac<br />

Anerkennung 2 (Projekt_25) 493190<br />

Anerkennung 3 (Projekt_27) 180929<br />

Projekt_01 843102<br />

Projekt_02 130230<br />

Projekt_03 360209<br />

Projekt_04 060991<br />

Projekt_05 020103<br />

Projekt_07 526512<br />

Projekt_08 104606<br />

Zechner&Zechner ZT GmbH, Wien<br />

Stumpergasse 14/23, 1060 Wien<br />

email@zechner.com<br />

g.o.y.a. ZT GmbH, Wien<br />

Reisnerstraße 2/7, 1030 Wien<br />

office@goya.at<br />

Architekt Zvi Hecker<br />

Fehrbellinerstraße 34, 10119 Berlin, Deutschland<br />

berlin@zvihecker.com<br />

Architekten Christian Öller, Alexan<strong>der</strong> Mühlauer<br />

Grillparzerstraße 5/ 9, 6020 Innsbruck<br />

office@co-arch.at<br />

Radekhála Architekten + Architekt Mutschlechner+ Architekt Hála<br />

Schneeburggasse 21, A-6020 Innsbruck<br />

architekten@radekhala.at<br />

Architekten Anelise Alexei; Mautern , Fred Brunner; Feucht<br />

Thomas Jörg; Hilpotstein<br />

Melkerstraße 6/7, A-3512 Mautern<br />

office@architektur-impuls.at<br />

pilzarchitektur<br />

Kastellfeldgasse 30<br />

office@pilzarchitektur.at<br />

Sue Architekten ZT GmbH<br />

Kaiserstraße 119, 1070 Wien<br />

office@sue-architekten.at<br />

STOY-Architekten und beier+beck Dipl.Ing.Architekten<br />

Seekamp 2, D-24536 Neumünster<br />

info@stoy-architekten.de<br />

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Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

Projekt_09 020289<br />

Projekt_10 868000<br />

Projekt_11 106045<br />

Projekt_12 081213<br />

Projekt_11 106045<br />

Projekt_13 308315<br />

Projekt_14 161327<br />

Projekt_15 122256<br />

Projekt_16 201045<br />

Projekt_17 291288<br />

Projekt_18 900704<br />

Projekt_19 201306<br />

Poppe Prehal Architekten ZT GmbH<br />

Direktionsstraße 15 4400 Steyr<br />

office@poppeprehal.at<br />

Wolf Reicht Architects & Lorenz Consult ZT GmbH<br />

Herrengasse 6-8/6/3, 1010 Wien, Österreich<br />

office@wolfreicht.com<br />

ABS o ARCHITEKTURBÜRO STOCKER Dipl.Ing. Architekt<br />

Wolfgang Stocker<br />

Verdistraße 7 D-81247 München<br />

info@stocker-architect.de<br />

ARGE STEINER WÖHRTER-Architekt DI Gerald Anton STEINER,<br />

Architekt DI Gerald WÖHRER<br />

Tummelplatz 5, 4020 Linz<br />

office@geraldantonsteiner.at<br />

ABS o ARCHITEKTURBÜRO STOCKER Dipl.Ing. Architekt<br />

Wolfgang Stocker<br />

Verdistraße 7 D-81247 München<br />

info@stocker-architect.de<br />

BE.ARCH (Architekt DI Herbert Teschler, Architekt DI Eduard<br />

Begusch-Wagner, DI Bernd Klingerstorff)<br />

1070 Wien, Kirchgasse 7<br />

be_arch@gmx.at<br />

Markus Glaser-freier Architekt/ werkgemeinschaft hhk Architekten<br />

GmbH<br />

Guttenbergstraße 53 a / 70176 Stuttgart / Deutschland<br />

glaser@planstudiog.de<br />

Dipl.-Ing Architektin Annette Snigula<br />

Willmanndamm 8, D-10827 Berlin<br />

snigula@b-vier.at<br />

Schimek ZT GmbH – architecture & engineering<br />

Herrengasse 2, 4020 Linz<br />

office@arch-schimek.at<br />

Schwamberger architecture ZT GmbH<br />

Pfarrgasse 3, 6020 Innsbruck<br />

office@schwamberger.at<br />

Architekt Daniel Fügenschuh ZT GmbH<br />

Höttinger Auffahrt<br />

office@fuegenschuh.at<br />

EDERER & HAGHIRIAN ARCHITEKTEN ZT - OG<br />

SCHIESSSTADTGASSE 50, 8010 GRAZ<br />

office@keh.at<br />

Projekt_20 165495 ERNST GISELBRECHT + PARTNER Architektur ZT GmbH<br />

Brockmanngasse 48/II<br />

office@giselbrecht.at<br />

Projekt_21 031060 Franz ZT GmbH<br />

Hornbostelgasse 3/2/32, 1060 Wien<br />

diem@franz-architekten.at<br />

Projekt_24 122503<br />

Architekten Maurer & Partner ZT GmbH<br />

Kirchenplatz 3, 2020 Hollabrunn<br />

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KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

