Juli / 2013 - Höchen

hoechen.de

Juli / 2013 - Höchen

Ausgabe

Juli

2013

Die

Glanquelle

Berichte aus dem Höcher Ortsgeschehen

„Über den Dächern von Nizza.... ach nee, Höchen

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Höchen, die Perle des Höcherberges...

In den beiden letzten Ausgaben hat die

GLANQUELLE mit Fotos von Christoph

Missy die Feier anlässlich der Auszeichnung

mit der Goldmedaille im Landeswettbewerb

„Unser Dorf soll schöner werden“ dokumentiert.

Höchen war damit nach vielen

Anstrengungen „schönstes Dorf im Saarland“

geworden – ein Ereignis, auf das vor

allem Ludwig Freiberger als Ortsvorsteher

besonders stolz war, wie dies in seiner Festrede

am 27. August 1993 in der Glanhalle

zum Ausdruck kam, wo die Auszeichnung

mit einem rauschenden Fest mit viel Prominenz

gefeiert wurde.

Ludwig Freiberger war bekannt für seine

deftigen Sprüche und markigen Anmerkungen,

mit denen er – nach dem Grundsatz

„vunn de Lung uff die Zung“ – die Dinge

kommentierte. So auch diesmal in der Glanhalle

zum Gaudi seiner Zuhörer.

Natürlich ging er auf das durchgeführte

Projekt „Dorferneuerung“ ein, das mit ein

Grund für die hohe Auszeichnung war, und

startete dabei massive Angriffe auf verschiedene

akademische Kritiker aus Saarbrücken:

„Der Dorfkern selbst ist eine Attraktion

geworden, wie uns die vielen Besucher immer

wieder bestätigen. Hier ist eine Atmosphäre

entstanden, die zeigt, wie man Altes

und Neues so zusammenbringen kann, dass

ein Ort im ausgehenden 20. Jahrhundert

lebenswert und liebenswert wird. Insofern

- darüber gibt es bei vernünftigen Zeitgenossen

keinen Zweifel - ist die Dorferneuerung

in Höchen gelungen. Man muss den Begriff

Erneuerung besonders betonen. Denn

unser Anliegen war nie die Restaurierung

im Sinne einer verlogenen und verkitschten

Kuhdorf- und Bergmannsdorfmentalität,

die mit der historischen Wirklichkeit

nichts gemein hat, sondern lediglich in

den Köpfen einiger Schmalspurkonservatoren

herumzuspuken scheint. Nur so sind

die Äußerungen verschiedener Halb- und

anderer Wissenschaftler in der Saarbrücker

Zeitung jüngst zu verstehen, die sich in der

miesen Art des Nachkartens selbst disqualifizieren.

Nur Träumer und Spinner können

von einem Dorfbild ausgehen, das es so nie

gegeben hat. Denn Dorferneuerung kann

doch nicht heißen, zurückzumarschieren in

eine Vergangenheit, die so allenfalls in den

Köpfen von beamteten Landeskundlern

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und anderen Spezialisten existiert, sondern

Dorferneuerung kann sinnvollerweise nur

bedeuten, Erhaltenswertes, sofern überhaupt

noch vorhanden, mit Neuem so zu

verbinden, dass es von den Bürgern im ausgehenden

20. Jahrhundert auch angenommen

wird... Gerade deshalb laden wir alle

Gäste zu einem Besuch hier bei uns ein, um

sich selbst ein vorurteilsfreies Bild von unserer

Dorferneuerung zu machen. Alle sind

bei uns gern gesehen. Nur Fachidioten, notorische

Miesmacher und kommunalpolitische

Trittbrettfahrer, die von der mühseligen

Praxis vor Ort keine Ahnung haben, können

uns gestohlen bleiben. Aber eines hat diese

Kampagne, der die Saarbrücker Zeitung als

Sprachrohr gedient hat, um ihr Sommmerloch

auszufüllen, doch bewirkt: Höchen ist

bekannt geworden wie ein bunter Hund.

Wir haben endlich die landesweite Popularität

gefunden, die uns zusteht.“

Dies war die eine Seite der Medaille, die andere

bestand aus einem Lobgesang auf sein

geliebtes Höchen, mit dem er seine Rede

begann: „Ja, meine Damen und Herren, so

ändern sich die Zeiten! Als ich vor 19 Jahren

zum Ortsvorsteher in Höchen gewählt wurde,

sprach mir ein guter Bekannter aus dem

benachbarten Frankenholz das Beileid aus

und sagte, nur Napoleon sei in der neuesten

Geschichte ein schlimmeres Schicksal widerfahren,

als er nach Elba verbannt wurde.

Höchen sei das Sibirien des Höcherberges,

und hier möchte er noch nicht einmal begraben

sein. Er berief sich dabei auf einen alten,

am Höcherberg gebräuchlichen Spruch:

Der Herr behüte Deine Weeche, und führ

Dich nicht nach Heeche! Inzwischen ist Höchen

zur Perle des Höcherberges geworden,

wir können uns vor Grabstellenbewerbern

kaum noch retten, und heute kann ich mir

nichts Besseres vorstellen, als Ortsvorsteher

von Höchen zu sein. Allenfalls noch der

Posten des Landrates des Saarpfalz-Kreises

ist von vergleichbarem Reiz. Und das auch

nur, weil Höchen die nördlichste Gemeinde

in diesem Kreis ist. Heute gilt mit Recht ein

anderer, früher am Höcherberg gebräuchlicher

Spruch, der besagt: Wer in Höchen

nicht über Nacht war, hat von der Welt noch

nichts gesehen!“

Und speziell für Landrat Clemens Lindemann,

der Höchen bei allen Bestrebungen

massiv unterstützte, machte er in diesem

Zusammenhang, obwohl der politisch ein

anderes Gebetbuch hatte, eine Art Liebeserklärung:

„Wenn Sie, Herr Landrat einmal

aus Homburg vertrieben werden sollten,

können Sie sicher sein, dass Sie in Höchen

immer Asyl finden!“

„Höchen die Perle des Höcherberges“ – das

war Freibergers Standardformel, die er solange

verbreitete, bis sie jeder glaubte. So

auch bei einem Chorkonzert in der Glanhalle

einige Zeit später, bei der die Mitglieder

des Chors der Physikalischen Universität

Moskau zu Gast waren: „Als Ortsvorsteher

freue ich über diesen Besuch unserer russischen

Freunde. Dass sie heute hier sind, ist

für mich die Bestätigung meiner These, dass

es sich inzwischen bis in den letzten Winkel

unserer Republik, ja bis an die Grenzen

Europas herumgesprochen hat, dass Höchen

die Perle des Höcherberges darstellt und damit

für eine derartige Veranstaltung genau

der richtige Ort ist. Wenn Sie eine Linie zwischen

Lissabon und Moskau und zwischen

Island und Athen ziehen, liegt Höchen genau

im Schnittwinkel. Wir sind also so etwas

wie der Mittelpunkt, das Herz Europas.“

Text: Wolfgang Forthofer


Der Ortsrat Höchen bleibt bestehen. Im

Rahmen der notwendigen Haushaltskonsolidierung

ging es auch um die zukünftige

Existenz der sechs Ortsräte der Stadt

Bexbach. In einer Stadtratssitzung am 29.

Mai, wurde beraten und entschieden. Es

standen drei Alternativen zur Wahl: a) Abschaffung

der Ortsräte, b) Reduzierung

der Mitglieder auf die gesetzliche Mindestzahl,

c) den Status quo belassen. Der

Stadtrat hat sich mit Mehrheit für den

Erhalt der Ortsräte bei gleichzeitiger Reduzierung

ihrer Mitglieder entschieden.

Das hat nun zur Folge, dass die Satzung

über die Einteilung der Stadt Bexbach in

Gemeindebezirke geändert werden muss.

