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2013 RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

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05

2013

WESTFÄLISCHER TURNERBUND

Rheinisch-Westfälischer Abend

beim Internationalen Deutschen Turnfest 2013

Dienstag, 21. Mai 2013

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

halle_02 in Heidelberg

Güteramtsstraße 2, 69115 Heidelberg

Eintritt:

8 Euro im Vorverkauf,

10 Euro an der Abendkasse

Karten erhältlich unter www.dtb-gymnet.de

GEWINNSPIEL:

Wochenend-Flugreise für

2 Personen und weitere

attraktive Preise zu

gewinnen!

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB.


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Unsere Sportförderung:

Gut für den Jugendsport.

Gut für die Region.

Sport ist ein wichtiges Bindeglied der Gesellschaft. Er stärkt den Zusammenhalt und schafft Vorbilder. Deshalb

unterstützt und fördert die Kreissparkasse Köln den Sport und sorgt für die notwendigen Rahmenbedingungen

der Leistungsentwicklung: vor Ort, in der Nachwuchsförderung, im Breiten- sowie im Spitzensport. Mit unseren

jährlichen Zuwendungen zählen wir zu den größten nichtstaatlichen Sportförderern in der Region.

Wenn’s um Geld geht – S-Kreissparkasse Köln.


Thema

Inhalt

3

„Ich muss ausgleichend wirken“

Dirk Netzer.

Foto: Claudia Pauli.

Dirk Netzer fungiert

seit Oktober

2011 als Sprecher

der Turnverbände/-

gaue im Rheinischen

Turnerbund

(RTB) und wurde

damit automatisch

Mitglied des RTB-

Präsidiums. Der Vorsitzende

des Turnverbandes

Düsseldorf

verfügt darin ebenso

über eine Stimme wie die anderen Angehörigen

des Gremiums: der Präsident, die insgesamt

acht Vizepräsidenten und der Geschäftsführer.

Gewählt wird der Sprecher der Turnverbände/-

gaue – anders als die übrigen Präsidiumsmitglieder

– von den Vorsitzenden der Turnverbände/-

gaue – und zwar im Verbandsrat. Claudia Pauli

sprach für die RTZ mit Dirk Netzer über seine

Aufgaben in dieser Funktion.

Claudia Pauli (CP): „Welche Aufgaben hat der

Sprecher der Turnverbände/-gaue bzw. welche

Ziele verfolgen Sie in Ihrer Funktion?“

Dirk Netzer (DN): „Seit im Herbst 2012 die neue

Satzung des RTB in Kraft trat, ist der Sprecher

der Turnverbände/-gaue im Präsidium stimmberechtigt.

Früher war er nur kooptiertes Mitglied,

d.h. er durfte zwar seine Meinung sagen,

aber nicht abstimmen. Die neue Regelung finde

ich vernünftig. Denn wenn man schon mitdiskutiert,

sollte man auch berechtigt sein abzustimmen.

Ich versuche, im Präsidium die Interessen

der Turnverbände/-gaue zu vertreten. Da die

Meinungen der einzelnen Turnverbände/-gaue

zum Teil ziemlich konträr sind, ist dies nicht

immer einfach. Dass die Meinungen zum Teil

sehr auseinander gehen, liegt an den gewachsenen

Strukturen der Turnverbände/-gaue und

z.B. an ihren unterschiedlichen Interessen sowie

an ihrem unterschiedlichen Wettkampf- und

Lehrangebot. Ich muss prinzipiell ausgleichend

wirken.“

CP: „Welche Aufgaben fallen im Detail an?“

DN: „Das Wichtigste ist, die

Turnverbände/-gaue über die Aktivitäten

des RTB zu informieren:

Was macht das Hauptamt (mit

dem sich die Zusammenarbeit im

Übrigen gut gestaltet)? Was macht

das Präsidium? Was läuft? Wie

läuft es und in welche Richtung?

Alle Informationen seitens des RTB,

von denen ich meine, dass sie die

Turnverbände/-gaue interessieren

könnten, gebe ich an sie weiter.

Genauso verfahre ich mit Post bzw.

Informationen z.B. vom DTB bzw.

LSB oder in Bezug auf die Aktivitäten

des DTB bzw. LSB. Vieles kann

ich per E-Mail erledigen, aber ich

telefoniere auch sehr viel. Häufig

werden auch Anfragen an mich

heran getragen, ob ich dieses oder

jenes im Präsidium vortragen/anregen könnte.

Hier muss ich manchmal abwägen, ob ich dies

tue. Denn, wie gesagt, die Meinungen sind mitunter

sehr konträr, und manches sollte zunächst

besser unter den Turnverbänden/-gauen besprochen

werden. Zeitaufwändig gestaltet sich

manchmal die Aufgabe, den RTB in den einzelnen

Turnverbänden/-gauen zu vertreten, z.B.

bei Ehrungen oder Jubiläen. Der Präsident kann

nicht alle Veranstaltungen wahrnehmen, daher

teilen wir diese unter uns auf. Ich übernehme

z.B. grundsätzlich alle Ehrungen, die im Bereich

des Turnverbandes Düsseldorf durchgeführt werden.

Bei besonderen Jubiläen überreiche ich im

Namen der Turnverbände/-gaue ein Präsent –

auch dieses besorge ich dann stellvertretend für

alle Turnverbände/-gaue.“

CP: „Wie ist es damals dazu gekommen, dass

Sie als Sprecher der Turnverbände/-gaue ausgewählt

wurden? Die Wahl ist nicht zuletzt ein

großer Vertrauensbeweis und ein Zeichen dafür,

dass Sie seitens der Turnverbände/-gaue geschätzt

werden.“

DN: „Als mein Vorgänger von seinem Amt zurückgetreten

ist, bin ich von einigen Vorsitzenden

der Turnverbände/-gaue gefragt worden,

ob ich mir vorstellen könnte, als ihr Sprecher zu

fungieren. Ich wusste um den hohen zeitlichen

Aufwand, den das Amt mit sich bringt, habe

aber spontan ‚Ja‘ gesagt.“

CP: „Welche Eigenschaften muss oder sollte aus

Ihrer Sicht jemand mitbringen, der diese Position

ausfüllt?“

DN: „Die Fähigkeit, zwischen Parteien mit unterschiedlichen

Meinungen zu vermitteln, ist von

sehr großer Bedeutung. Man sollte außerdem

Kompromissbereitschaft besitzen und viel Zeit

haben. Ich telefoniere nicht nur häufig, sondern

oftmals auch sehr lange. Außerdem sollte man

eine verständige Ehefrau haben ... Ich habe diesbezüglich

sehr viel Glück. Sie kommt ebenfalls

aus dem Turnen und kann daher sehr gut nachvollziehen,

wie viel mir an allem liegt.“

CP: „Ich bedanke mich vielmals für das Gespräch

und wünsche Ihnen für Ihre Arbeit alles Gute!

Steckbrief Dirk Netzer:

Alter:

Familienstand/Kinder:

Geburtsort:

Wohnort:

Beruf:

Vereinszugehörigkeit:

Weitere ehrenamtliche

Tätigkeiten:

Sportarten, die Dirk

Netzer einst selbst

betrieben hat:

Hobbies:

70 Jahre

verheiratet/2 erwachsene Töchter

Hamburg

Neuss-Neuenbaum

Diplom-Ingenieur, Rentner

SV 1930 Rosellen

Übungsleiter Gerätturnen weiblich,

Vorsitzender Turnverband Düsseldorf

Gerätturnen, Fußball, Tennis, Squash

Enkelkinder, Werkeln im/am Wochenendhaus,

Briefmarken, Kreuzworträtsel,

Turnverband Düsseldorf

RTZ-Redaktion: rtz@rtb.de

Internet: www.rtb.de

Inhalt RTZ 05-2013

Titelbild: Vorführungen im Turnen können

beeindruckend und amüsant

zugleich sein. „Turn-Comedian“

Konstantin Mouraviev bewies

dies bei der „medl-Nacht der

Sieger“ 2013 in Mülheim an der

Ruhr (Bild).

Foto: Claudia Pauli.

Thema 3

Verein + Management 4

RTB-Forum 6

7. RTB Fitness- und

Gesundheitskongress ............................. 6

Breit gefächertes Aufgabengebiet .... 8

150 Jahre Gladbacher Turngau ......... 9

Aus den Fachbereichen 10

Rhönradturnen ...................................... 10

Korfball .................................................... 11

Nachrichten-Mix 12

Verein + Management 13

Qualifizierung 16

Nachrichten

Turnverbände/-gaue 20

Bücher 30

Personalia 31

Geburtstage im Juni ............................. 31

Impressum 15

rtz 05/2013


4 Verein + Management

Internationales Deutsches Turnfest 2013 in der Metropolregion Rhein-Neckar

Lachen live mit Rosemie Warth

beim Rheinisch-Westfälischen Abend

Dabeisein ist alles

Rheinisch-Westfälischer Abend

beim Internationalen Deutschen Turnfest 2013

Dienstag, 21. Mai 2013

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

halle_02 in Heidelberg

Güteramtsstraße 2, 69115 Heidelberg

Eintritt:

rtz 05/2013

8 Euro im Vorverkauf,

10 Euro an der Abendkasse

GEWINNSPIEL:

Wochenend-Flugreise für

2 Personen und weitere

attraktive Preise zu

gewinnen!

WESTFÄLISCHER TURNERBUND

Karten erhältlich unter www.dtb-gymnet.de

Abverkauf von Turnfest-Geräten

Als herrlich verklemmte Schwäbin präsentiert

Rosemie Warth auf unscheinbare

Art und Weise ihre „wahren“ Talente. Mit

brillanter Leichtigkeit stellt sie ihre Fähigkeiten

unter Beweis. Sie tanzt, spielt Tuba

und Alphorn und wenn‘s passt, wird sie

auch zur Akrobatin. Ihre Mischung aus Begriffsstutzigkeit

und schlauer Selbstironie

gipfelt liebevoll in den allzu menschlichen

Missgeschicken.

Rosemie Warth ist ein Fallbeispiel an Witz,

handwerklicher Präzision und Originalität,

eine Künstlerin der Extraklasse, die seit

Jahren mit ihrer herzlichen und einzigartigen

Moderation das Publikum berührt

und verzaubert. Richard Dohmen

Rosemie Warth. Foto: RTB/Richard Dohmen.

Rheinisch-Westfälischer

Abend

Termin: Dienstag, 21. Mai 2013

Ort: halle_02,

Güteramtsstraße 2,

69115 Heidelberg

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 8,- € (bei Kartenbuchung über

das GymNet) zzgl. 2,50 € Versandkosten

pro Bestellung; 10,- € an der

Abendkasse; Kartenversand: Vorbestellte

Karten werden nach Buchungsschluss

für den Rheinisch-Westfälischen-Abend

am 6. Mai 2013 an die Festwarte verschickt.

Sie benötigen neue Turngeräte? Das Turnfest 2013 ist mit Geräten bestens ausgestattet.

Die Geräte können nach dem Turnfest zu Sonderkonditionen erworben werden.

Die Gerätefirmen stellen mit erheblicher Eigeninitiative Geräte für die Meisterschaftsund

Pokalwettkämpfe bis hin zu den Wahlwettkämpfen in den Bereichen Gerätturnen,

Rhythmische Sportgymnastik, Aerobic und Sportakrobatik sowie für die Show- und

Abendveranstaltungen bereit.

Nach dem Turnfest 2013 werden die Geräte zu Sonderkonditionen verkauft.

Bei Interesse können die Preis- und Bestelllisten beim OK Turnfest 2013 (per E-Mail an:

logistik@turnfest.de) angefordert werden. Informationen erhalten Sie während des Turnfestes

auch direkt an den Ständen der Gerätehersteller auf der Turnfest-Messe (Mannheim,

Turnfestplatz auf dem Maimarktgelände, Zelte 29-31). Richard Dohmen

Jetzt geht es bald los –

der Countdown läuft

Sport – Spaß –

Die Rheinländer sind

in Heidelberg und

Umgebung untergebracht

Wir sehen uns in der Metropolr

Die Übernachtung der Teilnehmer in

Schulen der Region ist wesentlicher

Bestandteil des Turnfest-Erlebnisses.

Die Schulen, die für die Übernachtungen

ausgewählt wurden, stehen fest.

Die Turnfestwarte sind entsprechend

informiert. Die Gäste werden voller

Vorfreude erwartet.

Jede Schule wird von mindestens einem

Verein betreut. Unsere Ansprechpartner

in den Betreuervereinen erhalten

demnächst die Kontaktdaten

ihrer Gäste. Als nächster Schritt soll

dann die Kontaktaufnahme zwischen

Gästen und Gastgebern stattfinden.

So können Themen wie beispielsweise

Abendverpflegung, Anreisezeit

oder Unterbringungswünsche bereits

im Vorfeld besprochen werden. Die

Betreuervereine wurden von uns bereits

darum gebeten, sich mit ihren

Gästen in Verbindung zu setzen.

Richard Dohmen

www.turnfest.de

Vielfalt der Region entdecken

Wo der Neckar in den Rhein fließt, bringt das Turnfest

das Leben in Bewegung. 20 Orte sind dabei – mittendr

sind Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg.

Kurze Wege – Schnell unterwegs

Die kompakte Region steht für schnelle Verbindungen

im Nahverkehr. Unterkünfte, Veranstaltungs- und

Wettkampfstätten liegen im Radius einer halben Stun

Wir bedanken uns bei unseren Partnern:


Verein + Management

5

Turnfestplatz mit Turnfest-Messe

Der Mannheimer Maimarkt ist von Sonntag, den 19. Mai 2013

bis Freitag, den 24. Mai 2013 jeweils von 10.00 bis 19.00 Uhr

der zentrale Turnfestplatz und das Herz des Turnfestes.

Mannheim, Maimarktgelände

Xaver-Fuhr-Straße 101

Haltestelle Maimarkt: STR 6, 9 Bus 50

Arena/Maimarkt: S 1, 2, 3, 4, Turnfestlinie

Hier trifft man sich, erhält alle Informationen, kann verweilen,

lernen, mitmachen, sich treiben lassen, etwas Neues ausprobieren,

andere bestaunen und sich von der Energie und guten Laune

anstecken lassen.

Hier erleben Sie die neuesten Entwicklungen und Trends hautnah!

Zelte 29-32: Information/Anmeldung/Meldestelle Turnfest sowie

Anmeldecounter/Kongressbüro Turnfest-Akademie:

Samstag, 18. Mai 2013 bis Freitag, 24. Mai 2013, jeweils 08.00 bis 18.00 Uhr

Unmittelbar hinter dem Eingang zum Turnfestplatz finden Sie die Anmeldung/Information

mit der Meldestelle, das Fundbüro, die Ausgabe der Frühstückssets, den DTB-Stand

mit VIP-Infopoint, den DTB-Shop, M.A.X. 2001 – den offiziellen Turnfest-Merchandiser –

und den Stand des Partners Generali.

Direkt daran schließen sich die Zelte der Turnfest-Messe an. Die Turnfest-Messe bietet

traditionell allen Besuchern eine Fülle von Informationen. Die Kooperationspartner und

Aussteller der Turn- und Sportszene präsentieren ihre Produkte und Neuentwicklungen,

ihre Dienstleistungen und gehen gerne auf alle Fragen ein.

Im Turnfest-Messe-Flyer erfahren Sie, welche Aussteller dabei sind und wo diese zu finden

sind. Neben vielen weiteren präsentieren sich beispielsweise: AirTrack Europe, BENZ

Sport, Erima, Eurotramp, Kölln, Rosbacher und SPIETH Gymnastics.

Messestände beim IDTF 2009 in Frankfurt am

Main. Foto: RTB/Richard Dohmen.

Die Laufkarte für den GYMfit-Test ist ebenfalls

in den Flyer integriert. Der Turnfest-

Messe-Flyer liegt am Eingang zum Turnfestplatz

kostenfrei aus.

Die Meldestelle ist auf dem Turnfestplatz

an der Anmeldung/Information im Zelt

32 vertreten.

Am Eingangsbereich zum Turnfestplatz

ist eine Anlaufstelle („Trouble Desk“) der

Meldestelle für Teilnehmer ohne Festkarte

eingerichtet.

Infohotline Meldestelle:

0621/714192-800

Richard Dohmen

rtz 05/2013


6 RTB-Forum

Kongress

7. RTB-Fitness- und

Gesundheitskongress 2013

DIE Fortbildungsveranstaltung für Trainer und

Übungsleiter im Rheinland

Gesundheit sowie RTB-Mitarbeiter Marc Kollbach freut sich über

die vielen konstruktiven Verbesserungsvorschläge aus dem Teilnehmerkreis

und versucht, was möglich ist, davon auch umzusetzen.

„Als langjährige und verlässliche Partner danken wir den Firmen

ARTZT, TOGU und Flexisport, die den Kongress weiterhin als

Sponsoren unterstützen“, sagt Marc Kollbach, verantwortlicher

Organisator des Wochenendes seitens des RTB.

