Jordanien - Österreichs Bundesheer

bmlv.gv.at

Jordanien - Österreichs Bundesheer

Der

1 Der Panther

Panther

Verlagspostamt

8472 Straß in Steiermark

GZ 02Z032412 M

P.b.b.

Die Zeitung des Jägerbataillons 17

27. Jahrgang Ausgabe 3/2013

valuierung in

ordanien

- Triple Pack Fahrschule

- Eurad 2013

Foto:Köffel

- Partnerschaftsbesuche


Der Panther 3/2013

2

Inhalt

14

Airpower 2013

8

Fahrschule für das Kosovo

13

Scharfschießen im Raum Postojna

17

Tag der offenen Tür in Marienberg

Fotos: Jägerbataillon 17/Trummer;Kahr, Zinner

Ihr Draht zur

Truppenzeitung „Der Panther“

... sie möchten gerne

den „Panther“

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möchten den „Panther“

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Jägerbataillon 17

Major Michael Marfjana

Oberwachtmeister Manuel Kahr

Hauptstraße 75

8472 Straß/Steiermark

Telefon: 050201-54/31604

Email:

jgb17@bmlvs.gv.at

... sie wollen uns ihre

Meinung mitteilen ... Fax: 050201-54/17300

Sie finden die letzten Ausgaben vom „Panther“ auch unter

http://www.bundesheer.at/sk/lask/brigaden/jgbrig7/baon/jgb17.shtml

Weitere

Themen

Worte des Bataillonskommandanten

4

Triple Pack 8

17er-Sportseite 10

Vaterschaftskarenz 12

Leserbrief 14

Ortskampf 16

KPE - Information 18

Aus dem Bataillon 20


3 Der Panther

Liebe Leserinnen

und Leser!

Herzlich willkommen zur

zweiten Ausgabe des

„Panther“ im Jahr 2013!

Liebe Leserinnen und Leser

der dritten Ausgabe

des „Panthers“, zu Beginn

freut es mich, dass Sie gerade

diese Zeitung als Lektüre

gewählt haben.

Bevor ich näher auf die Beiträge

eingehe, möchte ich

die Gelegenheit nutzen und

unserem Bataillonskommandant

recht herzlich zu

seiner endgültigen Ernennung

zum Kommandanten

des Jägerbataillon 17 zu

gratulieren. Gleichzeitig

gratuliere ich ihm im Namen

aller Soldatinnen und

Soldaten zur Beförderung

zum Oberst.

Doch nun zu den Beiträgen.

Im Frühjahr dieses Jahres

hatte Oberstleutnant

Köffel die Möglichkeit, als

Teil eines multinationalen

Evatuatorenteams, die Jordanischen

Streitkräfte vor

Ort zu überprüfen. Welche

Erfahrungen er dabei mit

den Soldaten, mit Land und

Leuten und mit dem völlig

fremden Klima machte, erfahren

Sie im Blattinneren.

Erfreuliches zu berichten

gibt es über unseren Neu-

bau. Am 27. April fand

unter Beisein des Bundesministers

für Landesverteidigung

und Sport die sogenannte

Gleichenfeier statt.

Details darüber können Sie

in einem Artikel von Major

Schober lesen.

Sicherheit im Straßenverkehr

ist ein wesentlicher

Faktor des täglichen

Dienstbetriebes. Einen

Grundstein dazu legen die

Fahrschulkurse, die für die

verschiedensten Fahrzeugklasse,

durch professionelles

Lehrpersonal, in der

Erzherzog Johann Kaserne

durchgeführt werden. Über

die Vielfältigkeit der Ausbildung

berichtet der Kurskommandant

Oberstleutnant

Schmidt.

Sport ist ein wesentliches

Element zur Steigerung

der Einsatzbereitschaft und

nimmt im Jägerbataillon 17

einen großen Stellenwert

ein. Informieren Sie sich

über die Erfolge unserer

Bereichs- und Heeresmeister.

Das Frauen die Möglichkeit

der Kinderkarenz nutzen ist

nichts Außergewöhnliches.

Ein Unteroffizier unseres

Bataillons wagt in den vergangenen

sechs Monaten

dieses Experiment und

schildert seine Eindrücke

und Erfahrungen.

Bereit in der vergangenen

Ausgabe berichteten wir

ausführlich über gemeinsame

Aktivitäten mit dem

74. Motorisierten Bataillon

aus Slowenien sowie dem

Panzergrenadierbataillon

371 aus Deutschland. Auch

in den letzten Monaten

wurde der gegenseitige Erfahrungsaustausch

erfolgreich

fortgesetzt.

Gekonnt wird das, was geübt

wird. Um international

zu bestehen sind Übungen,

speziell zur Erhaltung und

Steigerung der Einsatzbereitschaft

der Kaderpräsenzeinheit,

zwingend erforderlich.

Oberleutnant

Matscheko berichtet über

die Erfahrungen, die er mit

seiner Kompanie am Truppenübungsplatz

Allentsteig

Major

Michael MARFJANA

machte.

Ein Highlight für die Rekruten

war sicherlich die

Teilnahme an einer der

größten Luftfahrtspektakel

Europas, der Airpower13.

Im Rahmen der Truppenbetreuung

konnten sich die

Grundwehrdiener von der

Leistungsbereitschaft der

Luftstreitkräfte überzeugen.

Lebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, dass auch in dieser

Ausgabe etwas für ihren

Geschmack dabei ist und

wünsche ihnen viel Freude

beim Lesen.

Horridoh!

Ihr

Major

Michael MARFJANA

Editorial


Der Panther 3/2013

4

Worte

des Bataillonskommandanten

Oberst

Bernhard Köffel

Soldaten vom Jägerbataillon 17,

geschätzte Leser des Panthers!

Alea jacta est

Nach 11 Monaten „Interregnum“

beim Bataillon hat der

Bundesminister für Landesverteidigung

und Sport, Magister

Gerald Klug, mir am 10.Juni

2013

telefonisch seine Personalentscheidung

mitgeteilt und mich

zum Kommandanten bestellt.

Ebenso wie ich wurden an diesem

Tag alle anderen bestellten

Leiter und Kommandanten im

Bundesheer durch den HBM

kontaktiert.

Dieser Umstand des persönlichen

Anrufes unseres hochverehrten

Ministers zeugt von

persönlicher Gewichtung derartiger

Personalentscheidungen

und von Wertschätzung

gegenüber Mitarbeitern und

Führungskräften.

Vorgaben von höchster Stelle

Bei der Ansprache des HBM

anlässlich der offiziellen Vorstellung

der neuen Leiter und

Kommandanten am 11.Juli in

Seebenstein wurden uns folgende

Richtlinien und Aufträge

erteilt:

-kommunizieren,

-gemeinsam vorgegebene Ziele

erreichen,

-nicht gegeneinander sondern

miteinander arbeiten und

-zur Zielerreichung notwendige

Energie nicht in Streitigkeiten

verlieren.

Diese scheinbar simplen Vor-

Oberstleutnant Bernhard Köffel mit HBM Gerald Klug nach der

Bestellung zum Kommandanten des Jägerbataillon 17

gaben, sind zur Zielerreichung

und zur gelebten Stabs- und

Teamarbeit und zum Erfüllen

von Aufträgen essentiell und

sind unbeschadet der Führungsebene

im gesamten Bundesheer

umzusetzen.

Fotos: Jägerbataillon 17/ Schwarzinger;Kahr

Pilotversuche und Module

Die Ziele im Verband sind bis

zum Ende des laufenden Jahres

vorgegeben und die entsprechende

Planung wird durch

den Stab und die Kompanien

in bewährter Weise zur Durchführung

gebracht.

Mit dem im September einrückenden

Vollkontingent werden

die verschiedenen Pilotversuche

zur Attraktivierung und

Optimierung des Grundwehrdienstes

im Bataillon erprobt,

evaluiert und bei Bedarf nachgesteuert.

Nicht gegeneinander sondern miteinander arbeiten.

Die Integration von Modulen

in den derzeitigen Ablauf

des Grundwehrdienstes wird


5 Der Panther

mit den 250 Soldaten des Einrückungstermines

September

2013 erprobt.

Neben einem Pflichtmodul Katastrophenhilfe,

welches alle

Rekruten in einem Wochenblock

zu durchlaufen haben

werden 5 Wahlmodule angeboten:

- Sport

- Schießen

- Erweiterte Erste Hilfe

- Sprachförderung und

- Führungsausbildung

Bei allen diesen zusätzlichen

und vertiefenden Ausbildungen

soll den Soldaten zusätzliches

Wissen und Können,

zur militärischen Anwendung

während der Dienstzeit

aber auch aufbauend auf bereits

vorhandene Fähigkeiten,

Fertigkeiten und Interessen

die Fortführung in der

Freizeit und über die persönliche

Bundessheerzeit hinaus

angeboten werden.

6+6 Auslandseinsatz

Ein weiteres Pilotprojekt, das

sogenannte 6+6 Auslandseinsatz,

wird beim Jägerbataillon

17 angeboten und erprobt.

Nach eigener Entscheidung

wird dem jungen Soldaten

die Möglichkeit geboten, sich

nach absolvierter Grundausbildung

und Ausbildung

in einer benötigten Grundfunktion

für einen anschließenden

Auslandseinsatz in

der Dauer von 6 Monate zu

melden.