Im Paragraphen 2 der Satzung wird festgesetzt

werden, dass die Anzahl der Mitglieder

der Ortsräte in Bexbach-Mitte

auf 9 Mitglieder und in den anderen fünf

Stadtteilen auf 7 Personen festgeschrieben

wird. Auch der Ortsrat Höchen wird

ab der Kommunalwahl 2014 nur noch

aus sieben Mitgliedern bestehen. Damit

kehrt man an den Beginn des Ortsrates im

Jahr 1974 zurück. Nach der Gebiets- und

Verwaltungsreform begann der Ortsrat

Höchen zunächst für einige Legislaturperioden

mit sieben Ortsratsmitgliedern.

Die geringere Zahl bedeutet, dass die kleineren

Parteien es schwerer haben, einen

Platz im Ortsrat zu erhalten. Die großen

Parteien können sich mit einer etwas kürzeren

Kandidatenliste aufstellen.

Der Ortsvorsteher informiert

In seiner letzten Sitzung am 05. Juni 2013

wurde der Ortsrat Höchen, wie die anderen

Ortsräte auch, über den Lärmaktionsplan

der Stadt Bexbach angehört. Der

Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik

erhält den Vorgang zur Vorberatung,

schließlich der Stadtrat am 20.06.2013

zur Entscheidung vorgelegt. Die Lärmaktionsplanung

wird den Gemeinden

durch die europäische Gesetzgebung vorgeschrieben,

hier der Richtlinie 2002 / 49

EG über die Bewertung und Bekämpfung

von Umgebungslärm. Die Stadt Bexbach

war gezwungen bei einem schalltechnischen

Beratungsbüro ein Gutachten in

Auftrag zu geben. Den Auftrag erhielt das

Büro von Frau Professor Kerstin Giering,

Nohfelden-Bosen, die auch am Umweltcampus

in Birkenfeld als Hochschullehrerin

tätig ist. Höchen ist in diesem Erläuterungsbericht

nicht erwähnt, da die

Saar-Pfalz-Straße, unsere Hauptverkehrsstraße,

nicht die notwendigen Kriterien

erfüllt, um in einen Lärmminderungsplan

aufgenommen zu werden. Für Bexbach

sind Hauptverkehrsstraßen mit einem

Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Millionen

Kraftfahrzeugen pro Jahr, also circa

8.200 Kfz täglich, bedeutsam. Das wird

in der Saar-Pfalz-Straße nicht erreicht.

Wie im Kommunalselbstverwaltungsgesetz

vorgegeben, wurde der Ortsrat angehört;

die Ortsratsmitglieder hörten sich

die Ausführungen des Ortsvorstehers zur

Vorlage der Verwaltung und der Gutachterin

an.

Zwischen der Dunzweilerstraße und der

verlängerten Kohlstraße Richtung Nordfeld

gab es bisher zwei Verbindungswege.

Der erste Weg, von der Dorfmitte kommend,

existiert nun

nicht mehr. Bereits

vor drei Jahren, im

September 2010,

wandten sich Anlieger

an den Ortsvorsteher

und beklagten,

dass vom

geschotterten und

mit Fräsgut aufgefüllten

Weg bei jedem

stärkeren Regen sehr viel Material

auf die Dunzweilerstraße geschwemmt

wird. Dort verstopft immer sehr schnell

der Wassereinlauf. Städtischer Bauhof

und unsere Feuerwehr kennen das Problem

zur Genüge. Dass der Verbindungsweg

zudem durch eine Reihe von Kraftfahrer

als Abkürzung genommen wird,

trug natürlich auch nicht zur Verbesserung

des Weges bei. Die Anlieger wünschten

eine Sperrung des Verbindungsweges

für Kraftfahrzeuge. Das hat der Ortsvorsteher

vor drei Jahren der Stadtverwaltung

vorgetragen und diese versprach sich

der Sache anzunehmen. Das hat man nun

nach drei Jahren Pause vor wenigen Tagen

mit großer Konsequenz getan. Ortsvorsteher

und Ortsrat wurden nicht informiert.

Der Weg ist weg. Auf dem Pfad,

der im Besitz der Stadt ist, wurden etliche

Ladungen Schreddergut bzw. Kompost

abgeladen, die in Kürze ausgebreitet und

verfestigt werden sollen. Die Anlieger seien

durch die Verwaltung informiert worden.

Bei der Verwaltung geht man davon

aus, dass damit das beklagte Problem beseitigt

ist.

Kommunionjubilare

der Pfarrei

St. Maria Geburt

Höchen bei der

diesjährigen Feier

(25-, 50-, 60-,

65-, 70 Jahre und

älter) am 26. Mai

2013.

Bild und Text:

Michael Gaffga

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Aus dem Vereinsgeschehen des SV 1920 Höchen

Sportfest SV Höchen vom 26.-28.07.2013

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Freitag den 26.07.2013

Hobbyturnier auf dem Kleinfeld

Beginn: 18.00 Uhr

mit folgenden Mannschaften:

Fortuna Bexbach,

Kappelec

Sportarena

Nasswald Jungs

Russland

Modus: Spiel jeder gegen jeden Spielzeit a 20 Minuten

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Samstag den 28.07.2013

Beginn: 16:00 Uhr

Turnier der Aktiven mit 11er Teams auf große

Tore

Gespielt wird in zwei Gruppen. Der jeweils der

erste der beiden Gruppen ist im Finale

Mannschaften:

Lappentascherhof

SV Bexbach

SV Kohlhof

SV N‘bexbach

SV Höchen

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Sonntag, den 29.07.2013

Beginn: 14: 00 Uhr

Es spielen die

Damenmannschaft,

die AH, und

die erste Mannschaft

Einladung zum Sportfest

Der SV 1920 Höchen veranstaltet von Freitag, 26.07.2013 bis Sonntag, 28.07.2013. auf der Sportanlage

am Nasswald sein diesjähriges Sportfest, zu dem wir Sie recht herzlich einladen möchten.

Der Sportbetrieb wird am Freitag ab 18.00 Uhr mit einem Hobbyturnier eröffnet.

Am Samstag stehen von 16.00 die in zwei Gruppen ausgetragenen auf dem Programm.

Sonntags wird das Sportfest um 14:00 Uhr mit Spiel der Damenmannschaft fortgesetzt.

Das Spiel der AH und der ersten Mannschaft runden den sportlichen Teil des Sportfestes ab.

Für das leibliche Wohl wird an allen Tagen, mit den bekannten Spezialitäten des SV Küche, bestens

gesorgt sein.

Der SV Höchen freut sich auf zahlreiche Besucher und Fans des Sportfestes, und wünscht einige unterhaltsame

und fröhliche Stunden

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Der Pensionärverein Höchen informiert:

Das nächste Monatstreffen findet statt:

am Dienstag, 16. Juli 2013, um 15.00 Uhr im Gasthaus

Höcherturm.

Die Vorstandschaft freut sich auf euer Kommen .

Der Jahresausflug des Pensionärvereins Höchen ist für

Mittwoch, 25. September 2013 nach Bingen und Rüdesheim geplant .

Abfahrt ist um 8.00 Uhr .

Wegen Busbestellung wird um Anmeldung gebeten bei

Ursula Herter Tel. 8495,

Dieter Schwarz Tel. 7492 oder

Anton Poll Tel. 6430 .

Udo Gins

Tolles Kuchenbuffet in der Glanhalle am Dorffest

2013

Das Team der AWO Höchen bedankt sich bei allen Kuchenbäckern

für die großartige Auswahl an Kuchen, die am 1. Mai anlässlich

unseres Dorffestes gespendet wurden.

Die Vielfalt an Kuchen und die kreativen Verzierungen waren ein

Augenschmaus.

Das führte dazu, dass bereits ab 16:00 Uhr kein Stück Kuchen

mehr auf dem Buffet vorzufinden war.

Da kann man gespannt sein auf das nächste Dorffest 2014.

AWO Ortsverein Höchen

Text: Liane Weißler

Maler- und Verputzarbeiten

Vollwärmeschutz-Systeme

Fußboden-Verlegearbeiten

Geschäftsführer:

Achim Degel

Zur Bergehalde 9

66450 Bexbach/Höchen

Tel: (06826) 80 03 78

Fax: (06826) 80 38 4

E-Mail: maler-degel@gmx.de

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Christoph und Franz, total entspannt bei der Arbeit.