In sechs verschiedenen Hallen können gleichzeitig über 200 Interessierte

an den insgesamt 55 verschiedenen Workshopangeboten

teilnehmen. Neu dabei ist das Themengebiet „Trends“ – mit

innovativen Inhalten und Geräten, die einfach ausprobiert werden

können. Auch das Themengebiet „Ältere“ findet auf Wunsch

der Teilnehmer aus den vergangenen Jahren eine besondere Beachtung.

Es bildet einen Schwerpunkt am Sonntag.

Insgesamt stehen Workshops in vier

großen Themengebieten zur Auswahl:

• Trends (z.B. mit Kantaera, LaGYM, HOOPin)

• Fitness- und Gesundheitssport (z.B. mit Drums Alive, Step und

funktionalem Training)

• Body&Mind (z.B. mit Pilates und Entspannung)

• Dance (z.B. mit Jazz-, Musical- und Latin-Dance)

• Ältere (z.B. mit Sturzprophylaxe, Gehirnjogging, funktionalem

Training für Ältere)

Die Preise:

Frühbucher

GYMCARD

Normalbucher

1-Tageskarte 60,- € 70,- €

2-Tageskarte 95,- € 105,- €

Termin: Samstag/Sonntag, 12./13.10.2013

Zeiten: Samstag von 9.00 bis 18.15 Uhr

Sonntag von 9.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Lessingschule/Schulsportzentrum in Wesseling

Im Oktober ist wieder Kongress-Zeit beim Rheinischen Turnerbund

(RTB): Der 7. RTB Fitness- und Gesundheitskongress lädt alle interessierten

Übungsleiter und Trainer nach Wesseling ein und setzt

auf das bewährte Konzept der Vorjahre: Alle Teilnehmer dürfen

sich an zwei Tagen auf ein abwechslungsreiches und attraktives

Programm freuen, durch das hoch qualifizierte Referenten führen

werden.

Im TuS Wesseling steht den Organisatoren des Rheinischen Turnerbundes

ein engagierter Turnverein zur Seite, der die Abwicklung

des Kongress-Wochenendes durch zahlreiche Helfer und die

Organisation der Teilnehmer-Cafeteria tatkräftig unterstützt.

Der Fitness- und Gesundheitskongress hat sich in den vergangenen

Jahren zu einer festen und beliebten Größe im Veranstaltungskalender

des RTB etabliert. Das Organisationsteam um

Claudia Hendricks, Vizepräsidentin Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport

im RTB, Anita Hinger aus dem Fachbereich Fitness und

rtz 05/2013

Frühbucher

Regulärer Preis

Normalbucher

1-Tageskarte 80,- € 90,- €

2-Tageskarte 140,- € 150,- €

• Anmeldungen sind ab sofort möglich!

• Anmeldeschluss Frühbucher: 19.07.2013

• Meldeschluss: 25.09.2013

Da in den vergangenen Jahren der Großteil der begehrten Workshopplätze

bereits zum Frühbucherschluss vergeben war, empfehlen

die Organisatoren eine rechtzeitige Buchung. Anmeldungen

sind über das GymNet unter www.dtb-gymnet.de (Rubrik „Kongresse“)

und schriftlich möglich. Die Ausschreibung kann bei

Marc Kollbach angefordert werden und ist zudem im Internet unter

www.rtb.de zum Herunterladen erhältlich.

Weitere Auskünfte zum Kongress erteilt:

Marc Kollbach

Referent Veranstaltungen im RTB

Paffrather Straße 133

51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202/2003-25

E-Mail: kollbach@rtb.de

Marc Kollbach


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rtz 05/2013


8 RTB-Forum

Personalia

Breit gefächertes

Aufgabengebiet

In der April-Ausgabe der RTZ haben wir

Sie, liebe Leserinnen und Leser, darüber

informiert, dass Sabine Schütt-Schlarb ihre

ehrenamtliche Tätigkeit im Präsidium des

Rheinischen Turnerbundes (RTB) Anfang

März aus persönlichen Gründen vorzeitig

beendete. Die Essenerin fungierte seit

2009 als Vizepräsidentin Gesellschaftspolitik

im RTB – zunächst kommissarisch,

2010 wurde sie erstmals gewählt.

Beim RTB-Verbandstag im Herbst 2012

sprachen die Delegierten Sabine Schütt-

Schlarb bei der Wahl für diese Position

erneut das Vertrauen aus.

Während sich viele Verbandsmitglieder

mit Sicherheit recht genaue Vorstellungen

von den Aufgaben, die z.B. mit dem Amt

des Vizepräsidenten Olympischer Sport,

mit dem des Vizepräsidenten Finanzen

oder mit dem des Vizepräsidenten Qualifizierung

verbunden sind, machen können,

Sabine Schütt-Schlarb mit RTB-Ehrenpäsident Hans-

Jürgen Zacharias beim RTB-Verbandstag 2012.

Foto: Claudia Pauli.

treten in Bezug auf den Bereich Gesellschaftspolitik

deutlich häufiger Fragen

nach den Tätigkeitsfeldern auf.

Gemäß der aktuell gültigen Satzung des

RTB, beschlossen vom 35. RTB-Verbandstag

am 27. Oktober 2012, ist die Vizepräsidentin

bzw. der Vizepräsident Gesellschaftspolitik

„verantwortlich für pädagogische,

soziale und kulturelle Aufgaben

im Bereich der Gesellschaftspolitik und

Integration/Inklusion. Gleichzeitig vertritt

sie bzw. er die Interessen der Frauen und

Mädchen im RTB insbesondere mit dem

Ziel der Gleichstellung von Frauen und

Männern. Weiterhin ist sie bzw. er zuständig

für die Öffentlichkeitsarbeit.

Zum Aufgabenbereich gehören insbesondere:

• Sport und Gesellschaft

• Geschichte und Kultur

• Betreuung des RTB-Archivs

• Umwelt.

Das Tätigkeitsfeld ist somit außerordentlich

breit – und bietet zudem viel Gestaltungsspielraum.

Wer sich für Details – z.B.

zur Zusammensetzung des RTB-Präsidiums

sowie zu den Präsidialkommissionen – interessiert,

der findet diese auf der RTB-

Homepage unter www.rtb.de. In der Rubrik

RTB“, Unterrubrik „Satzung/Ordnungen“,

steht die aktuelle Fassung als pdf-Dokument

zum Herunterladen zur Verfügung.

Claudia Pauli

rtz 05/2013


RTB-Forum

9

Jubiläum

150 Jahre

Gladbacher Turngau

Zweitältester Verband im RTB/

85 Mitgliedsvereine

V.l.: Herbert Otten (1. Vorsitzender GTG), Friedhelm

Leese (Mitglied im Festausschuss), Karl-Heinz

Kamps (Mitglied im Festausschuss), Werner Ueffing

(Ehrenvorsitzender GTG) beim Pressegespräch

anlässlich des Jubiläums. Fotos: Claudia Pauli.

Ein Jubiläum, das noch nicht viele Vereine

bzw. Verbände im Sportbereich feiern

durften, begeht in diesem Jahr der Gladbacher

Turngau 1863 e.V. (GTG): Der mit

seiner Geschäftsstelle in Mönchengladbach

ansässige und im Vereinsregister des

Amtsgerichtes Mönchengladbach eingetragene

Verband wird 2013 150 Jahre alt.

Wie Herbert Otten im Rahmen eines Pressegesprächs,

welches die Verantwortlichen

Mitte April anlässlich des Jubiläums in der

GTG-Geschäftsstelle durchführten, erläuterte,

ist der Gladbacher Turngau damit

der zweitälteste Verband im Rheinischen

Turnerbund (RTB) und einer der ältesten

im Deutschen Turner-Bund (DTB). „Darauf

sind wir sehr stolz“, so der 1. Vorsitzende

des GTG. Im Verbandsgebiet des RTB wurde

lediglich der Bergische Turngau mit Sitz

in Remscheid noch früher (1861) gegründet

als der GTG.

Das Jubiläum feiert der Verband am 4.

Mai 2013 mit einer groß angelegten Matinee

im „Haus Erholung“ in Mönchengladbach,

zu welcher insgesamt rund 200

Gäste – unter anderem aus den Bereichen

Sport und Politik – eingeladen wurden

(ein Nachbericht dazu erscheint in der RTZ

6/2013).

Wie bei besonderen Jubiläen üblich, erstellte

auch der GTG anlässlich des Geburtstages

eine Festschrift. Federführend

zeichnete Werner Ueffing dafür verantwortlich.

Rund 1.000 Stunden – vom

Frühjahr 2012 an – arbeitete er an der

Broschüre. „Ich schätze, dass es eher mehr

als weniger Stunden waren“, so der Ehrenvorsitzende

im GTG. „Ich bin ihm dafür

sehr, sehr dankbar. Die Aufgabe kann

man nicht hoch genug einschätzen, denn

dahinter steckt enorm viel Arbeit“, meinte

Herbert Otten. Die Grundlage für das Werk

bildet das umfangreiche Archiv des GTG in

der Geschäftsstelle, welches ab dem Jahr

2006 – ebenfalls – von Werner Ueffing

aufgebaut wurde und von ihm laufend aktualisiert

wird. Darin befinden sich z.B. Bücher

des DTB (Jahrbücher, „Deutsche Turnzeitung“

etc.), des RTB (Jahrbücher, „Rheinische

Turnzeitung“ etc.) und des GTG

(Gauturnzeitung etc.). Die älteste Ausgabe

der „Deutschen Turnzeitung“ stammt von

1872 und wurde – per Internet – in Ohio/

USA ausfindig gemacht.

Werner Ueffing vor dem Archiv in der GTG-Geschäftsstelle.

Das Cover der Jubiläumsbroschüre.

„Für einen Fachmann ist alles interessant“,

sagt Werner Ueffing, der im GTG von 1983

bis 1991 als 1. Vorsitzender fungierte,

schmunzelnd. Er fügt hinzu: „Daher ist es

wichtig zu überlegen, was die Leser von einer

Festschrift erwarten, und eine entsprechende

Auswahl zu treffen.“

Die Geschichte des Gladbacher Turngau

1863 e.V. wird in der Broschüre bemerkenswert

detailliert nachgezeichnet. So

erfährt der Leser nicht nur, dass der 26.

April 1863 der Gründungstag des GTG ist,

da an jenem Tag die Satzung festgelegt

wurde, sondern beispielsweise auch, dass

der GTG vor dem Ersten Weltkrieg sogar

drei ausländische Vereine als Mitglieder

zählte (allesamt aus Belgien), alleine seit

dem Zweiten Weltkrieg zusammen 376

ehrenamtliche Mitarbeiter (Vorstandsmitglieder,

Fachwarte etc.) den Verband

trugen bzw. tragen, der GTG in den Anfängen

auch für Mannschaftssportarten

wie Fußball, Handball und Volleyball sowie

für Schwimmen zuständig war und

der GTG aktuell rund 24.000 Mitglieder

in 85 Mitgliedsvereinen zählt. Der Leser

erhält zudem ausführliche Informationen

über zahlreiche Personen, die im GTG eine

wichtige Rolle spielten bzw. aktuell spielen.

Auch die Tatsache, dass der Bachlauf

„Gladbach“ dem Turngau seinen Namen

gab, findet in der Festschrift Erwähnung.

500 Exemplare ließen die Verantwortlichen

davon drucken. Ein Großteil wird bei

der Matinee am 4. Mai 2013 ausgegeben

bzw. wurde im Vorfeld per Post verschickt.

Angedacht ist ferner, die rund 260 Seiten

umfassende Broschüre bei weiteren bedeutsamen

Veranstaltungen des GTG im

Jubiläumsjahr zu verteilen.

Die in den vergangenen Jahren im Verbandsgebiet

des RTB vielfach vorgenommene

Umbenennung von „Turngau“ in

„Turnverband“ (z.B. Moers, Wuppertal)

wurde übrigens im GTG „mit großer Mehrheit

abgeschmettert“, wie der seit 2010

amtierende Verbandschef Herbert Otten

erzählt: „Der Begriff ‚Gau‘ hat seit 1933 einen

negativen Touch. Dabei kommt er gar

nicht aus dem Dritten Reich, sondern er ist

schon in der Originalsatzung des GTG von

1863 zu finden. Viele meinen möglicherweise,

der Begriff ‚Verband‘ würde mehr

her machen. Wir aber sind der Auffassung:

Wenn die Leistung stimmt, reicht das!“

Den Gladbacher Turngau 1863 e.V. bilden

gemäß der aktuellen Satzung „die im Gebiet

der Stadt Mönchengladbach sowie in

Teilen der Kreise Heinsberg, Neuss und

Viersen bestehenden Turn- und Sportvereine

oder Abteilungen (…), die diese Satzung

anerkennen und Mitglied geworden

sind“.

Im Internet ist der GTG unter

www.gladbacher-turngau.de vertreten.

Claudia Pauli

rtz 05/2013


10 Aus den Fachbereichen

WM-Qualifikation

Fünf Tickets für Chicago

Gute Ausbeute der rheinischen Aktiven

nach zwei Qualifikationswettkämpfen für

die Weltmeisterschaften im Juli in Chicago/USA:

Fünf Rhönradturnerinnen lösten

das Ticket für das Großereignis.

Svea Streckert von der SG Essen-Heisingen löste

mit dem Mono Wheel das Ticket zur WM in Chicago.

Foto: Hanno Hüning/www.rhoenrad-dtb.de.

Mitte März ging es für sieben junge Damen

aus dem Rheinischen Turnerbund

(RTB) nach Marburg, wo die zweite Runde

der WM-Qualifikation ausgetragen wurde.

Bei den Jugendlichen lagen drei Turnerinnen

vom TSV Bayer 04 Leverkusen gut im

Rennen. Aber es sollte noch einmal richtig

spannend werden an diesem Wochenende.

Einzig Jana Holtermann, in der ersten

Qualifikationsrunde auf Platz drei, hatte

eine sichere Ausgangslage. Aber auch sie

38 % der Deutschen sind Bewegungsmuffel.

AZFormat_135x60mm.indd 1

rtz 05/2013

62 % nicht. Sport im Verein *

* dosb.de

24.03.2010 12:24:14 Uhr

musste ihre Leistung bestätigen. Theresa

Münker hatte sich bei der ersten Qualifikation

in Strausberg Platz vier gesichert und

Maiti Münchgesang war auf Platz sieben

gelandet.

Jana Holtermann konnte in Marburg ihre

Vorplatzierung mit einem erneuten Treppchenplatz

bekräftigen. Theresa Münker

rutschte trotz der sehr sauberen Leistung

und der zweithöchsten Geradewertung

auf Platz fünf und Maiti Münchgesang

kam wegen einiger Patzer nur auf den achten

Platz. Für die Nominierung der Athletinnen

in die Nationalmannschaft waren

fünf junge Turnerinnen vorgesehen. Somit

konnten sich bei den jugendlichen L9-Turnerinnen

Jana Holtermann und Theresa

Münker über das WM-Ticket freuen.

Bei den Erwachsenen ging es genauso

spannend zu. Hier hatte sich Svenja Trepte

(TSV Bayer 04 Leverkusen), die schon

bei den zwei vorangegangenen Weltmeisterschaften

erfolgreich war, in der ersten

Runde Platz vier gesichert. Ihre Vereinskameradin

Riccarda Vogel hingegen hatte

Pech und wurde nur Sechste. Für sie galt

es, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, um

unter die ersten fünf Turnerinnen zu gelangen.

Svea Streckert (SG Essen-Heisingen)

war in Strausberg Achte geworden, Anne

Pursche (TC Köln-Poll) Zehnte. Beide mussten

in der zweiten Qualifikationsrunde

noch einmal alles geben.

Svenja Trepte erwischte in Marburg nicht

ihren besten Tag und musste sich am Ende

mit Platz sechs begnügen. Hier sollte es

noch einmal spannend werden, denn sie

lag punktgleich mit Yana Looft aus Hamburg.

Diese war bei beiden Qualifikationsrunden

Fünfte geworden und hatte somit

auch die Chance auf das letzte Ticket nach

Chicago. Doch das Technische Komitee

entschied hinsichtlich der Nominierung zu

Gunsten von Svenja Trepte, da sie bei den

Deutschen Meisterschaften 2012 die bessere

Leistung gezeigt hatte.

Riccarda Vogel überzeugte die Kampfrichter

von ihrem Talent und wurde in

Marburg mit dem zweiten Platz auf dem

Podest belohnt. Svea Streckert und Anne

Pursche konnten mit dem hohen Niveau

der Turnerinnen auf den vorderen Plätzen

nicht mithalten. Beide teilten sich mit einer

dritten Turnerin den achten Platz.

Für Svea Streckert gab es allerdings doch

ein Ticket nach Chicago: Sie wird die deutsche

Nationalmannschaft in einer neuen

Disziplin, dem Mono Wheel, vertreten.