Zusammengefasst ist das

Vollkontingent ein interessantes

und herausforderndes

Experimentierfeld, um neue

Bahnen für die Rekrutenausbildung

aufzeigen zu können.

Absicht

Ob es die Prioritätsaufgabe n

Vorbereiten von Kräften für

den Auslandseinsatz, die Ausbildung

und Erhaltung der

Einsatzbereitschaft der KPE-

Kompanie, die Ausbildung

des Vollkontingentes mit den

Pilotversuchen und mit dem

abschließenden Kampfgruppenschießen

in Allentsteig

oder die laufende Fortbildung

der Kadersoldaten sind, die

Aufträge werden zur vollsten

Zufriedenheit aller Beteiligten

und Vorgesetzten gemeinsam

erfüllt werden.

Es ist mir eine Freude, Ehre

und Verpflichtung dem Jägerbataillon

17 und der Garnison

Straß als Kommandant vorstehen

zu dürfen.

Horridoh!

Oberst

Bernhard KÖFFEL

Der

Battailonskommandant

Das Wahlmodul Sport soll in Zukunft interessant und alternativ gestalltet werden.

Wir sind Partner

Jägerbataillon 17


Der Panther 3/2013

6

Auf den Spuren

von Lawrence

von Arabien

Gemeinsam mit Oberstleutnant Peter Köllinger vom Streitkräfteführungskommando

hatte ich von 13. bis 19. April

die Gelegenheit an der Evaluierung eines Jordanischen

Infanteriebataillons im Rahmen des OCC E&F Prozesses in

Jordanien teilzunehmen.

OCC E &F ?

Nach sehr ernüchternden Erfahrungen

der NATO-Staaten

in Folge der ersten multinationalen

Einsätzen am Balkan

Mitte der 90er Jahre hinsichtlich

Kompatibilität von nicht

NATO-Staaten, wurde der

Operational Capability, Evaluation

and Feedback Prozess

(OCC E&F) ins Leben gerufen

und implementiert.

Bei diesem Überprüfungsverfahren

werden für Einsätze

eingemeldete Truppenteile

und Kommanden gemäß einem

umfangreichen Ziel- und

Anforderungskatalog überprüft

und je nach Level entweder

hinsichtlich Kompatibilität

oder Gefechtsbereitschaft

bei Eigenüberprüfungen das

Staates und bei NATO-Überprüfungen

überprüft und bewertet.

Das Österreichische Bundesheer

nimmt seit 2004 mit

eingemeldeten strukturierten

Elementen bis zu Bataillons-

stärke an diesem Prozess teil.

Als Nicht-NATO Staat geschieht

dies im Rahmen des

Partnership for Peace Programmes

(PfP).

Da auch Jordanien kein NA-

TO-Mitglied ist, wurde für

Jordanien und nordafrikanische

Staaten der Mediterranean

Dialogue (MD) ins Leben

gerufen, um auch diesen

Staaten die Teilnahme am

OCC-Verfahren zu ermöglichen.

Üben in der Wüste

Der zu evaluierende Verband

war das Prinzessin Basma Infanteriebataillon,

ausgerüstet

mit Mannschaftstransportpanzern

M 113 und wurde

auf Gefechtsbereitschaft, also

im letzten Überprüfungsschritt

durch ein NATO-Team

überprüft. In einer 4-tägigen

Überprüfung wurden die 550

Soldaten auf einem schier endlosen

„Wüstentruppenübungsplatz“

40 km nordostwärts der

Hauptstadt Amman durch

Evaluatoren und Beobachter

der NATO aus Frankreich und

den Vereinigten Staaten, aber

auch von beteiligten „Gastländern“

wie Serbien, Bosnien

Herzegowina, Österreich und

Jordanien selbst auf das Genaueste

durchleuchtet.

Nach 2 Tagen Einweisungen

und Vorbereitung für die

Überprüfungsorganisation

wurde am ersten Überprüfungstag

die personelle und

materielle Stärke und Einsatzbereitschaft

und die papiermäßigen/administrativen

Vorbereitungen überprüft.

Anschließend waren durch

das Bataillon in einer 3-tägigen

Übung im Rahmen eines

friedensunterstützenden

Szenarios die folgenden Gefechtsaufgaben

zu bewältigen:

Betreiben von Kompaniestützpunkten

und Kontrollpunkten,

Durchsuchungsaktionen,

Spähtruppdienst, Bedeckung

von Transporten und Bewältigung

von Demonstrationen.

Während der beiden letzten

Tage war ein Angriff nach

Bereitstellung zu planen und

bis zum Nehmen und Beherrschen

des Angriffszieles

durchzuführen.

Ergebnis

satzbereit befunden und hat

damit einen 3-jährigen und

4-stufigen Prozess positiv abgeschlossen.

Jordanien Land und Leute

Neben der genannten militärischen

Aufgabe blieb uns

auch Zeit etwas vom interessanten

Wüstenland zu sehen

und über das Land zu erfahren.

Auch hier gilt der alte

Grundsatz:„wenn jemand eine

Reise tut, dann kann er was erzählen“.

Alle Angehörigen des Bundesheeres

und im Besonderen unsere

Strasser Soldaten sollten

solche angebotenen Möglichkeiten,

die unser Beruf bietet

annehmen, andere Armeen

und deren Gefechtstechnik

und Taktik kennenlernen und

Folgerungen und positive Erlebnisse

zur möglichen Umsetzung

und Anwendung mit

nach Hause bringen.

Fotos: Jägerbataillon 17/Köffel

Das Evaluatorenteam mit Oberstleutnant Köffel

und Oberstleutnant Köllinger.

Das Bataillon wurde nach

Abschluss der Übung und

erfolgter Endbewertung für

„Combat Ready“, also für Ein-

Horridoh!

Oberst

Bernhard Köffel


7 Der Panther

Dachgleiche

Am 27. Mai 2013

überzeugte sich unser

Bundesminister für

Landesverteidigung

und Sport, Mag. Gerald

Klug, vom Baufortschritt

des neuen

Mannschaftsgebäudes

in der Erzherzog

Johann Kaserne.

Grund für den Besuch war

eine Einladung der Firma

Granit. Diese führte mit den

am Bau Beteiligen die Gleichenfeier

des Neubaues durch.

Nachdem der Minister die Kaserne

standesgemäß durch das

Kaisertor betreten hatte, wurde

er mit allen militärischen Ehren

durch die Ehrenwache des

Jägerbataillons 17 im Innenhof

des Schlosses begrüßt.

Mit diesem kurzen zeremoniellen

Akt endete allerdings

bereits wieder der militärisch

protokollierte Ablauf des Besuchs.

Die Absicht des Einladenden

war es, das Ende des

ersten Bauabschnitts, die Fer-

tigstellung des Rohbaus und

vor allem den bisher unfallfreien

Bauablauf zu feiern. Diesen

Wünschen ordnete sich auch

das mit der Planung der Veranstaltung

betraute Generalstabsbüro

unter und so konnte sich

der Bundesminister in einer

sehr ungezwungenen und offenen

Atmosphäre ein Bild vom

Neubau machen.

Nach einigen kurzen Ansprachen

wurde durch den jüngsten

Arbeiter der Gleichenspruch

vorgetragen. Es folgte

eine Führung der Ehrengäste

durch das Objekt. Zu diesem

Zeitpunkt durchzog bereits der

Duft eines gebratenen Spannferkels

die Räumlichkeiten.

Die eine oder andere Frage

wurde im Anschluss bei sehr

entspannter Atmosphäre bei

einem Mittagsbuffet erörtert.

Dem bei der Feier anwesenden

Kader des Jägerbataillons

17 wird diese Gleichenfeier

vor allem wegen der sehr offenen

und gewinnenden Art des

Bundesministers in bester Erinnerung

bleiben.

Die Arbeiten am Neubau werden

in gewohnter Art und Weise

vorangetrieben.

Inzwischen wird bereits am

Innenausbau gearbeitet. Verkabelungen

und Verrohrungen

werden durch Elektriker und

Installateure angebracht. Der

Bau schreitet wie geplant voran.

Das Jägerbataillon 17 freut sich

bereits auf die Übernahme des

Neubaues im 2. Quartal 2014.

Horridoh!

Major

Andreas SCHOBER

Das jüngste Mitglied der Baustelle

beim Anbringen des Gleichenbaumes.

Der Bundesminister auf dem Weg zur Baustelle mit dem

Militärkommandanten und dem Bataillonskommandanten.


Der Panther 3/2013

8

TRIPLE PACK

Kraftfahrausbildung im JgB 17

Der Weg war vorgezeichnet - der Auftrag klar: Wir müssen die Ärmel

aufkrempeln! Wir, das sind Vzlt Krobath, OStWm Paschek, OStWm

Kicker waren mit der Planung und Durchführung von Kf-Kursen in der

Dauer von ca. 2 Monaten durchgehend beschäftigt. Obstlt Schmidt

vom MilKdo ST wurde mit der Kursführung betraut.