14. Nacht-Boule-Turnier

beim SV Höchen

„Alles neu macht der Mai!“

– An einem ungewohnten Termin,

nämlich dem Pfingstsamstag,

rief die Sparte Boule des

SV Höchen zum diesjährigen

Nacht-Boule-Turnier auf.

Grund für die Terminverlegung

waren die geplanten Umbaumaßnahmen

des Sportplatzes

in Höchen, die eine Durchführung

des Turniers zum gewohnten

Termin Ende August leider

nicht zulassen.

Am neuen Termin lag Höchen

in „Sicht“ – denn man sagt ja

bekanntlich: „Schönes Wetter

in Sicht!“. Und – wir hatten

schönes Wetter! Petrus legte

nicht nur eine Regenpause ein,

er schenkte uns sogar Sonnenschein

und Wärme, was allen

Beteiligten sehr gefiel.

Für das leibliche Wohl war

durch eine kulinarische Küche

und ein abwechslungsreiches Getränkeangebot bestens gesorgt.

Die Bouleveranstaltung bot wieder einmal sehr viele interessante und

spannende Spiele. Das 48 Teilnehmer starke Turnier war wie immer bunt

gemischt und am Ende konnte man wieder feststellen, dass Boule ein

Sport für Jedermann in jedem Alter ist. So stellte der älteste Teilnehmer,

der bereits 85 stattliche „Lenze“ zählt, unter Beweis, dass man auch im bereits

fortgeschrittenen Alter eine hervorragende Platzierung belegen kann.

Denn er belegte mit seinem Spielpartner den 6. Rang.

Nach Ablauf der vier Spielrunden, die im Schweizer System gespielt wurden,

standen auch schnell die acht Bestplatzierten fest, die alle mit einem

schönen Preis belohnt wurden. Sieger des Turniers und somit stolze Inhaber

des Wanderpokals für ein Jahr wurden Meike Pfaff (Neunkirchen)

und Dominique Becker (St. Wendel) vor den Zweitplatzierten Walter und

Janet Müller (Mittelbach) und den Drittplatzierten Ali Katir und Claude

Galand (St. Wendel).

Die stärkste Teilnehmergruppe kam aus Pirmasens, welche mit einem

Gutschein für ein Werbebanner belohnt wurden. Auch beim Boulestall

gab es schöne Preise zu gewinnen.

Als Gewinner konnte sich an diesem Abend eigentlich jeder fühlen, der

den Weg nach Höchen zum Nachtturnier gefunden hatte. Zu beklagen

war nur die Teilnehmerzahl, die etwas spärlich ausfiel, was wohl auf den

ungewohnten Termin und eine weitere größere Bouleveranstaltung in

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Wustweiler zurück zu führen ist.

Der Termin für’s nächste Jahr wird rechtzeitig

bekannt gegeben. Also heißt es schon

heute: Augen und Ohren offen halten, dass

auch Sie nächstes Jahr zu den „Gewinnern“

des Höcher Nacht-Boule-Turnier gehören.

Denn eins ist sicher: „In Höchen lässt es sich

gut leben beim Boulen!“

Aber was wäre jede Veranstaltung ohne die

Hilfe und Unterstützung der freiwilligen

Helfer, die eine Durchführung erst ermöglichen.

Dafür herzlichen Dank!

Astrid Keller (Schriftführerin der Sparte

Boule des SV Höchen)

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Ihre Feuerwehr informiert - der heiße Tipp

Die Jugendfeuerwehr Höchen informiert

Die Höcher können sich freuen. Der verspätete Frühjahrsputz der

Höcher Wassertretanlage hat durch die Höcher Jugendfeuerwehr

begonnen. Unter der Leitung der beiden Jugendbeauftragten Sarah

Backes und Mathias Maringer wurde die Wassertretanlage an

der Hochbornertränke gesäubert und der Bevölkerung in einem

ordentlichen Zustand übergeben.

Aber zuvor bot sich ein schreckliches Bild der Verwüstung an der

Wassertretanlage. Sitzbänke, Flaschen und allerlei anderer Unrat

wurden arglos hineingeworfen.

Unter großem Aufwand der Jugendfeuerwehr, wurde die Wassertretanlage

zur Benutzung durch die Bevölkerung wiederhergestellt.Ganze

Generationen haben seit der medizinischen Anerkennung

dieser Kurform in Höchen wassergetreten und die von

Pfarrer Kneipp (1821 - 1897) propagierten Anwendungen an

sich selbst durchgeführt. Wassertreten wird zur Behandlung von

Krampfadern und Migräne empfohlen. Es stärkt außerdem die Abwehrkräfte.

Seit fast 15 Jahren besteht nun die Bachpatenschaft zwischen der

Stadt Bexbach und dem Löschbezirk Höchen.

Eine Bachpatenschaft ist die ehrenamtliche Mitarbeit bei der Pflege

und Entwicklung der Gewässer. Durch diese Mitarbeit wird die

Verwaltung in ihren Aufgaben unterstützt.

Besuchen Sie uns auch im Internet www.feuerwehr-hoechen.de

Jugendliche ab acht Jahren, die Lust auf Sport, Spiel und Spaß mit

gleichaltrigen haben, sind jederzeit freitags ab 17 Uhr in der Feuerwehr

Höchen herzlich willkommen.

Bild und Text:

Christian Backes, Löschbezirksführer

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Ihre Feuerwehr informiert - der heiße Tipp

Der Kindergarten zu Besuch bei

der Höcher Feuerwehr

Aus brandschutzerzieherischen Maßnahmen

veranstaltete der Löschbezirk Höchen

eine Alarmübung in dem Höcher

Kindergarten. Ziel dieser Übung war es,

die Kindergartenkinder sowie ihre Erzieherinnen

das richtige Verhalten bei

einem Brandfall zu erläutern. Nach einer

durchgeführten Räumungsübung am

17.05.2013 fand im Anschluss daran eine

Brandschutzerziehung mit den Neulingen

des STÄKIBE Höchen in der Feuerwehr

Höchen statt.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde

wurde durch die Jugendbeauftragte Sarah

Backes das Thema Feuerwehr angesprochen

und erklärt, was allen Kindern

sehr viel Spaß bereitet hat. Danach wurde

die Gefahr durch Feuer in einem „Gutes

Feuer“ und „Böses Feuer“ Bilder-Dialog

anschaulich dargestellt und alle Kinder

hatten die Möglichkeit bei einem Streichholzspiel

zwischen einem guten Streichholz

oder einem nicht mehr guten Streichholz

zu unterscheiden.

Im Anschluss daran schlüpfte der Jugendbeauftragte

Mathias Maringer in die

komplette Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes

inklusive Pressluftatmer und

Atemmaske. Somit konnten alle Kinder

sehen, wie ein Feuerwehrmann komplett

ausgerüstet ausschaut und man sich dafür

nicht fürchten muss. Natürlich wurde

das Angebot, den ausgerüsteten Feuerwehrmann

mal anzufassen, mit großer

Begeisterung angenommen. Des Weiteren

ging Sarah Backes auf das Thema Jugendfeuerwehr

ein und alle Kinder wurden

mit einer Jugendfeuerwehrjacke sowie

einem Jugendfeuerwehrhelm ausgestattet

um den Kindern den Effekt Feuermann

besser darzustellen. Im letzten Teil der

Brandschutzerziehung wurde eine kurze

Vorführung der beiden Einsatzfahrzeuge

des Löschbezirkes Höchen vorgenommen

und alle Kinder durften im Feuerwehrfahrzeug

Platz nehmen. Was natürlich

zur allgemeinen Begeisterung gut beitrug.

Zum Abschluss wurde ein Gruppenfoto

zur Erinnerung an diesen Tag gemacht,

der für alle Kinder sehr interessant war,

aber auch die Gefahren durch Feuer deutlich

gemacht hat.

Bild und Text:

Christian Backes, Löschbezirksführer

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Die Höcher Feuerwehr in

Berlin

Ihre Feuerwehr informiert - der heiße Tipp

Auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten

Herrn

Alexander Funk, besuchten

ca. 100 Bürger und Bürgerinnen

des Wahlkreises 299 vom

20.05.2013 bis 24.05.2013 unsere

Bundeshauptstadt Berlin.