Lisa Wollweber, CP

Liedberg-Pokal

TV Bredeney im

Mannschaftswettbewerb

siegreich

Katja Walder gewann den Wettkampf der ältesten

Schülerinnen. Fotos: Anke Köller.

Der 30. Liedberg-Pokal eröffnete Mitte

März die Rhönradsaison der Landesklassen.

Rund 170 Aktive aus 22 Vereinen aus

dem Rheinland, aus Westfalen und aus

Belgien waren der Einladung des TV Germania

Liedberg nach Korschenbroich gefolgt.

Die Turnerinnen und Turner zeigten

ihre Pflichten und Küren im Geradeturnen

gleichzeitig an sechs Kampfgerichten.

Die Sieger aus dem RTB

im Einzelwettbewerb:

Frauen (L7, ab 19 Jahre): Annika Bonin (TV

Bredeney); Jugend (L6, 15 bis 18 Jahre):

Lisa Rohde (TV Bredeney); Schülerinnen

(L5, 8 Jahre und jünger): Ella Köhler (TSV

Bayer 04 Leverkusen); Schülerinnen (L5,

9 bis 11 Jahre): Franziska Wilsch (Bonner

TV); Schülerinnen (L5, 12 bis 14 Jahre):

Katja Walder (SG RW Gierath); Jungen:

Torben Hebel; Anfänger: Ronja Giegerich

(SG RW Gierath).

Die Platzierten

im Mannschaftswettbewerb:

1. TV Bredeney

2. SG Essen-Heisingen

3. Bonner TV

Anke Köller, CP

Hinweis:

Den Artikel finden Sie in voller Länge

auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de

(Rubrik „Sportarten“, Unterrubrik

„Rhönradturnen“, Link „News“).


Aus den Fachbereichen

11

2. KIDS-Grundschulturnier

GGS Hebborn gewinnt den

Wanderpokal

Großer Jubel herrschte am 21. März 2013

bei den Grundschulkindern aus Hebborn,

als ihnen Volker Weirich, Leiter des Sportamtes

der Stadt Bergisch Gladbach, den

großen Wanderpokal in der Stadionhalle

überreichte.

Riesen-Freude bei der Siegerehrung.

Fotos: D. Heppekausen.

Korfball ist ein idealer Schulsport.

Sie waren im Endergebnis die beste von

sechs Schulen aus Bergisch Gladbach,

Overath und Leverkusen, die am 2. KIDS

(Korfball in der Schule)-Grundschulturnier

teilnahmen. In der Altersklasse der „Großen“

des 3. und 4. Schuljahres hatten

sie überlegen den Wettbewerb gewonnen.

Bei den Jüngeren reichte ihnen ein

vierter Rang, um die Vorjahressieger der

Hans Christian Andersen-Grundschule aus

Leverkusen-Hitdorf (Platz 4 und Platz 2)

knapp hinter sich zu lassen.

Die ca. 125 Grundschulkinder zeigten,

dass Korfball ein idealer Schulsport ist:

Mädchen und Jungen spielen gemeinsam

und jagen gleichberechtigt dem Ball hinterher.

Das Besondere am Korfball: Mit

dem Ball darf man nicht laufen und man

Mehr als 100 Kinder nahmen an dem Turnier teil.

darf nicht dribbeln, sondern das gesamte

Team muss mit gutem Passspiel und genug

„Zielwasser“ den Ball auf und in den

2,50 (1./2. Klasse) bzw.3,00 m (3./4.

Klasse) hohen Korb werfen.

Carolin Kurzyna, RTJ-Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit,

eröffnete das KIDS-

Turnier, das die SG Pegasus Rommerscheid

´91 e.V. als Ausrichter organisiert hatte.

Die Rheinische Turnerjugend (RTJ) stellte

als Veranstalter und Schirmherr des Turniers

zusätzlich noch einen attraktiven

Spieleparcours zur Verfügung. Außerdem

konnten die Kinder in einem RTJ-Quiz ihr

Wissen über den Turnsport testen.

Rainer Adolphs (Stadtsportbund), Uli

Heimann (Kreissportbund) und Gudrun

Goldau (Turnverband Köln) lobten die Initiative

der KIDS-Verantwortlichen, die mit

diesem Projekt das Thema „NRW bewegt

seine Kinder“ in die Tat umsetzen und mit

dem Turnier zusätzlichen Anreiz für den

Sportunterricht und die AGs in Schule und

Ganztag bieten.

Anne Küpper

U19-World Cup

Rückstand auf die

Besten geschrumpft

Traditionell fand über Ostern die Junioren-

WM statt. Die deutsche U19-Auswahl

belegte wie 2012 Rang fünf. Vor der

Mannschaft des Deutschen Turner-Bundes

(DTB) standen wie im Vorjahr die Teams

aus den Niederlanden, aus Belgien, aus

Taiwan und aus England – wobei Belgien

und Taiwan die Plätze tauschten.

Aus deutscher Sicht ist positiv zu berichten,

dass sich der Abstand zu den TOP 4 etwas

verringert hat. Sowohl gegen die Belgier

(9:14) als auch gegen die Engländer (9:12)

wäre in Leuwaarden/Niederlanden mehr

drin gewesen, zumal man gegen die Belgier

sogar zwischenzeitlich in Front lag. Das

deutsche Team bekam daher auch viel Lob

von allen Seiten für seine Leistung. Das

deutsche Trainergespann war insgesamt

zufrieden, insbesondere auch über den Zusammenhalt

innerhalb des Teams.

Die deutsche U19-Auswahl beim World Cup. Foto:

Koninklijke Nederlandse Voetbalbond (KNVB).

U16-World Cup

Anne Küpper, CP

Deutsche Korfballjugend

holt Bronze

Insgesamt 14 Korfballerinnen und Korfballer

auf den Korfballvereinen des Rheinischen

Turnerbundes (RTB) und des

Westfälischen Turnerbundes (WTB) waren

dabei, als die deutsche Korfball-Jugendnationalmannschaft

DTB U16 die beste Platzierung

seit vielen Jahren beim U16-World

Cup im niederländischen Schijndel errang:

Den dritten Platz und damit die Bronzemedaille

erreichte die von Anna Schulte und

Karen Fuchs (beide Schweriner KC) betreute

Auswahl bei der Jugend-WM. Aufgrund

einer konzentrierten Leistung während des

gesamten Turniers erzielte sie vier Siege

und nur eine Niederlage.

Anne Küpper, CP

Hinweis:

Den Artikel finden Sie in voller Länge

auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de

(Rubrik „Sportarten“, Unterrubrik

„Korfball“, Link „News“).

rtz 05/2013


12 Nachrichten-Mix

World Games 2013

Rund 200 deutsche

Athleten in Cali dabei

Zum ersten Mal werden in diesem Jahr

die World Games, die Weltspiele der nichtolympischen

Sportarten, in Südamerika

stattfinden. Vom 25. Juli bis zum 4. August

treten rund 3.300 Athletinnen und

Athleten in Cali in Kolumbien zur weltweit

größten Sportveranstaltung in 2013 an.

Bei den 9. World Games wird es 31 Sportarten

geben, darunter Karate, Tauziehen,

Faustball, Tanzen oder Klettern. Dazu kommen

diesmal fünf Einladungssportarten.

Die deutsche Mannschaft wird rund 200

Sportlerinnen und Sportler umfassen.

Sie werden an 20 der 31 offiziellen Programmsportarten

beteiligt sein. Die letzten

Athleten werden im Juni nominiert,

wenn die Sportkletterer ihre Wettkämpfe

beendet haben.

„Deutschland wird wieder eines der zahlenmäßig

größten Teams in Cali stellen.

Wir werden breit aufgestellt sein. Zieht

man die zwei Sportarten ab, die nicht im

DOSB Mitglied sind (Frisbee, Raquetball),

werden nach heutigem Stand nur fünf von

23 möglichen Verbänden keine Sportlerinnen

oder Sportler bei den World Games an

den Start bringen“, sagt DOSB-Leistungssportdirektor

Bernhard Schwank.

Die World Games, die unter der Schirmherrschaft

des Internationalen Olympischen

Komitees (IOC) stehen, finden alle

vier Jahre statt. 2009 war die taiwanesische

Stadt Kaohsiung Gastgeber. Es nahmen

damals rund 3.000 Athleten aus 84

Nationen teil. 2005 hatten die Weltspiele

in Duisburg stattgefunden. Die 10. World

Games 2017 werden in Wrozlaw, dem früheren

Breslau, ausgetragen.

Vor vier Jahren hatte die deutsche Mannschaft

in Kaohsiung insgesamt 22 Medaillen

erkämpft, sechs goldene, sieben

silberne und neun bronzene. Erfolgsreichste

Nationen waren damals Russland (47

Medaillen), Italien (41) und China (29).

Die folgenden 31 Sportarten sind in Cali

vertreten:

• Artistik und Tanzsport: Akrobatik, Aerobic,

Rollschuhkunstlauf, Tanzen, Rhythmische

Gymnastik, Trampolin

• Ballsport: Beachhandball, Kanupolo,

Faustball, Korfball, Racquetball, Rugby,

Squash

• Kampfsport: Ju-Jitsu, Karate, Sumo

• Präzisionsport: Bogenschießen, Billard,

Boules, Bowling

• Kraftsport: Kraftdreikampf, Tauziehen

• Trendsport: Fallschirmspringen, Flossenschwimmen,

Frisbee, Inlinehockey, Rettungsschwimmen,

Orientierungslauf,

Inline Speedskating, Sportklettern, Wasserski/Wakeboard

• Einladungssportarten: Kanu-Marathon,

Duathlon, Softball, Speedskating Straße,

Wushu

Weitere Informationen zu den World

Games 2013 erhalten Sie im Internet unter

www.worldgames2013.com.co.

Pressemitteilung DOSB

vom 03.04.2013, CP

Das Deutsche Sportabzeichen

Münze „100 Jahre

Deutsches Sportabzeichen“

und „Trimmy“

Anlässlich des Jubiläumsjahrs des Deutschen

Sportabzeichens hat der Deutsche

Olympische Sportbund (DOSB) gemeinsam

mit seinem Partner MDM Münzhandelsgesellschaft

eine Münze „100 Jahre

Deutsches Sportabzeichen“ geprägt. Zudem

gibt es eine Münze des über 40 Jahre

alten Maskottchens Trimmy.

Grafik: DOSB.

Die Silber-Münzen sind zum Preis von je

10,- Euro erhältlich. Sie können im Internet

unter www.mdm.de (Rubrik „Deutschland“,

Unterrubrik „Sonderprägungen“,

Link „Weitere Sonderprägungen“) bestellt

werden.

Die Münzen eignen sich unter anderem,

um verdienten Sportabzeichen-Prüfern

und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit

zu danken.

Claudia Pauli

225.113 Fitnessorden

in NRW verliehen

2005 wurden die World Games in Deutschland ausgetragen: in Duisburg. Foto: Claudia Pauli.

rtz 05/2013

Ob Hochsprung, Kugelstoßen oder 100-m-

Lauf: Auch 2012 stellten sich viele Sportbegeisterte

den Herausforderungen zur

Erlangung des populären Fitnessordens:

225.113 Sportabzeichen-Prüfungen wurden

in den Städten, Gemeinden und

Schulen Nordrhein-Westfalens erfolgreich

abgelegt – das sind mehr als 25% aller

absolvierten Sportabzeichen deutschlandweit.

Seit 1950 lässt sich eine beachtliche

Anzahl von insgesamt 9.478.380 Sportabzeichen-Verleihungen

in NRW verzeichnen.

Sämtliche Sportabzeichen-Ergebnisse sind

auf der Homepage des Landessportbundes

Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) unter

www.lsb-nrw.de zu finden (Rubrik „LSB

NRW“, Unterrubrik „Sportabzeichen“, Link

„Statistiken und Wettbewerbsergebnisse“).

Pressemitteilung LSB NRW

vom 19.04.2013, CP


Verein + Management

13

Kongress

Sport im Ganztag –

Bildung braucht Bewegung

Zusammen mehr als 1.300 Personen hatten sich

für den Kongress angemeldet. Die Teilnehmer verfolgten

unter anderem interessiert die Talkrunde

zum Auftakt. Fotos: Claudia Pauli.

Das Interesse am Thema „Sport im Ganztag“

mit seinen zahlreichen Facetten ist in

den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Um aktuelle Entwicklungen aufzuzeigen,

Vertretern aus den Bereichen Sport, Schule

und Politik/Verwaltung die Möglichkeit

zur Diskussion über damit verbundene

Aspekte zu bieten, die Chancen von Kooperationsmöglichkeiten

für die Beteiligten

zu erläutern oder Lösungsansätze für

in diesem Zusammenhang auftretende

Probleme darzustellen, luden das Ministerium

für Familie, Kinder, Jugend, Kultur

und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

(MFKJKS), das Ministerium für Schule

und Weiterbildung des Landes Nordrhein-

Westfalen und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen

(LSB NRW) für den 15.

April 2013 zu einem eintägigen Kongress

ins Congress Center Düsseldorf ein.

Die Resonanz darauf war bemerkenswert:

Zusammen mehr als 1.300. Teilnehmer

meldeten sich für die kostenfreie Veranstaltung

an:

• 836 aus dem Bereich Sport (322 Ehrenamtler,

283 Übungsleiter, 231 hauptberuflich

Tätige)

• 324 aus dem Bereich Schule (222 Lehrer,

67 von der Ganztagsleitung, 35 von

der Schulleitung) und

• 175 aus dem Bereich Politik/Verwaltung

(101 aus Kommunen, 36 von der

Bezirksregierung, 32 vom Land Nordrhein-Westfalen,

6 von Landschaftsverbänden).

Ob bei den Talkrunden und Vorträgen, in

den Diskussionsforen, auf dem „Markt der

Möglichkeiten“ (mit zahlreichen Informationsständen,

unter anderem vom LSB NRW,

von Schulen und von Institutionen) oder

in Gesprächen in Kleingruppen: Jeder Teilnehmer

sollte in irgendeiner Form von dem

Besuch des Kongresses profitiert haben.

Nachfolgend sind einige zentrale Aussagen,

die dabei getroffen, Fragen, die

aufgeworfen, und Informationen, die gegeben

wurden, aufgeführt. Sie dienen einerseits

dazu, Ihnen, liebe Leserinnen und

Leser, Anregungen für die eigene Arbeit im

Zusammenhang mit Sport und Ganztag zu

geben. Andererseits tragen einige Ausführungen

sicherlich auch dazu bei, eine Diskussion

über diese Thematik zu eröffnen.

Denn sie werden vermutlich individuell

sehr unterschiedlich beurteilt – je nach Erfahrungen

und Rahmenbedingungen, die

Sie im Verein, in der Schule etc. vorfinden.

Talkrunde zur Eröffnung

Eine äußerst kurzweilige Talkrunde, durch

die Matthias Bongard führte, bildete den

Auftakt des rund siebenstündigen Kongresses.

Als Gesprächspartner des unter

anderem als Moderator beim Hörfunksender

WDR2 bekannten Journalisten fungierten

die Gastgeber: die (auch) für den

Sport zuständige Ministerin Ute Schäfer,

Schulministerin Sylvia Löhrmann und LSB-

Präsident Walter Schneeloch.

Ministerin Sylvia Löhrmann und Moderator Matthias

Bongard.

Einige Auszüge aus der Talkrunde:

• Die Kombination von Kita/Schule

und Sportverein kann gelingen. Entsprechende

Voraussetzungen dafür

wurden sowohl seitens der Landesregierung

(Erlasse etc.) als auch seitens

Sportverbänden/-bünden geschaffen.

• Jede Kommune muss dabei ihren eigenen

Weg finden. Das Land kann wohl

die Rahmenbedingungen stecken.

• Der Ganztag geht nicht zu Lasten des

organisierten Sports. Kinder, die in der

Schule Erfahrungen mit Sport machen,

sind eher Vereinsmitglieder als Kinder,

die diese nicht machen. Es gibt keine

Konkurrenz.

• Wie selbstverständlich werden die örtlichen

Vereine als erster Ansprechpartner

betrachtet, wenn es um Angebote

im Ganztag geht? Der Wunsch nach

guten Kooperationen zwischen Schulen,

Kommunen und Vereinen ist vorhanden.

Vielfach bestehe allerdings noch Aufklärungsbedarf

hinsichtlich möglicher

Anforderungen und Wünsche.

• „Netzwerkarbeit“ ist das Geheimnis, um

erfolgreich zu sein.

Ministerin Ute Schäfer und LSB-Präsident Walter

Schneeloch.

• Wichtig ist es, Ängste, die möglicherweise

bei den Beteiligten (Vertreter

der Schule, des Vereins etc.) vorhanden

sind, abzubauen, über mögliche Befangenheiten

zu reden, Ziele zu benennen

und gemeinsam darauf hinzuarbeiten.