Die Herausforderung für

den Kraftfahrlehrtupp

bestand darin, während der

Räderfahrschule eine Erweiterungsschulung

LMV

IVECO zu integrieren und

anschließend daran eine

Panzerfahrausbildung am

PANDUR für das Kosovo-

Kontigent durchzuführen.

Zusätzlich mussten Kraftfahreram

Sanitäts-PANDUR

ausgebildet werden.

1. Räderfahrausbildung

03.06-05.07.2013:

Als am 03. Juni 61 Fahrschüler

einrückten, wurde die Fahrschule

durch Wm Strohmaier

und OStWm Schmiedlechner

vom JgB 17 sowie durch weitere

8 Heeresfahrlehrer vom

AAB7, MilKdo ST und JgB

18 verstärkt. Die Ausbildung

lief straff organisiert ab und

alle Beteiligten arbeiteten

intensiv an der Sache. Als

Highlight wurden die beiden

Nachtausbildungen in der

Form von Zonenmärschen

durchgeführt. Jeder Fahrlehrer

musste selbständig innerhalb

einer Zone ,welche im Westen

durch die Mur und im Osten

durch die Staatsgrenze begrenzt

war die Kaserne Fehring

erreichen.

Die Streckenführung und die

technischen Halte blieben

den Fahrlehrern vorbehalten.

Beides wurde dem Fahrkönnen

der einzelnen Fahrschüler

angepasst.Aufgrund der intensiven

Ausbildung mussten

lediglich drei Fahrschüler zu

Wiederholungsprüfungen antreten.

Selbst der Vorsitzende

der Prüfungskommission

Obstlt Jerolitsch-Binder war

beeindruckt vom guten Wissensstand

der Fahrschüler.

Der Manschaftstransportpanzer Pandur beim Furten.

Die Koordination zwischen Kraftfahrer und Panzerkommandant

stellt eine besondere Herausforderung dar.

2. Kraftfahrer-Erweiterungsschulung

LMV IVECO von

24.06-05.07.2013

Eine Kadergruppe des JgB

17 mit Vzlt Radl, OStv Leykauf,

OStWm Paschek OWm

Deutschmann, Wm Söls, Wm

Rottenbiller sowie der KursKdt

Obstlt Schmidt wurden von

OStWm Kicker, im Rahmen

einer Erweiterungsschulung,

am neuen Heeresfahrzeug

LMV (Light Multirole Vehicle)

IVECO ausgebildet.

Dieses Fahrzeug stellt die

neueste Generation der Gefechtsfahrzeuge

dar. Es ist

extrem geländegängig und

watfähig, sehr wendig und

handlich. Die Motorleistung

ist dem Gewicht des Fahrzeuges

angepasst. Es bietet

ausreichend Panzerschutz

gegen Minen bis max. 8 kg und

Waffen bis Kaliber 12,7 mm

sowie Granatsplitter.

Das LMV IVECO verfügt

über eine Reifendruckregelanlage

eine ABC Schutz -und

Belüftungsanlage sowie über

eine Rückblickkamera und ein

Sauerstoffmessgerät.

Die Gruppe arbeitete motiviert

und zielorientiert, wobei OSt-

Wm Kicker mit Fachwissen,

guter Ausbildungsmethodik

Fotos: Jägerbataillon 17/Milkdo ST


9 Der Panther

und Genauigkeit die Kadersoldaten

gekonnt zum

Ausbildungserfolg führte. Der

Prüfer der Heereslogistikschule

Vzlt Niessner führte die

Eignungsfeststellung durch

und lobte die Ausbildung der

Fahrschüler.

3.Kraftfahr-Kaderausbildung

KFOR 29 MTPz PANDUR von

08.07-02.08.2013

Diese Panzerfahrausbildung

wurde für Soldaten der

verschiedensten Verbände

des Österreichischen Bundesheeres,

im Rahmen der

Einsatzvorbereitung für den

Auslandseinsatz im Kosovo

durchgeführt.Die Fahrschüler

wurden durch OStWm

Paschek, OStv Leykauf und

OStWm Kicker augebildet.

Die Tatsache, dass die Geländefahrausbildung

durch ein

Team des Militäkommandos

Steiermark unter dem Kommando

von Obst Fiedler dokumentiert

wurde, zeugt von der

interessanten und qualitative

hochwertig durchgeführten

Fahrausbildung. Fotos und

Interviews findet man auf der

Bundesheerhompage.

Beeindruckend für die Fahrschüler

und sicherlich ein

Höhepunkt war das Nachtfahren

mit dem Nachtsichtgerät

am Garnisonsübungsplatz

Pöls und die Vorführung des

neuen taktisch einsetzbaren

„CHEM-LIGHT“(Knicklicht).

Den Abschluß der Panzerfahrschule

bildete die Ausbildung

am Sanitätsradpanzer Pandur.

Zusammenfassend möchte ich

mich beim Kraftfahrlehrtrupp

und bei allen Soldaten des

JgB 17 bedanken, welche mit

Fachwissen, Motivation und

Professionalität den Ausbildungserfolg

ermöglichten und

melde mich nach Graz ab

Horridoh!

Oberstleutnant

Michael Schmidt

Mickl-Jäger

am Königsberg

Feierliche Kranzniederlegung

am Königsberg

mit den Mickl - Jägern

Auf Einladung des Österreichischen

Kameradschaftsbund

Tieschen fand sich

eine Abordnung der Mickl- Jäger,

verstärkt durch Offiziere des

Stabes, am 7.Juli 2013 am Königsberg

bei Tieschen ein. Die

Feierstunde begann um 0930

Uhr mit der Begrüßung der

Ehrengäste durch den Obmannstellvertreter

des ÖKB. Im Anschluss

daran folgte die Kranzniederlegung

zum Gedenken

an die gefallenen Soldaten und

Zivilisten des 2. Weltkrieges.

Danach wurde durch den Pfarrer

von Bad Radkersburg Mag.

Thomas Babski die heilige Messe

gefeiert. Nach dem abspielen

der Landeshymne durch den

Musikverein Tieschen wurde

zum Frühschoppen übergeleitet.

Bei Speis und Trank ließen wir

den sonnigen Sonntagvormittag

ausklingen.

Horridoh!

Vizeleutnant

Josef Martinez

Die Soldatinnen und Soldaten

sowie Zivilbediensteten der

Erzherzog Johann Kaserne

hatten die Traurige Pflicht

von folgenden Kameraden

Abschied zu nehmen:

Im 87 Lebensjahr verstab

Offiziersstellvertreter

in Ruhe August

Posch.

OStviR August Posch

diente zuletzt als Brandschutzunteroffizier

und

Kraftfahrer im damaligen

Kasernkommando

der Erzherzog Johann

Kaserne.

Am 21. Juni 2013

verstarb der langjährige

Angehörige der

Bundesgebäudeverwaltung

und Leiter der

Gebäudeverwaltung in

der Erzherzog Johann

Kaserne, Herr Karl Jahrbacher,

im Alter von 81

Jahren, im Kreise seiner

Familie.

Das vor einigen Jahren

neuerrichtete Kreuz am

Königsberg

Vizeleutnant in Ruhe

Johann Hofer verstarb

im Alter von 76

Jahren nach schwerer

Krankheit. VzltiR Johann

Hofer war zuletzt

Wirtschaftsunteroffizier

der Wirtschaftsversorgungsstelle

des

Landwehrstammregimentes

53.

Wir entbieten ein letztes Horridoh!


Der Panther 3/2013

10

er

17Sportseite

Bereichs- und

Heeresmeisterschaften im

Militärischen Fünfkampf

Bei den diesjährigen Bereichsmeisterschaften

im

Militärischen Fünfkampf (3.

bis 7. Juni in Bruckneudorf)

konnten die teilnehmenden

Wettkämpfer des Jägerbataillons

17 wieder herausragende

Leistungen erzielen. Im Einzelwettkampf

konnte Hauptmann

Tinnacher in der Gesamtwertung

der Allgemeinen Klasse den 2.

Platz erzielen. Aber auch in der

Mannschaftswertung konnten

die „17er“ einen Stockerlplatz

erkämpfen. Die Mannschaft

mit Hauptmann Tinnacher,

Oberstabswachtmeister Schnabel,

Stabswachtmeister Haberl und

In der Zeit vom 10. bis 13. Juni

wurden die Bereichsmeisterschaften

im Orientierungslauf

im Großraum Wien veranstaltet.

Auch bei diesen Meisterschaften

nahm das Jägerbataillon 17

wieder mit zahlreichen Sportlern

teil, welche für ihre Leistungen

mit Medaillen und Pokalen

belohnt wurden. So konnte

Stabswachtmeister Haberl in

der Allgemeinen Klasse des

Militärkommandos Steiermark

Wachtmeister Felgitscher belegte

am Ende unter 16 antretenden

Mannschaften den 2. Platz.

Abgerundet wurde das sehr gute

Ergebnis durch den 4. Platz der

zweiten Bataillonsmannschaft.

Aufgrund der hervorragenden

Ergebnisse bei den Bereichsmeisterschaften

konnten sich einige

unserer Wettkämpfer auch für

die Heeresmeisterschaften Ende

Juni (Einzelwettkampf) bzw. Ende

Juli (Mannschaftswettkampf) in

Wiener Neustadt qualifizieren.