Auch nahmen 20 Kameraden

der Feuerwehr Höchen, an der

Fahrt teil.

Auf dem Programm stand unter

anderem der Besuch des

Deutschen Bundestags mit

Besichtigung des Reichstages

inklusive der Glaskuppel, Besichtigung

des Bundeskanzleramtes.

Informationsgespräche

im Bundesfinanzministerium,

der Landesvertretung des Saarlandes und

mit dem Mitglied des Bundestages Alexander

Funk.

Zu den Highlights kann ohne weiteres

der Besuch des Fernsehturmes auf dem

Alexanderplatzes mit Mittagessen, in

seinem drehenden Restaurant und der

damit verbundenen Aussicht über Berlin,

bezeichnet werden. Der Besuch mit

Führung durch einen Zeitzeugen in der

Forschungs- und Gedenkstätte der ehemaligen

Zentrale Untersuchungshaftanstalt

der Stasi in Berlin-Lichtenberg und

der Besuch des Dokumentationszentrums

„Topographie des Terrors“ durften ebenfalls

nicht fehlen. Wir hatten das ganz

besondere Glück und Vergnügen, von Diplom-

Geograph Herrn Olaf Riebe,durch

die Bundeshauptstadt geführt zu werden.

Mit Witz und Humor, aber auch mit

zum Teil packenden und ergreifenden

Tatsachenberichten brachte er uns die

Geschichte, dieser faszinierenden Stadt

sehr nahe.Ein individueller Rundgang

über den Potsdamer Platz und somit zum

Brandenburger Tor gehörte zum Programm.Trotz

des straff organisierten Programs

blieb aber auch noch ein wenig Zeit

für eigene Entdeckungstouren im Berliner

Nachtleben. An dieser Stelle bedanken wir

uns nochmals ganz herzlich bei unserem

Gastgeber Herrn Alexander Funk für die

wertvolle Zeit, die er uns trotz seiner angespannten

Terminsituation eingeräumt

hat, sowie für die Einladung nach Berlin.

Sommermarkt der Hobbykünstler

(Vorankündigung)

Foto: Hellgard und Klaus Schlemmer

Titel: „Zwei (verliebte) Schnecken wollen in ein Haus zusammenziehen“.

Am Sonntag, den 25. August 2013 von

11.00 bis 18.00 Uhr veranstalten die Hobbykünstler

„Um den Höcherberg“ einen

großen Sommermarkt auf dem Gelände

der Fa. Thum, Saarpfalz-Park 106 in Bexbach.

25 Hobbykünstler bieten u.a. an Holzarbeiten,

Kerzen, Strick- und Nähaccessoires,

Schmuck, Taschen, Karten, Geschnitzte

Seifen, „Alles für den Hund“

uvm.

Auch für das leibliche Wohl wird mit Kaffee,

selbstgebackenem Kuchen und Getränken

gesorgt.

Zugunsten der Kinderhilfsaktion „Herzenssache“

findet eine Glücksrad-Aktion

mit schönen Preisen statt. Die Kinderhilfsaktion

von SWR, SR und Sparda-

Bank setzt sich für benachteiligte Kinder

in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz

und im Saarland ein.

Bei Dauerregen fällt der Sommermarkt

aus.

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Wetterstation Websweiler - Dein Wetter am Höcherberg

Wetterstatistik Monat Mai 2013 ....http://wetterstation.websweiler.de/...

Zur Verfügung gestellt von unserem Wetterfrosch Mike Weber.

Die Redaktion in eigener Sache:

Ab der nächsten Ausgabe geben wir den Inserenten der Glanquelle und den Gewerbetreibenden die Gelegenheit,

Ihre Firma näher vorzustellen. Gerne würden wir Sie interviewen und zusätzlich ein paar schöne Bilder

veröffentlichen.

Melden Sie sich einfach bei der Redaktion oder

Ludwig Angerer - 06826 / 5287730

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Ökumenischer Tauferinnerungsgottesdienst

Zum 5. Ökumenischen Tauferinnerungsgottesdienst am Sonntag, dem 02. Juni 2013, um 10.00 Uhr, hatten Pfarrerin Sabine

Graf und Pfarrer Andreas Münck ins Martin-Niemöller-Haus in Frankenholz eingeladen. Diese Form der Tauferinnerung

wurde 2008 auf Anregung von Pfarrerin Graf gemeinsam ins Leben gerufen.

Alle vor 5 und 10 Jahren getauften evangelischen und katholischen Kinder waren zu diesem Gottesdienst schriftlich eingeladen

worden, und Frau Pfarrerin Graf konnte sich mit Diakon Kurt Ardner über ein voll besetztes Martin-Niemöller-Haus

freuen. Fast 30 Kinder waren mit Eltern und Großeltern gekommen und mit Leib und Seele bei der Sache. Nach der Begrüßung

durften die Kinder ihre mitgebrachten Taufkerzen an der großen Taufkerze anzünden und auf den Altar stellen. Auch

die Konfirmanden gestalteten mit Texten und Plakaten den Gottesdienst anschaulich mit.

Während des Wortgottesdienstes spendete Frau Pfarrerin Graf zwei Taufen: Lilly Katharina Hornberger und Sebastian Kohl

wurden damit als neue Mitglieder in die evangelische Pfarrgemeinde Höchen, Frankenholz, Websweiler aufgenommen. In

Vertretung von Herrn Pfarrer Münck segnete anschließend Herr Diakon Kurt Ardner alle anwesenden Kinder mit dem

Taufwasser.

Gesanglich umrahmt wurde dieser sehr lebendige und kindgemäße Gottesdienst vom evangelischen Kirchenchor Höchen.

Anschließend gab es in den Räumen des Martin-Niemöller-Hauses noch Kirchenkaffee und Gelegenheit zum Austausch über

diese gelungene ökumenische Veranstaltung.

Text und Bilder: Pfrin. Sabine Graf

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HELMUT

GmbH

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Fronleichnam 2013 in Höchen

Da seit 2012 das Fronleichnamsfest abwechselnd

zwischen Frankenholz und Höchen

gefeiert wird, war in diesem Jahr die Prozession

in Höchen. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen

der Höcher Pfarrei versucht,

eine Musikkapelle für die Prozession zu

finden aber leider hat man nur Absagen erhalten.

Die Musikvereine spielen nicht mehr

bei solchen Feierlichkeiten. So musste man

halt ohne Musik auskommen.

Mit dem Wetter hatte man Glück da es am

Morgen nicht regnete und so konnten einige

Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Verwaltungsrats

und vom Frauenbund um 05.00

Uhr damit beginnen, den Blumenteppich

vor der Unterkirche und die beiden Altäre

vor der Glanhalle und vor der Unterkirche

zu gestalten. Da es in diesem Jahr die letzten

Wochen nur geregnet hatte fiel die Blumenernte

nicht sehr üppig aus, aber man konnte

aus den wenigen Blumen ein schönes Bild

fertigen, das viel anerkennende Worte bei

den Besuchern fand.

Der Festgottesdienst begann um 09.30 Uhr

in der Kirche und danach ging die Prozession

um die festlich geschmückte Kirche und

durch den Brunneneck zur Glanhalle zum

1. Altar, dann zum 2. Altar an der Unterkirche

und noch mal in die Kirche. Kaplan

Marco Gabriel trug die Monstranz mit dem

Allerheiligsten durch die Straßen von Höchen,

begleitet von den Messdienern aus

Frankenholz und Höchen, einer Abordnung

der Freiwilligen Feuerwehr und den diesjährigen

Kommunionkindern.

Die Kirchengemeinde bedankt sich bei den

Männern der Freiwilligen Feuerwehr und

allen Helfern, die zum Gelingen des Fronleichnamsfestes

beitragen haben.