• Ziel soll es sein, im Ganztag täglich

Sportangebote zu machen. Es existieren

verschiedene Möglichkeiten, wie dies

umgesetzt werden kann.

• Es gelte aufzupassen, dass der Leistungssport

und die Nachwuchsförderung

abgesichert sind – unabhängig

von der Bewegung, die für alle Kinder

angeboten wird.

• Ein gutes Breitensportangebot ist die

Voraussetzung für guten Leistungssport.

Stichpunkte in diesem Zusammenhang

sind unter anderem Talentsichtung,

Talentförderung und Eliteschulen des

Sports.

• Sportvereine sollten von Schulen und

Ganztagsträgern als wesentlicher und

unverzichtbarer Bildungsträger anerkannt

werden.

• Wenn Kinder sich bereits vor Unterrichtsbeginn

bewegt haben, z.B. auf

dem Schulhof oder in Form eines kleinen

„Bewegungsauftaktes“, kann das Lernen

anschließend erfolgreicher ablaufen.

In diesem Zusammenhang gilt es nicht

zuletzt zu bedenken, dass Kinder, die

zu Fuß zur Schule kommen, bereits ein

gewisses Maß an Bewegung erfahren

haben. Die Eltern sollten überdenken,

inwieweit es immer sinnvoll ist, die Kinder

bis vor das Schultor zu fahren.

rtz 05/2013


14 Verein + Management

Der Ganztag als Erfolgsmodell

Auf die Talkrunde folgte ein sehr interessanter

Vortrag von Prof. Dr. Roland Naul

(Willibald Gebhardt Institut) unter der

Überschrift „Bewegung, Spiel und Sport

im Ganztag“.

Prof. Dr. Roland Naul.

Einige Auszüge aus dem Vortrag:

• Sport im Ganztag erleben seit nunmehr

zehn Jahren zunehmend mehr Kinder in

Nordrhein-Westfalen.

• Die Zusammenarbeit zwischen Schule

und Sportverein wurde in den vergangenen

zehn Jahren zunehmend erweitert.

Schule und Sportverein sind Bildungspartner.

Heute besucht fast jeder dritte

Schüler in Nordrhein-Westfalen eine

Ganztagsschule – wobei die weiterführenden

Schulen in diese Statistik einbezogen

sind.

• Rund 87% aller etwa 3.100 Grundschulen

in Nordrhein-Westfalen sind Ganztagsschulen.

• 98% der Schüler erhalten darin regelmäßig

Sportangebote. Diese stammen zu

50% direkt aus einem Sportverein oder

sind vermittelt über die Koordinierungsstelle

„Sport im Ganztag“ des LSB NRW.

• Dem großen Ziel „tägliche Bewegungszeiten“

ist man in den vergangenen

zehn Jahren näher gerückt. Aber es gibt

diesbezüglich noch viel zu tun.

• Dennoch: Der Ganztag in Nordrhein-

Westfalen ist bereits ein Erfolgsmodell!

• Kommunale Netzwerke, d.h. eine engere

Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten

(Schulen, Vereine, Kommunalämter

etc.), sind von großer Bedeutung.

• Ziel sollte es sein, ein integratives Angebot

für den Ganztag zu schaffen – aus

den jeweils additiven Angeboten vormittags

(Unterricht) und nachmittags

(Ganztag).

• Lehrkräfte, Erzieher, Übungsleiter etc.

sollten als gleichberechtigte Partner in

einem Team arbeiten.

• Bewegung (zur Förderung), Spiel (zur Integration)

und Sport (zur Bildung) sind

die Grundpfeiler für einen gelingenden

Ganztag.

rtz 05/2013

Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen

Bei dem Kongress erhielten die Teilnehmer

auch die Möglichkeit, sich aktiv in die

Diskussion einzubringen, ihre Erfahrungen

zu schildern und zahlreichen Experten Fragen

zu stellen. Dies wurde primär in den

parallel durchgeführten Foren umgesetzt.

Die angebotenen Oberthemen im Überblick:

• Forum 1: Sport im Ganztag und Vereinsentwicklung

• Forum 2: „Das Problem fängt doch

schon beim Schulweg an…!?“ – Organisatorische

Rahmenbedingungen für

Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag

• Forum 3: Gewinnung, Fortbildung und

Vernetzung von pädagogischem Fachpersonal

für Sport im Ganztag

• Forum 4: Bildungspartner NRW – Sportverein

und Schule: Gemeinsam mehr bewegen,

in Schule, Verein und Kommune

• Forum 5: Schulsportentwicklung im

Ganztag

• Forum 6: Arbeiten in multiprofessionellen

Teams

• Forum 7: Wettkampf-, Leistungssport

und Ganztag

• Forum 8: Der Blick der Wissenschaft auf

den Sport im Ganztag

Impression aus einem Forum.

In Forum 5 beispielweise ging es um folgende

Aspekte/Fragen:

• Es ist erforderlich, Außenstehenden klar

zu machen, wie wichtig tägliches Spiel

und täglicher Sport für die Entwicklung

von Kindern sind. Es gelte, diesbezüglich

Überzeugungsarbeit zu leisten.

• Der Schulsport war einst nicht nur äußerst

militärisch geprägt, sondern es

erfolgte auch eine starke Geschlechtertrennung

in Bezug auf die Sportarten,

die Mädchen und Jungen ausüben sollten/durften.

Inzwischen lautet das Ziel:

Jedes Kind soll sich die Sportart suchen,

die zu ihm passt! Welche Sportart für

welches Kind eine geeignete ist, muss

man die Kinder ausprobieren lassen.

• Zweifelsohne macht die finanzielle

Ausstattung der jeweiligen Kommune,

Schule etc. Unterschiede hinsichtlich

der Umsetzung aus. Daher gelte es zu

schauen, wie man mit einer bestimmten

Situation besonders geschickt umgeht.

Stichworte in diesem Zusammenhang

sind: „Potenziale erschließen“, „Aufbauen

auf dem, was vorhanden ist“, „Wie

kann man sich weiterentwickeln?“.

• Von großer Relevanz ist, dass die Beteiligten

miteinander reden: Jeder darf

seine „Sorgen“ loswerden, die Kommunikationskultur

muss vielfach verbessert

werden.

• Wichtig ist es zudem, „Teamspirit“ bei

den verschiedenen Akteuren (Übungsleiter,

Sportlehrer etc.) zu entwickeln,

um so die multiprofessionellen Teams

zum Erfolg zu führen. Die Fachkonferenz

Sport – als das strukturell stärkste Element

– stellt einen geeigneten Ort dar,

um diesen Teamspirit zu bilden. In Nordrhein-Westfalen

dürfen die Partner aus

den Sportvereinen an der Fachkonferenz

teilnehmen. Diesbezüglich sei es hilfreich,

wenn die Schulen explizit eine Einladung

aussprächen. Zu bedenken gilt in

diesem Zusammenhang: Die Fachkonferenz

sollte ggf. zu einer anderen Zeit als

der üblichen anberaumt werden, damit

die ehrenamtlich Tätigen die Chance haben,

daran teilzunehmen.

• Genauso erscheint es bedeutsam, pädagogisch

aufeinander abzustimmen,

was im Vormittags- und was im Nachmittagsbereich

passiert, d.h. schulische

Aktivitäten und jene, die z.B. im OGS-Bereich

durch Vereine angeboten werden.

• Um Partner für den Nachmittagsbereich

zu finden, empfiehlt es sich, Sportkoordinatoren

an den Schulen zu installieren.

• Außerdem sollte dem Sport in regionalen

Bildungsnetzwerken „ein Gesicht“

gegeben werden.

• Man kann Kooperationen nicht erzwingen,

wohl aber vereinbaren.

In einer weiteren Talkrunde ging es um das Thema

„Bildungsmotor Sport“. Als Gesprächspartner

fungierten unter anderem Spitzenturnerin Nadine

Jarosch aus dem Westfälischen Turnerbund (WTB)

und der frühere Fußball-Profi Knut Reinhardt (r.),

der inzwischen als Lehrer an einer Grundschule in

Dortmund tätig ist.


Verein + Management

Impressum

15

Bewegung schafft „Reset“

Zahlreiche neue

Erkenntnisse gewannen

die Kongress-Teilnehmer

auch durch den

Vortrag von Dr.

Stefan Schneider

von der Deutschen

Sport-

Dr. Stefan Schneider.

hochschule Köln

(DSHS) zum Thema „Bildung braucht Bewegung

– Wie Sport und Bewegung dazu

beitragen können, die schulische Leistung

zu verbessern“.

Einige Auszüge aus dem Vortrag:

• Geben Sie Kindern attraktive Bewegungsräume

– die Kinder bewegen sich

freiwillig!

• Kinder, die sich bewegt haben, sind konzentrierter.

• Viel Denken erzeugt Stress. Wir müssen

diesen Stress durch Bewegung

kanalisieren, d.h. rauslassen. Dadurch

verhindern wir die Entstehung von somatopsychischen

Erkrankungen (unter

denen wir eigentlich leiden; nicht unter

psychosomatischen) – und können auch

wieder denken.

• Bewegung bedient andere Gehirnbereiche

als Denken/Stress.

• Bewegung benötigt eine unheimliche

„Rechenkapazität“ (Gehirnleistung).

Das Gehirn verfügt aber nur über begrenzte

Kapazitäten. Wer sich bewegt,

zieht Kapazitäten aus dem Frontalkortex

ab, d.h. aus der Region, die für das

Denken zuständig ist. Beim Sporttreiben

leert sich der Frontalkortex, man bekommt

den „Kopf frei“ und kann nach

der körperlichen Aktivität wieder „bei 0

anfangen“. Es findet sozusagen ein Reset

der Regionen, die für das Denken/

Lernen verantwortlich sind, statt.

• Die relativen Effekte von Sport und

Bewegung für die schulische Leistungsfähigkeit

lassen sich entsprechend wie

folgt zusammenfassen:

1. Bewegung kanalisiert Stress durch

den Abbau von Stresshormomen.

2. Es findet eine Umverteilung von neuronaler

Aktivität statt.

Beides hilft dabei, besser zu lernen.

• Sport und Bewegung machen müde.

Kinder, die sich bewegt haben, können

entsprechend besser schlafen. Ausgeruhte

Kinder sind aufnahmefähiger und

lernen besser als jene, die zu wenig bzw.

schlecht geschlafen haben.

• Schlussfolgerungen: Regelmäßige Bewegungspausen

sind von großer Wichtigkeit

(aktive Pausengestaltung etc.).

Inhaltlich wechselnder Unterricht ist

besonders sinnvoll (Kernfächer vs. „kreative“

Fächer). Die Sportstunden sollten

zeitlich gut verteilt werden. So macht

z.B. ein Bewegungsangebot in der ersten

bzw. sechsten Stunde keinen/wenig

Sinn. In diesem Zusammenhang

spielt natürlich die Verfügbarkeit von

Sporthallen/-plätzen eine Rolle. In der

Forschung sind viele Fragen noch offen,

z.B. welche Intensität/Dauer der Bewegungsangebote

optimal ist.

• Sportliche und kreative Angebote im

Ganztag können sich zusammensetzen

aus offenen Bewegungsangeboten (freies

Bewegen, ohne dass damit gezieltes

Lernen verbunden ist), Pausenhofgestaltung

(Bälle, Seile etc.) und Angeboten

durch Vereine.

Auf großes Interesse stieß bei den Kongress-Teilnehmer

auch der „Markt der Möglichkeiten“: An

zahlreichen Ständen erhielten sie darauf Informationen

über vielfältige Aspekte im Zusammenhang

mit „Sport im Ganztag“.

Initiative gestartet

Die Kongress-Teilnehmer erlebten zudem

den offiziellen Start der Initiative „Bildungspartner

NRW – Sportverein und

Schule“ mit. Die Partner – das Land Nordrhein-Westfalen,

die kommunalen Spitzenverbände

und der LSB NRW – haben

vereinbart, eine systematische Zusammenarbeit

zu fördern, um die Kompetenzen

von Kindern und Jugendlichen (sozial wie

personal) in besonderem Maß zu stärken.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zu der Thematik

erhalten Sie unter anderem im Internet

unter folgenden Links:

• www.kongresssportimganztag.de

• www.mfkjks.nrw.de

• www.lsb-nrw.de

• www.ganztag.nrw.de

• www.schulsport-nrw.de

• www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de.

Claudia Pauli

Impressum

Rheinische Turnzeitung

66. Jahrgang / ISSN 0723-4260

Herausgeber

Rheinischer Turnerbund e.V.

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51465 Bergisch Gladbach

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Telefax: 02202-2003-90

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Schriftleitung und verantwortlich

für die Herausgabe: Bernd Seibert

Die Rheinische Turnzeitung erscheint monatlich

in der ersten Woche des Monats

und ist das amtliche Mitteilungsblatt des

Rheinischen Turnerbundes.

Redaktion

Dr. Claudia Pauli / cp-presse

Telefon: 01 73-4 97 49 80

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de

oder rtz@rtb.de

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-21

Telefax 02202-2003-90

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Gestaltung

Dr. Claudia Pauli, Richard Dohmen,

Sabine Hafner (RASS GmbH & Co. KG)

Es können nur Berichte, Fotos etc. veröffentlicht

werden, die der Redaktion der RTZ

von dem jeweiligen Turnverband/-gau bzw.

Fachbereich zugehen. Die Vereine werden

entsprechend gebeten, ihre Artikel, Bilder

etc. an den jeweiligen Turn verband/-gau

bzw. Fachbereich zu senden. Die Redaktion

behält sich vor, die Einsendungen vor

der Veröffentlichung zu bearbeiten. Für die

Inhalte der Rubriken „Regionale Ausschreibungen“

und „Nachrichten Turnverbände/-

gaue“ sind allein die Turnverbände bzw.

-gaue verantwortlich. Die darin getroffenen

Aussagen müssen nicht der Meinung der

RTZ-Redaktion entsprechen. Nachdruck,

auch auszugsweise, ist erwünscht (mit Quellenangabe).

Um ein Belegexemplar wird gebeten.

Redaktionsschluss

10. des Vormonats

Anzeigenleitung

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

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Media-Daten vom 1. Oktober 2012.

Abonnement

Die Abonnementverwaltung liegt beim

RTB. Bestellungen und Abmeldungen sind

an den RTB zu richten.

Die Jahresbezugsgebühr beträgt 27,– E inkl.

Porto und Mehrwertsteuer. Der Abonnementvertrag

ist auf unbestimmte Zeit geschlossen,

falls nicht ausdrücklich anders

vereinbart.

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Druck & Kommunikation

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51469 Bergisch Gladbach

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Telefax: 02202-2 99 49-27

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rtz 05/2013


16 Qualifizierung

Qualifizierung beim RTB


Lehrgangspläne 2013

Die Lehrgangspläne des RTB und der DTB-

Akademie können in der RTB-Geschäftsstelle

angefordert werden. Es ist möglich,

alle Maßnahmen über das GymNet, d.h.

online, zu buchen.

Stets aktuelle und ausführliche Informationen

zu allen Aus- und Fortbildungsangeboten

sind auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de im Bereich „Qualifizierung“ zu

finden.

Qualifizierung in den

Turnverbänden/-gauen

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Lehrgang

Yoga für Frauen 50 plus

Umfang: 5 LE

Termin: Sa., 08.06.2013

Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr

Ort:

Gummersbach-Hülsenbusch,

Turnhalle Wegescheid

Zielgruppe: ÜL im Bereich

„Frauen/Senioren“

Referentin: Saraswati Klaudia Feltens

Kosten: 20,- / 30,- € (intern/extern)

Anmeldung bei:

Christel Blum (Tel.: 02293/2942,

E-Mail: blum-christel@t-online.de) oder

Margot Günther (Tel.: 02265/9358,

E-Mail: meguenther@t-online.de).

Weitere Informationen zu Lehrgängen,

Veranstaltungen und Wettkämpfen

erhalten Sie im Internet unter

www.turnverband-aggertal-oberberg.de.

www.turnverband-rheinruhr.de

Umfang: 8LE; die Workshops können mit

je 2LE auch einzeln gebucht werden

Veranstalter:

Turnregion Mitte im RTB (Turnverband

Rhein-Ruhr, Turnverband Düsseldorf, Gemeinschaft

Essener Turnvereine)

Termin: So., 16.06.2013

Zeit: 09.30 – 17.00 Uhr

Ort:

Sporthalle der Theodor-Heuss-Gesamtschule

(Eingang Dennewitzstraße; Parkmöglichkeiten

auf dem Lehrerparkplatz),

Westender Straße 30, 47138 Duisburg

Beschreibung: In diesem Seminar lernt Ihr

in kompakter Form an nur einem Tag vier

aktuelle Fitness-Trends kennen:

1. TOGU-Brasils (09.45 – 11.15 Uhr)

2. TOGU-Jumper (11.30 – 13.00 Uhr)

3. ¾-Step (13.30 – 15.00 Uhr)

4. Zumba (15.15 – 16.45 Uhr)

Zielgruppe: Übungsleiter im Erwachsenenbereich

und Interessierte

Lizenzverlängerung: Tr-/ÜL-C

Gebühr: Für Mitglieder im RTB: 10,- € für

einen Workshop, 18,- € für zwei Workshops,

25,- € für drei Workshops, 30,- €

für vier Workshops. Nicht-Mitglieder zahlen

jeweils den doppelten Preis.