Dabei verfehlte Hauptmann

Tinnacher beim Einzelwettkampf

nur knapp einen Platz auf dem

Siegespodest und musste sich

Bereichsmeisterschaften

Orientierungslauf

den 3. Platz erzielen. In der

Seniorenklasse erreichte Oberstabswachtmeister

Neubauer

den 2. Platz. Beim abschließenden

Mannschaftswettkampf

konnte die Mannschaft mit

Major Pilz, Vizeleutnant Gumilar,

Offiziersstellvertreter

Knittelfelder und Stabswachtmeister

Haberl schließlich den

1. Platz in der Wertung des

Militärkommandos Steiermark

davontragen

Die siegreiche Mannschaft der Bereichsmeisterschaft im Orientierungslauf

vor dem Start. Von links: Vizeleutnant Gumilar, Major Pilz, Stabswachtmeister

Haberl, Offiziersstellvertreter Knittelfelder.

Voller Einsatz wurde belohnt. Leutnant Maier

beim Überwinden der Hindernisbahn.

letztendlich mit dem 4. Platz

zufrieden geben (2. Platz Altersklasse

30). Einen Monat später bei

den Heeresmeisterschaften im

Mannschaftsfünfkampf konnte

schließlich der erfolgreiche

Schlusspunkt zu den diesjährigen

Meisterschaften im Fünfkampf

Stadtlauf Leibnitz und

Wüstenlauf Bad Radkersburg

Soldaten des Jägerbataillons 17

nehmen immer wieder erfolgreich

an diversen Volksläufen

teil. Beim Leibnitzer Stadtlauf

am 29. Mai starteten beispielsweise

Offiziersstellvertreter

Ferk, Oberstabswachtmeister

Maier, Stabswachtmeister Haberl

und Zugsführer Ellmeier

in der Teamwertung (4 x 5 km)

gesetzt werden. Nach einem

harten Wettkampf beendete die

Mannschaft mit Hauptmann

Tinnacher, Leutnant Maier,

Oberstabswachtmeister Schnabel

und Stabswachtmeister Haberl

die Meisterschaft mit dem hervorragenden

2. Platz.

Die Siegermannschaften im

Militärischen Fünfkampf

mit Generalmajor Winkelmayer.

Den zweiten Rang

erzielte die Mannschaft vom

Jägerbataillon 17 (2. Reihe,

von links: Leutnant Maier,

Oberstabswachtmeister

Schnabel, Stabswachtmeister

Haberl, Hauptmann

Tinnacher).

und konnten dabei unter 37 gewerteten

Mannschaften den 5.

Platz erreichen. Am 8. Juni beim

Wüstenlauf in Bad Radkersburg

erzielten Leutnant Maier, Oberstabswachtmeister

Maier und

Stabswachtmeister Haberl beim

sogenannten „Karawanenlauf “

(3 x 8,7 km) den 1. Platz unter 18

gewerteten Mannschaften.

Wir gratulieren allen Sportlern zu

ihren hervorragenden Leistungen

Fotos: Jägerbataillon 17/Hammler


11 Der Panther

Kaderfortbildungen

im Jägerbataillon 17

Kaderfortbildungen jeglicher Art genießen einen hohen Stellenwert

im Österreichischen Bundesheer. Dies trifft selbstverständlich

auch auf das Jägerbataillon 17 zu, welches im laufenden Jahr

bereits zahlreiche Fortbildungen durchgeführt hat.

Dabei ist die Bandbreite

dieser Fortbildungen

eine sehr breite und reicht von

gefechtstechnischen Themen

über spezifische Themen für

Kadersoldaten mit Zusatzqualifikationen

bis hin zu allgemeinen

Informationsveranstaltungen.

Im nachfolgenden Beitrag sollen

zwei dieser Fortbildungen, welche

in den Sommermonaten durchgeführt

wurden, kurz dargestellt

werden.

Fortbildung Gefechtstechnik

„Jäger“ und „Scharfschützen“

In den ersten beiden Juliwochen

dieses Jahres fand die waffengattungsspezifische

Ausbildung der

Berufsoffiziersanwärter unter

Verantwortung des Instituts Jäger

der Heerestruppenschule beim

Jägerbataillon 17 in Straß statt.

Das Bataillon nutzte die Gelegenheit,

den dabei anwesenden

Hauptlehroffizier Major Schantl

für eine zweitägige gefechtstechnische

Fortbildung des eigenen

Kaders zu gewinnen. Dabei

wurden den teilnehmenden Soldaten

Möglichkeiten vermittelt,

welche als Ergänzung zu den herkömmlichen

Gefechtsformen der

Jägergruppe und des Jägerzuges

dienen können. Die Anwendung

dieser Gefechtstechniken soll

letztlich ein rascheres und dem

Gelände besser angepasstes

Vorgehen der Truppe ermöglichen.

Im weiteren Verlauf der

Fortbildung wurden auch die

Mannschaftstransportpanzer

Pandur mit einbezogen.

Zeitgleich zu diesem Ausbildungsvorhaben

wurde durch

Oberstabswachtmeister Wango

eine Fortbildung für den gesamten

Scharfschützenkader

sowie die Scharfschützengruppe

der Kaderpräsenzeinheit in der

Ortskampfanlage Pöls durchgeführt.

Zentrales Thema dieser

Ausbildung war der Einsatz von

Scharfschützen im urbanen

Umfeld. Abgeschlossen wurde

die Fortbildung durch ein Scharfschießen,

bei dem verschiedenste

Anschlagarten mit unterschiedlichsten

Hilfsmitteln praktisch

erprobt werden konnten.

Fortbildung für Rettungsschwimmer

Wie bereits Eingangs erwähnt,

umfasst die Bandbreite der

Fortbildungen im Jägerbataillon

17 nicht nur gefechtstechnische

Themen. Ebenso wichtig ist es

nämlich, jene Kadersoldaten, die

sich verschiedenste Zusatzquali-

fikationen angeeignet haben, in

diesen Bereichen fortzubilden,

um so die einmal erlernten

Fähigkeiten und Fertigkeiten

nicht zu verlieren.

Mitte Juni wurde daher eine

zweitägige Fortbildung für

alle Rettungsschwimmer des

Bataillons in der Parktherme Bad

Radkersburg angeboten. Aufgrund

des verletzungsbedingten

Ausfalls unseres Rettungsschwimmlehrers

wurde diese

Ausbildung unter fachkundiger

Leitung von Oberstabswachtmeister

Pipan vom Aufklärungs-

und Artilleriebataillon 7

durchgeführt. Im Wesentlichen

wurden an diesen beiden Tagen

sämtliche Themen der

Rettungsschwimmausbildung

wiederholt, wobei das Schwergewicht

selbstverständlich auf

der praktischen Anwendung

aller Teilnehmer lag.

Resümee

Kaderfortbildungen stellen

einen wesentlichen Teil der

Ausbildung im Jägerbataillon

17 dar und werden naturgemäß

vor allem in jenen Zeiten durchgeführt,

in denen keine oder nur

wenige Rekruten auszubilden

sind. Sie sollen unter anderem

dazu dienen, bereits erworbene

Kenntnisse, Fähigkeiten und

Fertigkeiten zu erhalten und zu

vertiefen. Fortbildungen sollen

aber auch die Gelegenheit bieten,

über den eigenen Tellerrand zu

blicken und dadurch Ideen für

eigene Weiterentwicklungen

getreu dem Motto „Wer rastet,

der rostet!“ liefern.

Horridoh!

Major Georg Pilz

Vor der praktischen Anwendung im Gelände werden den Teilnehmern zunächst Prinzipien der

abgesessenen Gefechtstechniken durch Major Schantl erläutert.


Der Panther 3/2013

12

Neuer Dienstort, neuer Dienstgeber:

Die Vaterschaftskarenz

Ein Soldat des Bataillons wagte das

Experiment Vaterschaftskarenz. Für einen

KPE-Soldaten, der häufig unterwegs ist

und oft nur am Wochenende nach Hause

kommt, ein ganz besonderes Erlebnis.

Hier sein persönlicher Erfahrungsbericht:

Nach der Geburt unserer Tochter

blieb meine Frau für 12 Monate

bei unserer Tochter zu Hause.

Danach ging ich zwei Monate

in Karenz während meine Frau

40 Stunden pro Woche arbeitete.

So groß die Freude über die

2 Monate „Urlaub“ war umso

schlimmer war es gekommen. In

der ersten Woche hatte unsere

Tochter den Zahneinschuss der

von 40°C Fieber begleitet war.

Für mich hieß das sehr wenig

Schlaf und ein Baby, das sehr

viel weinte. Endlich war diese

schlimme Woche vorbei und

ich freute mich jetzt meinen

Urlaub antreten zu können.

Tagwache war um 6 Uhr früh,

danach Frühstück, wickeln (oft

auch eine Herausforderung für

die Nase), waschen, anziehen

und dann ab ins Freie, die große

weite Welt entdecken. Nach einer

fordernden Spieleeinheit war sie

natürlich müde und die Kleine

ging in die gesicherte Ruhe über.