Text: Sandra Bauer

Bilder: Karl-Heinz Weckler

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Sozialverband–VdK Saarland

Ortsverband – Höchen informiert:

Die Kluft wächst! – Endlich handeln!“

Mit dieser Aufforderung an alle Kandidatinnen

und Kandidaten der Parteien, die

Mitglied im nächsten Deutschen Bundestag

werden wollen, starten der Sozialverband

VdK Deutschland und alle VdK Landesverbände

ab sofort diese Kampagne zur Bundestagswahl

2013.

Auch der VdK Saarland beteiligt sich an

dieser Kampagne mit vier Veranstaltungen

in den saarländischen Wahlkreisen mit den

Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien,

zu denen wir Sie und Ihre Mitglieder

herzlich zur Teilnahme einladen.

Den Veranstaltungstermin im Saarpfalzkreis

zu Ihrer Kenntnis:

- Wahlkreis Homburg, Montag 08.07.2013,

16.00 Uhr (Ort wird rechtzeitig bekanntgegeben)

Auftakt der bundesweiten VdK – Aktion

„Endlich handeln“

Der Sozialverband VdK konfrontiert im

Vorfeld der Bundestagswahl die Politiker

mit seinen Forderungen

In mehreren Folgen wird hier ein Baustein

des Forderungskataloges abgedruckt, heute:

Rente

Die gesetzliche Rente muss armutsfest sein.

Das Problem der Altersarmut, jetzt und in

Zukunft, muss endlich angepackt werden.

Deshalb fordert der Sozialverband VdK:

- Rentner müssen wieder nennenswerte

Rentenerhöhungen bekommen und dürfen

nicht länger von der Lohn- und Gehaltsentwicklung

abgekoppelt werden. Das

Rentenniveau muss bei 50 Prozent des

durchschnittlichen Nettolohns eingefroren

werden und darf nicht wie geplant bis 2030

auf 43 Prozent absinken. Dafür müssen die

Rentendämpfungsfaktoren abgeschafft werden.

- Damit eine Rente über Grundsicherungsniveau

erzielt werden kann, fordert der Sozialverband

VdK einen flächendeckenden gesetzlichen

Mindestlohn und eine gesetzliche

Regelung zur Einschränkung von Leih- und

Zeitarbeit sowie von befristeten Jobs.

- Der VdK fordert die volle Anrechnung von

drei Jahren Kindererziehungszeiten bei der

Rente für alle Frauen, die vor 1992 ein Kind

geboren haben, und damit eine Gleichbehandlung

aller Mütter – auch derjenigen,

die heute schon in Rente sind.

- Die Pläne zur „Lebensleistungsrente“ sind

realitätsfern. Die Hürden von 40 Beitragsjahren

plus privater Altersvorsorge sind viel

zu hoch. Im Kampf gegen Altersarmut ist

das Konzept ungeeignet.

- Die „Rente mit 67“ ist derzeit nichts weiter

als ein Rentenkürzungsprogramm und

Fachunterricht in

Akkordeon • Keyboard • Piano • Gitarre

Früherziehung - Leihinstrumente

muss deshalb ausgesetzt werden. Nur jeder

Dritte in der Altersgruppe über 60 Jahre ist

sozialversicherungspflichtig beschäftigt, viele

Ältere müssen jetzt schon mit Abschlägen

früher in Rente gehen. Die Betriebe sind

in der Pflicht, mehr in Weiterbildung und

Gesundheit ihrer älteren Mitarbeiter zu investieren.

- Damit Krankheit nicht zur Armutsfalle

wird, müssen die Erwerbsminderungsrenten

angehoben werden. Nur 596 Euro beträgt

die Durchschnittsrente für einen Neurentner.

Die Abschläge von derzeit 10,8 Prozent

müssen abgeschafft und die Zurechnungszeit

angepasst werden.

- Viele der derzeitigen Frühverrentungen

ließen sich durch Prävention und Rehabilitation

vermeiden. Die Begrenzung der

Ausgaben für medizinische und berufliche

Rehabilitationsmaßnahmen muss wegfallen.

Das ist der beste Weg, um dem Prinzip

„Reha vor Rente“ gerecht zu werden.

- Der Sozialverband VdK lehnt Absenkungen

des Rentenversicherungsbeitrags ab.

Moderate Anhebungen müssen möglich

sein, um mit diesen Finanzmitteln Altersarmut

zu bekämpfen.

- Die gute Finanzlage der Rentenversicherung

sollte für Maßnahmen gegen Altersarmut

genutzt werden. Aus Steuermitteln müssen

Elemente des sozialen Ausgleichs – etwa

die Höherbewertung der Mütter-Renten,

eine Rente nach Mindesteinkommen, eine

längere Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I

für Ältere sowie die Einzahlung von ausreichenden

Rentenversicherungsbeiträgen für

Langzeitarbeitslose – finanziert werden.

Weitere Informationen und Downloads unter

www.vdk.de/endlichhandeln

Dort kann man diese Aktion auch unterstützen!

Hier können Sie den Forderungskatalog herunterladen:

- VdK-Forderungskatalog Endlich handeln.

pdf (369,46 KB, PDF-Datei)

Forderungskatalog zur VdK-Aktion „Endlich

handeln!“ zur Bundestagswahl 2013,

Format PDF

Besuchen Sie uns auch im Internet unter

www.vdk.de/kv-saarpfalz

Iris Baldes/Hans-Joachim Schmitt

Seite 16


Verleihung der Sportabzeichen

beim TuS

Höchen

Bewegungsmangel

und

Übergewicht sind häufig

die Ursachen für Erkrankungen.

Ausreichend Sport und Bewegung

sind Voraussetzungen

für ein gesünderes, besseres und

längeres Leben. Um sich durch

Sport wohl zu fühlen, ist das

deutsche Sportabzeichen der

beste Partner. Seit mittlerweile

100 Jahren animiert das Sportabzeichen

Kinder, Jugendliche

und Erwachsene dazu, sportlich

aktiv zu werden und damit einen

Beitrag zu leisten, gesund

und fit zu bleiben.

Aus dem Vereinsgeschehen des TuS Höchen 06

Zu den Vereinen, die sich seit

vielen Jahren an der Sportabzeichen-Aktion

beteiligen, zählt

auch der Turn- und Sportverein

Höchen. Am 16.05.2013 wurden im Vereinsheim

an der Sportanlage ein Teil der

insgesamt 38 erfolgreichen Teilnehmerinnen

und Teilnehmer mit dem Sportabzeichen

2012 ausgezeichnet. Darüber hinaus

haben sieben Teilnehmer den Fitnesstest

bestanden und erhielten die Fitness-Urkunde

da sie die Schwimmbestätigung

nicht vorgelegt hatten.

In diesem Jahr wird das Deutsche Sportabzeichen

100 Jahre alt. Pünktlich zu diesem

runden Geburtstag wurde der Leistungskatalog

des Fitnessordens grundlegend

überarbeitet und modernisiert.

Mit Beginn des Jubiläumsjahres gelten

seit dem 1. Januar die neuen Leistungsanforderungen

und Rahmenbedingungen.

Dieser neue Leistungskatalog orientiert

sich an den Grundfähigkeiten Kraft, Ausdauer,

Schnelligkeit und Koordination.

Daraus resultierten vier Gruppen zur Prüfung

dieser Fähigkeiten, welche ab 2013

in den drei Leistungsstufen Bronze, Silber

und Gold geprüft werden. Der Schwimmnachweis

sei unverzichtbarer Bestandteil

für den Erwerb des Sportabzeichens, erläuterte

der Sportabzeichen-Beauftragte

des TuS Höchen die neuen Anforderungen

des reformierten deutschen Sportabzeichens.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden

Lothar Wagner überreichte er den erfolgreichen

Teilnehmern das Sportabzeichen.

Als älteste Teilnehmerin wurde die 79-jährige

Senta Richter geehrt, die schon 46

Mal das Sportabzeichen abgelegt hat. Ältester

Teilnehmer ist der 81-jährige Lothar

Sorg mit bisher 20 Sportabzeichen.

Jüngste Teilnehmerin ist die achtjährige

Susanna Schormann, jüngster Teilnehmer

Kelvin Krupp mit ebenfalls acht Jahren.