Anmeldung: schriftlich (unter Angabe von

Verein, E-Mail und Telefonnummer) bis

31.05.2013 an: Turnregion Mitte im RTB,

c/o Turnverband Düsseldorf e.V., Karweg

24, 40589 Düsseldorf, oder per E-Mail an

anke.wodarz@turnregion-mitte.de

Bezahlung: bis 06.06.2013 auf das Konto

mit der Nummer 590 202 1010 bei der

Volksbank Düsseldorf Neuss eG (BLZ 301

602 13)

Auskünfte erteilt: Anke Wodarz, Tel.:

0211/34 60 23 (Mo.-Do., jew. vormittags),

E-Mail: anke.wodarz@turnregion-mitte.de

Rücktritt: Bei Rücktritt bis zum Meldeschluss

werden 10,- € als Bearbeitungsgebühr

berechnet. Nach Meldeschluss kann

ein Rücktritt nur dann angenommen werden,

wenn ein Ersatzteilnehmer gestellt

oder der Lehrgang durch andere Meldungen

ausgebucht wird.

Hinweis: Die Teilnehmer sind über die

Sportversicherung ihrer Vereine versichert.

Anke Wodarz

Als Ansprechpartner für Fragen rund

um die Qualifizierungsmaßnahmen

des RTB fungieren:

Gertrud Konrad,

Tel.: 02202/2003-12,

E-Mail: konrad@rtb.de

Florian Klug,

Tel.: 02202/2003-24,

E-Mail: klug@rtb.de

Robert Wagner,

Tel.: 02202/2003-26,

E-Mail: wagner@rtb.de.

rtz 05/2013

Lehrgang

Fitness-Trends 2013

www.tvd-internet.de

Lehrgänge

Kräftig, Stabil, Mobil

Termin: Sa., 08.06.2013

Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr

Ort:

Turnhalle im Gymnasium am Poth, Am

Poth 60, Eingang Gräulingerstraße,

40625 Düsseldorf-Gerresheim


Qualifizierung

17

Inhalt:

Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreicher,

sehr praxisorientierter Lehrgang

mit vielen Lehrbeispielen aus der klassischen

Wirbelsäulengymnastik bis hin zu

Gleichgewichts- und Stabilitätsübungen.

Zielgruppe:

Übungsleiter im Erwachsenenbereich und

Interessierte

Referentin: Ines Heun

Gebühr:

21,- € für RTB-Mitglieder

35,- € für sonstige Interessenten

Anmeldung und weitere Informationen:

bei der Geschäftsstelle des Turnverbandes

Düsseldorf, Karweg 24, 40589 Düsseldorf,

Tel.: 0211/346023 (Di. und Do. von

09.30 bis 11.30 Uhr), Fax: 0211/2003772,

E-Mail: office@tvd-internet.de.

Harald Günther/

Stellv. Vors. Sport

ACHTUNG:

TERMIN UND ORT GEÄNDERT

Pep up your Back

Effektives Bauch- und Rückentraining

Termin: Sa., 08.06.2013

Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr

Ort:

Turnhalle der Kath. Grundschule, Unter

den Eichen 26, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

Inhalte:

• Aufbau einer Wirbelsäule

• sicherer Umgang mit den Teilnehmern

(Didaktik, Variationen)

• unterschiedliche Ausgangspositionen

• Einsatz von Zusatzgeräten

• Wirbelsäulen- und rumpfrelevante Muskulatur

• Übungen, welche die Körpermitte trainieren

(Körperbewusstsein, Beweglichkeit,

Atmung)

Referentin: Sabine Gerth

Gebühr:

21,- € für RTB-Mitglieder

35,- € für sonstige Interessenten

Anmeldung und weitere Informationen:

bei der Geschäftsstelle des Turnverbandes

Düsseldorf, Karweg 24, 40589 Düsseldorf,

Tel.: 0211/346023 (Di. und Do. von

09.30 bis 11.30 Uhr), Fax: 0211/2003772,

E-Mail: office@tvd-internet.de.

Harald Günther/

Stellv. Vors. Sport

Lehrgang

Fitness-Trends 2013

Veranstalter:

Turnregion Mitte im RTB (Turnverband

Rhein-Ruhr, Turnverband Düsseldorf, Gemeinschaft

Essener Turnvereine)

Termin: So., 16.06.2013

Anke Wodarz

Hinweis: Ausführliche Informationen

dazu finden Sie im Bereich des Turnverbandes

Rhein-Ruhr.

www.turnen-in-essen.de

Lehrgangstermine

... im Überblick

25./26.05.2013 – A 13-122-2006:

Basismodul ÜL-C-/Trainer-C-/JL-Ausbildung,

TH GS Bockmühle

15.06.2013 – F 13-122-2507:

Le Parkour/Freerunning II,

TH GS Bockmühle

Lehrgänge

DTB-Trainer

Sturzprophylaxe 1

Umfang: 25 LE

Lehrgangsnummer: A 13-122-9003

Termin: Fr., 31.05.2013 bis

So., 02.06.2013

Zeiten: Fr., 17.00 – 21.00 Uhr,

Sa., 09.00 – 21.00 Uhr,

So., 09.00 – 16.00 Uhr

Ort:

TH Theodor Goldschmidt Realschule,

Frillendorfer Str. 42, 45139 Essen

Beschreibung:

200.000 ältere Menschen erleiden Jahr

für Jahr durch einen Sturz einen Oberschenkel-

oder einen Hüftbruch. Der weitaus

größte Teil aller Stürze beruht auf dem

Verlust der Funktionsfähigkeit des Körpers.

Das bedeutet: Es liegt vor allem an der

fehlenden Muskelkraft und an der nachlassenden

Gleichgewichtsfähigkeit, dass

ältere Menschen so häufig hinfallen. Das

bedeutet aber auch: Jeder Mensch kann

durch Muskeltraining in Kombination mit

einem Gleichgewichtstraining aktiv etwas

tun, um sein Sturzrisiko ganz erheblich zu

minimieren.

Inhalte:

• Risikofaktoren, Ursachen und Folgen

von Stürzen

• Stürze verhindern – nur Bewegung kann

das wirklich

• Krafttraining zur Verhütung von Stürzen,

Hypertrophietraining im Alter

• Balance-Training: Übungen und Methoden

• Standsicherheits- und Mobilitätstraining

• Testen des Sturzrisikos

Anerkennung/Hinweise:

unbegrenzt gültiges Zertifikat „DTB-Kursleiter/in

Sturzprophylaxe“; dieser Lehrgang

dient auch der Lizenzverlängerung

„Sport der Älteren“.

Voraussetzungen:

1. Lizenzstufe oder abgeschlossenes Sportstudium

oder abgeschlossene Berufsausbildung

als Gymnastiklehrer/Krankengymnast/

Physiotherapeut.

Referenten: Lehrteam DTB

Gebühr:

185,- € für Vereinsmitglieder

230,- € für Nicht-Vereinsmitglieder

ÜL-C Aufbaumodul

Jugendturnen – „Freizeitsport

mit Jugendlichen”

Umfang: 90 LE

Lehrgangsnummer: A 13-122-2106

Hinweis:

Das Aufbaumodul „Jugendturnen“ wird in

diesem Jahr nur von der GET angeboten!

Termine:

08./09.06.2013, 22./23.06.2013

06./07.07.2013, 13./14.07.2013

07./08.09.2013, 21./22.09.2013

Zeiten: Sa., 09.00 – 18.00 Uhr,

So., 09.00 – 14.00 Uhr,

zusätzlich Teilnahme am Weltkindertag in

der Gruga:

So., 22.09.2013, 08.30 – 18.00 Uhr

Ort: Essen-Altendorf, TH GS

Bockmühle, Mercatorstr.

Beschreibung/Zielgruppe:

Dieses Aufbaumodul bezieht sich auf die

Arbeit im Turnverein. Zielgruppe sind Vereinsmitarbeiter,

die Kinder- oder Jugend-

rtz 05/2013


18 Qualifizierung

gruppen sportlich betreuen wollen. Die

sportbezogene Kinder- und Jugendarbeit

erfordert von den Übungsleitern für die

Durchführung des Übungsbetriebs spezifisches

theoretisches Hintergrundwissen

sowie selbstverständlich auch zielgruppenorientierte

sportpraktische Inhalte, um

Kinder, Jugendliche und Heranwachsende

optimal im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklungsförderung

zu unterstützen. Die

Inhalte werden fachlich ausgeglichen und

praxisnah vermittelt. Schwerpunkt dieser

Ausbildung von uns als Turnverband wird

das Jugendturnen sein. Erst nach Absolvierung

des Basis- und Aufbaumoduls und

der Erlangung des Erst-Hilfe-Nachweises

wird die ÜL-C-Lizenz erteilt.

Inhalte:

• Modelle der Gesundheitsförderung durch

Sport bei Kindern und Jugendlichen

• Vertiefung: Anatomie und Physiologie

• Erleben, Planen und Durchführen von

gesundheitssportorientierten Breitensportstunden

• Belastungsdosierung und Differenzierung

• Sport- und Entwicklungspsychologie

• Bedeutung für den Umgang mit Jugendlichen

• Sportpädagogik und -didaktik

• Jugendkultur – Hip-Hop

• Großgeräte/Bewegungslandschaften

• Rechtskunde

• Vielfalt des Turnens und ihre Turnspiele

Voraussetzungen:

Die Teilnehmer müssen mindestens 17

Jahre alt und sporttauglich sein. Das Baismodul

muss absolviert sein.

Referenten: Christiana Hueck, GET

Gebühr:

215,- € für Vereinsmitglieder

399,- € für Nicht-Vereinsmitglieder

Lehrgang

Fitness-Trends 2013

Veranstalter:

Turnregion Mitte im RTB (Turnverband

Rhein-Ruhr, Turnverband Düsseldorf, Gemeinschaft

Essener Turnvereine)

Termin: So., 16.06.2013

Anke Wodarz

Hinweis: Ausführliche Informationen

dazu finden Sie im Bereich des Turnverbandes

Rhein-Ruhr.

www.turnverband-koeln.de

Termine ...

... im Überblick

Übungsleiterassistent-

Ausbildung in Köln

Lehrgangsnr.: F20

Termine und Zeit:

jeweils samstags/sonntags, ab 25./26.05.

2013, 10.00 – 17.00 Uhr, mehrere Termine

Zielgruppe:

interessierte Mädchen und Jungen ab einem

Alter von 13 Jahren

Meldeschluss: Montag, 13.05.2013

Weitere Informationen:

sind im Internet unter www.turnverbandkoeln.de

erhältlich.

www.turnverband-niederberg.de

Lehrgänge

Stationentraining

Umfang: 8 LE

Termin: Sa., 04.05.2013

Zeit: 10.30 – 17.30 Uhr

Ort: Turnhalle Sternstraße, Sternstraße

25, 42719 Solingen

Beschreibung:

Bringe Abwechslung in Deine Übungsstunden

und wähle einfach einmal eine

andere Organisationsform – das Training

im Kreis an unterschiedlichen Stationen.

Hierbei kannst Du die Inhalte und Schwerpunkte

des Trainings immer neu definieren

und auch mit Materialien, die nur in

begrenzter Zahl zur Verfügung stehen,

arbeiten.

rtz 05/2013

In diesem Workshop lernst Du, Dein Stationentraining

optimal unter Berücksichtigung

verschiedener Trainingsmethoden

(Einsatz-, Mehrsatz-, Supersatz-Training)

zu planen.

Inhalte: u.a.

• Übungssammlung für Stationen mit unterschiedlichen

Schwerpunkten, z.B. Rücken/Bauch,

BBP, Skigymnastik, Sensomotorisches

Training, Ausdauertraining

• Übungsplanung und -anordnung unter

Berücksichtigung bestimmter Trainingsmethoden

• Aufwärmen und Stundenabschluss fürs

Stationentraining

• Sonderform Intervalltraining

• Stationentraining-Modelle

Zielgruppe:

ÜL-C, Trainer-C und Interessierte

Leitung:

Anita Hinger, Kirsten Prinz-Greiling

Gebühr:

komplett mit Flexibar am 05.05.2013

70,- € bzw. 110,- € (mit/ohne Vereinsempfehlung):

sonst je Tag 40,- € bzw.

60,- € (mit/ohne Vereinsempfehlung)

Einführung in die Arbeit mit

dem FLEXI-BAR®

Umfang: 5 LE

Termin: So., 05.05.2013

Zeit: 09.00 – 15.00 Uhr

Ort: Turnhalle Sternstraße, Sternstraße

25, 42719 Solingen

Beschreibung:

Beim FLEXI-BAR®-Training arbeiten die

tief- und medial liegenden Rückenstrecker,

die gesamte Bauchmuskulatur sowie der

Beckenboden gegen die auf den Körper

wirkende Schwingung.

Das ergibt ein vielseitiges Training der

stabilisierenden Muskulatur in variablen

Ausgangsstellungen.

In diesem Workshop werden die Wirkungsweise

und der richtige Umgang mit

dem FLEXI-BAR vermittelt

Ein umfassender Übungspool mit zahlreichen

Übungen von leicht bis anspruchsvoll

wird erarbeitet, wobei intensiv auf die

korrekte Ausführung eingegangen wird.

Die Modellstunden geben Anregungen

für die eigene Praxis und zeigen die viel-


Qualifizierung

19

fältigen Einsatzbereiche. Bei den Tipps für

die Praxis („Schwinganfänger“, Stundengestaltung

usw.) werden hoffentlich auch

die letzten Fragen beantwortet.

Zielgruppe:

ÜL-C, Trainer-C und Interessierte

Gebühr:

komplett mit Stationentraining am

04.05.2013 70,- € bzw. 110,- € (mit/

ohne Vereinsempfehlung); sonst je Tag

40,- € bzw. 60,- € (mit/ohne Vereinsempfehlung)

Bewegt älter werden

Veränderungen im Alter

und ihre Auswirkungen

Variationen der Grundschritte entstehen

einfach umsetzbare Choreographien in

ungewohnter Dimension. Die Abfolge der

Schritte ist leicht erlernbar, jedoch sollte

man mit den Step-Grundschritten vertraut

sein. Hier stehen das Miteinander und der

Spaß im Vordergrund.

Zielgruppe:

ÜL-C, Trainer-C und Interessierte

Leitung: Anita Hinger, Karla Jansen

Gebühr: 40,- € bzw. 80,- € (mit/

ohne Vereinsempfehlung)

Anmeldeschluss: 16.06.2013

DA

BIST

DU

JA!

Lehrgangsnr.: 244-2420

Umfang: 15 LE

Veranstalter: Turnverband Niederberg

Termin: Sa./So., 29./30.06.2013

Zeiten: Sa., 09.00 – 17.00 Uhr,

So., 09.00 – 14.00 Uhr

Ort: Halle Rosenkamp, Palmenstraße,

Solingen-Wald

Inhalt:

Wie kann man in Seniorensportgruppen

auf die klassischen Veränderungen des

Alters eingehen? Hierzu bieten wir Ihnen

einen Einblick und geben eine Vielzahl an

Praxisbeispielen aus den folgenden Themenbereichen:

• Krafttraining in jedem Alter

• Multitasking

• Bewegung im ¾-Takt

• Sturzprävention

• Entspannungstechniken

• kleine Tänze im Seniorensport

Zielgruppe: ÜL-C, Trainer-C

Leitung: Monika und Hellmer

Wiethoff

Gebühr: 50,- € bzw. 100,- € (mit/

ohne Vereinsempfehlung)

Anmeldeschluss: 14.06.2013

Fortbildung

Step rundherum

Umfang: 8 LE

Termin: Sa., 22.06.2013

Zeit: 10.30 – 17.30 Uhr

Ort:

Turnhalle Sternstraße, Sternstraße

25, 42719 Solingen

Inhalt:

Erlebe Doppelstep, Viererstep, Kreisstep

und andere tolle Ideen am Step. Durch

www.turnverband-wuppertal.de

Lehrgang

Bewegungsspaß für

Seniorinnen und Senioren

Training von Körper, Geist und Seele

Umfang: 3 LE

Termin: Sa., 08.06.2013

Zeit: 15.00 – 17.30 Uhr

Ort: Eisenbahner-Turnhalle,

Distelbeck 36,

42119 Wuppertal

Sportreferentin:

Ulrike Knüvener-Fromm

(Rückenschul- und Gymnastik-Lehrerin)

Lehrgangsleitung:

Helga Mennecken (Tel.: 0202/76 08 51,

E-Mail: mennecken@t-online.de)

Anmeldung beim:

Turnverband Wuppertal

(Tel.: 0202/83451, Fax: 0202/4085818,

E-Mail: turnverband.wuppertal@t-online.de)

Teilnahmegebühr:

8,- € bei Vorabüberweisung

10,- € an der Tageskasse

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474, Turnverband

Wuppertal, Stadtsparkasse, BLZ

330 500 00.