Wer glaubt, dass jetzt meine

Freizeit begonnen hat, der

irrt sich gewaltig. Zu diesem

Zeitpunkt hat das Haus meist

so ausgesehen, als ob eine

Kompanie das Vorgehen im Haus

geübt hätte. Somit war ich die

nächste Zeit damit beschäftigt,

die Gefechtsbereitschaft wieder

herzustellen. Die Mittagszeit

nahte und ich begann unser

Mittagessen vorzubereiten

(jeden Tag frisch gekocht),

denn die Kleine war hungrig,

wenn sie munter wurde. Nach

Ausgabe der Verpflegung sah

Küche und Esstisch so aus, als

hätte eine Bombe eingeschlagen.

Somit war auch meine Nachmittagsbeschäftigung

gesichert.

In der Zeit, in der die Kleine

nachmittags schlief verbrachte

ich mit zusammenräumen und

Wäsche bügeln. Nach dem

Aufstehen ging das gleiche Spiel

von vorne los.

Zusammenfassend war es für

mich zwar anstrengend und

herausfordernd aber ich glaube,

dass es die Beziehung zum eigenen

Kind um vieles gestärkt hat.

Die 2 Monate waren für meine

Frau und mich eine sehr harte,

aber im Nachhinein auch eine

spannende und sehr schöne Zeit.

Horridoh!

Wachtmeister Markus Dunkl

Wachtmeister

Markus Dunkl:

„Meine Tochter

Valentina verlangte

meine

ganze Aufmerksamkeit“.

Vergleichsschießen der

Einsatzorganisationen

Am 16.05.2013 folgte eine

Mannschaft des JgB17

bestehend aus Major Liebmann

Gerald, Major Schober Andreas,

Leutnant Maier Christopher,

Vizeleutnant Herstätter Josef

sowie Oberstabswachtmeister

Pitzl Herbert der Einladung

der Landespolizeidirektion

Steiermark sowie des Bezirkspolizeikommandos

Leibnitz zu

einem Vergleichsschießen am

Schiessplatz in Wagna.

Geschossen wurde mit der

Dienstwaffe der Polizei auf 10er

Ringscheiben. Die Schützen des

Jägerbataillon17 konnten sich

dabei gegen die Mannschaften

der Landespolizeidirektion

Steiermark, des Bezirkspolizeikommandos

Leibnitz,

des Bezirksgerichts Leibnitz,

der Bezirkshauptmannschaft

Leibnitz, der Vereinigung österreichscher

Peacekeeper sowie

der Polizeidirektion Marburg

durchsetzen und den 1. Rang

erreichen. Im Anschluss an die

Siegerehrung würde bei einem

gemütlichen Beisammensein

die Kameradschaft und Verbundenheit

weiter gepflegt.

Das JgB17 bedankt sich für

die Einladung und gratuliert

zur gelungenen Veranstaltung.

Horridoh!

Major

Gerald Liebmann

Fotos: Jägerbataillon 17 / Kahr HSV

Wachtmeister Dunkl beim Nahkampf.

Vizeleutnant Herstätter, Oberstabswatmeister Pitzl, Major

Liebmann, Major Schober, Leutnant Maier.


13 Der Panther

Scharfschützen beim

74. MOTBN (SVN)

Am 6. Juni 2013 trafen sich die Scharfschützen-Ausbilder

des Jägerbataillon 17,

Stabswachtmeister Wango, Stabswachtmeister

Heistinger, Wachtmeister Dworschak und

Wachtmeister Leitinger zu einer Schießausbildung

für Scharfschützen beim MotSchBaon

74 in Slowenien.

Nach der Übernahme der

Delegation in Spielfeld,

ging es im Konvoi nach

Marburg, wo das Bataillon

stationiert ist.

Nach der Begrüßung wurde

in einem Kleinbus der

Slowenischen Armee nach

Postojna zum Scharfschießen

verlegt. Auf dem Schießplatz

waren neben einem

Scharfschützen-Lehrgang

ebenfalls die Scharfschützen

der Spezialeinsatzkräfte der

Militärpolizei Vorort.

Nach einer Einweisung

in den unterschiedlichen

Waffensystemen durch die

Scharfschützen, bis hin zum

Kaliber 50, wurde auf eine

Entfernung bis zu 500m

geschossen. Weiters wurden

Einzelheiten über die Ausbildung

mit dem Leiter des

Lehrganges ausgetauscht,

sowie wichtige Kontakte

geknüpft.

Nach dem Schießen und

der Überreichung des Bataillonswappens

und einiger

Gastgeschenke im würdigen

Rahmen wurde nach Pivka

verlegt. In Pivka befindet sich

ein Panzermuseum, dass in

einer ehemaligen Kaserne

der JVA errichtet wurde.

Nach einer kleinen Führung

verlegten wir zurück nach

Marburg wo noch einmal das

Erlebte des Tages besprochen

wurde. Danach wurde in die

Heimatgarnison rückverlegt.

Erfahrungen: Da die Slowenische

Armee nur über

Berufssoldaten verfügt, ist die

Ausbildung sowie die Altersstruktur

der Scharfschützen

anders gegliedert und aus

einem anderen Blickwinkel

zu betrachten. Ebenfalls ist die

Ausrüstung und Bewaffnung

einsatzspezifisch zusammenstellbar.

Ein internationaler

Erfahrungsaustausch sowie

ein Kennenlernen der Ausbildungsabläufe

wären gerade im

Bereich der Scharfschützen

für eine Zusammenarbeit in

Wachtmeister Dworschak beim Abfeuern eines Karabiners.

Einsätzen vorteilhaft.

Das Ziel ist es, internationale

Erfahrungen zu sammeln

und diese unverzüglich in die

eigene Ausbildung einfließen

zu lassen.

Wir hoffen, dass in Zukunft

eine weitere Zusammenarbeit

dieser Art stattfindet.

Die Scharfschützen des

Jägerbataillon 17 möchten

sich auf diesem Wege für die

herzliche Aufnahme und sehr

gute Organisation bei den

slowenischen Kameraden

bedanken!

Horridoh!

Stabswachtmeister

Gerhard Wango

Waffen der Spezialeinheiten.

Unsere Schafschützen vor einem U-Boot mit den Slowenischen

Kameraden.


Der Panther 3/2013

14

AIRPOWER 2013

Am 28. und 29. Juni war es so weit und die Flugshow des Österreichischen

Bundesheeres, des Landes Steiermark und Red Bull, für viele

besser bekannt unter dem Namen Airpower, begeisterte wieder bis zu

300.000 Besucher am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg

Leserbrief

Strasser Geist

Der „ Strasser Geist“ lebt

weitehin, in bemerkenswerter

Form!

Als ehemaliger Strasser

Berufssoldat habe ich bei

allen Veranstaltungen des

Jägerbataillon 17 in der

Wir, die Grundwehrdiener

des Jägerbataillons 17 sowie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Bundesheeres bekamen die

Möglichkeit die Airpower am

ersten der beiden Flugtage, im

Zuge einer perfekt geleiteten

Führung und Organisation von

Vizeleutnant Ferdinand Hofer,

zu besuchen.

Um 08:00 Uhr verließen wir mit

großer Vorfreude, für mich und

viele andere sollte es der erste

Besuch sein, in einem sehr gut

gefüllten Doppeldeckerbus den

Platz der B-Gendarmerie Richtung

Zeltweg. Nach einer reibungslosen

Fahrt trennten sich die Wege der

Mitgereisten und wir durften das

rießige Gelände selbstständig

erkunden und die Flugshow

genießen Bei kühlem aber stets

trockenem Wetter staunten wir

nicht schlecht als man die unfassbar

lauten Startgeräusche des

leistungsstärksten Flugzeuges des

Bundesheeres, dem Eurofighter, zu

hören bekamen. Für viele unter

uns war der meisterersehnteste

Moment des Tages als der Eurofighter

seine Schleifen durch den

blauen Himmel zog.

Natürlich darf ich weitere große

Highlights wie die C-130 „Hercules“

nicht vergessen aufzuzählen.

Riesigen Applaus erntete die

Kunstflugstaffel Frecce Tricolori,

die sich als einzige Flugstaffel

der Welt bezeichnen darf,

welche synchron mit jeweils 5

Flugzeugen startet und landet.

Nicht unerwähnt darf natürlich

auch Österreichs Extremsportler

Felix Baumgartner bleiben, der

durch sein Projekt „Red Bull

vergangenen Zeit hervorragende

„ Durchführungen“

miterleben düfen!

Besonders möchte ich die

letzte Maiandacht beim

Matzerkreutz erwähnen, wo

exzellent und vorbildlich die

Stratos“ Weltruhm erlangte. Sein

Showstand fand einen nie enden

wollenden Publikumsandrang. So

musste man bis zu 40 Minuten in

Kauf nehmen, um die einmalige

Chance wahrzunehmen, seine

Kapsel bewundern zu können.

Abfangmanöver des Eurofighters

Die Niederländische F16

militärische Haltung und

Dizilpin aller Soldaten, für

mich und viele Teilnehmer,

großatig feststellbar war -

eine “Augenweide“!

Fechtet weiter so.

Am Ende des Tages trafen wir

alle lobenswert zur ausgemachten

Zeit am Bus ein und konnten

so pünktlich die Heimreise von

einer perfekten, unfallfreien

und erlebnisreichen Flugshow

antreten.