Wer in der neuen Saison unter fachlicher

Anleitung trainieren und das Sportabzeichen

ablegen möchte findet die jeweiligen

Termin in der Presse oder auf der Homepage

www.hoechen.de.

Piratenzeltlager beim TuS Hoechen, bald ist es soweit !!!

Der TuS Höchen in Zusammenarbeit mit dem Kinderund

Jugendring Höchberg veranstaltet von

Donnerstag, 15.08. 2013 bis

Samstag, 17.08.2013

sein Kinder- und Jugendzeltlager für Kinder von 6 bis 15

Jahren (max. Jahrgang 1998) auf der Sportanlage des TuS unterhalb vom Höcher

Turm.

Unser Thema in diesem Jahr „Ahoi ihr Landratten, wir entern unser Piratenschiff“!

Bringt bitte alles was mit Piraten zu tun hat mit zum Zeltlager (keine Waffen).

Außerdem benötigt ihr für die Piratenparty ein weißes Hemd oder T-Shirt.

Die Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nur bei Bezahlung gültig. Die

Teilnahmegebühr pro Kind beträgt für Mitglieder 14,50 € und für Nichtmitglieder

17,50 €. Anmeldungen von Kinderm die für den 1. Termin bleiben auf jeden

Fall bestehen.

Salat- und / oder Kuchenspenden nehmen wir gerne entgegen. Die Bestätigung

und Infos fürs Zeltlager bekommt Ihr von Eurem

Übungsleiter/in.

Wir freuen uns auf Euch: Das Zeltlagerteam.

Fragen bitte an Susanne Graff , 06826 / 800 265

oder

Sandra Bauer, 06826 / 817 397

Seite 17


Die Hundefreunde Höcherberg informieren

Hundefreunde Höcherberg zeigen

Leichtathletik für Hund und Hundeführer.

Gesamtsieg bleibt in Höchen!

Am Sonntag, den 09.06., veranstalteten

die Hundefreunde ihren bereits sechsten

Höcherberg Cup im Turnierhundesport.

Der Turnierhundesport ist eine Hundesportart

die von Hund und Hundeführer

gemeinsam ausgeübt wird. Im Rahmen

ihrer Turnierveranstaltung präsentierten

sich unsere Hundefreunde auf eigenem

Gelände, mit einem Starterfeld von

90 Hundesportteams, wovon Höchen

alleine mit 10 Hunden und Hundeführern

zum Wettkampf antrat. Der Wettkampftag

startete bei durchwachsenem

Regenwetter mit dem Geländelauf 2000

bzw. 5000m.Im Geländelauf geht es darum,

dass Hund und Hundeführer die

ausgewählte Distanz so schnell wie möglich

überwinden. Dabei wird es nicht als

fehlerhaft gewertet, wenn der Hund den

Menschen zieht. In vielen Teilen Europas

wird dies als eigene Sportart betrieben,

sie ist in unserer Region besser bekannt

unter dem Namen CaniCross. Die Tagesbestzeit

erreichte Max Kreutzer mit Yakari

(Altersklasse 15 männlich) vom Hundesportzentrum

St.Wendel mit einer Zeit

von 8:07 über die 2000 Meter und Rebekka

Dilly mit Blue von den Running Dogs

Wallerfangen (Altersklasse 19 weiblich)

in 8:20.

Parallel starten die ersten Unterordnungen

zum Vierkampf auf dem Übungsplatz.

Auf Grund des großen Starterfeldes

waren zwei Leistungsrichter anwesend, so

konnte die Bewertung frühzeitig beginnen.

Der Vierkampf besteht aus folgenden

Wettkampfteilen:

Gehorsam:

Seite 18

Die Gehorsamsübung gleicht in etwa einer

Begleithundeprüfung, dies bedeutet

u.a. Leinenführigkeit,

Freifolge, “ Sitz “, “ Platz “ etc.

Hürdenlauf:

Beim Hürdenlauf überspringen Hund

und Hundeführer auf einer Laufstrecke

von 80 Metern sechs 40cm hohe Hürden.

Die Bewertung erfolgt nach Laufzeit und

Fehlerpunkten (z.B. Abwurf etc.).

Slalom:

Der Slalom erstreckt sich über eine Strecke

von 75 Metern. Hundeführer und

Hund müssen dabei insgesamt 7 Stangentore

durchlaufen

(Start- und

Zieltor und 5

weitere Tore, die

im „Zick-Zack-

Kurs“ aufgestellt

sind. Dabei kann

der Hund mit

oder ohne Leine

geführt werden.

Aber auch hier

gibt es 10 zusätzliche

Punkte, wenn

der Hund unangeleint

geführt wird.

Beim Auslassen

der Tore gibt es

Strafpunkte.

Hindernislauf:

Hier durchläuft

der Hund in Begleitung

seines

Hundeführers auf

einer Laufstrecke

von 75m und

8 verschiedenen

Hindernissen den

Parcours. Dies erfolgt

in 2 Durchgängen.

Zur Wertung

werden auch hier Laufzeit und

Fehlerpunkte herangezogen.

Im Vierkampf gelang es Markus Konrad

mit Debby von den Hundefreunden Höcherberg

die Tageshöchstpunktzahl zu

erreichen.

Desweiteren wurde ein Hindernislauf

angeboten. Dieser wird auch als Einzeldisziplin

außerhalb des Vierkampfes ausgetragen

und separat gewertet. Erwähnenswert

ist hier dass Paul Kinder mit

Maxi von unseren Hundefreunden Höcherberg

mit seinen 69 Jahren erfolgreich

teilgenommen und den 1. Platz in seiner

Altersklasse verbuchen konnte.


aus. Es sind fast alle Hilfsmittel erlaubt.

Die Gaudi soll aber trotz allem Wettkampfeifer

im Vordergrund stehen. Jeder

Teilnehmer erhält eine Urkunde und die

ersten drei Plätze jeder Klasse werden mit

einer Medaille geehrt. Zusätzlich zu den

Einzelläufen wird es auch 2013 wieder einen

Mannschaftswettbewerb geben. Jede

Mannschaft besteht aus 3 Hunden. Auch

hier werden die 3 besten Mannschaften

ausgezeichnet. Der Hund mit der Tagesbestzeit

erhält den Wanderpokal des MIT

MACH Hunderennens. Im letzten Jahr

gewann Frio aus Zweibrücken den Wanderpokal.

Nähere Informationen sind unter

www.hf-hoecherberg.de zu finden.

Bilder und Text: Michaela und Markus

Konrad

Zum Tagesabschluss fand dann noch der

Mannschaftswettbewerb Shorty an.

Hier gingen 3 Mannschaften der Jugendklasse

und 14 Mannschaften in der

Erwachsenenklasse an den Start. Zielsetzung

im Shorty ist, auf 2 separaten Gerätebahnen

die schnellste Zeit mit zwei

Teams zu erreichen. Die Jugendmannschaft

der Hundefreunde erreichte den

dritten Platz.

Die nächste Großveranstaltung auf dem

Hundeplatz am Höcherberg ist das 5.

MIT MACH Hunderennen am Höcherberg

am Sonntag, den 21.07.2013, ab

10 Uhr. Wie auch schon in den letzten

vier Jahren können alle teilnehmen, deren

Hund eine gültige Tollwutimpfung

und Haftpflichtversicherung besitzt. Gestartet

wird in verschiedenen Alters- und

Größenklassen. Es finden zwei Läufe

über eine 50 Meter lange Laufbahn statt.

Der Hund wird am Start von einer Hilfsperson

festgehalten. Herrchen oder Frauchen

locken dann den Hund vom Ziel

Tatort Dorfmitte: Blumenschmuck

in Höchen

„Der Täter ist immer der Gärtner“, oder

so ähnlich!