Mindestteilnehmerzahl: 12

Höchstteilnehmerzahl: 25

Meron,

5 Jahre

Viele Kinder

wie Meron

suchen Hilfe.

WERDE PATE!

WORLDVISION.DE

rtz 05/2013


20 Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Gerätturnen

Verbandseinzelmeisterschaften

der Mädchen

Qualifikations- und Aufbauklasse

Der VfL Engelskirchen richtete am 16. und

17. März 2013 die Verbandseinzelmeisterschaften

im Gerätturnen für den Turnverband

Aggertal Oberberg in der Sporthalle

Ründeroth aus. Die zahlreichen Zuschauer

verfolgten gespannt die Leistungen ihrer

Sprösslinge und die Turnerinnen zeigten

gute und teilweise hervorragende Leistungen.

In ruhiger Atmosphäre turnten am Samstag

76 Mädchen aus acht Vereinen um

die Meisterschaft in der Aufbauklasse. Bei

den Neunjährigen, unseren Jüngsten, ging

es für 21 Mädchen um den Sieg. Es gewann

Sarah Grünendahl (BV 09 Drabenderhöhe)

vor Kimberly Zimmermann (TV

Hülsenbusch) und Renate Kronhardt (VfL

Engelskirchen).

Anais Bosbach vom ausrichtenden Verein

VfL Engelskirchen konnte in der Wettkampfklasse

2 der Zehn- und Elfjährigen

den Sieg verzeichnen. Platz zwei belegte

Lina Wegner (BV 09 Drabenderhöhe),

Dritte wurde Melanie Müller (TuS Wiehl).

Siegerehrung bei den Jüngsten.

Ganz besonders freute sich Lisa Lazarek

vom TSV Much über ihren Erfolg in der

Wettkampfklasse 3 der Zwölf- und Dreizehnjährigen.

Bei den ältesten Mädchen

gingen nur sieben Turnerinnen an den

Start. Hier gewann Livia Drews vom TuS

Elsenroth.

Am Sonntag turnten 81 Mädchen in drei

Durchgängen um den Verbandsmeistertitel

und um die Qualifikation für die Verbandsgruppe.

Unter guten Wettkampfbedingungen

siegte im WK 2.4.09 Kirsten

Moos vom TV Rodt-Müllenbach, gefolgt

von Marie Kriebel (BV 09 Drabenderhöhe)

und Celine Warkentin (SSV Nümbrecht).

Im WK 2.4.11 gewann Jule Kaufmann

(SSV Nümbrecht) vor Julia Köchling und

Indra Kaufmann (beide TV Rodt-Müllenbach).

Ganz knapp ging es im Wettkampf

2.4.13 zu: Mit dem hauchdünnen Vorsprung

von 0,1 Punkten konnte sich darin

Andrea Auner (BV 09 Drabenderhöhe) vor

Emilie Kaufner vom TSV Much behaupten.

Den WK 2.4.15 wiederum konnte Nümbrecht

mit Hannah Hoppe auf Platz eins

und Lena Kaufmann auf Platz zwei für sich

entscheiden.

Bei den 17-jährigen hatte Karoline Estermann

(TSV Much) am Ende die Nase vorn

und bei den ältesten Turnerinnen, in der

WK 2.4.18, spielte Jannette Krehky (TV

Rodt-Müllenbach) ihre ganze Routine aus

und gewann die Verbandsmeisterschaft in

ihrer Altersklasse.

Alle Turnerinnen auf den ersten zehn Plätzen

dürfen auf der nächsthöheren Ebene,

bei den Verbandsgruppenwettkämpfen,

starten. Dieser Wettkampf, der die Qualifikation

zu den Rheinischen Landesmeisterschaften

darstellt, wird dieses Jahr vom

Turnverband Aggertal-Oberberg veranstaltet.

Am 9. Juni 2013 wird der TV Rodt-

Müllenbach als Ausrichter im Schul- und

Sportzentrum Marienheide ca. 200 Turnerinnen

erwarten.

Ein besonderer Leckerbissen war bei den

Verbandseinzelmeisterschafen der Auftritt

der Showgruppe „Macarenas“, die aus Turnerinnen

des BV Drabenderhöhe und des

TSV Much besteht. Diese hat sich mit ihrem

Können bereits für das Bundesfinale

in den Showwettbewerben „Tuju-Stars“

und „Rendezvous der Besten“ qualifiziert.

Den Aktiven und Zuschauern wurde ein

beeindruckendes und faszinierendes Bild

geboten.

Am Ende blickten Veranstalter und Ausrichter

auf zwei, zwar sehr lange aber auch

erfolgreiche Wettkampftage zurück.

Claudia Kuss, CP

Jubiläum / Einladung

Zum

100-jährigen Bestehen

des

TuS Elsenroth 1913 e.V.

Wie wäre es mit einer Reise in den

Dschungel?

Kinderturn-Show

„Affen stark & Löwen schlau“

Wir laden alle ganz herzlich ein zu

unserem Flug ins Graslöwenland

Siegerehrung bei den Turnerinnen der Jahrgänge 2002 und 2003. Fotos: Claudia Kuss.

rtz 05/2013

am Samstag, den 1. Juni 2013

um 15.00 Uhr

in der Sporthalle in Nümbrecht.


Nachrichten Turnverbände/-gaue

21

Nach 14 Jahren legte Rolf Hünerbein sein

Amt als Kassenwart in einen der größten

Fachverbände – mit über 16.000 Mitgliedern

– im Kreis Düren in jüngere Hände.

Als Nachfolger wurde Torsten Paufler vom

SV Erftstolz Niederaußem einstimmig gewww.turnverband-rheinruhr.de

Personalia

Anke Wodarz als

Sportservicemanagerin für

die Turnregion Mitte tätig

Seit 2012 sind im Verbandsgebiet des

Rheinischen Turnerbundes (RTB) drei sogenannte

„Sportservicemanager“ tätig.

Jeder ist für eine „Bildungsregion“ zuständig,

wobei derer insgesamt fünf eingerichtet

wurden.

Anke Wodarz. Foto: Claudia Pauli.

In der Turnregion Mitte im RTB (einst

„Bildungsregion“ Mitte), zu welcher der

Turnverband Rhein-Ruhr, der Turnverband

Düsseldorf und die Gemeinschaft Essener

Turnvereine (GET) gehören, unterstützt

Anke Wodarz seit November 2012 die betreffenden

Turnverbände/-gaue.

In dieser Ausgabe der RTZ möchte der

Turnverband Rhein-Ruhr – stellvertretend

für alle der Bildungsregion Mitte angeschlossenen

Turnverbände – Anke Wodarz

die Gelegenheit geben, sich vorzustellen:

„Ich bin 44 Jahre alt und wohne in Monheim

am Rhein. Dem Turnen bin ich schon

von Kindesbeinen an verbunden. Neben

dem aktiven Sport (unter anderem Gerätturnen

und Indiaca) blicke ich auf viele

Jahre als Übungsleiterin und Kinder- und

Jugendturnwartin zurück. Ich habe beim

Rheinischen Turnerbund die Übungsleiter-

C-Lizenz (Schwerpunkt: Kinderturnen),

die Jugendleiterlizenz und verschiedene

Zusatzlizenzen im Bereich Kinderturnen

erworben. Im vergangenen Jahr habe ich

zudem eine Ausbildung zur Vereinsmanagerin

C absolviert. Seit nunmehr knapp

sieben Jahren arbeite ich in der Geschäftsstelle

des Turnverbandes Düsseldorf. Daneben

engagiere ich mich in der Jugendarbeit

des Turnverbands. Ich bekleide im

Jugendausschuss zurzeit das Amt der

Fachwartin für allgemeine Jugendarbeit.“

„Den Austausch zwischen den Vereinen

und zwischen den Verbänden zu fördern“,

nennt Anke Wodarz als eines ihrer Ziele.

Ihre Aufgaben liegen ferner im Wesentlichen

im Ausbau der Qualifizierungsmaßnahmen,

in der Planung und Durchführung

von Veranstaltungen sowie in der

Einrichtung von Serviceangeboten für die

Mitgliedsvereine. In allen Bereichen ist dabei

eine enge Zusammenarbeit zwischen

den drei beteiligten Turnverbänden beabsichtigt.

Im April rief Anke Wodarz den „Newsletter

der Turnregion Mitte im Rheinischen

Turnerbund“ ins Leben. „Darin möchten

wir allen Turnfreundinnen und -freunden

interessante Informationen rund um den

Turnsport und rund um das Vereinsmanagement

im Allgemeinen geben. Wir

hoffen, wir können sie damit bei ihrer

Vereinsarbeit unterstützen und ihnen und

ihren Mitarbeitern das eine oder andere

interessante Angebot unterbreiten“, erläutert

Anke Wodarz.

In den vergangenen Monaten organisierte

sie in ihrer Funktion als Sportservicemanagerin

unter anderem eine gemeinsame

Zwei-Tages-Fahrt des Turnverbandes

Rhein-Ruhr, des Turnverbandes Düsseldorf

und der GET zur Turn-WM im Herbst im

belgischen Antwerpen (30. September bis

6. Oktober 2013).

Derzeit befasst sich Anke Wodarz intensiv

beispielsweise mit der Organisation des

Lehrgangs „Fitness-Trends 2013“ am 16.

Juni 2013 in Duisburg, in dem vier aktuelle

Fitness-Trends (TOGU-Brasils, TOGU-

Jumper, Zumba und ¾-Step) vorgestellt

werden (vgl. Ausschreibung in der Rubrik

„Qualifizierung“ in dieser Ausgabe; d. Red.).

Die Einrichtung der fünf regionalen Arbeitsgemeinschaften

ist das Ergebnis

einer Befragung aller dem RTB angeschlossenen

Turnverbände/-gaue im Jahr

2011 durch Karl Krakow aus Rheinbach.

Damit verbunden war die Absicht zu ermitteln,

vor welchen Herausforderungen

die Turnverbände/-gaue stehen, welche

Probleme ggf. existieren, wie diese gelöst

werden können und wie der RTB in diesem

Zusammenhang unterstützend agieren

kann. Im Fokus stand dabei die Frage,

durch welche Maßnahmen der Turnsport

im Rheinland insgesamt gestärkt werden

kann.

Den fünf Bildungsregionen gehören gemäß

des Konzeptes jeweils zwischen zwei und

fünf Turnverbände/-gaue an – abhängig

von der Mitgliederzahl der Turnverbände/-

gaue. Bislang haben sich allerdings nicht

alle Turnverbände/-gaue „ihrer“ Bildungsregion

aktiv angeschlossen, so dass eine

Zusammenarbeit mitunter nicht zwischen

allen Turnverbänden/-gauen der jeweiligen

Bildungsregion erfolgt.

Die Finanzierung des Sportservicemanagers

ist für einen begrenzten Zeitraum

durch den RTB gewährleistet. Derzeit ist

neben Anke Wodarz zudem Henning Eberhardt

als Sportservicemanager tätig. Er

zeichnet für die Bildungsregion Süd (Turnverband

Köln und Turnverband Rhein-

Sieg, Bonn) verantwortlich.

Kontakt Anke Wodarz:

Sportservicemanagerin der Turnregion

Mitte im Rheinischen Turnerbund e.V.

– Eine Kooperation der Gemeinschaft

Essener Turnvereine und der Turnverbände

Rhein-Ruhr und Düsseldorf

Geschäftszeiten: Mo. und Mi. jeweils

09.00–12.00 Uhr; Tel.: 0211/34 60 23;

E-Mail: anke.wodarz@turnregion-mitte.de

www.turnverband-dueren.de

Hauptturntag

Claudia Pauli

Rolf Hünerbein zum

Ehrenkassenwart ernannt

rtz 05/2013


22 Nachrichten Turnverbände/-gaue

wählt. Für seine langjährige Amtszeit und

als Dank für die geleistete Arbeit wurde

Rolf Hünerbein zum ersten Ehrenkassenwart

des Verbandes ernannt.

Rolf Hünerbein (l.) und Gregor Maxrath.

Foto: Leo Brusch.

In seinem Jahresbericht zog Gregor Maxrath

eine positive Bilanz für den Turnverband

Düren. Ein Highlight im Jubiläumsjahr

war die Gym-Show in der Sporthalle

Birkesdorf.

Bevor es zu den Neuwahlen kam, stellte

Kassenwart Rolf Hünerbein die Finanzlage

dar und wie schon in den Jahren zuvor

konnte er von einem positiven Ergebnis

berichten.

Bei den Neuwahlen gab es keine Überraschungen.

So wurde Martina Bünten

(TV Birkesdorf) als 2. Vorsitzende und

Oberturnwartin bestätigt. Leo Brusch (TG

Düren 57) wurde als Pressewart wiedergewählt.

Als Beisitzer wurden Alexandra

Schütte (Dürener TV) bestätigt. Neue

Beisitzer wurden Rolf Hünerbein und Lea

Schrey (Dürener TV).

Im Bereich der Übungsleiter-Fort- und

-Ausbildung gibt es seit diesem Jahr eine

Kooperation zwischen dem Turngau Aachen,

dem Gladbacher Turngau und dem

Turnverband Düren, wobei acht Lehrgänge

davon – in den Bereichen Gesundheit,

Wellness und Aerobic – in Düren stattfinden.

Des Weiteren wurde noch auf das

Deutsche Turnfest in der Rhein-Neckar-

Region hingewiesen.

Für die örtliche Organisation zeichnete der

TV Huchem-Stammeln verantwortlich.

Leo Brusch, CP

rtz 05/2013

www.tvd-internet.de

Gerätturnen

Turnteam Kaarst

erfolgreich gestartet

Das Turnteam Kaarst 1. Fotos: Nora Beine.

Nach seinem Aufstieg im vergangenen

Jahr startet das Turnteam Kaarst nun in

der 1. Landesliga der RTB-Gerätturnliga

Frauen. Die Turnerinnen des 1. Teams, Jil

Fellenberg, Sophia Nicolin, Antonia Kellner

Sina Bautze, Lotta Plenge und Louisa

Becker (auf dem Foto v.l.n.r.), zeigten im

neuen Jahr schon eine gute Leistung und

konnten sich den sehr guten zweiten Platz

sichern.

Die bei den Verbandsmeisterschaften erfolgreichsten Kaarster Turnerinnen.

In der 3. Landesliga ist das Turnteam

Kaarst 2 aktiv. Die ersatzgeschwächte

Mannschaft, bestehend aus Kyra Pudda,

Fiona Slama, Emma Küff, Elena Becker

und Laura Peuker (auf dem Foto v.l.n.r.),

belegt nach dem ersten Wettkampf den

dritten Tabellenplatz. Nun wird im Training

für die weiteren Wettkämpfe an Verbesserungen

gearbeitet.

Auch beim ersten Einzelwettkampf der

Saison, den Verbandsmeisterschaften

des Turnverbandes Düsseldorf, waren die

Kaarster Turnerinnen erfolgreich. In fast

allen Altersklassen standen Kaarster Turnerinnen

auf dem Siegerpodest. Insgesamt

errang der Verein zwölf Verbandsmeistertitel.

Die Titelträger und

Medaillengewinner im Einzelnen:

Lotta Plenge (auf dem Foto 3.v.l.): Meisterin

im Mehrkampf Jg. 1999-2002 KM3;

Einzelmeisterin am Stufenbarren und am

Boden; Antonia Kellner (ganz links): Mehrkampfmeisterin

im Jg. 1998 KM3; Meisterin

am Boden und am Sprung; Sophia

Nicolin (ganz rechts): Vizemeisterin im

Mehrkampf und am Stufenbarren im Jg.

1999-2002 KM3; Louisa Becker (4.v.l.):

Platz 3 im Mehrkampf und am Stufenbarren

im Jg. 1999-2002 KM3; Laura Peuker

(2.v.l.): Meisterin im Jg. 1999-2002 KM4

im Mehrkampf, am Stufenbarren und am

Schwebebalken; Fiona Slama (4.v.r.): Vizemeisterin

im Mehrkampf und Meisterin

am Sprung und am Schwebebalken im

Jg. 1999-2002 KM4; Emma Küff (3.v.l.):

Meisterin im Mehrkampf und Platz zwei

am Schwebebalken im Jg. 1998 KM4;

Marlene Thomas (5.v.l.): Vizemeisterin im

Mehrkampf Jg. 1998 KM4; Nicole Leonhard:

Platz 3 am Balken im Jg. 1998 KM4.