Horridoh!

Gefreiter

Rappold Patrick

Horridoh!

Vizeleutnant in Ruhe

Vinzenz Ornigg

Fotos: Jägerbataillon 17/Zinner


15 Der Panther

Inserat

HDruck


Der Panther 3/2013

16

EURAD 2013

Das moderne Gefechtsfeld verlangt von jedem Soldaten im

Einsatz ein hohes Maß an geistiger Flexibilität und rasches

Reagieren auf sich ständig verändernde Situationen. Immer

öfter berichten Soldaten anderer Einsatzarmeen, dass sie vom

Feind auf kürzester Entfernung überrascht wurden und ihnen als

erstes Mittel der Wahl oft nur der Nahkampf mit der Langwaffe

oder den bloßen Fäusten blieb.

Die Kaderpräsenzeinheit

(KPE) wurde in die Task

Force 18 integriert, welche neben

den Straßer Jägern, auch aus

Soldaten aus St. Michael, Lienz,

Bludesch und anderen Garnisonen

bestand. Zusätzlich wurde

die Task Force mit einer deutschen

Panzergrenadierkompanie

und einem österreichischen

Kampfpanzerzug verstärkt.

Die erste Übungswoche wurde

dazu genützt, um sich innerhalb

der Task Force auf einander

abzustimmen. Da die Soldaten

der Task Force aus verschiedenen

Verbänden stammten, war dies

für eine erfolgreiche Auftragserfüllung

unabdingbar.

Des Weiteren wurde dem Bundesminister

für Landesverteidigung

und internationalen Gästen

das Leistungsspektrum einer

österreichischen Infanterie Task

Force im Angriff präsentiert.

Die Straßer Jäger standen dabei

wieder einmal im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Kampfpanzern

drangen die Soldaten der KPE

unter Feuerunterstützung der

deutschen Schützenpanzer in

die Ortschaft Steinbach ein und

säuberten diese von feindlichen

Schützen.

In der zweiten Übungswoche

wurde in einer 4-tägigen Übung

der Kampf der Verbundenen

Waffen geübt. Neben der Task

Force 18 kamen auch Kampfunterstützungselemente

wie ABC,

Artillerie, Pioniere, Aufklärer,

Helikopter und andere zum

Einsatz. Die Task Force griff von

Osten über Thaures Richtung

Steinbach an, um feindliche

Kräfte in der Ortschaft zu vernichten.

Auf dem Weg dorthin

warteten neben der Sicherung

eines Flüchtlingslagers noch andere

Herausforderungen auf die

Soldaten der Task Force, bevor

sie in Steinbach eindringen und

den Feind zur Aufgabe zwingen

konnten. Als eingespielte und gut

ausgebildete Kompanie konnte

die KPE rasch und zielgerichtet

auf Lageentwicklungen reagieren

und so den Angriff vorantreiben.

Der Einsatz des Pandurs zur Feuerunterstützung ist wo immer

möglich anzustreben.

Ein Infanteriegruppe beim Vorgehen in der Ortschaft.

Die Kompanie wurde dabei

immer wieder durch Kampfunterstützungskräfte

(Pioniere, Artillerie,

etc.) verstärkt, wodurch

die Zusammenarbeit mit diesen

Unterstützungskräften verbessert

werden konnte. Die Übung

wurde durch die Übungsleitung

immer wieder unterbrochen,

um einzelne Phasen anhand

der Echtzeitauswertung kurz

nachzubesprechen. Ein wichtiges

Mittel um gewonnene

Erkenntnisse darzustellen und

weiterzugeben.

Zusammenfassend war die

Übung für die Straßer Jäger ein

großer Erfolg. Nach Langem

konnte wieder einmal die Kernkompetenzen

des Soldaten geübt

werden, und zahlreiche Lehren

aus der Übung gezogen werden

um uns selbst zu verbessern.

Der Einsatz des Pandurs zur

Feuerunterstützung ist wo immer

möglich anzustreben. Zusammenhalt

der Kräfte und ein

koordiniertes Wirksamwerden

der einzelnen Elemente ist

zwingend erforderlich um als

Sieger aus dem Gefecht zu gehen.

Die Zeiten und Werte aus dem

Handakt Taktik sind mit einer

leistungsfähigen Truppe wie

der KPE einhaltbar und können,

richtig angewendet, zum

Erfolg führen. Die zeitliche und

körperliche Beanspruchung der

Soldaten war ob der schwierigen

Umfeldbedingungen enorm.

Nur ein körperlich und geistig

leistungsfähiger Soldat ist in der

Lage, diese Belastungen über

einen längeren Zeitraum zu

ertragen und dennoch seinen

Auftrag zu erfüllen. Dementsprechend

werden die Straßer Jäger in

ihrer Ausbildung gefordert und

gefördert. Nur eine einsatznahe

und fordernde Ausbildung sind

Garanten für eine erfolgreiche

Auftragserfüllung, denn,

„wenn die Guten nicht fechten,

siegen die Schlechten!“

Horridoh!

Oberleutnant

Martin Matscheko

Fotos: Jägerbataillon 17/ Kahr G.STIEGLER; F. HONEDER


17 Der Panther

Tag der

offenen Tür

in Marienberg

Am 5. Juli 2013 traten 8 Unteroffiziere

unter dem Kommando von Hptm Tinnacher

pünktlich um 08.00 Uhr den Marsch nach

Marienberg an. Der Zweck des Besuches

war es, den „Tag der offenen Tür“ unseres

Partnerverbandes, PzGrenBtl 371, mit einer

Nahkampfvorführung zu unterstützen.

Der Anmarsch über ca. 780

km erfolgte reibungslos

und so wurden wir um 17.00

Uhr von unserem Verbindungsoffizier

und dem Spieß der 3. Kp

empfangen. Hptm Tinnacher

hatte an diesem Abend die Ehre

am Offiziersabend mit dem

Batallionskommandant Obstlt

Behrenz und den Offizieren

des Bataillons teilzunehmen.

Die Unteroffiziere wurden von

Unteroffizieren des Verbandes

mit einem Grillabend kameradschaftlich

aufgenommen und

betreut. Nach angemessener

Ruhezeit begannen die letzten

Vorbereitungen für unsere

Vorführung, welche jeweils

um 11.00, 13.00, 15.00 und

17.00 Uhr stattfand. Die Wetterbedingungen

waren optimal

und die Veranstaltung war gut

organisiert und durchgeführt. In

einem Infofolder mit Lageplan

waren die Vorführungen, welche

ganztags gestaffelt durchgeführt

wurden dargestellt, sodass die

Besucher bestens informiert

waren.

Unsere Vorführung stellte sich

wie folgt dar:

Phase 1:

Vorführung der Nahkampftechniken

mit Sturmgewehr 77 und

Messerabwehr waffenlos.

Hauptmann Tinnacher bei der Übergabe des

Gastgeschenkes an Oberstleutnant Behrenz

Mögliche Aggressoren werden festgenommen.

Phase 2:

Durchführung einer Personen-

und Kfz-Kontrolle mit

Festnahme und Anlegen von

Schließmitteln. Zu diesem

Zweck wurden StG77 Üb,

Schließmittel und weiteres

Nahkampfgerät aus Straß mitgenommen.

Die gesamte Vorführung wurde

von StWm Groszschedl

moderiert und erklärt. Nach

der Vorführung (Dauer ca.

15min) hatten die Besucher die

Möglichkeit Fragen zu stellen

bzw. selbst aus dem Kfz gehebelt

zu werden.

Nach der letzten Vorführung

wurde an den Kdt des PzGrenBtl

371, an den S3 und den

Spieß der 3. Kp Gastgeschenke

überreicht und wir bedankten

uns für die kameradschaftliche

Aufnahme in der Erzgebirgskaserne.

Nach erfolgter

Nachbereitung und einem

Adjustierungswechsel (Lederhose)

widmeten wir unseren

Fokus der Kamaradschaftspflege

bei der „Marienberger Kneipennacht“,

welche ebenfalls

an diesem Samstag stattfand.

Spätabends verließen wir diese

Veranstaltung um ausgeruht am

Sonntag die Rückverlegung in

Angriff zu nehmen.

Wiederum ohne Vorkommnisse

trafen wir sonntagabends in der

EHJ-Kaserne ein.

Nochmals Danke für das Wochenende

bei den „Marienberger

Jägern“.

Horridoh!

Stabswachtmeister

Andreas Groszchedl


Der Panther 3/2013

18

Auftrag für 3

Jahre

Die KPEKp des JgB17 – ein Auftrag für 3 Jahre –

mehrere Möglichkeiten fürs weitere Berufsleben!

Teil 1 (weitere Verwendung: Verlängerung der

Auslandseinsatzbereitschaft)

Wonisch Harald OStWm

Sehr geehrte Leser des

Panthers!

Wir, das JgB17 möchten

Ihnen in dieser neuen Interviewreihe

Beweggründe und

Möglichkeiten aufzeigen,

warum genau Sie bei der

KPEKp des Jägerbataillons

17 richtig sind. Wir garantieren

Ihnen eine WIN/WIN

Situation!