Engagierte Bürger waren als Hobby-Gärtner

in Höchen aktiv. Motor der Aktion ist

Manfred Hans, Websweilerstraße, eifrig

unterstützt durch Karl-Heinz Weckler. Familie

Herbert Frühauf hat auch dieses Jahr

die Patenschaft über ein Blumenbeet vor

ihrem Haus in der Marienstraße 10, Ecke

Brunnenstraße, übernommen und auf eigene

Kosten bepflanzt. Familie Werner Lang,

Saar-Pfalz-Straße 72, übernahm ebenfalls in

Eigeninitiative und ohne finanzielle Unterstützung

die Bepflanzung und Pflege eines

Blumenkorbes am Laternenpfahl vor ihrem

Haus. Eine Reihe von weiteren Bürgern wird

sich den Sommer über um die Bewässerung

der Blumen und Pflanzen kümmern, die an

mehreren Stellen im Dorf gesetzt wurden.

Die Kreissparkasse Saarpfalz spendete Geld

für den Blumenschmuck, der von den „Tätern

Dorfmitte“ vor der Geschäftsstelle der

KSK aufgestellt wurde. Auch die Stadt Bexbach

stellte Blumenpflanzen zur Verfügung,

die in weiteren Blumenkörben an Laternenmasten,

in Blumentrögen an der Glanquelle

und in Blumenbeeten eingepflanzt wurden.

Auch unsere Parteien zeigen sich von ihrer

aktiven Seite. Die CDU Höchen hat die

Patenschaft über die Blumensäule am Thorhaus

und die Blumentröge an den beiden

Ortseinfahrten von Websweiler und von

Frankenholz kommend übernommen. Die

SPD Höchen bepflanzt bereits seit Jahren

die Kohlenlore an der Dreispitze.

(Text: Karl-Heinz Klein)

Seite 19


Kleine Bildungsreise, mit politischem

und historischem Hintergrund

in unsere Landeshauptstadt

Saarbrücken.

Eine Gruppe von 30 Bürgerinnen und Bürgern

war am Donnerstag, 13.06.2013 der

Einladung des CDU Ortsverbandes Höchen

gefolgt und hat sich um die Mittagszeit von

Höchen aus mit einem Bus in Richtung

Saarbrücken aufgemacht.

Pünktlich um 13.00 Uhr hat uns Dr. Ralf

Riemann, verantwortlich für die Besuchergruppen

und die Öffentlichkeitsarbeit des

Landtages im Foyer empfangen und in den

Plenarsaal, dem Austragungsort der saarländischen

Landespolitik begleitet. Sehr verständlich

und auch unterhaltsam hat er uns

die Zusammensetzung und die Arbeitsweise

des Landestages erklärt. 51 Abgeordnete

aus 5 Parteien bemühen sich zur Zeit um

die Gestaltung der saarländischen Landespolitik.

Bereits bei dieser Einführung sind

von unserer Gruppe viele Fragen an Herrn

Dr. Riemann gestellt und auch beantwortet

worden. Danach gab es im Speisesaal des

Landestages einen kleinen Imbiss für alle.

Zum politischen Gespräch, das sehr rege

genutzt wurde, kam der Wahlkreisabgeordnete

der CDU Christian Gläser. Themen

waren die Sparmaßnahmen des Landes, die

aktuelle Tagespolitik, aber im Besonderen

auch die Kommunalpolitik. Zu den Themen

Schwimmbadbau hier und Schwimmbadschließung

da, zum weiteren Bestand der

Ortsräte wurde die Meinung von Herrn

Gläser eingefordert und auch von den Teilnehmern

Stellung bezogen. Abgerundet

wird die Aktion mit dem Besuch einer Plenarsitzung

am Mittwoch, 26. Juni 2013. Bis

hierher Politik, nun hieß es einige Treppen

zum Saarbrücker Schloss aufzusteigen, um

dann wieder ganz tief in die Historie der

unterirdischen Burganlage, den Saarbrücker

Kasematten hinabzusteigen. Auch hier

wurden wir vortrefflich geführt. Nach soviel

Bildung ging es mit einem erheblichen

Durst- und Hungergefühl zurück nach Höchen.

Der Sportheimwirt des SV Höchen,

Leo freute sich auf eine große Anzahl von

Gästen; fast die komplette Gruppe nahm

am kulinarischen Abschluss teil. Leo hat

uns trotz den etwas widrigen Umständen im

Sportheim am Nasswald super gut bewirtet.

Ein herzliches Dankeschön an ihn. Auch ein

herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer;

es war ein gelungene Veranstaltung.

Text und Bilder: Evi Scherer

(Vorsitzende der CDU Höchen)

...weitere Aktivitäten aus dem kommunalpolitischen Ehrenamt:

Eine Pflanzaktion des Ortsverbandes der CDU Höchen an

den Dorfbegrüßungschildern

Zur Verschönerung der Dorfeingänge hat die CDU Höchen Pflanzen eingekauft und

gesetzt. Hier bei der Arbeit am Dorfeingang von Waldmohr kommend. Anette Breit

von der Tankstelle am Torhaus übernimmt das regelmäßige Gießen der Blumensäule.

An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an Frau Breit.

Weitere Blumenkästen stehen an den beiden anderen Dorfeingängen von Frankenholz

und von Websweiler her kommend.

Seite 20


Der Arbeitskreis Ökumene

Höchen, Frankenholz, Websweiler

hatte für Samstag, 08.

Juni 2013, zu einer Ganztagesfahrt

nach Wiesbaden

eingeladen. Die Reise begann

um 8.45 Uhr an der Haltestelle

in Websweiler. In Höchen

und Frankenholz stiegen

weitere 47 Teilnehmer zu.

Unter ihnen waren auch der

Ortsvorsteher von Höchen,

Herr Dr. Klein mit Gattin

sowie Herr Diakon Kurt Ardner.

Herr Pfarrer Schweitzer,

der Mitbegründer der ökumenischen

Zusammenarbeit

am Höcherberg konnte in

diesem Jahr aus gesundheitlichen

Gründen leider nicht

mitfahren.

Bei strahlendem Sonnenschein

ging es per Bus auf der

Autobahn über Mainz in die

hessische Landeshauptstadt

Wiesbaden, wo die Ausflügler

um 11.00 Uhr ankamen. Nach einem

Gang über den Wochenmarkt erreichte

die Reisegruppe ihr erstes Tagesziel, die

Evangelische Marktkirche. In der dreischiffigen

Basilika erlebten die Teilnehmer

das an allen Samstagen stattfindende

Orgelkonzert. Der Organist Hans Uwe

Hielscher bot mit Werken von Denis Bédard

und David Paxton ein Klangerlebnis

der besonderen Art. Die Walcker-Orgel

in der Marktkirche ist die größte Orgel

der evangelischen Landeskirche von

Hessen-Nassau. Mit 6200 Pfeifen und 85

Registern ist sie ein außergewöhnliches

Klang-Instrument, das jeden Samstag für

Eine gelungene Ökumene-Fahrt nach Wiesbaden

eine voll besetzte Kirche sorgt. Außerdem

besitzt die Marktkirche ein 49 Bronzeglocken

umfassendes Carillon. Das Glockenspiel

kann über eine mechanische

Klaviatur bespielt werden. Die neugotische

Marktkirche ist ein imposanter Bau

aus 2,5 Millionen Backsteinen, der zwischen

1853 und 1862 errichtet wurde.

Die dreischiffige Basilika mit ihren fünf

Türmen wird auch als “Nassauer Landesdom“

bezeichnet. Der Westturm ist

mit 98 Metern das höchste Gebäude der

Stadt Wiesbaden. In dieser Kirche hielt

Martin Niemöller, evangelischer Pfarrer,

Widerstandskämpfer und

Ehrenbürger der Stadt Wiesbaden,

1937 die letzte Predigt

vor seiner Verhaftung.

Nach einer informativen und

kurzweiligen Kirchenführung

durch Herrn Hielscher hatten

alle Gelegenheit, beim „Theatrium“,

dem größten Stadtfest

Deutschlands in der Wilhelmstraße

oder in einem der Biergärten

rund um die Marktkirche zur

Mittagsrast einzukehren.