Dirk Ludwikowski, Nora Beine, CP


Nachrichten Turnverbände/-gaue

23

Kür-Einzel-Wettkampf

Gerätturnen weiblich

Insgesamt 35 Turnerinnen aus den Vereinen

SFD 75, TSV Norf, TG Neuss, SG

Kaarst und SSV Knittkuhl gingen bei diesem

Wettkampf an den Start. Hier die Siegerinnen

in den einzelnen Klassen:

WK 1 Jg. 2003 u.j. KM 4:

1. Lisa-Marie Eberle, SFD 75

WK 2 Jg. 2003 u.j. KM 3

1. Greta Lierenfeld, SFD 75

WK 3 Jg. 2002-1999 KM 4

1. Laura Peuker, SG Kaarst

WK 4 Jg. 2002-1999 KM 3

1. Lotta Plenge, SG Kaarst

WK 5 Jg. 1998 u. ä. KM 4

1. Emma Küff GS Kaarst

WK 6 Jg. 1998 u.ä. KM 3

1. Antonia Kellner, SG Kaarst

Wir gratulieren allen Siegerinnen und weiteren

Platzierten. Die komplette Siegerliste

kann auf der Homepage des Turnverbandes

Düsseldorf im Bereich „Jugend im

TVD“ eingesehen werden.

Dirk Ludwikowski

Rhythmische Sportgymnastik

Internationaler City-Cup

Bereits zum fünften Mal veranstaltete der

SSV Düsseldorf-Knittkuhl den Internationalen

City-Cup in der Rhythmischen Sportgymnastik

(vgl. dazu auch den Artikel im

Bereich des Turnverbandes Rechter Niederrhein).

Neben den Veranstaltern waren

Gymnastinnen unter anderem aus Estland,

Russland und Australien am Start. Die Zuschauer

wurden mit Übungen mit Reifen,

Keulen, Seil, Band, Ball und ohne Handgerät

begeistert. Die Gymnastinnen des SSV

Knittkuhl erreichten sehr gute Ergebnisse:

Altersklasse 7 Jahre:

2. Lena Ziske, 4. Nastassja Magas,

6. Lisa Ziske

Altersklasse 8 Jahre:

5. Viktoria Kratz

Altersklasse 9 Jahre:

5. Nika Magas, 8. Ena Delalic

Altersklasse 10 Jahre:

3. Katarina Kratz

Altersklasse 11 Jahre:

2. Paulina Zientek, 4. Violetta Resiukov

Altersklasse 12 Jahre:

4. Jennifer Young

Juniorklasse:

14. Valeriya Savelyena, 20. Katharina

Mossmann, 22. Marina Lage.

In der Teamwertung belegte die Mannschaft

des SSV Knittkuhl einen hervorragenden

dritten Platz im Feld der 22

teilnehmenden Teams. Dazu herzlichen

Glückwunsch!

Dirk Ludwikowski

www.turnen-in-essen.de

Termine ...

... im Überblick

25./26.05.2013

Talentsichtung RTB KuTu/m,

SH Heinz-Nixdorf-BK

Hinweis:

Die Lehrgangstermine finden Sie

in der Rubrik „Qualifizierung“

in dieser Ausgabe.

Veranstaltung

Turn-Highlights

in der Rathaus-Galerie bei

„Sport vor Ort (Teil 2)“

Turner der KTV Ruhr-West. Fotos: Petra Hurfar.

Turnerinnen und Turner der Ge meinschaft

Essener Turnvereine (GET) präsentierten

bei „Sport vor Ort (Teil 2)“ Turn-Highlights

am Boden, Schwebebal ken und auf dem

Trampolin.

Das Show- und Mitmachprogramm vom 4.

bis zum 9. März 2013 wurde erneut von

Sportredakteur Hubert Wildschütz-Mizia

(Sport in Essen, Magazin des ESPO) organisiert

und mo deriert. Die GET zeigte dieses

Mal neben dem Gerät-/Kunstturnen

auch Trampolinturnen.

Die Trampolinturner imponierten dem Publikum

mit verschiedenen Sprungfor men

und insbesondere mit ihren Sprunghöhen.

Knapp unterhalb des Glasdaches präsentierten

sie Luftakrobatik vom Feinsten. Unter

den Sprungakro baten war auch Luca

Beyel vom TB Frintrop 03. Luca ist einer

der hoff nungsvollen Nachwuchs-Trampolinturner;

er gehört dem Landeska der an.

Die Turner trainieren an bis zu drei Tagen

in der Woche im RTB-Stützpunkt (SH

Bergeborbeck) und zudem in ihren Vereinen.

Im Leistungszent rum werden sie von

Hans-Jürgen Michels trainiert.

Auch die Turner der KunstTurnVer einigung

(KTV) Ruhr-West zeigten Glanzleistungen.

Begleitet von ih rem Trainer aus dem

Leistungs zentrum der KTV (Mülheim-

Heißen), Jozsef Kakuk, präsentierten sie

akrobatische Elemente unter schiedlichen

Schwierigkeitsgrades sowohl am Boden als

auch auf dem (Mini-)Trampolin.

Turnerin vom TuS 84/10.

Der Boden war auch für die Mädchengruppe

des TuS 84/10 Ausführungsort

ihrer sportlichen Leistun gen.

Doch im Gegensatz zu den männlichen

Turnern der KTV zeig ten sie ihr weiteres

turnerisches Können am Schwebebalken.

Mit einer Balkenshow, vorgeführt von den

älteren Turnerinnen der Mädchengruppe,

setzte der TuS 84/10 zur Freude der

Trainerin nen Isabella Weyers, Vanessa

Kolkmannn und Sarah Melcher (Letztere

turnte selber) ein weiteres Turn-Highlight

an diesem Nachmittag.

Petra Hurfar, CP

rtz 05/2013


24 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Aus den Vereinen

Erfolgreiche Kooperation

mit der Grundschule

Der Turnverein Karnap 04 e.V. hat vor drei

Jahren mit der Maria-Kunigunda-Ganztagsschule

einen Kooperationsvertrag

geschlossen. Wir, der Turnverein, stellen

einen Übungsleiter, die Schule spricht die

Schüler an für eine Ballsport-AG.

In diesen zwei Sportstunden werden den

Kindern bekannte und unbekannte Ballspiele

vermittelt, z.B. Sitzfußball, Handtuchball

und Prellball. Unsere Übungsleiterin

Vanessa Tranverdi verfügt über sehr

viele Spiele, die in der AG eingeübt werden

können. Bezahlt wird die Übungsleiterin

zur Hälfte von der Schule, die andere

Hälfte übernimmt der Turnverein.

Wir vom Verein haben uns unter anderem

einen Mitgliederzuwachs im Kinderturnen

erhofft, der auch eingetreten ist.

Spaß an dieser Ballsport-AG haben eigentlich

alle teilnehmenden Kinder. Beim Erfragen

in den Klassen der Schule, wer an

dieser AG teilnehmen möchte, meldeten

sich beim ersten Mal 50 Kinder an. 25

Kinder übernahm unsere Übungsleiterin,

die anderen bekamen vom Turnverein Gutscheine

für Schnupperstunden beim Turnen

oder Trampolinspringen.

Im nächsten Jahr gestaltete sich das Prozedere

genauso: Es wurde wieder von der

Schule gefragt, wer bei der Ballsport-AG

mitmachen möchte – mit dem Ergebnis,

dass dies 90 Kinder wollten.

Der Rektor der Grundschule, Udo Moter,

ist sprachlos: Wie kann eine Übungsleiterin

mit dieser Ballsport-AG solch eine

Anziehungskraft auf unsere Schulkinder

haben, zumal wir in der Schule auch AGs

anbieten? Keine hat jedoch solche Teilnehmerzahlen.

Kinder ausländischer Herkunft machen

bei dieser Ballsport-AG besonders gerne

mit, so die Aussage des Rektors. Wir

vom Vorstand sind mit dem Tun unserer

Übungsleiterin sehr zufrieden und auch

ein wenig stolz auf sie – wird für die Integration

ausländischer Kinder doch viel

getan.

Turnverein Karnap 04 e.V. und Maria-Kunigunda-Ganztagsschule

in Essen-Karnap

kooperieren sehr gut und erfolgreich. Zur

Nachahmung empfohlen!

Josef Simon/1. Vorsitzender, CP

rtz 05/2013

www.gladbacher-turngau.de

Nachruf †

Der Gladbacher Turngau

trauert um

Mercedes Struyck

Plötzlich und für uns alle unerwartet

verstarb am 18. März 2013 im Alter

von nur 62 Jahren Mercedes Struyck.

Mercedes Struyck. Foto: privat.

Sie war jahrelang und mit vorbildlichem

Einsatz Übungsleiterin mit dem

Schwerpunkt „Förderung und Entwicklung“

von Kindern und Jugendlichen in

ihrem Heimatverein Turnerschaft Lürrip

1901 e.V.

Darüber hinaus war Mercedes für das

Kampfrichterwesen weiblich im Gladbacher

Turngau 1863 e.V. verantwortlich.

Aus- und Fortbildung im Kampfrichterwesen

sowie die Organisationen

von Turnveranstaltungen waren

schwerpunktmäßig unter ihrer Leitung

angesiedelt. Weitere ehrenamtliche

Tätigkeiten gehörten mit zu ihrem Wochenprogramm.

Der Gladbacher Turngau 1863 e.V.

verliert mit Mercedes Struyck nicht nur

eine hervorragende Mitarbeiterin, sondern

sie hinterlässt auch eine kaum zu

schließende Lücke in unserem Verband.

Es bleibt die Erinnerung an einen Menschen

von großer Warmherzigkeit und

Toleranz.

In Dankbarkeit nehmen wir Abschied

von ihr.

Gladbacher Turngau 1863 e.V.

Vorstand und Turnerjugend

H. Otten, Ge-Ste/fr

Personalia

Ein Ehrenvorsitzender

wurde 80

In Sorau/Niederlausitz wurde Hans-Ulrich

Knauer am 12. April 1933 geboren und erhielt

die Vornamen Hans-Ulrich Max Georg

Wilhelm.

Vom 1. Januar 1961 bis zu seinem Austritt

am 23. Februar 2011 war er mehr als

50 Jahre Mitglied im TV Eintracht 1897

Heinsberg. Rückwirkend zum 1. Januar

2011 trat er in den TV Eintracht Karken

1952 ein. Verheiratet war er mit Anneliese

(genannt „Li“) geb. Tillmanns, die bis zu

ihrem Tod am 30. Mai 2007 viele Jahre im

Turngau das Amt der Wartin für Gymnastik

und Tanz innehatte. Das Ehepaar hat

eine Tochter und zwei Söhne.

Nach seiner aktiven Bundeswehrzeit von

1957 bis 1972, wobei er in den letzten

beiden Jahren die Ausbildung im Tischlerhandwerk

absolvierte und die Meisterprüfung

ablegte, übernahm Hans-Ulrich

Knauer Verantwortung als Ehrenamtlicher

in seinem Heimatverein. Fast 30 Jahre

lang, von 1973 bis 2002, war er als

Übungs- und Abteilungsleiter Schwimmen

tätig, gleichzeitig bekleidete er von 1975

bis 1977 das Amt des Stellvertretenden

Vorsitzenden und von 1977 bis 1982 das

des Vorsitzenden.

Am 4. März 1978 wurde er zum Beisitzer

im Vorstand des Gladbacher Turngaus gewählt

und war, mit einer Unterbrechung

von ca. acht Monaten im Jahr 1986, vom

12. März 1983 bis 1991 Stellvertretender

Gauvorsitzender. Vom 9. März 1991 bis zum

Jahr 2002 war er der 1. Gauvorsitzende. Ab

diesem Zeitpunkt bis zum Jahr 2000 zählte

Hans-Ulrich Knauer auch zu den Mitgliedern

im Hauptausschuss des Rheinischen

Turnerbundes (RTB) und gehörte zeitweise

auch dem RTB-Wahlausschuss an. Im Jahr

2007 wurde er erneut zum 1. Vorsitzenden

des Gladbacher Turngaus gewählt. Dieses

Amt übte er bis zum Jahr 2009 aus.

Er nimmt jedoch weiterhin an den Sitzungen

des Turngaus teil, vertritt diesen unter

anderem bei Jubiläen der Gauvereine und

steht dem Vorstand und Hauptausschuss

stets rege mit Rat und Tat zur Verfügung.

Für seine hervorragenden Leistungen und

sein unermüdliches Schaffen ist Hans-Ulrich

Knauer sowohl vom Verein als auch

von den Verbänden mehrfach ausgezeichnet

worden: am 12. März 1983 mit der

RTB-Verbandsehrennadel und 1984 mit


25

1. RTB Latin-Dance-Day 2013

mit Dance-Night-Party

Samstag, 13.07.2013 in Bergisch Gladbach

Ausschreibung erscheint

im März 2013

Anfordern bei Marc Kollbach

E-Mail: kollbach@rtb.de

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB

rtz 05/2013


26 Bücher

rtz 05/2013


Nachrichten Turnverbände/-gaue

27

dem Ehrenbrief des TV Heinsberg. Die

Ehrennadel des Deutschen Turner-Bundes

(DTB) erhielt er am 8. März 1986 und am

8. April 1993 wurde ihm der DTB-Ehrenbrief

verliehen.

Auf dem Gauverbandstag am 9. April

2011 in Grevenbroich-Orken zeichnete

ihn der Gauvorsitzende Herbert Otten

für seine langjährigen Verdienste mit der

Christian-Friedrich-Schloer-Plakette aus.

Zudem ernannte der Gauverbandstag in

Wegberg am 25. März 2000 Hans-Ulrich

Knauer zum Ehrenvorsitzenden mit Sitz

und Stimme im Vorstand.

Der Gladbacher Turngau wünscht seinem

Ehrenvorsitzenden Hans-Ulrich Knauer alles

Gute, viel Glück und Gesundheit!

Archiv GTG W. Ueffing, H. Otten,

Ge-Ste/fr, CP

www.tg-kleve-geldern.de

Benefizveranstaltung

Kinder tanzen für Kinder

„Verwünscht“

Wenn die Trolle Sie einladen, mit den Prinzessinnen

und den Drachen zu tanzen, dabei

die Elfen um die Blumen springen und

die Eisköniginnen mit den Zwergen und

Hexen ein Lied von 1001 Nacht singen, der

Hexenkessel fast überkocht und die gestiefelten

Kater das Märchen zum glücklichen

Ende bringen, dann ist es wieder soweit:

Die Tanzabteilung des TV Kalkar lädt zur

traditionellen Benefizveranstaltung „Kinder

tanzen für Kinder“ unter dem vielversprechenden

Titel „Verwünscht“ ein.

Am 25. Mai 2013 wird es in der Bürgerbegegnungsstätte

Kalkar am Schulzentrum

zwei Aufführungen geben. Mit über 100

Tänzerinnen im Alter von drei bis 60 Jahren

zeigen die Schülerinnen der Tanzpädagoginnen

Elke Welz-Janssen, Katja Unkrig und

Ruth Nass aus den Bereichen Jazz Dance,

Ballett und kreativer Kindertanz ihre eigenwillige

Interpretation bekannter Märchen.

In Form von kurzweiligen Tanzstücken und

Tanztheater werden alle Zuschauer auf

eine zauberhafte und verwunschene Märchenreise

entführt.

Sich im Tanzunterricht in die Rolle einer

Prinzessin oder Hexe hinein zu fühlen, fällt

den jüngsten Kindern nicht schwer. Fragen

wie: „Was kommt alles in den Hexenkessel?“

oder „Wie weckt der Prinz sein ‚Rosdörnchen‘

wieder auf?“ lassen die Ideen

der Kinder übersprudeln.

Hier entsteht über Bewegungsimprovisationen

eine phantasievolle Tanzgestaltung.

Wenn sich die klassische Eiskönigin im

Ballett zeigt, oder der stolze, verspielte

gestiefelte Kater mit großer Spiellaune auf

der Bühne bewegt, geben die Tanzschüler

ihr eigenes Bild von der Handlung wieder.

Sonst so coole Teeager, kehren in selbst

entworfenen Kostümen als Tinkerbell oder

böser Drachen zurück in die Zauberwelt

der Märchen. Ein großer Teil der Ideen

wurde also auch durch die begeisterten

Schülerinnen eingebracht.

Die Initiatoren, Katja Unkrig und Elke

Welz-Janssen, die nun zum fünften Mal

diese Veranstaltung federführend organisieren,

wünschen sich daher viele tanzund

märchenbegeisterte Zuschauer.

Wenn Sie sich für unsere Arbeit und die

Tanzgruppen interessieren, besuchen Sie

uns im Internet unter www.tvkalkar.de!