Zur Erinnerung:

Kaderpräsenzeinheiten

(KPE) sind Einheiten mit

hohem Bereitschaftsgrad,

die bei Bedarf im Ausland

eingesetzt werden. Zur

Befüllung dieser Einheiten

sucht das Jägerbataillon17

in erster Linie Soldatinnen

und Soldaten mit Chargen-

Dienstgrad (Höchstalter ist

31 Jahre), die für die Dauer

von mindestens drei Jahren

für Auslandseinsätze zur

Verfügung stehen.

Fotos: Jägerbataillon 17

Das Interview führte OSt-

Wm WONISCH Harald/

Servicebüro JgB17.

Interview mit Korporal

KREBITZ:

Herr Korporal sie dienen

jetzt seit Dezember 2010

in der KPEKp/JgB17 in

Straß. Was waren ihre

Beweggründe?

Kpl KREBITZ: Ich habe

mich bereits vor dem Antritt

zum Grundwehrdienst für

einen Dienst im ÖBH interessiert.

Ich bin dann mit

ca. 200 Grundwehrdienern

eingerückt. Zu diesem Zeitpunkt

war ich bereits Person

im Ausbildungsdienst (PiAD

– Folgeverwendung KIOP/

KPE). Die gelebte Kameradschaft

und die sportlichen

Möglichkeiten waren für

mich ausschlaggebend für

eine längere Verpflichtung

beim ÖBH.

Waren sie bereits in einem

Auslandseinsatz und welche

Erfahrungen haben sie

gemacht?

Kpl KREBITZ: Ja, einen

Auslandseinsatz habe ich

bereits absolviert, der nächste

Einsatz ist in Planung.

Ich habe mit Masse gute

Erfahrungen gesammelt,

speziell die Zusammenarbeit

mit Soldaten aus anderen

Nationen, in meinem

Fall waren es Soldaten aus

Deutschland und Frankreich,

sind mir in positiver

Erinnerung geblieben.

Was gefällt Ihnen an Ihrem

„Job“ KPE-Soldat in Straß?

Kpl KREBITZ: Den „Job“

KPE-Soldat in Straß möchte

ich mit einigen Schlagwörten

beschreiben:

- Abwechslung

- Zusammenhalt

- Kameradschaft

- Sport

Es wird immer über den

Bruttoverdienst gesprochen

bzw. geschrieben.

Können Sie mir sagen, was

derzeit Ihr Nettoverdienst

ist?

Kpl KREBITZ: Derzeit

verdiene ich Netto €

1.392,-- monatlich ohne

Überstunden oder Zulagen.

Mit dieser Summe kann ich

jedes Monat kalkulieren.

Eine Mehrleistung oder ein

Mehraufwand wird natürlich

zusätzlich honoriert.

(Anmerkung zum Nettoverdienst:

Grundbezug &

Bereitstellungsprämie – Die

detaillierten Auskünfte

sind im Internet bzw. beim

Heerespersonalamt ersichtlich)

Wie sieht Ihre persönliche

Planung für die Zukunft

aus?

Kpl KREBITZ: Ich habe

mich für eine Verlängerung

meiner Auslandseinsatzbereitsschaft

entschieden.

Danach kann ich mir eine

Laufbahn als Berufsunteroffizier

vorstellen.

Danke für das Gespräch!

Wir werden in den nächsten

Ausgaben mit weiteren

aktiven bzw. ehemaligen

KPE-Soldaten Gespräche

führen um Ihnen ein möglichst

objektives Bild geben

zu können.

Horridoh!

Oberstabswachtmeister

Harald Wonisch


19 Der Panther

Milizinformationstag

2013 (MIT13)

Unser Milizinformationstag findet wie bereits

vorangekündigt am 24. Oktober 2013 statt.

Als Aviso können wir folgende Punkte bereits

bekannt geben:

Es ist uns eine besondere

Freude, dass wir endlich

unsere Milizkadersoldaten

mit dem Anzug 03 (Milizmodul)

ausstatten können.

Für dieses Vorhaben werden

alle Milizkadersoldaten des

JgB17 noch zu einem späteren

Zeitpunkt detaillierte

Informationen erhalten. Der

Fototrupp des MilKdo ST

wurde bereits angefordert,

somit ist die Ausstellung der

Wehrdienstkarte für unsere

neuen Milizkameraden

vor Ort sichergestellt. Ein

weiterer Tagespunkt ist

die Vorstellung des „Light

Multirole Vehicle“ Iveco,

dessen weiterer Zulauf derzeit

erfolgt. Die Einweisung

in den Vorhabenskalender

2014 sowie allfällige

Laufbahngespräche und

Kursplanungen werden

wir noch am Vormittag

erledigen.

Den heurigen Höhepunkt

stellt zweifellos die gemeinsame

Teilnahme am

Traditionstag des JgB17

dar. In Erinnerung an unsere

Traditionsverbände

Artillerieregiment Nr. 9

und Schützenregiment Nr.

3 tritt das gesamte Bataillon

am Kirchplatz vor der

Garnisonskirche an. Den

Abschluss bildet traditi-

onsgemäß das gemeinsame

Abendessen in den Räumlichkeiten

der Cafeteria.

Ich freu mich auf unseren

Milizinformationstag

Horridoh!

Oberstabswachtmeister

Harald Wonisch


Der Panther 3/2013

20

Aus dem

Bataillon

Zusammengestellt von

Major

Peter Schwarzinger

Die große Anzahl

an begeisterten

„Girls“ beim

abschließenden

Gruppenfoto.

Girlsday Day

2013

nant Bernhard Köffel, wurde

Am 25. April fand der

Bundesweite Girl’s Day

statt, um jungen Damen Einblicke

in Berufe zu geben, die

noch immer vorwiegend von

Männern ausgeübt werden.

Das österreichische Bundesheer

beteiligte sich an dieser

Initiative bereits seit acht

Jahren, um jungen Frauen

das Berufsbild „Soldatin“

- mit einer interessanten

Ausbildung und vielfältigen

Karrieremöglichkeiten - vorzustellen.

Die Federführung

an dieser Veranstaltung für

das Bundesheer übernahm

das Heerespersonalamt und

so wurden bereits im Vorfeld

120.000 Mails an junge

Damen versandt. Rund 120

junge Frauen nutzten das

Angebot, beim Girls‘ Day

2013 einen Tag als Soldatin

beim Jägerbataillon 17 in der

Erzherzog-Johann-Kaserne

zu erleben.

Die ersten freiwilligen Soldatinnen

sind vor mittlerweile

15 Jahren in der Erzherzog-

Johann-Kaserne in Straß

eingerückt. Somit war das

Jägerbataillon 17, ein modernes

Infanteriebataillon mit

langer Tradition, bestens mit

den Erwartungen der jungen

Besucherinnen vertraut

und bot ein interessantes

Programm zum Mitmachen.

Nach einer kurzen Begrüßung

durch den Bataillonskommandanten,

Oberstleut-

den Teilnehmerinnen die

Möglichkeit geboten, eine

Uniform anzuprobieren, um

so eine bessere Vorstellung

vom Soldatinnenberuf zu

bekommen. Nach einer Vorstellung

des Jägerbataillon 17

wurde in einem Unterricht

durch das Heerespersonalamt

über die Karrieremöglichkeiten

im Bundesheer

referiert. Danach ging es

bereits mit praktischen Einweisungen

in Waffen, Gerät

und Fahrzeugen im Zuge

eines Stationsbetriebes weiter.

Unterbrochen wurden

die interessanten Stationen

durch das Mittagessen in der

Truppenküche der Erzherzog-Johann-Kaserne.

Am besten lassen sich die

Eindrücke durch kurze Kommentare

der Besucherinnen,

Carla Riedl und Vanessa

Binder wiedergeben:

„Durch den heutigen Girls‘

Day habe ich mir viele Gedanken

gemacht, welche

beruflichen Möglichkeiten

es für mein Leben gibt. Jetzt

kann ich es mir besser vorstellen,

wie es beim Militär

abläuft. Ich kann mir nun

auch ungefähr ausmalen,

welche Herausforderung der

Dienst als Soldatin bei einem

Auslandeinsatz sein kann.“

Vanessa Binder, 18 Jahre alt,

Lehrling im ersten Lehrjahr

als Verwaltungsassistentin

beim Land Steiermark, findet

Interesse an allen Programm-

punkten des heutigen Tages.

„Ich bin absolut positiv überrascht

und habe gute Eindrücke

gewonnen. Die Station

‚Waffenausbildung‘ hat

mir besonders gefallen. Vom

Radschützenpanzer ‚Pandur‘

war ich beeindruckt, weil ich

technisch interessiert bin

und das Fahrzeug sehr viel

Kommandantenbesprechung der

7. Jägerbrigade

Die Kommandantenbesprechung

der 7. Jägerbrigade

findet im Wechsel bei den kleinen

Verbänden statt. Von 9. bis 10.