office@maurer.co.at<br />

Projekt_26 930517<br />

Projekt_28 101389<br />

Projekt_29 060813<br />

Projekt_31 181013<br />

Projekt_32 752369<br />

Projekt_33 861279<br />

Projekt_34 241013<br />

Projekt_35 541303<br />

Projekt_36 029906<br />

Projekt_37 010244<br />

Projekt_38 990428<br />

Projekt_39 326495<br />

Projekt_40 112233<br />

Projekt_41 030682<br />

Projekt_42 300579<br />

Dipl.-Ing. François Sorg, Freie Architektin<br />

Rosenbergstraße 93, D-70193 Stuttgart<br />

fsorgarchitekt@aol.com<br />

ZT di Johannes Scheurecker<br />

1060 Wien, Gumpendorferstraße 63g/15<br />

ars@chello.at<br />

AT4 Architekten ZT-GmbH, Architekt DI. Manfred Waldhör<br />

4020 Linz, Herrengasse 13<br />

office@at4architekten.net<br />

TREUSCH architecture ZT GmbH – Architekt DI Andreas Treusch<br />

Lindengasse 56, 1070 Wien<br />

office@treusch.at<br />

kb+l Architektur ZT GmbH, Architekt Dipl.Ing. Roman Kaindl<br />

Gartengasse 18, A-4810 Gmunden<br />

office@kbl-architektur.at<br />

Architekt DI Guido Seeger und Architekt DI Karl Heinz Winkler<br />

Bischofplatz 1, 8010 Graz<br />

seeger@arch-seeger.com<br />

Hübner ZT GmbH<br />

1030 Wien, Strohgasse 18<br />

office@hztg.at<br />

Eidenböck Architekten/ DI Heinrich Eidenböck<br />

Währinger Straße 26, 1090 Wien<br />

Officeeidenboeck.at<br />

Ru<strong>der</strong>staller Architektur ZT GmbH<br />

Dr. Ludwig Rieger-Straße 18, 2340 Mödling<br />

office@ru<strong>der</strong>staller.net<br />

Caramel Architekten ZT GmbH<br />

Schottenfeldgasse 7272/3<br />

kha@caramel.at<br />

Venus+Partner Architekten, Birgit Rosner Architektur, DI Helmut<br />

Anzengruber<br />

Rüdigergasse 8/1a, 1050 Wien<br />

office@rosner-architektur.at<br />

FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH, HERTL.ARCHITEKTEN<br />

4400 Steyr, Pachergasse 17<br />

steyr@hertl-architekten.com<br />

Architekt DI Dietmar Haberl<br />

Im Park 8, 3382 Loosdorf<br />

architekt@haberl.net<br />

Architects Collective ZT GmbH<br />

Hohlweggasse 2/25<br />

office@ac.co.at<br />

rk@ac.co<br />

FERIZI + FERIZI Architects<br />

An <strong>der</strong> alten Ziegelei 36 C , 48143 Münster<br />

ernestferizi@gmail.com<br />

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Nie<strong>der</strong>schrift über die Sitzung des Preisgerichts <strong>vom</strong> 13. und 14. November 2013<br />

KONZEPT_110204<br />

KONZEPT_131119.0<br />

Veröffentlichung des Wettbewerbsergebnisses<br />

Alle Projekte des gegenständlichen Wettbewerbes werden auf einer separat eingerichteten<br />

Extranetseite des Verfahrensorganisators und auf <strong>der</strong> kammereigenen<br />

http://www.architekturwettbewerb.at veröffentlicht.<br />

Abschluss <strong>der</strong> <strong>Preisgerichtssitzung</strong><br />

Der Vorprüfungsbericht wird als Hilfsmittel des Preisgerichts betrachtet, das ausschließlich<br />

dem Preisgericht zur Unterstützung seiner Entscheidungsfindung zur Verfügung steht. Eine<br />

Veröffentlichung des Vorprüfungsberichtes wird nicht erfolgen.<br />

Regierungsrat Harald ZEILINGER bedankt sich bei <strong>der</strong> Verfahrensorganisation für die<br />

hervorragende Aufbereitung, bei den Preisrichtern für die konstruktive Arbeit und bei den<br />

Wettbewerbsteilnehmern für die qualitätsvollen Beiträge.<br />

Schulleiter Mag. Richard SCHMID und Bürgermeisterin Ursula PUCHEBNER danken allen<br />

Beteiligten für ihr großes Engagement und für die konstruktive Zusammenarbeit im<br />

gegenständlichen Wettbewerbsverfahren und betonen nochmals die große Bedeutung dieses<br />

neuen Schulzubaus für die Stadt Amstetten.<br />

Namens des Auslobers schließt sich MR Dr. Wolfgang SOUCZEK diesem Dank an, betont die<br />

konkrete Realisierungsabsicht und stellt eine rasche Aufnahme von Verhandlungen mit dem<br />

Gewinner in Aussicht.<br />

Ende <strong>der</strong> Sitzung um 14:00 Uhr.<br />

Für die Richtigkeit <strong>der</strong> Ausfertigung<br />

Architekt Peter RIEPL<br />

– 23 –

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