Um 14.45 Uhr ließ sich die Reisegruppe

von der durch Wasserballast

betriebenen Nero-Bergbahn

zum Neroberg bringen. Auf

438 m Streckenlänge überwindet

die Standseilbahn einen Höhenunterschied

von 83 m. Von oben

ergibt sich eine herrliche Aussicht auf die

Stadt Wiesbaden, auf den Taunus und auf

die russisch-orthodoxe Kirche. Ihr galt

unser nächster Besuch. Die Kreuzkuppelkirche

aus hellem Sandstein wurde von

1847 bis 1855 als Grabkapelle für die russische

Großfürstin Elisabeth Michajlowna

erbaut. Sie war die Gemahlin des Herzogs

Adolf von Nassau. Das von fünf feuervergoldeten

Kuppeln gekrönte Bauwerk ist

der heiligen Elisabeth geweiht. Die Kuppeln

werden von Rundtürmen getragen

und haben die typische Zwiebelform der

russischen Kirchen. Beim Betreten der

Kirche fällt der Blick auf die Ikonostase

des berühmten St. Petersburger Malers

Karl Timoleon von Neff. Er hat auch

die Isaak-Kathedrale in St. Petersburg

als Grablege der Zarenfamilie Romanoff

und die Erlöserkirche in Moskau ausgeschmückt.

Nahe der Kirche liegt der russisch-orthodoxe

Friedhof. Er ist einer der ältesten seiner

Art in Westeuropa und seit 1864 im

Besitz der russisch–orthodoxen Kirche.

Beim Rundgang sind viele sehr alte Grabmale

zu sehen, weil die Gräber auf Ewigkeit

angelegt sind.

Um 16.30 Uhr trat die ökumenische Reisegruppe

wieder die Heimfahrt an. Den

Abschluss dieser kulturell lehrreichen

Fahrt mit den beiden imposanten Kirchen

in Wiesbaden bildete das Abendessen

im Biergarten des Hotels „Schillerhain“

oberhalb von Kirchheimbolanden.

Bei herrlichem Sonnenschein saßen die

Teilnehmer im Schatten der Bäume bei

Seite 21


leckeren Salaten oder Flammkuchen. Der

Selbstbedienungstresen ist mit neuester

Pfälzer Technik ausgestattet. Bei der Bestellung

wird ein elektronischer Piepser

ausgehändigt, mit dem man zum Abholen

der Speisen aufgefordert wird. Die Frage:

„Hat es bei dir schon gepiepst?“ führte

wiederholt zu heiterem Gelächter.

Während der Heimfahrt lobte Herr Weckler

im Namen der Reisegruppe den Busfahrer

Benjamin von der Firma Mader,

weil er den Bus trotz schwieriger Verkehrsverhältnisse

sicher durch den Wiesbadener

Stadtverkehr steuerte und die

Ausflügler gut „um die Ecken“ brachte.

Lob und Dank gab es auch für die Organisatoren:

Familie Helmut Steitz und Familie

Manfred Lapré.

Die gelungene Ökumene-Fahrt war wieder

perfekt vorbereitet und das freundliche

Sommerwetter setzte das berühmte

„i-Tüpfelchen“ darauf. Die letzte Frage

vor dem Abschied im Bus: „Wo fahren wir

nächstes Jahr hin?“ zeugt von der Zufriedenheit

der Reisegesellschaft.

Text: Edelgard Lapré

Bilder: Karl-Heinz Weckler

Muttertagsbruch am 25.05.2012

Seite 22

Neues aus dem STÄKIBE

Am 25.05.2013 war es wieder so weit...

Die Kinder vom Stäkibe Höchen durften

ihre Mamas in den Kindergarten einladen

und gemeinsam mit ihnen einen schönen

Tag im Kindergarten erleben.

Um 11:00 Uhr ging‘s los. Treffpunkt war

im Kindergarten. Nach einer kurzen Begrüßung

gingen wir in den Hof und starteten

mit dem Programm.

In den Tagen zuvor hatten die Kinder

mit ihren ErzieherInnen verschiedene

Finger- und Kreisspiele rausgesucht, die

sie gemeinsam mit ihren Mamas spielen

wollten. Zum Glück war das Wetter an

diesem Tag so schön, sodass wir alles im

Hof durchführen könnten.

Schon während des ersten Liedes merkten

wir den Mamas an, dass es ihnen gut gefallen

hat, einmal kurz in den Kindergartenalltag

ihres Kindes einzutauchen.

Nach dem Spielen überreichten die Kinder

ihren Mamas noch Geschenke, die sie

in den Tagen zuvor selbstgebastelt hatten.

Die selbstgestalteten Teelichthalter und

rote Rosen, die die Kinder verteilten, zauberten

dann endlich auch den letzten Mamas

ein riesiges Strahlen ins Gesicht. Das

war richtig schön mit anzusehen...!

Anschließend ging es zum gemütlichen

Teil über. In den Räumen der Freiwilligen

Ganztagsschule in Höchen hatten die ErzieherInnen

ein reichhaltiges Büffet zum

brunchen aufgebaut. Unter anderem gab

es Kartoffelsuppe mit Speckpfannkuchen,

Schokopfannkuchen und Butterkuchen.

Natürlich standen auch verschiedene Getränke

zur Stärkung bereit! Alles in allem

war es ein wirklich schöner Tag, der im

nächsten Jahr mit Sicherheit wieder so

oder so ähnlich stattfinden wird!

Das Team vom Stäkibe Höchen

Text und Bild: Lisa Klein


Seite 23


Terminkalender

Freitag 06. Juli Sängerschoppen des Männergesangverein Höchen

Sonntag 07.Juli PWV Radwanderung

Beginn Sommerferien (08.07. bis 17.08.2013)

Sonntag 14. Juli PWV-Wanderung

Freitag 19.Juli Dämmerschoppen des

Fördervereins „Unser Höchen“

Sonntag 21.Juli 5. MIT MACH Hunderennen am Höcherberg

Freitag-Sonntag 26.Juli-28.Juli SV 1920 Sportfest

Termine aus der katholischen Pfarrgemeinde

Donnerstag 04.07. 18:00 Uhr Rosenkranzandacht 18:30 Uhr Abendmesse

Sonntag 07.07. 09:00 Uhr Heilige Messe

Donnerstag 11.07. 18:00 Uhr Rosenkranzandacht 18:30 Uhr Abendmesse

Samstag 13.07. 18:30 Uhr Vorabendmesse

Samstag 20.07. 18:30 Uhr Vorabendmesse

Donnerstag 25.07. 18:00 Uhr Rosenkranzandaccht 18:30 Uhr Abendmesse

Termine aus der protestantischen Kirchengemeinde

07. Juli 10 Uhr Gottesdienst im Wäldchen neben dem Martin-Niemöller-Haus in Frankenholz

14. Juli 10 Uhr Gottesdienst im Martin-Niemöller-Haus in Frankenholz

21. Juli 10 Uhr Gottesdienst im Martin-Niemöller-Haus in Frankenholz

28. Juli 10 Uhr „Sommergottesdient im Grünen“ hinter der prot. Kirche in Höchen

Hinweis zum Terminkalender

Es werden nur die Termine in der Glanquelle veröffentlicht, die im Terminkalender auf www.hoechen.de eingetragen wurden. Für die Vereine

und Organisationen kann jeweils ein Nutzer eingerichtet werden, wenden Sie sich bei Interesse an webmaster@hoechen.de.

Mit diesem Zugang kann ein neuer Termin mit Beschreibung angelegt, sowie eigene Termine geändert oder wieder komplett gelöscht werden.

Bitte halten Sie ihre Termine immer auf einem aktuellen Stand.

Impressum

Gegründet: 2008

Auflage: 1000

Herausgeber: Förderverein „Unser Höchen“ e.V., Eva-Maria Scherer

Saar-Pfalz-Straße 137, 66450 Bexbach-Höchen

Redaktion: Karl-Heinz Weckler, Michael Boßlet, Eva-Maria Scherer

Satz:

Scherer/Boßlet

Druck: WIRmachenDRUCK GmbH, 71711 Murr

Redaktion: redaktion@glanquelle.de

Inserate: inserate@glanquelle.de

Internet: www.glanquelle.de

Redaktionsschluss

für die Ausgabe

August 2013

ist voraussichtlich am

15. Juli

um 12.00 Uhr

Seite 24

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