Juli war das Jägerbataillon 17 in

Straß mit der Ausrichtung dieser

Besprechung beauftragt. Die Brigadeführung

– an der Spitze der

Brigadekommandant Brigadier

Mag. Gerhard Christiner – und

alle Bataillonskommandanten

der 7. Jägerbrigade nahmen an

dieser Besprechung teil. Nach

intensiven und anstrengenden

Gesprächen und Vorträgen stand

leistet.“

Für das Jägerbataillon 17 ist

der Girls‘ Day eine willkommene

Gelegenheit, interessierten

Frauen die Attraktivität

des Soldatinnenberufs zu

vermitteln und so den Frauenanteil

im österreichischen

Bundesheer zu erhöhen.

am ersten Abend ein Buschenschankbesuch

am Programm, um

auch die Kameradschaftspflege

nicht zu kurz kommen zu lassen.

Morgensport und ein reichhaltiges

Frühstück standen am Beginn des

zweiten Tages, an dem nur mehr

der Brigadekommandant mit

seinen Bataillonskommandanten

teilnahm. Mit einer perfekten

Vorbereitung und Ausrichtung

dieser Besprechung konnte sich

das Jägerbataillon 17 wieder von

seiner besten Seite zeigen.

Die Führungsspitze der 7 Jägerbrigade.

Fotos: Jägerbataillon 17/ Kahr/Schlager


21 Der Panther

Tag der offen Tür

Kasernenfest in der Garnison

Straß

Die Garnison Straß und hier federführend

das Jägerbataillon 17

veranstaltete am 15 Juni wieder

mit großem Erfolg einen Tag der

offenen Tür mit anschließendem

Kasernenfest.

Zur Einstimmung auf den Samstag

fand am Freitag dem 14 Juni

vorgestaffelt das Schlosshof- Konzert

im ehrwürdigen Hof des

Strasser Schlosses inmitten der

Erzherzog-Johann Kaserne statt.

Das weithin bekannte Vokal-

Ensemble „Quattro Pro“ aus der

Obersteiermark unterhielt die

zahlreichen Zuhörer mit a capella

Darbietungen von Rock bis Soul

und von Volksmusik bis Klassik.

Am darauffolgenden Tag lockten

das militärische Programmangebot

und das herrliche Sommerwetter

tausende Besucher in die

Strasser Kaserne

Ein eigens eingerichteter Kindererlebnispark

mit Klettersteig,

Guerilla Rutsche, Pferdereiten,

Riesenrutsche und Zauberclown

sowie zahlreiche militärische Vorführungen

und statische Ausstellungsobjekte

und Stationen begeisterten

unsere kleinsten Besuchern

bis hin zu den Großeltern.

Zum Bestaunen für unsere Besucher

gab es militärisch fast alles,

was unsere Brigade zu bieten hat.

Von der Pionierbrücke 2000 über

die gepanzerten Fahrzeuge Pandur

und Iveco bis hin zur Panzerhaubitze

M109.

Doch richtig begeistert waren die

Besucher von den dynamischen

Gefechtsvorführungen unserer

Kaderpräsenzeinheit, die einen

Teil ihres gefechtstechnischen

Könnens zum Besten gab.

Wem das zu wenig war konnte

bei einem Rundflug mit einem

privaten Helikopter das ganze

Geschehen und auch das herrliche

Südsteirische Weinland aus der

Vogelperspektive betrachten.

Um 19 Uhr spielten die Marktmusikkapelle

Strass mit der Regimentsmusik

Strass im Zelt auf

und heizten die Stimmung für die

„Die Lauser“, die um 21 Uhr als

Hauptgruppe des Garnisonsfestes

engagiert wurden auf.

Zwischendurch konnten sich die

Gäste des Festzeltes an den 4 Bars

im Freigelände abkühlen und

erfrischen.

Die Jugend hielt sich nicht nur in

der Disco auf sondern war auch

hingerissen von der steirischen

Band, deren Musiker im Kilt

auftraten.

Die Garnison und das Jägerbataillon

17 bedanken sich bei allen

Besuchern, die so zahlreich in

die Erzherzog-Johann Kaserne

geströmt sind und somit am Erfolg

dieser Veranstaltung mitgewirkt

haben.

Aber diese großartige Veranstaltung

währe nicht durchführbar

ohne die vielen Soldaten und

Bediensteten des Jägerbataillon

17 und der Betriebsstaffel Strass,

denen ein besonderer Dank gilt.

Horridoh!

Oberwachtmeister

Manuel Kahr

Die Fahrt durch einen Karrenweg ließ keinen Spielraum

für den Fahrer des Geländewagens.

Geländefahren

Angehörige des Bataillonskommandos

wurden

von Oberstabswachtmeister

Roman Pascheck

zu seiner Geländebahn in

Schloßberg in der Gemeinde

Leutschach eingeladen,

um die Fertigkeiten des Geländefahrens

zu festigen.

Am Donnerstagnachmittag

trafen wir, Vizeleutnant

Hofer, Major Tomaschitz,

Major Schwarzinger,

Wachtmeister Ristl und

Oberwachtmeister Kahr

auf der Geländebahn ein.

Nach kurzer Einweisung in

den geplanten Ablauf ging

es dann auch schon los.

Jeder von uns musste sein

fahrtechnisches Können in

Begleitung des Heeresfahrlehrers

Oberstabswachtmeister

Paschek, der die

Fahrtstrecke vorgab, unter

Beweis stellen.

Natürlich wurde weder

extreme Steigung, Hügel

noch Grube ausgelassen.

Danach ging es über die

leichtere Strecke zu einer

Jausenstation.

Der ehemahlige Kraftfahroffizier

Major Tomaschitz

musste sich einigemale

festhalten als der Wagen

am Abhang entlangrollte

und mindestens ein Rad

keine Bodenhaftung hatte.

Aber zu guterletzt kamen

wir alle Heil beim Gehöft

Guess an, wo es eine Erfrischung

gab.

Horridoh!

Oberwachtmeister

Manuel Kahr

Was ist los beim

Jägerbataillon 17?

02. September 2013

ET 09 13

06. September 2013

Elterntag

Die Band im Kilt heizte die Stimmung

im Festzelt ordentlich an.

Die Fahrt auf der Geländebahn

mit dem Pajero war eine

staubige Angelegenheit.

02. September 2013

Angelobung

ET 09 13

Großstübing


Der Panther 3/2013

22

Personelles

Beförderungen

zum Oberst:

Oberstleutnant Bernhard Köffel

zum Hauptmann-Arzt:

Oberleutnant Arzt

Herzliche Gratulation zur

Verehelichung

Wachtmeister Christian Peiberl

mit Gattin Gabriele

Norbert Kroißenbrunner

zum Offiziersstellvertreter:

Oberstabswachtmeister Diethard Fuchs

Oberstabswachtmeister Siegfried Reichmann

zum Oberstabswachtmeister:

Stabswachtmeister Jochen Hassler

Stabswachtmeister Gerhard Wango

zum Oberwachtmeister:

Wachtmeister Martin Domitner

Wachtmeister Christian Mathy

Wachtmeister Michael Gottlieber

Wachtmeister Gregor Kröll

Wachtmeister Siegfried Rudl

Wachtmeister Daniel Scherr

Wachtmeister Thomas Schmid

zum Wachtmeister:

Zugsführer Steffan Schrotter

Auszeichnungen

Wehrdienstzeichen 1. Klasse

Vizeleutnant Helmut Radl

Wehrdienstzeichen 3. Klasse

Leutnant Markus Fischer

Korporal Martin Wolfsberger

Versetzungen

Mit Wirksamkeit vom 01 06 2013 zur TherMilAk

Hauptmann Michael Lechner

Zuversetzungen

Mit Wirksamkeit vom 01 07 2013

von der FAmb - Graz

Korporal Markus Loibner

Mit Wirksamkeit vom 01 08 2013

vom MilKdo ST

Offiziersstellvertreter Markus Scheucher

01 06 2013

Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“

des Österreichischen Umweltzeichens,

BMLVS/Heeresdruckzentrum, UW-Nr. 943

Impressum Amtliche Publikation der Republik Österreich/Bundesminister für Landesverteidigung und

Sport Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, Kommando

Jägerbataillon 17. Eigentümer, Verleger und Redaktionsitz: Erzherzog Johann-Kaserne, Hauptstraße 75, 8472 Straß, Tel. 050201-54 31604,

e-mail: jgb17@bmlvs.gv.at Für den Inhalt verantwortlich: Oberst Bernhard Köffel. Chefredakteur: Major Michael Marfjana

Stellvertretender Chefredakteur/Satz&Layout/Redaktion/Kassier: Oberwachtmeister Manuel Kahr.

Druck: BMLVS / Heeresdruckzentrum R 6000 Auflage: 7.000 Stück. Spendenkonto: Die Steiermärkische, 8472 Straß,

Konto-Nr. 10500-100002, BLZ 20815. Allgemeines: Der Panther ist eine unparteiliche, viermal pro Jahr erscheinende Truppenzeitung

für engagiertes Eintreten für Wehrpolitik. Der Panther ergeht in einer Auflage von 7.000 Stück an öffentliche Institutionen,

Soldaten der ehemaligen 5. Jägerbrigade und Bedienstete sowie Freunde des österreichischen Bundesheeres.


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Wenn die Guten

nicht fechten

so siegen die Schlechten

Der Panther 3/2013

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Wir bedanken uns bei Ihnen für den Besuch

des Garnisonsfestes und wünschen Ihnen

noch einen schönen Urlaub.

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