TV Kalkar

www.turnverband-koeln.de

4. Kölner KinderSportFest 2013

„Ein ganzer Tag voller

Sport und Spaß“

am Samstag, den 8. Juni 2013

von 10.00 bis 16.00 Uhr

im Sportpark Köln-Müngersdorf –

Gelände der

Deutschen Sporthochschule (DSHS)

Anlässlich des 4. Kölner KinderSportFestes

(KKSF) laden wir alle Kinder und Jugendliche

ein, aktiv die Vielfalt der sportlichen

Angebote der Vereine und Verbände aus

dem Kölner Raum kennen zu lernen. Mit

der breiten Vielfalt von über 35 Sportarten

wollen wir Interesse wecken, Unterhaltung

bieten und – ganz wichtig – zum

Mitmachen animieren.

Einer neuen Herausforderung stellen sich

in diesem Jahr einige Anbieter, die Angebote

sowohl für Kinder mit als auch ohne

Handicap präsentieren. Hier werden die

Aufgaben „Inklusion“ und „Integration

durch Sport“ praktisch umgesetzt.

Ein besonderer Partner im KKSF-Team ist

dabei die DSHS, mit der wir über einen

Kooperationsvertrag nicht nur die vielen

Hallen und das Stadion gestellt bekommen,

sondern auch inhaltlich intensiv zusammenarbeiten.

Weitere Informationen zum 4. KKSF erhalten

Sie im Internet unter www.koelnerkindersportfest.de.

Horst Maas/Verbandsvorsitzender,

Dr. Jürgen W. Lahrs/Vorsitzender Sport,

Kerstin Jedwabny/Vorsitzende Kölner

Turnerjugend,

CP

Turnverband warb für das

4. Kölner Kindersportfest

Am verkaufsoffenen Sonntag Ende März

in der Kölner Innenstadt hatte der Turnverband

Köln auf der Schildergasse einen

Stand aufgebaut, um für das 4. Kölner

KinderSportFest zu werben. Das „Frühlingsgefühl“,

das diese Veranstaltung mit

dem Thema Sport vermitteln sollte, wollte

aufgrund der arktischen Witterungsverhältnisse

nicht so recht aufkommen, das

Helferteam um unsere Vorsitzenden Horst

Maas und Jürgen Lahrs sowie um die Vorsitzende

der Kölner Turnerjugend, Claudia

Ifland, trotzte aber den Bedingungen in

bewundernswerter Weise und versorgte

die sportinteressierten Kölner Bürger mit

Informationsmaterial.

Horst Maas (l.) und Günter Ifland.

Foto: Dr. Jürgen Lahrs.

rtz 05/2013


28 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Etliche Anmeldungen zum „Sportlichen

Wettkampf Kölner Kinder“ im Rahmen des

KKSF 2013 zeugen vom Erfolg dieser Maßnahme.

Allen Helferinnen und Helfern an

dieser Stelle noch einmal ein herzliches

Dankeschön!

A. Roy

rtz 05/2013

Sporthelfer gesucht

Du bist mindestens 13 Jahre alt (nach

oben gibt es keine Grenze), sportlich

orientiert, engagiert und zuverlässig,

hast Spaß im Umgang mit Kindern

und möchtest gerne in Deiner Freizeit

etwas Sinnvolles tun? Dann haben wir

hier eventuell etwas für Dich:

Der TV Jahn Köln-Wahn

sucht für zwei Turngruppen

Helfer(innen). Es handelt sich um eine

Gerätturngruppe für Mädchen und

Jungen im Alter zwischen acht und

zehn Jahren und eine Psychomotorik-

Gruppe für Mädchen und Jungen ab

einem Alter von drei Jahren.

Wenn Du Interesse hast, melde Dich

bitte bei Alexandra Wilbert (Mobil:

0162/818 31 14, E-Mail: turnen@

tv-wahn.de) oder bei Martina Stefens

(Tel.: 02203/89 66 66). Bei ihnen erhältst

Du auch weitere Informationen.

Die Tätigkeit wird bei Eignung mit

einer kleinen Aufwandsentschädigung

honoriert, so dass Ihr Euer Taschengeld

obendrein noch etwas

aufbessern könnt. Außerdem besteht

die Möglichkeit, den Helferschein zu

absolvieren. Erwachsene und Jugendliche

ab einem Alter von 17 Jahren

haben bei Interesse die Möglichkeit,

auch begleitend ihren Übungsleiterschein

zu machen und im Anschluss

daran eventuell eine Gruppe selbstständig

zu leiten.

Angebot an die Vereine

Veröffentlichungen

im Internet

Der Turnverband Köln

bietet ab sofort auf seiner Internetseite

unter www.turnverband-koeln.de all seinen

Mitgliedsvereinen die Möglichkeit, unter

dem Logo „News aus unseren Vereinen“

eigene turnerische Vereinsbeiträge

zu veröffentlichen. Was gibt es Neues in

Euren Vereinen, sucht Ihr Übungsleiter

oder gibt es ein neues Sportangebot?

Schreibt uns einen Bericht per E-Mail,

auch mit Bild, an turnverband.koeln@netcologne.de!

Interessante Artikel erscheinen

zeitnah in dieser Rubrik.

TVB

www.turnverband-moers.de

RTB-Liga

Starker Saisonauftakt

Bei den Auftaktwettkämpfen der RTB-Liga

2013 stellte der TV Schwafheim sein Können

unter Beweis. Das Team mit Lara Hilse,

Viviane Brücker, Laura Dönges, Vivian

Vogt und Linda Weber konnte als Aufsteiger

die Anforderungen der Verbandsliga

hervorragend umsetzen.

Am Boden erhielten die Mädchen sogar

die Höchstwertung unter allen acht angetretenen

Mannschaften. Am Ende landete

das Team mit gerade einmal 0,45 Punkten

Abstand zum Drittplatzierten auf einem

guten vierten Rang.

„Es gibt noch Steigerungspotenzial. Das

Team ist sehr motiviert und freut sich

schon auf den nächsten Ligaeinsatz, im

Juni in Mülheim“, meinte Trainerin Monika

Sujatta.

Als Ausrichter hatten die Schwafheimer

auch allerhand andere Aufgaben. Rund

800 Leute galt es an diesem Wochenende

zu beköstigen. Dies gelang dem Helferteam

der Turnriege mit einer gemütlichen

Cafeteria hervorragend. Auch die aufwändige

Organisation klappte prima. Aus allen

Abteilungen gab es zusätzliche Hilfe,

um die große Herausforderung zum Gelingen

zu bringen.

Als zusätzliche Motivation sprachen Erika

Scholte, Stellvertretende Bürgermeisterin

der Stadt Moers, Marita Reiners-Faerber, 1.

Vorsitzende des Turnverbandes Moers, und

Carsten Kendziorra, Oberturnwart des TV

Schwafheim, nette Begrüßungsworte.

Ricarda Rütjes

www.tv-r-n.de

Rhythmische Sportgymnastik

Internationaler City-Cup

Am 23. März 2013 fand in der nordrheinwestfälischen

Landeshauptstadt der Internationale

City-Cup statt (vgl. dazu auch

den Artikel im Bereich des Turnverbandes

Düsseldorf). Ausrichter war der befreundete

Verein SSV Düsseldorf-Knittkuhl, der

in diesem Jahr die beiden lokalen Vereine

TSV und TuB Bocholt einlud.

Jane Heykamp gewann in ihrer Altersklasse die

Bronzemedaille. Foto: Véronique Gratz.

Der Freundschaftswettkampf wurde nun

schon zum fünften Mal ausgetragen und

die Teilnehmerzahl und die Zahl der beteiligten

Nationen steigen von Jahr zu Jahr.

Es fanden 2013 insgesamt 110 Gymnastinnen

aus sechs verschiedenen Ländern

den Weg nach Düsseldorf – und der war

für einige nicht gerade kurz. Selbst eine

Gymnastin aus „Down Under“ nahm an

diesem Turnier teil.

Der TSV Bocholt ging mit drei Mädchen an

den Start und TuB Bocholt meldete sechs

Gymnastinnen, wobei Jara Bauhaus aus

gesundheitlichen Gründen leider nicht am

Wettkampf teilnehmen konnte.

Bei den Jüngsten trat Lana Kost (TuB Bocholt)

an. Da der City-Cup erst ihr zweiter

Wettkampf war, konnte man ihr die Nervosität

anmerken. Sie belegte Platz sieben.

In der Altersklasse der Achtjährigen startete

Jane Heykamp (TuB Bocholt). Sie konnte

mit ihrer Beweglichkeit überzeugen und

gewann die Bronzemedaille. Ihre Vereinskollegin

Frieda Steinkühler folgte dicht

dahinter: Sie zeigte sich in ihrer Übung

mit dem Ball zum vorherigen Wettkampf

verbessert und verpasste als Vierte knapp

das Treppchen.

Viktoria Ruff (TSV Bocholt) konnte krankheitsbedingt

nicht ihre gewohnte Leistung

abrufen und landete auf Platz sechs.


Nachrichten Turnverbände/-gaue

29

Die neunjährige Alina Stöhler (TuB Bocholt)

hielt in dem großen Teilnehmerfeld

mit der starken Konkurrenz aus Russland

und Polen gut mit und wurde Vierte.

Für Lilly Patzelt (Pre-Junior 11, TSV Bocholt)

hat sich das harte Training ausgezahlt.

Der City-Cup war ihr bester Wettkampf

der Saison, denn sie zeigte drei ordentliche

Kürübungen und wurde mit dem

17. Platz belohnt.

Sophie Steinkühler (TuB Bocholt) präsentierte

eine ausdrucksstarke Übung ohne

Gerät, bei den Kürübungen mit den Geräten

stand ihr jedoch ihre eigene Nervosität

im Weg. Sie belegte Platz 19.

Auch für Kareen Hoven (Junior, TSV Bocholt)

war dies der erste internationale

Wettkampf – den sie mit Bravour absolvierte.

In allen drei Übungen mit schwierigen

Risikowürfen ließ sie lediglich eine

Keule fallen. Kareen wurde mit einem guten

15. Platz belohnt.

Véronique Gratz, CP

www.turnverband-wuppertal.de

Frühjahrshallenturnen der Tuju

Gute Leistungen

Nicht der Winter, sondern eine Erkältungswelle

dezimierte im Vorfeld die Zahl der

Starter beim Frühjahrshallenturnen. Immerhin

gingen am 17. März 2013 aber

noch 100 Turnerinnen und Turner beim ersten

Highlight im Wuppertaler Turnkalender

an den Start. Darunter befanden sich auch

einige, die zwei Wochen zuvor, beim Mini-

Cup, ihren ersten Wettkampf bestritten hatten.

Nun, in der Sporthalle „Küllenhahn“,

legten sie gleich nach und zeigten, dass die

Nachwuchssituation im Turnen momentan

so gut wie lange nicht mehr ist.

Ihr Comeback feierten die Turner des WSV

Borussia, die Ende des vergangenen Jahres

beim Nikolausturnen wegen Schnees nicht

anreisen konnten. Auch sie hatten im Winter

gut trainiert und so erlebten die zahlreichen

Zuschauer auf der gut besetzten

Tribüne einen hochwertigen Wettkampf.

Selten hat es zu Jahresbeginn schon so

viel Qualität bei einer Veranstaltung der

Wuppertaler Turnerjugend gegeben. Das

macht Hoffnung hinsichtlich der Verbandsgruppenausscheidung

Anfang Juni

im Oberbergischen. Dies ist zugleich der

Qualifikationswettkampf für die Rheinischen

Meisterschaften. Nach den Eindrücken

von diesem Frühjahrshallenturnen

dürften die Wuppertaler Vereine im Juni

zahlreiche heiße Eisen im Feuer haben.

Lars Lensen

Workshop

Griechische Folklore

Wer kennt nicht Sirtaki, den griechischen

Tanz, den alle Griechenland-Urlauber in

bester Urlaubslaune schon einmal getanzt

haben? Doch griechische Folklore ist mehr,

wie die 22 Teilnehmer am Tanzworkshop

„Griechische Folklore“ am 16. März 2013

erlebten. Dieser Lehrgang des Turnverbandes

Wuppertal wurde zu einem interessanten

und erfolgreichen Tanznachmittag.

Der Tanztrainer Konstantinos Baxevanoglou

hielt mit seinem vielseitigen Repertoire

an Tänzen die Teilnehmer drei Stunden

lang auf den Tanzbeinen. Er verstand

es, auch den Ungeübten den Spaß an

dieser gar nicht so einfachen Bewegungsform,

mit teilweise komplizierten Schrittkombinationen,

nahe zu bringen.

Ein gelungener Nachmittag, den man, so

die einhellige Meinung, unbedingt wiederholen

sollte. Nicht zuletzt als Training für

den nächsten Griechenland-Urlaub …

Helga Mennecken/AN

Exkursion

Turner im Landtag

Der Wuppertaler Landtagsabgeordnete

Andreas Bialas (SPD) empfing am 27. Februar

2013 im NRW-Landtag in Düsseldorf

50 Turnerinnen und Turner aus verschiedenen

Wuppertaler Turnvereinen, nachdem

die Gruppe einen Spaziergang am Rhein

bei eisiger Kälte hinter sich hatte.

Nach einer kurzen Einführung in die parlamentarische

Arbeit und Informationen

über die Gepflogenheiten im Landtag

wurden die Wuppertaler Besucher Zeugen

einer Plenarsitzung mit hitzigen Debatten

und Abstimmungen. Aber auch ein reges

Kommen und Gehen der Abgeordneten

war zu beobachten.

Überhaupt war reger Betrieb im Landtag,

viele Besuchergruppen waren dort – aber

Die Besuchergruppe aus Wuppertal mit Andreas

Bialas (vorne, 2.v.l.). Foto: privat.

die freundliche Dame vom Besucherdienst

hatte die im ganzen Gebäude herrschende

Turbulenz gut im Griff. Später stand Andreas

Bialas zu einem Gespräch zur Verfügung.

Es wurde eifrig diskutiert. Wuppertaler

Probleme standen natürlich im

Vordergrund.

Mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück

nach Wuppertal. Die Teilnehmer bedankten

sich für den interessanten Tag bei

Suse Hartmann, die diese Exkursion für

den Turnverband Wuppertal organisiert

hatte.

AN

Auszeichnung

Ehrenteller verliehen

Bei der Jahreshauptversammlung des

Wuppertaler Turnvereins Beyeröhde überreichte

Klaus Schulz, Vorstandsmitglied

des Turnverbandes Wuppertal, den Turnverbands-Ehrenteller

an den seit zehn Jahren

als Vereinsvorsitzender amtierenden

Norbert Koch.

Norbert Koch (r.) und Klaus Schulz.

Foto: Gerd Schmidt.

AN

rtz 05/2013


30 Bücher

Selbstverteidigung für

Frauen und Mädchen

Wer sich intensiver damit auseinander

gesetzt hat, wie er (möglicherweise) gefährliche

Situationen erkennt, wie er sich

aus diesen bestmöglich befreien kann und

Maßnahmen kennt, die ihm eine effektive

Verteidigung ermöglichen, der geht zweifelsohne

angstfreier durchs Leben als jemand,

der sich mit diesem Thema bislang

nicht oder nur in Ansätzen beschäftigt

hat. Dabei wird Frauen und Mädchen –

aufgrund ihrer anderen physischen Voraussetzungen

im Vergleich zu Männern

und Jungen – in besonderem Maße empfohlen,

ihre Aufmerksamkeit für eventuell

bedrohliche Situationen zu schulen und

psychologische Möglichkeiten zu erlernen,

mit denen sie einen Angriff angemessen

abwehren können.

Die Autoren gehen in ihrem Buch zunächst

auf die Rahmenbedingungen einer

Selbstverteidigungssituation ein, d.h. sie

definieren z.B. den Begriff „Gewalt“, erläutern

die damit in Zusammenhang stehende

Rechtslage und beschreiben „die Rolle

der Intuition als Frühwarnsystem“. Es folgt

ein umfangreicher Praxisteil, in welchem

der Leser konkrete Hinweise erhält, wie er

eine Selbstverteidigungssituation erkennt

und wie er damit bestmöglich umgeht.

Nach Aussage der Verfasser steht die Zielorientierung

(Zeit- und Raumgewinn) im

Vordergrund, „die Techniken sind als Werkzeuge

von sekundärer Bedeutung“. Die Situationen,

Abläufe etc. werden nicht allein

gut nachvollziehbar geschildert, vielmehr

tragen zahlreiche Fotos bzw. Fotoserien

dazu bei, dass der Leser eine sehr genaue

Vorstellung davon erhält.

Eine Übersicht über bedeutsame Anlaufstellen

für Frauen und Mädchen, die Opfer

von Gewalt wurden, sowie Tipps für weiterführende

Literatur runden das Buch ab.

Selbstverteidigung für Frauen und

Mädchen

Psychologie, Pädagogik und Praxis

Jürgen Höller, Axel Maluschka,

Stefan Reinisch

Reihe: You can do it

Meyer & Meyer Verlag, 2007

1. Auflage

192 Seiten, in Farbe, 321 Fotos, 7 Abbildungen,

Paperback mit Fadenheftung,

14,8 x 21 cm

ISBN: 978-3-89899-279-4

Preis: 14,95 Euro

rtz 05/2013

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