Publikationen des Umweltbundesamtes

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Publikationen des Umweltbundesamtes

Einleitung 5

16.März 2006, Berlin: Ulrike Röhr, Leiterin der Geschäftsstelle von Genanet – Leitstelle

Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit

17.März 2006, Stuttgart: Walter Hirrlinger, Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland

Folgende Leitfragen lagen den Interviews zugrunde:

1. Bitte umreißen Sie kurz die „Mission“ Ihrer Organisation: Welche Ziele und Aufgaben

werden von Ihrer Organisation verfolgt, welche Interessen vertritt sie?

2. Spielen in Ihrer Organisation Diskussionen über Gerechtigkeit eine Rolle?

a. Gibt es dabei auch innerhalb ihrer Organisation Kontroversen?

b. In welchen Bereichen nimmt Ihre Organisation in Deutschland besonders

große soziale Ungerechtigkeiten wahr?

c. Wie könnte dort mehr Gerechtigkeit aussehen?

3. Was ist aus Sicht Ihrer Organisation wichtiger bzw. weniger wichtig für ein lebenswertes

Dasein und warum? Auf welchen Bereich oder welche Bereiche beziehen

sich die Aktivitäten Ihrer Organisation in der Hauptsache?

a. materieller Lebensstandard

b. soziale/gesellschaftliche Teilhabe

c. Selbstverwirklichung

d. Umweltqualität

4. In Anknüpfung an Frage 3: Welche Rolle spielt nach dem Verständnis Ihrer Organisation

Umwelt für ein lebenswertes Dasein (sofern nicht bereits genannt)?

5. Sind aus Sicht Ihrer Organisation in Deutschland bestimmte Personengruppen in

Bezug auf Umweltfragen benachteiligt? Inwiefern und für welche Gruppen setzt sie

sich ggf. ein?

6. Welche Umweltgüter erscheinen Ihrer Organisation in besonderem Maße ungerecht

verteilt bzw. zugänglich?

7. Welche Bedeutung haben inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit für die Arbeit

Ihrer Organisation?

Welche Bereiche wie beispielsweise Bildung, Einkommen, Naturressourcen spielen

dabei eine besonders große Rolle?

8. Stellen sich Gerechtigkeitsfragen nur zwischen Menschen? M.a.W., machen Verpflichtungen

gegenüber Vögeln bzw. höheren Tieren Sinn? Welche Schutzrechte

sollten Tiere und Pflanzen im Vergleich zu Menschen haben?

9. Ist Ihrer Organisation der Begriff „Umwelt-“ oder „Ökologische Gerechtigkeit“

(„Environmental Justice“) aus dem deutschen Kontext bekannt? Wenn ja, aus welchem

Zusammenhang?

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